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Unesco-Welterbestätten in Asien
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Jerusalem

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Jerusalem infobox image 2013.png
Jerusalem
Provinz unbekannt
unbekannte Verwaltungseinheit: Q193560 (edit)
Einwohner 933,113 (1.700.000) - 2012
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Lage
Lagekarte von Israel
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Jerusalem

Jerusalem (Hebräisch: ירושלים Yerushalayim, Arabisch: القدس al-Quds) ist die Hauptstadt Israels. Trotz ihres zweifelhaften Ruhms als einer der Brennpunkte des Nahostkonflikts (die israelischen und palästinensischen Ansprüche auf die Stadt oder zumindest die östlichen Stadtteile sind seit Jahrzehnten ein zentraler Teil der Auseinandersetzungen) überwältigt die „Heilige Stadt“ mit dem Glanz ihrer Geschichte und Architektur und ihrer bunten Gegenwart und zieht Menschen aus aller Welt an.

Kaum jemanden lässt diese Stadt in all ihrer faszinierenden, oft aber auch anstrengenden Vielfalt und Selbstwidersprüchlichkeit unberührt (und vielleicht auch unverändert), egal, ob er von ihrer überschießenden Religiosität und manchmal auch Rechthaberei abgestoßen oder von ihrem geheimnisvollen Flair überwältigt ist.

Stadtteile[Bearbeiten]

Als größte Stadt des Landes setzt sich Jerusalem aus vielen — zum Teil sehr unterschiedlichen — Stadtteilen zusammen. Für den Reisenden ist zur Orientierung ein gröberes Raster ausreichend.

  • Das Herz des historischen Jerusalems schlägt in der verwinkelten Altstadt mit ihren engen Gassen, bunten Märkten, Klöstern, Synagogen, Kirchen und Moscheen. Umgeben ist sie von einer Mauer aus dem 16. Jahrhundert, die teilweise begangen werden kann. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind die Grabeskirche, die West- oder Klagemauer und der Tempelberg mit der Al-Aksa-Moschee und dem Felsendom.
  • Ostjerusalem ist arabisch geprägt, hier ist der Ölberg (englisch: Mount of Olives) einer der touristisch bedeutendsten Orte.
  • In Westjerusalem mit seinen jüdischen Stadtteilen ist der Sitz der israelischen Regierung. Hier, in der modernen jüdischen Stadt, findet der Reisende eine Fußgängerzone westlichen Stils, das israelische Parlament (die „Knesset“), das Israel-Museum und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.
  • En Kerem, ein malerisches Dorf ganz im Westen der Stadt, es gilt als Geburtsort Johannes des Täufers.

Hintergrund[Bearbeiten]

Altstadt, im Hintergrund Skopusberg und Ölberg
Jerusalem from Mount Of Olives at night.jpg

Die Stadt beherbergt Heiligtümer dreier Religionen, in ihren Mauern leben zur Zeit 64% Juden, 32% Moslems und 2% Christen. Es ist eine der ältesten Städte der Menschheit, ihre Geschichte reicht mehr als 4000 Jahre zurück. Gleichzeitig ist sie eine der Städte, die sich im letzten Jahrhundert am stärksten verändert hat. Ihre Einwohnerzahl stieg von 53.000 im Jahr 1917 auf über 730.000 im Jahr 2007. Es ist die Hauptstadt von Israel, aber kaum ein Land unterhält hier seine Botschaft, die Besitzansprüche zwischen Juden und palästinensischen Arabern sind alles andere als geklärt. Dennoch besuchen jährlich Tausende Touristen die Stadt mit ihren zahlreichen kulturellen und religiösen Sehenswürdigkeiten.

Geschichte[Bearbeiten]

