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Athen

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Acropolis Athens in 2004.jpg
Athen, Αθήνα
Region Attika
Einwohner Kernstadt: 655.780, Großraum: 3.900.000
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Tourist-Info Web Breathtaking Athens
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Lage
Lagekarte von Griechenland
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Athen

Athen (griechisch: Αθήνα, Athína, IPA: [aˈθina]) ist die Hauptstadt Griechenlands und liegt in der Region Attika. Sie gilt als eine der Wiegen der europäischen Zivilisation und war Gastgeber der Olympischen Spiele 1896 und 2004.

Stadtteile[Bearbeiten]

Das, was man heutzutage als Athen bezeichnet, ist eine Ansammlung kleinerer Vorstädte mit Athen selbst als Zentrum. Nea Smyrni, Pireas/Piräus (Hafen) und die Stadtteile der Olympischen Küste (Faliro, Glyfada, Kavouri, Voula, Vouliagmeni und Varkiza) sind zu empfehlen, um im Umkreis der Megastadt Athen Spaß zu haben, um einkaufen oder schwimmen zu gehen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Auf der Halbinsel Attika liegt die Stadt Athen zwischen den Marmorbrüchen des Pendeli und des Hymettos im Osten und dem Parnes-Gebirge im Westen. Einige Hügel überrragen die Stadt, auf dem bekanntesten steht die weltberühmte Akropolis. Der Sage nach geht die Gründung der Stadt auf König Theseus zurück. Der Name der Stadt leitet sich von der Göttin Athene ab, die zur Schutzpatronin der Stadt erwählt wurde. Die damaligen Bewohner benannten die Stadt dann nach ihr. Athen erlebte seine Blütezeit nach dem 5. Jh. v. Chr., als Staatsform entstand die Attische Demokratie. Athen behielt auch nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer beinahe unvermindert seine Größe. Nach den ersten Völkerwanderungen und unter der Herrschaft von Byzanz verlor Athen mehr und mehr an Bedeutung. Im Jahr 1458 wurde die Stadt von den Osmanen erobert. Im Verlauf der Befreiungskriege kam Athen 1823 zum neuen Staat Griechenland, zur Hauptstadt des Landes wurde Athen im Jahre 1834 durch König Otto erhoben. Während seiner Regierungszeit entstanden unter dem Eindruck der antiken Bauten ganze Straßenzüge im klassizistischen Stil. 1896 wurden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen ausgetragen, 2004 war die Stadt nochmals Schauplatz einer Olympiade.

Anreise[Bearbeiten]

Griechischer Kiosk

Athen kann mit allen Verkehrsmitteln gut erreicht werden. Straßen- und Bahnverbindungen führen nach Athen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Athen mit dem Namen Eleftherios Venizelos liegt 27 km östlich des Stadtzentrums. Dieser gut eingerichtete Flughafen wurde 2001 eröffnet und erhöhte die Bequemlichkeit der Reise nach Athen und Griechenland wesentlich. Der Flughafen wird halbstündlich von der Metro bedient. Die Fahrt nach Monastiraki dauert 44 Minuten. Der letzte Zug Richtung Flughafen verlässt Monastiraki um ca. 23:30 Uhr.

Der Flughafenbus X95 fährt rund um die Uhr an 365 Tagen von und zum Syntagma-Platz. Kosten: 6 € für eine einfache Fahrt (Stand 01/2017), Dauer je nach Tageszeit ab ca. 50 Minuten (Sonntag Morgen 4.00 Uhr). Tickets gibt es am Schalter am Flughafen, rechts vom Ausgang 4, wenn man herausgeht, und am Schalter beim Syntagma-Platz, wenn diese geschlossen sind oder man auf der Stecke an einer der zahlreichen Haltestellen einsteigt, beim Fahrer. Die normalen Bus Tages- oder Wochentickets, gelten nicht für die Flughafenbusse. Das Ticket muss in jedem Fall, egal wann und wo gekauft, im Bus entwertet werden.

Der Athener Flughafen ist ein wichtiges Drehkreuz für die Ägäis, den Balkan und das östliche Mittelmeer. Delta und Olympic Airways bieten Nonstop-Flüge von und nach Nordamerika an, und viele europäische Fluggesellschaften bieten solche Flüge aus Europa an. Eine der wichtigsten Fluggesellschaften ist Aegean Airlines, die viele Verbindungen innerhalb Griechenlands und zu Zielen in ganz Europa anbietet.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise per Bahn ist besonders schön. Sie dauert zwei bis drei Tage, die man durch den Balkan fährt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

In Athen gibt es zwei Busterminals für den überregionalen Verkehr der Gesellschaft KTEL, Terminal A und Terminal B, von denen aus die weitere Umgebung angefahren wird. Terminal A ist in der Kifissou 100 und Terminal B in der Liossion 260.

Das Terminal B (38° 0′ 37″ N 23° 43′ 21″ O), z. B. für eine Fahrt nach Delphi ist nicht so einfach zu finden. Es liegt mitten in einem Wohngebiet, ca. 20 Minuten zu Fuß von der Metrostation Attiki, man kann aber auch einen Bus z. B. 024, 701 und weitere von der Metrostation direkt am Ausgang Liossion nehmen. Man braucht ca. 30 Minuten von der Metrostation Syntagma mit der Metro und Bus zum Terminal B. Dem Busfahrer sagen, wo man raus will. Anderslautende Beschreibungen, dass der 024 vom Syntagma-Platz aus zum Terminal B fährt, haben sich als nicht mehr richtig herausgestellt (Stand 05/2012). Das Ticket kauft man im Terminal am Schalter.

