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Wien/Simmering

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Neusimmeringer Pfarrkirche
Simmering
BundeslandWien
Einwohner
97.333 (2016)
Höhe
156 m
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Lage
Lagekarte von Wien
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Wien/Simmering

Simmering ist der 11. Gemeindebezirk von Wien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Simmering liegt im Südosten des Stadtgebiets und umfasst im Wesentlichen den ehemaligen Vorort Simmering, der bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts noch ein Dorf war, sowie die ehemaligen Vororte Kaiserebersdorf und Albern. Erst 1860 setzte eine rasche, großstädtische Verbauung ein, die sich bis heute nicht ins Landschaftsbild eingefügt hat. Weite Teile des Bezirks (Simmeringer Haide) blieben zunächst unverbaut und beherbergen heute Industriebetriebe und Gärtnereien. In Kaiserebersdorf entstanden in jüngster Zeit größere Wohnhausanlagen.

Anreise[Bearbeiten]

Öffentlich[Bearbeiten]

Straßenbahnlinie 71 beim Zentralfriedhof in Simmering
Abgang zur U3-Station Zippererstraße im Hyblerpark

Vom Zentrum erreicht man den Bezirk am schnellsten mit der U-Bahn-Linie U3, 1 U-Bahn-Station Gasometer, 2 U-Bahn-Station Zippererstraße, 3 U-Bahn-Station Enkplatz und 4 Bahnhof Simmering. Die Straßenbahnlinie 71 verbindet entlang der Simmeringer Hauptstraße das Stadtzentrum mit dem Zentralfriedhof. Die Straßenbahnlinie 6 verbindet den Westbahnhof und Favoriten mit dem alten Ortszentrum Simmering, dem Zentralfriedhof und Kaiserebersdorf. Ebenso brauchbar als Anreise ist die Buslinie 15A ab Meidling Hauptstraße (U4) über Bahnhof Meidling und den Wienerberg zur U3-Station Enkplatz.

Die S-Bahn-Linie S80 fährt ab Hütteldorf über Meidling und Hauptbahnhof (oben) zur Hausfeldstraße (ab Dez.2018 bis Aspern Nord) zwei Mal stündlich und hält auch an den Haltestellen Simmering und 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Haidestraße. Die S-Bahn-Linie S7 fährt von Floridsdorf bzw. Wien-Mitte zwei Mal stündlich via Schwechat und Flughafen nach Hainburg und Wolfsthal. Sie ist jedoch, aus dem Wiener Stadtzentrum kommend, nicht die beste Variante um nach Simmering zu gelangen, da die Haltestellen (Geiselbergstraße, Zentralfriedhof und Kaiserebersdorf) sich abseits des Zentralbereiches befinden. Gleiches gilt für die S-Bahn-Linie S60, die zwei Mal stündlich vom Hauptbahnhof nach Bruck an der Leitha fährt und auch bei der 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Haltestelle Grillgasse hält.

Eisenbahn-Fernverkehr: Internationale Schnellzüge Wien-Prag und Wien-Warschau halten seit einigen Jahren nicht mehr in Simmering. Am Bahnhof Simmering halten die Regional- und Regionalexpresszüge Wien-Marchegg-Bratislava sowie die Züge Wien-Prag der tschechischen privaten Bahngesellschaft Regiojet. Die Anreise vom Hauptbahnhof nach Simmering erfolgt am besten mit einer der oben genannten S- und Regionalbahnen oder mit der Buslinie 69A, der Straßenbahnlinien 18 und 71 (umsteigen in St. Marx) oder mit der U1 zum Reumannplatz und weiter mit der Straßenbahnlinie 6. Vom Bahnhof Meidling nimmt man am besten ebenfalls eine der vorher angeführten Züge oder aber die Buslinie 15A.

Ab Schwechat (Hauptplatz) fährt die Buslinie 171 zum Zentralfriedhof Tor 3, dort Anschluss an die Straßenbahnlinien 6 und 71.

