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Bethlehem

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Bethlehem (auch Betlehem, arabisch: ‏بيت لحم‎‎, Bait Laḥm, „Haus des Fleisches“, hebräisch: בית לחם‎, Beit Lehem, „Haus des Brotes“) eine Stadt im Westjordanland in den palästinensischen Autonomiegebieten. Die ca. 27.000 Einwohner zählende Stadt befindet sich ca. 10 km südlich der Jerusalemer Altstadt. Bethlehem ist einer der bedeutendsten christlichen Pilgerorte. Lua-Fehler in mw.wikibase.entity.lua, Zeile 37: data.schemaVersion must be a number, got nil instead

Hintergrund[Bearbeiten]

Name der Stadt[Bearbeiten]

Man ist sich über die Bedeutung des Städtenamens nicht ganz im Klaren. Die heutige Lesung würde sowohl im Arabischen als auch hebräischen einen Bezug zur Brot oder Fleisch erkennen lassen. Allerdings gibt es auch die Bedeutung von lḥm für miteinander kämpfen, dann ergäbe sich auch die Bedeutung „Haus des Kampfes“. Eine dritte Annahme geht davon aus, dass die Gottheit Lahmu gemeint sei, die Bedeutung wäre dann „Haus des (Gottes) Lahmu“.

Religiöse Bedeutung[Bearbeiten]

Nach Lk 2,4–11 LUT ist Bethlehem der Geburtsort Jesus Christus. Die Höhle, in der er geboren wurde, wird seit dem 2. Jahrhundert verehrt. An dieser Stelle erhebt sich nun die Geburtskirche. Zudem ist nach Gen 35,19 EU Bethlehem der Ort, an dem Jakobs Ehefrau Rahel begraben wurde. Aus Bethlehem stammen auch David (1 Sam 16,1 LUT) und Messias, Davids Nachkomme (Mi 5,1 EU).

Anreise[Bearbeiten]

Mauer und Zufahrt nach Bethlehem

Die meisten Reisenden reisen aus Jerusalem nach Bethlehem, z.B. mit dem Bus 124 für 4,90 NIS je Strecke. Die Grenzübergangsstellen sind dann zu Fuß zu überqueren, auf der anderen Seite der Mauer gibt es zahlreiche Taxis, die auf Kunden warten. Die Kosten für das Taxi belaufen sich auf 20 NIS pro Fahrt. Alternativ kann man auch mit dem Taxi von Jerusalem aus fahren. Die Tour inklusive eines einstündigen Aufenthalts kostet ca. 350 NIS (oder 100 US-Dollar).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Es gibt Busverbindungen zwischen Damaskus und Bethlehem.

Mobilität[Bearbeiten]

Bethlehem lässt sich mit einem Taxi gut erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Geburtskirche Jesu Christi

Die Geburtskirche Christi[Bearbeiten]

Der äußerlich unspektakuläre Bau fällt zunächst durch einen ungewöhnlichen Zugang auf. Die Demutspforte ist nur 1,20 m hoch und verlangt eine gebückte Haltung beim Betreten des Gotteshauses. In der Mitte des dreischiffigen Baus findet man gut erhaltene Mosaike, die aus der Vorgängerkirche von 325 stammen. Der Altarraum ist unter den Konfessionen aufgeteilt: den Hauptaltar beansprucht die griechisch-orthodoxe Kirche, den nördlichen linken Seitenaltar die Armenier, der südliche rechte Seitenaltar gehört der römisch-katholischen Kirche. Von hier gelangt man über eine enge steile Treppe in die Geburtsgrotte, die wiederum unter den Konfessionen aufgeteilt ist. Unter dem Geburtsaltar befindet sich ein 14-strahliger Silberstern, der die Geburtsstelle Jesu markiert. Nicht weit entfernt ist eine Grotte für den Platz, an dem die Krippe stand, ein Platz, an dem die Drei Könige ihre Geschenke ablegten und wo die Hirten Jesus anbeteten. Einige Teile des verzweigten Grottensystems sind nur an ganz besonderen Anlässen zugänglich. Aus der Grotte gelangt man auch durch einen anderen Aufgang in die benachbarte Katharinenkirche.

Der Stern markiert den Geburtsort Jesu

Tipp: Der Eingang zur Grotte befindet sich auf der rechten Seite. Dort muss man ca. eine Stunde anstehen, um die Grotte zu besichtigen. Reist man mit nur wenigen Personen oder allein, so kann man bei der anwesenden Polizei nachfragen, ob man durch den linken Eingang (dem eigentlichen Ausgang) die Grotte betreten darf. Dann muss man nur wenige Minuten warten.

Die Geburtskirche wurde am 29. Juni 2012 in die Liste des Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Die Katharinenkirche[Bearbeiten]

In der römisch-katholischen Franziskanerkirche der Hl. Katharina wird am 24. Dezember die Mitternachtsmesse gefeiert, die des öfteren durch das Fernsehen in alle Welt übertragen wird. Sie steht an der Stelle eines ehemaligen Klosters, in dem der hl. Hieronymus mit der Vulgata die erste lateinische Bibelübersetzung schuf. Seine Statue ist in einem angrenzenden Kreuzgang zu sehen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Glasfenster der Katharinenkirche
  • Die Altstadt von Bethlehem mit dem Manger-Platz und der Omar-Moschee
  • Die Milchgrotte ist eine zur Kapelle umgewandelte Höhle
  • Das Folklore-Museum nahe der Moschee
  • Das Grab der Rahel im Norden der Stadt
  • Die Bethlehem Universität bietet Besuchern die Möglichkeit in Kontakt mit palästinensischen Studenten zu kommen,um einen Einlick in ihr Leben auf dem Campus und in Bethlehem zu erhalten. Die Führung findet auf Deutsch statt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Weihnachtsprozession von Jerusalem nach Bethlehem am Weihnachtsabend

Einkaufen[Bearbeiten]

Ikone vom rechten Seitenaltar der Geburtskirche
  • In Bethlehem gibt es ein großes Angebot an Schnitzereien aus Olivenholz. Es reicht von einfachen Holzkreuzen bis hin zu künstlerisch gut gestalteten Friguren, vor allem Krippenfiguren.
  • Bekannt sind auch die Arbeiten aus Perlmutt, ursprünglich aus dem Roten Meer, heute wird er auch aus Neuseeland importiert.
  • In den Souvenirgeschäften werden auch Silberwaren und Keramiken aus lokaler Fertigung angeboten. Die Preise sind in der Regel etwas günstiger als im benachbarten Jerusalem.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

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Lernen[Bearbeiten]

In Bethlehem gibt zwei bedeutende Bildungseinrichtungen:

  • Die Bethlehem-Universität ist eine katholische Universität.
  • Die Ahliya-Universität besteht seit September 2007.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Jerusalem
  • 1 Herodium, die Festung des Herodes, nahe der Straße 356. Tägl. geöffnet Apr.-Sept. 8-17 Uhr, Okt-März 8-16 hr, Eintritt Erwachsene 23 NIS, Kinder 12 NIS. In der ehemals luxuriös ausgestatteten Anlage wurde Herodes wahrscheinlich auch begraben.
  • Mar Saba, ein griechisch orthodoxes Kloster am Steilhang des Kidrontals

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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