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Österreich

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Lage
Karte von Europa mit hervorgehobener Lage von Österreich
Flagge
ÖsterreichFlagge Österreich
Kurzdaten
Hauptstadt Wien
Staatsform Bundesrepublik
Währung Euro (EUR)
Fläche Gesamt: 83.867 km²
Land: 82.444 km²
Wasser: 1.426 km²
Bevölkerung 8,404 Mio. (2010)
Sprachen Deutsch, regional: Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch
Religionen Katholiken 73,6 %, Muslime 6,2 %, Protestanten 4,7 %, Konfessionslos 12 %
Stromnetz 230 V/ 50 Hz
Telefonvorwahl +43
Internet TLD .at
Zeitzone UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit MESZ (MEZ+1) Ende März-Ende Oktober

Österreich liegt in Europa, es hat gemeinsame Grenzen mit Deutschland und Tschechien im Norden, der Slowakei und Ungarn im Osten, Slowenien und Italien im Süden und der Schweiz und Liechtenstein im Westen.

Bundesländer und Regionen[Bearbeiten]

Bundesländer[Bearbeiten]

Österreich ist in folgende Bundesländer gegliedert (Hauptstadt in Klammern):

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Österreich

In Klammern sind die Bundesländer angegeben, in denen die Region liegt:

Städte[Bearbeiten]

Die Bundeshauptstadt:

Wiener Hofburg
  • Wien: besitzt ein imposantes Kulturangebot. Aufregende Sehenswürdigkeiten sowie Wiener Gemütlichkeit zwischen Heurigem und Kaffeehaus machen Wien in aller Welt beliebt. Wiens Geschichte reicht zurück bis ins erste nachchristliche Jahrhundert, als die Römer das Militärlager Vindobona gründeten. Das heutige Stadtbild wurde vor allem im Barock geprägt. Besonders während der Regentschaft von Kaiserin Maria Theresia sowie von Kaiser Franz Joseph, der den Prachtboulevard der Ringstraße anlegen ließ. Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das barocke Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiser, die mit einer zauberhaften Parklandschaft, Palmenhaus, Gloriette und einem Tiergarten ausgestattet ist. In der Hofburg, von wo aus das Imperium des Habsburgerreiches regiert wurde, kann man in den prächtigen Alltag der Kaiserfamilie eintauchen. Im Barockschloss Belvedere ist heute die Österreichische Galerie untergebracht, die die größte Sammlung von Werken Klimts und Kokoschkas sowie prominente Werke Schieles präsentiert. Als Wahrzeichen Wiens gelten der gotische Stephansdom im Zentrum, das Riesenrad im Wiener Prater, einem traditionsreichen Vergnügungspark und die Spanische Hofreitschule mit ihrem berühmten Lipizzaner-Ballett.

Die Landeshauptstädte der jeweiligen Bundesländer:

  • Eisenstadt: Fürst Esterházy wählte sie zu seiner Residenzstadt, heute ist Eisenstadt Hauptstadt vom Burgenland. Spuren höfischen Lebens und das Erbe von Joseph Haydn begleiten hier die Besucher auf Schritt und Tritt. Eisenstadts Top-Sehenswürdigkeit ist das Schloss Esterházy, eine ursprünglich gotische Burg (1364), die von den Fürsten Esterházy großzügig aus- und umgebaut (1663-1672) und zum Zentrum des höfischen Lebens gemacht wurde. Heute präsentiert sich das Schloss als Ort lebendiger Kultur. Im Haydnsaal erklingen unter den herrlichen Deckenfresken bei festlichen Anlässen und Konzerten die Melodien Joseph Haydns. Überhaupt ist der Name des Komponisten untrennbar mit der Stadt verbunden. Ab dem Jahr 1761 wirkte er mehr als vierzig Jahre als Kapellmeister am Esterházyschen Hof. Heute begegnet man ihm u.a. in der Haydnkirche (Bergkirche), im Haydn-Mausoleum sowie im barocken Haydn-Haus und vor allem bei den Internationalen Haydntagen im September mit den weltbesten Haydn-Interpreten.
  • Klagenfurt: Die Hauptstadt Kärntens, liegt an einem der wärmsten und größten Alpenseen Europas - der Wörthersee ist jedes Jahr Reiseziel für internationale Prominenz, Wasserliebhaber und Sonnenanbeter. Klagenfurt besitzt eine der schönsten Altstädte Österreichs und wurde dafür schon dreimal mit dem Europa Nostra-Diplom ausgezeichnet. Charakteristisch sind die Renaissance-Innenhöfe, in denen heute moderne Boutiquen, In-Lokale und urige Gastgärten angesiedelt sind. Auf dem Neuen Platz befindet sich der Lindwurm, das steinerne Wahrzeichen der Stadt, die die Gründungssage Klagenfurts erzählt. Bei einer Schlosswanderung kann sich der Besucher ins Mittelalter zurück versetzen lassen. Weiterhin besitzt die Stadt zahlreiche Museen und Galerien von internationalem Ruf, worunter sich das Museum moderner Kunst, das Landes-Museum mit seinen römischen Funden (darunter der berühmte "Jüngling vom Magdalensberg"), der Wappensaal, das Diözesan-Museum und die Landhausgalerie befinden.
  • Sankt Pölten: Die Hauptstadt des Barocks könnte man die junge Landeshauptstadt in Niederösterreich beinahe nennen: barocke Bürgerhäuser und das Karmeliterinnenkloster sind Zeugen einer großen Vergangenheit. Erst 1986 wurde das 50.000 Einwohner zählende St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt erhoben. Dabei besitzt die Stadt an der Traisen das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs, welches bereits 1159 vom Passauer Bischof Konrad verliehen wurde. Hier kann man prächtige Barockgebäude, malerische Plätze und ansprechende Events in einer dynamischen und sehenswerten Stadt erleben. Die Stadt erlebte ihre erste Hochblüte 1689, als der Barock-Baumeister Jakob Prandtauer hierher übersiedelte und in der Folge einige bedeutende Bauwerke schuf. So gehen etwa das Karmeliterinnenkloster oder der Kernbau des Instituts der Englischen Fräulein auf jenen Baumeister des Stiftes Melk zurück. In den barocken Bürgerhäusern auf dem Herrenplatz und auf dem 1995 von Boris Podrecca neu gestalteten Rathausplatz begegnen Ihnen eindrucksvolle Zeugnisse barocker Pracht. Ebenso in den Fassaden des Barockhauses in der Fuhrmanngasse sowie des erwähnten Instituts der Englischen Fräulein, zu deren berühmtesten Schülerinnen Paula von Preradovic zählte, die Textdichterin der österreichischen Bundeshymne.
  • Linz: Aufgrund ihrer eigenständigen kulturellen Entwicklung und einer innovativen Kunst- und Kulturszene wurde Linz zur europäischen Kulturhauptstadt 2009 gewählt. Auch im Vorfeld werden bereits Veranstaltungen zu diesem Ereignis geboten. Eintauchen in die Welt von morgen, das ist in Linz~Donau schon heute möglich: Das Ars Electronica Center fasziniert mit dem CAVE, in dem man dreidimensionale virtuelle Welten durchwandern kann und überall zum Experimentieren eingeladen ist! Am anderen Donauufer beeindruckt das Lentos Kunstmuseum durch seine gläserne Architektur und die Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Altstadt besticht mit idyllischen Gassen, geschichtsträchtigen Bauwerken und einem der größten mittelalterlichen Hauptplätze Zentraleuropas. Eine Fahrt mit dem knallgelben Linz City Express, mit der steilsten Schienenbergbahn Europas aus dem Jahr 1898 auf den Pöstlingberg oder mit einem Donauschiff lassen jede Sightseeing-Tour zum Abenteuer werden.
Blick vom Mönchsberg über Salzburg
  • Salzburg: In der Mozartstadt dominieren Kirchen, Burgen, Schlösser und Palais das Stadtbild. Kein Wunder, dass die malerische Altstadt zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Über der Stadt, die rund 150.000 Einwohner zählt, erhebt sich als Wahrzeichen die Festung Hohensalzburg, die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Hier kann man sich einen guten Überblick verschaffen und seinen Rundgang planen: Nicht ausgelassen werden sollte bei solch einem Rundgang die Erzbischöfliche Residenz, eine prächtige Frühbarockanlage mit Prunkräumen und der Residenzgalerie (europäische Malerei 16. bis 19. Jahrhundert). Der nahe Salzburger Dom gilt als das bedeutendste sakrale Bauwerk der Stadt. Hier wurde Wolfgang Amadeus Mozart getauft, der in seiner Geburtsstadt als genius loci allgegenwärtig ist. Man sollte sich wohl ein wenig Zeit für das Mozart-Geburtshaus nehmen, in dem der geniale Komponist am 27.1.1756 das Licht der Welt erblickte. Das Haus befindet sich in der weltberühmten Getreidegasse, wo hohe, schmale Häuser, verlockende Geschäfte und romantische Innenhöfe für Ambiente sorgen. Nicht minder sehenswert ist das von Barockbaumeister Lukas von Hildebrandt großzügig gestaltete Schloss Mirabell mit seinem prächtigen Garten.
  • Graz: Die steirische Landeshauptstadt, deren Ursprünge bis in die Römerzeit zurück reichen, liegt an beiden Seiten der Mur. Graz war europäische Kulturhauptstadt 2003. Mitten in der Stadt thront der Schlossberg, ein bewaldeter, wanderbarer Berg. Von der ehemaligen Festung auf seinem Plateau ist heute nur mehr der Uhrturm zur Gänze erhalten, das alte Wahrzeichen der Stadt. Als neues Wahrzeichen schwebt seit 2003 über dem rechten Ufer der Mur das Kunsthaus wie eine riesige, bläulich schimmernde Blase. Zwischen altehrwürdig und dynamisch-modern fallen auch die Sehenswürdigkeiten der 305.000 Einwohner zählenden Stadt ins Gewicht: Der spätgotische Grazer Dom erinnert an jene Zeit, als Graz Kaiserstadt war. Im Mausoleum ruht Kaiser Ferdinand II.. Im Landeszeughaus kann man sagenhafte 32.000 historische Waffen und Kriegsgeräte auf fünf Etagen besichtigen. Und das Landhaus mit seinem Renaissance-Arkadenhof wirkt beinahe wie ein venezianischer Palazzo.
  • Innsbruck: Im Herzen der Alpen trifft man weltberühmte Denkmäler als Zeugen großer Geschichte – Seite an Seite mit postmoderner, internationaler Spitzenarchitektur. Die Hofburg, das Schloss Ambras, die Ottoburg und die Basilika Wilten erzählen die bewegte Geschichte Innsbrucks, die mit Namen wie Philippine Welser oder Andreas Hofer verbunden ist. Kaiser Maximilian I. war wohl die berühmteste Persönlichkeit, die der Stadt ihren Stempel aufdrückte: Zum Beispiel mit dem von ihm errichteten Goldenen Dachl oder mit seinem Grabmal in der Innsbrucker Hofkirche. In jüngster Zeit haben moderne Architekten wie Dominique Perrault mit der Rathausgalerie und Zaha Hadid mit der Berg-Isel-Schanze maßgeblich das Bild der Stadt mitgestaltet. Eine eindrucksvolle Kulisse, in der Sie attraktive Events begeistern – vom Tanzsommer Innsbruck über die Innsbrucker Festwochen bis zum Innsbrucker Advent.
Seebühne Bregenz
  • Bregenz Vorarlbergs Landeshauptstadt ist nicht nur auf Grund der Festspiele ein Publikumsmagnet für Kulturfans. Auch Beispiele moderner Baukunst setzen hier Meilensteine für das Kulturland Österreich. Heute ist die 2.000 Jahre alte Stadt am Bodensee mit dem Wahrzeichen Martinsturm im mittelalterlichen Stadtkern zum Magnet für Fans moderner Baukunst geworden. Architekten wie Hans Hollein, Jean Nouvel und Peter Zumthor sowie der Kreis der "Vorarlberger Baukünstler" haben in jüngster Zeit das Bild der 28.000-Einwohner-Stadt entscheidend mitgeprägt. Kulturelles Highlight ersten Ranges sind die Bregenzer Festspiele, bei denen seit mehr als einem halben Jahrhundert hochkarätige Regisseure erstklassige Opern inszenieren – mit dem "Hausorchster", den Wiener Symphonikern, auf einer atemberaubenden Seebühne. Außerhalb der Festspielzeit finden auch alljährlich hunderte Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte oder der "Bregenzer Frühling", ein international renommiertes Tanzfestival, statt.

Weitere sehenswerte Städte sind:

Siehe auch Orte in Österreich

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Blick von Ellmau auf den Wilden Kaiser: In der Bildmitte ist der Pass "Ellmauer Tor" zu erkennen.

Die österreichischen Nationalparks stellen nicht nur für die Natur ein Refugium dar, sondern auch für den gestressten Menschen der heutigen Zeit. Hier kann man noch die Stille des Waldes genießen und dem Plätschern des klaren Bächleins lauschen - ohne störende Nebengeräusche. Auf zahlreichen Wanderrouten erlebt man faszinierende Naturlandschaften sowie seltene Pflanzen und Tiere. Wildromantische Bach- und Felsschluchten, seltene Fauna und Flora und eine hohe landschaftliche Formenvielfalt machen diese Gebiete zu etwas Besonderem.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Fuchs, Dachs, Marder, Rebhuhn. In alpinen Regionen sind Gämse, Murmeltier, Adler und Bergdohle heimisch. Für die pannonische Fauna charakteristisch ist das Vogelparadies im Schilfgürtel des Neusiedlersees (Reiher, Löffler, Säbelschnäbler, Wildgänse, uva.). Seit einigen Jahren gibt es in Österreich auch wieder eine kleine Bärenpopulation, die sich in hauptsächlich in den waldreichen südlichen und zentralen Bergregionen aufhält.
  • Die Vielfalt des Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Charakteristisch ist der Laubwald (Eichen, Buchen) bzw. Mischwald (Buchen, Fichten) in höheren Regionen Fichten, Lärchen und Zirben. Vielfältig und farbenfroh ist die Alpenflora: Edelweiß, Enzian, Alpennelke, Arnika, Almrausch, Heidekraut und vieles mehr. Besonders am Nordrand der Alpen dominiert das Grünland, im pannonischen Raum sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedlersees findet man eine spezifische Salzsteppenflora. Österreichs Nationalparks, die sich über drei Prozent der Landesfläche erstrecken, dokumentieren die landschaftliche Vielfalt mit zum Teil einzigartigen Naturlandschaften, wie Ur- und Regenwald.
  • Für Österreich ist die Donau mehr als nur ein Fluss: Sie ist Kulturraum und Wasserweg, wirtschaftliche und mentale Klammer zu Mittel- und Osteuropa und eine der reizvollsten Regionen des Landes.
  • Wer Österreich bereist, wird feststellen, dass es den "Einheitsösterreicher" nicht gibt. So vielfältig wie die Landschaften sind auch die Charaktere der Menschen. Sie reichen von der "mir san mir"-Mentalität ("Wir sind wir - und uns braucht keiner zu belehren") bis zu interkultureller Aufgeschlossenheit und Weltläufigkeit.