Individuell[Bearbeiten]

Auto:

  • Autobahn A23 (Südosttangente) Abfahrt St. Marx - Anfahrt über Litfassstraße zur Simmeringer Hauptstraße.
  • Autobahn A23 Abfahrt Favoriten - Anfahrt über B225 und weiter über Grillgasse ins Bezirkszentrum oder über Am Kanal zum Zentralfriedhof
  • Autobahn A4 (Ostautobahn) Abfahrt Alt-Simmering (nur FR Budapest): Zufahrt zu Gasometern, Bezirkszentrum, Industriegebiet
  • Autobahn A4 Abfahrt Simmeringer Haide: Zufahrt ins Industriegebiet und nach Kaiserebersdorf
  • Ab dem Wiener Stadtzentrum und Landstraße am besten ab Schwarzenbergplatz über Rennweg und Simmeringer Hauptstraße; ab Favoriten über Gudrunstraße-Geiselbergstraße oder Bitterlichstraße; ab Schwechat über die Hauptstraße direkt in die Simmeringer Hauptstraße.

Fahrrad: Simmering ist über Radwege gut an die Nachbarbezirke und an Schwechat angebunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus am Zentralfriedhof

1 Altsimmeringer Pfarrkirche, Unter der Kirche, 1110 Wien. Altsimmeringer Pfarrkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Altsimmeringer Pfarrkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltsimmeringer Pfarrkirche (Q445430) in der Datenbank Wikidata. Die 1529 fast zerstörte Kirche wurde 1746 im Barockstil umgebaut.

2 Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus. Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus in der Enzyklopädie Wikipedia Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFriedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus (Q16102021) in der Datenbank Wikidata. Der zentrale Bau auf dem Zentralfriedhof wurde von 1907 bis 1911 nach Plänen des Architekten Max Hegele erbaut und gilt als eines der Hauptwerke des Jugendstils in Wien.

3 Glaubenskirche, Braunhubergasse 20. Glaubenskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Glaubenskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGlaubenskirche (Q1530020) in der Datenbank Wikidata. Die evangelische Glaubenskirche ist ein modernes Bauwerk des Architekten Roland Rainer. Sie wurde 1963 errichtet.

4 Neusimmeringer Pfarrkirche, Enkplatz. Neusimmeringer Pfarrkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Neusimmeringer Pfarrkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeusimmeringer Pfarrkirche (Q1981623) in der Datenbank Wikidata. Die neuromanische Kirche wurde von 1907 bis 1910 nach Plänen des Architekten Hans Schneider erbaut. Sie gilt als ein Wahrzeichen Simmerings.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Schloss Neugebäude

5 Schloss Neugebäude, Simmeringer Hauptstraße, gegenüber Zentralfriedhof. 1587 vollendetes Renaissanceschloss Kaiser Maximilians II., 1683 und 1704 schwer beschädigt, zwar teilweise wieder aufgebaut, aber seit der Fertigstellung von Schloss Schönbrunn nicht mehr vom Kaiserhaus benutzt und daher dem Verfall überlassen. Erst in jüngster Zeit bemüht sich ein Verein um die Erhaltung und Revitalisierung des wertvollen Gebäudes. Im Sommer gibt es hier Konzerte, ein Filmfestival und kulinarische Betreuung im Garten. Der Teil des Schlossgartens, der zur Simmeringer Hauptstraße zugewandt liegt, beheimatet heute den Urnenhain, Teil des Zentralfriedhofes.

Bauwerke[Bearbeiten]

Zentralfriedhof: Krematorium im Urnenhain

6 Krematorium, Simmeringer Hauptstraße 337. Krematorium in der Enzyklopädie Wikipedia Krematorium im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKrematorium (Q1409544) in der Datenbank Wikidata. Die Feuerhalle Simmering wurde 1923 nach Plänen des Architekten Clemens Holzmeister erbaut.