Regionalbusse fahren von einem "Terminal" (37° 59′ 32″ N 23° 43′ 57″ O) in der Nähe der Metrostation Viktoria ab. Es ist an der Ecke von einem Park, ca. 3 Blocks nördlich vom Archäologischen Nationalmuseum. In diese Busse einfach einsteigen, irgendwann kommt jemand für das Ticket.


Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Hafen von Piräus ist ca. 10 km von der Stadtmitte Athens entfernt und ist mit der U-Bahn und Bussen mit Athen verbunden. Am Hafen von Piräus finden Sie eine Gepäckaufbewahrung sowie eine Bank, eine Geldwechselstube, Bars, Restaurants, einen Taxistand und vieles mehr. Von Bari (Italien), Kreta (Gr.), Istanbul und anderen Hafenstädten aus existieren Linienverbindungen von verschiedenen Anbietern. Ein weiterer Hafen ist in Rafina (80 km weit weg). Piräus liegt im Südwesten und ist für die Italienstrecke prädestiniert, Rafina im Osten, von wo es in Richtung Ägäis geht.

Mobilität[Bearbeiten]

Strombus Linie 5

Auto / Motorrad / Roller[Bearbeiten]

Dem Autofahren in Athen soll mit großem Respekt begegnet werden; die ungewöhnlich hohe Verkehrsdichte und das chaotisch anmutende Fahrverhalten erfordern vom Fahrer große Konzentration und Reaktionsfähigkeit, vorausschauendes Denken (wohin will der andere wohl fahren...) und vor allem die Kunst, stur auf seinem Vortrittsrecht zu beharren.
Auf einem motorisierten Zweirad kommt man wohl besser durch den Stoßverkehr und kann sich links und rechts an Kolonnen vorbeischlängeln, allerdings fehlt bei einem "Direktkontakt" mit einem anderen Verkehrsteilnehmer die Knautschzone und schon ein kleines Touchieren kann zu Verletzungen führen, vor allem wenn man nur im Urlaub ein Motorrad gemietet hat. Roller kann man sich überall leihen (Preise vergleichen!); man sollte die Roller mit großen Rädern bevorzugen, da diese eine höhere Fahrstabilität aufweisen, was in staubigen Mittelmeerländern entscheidend sein kann.
Aber es soll niemand erschreckt werden: Es passieren relativ wenig Unfälle und diese laufen aufgrund der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit oftmals glimpflich ab.

Taxi[Bearbeiten]

Da die Taxipreise in der Stadt sehr niedrig sind (Richtwert: Syntagma-Glyfada, d.h. etwa 20 Minuten Fahrt, ca. 10 Euro), sind Versuche von Fahrern, einen "günstigen" Pauschalpreis zu geben, meistens anders gemeint. Man sollte nur auf Taxameter fahren, es sei denn, man kennt sich aus. Auch sollte man an Taxiständen ein Taxi aus der Reihe / dem Pulk nehmen, und nicht das zuvorderst stehende, auch wenn es das erste Taxi in Reichweite wäre. Versuche von Taxifahrern gerade im Bereich der Touristenattraktionen, mehr als den doppelten Fahrpreis herauszuschlagen, kommen vor. Sollte zuviel abgerechnet werden, sollte man eine Rechnung verlangen, sich die Fahrernummer notieren und den Vorfall bei der Touristenpolizei 171 melden.

Trinkgeld ist kein Muss.

Straßenbahn/ Tραμ[Bearbeiten]

Tram am Syntagma-Platz

Die Straßenbahn (Tram) ist zwar deutlich langsamer als die Metro, hat aber den entscheidenden Vorteil, bis nach Voulas zu fahren. Dazu mehr im Abschnitt 'Ausgehen'. Die Tram muss man mal benutzen, denn man kann so entspannt viel von Athen sehen. Sie fährt zum Beispiel durch Neos Kosmos ("Neue Welt"), ein ehem. Einwandererviertel. Gut umsteigen zwischen Tram und Metro kann man z.B. am Syntagma-Platz und an der Fix-Station. Die Tram fährt von Athen aus nach Westen und biegt in Piräus nach Süden ab, wo sich das "Athener Naherholungsgebiet" (Strände, Beach Clubs etc.) befindet. Endstation ist der Ort Voulas. Die drei Linien haben den Streckenverlauf Voulas ↔ Piräus, Voulas ↔ Syntagma und Piräus ↔ Syntagma. Durch diese Linien entsteht auf auf allen Ästen ein ungefährer 7,5 min Takt. Für griechische Verhältnisse ein Wunder.

Ein Ticket für die Straßenbahn (Tram) kostet 1,40 € und für Kinder 0,6 €(Stand 08/2017). Weitere Infos auf der Homepage,

Mit dem Bus[Bearbeiten]

In der Stadt verkehren Oberleitungsbusse (Trolley-Busse) im schnellen Takt und normale Autobusse (meist alle 20 min.) fast überall hin, dafür hält der Bus sehr oft. Ideal für den Stadtbereich. Aber man muss die Pläne an den Stationen genau studieren, was oft schwierig ist, da sie durch Graffiti oder Aufkleber nicht leesbar sind. In Athen gibt es alleine im städtischen Betrieb 450 Buslinien. Es gibt selbstverständlich auch Überlandbusse, die die Region Attika bedienen.(KTEL)

Wenn man an einer Haltestelle in einen Bus einsteigen will, muss man dem Fahrer ein Handzeichen geben.

