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Wien/Neubau

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Lage des 7. Wiener Gemeindebezirks
Im Museumsquartier: Kultur und Erholung

Neubau ist ein Stadtteil von Wien und der 7. Bezirk, westlich an die Innenstadt angrenzend. 1850 wurden die ehemaligen Vorstädte Neubau, Neustift, Spittelberg und Schottenfeld mit Teilen von Laimgrube, Mariahilf, Sankt Ulrich und Alt-Lerchenfeld zu diesem Bezirk zusammengefasst. Während die Vorstadt Spittelberg im frühen 19. Jahrhundert einen eher zweifelhaften Ruf hatte(Prostituiertenviertel), wurde Schottenfeld wegen der dort ansässigen finanzkräftigen Seidenfabrikanten im Volksmund "Brillantengrund" genannt. Heute sind in den renovierten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert hauptsächlich Mittelbetriebe (Möbel- und Textilbranche) zu finden, aber auch zum Teil anspruchsvolle Wohnungen.

Anreise[Bearbeiten]

Zug: Neubau liegt nahe des Wiener Westbahnhofes, hier hält nur der private Fernreisezug Westbahn sowie S-Bahnen, Regionalzüge und Regionalexpresszüge der ÖBB. Den Eisenbahnfernverkehr der ÖBB erreicht man ab dem 7. Bezirk mit der U6 (Bahnhof Wien Meidling) oder 13A (Hauptbahnhof); alternativ auch mit einem Regionalzug ab Westbahnhof nach St.Pölten.

Fernbus: Die Fernbusbahnhöfe Vienna International Busterminal (VIB) (U3-Station Erdberg) und Busterminal Vienna (U2 Station Stadion) sind vom Bezirk aus meist umsteigefrei erreichbar.

Flugzeug: Der Flughafen Wien-Schwechat ist an den 7. Bezirk über die S-Bahn Linie S7 mit Umsteigen in Wien Mitte / Landstraße in die U3 angebunden bzw. wahlweise auch mit dem Flughafenbus von Westbahnhof (hält auch bei Volkstheater U2/U3).

Innerstädtischer Verkehr: Neubau ist mit den U-Bahnlinien U2, U3 und U6, den Buslinien 13A, 14A und 48A sowie den Straßenbahnlinien 5, 6, 9, 18, 46, 49, 52 und 60 sehr gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Nahezu alle Bezirksteile sind von einer der folgenden U-Bahn-Stationen in nur wenigen Minuten Fußweg erreichbar: U2 Museumsquartier und Volkstheater; U3 Volkstheater, Neubaugasse, Zieglergasse, Westbahnhof; U6 Westbahnhof, Burggasse-Stadthalle, Thaliastraße.

Auto: Seit Sommer 2013 ist die Innere Mariahilfer Straße Begegnungszone und in einem Abschnitt auch Fußgängerzone. Der gesamte 7. Bezirk ist parkraumbewirtschaftet und Mo-Fr 10-22 Uhr gebührenpflichtige Kurzparkzone. Von daher ist eine Anreise mit dem Auto nicht empfehlenswert, zumal der Bezirk ohnehin ausgezeichnet an den ÖV angebunden ist. Wer mit dem Auto anreist, sollte in Erwägung ziehen, das Auto bei einer P+R-Station abzustellen; Erdberg oder Kendlerstraße (beide an der U3) bieten sich für eine Weiterfahrt in den 7. Bezirk an.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Altlerchenfelder Kirche, Lerchenfelder Str. 111. Pfarrkirche zu den sieben Fluchten.
  • 2 Lazaristenkirche, Kaiserstr.7. Pfarrkirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariä.
  • 3 Mechitaristenkirche, bei Neustiftgasse 4. Klosterkirche Maria Schutz.
  • Schottenfelder Kirche, Westbahnstraße 17. Pfarrkirche Hl.Laurentius.
  • Stiftskirche, Ecke Mariahilfer Straße und Stiftgasse. Garnisonkirche zum Hlg.Kreuz.
  • 4 Ulrichs-Kirche, St.Ulrichs-Platz. Pfarrkirche Hlg. Ulrich und Maria Trost.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • ehem.Hofstallungen, Messeplatz 1. Die Hofstallungen sind eine der bedeutendsten Barockanlagen Wiens. Die Achse von der Mitte der Hofstallungen zum Michaelerdurchgang der Hofburg (auf der anderen Seite der Ringstraße) diente als Symmetrieachse bei Planung des Kaiserforums durch Gottfried Semper und bei Planung der Hofmuseeen. Die Fassade der Hofstallungen bildet den Abschluß des großen Platzes zwischen der Neuen Burg und den Museen (Heldenplatz, Burgtor, Ringstraße, Maria-Theresien-Platz). Sie wurden 1723 unter Kaiser Karl VI. von Johann Bernhard Fischer von Erlach begonnen, ab 1725 unter Abänderung des ursprünglichen Planes von Josef Emanuel Fischer von Erlach und 1850 bis 1854 nach dem ursprünglichen Konzept von Johann Bernhard Fischer von Erlach weitergeführt. Die Reithalle wurde 1854 erbaut und ist ein frühes Beispiel historischer Barockrezeption.
  • Palais Trautson, Museumsstraße 4. Das Palais ist der wichtigste tatsächlich ausgeführte Palastbau von Johann Bernhard Fischer von Erlach. Das Palais wurde um 1710 als Gartenpalais für Johann Leopold Donat Fürst Trautson nach Plänen von Fischer von Erlach errichtet. Ab 1760 war es Palais der ungarischen Garde, ab 1924 Sitz des Collegium Hungaricum. Es wurde 1961 von der Republik Österreich erworben und ist heute der Sitz des Bundesministeriums für Justiz.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Volkstheater, Museumstraße 2A/Ecke Neustiftgasse und Burggasse. Das Volkstheater wurde 1888/89 in Formen der Neorenaissance erbaut. Es war eine Zeit lang das größte Theater des deutschen Sprachraums.