7 Rosa-Jochmann-Hof, Simmeringer Hauptstraße 140–150. Rosa-Jochmann-Hof in der Enzyklopädie WikipediaRosa-Jochmann-Hof (Q28464803) in der Datenbank Wikidata. Der Gemeindebau wurde von 1931 bis 1932 nach Plänen der Architekten Josef Frank und Oskar Wlach errichtet. Typ ist Gruppenbezeichnung

  • Getreidespeicher am Alberner Hafen: Die drei etwa 40 m hohen Betonspeicher wurden 1938-1941 im Bezirksteil Albern gleich an der Stadtgrenze zu Schwechat errichtet. Sie stellen neben den sechs Flaktürmen eines der wenigen Beispiele markanter nationalsozialistischer Architektur auf Wiener Stadtgebiet dar. Aufgrund ihrer Höhe sind sie in der Umgebung weithin zu sehen. Gleich nebenan befindet sich der Friedhof der Namenlosen

8 Kindergarten, Rinnböckstraße 47. Kindergarten (Q38029316) in der Datenbank Wikidata. Erbaut 1964 nach Plänen der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky. Typ ist Gruppenbezeichnung

Gasometer

9 Gasometer, Guglgasse 6, 8, 12, 14 (U-Bahn Station Gasometer Linie U3). Gasometer in der Enzyklopädie Wikipedia Gasometer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGasometer (Q697527) in der Datenbank Wikidata. Machbarkeitsstudie Coop Himmelb(l)au, Jean Nouvel, Manfred Wehdorn, 1995, Revitalisierung Gasometer, Architekten Coop Himmelb(l)au, Wilhelm Holzbauer, Jean Nouvel, Manfred Wehdorn, 2001, ursprünglich Bauten von Franz Kapaun 1899. Die Gasometer sind vier ehemalige Gasspeicher des städtischen Gaswerkes Wien-Simmering, welches 1896 im Einfluss der historischen Ziegel-Industriearchitektur errichtet wurde. Sie zählen zu den größten Gasometern ihrer Art auf dem Europäischen Kontinent und waren auch Drehort für den James-Bond-Streifen Der Hauch des Todes. Die Gasometer wurden nach ihrer Außerbetriebnahme aufwendigst revitalisiert. Es entstand eine eigene Stadt in der Stadt innerhalb der historischen Gasometer-Ziegelaußenhülle, die mit Wohnungen, Büros, einem Einkaufszentrum, einem Kino, einer Veranstaltungshalle für Konzerte und einem Studentenwohnheim gefüllt wurde. Besonders für Architekturinteressierte zu empfehlen: Es werden Führungen von Architektur- und Technikexperten für Besucher angeboten. Typ ist Gruppenbezeichnung

  • Gartensiedlung, Am Hofgartel 16, Architekten Geiswinkler & Geiswinkler, 2003
  • LOOK. Wohnen und Staunen, Kaiserebesdorfer Str.35-37, Architekt Gert M.Mayr-Keber, Landschaftsgestaltung Thomas Proksch, künstlerischer Beitrag Gerwald Rockenschaub, 2006

Denkmäler[Bearbeiten]

Türkenlager 1683

10 Gedenkstein zur Erinnerung an die 1938 zerstörte Synagoge, Braunhubergasse 7. Der Gedenkstein aus Mauthausener Granit wurde 2003 geschaffen.

11 Johannes-Nepomuk-Statue, Mautner-Markhof-Gasse 63. Die in einer Wandnische stehende Figur des Heiligen Johannes Nepomuk stammt aus der Zeit um 1800.

12 Plastikenzaun, Mautner-Markhof-Gasse 10. Plastikenzaun im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlastikenzaun (Q28727739) in der Datenbank Wikidata. Die Skulptur aus Dolomit ist ein Werk des Künstlers Kurt Goebel aus dem Jahr 1967.

13 Selfritkreuz, Enkplatz. Selfritkreuz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSelfritkreuz (Q28727968) in der Datenbank Wikidata. Der Bildstock wurde laut Inschrift im Jahr 1632 von Georg Selfrit gestiftet.

14 Türkenlager 1683, Mautner-Markhof-Gasse 10. Türkenlager 1683 (Q38029355) in der Datenbank Wikidata. Es handelt sich um eine freistehende Sandstein-Reliefwand aus dem 20. Jahrhundert, die an die Wiener Türkenbelagerung von 1683 erinnert.