Ein Ticket nur für den Bus kostet 1,20 €, bei Kombination mit Tram oder metro (90 min) 1,40 € (Stand Juli 2011). Zum Flughafen gilt ein Sondertarif € 5,00 (Stand 02/2016).

Metro/ Μετρο[Bearbeiten]

Athens metro 2007.png

Die Athener Metro besteht zur Zeit aus drei Linien:

  • Linie 1 - M1 ISAP- grüne Linie, vom Omonia-Platz über Monastiraki und Thissio nach Piräus bzw vom Omonia-Platz nach Kifissia, älteste Strecke, nur wenige Kilometer unterirdisch
  • Linie 2- M2 Attiko Metro- rote Linie, sie geht von Peristeri (Agios Antonios) durch das Stadtzentrum und weiter nach Glyfada (Agios Dimitrios).
  • Linie 3 -M3 Attiko Metro - blaue Linie, von Chaidari (Egaleo) zum Flughafen Athen.

Die Linie 1 existiert teilweise schon mehr als 100 Jahre, die anderen Linien wurden vor der Olympiade 2004 in Betrieb genommen, weitere Strecken sind in Planung bzw. im Bau. Für Touristen ist die Metro wohl das wichtigste Verkehrsmittel: sie ist übersichtlich, schnell und zuverlässig, viele Bahnhöfe sind ansprechend gestaltet. Durchsagen erfolgen zweisprachig (Griechisch, Englisch). Alle touristisch interessanten Orte und Plätze wie z.B. die Akropolis sind leicht und günstig zu erreichen. Da bei den Tunnelbauarbeiten in so einer geschichtsträchtigen Stadt wie Athen viel zeitgeschichtlich wertvolles Material gefunden wurde, hat man dieses in den Metrostationen ausgestellt (z.B. ist die Metrostation Syntagma einen Besuch wert). Einige Stationen sind mit ruhiger Loungemusik untermalt und z.T. vollständig mit weißem Marmor ausgekleidet.

Tickets gibt es in den Metrostationen an Schaltern und auch an Automaten (griechisch, englisch), die Maschinen nehmen auch Scheine zu 5, 10 und 20 €. Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch empfehlenswert, Münzen griffbereit zu haben. Ein einfaches Ticket für die Metro (90 min) kostet 1,40 €, zum Flughafen kostet es 10 € (Stand 02/2016). Die Metro verkehrt tagsüber alle 10 Minuten, in Stoßzeiten auch im 4 Minuten-Takt. Die Tickets sind vor Antritt der Fahrt zu entwerten.

Tagesticket

Ein Tagesticket für den gesamten Nahverkehr (Metro, Tram, Bus und Trolley) kostet 4,50 € (Stand 05/2017), ist nicht überall zu bekommen, in der Regel aber an den Automaten in den Metrostationen. Es gilt nicht auf Strecke vom und zum Flughafen und noch einigen anderen Strecken, wo es nicht gilt steht auf einem Aufkleber, in englisch, auf dem Automaten. Das Ticket muss vor der ersten Benutzung entwertet werden.

5-Tages-Ticket

Ein 5-Tages Ticket (5x24h) für den gesamten Nahverkehr (Metro, Tram, Bus und Trolley) kostet 9 € (Stand 05/2017), ist nicht überall zu bekommen, in der Regel aber am Automaten in den Metrostationen. Es gilt nicht zum Flughafen, die Buslinie X80 und für bestimmte Regionalzüge. Die Ausnahmen, wo es nicht gilt, stehen auf einem Aufkleber in englisch auf dem Automaten. Auch dieses Ticket muss vor der ersten Benutzung entwertet werden.

Touristenticket

Ein Dreitagesticket inklusive einer Hin- und Rückfahrt zum Flughafen Eleftherios Venizelos kostet 22 € [Stand 05/2017]. Es gilt nicht für die Buslinie X80 und für bestimmte Regionalzüge.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick von der Akropolis zur Agora und zum Hephaistos-Tempel
Blitze schleudernder Zeus, ehemals als Poseidon gedeutet, Fundort: Kap Artemision

Antike Bauwerke und Museen[Bearbeiten]

Die bedeutendsten Bauwerke der modernen Stadt Athen stammen aus der Antike. Dank einem weitsichtigen Architekten und Stadtplaner wurden nach der Verlegung des griechischen Regierungssitzes und Palast des Königs nach Athen im Jahre 1834 grosse Bereiche um die noch erhaltenen historischen Gebäude freigehalten, was Athen zu einer "grünen Lunge" und einem heute sehr sehenswerten historischen Zentrum verholfen hat. Der Eintritt für die meisten Sehenswürdigkeiten ist für EU-Studenten gegen Vorlage des Studentenausweise kostenlos.

