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Athen

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Athen
RegionAttika
Einwohnerzahl643.452(2021)
Höhe74 m
Tourist-InfoThis is Athens
Lagekarte von Griechenland
Lagekarte von Griechenland
Athen

Athen (griechisch: Αθήνα, Athína, IPA: [aˈθina]) ist die Hauptstadt Griechenlands und liegt in der Region Attika. Sie gilt als eine der Wiegen der europäischen Zivilisation.

Athen bietet eine reiche antike Geschichte mit berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Akropolis und dem Parthenon, eine lebendige moderne Kultur mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot und Unterhaltungsmöglichkeiten, eine große Auswahl an Museen, malerische Panoramablicke über die Stadt, Einkaufsmöglichkeiten von luxuriösen Boutiquen bis hin zu lebhaften Märkten und die Möglichkeit, viele Tagesausflüge zu anderen faszinierenden Orten in der Umgebung zu unternehmen.

Stadtteile

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Das, was man heutzutage als Athen bezeichnet, ist eine Ansammlung kleinerer Vorstädte mit Athen selbst als Zentrum. Nea Smyrni, Pireas/Piräus (Hafen) und die Stadtteile der Olympischen Küste (Faliro, Glyfada, Kavouri, Voula, Vouliagmeni und Varkiza) sind zu empfehlen, um im Umkreis der Megastadt Athen Spaß zu haben, um einkaufen oder schwimmen zu gehen.

Hintergrund

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Auf der Halbinsel Attika liegt die Stadt Athen zwischen den Marmorbrüchen des Pendeli und des Hymettos im Osten und dem Parnes-Gebirge im Westen. Einige Hügel überrragen die Stadt, auf dem bekanntesten steht die weltberühmte Akropolis. Der Sage nach geht die Gründung der Stadt auf König Theseus zurück. Der Name der Stadt leitet sich von der Göttin Athene ab, die zur Schutzpatronin der Stadt erwählt wurde. Die damaligen Bewohner benannten die Stadt dann nach ihr. Athen erlebte seine Blütezeit nach dem 5. Jh. v. Chr., als Staatsform entstand die Attische Demokratie. Athen behielt auch nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer beinahe unvermindert seine Größe. Nach den ersten Völkerwanderungen und unter der Herrschaft von Byzanz verlor Athen mehr und mehr an Bedeutung. Im Jahr 1458 wurde die Stadt von den Osmanen erobert. Im Verlauf der Befreiungskriege kam Athen 1823 zum neuen Staat Griechenland, zur Hauptstadt des Landes wurde Athen im Jahre 1834 durch König Otto erhoben. Während seiner Regierungszeit entstanden unter dem Eindruck der antiken Bauten ganze Straßenzüge im klassizistischen Stil. 1896 wurden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen ausgetragen, 2004 war die Stadt nochmals Schauplatz einer Olympiade.

Anreise

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Griechischer Kiosk

Athen kann mit allen Verkehrsmitteln gut erreicht werden. Straßen- und Bahnverbindungen führen nach Athen.

Mit dem Flugzeug

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  • 1 Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos (Διεθνής Αερολιμένας Αθηνών «Ελευθέριος Βενιζέλος») . Der Flughafen ist an die Metro angeschlossen, mit der man bequem und schnell in die Innenstadt gelangt.

Der internationale Flughafen Athen mit dem Namen Eleftherios Venizelos liegt 27km östlich des Stadtzentrums. Dieser gut eingerichtete Flughafen wurde 2001 eröffnet und erhöhte die Bequemlichkeit der Reise nach Athen und Griechenland wesentlich. Der Athener Flughafen ist ein wichtiges Drehkreuz für die Ägäis, den Balkan und das östliche Mittelmeer. Delta und Olympic Airways bieten Nonstop-Flüge von und nach Nordamerika an, und viele europäische Fluggesellschaften bieten solche Flüge aus Europa an. Eine der wichtigsten Fluggesellschaften ist Aegean Airlines, die viele Verbindungen innerhalb Griechenlands und zu Zielen in ganz Europa anbietet.

Metro: Die U-Bahn-Linie 3 verbindet den Flughafen mit dem Stadtzentrum (Syntagma-Platz). Die Fahrt dauert etwa 40 Minuten. Die Züge fahren jede halbe Stunde, 7 Tage die Woche, von 6.30 bis 23.30 Uhr. Eine einfache Fahrt kostet ca. 10 €.

Busse: Sie verkehren täglich, auch an Feiertagen, Tag und Nacht zwischen dem Flughafen und dem Hafen von Piräus und dem Überlandbusbahnhof (KTEL Kifissos). Alle ankommenden Busse setzen die Fahrgäste vor der Abflughalle ab, die Abfahrt erfolgt vor der Ankunftshalle. Fahrkarten sind am Fahrkartenschalter außerhalb der Ankunftshalle (zwischen Ausgang 4 und 5) erhältlich. Eine Einzelfahrkarte kostet ca. 6 €. Es gibt vier Express-Buslinien vom Flughafen: X93: Flughafen - Kifissos Busbahnhof (Fahrtdauer: 65 Minuten), X95: Flughafen - Syntagma Platz (60 Minuten), Χ96: Flughafen – Hafen von Piräus (90 Minuten), Χ97: Flughafen - Elliniko (45 Minuten). Für die Rückfahrt bekommt man die Fahrkarte am Kiosk am Syntagma-Platz, falls dieser geschlossen ist oder man unterwegs an einer der zahlreichen Haltestellen aussteigt, kann man die Fahrkarte beim Fahrer kaufen. Die normalen Tages- oder Wochenkarten für Busse gelten nicht für die Flughafenbusse. Die Fahrkarte muss in jedem Fall im Bus entwertet werden, egal wann und wo sie gekauft wurde. Elektronisch, nicht mit dem Locher.

Taxi: Der Taxistand befindet sich am Ausgang 3 im Ankunftsbereich. Die Fahrt bis ins Stadtzentrum kostet ca.50€.

Die S-Bahn (Proastiakos) fährt vom Flughafen Athen in ca. 45 Minuten zum Bahnhof Larissa, dem Hauptbahnhof von Athen. Die Züge fahren alle 15 bis 25 Minuten vom Flughafen zur Station Doukissis Plakentias, wo man mit demselben Ticket in die U-Bahn umsteigen kann.

Mit der Bahn

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Die Anreise mit der Bahn aus dem deutschsprachigem Raum ist zwar besonders schön, aber sehr zeitaufwendig. Mit mehrmaligem Umstieg dauert es zwei bis drei Tage, die man durch den Balkan fährt. Internationale Fernzüge erreichen zunächst Thesaloniki, von wo aus man weiter nach Athen fahren kann.

  • 2 Bahnhof Athen (Σιδηροδρομικός σταθμός Αθήνας) . Die Larissa Metro Station ist direkt vor dem Bahnhof. Mit ihr gelangt man in die Innenstadt.

Mit dem Bus

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In Athen gibt es zwei Busterminals für den überregionalen Verkehr der Gesellschaft KTEL, Terminal A und Terminal B, von denen aus die weitere Umgebung angefahren wird. Terminal A ist in der Kifissou 100 und Terminal B in der Liossion 260.

  • 3 Terminal A (Σταθμός ΚΤΕΛ στον Κηφισό) . Von hier aus fahren Busse zu Zielen wie Thessaloniki, Kozani, Kastoria, Florina und anderen Städten in Nordgriechenland. Der Terminal ist gut angebunden an die öffentlichen Verkehrsmittel und bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen wie Restaurants, Cafés, Geldautomaten und Geschäfte, sowie im Zentrum einen zentralen Fahrkartenschalter für alle KTEL-Busse ab Kifisos. Die nächste Metrostation zum KTEL Kifisos Busterminal ist "Agios Antonios", die von der Linie M2 (rote Linie) bedient wird. Diese ist nur etwa 10-15 Minuten zu Fuß vom Terminal entfernt. Die nächstgelegene ÖPNV-Bushaltestelle ist die Haltestelle "Kifisos KTEL" innerhalb des Busterminal. Von hier verkehrt die Buslinie 051 in dichtem Takt zwischen dem Busterminal und den Metrostationen Metaxourgeio (M2) und Omonia (M1 und M2) im Stadtzentrum von Athen, ein paar Schritte weiter verkehrt die Linie X93 zum Flughafen, sowie die Buslinie 052 alle 20 Min zur Metrostration Eleonas (M2). Gut zu wissen: An der Haltestelle der Linie 051 gibt es einen Fahrkartenautomat des ÖPNV in Athen, sodass man dort schon Tages- oder Wochentickets kaufen kann.
  • 4 Terminal B . z.B. für eine Fahrt nach Delphi ist nicht so einfach zu finden. Es liegt mitten in einem Wohngebiet, ca. 20 Minuten zu Fuß von der Metrostation Attiki oder 10 Minuten von der Metrostation Kato Patisia, man kann aber auch einen Bus z.B. 024, 701 und weitere von der Metrostation direkt am Ausgang Liossion nehmen. Man braucht ca. 30 Minuten von der Metrostation Syntagma mit der Metro und Bus zum Terminal B. Dem Busfahrer sagen, wo man raus will. Das Ticket kauft man im Terminal am Schalter. Das Terminal wird von verschiedenen Buslinien bedient, darunter die Buslinien A8, 024, 049 und 051. Die Haltestelle befindet sich direkt gegenüber dem Busterminal und ist nur wenige Schritte entfernt.

Mit dem Schiff

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Der Hafen von Piräus ist ca. 10km von der Stadtmitte Athens entfernt und ist mit der U-Bahn und Bussen mit Athen verbunden. Am Hafen von Piräus finden Sie eine Gepäckaufbewahrung sowie eine Bank, eine Geldwechselstube, Bars, Restaurants, einen Taxistand und vieles mehr. Von Bari (Italien), Kreta (Gr.), Istanbul und anderen Hafenstädten aus existieren Linienverbindungen von verschiedenen Anbietern. Ein weiterer Hafen ist in Rafina (80km weit weg). Piräus liegt im Südwesten und ist für die Italienstrecke prädestiniert, Rafina im Osten, von wo es in Richtung Ägäis geht.

  • 5 Hafen von Piräus (Λιμάνι Πειραιά) . Die Metro Linien 1 und 3 führen bis zum Hafen.

Mobilität

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Strombus Linie 5

Auto / Motorrad / Roller

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Dem Autofahren in Athen soll mit großem Respekt begegnet werden; die ungewöhnlich hohe Verkehrsdichte und das chaotisch anmutende Fahrverhalten erfordern vom Fahrer große Konzentration und Reaktionsfähigkeit, vorausschauendes Denken (wohin will der andere wohl fahren...) und vor allem die Kunst, stur auf seinem Vortrittsrecht zu beharren.
Auf einem motorisierten Zweirad kommt man wohl besser durch den Stoßverkehr und kann sich links und rechts an Kolonnen vorbeischlängeln, allerdings fehlt bei einem "Direktkontakt" mit einem anderen Verkehrsteilnehmer die Knautschzone und schon ein kleines Touchieren kann zu Verletzungen führen, vor allem wenn man nur im Urlaub ein Motorrad gemietet hat. Roller kann man sich überall leihen (Preise vergleichen!); man sollte die Roller mit großen Rädern bevorzugen, da diese eine höhere Fahrstabilität aufweisen, was in staubigen Mittelmeerländern entscheidend sein kann.
Aber es soll niemand erschreckt werden: Es passieren relativ wenig Unfälle und diese laufen aufgrund der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit oftmals glimpflich ab.

