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Achaia

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Aus Wikivoyage
Achaia
HauptstadtPatras
Einwohnerzahl291.469(2011)
Fläche3.272 km²
Postleitzahl
Vorwahl
Webseitewww.achaia.gr
Lagekarte

Achaia (Αχαΐα/Achaía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordwesten des Peloponnes

Die Region Achaia bietet eine Kombination aus antiken Sehenswürdigkeiten, beeindruckenden Schluchten und Berglandschaften, historischen Klöstern, malerischen Küstenorten, schönen Stränden sowie kulturellen Höhepunkten wie dem berühmten Karneval von Patras und traditionsreichen Weingütern.

Regionen

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Der Bezirk gliedert sich in fünf Gemeindebezirke Egialia, Erymanthos, Kalávryta, Patras und West Achaia.

Karte
Karte von Achaia
  • 1 Patras (Πάτρα) . Patras ist die größte Stadt der Peloponnes und das wirtschaftliche Zentrum Westgriechenlands. Sie bietet eine lebendige Uferpromenade, zahlreiche Cafés und Restaurants sowie bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die mittelalterliche Burg, das römische Odeon und die imposante Kirche des Heiligen Andreas. Die Stadt ist außerdem für ihren farbenfrohen Karneval bekannt, der größte Griechenlands. Von Patras aus lassen sich Ausflüge in die umliegenden Weinregionen und an die Strände des Golfs von Patras unternehmen.
  • 2 Rio (Ρίον) . Die Stadt Rio liegt nördlich von Patras und ist vor allem durch die beeindruckende Rio-Andirrio-Brücke bekannt, die die Peloponnes mit Mittelgriechenland verbindet. Sehenswert sind außerdem die venezianische Festung, der Küstenbereich mit Blick auf die Meerenge und die mehreren gepflegten Strände. Durch die Universität von Patras herrscht hier ein junges und lebendiges Ambiente.
  • 3 Aigio (Αίγιο) . Malerisch am Golf von Korinth gelegen, verfügt Aigio durch seine erhöhte Lage über einen herrlichen Meerblick. Die Stadt besitzt eine charmante Altstadt, historische Kirchen und eine lange Uferpromenade. In der Umgebung gibt es Olivenhaine, Zitrusplantagen und zahlreiche Badestrände.
  • 4 Kalavryta (Καλάβρυτα) . Kalavryta ist ein beliebter Bergort am Fuße des Chelmos-Gebirges. Im Winter kommen zahlreiche Wintersportler in das nahegelegene Skigebiet, während im Sommer Wanderer und Naturliebhaber die umliegenden Schluchten und Wälder erkunden. Besonders bekannt ist die historische Zahnradbahn, die durch die Vouraikos-Schlucht fährt und als eine der schönsten Bahnstrecken Griechenlands gilt. Ein Mahnmal und ein Museum erinnern zudem an die tragischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs.

Badeorte

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  • 5 Kato Achaia (Κάτω Αχαΐα) . lebhafter Küstenort mit langen Sandstränden.
  • 6 Selianitika (Σελιανίτικα Αχαΐας) . hübscher, touristisch gut erschlossener Küstenort am Golf von Korinth.
  • 7 Longos (Λόγγος Αχαΐας) . kleiner Badeort, bekannt für seine Uferpromenade und Strände.
  • 8 Akrata (Ακράτα Αχαΐας) . einer der bekanntesten Badeorte mit langem Kies-/Sandstrand und vielen Ferienunterkünften.