  • Die Akropolis mit dem Parthenon ist für die meisten Besucher die wichtigste Sehenswürdigkeit Athens, sie hat deshalb einen gesonderten Artikel erhalten. Wer nicht hoch laufen will / kann, der benutze die Buslinie 230, die ganz in der Nähe der Tramhaltestelle Syntagma-Platz zur Akropolis (Endhaltestelle) abfährt.
  • Agora. Ein Besuch lohnt sich schon wegen der Sicht auf die nahe Akropolis, auch wenn nicht mehr allzu viele Gebäude erhalten sind. Einst war dieser Platz der zentrale Platz in Athen, auf den Markt abgehalten wurde, Feste, Sportveranstaltungen und Versammlungen stattfanden, hier diskutierten die Athener Bürger, und so nebenbei war hier auch der Geburtsort der Demokratie. Quer durch den Platz verlief der mit Statuen gesäumte Panathenäen-Weg, hier standen Verwaltungsgebäude wie das Buleuterion, und es gab mehrere Säulenhallen, genannt Stoa. Die Attalos-Stoa wurde um 1950 wiederaufgebaut und beherbergt heute das Agora-Museum, Exponate sind u.a. antike Vasen und Kinderspielzeug aus Ton. Hinter der eigentlichen Agora steht auf einem Hügel der Hephaistos-Tempel, des öfteren auch als Theseion bezeichnet. Er ist einer der besterhaltenen griechischen Tempel, in christlicher Zeit diente er als Kirche, bis König Otto I. Athen im Jahre 1834 zur Hauptstadt machte. Das Gelände mit dem Museum ist im Sommer täglich von 8-19:30 Uhr geöffnet, im Winter von 8:30-15 Uhr. Wer für die Akropolis eine Kombikarte erworben hat, kann sie hier nutzen.
  • Kerameikos. Der Name weist auf die Töpferwerkstätten hin, die sich hier befanden. Hier war aber auch ein Friedhof, auf dem bedeutende Athener Persönlichkeiten bestattet wurden. Heute ähnelt die Ausgrabungsstelle einer Parklandschaft, durch die zwei Straßen gesäumt mit Monumenten führen, die Originale sind jedoch im Museum. Zur Anlage gehört ein Museum, Beschriftungen auch in Deutsch. Sie ist geöffnet Di-So von 8-15 Uhr, Eintritt mit der Kombikarte der Akropolis. In der näheren Umgebung findet man das "Benaki-Museum" und das Keramikmuseum.
  • Die Römische Agora wurde unter Kaiser Augustus errichtet und unter Hadrian erweitert. Das Gelände befindet sich in der Plaka. Auffälligstes Bauwerk ist der achteckige Turm der Winde, der in römischer Zeit mit Sonnenuhren versehen war. Ansonsten sieht man zahlreiche Reste von Säulen. In der nähreren Umgebung gibt es zahlreiche Tavernen.
  • Das Philopappos-Denkmal steht auf dem Musenhügel südwestlich der Akropolis. Es wurde zu Ehren eines römischen Senators errichtet, der sich um die Stadt verdient gemacht hatte. Sehenswert ist vor allem der Blick zur Akropolis.
  • Das Olympieion, der Tempel des Olympischen Zeus. Der unter Hadrian fertiggestellte Bau hatte einst über 100 Säulen von 17 m Höhe, gerade mal ein gutes Dutzend ist davon übrig geblieben. Am Rand der Anlage stehen die Reste des Hadrianstores, es markierte den Übergang vom alten Athen zu dem unter den Römern angelegten Stadtteil.

Nationales Archäologisches Museum[Bearbeiten]

Nationales Archäologisches Museum
Museumsgebäude

Das Nationale Archäologische Museum ist mit über 11.000 Exponaten das größte archäologische Museum in Griechenland. Der klassizistische Bau wurde zwischen 1866 und 1889 errichtet und inzwischen mehrmals den Bedürfnissen angepasst. Die Sammlungen umfassen eine Zeitspanne von 6.800 v.Chr. bis 400 n.Chr., sie sind in alter Tradition meist in Vitrinen ausgestellt und gliedern sich in

  • Prähistorische Sammlung (EG)
  • Bronze- und Metallskulpturen (EG)
  • altägyptische Kunst (EG)
  • Vasen und andere kleinere Objekte (1. OG)
  • Fresken und andere antike Malereien (1. OG)

Im Untergeschoss findet man einen Shop und Toiletten.

Das Museum ist geöffnet im Sommer Mo 13:30-20 Uhr, Di-So 8-20 Uhr, im Winter Mo 13:30-20 Uhr, Di-So 8:30-15 Uhr. Eintritt 7 €. Im Museum darf man ohne Blitz für private Zwecke fotografieren. Nächste Metro-Station: Victoria.

Anschrift: Nationales Archäologisches Museum, 44 Patision Str. 106 82 Athen. Tel.: +30 210 821 7717, E-Mail: .

Weitere Museen[Bearbeiten]