Da die Taxipreise in der Stadt sehr niedrig sind (Richtwert: Syntagma-Glyfada, d.h. etwa 20 Minuten Fahrt, ca. 10 Euro), sind Versuche von Fahrern, einen "günstigen" Pauschalpreis zu geben, meistens anders gemeint. Man sollte nur auf Taxameter fahren, es sei denn, man kennt sich aus. Auch sollte man an Taxiständen ein Taxi aus der Reihe / dem Pulk nehmen, und nicht das zuvorderst stehende, auch wenn es das erste Taxi in Reichweite wäre. Versuche von Taxifahrern gerade im Bereich der Touristenattraktionen, mehr als den doppelten Fahrpreis herauszuschlagen, kommen vor. Sollte zuviel abgerechnet werden, sollte man eine Rechnung verlangen, sich die Fahrernummer notieren und den Vorfall bei der Touristenpolizei 171 melden.

Trinkgeld ist kein Muss.

Straßenbahn/ Tραμ

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(2019)
Tram am Syntagma-Platz

Die Straßenbahn (Tram) ist zwar deutlich langsamer als die Metro, hat aber den entscheidenden Vorteil, bis nach Voulas zu fahren. Dazu mehr im Abschnitt 'Ausgehen'. Die Tram muss man mal benutzen, denn man kann so entspannt viel von Athen sehen. Sie fährt zum Beispiel durch Neos Kosmos ("Neue Welt"), ein ehem. Einwandererviertel. Gut umsteigen zwischen Tram und Metro kann man z.B. an der Syntagma-Station. Die Tram fährt von Athen aus nach Westen und biegt in Piräus nach Süden ab, wo sich das "Athener Naherholungsgebiet" (Strände, Beach Clubs etc.) befindet. Endstation ist der Ort Voulas. Die drei Linien haben den Streckenverlauf Voulas ↔ Piräus, Voulas ↔ Syntagma und Piräus ↔ Syntagma. Durch diese Linien entsteht auf allen Ästen ein ungefährer 7,5 min Takt.

Ein 90-Minuten-Ticket für die Straßenbahn (Tram) kostet 1,20€ und für Kinder 0,50€, ein Tagesticket 4,10€. Das 3-Tage-Touristen-Ticket beinhaltet auch die Hin- und Rückfahrt zum Flughafen und kostet 20,00€. (Stand: Dez 2025). Weitere Infos auf der Homepage,

Mit dem Bus

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In der Stadt verkehren Oberleitungsbusse (Trolley-Busse) im schnellen Takt und normale Autobusse (meist alle 20 min.) fast überall hin, dafür hält der Bus sehr oft. Ideal für den Stadtbereich. Aber man muss die Pläne an den Stationen genau studieren, was oft schwierig ist, da sie durch Graffiti oder Aufkleber nicht lesbar sind. In Athen gibt es alleine im städtischen Betrieb 450 Buslinien. Es gibt selbstverständlich auch Überlandbusse, die die Region Attika bedienen.(KTEL)

Wenn man an einer Haltestelle in einen Bus einsteigen will, muss man dem Fahrer ein Handzeichen geben. An den Bushaltestellen sind nur die Bus-Nummern gelistet, jedoch keine Abfahrtszeiten. Mit etwas Glück gibt es eine elektronische Anzeige. Aufgrund der hohen Verkehrsauskommens und der Verspätung sind diese nur bedingt hilfreich.

Ein Ticket nur für den Bus kostet 1,20 €, bei Kombination mit Tram oder metro (90 min) 1,40€ (Stand 2022). Zum Flughafen gilt ein Sondertarif € 6,00 (Stand 08/2018).

Metro/ Μετρο

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Die Athener Metro besteht zur Zeit aus drei Linien:

  • Linie 1 - M1 - grüne Linie, vom Omonia-Platz über Monastiraki und Thissio nach Piräus bzw vom Omonia-Platz nach Kifissia, älteste Strecke, nur wenige Kilometer unterirdisch
  • Linie 2- M2 - rote Linie, sie geht von Anthoupoli durch das Stadtzentrum (Syntagma) und weiter nach Elliniko.
  • Linie 3 -M3 - blaue Linie, vom Flughafen Athen via Syntagma weiter bis Piräus.

Die Linie 1 existiert teilweise schon mehr als 100 Jahre, die anderen Linien wurden vor der Olympiade 2004 in Betrieb genommen, weitere Strecken sind in Planung bzw. im Bau. Für Touristen ist die Metro wohl das wichtigste Verkehrsmittel: sie ist übersichtlich, schnell und zuverlässig, viele Bahnhöfe sind ansprechend gestaltet. Durchsagen erfolgen zweisprachig (Griechisch, Englisch). Alle touristisch interessanten Orte und Plätze wie z.B. die Akropolis sind leicht und günstig zu erreichen. Da bei den Tunnelbauarbeiten in so einer geschichtsträchtigen Stadt wie Athen viel zeitgeschichtlich wertvolles Material gefunden wurde, hat man dieses in den Metrostationen ausgestellt (z.B. ist die Metrostation Syntagma einen Besuch wert). Einige Stationen sind mit ruhiger Loungemusik untermalt und z.T. vollständig mit weißem Marmor ausgekleidet.

Tickets gibt es in den Metrostationen an Schaltern und auch an Automaten (Griechisch, Englisch), die Maschinen nehmen auch Scheine zu 5, 10 und 20 €. Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch empfehlenswert, Münzen griffbereit zu haben. Ein einfaches Ticket für die Metro (90 min) kostet 1,40 €, zum Flughafen kostet es 9€ (Stand 2022). Für das Flufhafenticket darauf achten, ob einfache Fahr oder round trip (ist auf deutsch etwas merkwürdig übersetzt). Die Metro verkehrt tagsüber alle 10 Minuten, in Stoßzeiten auch im 4-Minuten-Takt. Die Tickets sind vor Antritt der Fahrt zu entwerten. I.d.R. erfolgt das, wenn man durch die Kontrollstation läuft. An kleinerer Stationen muss man dagegen aktiv "ein-" und "austempeln."

Tagesticket

Ein Tagesticket für den gesamten Nahverkehr (Metro, Tram, Bus und Trolley) kostet 4,50€ (Stand 08/2018), ist nicht überall zu bekommen, in der Regel aber an den Automaten in den Metrostationen. Es gilt nicht auf der Strecke vom und zum Flughafen und noch einigen anderen Strecken, wo es nicht gilt steht auf einem Aufkleber, in Englisch, auf dem Automaten. Das Ticket muss vor der ersten Benutzung entwertet werden.

5-Tages-Ticket

Ein 5-Tages Ticket (5x24h) für den gesamten Nahverkehr (Metro, Tram, Bus und Trolley) kostet 8,2€ (Stand 2022), ist nicht überall zu bekommen, in der Regel aber am Automaten in den Metrostationen. Es gilt nicht zum Flughafen, die Buslinie X80 und für bestimmte Regionalzüge. Die Ausnahmen, wo es nicht gilt, stehen auf einem Aufkleber in Englisch auf dem Automaten. Auch dieses Ticket muss vor der ersten Benutzung entwertet werden.

Touristenticket

Ein 72-Stunden-Ticket inklusive einer Hin- und Rückfahrt zum Flughafen Eleftherios Venizelos kostet 20€ [Stand 11/2021]. Es gilt nicht für die Buslinie X80 und für bestimmte Regionalzüge.

Sehenswürdigkeiten

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Antike Bauwerke

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Antike und andere Bauwerke
Akropolis
Karte
Karte von Athen

Die bedeutendsten Bauwerke der modernen Stadt Athen stammen aus der Antike. Dank einem weitsichtigen Architekten und Stadtplaner wurden nach der Verlegung des griechischen Regierungssitzes und Palast des Königs nach Athen im Jahre 1834 große Bereiche um die noch erhaltenen historischen Gebäude freigehalten, was Athen zu einer "grünen Lunge" und einem heute sehr sehenswerten historischen Zentrum verholfen hat.

Seit 2025 müssen Tickets wieder einzeln für jede Sehenswürdigkeit gekauft werden. Unbedingt sollte man online Tickets für die Akropolis, das Akropolis-Museum und die Agora kaufen. Dort gibt es immer lange Schlangen, wenn man ein Ticket vor Ort am Schalter kaufen möchte.

Akropolis

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  • 1 Akropolis (Ακρόπολη Αθηνών) . Die Akropolis mit dem Parthenon ist für die meisten Besucher die wichtigste Sehenswürdigkeit Athens, sie hat deshalb einen gesonderten Artikel erhalten. Wer nicht hoch laufen will oder kann, der benutze die Buslinie 230, die ganz in der Nähe der Tramhaltestelle Syntagma-Platz zur Akropolis (Endhaltestelle) abfährt. Tickets unbedingt längere Zeit vorher online buchen, da maximal 20000 Besucher pro Tag erlaubt sind.
Weitere historische Stätten und Artefakte am Fuße der Akropolis sind ebenfalls im Eintrittspreis enthalten. Besonders hervorzuheben sind:
    • 2 Theater des Dionysos (Θέατρο του Διονύσου) . Das Theater des Dionysos liegt am Südhang der Akropolis und gilt als die Geburtsstätte des europäischen Theaters. Es wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und war Dionysos, dem Gott des Weins und der Bühne, geweiht. Hier fanden die großen Dramenwettbewerbe statt, bei denen Werke von Aischylos, Sophokles, Euripides und Aristophanes erstmals aufgeführt wurden. Das Theater wurde ursprünglich aus Holz errichtet, bald aber in Stein erneuert und immer wieder erweitert, bis es schließlich Platz für rund siebzehntausend Zuschauer bot. Die Sitzreihen zogen sich hufeisenförmig um die runde Orchesterfläche, in deren Mitte sich ein Altar für Dionysos erhob. Von der Bühne und den Zuschauerrängen sind noch heute Teile erhalten, darunter Sitzplätze aus Marmor für Priester und Würdenträger in den vorderen Reihen. Obwohl das Theater im Laufe der Jahrhunderte verfiel und überbaut wurde, lässt sich bis heute die monumentale Anlage erkennen, die als Schauplatz der klassischen Tragödien und Komödien weltgeschichtliche Bedeutung gewann.
    • 3 Odeon des Herodes Atticus (Ωδείο Ηρώδου του Αττικού) . Das Odeon wurde im Jahr 161 n. Chr. vom reichen Athener Herodes Atticus zum Gedenken an seine Frau Regilla gestiftet. Es handelt sich um ein überdachtes Musiktheater römischer Prägung, das für Konzerte und kleinere Aufführungen bestimmt war. Die Anlage bot Platz für etwa fünftausend Zuschauer und besaß eine monumentale Bühnenfassade sowie ein halbkreisförmiges Auditorium mit steinernen Sitzreihen. Das hölzerne Dach wurde später zerstört, doch die Form des Theaters blieb deutlich erkennbar. Nach Jahrhunderten des Verfalls wurde das Odeon im 20. Jahrhundert restauriert und wird seither wieder für Konzerte, Opern und Veranstaltungen genutzt – besonders während des Athener Festivals.
    • 4 Asklepieion . Das Asklepieion am Südhang der Akropolis war ein Heiligtum des Gottes Asklepios, der in Athen als Gott der Heilkunst verehrt wurde. Es wurde um 420 v. Chr. gegründet, kurz nach einer Pestepidemie, die die Stadt schwer getroffen hatte. Die Anlage bestand aus einer kleinen Tempelanlage, einem Altar, einer Quelle mit heilkräftigem Wasser und einer langen Stoa, in der Kranke übernachteten, um im sogenannten Inkubationsschlaf Heilträume zu empfangen. Hier verbanden sich kultische Rituale mit frühen Formen medizinischer Behandlung. Noch heute sind Reste der Stoa, des Altars und der Wasseranlagen erkennbar, die einen Eindruck von der ruhigen Atmosphäre des Ortes vermitteln. Diese galt einst als Teil des Heilungsprozesses.
    • 5 Temple des Themis . Er stammt aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und war der Göttin Themis geweiht, die in der griechischen Mythologie für göttliche Ordnung, Gerechtigkeit und Recht steht. Von der Anlage sind heute nur Fundamentreste sichtbar, doch lässt sich erkennen, dass es sich um einen eher bescheidenen Kultbau handelte, vermutlich mit einem kleinen Altar im Freien. Zusammen mit benachbarten Heiligtümern, etwa dem der Gaia Kourotrophos, bildete er ein Ensemble kleiner Kultstätten, die den Alltag der Athener prägten und den Südhang der Akropolis zu einem spirituellen Zentrum jenseits der großen Monumente machten.
    • 6 Stoa des Eumenes (Στοά Ευμένους) . Sie wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. von Eumenes II., dem König von Pergamon, gestiftet und diente als überdachter Säulengang, der den Besuchern Schutz vor Sonne und Regen bot. Die Stoa verband die umliegenden Theaterbauten und Heiligtümer miteinander und war zugleich ein Ort, an dem sich Menschen trafen und austauschten. Heute sind noch Teile der Säulen und des Fundamentes erhalten. Sie vermitteln einen Eindruck von der Länge und Monumentalität der Anlage und zeigen, wie wichtig solche überdachten Wege für den antiken Alltag und die Organisation der Veranstaltungen am Südhang der Akropolis waren.
    • 7 Temenos des Dionysos Eleuthereus (Heiligtum des Dionysos) (Τέμενος του Διόνυσου) . Es ist dem Gott Dionysos geweiht, dem Schutzgott des Weines, des Theaters und der Fruchtbarkeit. Die Anlage entstand bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Zentrum der Dionysien, der großen Theaterfeste Athens. In der Anlage befanden sich ein kleiner Tempel, Altäre und Kultplätze, an denen Opfergaben dargebracht wurden. Das Heiligtum diente zugleich als religiöse und rituelle Bühne für die Aufführungen im benachbarten Theater und verband Kult, Kunst und städtisches Leben. Von der ursprünglichen Anlage sind heute nur noch Grundmauern und einige Steine erhalten. Dennoch lassen sich Lage und Ausmaß der Kultstätte gut erkennen, ebenso wie die enge Verbindung zwischen Religion und Theater in der klassischen Stadtplanung Athens.