Museen[Bearbeiten]

Bestattungsmuseum Wien

15 Bestattungsmuseum Wien, Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien. Tel.: +43 1 7 60 67, E-Mail: . Bestattungsmuseum Wien in der Enzyklopädie WikipediaBestattungsmuseum Wien (Q830428) in der Datenbank Wikidata. Zu sehen sind mehr als 250 teils skurrile Originalobjekte aus den Archiven der Bestattung und Friedhöfe Wien. Geöffnet: Mo-Fr 9.00-16.30. Preis: € 6 Vollpreis, € 5 ermäßigt.

16 Bezirksmuseum Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien. Tel.: +43 1 4 00 01 11 27, E-Mail: . Bezirksmuseum Simmering in der Enzyklopädie WikipediaBezirksmuseum Simmering (Q854314) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist der Geschichte und Kultur Simmerings gewidmet. Es befindet sich im Amtshaus Simmering. Geöffnet: Fr 14.00-17.00, 1. u. 3. So im Monat 10.00-12.30, Juli u. August geschlossen. Preis: Eintritt frei.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

17 Simmeringer Hauptstraße. Simmeringer Hauptstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSimmeringer Hauptstraße (Q27955215) in der Datenbank Wikidata. Die Simmeringer Hauptstraße ist im Bereich zwischen den U-Bahn-Stationen Zippererstraße und Simmering die Hauptgeschäftsstraße des Bezirks. Hier findet man zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte aller Sparten, jedoch in den letzten Jahren auch vermehrt sogenannte Ein-Euro-Shops.

Friedhöfe und Parks[Bearbeiten]

Zentralfriedhof: Präsidentengruft

18 Mit 2,5 km² ist der Wiener Zentralfriedhof (Simmeringer Hauptstraße 234, Erreichbar Straßenbahnen 6 und 71) einer der größten innerstädtischen Friedhof der Welt. Er wurde 1874 eröffnet, besitzt eine evangelische, jüdische und muslimische Abteilung und eine eigene, auf dem Friedhofsareal verkehrende Buslinie. Die Ehrengräber der Republik Österreich mit den Ruhestätten vieler weltweit bekannter Persönlichkeiten sind ein beliebtes Ziel auch von Touristen aus dem Ausland. Der Zentralfriedhof beherbergt weiters die Borromäuskirche (errichtet 1907-1911), eines der wichtigsten Baudenkmäler des Wiener Jugendstils. Auf der anderen Seite der Simmeringer Hauptstraße befindet sich der Urnenhain mit dem Krematorium (errichtet 1923), eines der wenigen Bauwerke in Wien im Art-Deco-Stil.

Der Zentralfriedhof nahm auch Eingang in die moderne Wiener Popkultur:
  • Zum 100. Geburtstag des Zentralfriedhofs nahm 1974 der Wiener Liedermacher Wolfgang Ambros die Hymne Es lebe der Zentralfriedhof auf, bis heute ein Kultlied im Genre Austropop
  • Als scherzhafter Ausdruck für "sterben" wird in Wien manchmal das Sprichwort mit dem 71er fahren verwendet; bezugnehmend auf die Straßenbahnlinie 71 ("der 71er"), die vom Zentrum zum Zentralfriedhof fährt.
  • Vor einem Besuch kann es nicht schaden, sich mit der Geschichte Wiens vertraut zu machen. Denn am Zentralfriedhof sind viele Persönlichkeiten begraben, die Kultur, Sport, Religion, Politik oder Wissenschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt hatten. Wer mit offenen Augen durch die Reihen spaziert, kann viele bekannte Namen entdecken.
  • Verstorbenensuche: Suche nach Grabstätten auf Wiener Friedhöfen nach Namen: https://www.friedhoefewien.at/eportal2/?orderBy=&dir=&op=stepToPosition&position=2
  • Eine Liste ehrenhalber gewidmeter Gräber auf dem Zentralfriedhof führt Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gewidmeter_Gr%C3%A4ber_auf_dem_Wiener_Zentralfriedhof

