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Irland

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Lage
grün, die Republik Irland
Flagge
Flagge von Irland
Kurzdaten
Hauptstadt Dublin
Staatsform Republik
Währung Euro
Fläche 70.300 km²
Bevölkerung 4,58 Mio (Stand 2011)
Sprachen Englisch und Irisches Gälisch
Religionen Römisch-Katholisch 84,2%, Church of Ireland 2,8%, Muslime 1%, Andere 5,9%, Keine Religion 6,1%
Stromnetz 230V/50Hz (UK Stecker)
Telefonvorwahl +353
Internet TLD .ie
Zeitzone Greenwich Mean Time (= MEZ - 1h)

Irland, oft auch als Die grüne Insel bezeichnet, ist eine der britischen Inseln. Sie ist Heimat der Republik Irland und der Provinz Nordirland des Vereinigten Königreiches (UK). Hier geht es ausschließlich um die Republik Irland (engl. Ireland, irisch Éire).

Regionen[Bearbeiten]

Provinzen und Countys[Bearbeiten]

Die Insel ist unterteilt in vier Provinzen und 32 Counties (Grafschaften):

  • Leinster im Osten - 12 Counties: Louth, Meath, Dublin, Wicklow, Wexford, Kilkenny, Carlow, Laois, Offaly, Kildare, Westmeath, Longford.
  • Munster im Süden - 6 Counties: Clare, Cork, Kerry, Limerick, Tipperary.
  • Connacht im Westen - 5 Counties: Galway, Mayo, Sligo, Leitrim, Roscommon
  • Die Provinz Ulster ist politisch geteilt, grenzübergreifend mit insgesamt 9 Counties im Norden der Insel - 3 Counties gehören zur Republik: Donegal, Cavan, Monaghan. (Die übrigen 6 Counties bilden das zum Vereinigten Königreich gehörende Nord-Irland.)

Die Reiseregionen Irlands[Bearbeiten]

Ostküste und Midlands Nordwestirland und Lakelands Westirland Shannon (Region) Südwestirland SüdostirlandRegionen Irlands
Der River Shannon ist das längste Gewässer der gesamten Britischen Inseln. Legendär. Ebenso: die ehrfurchteinflößenden Cliffs of Moher.
Tolle Landschaft, mitunter von Touristen überlaufen. Jedenfalls für irische Verhältnisse. Auf der Straße Ring of Kerry sollte man aber vielleicht wirklich gefahren sein...
Eine dünn besiedelte Region. Die Stadt Galway ist berühmt für ihr Kulturfestival im Sommer, Ballina im County Mayo für seine Lachse.
Eine Region mit relativ geringer Touristenerschließung. Die Berge und Strände lohnen aber den relativ weiten Weg.
Für viele Touristen beginnt hier (am Rosslare Europort) der Urlaub. Vielleicht ja mit einem Besuch der Oper in Wexford ?

Städte[Bearbeiten]

Die Hauptstadt der Irischen Republik Dublin befindet sich an der Ostküste und ist das industrielle, kulturelle und politische Herz des Landes. Einen besonderen Blick ist das Viertel "Temple Bar" wert. Rings um die gleichnamige Straße befinden sich viele Restaurants und Pubs.

Weitere interessante Städte:

