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Peloponnes

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Der Peloponnes liegt im Süden Griechenlands. Obwohl er durch den künstlichen Kanal von Korinth von dem Festland abgetrennt ist, stellt er eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartike archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihren Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen.

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Lage der Region Peloponnes in Griechenland

Regionen[Bearbeiten]

Karte

Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen:

Orte[Bearbeiten]

  • Gythio. Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.
  • Kalamata (Καλαμάτα/Kalamáta). Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum des südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren.
  • Korinth (Κόρινθος/Kórinthos). Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.
  • Nafplion (Ναύπλιο/Náfplio). Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander.
  • Patras (Πάτρα/Pátra). Patras ist nach Athen und Thessaloniki die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.
  • Pyrgos (Πύργος/Pírgos). Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos die unweit von Olympia an der Westküste des Peloponnes liegt.
  • Pylos. Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten des Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer.
  • Sparta (Σπάρτη/Spárti). Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene Mystras.
  • Tripolis (Τρίπολη/Trípoli). Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtige Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Archäologische Stätten

Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur (ca. 1600-1100 vor Christus) sind Mykene, Tyrins und der Nestorpalast bei Pylos. Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind Olympia, Epidauros und Messene. Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z. B. Mystras, Methoni, Akrokorinth bei Korinth, Monemvasia und die Palimidifestung in Nafplion.

Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind Emialon, Prodromou und Filosofou bei Dimitsana, Monoi Loukos bei Astros und Taxiarchis bei Ägion.

Landschaften

Hintergrund[Bearbeiten]

Kanal von Korinth

Der Name des Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König der große Teile von Elis und Arkadiens eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach im benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in Olympia.

Der Peloponnes ist die südlichste griechische Region, die Temperaturen liegen etwa um 3°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400 m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Rio-Andirrio-Brücke bei Patras

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mit der Fähre ab Venedig (soll eine grandiose Ausfahrt am Markusplatz vorbei sein) oder deutlich kürzer und billiger von Ancona, Brindisi, Triest oder Otranto. Ankunft im Hafen von Patras. Ab 2013 gibt es die Verbindung ab Venedig nicht mehr - stattdessen eine Verbindung ab Triest.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Die Autobahn A8 verbindet den Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von Athen und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis Patras. Sie ist zur Zeit (Stand August 2015) teilweise nur zweispurig ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Von den 120 km zwischen dem Abzweig Korinth und Akteo/Patras sind 100km nicht vierspurig ausgebaut. Die Verkehrsführung ist meist einspurig, überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig.

Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die Rio-Andirrio-Brücke bei Patras auf den Peloponnes.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Preiswerte Charterflüge nach Kalamata (IATA CodeKLX) sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Athen (IATA CodeATH) wird täglich im Linienverkehr angeflogen und mit der S-Bahn-Proastiakos nach Korinth kann die Peloponnes auch bequem erreicht werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alle Regionen der Peloponnes haben ihre Sehenswürdigkeiten. Beispiele von besonderen Orten, Standen und Bauten sind auf den zugehörigen Seiten von Argolis, Arkadien, Korinthien, Lakonien, Messenien, Elis und Achaia zu finden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu beginn einen Korb mit Brot gereicht.

Vorspeisen die man oft auf den Karten einer Taverna findet sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten Hauptspeisen sind wahrscheinlich Giros, Moussaka (Auflauf aus Hackfleisch und Auberginen oder Nudeln) und Souvlaki (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte Nachspeisen sind Baklava (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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