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Albanien

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Albanien liegt in an der Adria auf der Balkanhalbinsel. Das Land hat eine wechselvolle Geschichte und wird langsam vom Tourismus entdeckt. Traurige Bekanntheit erlangte es als steinzeitkommunistisches Refugium unter Enver Hoxha und nach Zusammenbruch des Wirtschaftssystems. Doch diese Zeiten sind Vergangenheit. Wer sich auf das Land einlässt, wird eine schlummernde Schönheit finden mit offenherzigen und hilfsbereiten Menschen.

Regionen[Bearbeiten]

  • Nordalbanien
  • Mittelalbanien – Vom Shkodrasee im Norden bis nach Vlora im Süden erstreckt sich eine zum Teil nur wenige Kilometer breite Schwemmlandebene entlang der Küste, die sich in Mittelalbanien zur großen Myzeqe-Ebene ausdehnt.
  • Ostalbanien
  • Südalbanien

Städte[Bearbeiten]

  • Tirana – Die Hauptstadt ist die größte Stadt Albaniens. Sie liegt am Fuß der Berge rund 30 km vom Meer entfernt. Die Stadt platzt seit dem Ende des Kommunismus praktisch aus allen Nähten: Aus dem ganzen Land kommen täglich neue Zuzügler, die hoffen, in der albanischen Metropole Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Die Stadt pulsiert: Sie ist diejenige Stadt des Landes, die sich am schnellsten entwickelt und nicht nur den Leuten vom Land einiges zu bieten vermag.
  • Durrёs – Die größte Hafenstadt Albaniens.
  • Vlora – Die zweitgrößte Hafenstadt Albaniens.
  • Saranda – Eine kleinere Hafenstadt und beliebtes Urlaubsziel im Süden nahe der griechischen Insel Korfu.
  • Pogradec – Eine albanische Stadt am Ohridsee.
  • Gjirokastra – Stadt der tausend Stufen, Geburtsstadt Enver Hoxhas und Unesco-Weltkulturerbe
  • Tepelena – Festung von Ali Pasha von Tepelena.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Koman-Stausee, nahe dem Dorf Thethi
  • Syri i Kaltër, (dt. blaues Auge), Karstquelle nahe Saranda
  • Butrint, antike Ruinenstätte nahe Saranda (Unesco-Weltkulturerbe)
  • Ohridsee im Osten Albaniens an der Grenze zu Nordmazedonien
  • Berat, die "Stadt der tausend Fenster", 1961 offiziell zur "Museumsstadt" ernannt
  • Ksamil, kleiner Ort mit schönen Stränden.

Nationalparks[Bearbeiten]

  • Theth und Valbonatal. Die Nationalparks Theth und Valbonatal liegen in den albanischen Alpen im Norden Albaniens und sind über den Valbonapass (Qafa e Valbonës) miteinander verbunden. Einige der dortigen Gehöfte wurde zu Unterkünften umgebaut und werden nun an Touristen vermietet. Zu erreichen sind sie über Shkodra. Diese Gegend ist sehr beliebt bei Motorradfahrern und Offroadern. Sehr empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Fähre durch den nahe gelegenen Koman-Stausee.
  • Prespa-Nationalpark. Der Prespa-Nationalpark wurde gemeinsam mit den Nachbarstaaten Nordmazedonien und Griechenland errichtet und ist einer der größten Naturschutzgebieten Europas. Zum albanischen Teil des Parks gehört auch die Insel Maligrad im Prespa-See, auf der sich die 1369 errichtete orthodoxe Höhlenkirche der Heiligen Maria (Shpella e Maligradit) befindet. Weiteres Ausflugsziel ist der benachbarte Ohrid-See.
  • LLogara-Nationalpark. Der LLogara-Nationalpark befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Küste südlich von Vlora. Er bildet mit dem auf 1.027 müA liegenden gleichnamigen Pass (Qafa Llogara) den Übergang von albanischer Adriaküste hin zum Ionischen Meer. Spektakulär ist bei Nord-Süd-Durchquerung des Parks der sich bietende Landschaftswechsel zwischen alpiner Gebirgswelt und mediterraner Küstenlandschaft.
  • Hotovës-Dangelli. Der Nationalpark Hotovës-Dangelli liegt zwischen dem Vjosatal bei der Stadt Përmet und dem Osum-Canyon bei Çorovoda. Hier sind offroad-taugliche Gefährte nahezu unverzichtbar.
  • Butrint. Einerseits eine UNESCO-geschützte antike Stadt auf einer kleinen Halbinsel im äußersten Süden Albaniens nahe Saranda gelegen. Andererseits schließt sich rings um Butrint der gleichnamige Nationalpark an, der im allgemeinen Wandergäste anspricht.

