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Bad Ischl

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Bad Ischl
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Bad Ischl ist eine Kurstadt in Oberösterreich und das Zentrum des Salzkammergut genannten Feriengebietes. Im 19. Jahrhundert war Bad Ischl ein Zentrum der Kultur. Kaiser Franz Josef I. pflegte hier die Sommer zu verbringen und der (Geld-)Adel folgte dem Kaiser in die "Sommerfrische". Hier trafen sich bedeutende Kulturschaffende, wie Johann Strauß Sohn, Anton Bruckner, Johann Nestroy, Alexander Girardi, Emmerich Kalman und Franz Lehar.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Bad Ischl

Mit dem Auto über die Westautobahn A 1 bis Anschlussstelle Regau, dann auf der B 145 über Gmunden und Ebensee. Mit dem Zug ab dem Knotenbahnhof Attnang-Puchheim mit der Salzkammergutbahn.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Stadt ist wegen der geringen Ausdehnung leicht zu Fuß zu besichtigen. Empfehlenswert ist es, das Auto am Parkplatz "Kaiservilla" abzustellen, da im Zentrum kaum Parkraum verfügbar ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Kaiservilla, Jainzen. Tel.: +43 6132 23241. Kaiservilla in der Enzyklopädie Wikipedia Kaiservilla im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaiservilla (Q693042) in der Datenbank Wikidata. Die Villa steht in der Nähe des Stadtzentrums inmitten des Kaiserparks. Sie war ein Hochzeitsgeschenk an das Kaiserpaar Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth (Sisi) von Österreich und diente dem Kaiserpaar als Sommerresidenz. Auch nach dem Ende des Ersten Weltkriegs blieb die Kaiservilla im Beistz des Hauses Habsburg. Ein Seitenflügel der Villa ist bewohnt und daher nicht öffentlich zugänglich, die anderen Räume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. In dem Gebäude ist das Fotografieren untersagt. Preis: Eintritt Park mit Kaiservila Erw. 14,50 €, mit Photomuseum 16,50 €.
  • 2 Marmorschlössl mit Fotomuseum, Jainzen. Tel.: +43 6132 24422. Marmorschlössl mit Fotomuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Marmorschlössl mit Fotomuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarmorschlössl mit Fotomuseum (Q1902260) in der Datenbank Wikidata. Das Gebäude wurde 1858 errichtet, es diente der Kaiserin Sisi als Teehaus. Seit 1958 ist in dem Gebäude ein Fotomuseum untergebracht.
  • 3 Leharvilla, Leharkai 8, 10. Leharvilla in der Enzyklopädie Wikipedia Leharvilla im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLeharvilla (Q1813586) in der Datenbank Wikidata. mit Leharmuseum
  • 4 Trinkhalle Trinkhalle in der Enzyklopädie Wikipedia Trinkhalle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTrinkhalle (Q1470325) in der Datenbank Wikidata von 1829, heute dient sie unter anderem als Tourist-Information.
ehemaliges Kurhaus, jetzt Kongress und Theaterhaus
  • 5 Kurhaus von 1873
  • 6 St. Nikolaus St. Nikolaus in der Enzyklopädie Wikipedia St. Nikolaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Nikolaus (Q2327886) in der Datenbank Wikidata kath. Kirche
  • 7 Friedenskirche ev. Gotteshaus
  • 1 Katrinseilbahn und Katrinalm. - 4er-Kabinenbahn, die auf 1425 m Höhe führt (schöner Talblick auf Bad Ischl, Wandermöglichkeiten, im Winter kein Skibetrieb, inoffizielles Tourengehen möglich).
  • 1 Siriuskogl. Aussichtspunkt und Restaurant
  • 8 Ruine Wildenstein Ruine Wildenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Ruine Wildenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuine Wildenstein (Q1014597) in der Datenbank Wikidata
  • 9 Museum Fahrzeug-Technik-Luftfahrt, Sulzbach 178. Tel.: +43 6132 26658. Geöffnet: täglich 9-18 Uhr, April-Okt. Preis: Eintritt Erw. 10 €.
  • Das Salzbergwerk (Schaubergwerk) ist seit 1999 geschlossen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Glöcklerlauf[Bearbeiten]

Der Name "Glöckler" stammt von "klocken" (= anklopfen) und bezieht sich auf ältere Heischebräuche mit Masken. Jedes Jahr in der letzten Raunacht, die Nacht vom 5. auf den 6. Jänner, findet in Bad Ischl bei Einbruch der Dunkelheit das Glöcklerlaufen statt.

Die "Glöckler" ziehen in weißen Gewändern aus den umliegenden Ortschaften ins Stadtzentrum und in den Ortschaften von Haus zu Haus. Geschmückt mit ihren kunstvoll gearbeiteten, hell leuchtenden Glöckerlkappen kommen die Glöckler aus dem Dunkel der Nacht.

Sie sind die Lichtbringer, welche (nach altem heidischen Glauben) die Dunkelheit und Kälte durch Licht und Wärme besiegen. Das Heil und der Segen der guten Geister sollen gewonnen und die bösen Geister der Finsternis vertrieben werden. Das Klingen der Glocken und der Rhythmus ihrer Schritte soll das unter der Schneedecke liegende Getreide aufwecken und zum Wachsen bringen.

Die Glöckler laufen in sogenannten Passen zu jeweils rund 20 Personen. Der Vorläufer gibt dabei mit seinem Holzstab ein Zeichen für die zu laufenden Figuren, etwa den Achter und den Kreis, beides Symbole für die Unendlichkeit und die ewige Wiederkehr.

Info: Glöcklerlauf, Tourismusverband Bad Ischl Auböckplatz 5. Tel.: +43 6132 27757 0, E-Mail: .

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Konditorei Zauner, Pfarrgasse 7. Tel.: +43 6132 23310. Im Sommer auch Gastgarten auf der Esplanade am Traunufer. Die Qualität der Köstlichkeiten ist seit der Gründung im Jahr 1832 gleichgeblieben.

Nachtleben[Bearbeiten]

Von Juli bis September finden Operettenfestspiele statt, im Kurpark gibt es regelmäßig Konzerte bei freiem Eintritt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Jugendgästehaus Bad Ischl, Am Rechensteg 5, 4820 Bad Ischl. Tel.: +43 6132-26577, E-Mail: . Das Jugendgästehaus liegt im Herzen der Stadt Bad Ischl, direkt hinter der Kaiservilla. Ein eigener Parkplatz ist vorhanden. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet, fünf davon sind rollstuhlgerecht eingerichtet. Es wird Frühstück, Halb- oder Vollpension angeboten. Preis: Preise ab 14,- Euro pro Person und Nacht.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • UNESCO Welterbeort Hallstatt (Salzwelten/Salzbergwerk Hallstatt, Museum Hallstatt, Beinhaus, Archäologische Ausgrabungen)
  • Bad Goisern am Hallstättersee (HAND.WERK.HAUS, Chorinskyklause, Heimat- und Landlermuseum, Kalmooskirche)
  • Gosau am Dachstein (Löckernmoos, Zwieselalm, Gosaukammbahn)
  • Obertraun am Fuße des Krippensteins (Dachsteinhöhlen, Eishöhle, Mammuthöhle, 5fingers Aussichtsplattform)
  • Wolfgangsee (Sankt Wolfgang, St. Gilgen, Strobl)
  • Altausseersee (Bad Aussee, Altausseee, Grundlsee)

Bad Ischl ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zum Dachsteinmassiv, nach Hallstatt, zum Schafberg mit seiner Zahnradbahn und nach Salzburg.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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