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Chemnitz

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Chemnitz
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Die Großstadt Chemnitz befindet sich im Westen des Freistaates Sachsen. Sie liegt am Fuß des Erzgebirges im Kesseltal des gleichnamigen Flusses Chemnitz, der sich bei Altchemnitz aus der Zwönitz und Würschnitz bildet und nach 82 km langem Lauf zwischen Wechselburg und Lunzenau in die Zwickauer Mulde mündet. Chemnitz bezeichnet sich selbst als Stadt der Moderne.

Karte von Chemnitz

Hintergrund[Bearbeiten]

Hervorgegangen aus einem Benediktinerstift, wurde im 12. Jahrhundert die Reichsstadt Chemnitz gegründet. Nachdem die Stadt im 13. Jahrhundert wiederholt den meißnischen Markgrafen verpfändet gewesen war, wählte sie 1308 den Markgrafen Friedrich den Freidigen zu ihrem Schutzvogt und wurde von Johann von Böhmen als Reichsvikar 1311 und von Kaiser Ludwig 1329 definitiv an Meißen als Pfand überlassen. Obwohl durch die Hussitenkriege arg mitgenommen, erhob sich Chemnitz bald wieder, und auch als Wilhelm III. im Bruderkrieg die Stadt (1449) niedergebrannt hatte, erstand sie schnell wieder. Bei der Teilung Sachsens (26. August 1485) fiel Chemnitz der Ernestinischen Linie zu und nahm 1539 die Reformation an. Im Schmalkaldischen Krieg kam es an Herzog Moritz, wurde ihm aber bald vom Kurfürsten Johann Friedrich wieder entrissen. Der Dreißigjährige Krieg vernichtete die Blüte der Stadt völlig. Nachdem sie 1617 abgebrannt und 1632 von den Schweden teilweise in Asche gelegt war, lag sie öde und menschenleer. Hier besiegte Banér am 14. April 1639 das sächsische Heer. Dem Aufstieg als wichtiger Handelsort im Vorerzgebirge folgte im Zuge des aufkommenden Bergbaus im Erzgebirge im 16. Jahrhundert die Etablierung der Stadt als Handels- und später als Industriestandort.

Schon seit alter Zeit war die Leinweberei in Chemnitz zu Hause, wozu später die Bleicherei, Färberei und Tuchfabrikation kamen. Gestützt vor allem durch Steinkohleabbau in Westsachsen, entwickelte sich Chemnitz im 19. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Zentren des deutschen Maschinenbaus und der Textilindustrie. Chemnitz wurde in dieser Zeit auch Little Manchester oder auch Rußchemnitz genannt. In dieser Zeit entstanden unter anderem auch die großen im Jugendstil errichteten Arbeiterviertel (Kaßberg, Sonnenberg).

Die wirtschaftliche Bedeutung sorgte dafür, dass Chemnitz ein primäres Angriffsziel für die alliierten Luftwaffen im Zweiten Weltkrieg war, so dass die Stadt 1945 nahezu komplett zerstört war.

Von 1953 bis 1990 hieß Chemnitz Karl-Marx-Stadt - obwohl Karl Marx die Stadt nie besuchte - und war Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Von ihrer industriellen und vor allem sozialistischen Vergangenheit zeugen noch sehr viele Bauten, mehr als in anderen Städten der neuen Bundesländer.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Nürnberg238 km
Prag157 km
Halle168 km
Erfurt150 km
Leipzig133 km
Dresden78 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Über den 1 Flughafen Dresden Website dieser Einrichtung Flughafen Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Dresden (Q657005) in der Datenbank Wikidata (81 Kilometer) und den 2 Flughafen Leipzig Halle Website dieser Einrichtung Flughafen Leipzig Halle in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Leipzig Halle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Leipzig Halle (Q668382) in der Datenbank Wikidata (113 Kilometer) bestehen Verbindungen unter anderem aus Frankfurt, Wien, Zürich, Basel, Istanbul und Moskau. Mit 146 km nicht weit ist auch der internationale 3 Flughafen Prag Website dieser Einrichtung Flughafen Prag in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Prag im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Prag (Q99172) in der Datenbank Wikidata in der tschechischen Hauptstadt, der damit der nächste Flughafen mit bedeutenden internationalen Verbindungen ist.