Modell von Jerusalem etwa zur Zeit Christi

Etwa um 1004 v.Chr. verlegte David, der nach biblischem Bericht nach Saul zweite König von Juda, die Hauptstadt seines Reiches von Hebron nach Jerusalem, nachdem die Stadt der kanaanitisch-stämmigen Jebusiter eingenommen worden war. Die erste Ansiedlung befand sich in der Davidsstadt, einem flachen Höhenrücken südlich des heutigen Tempelbergs; mit der Errichtung des Zeltheiligtums (der "Stiftshütte") wurde die Stadt zum religiösen Zentrum des jüdischen Volkes. Davids Sohn Salomon ließ etwa 40 Jahre später den ersten Tempel erbauen. Dieser wurde 586 v. Chr. nach der Einnahme der Stadt durch die Babylonier zerstört, als Nebukadnezar II. die jüdische Oberschicht in die babylonische Gefangenschaft abführte. Nach ihrer Rückkehr wurde ab 521/515 v. Chr. der zweite Tempel errichtet. Dieser wurde unter Herodes dem Großen ab 19 v. Chr. grundlegend renoviert. Nach der Niederlage der jüdischen Seite im Aufstand des jüdisch-römischen Kriegs wurde der Tempel im Jahr 70 n. Chr. zerstört, nach der Revolte des Bar-Kochba-Aufstands 135 n. Chr. wurde es den Juden untersagt, die Stadt zu betreten. Jerusalem wurde römisch (und erhielt als "(Colonia) Aelia Capitolina" eine neue Bezeichnung), kam später unter byzantinische Herrschaft. Die byzantinischen Herrscher wurden ab 614 von den persischen Sassaniden als Herren über Jerusalem abgelöst und konnten nur kurz die Macht nochmals erlangen. Nach monatelanger Belagerung durch eine arabische Armee gelangte die Stadt im Jahre 637 unter die Herrschaft des sich als Religion etablierenden Islam in der Person des Kalifen Umar, und es wurde auf dem Tempelberg eine erste Moschee erbaut, erstmals erhielt das jüdische Volk nach über 500 Jahren Rückkehrrecht in die Stadt.

Nach einer Periode von nur teils friedlicher Koexistenz der verschiedenen Religionen, für die alle Jerusalem ein bedeutendes Zentrum darstellt, kam es unter den aus Ägypten stammenden Fatimiden zu Pogromen gegen die jüdische und christliche Bevölkerung, in deren Nachgang 1009 ein Vorläufer der heutigen Grabeskirche zerstört wurde. Nachdem nach Übergang der Macht an die türkischstämmigen Seldschuken trotz militärischer Auseinandersetzungen und Verhandlungen mit dem erstarkenden byzantinischen Reich die christlichen Stätten den Pilgern nur teilweise zugänglich blieben, begann unter dem Vorwand der "Befreiung des Heiligen Lands" die Zeit der Kreuzzüge, die Kreuzritter eroberten 1099 die Stadt und strecken einen Großteil der Bevölkerung in einem Massaker nieder, die Stadt wurde zum Mittelpunkt des (Kreuzritter-)Königreichs Jerusalem erhoben. Bereits 1187 wurde die Stadt vom aus Ägypten stammenden Saladin erobert, gelangte nochmals vorübergehend unter die Herrschaft der Kreuzritter, bis diese Epoche 1244 zu einem Ende kam. Fortan beherrschte die aus Ägypten stammende islamische Dynastie der Mamluken die Stadt, unter gewissen Diskriminierungen und Sondersteuern konnte im christlichen und jüdischen Viertel die entsprechende Religion ausgeübt werden. Ab 1515 herrschten die türkischen Osmanen, die Stadt erhielt unter Süleyman I. ihre massive, bis heute erhaltene Befestigungsmauer und die Zitadelle; die verarmte jüdische und christliche Bevölkerung hatte immer wieder unter Repressalien zu leiden.

Als ab 1860 immer mehr Juden in die Region einwanderten, wurden die ersten jüdischen Stadtviertel im Westen außerhalb der Altstadt-Mauern gegründet. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs mit dem Untergang des osmanischen Reichs nahm General Allenby die Stadt Jerusalem für die Briten in Besitz, nach Kriegsende kam ganz Palästina gemäß Entscheidung des Völkerbunds unter britische Mandatsherrschaft.

Nach dem UN-Teilungsplan von 1947 sollte Jerusalem zwischen einem jüdischen und einem arabischen Staat (ähnlich wie Berlin und Wien in der Nachkriegszeit) unter internationale Verwaltung kommen. Mit dem Ablauf des britischen Mandats am 14. Mai 1948, der gleichentags erfolgten Unabhängigkeitserklärung von Israel und der Kriegserklärung der umliegenden arabischen Staaten, kam es in der Folge des Unabhängigkeitskrieges zur Eroberung des Westteils der Stadt durch Israel, die Altstadt mit dem jüdischen Viertel und der Ostteil wurden von Jordanien erobert. 1950 wurde Jerusalem zur Hauptstadt Israels erklärt, der Ostteil wurde de facto von Jordanien annektiert. Erst nach dem Sechstagekrieg 1967 war Juden der Zugang zur Westmauer und die Rückkehr ins jüdische Viertel möglich, Ostjerusalem mit der Altstadt kam unter israelische Verwaltung, während der Tempelberg unter Autonomie der Waqf gestellt wurde. Nachdem Jordanien 1988 die Ansprüche auf den Ostteil der Stadt aufgab, beanspruchen die Araber ein Recht auf Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates - diese Unvereinbarkeit mit der 1980 erfolgten Deklaration des ungeteilten Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel sorgt weiterhin für politische Brisanz.