Hintergrund[Bearbeiten]

Albanien war bis Anfang der 1990er Jahre das stalinistischste Regime Europas. In dieser Zeit schottete sich das Regime und somit auch die Gesellschaft vom Rest der Welt (auch der sozialistischen) ab. Erst nach dem Umbruch der frühen 1990er Jahre ist eine Öffnung den anderen Staaten Europas und der Welt gegenüber festzustellen. Angesichts des massiven Aufholbedarfs sind die Fortschritte noch mäßig, in manchen Gegenden aber schon deutlich spürbar.

Albanien zählt nicht zu den klassischen Reiseländern. Dies hat zur Folge, dass es viel unberührte und unerschlossene Natur zu entdecken gibt. Besonders in der Nebensaison (Hauptsaison ist Juli/August) sind viele der teils traumhaften Strände unbevölkert. Auch Camping direkt am Strand, ob mit Zelt oder Wohnmobil, ist an einigen Stränden problemlos möglich.

Im gebirgigen Hinterland bieten sich vielfache Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Besonders im Bereich Offroad-Touren ist Albanien ein sehr beliebtes und geeignetes Reiseziel. Verschiedene Anbieter haben entsprechende Führungen und Touren im Angebot. Die albanischen Alpen im Norden sind auch für Bergsteiger und -kletterer interessant, insbesondere der Berg Arapi und dessen 800m hohe Südwand [1] [2]

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Albanien

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Albanien einen gültigen Reisepaß oder für einen Aufenthalt bis maximal 90 Tage einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte. Ein Visum wird nur für Reisen mit einer Dauer von mehr als 90 Tagen benötigt.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen von Tirana „Nënë Tereza“ (Albanisch für „Mutter Teresa“) hat seit Ende März 2007 ein neues Terminal. Gute Verbindungen von wichtigen europäischen Städten bestehen:

Desweiteren bietet sich die Möglichkeit, nach Corfu zu fliegen und von dort mit einer Fähre über Saranda nach Albanien einzureisen.

Mit der Bahn (Stand Oktober 2017)[Bearbeiten]

Es gibt keine Möglichkeit, die albanische Grenze im Zug zu überqueren.

Die Anreise per Bahn nach Albanien kann über Montenegro erfolgen. Von Podgorica aus kann die albanische Grenze und Tirana per Bus erreicht werden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Zwischen Deutschland und Albanien gibt es direkte Fernbusverbindungen (unter anderem nach Vlore, Lushnje, Elbasan, Tirana und Durrës). Alternative: wenige Linien verkehren nach Bari oder Ancona (beides in Italien), von dort aus kann man dann die Fähre nach Durrës nehmen.

Es bestehen u. a. viele Busverbindungen zwischen Griechenland und Albanien.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Tirana