Einen 4 Verkehrslandeplatz Verkehrslandeplatz in der Enzyklopädie Wikipedia Verkehrslandeplatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVerkehrslandeplatz (Q1433550) in der Datenbank Wikidata (privater Flugbetrieb, Firmenkunden) gibt es im nahen Jahnsdorf (Kreis Stollberg, 16 Kilometer).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Chemnitz ist die größte deutsche Stadt, die nur im Regionalverkehr bedient wird. Der 5 Hauptbahnhof Chemnitz Hauptbahnhof Chemnitz in der Enzyklopädie Wikipedia Hauptbahnhof Chemnitz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHauptbahnhof Chemnitz (Q564795) in der Datenbank Wikidata liegt direkt an der Sachsen-Franken-Magistrale, welche stündliche Verbindungen von Dresden und Hof bietet. Auf der Relation DresdenZwickau verkehren Züge alle 30 Minuten über Chemnitz. Ab Leipzig gibt es stündlich Regional-Express-Züge mit einer Fahrzeit von ca. einer Stunde.

Weitere Nahverkehrslinien verbinden die Stadt mit Riesa und Elsterwerda sowie mit den Erzgebirgsstädten Aue, Annaberg-Buchholz, Vejprty, Olbernhau und Marienberg.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der 6 Omnibusbahnhof Omnibusbahnhof in der Enzyklopädie Wikipedia Omnibusbahnhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOmnibusbahnhof (Q18629556) in der Datenbank Wikidata befindet sich in der Straße der Nationen an der Westseite des Hauptbahnhofs.

Die Autobus GmbH Sachsen verbindet im Regionalverkehr Chemnitz mit zahlreichen Ortschaften des Umlandes. Außerdem bestehen auch saisonabhängige Fernlinien aus Karlsbad (Karlovy Vary), Prag, Usti nad Labem, vom Budapest, vom Balaton und von der Ostsee einschließlich den Inseln Usedom und Rügen sowie den Seebädern Zingst und Rerik.

Fernbusse von BerLinienBus, Flixbus und Meinfernbus verkehren u.a. in Richtung Berlin, Frankfurt/M. und München.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Aus West-Ost-Richtung ist Chemnitz über die A4 erreichbar. Während sie östlich der Stadt inzwischen durchgehend auf sechs Streifen befahrbar ist, ist die Erweiterung im Westen derzeit etwa nur zur Hälfte fertiggestellt. Bei der Fahrt aus Richtung Westen sollte man unmittelbar vor Chemnitz an der Abfahrt Limbach-Oberfrohna aufpassen, denn dort werden bei erlaubten 100 km/h Höchstgeschwindigkeit oftmals teure Fotos gemacht. Anschlussstellen sind Symbol: AS 69 Chemnitz-Mitte, Symbol: AS 70 Chemnitz-Glösa und Symbol: AS 71 Chemnitz-Ost.

Aus Richtung Bayern erfolgt die Anreise über die A72. Da diese Autobahn nur zwischen der Abfahrt Symbol: AS 15 Chemnitz-Süd und dem Symbol: KN 68 Kreuz Chemnitz sechsstreifig ausgebaut ist und es sich um die Hauptverbindung zwischen Süddeutschland und Sachsen handelt, ist die Verkehrsbelastung recht hoch. Die Fortsetzung der A72 nach Leipzig ist immer noch im Bau, obwohl die Fertigstellung schon zur Fußball-WM 2006 vorgesehen war. Im Dezember 2006 erfolgte eine Teilübergabe in Richtung Leipzig bis zur Anschlussstelle Niederfrohna.

Durch Chemnitz führen die Bundesstraßen B95 von Oberwiesenthal nach Leipzig, die B169 von Neuensalz/ Vogtland nach Cottbus und die B173 von Bamberg nach Dresden. In Chemnitz endet die von Norden aus Pritzwalk kommende und über Eilenburg und Grimma führende B107. Die B174 beginnt/ endet ebenfalls in Chemnitz und führt nach Reitzenhain als Teil der Straßenfernverbindung in Richtung Prag.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Chemnitz ist ein Start- oder Endpunkt der Radweges Bayreuth-Chemnitz.

Mobilität[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Zentralhaltestelle Chemnitz

Chemnitz verfügt über ein recht gut ausgebautes Nahverkehrssystem, welches von der Chemnitzer Verkehrsaktiengesellschaft (CVAG) betrieben wird. Die fünf Stadtbahnlinien und 24 Omnibuslinien bedienen am Tag nahezu den gesamten Stadtbereich von Chemnitz. In der Nacht verkehren acht Buslinien von der Zentralhaltestelle in der Innenstadt in die dicht besiedelten Wohngebiete.