  • Dún Laoghaire(Sprich: Dann Liehri), Hafenstadt, steht im Schatten der Hauptstadt.
  • Cork (Corcaigh) - zweitgrößte Stadt der Republik Irland, Kulturhauptstadt Europas 2005 und an den Ufern des Flusses Lee gelegen. Sie wurde um 600 von St. Finbarre gegründet und ist für ihre kulinarischen Eigenheiten, Kneipen, Einkaufsmöglichkeiten und Festivals bekannt.
  • Galway (Gaillimh) - am Fluss Corrib an der Westküste gelegen; bekannt für reges Partyleben und die Lage an der Galway bay.
  • Kilkenny (Cill Chainnigh) - viel Mittelalter. Veranstaltungsort des Cat-Laughs-Comedy Festivals, das jährlich im Juni stattfindet.
  • Limerick (Luimneach) - eine Stadt am Fluss Shannon im Südwesten des Landes. Zentrum des irischen Rugby.
  • Sligo - Yeats Country
  • Waterford (Port Láirge) - die älteste Stadt Irlands, im Südosten und in der Nähe des Fährhafens in Rosslare gelegen. Waterford ist ein wichtiges Ziel für diejenigen, die mehr über die frühe Geschichte Irlands lernen wollen.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Dunguaire Castle
Cliffs of Moher
  • Spektakulär sind die Cliffs of Moher an der Westküste westlich von Shannon. Dies sind ca. 200 Meter hohe Klippen, die senkrecht ins Meer abfallen.
  • Bru na Boinne, mehrere prähistorische Großsteingräber, darunter Newgrange.
  • Die Aran Islands gehören zu den Gaeltachtgebieten, in denen vor allem irisch gesprochen wird. Besonders lohnenswert ist eine Radtour auf der Hauptinsel Inishmore, für die man jedoch eine Übernachtung einplanen sollte.
The Burren
  • The Burren ist eine von der letzten Eiszeit geschaffene Landschaft, die so gar nicht nach Irland passen will. Auf 250 km² gibt es vor allem Steine, Steine und noch mehr Steine zu sehen. In dieser einzigartigen Mondlandschaft kann der aufmerksame Besucher aber dennoch Leben finden. Von den Gletschern mitgebrachte, aus der Arktis stammende Pflanzen fristen in der kargen Natur ein eher kümmerliches Dasein. Gerade der Kontrast zum sattgrünen Irland macht diese Landschaft so reizvoll.
  • Connemara
  • Dromineer
Ring of Kerry
  • Der Ring of Kerry ist eine 179 km lange Nationalstraße, die einmal rund um die Halbinsel Iveragh führt. Eigentlich kann man einen ganzen Urlaub in dieser Gegend verbringen, eilige Reisende können die Strecke mit ihren fantastischen Aussichten aber auch an einem Tag abfahren.
  • Noch schöner ist der Ring of Beara. Die zum Teil sehr enge Regionalroute um die Halbinsel Beara ist 140 km lang.
  • Auf der Dingle-Halbinsel liegt der Ort Inch. In ihrer Nähe befindet sich der längste und schönste Sandstrand Irlands. Wenn man gerade in der Nähe ist, lohnt sich ein kurzer Halt mit einem Strandspaziergang.
  • Zum Flusssystem Shannon mit vielfältigen Urlaubsmöglichkeiten vgl. den Artikel Shannon (Region).
  • Nahe der Stadt Cork liegt das gut besuchte Blarney Castle, benannt nach dem dort zu besichtigenden Blarney Stone. Der Legende nach wird man durch einen Kuss des Steines mit Eloquenz beschenkt.
  • Der Südwesten der Insel profitiert besonders vom Golfstrom. Hier fallen die Temperaturen selbst im Winter selten unter 8°C. Dies hat zur Folge, dass hier Pflanzen wachsen, die sonst so nördlich nicht zu finden sind. Hierzu gehören Bambus, Baumfarne und Palmen. Mehrere Parks locken die Besucher, z.B. in Glengarriff. Besonders reizvoll sind diese Parks während der Rhododendron-Blüte im Frühjahr.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Keltische Stämme besiedelten die Insel im vierten vorchristlichen Jahrhundert. Invasionen durch nordische Völker wurden schließlich durch den Sieg von König Brian Boru 1014 über die Dänen beendet. Englische Invasionen begannen im 12. Jahrhundert und zogen 700 Jahre Rivalität nach sich. Die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde besonders durch die große Hungersnot (engl. Great Famine) geprägt, deren katastrophale Auswirkungen das Land bis heute prägen. Man schätzt das zwischen 1846 und 1849 etwa eine Million Menschen verhungerten und noch einmal genauso viel vor allem in die USA auswanderten. Am Ostersonntag 1916 begann mit dem fehlgeschlagenen Aufstand der bewaffnete Kampf um die Unabhängigkeit Irlands vom Vereinigten Königsreich. Unabhängigkeitsbewegungen gab es schon seit der Ende des 18. Jahrhunderts, nun brachen die nationalen und jahrhunderte lang unterdrückten Gefühle gewaltsam auf. 1921 nach einem langen und blutigen Krieg, der auf irischer Seite von Michael Collins geführt wurde, erkannte Großbritannien den Irish-Free-State an, behielt jedoch die sechs nördlichen Countys der Provinz Ulster. Einige Rebellen gaben sich jedoch mit dieser Lösung nicht zufrieden und setzten den teils bewaffneten teils mit politischen Mitteln geführten Kampf weiter fort. Der Nordirlandkonflikt war in den 1970er und 1980er Jahren ein beherrschendes Thema, als sich die IRA auf pro-irischer Seite und verschiedene militante pro-britische Organisationen offene Straßenkämpfe lieferten und terroristische Anschläge verübten. Erst das Good-Friday-Agreement, in dem die Republik Irland den Anspruch auf das zum Vereinigten Königreich gehörende Nordirland aus ihrer Verfassung strich und Nordirland im Gegenzug eine Selbstverwaltung mit einem Regionalparlament bekam und das Recht auf eine Volksabstimmung zur Wiedervereinigung mit der Republik eingeräumt wurde, schuf so etwas wie einen modus vivendi. Auch wenn verschiedenen bewaffneten Gruppen daraufhin einen Waffenstillstand erklärten, gilt der Konflikt selbst bis heute als ungelöst.

Wirtschaftlich blieb die Republik Irland viele Jahrzehnte äußerst rückständig und hielt sich aus dem Zweiten Weltkrieg offiziell heraus. Erst mit dem Beitritt zur Europäischen Union 1973 und massiven Strukturförderprogrammen kam es zu einem langsamen Aufschwung. Seit Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts erlebte die irische Wirtschaft einen Wirtschaftsboom (Celtic Tiger), der 2008 mit der Bankenkrise und dem Platzen der Immobilienblase in eine tiefe Rezession mit einer Verdreifachung der Zahl der Arbeitslosen (im November 2012 knapp 15%) mündete. Neben dem Tourismus ist der IT-Bereich der wichtigste Wirtschaftssektor des Landes.