  • Byzantinisches und christliches Museum, 22 Vas. Sofia, 106 75 Athen. Tel.: +30 213 213 9572. Geöffnet: geöffnet Mai-Okt Mo 13:30-20 Uhr, Di-So 8-20 Uhr, Nov-Apr Di-So 8:30-15 Uhr. Preis: Eintritt 4 €.. Das Museum wurde 1914 gegründet und gehört zu den Nationalmuseen. Über 30.000 Exponate vom 3. JH. bis heute. Metrostation Evangelismos oder Syntagma-Platz
  • Museum für kykladische Kunst, 4, Neopytou Douka Str. (Neubau) oder 1, Irodotou Str. (Stathatos Mansion). Tel.: +30 210 7228 321-3, E-Mail: . Geöffnet: geöffnet Mo, Mi, Fr, Sa 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-17 Uhr, Di geschlossen.. Das Museum im neuen Flügel ist verteilt auf 4 Stockwerke: 1 - Kykladische Kultur, 2,4 - altgriechische Kunst, 3 - Zypriotische Kultur. Metrostation Evangelismos oder Syntagma-Platz
  • Benaki-Museum, 1 Koumbari Str. & Vas. Sofias Ave. Tel.: 210 367 1000, E-Mail: . Geöffnet: geöffnet Mo, Mi, Fr, Sa 9-19 Uhr, Do 9-24 Uhr, So 9-15 Uhr, Di geschlossen. Preis: Eintritt 7 €, Do frei. Privates Museum, von der Prähistorischen bis zur zeitgenössischen Kunst. Das Museum verfügt über mehrere Außenstellen.
  • Numismatisches Museum, Eleftheriou Venizelou St Athen. Tel.: 210 3843 774. Geöffnet: geöffnet Winter: (außer Mo) 8:30-15 Uhr, Sommer Mo 13:30-20 Uhr, Di-So 8:00-20:00 Uhr. Preis: Eintritt 3 €. Das Museum ist untergebracht im Haus Iliou Melathron, es war einst das Haus von Heinrich Schliemann. Es verfügt über einen Aufzug (barrierefrei). Nächste Metro-Station: Syntagma-Platz
  • Frissiras-Museum, 3 Monis Asteriou, Plaka. Tel.: +30 210 3234 678. Geöffnet: geöffnet Mi-So 11-17 Uhr, Mo, Di geschlossen. Preis: Eintritt 6 €.. Einziges Museum für zeitgenössische Malerei, in der Privatsammlung sind über 3000 Gemälde überwiegend europäischer Maler. Metrostation Syntagma-Platz

Plätze und Straßen[Bearbeiten]

Das Griechische Parlament am Syntagma-Platz

Syntagma-Platz[Bearbeiten]

Übersetzt bedeutet der Name Platz der Verfassung. Er wurde angelegt, als in den Jahren 1834 bis 1838 das Schloss für König Otto I. erbaut wurde. Dieses Schloss ist seit 1935 der Sitz des Griechischen Parlaments. Vor dem Parlament befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten. Es wird tagsüber bewacht von den Evzonen, ursprünglich der königlichen Leibgarde, heute Teil der Präsidialgarde. Es handelt sich um Soldaten mit einer Mindestgröße von 1,80 m, bekleidet sind sie mit einer Uniform, die sich an den im Balkan üblichen Trachten orientiert. Die Uniformen variieren zwischen Sommer-, Winter- und Gala-Uniform. Die Soldaten stehen minutenlang unbeweglich und bilden für Touristen ein beliebtes Foto-Objekt. Sehenswert ist die Wachablösung jeweils zur vollen Stunde.

Der Nationalgarten beginnt unmittelbar neben dem Syntagma-Platz, an ihn grenzt das Zappeion, eine Ausstellungshalle im klassizistischen Stil, umgeben von einer großen Grünfläche. Dahinter ist das Neue Schloss, heute Amtssitz des griechischen Ministerpräsidenten.

Evzonen während der Wachablösung

Omonia-Platz[Bearbeiten]

Der Platz der Einheit ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, hier treffen mehrere Hauptverkehrsadern auf einem großen Kreisverkehr zusammen. Unterirdisch kreuzen sich hier die Linien 1 und 3 der Metro. Leider hat dieser Platz bezüglich Kleinkriminalität und Drogenmissbrauch einen sehr schlechten Ruf, und auch die südwestlich angrenzenden Straßen sind nicht besser.

Monastiraki-Platz[Bearbeiten]

Er liegt zu Füßen der Akropolis, ist umgeben von unzähligen kleinen Läden und grenzt an das berühmte Altstadtviertel Plaka. In der unmittelbaren Umgebung des Platzes ist die Pantanassa-Kirche, die Ruinen der Hadriansbibliothek und die Tsidarakis-Moschee, heute ein Keramik-Museum. In der Metrostation Monastiraki kreuzen sich die Linien 1 und 3.

Lycavittos[Bearbeiten]

Lykavittos-Hügel

Der Athener Stadtberg, auch als Licabettus bekannt, liegt nordöstlich der Akropolis und ist mit seinen 277 m Höhe der höchste Punkt der Altstadt. Dorthin kommt man am besten, wenn man die Ploutarchou-Straße nach Norden geht und dann die Standseilbahn (Funicular-Bahn, Betriebszeiten Mo-So 09:00-03:00 Uhr, Einfache Fahrt 5€, Hin- und Rück 7,50€) nimmt, die ca. 150 m steil bergauf fährt. Auf dem Hügel sind die weithin sichtbare Kirche Agios Georgios und ein Freilichttheater. Man bekommt von hier eine gute Übersicht über die Altstadt. Es empfiehlt sich, den Ausblick bei einem Drink im Café zu genießen.

Panathenäisches Stadion[Bearbeiten]

Panathinäisches Stadion Kallimarmara, altes Olympiastadion

Sein Vorgängerbau bestand bereits in der Antike. Hier wurde ein Teil der Wettbewerbe der Panathenäischen Spiele zu Ehren der Göttin Athene abgehalten. In römischer Zeit wurde das Stadion als Arena genutzt. Anlässlich der Olympischen Spiele 1896 wurde der Neubau an originaler Stelle errichtet, auch bei der Olympiade 2004 fanden hier Wettbewerbe statt.

