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Oberösterreich

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B130 mit Schlögener Schlinge 2010.jpg
Flagge
B130 mit Schlögener Schlinge 2010.jpg
Bundesland Oberösterreich
Hauptstadt Linz
Einwohner
1.453.733 (2016)
Fläche
11.981,92 km²
Tourist-Info +43 732 221022
www.oberoesterreich.at/
Lage
Liechtenstein Schweiz Bodensee Vorarlberg Tirol Tirol Salzburg Kärnten Burgenland Wien Steiermark Oberösterreich Niederösterreich Italien Slowenien Deutschland Kroatien Slowakei Tschechien UngarnOberösterreich in Austria.svg

Oberösterreich ist ein österreichisches Bundesland. Oberösterreich (alter Name: Österreich ob der Enns, im Dritten Reich 1938-1945 "Oberdonau") ist eines der neun österreichischen Bundesländer und grenzt an Deutschland, Tschechien und an die österreichischen Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Salzburg.

Regionen[Bearbeiten]

Karte Oberoesterreich Viertel mit Legende.png

Oberösterreich unterteilt sich geografisch in vier Viertel:

Orte[Bearbeiten]

Hintergebirgsradweg bei Reichraming
  • Aigen-Schlägl, Marktgemeinde im oberen Mühlviertel, bekannt durch das Stift Schlägl
  • Bad Schallerbach, Marktgemeinde
  • Freistadt, Bezirkshauptstadt im Mühlviertel mit historischer Altstadt und Stadtbefestigung
  • Gmunden - Stadt am Traunsee gelegen
  • Kremsmünster - Marktgemeinde mit altem Benediktinerstift im Traunviertel.
  • Linz - Landeshauptstadt, bekannt für die Stahlerzeugung. An der Donau gelegen.
  • Mettmach - Passionsspielort im Innviertel
  • Ried im Innkreis - Bezirkshauptstadt im Innviertel, nahe der deutschen Grenze sowie Messestadt, wo weit über die österreichische Grenze hinaus bekannte Messen wie Landwirtschafts-, Auto-, Musikmesse usw. stattfinden.
  • St. Georgen im Attergau - Marktgemeinde, Zentrum im Attergau
  • Steyr - Statutarstadt am Anfang des Ennstales.
  • Wels - Zweitgrößte Stadt Oberösterreichs, Innenstadt sehr sehenswert.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Salzkammergut - Seengebiet mit vielen interessanten Städten und Badeseen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Deutsch - mit oberösterreichischem Dialekt

Anreise[Bearbeiten]

  • In Linz befindet sich ein internationaler Flughafen.
  • Wichtigste Bahnknoten sind Linz und Wels.
  • Folgende Autobahnen durchqueren Oberösterreich:
  • A1 Westautobahn: Anschluss von Innsbruck und München - Salzburg - Linz - Wien - Anschluss nach Bratislava und Budapest.
  • A7 Mühlkreis Autobahn Linz - Unterweitersdorf; weiter als Bundesstraße bzw. geplante Schnellstraße nach Freistadt, Budweis und Prag.
  • A8 Innkreis Autobahn: Anschluss von Nürnberg - Passau - Wels - weiter als A25 nach Linz.
  • A9 Phyrn Autobahn Wels - Liezen - Graz - Maribor - Anschluss nach Ljubljana und Zagreb.

Mobilität[Bearbeiten]

Landschaft bei Hinterstoder in Oberösterreich

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich fast jede Stelle Oberösterreichs aufsuchen. Das Bahnnetz der ÖBB ist sehr gut ausgebaut. Außerdem gibt es noch die Linzer Lokalbahn LILO, die in der näheren Umgebung von Linz fährt. Busse ersetzen die wenigen fehlenden Bahnverbindungen. Wenn man viel mit dem Zug fahren möchte, ist die Vorteilscard der ÖBB zu empfehlen, die bis zu 50% Ermäßigung bieten kann.