19 Der Friedhof der Namenlosen befindet sich im Bezirksteil Albern in der Nähe des Alberner Hafens. Im Jahre 1840 fand die erste Beisetzung einer unbekannten Wasserleiche aus der Donau, die nicht identifiziert werden konnte, statt. So entstand der erste Friedhof mit 478 Bestatteten, der regelmäßig überschwemmt und deshalb aufgegeben wurde. Er ist inzwischen von Bäumen überwachsen. 1900 wurde ein zweiter Friedhof angelegt, der stillgelegt ist aber bis heute gepflegt wird. Am Nachmittag des ersten Sonntag nach Allerheiligen hält der Fischerverein Albern eine Gedenkfeier ab. Ein mit Kränzen, Blumen und brennenden Kerzen geschmücktes Floß wird in die Mitte der Donau gebracht. In der Nähe befindet sich das Gasthaus zum Friedhof Der Namenlosen.

20 Herderpark, Herderplatz, 1110 Wien. Herderpark in der Enzyklopädie Wikipedia Herderpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHerderpark (Q1609665) in der Datenbank Wikidata.

Hyblerpark.

Naturlehrpfad (von Florian-Hedorfer-Straße zum Unteren Garten Schloss Neugebäude.

  • Auwald beim Blauen Wasser / Alberner Hafen

Verschiedenes[Bearbeiten]

Getreidespeicher am Alberner Hafen

Industrie- und Verkehrsfreunde werden sich auch an großflächigen Anlagen erfreuen. Der Zugang ist jedoch - außer nach Anfrage bei den entsprechenden Firmen - oft nicht möglich:

  • Gaswerk Simmering
  • Zentralverschiebebahnhof Kledering - einen guten Blick auf die Gleisanlagen hat man von der Brücke bei der Gadnergasse. Die Güterwaggons werden auf abschüssigem Gelände durch Gravitation selbständig bewegt und anschließend computergestützt auf die verschiedenen Gleise sortiert, wo neue Züge zusammengestellt werden. Das Bremssystem macht klickernde Geräusche. Ein besonderes Spektakel meist am Nachmittag.
  • 1 Führungen durch die Großkläranlage EBS, 11. Haidequerstraße 7 (Bus 76A Hst. 11. Haidequerstraße). Tel.: (0)1 76099-5840, E-Mail: . Führungen durch die Großkläranlage werden nach Bedarf angeboten. Eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail ist unbedingt erforderlich. Maximale Gruppengröße 25 Personen, Mindestalter 10 Jahre, Dauer ca. 2 Stunden. Geöffnet: nur nach Vereinbarung. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Zentralwerkstätte der Wiener Linien
  • Straßenbahn-Betriebsbahnhof Simmering
  • Fabrik für Schienenfahrzeuge von Bombardier (ehemals SGP - Simmering-Graz-Pauker).
  • Alberner Hafen
  • 2 Besichtigung Müllverbrennungsanlage Pfaffenau, Johann-Petrak-Gasse 7 (Bus 76A Hst. 11. Haidequerstraße). Tel.: +43 1 76080 5506, E-Mail: . Die Führung zeigt die Anlieferstelle und den Müllbunker, 15 min Filmvortrag. Feste Schuhe erforderlich, Mindestalter 12 Jahre, Anmeldung unbedingt erforderlich. Geöffnet: jeden ersten Samstag im Monat (ausgenommen Feiertag) von 14 bis 15 Uhr; größere Gruppen auch nach Vereinbarung. Preis: frei.

Aktivitäten[Bearbeiten]

21 Simmeringer Bad, Florian-Hedorfer-Straße 5, 1110 Wien. Tel.: +43 1 7 67 25 68. Simmeringer Bad im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSimmeringer Bad (Q27949541) in der Datenbank Wikidata. Das Simmeringer Bad ist sowohl ein Hallen- als auch ein Freibad. Zum erweiterten Angebot gehören Sauna, Dampfbad und Massagen. Das Freibad hat nur im Sommer geöffnet. Geöffnet: Mo eingeschränkter Zugang, Di Do 09.00–21.30, Mi Fr 06.30–21.30, Sa So 08.00–18.00. Preis: Erwachsene € 5,50, Jugendliche € 3, Kinder € 1,80, Kleinkinder gratis.

