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Dublin

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Dublin
Provinz Südostirland
Einwohner
527.612 (2011)
Höhe
20 m
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Lage
Lagekarte von Irland
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Dublin

Dublin ist die an der irischen See gelegene Hauptstadt der Republik Irland. Sie gilt als europäische Wachstumsmetropole und ist die Boomtown Irlands. Für viele Irlandreisende ist Dublin der Ausgangspunkt ihrer Reise. Fast ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt in der näheren Umgebung von Dublin. Das Stadtzentrum ist jedoch klein und kann zu Fuß erkundet werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Name Dublin[Bearbeiten]

Der Name Dublin ist ein Anglizismus von Dubh Linn (Irisch für „Schwarzer Tümpel“), obwohl diese Deutung nicht unumstritten ist. Früher, als die altirischen Schriftzeichen noch verwendet wurden, schrieb man das 'bh' mit einem Punkt über dem 'b', es war also Dub Linn or Dublinn zu lesen. Die Normannen, die ab dem Jahre 1169 auf die noch immer altirisch sprechende Insel kamen, waren sich dieser Tatsache nicht bewusst, was dazu führte, dass sie Dublin so anfingen zu schreiben, wie es heute noch getan wird, als ‚Dublin‘.

Der neuirische Name der Stadt, Baile Átha Cliath, geht auf eine Siedlungsgründung des Hochkönigs Mael Sechnaill II. aus dem Jahre 988 zurück und bedeutet Stadt der Furt an der Schilfhürde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Siedlung Dubh Linn gab es wahrscheinlich schon im ersten Jahrhundert, Baile Átha Cliath oder einfach Áth Cliath wurde 988 direkt daneben gegründet. Die beiden Städte wuchsen dann auch rasch zusammen. Nach der normannischen Invasion ersetzte Dublin den Hügel von Tara als Hauptstadt Irlands. Seit dem 17. Jahrhundert wuchs Dublin sehr schnell mit der Hilfe der Wide Streets Commission, die die mittelalterliche Stadt grundlegend neu plante und ein Netz aus breiten und modernen Straßen anlegte. Das georgianische Dublin war zeitweise sogar die zweitgrößte Stadt des britischen Empires und ein Großteil der besten Architektur geht auf diese Zeit zurück. Der Osteraufstand vom 24. bis 30. April 1916 stürzte die Hauptstadt in Chaos und der Anglo-Irische und der Irische Bürgerkrieg brachte große Verwüstungen bei denen viele der schönsten Gebäude zerstört wurden. Der Irish Free State baute daraufhin viele Gebäude wieder auf und verlegte das Parlament in das Leinster House. Nach dem Zweiten Weltkrieg, aus dem sich die Republik Irland größtenteils herausgehalten hatte, war Dublin als Stadt hoffnungslos veraltet. Die Modernisierung begann erst sehr zaghaft zu Beginn der 1960er Jahre. Erst in den letzten zehn Jahren wurde, mit großer finanzieller Hilfe der Europäischen Union, viel in die Infrastruktur investiert und Dublin erlebte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, der besonders von der IT-Branche getragen wurde.

Eine detaillierte Geschichte Dublins gibt es auf Deutsch und auf Englisch.

Region und Stadt Dublin[Bearbeiten]

Attraktionen im Bereich der Stadt Dublin sollen in diesem Artikel beschrieben werden. Flughäfen und Fährhäfen sollen aufgrund der überregionalen Bedeutung im Artikel Region Dublin beschrieben werden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Dublin International Airport (DUB) liegt ca. 9 Kilometer nördlich der Innenstadt. Da die Busverbindungen außer aus dem Stadtzentrum nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen, ist für sehr frühe oder sehr späte Flüge ein Taxi oft das Transportmittel der Wahl.

Folgende Fluggesellschaften fliegen von Deutschland aus direkt nach Dublin:

Ein blauer Aircoach Expressbus fährt regelmäßig, etwa alle 15 min, das Stadtzentrum und die größeren Hotels an, die sich fast alle auf der Südseite der Stadt befinden. Die Fahrtdauer beträgt rund 30 min, eine einfache Fahrt kostet 7 Euro, hin und zurück 12 €.

Dublin Bus bietet einen sogenannten AirLink Service (Linien 747 und 748) an, der zu den Spitzenzeiten im 10-Minuten-Rhythmus verkehrt. Hier kostet die Fahrt nur 6 € (Hin- und Rückfahrt: 10 €) und es werden auch die Rambler-Tickets (siehe unten) akzeptiert, was dieses Bus besonders attraktiv macht. Im Stadtzentrum hält der AirLink auf der O'Connell Street und am zentralen Busbahnhof BUSARAS. Von beiden Punkten hat man gute Verbindungen in jedes beliebige Stadtgebiet.

Man sollte Fahrtrouten beider vergleichen, um herauszufinden, welche dem gebuchten Hotel am nächsten kommt.

Am Flughafen halten auch ganz normale Linienbusse die für 1,80 € ins Stadtzentrum fahren. Leider verkehren die nicht sehr oft und halten (eben als ganz normale Buslinie) an jeder Haltestelle, was die Fahrt je nach Verkehr leicht auf über eine Stunde verlängern kann. Wichtig: Sie nehmen das Geld nur passend an, es gibt kein Wechselgeld, sondern nur einen Beleg, was man zuviel gezahlt hat (siehe Nahverkehr).

Ein Taxi vom Flughafen ins Stadtzentrum kostet etwa 30−40 €. Da es auch Kleinbusse gibt, kann es sich das durchaus lohnen, wenn man in einer kleinen Gruppe unterwegs ist und den Fahrpreis teilen kann.

Die großen Autovermietungen haben alle einen Schalter im zentralen Terminal. Sollten sie bei einer kleineren lokalen Gesellschaft gebucht haben, kann es sein, dass sie einen (kostenlosen) Shuttleservice zu deren Carpark in Anspruch nehmen müssen, der üblicherweise gleich beim Taxistand wartet.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnfahren in Irland ist für Touristen eher unüblich. Allerdings ist besonders die irische Hauptstadt relativ gut erschlossen. In Dublin gibt es zwei große Bahnhöfe, Heuston, ganz im Westen der Stadt und Connolly im Stadtzentrum. Connolly liegt günstiger in der Stadtmitte; dieser Bahnhof ist auch zentraler Anlaufpunkt für viele Pendlerzüge, die jeden Tag mehr als eine halbe Million Menschen in die Stadt zur Arbeit bringen.

