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Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

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Kurzinformationen
SitzEuropaplatz 3/3, 1150 Wien, Österreich
Zielenational
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Internetwww.vor.at

Der Verkehrsverbund Ost-Regio (VOR) ist der Verkehrsverbund für die Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland.

Hinweis: Hier soll eine Kurzinfo zum Nah- und Regionalverkehr in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und dem Burgenland entstehen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Verwaltung des VOR und das Kundenbüro befinden sich im Wiener Westbahnhof

Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) wurde 1974 gegründet und nahm 1984 den effektiven Betrieb auf. Gesellschafter sind die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland. Er umfasste zunächst das Wiener Umland (Stadt Wien samt näherer Umgebung) und ermöglichte die Nutzung der meisten öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Stadtverkehr) mit Zonentarif. Im Jahr 2016 wurde der VOR mit dem Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland fusioniert. Er umfasst seither die gesamten drei Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland. Dabei wurde das Zonentarifsystem zu einem kilometerbasierten Wabensystem umgestellt. Dabei wurden zwar viele Fahrten günstiger - insbesondere Kurzstrecken - jedoch wurde das System insbesondere für Gelegenheitsnutzer auch komplizierter, da man nun keine Zonenkarten auf Vorrat mehr erwerben kann, sondern die spezielle Fahrt erst zu Fahrtantritt erwerben kann.

Der VOR ist der mit Abstand größte Verkehrsverbund Österreichs. Im 23.562,71 Quadratkilometer großen Verbundraum leben 3,7 Millionen Einwohner; rund 900 Linien befördern auf einer Linienlänge von 8.362 Kilometern mit 11.500 Haltestellen jährlich 950 Millionen Fahrgäste.

Verbundpartner[Bearbeiten]

Man kann mit einem Verbundfahrschein nahezu alle öffentlichen Verkehrsmittel im Verbundraum nutzen. Mit diesem Verbundfahrschein kann man auch während der Fahrt den Betreiber wechseln, ohne dass ein neuer Fahrschein zu erwerben ist. So kann man beispielsweise mit einem Fahrschein vom Flughafen Wien nach Wien zuerst mit der S-Bahn bis Wien-Mitte und dann sofort mit der U-Bahn weiterfahren, um das Fahrziel in der Stadt zu erreichen.

Wichtige Verbundpartner sind:

Es gibt einige Betriebe oder Linien, die keine Verbundpartner sind bzw. wo Verbundfahrscheine nicht gültig sind. Prominente Beispiele sind:

  • CAT (City Airport Train) sowie Vienna Airport Lines (Buslinien direkt zum Flughafen). Alternativen zu diesen Linien, wo die VOR-Fahrscheine gültig sind, sind die Railjet-Züge sowie die Züge der Linie S7 der ÖBB.
  • Die private Bahngesellschaften Westbahn (Züge Wien Westbahnhof - Salzburg Hbf und Wien-Praterstern - Salzburg Hbf) sowie die Züge des RegioJet (RGJ), welcher zwischen Wien Hauptbahnhof und Prag verkehrt.
  • Museums- und Nostalgiebahnen, Vienna Ring Tram
  • Seilbahnen, Zahnradbahnen (z.B. Schneebergbahn)
  • Schiffe (z.B. Twin City Liner, Neusiedlersee-Schifffahrt, Fähren auf Donau und March)
  • Touristenbusse (z.B. die Hop-On-Hop-Off-Busse in Wien)
  • In den Straßenbahnen der Vienna Ring Tram

In den Straßenbahnen der Vienna Ring Tram und in den Zügen des City Airport Train gilt ein Sondertarif, jedoch ist der Kauf von Fahrscheinen auch als Kombination mit einem Fahrschein für die Kernzone Wien (Einzelfahrschein oder 24-Stunden-Karte für die Kernzone Wien (gegen Aufpreis) möglich.

Tarifsystem[Bearbeiten]

Mit der Tarifumstellung 2016 gibt es keine Zonen mehr. Als einzige Zone blieb die Kernzone Wien - ehemals Zone 100 - erhalten. Für Fahrten außerhalb Wiens gibt es einen kilometerbasierten Tarif.