In der Stadt Chemnitz wird derzeit der Versuch unternommen die Trassen der Stadtbahn mit denen der Eisenbahn zu verknüpfen, um somit direkte umsteigefreie Verbindungen von der Chemnitzer Innenstadt in das Umland zu schaffen. Die Pilotstrecke für das so genannte „Chemnitzer Modell“ verbindet Chemnitz mit der Erzgebirgsstadt Stollberg. Weitere Strecken nach Burgstädt, Hainichen und Mittweida wurden zwischenzeitlich eingerichtet, eine Strecke nach Thalheim soll bis Ende 2020 folgen. Die Strecken des Chemnitzer Modells werden von der City-Bahn GmbH betrieben. Liniennetzplan Chemnitz (PDF)

Straßenbahnnetz seit 10. Dezember 2017

Die fünf Chemnitzer Stadtbahnlinien sind:

  • Linie 1/2: Schönau – Zentralhaltestelle – Straße der Nationen – Wartburgstraße – Bernsdorf
  • Linie 3: Hauptbahnhof – Zentralhaltestelle – Technopark
  • Linie 4: Hutholz – Morgenleite – Bahnhof Mitte – Zentralhaltestelle – Hauptbahnhof
  • Linie 5: Hutholz – Morgenleite – Markersdorf – Annaberger Straße – Zentralhaltestelle – Gablenzplatz – Gablenz


Die Stadt Chemnitz bildet die Tarifzone 13 im Verkehrsverbund Mittelsachsen. Empfehlenswert sind folgende Tickets:

  • Einzelfahrschein: 2,20 €, ermäßigt: 1,40 €
  • Tageskarte: 3,80 €, ermäßigt 2,50 €
  • Gruppentageskarte: 8,- €

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über ein sehr gut ausgebautes Straßennetz innerhalb ihres Stadtgebietes und kann mit recht als „Paradies für Autofahrer“ bezeichnet werden. Die Hauptverkehrsadern sind alle mehrspurig ausgebaut und durch Ausschilderungen gut gekennzeichnet. Zu Staus in der Innenstadt in den Hauptverkehrszeiten kommt es selten, da durch den Innenstadtring sowie durch den Südverbund gute Alternativen zur Stauvermeidung geschaffen wurden und somit ein zügiges Vorankommen sicherstellen.

Es gibt ein gut funktionierendes Parkleitsystem in der Innenstadt, auf dem die Anzahl der verfügbaren Parkplätze angegeben wird. Es ist generell kein großes Problem, einen Parkplatz zu finden, jedoch sind diese meist mit Gebühren verbunden. Direkt in der City kostet eine Stunde Parken circa einen Euro. Nach 20 Uhr sind alle Parkplätze (jedoch nicht Parkhäuser oder Tiefgaragen) kostenfrei.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Für Fahrradfahrer hat Chemnitz wenig zu bieten, da die Stadt nur über wenige Radwege verfügt. Auch die Hanglangen vieler Stadtteile macht das Radfahren doch recht mühsam. - Empfehlenswert sind zum Beispiel die Strecken von der Chemnitzer Innenstadt durch den Stadtpark in den südlichen Stadtteil Altchemnitz sowie entlang dem Kappelbach, parallel zur Zwickauer Straße, in den westlichen Stadtteil Reichenbrand.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Am Markt steht die dreischiffige Jakobikirche. Ihre Westfassade ist im Jugendstil gehalten.

An der Kreuzung Zschopauer Straße/ Bahnhofstraße am Park der Opfer des Faschismus befindet sich die älteste Chemnitzer Kirche, die Johanniskirche.

Auf dem Schlossberg befindet sich die Schlosskirche mit der Geißelsäule von Hans Witten aus dem Jahr 1515.

Im Stadtteil Ebersdorf steht die Stiftskirche "Zu unserer lieben Frauen", erbaut 1400 bis 1470.

Am 24. Mai 2002 wurde die Neue Synagoge der Stadt Chemnitz geweiht. Sie wurde vom Architekten Professor Alfred Jacoby entworfen und als konisch-ellipsenförmiger Bau an der Stollberger Straße errichtet.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Die Burg Rabenstein, die kleinste mittelalterliche Burg Sachsens, befindet sich im Chemnitzer Stadtteil Rabenstein. Unweit der Burg befindet sich das Schloss Rabenstein sowie der Stausee Oberrabenstein, an den sich der Rabensteiner Wald anschließt.