Oberösterreich verfügt über ein gut ausgeschildertes Radwegenetz, das dem Radler u. a. einige Flusstäler erschließt. Die Wege sind mit einem vorangestellten R nummeriert. Bis zum Kilometer 181 heißt der Donauradweg R1, danach R6.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • In Edt bei Lambach steht noch einer der letzten Windbrunnen in Oberösterreich. Er befindet sich direkt neben der B1 von Lambach nach Wels.
  • Salzwelten Hallstatt: 7.000 Jahre Salzabbau in Hallstatt werden in den Salzwelten Hallstatt, dem ältesten Salzbergwerk der Welt, anschaulich dokumentiert. Zentrales Thema der Führung ist der geheimnisumwitterte "Mann im Salz".
  • Spätestens seit der erfolgreichen Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ ist das Wahrzeichen von Gmunden, das Seeschloss Orth, wohl jedem ein Begriff. Nach sagenhafter Überlieferung aus Resten eines Römerkastells hervorgegangen, wurde das Schloss erstmals um 909 urkundlich als "Veste Ort" erwähnt. Der massive Torturm und einige Fenster- und Türgewände wurden durch Kaiser Friedrich III. errichtet.
  • Der Kaiserpark mit der Kaiservilla und dem Marmorschlössl, dem ehemaligen Teehaus der Kaiserin, war Sommerresidenz der Habsburger. Rund 60 Sommer verbrachte Kaiser Franz Joseph I. in der Biedermeiervilla der "Kaiserstadt" Bad Ischl. Zahlreiche Jagdtrophäen, Erinnerungsstücke wie etwa ein schlichtes Metallbett oder jener Schreibtisch, an dem der Kaiser das berühmte Manifest "An meine Völker" unterzeichnete, sind in den ehemaligen offiziellen und privaten Räumlichkeiten des Monarchen zu sehen. Der angeschlossene Kaiserpark mit seinem reichen, teilweise exotischen Baumbestand verleiht der Anlage auch heute noch eine unverwechselbare Atmosphäre stiller Würde.
  • Die Dachsteinhöhlen, bestehend aus der Rieseneishöhle, der Mammuthöhle und der Koppenbrüllerhöhle, gehören zu den eindrucksvollsten Naturwundern der Alpen. Mächtige Höhlengletscher, Eisberge und Eiskapellen sind an heißen Sommertagen ein willkommener Kontrast zur Außenwelt. Mit 30.000 m³ Eis und einer maximalen Eisstärke von 25 m zählt die Rieseneishöhle zu den größten Eishöhlen der Erde. Mächtige unterirdische Hallen wie der "König-Artus-Dom", der "Parzifaldom" und der "Tristandom" ziehen jährlich 150.000 Besucher an.

Von 27. April bis 7. November 2010 fand im Schloss Parz in Grieskirchen die Oberösterreich Landesausstellung 2010 statt. Die diesjährige Landesausstellung steht unter dem Thema "Renaissance". Ziel des inhaltlichen Konzeptes der Landesausstellung war es, die Renaissance als Epoche des Aufbruchs aus der mittelalterlichen Enge zu dokumentieren, in der es nicht nur zur Entdeckung der Neuen Welt, zu zahlreichen technischen Erfindungen und neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auch zu neuen theologischen Sichtweisen gekommen ist. Im Mittelpunkt stand die Entstehung der Reformationsbewegung in Europa, aber auch die Dokumentation der Entwicklung der Evangelischen Kirche in Österreich und besonders in Oberösterreich. Das Schloss Parz in Grieskirchen zählt neben dem Linzer Schloss und dem Schloss Hartheim zu den architektonisch bedeutendsten Renaissanceschlössern Oberösterreichs. Dies ist auch im Freskenzyklus an der südwestseitigen Fassade begründet, der um 1580 unter Sigmund von Pollheim entstand, Ende der 1980er Jahre wiederentdeckt wurde und das Glaubensbekenntnis des protestantischen Burgherrn abbildet.