Großlandschaften[Bearbeiten]

  • Atlantikküste im Westen und Nordwesten der Insel Irland, ist geprägt durch Halbinseln und schroffe Felsen.
  • Die Küstenlandschaften im Osten sind oftmals sanfter und durch Lagunen und Dünen geprägt.
  • Das Binnenland ist überwiegend durch sanfte Hügel geprägt.
  • Mittelgebirgslandschaften sind u.a. die Iron Mountains (im Grenzgebiet zu Nordirland), die Wicklow Mountains, die Blackstairs Mountains, die Galtee Mountains.
  • Fast alpin wirkt das Binnenland der südwestlichen Halbinsel Iveragh, auch wenn der höchste Berg lediglich 1038 m erreicht.
  • Die Flußsysteme von Shannon und Erne bilden nach Nordirland grenzüberschreitenden Sonderlandschaften. Dazu vgl. den Artikel Shannon (Region)
  • Von den Nebeninseln sind die Aran Islands die bedeutendsten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Sehenswürdigkeiten werden auf den Seiten der Regionen beschrieben. Sofern Sehenswürdigkeiten grenzüberschreitend zu Nordirland sind, werden sie entsprechend dem überwiegenden Anteil und der Lage des Besucherzentrums zugeordnet.
  • Viele, aber bei weitem nicht alle Sehenswürdigkeiten werden vom "OPW" verwaltet. Hierzu wird eine Eintrittskarte herausgegeben, die ein Jahr für alle dieser Sehenswürdigkeiten Gültigkeit hat. Es ist jedoch schwer, zu kalkulieren, ob sich der Erwerb dieser Karte lohnt, auch weil nicht sichergestellt werden kann, dass alle gewünschten Sehenswürdigkeiten in der Reisezeit auch zugänglich sind. Bei einem längeren Aufenthalt und häufigem Standortwechsel innerhalb der Republik Irland ist der Erwerb dieser Karte jedoch sehr erwägenswert.
  • An vielen Sehenswürdigkeiten sind Besucherzentren angeschlossen, die umfangreichere Informationen und oftmals auch Filme zu den Attraktionen, manchmal auch in deutscher Sprache, anbieten. Man erhält hier Informationen auch bei der Zuordnung ähnlicher Attraktionen, die man an anderen Stellen Irlands findet. Interessant sind dabei auch die unterschiedlichen offiziellen Sichtweisen in der Republik Irland und der Provinz Nordirland.

Anreise[Bearbeiten]

Wer viel im Norden der Republik unterwegs sein möchte, sollte eventuell in Betracht ziehen, über Nordirland anzureisen (Flug- und Fährhäfen bei Belfast).

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

Irland ist Vollmitglied der EU. Zur Einreise genügt ein gültiger Reisepass oder Personalausweis, weshalb diese für Bürger der EU, des EWR und der Schweiz deshalb unproblematisch ist. Sie können sich unbegrenzt im Land aufhalten und ohne Erlaubnis einer Arbeit nachgehen. Ebenfalls können einige andere Staatsangehörige bis zu 180 Tage pro Kalenderjahr visumfrei einreisen. Zur Arbeitsaufnahme ist in jedem Falle eine Erlaubnis erforderlich. Viele andere Staatsbürger benötigen ein Visum zur Einreise.

Das Mitbringen von Haustieren ist ebenfalls problemlos. Es gelten nahezu die gleichen Bestimmungen wie bei der Einreise ins Vereinigte Königreich. Die Tiere müssen jedoch geimpft und mit Chip versehen sein.

(Einzelheiten finden sich auch beim irischen Landwirtschaftsministerium.)

Einreise mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die klassische Methode, eine Insel zu erreichen...

Direktverbindungen[Bearbeiten]

Es gibt regelmäßige Fährverbindungen zwischen Frankreich und Irland. Die Schiffe verkehren meist über Nacht und landen in Rosslare (im Südosten Irlands) oder Cork (im Süden Irlands).

via Großbritannien[Bearbeiten]

Die Fährhäfen an der Irish Sea sind:

Die Fähranbieter bieten vergünstigte Konditionen an, wenn man die beiden notwendigen Strecken-Abschnitte (vom Kontinent nach Großbritannien & dann weiter von Großbritannien nach Irland) bei jeweils derselben Reederei (Irish Ferries oder Stena Line) bucht.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Empfehlenswert ist nur die Verbindung über Holyhead im Norden von Wales. Unter der Bezeichnung "Ship & Rail" gibt es von Großbritannien aus Tarife, die Eisenbahnfahrt und Schiffspassage beinhalten.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von London Victoria fahren täglich Busse über Holyhead nach Dublin und weiter bis in den Westen Irlands.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die 2006 privatisierte, einstmals staatliche irische Nationalfluglinie Aer Lingus sowie der Billigflieger Ryanair bieten aus dem deutsprachigen Raum viele Flüge nach Irland an, vor allem natürlich nach Dublin. Dazu kommen: Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines oder Swiss.