Brauchtum[Bearbeiten]

Österreich bildet (mit Ausnahme des alemannischen Vorarlbergs) gemeinsam mit dem benachbarten Altbayern und mit dem Großteil Südtirols den bairischen Sprachraum mit einem in vielen Teilen gemeinsamen Brauchtum.

Eine Gesamtübersicht zum Altbayrischen Brauchtum (Schäfflertanz, Leonhardiritt, Georgiritt, Perchten usw.) befindet sich im Artikel zu Altbayern, siehe außerdem auch den entsprechenden Abschnitt zum Brauchtum im Artikel zu Südtirol.

Anreise[Bearbeiten]

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

Österreich ist Teilnehmer am Schengener Abkommen.

Reisedokumente: Gültiger Reisepass. Für EU-Bürger sowie für Bürger anderer Staaten im europäischen Wirtschaftsraum EWR (Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz) genügt ein amtlicher Personalausweis, in Sonderfällen auch ein nicht länger als fünf Jahre abgelaufener Reisepass. Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Pass. Führerscheine sind als Ausweisdokument generell nicht anerkannt.

Visum: Kein Visum benötigen: Staatsangehörige aller Nachbarstaaten Österreichs, der EU-Mitgliedstaaten sowie zahlreicher weiterer Staaten. Auskünfte bei der österreichischen Botschaft bzw. beim österreichischen Konsulat im jeweiligen Land sowie auf der Homepage des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten. Laut Schengener Übereinkommen können visapflichtige Drittstaatsangehörige mit einem von jedem Schengenstaat ausgestellten Schengen-Visum oder Aufenthaltstitel auch in Österreich einreisen, ohne dafür einen weiteren österreichischen Sichtvermerk zu benötigen, sofern dieses Dokument nicht auf andere Länder eingeschränkt ist.

Passkontrollen: An den Grenzen zu allen Nachbarstaaten Österreichs werden in der Regel keine Kontrollen mehr durchgeführt. Dies gilt auch im Flugverkehr auf den österreichischen Flughäfen bei Flügen von anderen und in andere Schengenstaaten. Um bei stichprobenartigen Kontrollen einen Identitätsnachweis erbringen zu können, müssen Reisende jedoch auch im Schengen-Raum ihr Reisedokument mitführen.

Mitnahme von Tieren im Reiseverkehr (gilt auch für Reisende aus dem EU-Raum): Für Haustiere wie Hunde oder Katzen wird ab einem Alter von 12 Wochen ein gültiges Impfzeugnis (Tollwut) in deutscher Sprache oder mit amtlich beglaubigter Übersetzung benötigt. Die Impfung muss mindestens 30 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein, darf aber nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Es dürfen maximal drei Tiere mitgenommen werden.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Der größte und wichtigste internationale Flughafen Österreichs ist der Flughafen Wien, von wo aus man Linienverbindungen in viele Metropolen Europas und den Nahen Osten hat. Über Umsteigeverbindungen ist nahezu die gesamte Welt erreichbar.

Es bietet sich auch an, Flugverbindungen zu grenznahen Flughäfen zu suchen, da diese teils deutlich günstiger sein können als Flüge an den Zielort bzw. zu Regionalzielen sogar geographisch günstiger liegen können:

  • Für Westösterreich bieten die beiden Großflughäfen von München und Zürich gute Alternativen zu den Flughäfen Salzburg und Innsbruck. Auch die Flughäfen in Memmingen, Friedrichshafen und Altenrhein bieten Flugverbindungen, teilweise von Billigfluglinien, die man zur Anreise nach Vorarlberg und Tirol nutzen kann.
  • Für den Großraum Wien bieten die Flughäfen Bratislava und mit Abstrichen auch Brünn zahlreiche Flugverbindungen von Billigfluglinien, speziell Ryanair.
  • Für eine Anreise nach Südösterreich können die Flughäfen von Ljubljana, Maribor und Zagreb eine brauchbare Option darstellen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die ÖBB (Österreichischen Bundesbahnen) sind die einzige große Bahngesellschaft in Österreich, das Schienennetz ist vor allem in der (weniger gebirgigen) Osthälfte Österreichs gut ausgebaut; auch viele kleinere Städte sind dort mit der Bahn erreichbar.

Die ÖBB bieten mit der VorteilsCard eine ab Ausstellungsdatum 1 Jahr lang gültige Ermäßigungskarte an, die es für drei Altersklassen gibt. Die Ermäßigung beträgt 50 % vom regulären Fahrpreis beim Kauf der Tickets am Automaten und 45 % beim Kauf am Fahrkartenschalter.

  • VorteilsCard Jugend (15 bis 25 Jahre): 19,- EUR
  • VorteilsCard Classic (26 bis 60 Jahre): 99,- EUR
  • VorteilsCard Senior (ab 61 Jahren): 29,- EUR
  • VorteilsCard Family (Kinder bis 14 reisen gratis mit): 19,- EUR

So ermäßigt sich der Fahrpreis für die einfache Strecke von Wien nach Salzburg mit der Vorteilscard von (gerundet) 50 auf 25 EUR, womit sich allein mit dieser einen Fahrt die Kosten für eine Jugendkarte amortisieren. Zur Ausstellung einer VorteilsCard ist ein Lichtbildausweis vorzulegen, aus dem das Alter der Person hervorgeht. Die Zusendung der Karte erfolgt per Post und dauert eine Weile, doch beim Kauf am Schalter erhält man einen ab sofort gültigen „vorläufigen“ Ausweis. Weiters kann man die VorteilsCard auch online bestellen.

Kleinkinder bis einschließlich 5 Jahre fahren gratis, Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahre zum Halbpreis. Gruppen zwischen 2 und 5 Personen fahren günstig mit dem Einfach-Raus-Ticket (36,- EUR), mit dem man landesweit Lokal- und Regionalzüge von 9.00 bis 3.00 Uhr des Folgetags (Wochenende und feiertags ab 0.00 Uhr) benutzen kann. Einzelpersonen können das Ticket nicht benutzen!

Westbahn: Auf der Westbahnstrecke Wien–Salzburg verkehrt zusätzlich zu den ÖBB das gleichnamige private Unternehmen, dessen reguläre Ticketpreise sich an den Halbpreisen der ÖBB orientieren. Die Fahrkarten erhält man im Zug sowie im Vorverkauf in Trafiken (= Tabak- und Zeitschriftenläden) oder auf der Website des Unternehmens. Sonderangebote nur im Vorverkauf.

Der Salzburger Hauptbahnhof liegt zwar in Österreich, gilt aber auch als Bahnhof im DB-Netz. Deutsche Bahntickets gelten bis dorthin und es können ab Salzburg auch Fahrkarten nach Deutschland zum Inlandstarif der DB erworben werden.

Für die Zuganreise interessant sind auch Billigangebote der ÖBB oder ausländischer Bahngesellschaften (u.A. Sparschiene Europa, EuRegio), wodurch es sich finanziell auszahlen kann, die Tickets zu stückeln. Beispiele:

  • Sparschiene Budapest-Wien: Online über die Seite der MÁV ab 13 Euro pro Fahrtrichtung, bei den ÖBB ab 19 Euro.
  • EuRegio Bratislava-Wien: 16 Euro pro Person hin und retour, am ersten Tag gültig für Stadtverkehr in Bratislava, Rückfahrt drei Tage gültig.
  • Sparschiene ab Zürich, München, Nürnberg, Prag, Warschau oder Zagreb nach Wien: Bei rechtzeitiger Vorausbuchung ab 19 Euro (Hinfahrt).