Archäologische Stätten rund um die Akropolis

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  • 8 Römische Agora (Ρωμαϊκή Αγορά της Αθήνας) . Sie ist ein archäologisches Gelände, das zwischen der antiken griechischen Agora und der Akropolis liegt und aus der römischen Kaiserzeit stammt (vor allem 1.–3. Jahrhundert n. Chr.). Sie war das Handels- und Verwaltungszentrum Athens während der römischen Herrschaft. Die Römische Agora wurde unter Kaiser Augustus errichtet und unter Hadrian erweitert. Das Gelände befindet sich in der Plaka. Auffälligstes Bauwerk ist der achteckige Turm der Winde, der in römischer Zeit mit Sonnenuhren versehen war. Ansonsten sieht man zahlreiche Reste von Säulen. In der nähreren Umgebung gibt es zahlreiche Tavernen.
    • 9 Offener Marktplatz . Großes, rechteckiges, gepflastertes Areal, umgeben von Ladenreihen (Tabernae). Es war ein Handelszentrum für Händler, Handwerker und Besucher. Hier wurden Waren verkauft, Geschäfte abgewickelt und Steuern erhoben. Die Fundamente der einzelnen Geschäfte sind gut erhalten. Man erkennt, dass die Läden oft rechteckig und eng aneinandergebaut waren und über Innenhöfe oder Lagerräume verfügten.
    • 10 Stoa-Gebäude . Aus der römischen Kaiserzeit nach 100 n. Chr. stammen die überdachten Säulenhallen entlang des Marktplatzes. Oftmals waren es Säulen im ionischen oder korinthischen Stil. Sie boten Händlern und Kunden Schutz bei Regen oder starker Sonne und dienten als Sitzplätze für Verhandlungen. Die Kombination aus griechischen Säulenstilen und römischen Bauprinzipien (z.B. Arkaden und Pfeiler) zeigt die kulturelle Verschmelzung.
    • 11 Turm der Winde (Ωρολόγιο του Κυρρήστου) . Der Turm der Winde, auch Horologion genannt, ist ein bemerkenswerter Bau aus der Zeit um 50 v. Chr., der sich in der Nähe der Römischen Agora befindet. Er wurde vom Astronomen Andronikos von Kyrrhos als multifunktionale Zeit- und Wetterstation errichtet. Der etwa zwölf Meter hohe Turm ist oktogonal und jede seiner acht Seiten ist einem Windgott gewidmet, der die jeweilige Himmelsrichtung symbolisiert. Im Inneren befand sich eine Wasseruhr, die die Zeit anzeigte. Außen sind die Reliefs der Windgötter in fliegender Bewegung dargestellt, wodurch der Bau sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich bedeutsam ist.
    • 12 Türme und Ecken . Die Eckpunkte der Agora stammen vermutlich aus dem 2.–3. Jahrhundert n. Chr. und weisen massive Mauerreste und kleine Türme auf. Es handelte sich wahrscheinlich um Lager- oder Wachtürme, die Schutz und Kontrolle über die Agora boten. Die Türme zeigen, dass auch eine römische Marktanlage Verteidigungsaspekte aufwies – eine Mischung aus Handel und Sicherheit.
  • 13 Agora (Αρχαία Αγορά της Αθήνας) . Ein Besuch lohnt sich schon wegen der Sicht auf die nahe Akropolis, auch wenn nicht mehr allzu viele Gebäude erhalten sind. Einst war dieser Platz der zentrale Platz in Athen, auf dem Markt abgehalten wurde, Feste, Sportveranstaltungen und Versammlungen stattfanden. Hier diskutierten die Athener Bürger und so nebenbei war hier auch der Geburtsort der Demokratie. Quer durch den Platz verlief der mit Statuen gesäumte Panathenäen-Weg, hier standen Verwaltungsgebäude wie das Buleuterion, und es gab mehrere Säulenhallen, genannt Stoa. Die Attalos-Stoa wurde um 1950 wiederaufgebaut und beherbergt heute das Agora-Museum, Exponate sind u.a. antike Vasen und Kinderspielzeug aus Ton. Hinter der eigentlichen Agora steht auf einem Hügel der Hephaistos-Tempel, des öfteren auch als Theseion bezeichnet. Er ist einer der besterhaltenen griechischen Tempel, in christlicher Zeit diente er als Kirche, bis König Otto I. Athen im Jahre 1834 zur Hauptstadt machte. Das Gelände mit dem Museum ist im Sommer täglich von 8.00 bis 19.30 Uhr geöffnet, im Winter von 8.30 bis 15.00 Uhr. Eingang ist von der Adrianou Straße. Tickets besser vorher online kaufen.
    • 14 Tempel des Hephaistos (Ναός Ηφαίστου) . Er ist einer der besterhaltenen antiken Tempel. Er wurde in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr., kurz nach Beginn des Parthenonbaus, im dorischen Stil als sogenannter Peripteros errichtet, also als rechteckiger Bau, der vollständig von Säulenreihen umgeben ist. Er war dem Gott Hephaistos gewidmet, dem Schutzpatron der Schmiede und Handwerker, sowie wahrscheinlich auch Athene Ergane, die als Beschützerin des Handwerks galt – ein Hinweis auf die vielen Werkstätten, die sich damals rund um die Agora befanden.
    • 15 Stoa des Attalos (Στοά Αττάλου), Αδριανού 24 . Es handelt sich um eine große Säulenhalle, die im 2. Jahrhundert v. Chr. vom pergamenischen König Attalos II. erbaut wurde. Sie diente als überdachter Treffpunkt mit Läden und bot Schutz vor Sonne und Regen. Zugleich war sie ein lebendiger Ort des Handels und der Begegnung. Im 3. Jahrhundert n. Chr. wurde die Stoa zerstört, in den 1950er-Jahren jedoch rekonstruiert. Heute beherbergt sie das Museum der Agora, in dem Funde aus dem antiken Stadtzentrum Athens ausgestellt sind.
    • 16 Tempel des Apollon Patroos (Ναός Απόλλωνος Πατρώου) . Kleiner ionischer Tempel, Gottheit des Stammes der Athener.
  • 17 Areopag (Άρειος Πάγος) . Felsplateau, wo der oberste Gerichtshof des antiken Athen tagte. Auch bekannt aus der Paulusrede. Leicht über Treppen erreichbar mit schöner Aussicht, besonders für Sonnenuntergänge beliebt.
  • 18 Kerameikos (Κεραμεικός) . Der Name weist auf die Töpferwerkstätten hin, die sich hier befanden. Hier war aber auch ein Friedhof, auf dem bedeutende Athener Persönlichkeiten bestattet wurden. Heute ähnelt die Ausgrabungsstelle einer Parklandschaft, durch die zwei Straßen gesäumt mit Monumenten führen, die Originale sind jedoch im Museum. Zur Anlage gehört ein Museum, Beschriftungen auch in Deutsch. Sie ist geöffnet Di – So von 8.00 bis 15.00 Uhr, Eintritt mit der Kombikarte der Akropolis. In der näheren Umgebung findet man das "Benaki-Museum" und das Keramikmuseum.
  • 19 Hadrianstor (Πύλη του Αδριανού) . Triumphbogen, der symbolisch Alt-Athen und Neu-Athen verband. Mit Inschrift für Kaiser Hadrian.
  • 20 Olympieion (Ναός του Ολυμπίου Διός) . Der Tempel des Olympischen Zeus. Der unter Hadrian fertiggestellte Bau hatte einst über 100 Säulen von 17m Höhe, gerade mal ein gutes Dutzend ist davon übrig geblieben. Am Rand der Anlage stehen die Reste des Hadrianstores, es markierte den Übergang vom alten Athen zu dem unter den Römern angelegten Stadtteil.
  • 21 Hadriansbibliothek (Βιβλιοθήκη Αδριανού), Areos 6, 105 55 Athens Municipality . Gut erhaltene, korinthische Säulen am Eingang, die einen kleinen Eindruck vom damaligen Gebäude vermitteln können. Recht weitläufige Anlage mit vereinzelten Überresten der Bibliothek.

