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Peloponnes

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Peloponnes
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Die (häufig auch: der) Peloponnes liegt im Süden Griechenlands. Obwohl sie durch den künstlichen Kanal von Korinth von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihren Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Name der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von Elis und Arkadien eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach im benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in Olympia.

Die Peloponnes ist abgesehen von Kreta die südlichste griechische Region, die Temperaturen liegen etwa um 3°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400 m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb.

Regionen[Bearbeiten]

Karte Peloponnes2.jpg

Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen:

  • Achaia Website dieser Einrichtung (Περιφερειακή ενότητα Αχαΐας). Achaia in der Enzyklopädie Wikipedia Achaia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAchaia (Q2495811) in der Datenbank Wikidata. Hauptstadt Patras
  • Korinthien Website dieser Einrichtung (Περιφερειακή Ενότητα Κορινθίας). Korinthien in der Enzyklopädie Wikipedia Korinthien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKorinthien (Q208306) in der Datenbank Wikidata. Hauptstadt Korinth
  • Elis Website dieser Einrichtung (Νομός Ηλείας). Elis in der Enzyklopädie Wikipedia Elis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElis (Q1063649) in der Datenbank Wikidata. Hauptstadt Pyrgos
  • Arkadien Website dieser Einrichtung (Νομός Αρκαδίας). Arkadien in der Enzyklopädie Wikipedia Arkadien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArkadien (Q170054) in der Datenbank Wikidata. Hauptstadt Tripoli
  • Argolis Website dieser Einrichtung (Περιφερειακή Ενότητα Αργολίδας). Argolis in der Enzyklopädie Wikipedia Argolis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArgolis (Q191897) in der Datenbank Wikidata. Hauptstadt Nafplio
  • Messenien (Περιφερειακή Ενότητα Μεσσηνίας). Messenien (Q11723843) in der Datenbank Wikidata. Hauptstadt Kalamata
  • Lakonien Website dieser Einrichtung (Νομός Λακωνίας). Lakonien in der Enzyklopädie Wikipedia Lakonien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLakonien (Q190216) in der Datenbank Wikidata. Hauptstadt Sparta

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mit der Fähre ab Venedig oder deutlich kürzer und billiger von Ancona, Brindisi, Triest oder Otranto. Ankunft im Hafen von Patras.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Die Autobahn A8 verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von Athen und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis Patras. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig.

Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die Rio-Andirrio-Brücke bei Patras auf die Peloponnes.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Preiswerte Charterflüge nach Kalamata (IATA CodeKLX) sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Athen (IATA CodeATH) wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der S-Bahn-Proastiakos nach Korinth kann die Peloponnes bequem erreicht werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig.

Orte[Bearbeiten]

Orte
Patras von Festung aus gesehen
Karte von Peloponnes
  • 1 Patras. Patras in der Enzyklopädie Wikipedia Patras im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPatras (Q133123) in der Datenbank Wikidata. Patras ist nach Athen und Thessaloniki die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.
  • 2 Korinth. Korinth in der Enzyklopädie Wikipedia Korinth im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKorinth (Q103011) in der Datenbank Wikidata. Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.
  • 3 Pyrgos (Πύργος Ηλείας). Pyrgos im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Pyrgos in der Enzyklopädie Wikipedia Pyrgos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPyrgos (Q216307) in der Datenbank Wikidata. Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos die unweit von Olympia an der Westküste der Peloponnes liegt.
  • 4 Tripoli (Τρίπολη). Tripoli im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tripoli in der Enzyklopädie Wikipedia Tripoli im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTripoli (Q193409) in der Datenbank Wikidata. Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.
  • 5 Nafplion. Nafplion in der Enzyklopädie Wikipedia Nafplion im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNafplion (Q202337) in der Datenbank Wikidata. Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander.
  • 6 Pylos Website dieser Einrichtung (Πύλος). Pylos in der Enzyklopädie Wikipedia Pylos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPylos (Q7263152) in der Datenbank Wikidata. Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt.
  • 7 Kalamata. Kalamata im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Kalamata in der Enzyklopädie Wikipedia Kalamata im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKalamata (Q167895) in der Datenbank Wikidata. Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Vor der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.
  • 8 Sparta. Sparta in der Enzyklopädie Wikipedia Sparta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSparta (Q5690) in der Datenbank Wikidata. Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene Mystras, dem mit Abstand wichtigste byzantinischen Monument in Griechenland.
  • 9 Stoupa (Στούπα Μεσσηνίας). Stoupa in der Enzyklopädie Wikipedia Stoupa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStoupa (Q7620562) in der Datenbank Wikidata. Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, zB mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.
  • 10 Gythio. Gythio in der Enzyklopädie Wikipedia Gythio im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGythio (Q992256) in der Datenbank Wikidata. Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Highlights[Bearbeiten]

  • Städte: Patras, Naphplion
  • Antike Stätten: Mykene, Olympia, Epidauros
  • Burgen: Methoni, Monemvasia
  • Landschaften: Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht
  • Klöster: Agia Lávra, Méga Spileo

Archäologische Stätten[Bearbeiten]