Irische Flughäfen mit Linienverkehr:

Mobilität[Bearbeiten]

Bus und Bahn[Bearbeiten]

Das Netz der Buslinien von Bus Éireann ist deutlich dichter als das der Bahn. Busse fahren auf bedeutenden Strecken teilweise stündlich.

Wenn man viel mit dem Bus unterwegs sein will, lohnt sich möglicherweise eines der diversen Pass-Angebote ("Irish Rambler" o.ä.). Nähere Informationen (Geltungsdauer, Preise) gibt es bei

Das Eisenbahnnetz mit seinen Intercity-Verbindungen verbindet alle Regionen der Insel. Die Züge sind modern und komfortabel. WLAN an Bord ist unentgeltlich. Die Tickets für die Zugreise kauft man am besten vorab im Internet. Damit lässt sich eine Menge Geld sparen.

In und um Dublin bietet Dublin Bus ein ordentliches Angebot an Stadt-Bussen. Ferner fahren zwei Straßenbahn-Linien Luas und die S-Bahn-ähnliche Regionalbahn DART (Dublin Area Rapid Transit).

Trampen[Bearbeiten]

Es gibt immer noch Ortschaften, die keine oder nur eine sehr schlechte Bus-Anbindung haben. Trampen funktionierte in Irland einst wunderbar. Doch diese schönen Zeiten sind vorbei. Man braucht Glück und Geduld.

Auto/Motorrad[Bearbeiten]

Die Autobahnen sind teilweise maut-pflichtig. Die überregionalen Nationalstraßen sind meist ordentlich ausgebaut und mit deutschen Bundesstraßen vergleichbar.

Auf den kleineren Straßen kommt man im Vergleich zu Deutschland eher langsam voran. Diese Straßen sind oft sehr schmal, von Hecken oder Mauern begrenzt und kurvig, es können selten auch Fußgänger und Fahrradfahrer entgegenkommen. Aber: Dort zu fahren ist mitunter traumhaft schön. Vor allem an der Küste.

Verkehrsregeln[Bearbeiten]

In Irland herrscht Linksverkehr. Das heißt zum Beispiel: in Kreisverkehren im Uhrzeigersinn fahren. Wie in Deutschland ist die Alkoholgrenze bei 0,5 Promille, alle Insassen müssen Sicherheitsgurte anlegen und Motorradfahrer und Passagiere müssen Helme tragen.

Das Befahren von gekennzeichneten Busspuren in den nicht genehmigten Zeiten ist strikt verboten, gilt aber als Kavaliersdelikt. Die Hinweise Slow, Slower, Very Slow, Dead Slow am Straßenrand, oder auf der Straße sollten Sie unbedingt beachtet werden. Dead Slow kann man auch als "Langsam oder Tot" übersetzen. Es gibt jedoch keine Regelung, wie weit man die Geschwindigkeit verringern soll. Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt ist strikt verboten.

Die Vorfahrt ist meist eindeutig ausgeschildert – Stop- und Vorfahrt-Gewähren-Schild sind wie in Deutschland, letzteres mit einem Schriftzug „YIELD“ (= „Vorfahrt gewähren“). Bei gleichberechtigten Straßen hat in der Regel der von rechts Kommende Vorfahrt. Entfernungsangaben und Geschwindigkeiten werden in km oder km/h angegeben.

Erlaubte Geschwindigkeiten:

  • innerorts 50 km/h
  • außerorts (R-Straßen, lokale Straßen) 80 km/h
  • außerorts (N-Straßen) 100 km/h
  • Autobahn 120 km/h

Halten/ Parken:

  • gelbe Doppellinie = Halteverbot
  • eine gelbe Linie = Parkverbot

Lichtzeichen

Blaulicht und Gelblicht werden wie in Deutschland genutzt. Zusätzlich gibt es Rotlicht auf Fahrzeugen, das analog zum Gelblicht verwendet wird und keine besonderen Rechte einräumt. Grünlicht wird fast ausschließlich für den Ärztlichen Notdienst (kein Notarzt-Einsatz!) eingesetzt, man hofft auf Ihre Kooperation.

Ampelsignale sind identisch wie in Deutschland, allerdings schalten Ampeln an Kreuzungen Grün-Gelb-Rot-Grün, die bei uns übliche “Rot-Gelb-Phase” vor dem Grün gibt es nicht. Ampeln an Fußgängerüberwegen schalten Grün-Gelb-Rot-Gelb blinkend-Grün, während “Gelb blinkend” darf gefahren werden, wenn sich kein Fussgänger mehr auf der Fahrbahn befindet. Bedarfsampeln die von Fußgängern per Hand geschaltet werden, reagieren innerhalb einer Sekunde, was sehr überraschen sein kann.