Altes und Neues Rathaus
  • 2 Wasserschloss Klaffenbach (Schloss Neukirchen), Wasserschlossweg 6, 09123 Chemnitz. Tel.: +49 (0)371 26 63 50, E-Mail: . Wasserschloss Klaffenbach in der Enzyklopädie Wikipedia Wasserschloss Klaffenbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWasserschloss Klaffenbach (Q2551489) in der Datenbank WikidataWasserschloss Klaffenbach auf FacebookWasserschloss Klaffenbach auf Instagram. Im 16. Jahrhundert erbaut, stellt die Anlage ein für Sachsen nahezu einzigartiges Beispiel eines Wasserschlosses der Renaissance dar. Der Schlosskomplex wurde zwischen 1991 und 1995 mit Hilfe europäischer Fördermittel umfangreich saniert. Seit einigen Jahren finden im Schloss regelmäßig Konzerte verschiedener Musikrichtungen statt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Am Markt befindet sich das Neue Rathaus (1907-1911) mit Jugendstilausstattung und Glockenspiel, bestehend aus 48 Glocken. Direkt daneben liegt das Alte Rathaus (1498).

200 m vom Rathaus und der Jakobikirche entfernt liegt der Rote Turm, der ein Überbleibsel der 1860 niedergerissenen Stadtmauer ist.

Denkmäler[Bearbeiten]

Marx-Monument, dahinter der Schriftzug „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ in mehreren Sprachen

Vor dem ehemaligen Bezirksratsgebäude (vom Markt aus über die Straße der Nationen) steht die eindrucksvolle Büste von Karl Marx (1971), von den Chemnitzern „der Nischel“ genannt. Dahinter steht auf einer riesigen Aluminiumtafel in mehreren Sprachen der letzte Satz des Manifestes: „Proletarier aller Länder vereinigt Euch!“

Museen[Bearbeiten]

  • Museum Gunzenhauser - neu eröffnetes Museum mit über 2500 expressionistischen Werken
  • Industriemuseum an der Kappler Drehe (Zwickauer Straße)
  • Naturkundemuseum im dasTietz (Bahnhofstraße, an der Zentralhaltestelle)
  • Kunstsammlungen am Theaterplatz
  • Schlossbergmuseum (Heimatgeschichte)
  • Ebersdorfer Schulmuseum
  • Deutsches SPIELEmuseum e.V. (Neefestraße 78)
  • Henry van de Velde Museum in der Villa Esche
  • Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V. im Wasserschloss Klaffenbach
  • Medizinhistorische Sammlungen der Kliniken Chemnitz GmbH
  • Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac) - 2014 neu eröffnetes Museum am Stefan-Heym-Platz 1
  • Straßenbahnmuseum Kappel
  • Schaubergwerk Felsendome Rabenstein
  • Museumsspeicher Ebersdorf
  • 3 Sächsisches Eisenbahnmuseum, An der Dresdner Bahnlinie 130c, 09131 Chemnitz. Tel.: +49 (0)371 46 40 06 22, Fax: +49 (0)371 46 40 06 24, E-Mail: . Sächsisches Eisenbahnmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Sächsisches Eisenbahnmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSächsisches Eisenbahnmuseum (Q573580) in der Datenbank WikidataSächsisches Eisenbahnmuseum auf FacebookSächsisches Eisenbahnmuseum auf InstagramSächsisches Eisenbahnmuseum auf YouTube. Das ehemalige Bahnbetriebswerk für Güterzuglokomotiven beherbergt heute das Sächsische Eisenbahnmuseum. Zwei Rundheizhäuser mit 20-Meter-Drehscheiben und ehemals je 26 Lokständen, ergänzt durch Bekohlungs- und Besandungsanlagen, Wasserkräne, eine Achssenke, eine Auswaschanlage, die Werkstatt mit historischen Werkzeugmaschinen, die Seilablaufanlage des ehemaligen Ablaufberges und vieles weitere mehr sind heute noch erhalten. Der sehenswerte Fahrzeugpark umfasst Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven verschiedener Baureihen sowie historische Personen- und Güterwagen. Geöffnet: Apr-Okt: Sa,So + Feiertage + Ferien: 10:00-17:00. Preis: Erw. 6,- €, Kinder: frei.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Die schönsten Plätze von Chemnitz sind sicherlich der Markt und der Theaterplatz.