Züge (IC), die in Connolly halten, fahren meistens auch Tara Street und Pearse an. Von Tara Street ist die Entfernung zum Bahnhof Heuston am kürzesten, etwa 3 km. Bahnportale berechnen für den Übergang von Connolly nach Heuston etwa eine Stunde.

Dublin Heuston[Bearbeiten]

Ab Dublin Heuston fahren folgende Fernzüge:

Dublin Connolly[Bearbeiten]

Ab Dublin Connolly fahren folgende Fernzüge:

Weitere IC-Haltepunkte[Bearbeiten]

  • Tara Street (Strecke Connolly−Rosslare). Hier ist der Übergang nach Heuston am kürzesten!
  • Pearse (Strecke Connolly−Rosslare)

Haltepunkte im Nahverkehr[Bearbeiten]

  • Cherry Orchard West Park, auf der Stecke Heuston−Kildare (mit Anschluss nach Galway, Cork und Waterford)
  • Houwth Junction, auf der Strecke Connolly−Dundalk (mit Anschluss nach Belfast)

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die einfachste Art, aus anderen Städten nach Dublin (oder von Dublin aus in andere Städte) zu kommen, ist der Bus. Es gibt zwei Anbieter, Buseireann, die alle wichtigen Strecken abdecken und Aircoach, die nach Belfast, Cork und zum Dubliner Flughafen fahren. Alle Buseireann haben den zentralen Busbahnhof BUSARAS als Zielpunkt, der sich in der City befindet. Aircoach stoppt an verschiedenen Punkten im Stadtzentrum.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Es ist prinzipiell möglich, entweder über Großbritannien oder über Frankreich mit dem Auto auf einer Fähre einzureisen. Dazu vergleiche die Artikel Region Dublin, Rosslare Europort, County Antrim sowie Irland. Da man allerdings mindestens 250 € (in der Hauptsaison, mit der P&O Ferries ab Großbritannien, 2 Fahrgäste, Hin- und Rückfahrt) einplanen muss, ist es besonders bei kürzeren Aufenthalten sinnvoller, sich vor Ort einen Wagen zu mieten.

Das Autofahren selbst macht in der Innenstadt wenig Spaß. Die Straßen sind äußerst eng und in teilweise schlechtem Zustand. Rund um die Stadt führt ein Autobahnring, die M50, den Verkehr herum, ohne das Zentrum zu durchkreuzen. Lediglich für eine Brücke muss dabei eine Gebühr von 1,80 € entrichtet werden, ansonsten ist der Ring kostenlos. Der Flughafen ist mit einem Zubringer direkt an diesen Ring angeschlossen, wobei Staus an den Auf- und Abfahrten, das sind meist riesige Kreisverkehre, eher die Regel als die Ausnahme sind.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Dublin ist mit regelmäßigen und leider auch sehr teuren Fährverbindungen via Liverpool oder Holyhead erreichbar. Tickets kann man unter www.aferry.de oder www.directferries.de buchen. Lohnend ist das ganze allerdings nur, wenn man mit dem eigenen Auto auf die grüne Insel reisen will. EIn Preisvergleich ist empfehlenswert! Details vgl. Region Dublin

Mobilität[Bearbeiten]

Nahverkehr[Bearbeiten]

Zunächst eine kleine Warnung vorneweg. Bitte bedenken sie immer, dass in Irland Linksverkehr herrscht. Das bedeutet für Fußgänger, dass sie beim Überqueren der Straße immer zuerst nach Rechts schauen müssen, wenn sie nicht vor das nächste Auto laufen möchten. Leider haben viele Iren die sogar von irischen Komikern zum Thema gemachte Unsitte, auch bei Rot in Scharen über die Straßen zu laufen, was man ihnen angesichts des manchmal minutenlangen Wartens auf grün für Fußgänger teilweise nicht verdenken kann. Es bleibt auch dann ein Risiko, wenn Sie sich einer Gruppe anschließen, die eine Ampel ignoriert.

Hauptverkehrsmittel ist der Bus (DublinBus), es gibt eine Straßenbahn (LUAS) mit zwei nicht miteinander verbundenen Linien, die Vororte entlang der Küste von Howth bis Bray werden von der DART, einer S-Bahn, verbunden.

Zu beachten ist, das ein Ticket für den Bus in der Straßenbahn und den S-Bahnen nicht gültig ist. In den Bussen zahlt man direkt beim Einsteigen beim Fahrer, und zwar passend, Wechselgeld gibt es nicht direkt im Bus. Scheine nimmt er auch nicht an. Auf dem Fahrschein wird der zu viel gezahlte Betrag aufgedruckt und auf O'Connell Street bekommt man gegen Vorlage der Fahrscheine diesen Betrag im Büro der Busgesellschaft erstattet. Die Preise richten sich nach der Entfernung, gemessen in der Anzahl der Bushaltestellen.

1−3 1,00 €
4−7 1,40 €
8−13 1,60 €
14−23 1,90 €
über 23 1,90 €

Angesichts des unübersichtlichen Netzes und der Tatsache, das praktisch niemand, auch die Einheimischen nicht, weiß wieviele Bushaltestellen zwischen den Punkten A und B liegen, bietet sich ein grobes Schätzen durchaus an.

Wer sich einige Zeit in der Stadt aufhalten will und viel herumfahren möchte, sollte über den Kauf eines Leap Visitor Card oder Rambler-Tickets nachdenken. Das sind Zeitkarten, die unbegrenzt für das ganze Busnetz gelten (inkl. Flughafenbus; nicht für die Bahnen). Während die die Visitor Card ab der der ersten Benutzung gilt, kann die Rambler Card auch an nicht aufeinanderfolgenden Tagen genutzt werden.

Visitor Card 24 h 10,00 €
Visitor Card 72 Stunden 19,50 €
Rambler 5 Tage 31,50 €
Visitor Card 168 Stunden (1 Woche) 40 €
Rambler 30 Tage 157,50 €
  • One Day Family: 11,50 €
  • One Day: 6,90 €
  • Three Day: 15,00 €
  • Five Day: 25,00 €
  • 30 Day: 125,00 €

Vergünstigungen für Studenten werden nur gegen Vorlage einer Student Traveler Card gewährt, für deren Ausstellung jedoch eine Gebühr von 12 € erhoben und ein internationaler Studentenausweis verlangt wird.