Bahn-Grenzübergänge nach Österreich:

  • für Wien -> Břeclav/Bernhardstal, Devínska Nová Ves/Marchegg, Hegyeshalom/Nickelsdorf. Ab Deutschland über Freilassing/Salzburg oder Passau/Schärding
  • für Salzburg -> Freilassing/Salzburg
  • für Klagenfurt -> Tarvisio/Thörl-Maglern, Karawankentunnel
  • für Innsbruck -> Kufstein, Mittenwald/Scharnitz, Buchs/Feldkirch
  • für Graz -> Maribor/Spielfeld

Fahrplanauskunft für alle Züge und andere öffentliche Verkehrsmittel online auf fahrplan.oebb.at (SCOTTY – der Routenplaner für Öffis).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der öffentliche Autobusverkehr in Österreich umfasst mehr als 2.800 fahrplanmäßige Linien. Fast alle für den Tourismus relevanten Orte sind per Autobus zu erreichen. Zentrale Busauskunft: 01/711 01

Es gibt zahlreiche internationale Buslinien aus ganz Europa nach Wien sowie in zahlreiche größere Städte. siehe auch www.eurolines.at oder flixbus.at

Auf der Straße[Bearbeiten]

Blick von der Brennerautobahn ins Stubaital

In Österreich wird auf der rechten Straßenseite gefahren.

Autobahnen und Schnellstraßen (auch Stadtautobahnen) sind in Österreich generell mautpflichtig. Die Maut wird in Form einer Klebevignette oder Go-Box (für Fahrzeuge über 3,5 t) entrichtet. Erhältlich ist die Vignette (= Pickerl) in Österreich bei den Verkehrsclubs ÖAMTC und ARBÖ, in Trafiken und an Tankstellen. In den Nachbarländern: bei den jeweiligen Autofahrerclubs sowie bei grenznahen Tankstellen.

Achtung: Das 5 km lange Stück der Inntalautobahn von der deutschen Grenze bei Kiefersfelden bis zur Autobahnausfahrt Kufstein-Süd wurde bis 1. Dezember 2013 oft falsch als "mautfrei" bezeichnet. In Wahrheit wurde auf dem Teilstück nur die Vignette nicht kontrolliert. Seither werden aber auch hier Vignettenkontrollen durchgeführt!

Platzierung der Vignette:

  • PKW/Wohnmobil: auf der Innenseite der Windschutzscheibe, sodass sie von außen gut sichtbar und kontrollierbar ist.
  • Motorräder: an einem sauberen und nicht auswechselbaren Außenteil des Motorrades (Gabelholm oder Tank).
10-Tages-Autobahnvignette von 2011

Die Vignetten-Preise Österreich 2016: (Vignettenfarbe Orange)

  • Preise für PKW/Wohnmobil (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t):
    • Jahresvignette: EUR 85,70
    • 2-Monats-Vignette: EUR 25,70
    • 10-Tages-Vignette: EUR 8,80
  • Preise für Motorräder (einspurige Kfz):
    • Jahresvignette: EUR 34,10
    • 2-Monats-Vignette: EUR 12,90
    • 10-Tages-Vignette: EUR 5,10

Für PKW-Anhänger besteht keine zusätzliche Vignettenpflicht. Jedoch wird für das Befahren einiger Sondermautstrecken eine zusätzliche Mautgebühr für Anhänger erhoben. Wird man ohne Vignette auf einer von Österreichs Autobahnen erwischt, sind unverzüglich 120 € Ersatzmaut zu entrichten. Kann man nicht an Ort und Stelle bezahlen, droht sogar eine Geldstrafe im Ausmaß von 300 bis 3.000 €. Der Tarif der Maut wird jährlich angepasst. Nicht vignettenpflichtig, aber sondermautpflichtig sind folgende Autobahnabschnitte:

  • A9: Bosrucktunnel, Gleinalmtunnel
  • A10: Tauerntunnel, Katschbergtunnel
  • A11: Karawankentunnel
  • A13: Brenner Autobahn (gesamte Länge)
  • S16: Arlberg Straßentunnel

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Landstraßen und Pässe, die gebührnepflichtig simd.

Weitere Infos unter : www.oeamtc.at

Das vorgeschriebene Licht am Tag ist in Österreich seit Januar 2008 wieder abgeschafft. Bei "eindeutiger Schönwetterlage" darf tagsüber ohne Licht gefahren werden. Jedoch wird Fahren mit Licht weiterhin empfohlen.

Weiter vorgeschrieben bleibt das Mitführen einer Warnweste, die im Falle eines pannen- oder unfallbedingten Aussteigens auf Autobahnen und Schnellstraßen auch getragen werden muss.

Winterreifenpflicht Pkw dürfen zwischen 01. November bis zum 15. April bei winterlichen Fahrverhältnissen nur mit Winterreifen (M+S) oder Spikereifen (M+S+E) unterwegs sein. Entgegen der beliebten Behauptung der Reifenhändler besteht aber bei guten Fahrbahnverhältnissen keine Verpflichtung für Winterreifen.

Motorrad: Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht auf Motorrädern oder Trikes mitgenommen werden, Ausnahme sind Beiwagengespanne mit entsprechendem Überrollschutz. Für Motorräder gilt Lichtpflicht zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter.

Tankstellen verkaufen Diesel, Normalbenzin (ROZ 91), Super (ROZ 95) und Super Plus (ROZ 98). Viele Tankstellen haben auch einen kleinen Laden für Lebensmittel; diese sind im Gegensatz zu den meisten Geschäften in Österreich auch am Sonntag und in den Abendstunden geöffnet. –Treibstoffpreise: Das Benzin ist wegen der niedrigeren Steuer spürbar günstiger als in Deutschland, was dazu führt, dass zur Urlauber-Rückreisezeit die letzten Tankstellen vor der Grenze oft überlastet sind. Der Verkauf von E10 Benzin ist in Österreich anders als in Deutschland für Tankstellen nicht verpflichtend, jedoch gibt es dennoch einzelne Tankstellen, welche Super-E10 Benzin freiwillig anbieten.

Mietautos können auf allen Flughäfen, großen Bahnhöfen und in den Städten gemietet werden (Budget, AVIS, Europcar-Interrent, Hertz u. a. Leihfirmen). Weiter unterhalten internationale Autovermietungen in allen Ländern Reservierungsbüros, in denen Touristen schon von ihrem Heimatland aus Reservierungen zu Sondertarifen tätigen können.

Parken: Die Parkdauer in den Kurzparkzonen („blaue Zonen“) kann zwischen 30 Minuten und drei Stunden variieren und ist am Beginn der jeweiligen Zone angegeben. Entsprechende Verkehrszeichen müssen nicht bei jeder Kreuzung wiederholt werden.

Dashcams, also im Fahrzeug angebrachte Videokameras zur permanenten Aufzeichnung des Verkehrs, sind in Österreich und anders als z. B. in Deutschland oder in der Schweiz, verboten. Die private Videoüberwachung vom Auto aus ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt, wer trotzdem filmt muss mit einer Strafe bis zu 10.000 Euro und im Wiederholungsfall bis zu 25.000 Euro rechnen. Das Fotografieren und Filmen nach einem Unfall gilt als Beweissicherung und ist daher erlaubt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Donau passiert auf ihrem Verlauf den Norden Österreichs und durchfließt Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Insbesondere Wien, der neben Budapest bedeutendste Passagierhafen an der Donau, ist Ausgangspunkt für viele der (meist drei- oder vier-tägigen) Kreuzfahrten nach Budapest und zurück. Es ist auch möglich, von hier aus die gesamte Donau bis zum Donaudelta mit Passagierschiffen auf eine sehr bequeme und beschauliche Weise zu bereisen und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten unterwegs zu sehen. Allerdings ist das Fahren mit dem Schiff ein eher langsamer Weg und vergleichsweise teuer.