Klima[Bearbeiten]

Aufgrund seiner Höhenlage und der Windexposition sind die Sommermonate in Jerusalem weniger brütend heiß als das Gebiet am Mittelmeer oder das Jordantal; in den Wintermonaten kommt es zu empfindlich kühlen Nächten (warme Kleidung einpacken!) und aufgrund der Kammlage im Westen bis zur Stadt zu ergiebigen Regenfällen, im "Regenschatten" im Osten der Stadt ist das judäische Bergland wüstenartig.

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
max. Temp (°C) 12 13 16 21 25 28 29 29 28 25 19 14
min. Temp (°C) 4 4 6 9 12 15 17 17 16 14 9 6
Niederschlag (mm) 142 114 99 30 3 0 0 0 0 23 69 109

Anreise[Bearbeiten]

Brücke Gesher HaMeitarim, Westjerusalem

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Jerusalems eigener Flughafen Atarot Airport (auch Kalandia Airport) ist seit der zweiten Intifada, die im Jahr 2000 begann, geschlossen; zuvor war er Start- bzw. Zielpunkt nationaler Flüge. Heute erreicht man die Stadt nur noch über den wichtigsten Flughafen Israels, den Flughafen Ben Gurion (Ben Gurion Airport), der zwischen Tel Aviv und Jerusalem bei Lod an der Straße 1 liegt.

Die Verbindung vom Flughafen nach Jerusalem war mit öffentlichen Verkehrsmitteln lange nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Die Situation, dass die Busfahrt vom Ben Gurion Flughafen nach Jerusalem nur mit kompliziertem Umsteigen und Gepäckschleppen zu bewältigen war, hat sich zwischenzeitlich grundlegend verändert. Die Buslinie 485 der Busgesellschaft Afikim verbindet nun Jerusalem mit dem Flughafen im Stundentakt, rund um die Uhr, allerdings nicht am Schabbat. Die Fahrtdauer beträgt 70 Min., angefahren werden die Terminals 1 und 3 im Flughafen Ben Gurion und mehrere Haltepunkte in Jerusalem, einer davon liegt beim zentralen Busbahnhof und der Jerusalem Light Rail.
Die alte Verbindung mit dem von der Busebene (Ausgang auf Ebene 2) flughafenintern verkehrenden Shuttlebus der Linie 5 und Umsteigen an der „El Al Junction“ auf einen Bus in Richtung Jerusalem (u.a. Linie 947) - Haltestelle rechter Hand, in Richtung Süden ist weiterhin möglich. Das am Flughafen beim Busfahrer gelöste Ticket gilt für die gesamte Strecke und kostet 22 NIS (Stand aller Angaben: 03/2016).

Wenn man lieber Bahn fährt, kann man vom Flughafen nach Tel Aviv-HaHagana fahren und dort in einen der Züge nach Jerusalem umsteigen (teilweise nur alle zwei Stunden; 22 NIS, ca. 2:20 Fahrzeit). In Jerusalem selbst muss man von der weit aussen am Stadtrand gelegenden Station Jerusalem-Malha allerdings noch einmal auf einen innerstädtischen Bus umsteigen (Bus 4 verkehrt z.B. in Richtung Innenstadt, zur Central Bus Station fahren die Linien 6 und 18, jeweils auch mit Zusatz א). Allerdings ist man dann insgesamt etwa drei Stunden unterwegs - auch die Tatsache, dass die Bahnstrecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem als landschaftlich sehr reizvoll gilt, dürfte für diese lange Fahrzeit kaum entschädigen.