TIPP! Es ist eine gute Idee, direkt bei Ankunft am Flughafen (am Automaten an der Haltestelle oder am Schalter des Tourist Office) ein Rambler Ticket (siehe oben) zu erwerben, weil die auch für den Airlink gelten. Das ist eine Busverbindung direkt ins Stadtzentrum, die sonst allein 6,00 € kosten würde. Selbstverständlich gib es auch den Linienbus (Linie 16A, Haltestelle 3) ins Citycentre. Der kostet 1,80 € und ist attraktiver, da man nicht über die Schnellstraße nach Dublin gelangt, sondern durch die Agglo, was durchaus sehenswert ist. Bezahlt wird in Münzen und es wird kein Wechselgeld zurückgegeben, sondern nur ein entsprechender Coupon, bei dessen Vorlage man in der Stadt den Betrag ausgezahlt bekommt, also lieber passend zahlen.

Im Gegensatz zu einem Rambler Ticket kann man an den Fahrscheinautomaten der Tramgesellschaft LUAS auch ein sogenanntes Combi Ticket erwerben. Dieses ist wahlweise für einen, drei, oder auch 7 Tage gültig und berechtigt, sowohl mit den Bussen von Dublin Bus (inklusive AirLink) als auch mit der Tram in allen Tarifzonen unbegrenzt zu fahren. Ausgenommen sind lediglich die Busse privater Gesellschaften und der Sightseeing Bus. Ein 1 Day Combi Ticket für einen Erwachsenen kostet 8.80€ (Stand 04.2014).

Noch ein paar allgemeine Infos zum Nahverkehr:

  • Kaufen Sie sich einen Stadtplan, möglichst gleich bei der Ankunft. Dublin ist für einen Neuankömmling sehr unübersichtlich. Selbst mit einem Stadtplan werden Sie manchmal suchen müssen, denn Straßennamen werden keineswegs an jeder Ecke angegeben.
  • auch Busse fahren links. Schon mancher Tourist hat das vergessen und ist auf der falschen Straßenseite eingestiegen und letztlich in einer völlig falschen Gegend gelandet.
  • Busse halten nur wenn Sie Zeichen geben. Wenn Sie still und unbeweglich am Straßenrand verharren, wird der Fahrer nicht halten. Geben Sie einfach ein kurzes Zeichen mit der Hand.
  • Wenn Sie kein Rambler-Ticket haben, müssen Sie direkt beim Fahrer zahlen und zwar passend. Wechselgeld gibt es nur in Form eines Papierfetzens, der auch nur auf der O'Connellstreet bei DublinBus eingelöst werden kann.
  • Planen Sie Zeit ein. Wann ein Bus kommt, hängt von vielen Faktoren ab, hat aber nur bedingt mit dem Fahrplan zu tun, da dieser nur die Abfahrtszeit der Anfangsstation anzeigt. Gerade Linien, die durch die Innenstadt fahren, sind wegen der Verkehrsverhältnisse nicht vorhersagbar.
  • Die Haltestellen haben neben den unzuverlässigen Zeittafeln nur eine sehr grobe Routenangabe, die nur Eckpunkte angibt; man kommt also nicht umher, sich vorher über die Buslinie der Wahl zu informieren.
  • Die Iren sind in der Regel sehr hilfsbereit. Wenn Sie nicht wissen, wo es lang geht oder wo Sie sich befinden, fragen Sie einfach einen Passanten, er wird Ihnen, wenn er sich etwas auskennt, fast immer sehr freundlich helfen.

Mietwagen[Bearbeiten]

Mietwagen sind unter Individualreisenden ein beliebtes Fortbewegungsmittel und eignen sich ideal, um die Insel zu erkunden. Generell empfiehlt es sich, eher bei kleineren lokalen Gesellschaften zu mieten, als bei den großen der Branche, weil man so gut 30-40% sparen kann.

Es gilt in Irland generell Linksverkehr. Bedenken sie bitte bei der Wahl des Mietwagens auch, dass sie mit Links schalten müssen. Unter Umständen ist es also ratsam auf einen Wagen mit Automatikgetriebe zurückzugreifen. Wenn es auch Ziele in Nordirland gibt, die Sie bereisen wollen, fragen Sie bei der Autovermeitung nach, ob das möglich ist. Es ist eine Frage der Autoversicherung, ob das Auto auch in Nordirland versichert ist.

Verkehrsregeln

Die Vorfahrt ist meist eindeutig ausgeschildert, bei gleichberechtigten Straßen hat in der Regel der von rechts kommende Vorfahrt. Seit Januar 2005 gilt das metrische System in der Republik Irland, d.h., Entfernungsangaben und Geschwindigkeiten werden in km oder km/ h angegeben.

Erlaubte Geschwindigkeiten (Republik Irland):

  • innerorts 50 km/ h
  • außerorts (R-Straßen, lokale Straßen) 80 km/ h
  • außerorts (N-Straßen) 100 km/ h
  • Autobahn 120 km/ h

Halten/ Parken:

  • gelbe Doppellinie = Halteverbot
  • eine gelbe Linie = Parkverbot
  • gelbe Striche = Parkverbot zu bestimmten Zeiten

Hinweise für Rollstuhlfahrer[Bearbeiten]

Dublin ist eine überwiegend Rollstuhlfahrer-freundliche Stadt. Es gibt keine größeren Gefälle und nur wenige Treppen oder Stufen. Das Stadtzentrum ist relativ kompakt, die Wege also meist kurz.

Etwa die Hälfte der im Flughafen-Transfer sowie bei den Hop-On/Hop-Off-Stadtrundfahrten eingesetzten Busse verfügt über Einstiegshilfen. Auch die überwiegende Mehrzahl der Sehenswürdigkeiten wie Trinity College oder Guinness Storehouse lassen sich ohne größere Schwierigkeiten im Rollstuhl besuchen. Abends mit dem Rollstuhl in eine randvolle Musikkneipe in Temple Bar? In Dublin selten ein Problem!

Hervorzuheben ist auch die Hilfsbereitschaft der Dubliner. Hilfe wird oft aktiv angeboten, man muss nicht erst groß darum bitten. Ist man einmal als ortsunkundig erkannt, kommt man praktisch sofort in Kontakt mit Leuten, die einem weiterhelfen. Nachdem unsere Reisegruppe (12 Personen, davon 1 Rollstuhlfahrer) beim Transfer in die City einen nicht Behinderten-gerechten Bus nehmen musste, telefonierte ein Mitarbeiter des Busunternehmens (Aircoach) alle Dubliner Hotels ab, um uns ausfindig zu machen - er kannte unsere Namen nicht - und stellte uns für die Rückfahrt eigens einen Bus mit Rollstuhl-Lift bereit - ohne Aufpreis, versteht sich!