Außerhalb Wiens ist der Minimaltarif 1,70 Euro pro Fahrt. Betreibergesellschaften, die Verbundpartner sind, bieten manchmal günstigere Fahrpreise an. Diese kann man jedoch nur in Anspruch nehmen, wenn man nur mit diesem Betreiber fährt. Der "Haustarif" kann angeboten werden und darf billiger als der Verbundtarif sein. So gibt es beispielsweise von den Wiener Neustädter Verkehrsbetrieben einen eigenen Stadttarif, um nur ein Beispiel unter vielen zu nennen.

Kernzone Wien[Bearbeiten]

Die Kernzone Wien umfasst das gesamte Wiener Stadtgebiet innerhalb der Stadtgrenzen sowie noch einige kleinere Gebiete außerhalb Wiens - meist bis zur ersten Haltestelle nach der Landesgrenze. Die Gültigkeit eines Wiener Fahrscheines geht also nicht bis zur Stadtgrenze, sondern bis zur Kernzonengrenze.

Die Kernzonengrenze ist bei Fahrten von Bedeutung, die die Stadtgrenze überschreiten. Denn ist man im Besitz eines Fahrscheines für Wien, ist nur der Teil der Fahrt zu bezahlen, der außerhalb verläuft. Dazu weiter unten mehr.

Für die Kernzone Wien werden unter Anderem folgende Fahrkarten und Zeitkarten angeboten (Preise Stand 2018):

  • Einzelfahrt: 2,40 Euro, 2,60 Euro in Straßenbahnen der Wiener Linien und in den Fahrzeugen der Lokalbahn Wien-Baden.
  • Einzelfahrt ermäßigt (Kinder 6 bis 15): 1,20 Euro
  • Seniorenfahrschein (Personen über 60): 2 Fahrten zu 2,80 Euro

Hinweis: Eine Einzelfahrt kann innerhalb der Kernzone eine beliebig lange Strecke mit unbegrenztem Umsteigen umfassen, jedoch dürfen keine Fahrtunterbrechungen erfolgen (Gehstrecken für Umsteigeverbindungen gelten nicht als solche) und die Fahrt muss "vorwärts gerichtet" erfolgen, man muss also einen logischen Weg nehmen und darf keine Runden fahren.
Die Einzelfahrten können auch als Streifenkarte zu vier oder acht Fahrten gekauft und dann nach Bedarf entwertet werden

  • 24-Stunden-Karte: 8,00 Euro (amortisiert sich nach vier Fahrten).
  • 48-Stunden-Karte: 14,10 Euro (amortisiert sich nach sieben Fahrten)
  • 72-Stunden-Karte: 17,10 Euro (amortisiert sich nach acht Fahrten)

Hinweis: Diese Karten gelten für eine unbegrenzte Nutzung des öffentlichen Verkehr in Wien im Zeitraum von 24/48/72 Stunden nach Entwertung oder Kauf. Wiener sehen es auch als Nepp, dass die 72-Stunden-Karte sogar teurer ist, als eine Wochenkarte - dafür kann sie über den Wochenwechsel gelten, siehe dazu unten.

  • 8-Tage-Klimakarte: 40,80 Euro (amortisiert sich nach drei Fahrten pro Tag)

Hinweis: Die Karte kann an acht unterschiedlichen Tagen für die unbegrenzte Nutzung des öffentlichen Verkehrs in Wien genutzt werden. Sie gilt jedoch nicht für einen Zeitraum von 24 Stunden, sondern für jenen Betriebstag, an dem der Streifen entwertet wurde. Der Betriebstag beginnt um 1 Uhr Nachts und endet um 00:59 des Folgetages.
Die 8-Tage-Klimakarte ist nicht nur bei einheimischen Gelegenheitsfahrern beliebt. Sie kann auch für Touristen eine gute Alternative zu den verschiedenen Zeitkarten darstellen, da man sie auch gemeinsam verwenden kann. Bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Personen muss man nur die entsprechende Anzahl Streifen entwerten - man muss dann jedoch immer gemeinsam fahren. Dennoch sind bei einem zweitägigen Wienaufenthalt von vier Personen die Kosten mit 38,40 Euro für die Klimakarte deutlich geringer als vier 72-Stunden-Karten für insgesamt 57,20 Euro.