  • Schloss Greinburg und Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum. Schloss Greinburg ist Österreichs ältestes Wohnschloss und beeindruckt durch Eleganz und Größe seiner historischen Festräume: prachtvoller Arkadenhof, imposanter Rittersaal und die Schlosskapelle mit ihrem monumentalen Weihnachtsaltar. Einzigartig sind die mit Donaukieseln ausgelegte Sala Terrena und das Diamantgewölbe mit seinem faszinierenden Spiel aus Licht und Schatten. Das Oberösterreichische Landesmuseum Linz präsentiert heute auf Schloss Greinburg in einem Zweigmuseum die Geschichte der verkehrstechnischen Nutzung der Donau und ihrer Zuflüsse Inn, Salzach, Enns und Traun. Im Juli und August ist die Greinburg Veranstaltungsort der donauFESTWOCHEN im Strudengau, ein Festival der Alten Musik mit Kontrapunkt aus der Moderne. Im stimmungsvollen Ambiente des Arkadenhofs werden Opernraritäten aus Barock und Frühklassik aufgeführt.
  • Mühlkreisbahn und Aigen-Schlägl. Die Fahrt mit der Mühlkreisbahn von Linz-Urfahr nach Aigen-Schlägl ist eine Reise durch die malerische Landschaft des oberen Mühlviertels sowie die schönen Täler der Großen Mühl und des Pesenbachs. In Aigen-Schlägl sind vor allem das Prämonstratenserstift Schlägl sowie die beeindruckende Pfarrkirche Aigen sehenswert. Auch die historischen Marktgemeinden Neufelden und Haslach an der Mühl sowie die Bezirksstadt Rohrbach-Berg sind einen Besuch wert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Aquapulco. Erlebnisbad vor allem für Kinder. Viele Rutschen (sogar eine mit Zeitmessung) und ein Meereswellenbecken werden den Badeausflug unvergessen machen. Im gleichen Gebäude laden auch eine attraktive Therme sowie ein Saunabereich zum Relaxen ein.
  • Dachstein West - Gosau - Russbach - Annaberg. Tel.: +43 6242 555 (Schneetelefon), E-Mail: . Das Skigebiet Dachstein-West bietet 72 Lifte und Bahnen, die 130 Kilometer Skiabfahrten zwischen Gosau, Russbach und Annaberg verbinden. Zwischen diesen Orten verkehren Gratisbusse. Aufgrund des breiten Pistenangebotes ist für die ganze Familie es dabei: für Anfänger, Wiedereinsteiger und Könner. Für Kinder bietet das Skigebiet Dachstein West auch viele Kinderskicamps, Spatzennester, Zauberteppich, Sumsiland, Bärencamp u.v.m. Gosau und das Skigebiet Dachstein-West gelten als "Schneeloch, da sich durch die umliegenden Berge die Wolken stauen und so jedes Jahr für ausgiebige Schneefälle sorgen. Die unteren Bereiche der Skiregion werden zusätzlich von Schneekanonen beschneit. Zum Gosauer Teil des Skigebietes zählt der Hornspitz mit dem Brumsiland und der Zwieselalm. Die Zwieselalm ist bekannt für ihre 360-Grad-Aussicht auf den Dachsteingletscher, Gosausee und weitere Gipfeln von Feuerkogel bis Hochkönig. In Russbach können die Kinder auf der Bärencamp-Skiwiese mit dem Zauberteppich und Tellerliften das Skifahren erlernen. Für Kinder gibt es insgesamt 5 Übungslifte im Tal. Unterstützt werden sie dort von Skilehrern der Russbacher Skischulen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Feuerkogel - Ebensee. Tel.: +43 6133 5397 (Schneetelefon), E-Mail: . Das Skigebiet Feuerkogel am Traunsee liegt auf 1.625 m Seehöhe und ist mit der Seilbahn von Ebensee leicht zu erreichen. Der Feuerkogel verfügt über eine neue 8-er Gondel am Gsoll und einer neuen 6er-Sesselbahn im Grubersunk. Weiters bietet diese Skiregion familienfreundliche Pisten, einen 360-Grad Panoramablick auf Dachstein und Seenregion, gemütliche Hütten u.v.m. Mit der Feuerkogel-Seilbahn erreicht man von Ebensee am Traunsee aus auf 1600 Metern das Erlebnis-Bergdorf. Das Skigebiet Feuerkogel bietet sowohl für Wintersportler, Anfänger als auch Familien geeignete Pisten. Schneefanatiker können die sechs Kilometer lange unpräparierte Abfahrt ins Tal mit ihren besonderen Herausforderungen in Angriff nehmen. Aber auch Tourengeher und Schneeschuhwanderer trifft man in dieser Skiregion immer wieder an, denn es bietet Touren für jeden Schwierigkeitsgrad und unverspurte Hänge ins Tal. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Freesports Arena Krippenstein. Tel.: +43 6131 531 1838 (Schneetelefon), E-Mail: . Die Freesports Arena Krippenstein wurde vom Magazin SnowPlanet zum Hot Spot der Freerider-Szene gewählt. Von Einheimischen wird der Krippenstein "der Stoa" genannt. Dieses Skigebiet hat vieles zu bieten: Ski und Board, on und off piste, Freeride-Training und Snow-Camps, Schneeschuhwandern, Skitouren, Eisklettern, Hundeschlittenfahren, Paragliding, uvm. Empfehlenswert ist auch die 21 km lange Dachsteinüberquerung vom Hunerkogel bis Obertraun oder Hallstatt. Die Freesports Arena Krippenstein hat für Ihre Besucher folgendes im Angebot: 30 Kilometer off piste Varianten, die längste Abfahrt Oberösterreichs mit 11 km, Krippenstein Funpark, Schneesicherheit des Dachstein Gletschergebietes und einer modernen Beschneiungsanlage, 1500 Meter Höhendifferenz, eine nagelneue Seilbahn, Hunderte Quadratkilometer hochalpines Gelände zum Austoben, Extremsport-Events der Extraklasse, Entspannte Hütten und Lodges zum Erholen (oder zum heftig Feiern), u.v.m. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Hinterstoder Höss. Tel.: +43 7564 5500 (Schneetelefon), E-Mail: . Das Skigebiet Hinterstoder Höss bietet gemeinsam mit dem Skigebiet Wurzeralm 56 präparierte Pistenkilometer von leicht bis schwer an. Höchster Punkt im Skigebiet liegt bei 2000 m. Erreicht werden kann dieser mithilfe 20 Aufstiegsshilfen. Aber nicht nur Skifahrern, sondern auch Langläufern wird viel geboten: 3,5 km Loipen auf den Hutterer Böden im Skigebiet Hinterstoder, 5 km Höhenloipe im Skigebiet Wurzeralm und 130 km gespurte Talloipen. Neue 10er-Gondelbahn, die herrliche Pisten erschließt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Donauradweg. Der Donauradweg startet in Passau und führt über 434 km (in Oberösterreich Nord- & Südufer 235 km) nach Bratislava. Abschnitte mit stärkerem motorisiertem Verkehrsaufkommen sind mit Hinweisschildern gekennzeichnet (Engelhartszell, Schlögener Schlinge, Grein/Landesgrenze NÖ). Da der Höhenunterschied sehr gering ist (118 m), ist der Donauradweg auch für Familien sehr gut geeignet. Der Radweg verläuft meist nah der Donau und flussabwärts leicht bergab. Östlich von Passau führt der Radweg nach Oberösterreich. Sehenswert sind die malerischen Orte im Oberen Donautal und das Stift Engelszell, dem einzigen Trappistenkloster Oberösterreichs. Die nächste Etappe ist die Schlögener Schlinge, wo der massive Untergrund den Strom der Donau in eine doppelte Kurve zwingt. Der Radweg führt weiter nach Linz, Kulturhauptstadt Europas 2009. Die nächste sehenswerte Etappe ist Mitterkirchen, wo das Freilichtmuseum Keltendorf beheimatet ist. Der Donauradweg verläuft über Grein in Richtung Wachau und somit außerhalb Oberösterreichs weiter. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Hintergebirgsradweg. 50 km lange Rundtour für MTB, die teilweise die Trasse einer Waldbahn nutzt. Einer der Startpunkte ist in Reichraming (356 m ü.NN) am Bahnhof, wo die Waldbahn früher abfuhr. Die Strecke ist steiler und schwerer als auf Werbeseiten angegeben. Sie ist in ganzer Länge für Familien sicher nicht geeignet. Für Familien empfiehlt sich der Abschnitt bis zum Weißwasser. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Salzkammergutradweg. Der Salzkammergutradweg ist 345 Kilometer lang und durchquert das gesamte Salzkammergut. Da die Tour als Rundweg konzipiert ist, ist ein Einstieg an jedem Ort der Strecke möglich. Entlang des Salzkammergutradweges entdeckt man glasklare Seen, Kleinstädte, Berge und vieles mehr. So können beispielsweise Radfahrer in Gmunden das Seeschloss Ort besuchen oder eine Schifffahrt mit dem Raddampfer "Gisela" machen. Von Gmunden geht es weiter nach Ebensee und entlang der Traun nach Bad Ischl. Besonders empfehlenswert ist in diesem berühmten Ort ein Besuch in der Kaiservilla und der Konditorei Zauner. Von Bad Ischl verläuft der Salzkammergutradweg weiter nach Bad Goisern, Hallstatt und Obertraun, der UNESCO-Welterberegion. Sehenswert sind hier zum Beispiel die Salzwelten in Hallstatt oder die Dachstein-Rieseneishöhlen. Entlang des Wolfgangsees geht es weiter zum Mondsee. Über den Attersee erreicht die Radtour schließlich wieder in ihrem Ausgangspunkt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Donausteig. Der Donau-Höhen-Rundwanderweg ist 540 km lang und verläuft entlang des Donaurückens durch 60 Orte. Dieser Wanderweg verbindet die Donaustädte Passau, Linz und Ybbs. Der neue Donausteig wird den Wanderweg auf neuen Strecken an der Donau entlang führen. Im Juli 2010 wird der neue Donausteig von der Werbegemeinschaft Donau OÖ eröffnet. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Traunsee-Woche. Von 14. bis 17. Mai 2015 findet die Trausnsee-Woche mit dem RC44 Austria Cup statt. Die Initialen RC stehen für den Segelstar Russel Coutts. Die Gmundener Esplanade wird zum High Tech Segelzentrum umgebaut. Beim RC44 Austria Cup treffen Besucher neben Russel Coutts auch Chris Bake oder Cameron Appleton. Gesegelt wird in den Wertungen Match Race, Fleet Race und Long Distance Race. Seit 2009 ist erstmals in der Geschichte der RC44 Klasse ein österreichisches RC44 Team Austria mit dabei. Obwohl es erst beim zweiten von fünf Saisonrennen in die Wertung einstieg, konnte es schon erste Siege verbuchen. Typ ist Gruppenbezeichnung