  • Markt: Um den Markt herum befinden sich einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Chemnitz, so zum Beispiel das Alte und Neue Rathaus, die Jakobikirche, sowie das Siegertsche Haus.
  • Johannisplatz: Einer der ältesten Plätze der Stadt. Hier befindet sich der Saxoniabrunnen, unweit der Rote Turm, das Wahrzeichen und älteste Bauwerk der Stadt.
  • Theaterplatz: Am Theaterplatz steht das wohl schönste Architekturensemble der Stadt: das neobarocke Opernhaus, das König-Albert-Museum, sowie die neogotische Kirche zu St. Petri. Alle drei Gebäude sind Sandsteinbauten.

Parks und Wälder[Bearbeiten]

  • Stadtpark
  • Küchwald mit Parkeisenbahn
  • Am Schlossteich
  • Wasserwerkspark
  • Schönherrpark

  • Rabensteiner Wald mit Totenstein (483 m)
  • Crimmitschauer Wald
  • Zeisigwald mit Beutenberg (421 m)
  • Ebersdorfer Wald
  • Alte Harth am Pfarrhübel (432 m)
  • Harthwald und Pfarrwald
  • Adelsberg (508 m)

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Tierpark Chemnitz, Nevoigtstr. 18. Tel.: +49 (0)371 850028, Fax: +49 371 8577693, E-Mail: . Gegründet 1964. Auf dem ca. 10 ha großen Gelände werden ca. 1000 Individuen von 200 Tierarten gehalten. In den letzten Jahren wurden große Bereiche saniert, sehenswert ist das Tropenhaus und das Vivarium mit einer großen Zahl seltener Amphibienarten. Geöffnet: November-Februar: 9-16 Uhr, März & Oktober: 9-17 Uhr, April-September: 9-19 Uhr. Letzter Einlass jeweils eine Stunde vor Schließung. Preis: Eintritt: 6,- €, erm. 3,- €. Hunde sind nicht erlaubt.
  • Wildgatter, Thomas-Müntzer-Höhe. Das seit 1973 bestehende Wildgatter ist eine circa 36 Hektar große Wildoase, in der ca. 100 Wildtiere von 14 Arten unter naturnahen Bedingungen beobachtet werden können. Geöffnet: Oktober-März: 8-16 Uhr, April-September: 8-18 Uhr, Einlass bis Schließung. Preis: Eintritt: Erwachsene: 3 €, Ermäßigte: 2 €, Kombikarte: 7,- €, Familienkarte: 9 - 15 €.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Schwimmbäder:

Freibäder:

Einkaufen[Bearbeiten]

Einkaufsstraßen sind der Rosenhof und die Klosterstraße, beide vom Markt ost- bzw. westwärts wegführend. Am Neumarkt (Rathaus) befindet sich die Einkaufsstätte Kaufhof Galeria und die Galerie „Roter Turm“ mit zahlreichen Geschäften. Zur Adventszeit ist der Chemnitzer Weihnachtsmarkt eine besondere Attraktion im Erzgebirgsvorland.

Außerhalb der Innenstadt, an der A 4 bei Röhrsdorf (Abfahrt Chemnitz-Nord), liegt der größte Einkaufspark Sachsens, das Chemnitz-Center. Weitere größere Einkaufszentren sind der „Neefepark“ an der A 72 (Abfahrt Chemnitz-Süd), die Sachsenallee am Thomas-Mann-Platz (B 169/ B 173), sowie das „Altchemnitz-Center (ACC)“ an der Annaberger Straße (B 95).

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Eierlikörz, Elisenstr. 25, 09111 Chemnitz. Eierlikör aus Bioeigelb und Edelspirituosen in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Schnapsidee von ein paar Chemnitzern vor einigen Jahren. Eierlikörz gibt es auch in einigen Gaststätten zum Trinken- Geöffnet: Di, Do 15:30 - 20:00, Sa 12:00 - 17:00 Uhr.

Günstig[Bearbeiten]

Wie auch in anderen deutschen Großstädten verfügt Chemnitz über zahlreiche Möglichkeiten, einen kleinen Imbiss einzunehmen. Ob nun Bratwurst, Döner, Asianudeln, Pizza, Hamburger oder Sushi – alles kann man relativ schnell in Chemnitz bekommen. Von den Imbissständen in den Einkaufszentren ist abzuraten, diese sind meist teurer als die zahlreichen Buden und Einzelläden an den Straßen.