  • Baggerpark / Kids on Stage: Hier können Kinder im Gatsch spielen und größere Kinder bzw. Erwachsene mit echten Baggern arbeiten.
  • Kinderfreibad im Herderpark
  • Sportplatz des SC Simmering: Heute ist der hiesige Verein nur noch unterklassig. Doch in der frühen Nachkriegszeit war der Simmeringer SC immer wieder in der höchsten Spielklasse zu sehen. Kultstatus erlangte der Verein durch den Spruch Helmut Qualtingers: "Simmering gegen Kapfenberg: Des is' Brutalität!"
  • SC Ostbahn XI: Ebenso ein unterklassiger Verein, der unter Fans und der lokalen Bevölkerung dennoch Kultstatus hat.
  • Tennisverein Matchball

Einkaufen[Bearbeiten]

Zentrum Simmering

1 Zentrum Simmering, Simmeringer Hauptstraße 96A, 1110 Wien. Tel.: +43 1 74 95 10 10, E-Mail: .Zentrum Simmering (Q27949636) in der Datenbank Wikidata. Das Zentrum Simmering ist ein modernes Einkaufszentrum mit mehr als 55 Geschäften und Restaurants. Neben internationalen Ketten sind lokale Geschäfte vertreten. Geöffnet: Mo–Mi Fr 09.00–19.00, Do 09.00–20.00, Sa 09.00–18.00.

2 huma eleven, Landwehrstraße 6, 1110 Wien (Buslinien 73A, 76A, 79B und 80B). Großes Einkaufszentrum mit Interspar, Media Markt und anderen üblichen Geschäften. Anreise eher autolastig. Eröffnung 1987 als HUMA Einkaufspark; Neueröffnung nach Modernisierung unter neuem Namen im Herbst 2015. Geöffnet: Mo-Mi 9-16, Do-Fr 9-20, Sa 9-18 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Concordia Schlössl

Günstig[Bearbeiten]

1 Weinhaus Hochmayer, Simmeringer Hauptstraße 42, 1110 Wien. Tel.: (0)1 7491768, E-Mail: . Das Lokal ist seit den 1920er Jahren kaum verändert worden. Neben Hausmannskost werden Eigenbauweine aus dem Weinviertel angeboten. Geöffnet: Di – Fr 09.00 – 21.00 Uhr, Sa 09.00 – 13.00 Uhr.

Mittel[Bearbeiten]

2 Concordia Schlössl, Simmeringer Hauptstraße 283, 1110 Wien. Tel.: +43 (0)1 7698888, E-Mail: . Das beim Zentralfriedhof gelegene Restaurant befindet sich in einer Villa aus der Biedermeierzeit. Serviert wird Hausmannskost, dazu zählt ein großes Schnitzelsortiment. Geöffnet: Mo–Do 10.00–0.00, Fr, Sa 10.00–1.00, So 10.00–23.00.

3 Schutzhaus am Neugebäude, Simmeringer Hauptstraße 289, 1110 Wien. Tel.: +43 (0)1 769 41 83, E-Mail: . Angeboten werden Wiener Hausmannskost, Spezialitäten wie Gulasch, gebackene Leber und Zwiebelrostbraten. Es werden nur regionale und saisonale Produkte verwendet (Spargel, Eierschwammerl). Geöffnet: Di–So, Feiertag 9.00–22.00, warme Küche bis 21.00. Preis: € 6,90; Hauptspeisen € 7,00 bis € 13,90.

Gehoben[Bearbeiten]

4 Michl’s Café Restaurant (Michls), Dittmanngasse 5, 1110 Wien. Tel.: +43 (0)1 408 61 89, Fax: +43 (0)1 985 91 66-62, E-Mail: . Michl’s Café Restaurant auf Facebook. Sozialökonomischer Betrieb, in dem Langzeitarbeitslose beschäftigt werden, situiert im Pflegewohnheim Simmering Geöffnet: Mo bis So, 9:00 bis 17:00. Preis: 2,70€ - 18,90€.