Eine Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln - vor allem am Schabbat, wenn der öffentliche Verkehr ruht - sind die Sammeltaxis, die so genannten „Scheruts“. Sie sind teurer als die öffentlichen Verkehrsmittel, aber günstiger als ein echtes Taxi. Meistens handelt es sich um Minibusse, die am Flughafen losfahren, wenn alle Plätze belegt sind; in Jerusalem kann man sich zu einem gewünschten Punkt in der Stadt bringen lassen. Das Sammeltaxi kostet 64 Shekel (16 €, März 2016).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Tel Aviv aus fahren außer am Sabbat tagsüber etwa alle 2 Stunden Züge der Israel Railways zum Bahnhof Jerusalem-Malha, Dauer ca. 90 Minuten, Preis für die einfache Fahrt 20 NIS (Stand 2009), Rückfahrkarte 36 NIS.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt Minibusse von Tel Aviv aus, die ca. 20 Shekel kosten. Ebenso verkehren Linienbusse zwischen den Central Bus Stations von Tel Aviv und Jerusalem, Preis ca. 15 Shekel. Die Fahrtzeit beträgt in beiden Fällen etwa eine Stunde. Ferner gibt es von Jerusalem aus Verbindungen in das Westjordanland, zum Beispiel nach Ramallah. Von Jericho aus gibt es keine direkten Busse. Es gibt auch keine durchgehende Busverbindung aus Amman in Jordanien. Die Fahrt mit Minibus, normalen Bus und nochmals Minibus plus das stundenlange Warten an der Grenze auf die Einreise ist sehr anstrengend. Bei der Ausreise aus Jordanien (King Hussein Bridge) werden 8 JD fällig, der Minibus bis zur israelischen Grenze (Allenby) kostet 3 JD, und der Minibus von Allenby nach Jerusalem (Damaskus-Tor) kostet 38 Schekel. Allerdings verkehrt er nur bis 13 Uhr; danach muss man ein Taxi nehmen (ca. 200 Schekel). Bei der Ausreise von Israel nach Jordanien werden in Allenby 182 Schekel (!) kassiert.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Jerusalem liegt an einer Autobahn, Straße 1, die von Tel Aviv bis ans Tote Meer bei Jericho führt.

Mobilität[Bearbeiten]

Jerusalem ist durch den öffentlichen Nahverkehr gut erschlossen. Täglich außer am Schabbat fahren zahlreiche grüne Busse der Busgesellschaft Egged im Stadtverkehr, ergänzt werden sie durch die Straßenbahnzüge der Jerusalem Light Rail.

Will man sich mit öffentlichen Verkehrsmittel einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten verschaffen, ist der rote Panorama-Bus der Linie 99 ein guter Tipp. Auf dieser Linie bietet Egged eine knapp zweistündige Stadtrundfahrt, die man mit den entsprechenden Tickets sogar beliebig oft unterbrechen darf. Angefahren werden in einem Rundkurs insgesamt 29 Punkte, darunter sind die Central Bus Station, die Jaffa-Straße (mit Machane-Jehuda-Markt), verschiedene Halte entlang der Altstadt, der biblische Zoo, Yad Vashem und Mt. Herzl sowie das Israel Museum und die Knesset. Kosten: reine Panoramatour 60 NIS, mit der Möglichkeit zu unterbrechen 80 NIS, 24-Stunden-Ticket 100 NIS, 48-Stunden-Ticket 130 NIS. Es gibt vier Rundfahrten am Tag (9.00, 11.00, 13.30 und 15.45 Uhr ab CBS), am Freitag entfällt die letzte Fahrt, am Schabbat verkehrt die Linie nicht. (Stand: 04/2011)

Das Umfeld der Altstadt ist mit verschiedenen Buslinien erschlossen, in der Altstadt selbst können wegen der engen Gassen keine öffentlichen Verkehrsmittel verkehren. Die Altstadt kann aber bequem zu Fuß erkundet werden.

Seit 2011 ist die erste Linie der in den letzten Jahren neu gebauten Jerusalemer Straßenbahn (Jerusalem Light Rail) Wheelchair-green3.png (Informationen derzeit nur auf englisch, Informationen und Kartenmaterial gibt es aber auch bei Wikipedia) in Betrieb und hat sich im innerstädtischen Personennahverkehr große Bedeutung erworben. Die Straßenbahn bedient die Achse Pisgat Ze'ev (Ostjerusalem) - Altstadt - Jaffa Street - Central Bus Station - Herzlberg/Yad Vashem. Sie ist damit auch für Touristen ein wichtiges Verkehrsmittel, die beispielsweise von der Altstadt zum Busbahnhof oder nach Yad Vashem wollen. Nur das Ticket für eine Einzelfahrt (6.90 NIS (2014), vor Antritt der Fahrt am Automaten zu erwerben) ist noch ein Papierticket, es berechtigt nicht zum Umsteigen auf Bus oder Bahn. Für alle anderen Rabatte (Mehrfahrtenkarten, Studenten, Senioren, Monatskarten) muss eine Smart Card Rav Kav erworben werden, auf der die entsprechenden Fahrkarten elektronisch aufgespeichert sind; als Ergänzung zur personalisierten Rav Kav gibt es gegen Aufpreis noch eine Anonymous SmartCard, welche als Mehrfahrtenkarte genutzt werden kann. Altersabhängige Rabatte und auch Bezahlung der Fahrt mehrerer Personen ist mit dieser Karte allerdings nicht möglich.