  • 2 Hallo Döner Drive, Zschopauer Straße 2, 09111 Chemnitz. Tel.: +49 371 6660530, Fax: +49 371 6947888, E-Mail: . Ein Tipp für Nachtschwärmer ist der so genannte Döner Drive-in an der Ecke Bahnhofstraße/Zschopauer Straße, der eine Vielzahl von guten und preiswerten Gerichten anbietet und teilweise bis 5 Uhr morgens geöffnet hat. Geöffnet: Mo bis So von 9.00–2.00; Mi, Fr, Sa 9.00–5.00 Uhr.
  • 3 Gasthof Goldener Hahn, Zschopauer Straße 565, 09218 Chemnitz. Tel.: +49 (0)371 772338, Fax: +49 (0)371 8082662, E-Mail: . Wer wirklich gut und günstig in einer original erzgebirgischen Schenke speisen will, sollte den „Gasthof Goldener Hahn“ im Stadtteil Kleinolbersdorf-Altenhain aufsuchen. Sehr leckere traditionelle Küche aus dem Erzgebirge im niedrigen Preissegment. Geöffnet: Mo 10.00 - 14.00, Di Ruhetag, Mi - So 10.00 - 22.00 Uhr. Preis: Hauptspeisen 8,50 € bis 11 €.

Mittel[Bearbeiten]

Eine große Auswahl an Restaurants mit moderner, hauptsächlich mediterran inspirierter Küche findet man in der Innenstadt. Typische regionale Küche servieren die Restaurants in den urigen Fachwerkhäusern am Schloßberg (unterhalb der Schlosskirche, am nördlichen Ende des Schlossteiches).

  • 5 Ristorante Antica Roma, Hartmannstraße 7. Tel.: +49 (0)371 4660737. Ein netter Italiener, bei dem man, umgeben von einem schönen Ambiente, leckere Pizza oder eine andere italienische Spezialität genießen kann. Geöffnet: Di.–So. 11.30–14.30 Uhr, / 17.30–24.00 Uhr.
  • 6 Shalom, Heinrich-Zille-Straße 15, 09111 Chemnitz. Tel.: +49 371 6957769. Jüdisches Restaurant mit exzellenter Küche im künftigen „Szene-Viertel“ am Brühl. Laut „Süddeutscher“ das größte koschere Restaurant Deutschlands: Hier werden auf der Karte alle Speisen als fleischig, milchig bzw. neutral ausgewiesen. Reservierung empfehlenswert. Geöffnet: Sa, So, Di, Mi, Do 17.00– 22.00 Uhr, Mo, Fr geschlossen.
  • 7 Franklin Hofmann (Gaststätte und Roßfleischerei), Augustusburger Str. 265, 09127 Chemnitz. Tel.: +49 371 6761684.Franklin Hofmann auf Facebook. Deutsche Küche, Spezialitäten vom Roß vom Braten bis zum Burger. Fleisch- und Wurstwaren vom Roß aus eigener Herstellung. Öffnungszeiten Imbiss: Mo bis Fr 10:00 - 15:00, Sa 10:00 - 14:00 Uhr Geöffnet: Di bis So 11:00 - 22:00 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Szenelandschaft in Chemnitz ist begrenzt, aber durchaus divers. Zu empfehlen sind vor allem das Atomino im Kulturkaufhaus Tietz, Club FX, Südbahnhof, ...

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Dorint Kongresshotel Chemnitz (Mercure Kongress), Brückenstraße 19, 09111 Chemnitz. Tel.: +49 (0)371-6830, Fax: +49 (0)371-683505, E-Mail: . Das 96 Meter hohe Hotel bietet einen Rundumblick, der bei gutem Wetter bis ins Erzgebirge reicht. Das Hotelrestaurant befindet sich auf der 26. Etage.. Hoch aufragender Bau; das wohl bekannteste Chemnitzer Hotel.
  • Hotel Kleinolbersdorf, Ferdinandstr. 105. Tel.: +49 (0)371-772402, Fax: +49 (0)371-772404, E-Mail: . - Ruhige, nette und sehr empfehlenswerte Adresse am Stadtrand von Chemnitz in einem der eingemeindeten Dörfer. Das Hotel besitzt 13 Zimmer und eine Hochzeitssuite. Das Restaurant hat einen Kamin und 50 Plätze und serviert gute bürgerliche Küche.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Die Volkshochschule Chemnitz bietet zweimal pro Jahr ein umfangreiches Kursprogramm an.