  • Wochenkarte: 17,10 Euro (amortisiert sich nach acht Fahrten)
  • Monatskarte: 51,00 Euro (amortisiert sich nach einer Fahrt pro Tag)

Hinweis: Wochen- und Monatskarten gelten für eine bestimmte Kalenderwoche (Mo-So) bzw. einen Kalendermonat (1.-31.) und nicht sieben bzw. 30 Tage ab Kauf! Besondere Vorsicht sollte man beim Automaten walten lassen, damit man nicht eine Karte für den falschen Zeitraum erwirbt (Beispielsweise am Freitag eine Wochenkarte für die laufende Woche). Den späteren Gültigkeitsbeginn muss man händisch auswählen. Bei diesen Zeitkarten gibt es jedoch eine "Karenzzeit" bzw. Toleranzzeit. Die Wochenkarte gilt bis zum kommenden Montag 9 Uhr, die Monatskarte bis inklusive 2. des Folgemonats. Dies ist gedacht, damit man genug Zeit hat, eine neue Karte zu kaufen; kann jedoch der Tourist auch zu seinen Gunsten ausnutzen - z.B. Bahnabfahrt am Montag in der Früh; die Anfahrt zum Bahnhof ist mit der Wochenkarte noch abgedeckt.
Wochen- und Monatskarten sind übertragbar. Sie können von mehreren Personen genutzt werden - aber natürlich nicht gleichzeitig.
Für Kinder, Jugendliche und Senioren gibt es keine ermäßigten Zeitkarten!

Sonstige Tickets[Bearbeiten]

Das Einfach-Raus-Ticket ist ein Tagesnetzfahrschein, welcher von Montag bis Freitag ab 09 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages in allen Regionalzügen der ÖBB (REX, R, S-Bahn) sowie den Zügen der Raaberbahn gültig ist. Das Ticket gilt auch innerhalb der Kernzone Wien in allen REX, R- und S-Bahnzügen, nicht jedoch in U-Bahn, Autobus- und Straßenbahnen. Das Ticket kann von zwei bis fünf Personen benützt werden, die Zahl der Reisenden muss beim Kauf angegeben werden.

Angebote für Touristen gibt es ebenfalls mannigfaltig. Mit einem EasyCityPass oder dem QueerCityPass (erhältlich für 24, 48, 72 Stunden oder eine Woche; 14,90/17,90/21,90/26,90 Euro) ist nicht nur der öffentliche Verkehr abgedeckt, sondern es gibt auch ermäßigte Eintritte in zahlreiche Museen und Attraktionen. Ob sich da der Mehrpreis dafür steht, muss jeder Reisende anhand der persönlichen Pläne und Interessen selbst entscheiden.

Erhältlichkeit der Tickets[Bearbeiten]

  • An Fahrscheinautomaten, diese befinden sich in den U-Bahn Stationen der Wiener Linien, an Bahnhöfen der ÖBB sowie an einigen Haltestellen sowie allen Fahrzeugen der Lokalbahn Wien-Baden.
  • In Vorverkaufsstellen der Wiener Linien in einigen der U-Bahn Stationen sowie im Kudenzentrum in Erdberg.
  • In Trafiken
  • Im Kundencenter des Verkehrsverbund Ost-Region im Westbahnhof
  • Teilweise an Touristinformationen und in Hotels
  • In den Straßenbahnen der Wiener Linien (nur Einzelfahrscheine) und teilweise in Autobussen.

Was ist das günstigste Ticket? Das hängt einerseits davon ab, wie intensiv man den ÖV in Wien nutzen möchte. Hält man sich nur im Zentrum auf, kann man das meiste zu Fuß erledigen und man ist mit Einzelfahrten besser dran. Wer jedoch täglich mindestens zwei Fahrten plant, sollte sich über die verschiedenen Zeitkarten informieren.

Bitte beachten:

  • In den Straßenbahnen der Wiener Linien sind nur Einzelfahrscheine erhältlich, die anderen Tickets sind nur über die übrigen Vertriebswege erhältlich.
  • Die Fahrscheinpflicht gilt in den U-Bahn Stationen ab dem Durchschreiten der Sperre, der Aufenthalt im Stationsbereich ohne gültigen Fahrausweis kann als Schwarzfahren geahndet werden.

Freifahrt in Wien haben folgende Personen:

  • Kinder unter sechs Jahren bzw. bis zum Beginn des Schuljahres - ganzjährig.
  • Kinder zwischen sechs und 15 Jahren an Wochenenden, Feiertagen und den Wiener Schulferien
  • Schüler bis max. 27 Jahre während der Wochenenden, Feiertagen und Wiener Schulferien, wenn (z.B. mit Schülerausweis) der Schulbesuch einer österreichischen Schule nachgewiesen wird.