Autovermietungen[Bearbeiten]

gibt es an allen Flughäfen. Empfehlenswert ist es, die Buchungen von Deutschland aus über deutsche Anbieter zu machen, da das im Regelfall günstiger ist als vor Ort. Es gibt, je nach Anbieter unterschiedlich

  • ein Mindestalter, meist 25 Jahre
  • man muss den Führerschein schon einige Jahre lang besitzen
  • Kaution zu zahlen. (Bsp Hertz in Dublin: 1600€ werden auf der Kreditkarte geblockt)
  • Stationsgebühr (Bsp Hertz in Dublin: 26€)
  • Kreditkartengebühr (5€)

Autovermietungsfirma

Sprache[Bearbeiten]

Irische Hochkreuze

Die offizielle erste Amtssprache ist Irisch (Gälisch), das seit Juni 2005 auch eine offiziell anerkannte Amtssprache der Europäischen Union ist. Englisch kommt aber, obwohl es "nur" zweite Amtssprache ist, eine überragende Bedeutung im Alltag zu. In immer weniger Landstrichen ist Irisch tatsächlich die tägliche Umgangssprache.

Das irische Englisch ist für Touristen oft nur schwer verständlich. Aber die Iren sind freundliche Menschen. Kurze Nachfrage genügt, und sie werden das Gesagte gern wiederholen.

Verkehrsschilder, öffentliche Bekanntmachungen und dergleichen sind allermeist zweisprachig.

Reisemotive und Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Angeln: Möglich sind „Sea Angling“ (Hochsee-Angeln), „Game Angling“ auf Lachs und Forelle, „Coarse Angling“ auf Hechte und Friedfische sowie „Pike Angling“ auf Hechte. Angeblich verfügt Irland über 14.000 Kilometer Flüsse und Bäche. Es gibt fischreiche Binnen-Seen und die Küstengewässer des Nord-Atlantik und der Irischen See.
  • Wassersport: Die Küsten und viele Binnengewäser sind mit Sportbooten befahrbar.
  • Golf: Ein echter Volkssport. Es gibt Hunderte Golfplätze. Die meisten davon sind auch für Anfänger geeignet.
  • Radfahren: Radwege gibt es fast nirgends. Doch auf Nebenstraßen ist oft wenig Verkehr. Das Radfahren dort ist relativ ungefährlich. Und es macht Spaß. Aber Achtung: Irland ist hügelig ! Wind und Regen machen die Sache nicht einfacher.
  • Wandern: Die Bedingungen zum Wandern haben sich in den letzten Jahren verbessert; so sind lokale, regionale und überregionale Wanderwege ausgeschildert worden. Dabei kann es sich auch um kaum erkennbare Pfade handeln.
  • Festivals: Musik- und Kulturfestivals.
  • Sprachen: Einen Aufenthalt in Irland kann man mit dem Erlernen der englischen Sprache verbinden. Hierzu gibt es einschlägige Angebote.

Kaufen[Bearbeiten]

Währung: Euro.

Lebensmittel: Lebensmittel sind auf etwa dem gleichen Niveau wie in Deutschland, tendiert aber zu leicht höheren Preisen. Verschiedenste Supermärkte lassen sich selbst in kleineren Orten in großer Anzahl finden. Getränke: In Supermärkten und Lebensmittelgeschäften sind Softfdrinks, Bier und Weine erhältlich. Spirituosen gibt es in sogenannten "Off-Licence"-Shops oder -Abteilungen. Außerhalb von Pubs darf Alkohol nur zu bestimmten Zeiten verkauft werden.

Öffnungszeiten: Supermärkte bleiben bis in den Abend hinein geöffnet. Sonntags sind Supermärkte häufig auch geöffnet. Andere Geschäfte haben meist kürzere Öffnungszeiten als in Deutschland (bis 18.00 Uhr).

Küche[Bearbeiten]

Mehr Information zum Thema findet man im Artikel Essen und Trinken in Irland

Essen[Bearbeiten]

Die Irische Küche kann sich in der Regel mit der auf dem Kontinent messen lassen, zumindest in den Restaurants und Pubs. Gebackener Fisch aber auch gekochter wird gern gegessen. Wer lediglich schnell einen kleinen Snack haben will, findet praktisch überall viele Sandwichbars, Fastfoodläden oder kleine Imbissbuden. Die Qualität lässt dabei leider oft zu wünschen übrig. Für einen Erwachsenen sollte man einschließlich eines alkoholfreien Getränks etwa mit 10 € rechnen. Günstiger verpflegt man sich manchmal in SB-Restaurants und Imbissecken in Supermärkten. Als Getränke werden dort häufig "Smoothies" angeboten.

Die meisten Pubs bieten bis in den Abend hinein warmen Bar Foods oder Gerichte an, die deutlich unter den hohen Restaurantpreisen liegen.