Es bestehen Straßenverbindungen zu Serbien (via Kosovo) und Montenegro, Nordmazedonien und Griechenland. Eine Straßenbenutzungsgebühr wird nicht mehr erhoben ( JULI 2015 )Lt. Auswärtigem Amt benötigen Deutsche den Internationalen Führerschein, nachgefragt wird er selten. Tankstellen gibt es reichlich. Radfahrer benutzen auch die Autobahnen, nicht selten in Gegenfahrrichtung, es wird gern und manchmal riskant überholt, bisweilen chaotische Verkehrsverhältnisse allerdings ohne wilde Huperei. Auf den Hauptverkehrsstrassen sind die Fahrbahnbeläge besser als ihr Ruf, weniger Schlaglöcher als erwartet. Auf dem Lande sind natürlich auch Kühe, Schafe etc. auf der Straße unterwegs. Es gibt eine sehr große Anzahl ganz legal zu befahrender, ungeteerter Strassen und Pisten mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden, die ideal für Motorräder, Mountainbikes und Geländefahrzeuge sind. Zahlreiche dieser Strassen sind aber auch mit jedem normalen Motorrad oder Auto befahrbar und bieten oft unglaublich schöne Naturerlebnisse.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es bestehen Fährenverbindungen von Triest nach Durrës sowie von Bari nach Durrës. Weiter kann man von den italienischen Städten Ancona, Brindisi und Otranto nach Durrës und Vlora fahren.

Auch zwischen der griechischen Insel Korfu und der albanischen Stadt Saranda gibt es mehrmals täglich Fähren. Eine Überfahrt kostet 19,- Euro. In Korfu sind die Tickets nur in einem kleinen Laden an der Hauptstraße gegenüber dem Hafengelände erhältlich. Die Passkontrolle und Abfahrt findet bei einem Gebäude am linken Ende (seeblickend) des Hafens statt (http://www.ionian-cruises.com/tickets.php). In Saranda sind die Tickets in einem kleinen Laden hinter dem Hafen erhältlich. (Stand: Juni 2012)

Eine weitere Anreisemöglichkeit ist die Fähre von Venedig nach Igoumenitsa, etwa 20 km südlich der albanischen Grenze in Griechenland.

Mobilität[Bearbeiten]

Berat

Die Hauptverbindungsstraßen sind in gutem Zustand. Teilweise ist jedoch mit langen Baustellenabschnitten zu rechnen. Hier ist Vorsicht geboten, da die Oberfläche geschottert ist und bei höheren Geschwindigkeiten die Steine wie Geschosse aufgewirbelt werden. Wegweiser sind teilweise recht spärlich gesät, dies gilt insbesondere für Tirana. Abseits der Hauptstrassen sind die Straßenverhältnisse teilweise schlecht bis katastrophal. Insbesondere in der Nähe von Flüssen ist mit Schotterpisten anstelle von Straßen zu rechnen. Dies gilt umso mehr, je ländlicher das Gebiet ist. Geschwindigkeitskontrollen sind häufig, besonders an Ortsein- und ausgängen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf allen Hauptverkehrsachsen fahren zahlreiche Minibusse mit ungefähr 15 Plätzen. Diese sind meist privat betrieben, aber auch sehr günstig. Eine Fahrt von Shkoder nach Tirana (160 km) kostet z. B. etwa 400 Lek (≈2,80 EUR).

Mit der Bahn (Stand Juli 2018)[Bearbeiten]

Zugverkehr innerhalb Albaniens besteht zwischen Durrës und Kashar, einem Vorort Tiranas, mit drei Zugpaaren am Tag; zwischen Durrës und Shkodra, Durrës und Elbasan/Librazhd sowie Durrës und Fier. Hier verkehren ein bis zwei Zugpaare täglich. Einen Fahrplan findet man bei fahrplancenter.com oder an den Bahnhöfen vor Ort. Details erfragt man am besten dort. Der technische Zustand ist schlecht, die Geschwindigkeit sehr niedrig, die Fahrpreise sind aber sehr günstig: 30 km von Kashar nach Durrës kosten 70 Lek, das entspricht etwa 55 Eurocent und dauern etwa 40 Minuten.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache ist Albanisch. Ältere Leute sprechen oft Italienisch, junge auch Englisch. Im Allgemeinen scheint Italienisch weiter verbreitet als Englisch, auch in der Beschilderung. Dies liegt vor allem daran, dass italienisches Fernsehen empfangen werden kann und besonders zu kommunistischen Zeiten heimlich als Tor zur Welt genutzt wurde. Weiterhin können auch Griechischkenntnisse weiterhelfen.