Hügel Philopappos und Pnyx

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  • 22 Pnyx (Πνύκα) . Der Pnyx ist ein historischer Hügel im Zentrum Athens, der eine zentrale Bedeutung für die Geschichte der Demokratie hat. Obwohl er auf den ersten Blick weniger spektakulär erscheint als die Akropolis, ist er einer der historisch bedeutendsten Orte der Welt. Seit etwa 507 v. Chr. war der Pnyx der Versammlungsort (ἐκκλησία, Ekklēsía) der Bürger Athens und somit der Ort, an dem die Demokratie entstand. Dort trafen sie sich zur Volksversammlung, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Obwohl heute nur noch Ruinen vorhanden sind, sind diese von großer historischer Bedeutung und bieten zudem einen schönen Ausblick. Dieser Ort war somit Zeuge der Reden von Perikles, Aristides und Alcibiades während des „Goldenen Zeitalters“ Athens. Er bot Platz für 6.000 bis 13.000 Zuhörer. Er wurde mehrmals umgestaltet, wodurch sich drei verschiedene Phasen in seiner Geschichte abzeichnen, bis die Ekklesia im ersten Jahrhundert v. Chr. in das Dionysos-Theater umzog. Während der Römerzeit wurde der Pnyx stattdessen als Heiligtum des Zeus genutzt.
    • 23 Heiligtum von Pan . In der entlang der Apostolou-Pavlou-Straße freigelegten Kammer befindet sich an der nördlichen Innenwand ein Relief, das Panos mit einer Nymphe darstellt. Der Gott sitzt auf einem Felsen und hält eine sogenannte „Hasenschale“ in der Hand, ein Hilfsmittel zur Hasenjagd. Neben ihm befindet sich die Nymphe in einer tanzenden Bewegung, dazwischen ist ein Baum zu sehen. Links von ihnen sitzt ein Hund auf seinen Hinterbeinen und schaut dem Gott und der Nymphe zu. Es handelt sich um eine Darstellung des Mythos von Pan und der in einen Baum verwandelten Nymphe Pitios. Ebenfalls sehenswert ist das großformatige Wandgemälde, das an der Außenwand der Kammer entdeckt wurde.
    • 24 Gefängnis von Sokrates (Φυλακές Σωκράτους) . Höhle, die angeblich das Gefängnis des Philosophen Sokrates war. Etwas Abseits der Touristenströme, inmitten eines sehr schön gestalteten Parks mit dem Philopappos-Denkmal, mit einer Aussicht zur Akropolis, weit in das Landesinnere, bis hin nach Piräus und das Meer.
    • 25 Pnyx Monument . Ca. spätes 6. Jh. v. Chr. bis ca. 330‒300 v. Chr. wurde der Versammlungsplatz für demokratische Entscheidungen genutzt. Man sieht 3 Bauphasen. Phase I: Der Versammlungsplatz war einfach gestaltet. Zuschauer saßen oder standen auf dem Felsen. Nördlich befand sich eine Terrasse mit einer Stützwand. Phase II: Es gab Änderungen – ein gewölbter Halbkreis mit höherer Stützmauer im Nordosten und Zugang über zwei Treppenwege. Die Bühne (Bema) wurde mittiger verschoben. Phase III: Monumentalisierung – große Stützmauer aus behauenen Steinblöcken, zentral gelegene Treppenanlage, zwei große Stoas an der Südseite (auf Wetterschutz bezogen) waren geplant, aber nie vollendet.
    • 26 Themistoklenische Antike Mauer (Θεμιστόκλειο τείχος) . 5. / 4. Jh. v. Chr. Die Reste von Befestigungsanlagen und Mauern, die das Gebiet umgrenzten bzw. Teil des Stadtwallsystems waren, helfen ebenfalls dabei, die Topographie und die Grenzen des Versammlungsorts zu verstehen.
    • 27 Hügel der Nymphen (Λόφος Νυμφών) . Nymphen sind niedere Göttinnen oder Elfen aus der griechischen Mythologie. Sie werden meist als schöne Mädchen dargestellt, die über Wälder, Flüsse und Berge herrschen. Archäologische Funde belegen, dass sich auf dem Gipfel des Hügels im späten 7. Jahrhundert v. Chr. ein Nymphenheiligtum befand. Deutliche Spuren künstlicher Bearbeitungen im Felsen geben Aufschluss über die Anlage des Heiligtums. Der Nymphenhügel ist nicht besonders hoch, bietet aber eine sehr weite Aussicht und einen fast 360-Grad-Panoramablick auf die Stadt Athen.
    • 28 Eptathrono . Die sogenannten Sieben Throne (griechisch Επτάθρονο) sind ein halbrunder, in den Fels gehauener Sitzbereich. Er besteht aus sieben (manche Wissenschaftler gehen von neun) halbkreisförmig angeordneten Steinstühlen mit Blick auf die Akropolis sowie einer davorliegenden Plattform. Das genaue Baudatum und der Zweck der Sieben Throne sind noch unklar. Einige Wissenschaftler nehmen an, dass es sich um einen religiösen oder rituellen Ort handelt, andere vermuten einen öffentlichen Versammlungsort oder einen Gerichtssaal. Aufgrund fehlender eindeutiger Beweise bleibt der wahre Zweck dieses Ortes jedoch ein Rätsel.
    • 29 Philopappos Denkmal (Μνημείο Φιλοπάππου) . Das Denkmal des Philopappos ist ein prachtvolles Mausoleum. Zu Ehren des wichtigen Wohltäters der Stadt, Gaius Julius Epiphanes Philopappos, errichteten die Bürger von Athen im Jahr 116 nach Christus das Mausoleum und ein Denkmal in der Nähe der Akropolis. Von hier aus hat man einen wunderschönen Panoramablick über Athen.
    • 30 Heroon von Mousaios (ηρώιον Μουσαίου) . Auf der Spitze des Hügels befindet sich dieses Denkmal, das bis zum 15. Jahrhundert intakt war und inzwischen zerstört ist. Von hier aus hat man eine großartige Aussicht. Von dem Denkmal selbst gibt es allerdings nicht viel zu sehen. Er war ein Dichter der Spätantike, Autor des berühmten Gedichts "Hero und Leander".

Andere Bauwerke

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  • 1 Zappeion (Ζάππειον Μέγαρο) . ist ein 1888 eingeweihtes klassizistisches Gebäude, das als ls Multifunktionsgebäude geplant und genutzt wird.
  • 2 Griechisches Parlament (Βουλή των Ελλήνων) . Der Palast wurde in den Jahren 1836–1843 im neoklassizistischen Stil vom deutschen Architekten Friedrich von Gärtner entworfen, ursprünglich als königlicher Palast. Seit 1929/1934 dient das Gebäude als Sitz des griechischen Parlaments. Die Fassade, der Platz sowie die umliegende Anlage sind ein schönes Beispiel für die öffentliche Architektur des 19. Jahrhunderts in Griechenland. Es besteht die Möglichkeit, das Parlament von innen zu besichtigen: Führungen durch das Gebäude (inklusive des Plenarsaals) werden angeboten, in der Regel kostenlos. Vor dem Parlament befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten. Besonders sehenswert ist die Wachablösung der Evzones, der traditionellen Elite-Garde, mit ihrer auffälligen Tracht. Jeden Tag, jede Stunde zu jeder vollen Stunde ist ein Wachwechsel am Grab des unbekannten Soldaten vor dem Parlament. Jeden Sonntag um 11:00 Uhr morgens findet eine besonders feierliche Wachablösung („Grand Change“) statt. Hier marschiert die gesamte Einheit der Evzones mit Militärkapelle vom Kasernenbereich aus zum Parlament und zum Grab des unbekannten Soldaten.
  • 3 Panathenäisches Stadion (Παναθηναϊκό Στάδιο), Vasileos Konstantinou Avenue, ​Λεωφόρος Βασιλέως Κωνσταντίνου . Sein Vorgängerbau bestand bereits in der Antike. Hier wurde ein Teil der Wettbewerbe der Panathenäischen Spiele zu Ehren der Göttin Athene abgehalten. In römischer Zeit wurde das Stadion als Arena genutzt. Anlässlich der Olympischen Spiele 1896 wurde der Neubau an originaler Stelle errichtet, auch bei der Olympiade 2004 fanden hier Wettbewerbe statt.
  • 4 Athener Trilogie (Νεοκλασική τριλογία Αθηνών), Πανεπιστημίου 28-32 . Die „Athener Trilogie“ (Αθηναϊκή Τριλογία) bezeichnet drei repräsentative Neoklassizistische Gebäude. Sie stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert, als Griechenland nach der Unabhängigkeit (1830) Athen zur Hauptstadt machte und mit klassizistischen Bauten an die Antike anknüpfen wollte.
    • 5 Universität (Εθνικό και Καποδιστριακό Πανεπιστήμιο Αθηνών), 30 Panepistimiou Ave, 106 79 Athens . Entworfen 1839 von Christian Hansen (dänischer Architekt). Typisch: große Freitreppe, ionische Säulen, Fresken im Giebelfeld. Das älteste der drei Bauten, Kernstück der Anlage.
    • 6 Akademie der Wissenschaften (Ακαδημία Αθηνών), Panepistimiou 28, 106 79, Athens . Fertiggestellt 1885. Starke Anlehnung an klassische griechische Tempelarchitektur (mit korinthischen Säulen, Statuen von Platon, Sokrates, Athena und Apollon). Gilt oft als das schönste neoklassizistische Gebäude Griechenlands.
    • 7 Nationalbibliothek (Εθνική Βιβλιοθήκη της Ελλάδος), Panepistimiou 32, Athina 106 79, ​Λεωφόρος Ανδρέα Συγγρού 364, Καλλιθέα 176 74, Ελλάδα. Tel.: +30 21 3099 97 00, E-Mail: . Fertiggestellt Ende des 19. Jahrhunderts. Beeindruckend: monumentale Freitreppe in Doppelschnecke, dorische Säulenordnung.
  • 8 Olympiaschwimmhalle Athen (Ολυμπιακό Κέντρο Υγρού Στίβου Αθηνών) . besonders sehenswert sind die Aussenanlagen.
  • 9 Stavros Niarchos Kulturzentrum (Κέντρο Πολιτισμού Ίδρυμα Σταύρος Νιάρχος), Andrea Syngrou Avenue 364, ​Λεωφόρος Ανδρέα Συγγρού 364. Tel.: +30 21 6809 10 00, E-Mail: . Moderner Bau von Renzo Piano. Beherbergt die Nationaloper und Nationalbibliothek, mit großem Park und Blick aufs Meer. Merkmale: freies WLAN, Parkplatz, Café, Garten, Restaurant, Souvenirgeschäft, Ausstellungshalle, Weinstube.