Linienschiffverbindungen, die nicht nur Ausflugs-, sondern auch Verkehrswert haben, gibt es nach Österreich über den Bodensee nach Bregenz sowie mehrmals täglich Schnellboote zwischen Bratislava und Wien.

Mobilität[Bearbeiten]

Als Transportmittel innerhalb des Landes ist die Bahn (vor allem ÖBB) oder das Auto zu empfehlen, "kleinere" Ausflugsziele (vor allem solche ohne eigenen Bahnhof) sind in ganz Österreich gut mit den Regionalbuslinien zu erreichen, die jeweils in den Verkehrsverbund des entsprechenden Bundeslandes eingebunden sind und vor allem als Zubringer zu Bahnhöfen oder größeren Orten dienen. Inlandsflüge sind unüblich und eher teuer. Sie bringen auch keine wesentliche Zeitersparnis, wenn man die benötigte Zeit von den Flughäfen in die Stadtzentren einrechnet.

Fahrrad - Informationen über Radfernwege und Regionalrouten sind im Artikel "Radtouren Österreich" zu finden.

Ausführungen zu den Transferrouten (Brennerroute, Felbertauernroute, Fernpassroute) im Bundesland Tirol siehe dort.

Sprache[Bearbeiten]

Die Mehrheit aller Österreicher spricht Deutsch, wobei teilweise die regionalen Dialekte sehr vielfältig und stark ausgeprägt sind. Der Großteil Österreichs liegt im bairischen Dialektraum, der äußerste Westen im alemannischen. Deutsch ist landesweit Amtssprache.

Sprachen autochthoner Minderheiten finden sich vor allem in den Grenzgebieten des Burgenlandes, der Steiermark und Kärntens, deren Sprache und Kultur teils geschützt sind und auch an den Schulen gelehrt werden: Im Burgenland sind das die Burgenlandkroaten, Ungarn, Sinti und Roma; in Kärnten und der Steiermark Slowenen.

Speziell in den größeren Städten sind auch viele verschiedene Migrantensprachen zu hören. Türkischstämmige Bewohner können auch in kleineren Orten angetroffen werden.

In den österreichischen Schulen wird meist Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet; Basiskenntnisse dieser Sprache sind daher weit verbreitet, insbesondere im Tourismusbereich.

Das österreichische Standarddeutsch unterscheidet sich in einigen Bereichen deutlich von der Standardsprache der nördlichen Nachbarn. Anbei ein kleiner „Sprachführer“ für den Bereich Küche, bezüglich dessen die Österreicher besonders stolz auf ihre traditionellen Ausdrücke sind.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Siehe auch den Themenartikel Freizeitparks in Österreich

Wintersport[Bearbeiten]

  • Ski Alpin: Österreich hält für Skifahrer vielfältige Angebote bereit. Es gibt u.a. zwölf Gletscherskigebiete.
  • Snowboard: Snowboarder können natürlich alle Pisten nutzen. Einige Skigebiete gelten jedoch als ausgesprochene Snowboard-Zentren.
  • Langlauf: Viele Orte bieten gepflegte Loipen an, sowohl für den herkömmlichen Langlauf als auch für Skater.

Sommersport[Bearbeiten]

  • Radfahren und Mountainbiken - Österreich besitzt ein weitreichendes Radwegenetz. Man hat die Wahl zwischen ebenen Radwanderwegen in Tallagen oder sportlich anspruchsvollen Strecken im Gebirge. Einige Strecken sind im Artikel "Radtouren Österreich" aufgelistet. Es ist allerdings zu beachten, dass Radfahren auf Forststraßen grundsätzlich verboten ist, sofern nicht ausdrücklich erlaubt. Übertretungen werden mit Besitzstörungsklagen und Anzeigen geahndet.
Die Schafbergspitze: Aussichtsloge des Salzkammerguts
  • Wandern und Bergsteigen - Infos zum Wandern und Bergsteigen sind im Übersichtsartikel Alpen zu finden. Hier einfach die entsprechenden Gebirgsgruppen anklicken.
  • Laufen und Walking: Wer rastet, der rostet. Dieses alte Sprichwort hat schon seine Gültigkeit.
  • Wassersport: Die zahlreichen Seen und Flüsse des Landes laden im Sommer ein zum Schwimmen, Segeln, Bootfahren, Tauchen und Surfen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Währung ist seit 1. Januar 2002 der Euro, die Preise sind in etwa mit denen anderer westeuropäischer Länder vergleichbar, wobei das Preisniveau in den Touristenzentren sowie in Salzburg und Wien deutlich höher ist als im sonstigen Land. Insgesamt ist hier ein leichtes Gefälle von West nach Ost feststellbar. Geschäfte haben Wochentags ganztägig geöffnet, samstags wird vor allem in den ländlicheren Gebieten oft zu Mittag geschlossen, während in den Städten und bei großen Lebensmittelketten ganztags geöffnet ist. Sonderfall Sonntag: Hier ist das Einkaufen meist nur an Tankstellen, Bahnhofsgeschäften und in bekannten Tourismusorten möglich. Dieser Einkauf am Sonntag beschränkt sich auf "Reiseproviant" - alle anderen Einkaufsmöglichkeiten bleiben an diesem Tag aufgrund der strengen Regelungen zur Sonntagsöffnung in Österreich verwehrt.

Bedeutende Einkaufsstraßen in Österreich sind unter anderem:

  • in Wien: Kärntner Straße, Mariahilfer Straße
  • in Graz: Herrengasse, Annenstraße
  • in Linz: Landstraße und Umgebung, Taubenmarkt
  • in Salzburg: Getreidegasse, Judengasse, Linzergasse
  • in Innsbruck: Maria-Theresien-Straße
  • in Klagenfurt: Alter Platz
  • in Bregenz: Kaiserstraße, Kornmarktplatz
  • in Eisenstadt: Hauptstraße
  • in Sankt Pölten: Kremser Gasse

Beliebte Souvenirs: Eine besondere Bedeutung kommt dem österreichischen Kunsthandwerk zu: Trachten und Trachtenschmuck, Lodenbekleidung aus Salzburg und Tirol, Stickereien aus Vorarlberg, Keramik- und Porzellanwaren (Augartenmanufaktur in Wien, Gmundner Keramik, Töpferwaren aus Stoob/ Burgenland), Glas- und Kristallwaren (z.B. Svarowski/ Tirol) und schöne Holzschnitzereien, um nur einige zu nennen. In Bernstein (Burgenland) befindet sich die weltweit einzige Fundstelle von Edelserpentin, einem grünen Halbedelstein, aus dem Schmuck- und Ziergegenstände gefertigt werden.

Auch die kulinarischen Mitbringsel sind stets eine Kalorien-Sünde wert: Kernöl und Schilcher-Wein aus der Steiermark, die echten Salzburger Mozartkugeln, die berühmte Wiener Sachertorte, der Zauner-Stollen aus Bad Ischl, edle Weine aus dem Burgenland und Niederösterreich sowie vielerlei Schnäpse und Brände.