Athener Trilogie[Bearbeiten]

Nationalbibliothek

Dieser Begriff umfasst die drei Bauwerke 1 Universität (Εθνικό και Καποδιστριακό Πανεπιστήμιο Αθηνών), 30 Panepistimiou Ave, 106 79 Athens. Facebook Twitter., 2 Akademie der Wissenschaften (Ακαδημία Αθηνών), Panepistimiou 28, 106 79, Athens. und 3 Nationalbibliothek (Εθνική Βιβλιοθήκη της Ελλάδος), Panepistimiou 32, Athina 106 79. , sie sind nacheinander in der Mitte des 19. Jahrhunderts im strengen klassizistischen Stil entstanden und bilden eine außergewöhnlich harmonische Einheit. Dazu tragen die Denkmäler vor den Gebäuden bei, die auffälligsten sind die Säulen mit den Statuen der Pallas Athene und des Apollon.

Akademie der Wissenschaften

Aktivitäten[Bearbeiten]

An vielen Stellen in der Stadt, z.B. Hotel-Rezeptionen, liegen kostenlose Führer Athens Guide (englisch) aus, sie werden monatlich neu aufgelegt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Supermarkt in Koukaki

Für Touristen ist wohl das Handelsdreieck, Emporiko Trigono die erste Wahl, auch wenn es in den letzten Jahren etwas an Bedeutung verloren hat. Es liegt zwischen den drei Endpunkten Omonia-Platz, Syntagma-Platz und Monastiraki. Hier findet man alles, angefangen von absolut schicken und teuren Markenartikeln bis hin zu billigsten Fernost-Importen. Letzteres leider mit steigender Tendenz.

Die Ladenöffnungszeiten variieren stark. Manche Geschäfte haben teilweise lange (bis 21.00 Uhr) geöffnet, was einem sehr entgegenkommt, allerdings ist dafür eine Mittagspause zu bedenken, die auch schon mal von halb zwei bis halb vier gehen kann. Im anderen Extremfall sind die Läden über Mittag geöffnet und schließen abends um 19 Uhr, samstags auch bereits um 14 Uhr.

Die großen Ketten sind eher in der Peripherie anzutreffen, etwa IKEA, Praktiker etc. Ebenso das extrem große Einkaufszentrum in Spata (mit Outlet "Εκπτωτικό Χωριό Αθήνα").

Plaka[Bearbeiten]

Die Altstadt von Athen, direkt nördlich der Akropolis. Enge Gassen, Krimskrams und Tourishops, scheinbar losgelöst von allen Ladenschlussgesetzen. Cafés und Restaurants säumen die Gassen.

Ermou[Bearbeiten]

Die Fußgängerzone mit Markengeschäften. Sie beginnt am unteren Ende des Syntagma-Platzes und reicht nach Westen bis nach Monastiraki. Parallel dazu verläuft die Mitropoleos, quasi 1b Lage.

Kolonaki[Bearbeiten]

Vom Syntagma-Platz aus nach Osten die Vassilissis Sofias-Straße entlang, links / nördlich am Parlamentsgebäude vorbei. Hier beginnt eine sehr schicke Gegend, in der sich auch viele Botschaftsgebäude und Institutionen angesiedelt haben. Nördlich der Sofiastraße liegen viele Boutiquen, Designergeschäfte etc., außerdem kommt man von dort auf den Lykavittos-Hügel, von dem aus eine sehr schöne Aussicht zu genießen ist.

Marousi[Bearbeiten]

In der Nähe vom Olympiastadion. The Mall Mall Athens. Eine Mall wie man sie von USA oder Oberhausen kennt. Sehr einfach mit der Metro zu erreichen. Station Neratziotissa der Linie 1, von den Bahnsteigen gibt es eine direkte Brücke zur Mall. Nicht weit von dort befindet sich die Golden Mall mit Edelmarken.

Kioske[Bearbeiten]

Früher mit Zigarettenwerbung zugepflastert - seit der Olympiade 2004 nicht mehr - prägen diese hellbraunen Büdchen das Stadtbild. Pro Stadtviertel gibt es mindestens einen, der bis in die Nacht geöffnet hat. Das Sortiment ist äußerst vielseitig und günstig: so kostet 0,5 l Wasser in dere Regel 0,50 € (Stand 08/2017).

Küche[Bearbeiten]

  • Kalb
  • Lamm
  • Oliven
  • Bifteki
  • Moussaka
  • Pastizio
  • Bohnen
  • Tomaten
  • Ziegenmilchkäse
  • Käse allgemein
  • Huhn

Restaurants[Bearbeiten]

  • 1 O Thanasis (Ο Θανάσης κεμπάπ), 69 Mitropoleos, Athen 105 55, Griechenland, Μητροπόλεως 69, Αθήνα 105 55. Tel.: +30 2103244705, E-Mail: . Facebook Twitter. Geöffnet: 09:30-00:00. Preis: 3,50-13 €.
  • 2 Tsi Tsi (Τσι Τσι), Leoforos Dimarchou Metaxa Agelou 50, Glyfada, Athen 16675, Griechenland. Tel.: +30 21 0898 5531, E-Mail: . Facebook. Geöffnet: 12:00-3:00 Uhr. Preis: 5-12 €.

Nachtleben[Bearbeiten]

Ausgehen in Athen macht Spaß! Es ist lange warm, die Südeuropäer haben Spaß am Feiern und die Clubszene ist vielfältig. So ist Athen eine der lebendigsten Städte (oder gar die Lebendigste). Es ist erstaunlich, wie viele Athener man zu jeder Tages- und Nachtzeit auf den Straßen sieht.