Als Ergänzung zur Jerusalem Light Rail wurden die Express - Buslinien 71 - 75 eingerichtet, die Gelenkbusse der BRT - Bus Rapid Transit Lines Wheelchair-green3.png verkehren zum Großteil auf eigenen Busspuren mit elektronisch gesteuerter Vortrittsberechtigung gegenüber dem Straßenverkehr in Abständen von 6 - 10 Minuten und erlauben rasches Vorwärtskommen.

Eine wichtige Konsequenz aus der Freigabe der Straßenbahnlinie ist eine schrittweise Neustrukturierung des Busnetzes, die praktisch alle Buslinien betrifft. Viele Informationen zu den Busverbindungen in Jerusalem - z.B. in gedruckten Reiseführern - haben seit 2012 ihre Gültigkeit verloren.

Reisende, die in Jerusalem Busse Wheelchair-yellow3.png nutzen wollen, sollten sich daher entweder aktuelle Informationen im Internet besorgen (z.B. bei Jerusalem Transportation (mit Übersicht über sämtliche Buslinien) oder Egged) oder vor Ort nachfragen, welche Linien an welche Destinationen fahren. Auf der Website der Jerusalem Light Rail werden auf der Karte "Map Bus Lines" bei den Haltestellen die dort abgehenden Buslinien eingeblendet, bei Jerusalem Transportation gibt es auch einen Streckenplan zum Download, rollstuhlgängige Linien werden angezeigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom jüdischen Viertel zur Westmauer (Klagemauer) des Tempelbergs und den Felsendom

Die Altstadt von Jerusalem wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Jüdische Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Westmauer / Klagemauer[Bearbeiten]

Die Westmauer / Klagemauer (vor Ort Kotel oder Western Wall genannt) ist die nach der Zerstörung des Zweiten Tempels übrig gebliebene Westmauer des Tempelbergs und liegt der Stelle des Allerheiligsten im damaligen Tempel am nächsten. Der Platz vor der Westmauer ist als "Open Air Synagoge" ein Ort des Gebets, man findet dort fast immer Betgemeinden (Minjan).

Der Zugang ist auch für nichtjüdische Touristen offen, die Zugänge sind aber mit Sicherheitsvorkehrungen ähnlich denjenigen im Flughafen gesichert (Scannen des Handgepäcks und Passieren eines Metalldetektors, unter Umständen ist auszuweisen). Das Fotografieren ist an Sabbaten (Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am Samstag) verboten, an anderen Tagen ist es erlaubt, dennoch sollten dort anwesende Personen in religiöser Ausübung aus Respekt nicht ungefragt frontal fotografiert werden. Es gibt eine Trennwand (Mechiza), weswegen Frauen in den Frauenteil und Männer in den Männerteil der Klagemauer gehen.

Dresscode
Männer mit Kippa (jüdische Kopfbedeckung) oder Mütze bzw. Hut und langen Hosen, Frauen mit Rock über die Knie, Oberbekleidung geschlossen, Kopfbedeckung, falls verheiratet. Am Zugang zum Abschnitt für Männer liegen für sie kostenlose Kippas zum Ausleihen bereit.
Synagoge
In der linken Ecke der Westmauer gibt es eine kleine Synagoge, der auf Grund der Trennwand männlichen Besuchern vorbehalten ist. Der Eingang ist ein unscheinbarer Torbogen in der linken Ecke der Klagemauer. Die Synagoge ist mit einer Bibliothek ausgestattet, die eine umfassende Siddursammlung, mehrere Talmud-Editionen und auch den sehr guten englischen Artscroll-Talmud umfasst. Die meisten Bücher wurden dorthin gespendet.
Bar Mizwa
Täglich finden hier Bar Mizwa-Feiern statt (Feier anlässlich des Eintritts in die religiöse Mündigkeit, vergleichbar mit der Firmung bzw. der Konfirmation im Christentum), weil die Westmauer, solange der Tempel nicht wieder aufgebaut ist, von vielen als der geeignetste Ort dafür betrachtet wird. Es gibt einige Organisationen, die bei der Ausrichtung einer Bar Mizwa dort behilflich sind.
Zedaka
An und um die Klagemauer gibt es viele Schnorrer, die um ein Zedaka (ein Almosen) bitten, hier sollten jüdische Touristen höchstens dann einem etwas geben, um die Mizwa für heute gemacht zu haben. Oft bieten die Schnorrer auch herbeigelaufenen Touristen an, einen als Gegenleistung zu segnen, doch ist es oft nicht viel wert, da der Segnende keine ausreichende Kavannah (= Ernsthaftigkeit) dabei hat.
Chabad
"Hast Du heute schon Tefillin (Gebetsriemen) gelegt?" Chabad, eine chassidisch-orthodoxe Bewegung, ist immer bemüht, die Religiosität der Juden zu intensivieren. Eine beliebte Aktion dort ist das öffentliche Tefillin-Legen, was für eher säkulare Juden, die selten, beispielsweise zu ihrer Bar Mizwa das erste und letzte Mal Tefillin gelegt haben, oft ein besonderes Erlebnis ist. An der Klagemauer sollte das nicht fehlen, denn wo sonst soll man Tefillin legen, wenn man es sonst nur sehr selten oder gar nicht macht?