Typische Gerichte:

  • Irish Stew Eintopf mit Hammelfleisch, Kartoffeln und Gemüse, gut gewürzt
  • Shepherd's Pie Hammel- (oder Rind-) Fleisch mit Zwiebeln, mit Kartoffeln überbacken, meist serviert mit Gemüse und Kartoffeln
  • Chowder gehaltvolle Suppe mit Fisch und Gemüse, Seafood Chowder mit Meeresfrüchten

Empfehlenswert ist auf jeden Fall irisches Frühstück, das sich besonders in B&B-Unterkünften finden lässt: gebratener Schinken, gebackene Bohnen, black und white Pudding (ähnelt Blut- und Leberwürstchen), Spiegelei, Tomate und Toast lassen den Tag gut beginnen. Man erhält es aber auch vielerorts als separate Mahlzeit, manchmal sogar den ganzen Tag. Dann kostet es etwa 8 €.

Wer in Restaurants isst, bekommt in der Regel sehr gutes Essen, allerdings auch zu gepfefferten Preisen. Außer in einigen indischen Restaurants, wo es schon mal Angebote für 15-17 € pro Person geben kann, muss man immer mit rund 20-25 € auch in Mittelklasseetablissements rechnen. Wein außerhalb zu trinken, ist ein besonders teures Vergnügen und schlägt die ohnehin mehr als verdoppelten Preise der Supermärke noch einmal um Längen.

Trinken[Bearbeiten]

Manche Restaurants schenken keinen Alkohol aus oder beschränken den Alkoholausschank auf Wein.

Aber: Es gibt ja die Pubs. Das Pint "Guinness" (etwas mehr als ein halber Liter) kostet dort mindestens 4 Euro.

In Irland hergestellt werden: Biere (dunkles Stout wie "Guinness", Ale wie "Smithwicks" [In Deutschland als Kilkenny bekannt], Lager wie "Harp"), Cider ("Bulmers"), Irish Cream ("Baileys"). Und natürlich Whiskey...

Nachtleben[Bearbeiten]

Auch im kleinsten Ort findet sich in der Regel ein Pub. Dort holt man sich seine Getränke (zum Teil auch Knabbereien wie kleine Tüten mit Chips) selbst an der Theke und bezahlt gleich. Abends bieten Pubs oft Livemusik, was bereits am Tag durch entsprechende Hinweise angekündigt wird. Die Stimmung bei solchen Veranstaltungen ist einzigartig, auch, weil sie gut besucht werden. Man sagt, für den Iren ist der Pub ein zweites Wohnzimmer. Auch unter der Woche in kleineren Orten sind Pubs fast täglich gut besucht. Seit Anfang des Jahres 2004 gilt ein Rauchverbot sowohl in Restaurants als auch in Pubs. Einige dieser Lokale verfügen aber über einen Raum, der entweder nach außen nur 3 Wände oder kein Dach hat - oft fehlt lediglich ein Teil des festen Dachs - und daher kann darin geraucht werden, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

Jeder Pub, der etwas auf sich hält, hat mindestens 4-5 Sorten Bier vom Fass im Angebot. Neben den lokalen Stout und Ale gibt es meistens noch einheimisches und internationales "Lager". Ein weiteres beliebtes Getränk ist Cider,- eine Art Apfelsekt mit 4 - 10% Alkohol.

Ein Pint Bier (0,568 l) kostet je nach Ort 4 € bis 6 €.

In den typischen Pubs wird man selten auf Sitzecken wie in deutschen Kneipen stoßen. Einige Besucher werden an der Bar sitzen oder die wenigen Hocker an kleinen Tischen in Beschlag genommen haben. An gut besuchten Tagen wird aber die Mehrheit einfach irgendwo stehen. Wer in beliebte Pubs gehen will, sollte keine Raumangst mitbringen. Es kann gut und gern passieren, dass man sich auf dem Weg zur Bar durch eine dichte Menschenmasse durchwühlen muss. Wenn man dabei auch nur ansatzweise höflich und freundlich bleibt, braucht man sich jedoch keine Sorgen um den Rückweg mit vollen Gläser zu machen.

Pubs schließen unter der Woche (So-Do) in der Regel zwischen 23:00 und 0:00 Uhr und Fr-Sa um 1:00. Clubs dürfen bis 2:30 öffnen, sind allerdings auch deutlich teurer.