Kaufen[Bearbeiten]

Die nationale Währung ist der Albanische Lek. Es werden in der Regel auch US-Dollar sowie Euro akzeptiert. Für Dinge des täglichen Bedarfs sollte aber Geld gewechselt werden. Banken und Wechselstuben findet man überall. Die Preise sind im Allgemeinen relativ niedrig. Es gibt überall Minimarkets, die teilweise rund um die Uhr geöffnet haben. Viele Kleinigkeiten werden auch auf der Straße verkauft.

Küche[Bearbeiten]

Sehr beliebt sind Speisen vom Grill.

Landestypische Speisen sind:

  • Byrek: Blätterteig mit Käse oder Fleisch
  • Sufllaqe: Griechische Souvlaki
  • Paçe Kokeé: Schafskopf Suppe
  • Midhje: Fritierte Muscheln
  • Fergese: Gebackene Eier, Käse, Paprika und manchmal Fleisch

Typisches Getränk:

  • Raki: Viel getrunkener Traubenschnaps
  • Wein

Nachtleben[Bearbeiten]

Strand

Gute Möglichkeiten:

  • viele Clubs & Bars
  • albanische Lokalitäten
  • Restaurants
  • Strand-Diskos in Saranda wie den African Beach Club oder Mango Beach

Unterkunft[Bearbeiten]

Eine Unterkunft zu finden, auch low budget, ist in der Nebensaison in den meisten Städten kein Problem und die ausgesprochen freundlichen Albaner sind bei der Suche immer sehr hilfsbereit. Etwas schwierig kann es in Berat aufgrund geringer Anzahl an Unterkünften sein.

  • Rogner-Hotelkette in Tirana
  • Hotel Tirana International
  • günstige Hotels, wie Hotel Republika und Hotel Dafina in Tirana
  • in Saranda gibt es unzählige Hotels und Apartments, weit mehr als man im Internet findet

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 13%. In manchen Gebieten sogar bei weniger und in anderen bei über 30%.

Feiertage[Bearbeiten]

Nächster Termin Name Bedeutung
Mittwoch, 1. Januar 2020
bis Donnerstag, 2. Januar 2020
Festat e Vitit të Ri Neujahrsfest
Samstag, 14. März 2020 Dita e Verës Tag des Sommers, Heidnischer Feiertag
Sonntag, 22. März 2020 Dita e Nevruzit Nouruz, Feiertag der Bektaschi
Sonntag, 12. April 2020 Dita e Pashkës Katolike Ostern (katholisch), Feiertag der Katholiken
Sonntag, 19. April 2020 Dita e Pashkës Ortodokse Ostern (orthodox), Feiertag der Orthodoxen
Freitag, 1. Mai 2020 Dita Ndërkombëtare e Punëtoreve Internationaler Arbeitertag, Tag der Arbeit
Sonntag, 24. Mai 2020 Dita e Bajramit të Madh (Fitër Bajrami) Fest des Fastenbrechens, Islamischer Feiertag
Sonntag, 11. August 2019 Dita e Bajramit të Vogël (Kurban Bajrami) Islamisches Opferfest, Islamischer Feiertag
Samstag, 19. Oktober 2019 Dita e Lumturimit të Nënë Terezës Tag der Seligsprechung von Mutter Teresa, Christlicher Gedenktag
Donnerstag, 28. November 2019 Dita e Pavarësisë dhe Festa e Flamurit Unabhängigkeits- und Flaggentag, Nationalfeiertag
Freitag, 29. November 2019 Dita e Çlirimit Tag der Befreiung, Befreiung vom faschistischen Regime
Sonntag, 8. Dezember 2019 Dita Kombëtare e Rinisë Nationaler Tag der Jugend, Befreiung vom kommunistischen Regime
Mittwoch, 25. Dezember 2019 Krishtlindjet Weihnachten, Christlicher Feiertag

Sicherheit[Bearbeiten]

Venezianische Festung bei Butrint

Insgesamt gilt Albanien als ein für den Reisenden sicheres Land. Kleinkriminalität ist in aller Regel selten. In der Nähe zum Kosovo wird zur erhöhter Vorsicht geraten, da hier noch Minen und Blindgänger liegen können.