Aircoach

Dublin Bus

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick auf die Ha'Penny Bridge

Vergünstigungen[Bearbeiten]

Grundsätzlich sollte man als Student oder Schüler entweder einen Schülerausweis oder einen internationalen Studentenausweis dabei haben. Viele Eintrittspreise lassen sich damit um einige Euro drücken. So kostet die Jameson Distillery statt 9 Euro für Studenten noch 7 Euro, die Christ Church Cathedral kostet für Studenten 2,50 Euro, die „Hop-on Hopp-off“-Bustickets und sogar das Guinness-Storehouse bieten ebenfalls satte Vergünstigungen an. (Wir haben 2015 für die Jameson Distillery 15,00 Euro Normalpreis bezahlt.)

Der Eintritt in die staatlichen Museen National Gallery (Kunst) und die 3 Abteilungen des National Museum (Geschichte) ist frei, Sonderausstellungen können Eintritt kosten.

Kirchen[Bearbeiten]

  • 53.34347-6.27161 Christ Church Cathedral, Christ Church Place, 01 677 8099 (eMail), Dublins ältestes Gebäude.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 53.34313-6.267992 Dublin Castle, Dame Street. Das älteste noch heute vorhandene Gebäude ist der im Jahre 1226 gebaute Record Tower.

Bauwerke[Bearbeiten]

Im Innenhof des Trinity College
  • 53.34383-6.254533 Trinity College mit Old Library College Green, Dublin 2. Der Campus selbst lädt hier besonders an schönen Tagen zum spazieren ein. Auf dem weitläufigen Universitätsgelände im Herzen von Dublin ist die Old Library das beeindruckendste Gebäude. Die Bibliothek beansprucht von jedem in Großbritannien und Irland gedruckten Buch ein Exemplar und umfasst derzeit neben 5000 Handschriften fast 3 Millionen gedruckte Bücher. Sehr beeindruckend ist die Ausstellung des Book of Kells in der 53.34397-6.256674 Alten Bibliothek, einem irischen Nationalheiligtum. Vom Erdgeschoss kommt man zum 60 Meter langen Long Room mit einer ehrwürdigen Sammlung von Schriften, dazu den beiden ältesten irischen Harfen. Fotografieren verboten, leider. Dafür kann man in dem Visitor-Center allerhand Souvenirs erwerben (so auch ein schönes Poster von Long Hall für 9 €).
  • 53.3459-6.27355 Four Courts
  • 53.34867-6.252966 Custom House

Denkmäler[Bearbeiten]

  • O'Connell Statue
  • Molly Malone
  • Moore Statue
  • The Spire „Der Stachel“ (eine ca. 120 Meter konisch zusammenlaufende Metallsäule auf O'Connell St.) ist seit 2003 ein neues Wahrzeichen von Dublin. Sie steht an der Stelle der 1966 von der IRA gesprengten Nelson-Säule und sollte eigentlich zum Millennium fertig sein.

Museen[Bearbeiten]

  • Das National Museum besteht aus verschiedenen Teilen:
    • 53.34022-6.254759 Archaeology: Kildare Street, Dublin 2
    • 53.34911-6.289810 Decorative Arts & History: Collins Barracks, Dublin 7
    • 53.33977-6.2530211 Natural History: Merrion Street, Dublin 2

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 53.34158-6.2602512 Grafton Street Fußgängerzone
  • 53.34922-6.2639713 Henry Street Fußgängerzone, günstiger als Grafton
  • 53.34122-6.2582814 Dawson Street bekannt für viele Buchläden

Parks[Bearbeiten]

Luftbild von St. Stephen's Green
  • 53.3596-6.3315 Phoenix Park. Der Park ist einer der größten Stadtparks der Welt und wird durch Gesetze vor einer weiteren Bebauung geschützt. Besonders am Wochenende tummeln sich hier Freizeitsportler oder Familien, die die freilaufenden, sehr zahmen Rehe beobachten. Unter anderem befindet sich im Park selbst die Residenz des amerikanischen Botschafters und des irischen Präsidenten.
  • Dublin Zoo befindet sich ebefalls im Phoenix Park
  • St. Stephen's Green Das Green wurde von Arthur Guiness, dem Begründer der Brauerei gestiftet und ist eine wichtige grüne Lunge im Gewimmel der Innenstadt. Zur Mittagszeit verzehren hier viele Büroangestellte ihre Sandwiches und am Wochenende locken Straßenkünstler vor allem die Touristen an.
  • Merrion Square darin steht das 'Oscar Wilde Denkmal'. Der Park befindet sich direkt gegenüber dem Regierungsgebäude.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 53.34159-6.3091716 Kilmainham Gaol Ehemaliges Gefängnis in dem die Aufständischen inhaftiert und hingerichtet wurden. Der Besuch des Gebäudes ist nur in geführten Gruppen möglich. Der Rundgang dauert ca. eine Stunde. Die Wartezeit bis zur nächsten Führung kann man entweder im Museum oder einer kleinen Cafeteria verbringen.
  • 53.34215-6.2848117 Das Guinessstorehouse, St James's Gate, Ushers, Dublin 8: Hier erfährt man alles über Herstellung und Geschichte des dunklen Nationalgetränks. An der James Street, gut mit einem der zahllosen Doppeldeckerbusse zu erreichen, liegt das ewig große Gelände der St James's Gate Brewery, in der 60 % des in Irland getrunkenen Bieres gebraut wird. Auf der Rückseite des Anwesens gelangt man in das Guinness Storehouse, dem Brauerei Museum. Das Objekt stellt auf sieben Etagen, dessen Mitte ein überdimensionales Guinness-Glas darstellt, den Produktionsprozess und die Geschichte des Unternehmens dar. Angeblich wird das Museum im Jahr von vier Millionen Menschen besucht, denen wird das Gebäude gerecht. In dem 360 Grad Panoramabereich im obersten Stock bekommt man ein kostenloses Pint of Guinness, das zumindest einen Teil der 15 € Eintritt pro Person rechtfertigt. Im Erdgeschoss gibt es einen Store in der Größe eines Supermarktes, in dem alle nur erdenklichen Guinness-Artikel (vom Flaschenöffner bis zur Mütze) zu ortsüblichen Preisen (Guinness-T-Shirt, gute Qualität: 15 €) erstanden werden können.
  • The Old Jameson Distillery Bow Street, Smithfield direkt bei TempleBar und der Ha'Penny-Bridge. Der Eintrittspreis beinhaltet eine Whiskey-Probe für vier Freiwillige. Diese bekommen die Möglichkeit einen Scotch, einen American Whiskey und zwei Irish Whiskey zu probieren und ihren Favoriten auszuwählen. Alle anderen müssen sich mit einem Glas Jameson (wahlweise auch mit Cola oder Ginger Ale) begnügen.
  • Dublina eine Multimedia-Präsentation über die Vergangenheit von Dublin mit einem Modell von Dublin im 16. Jahrhundert. Direkt neben der Christ Church Cathedral
  • Writers Museum Museum über bekannte Dubliner Literaten und Dichter. Für Schulgruppen nicht zu empfehlen - teurer Eintritt und extrem langweilig. Mit der Tastenkombination „9999“ kann man die Sprache des elektronischen Führers umstellen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Hop On
  • Historical Walking Tour of Dublin

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Beim Taste of Dublin in den Iveagh Gardens genießen jedes Jahr Mehr als 30.000 Besucher das Outdoor Food and Drink Festival.