Museen

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Unter www.thisisathens.org Explore findet sich eine Auflistung von Museen mit weiterführenden Link

Nationales Archäologisches Museum
Museumsgebäude
  • Top-Sehenswürdigkeit 10 Nationales Archäologisches Museum (Εθνικό Αρχαιολογικό Μουσείο Αθηνών), 28is Oktovriou (Patission) 44 . Das Nationale Archäologische Museum ist mit über 11.000 Exponaten das größte archäologische Museum in Griechenland. Der klassizistische Bau wurde zwischen 1866 und 1889 errichtet und inzwischen mehrmals den Bedürfnissen angepasst. Die Sammlungen umfassen eine Zeitspanne von 6.800 v.Chr. bis 400 n.Chr., sie sind in alter Tradition meist in Vitrinen ausgestellt und gliedern sich in a)Prähistorische Sammlung (EG), b) Bronze- und Metallskulpturen (EG), c) altägyptische Kunst (EG), d) Vasen und andere kleinere Objekte (1. OG), e) Fresken und andere antike Malereien (1. OG). Im Untergeschoss findet man einen Shop und Toiletten. Das Museum ist geöffnet. Im Museum darf man ohne Blitz für private Zwecke fotografieren. Nächste Metro-Station: Victoria. Geöffnet: Im Sommer Di 13:30-20 Uhr, Mi-Mo 8-20 Uhr, im Winter Mo 13:30-20 Uhr, Di-So 8:30-15 Uhr. Preis: 7 Euro.
  • Top-Sehenswürdigkeit 11 Akropolis Museum (Μουσείο Ακρόπολης), Διονυσίου Αρεοπαγίτου 15. Tel.: +30 21 0900 09 00, Fax: 21 (0)924 16 43, E-Mail: . Das Innere des Museums ist sauber, modern und elegant. Der größte Teil der Ausstellungsstücke besteht aus antiken Marmorskulpturen. Merkmale: freies WLAN, rollstuhlzugänglich, Audioguide, Garderobe, Lesesaal, Fotografieren erlaubt, Berühren verboten, lautes Sprechen verboten. Geöffnet: täglich 8:00–22:00 (1. Nov.–31. Okt.); geschlossen: 1. Jan., Ostern, 1. Mai, 25. Dez., 26. Dez. Preis: 10€. Akzeptierte Zahlungsarten: Bargeld, Kreditkarte, Debitkarte.
  • 12 Byzantinisches und christliches Museum (Βυζαντινό και Χριστιανικό Μουσείο), 22 Vas. Sofia, 106 75 Athen. Tel.: +30 213 213 9572 . Das Museum wurde 1914 gegründet und gehört zu den Nationalmuseen. Über 30.000 Exponate vom 3. JH. bis heute. Metrostation Evangelismos oder Syntagma-Platz. Geöffnet: Mai-Okt Mo 13:30-20 Uhr, Di-So 8-20 Uhr, Nov-Apr Di-So 8:30-15 Uhr. Preis: Eintritt 4€.
  • 13 Museum für kykladische Kunst (Μουσείο Κυκλαδικής τέχνης), 4, Neopytou Douka Str. (Neubau) oder 1, Irodotou Str. (Stathatos Mansion). Tel.: +30 210 7228 321-3, E-Mail: . Das Museum im neuen Flügel ist verteilt auf 4 Stockwerke: 1 - Kykladische Kultur, 2,4 - altgriechische Kunst, 3 - Zypriotische Kultur. Metrostation Evangelismos oder Syntagma-Platz. Geöffnet: Mo, Mi, Fr, Sa 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-17 Uhr, Di geschlossen.
  • 14 Benaki-Museum (Μουσείο Μπενάκη), 1 Koumbari Str. & Vas. Sofias Ave. Tel.: 210 367 1000, E-Mail: . Privates Museum, von der Prähistorischen bis zur zeitgenössischen Kunst. Das Museum verfügt über mehrere Außenstellen. Geöffnet: Mo, Mi, Fr, Sa 9-19 Uhr, Do 9-24 Uhr, So 9-15 Uhr, Di geschlossen. Preis: Eintritt 7 €, Do frei.
  • 15 Numismatisches Museum (Νομισματικό Μουσείο Αθηνών), Eleftheriou Venizelou St Athen. Tel.: 210 3843 774 . Das Museum ist untergebracht im Haus Iliou Melathron, es war einst das Haus von Heinrich Schliemann. Es verfügt über einen Aufzug (barrierefrei). Nächste Metro-Station: Syntagma-Platz. Geöffnet: Winter: (außer Mo) 8:30-15 Uhr, Sommer Mo 13:30-20 Uhr, Di-So 8:00-20:00 Uhr. Preis: Eintritt 3 €.
  • 16 Frissiras-Museum (Μουσείο Φρυσίρα), 3 Monis Asteriou, Plaka, ​Monis Asteriou 3 & 7. Tel.: +30 210 3234 678 . Einziges Museum für zeitgenössische Malerei, in der Privatsammlung sind über 3000 Gemälde überwiegend europäischer Maler. Metrostation Syntagma-Platz. Geöffnet: Mi-So 11-17 Uhr, Mo, Di geschlossen. Preis: Eintritt 6€.
  • Top-Sehenswürdigkeit 17 Museum für Altgriechische Technik (Μουσείο Αρχαίας Ελληνικής Τεχνολογίας «Κώστας Κοτσανάς») . Ein fantastisches Museum, dass man nicht verpassen sollten. Hervorragende Demonstration einiger fantastischer Erfindungen der alten Griechen. Die meisten Modelle sind funktionsfähig und man kann mit diesen interagieren. Es ist ein relativ kleines Museum, aber wenn man sich die Zeit nimmt, alles zu lesen, wird es mehrere Stunden dauern. Geöffnet: 10.00-15.00.
  • 18 Kerameikos Archäologisches Museum (Αρχαιολογικό Μουσείο Κεραμεικού), 148 Ermou street . In Museum werden Funde aus der gleichnamigen Nekropole Athens gezeigt, darunter beeindruckende Grabmonumente, Grabreliefs und Alltagsgegenstände.
  • 19 Eisenbahnmuseum Athen (Σιδηροδρομικό Μουσείο Αθηνών). Tel.: +30 21 0512 62 95, +30 21 0529 75 48, E-Mail: . Das Athener Eisenbahnmuseum (oder Griechisches Eisenbahnmuseum) wurde 1979 gegründet und ist das größte Eisenbahnmuseum in Griechenland. Zu sehen sind: Dampflokomotiven, Personenkraftwagen, manuelle Feuerlöschpumpen und Feuerlöscher, verschiedene Schienenfahrzeugmodelle, sowie eine Vielzahl von Geräten. Geöffnet: Di-Fr: 09:00-13:00; jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 09:00-13:00. Preis: kostenlos.
"Olympias", Nachbau einer Triere im Schiffsmuseum, Paleo Faliro
  • Top-Sehenswürdigkeit 20 Hellenic Maritime Heritage Park (Ναυτικό Μουσείο Ελλάδος) . Park und Museum mit einem originalgetreuen Nachbau einer der berühmten antiken Trieren und dem Panzerkreuzer Averof. Das Schiff diente während des größten Teils der ersten Hälfte des Jahrhunderts als griechisches Flaggschiff und ist das einzige Schiff dieses Typs, das noch existiert.
  • 21 Kriegsmuseum (Athen) (Πολεμικό Μουσείο), Vasilissis Sofias Street 2, ​Βασιλίσσης Σοφίας & Ριζάρη 2 . Waffen der griechischen Armeen im Laufe der Jahrtausende.

Plätze und Straßen

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Straßen und Plätze
Syntagma Platz
  • 22 Syntagma-Platz (Πλατεία Συντάγματος) . Übersetzt bedeutet der Name Platz der Verfassung. Er wurde angelegt, als in den Jahren 1834 bis 1838 das Schloss für König Otto I. erbaut wurde. Dieses Schloss ist seit 1935 der Sitz des Griechischen Parlaments. Vor dem Parlament befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten. Es wird tagsüber bewacht von den Evzonen, ursprünglich der königlichen Leibgarde, heute Teil der Präsidialgarde. Es handelt sich um Soldaten mit einer Mindestgröße von 1,80m, bekleidet sind sie mit einer Uniform, die sich an den im Balkan üblichen Trachten orientiert. Die Uniformen variieren zwischen Sommer-, Winter- und Gala-Uniform. Die Soldaten stehen minutenlang unbeweglich und bilden für Touristen ein beliebtes Foto-Objekt. Sehenswert ist die Wachablösung jeweils zur vollen Stunde. Jeden Sonntag (gg.11:00,eher paar Min.früher) erfolgt eine große Wachablösung mit Marschkapelle und Fahnenkommando.
  • 1 Nationalgarten (Εθνικός Κήπος) . beginnt unmittelbar neben dem Syntagma-Platz, an ihn grenzt das Zappeion, eine Ausstellungshalle im klassizistischen Stil, umgeben von einer großen Grünfläche. Dahinter ist das Neue Schloss, heute Amtssitz des griechischen Ministerpräsidenten.
  • 23 Omonia-Platz (Πλατεία Ομονοίας) . Der Platz der Einheit ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, hier treffen mehrere Hauptverkehrsadern auf einem großen Kreisverkehr zusammen. Unterirdisch kreuzen sich hier die Linien 1 und 2 der Metro. Leider hat dieser Platz bezüglich Kleinkriminalität und Drogenmissbrauch einen sehr schlechten Ruf, und auch die südwestlich angrenzenden Straßen sind nicht besser.
  • 24 Monastiraki-Platz (Μοναστηράκι) . Er liegt zu Füßen der Akropolis, ist umgeben von unzähligen kleinen Läden und grenzt an das berühmte Altstadtviertel Plaka. Von hier laden nach Osten und Westen viele Gassen zum Bummeln und Essen ein. In der unmittelbaren Umgebung des Platzes ist die Pantanassa-Kirche, die Ruinen der Hadriansbibliothek und die Tsidarakis-Moschee, heute ein Keramik-Museum. In der Metrostation Monastiraki kreuzen sich die Linien 1 und 3.
  • 1 Likavittos (Λυκαβηττός) . Der Athener Stadtberg, auch als Licabettus bekannt, liegt nordöstlich der Akropolis und ist mit seinen 277m Höhe der höchste Punkt der Altstadt. Dorthin kommt man am besten, wenn man die Ploutarchou-Straße nach Norden geht und dann die Standseilbahn (Funicular-Bahn, Betriebszeiten Mo-So 09:00-03:00 Uhr, Einfache Fahrt 10€, Hin- und Rück 13€) nimmt, die ca. 150m steil bergauf fährt. Auf dem Hügel sind die weithin sichtbare Kirche Agios Georgios und ein Freilichttheater. Man bekommt von hier eine gute Übersicht über die Altstadt. Es empfiehlt sich, den Ausblick bei einem Drink im Café zu genießen. Etwas weiter westlich der Seilbahn befindet sich auch eine Möglichkeit, den Berg zu Fuß erklimmen inmitten von Kakteen. Auf halber Höhe befindet sich ein Café.
  • 1 Plaka-Viertel (Πλάκα) . Historisches Altstadtviertel unterhalb der Akropolis. Enge Gassen, Tavernen, kleine Läden, traditionelle Atmosphäre.