Auf den Straßen ist besondere Achtung geboten. Ampeln haben meist nur Empfehlungscharakter und der Straßenverkehr ist südländisch wild. Desweiteren ist bei Überlandstraßen mit kurzen aber auch längeren baufälligen Strecken zu rechnen. Wer mit einem Pkw unterwegs ist, sollte daher vorausschauend fahren und Fahrten bei Dunkelheit vermeiden.

Gesundheit[Bearbeiten]

In Tirana gibt es Arztpraxen, die von Westeuropäern betrieben werden und nach entsprechenden Standards arbeiten. Die zahlreichen Apotheken in Tirana haben oft 24 Stunden geöffnet.

Klima[Bearbeiten]

Tirana
J F M A M J J A S O N D
11.9
2
13
3
15
5
20
9
24
12
28
16
32
18
32
18
28
15
23
11
17
8
13
4


143 132 115 104 103 68 42 46 78 114 172 148
21.4
Mittlere Jahreshöchsttemperaturen in °C
10.1
Mittlere Jahrestiefsttemperaturen in °C
1265
Jahresniederschlag in mm
Quelle: Iten-Online

An Albaniens Küsten herrscht vorwiegend mediterranes Klima, mit mildem feuchten Winter und heißem, trockenem Sommer. Im Landesinneren ist das Klima kontinentaler mit tiefen Temperaturen im Winter. Die Sommer sind hier warm, die Winter kalt und niederschlagsreich. Die Jahresdurchschnittstemperaturen schwanken in Albanien zwischen 14 und 16 °C, die Niederschläge zwischen 1000 mm an der Küste und 2000 mm im gebirgigen Inneren.

Religionen[Bearbeiten]

Albanien ist ein überwiegend muslimisches Land – allerdings spielt die Religion keine größere Rolle als in Deutschland. Bis auf die allgegenwärtigen Moscheen bekommt man davon wenig mit. Sowohl Schweinefleisch und Alkohol sind beliebt und verbreitet und dass Frauen Kopftücher tragen, ist bei weitem nicht selbstverständlich. Auch das Zusammenleben mit allen Religionsgemeinschaften scheint reibungslos zu laufen. Katholische und orthodoxe Kirchen sowie Moscheen stehen teilweise in unmittelbarer Nähe zueinander.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Church in Berat Castle

Die Mobilfunknetzabdeckung in der Hauptstadt ist hervorragend. Auf dem Land kann sich die Kommunikation per Handy schwierig gestalten.

Literatur[Bearbeiten]

Leider gibt es nur wenige deutschsprachige Reiseführer,-aktzeptabel für eine Individualreise ist von Renate Ndarurinze "Albanien" Es gibt noch Volker Grundmann, Albanien, Unterwegs Verlag. Herr Grundmann hat über Jahre GPS Daten gesammelt und nahezu ganz Albanien mit seinem Allrad befahren. Die Einteilung innerhalb des Buches ist gewöhnungsbedürftig, aber dafür ist alles recht aktuell.

Für erste grundlegende Infos mit Hintergrundinformationen und vielen Bildern ist der 2016 erschienene umfangreiche Reise-Bildband „Albanien -Entdeckungsreise durch ein unbekanntes Land, Albania -Discovering an unknown country“ zu empfehlen.

Für einen ersten Einblick in Land und Leute empfiehlt sich zudem der Reispodcast "Welttorunee", der in Albanien spielt.

Romane: alle Bücher des Schriftstellers Ismail Kadare, sehr empfehlenswert um was über Land, Leute und Geschichte Albaniens zu lernen.

Die Sprach- und Reiseführer von KauderWelsch geben einen recht guten und einfachen Einblick. Zum Erlernen der Sprache eignet sich auch das "book2 albanisch-deutsch"-Buch vom Goethe Verlag [3].

Weblinks[Bearbeiten]


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Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.