Einkaufen[Bearbeiten]

Dublins größte Einkaufsstraße ist die Grafton Street zwischen St. Stephen's Green und Trinity College. Sie ist eine Fußgängerzone. Nassau Street ist eine weitere, mehr auf Touristen ausgerichtete, Einkaufsstraße.

Stephen's Green Shopping Centre, Stephens Green West, Dublin 2: Unmittelbar am neun Hektar großen St. Stephen's-Park, der 1880 von dem Bierbrauer Arthur Guinness bezahlt wurde, liegt eine sehr schöne Shoppingmall, die sich lichtdurchflutet hinter einer verschnörkelten viktorianischen Fassade verbirgt. Alleine zum Durchbummeln wirklich ein Besuch wert!

Das Powerscourt Centre, 59 South William Street, Dublin 2, ist ein Shoppingzentrum in Dublins Mitte; das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Geschäfte gruppieren sich um einen vollständig überdachten Innenhof, in dem man entsprechend auch bei Regen gemütlich sitzen kann. Zu den Antiquariaten sei angemerkt, dass sich Preisverhandlungen auszahlen.

Eine der wichtigsten Handelsketten für irlandtypische Souvenirs mit einer ganzen Reihe von Standorten in Dublin ist Carrolls Irish Gifts. Von weniger wohlmeinenden Stimmen wird die Kette auch schon mal als Aldi unter den Souvenirläden bezeichnet.

  • 53.34344-6.270461 Der Christ Church Markt findet am Donnerstag von 11.30 Uhr bis 15.00 Uhr und am Samstag von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr bei der Christchurch Cathedral statt.

Küche[Bearbeiten]

In Dublin kann man mittlerweile hervorragend essen, leider oft auch zu hervorragenden Preisen. Hauptgerichte beginnen typischerweise bei 10 € und gehen hinauf bis 40 €, der Durchschnitt dürfte etwa bei 25 € liegen. Was für das Essen gilt, gilt für Weine umsomehr. Obwohl schon in den Supermärkten enorm teuer, wird in Restaurants der Preis für eine gute Flasche Wein gern noch einmal verdoppelt oder verdreifacht.

Ein guter Tipp sind die vielen exzellenten indischen Restaurants in der Gegend rund um die South William Street, parallel zur Grafton Street. Dort werden oft so genannte 'early bird' Menus offeriert (ca. 17:30 Uhr - 19:00 Uhr) wobei es dann drei Gänge für etwa 15-18 € gibt. Die Qualität ist meist sehr gut, besonders empfehlenswert sind das Khyber Tandoori auf der South William Street und das Shalimar auf der South Great Georges Street.

In einigen Restaurants ist es üblich Leitungswasser mit den Speisen zu reichen. Allerdings ist das recht chlorhaltige Wasser nicht jedermanns Sache.

Günstig[Bearbeiten]

Wer wirklich günstig essen will, muss sich meist mit Snacks oder Fastfood begnügen. Neben den allgegenwärtigen Goldenen Bögen und Burger Königen gibt es jedoch auch ein paar empfehlenswertere Alternativen. Ein gutes und vor allem frisches Sandwich bekommt man bei einer Kette namens O'Briens Sandwich Bars, die wirklich auf jeder Straße zu finden ist. Mittlerweile auch aus Deutschland bekannt ist die Kette Subway. Bei beiden sollte man etwa 5 € pro Person einkalkulieren, 7 € mit einem Getränk. In einer ähnlichen Preislage befindet sich auch die Burger & Fries Kette Eddie Rocket's City Diner, welche mittlerweile an mehreren Stellen in ganz Dublin Restaurants im typischen Diner-Stil betreibt.

Rockfans sollten unbedingt das Captain America, im 1. Stock am südlichen Ende der Grafton Street besuchen. Jeder Rockstar der Irland besucht, verewigt sich dort.

Unbedingt abzuraten ist von den vielen kleineren Takeaways, die praktisch in jeder Seitenstraße auf Kundschaft lauern. Hier wird noch, den Briten sei dank, mit Mikrowelle und Friteuse gekocht und sonst mit nicht viel. Ein besonders abschreckendes Beispiel ist die Kette Abrakebabra. Halten Sie sich bitte davon fern und kommen Sie auch nicht auf die Idee, in Dublin einen Döner/ Kebap haben zu wollen. Das wird zwar oft angepriesen, hat aber mit der richtigen Speise nichts zu tun.

Anzupreisen hingegen wäre die Epicurean Food Hall, welche mitten im Zentrum (Lower Liffey Street) liegt und von Bagels über Müsli bis hin zu asiatisch alles anbietet. Vorsicht beim Inder: wenn er zum Essen einen Salat anbietet, unbedingt ablehnen. Ansonsten wird der Salat mit einer lässigen Handbewegung auf's Essen geklatscht und mit Sauce garniert. Dublinks

Mittel[Bearbeiten]

Talbot 101 in der Talbot Street. Vorzügliche Fusion-Küche und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bitte Plätze reservieren, da es ständig voll besetzt ist. Nur ab 17 Uhr geöffnet.

Gerade im mittleren Preisniveau lohnt es sich auch abseits der Einkaufsstraße einen Blick auf Restaurants zu werfen. Oft sind hier Preisunterschiede von 5 bis 10 Euro zu vergleichbaren Restaurants in den Touristengegenden zu finden.

Gehoben[Bearbeiten]

noch zu ergänzen...

Kaffee und Kuchen[Bearbeiten]

Die Kette Butler's Chocolate Cafe bietet Kaffee-Spezialitäten auf italienischem Niveau sowie süße Beilagen wie Bisquits und Pralinen zu moderaten Preisen.