Kirchen

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Panagía Kapnikaréa Kirche
Agia Apostoli
Kirche Agios Demetrios Loumbardiaris
Davelishöhle mit Kirche
  • 1 Panagía Kapnikaréa Kirche (Καπνικαρέα) . Errichtet im 11. Jahrhundert auf den Resten eines antiken Tempels, der vermutlich der Göttin Athena oder Demeter geweiht war. Typische mittelbyzantinische Kreuzkuppelkirche mit reichem Bauschmuck, später durch Kapellen ergänzt. Besonders auffällig sind die harmonischen Proportionen und die schönen Steinreliefs.
  • 2 Kirche der Heiligen Apostel (Εκκλησία των Αγίων Αποστόλων Σολάκη) . Die Kirche ist ein byzantinischer Bau aus dem frühen 11. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Beispielen des sogenannten Kreuzkuppeltyps in der Stadt. Sie wurde auf den Ruinen römischer Bauten und eines Nymphaions errichtet und markiert den Übergang des Areals von einem antiken Zentrum des politischen und religiösen Lebens zu einem christlich geprägten Stadtbild. Charakteristisch sind das byzantinische Ziermauerwerk mit kufischen Mustern an der Fassade sowie die im Inneren erhaltenen Fresken, die Szenen aus dem Leben Christi und der Apostel zeigen. Nach umfangreichen Restaurierungen im 20. Jahrhundert zählt die Kirche zu den bedeutendsten Monumenten der mittelbyzantinischen Architektur in Athen.
  • 3 Kirche des Heiligen Demetrios Loumbardiaris (Ναός Αγίου Δημητρίου Λουμπαρδιάρη) . Die Kirche wurde während der osmanischen Eroberung erbaut, es gibt jedoch bereits Hinweise aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Ihren Namen erhielt sie der Überlieferung nach, als der damalige türkische Garnisonskommandeur im Jahr 1658 beschloss, die Kirche am Vorabend des Festes des Heiligen mit einer „Loubarda“-Kanone zu beschießen und zu zerstören. Kurz zuvor brach jedoch ein heftiges Gewitter aus und ein Blitz schlug in das Schießpulverlager der Türken ein. Dies führte zu einer gewaltigen Explosion, die den Beschuss der Kirche verhinderte. Im Jahr 1955 rekonstruierte der renommierte Architekt Pikionis, der auch die allgemeine Renovierung der Umgebung der Akropolis und des Philopappos übernommen hatte, den Tempel und machte dabei wichtige Entdeckungen, die bis in die byzantinische Zeit zurückreichen. Agios Demetrios Loubardiaris ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Stadt Athen und ein bedeutendes orthodoxes Denkmal.
  • 4 Kloster Kesariani (Μονή Καισαριανής) . Kleine sehr sehenswerte Klosteranlage auf dem Berg Hymettos aus dem 12.Jh. mit schönem Ausblick auf die Stadt. In der Nähe lohnen noch der Aussichtspunkt Taxiarches Hill, die Kirche der Himmelfahrt und das Asteriou-Kloster der Taxiarchen einen Besuch. Erreichbar per Taxi oder mit etwas Abenteuergeist von der Uni aus über mehrere Schleichwege und schöne Wanderpfade den Berg hinauf. Dafür entschädigen oben die tollen Ausblicke, die Gärten und die entspannte Natur.
  • 5 Kloster Pentelis (Μονή Πεντέλης της Κοιμήσεως της Θεοτόκου) . Das sehenswerte Kloster liegt versteckt im Wald. Es ist ein sehr schöner Ort mit hervorragenden Gemälden, der Ruhe und Frieden bietet.
  • 6 Kloster Daphni (Μονή Δαφνίου) . Es ist ein schönes, ruhiges, aber recht kleines Kloster. Es ist insgesamt gut erhalten und wird immer weiter restauriert. Der Eintritt ist frei, am Eingang muss man klingeln. Man kann fast alles besichtigen, darunter auch ein kleines Museum. Die byzantinische Kirche wurde im Jahr 1050 n. Chr. erbaut. Sie verfügt über wunderschöne Malereien.
  • 7 Davelis Höhlenkirche (Σπήλαιο Νταβέλη) . Man kann an der Hauptstraße parken und die knapp 800 Meter zur Höhle zu Fuß gehen. Es ist eine imposante Höhle mit einer kleinen Kapelle. Die Höhle geht etwa 50 Meter in die Tiefe. Eine Taschenlampe sollte man mitbringen.

Natur

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Koutouki-Höhle
  • 2 Koutouki-Höhle (Σπήλαιο Κουτούκι) . Sehenswerte Tropfsteinhöhle. Schwierig zu erreichen. Möglicherweise geschlossen.
  • Davelis Cave (Σπήλαιο Νταβέλη) . Die Höhle des berühmten Banditen "Ntavelis". Ein Ort, der für seine urbanen Legenden bekannt ist. Kleine, fotogene Kirche am Höhleneingang. Fantastische Aussicht auf die Umgebung.

Aktivitäten

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An vielen Stellen in der Stadt, z.B. Hotel-Rezeptionen, liegen kostenlose Führer Athens Guide (englisch) aus, sie werden monatlich neu aufgelegt.

Strände

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Asteras Beach Glyfada)
Vouliagmeni lake

Auch in Athen kann man baden gehen, wenn man auch von den Stadtstränden nicht die Qualität wie auf den Inseln erwarten kann. Je weiter weg man von Athen fährt, desto besser wird die Wasserqualität. Die besten Strände liegen an der Ostseite von Atika und um das Cape Sounion. Die sind aber für einen Tagesausflug schon ziemlich weit. Fast alle haben Strandbars, Sonnenschirme und Liegen.

Am einfachsten ist es, in die Tram einzusteigen, die direkt am Strand zwischen Piräus und Glyfada fährt. Es gibt kleinere und größere Strände, teuerer und einige die gratis sind. Wenn ein Strand gefällt, aussteigen; ansonsten zum nächsten fahren. Südlicher als Glyfada geht es mit Bussen, die von Glyfada abfahren. Von Athlen aus kommt man per Metro M2 un dann per Bus nach Glyfada.

  • 1 Votsalakia beach (Βοτσαλάκια) . Beliebter Kies-Strand in der Gegend von Piräus, der meist überfüllt ist aber sauber. Er ist von vielen Cafeterias und Restaurants umgeben und leicht mit dem Bus vom Piräus Zentrum oder Neo Faliro zu erreichen.
  • 2 Alimos beach . Der feine Sandstrand befindet sich in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums und ist sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden und entsprechend voll. Der Strand bietet Duschen und Sonnenschirme und Wassersportarten wie Jetski und Windsurfen. Er ist auch ideal für Kinder, da es eine Wasserrutsche und einen Spielbereich gibt. Weitere Attraktionen von Alimos sind der Yachthafen und mehrere Cafés.
  • 3 Glyfada Beach (Γλυφάδα) . In Glyfada gibt es mehrere kleine Strände. Die Gegend ist voller trendiger Cafés, gemütlicher Restaurants und lebhafter Bars. Die Gegend ist leicht mit vielen lokalen Bussen vom Stadtzentrum und der Straßenbahn zu erreichen.
  • 4 Voula beach (Βούλα Α) . Einer der beliebtesten Sandstrände in den Vororten von Athen.
  • 5 Kavouri beach . Rund um die Sandküste gibt es viele schöne Buchten mit freiem Zugang, andere mit Sand und andere mit kleinen Kieselsteinen. Kavouri ist eine ausgezeichnete Wahl zum Schwimmen und Sonnenbaden mit schönen Strandeinrichtungen und vielen Cafés direkt am Meer. Der Strand eignet sich gut für Strandspiele wie Beachvolleyball und andere Aktivitäten. Mikro und Megalo Kavouri sind die Hauptstrände in der Region und beide beliebte Ziele während der Sommersaison. Megalo Kavouri hat eine große Sandbucht mit flachem Wasser. Auf einer Seite des Strandes gibt es ein paar Fischtavernen, während Mikro Kavouri von viel Grün umgeben ist und eine Cafeteria mit schönen Mieteinrichtungen hat. Kavouri ist aufgrund des sauberen Wassers und der Freifläche des Strandes ein Top-Strand für Familien. Es gibt genügend Parkplätze an der Küste. An den Wochenenden ist es überfüllt. Kavouri ist mit öffentlichen Bussen oder Autos leicht zu erreichen.
  • 6 Lomvarda beach . Dieser kleine schöne Strand liegt ca. 30km von Athen entfernt in der Nähe von Vouliagmenis. Ein Teil des Strandes ist mit einigen Sonnenschirmen und Sonnenliegen organisiert, während der andere Teil frei ist. Der Strand besteht aus weichem Sand und kleinen Kieselsteinen, die bis zum Ufer reichen. Das Wasser ist normalerweise ruhig, außer bei starkem Nordwind. Vouliagmenis ist eine der gut entwickelten Küstenregionen in Athen mit kosmopolitischer Atmosphäre, daher ist der Strand im Sommer sehr überfüllt. Es gibt eine große Auswahl an Restaurants und Tavernen sowie Nachtbars für einen Abendspaziergang. Es ist leicht mit öffentlichen Bussen oder Autos zu erreichen.
  • 7 Vouliagmeni beach (Βουλιαγμένη Αττικής) . Einer der am besten organisierten Strände mit allen Arten von Strandeinrichtungen. Tennis- und Volleyballplätze, ein Spielbereich für Kinder, eine Wasserrutsche, individuelle Strandkörbe und ein Restaurant sind einige der Merkmale, die die Gegend unter Athenern sehr beliebt machen. Noch mit lokalen Bussen leicht zu erreichen. In der weiteren Region findet man viele Cafés und Restaurants am Meer.
  • 8 Vouliagmeni Lake (Λίμνη Βουλιαγμένη) . 12m tiefer natürlicher See, ideal um im kühlen Wasser zu schwimmen und im schönen Café direkt am Seeufer etwas trinken. Eintritt 15€.
  • 9 Varkiza beach (Βάρκιζα Αττικής) . Der Sandstrand von Varkiza ist ziemlich weit vom Stadtzentrum entfernt. Es ist einer der weniger überfüllten Strände mit allen Strandeinrichtungen wie Volleyballplätzen, Snackbars und einem Spielbereich für Kinder. Der Strand ist mit dem Bus direkt vom Stadtzentrum aus zu erreichen. Die Stadt Varkiza ist eine der beliebtesten Gegenden in den südlichen Vororten, die während der Sommersaison recht lebhaft ist. Die Gegend ist sehr gut entwickelt mit vielen Cafés und schönen Restaurants an der Küste und ein beliebtes Wochenendziel der Athener.
  • 10 Lagonisi beach (Λαγονήσι Αττικής) . Langonisi ist ein beliebter Ferienort, in dem viele Athener besonders am Wochenende gerne schwimmen gehen.

Einkaufen

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Supermarkt in Koukaki

Für Touristen ist wohl das Handelsdreieck, Emporiko Trigono die erste Wahl, auch wenn es in den letzten Jahren etwas an Bedeutung verloren hat. Es liegt zwischen den drei Endpunkten Omonia-Platz, Syntagma-Platz und Monastiraki. Hier findet man alles, angefangen von absolut schicken und teuren Markenartikeln bis hin zu billigsten Fernost-Importen. Letzteres leider mit steigender Tendenz.

Die Ladenöffnungszeiten variieren stark. Manche Geschäfte haben teilweise lange (bis 21.00 Uhr) geöffnet, was einem sehr entgegenkommt, allerdings ist dafür eine Mittagspause zu bedenken, die auch schon mal von halb zwei bis halb vier gehen kann. Im anderen Extremfall sind die Läden über Mittag geöffnet und schließen abends um 19 Uhr, samstags auch bereits um 14 Uhr.

Die großen Ketten sind eher in der Peripherie anzutreffen, etwa IKEA, Praktiker etc. Ebenso das extrem große Einkaufszentrum in Spata (mit Outlet "Εκπτωτικό Χωριό Αθήνα").