Psirri heißt das Viertel, in dem sich das neue Nachtleben abspielt. Es ist am besten über die Metrohaltestelle Monastiraki zu erreichen, alternativ kann man auch von schönen Syntagma-Platz westlich durch die Fußgängerzone Ermou gehen. Man gelangt dann automatisch zur o.g. Metrostation. Hauptsächlich interessant ist der Bereich unmittelbar südlich von Monastiraki bzw. die Strecke zwischen Monastiraki und Thiseio weiter westlich sowie Plateia Iroon nörlich von Monastiraki und die Straße Aioloy nordöstlich von Monastiraki. Etwas außerhalb gibt es auch typische Großraumdiscos, die allerdings in ganz Europa ähnlich sind. In Psirri finden sich Lounge-Bars, Restaurants, Musiktavernen und vieles mehr.

Das "junge" Nachtleben spielt sich vor allem in den unzähligen Clubs und Bars in Glyfada (Tram-Haltestelle Paralia Glyfadas, fast eine Stunde Fahrt mit der Tram nach Süden von Syntagma aus) ab.

Sollte in Restaurants das Trinkgeld nicht bereits in der Rechnung eingeschlossen sein, sind 10% Trinkgeld üblich, ansonsten wird einfach aufgerundet. Man kann das Geld sowohl einfach hinterlassen als auch ggf. direkt bei der Bedienung bezahlen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Im Niedrigpreisbereich steht eigentlich nur die Jugendherberge zur Verfügung (Victor Hugo Straße).

  • Polis Grand Hotel, 19 Patision and 10 Veranzerou St, Athens 104 32, Greece. Tel.: +30 210 5243 156-9, E-Mail: . Das Haus liegt nahe Omonia-Platz, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten können zu Fuß erreicht werden. Das Personal ist freundlich und spricht teilweise deutsch. Zum Essen geht man aber besser in die Plaka.
  • Omiros Hotel, 15 Apollonos St , Athens 105 57, Greece. Tel.: +30 210 32 35 486-7, E-Mail: . Das Hotel liegt ca. 5 Min. vom Syntagma-Platz. Das Personal ist freundlich, kostenloses WLAN im Zimmer und Computer und Drucker in der Lobby. Getränke zu vernünftigen Preisen.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Was für Außenstehende sehr unmenschlich erscheint, nämlich die hohe Wohndichte und das griechische Chaos, erweist sich für Einheimische und solche die es werden wollen als sehr vorteilhaft. Es ist sehr einfach als Einwohner in einem Viertel Kontakte zu knüpfen und Leute kennenzulernen. Diese Offenheit zu Mitmenschen hat viele Ausländer auch trotz der oft schwereren Verdienstmöglichkeit nach Griechenland gezogen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die enge Verbundenheit der Athener mit ihrem Viertel (eigentlich müßte es Sub-Viertel heißen, denn es gibt Dutzende) hat bisher die Entstehung von Slums (siehe Einwohnerzahl im Infokasten!) verhindert. Man kennt sich, grüßt sich und wechselt ein paar Worte. So bleiben die "Viertel" zwar klein, aber dafür nicht anonym. Viele Athener leben tatsächlich ein Leben lang in Ihrem Viertel und sind so ein fester Teil des Lebens dort.

Man kann bedenkenlos nachts durch die Straßen schlendern. Auf der Sygrou befinden sich in Richtung stadtauswärts (Vorort "Kallithea") so viele Bordelle, dass man gerne durch die neben der Straße liegenden Viertel geht, damit man nicht ständig von den Türstehern angelabert wird. Diese "Ansprecher" sind zwar ungefährlich (schließlich sehen sie den potentiellen Kunden :)), aber nervig - und sind nach ein paar deutlichen Worten auch ruhig.

Da das Leben hier eh bis spät in die Nacht geht, sind bestimmte Stellen nie leer. Wenn man also nachts mal den Faden verloren hat, ist es ratsam, sich zum Syntagma durchzufragen - oder eines der preiswerten Taxi zu nehmen - und von da aus weiterzuziehen.

Die Gegend zwischen Omoniaplatz (der eigentlich ein Großer Kreisverkehr ist) und Bahnhof hat nicht den besten Ruf, aber das hat auch den Grund, dass diese Ecke nicht wirklich schön ist (im Vergleich zu vielen anderen Stellen in der Stadt). Aber auch die klassischen Bahnhofsklischees wie Drogenhandel und Taschendiebstahl, die es auch im sonst so friedlichen Athen gibt, tragen zum Ruf bei.

Die Metro - in vielen Städten ein nicht gerade sicherer Ort - ist aufgrund ihres recht jungen Alters auch unter Sicherheitsaspekten geplant worden. Man kann sagen, es ist geglückt. Die (kritisch zu betrachtende) Kameraüberwachung und die helle, übersichtliche Gestaltung lassen kein Gefühl von Unwohlsein aufkommen. Außerdem wird (Stand Oktober 2004) die Metro nachts abgeschlossen, was Obdachlose - die es sowieso kaum gibt - fernhält.

Gesundheit[Bearbeiten]

Jedoch laufen in Athen viel Katzen frei herum.