Weitere Ziele

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Natur

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  • 1 Vouraikos-Schlucht (Φαράγγι του Βουραϊκού) . Die Vouraikos-Schlucht zählt zu den spektakulärsten Naturlandschaften Griechenlands und steht unter Naturschutz. Der Fluss Vouraikos hat sich über Jahrtausende hinweg tief in das Kalkgestein eingeschnitten und dabei eine mehrere hundert Meter tiefe Schlucht geschaffen. Steile Felswände, natürliche Quellen, kleine Wasserfälle, dichte Wälder sowie zahlreiche Brücken und Tunnel prägen die Landschaft, die Besucher erleben können. Wanderwege, die entlang der Bahnstrecke durch die Schlucht führen, bieten immer wieder beeindruckende Ausblicke.
  • 2 Chelmos-Vouraikos-Nationalpark (Εθνικό Πάρκο Χελμού - Βουραϊκού) . Der Nationalpark umfasst eine der vielfältigsten Naturlandschaften Griechenlands. Tiefe Schluchten, dichte Tannen- und Kiefernwälder, alpine Hochflächen, Höhlen und zahlreiche Quellen prägen seine Landschaft. In diesem Gebiet leben seltene Tierarten wie Steinadler, Wildkatzen und verschiedene Greifvögel. Der Park verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
  • 3 Spileo ton limnon (Σπήλαιο Λιμνών) . Die Höhle der Seen (griechisch: Spilaio ton Limnon) zählt zu den außergewöhnlichsten Naturattraktionen Griechenlands. Sie liegt in der Nähe des Dorfes Kastria, etwa 17 Kilometer von Kalavryta entfernt, auf einer Höhe von rund 800 Metern über dem Meeresspiegel. Ihren Namen verdankt sie den zahlreichen unterirdischen Seen, die sich terrassenförmig über mehrere Ebenen erstrecken und ein einzigartiges Landschaftsbild bilden. Die Höhle entstand über Millionen von Jahren durch die Auswaschung des Kalkgesteins. Dabei formten sich große Hallen, enge Gänge und natürliche Becken, die teilweise dauerhaft mit kristallklarem Wasser gefüllt sind. Besonders eindrucksvoll sind die terrassenförmig angeordneten Seen, die weltweit nur an wenigen Orten in dieser Form vorkommen. Das Naturschauspiel wird durch farbenreiche Tropfsteinformationen, Stalaktiten, Stalagmiten und Sintervorhänge ergänzt, die von einer stimmungsvollen Beleuchtung in Szene gesetzt werden. Für Besucher wurde ein etwa 500 Meter langer Rundweg mit sicheren Stegen und Aussichtsplattformen angelegt. Während der Führung erhält man Einblicke in die geologische Entstehung der Höhle und erfährt mehr über Fossilien und Knochenfunde ausgestorbener Tiere, darunter Überreste von Flusspferden, Hirschen und anderen eiszeitlichen Säugetieren.
  • 4 Zivlou-See (Τσιβλού) . Der Zivlou-See (auch Tsivlou-See) ist ein malerischer Bergsee, der in die bewaldeten Hänge des Chelmos-Gebirges eingebettet ist. Er entstand im Jahr 1913 durch einen gewaltigen Erdrutsch, der den Fluss Krathis aufstaute. Der See beeindruckt mit seinem klaren, türkisfarbenen Wasser, das je nach Tageszeit und Lichteinfall unterschiedliche Farbtöne annimmt. Umgeben von dichten Kiefern- und Tannenwäldern bietet die Landschaft eine ruhige und nahezu unberührte Atmosphäre. Ein Rundweg führt entlang des Ufers und eignet sich hervorragend für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren.

Klöster

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Vouraikos-Tal beim Kloster Mega Spilaio
Kloster Mega Spiiaio
  • 1 Kloster Mega Spilaio (Μονή Μεγάλου Σπηλαίου) . Das imposante Kloster wurde direkt in eine steile Felswand gebaut. Es zählt zu den ältesten Klöstern Griechenlands und beeindruckt durch seine Architektur, Geschichte und Aussicht. Der Name des Klosters bedeutet Große Höhle. Es wurde gegründet im 8. Jahrhundert und steht in einer Höhle unter einer hoch aufragenden Felswand. Bedeutendstes Heiligtum in diesem Kloster ist eine Marienikone, die angeblich von dem Evangelisten Lukas geschaffen wurde. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut, nachdem es im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.
  • 2 Kloster Agia Lavra (Αγία Λαύρα Καλαβρύτων) . Dieses historische Kloster spielt eine wichtige Rolle in der griechischen Unabhängigkeitsgeschichte und beherbergt wertvolle Ikonen sowie religiöse Kunstschätze. Das Kloster hat für die Griechen den Status eines Nationalheiligtums, hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.
  • 3 Agias Eleousas . Ein schönes Kloster im Grünen mit freundlichen und gastfreundlichen Nonnen.
  • 4 Kloster Makelaria (Μονή Μακελλαριάς) . Das Kloster liegt spektakulär auf einem steilen, kahlen Felsrücken über dem Fluss Selinountas in der Bergregion von Kalavryta und bietet eine hervorragende Aussicht. Der Weg dorthin führt über eine 15 Kilometer lange, gut befahrbare Schotterstraße durch einen malerischen Eichenwald.

Archäologische Stätten

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  • 1 Aigeira (Αρχαία Αιγείρα) . Die antike Stadt Aigeira war einst ein bedeutendes Zentrum des Achäischen Bundes. Heute kann man die Überreste des Theaters, Tempel, Wohnhäuser und öffentlicher Gebäude sehen. Die Ausgrabungsstätte liegt auf einem Hügel mit herrlichem Blick über den Golf von Korinth.
  • 2 Voudeni (Μυκηναϊκό νεκροταφείο Βούντενης) . Voudeni ist ein mykenischer Siedlungs- und Nekropolenkomplex etwa 7–8 km nordöstlich von Patras. Die Anlage wurde ungefähr 1500–1000 v. Chr. genutzt und war offenbar über mehrere Jahrhunderte ein bedeutendes regionales Zentrum. Das eigentliche Highlight ist die Nekropole. Bislang wurden 78 in den Fels gehauene Kammergräber dokumentiert. Die Grabformen sind erstaunlich vielfältig – darunter runde, rechteckige, hufeisenförmige und tholosartige Anlagen.