Archäologische Stätten
Mykene

Mykenische Kultur (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind:

  • 1 Mykene. Mykene in der Enzyklopädie Wikipedia Mykene im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMykene (Q132564) in der Datenbank Wikidata. war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 2 Tiryns. Tiryns in der Enzyklopädie Wikipedia Tiryns im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTiryns (Q217379) in der Datenbank Wikidata. Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5 km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 3 Nestorpalast (Ανάκτορο του Νέστορα). Nestorpalast in der Enzyklopädie Wikipedia Nestorpalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNestorpalast (Q2047396) in der Datenbank Wikidata. Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.
  • 4 Heraion von Perachora (Ηραίον της Περαχώρας). Heraion von Perachora in der Enzyklopädie Wikipedia Heraion von Perachora im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHeraion von Perachora (Q2070087) in der Datenbank Wikidata. ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2 Kilometer nordwestlich von Korinth und 75,9 Kilometer westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. Bis 146 v. Chr. An, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.
  • 5 Pavlopetri (Παυλοπέτρι). Pavlopetri in der Enzyklopädie Wikipedia Pavlopetri im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPavlopetri (Q966038) in der Datenbank Wikidata. Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.


Hellenistisch-Römisch: Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind:

  • 6 Olympia. Olympia in der Enzyklopädie Wikipedia Olympia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOlympia (Q38888) in der Datenbank Wikidata. war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 7 Epidauros. Epidauros in der Enzyklopädie Wikipedia Epidauros im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEpidauros (Q233576) in der Datenbank Wikidata. ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • 8 Messene. Messene in der Enzyklopädie Wikipedia Messene im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMessene (Q1022117) in der Datenbank Wikidata. Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt!
  • 9 Apollontempel bei Bassae (Ναός Επικούριου Απόλλωνα). Apollontempel bei Bassae in der Enzyklopädie Wikipedia Apollontempel bei Bassae im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsApollontempel bei Bassae (Q38278862) in der Datenbank Wikidata. gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 10 Mantineia (Μαντίνεια). Mantineia in der Enzyklopädie Wikipedia Mantineia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMantineia (Q1160195) in der Datenbank Wikidata. Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen.
  • 11 Nemea (Αρχαία Νεμέα Κορινθίας). Nemea in der Enzyklopädie Wikipedia Nemea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNemea (Q748108) in der Datenbank Wikidata. Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.
  • 12 Villa des Herodes Atticus (Έπαυλη του Ηρώδη του Αττικού). Villa des Herodes Atticus in der Enzyklopädie Wikipedia Villa des Herodes Atticus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVilla des Herodes Atticus (Q16329251) in der Datenbank Wikidata. antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.
  • 13 Tegea (Τεγέα). Tegea in der Enzyklopädie Wikipedia Tegea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTegea (Q645234) in der Datenbank Wikidata. war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .


Oströmisch-Byzantinisch: Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z. B.:

Burgen
Methoni Burg
  • 14 Methoni Methoni in der Enzyklopädie Wikipedia Methoni im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMethoni (Q998805) in der Datenbank Wikidata, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist.
  • 15 Monemvasia Website dieser Einrichtung Monemvasia in der Enzyklopädie Wikipedia Monemvasia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMonemvasia (Q654616) in der Datenbank Wikidata, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt.Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100 m Höhe, bis zu 300 m breit und 1 km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter.
  • 16 Burg Chlemoutsi Burg Chlemoutsi in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Chlemoutsi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Chlemoutsi (Q913308) in der Datenbank Wikidata: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland.
  • 17 Burg Karytaina Burg Karytaina in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Karytaina im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Karytaina (Q574916) in der Datenbank Wikidata: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea.
  • 18 Burg Kyparissia Burg Kyparissia im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Burg Kyparissia in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Kyparissia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Kyparissia (Q1026705) in der Datenbank Wikidata: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea.
  • 19 Burg Androusa: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes.
  • 20 Festung Niokastro (Pylos): Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino.Ebenfalls sehr sehenswert.
  • 21 Festung Koroni Website dieser Einrichtung Festung Koroni in der Enzyklopädie Wikipedia Festung Koroni im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFestung Koroni (Q954866) in der Datenbank Wikidata: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken.
  • 22 Burg Geraki: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes.
  • 23 Burg Argos: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter.
  • 24 Burg Agia Paraskevi. Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.

Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte hier.

Klöster[Bearbeiten]

Klöster
Agia Lavra Kloster

Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind:

  • 1 Taxiarchis. bekanntes Kloster bei Aigio
  • 2 Méga Spileo. Méga Spileo in der Enzyklopädie Wikipedia Méga Spileo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMéga Spileo (Q1917135) in der Datenbank Wikidata. Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190 Meter ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.
  • 3 Agia Lávra. Agia Lávra in der Enzyklopädie Wikipedia Agia Lávra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAgia Lávra (Q2519943) in der Datenbank Wikidata. Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961 Metern erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.
  • 4 Emialon. Emialon (Q21588795) in der Datenbank Wikidata. Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch. ,
  • 5 Prodromou und Filosofou. und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana
  • 6 Loukous. Loukous in der Enzyklopädie Wikipedia Loukous im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLoukous (Q1872254) in der Datenbank Wikidata. Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber.