Moderne Architektur bis 1918

  • Mietshäuser, Neustiftgasse 40/Döblergasse, Architekt Otto Wagner, 1912
  • ehem.Zentralsparkasse Mariahilf; Mariahilfer Straße 70, Architekt Adolf Loos, 1914 - Die Kassenhalle ist heute das Kleidungsgeschäft Tally Weijl, die Architektur der ehem. Kassenhalle von A.Loos kann man immer noch in Grundzügen zu den Öffnungszeiten bewundern.
  • Haus Hörandner, Stuckgasse 14, Architekt Oskar Strnad, 1914

Moderne Architektur 1990 bis heute

  • Museumsquartier, Museumsplatz 1, urbanistisches Konzept: Ortner & Ortner, Restaurierung: Manfred Wehdorn, 1991-2001, Architekturzentrum Wien, Architekten Ortner & Ortner und Manfred Wehdorn, 2001, MUMOK, Architekten Ortner & Ortner, 2001, Halle E und G,Architekten Ortner & Ortner, 2001, Kunsthalle Wien, Architekten Ortner & Ortner, 2001, Leopold Museum, Architekten Ortner & Ortner, 2001,
  • Stadthaus, Wimbergerg. 14-16, Architekten Delugan Meissl, 2001
  • Hauptbibliothek, Urban-Loritz-Pl.2a, Architekt Ernst Mayr, 2002

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Hansi-Niese-Denkmal, Burggasse bei Volkstheater
  • Raimund-Denkmal, Museumsstraße
  • Anton-Wildgans-Bronzebüste, Weghuberpark, vor dem Palais Trautson
  • Denkmal für den Lieben Augustin, Augustinplatz (Ecke Kellermanngasse/Neustiftgasse)
  • Marcus-Omofuma-Stein am Platz der Menschenrechte (Beginn Mariahilfer Straße vor Museumsquartier), im Andenken an einen Schubhäftling, der beim Abschiebeflug in Folge von Polizeimaßnahmen erstickt ist.

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • Raumtexte, Hauptbücherei Wien, Urban-Loritz-Pltz 2a, Künstler: Heinz Gappmayer, 2006

Gedenktafeln[Bearbeiten]

  • Josef Strauss, Kaiserstraße, im Park, starb hier
  • Johann Strauss (Sohn), Lerchenfelder Straße 15, Geburtshaus
  • Joseph Lanner, Nechitaristengasse 5, Geburtshaus
  • Karl Farkas, Neustiftgasse 67,
  • Friedrich Amerling, Stiftgasse 8
  • Ludwig Anzengruber, Stuckgasse 25/Ecke Burggasse 55
  • Fritz Hochwälder, Westbahnstraße 3, Geburtshaus
  • Carl Michael Ziehrer, Westbahnstraße 4
  • Gustav Klimt, Westbahnstraße 36, Geburtshaus

Museen[Bearbeiten]