  • 1 Markt . Der gedeckte Markt ist auch Wert besucht zu werden und ein Erlebnis zu sehen.
  • Plaka (Πλάκα) . Die Altstadt von Athen, direkt nördlich der Akropolis. Enge Gassen, Krimskrams und Tourishops, scheinbar losgelöst von allen Ladenschlussgesetzen. Cafés und Restaurants säumen die Gassen.
  • 2 Thissio Flohmarkt . Speziell für Mitbringsel aller Art.
  • 3 Ermou (Οδός Ερμού) . Die Fußgängerzone mit Markengeschäften. Sie beginnt am unteren Ende des Syntagma-Platzes und reicht nach Westen bis nach Monastiraki. Parallel dazu verläuft die Mitropoleos, quasi 1b Lage.
  • 4 Kolonaki (Κολωνάκι Αττικής) . Vom Syntagma-Platz aus nach Osten die Vassilissis Sofias-Straße entlang, links / nördlich am Parlamentsgebäude vorbei. Hier beginnt eine sehr schicke Gegend, in der sich auch viele Botschaftsgebäude und Institutionen angesiedelt haben. Nördlich der Sofiastraße liegen viele Boutiquen, Designergeschäfte etc., außerdem kommt man von dort auf den Lykavittos-Hügel, von dem aus eine sehr schöne Aussicht zu genießen ist.
  • 5 The Mall Athens, Aνδρέα Παπανδρέου 35 . Im Stadtteil Marousi in der Nähe vom Olympiastadion. Eine Mall wie man sie von USA oder Oberhausen kennt. Sehr einfach mit der Metro zu erreichen. Station Neratziotissa der Linie 1, von den Bahnsteigen gibt es eine direkte Brücke zur Mall mit eine große Auswahl an Geschäften, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten. Nicht weit von dort befindet sich die Golden Mall mit Edelmarken.
  • 6 Athenas Straße . Vom Omonia Platz nach Monasteraki. Viele Geschäfte und auch Märkte und Verkaufsstände.
  • 7 Aolou Straße . Viele kleinere Geschäfte, Kleidung, Haushaltswaren, Schmuck, u.v.m.
  • 8 Monastiraki Flohmarkt . dieser berühmte Markt befindet sich im Herzen von Athen und bietet eine breite Palette von Waren, einschließlich Antiquitäten, Schmuck, Kleidung und Souvenirs.
  • 9 Attica . dies ist das größte Einkaufszentrum in Athen und bietet eine breite Palette von Geschäften, Restaurants und Cafés.

Kioske

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Früher mit Zigarettenwerbung zugepflastert - seit der Olympiade 2004 nicht mehr - prägen diese hellbraunen Büdchen das Stadtbild. Pro Stadtviertel gibt es mindestens einen, der bis in die Nacht geöffnet hat. Das Sortiment ist äußerst vielseitig und günstig: so kostet 0,5 l Wasser in der Regel 0,50€ (Stand 2020).

Küche

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Siehe auch: Essen und Trinken in Griechenland

  • Im Gegensatz zu den rein touristischen Inseln leben die meisten Restaurants in Athen, die abseits der Touristenströme liegen, von griechischen Gästen. Sie müssen daher in Qualität und Preis an griechische Bedürfnisse angepasst sein. Es lohnt sich also, solche Restaurants aufzusuchen.
  • Die Anzahl der Restaurants und Fast-Food ist unüberschaubar und man findet fast alle bekannten internationalen Küchen.
  • Gewöhnlich isst man ein Gyros oder anderes Fast-Food tagsüber, wenn man Besichtigungstouren macht und geht am Abend aus zum Essen in ein Restaurant. Dann wählen die meisten einfach ein Lokal in der Umgebung ihres Hotels, um langwierige Fahrten zu vermeiden. Gerade am Abend, wenn Metro und Busse seltener fahren, empfiehlt sich das.
  • Sollte in Restaurants das Trinkgeld nicht bereits in der Rechnung eingeschlossen sein, sind 10% Trinkgeld üblich, ansonsten wird einfach aufgerundet. Man kann das Geld sowohl einfach hinterlassen als auch ggf. direkt bei der Bedienung bezahlen.


In Athen gibt es auch einige Sterne-Restaurants:

  • 1 Funky Gourmet . dieses Restaurant wurde mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und bietet eine moderne griechische Küche.
  • 2 Spondi . dieses Restaurant wurde ebenfalls mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und bietet eine französische Küche mit mediterranen Einflüssen.
  • 3 Varoulko Seaside . dieses Restaurant wurde mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und bietet eine hervorragende Meeresfrüchte-Küche.
  • 4 Hytra . dieses Restaurant wurde ebenfalls mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und bietet eine kreative griechische Küche mit modernen Einflüssen.
  • 5 Botrini's . dieses Restaurant wurde mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und bietet eine saisonale Küche mit frischen Zutaten aus der Region.

Nachtleben

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Ausgehen in Athen macht Spaß! Es ist lange warm, die Südeuropäer haben Spaß am Feiern und die Clubszene ist vielfältig. So ist Athen eine der lebendigsten Städte (oder gar die Lebendigste). Es ist erstaunlich, wie viele Athener man zu jeder Tages- und Nachtzeit auf den Straßen sieh und es gibt viele Orte, an denen man Spaß haben und die Nacht durchtanzen kann. Hier sind einige der besten Optionen:

  • 1 Gazi (Γκάζι) . dies ist ein angesagtes Viertel im Herzen von Athen, das für sein Nachtleben bekannt ist. Es gibt viele Clubs, Bars und Restaurants, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind.
  • 2 Psirri (Ψυρρή) . ein weiteres beliebtes Viertel mit vielen Bars und Clubs, die sich auf engen Gassen und Plätzen befinden. Hier gibt es auch viele Restaurants und Cafés. Täglich Live-Musik u.a. auf dem Psiri-Platz. Sehenswert auch das Cafe 'Little Kook' in der Karaiskaki Straße wegen seiner besonderen Deko. In der Bar 'Dos Gardenias' in der Ivis-Str. wird allabendlich Latino-Musik gespielt.
  • Monastiraki. dieses Viertel ist ein lebhaftes Touristenviertel mit vielen Bars und Tavernen. Hier gibt es auch viele Street-Art-Kunstwerke zu entdecken.
  • Plaka (Πλάκα) . ein historisches Viertel mit vielen Restaurants, Cafés und Bars. Hier gibt es auch viele traditionelle Tavernen und griechische Live-Musik.
  • Kolonaki (Κολωνάκι Αττικής) . dies ist ein gehobenes Viertel, das für seine trendigen Bars und Clubs bekannt ist. Hier finden Sie auch viele schicke Restaurants und Rooftop-Bars mit herrlichem Blick auf die Stadt.
  • Glyfada (Γλυφάδα) . Das "junge" Nachtleben spielt sich vor allem in den unzähligen Clubs und Bars in Glyfada (Tram-Haltestelle Paralia Glyfadas, fast eine Stunde Fahrt mit der Tram nach Süden von Syntagma aus) ab.

Es gibt noch viele andere großartige Orte in Athen, an denen man das Nachtleben genießen kann. Die meisten Bars und Clubs öffnen erst gegen Mitternacht und bleiben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, daher lohnt es sich, sich auf eine lange Nacht einzustellen.

Wer auf der Suche nach spezieller Unterhaltung ist: Athen ist die einzige Stadt in Griechenland mit Swingerclubs.

Unterkunft

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Am besten man sucht sich eine Unterkunft innerhalb des Quadrates von Metaxourgeio - Omonia Platz - Plaka – Monasteraki. Dann kann man die meisten Attraktionen zu Fuß erreichen und es gibt auch viele U-Bahnstationen, um an die weiter weg liegenden Ziele zu kommen. Dort findet man Abends auch viele Restaurants, so dass man nicht extra fahren muss.

Omonia Platz (nördlich der Evripidou Straße) sollte man meiden, da dort viele Drogenabhängige herumlungern und man sich abends kaum aus dem Hotel traut, obwohl es nicht wirklich gefährlich ist. Es gibt zwar viele billige Hotels in dieser Gegend, aber es ist besser, in einem der anderen Viertel zu übernachten.

Psyri (südlich der Evripidou Str. bis Monasteraki, westlich Athina Str.): bestes Nachtleben, viele relativ günstige Restaurants, günstige Hotels, sehr viele Fußgängerstraßen, relativ laut, ca. 20 Fußminuten von der Akropolis.

Monasteraki: viele Hotels mit schönen Dachterrassen, sehr nah an den antiken Städten, viel Tourismus.

City Center (südlich Eripidou Str. bis Ermou Str., östlich Athina Str.): viel Street Food, etwas teurere Hotels und kaum Akropolis-Blick.

Syntagma: viele Einkaufsmöglichkeiten, Hotels der gehobenen Klasse.

Plaka: gemütliche Altstadt mit schönen Straßencafés, aber belebtes Touristenzentrum mit höheren Preisen und nicht den besten Restaurants.

Makrygianni (südlich der Akropolis): bester Blick von den Hotels auf die Akropolis und sehr nah am Museum und der Akropolis, aber wenige Restaurants und wenig Nachtleben.

Thiseio (westlich von Monasteraki): abseits der Touristenströme, ruhig, kaum Restaurants oder Nachtleben, aber nur 5 Gehminuten von Psiri entfernt.

Einige der besseren Hotels:

  • 1 Mirabello, Geraniou 49, Athens, 10431, Greece. Tel.: +30 21 05223657, E-Mail: .
  • 2 Polis Grand Hotel, 19 Patision and 10 Veranzerou St, Athens 104 32, Greece. Tel.: +30 210 5243 156-9, E-Mail: . dieses luxuriöse Hotel ist in einem historischen Gebäude untergebracht und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Akropolis. Das Haus liegt nahe Omonia-Platz, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten können zu Fuß erreicht werden. Das Personal ist freundlich und spricht teilweise deutsch. Zum Essen geht man aber besser in die Plaka.
  • 3 Four Seasons Astir Palace Hotel Athens . dieses Hotel befindet sich auf einer privaten Halbinsel am Meer und bietet eine atemberaubende Aussicht und erstklassige Einrichtungen.
  • 4 Electra Metropolis Hotel . dieses moderne Hotel befindet sich im Herzen von Athen und bietet einen Pool auf dem Dach mit Blick auf die Stadt und die Akropolis.
  • 5 AthensWas Hotel . dieses trendige Hotel bietet geräumige und elegant eingerichtete Zimmer sowie eine Dachterrasse mit einem Panoramablick auf die Stadt.
  • 6 St. George Lycabettus Boutique Hotel . dieses charmante Hotel bietet eine ruhige Oase inmitten des Trubels der Stadt und einen atemberaubenden Blick auf die Akropolis.
  • 7 New Hotel . dieses Design-Hotel ist in einem renovierten Gebäude aus den 1950er Jahren untergebracht und bietet eine einzigartige Atmosphäre. Die Zimmer sind modern und stilvoll eingerichtet und das Hotel verfügt über eine Dachterrasse mit Blick auf die Stadt.
  • 8 Perianth Hotel . dieses Hotel ist in einem historischen Gebäude untergebracht und bietet moderne, elegant eingerichtete Zimmer und eine Dachterrasse mit Panoramablick auf die Stadt.
  • 9 COCO-MAT Athens Jumelle . dieses Hotel bietet Zimmer, die alle von COCO-MAT-Produkten inspiriert sind und eine einzigartige und luxuriöse Atmosphäre schaffen. Das Hotel verfügt auch über einen Wellnessbereich und eine Dachterrasse mit einem Pool und einer Bar.
  • 10 Wyndham Grand Athens . dieses Luxushotel bietet geräumige, modern eingerichtete Zimmer und Suiten, die mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet sind. Das Hotel verfügt auch über eine Dachterrasse mit einem Pool und einem Restaurant mit Blick auf die Stadt und die Akropolis.

Athen bietet eine Vielzahl von Hostels und Budget-Hotels, die sich ideal für Backpacker und Reisende mit kleinem Budget eignen. Hier sind einige Backpacker-Hotels in Athen:

  • Athens Backpackers - dieses Hostel bietet Schlafsäle und private Zimmer zu erschwinglichen Preisen und verfügt über eine Dachterrasse mit Blick auf die Akropolis.
  • City Circus Athens - dieses Hostel ist in einem historischen Gebäude untergebracht und bietet Schlafsäle und private Zimmer mit einem Vintage-Flair.
  • Bedbox Hostel - dieses Hostel bietet eine Auswahl an Schlafsälen und privaten Zimmern sowie eine Gemeinschaftsküche und eine Lounge.
  • Safestay Athen Monastiraki - dieses Hostel ist in einem modernen Gebäude untergebracht und bietet eine Auswahl an Schlafsälen und privaten Zimmern, sowie eine Bar auf dem Dach mit Blick auf die Stadt.
  • Pella Inn Hostel - dieses Hostel bietet Schlafsäle und private Zimmer in einer günstigen Lage in der Nähe des Monastiraki-Platzes und der Akropolis.