Es empfiehlt sich oft, im Hotel oder B&B den Betreiber nach einer Empfehlung für den Abend zu fragen. Gerade in großen Städten mit vielen Touristen haben sich regelrechte Touristenpubs entwickelt, in die sich kein Einheimischer mehr verirrt und die ihre fehlende Atmosphäre durch die hohen Preise ausgleichen wollen.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Sehr verbreitet sind Hostels (Jugendherbergen), günstige Unterkünfte mit einfacher Ausstattung, aber Charme (um die 20 €/Person pro Nacht). Sie bestehen oft aus Mehrbettzimmern, manchmal auch nach Geschlechtern getrennt. Für Frühstück muss man selber sorgen, aber es sollte eine kleine Kochmöglichkeit vorhanden sein, meist ist auch "Grundbedarf" wie Teebeutel, Salz oder Zucker vorhanden. Man braucht im Gegensatz zu Deutschland keinen Jugendherbergsausweis und es gibt auch keine Altersbeschränkung. Ein Verzeichnis über alle Hostels in Irland bekommt man über die dortige Tourismusorganisation, meist findet sich auch im Sommer noch ein freies Bett. Eine gute Anlaufstelle ist beispielsweise Hostels.com.
  • Eine gute und weit verbreitete Möglichkeit der Unterbringung sind die sogenannten B&B's, die Bed&Breakfasts. Es handelt sich hier um Unterkünfte, die von Privatpersonen zur Verfügung gestellt werden. Sie bieten oft eine ausgezeichnete Qualität und lassen sich auch vor Reiseantritt buchen. Wer außerhalb der Hauptsaison (Juli-August) unterwegs ist, kann auch einfach auf gut Glück nach den B&B-Schildern Ausschau halten, die sich auch im kleinsten Dorf finden. Reichhaltiges klassisches irisches Frühstück ist inklusive, es gibt aber auch kontinentales. Preislich bewegt man sich um die 30-40 €/ Person pro Nacht wobei vor allem in größeren Städten (Dublin, Galway) die Preise in der Hauptsaison ansteigen und selten B&B unter 40 € zu finden sind. 40-50 € sind eher die Regel als Seltenheit. Häufig sieht man auf B&B Schildern rooms en suite, es bedeutet Zimmer mit Bad/Dusche und WC.
  • Es gibt auch viele Ferienwohnungen, oftmals in "Cottages" (Landhäusern), die noch den Geist des alten Irland atmen. Man sucht im Internet unter "self catering accommodation"

Camping[Bearbeiten]

  • Zahlreiche Campingplätze laden Sie auf der "grünen Insel" zu einem unvergesslichen Urlaub ein. Prinzipiell ist es aber im ganzen Land erlaubt wild zu campen, ausgenommen von Nationalparks o.ä. wo dies durch Schilder verboten wird. Es gibt deutlich weniger Campingplätze als im kontinentalen West- und Mitteleuropa. Wohnmobile müssen täglich umgeparkt werden.

Lernen[Bearbeiten]

Es gibt in Irland verblüffend viele Universitäten, manche haben international einen sehr guten Ruf. Berühmt ist das "Trinity College" - auch wegen seiner Jahrhunderte dauernden Geschichte. Hochschulstandorte sind Dublin, Galway, Cork, Maynooth und Limerick. Jeder bedeutende Ort hat ein Institut of Technology, ungefähr vergleichbar mit einer deutschen Fachhochschule. Achtung: Es können happige Studiengebühren fällig werden.

Arbeiten[Bearbeiten]

Da Irland Mitglied der Europäischen Union (EU) ist, braucht man - für die allermeisten Berufe - keine Arbeitsgenehmigung, um in Irland zu arbeiten. Achtung: Die Arbeitslosigkeit ist immens.

Feiertage[Bearbeiten]

Diese Feiertage werden in der Republik Irland begangen. Die so genannten "Bank Holidays" sind keine echten öffentlichen Feiertage. Doch das Leben wird um mehr als nur einen Gang zurück geschaltet. Banken und Post-Ämter sind geschlossen, in den meisten Firmen und Verwaltungen wird nicht gearbeitet. Aber die Pubs sind geöffnet, Supermärkte ebenfalls.

Nächster Termin Name Bedeutung
Montag, 1. Januar 2018 New Year's Day Neujahr
Samstag, 17. März 2018 St. Patrick's Day Feiertag des irischen Nationalheiligen
Montag, 2. April 2018 Easter Monday Ostermontag
Montag, 7. Mai 2018 May Bank Holiday Feiertag zum Tag der Arbeit
Montag, 4. Juni 2018 June Bank Holiday
Montag, 6. August 2018 August Bank Holiday
Montag, 29. Oktober 2018 October Bank Holiday
Montag, 25. Dezember 2017 Christmas Day Weihnachten
Dienstag, 26. Dezember 2017 St. Stephen's Day Weihnachten

Sicherheit[Bearbeiten]

Irland ist generell ein sicheres Reiseland, für europäische Verhältnisse ist die Verbrechensrate auf relativ niedrigem Niveau. Kriminalität ist jedoch keineswegs unbekannt, als Tourist wird man am ehesten mit Taschen- und Handtaschendiebstahl und Autoeinbruch konfrontiert, selten auch mit Raub. Die Schwelle zur Gewalt ist jedoch niedrig, man sollte passiv bleiben.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Augen auf im Straßenverkehr ! Der Linksverkehr hat nicht zuletzt auch für Fußgänger seine Tücken.
  • Es gibt ein dichtes Angebot an Ärzten und Apotheken. Der Abschluss einer Auslands-Krankenversicherung ist aber mehr als nur ratsam. Irische Krankenhäuser waren schon immer schlecht organisiert. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise wird zusätzlich noch gespart.