Küche[Bearbeiten]

Speisen[Bearbeiten]

Die österreichische Küche ist durchaus nicht an einem Abend erkundbar. In ihr spiegelt sich auch die Völkervielfalt der ehemaligen Monarchie wieder.

Das Wiener Schnitzel (paniertes und in Schmalz herausgebackenes Kalbfleisch) ist quasi DIE Nationalspeise, obschon man sich mittlerweile schwer tut, ein Original Wiener Schnitzel zu finden. Die besonders in Wien anzutreffenden Schnitzelhäuser bieten hauptsächlich Schnitzel „Wiener Art“ an, das aus Schweinefleisch besteht.

Ebenso typisch für die österreichische Küche sind Knödel, die von süß bis pikant unterschiedliche Geschmacksrichtungen haben können, sowie das Gulasch und als Imbissvariante davon die Gulaschsuppe.

Darüber hinaus ist die österreichische Küche bekannt für ihre süßen Backwaren – in Österreich „Mehlspeisen“ genannt; der bekannteste Vertreter ist sicher der Apfelstrudel. Weit verbreitet ist auch der Kaiserschmarrn, ein zerkleinerter Eierkuchen, der meist mit Apfelmus oder Zwetschkenröster serviert wird. Obwohl eine Süßspeise, wird Kaiserschmarrn in Österreich vorwiegend (und häufig freitags) als Hauptspeise gegessen.

Weithin beliebt ist das Kletzenbrot, ein nur in der Vorweihnachtszeit und um Weihnachten erhältliches Früchtebrot vorwiegend mit Kletzen (= gedörrten Birnen), aber auch mit anderem Dörrobst und Nüssen, das in verschiedenen regionalen Varianten zu haben ist.

Österreichisch Deutsch
Blunzen Blutwurst
Erdäpfel Kartoffeln
Fisolen grüne Bohnen
Germ Hefe
Karfiol Blumenkohl
Kren Meerrettich
Marille Aprikose
Melanzani Aubergine
Obers Sahne
Paradeiser Tomate
Powidl Pflaumenmus
Ribisel Johannisbeeren
Topfen Quark

Lokale Spezialitäten

  • Kletzennudeln: Eine Kärntner Spezialität, die man auch kaum anderswo erhält: süße Nudeln, gefüllt mit gedörrten Birnen.
  • Salate werden oftmals mit Steirischem Kürbiskernöl mariniert, einem dunkelgrünen Öl, das einen interessanten nussartigen Geschmack hat. Echtes Steirisches Kürbiskernöl ist relativ teuer, aber eines der beliebtesten „Mitbringsel“. (Billiges Kernöl, auch verkauft als „Salatöl“, ist mit anderen Ölen gestrecktes Kürbiskernöl und hat nicht den vollen Geschmack. „Steirisches Kürbiskernöl“ ist mittlerweile eine eingetragene Marke, womit man sich von Anbietern aus anderen Gegenden wie Ungarn unterscheiden will.) Kürbiskernöl wird auch weltweit über Online-Shops vertrieben.
  • Manner Schnitten (Schnitten = Waffeln) sind ein typisches Wiener Produkt. Einzigartig ist jedoch nur das quadratische Format und die rosa Farbe der Verpackung. Sie gibt es mehr oder weniger überall im Land zu kaufen, ebenfalls ein beliebtes Mitbringsel.
  • Zu den bekanntesten Tiroler Spezialitäten zählen u. a. die allseits beliebten Knödel in den verschiedensten Variationen: Leberknödel, Pressknödel und viele mehr. Tiroler Knödel sind Speckknödel in der landestypischen Variante.
  • Die Kärntner Nationalspeise, die Kasnudel hat das ganze Jahr über Saison. Der Nudelteig wird dünn ausgewalzt, zu einer faustgroßen Tasche geformt und mit verschiedenen Köstlichkeiten gefüllt. Mit Topfen und Gartenminze ist es die typische Kasnudel; Variationen gibt es z. B. mit Fleisch, Spinat, Kartoffeln und Pilzen oder süß mit Kletzen. Beliebte Suppeneinlage sind Schlickkrapferl – eine Miniaturvariante der Kärntner Nudel mit einer Füllung aus Innereien und Kräutern.
  • Aus Salzburg kennt man die Salzburger Nockerl, ein in leichten Variationen existierendes, süßes Dessert aus Mehl, Zucker und zu Schnee geschlagenem Eiweiß, das unmittelbar nach dem Backen auf den Tisch kommen muss und hauptsächlich von Touristen verlangt wird.

Weitere Informationen zur österreichischen Küche mit etlichen Rezepten findet man bei Koch-Wiki.

Wein[Bearbeiten]

Der österreichische Wein: Bereits in der Römerzeit wurde in der Donauregion, um den Neusiedler See und in der Steiermark Wein angebaut. Im Mittelalter waren es vor allem die Klöster, die für die Kultivierung der Reben und die Kellertechnik verantwortlich zeichneten und somit für die Verbreitung der Weinkultur sorgten. Heute ist der Weinbau in Österreich von einer bäuerlichen, kleinbetrieblichen Struktur geprägt. Die rund 50.000 Hektar Rebflächen in Niederösterreich, der Steiermark, dem Burgenland und in Wien werden von über 30.000 Winzern bewirtschaftet, von denen jedoch nur ein knappes Drittel ausschließlich Weinbau betreibt.

Der Weinbau prägt die Landschaft und die Kultur der jeweiligen Region, was sich in den typischen Buschenschanken, Weinklöstern, Weingasthöfen und sogar Weinakademien manifestiert. Aufgrund der hervorragenden Qualität belegen Österreichs Weine stets Spitzenplätze bei internationalen Bewerben. Derzeit sind in Österreich über 30 Rebsorten für die Produktion von Qualitäts- und Prädikatswein zugelassen, darunter solch namhafte Sorten wie Sauvignon blanc, Muskateller, blauer Portugieser und Zweigelt.

Weitere Informationen zum österreichischen Wein und seinen Anbaugebieten findet man bei Koch-Wiki.

Gastronomie[Bearbeiten]

In Österreich hat sich, wie in vielen Ländern der ehemaligen K.-u.-k.-Monarchie, eine breite Palette an Lokalen erhalten. Sie haben für die Bevölkerung nicht nur eine kulinarische, sondern auch soziale und (sub)kulturelle Bedeutung:

  • Das Gasthaus oder Wirtshaus entspricht mit seinem Angebot meist einem Restaurant, wo auch aufwändige Gerichte serviert werden können.
  • Das Beisl ist ein kleines Lokal, wo sich die Bewohner der näheren Umgebung für Getränke treffen, meist werden einfache Speisen serviert (deutsches Pendant zur Kneipe).
  • Das Kaffeehaus: Hier werden Heißgetränke auf kleinen, einfachen Tischen serviert; in der Regel sind Kuchen, Torten und anderes Süßgebäck im Angebot; oft gibt es auch kleine Speisen und vielfach liegen Zeitungen und Zeitschriften auf. Besonders in traditionsreichen Kaffeehäusern ist es nicht unüblich, dass man dort Stunden verbringen und sich mit gedruckten Nachrichten aus der weiten Welt auf aktuellen Stand bringen kann. Freiberufler und Künstler haben das in früheren Zeiten auch gerne genutzt. In großen Städten sind Künstler- und Dichtercafés zur Einrichtung geworden.
  • Der Heurige oder die Buschenschank ist speziell in Weinbaugebieten anzutreffen; hier wird meist selbst hergestellter Wein in einfachem Ambiente ausgeschenkt, dazu einfache, oft nur kalte Zwischenmahlzeiten im Angebot.
  • Den Würstelstand gibt es hauptsächlich in Städten als Schnellimbissbude mit einer der zahlreichen Wurstspezialitäten. Oft lange geöffnet und in vielen Fällen die einzige Möglichkeit, nachts noch etwas zum Essen zu bekommen. Dementsprechend besteht das heterogene Publikum auch aus Taxifahrern, Kleinkriminellen und Nachtschwärmern, unter denen sich ein übrig gebliebener Theaterbesucher befinden kann. Meist nur Stehtische. Gerade der tagsüber geöffnete Würstelstand wird heute durch Kebab-Buden und -Stände verdrängt.