Lernen

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Sicherheit

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Die enge Verbundenheit der Athener mit ihrem Viertel (eigentlich müsste es Sub-Viertel heißen, denn es gibt Dutzende) hat bisher die Entstehung von Slums (siehe Einwohnerzahl im Infokasten!) verhindert. Man kennt sich, grüßt sich und wechselt ein paar Worte. So bleiben die "Viertel" zwar klein, aber dafür nicht anonym. Viele Athener leben tatsächlich ein Leben lang in ihrem Viertel und sind so ein fester Teil des Lebens dort.

Man kann bedenkenlos nachts durch die Straßen schlendern. Auf der Sygrou befinden sich in Richtung stadtauswärts (Vorort "Kallithea") so viele Bordelle, dass man gerne durch die neben der Straße liegenden Viertel geht, damit man nicht ständig von den Türstehern angelabert wird. Diese "Ansprecher" sind zwar ungefährlich (schließlich sehen sie den potentiellen Kunden :)), aber nervig - und sind nach ein paar deutlichen Worten auch ruhig.

Da das Leben hier eh bis spät in die Nacht geht, sind bestimmte Stellen nie leer. Wenn man also nachts mal den Faden verloren hat, ist es ratsam, sich zum Syntagma durchzufragen - oder eines der preiswerten Taxis zu nehmen - und von da aus weiterzuziehen.

Die Gegend zwischen Omoniaplatz (der eigentlich ein großer Kreisverkehr ist) und Bahnhof hat nicht den besten Ruf, aber das hat auch den Grund, dass diese Ecke nicht wirklich schön ist (im Vergleich zu vielen anderen Stellen in der Stadt). Aber auch die klassischen Bahnhofsklischees wie Drogenhandel und Taschendiebstahl, die es auch im sonst so friedlichen Athen gibt, tragen zum Ruf bei.

Die Metro - in vielen Städten ein nicht gerade sicherer Ort - ist aufgrund ihres recht jungen Alters auch unter Sicherheitsaspekten geplant worden. Man kann sagen, es ist geglückt. Die (kritisch zu betrachtende) Kameraüberwachung und die helle, übersichtliche Gestaltung lassen kein Gefühl von Unwohlsein aufkommen. Außerdem wird die Metro nachts abgeschlossen.

Gesundheit

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Es ist schwerer, in Athen krank zu werden, als gesund zu bleiben! Das chlorierte Leitungswasser hat Trinkwasserqualität, auch wenn die Färbung das nicht immer vermuten lässt. Es gibt ausreichend Ärzte aller Fachrichtungen. Auch Krankenhäuser sind, wie man es von einer europäischen Hauptstadt erwartet, in genügender Anzahl vorhanden. Die Apotheken wirken - insbesondere abseits des Zentrums - manchmal etwas heruntergekommen, aber Apotheker verdienen nicht annähernd so viel wie in Deutschland. Da es aber einen ähnlichen Medikamentenlieferdienst gibt, sind eigentlich alle Arzneimittel in sehr kurzer Zeit verfügbar. Falls ein Medikament nicht unter dem selben Markennamen vertrieben wird, gibt es auf jeden Fall eine Alternative mit anderem Namen. Die Medikamente sind sehr preiswert, so dass es sich lohnt, Standardmedikamente wie Aspirin o.ä. "auf Vorrat" zu kaufen.

Praktische Hinweise

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  • Man kann nicht davon ausgehen, sich z.B. mit Taxifahrern gut auf Englisch verständigen zu können. Insbesondere falls die Reise in die Außenbereiche Athens führen sollte, empfiehlt sich eine Karte, um das Ziel klarmachen zu können. Ein Straßenname ist dann im allgemeinen nicht ausreichend, besonders da es gleichnamige Straßen in den vorher selbstständigen Stadtteilen gibt. Für griechische Wörter gibt es oft mehrere lateinische Schreibweisen, man findet z.B. die Αίολου-Straße als Aiolou, aber auch als Eolou.
  • Öffentliche Toiletten sind in Athen und in ganz Griechenland ausgesprochen selten, im "Notfall" besucht man ein Café und bestellt eine Kleinigkeit.
  • In den meisten Cafes und Restaurants gibt es freies WLAN, oft auch in Hotels.
  • Griechen sind in der Regel sehr zuvorkommend, wenn man ihnen mit ein Paar einfachen griechischen Vokabeln begegnet. Ein freundliches "Yassas" zur Begrüßung erwirkt oftmals Wunder. Sollte bspw. der Kellner danach anfangen auf Griechisch zu sprechen, genügt ein kurzer Hinweis und man kann auf Englisch weitersprechen.
  • Seit der Finanzkrise ist jeder Kauf und jede Dienstleistung mit einer Quittung zu belegen. Das führt dazu, dass man oftmals für den Kauf von Kaugummis an Kiosken eine Quittung ausgestellt bekommt. Andererseits sollte man gerade bei höheren Beträgen auf eine Quittung bestehen, um sicherzugehen, dass der Ladeninhaber keine Steuerhinterziehung begeht. Wird einem die Quittung verwehrt, braucht man laut Gesetz nicht zu bezahlen.

Ausflüge

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  • 31 Kap Sounion (Σούνιο) . Der Poseidon-Tempel am Kap Sounion auf der Halbinsel Attika. Hinfahrt ab der Regionalbusstation nahe der Metrostation Viktoria vom "Terminal" ( 37° 59′ 32″ N 23° 43′ 57″ O). Weitere Zustiegsmöglichkeit auch in der Innenstadt in der Filellion 10 (37° 58′ 26″ N 23° 44′ 2″ O), neben einem Kiosk, nahe dem Syntagma Platz. Möglicherweise ist der Bus dann schon voll. Einfach einsteigen, irgendwann kommt jemand fürs Ticket. Dem Busfahrer, wie immer in Athen, ein Handzeichen geben, wenn man einsteigen will. Die KTEL Busse sind in der Regel orange/weiß. Fahrt 2 Mal am Tag Hin/Zurück um 10:30 und 14:30. Rückfahrt gegen 13:30 und 17:30. Am Wochenende gibt es eine zusätzliche spätere Fahrt gegen 20:30 zurück. Am Kap Sounion befindet sich der Tempel (Eintritt 10 €), ein Museumshop und ein Restaurant.
  • 32 Eleusis (Ελευσίνα, ​Elefsína) . ist ein Ort etwa 30km nordwestlich von Athen. Seine Bedeutung erlangte er durch die Mysterien von Eleusis, einen der wichtigen Kulte des antiken Griechenland. Heute ist die Stadt unter dem Namen Elefsina ein Vorort von Athen. Sehenswert ist die archäologische Stätte. Eleusis war ein Pilgerzentrum. Die Anhänger der Göttin Demeter trafen sich hier jedes Jahr im Oktober und folgten einem festgelegten Ritual, den Mysterien um der Göttin zu huldigen. Unter anderem folgen sie den Spuren der Göttin zum "Plutonion", einem Höhleneingang der sich etwas versteckt vor dem grossen Tempel befindet, der in die Unterwelt führt, wo Demeter verzweifelt nach Persephone gesucht hat. Der Tempel selbst bildet den Mittelpunkt der Anlage mit dem "Telesterion" und dem Allerheiligsten dem "Anaktoron", wo die Pilger den Höhepunkt der Mysterien erlebten.
  • Saronischen Inseln wie Aegina oder Hydra ab Piräus mit einem Boot
  • Delphi -Tagesausflug mit dem Linienbus. Abfahrt 07:30 Uhr am KTEL Terminal B 38° 0′ 37″ N 23° 43′ 21″ O), Kosten 16,40 EUR, für eine Richtung (Stand 11/2019). Das Ticket gibt es am Schalter (1. auf der linken Seite) im Terminal. Man kann auch das Ticket für die Rückfahrt gleich in Athen kaufen. Fahrzeit ca. 3 Std., nach 2 Std. macht der Bus eine Pause an einem Hotel, wo eine Snackbar ist und man auf die Toilette kann. Rückfahrt von Delphi um 13.30 Uhr oder 16:30 Uhr.( im Winter nur 16.15 Uhr) 13:30 Uhr ist problemlos machbar, wenn im Museum und der Ausgrabungsstätte nicht viel los ist. Auf der Hinfahrt kann man dem Busfahrer auch sagen, dass man an der "Archaeological site" aussteigen will und spart sich dann den Weg durch ganz Delphi (ca. 15 Minuten). Der Ort ist nicht viel mehr als eine Ansammlung von Restaurants und Hotels. Es ist von Vorteil, zuerst in die Ausgrabungsstätte zu gehen und dann ins Museum, in der Ausgrabungsstätte braucht man mehr Zeit. Museum und Ausgrabungsstätte € 12 (Winter € 6) (Stand 05/2019). Die Busstation Delphi (ein Souvenirladen) ist von Athen aus kommend ganz am Ende des Ortes auf der rechten Seite. Der Bus zurück nach Athen hält an der gegenüberliegenden Straßenseite neben einem Kiosk.
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Einzelnachweise

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    Europäischer Kulturmonat (inzwischen eingestellt):
    1992: Krakau | 1993: Graz | 1994: Budapest | 1995: Nikosia | 1996: St. Petersburg | 1997: Ljubljana | 1998: Linz, Valletta | 1999: Plovdiv | 2000: keine | 2001: Basel, Riga | 2002: keine | 2003: St. Petersburg

    Kulturstadt Europas:
    1985: Athen | 1986: Florenz | 1987: Amsterdam | 1988: West-Berlin | 1989: Paris | 1990: Glasgow | 1991: Dublin | 1992: Madrid | 1993: Antwerpen | 1994: Lissabon | 1995: Luxemburg | 1996: Kopenhagen | 1997: Thessaloniki | 1998: Stockholm

    Kulturhauptstadt Europas:
    1999: Weimar | 2000: Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki, Krakau, Prag, Reykjavík, Santiago de Compostela | 2001: Porto, Rotterdam | 2002: Brügge, Salamanca | 2003: Graz | 2004: Genua, Lille | 2005: Cork | 2006: Patras | 2007: Sibiu, Luxemburg zusammen mit der Großregion Saar-Lor-Lux | 2008: Liverpool, Stavanger | 2009: Linz, Vilnius | 2010: Istanbul, Pécs, Essen für das Ruhrgebiet | 2011: Tallinn, Turku | 2012: Guimarães, Maribor | 2013: Košice, Marseille | 2014: Riga, Umeå | 2015: Mons, Plzeň | 2016: Breslau, Donostia-San Sebastián | 2017: Aarhus, Paphos | 2018: Leeuwarden, Valletta | 2019: Matera, Plovdiv | 2020 & 2021: Galway, Rijeka | 2022: Esch an der Alzette, Kaunas, Novi Sad | 2023: Veszprém, Timișoara, Eleusis | 2024: Bad Ischl, Bodø, Tartu | 2025: Chemnitz, Nova Gorica | 2026: Oulu, Trenčín |

    2027: Liepāja
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