Klima[Bearbeiten]

Dublin Jahresklima

Das einzig beständige am Wetter ist, dass es sich ändern wird. Ein Ire würde sich wahrscheinlich über das langweilige Wetter in Deutschland nur ärgern. Dort ist es schließlich sechs Monate warm und dann sechs Monate kalt. In Irland ist das da schon wesentlich spannender. Der normale Tourist wird das Klima als eher kühl empfinden. Wirklich heiße Tage mit über 30 °C gibt es eigentlich nicht, wirklich kalte mit lang anhaltendem Frost aber dafür auch nicht. Das Wetter wechselt sehr häufig, und ein sonniger Morgen ist alles andere als ein Garant für einen schönen Tag. Es empfiehlt sich eigentlich immer, einen Schirm oder eine Regenjacke dabei zu haben. Es ist völlig normal, dass es bis zu zehnmal am Tag nieselt, wobei der Regen dabei meist sehr sanft fällt. Auf Englisch wird er übrigens Irish Mist genannt und gilt eher als erhöhte Luftfeuchtigkeit. In den kühleren Monaten von Oktober bis April sollte die Kleidung auch auf den recht unangenehmen Wind vorbereitet sein. Von einem Besuch im Dezember oder Januar kann eigentlich nur abgeraten werden. Zu den heftigen Winden kommt dann fast täglich kalte und sehr nasse Luft um die 0 °C, manchmal sogar etwas Schnee. Als Faustregel gilt, dass der Westen der Insel besonders an den Küsten auf Grund des Atlantiks noch etwas rauer ist als der Rest der Insel.

Respekt[Bearbeiten]

Irland ist fest im westlichen Kulturkreis verankert, weshalb man kaum etwas wirklich falsch machen kann. Die jüngeren Iren unterscheiden sich in ihren Ansichten und Verhaltensweisen kaum von französischen, englischen oder deutschen Altersgenossen. Man sollte jedoch immer bedenken, dass das Land nach wie vor sehr katholisch ist. Gerade älteren Personen gegenüber sollte man sich also mit Kritik an der Kirche und ihren Vorstellungen etwas zurück halten. Zum Nordirlandkonflikt sollte man sich nur äußern, wenn man über mehr als nur Halbwissen verfügt. Die Geschichte der IRA, welche keine einheitliche Gruppierung in der Geschichte Irlands darstellte, ist zu komplex, um an der Pubtheke darüber zu diskutieren. Bessere Themen stellen wohl eher das Guinness und die Natur dar.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Iren lernt man schnell, vor allem auch im Pub, kennen. Sie sind sehr offen und kommunikationsfreudig; wer Englisch kann, kann sich auch verständigen, das Verstehen des anderen fällt durch den starken Dialekt dagegen manchmal etwas schwerer. Notfalls unterhalten sich die meisten Iren auch mal mit Händen und Füßen. Schwierige Themen können Religion und Politik sein, diese sollte man evtl. nicht selbst ansprechen oder kritisieren.

Auslandsvertretungen[Bearbeiten]

Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten]

Deutsche Botschaft Dublin (German Embassy Dublin), 31 Trimleston Avenue, Booterstown, Co Dublin. Tel.: +353 (0)1 269 3011, Fax: +353 (0)1 269 3800, E-Mail: . [www.facebook.com/GermanEmbassyDublinFacebook]. Geöffnet: Montag bis Donnerstag 8-17 Uhr.

Republik Österreich[Bearbeiten]

Österreichische Botschaft Dublin, 93, Ailesbury Road; 15, Ailesbury Court, Dublin 4. Tel.: +353 (0)1 269 45 77, Fax: +353 (0)1 269 3800, E-Mail: .

Schweizerische Eidgenossenschaft[Bearbeiten]

Embassy of Switzerland in Ireland, 6, Ailesbury Road Ballsbridge, Dublin 4. Tel.: +353 (0)1 218 63 82, (0)1 218 63 83, Fax: +353 (0)1 283 03 44, E-Mail: .

Literatur[Bearbeiten]

  • Wer darauf angewiesen ist, auch schlecht ausgeschilderte Straßen zu befahren, sollte sich Karten mit einem Maßstab von 1:50000 besorgen; sie sind meist vor Ort erhältlich. Dort sind auch viele Wanderrouten und Radwanderrouten enthalten.
  • Straßenkarten für ganz Irland sollten nicht älter sein als zwei Jahre, weil das Straßennetz ausgebaut wurde. In abgelegenen Gegenden wie beispielsweise die Halbinseln im Südwesten und im Norden der Republik (Donegal, Cavan) erfolgt die Erweiterung des Straßennetzes sehr viel langsamer; hier sind deutlich ältere Karten noch weitgehend aktuell.
  • Radwanderer sollten durchgängig aktuelles Kartenmaterial verwenden, zu empfehlen sind die Karten der Discovery Series von Ordonance Survey Ireland im Maßstab 1:50.000, in die auch unbefestigte Straßen und Wanderwege eingezeichnet sind.

Weblinks[Bearbeiten]


Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.