Sonstiges

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  • 3 Rio-Andirrio-Brücke (Γέφυρα «Χαρίλαος Τρικούπης») . Die spektakuläre Schrägseilbrücke verbindet die Peloponnes mit dem griechischen Festland. Mit einer Länge von fast drei Kilometern zählt sie zu den bedeutendsten Ingenieurbauwerken Europas und bietet beeindruckende Ausblicke auf den Golf von Patras.
  • 4 Odontotos-Zahnradbahn (οδοντωτός σιδηρόδρομος Διακοπτού - Καλαβρύτων) . Die historische Zahnradbahn, die den Küstenort Diakopto mit dem Bergort Kalavryta verbindet, gilt als eine der schönsten Eisenbahnstrecken Europas. Auf einer Strecke von rund 22 Kilometern überwindet sie große Höhenunterschiede und passiert enge Schluchten, steile Felswände, Tunnel und Viadukte. Während der etwa einstündigen Fahrt eröffnet sich den Fahrgästen ein ständig wechselndes Panorama aus Flusslandschaften, Bergen und Wäldern. Die Bahn ist ein technisches Denkmal aus dem 19. Jahrhundert und zählt zu den beliebtesten touristischen Attraktionen der gesamten Peloponnes.
  • 1 Achaia Clauss (Αχαΐα Κλάους) . Das 1861 gegründete Weingut zählt zu den ältesten Griechenlands. Es ist insbesondere für seinen Dessertwein Mavrodaphne bekannt, der weltweit exportiert wird. Besucher haben die Möglichkeit, die historischen Steinkeller mit jahrzehntealten Holzfässern zu besichtigen, an Weinverkostungen teilzunehmen und mehr über den Weinbau auf der Peloponnes zu erfahren. Die Anlage mit ihren Türmen und Natursteinbauten ähnelt einem kleinen Schloss und bietet zudem einen schönen Blick auf Patras und den Golf.

Hintergrund

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Geschichte: Bereits in mykenischer Zeit war die Region besiedelt und entwickelte sich später zu einem wichtigen Zentrum der griechischen Welt. In der Antike spielten Städte wie Aigeira und Patras eine bedeutende Rolle; insbesondere Patras wurde durch seine Lage am Meer zu einem wichtigen Handelsplatz. Die Region war Teil des Achäischen Bundes, eines Zusammenschlusses griechischer Städte, der im 2. Jahrhundert v. Chr. in Konflikt mit Rom geriet und schließlich zur römischen Herrschaft über Griechenland führte. Unter den Römern erlebte Patras eine Blütezeit und wurde zu einem bedeutenden Hafen- und Kulturzentrum. Im Mittelalter wechselte Achaia mehrfach die Herrschaft und stand unter byzantinischem, fränkischem, venezianischem und osmanischem Einfluss. Zahlreiche Burgen und Klöster zeugen bis heute von dieser wechselvollen Vergangenheit. Eine besondere Bedeutung hat Kalavryta, das eng mit der griechischen Unabhängigkeitsbewegung von 1821 verbunden ist. Auch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs haben die Geschichte der Region geprägt und werden in Museen und Gedenkstätten dokumentiert.

Landesnatur: Die Region erstreckt sich vom Golf von Patras und dem Golf von Korinth mit ihren Küstenebenen und Stränden bis in die imposanten Gebirgslandschaften des Chelmos-Gebirges. Tiefe Schluchten, bewaldete Berghänge, fruchtbare Täler, Flüsse und natürliche Seen prägen das Landschaftsbild. Besonders eindrucksvoll sind die Vouraikos-Schlucht, der Chelmos-Vouraikos-Nationalpark, die unterirdischen Seen der Höhle von Kastria sowie der malerische Zivlou-See. Die Küstenregion ist geprägt von langen Stränden, kleinen Buchten und traditionellen Hafenorten, während das bergige Hinterland durch Tannenwälder, Bergdörfer und landwirtschaftlich genutzte Flächen seinen ursprünglichen

Sprache

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Anreise

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Mobilität

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Aktivitäten

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Küche

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Nachtleben

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Das Nachtleben in Achaia ist zum größten Teil von Strandbars und Strandclubs wie dem berühmten "Koursaros". Daneben finden sich aber noch viele Bars und Kneipen in den kleinen Dörfern und Städten Achaias.

Sicherheit

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Klima

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Ausflüge

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Literatur

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