  • Museumsquartier, Messeplatz. In den ehemaligen Hofstallungen (1723 - 1725 von Johann Bernhard Fischer v. Erlach und Josef Emanuel Fischer v. Erlach errichtet) wurden im 20. Jahrhundert Messen und andere gewerbliche Veranstaltungen abgehalten, bevor der Gebäudekomplex zu einem Zentrum der modernen Kunst umgestaltet wurde. Auf dem Areal befinden sich unter anderem die Kunsthalle Wien, Museum Moderner Kunst (MUMOK), Leopold Museum und Tanzquartier Wien.
  • 5 Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien, Andreasgasse 7. Tel.: +43 (1)-5243357-0, Fax: +43 5243357-666, E-Mail: . Geöffnet: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr, Mo geschlossen.
  • Leopold-Museum, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien. Tel.: +43 (1)-525 70-0, E-Mail: . Geöffnet: täglich außer Di 10.00 – 18.00 Uhr, Do 10.00 – 21.00 Uhr, Jun, Jul, Aug tägl. Preis: Eintritt Erw. 12 €., Museumsshop mit Kunstdrucken und Kunstkarten, Café Leopold: So – Mi 10.00 – 14 Uhr, Do – Sa 10.00 – 16.00 Uhr
  • 7 Museum der Mechitharistenkongregation, Mechitaristengasse 4. Tel.: +43 (1)-5236417-0.
  • 9 ZOOM Kindermuseum, Museumsplatz 1. Tel.: +43 5247908, Fax: +43 (1)-5226748-1818, E-Mail: . Verein interaktives Kindermuseum. Geöffnet: Di – Fr 8.15 – 16.00 Uhr, Sa + So 9.45 – 16.00 Uhr, Mo geschlossen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • In der Spittelberggasse befindet sich eine Reihe von bemerkenswerten zwei bis vier-geschossigen barocken Vorstadthäusern (Spittelberggasse Nr.7 bis 19, 18 bis 26). Insgesamt sehenswert ist das gesamte Spittelberg-Viertel mit weitgehend vorgründerzeitlicher Bebauung in den benachbarten Straßenzügen Gutenberggasse, Schrankgasse, Kirchberggasse und Gardegasse.
  • Die Mondscheingasse ist ein schönes Ensemble gründerzeitlicher Architektur
  • Die Mariahilfer Straße ist eine der Haupteinkaufsstraßen Wiens und seit 2013 Begegnungszone sowie im Kernbereich Fußgängerzone. Seither ist sie nicht nur für Einkäufer, sondern auch Flaneure attraktiv. Autoverkehr ist stark eingeschränkt, Fahrrad fahren ist auch in der Fußgängerzone weiterhin gestattet (Schrittgeschwindigkeit). Zum 7. Bezirk gehört die nördliche Straßenseite (gerade Hausnummern), die südliche Straßenseite gehört zum Nachbarbezirk Mariahilf.

Parks[Bearbeiten]

Als dicht bebauter Innenbezirk ist Neubau eher arm an großen Grünflächen. Sehr beliebt bei der hippen, urbanen Masse sind die Höfe des Museumsquartiers, wo man auf designten "Enzi"-Liegen abhängen kann. Weitere größere Parks sind der Andreaspark sowie die Grünflächen am Urban-Loritz-Platz.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

  • An Einkaufsstraßen sind die Mariahilfer Straße im Süden des Bezirks zu erwähnen, aber auch die Neubaugasse, die den Bezirk in Nord-Südrichtung durchquert. In den Seitengassen zwischen Mariahilfer Straße und Spittelberg (z.B. Zollergasse, Lindengasse) entstanden in den letzten Jahren zahlreiche kleine Boutiquen und Designshops, die "alternative" Dinge verkaufen, preislich jedoch auf die kaufkräftigen "Hipster" und "Bobos" abzielen, die im Bezirk leben.
  • Im Bereich Spittelberg gibt es einige kleine Geschäfte, die Kunsthandwerk verkaufen.
  • Weihnachts- bzw. Wintermärkte im Museumsquartier und am Spittelberg
  • Originelle, wenn auch eher höherpreisige Souvenirs und Mitbringsel gibt es auch in den Shops im Museumsquartier (auch Sonntags geöffnet).
  • useabrand, Zollergasse 15. Tel.: (0)69911478004. Crowdsourced fashion im Wiener offline store. Die weltweit von Designern eingereichten Modeentwürfe werden von der useabrand.com community ausgewählt, produziert und dann der Gemeinschaft zum Kauf in den useabrand store´s angeboten. Geöffnet: Mo – Fr 11.00 – 19.00 Uhr, Sa 11.00 – 18.00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Phönixhof

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Aragwi

Nachtleben[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Wirr
  • Voodoo

Mittel[Bearbeiten]

  • Siebenstern
  • Replugged
  • Shebeen

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.wien.gv.at/bezirke/neubau

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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