Küche[Bearbeiten]

Zu Oberösterreichs herzhaften Schmankerl zählen würziges Bauernbrot, selbst gemachte Butter, milder Schaf- oder rassiger Ziegenkäse, feiner Honig oder fruchtige Marmelade, saftiges Fleisch oder geräucherter Speck und vieles mehr.

Essen und Brauchtum gehören in Oberösterreich eng zusammen. Da jede Jahreszeit durch Feste und Feiern geprägt ist, werden oft bestimmte Speisen serviert. Warum sich das eingebürgert hat, wissen wir oft nicht.

Knödel

Im oberösterreichisch-bayrischen Raum, aber auch in Südböhmen, Tirol und Südtirol sind Knödel am stärksten verbreitet. Ihr Hauptmerkmal ist die runde Form, wobei es auch immer wieder Ausnahmen gibt. Knödel werden als Suppeneinlage, Hauptspeise und Dessert serviert. Aber auch als Beilage sind sie in Form von Grieß-, Erdäpfel- oder Semmelknödel vorzufinden. Die Zubereitung der Knödel kann auf verschiedenste Weise erfolgen. Es gibt gefüllte und ungefüllte, saure und süße Knödel.

Most

Most ist das Nationalgetränk der Oberösterreicher und trägt den Ehrentitel "Landessäure". Dieses oberösterreichische Getränk ist vergorener Apfel- und Birnensaft und gibt es in vielen Geschmacksvarianten. In Oberösterreich unterscheidet man "Apfelmost" und "Birnenmost". Eine besondere Spezialität ist der Süßmost, der im Herbst frisch gepresste Saft. Viele Bauernhöfe haben zur Obstmostgewinnung eigene Mostobstbäume. Besonders bekannt ist der "Landlbirnmost", der aus den sogennanten Landlbirnen gepresst wird. Aber auch Sorten wie Fraunbirn, Läuterbirn, Wödlbirn, Hoanlbirn, Tatzbirn sind in Oberösterreich verbreitet.

Viele Bauernhäuser bieten neben eigenen Mostobstbäumen auch Mostmäuerl an. Hierbei handelt es sich um eine nischenartige Vertiefung zur kühlen Aufbewahrung des Mosts. Die Vierkanthöfe der Mostgegenden zählen zu den mächtigsten Bauernhöfen des Bundeslandes. Oberösterreich ist ein Mostland. "Mostbauer" erzeugen in guten Zeiten etwa 500 Hektoliter.

Mostschänken in Oberösterreich sind z.B. Mostschänke Rohrhuber in Linz, Speck-Alm in Perg, Loryhof in Ried im Innkreis, Mostschänke zur Waldschmiede in Urfahr-Umgebung, Mostbauer Wolfsteiner in Urfahr-Umgebung, Gasthausbrauerei zum Alfons in Vöcklabruck, Huemer's Mostschank in Wels u.v.m.