Außerhalb Wiens[Bearbeiten]

Fahrten über die Wiener Stadtgrenze hinaus[Bearbeiten]

Mit der Tarifumstellung wurden die Tarifzonen abgeschafft, es gilt der Entfernungstarif. Ausgenommen hiervon ist die nach wie vor existierende Kernzone Wien, welche das Wiener Stadtgebiet umfasst, diese hies zuvor "Zone 100". Teilweise liegt die Kernzonengrenze bereits außerhalb des Stadtgebietes, beispielsweise die Bahnhöfe Purkersdorf-Sanatorium oder Schwechat.

Bei Einzelfahrscheinen mit den ÖBB (REX, R, S-Bahn) wird der Vorteilscardrabatt gewährt (auch innerhalb der Kernzone Wien), jedoch ist bei Fahrscheinen mit Vorteilscardrabatt der Umstieg in sontige Verkehrsmittel (Autobus, Straßenbahn, U-Bahn) nicht möglich.

Liniensystem[Bearbeiten]

Das Nummerierungsschema der Linien folgt einem System, das in den Grundzügen für die Liniennummern der Wiener Straßenbahn 1907 entwickelt wurde und bisher mehrfach adaptiert, angepasst und erweitert wurde. Mit etwas Verständnis ist es so möglich, nicht nur zu erkennen, um welche Art von Verkehrsmittel es sich handelt (Straßenbahn, Bus, Regionalbus), sondern auch in welche Richtung die Linie fährt und wie weit von Wien entfernt das Fahrziel sich befindet.

Stadtverkehr Wien[Bearbeiten]

Die Nummern der Linien beruhen im Grundsatz immer noch auf jenem System, das 1907 eingeführt wurde. Es wurde aber natürlich in der langen Zeit seither durch Neueröffnungen und Umlegung von Linien sowie durch die Umstellung von Straßenbahnlinien auf Bus und U-Bahn stark verwässert und abgewandelt. Es gilt jedoch weiterhin (zumindest öfter ja als nein) folgendes:

  • Ring-, Rund- oder Tangentiallinien: Zahlen zwischen 1 und 20.
  • Radiallinien: Zahlen zwischen 21 und 99. Die Nummer 21 bezeichnete die Direktionslinie entlang der Praterstraße und Ausstellungsstraße, die weiteren Radiallinien wurden aufsteigend gegen den Uhrzeigersinn nummeriert. So kann man sich weiterhin rudimentär orientieren, beispielsweise weil die 40er-Linien in den Nordwesten fahren, die 60er-Linien in den Süden usw.
  • Durchgangslinien, die zwei Radialäste mit einer Rundstrecke verbinden, wurden mit Buchstaben bezeichnet. Es gibt nur mehr zwei Buchstabenlinien: D und O. Andere klassische bzw. neue Durchgangslinien sind die Linien 1 und 2 sowie auch die Linie 71. Der Großteil der Durchgangslinien wurde ab den 1970er-Jahren durch die U-Bahn ersetzt.

Straßenbahnlinien haben eine ein- bis zweistellige Nummer. Autobusse haben eine ein- bis zweistellige Nummer mit Buchstabensuffix A oder B, bezüglich der Liniennummer gilt aber oben geschriebenes. So verläuft die Buslinie 48A zwischen den Straßenbahnlinien 46 und 49. Die Buslinie 13A ist ebenso wie die Straßenbahnlinie 5 eine Rundlinie usw.

Linien des Wiener Stadtverkehrs haben heute maximal zweistellige Nummern. Dreistellige Liniennummern bezeichnen Regionalbuslinien, die natürlich ebenfalls in Wien fahren können, jedoch für die Feinerschließung der Stadt kaum Bedeutung haben.

Weitere Nummerierungen:

  • U-Bahn: U mit Nummer, z.B. U3
  • Nachtbusse: N mit Nummer (die wiederum dem oben genannten Schema folgt), z.B. N26 (folgt im Großen und Ganzen seinem Tagespendant 26A).

Regionalbusse[Bearbeiten]

Die Autobuslinien, die ins Umland fahren, haben dreistellige Nummern ohne Buchstabensuffix. Die letzten beiden Ziffern der Nummern sind ebenfalls angelehnt an das Nummerierungsschema für Wien (s. oben), wodurch man zumindest rudimentär die Richtung und die Gegend identifizieren kann, die ein Bus befährt. Dabei ist es egal, ob er an einem Busknoten am Wiener Stadtrand beginnt (z.B. Hütteldorf, Liesing) oder an einem Regionalverkehrsknoten im Umland (z.B. Mödling, Tulln).