Ein Studium ist an der TU Chemnitz in vielen Wissenschaftszweigen möglich.

Die Berufsfachschule der SWA Weiterbildungsakademie Sachsen in Chemnitz bietet vier Ausbildungsrichtungen an: Fremdsprachenkorrespondent/in, Internationale/r Touristikassistent/in, Assistent/in für Hotelmanagement und Technische/r Assistent/in für Informatik.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Nach Berichten der Zeitschriften Der Spiegel und Die Zeit macht sich in Chemnitz eine sehr aktive rechte Szene breit. In einem Bericht des MDR erklärte ein Szene-Kenner: "Die Chemnitzer Hooliganszene ist die gewalttätigste der extrem rechten Hooligan- und Kameradschaftszenen dieses Landes". Seit Ende August 2018 kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen durch rechtsextreme Randalierer auch unter Beifall "normaler" Bürger. Hierbei kam es zu Angriffen gegen "ausländisch" aussehende Menschen. Bis zur nachhaltigen Beendigung und Aufarbeitung dieser Ereignisse sollten insbesondere nicht-deutsche Personen Vorsicht bei Besuchen in Chemnitz walten lassen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postleitzahl09001–09247
Vorwahl037209, 0371, 037200, 03722, 03726

Die eigentliche Vorwahl für Chemnitz lautet 0371. Die nach der „Wende“ eingemeindeten Stadtteile besitzen jedoch z.T. andere Vorwahlen. So zum Beispiel der Stadtteil Euba die 03726, Einsiedel die 037209, der Stadtteil Röhrsdorf die 03722 und Wittgensdorf die 037200.

Internet-Cafés in Chemnitz:

  • Internet Café und mehr, Hainstraße 106. Tel.: +49 (0)371 4010113. .
  • PC-Team, Oberfrohnaer Straße 62. Tel.: +49 (0)371 8577580. .

Internetanbieter in Chemnitz:

  • Telecolumbus (Kabelanbieter Internet, Telefon und Fernsehen)
  • Kabel Deutschland (Kabelanbieter für Internet, Telefon und Fernsehen)
  • Vodafone (Komplettpakete für Internet, Telefon und Fernsehen)
  • Primacom (Kabelanbieter für Internet, Telefon und Fernsehen)
  • Deutsche Telekom (Internet, Telefon und Fernsehen)
  • 1&1 (Internet, Telefon und Fernsehen)
  • O2 (Internet, Telefon und Fernsehen)

Ausflüge[Bearbeiten]

Rabenstein[Bearbeiten]

Rabenstein ist das Chemnitzer Naherholungsgebiet, finden sich doch hier beliebte Ziele wie die Burg Rabenstein, der Stausee Oberrabenstein, das Wildgatter und der Rabensteiner Wald mit dem Totenstein. Ganz in der Nähe ist außerdem der Tierpark Pelzmühle (siehe auch Abschnitt Sehenswürdigkeiten). Eine schöne Wanderung führt beispielsweise von der Burg Rabenstein (erreichbar mit der Bus-Linie 73, Haltestelle Rabenstein/Grünaer Straße oder mit der Überlandlinie 253, Haltestelle Thomas-Müntzer-Höhe) zum Totenstein. Auf dem Totenstein befindet sich ein Aussichtsturm, der an guten Tagen Blick bis zum Fichtelberg und ab und zu sogar bis nach Leipzig mit dem Völkerschlachtdenkmal und dem Uniriesen bietet. Auf dem Gipfel bieten außerdem mehrere Imbisse Stärkungen an. Auf dem Rückweg nach Rabenstein lohnt sich bei warmem Wetter ein Abstecher zum Stausee Oberrabenstein. Alternativ kann man über das Forsthaus Grüna zum Haltepunkt Grüna der Eisenbahn laufen.

Schloss Augustusburg[Bearbeiten]

Eines der klassischen Ausflugsziele der Chemnitzer ist das Schloss Augustusburg, das im 16. Jahrhundert erbaute Jagdschloss des sächsischen Kurfürsten August. Es beherbergt einen Adler- und Jagdfalkenhof mit Vorführungen im Sommerhalbjahr dienstags bis sonntags jeweils 11.00 und 15.00 Uhr sowie ein Motorradmuseum mit – nach eigenen Angaben der „bedeutendsten Motorradsammlung Europas und der umfassendsten DKW- und MZ-Exposition der Welt“. Einmalig ist in jedem Falle die Kulisse: ein Technikmuseum in einem Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.