Nachtleben[Bearbeiten]

Szene Wien

1 Bank-Austria-Halle, Guglgasse 8, 1110 Wien. Tel.: +43 1 3 32 46 41 20, E-Mail: .Bank-Austria-Halle (Q27973689) in der Datenbank Wikidata. Die im Gasometer B untergebrachte Bank-Austria-Halle ist ein 1.400 m² großer Veranstaltungsort für Rock- und Pop-Konzerte, in dem 4200 Personen Platz finden.

2 Roy, Kopalgasse 45, 1110 Wien. Tel.: +43 (0)1 7431936, E-Mail: . Die mittelgroße, unnoble Bar bietet auch kleine Mahlzeiten an. Geöffnet: Mo–Sa 8.00–2.00, So, Feiertag 15.00–24.00, Juli/August: So, Feiertag 17.00–24.00.

3 Szene Wien, Hauffgasse 26, 1110 Wien. Tel.: +43 1 3 32 46 41 25, E-Mail: .Szene Wien (Q27973577) in der Datenbank Wikidata. Die Szene Wien ist ein alternativer Rockklub mit angeschlossener Bar.

4 Savarona, Simmeringer Hauptstraße 93, 1110 Wien. Tel.: +43 (0)1 7497084, E-Mail: . Die einfache Café-Bar liegt direkt an der Simmeringer Hauptstraße. Geöffnet: Mo–Sa 8.00–24.00, So, Feiertag 16.00–24.00.

Unterkunft[Bearbeiten]

JUFA Wien City

Günstig[Bearbeiten]

1 Hotel König, Kaiser-Ebersdorfer Straße 26, 1110 Wien. Tel.: +43 1 7 69 96 59, E-Mail: .Hotel König (Q27954647) in der Datenbank Wikidata. Zu dem altmodischen Hotel gehört ein Wiener Café. Check-in: 13.00. Check-out: 11.00. Preis: € 55–65 Einzelzimmer, € 65–75 Doppelzimmer.

Mittel[Bearbeiten]

2 JUFA Wien City, Mautner-Markhof-Gasse 50, 1110 Wien. Tel.: +43 57 083 7 00, Fax: +43 57 083 7 01, E-Mail: . JUFA Wien City im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJUFA Wien City (Q27892952) in der Datenbank Wikidata. Das Hotel mit Seminarzentrum ist ein um moderne Zubauten um einem großen überdachten Innenhof erweitertes ehemaliges Industriegebäude. Check-in: 14.00. Check-out: 11.00. Preis: € 65 Einzelzimmer, € 90 Doppelzimmer.

3 Hotel Roomz Vienna, Paragonstraße 1, 1110 Wien. Tel.: +43 1 7 43 17 77, Fax: +43 1 7 43 18 88, E-Mail: .Hotel Roomz Vienna (Q27956664) in der Datenbank Wikidata. Das bei den Gasometern gelegene Hotel hat 152 Zimmer. Check-in: 14.00. Check-out: 12.00. Preis: € 69 Einzelzimmer, € 79–109 Doppelzimmer.

Gehoben[Bearbeiten]

4 Simm’s Hotel Wien, Simmeringer Hauptstraße 55, 1110 Wien. Tel.: +43 1 74 34 41 10, Fax: +43 1 74 34 41 19 05, E-Mail: .Simm’s Hotel Wien (Q27956612) in der Datenbank Wikidata. Das Design-Hotel wurde 2012 eröffnet. Check-in: 15.00. Check-out: 11.00. Preis: € 79–139 Einzelzimmer, € 89–149 Doppelzimmer.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christine Klusacek, Kurt Stimmer: Simmering. Von der Had zum Monte Laa. Mohl, Wien 1997, ISBN 3-900272-55-7.

Weblinks[Bearbeiten]

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