Butler's Chocolate Cafe

Nachtleben[Bearbeiten]

Kein Besuch in Dublin wäre perfekt ohne nicht mindestens ein Pint (oder mehrere) in einem Pub (oder mehreren) getrunken zu haben. Pubs gibt es praktisch wie Sand am Meer, egal ob man im Stadtzentrum unterwegs ist oder etwas außerhalb. Die Chancen binnen weniger als 5 Minuten eine Kneipe zu finden stehen mehr als nur gut. Leider ist auch das kein günstiges Vergnügen. Für ein Pint (0,586l) muss man im Moment zwischen 4,50 und 5 € (2015: 5,00 - 6,00 Euro, im Temple Bar Pub sogar 7,50 Euro) einkalkulieren.

Cocktails werden zwar manchmal angeboten, sind aber oft völlig überteuert und schmecken nicht. Irland ist eben eine Biertrinkernation. In einem Pub bestellt man Guiness, Smithwicks, Kilkenny oder ein anderes lokales Bier. Alternativ kann man auch verschiedene europäische oder amerikanische Biere haben. Mittlerweile sind auch deutsche Biere sehr populär, so dass es in vielen Pubs auch Pils oder Weizenbier vom Fass gibt, wobei deutsches Flaschenbier schon fast zum Standard gehört. Ein Radler heißt übrigens Shandy und wird mit der gewünschten Biersorte bestellt. "One Heineken Shandy, please." Gerne getrunken wird im übrigen auch Cider, das wie Bier vom Fass gezapft wird.

Temple Bar[Bearbeiten]

Zwischen den Ufern des Liffey in der stark befahrenen Dame Street liegt das touristisch ausgerichtetes Kneipen- und Künsterviertel Temple Bar mit alten Backsteinhäusern, Kopfsteinpflaster, zahlreichen Pubs und Souvenirläden sowie Straßenmusikern und -künstlern. Intensives Nachtleben: etliche Gruppen von gleichartig gekleideten Mädchen verschiedenen Alters ziehen durch die Kneipen, in denen oft Livemusik zum Pint of Guinness (regelmäßig 5,00 €) gespielt wird. Wir hatten den Eindruck, dass hier sich die Männer vor den wilden Mädels fürchten müssen. In den Restaurants in den oberen Stockwerken der rund 200 Jahre alten Häuser kann man sich an den Lockangeboten der hübschen Schlepperinnen, die vor den Gasthäusern auf den Kopfsteinplastern die Gäste locken, günstig statt essen. Da gibt es schon einmal eine große Portion Fish&Chips für 10 €. Je später der Abend, um so mehr Musiker erscheinen in den Straßen, die dort alleine, zu zweit oder als Bands die Stadt erklingen lassen und so manchen Passanten zu einem spontanen Tänzchen ermuntern. Hier auch Souvenirläden, die bis spätnachts geöffnet haben: wunderbar stabile Hoodies für 19,95 €/Stück und T-Shirts für 9,95 €/Stück. Die Atmosphäre und das Leben auf den Straßen macht einen Besuch des Viertels aber zum Muss für Touristen.

Traditionelle Pubs[Bearbeiten]

Ein typischer Pub in der Temple Bar.
  • O'Donoghue's Baggot Street, Dublin 2
  • Grogan's South William Street, Dublin 2
  • The Long Stone 10 Townsend Street, Dublin 2

Moderne Kneipen[Bearbeiten]

  • The Odeon Harcourt Street, Dublin 2 -- diese attraktive Bar auf der Harcourt Street ist in einem alten Bahnhof untergebracht, die neue Straßenbahnlinie hat eine Haltestelle direkt vor der Tür.
  • Craw Daddy Harcourt Street, Dublin 2 -- direkt neben dem Odeon gelegen mit Sitzmöglichkeiten vor der Tür und geht direkt in den Club POD (Place of Dance) über. Am Wochenende kann es zu späterer Stunde zu längeren Wartezeiten beim Einlass kommen.
  • Ba Mizu South William Street, Dublin 2 -- genau gegenüber Grogan's, im Powerscourt Townhouse Shopping Center; ziemlicher Konstrast.
  • Café en Seine Dawson Street, Dublin 2 -- ein typisches und nicht ganz reizloses Beispiel für die neuen 'megapubs' in Dublin.
  • John M. Keating Mary Street (Verlängerung der Fußgängerzone Henry Street), Dublin 1 -- moderne Bar und Restaurant in der ehemaligen St. Mary Church. Als solche ist sie noch in den meisten Stadtplänen verzeichnet. Reizvolles Ambiente.

Brauereien[Bearbeiten]

braut mehrere unterschiedliche Biere. Dem traditionellen Guinness am nächsten ist das Plain Porter, das es geschmacklich problemlos mit dem bekannteren Bruder aufnehmen kann (Vorsicht Fettnäpfchen: Das Bier des Konkurrenten Guinness bekommt man hier natürlich nicht). Der Kenner kann sich in der ausliegenden Karte über Charakter, Hopfen- und Gerstensorten der verschiedenen Gebräue informieren (wieso müssen Iren ein Bier namens 'templeBräu' brauen, dessen Namen sie dann nicht ausprechen können?). Neben einer Vielzahl von Bieren vom Fass bieten die Kühlschränke hinter der Theke für jeden Geschmack eine Flasche, unter anderem mehr als 20 belgische Biere und mehr als 12 deutsche Sorten. Insgesamt sind weit über 100 Biere aus aller Welt im Angebot. Empfehlenswert ist das mehrstöckige Pub aber nicht nur wegen seiner Bierauswahl - auch wegen der Livemusik und der angenehmen Atmosphäre lohnt sich ein Besuch.
  • Messrs. Maguire, Burgh Quay, Dublin 2 (direkt bei der O'Connell Bridge). Facebook. Geöffnet: vermutlich geschlossen. , dort wird ein Bier gebraut, das sich vom normalen Guinness durch einen frischeren Geschmack unterscheidet.

Musik[Bearbeiten]

Iren sind ein sehr musikalisches Volk und nach dem internationalen Erfolg Irischer Musiker bietet Dublin eine lebendige Musik-Szene, in die man als Tourist leicht eintauchen kann. Neben der „traditionellen“ irischen Musik, die in vielen Pubs leider zunehmend nur für Touristen gespielt wird, bietet es sich an, am Abend Nachwuchs-Rock-Bands anzusehen. Hierfür empfiehlt es sich, eine Ausgabe der Publikation "The event guide" zu besorgen, die gratis z.B. in Schallplattengeschäften ausliegt. Für größere Konzerte kann man im Vorfeld Konzertkarten über TicketMaster auch von zu Hause aus kaufen.

Als Locations sind interessant:

  • Eamonn Doran's 3a Crown Alley, Temple Bar, Dublin 2 -- direkt in Temple Bar, und
  • Voodoo Lounge 39-40 Arran Quay, Smithfield, Dublin 7 -- auch sehr zentral gelegen.
  • Whelan's 25 Wexfort St, Dublin 2 -- etwa südlich des Stadtzentrums gelegen

Silvester[Bearbeiten]

Feuerwerk ist illegal und dementsprechend unspektakulär bzw. nicht vorhanden.