Eine Gaststätte muss nicht zwingend einem dieser Lokaltypen in Reinform entsprechen. So kann ein Kaffeehaus durchaus auch aufwändige Speisen eines Restaurants servierern (Café-Restaurant) und/oder abends biertrinkendes Publikum anziehen und so zum Beisl werden.

Hinweis: Kreditkartenzahlung ist in österreichischen Gastronomiebetrieben nicht überall möglich. Oftmals akzeptieren auch gehobenere Lokale nur Bargeld. Wer auf Kartenzahlung angewiesen ist, sollte vor dem Bestellen klären, ob die Karte auch akzeptiert wird.

Nachtleben[Bearbeiten]

In den meisten kleinen und größeren Städten gibt es eine entsprechende Anzahl an Lokalen, Clubs und In-Treffs. In Wien sind Bars und Clubs eher verstreut zu finden als geballt in einem bestimmten Stadtteil. Wichtige Gegenden des Nachtlebens sind jedoch die Umgebung des Schwedenplatzes sowie die Stadtbahnbögen am Gürtel.

Auf dem kulturellen Sektor bieten viele Museen, Sehenswürdigkeiten oder öffentliche Einrichtungen besondere Veranstaltungen, etwa die jährliche Lange Nacht der Museen, die Lange Nacht der Musik oder im Sommer Open-Air-Kinos wie das Kino unter Sternen im barocken Augarten in Wien. In Salzburg gibt es während der Festspielzeit im Sommer neben dem Dom gratis Live-Übertragungen oder Aufzeichnungen von Salzburger Opernaufführungen.

Aktuelle Hinweise zu Theater, Konzerten, Kino etc. finden sich vor allem in den diversen Stadtzeitungen wie dem wöchentlichen Falter mit seinem umfassenden Programmteil für Wien und Graz. Dieser bietet auch online ein Veranstaltungsprogramm und einen Lokalführer unter www.falter.at.

Unterkunft[Bearbeiten]

In Österreich ist das sogenannte Wildcampen nicht erlaubt und kann eine Besitzstörungsklage mit sich bringen. Es ist daher zu empfehlen sich entweder mit dem Grundbesitzer abzusprechen oder auf einen Campingplatz auszuweichen. Hotels haben in Österreich meist einen hohen Standard, was sich allerdings oft auch in den Preisen wiederspiegelt.

Ausführungen zu den Buchungsmöglichkeiten im Internet siehe auch im Themenartikel Hotelportale im entsprechenden Abschnitt zu Österreich.

Lernen[Bearbeiten]

In Österreich studieren viele junge Menschen aus anderen Ländern, vor allem aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Studenten aus Ländern außerhalb der EU müssen an staatlichen Universitäten mit höheren Studiengebühren rechnen als EU-Bürger. Ausländische Staatsbürger müssen, um zu einem Hochschulstudium in Österreich zugelassen zu werden, Deutschkenntnisse auf dem Niveau C2 nachweisen können.

Neben den allgemeinen Universitäten haben sich in den letzten Jahren diverse Fachhochschulen und Privatuniversitäten (z.B. die Modul University Vienna, die auf Englisch tourismuswissenschaftliche Studien anbietet) etabliert.

In den Sommermonaten werden in Österreich zahlreiche Kurse - von der Musikausbildung bis zur Malerei - angeboten, die aus aller Welt frequentiert werden. Sie finden oft an besonders schönen Orten bzw. in historischen Gebäuden statt. In den größeren Städten findet man auch ein großes Angebot an Sprachschulen, die mehrwöchige Deutschkurse für Ausländer anbieten, sowohl für Fortgeschrittene wie auch für Anfänger. Die Preise beginnen ab unter 200 Euro für einen vierwöchigen Intensivkurs (ohne Unterkunft).

Lernen kann man in Österreich während des Urlaubs selbstverständlich diverse Sportarten, z.B. Golfen, Segeln oder Skifahren. Sprachferien werden ebenfalls angeboten.

Arbeiten[Bearbeiten]

In Österreich zu arbeiten ist für EU-Bürger, Schweizer und Liechtensteiner unproblematisch, für andere Staatsbürger auf Grund sehr restriktiver Zuwanderungsbestimmungen überaus schwierig.

Für die Jobsuche in Österreich gibt es einige Portale, zum Beispiel:

Es empfiehlt sich auch, speziell an Samstagen, die Inseratenbeilagen der größeren Tageszeitungen zu durchforsten. Für Gelegenheitsjobs ist es sinnvoll, Aushänge an Universitäten zu studieren.

Feiertage[Bearbeiten]

Nächster Termin Name Bedeutung
Sonntag, 1. Januar 2017 Neujahr Neujahrstag
Freitag, 6. Januar 2017 Heilige Drei Könige Epiphanie
Freitag, 14. April 2017 Karfreitag Gedenken an die Kreuzigung Christi
Montag, 17. April 2017 Ostermontag Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi
Montag, 1. Mai 2017 Staatsfeiertag Internationaler Tag der Arbeit
Donnerstag, 25. Mai 2017 Christi Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern, Gedenken an die Himmelfahrt Christi
Montag, 5. Juni 2017 Pfingstmontag 1 Tag nach Pfingstsonntag, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes
Donnerstag, 15. Juni 2017 Fronleichnam Katholisches Hochfest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie
Dienstag, 15. August 2017 Mariä Himmelfahrt Katholisches Hochfest der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel
Donnerstag, 26. Oktober 2017 Nationalfeiertag 26. Oktober 1955: Tag der Unterzeichnung des Neutralitätsgesetzes im Parlament in Folge des Staatsvertrags vom 15. Mai desselben Jahres.
Mittwoch, 1. November 2017 Allerheiligen Christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird
Donnerstag, 8. Dezember 2016 Mariä Empfängnis Katholisches Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria
Sonntag, 25. Dezember 2016 Christtag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt
Montag, 26. Dezember 2016 Stefanitag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt

An diesen Feiertagen haben Geschäfte und Behörden normalerweise geschlossen. Eine Ausnahme stellt der 8. Dezember dar, an dem die Geschäfte in den meisten Gegenden von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet haben. Außerdem gibt es Ausnahmen in einzelnen Fremdenverkehrsgebieten.

Dazu kommen noch Feiertage in den Bundesländern, an welchen teilweise Ämter, Behörden, Banken und Schulen geschlossen haben, nicht jedoch die Geschäfte. Es sind dies die Feiertage der Landespatrone, in Kärnten zusätzlich der 10. Oktober in Gedenken an die Kärntner Volksabstimmung 1920 an diesem Tag.

Zu beachten ist die Eigenart, dass der Januar im österreichischen Deutsch Jänner genannt wird. Der Februar wird lokal auch als Feber bezeichnet, diese Form ist in den letzten 20 Jahren jedoch seltener anzutreffen. Sonnabend für Samstag erscheint in Österreich fremd und der deutsche Heiligabend wird Heiliger Abend genannt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Österreich ist allgemein ein sehr sicheres Land, die Einhaltung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen ist in der Regel ausreichend. Gewaltverbrechen sind selten und betreffen in der Regel nicht Zufallsopfer.