Muslimische Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Tempelberg: An seinem Gipfel befindet sich ein künstliches Plateau. Ursprünglich standen hier der salomonische Tempel und der nachfolgende Tempel des Herodes. Heute befinden sich dort der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee. Der Tempelberg ist einer der umstrittensten heiligen Orte der Welt. Der Zugang zum Tempelberg ist nur für Muslime uneingeschränkt erlaubt und über 11 Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Nichtmuslimen ist der Zutritt auf den Tempelberg nach scharfen Sicherheitskontrollen nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Westmauer (Mughrabi - Holzbrücke von dort aus) möglich; jedes Verhalten, welches auf eine christliche oder jüdische Religionsausübung schließen lässt (allein schon stumme Lippenbewegung, Öffnen eines als Bibel erkennbaren Buchs) führt zum Verweis vom Tempelberg.

Seit der zweiten Intifada 2000/05 ist Nichtmuslimen das Betreten der Moscheen auf dem Tempelberg untersagt und seitens der Waqf auch explizit unerwünscht, Ausnahmebewilligungen für wissenschaftliche oder journalistische Zwecke sind bei der Direktion der Waqf zu beantragen.

Der Besuch des Tempelbergs ist für gläubige Juden mit großen halachischen Schwierigkeiten verbunden, da der Ort des Allerheiligsten, des ehemaligen Tempels, nicht genau bekannt ist. Das Allerheiligste durfte nur vom Kohen Gadol und nur an Jom Kippur betreten werden. Daher sollten gläubige Juden den Tempelberg nicht betreten, um nicht in die Gefahr zu kommen, das Verbot zu übertreten. Provokationen der Araber z.B. durch das Blasen des Schofars sollten unter allen Umständen unterbleiben.

Felsendom im Stadtteil Altstadt
Der Felsendom ist als Schrein über einem Felsen errichtet, von der Muhammad seine Reise in den Himmel angetreten haben soll. Nach biblischer Tradition soll derselbe Felsen der Ort sein, an dem Abraham seinen Sohn Isaak hätte opfern sollen. Mit seiner großen, seit 1993 vergoldeten Kuppel (der arabische Name qubbat as-sachra bedeutet übersetzt Felsenkuppel) dominiert er die Altstadt und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Leider ist seit der 2. Intifada Nichtmuslimen der Zutritt verboten, das Gleiche gilt für die Al-Aqsa-Moschee.
Al-Aqsa-Moschee im Stadtteil Altstadt
Die Al-Aqsa-Moschee gilt als drittwichtigste Moschee des Islams nach der al-Haram-Moschee mit dem zentralen Heiligtum der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee mit dem Grab des Propheten Mohammed in Medina. Wie jede Moschee ist sie ein Haus des Gebets der Verehrung Gottes. Eine Moschee betritt man ohne Schuhe und nach Durchführung der religiösen Waschungen. Dafür befinden sich auf dem Tempelberg mehrere Brunnenanlage mit zahlreichen Waschbecken.

Dresscode: In einer Moschee bekleidet man sich bescheiden, in gedeckten Farben, wobei Frauen ihre Haare verhüllen und hochgeschlossene Oberbekleidung, die mindestens die Ellbogen und die Knie bedeckt, tragen sollen.

Christliche Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Grabeskirche im Stadtteil Altstadt

Die Grabeskirche ist gemäß der Tradition einiger christlichen Konfessionen über dem Grab Jesu erbaut. Die Bedeutung seines Grabes liegt darin, dass Jesus Christus laut christlichem Glauben am dritten Tage nach seinem Tod von den Toten auferstanden ist. Das Grab wurde leer aufgefunden und befindet sich in der Kirche. Die oberhalb des Grabes erbaute Kirche ist vor allem für katholische und orthodoxe Christen ein zentrales Heiligtum. Tagsüber ist hier mit vielen Besuchern zu rechnen. Frühmorgens, die Kirche öffnet um 5 Uhr, ist weniger los.