Unterkunft[Bearbeiten]

Bed & Breakfast ist neben normalen Hotels eine der besten Möglichkeiten eine gute und (vergleichsweise preiswerte) Unterkunft zu finden. Dabei handelt es sich meist um private Einfamilienhäuser, in denen eine Handvoll Räume inklusive Frühstück vermietet werden. Die B&B-Schilder finden sich vor allem an typischen Einfallsstraßen und werden im Stadtzentrum eher seltener. Es ist durchaus üblich, einfach an der Tür zu klopfen und nach einem Zimmer zu fragen. In der Hauptsaison im Juli und August kann es jedoch manchmal etwas dauern, ein freies Zimmer zu finden. In Dublin selbst zahlt man etwa 35 € pro Person und Nacht. Auch wenn es wenig üblich ist, kann etwas Verhandlungsgeschick den Preis drücken, zumal man eher selten eine geschriebene Rechnung bekommt.

Fáilte Ireland, das irische Touristenbüro, hat eine gute Online-Unterkunfts-Suchmaschine.

Almara Accommodations Dublin

Günstig[Bearbeiten]

Mit Hostels sollte man etwas vorsichtig sein. Selbst für Jugendherbergen sind die gebotenen Standards vergleichweise niedrig. Unter Hostels.com kann man Preise gut vergleichen und die Erfahrungen früherer Gäste in die eigene Entscheidung mit einbeziehen. Eingeschränkt empfehlenswert ist beispielsweise Paddy's Pallace. Dort werden auch hervorragende Ausflüge und Rundfahrten angeboten, allerdings sollte man auch mal auf Klopapier verzichten können, es geht ihnen regelmäßig aus. Ebenso auf Schränke, Tische und Stühle im Zimmer. Undichte, zugige Fenster und defekte Heizung im Zimmer werden mit einem Schulterzucken und dem Hinweis auf ein "Hostel" kommentiert. Ernsthaft abzuraten ist von Isaacs Hostel. Obwohl es oft gelobt wird, lassen Sauberkeit und Hygiene doch sehr zu wünschen übrig.

Das Generator Hostel Smithfield Square, Dublin 7, auf der Rückseite der Old Jameson Distillery ist seit 2011 neu. Damals war das Hostel sauber und die Betten in sehr gutem Zustand. Man sollte jedoch darauf achten ein Zimmer zu bekommen, dass nicht zu nah an einer der Brandschutztüren ist, sonst bekommt man kein Auge zu. Die öffentliche Küche war sehr mickrig und schlecht ausgestattet und der Essensraum ist gleichzeitig Billiardraum und recht laut mit Musik beschallt. Das Hostel hat eine sehr schöne große eigene Bar. Es lohnt sich aber noch mehr über den Smithfield Square zu gehen, dort ist The Cobblestone Pub, ein bekannter Musicpub.

Zelten kann man am Campingplatz "Camac Valley" in Clondalkin. Mit Bus 69 (ab Aston Quay) fährt man ca. 45 Minuten.

Mittel[Bearbeiten]

Für Hotels und Unterkünfte aller Art ist die Seite Visitdublin ein zentraler Anlaufpunkt.

Gehoben[Bearbeiten]

Am günstigsten sind die Unterkünfte am Custom House und in Parnell St., in denen man schon ab ca. 80 EUR unterkommt. In anderen Häusern der Kette ist aber bei 300 EUR nach oben hin noch nicht Schluss.

Eine große Bekanntheit genießt das Shelbourne Dublin, welches im 5 Sterne-Bereich angesiedelt und direkt am St. Stephen's Green, einem der schönsten Parks Europas, gelegen ist.

Das Wohl teuerste Hotel in Dublin ist The Clarence Hotel, welches direkt an der Ha'Penny-Bridge im Viertel TempelBar zu finden ist. Es gehört Paul David Hewson und David Howell Evans, die auch als Bono und The Edge aus der irischen Rockgruppe U2 bekannt sind. Das Hotel genießt einen Kultstatus. Eine Übernachtung kostet ab 200 EUR aufwärts.

Lernen[Bearbeiten]

Der Longroom der Bibliothek des Trinity College gehört zu den größten Bibliotheksräumen weltweit.

Arbeiten[Bearbeiten]

Durch einen immer noch anhaltenden Wirtschaftsboom ist es vergleichsweise einfach, einen Job in Dublin zu finden. In quasi jedem Hostel gibt es ein schwarzes Brett, an dem Backpacker kurzfristig meist dürftig bezahlte Angebote finden können. Die lebhafte Pubszene braucht immer frische Arbeitskräfte, wobei man jedoch davon ausgehen kann, sogut wie nie einen Platz hinter der Theke zu bekommen. Schlechtbezahltes „Fässer schleppen“ oder trinkgeldloses Putzen ist für Hilfskräfte in Pubs leider eher die Regel als die Ausnahme.

Ein besonders starker Markt sind Call-Center. Da es in diesem Bereich eine enorm hohe Fluktutation gibt, selten arbeiten die Leute länger als ein Jahr bei derselben Firma, finden sich immer Angebote auch für deutschsprechende Bewerber.

Eine ganze Reihe von privaten Agenturen kümmert sich um den normalen Arbeitsmarkt.

  • Jobs Die größte irische Seite mit täglich aktuellem Angebot.
  • Jobs2Ireland Der irische Job-Ausschuss mit dem Karriere-Rat.
  • Monster Der irische Ableger des bekannten Portals. Hier kann auch ein individueller Lebenslauf hinterlassen werden.

Auch deutsche Jobbörsen und Zeitarbeitsfirmen vermitteln nach Irland.

TIPP: Wer in Deutschland arbeitslos gemeldet ist, dem sponsort die Arbeitsagentur Flug und dreimonatige Arbeitssuche in Irland. Ein Gespräch mit dem zuständigen Berater hilft hier weiter.

Rechtliches[Bearbeiten]

Deutsche Staatsangehörige brauchen als Bürger der Europäischen Union keine Arbeitserlaubnis. Die Behördengänge sind wie in jedem Land unvermeidlich, halten sich aber etwa im Vergleich zu Deutschland in Grenzen. Einen guten Überblick über die notwendigen Schritte gibt es hier

Wohnungssuche[Bearbeiten]

Wer sich bei seiner Ankunft in Dublin in einem Hostel einquartiert hat, will bald schnell wieder raus. Da die Mieten schwindelerregend hoch sind, gibt es tausende von Angeboten, wo man ein Zimmer zur Untermiete oder in einer WG bekommen kann. Ein erträglich großes Zimmer in einem einigermaßen ordentlichen Haus kostet im Moment zwischen 300 und 400 € zuzüglich etwa 100 € Nebenkosten. Zentrale Anlaufstelle für Mietangebote und -gesuche ist Daft.