Bratl

Zu den traditionellen Gerichten der österreichischen, bayerischen und böhmischen Küche zählt der Schweinsbraten. Besonders wichtig ist hier die Kruste. Als Beilagen oder auch "Zuspeis" genannt werden Knödel und Sauerkraut serviert. Eine weitere beliebte Beilage ist das "Stöcklkraut". Hierbei wird ein Krauthäupel in vier oder sechs Stücke ("Stöckl") geschnitten, der Strunk entfernt und in Salzwasser mit Kümmel gekocht. Anschließend werden die weich gekochten Weißkrautstücke mit dem Bratl mitgebraten. Der Schweinsbraten zählt seit dem Mittelalter zu den wichtigsten Festtagsspeisen. Als Jause ist in Oberösterreich ein kalter Schweinsbraten mit Kren und Brot zu Bier oder Most sehr beliebt.

Zur "Lichtmess" am 2. Februar, der traditionelle Termin des Dienstbotenwechsels, wurde von den Bauern ein Lichtbratlessen veranstaltet. Serviert wurden ein Bratl mit Krautsalat und Semmelknödel. Damals spielten Bratlgeiger, vagabundierende Musikanten, oft um ein Bratl. Sehr bekannt in Oberösterreich ist auch das "Bratlschießen". Hier einigen sich die Spieler beim Eisstockschießen, dass der Verlierer allen Mitspielern im Gasthaus ein Bratl zahlen muss.

Bier

Bier gehört neben Most zu den beliebtesten Getränken in Oberösterreich. Dieses wird aus Wasser, Getreide, Hopfen und Hefe gebraut. Oberösterreich bietet eine große Anzahl an verschiedenen Typen und Sorten wie zB Lagerbier, hell und dunkel, Märzen, Pils, Bockbier, Zwickelbier, Stark- und Leichtbier, Diät- und Nährbier, Premium, Spezial- und Schankbier, Weizenbier und alkoholfreies Bier. Zu den bekanntesten Brauereien in Oberösterreich zählen die Brauerei Grieskirchen, Brauerei Hofstetten, Stiftsbrauerei Schlägl, Braucommune Freistadt, Brauerei Kapsreiter u.v.m.

Brot

Brot zählt zu den traditionellen Nahrungsmitteln in Oberösterreich. Zutaten dafür sind Mehl, Wasser, ein Treibmittel und evtl. weitere Zutaten. In der österreichischen Backtradition ist neben dem Sauerteig die Hefe von großer Bedeutung. Diese ist für den Gärungsprozess wichtig, da sie die Stärke im Getreide zu Zucker, zu Kohlensäure und letztlich zu Alkohol umwandelt. Die Kohlensäure bewirkt das Aufgehen des Teiges, da sie durch den Kleber des Mehls nicht entweichen kann. Land- und Bauernbrote dürfen nach dem "Codex Alimentarius Austriacus".

Käse

In Österreich wird Käse aufgrund der strengen rechtlichen Bestimmungen nur aus qualitativ hochwertiger Milch ohne chemische Zusätze hergestellt. Je nach Landschaft und Klima haben sich für bestimmte Regionen unterschiedliche Käsesorten entwickelt, wie Frischkäse (besonders bekannt der Rollino), Weichkäse (wie z.B. Romadur, Brie), Schnittkäse, Hartkäse oder Sauermilchkäse.

Die einzige Stiftskäserei Österreich entwickelte 1988 den Weichkäse St. Severin, dessen typisches Aroma er durch die Rotschmierbehandlung erhält. Beliebte Jausekäse sind die Schlierbacher Klosterkäse und Achleitner Schlosskäse.

Zu den bekanntesten Käseproduzenten in Oberösterreich zählen die Gmundner Molkerei, Landfrisch Molkerei, Schaukäserei Stift Schlierbach, Schärdinger, Zwettler Käsebauern u.v.m.

Edelbrände

In Oberösterreich gibt es etwa 12.000 Hektar Streuobstflächen, es ist ein Land der Schnapsbrenner. Aus den verschiedenen Obstsorten werden Schnäpse gebrannt. Besonders beliebt sind die sortenrein gebrannten Schnäpse wie z.B. Gellerts Butterbirne, Clapps Liebling oder Williams Birne. Oberösterreichs Edelbrenner sind weltweit bekannt und beliebt und zählen zur Weltspitze. Die besten Schnapsbrenner Oberösterreichs holten in den letzten Jahren mehr als 1000 Medaillen nach Hause.

Bekannte oberösterreichische Edelbrenner sind z.B. Likörerzeugung Stift Engelszell, Lindner, Most & Mehr Mairinger, Most & Säfte Schober, Nussbach Destillery, Qualitätsbrand Reisetbauer u.v.m.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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