Via Dolorosa

Auf der Via Dolorosa, die der Überlieferung nach den letzten Weg Jesu in 14 Stationen nachzeichnet, finden sich viele Kirchen und Kapellen, die sehenswert sind.

Säkulare Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Yad Vashem[Bearbeiten]

Das Schoa-Dokumentations-Zentrum Yad-Vaschem dient der ewigen Erinnerung an die Opfer der Schoa (jüdische Bezeichnung des Holocausts) und an die unmenschlichen Verbrechen, welche die Nazis und ihre Helfer an den Juden sowie anderen Bevölkerungsgruppen verübt haben.

Den Nachkommen der Opfer dient die Bibliothek, die auch Mikroverfilmungen der KZ-Karteien verwahrt, als unschätzbar wertvolle Quelle bei der Erforschung der Leidensgeschichte ihrer Familie. Zu Gute kam ihnen dabei, dass die Nationalsozialisten jedes Detail akribisch festgehalten, sodass sich beispielsweise jeder Transport genau nachvollziehen lässt.

Architektonisch ist Yad Vaschem sehr gelungen, da die Gebäude, ohne zu übertreiben und auf Effekthascherei aus zu sein, eine nachdenkliche gedrückte Stimmung erzeugen. Dies gilt besonders für die Halle zum Gedächtnis an die Opfer der Konzentrationslager.

Die Ausstellung mit der Halle der Namen ist jedem zu empfehlen, da sie die Schoa von vielen Seiten dokumentiert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Souvenirs, aber auch Lebensmittel, Kleider und eigentlich fast alle vorstellbaren Bedarfsartikel werden für den, der feilschen mag, im Souk angeboten, der sich im arabischen Viertel der Altstadt vom Damaskustor bis hin zur Westmauer zieht. Der Souk im arabischen Viertel ist auch der Ort, wo man am Shabbat einkaufen kann, wenn sämtliche Geschäfte von jüdischen Besitzern geschlossen sind.

Auf christliche Souvenirs und Devotionalien haben sich die Händler in der David Street ausgerichtet, auch hier ist oftmals hartes Feilschen um den Preis angesagt, die meisten Geschäfte sind die ganze Woche durch geöffnet.

Religiöse jüdische Artikel bekommt man in den Läden im jüdischen Viertel am Cardo, in der Ben Yehuda Street und entlang der Mea Shearim Straße, und den Seitensträßchen, die von ihr abzweigen; es versteht sich von selbst, dass die Shabbatruhe von den Besitzern eingehalten wird.

Lebensmittel, frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch aber auch Dörrfrüchte, Nüsse und Süßigkeiten erhält man am Mahane Yehuda Markt zwischen Yafo Street und Agripas Street.

Mode-, Hut- und Bijouteriegeschäfte finden sich vor allem im Bereich von Yafo Street und King George Str. in Westjerusalem.

Küche[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es zahllose Verpflegungsmöglichkeiten, von einfachen Falafel- und Shwarma resp. Kebab-Buden bis zu gehobenen Speiserestaurants. Zu Bedenken ist, dass am Schabbat (d.h. ab Freitagabend bis zum Sonnenuntergang am Samstagabend) sämtliche von jüdischen Eigentümern geführten Restaurants geschlossen bleiben. Am Schabbat-Abend isst man im Familienkreis, Reisende müssen in der Regel auf internationale Lokale, geführt von christlichen oder muslimischen Arabern, ausweichen, die allenfalls einen anderen Ruhetag einhalten (siehe auch Abschnitt zur Altstadt).

  • Askadinya Restaurant, Shimon Ha-Tzadik 21, ירושלים. Tel.: +972 2-532-4590. Geöffnet: Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 0.00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Mit Ende des Schabat beginnt das Nachtleben, und man geht in die zahlreichen Cafés der Stadt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Wer seine Jiddischkeit verbessern will, und noch kein Talmid Chacham ("weiser Schüler", denn man lernt nie aus) ist, der kann beispielsweise die Yeshiva Machon Meir in 2 Hameiri Avenue, Kiryat Moshe besuchen, und an einigen Schiurim (Unterrichtsstunden) teilnehmen. Vorteil dieser Yeshiva ist, dass neben Hebräisch auch Englisch und Russisch Unterrichtssprachen sind und dass es hier Unterricht für erwachsene Anfänger gibt. Daneben gibt es viele weitere Yeshivot unterschiedlicher religiöser Richtungen und Schwierigkeitsgrade. Weiterhin gibt es noch verschiedene Ulpanim (Sprachkurse in Modern-Hebräisch) und natürlich die Hebräische Universität von Jerusalem. Für christliche Theologie-Studenten wird hier ein Auslandsjahr angeboten. Jüdische Studien mit wissenschaftlicher Textarbeit in Talmud und Tora kann man beispielsweise am Pardes-Institut studieren. An der Hebräischen Universität wird entsprechendes auf höherem Niveau angeboten.