Sicherheit[Bearbeiten]

Dublin gilt generell als vergleichsweise sicheres Reiseziel. Dennoch ist es eine Großstadt mit den üblichen Problemen. Wer meint, nachts um drei unter einer einsamen Straßenlaterne sein Geld zählen zu müssen, dem wird sicher gern geholfen. Ein wenig gesunder Menschenverstand vorausgesetzt, ist es nicht gefährlicher als in jeder deutschen Großstadt.

Neuerdings wird von Iren vor der Umgebung um den Vegetable Market in der Mary Street (Verlängerung der Fussgängerzone Henry Street) und Capel Street gewarnt, ebenso wie vor einigen Ecken in der Nähe der Docklands.

Gesundheit[Bearbeiten]

Für Irland sind keine Impfungen notwendig, besondere Krankheiten sind auch nicht zu befürchten. Das Leitungswasser kann man problemlos trinken, auch wenn es ziemlich hart ist und viel Kalk enthält. Auch im Sommer ist immer eine leichte Regenjacke oder ein Schirm empfehlenswert, weil es täglich regnen kann, egal wie gut der Tag am Morgen aussieht. Die Regenschauer sind aber in den warmen Monaten nicht kalt oder störend, sondern eher wie ein sanfter leichter Niederschlag, Irish Mist eben.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Es ist in Dublin generell kein Problem klar zu kommen, wenn man sich genau so offen und freundlich wie die Dubliner verhält. Hat man einmal ein Problem mit dem Stadtplan oder dem öffentlichen Nahverkehr, kann man getrost ein paar Passanten ansprechen oder wird bei offensichtlicher Hilflosigkeit auch gleich angesprochen. Das eher relaxte Miteinander trägt eben einen nicht unwesentlichen Teil zur Atmosphäre der Stadt bei.

Klima[Bearbeiten]

Dublin Jahresklima

Das einzig beständige am Wetter ist, dass es sich ändern wird. Ein Ire würde sich wahrscheinlich über das langweilige Wetter in Deutschland nur ärgern, dort ist es schließlich sechs Monate warm und dann sechs Monate kalt. In Dublin ist das da schon wesentlich spannender. Der normale Tourist wird das Klima als eher kühl empfinden. Wirklich heiße Tage mit über 30° C gibt es eigentlich nicht, wirklich kalte mit lang anhaltendem Frost aber dafür auch nicht. Das Wetter wechselt sehr häufig und ein sonniger Morgen ist alles andere als ein Garant für einen schönen Tag. Es empfiehlt sich eigentlich immer einen Schirm oder eine Regenjacke dabei zu haben. In den kühleren Monaten von Oktober bis April sollte die Kleidung auch auf den recht unangenehmen Wind vorbereitet sein.

Sonstiges[Bearbeiten]

Erste Amtssprache in Irland und das ist per Verfassung vorgeschrieben, ist Gälisch. Diese Sprache wird jedoch nur noch von wenigen Leuten besonders im Westen der Insel als erste Sprache gesprochen. Dennoch hat jeder Schüler Gälischunterricht und alle Verkehrsschilder, öffentlichen Bekanntmachungungen etc. sind zweisprachig verfasst. Im Englischen heißt die Sprache "Irish", allerdings wird auch manchmal "Gaelic" gesagt, weil das Wort Ausländer oft durcheinander bringt, indem geglaubt wird, dass "Irish" das Englisch ist, welches in Irland gesprochen wird. Das Englische der Iren heißt Hiberno-Englisch. Englisch ist selbstverständlich die Umgangs -und Verkehrssprache Nummer 1. Touristen und Besucher, die das erste mal in Irland sind, lassen sich gleich bei Ankunft durch den herben Akzent und die schnelle Sprechweise einschüchtern. Die Iren sind jedoch generell ein sehr freundlicher Menschenschlag und haben kein Problem damit etwas langsam und deutlich zu wiederholen, wenn es zu schnell war. Dennoch sollte man immer die Ohren aufsperrern, wenn Iren miteinander reden, um sich an die lokale Aussprache zu gewöhnen. Im übrigen ist der in Dublin gesprochene Dialekt keineswegs der schlimmste, da kann es in Cork wesentlich unverständlicher werden.

Internet[Bearbeiten]

Dublin hat mit "Dublin City Wifi" ein eigenes freies WLAN-Netzwerk.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nördlich der Stadt bietet sich die Halbinsel Howth für einen Spaziergang auf den Klippen an. Man kann sie leicht mit dem Bus oder dem Zug (DART) erreichen.
  • Bray Beliebter Badeort für Tagesausflüge, südlich von Dublin gelegen.
  • In der Stadt Glendalough kann man eine Klosterruine besichtigen.
  • Es gibt „politische“ Ausflüge nach Belfast. Während der Busfahrt erfährt man einiges über Irlands Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Belfast. Der Trip kostet 30 bis 40 Euro und findet mittwochs, samstags und sonntags statt. Diese Ausflüge werden organisiert, es stehen übrigens auch eine ganze Reihe anderer von Paddy Wagon Tours zur Verfügung. Das Angebot richtet sich speziell an junge und jung gebliebene Leute. Wer auf eigene Faust nach Belfast fahren möchte, der kommt am günstigsten mit dem Flughafenbus dorthin (8−12 EUR für die einfache Fahrt).
Der Grand Canal bei Dublin
  • Grand Canal Dieser Kanal kann mit Hausbooten befahren werden. Er verfügt über Verbindungen zum Shannon, zu den Erne-Seen und dem Shannon-Erne-Kanal. Dadurch hat man die Möglichkeit von Dublin aus ein Kanalnetz von fast 800 km zu befahren. Dabei kommt an Sehenswürdigkeiten wie Toberdaly Castle und Ballyteague Castle vorbei. Wer Lust darauf hat den Kanal zu Fuß zu erkunden der hat die Möglichkeit kann über den Grand Canal Way wandern. Dieser Fernwanderweg verläuft über die alten Treidelpfade bis nach Shannon

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • www.dublincity.ie/ – Offizielle Webseite von Dublin
  • Visit Dublin Die zentrale Seite für Tourismus in Dublin bietet Hotelreservierungen und viele nützliche Infos.
Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.