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Westjordanland

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Grün: Gebiete unter Verwaltung der palästinensischen Autonomiebehörde

Das Westjordanland, auch bekannt unter dem englischen Namen Westbank, liegt im Nahen Osten im Gebiet des historischen Palästina. Zusammen mit dem Gazastreifen könnte das Westjordanland eines Tages Teil eines Staates Palästina werden. Das Gebiet ist seit 1967 von Israel besetzt; die Verwaltung ist inzwischen teilweise an die Palästinenser übergegangen, allerdings wird ein großer Teil des Westjordanlandes noch immer nur von Israel verwaltet.

Im Gegensatz zum Gazastreifen kann das Westjordanland relativ gefahrlos bereist werden; die verschiedenen Sehenswürdigkeiten sind normalerweise frei zugänglich.

Regionen[Bearbeiten]

Das Westjordanland ist im Norden, Westen und Süden von israelischem Staatsgebiet umgeben; im Osten grenzt es an Jordanien bzw. den entlang der Grenze fließenden Fluss Jordan und an das Tote Meer.

Die Westbank lässt sich in drei Teillandschaften aufteilen:

  • Samaria bildet den nördlichen Teil des Westjordanlands; hier liegen unter anderem die Städte Nablus und Jenin.
  • Etwa auf der Höhe von Ramallah verläuft die Grenze zur Region „Judäa“; der Teil westlich einer gedachten Linie RamallahBethlehemHebron wird auch als Bergland von Judäa bezeichnet.
  • Das Gebiet weiter östlich liegt im Regenschatten; hier befindet sich die bizarre Wüstenlandschaft der Judäischen Wüste.

Innerhalb des Judäischen Berglandes liegt auch der Ballungsraum von Jerusalem, der sich als eigene Region betrachten lässt.

Orte[Bearbeiten]

  • In Samaria (hebr.:Shomron) liegen die Städte Jenin, Tulkarem und Nablus. Nablus ist eine der größten Städte im Westjordanland, hier befindet sich mit dem Berg Garizim der Heilige Berg der Samaritaner.
  • Im Judäischen Bergland liegen Ramallah, der derzeitige Regierungssitz der palästinensischen Autonomiebehörde, Bethlehem, die Geburtsstadt Jesu und Hebron mit dem Abrahamsgrab.
  • In der nördlichen Judäischen Wüste liegt Jericho, eine der ältesten Städte der Menschheit.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Grenzmauer zwischen dem Westjordanland und Israel bei Bethlehem

Hintergrund[Bearbeiten]

Grenzmauer mit Tor zwischen Israel und dem Westjordanland bei Bethlehem

Das Westjordanland gehörte zum britischen Völkerbundsmandat für Palästina und sollte Teil eines jüdisch-arabischen Staates werden. Zunächst wurde das Gebiet von Jordanien annektiert, als Folge des Sechs-Tage-Krieges steht es unter dem Namen Bezirk Judäa und Samaria unter israelischer Verwaltung. Ein Großteil des Gebiets (Area A, B) wird jedoch von der palästinensischen Autonomiebehörde administrativ und sicherheitstechnisch autonom verwaltet.

Das Gebiet entlang des Jordans und des Toten Meeres, welches derzeit als Area C unter israelischer Administration steht, kann von Touristen ohne größere Kontrollen an den Checkpoints durchquert werden.

Sprache[Bearbeiten]

Sprache ist hauptsächlich Arabisch, in israelischen Siedlungen Hebräisch. Englischkenntnisse sind weit verbreitet, insbesondere an touristischen Orten.

Anreise[Bearbeiten]

Das Westjordanland ist über die Grenzübergänge (Checkpoints) von Israel aus zugänglich, es gibt nur einen Grenzübergang nach Jordanien bei Jericho über eine Brücke, die in Jordanien König-Hussein-Brücke und in Israel Allenby-Brücke heißt.

Die Städte mit dem für westeuropäische Touristen interessanten biblischen Stätten können per Bus (in der Regel von einem der drei palästinensischen Busbahnhöfe in Jerusalem), Sammeltaxi (Servis/Sherut) oder mit dem Taxi erreicht werden, mit in Israel gemieteten Mietwagen darf in der Regel nicht ins Autonomiegebiet unter palästinensischer Verwaltung (Area A, B) eingefahren werden.

Die Fahrt auf der Straße 90 von Galiläa durchs Jordantal bis ans Tote Meer und über die in westlicher Richtung abzweigende Straße 1 hinauf nach Jerusalem (durch das Autonomiegebiet Area C) ist in der Regel problemlos möglich; mitteleuropäisch aussehende Touristen mit ihrem oftmals erkennbar bezeichneten Mietwagen werden an den Checkpoints kaum behelligt und können problemlos von der "Westbank" ins Israelische Kernland einfahren. In Zeiten politisch angespannter Situationen sollte die Sicherheit einer Fahrt durch die Westbank vor Ort kurz geklärt werden, in der Regel wird bei unsicherer Situation an den Checkpoints die Durchfahrt abgelehnt.

Mobilität[Bearbeiten]

Zwischen den Städten verkehren gelbe Sammeltaxis, genannt Servis. Sie fahren zu recht günstigen festgesetzten Preisen. Noch günstiger sind Busse, die aber innerhalb der Westbank auf weniger Strecken verkehren. Taxis sind in der Regel einfach zu finden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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