Die Hunderterstelle der Buslinien sagt aus, wie weit der Bus vom Wiener Stadtzentrum entfernt verkehrt. Die erste Ziffer der Liniennummer basiert auf der ursprünglichen Zoneneinteilung mit acht Außenzonen. Busse mit 1xx verkehren am Wiener Stadtrand und fahren meist nur kurz - wenn überhaupt - über die Stadtgrenze. Busse mit 8xx fahren weit außerhalb Wiens.

ÖBB[Bearbeiten]

Auch für Fahrten innerhalb Wiens bieten die Züge der ÖBB eine schnelle und bequeme Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Beispielsweise entlang der S-Bahn-Stammstrecke zwischen dem Bahnhof Wien-Meidling und Floridsdorf verkehren S-Bahn Züge und teilweise Regional- und Regionalexpresszüge in dichtem Intervall und bieten Umsteigemöglichkeiten zu anderen Verkehrsmitteln wie U-Bahn, Straßenbahn, Autobus, Lokalbahn Wien-Baden sowie dem CityAirportTrain (CAT).

Ebenfalls verkehren auf der Vorortebahn die Züge in dichtem Intervall.

Für Fahrten zwischen Verkehrsstationen bieten Regionalzüge (R) und Regionalexpresszüge (REX) ebenfalls eine schnelle Alternative, beispielsweise zwischen Wien Westbahnhof und Wien Hütteldorf sowie zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Meidling.

Weitere Stadtverkehre[Bearbeiten]

Bediendichte, Intervall[Bearbeiten]

Die Netzabdeckung im VOR ist in Wien und in den anderen größeren Städten sehr gut. Fast jeder besiedelte Punkt wird von einem öffentlichen Verkehrsmittel erschlossen. Die Intervalldichte der Linien ist in Wien am höchsten; U-Bahnen fahren zur Hauptverkehrszeit alle 2-5 Minuten und auch in der Nebenverkehrszeit ist der Intervall selten länger als 10 Minuten (Ausnahme: Nacht- und Silvesterverkehr: 15 Minuten). Straßenbahnen und wichtige Buslinien verkehren alle 5-10 Minuten (Hauptverkehrszeit) bis alle 15 Minuten (Schwachlastzeiten); Buslinien an der Peripherie oft nur halbstündlich.

Im Umland Wiens sind in den größeren Städten die Intervalle mit Wien vergleichbar. Regionalbuslinien fahren i.d.R. halbstündlich bis stündlich, wobei auf wichtigen Achsen die unterschiedlichen Linien sich zu einem 10- bis 15-Minuten-Intervall ergänzen. Dasselbe gilt für die Bahnlinien, wo auf bedeutenden Strecken (z.B. Wien-Wiener Neustadt oder Wien-St.Pölten) S-Bahn, Regional-, Regionalexpress- und Fernzüge gemeinsam einen 10-Minuten-Takt fahren, wobei unterwegs nicht alle Haltestellen von allen Zügen bedient werden. Kleine Ortschaften abseits der großen Siedlungen hingegen werden nur wenige Male am Tag angefahren; es kann sogar sein, dass sie am Sonntag überhaupt nicht bedient werden. Viele kleine Orte bzw. dünn besiedelte Regionen bieten statt Linienbussen ein Anruf-Sammeltaxi an, das ebenso mit Verbundfahrscheinen benutzbar, ggf. aber aufpreispflichtig ist.

Parken und Reisen (P+R)[Bearbeiten]

Im Verbundgebiet befinden sich zahlreiche P+R-Anlagen, an welchen Reisende, welche die öffentlichen Verkehrsmittel nützen, vom PKW in Bus- oder Zug wechseln können. Die Anlagen sind in Wien kostenpflichtig, in Niederösterreich und dem Burgenland in der Regel kostenfrei. Die Anlagen sind an sieben Tagen der Woche 24 Stunden täglich geöffnet. In Wien erfolgt die Bezahlung der Parkgebühr teilweise über Parkschranken (Bspw. am Bahnhof Wien-Hütteldorf), teilweise über Parkscheinautomaten (Bspw: an der U-Bahn Station Neulaa).

Literatur und Weblinks[Bearbeiten]

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