Es ist schwerer, in Athen krank zu werden, als gesund zu bleiben! Das chlorierte Leitungswasser hat Trinkwasserqualität, auch wenn die Färbung das nicht immer vermuten lässt. Es gibt ausreichend Ärzte aller Fachrichtungen. Auch Krankenhäuser sind, wie man es von einer europäischen Hauptstadt erwartet, in genügender Anzahl vorhanden. Die Apotheken wirken - insbesondere abseits des Zentrums - manchmal etwas heruntergekommen, aber Apotheker verdienen nicht annähernd so viel wie in Deutschland. Da es aber einen ähnlichen Medikamentenlieferdienst gibt, sind eigentlich alle Arzneimittel in sehr kurzer Zeit verfügbar. Falls ein Medikament nicht unter dem selben Markennamen vertrieben wird, gibt es auf jeden Fall eine Alternative mit anderem Namen. Die Medikamente sind sehr preiswert, so dass es sich lohnt, Standardmedikamente wie Aspirin o.ä. "auf Vorrat" zu kaufen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Man kann nicht davon ausgehen, sich z.B. mit Taxifahrern gut auf Englisch verständigen zu können. Insbesondere falls die Reise in die Außenbereiche Athens führen sollte, empfiehlt sich eine Karte, um das Ziel klarmachen zu können. Ein Straßenname ist dann im allgemeinen nicht ausreichend. Für griechische Wörter gibt es oft mehrere lateinische Schreibweisen, man findet z.B. die Αίολου-Straße als Aiolou, aber auch als Eolou.

Öffentliche Toiletten sind in Athen und in ganz Griechenland ausgesprochen selten, im "Notfall" besucht man ein Café und bestellt eine Kleinigkeit.

In den meiste Cafes und Restaurats gibt es freies WLAN, oft auch in Hotels.

Griechen sind in der Regel sehr zuvorkommend, wenn man ihnen mit ein Paar einfachen griechischen Vokabeln begegnet. Ein Freundliches "Yassas" zur Begrüßung erwirkt oftmals Wunder. Sollte bspw. der Kellner danach anfangen auf griechisch zu sprechen genügt ein kurzer Hinweis und man kann auf Englisch weitersprechen.

Seit der Finanzkrise ist jeder Kauf und jede Dienstleistung mit einer Quittung zu belegen. Das führt dazu, dass man oftmals für den Kauf von Kaugummis an Kiosken eine Quittung ausgestellt bekommt. Andererseits sollte man gerade bei höheren Beträgen auf eine Quittung bestehen, um sicherzugehen, dass der Ladeninhber keine Steuerhinterziehung begeht. Wird einem die Quittung verwehrt, braucht man laut Gesetz nicht zu bezahlen.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Zum Poseidon-Tempel am Kap Sounion auf der Halbinsel Attika

Halbtagesausflug mit dem Linienbus. Ideal für den Nachmittag, wenn man schon etwas lauflahm geworden ist. Hinfahrt tagsüber immer zu halben Stunde ab der Regionalbusstation nahe der Metrostation Viktoria. Zustiegsmöglichkeit auch in der Innenstadt in der Filellion 10 (37° 58′ 26″ N 23° 44′ 2″ O), neben einem Kiosk, nahe dem Syntagma Platz, dann jeweils ca. um xx:45 Uhr. Fahrzeit ca. 1h, € 6,30 eine Richtung (Stand 05/2012). Einfach einsteigen, irgendwann kommt jemand fürs Ticket. Dem Busfahrer, wie immer in Athen, ein Handzeichen geben, wenn man einsteigen will. Die KTEL Busse sind orange/weiß. In der Regel ;-)

Beispiel: Um ca. 14:45 Uhr ab Innenstadt (fährt die Küstenroute) und um 18:00 Uhr (Küstenroute) oder um 18:30 Uhr (Inlandsroute) zurück.

Wann es über welche Route zurück geht steht auf einer Tafel am Kap Sounion. Am Kap Sounion ist nichts anderes als der Tempel und ein Restaurant.

Tagesausflug mit dem Linienbus.

Abfahrt 07:30 Uhr am KTEL Terminal B (38° 0′ 37″ N 23° 43′ 21″ O), Kosten 15,10 EUR, für eine Richtung (Stand 05/2012). Das Ticket gibt es am Schalter (1. auf der der linken Seite) im Terminal. Man kann auch das Ticket für die Rückfahrt gleich in Athen kaufen. Fahrzeit ca. 3 Std., nach 2 Std. macht der Bus eine Pause an einem Hotel, wo eine Snackbar ist und man auf die Toilette kann. Rückfahrt von Delphi um 13.30 Uhr oder 16:30 Uhr. 13:30 Uhr ist problemlos machbar, wenn im Museum und der Ausgrabungsstätte nicht viel los ist. Auf der Hinfahrt kann man dem Busfahrer auch sagen, dass man an der "Archaeological site" aussteigen will und spart sich dann den Weg durch ganz Delphi (ca. 15 Minuten). Der Ort ist nicht viel mehr als eine Ansammlung von Restaurants und Hotels. Es ist von Vorteil, zuerst in die Ausgrabungsstätte zu gehen und dann ins Museum, in der Ausgrabungsstätte braucht man mehr Zeit. Museum und Ausgrabungsstätte € 9 (Stand 05/2012).

Die Busstation Delphi (ein Souvenirladen) ist von Athen aus kommend ganz am Ende des Ortes auf der rechten Seite. Der Bus zurück nach Athen hält der an der gegenüberliegenden Straßenseite neben einem Kiosk.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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