  • Vor Taschen- und Trickdieben sollte man sich vor allem in größeren Menschenansammlungen (Öffentliche Verkehrsmittel, Märkte) und an stark frequentierten Tourismuszielen in Acht nehmen. Dies gilt auch für Hotels und Restaurants. Es empfiehlt sich generell nicht, beim Gang zum Frühstücksbuffet oder auf die Toilette eine Handtasche oder andere Wertgegenstände unbeaufsichtigt am Tisch zu hinterlassen.
  • In Skigebieten kommt es in der Hochsaison gehäuft zu Diebstählen hochpreisiger Ausrüstung. Bei Schihütten und Liftstationen sollte man seine Ski also nicht unbeaufsichtigt abstellen.
  • In geparkten Autos sollte nichts Wertvolles sichtbar hinterlassen werden, auch nicht bei Aufenthalten, die nur wenige Minuten dauern - und auch nicht in Garagen. Mobiltelefone, Laptops usw. sind im Kofferraum nicht sichtbar zu verstauen oder mitzunehmen.
  • In Wien arbeiten ausländische Banden mit dem Trick, sich gegenüber asiatischen Gästen als Polizisten auszugeben, die Durchsuchungen vorzunehmen haben. Dabei gehen zumeist Geld und Kreditkarten verloren.
  • Gezielte Übergriffe und Attacken mit rassistischem oder homophobem Hintergrund sind selten, kommen aber vor.
  • Vorsicht bei Veranstaltungen speziell am Land, an denen größere Mengen Alkohol konsumiert werden (Kirtage, Zeltfeste usw.): Hier kann es manchmal etwas ruppiger zugehen und teilweise zu Handgreiflichkeiten kommen. Mit ein wenig Hausverstand lassen sich unangenehme Situationen aber leicht umschiffen.
  • Bei Bergwanderungen sollte man die Gefahr von raschen Wetterumschwüngen keinesfalls unterschätzen! Auch im Hügelland kann man durchaus einmal in Bergnot geraten.

Gesundheit[Bearbeiten]

In einigen Gebieten (vor allem im Osten Österreichs und natürlich in größeren Waldgebieten) sollte man sich im Sommer vor Zecken in Acht nehmen, eine FSME-Impfung ist hier allenfalls empfehlenswert.

Klima[Bearbeiten]

In Österreich herrscht gemäßigtes Klima mit milden Sommern und mäßig kalten Wintern. Das Klima in Westösterreich (Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg) ist atlantisch geprägt, was für häufige Niederschläge und meist geringe Temperaturschwankungen sorgt. Im Osten des Landes (Niederösterreich, Wien, Burgenland) überwiegt der kontinentale Einfluss, wodurch die Sommer wärmer und die Winter kühler als im Westen werden. Die Niederschlagsmenge im Osten Österreichs ist wesentlich geringer als in den westlichen Bundesländern. Der Südosten Österreichs (Steiermark, Kärnten) profitiert besonders im Sommer durch die warme und trockene Luft des Mittelmeerraumes.

Das Klima im Gebiet der Alpen (südliches Salzburg, Tirol, Vorarlberg) ist generell kühler als im Rest Österreichs. Im Winter ermöglichen kalte Temperaturen und große Mengen Schneefall eine breite Palette an Wintersportarten, jedoch muss man in alpinen Gebieten im Winter immer mit Lawinenabgängen und gesperrten oder verschütteten Straßen rechnen.

Am Nordrand der Alpen (nördliches Salzburg, Oberösterreich) treten besonders in den Sommermonaten durch an den Alpen aufgestaute Wolken häufig tagelange Regenfälle auf (daher stammt der Begriff vom "Salzburger Schnürlregen"). Im Frühjahr und Herbst sorgt warmer Föhnwind in diesen Gebieten für angenehme Temperaturen, kann jedoch bei wetterempfindlichen Menschen Kopfschmerzen auslösen. Im Südosten Österreichs (Steiermark, Kärnten) ist besonders im Sommer mit starken Gewittern zu rechnen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • FUNDinfo.AT, die österreichische Online-Plattform für das Fundamt mit fast 600 angeschlossenen Städten und Gemeinden;

Respekt[Bearbeiten]

Für Österreich gilt bei diesem Punkt wohl was auf alle europäischen Länder zutrifft und was von Gästen überall erwartet wird. Was nicht geschätzt wird, sind Vergleiche mit Deutschland oder auf eine ironisch-bösartige Weise historische Bezüge anzusprechen, es sei denn man wird darauf angesprochen oder unterhält sich mit Freunden. Zurückhaltung und Freundlichkeit wird jedenfalls eher geschätzt als polterndes Auftreten.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Österreich ist seit jeher das Versuchsland für aktuellste Mobilfunktechnologien aufgrund der herausfordernden Geographie sowie der Diversität zwischen Flachland sowie Bergen und verfügt daher über ein sehr gut ausgebautes Mobilfunknetz, welches in Ballungsräumen HSPA+-Geschwindigkeiten, in den meisten Dörfern ab 1000 Einwohnern zudem HSDPA, in weniger bewohnten Gebieten aber zumindest EDGE, oftmals aber auch UMTS bietet. In beliebten Schigebieten ist die Internet-Geschwindigkeit sogar oftmals höher als in Ballungsräumen, auf Bergen hat derzeit die Betreiber A1 mit oftmals HSPA-Geschwindigkeiten auf vielen Bergen das beste Netz. Hervorzuheben ist die besondere Netzanbindung in der Wiener U-Bahn: Aufgrund eines Joint-Ventures der Mobilfunkbetreiber ist in dieser konstant einwandfreier Empfang vorhanden, die Geschwindigkeit des Internets ist stets HSPA+.

Ein Großteil des Landes ist zudem mit LTE ausgerüstet, jedoch hat sich dieser Standard aufgrund des Fehlens von LTE-fähigen Telefonen und der Tatsache, dass dieses Netz immer noch gleichzeitig zum Erproben dieser Technologie genutzt wird, noch nicht etabliert. Telefonzellen (mit Münzeinwurf oder für Wertkarten) sind an beinahe jedem Ort in Österreich (sogar in sogenannten "Käffern" (sehr kleine Orte mit einer Einwohnerzahl im dreistelligen bereich) zu finden, in Ballungsräumen zudem mit der Möglichkeit, E-Mails zu verschicken, SMS zu versenden und generellen Internetzugang (sogenannte Multimediaterminals). Für längere Gespräche ist der Erwerb einer Telefonwertkarte (zu erhalten unter anderem bei Trafiken, das sind Tabakläden mit Zeitungsverkauf, und in Postämtern) ratsam.

Eine weitere Möglichkeit ist der Erwerb eine Prepaid-SIM-Karte: Da diese nur ungefähr 10€ kosten und bereits im Geschäft aktiviert werden können, stellen sie eine besondere Alternative zu Telefonzellen und Roaming, welches, abhängig vom Betreiber, meist auf dem selben Preisniveau wie in allen anderen EU-Ländern liegt, dar. So kann zum Beispiel mit der Aufladung von 10€ ein Tarif gekauft werden, der einen Monat lang 1000 Freiminuten, 1000 SMS sowie 2GB Datenvolumen inkludiert, die Mobilfunk-Tarife in Österreich sind mit Abstand die billigsten in ganz Europa.

In allen Großstädten sowie in den meisten Orten ab 1000 Einwohnern sind Internetcafés zu finden und an vielen öffentlichen Orten auch Access Points, teilweise kostenlos.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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