Auch die Stadt Augustusburg hat ihren Charme: Die Gassen mit zahlreichen Restaurants, Cafes und einigen Kunsthandwerksgeschäften sind durchaus eine Erkundung wert. In dem umgebenden Wald lassen sich Spaziergänge und Wanderungen unternehmen, z. B. zum Kunnerstein mit vorzüglicher Aussicht auf das Zschopautal, zur Holzbrücke Hennersdorf oder zum Hetzdorfer Viadukt, einer alten Eisenbahnbrücke. Außerdem existiert im Ort eine Sommerrodelbahn, im Winter ist am gleichen Hang Abfahrtsskilauf möglich.

Von Chemnitz zu erreichen ist Augustusburg am besten mit der Erzgebirgsbahn nach Erdmannsdorf. Von dort nimmt man die Standseilbahn hinauf nach Augustusburg.

Kleinstädte in der Umgebung[Bearbeiten]

Ausflugsziele der Umgebung (Entfernungsangaben jeweils ab Stadtzentrum):

  • Flöha (12 km östlich, B 173) - an der Fernbahnstrecke von Chemnitz nach Dresden gelegen; historische Baumwollspinnerei.
  • Augustusburg (13 km östlich) - Renaissanceschloss, zu dem eine Standseilbahn hinaufführt. Motorradmuseum.
  • Frankenberg (13 km nordöstlich, B 169 oder vom Chemnitzer Norden aus über die A 4) - hier wurde in der DDR der „Barkas“ gebaut. Nach der „Wende“ und der damit verbundenen Einstellung der Produktion wurde dann das Fahrzeugmuseum Frankenberg eingerichtet.
  • Zschopau (16 km südöstlich, B 174) - Stadt der Motorradproduktion (MZ), Rathaus und Pfarrkirche.
  • Hohenstein-Ernstthal (20 km westlich, B 173 bis Oberlungwitz, dort rechts ab auf die B 180; optional über die A 4 bis zur Abfahrt Hohenstein-Ernstthal) - Geburtsstadt von Karl May.
  • Mittweida (20 km nördlich, über Chemnitz-Hilbersdorf und Ottendorf) - Standort einer Fachhochschule; Evangelisch-Lutherische Stadtkirche „Unser lieben Frauen“.
  • Stollberg (23 km südwestlich, A 72 bis zur Abfahrt Stollberg-West) - Burg Hoheneck und Marienkirche.
  • Ehrenfriedersdorf (24 km südlich, B 95) - traditionelle Bergstadt mit Besucherbergwerk Zinngrube (Teil des angestrebtes Weltkulturerbe-Titels "Montanregion Erzgebirge"), Greifensteinen, Greifenbachstauweiher und Röhrgraben

Literatur[Bearbeiten]

  • Thematische Stadtpläne Chemnitz. 5 Teile zu einzelnen Architekturepochen. edition vollbart, Chemnitz 2002/2003.
  • Jens Kassner, Christine Weiske: Reformarchitektur in Chemnitz. edition vollbart, Chemnitz 2003.
  • Zur Entstehung und Frühgeschichte der Stadt Chemnitz. Kolloquium des Stadtarchivs Chemnitz, 24. April 2002, Volksbank Chemnitz. Aus dem Stadtarchiv Chemnitz. Bd 6. Stollberg 2002, ISBN 3-00-011097-6.
  • Aus dem Stadtarchiv Chemnitz. Schriftenreihe. Chemnitz 1998 ff.
  • Mitteilungen des Chemnitzer Geschichtsvereins. Jahrbuch. Chemnitz 1992 ff.
  • Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Bd 2. Mitteldeutschland. Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser. Stuttgart 1941.
  • Chemnitz. Neue Bauten in der Stadtmitte 1990-2003. Edition Leipzig, Leipzig 2003.
  • Jens Kassner: Chemnitz in den „Goldenen Zwanzigern“. Architektur und Stadtentwicklung. Heimatland Sachsen, Chemnitz 2000.
  • Jens Kassner: Wohnen in Chemnitz. 75 Jahre kommunale Wohnungswirtschaft 1928-2003. edition vollbart, 2003.
  • Stadtphotographien. Chemnitz 2003. ISBN 3-933169-02-X
  • Das Bilderbuch Der Roboter und die Sprache von David Füleki spielt teilweise in Chemnitz. Erhältlich über http://www.sprachberatung.tu-chemnitz.de

Weblinks[Bearbeiten]

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