Arbeiten[Bearbeiten]

Um arbeiten zu dürfen, muss man seinen Status ändern lassen. Ein Touristenvisum berechtigt nicht zur Erwerbstätigkeit.

Sicherheit[Bearbeiten]

In Westjerusalem und der Altstadt kann man sich frei bewegen, dies gilt auch für die touristisch relevanten Gebiete Ostjerusalems. Man muss jedoch damit rechnen, dass beim Betreten von Einkaufsmalls oder Museen Taschen und Ausweispapiere kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere im Bereich der gut gesicherten Klagemauer. Auch bei Einreise aus dem Westjordanland sind an den Straßen Kontrollstellen eingerichtet, die hauptsächlich als Verkehrshindernis wirken.

Durch die Sicherheitsvorkehrungen (Checkpoints, Metalldetektoren und bewaffnete Polizei) kann man sich in der Stadt sicher fühlen, ansonsten gibt es in Jerusalem wie in jeder anderen Großstadt auch Gegenden, die man alleine und vor allem bei Dunkelheit meiden sollte.

Gesundheit[Bearbeiten]

Chagall Glasfenster in der Synagoge in Hadassah Ein Karem

In ganz Israel gilt die Sanitätsnotrufnummer 101 des Israelischen Magen David Adom, des Roten Davidsterns, um einen Rettungswagen anzufordern.

Spitäler mit universitärem Niveau mit Notfallbehandlung sind das

  • 1 Hadassah Ein Kerem Hospital. Tel.: +972-2-6777111, Fax: +972-2-6434434. auf einer Hügelkuppe im Grünen im Westen der Stadt gelegen, wurde 1961 als Ersatz für das in Provisorien untergebrachte Universitätsspital auf dem Mt. Scopus "im Grünen" erbaut. 2012 wurde der 19-stöckige Davidson Tower mit 500 Betten in Betrieb genommen.
Einen Besuch Wert ist die Synagoge des Ein Kerem Campus, welche von Marc Chagall 1962 mit zwölf Buntglasfenstern mit Darstellungen der zwölf biblischen Stämme des Volkes Israel ausgestattet wurde. Die Synagoge kann So - Do 8.00 Uhr - 15.30 Uhr besucht werden, am Shabbat und jüdischen Feiertagen ist sie für Besichtigungen geschlossen.
  • 2 Hadassah Mount Scopus University Hospital. versorgt vor allem Ostjerusalem, steht aber der ganzen Bevölkerung offen. Das zwischen 1934 und 1939 erbaute Mount Scopus Hospital der Hebrew University versorgte die Bevölkerung der Stadt, bis es 1948 im Unabhängigkeitskrieg zu einer Enklave im arabischen Ostjerusalem wurde und nach einer Attacke auf einen Versorgungskonvoi geräumt werden musste. Erst nach dem Sechstagekrieg gelangte das Gebiet wieder unter israelische Kontrolle und 1975 wurde der Spitalbetrieb im heutigen 300-Betten-Haus wieder aufgenommen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Tourist Information Office

Für Pilger und Besucher der Heiligen Stätten von Interesse sein dürften:

Sonstiges[Bearbeiten]

Die offiziellen Sprachen sind Hebräisch und Arabisch. Die meisten Israelis sprechen Englisch, bei den Arabern ist der Prozentsatz geringer. Aber die Leute sind sehr freundlich und helfen einem weiter (egal ob Israeli oder Palästinenser), wo es geht, egal in welcher Sprache kommuniziert wird. Leider gibt es noch vereinzelt Israelis (auch jüngere), die nach der Feststellung, dass man Deutscher ist, ihre englischen Sprachkenntnisse vergessen, auch wenn sie vorher mit anderen Touristen englisch gesprochen haben, und nur in hebräisch oder einer anderen nicht englischen Sprache antworten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jerusalem: Die Biographie; Montefiore, Simon Sebag, ISBN 978-3100506115; ab der Besiedlung der Hügel von Jerusalem bis in die Neuzeit wird die Geschichte der Stadt unter jüdischer, christlicher, moslemischer und israelischer Herrschaft detailliert auf über 700 Seiten dargestellt, kurzer Bild- und ausgedehnter Quellenteil. Ein Schlüssel zum Verständnis des Zusammenlebens der verschiedensten Völker und Religionsgemeinschaften im engen Bereich der Jerusalemer Altstadt.

Weblinks[Bearbeiten]


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