Landschaften[Bearbeiten]

Naturschönheiten
Vouraikos Zug
  • 1 Vouraikós-Schlucht (Βουραϊκός). Vouraikós-Schlucht in der Enzyklopädie WikipediaVouraikós-Schlucht (Q1871901) in der Datenbank Wikidata. Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden.
  • 2 Louisos-Schlucht (Λούσιος). Louisos-Schlucht in der Enzyklopädie Wikipedia Louisos-Schlucht im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLouisos-Schlucht (Q1872337) in der Datenbank Wikidata. Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000 Metern und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft Dimitsana. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike Gortys mit einem frei zugänglichen Asklepios-Heiligtum. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten Klöster Prodromou und Philosophou (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.
  • 3 Taygetos-Gebirge (Ταΰγετος). Taygetos-Gebirge in der Enzyklopädie Wikipedia Taygetos-Gebirge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTaygetos-Gebirge (Q515809) in der Datenbank Wikidata. Touristisch ist das Taygetos-Gebirge heute gut erschlossen. Etliche Wanderwege wie der Europäischer Fernwanderweg E4 laden zu ausgiebigen Touren ein.
  • 4 Mani-Halbinsel (Μάνη). Mani-Halbinsel im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Mani-Halbinsel in der Enzyklopädie Wikipedia Mani-Halbinsel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMani-Halbinsel (Q745295) in der Datenbank Wikidata. Die Mani, geprägt vom bis zu 2400 Meter hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von Areopoli gelegene Itylo und das etwas nördlich gelegene Stoupa auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou, die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf Vathia mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte Kardamili sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird.
  • 5 Höhlen von Pirgos Dirou (Σπήλαιο Γλυφάδα Διρού). Höhlen von Pirgos Dirou in der Enzyklopädie Wikipedia Höhlen von Pirgos Dirou im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHöhlen von Pirgos Dirou (Q2455477) in der Datenbank Wikidata. Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2800 m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300 m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.
  • 6 Kastania Höhle (Σπήλαιο Αγίου Ανδρέα Καστανιάς). Kastania Höhle in der Enzyklopädie WikipediaKastania Höhle (Q16330306) in der Datenbank Wikidata. große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle
  • 7 Diros Höhle (Σπήλαιο Γλυφάδα Διρού). Diros Höhle in der Enzyklopädie Wikipedia Diros Höhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDiros Höhle (Q2455477) in der Datenbank Wikidata. Ein sehr schönes Höhlensystem, daß in einer ca. 20 minütige Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren.
  • 8 Kapsia Höhle (Σπήλαιο Κάψια). Kapsia Höhle (Q38283235) in der Datenbank Wikidata. Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten [wenn auch etwas gruselig] sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.
  • 9 Kaiades Höhle (Καιάδας). Kaiades Höhle in der Enzyklopädie Wikipedia Kaiades Höhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaiades Höhle (Q12878616) in der Datenbank Wikidata. Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.
  • 10 Lakes Höhle (Σπήλαιο Λιμνών). Lakes Höhle in der Enzyklopädie Wikipedia Lakes Höhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLakes Höhle (Q16328676) in der Datenbank Wikidata. Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.
  • 11 Franchthi Höhle (Σπήλαιο Φράγχθι). Franchthi Höhle in der Enzyklopädie Wikipedia Franchthi Höhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFranchthi Höhle (Q1441331) in der Datenbank Wikidata. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fournierreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle.
  • 12 Polylimnio Wasserfalle. Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!
  • 13 Neda Wasserfall (Νέδα). Neda Wasserfall in der Enzyklopädie WikipediaNeda Wasserfall (Q1641987) in der Datenbank Wikidata. Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur zu Fuß und über Feldweg erreichbar.
  • 14 Stenosia & Kalamaris Wasserfälle. Toller Wasserfall und kleinem See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2 km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft.Auch nur zu Fuß erreichbar.
  • 15 Nemouta Wasserfälle. In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so daß man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.

Sonstiges[Bearbeiten]

Kanal von Korinth
  • 11 Kalávryta (Σφαγή των Καλαβρύτων). Kalávryta in der Enzyklopädie Wikipedia Kalávryta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKalávryta (Q2579077) in der Datenbank Wikidata. Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das Museum der Stadt Kalavryta
  • 12 Vatheia (Βάθεια Λακωνίας). Vatheia in der Enzyklopädie Wikipedia Vatheia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVatheia (Q2511324) in der Datenbank Wikidata. Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut
  • 25 Kanal von Korinth (Διώρυγα της Κορίνθου). Kanal von Korinth in der Enzyklopädie Wikipedia Kanal von Korinth im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKanal von Korinth (Q182873) in der Datenbank Wikidata. Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346 m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80 m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24 m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.

Sprache[Bearbeiten]

wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Voidokilia Beach
Elafonisos island Simos Beach

Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als FKK Strände. Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind:

  • 1 Glyfa Beach (Γλύφα). Glyfa Beach (Q53629575) in der Datenbank Wikidata. Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.
  • 2 Kourouta Beach (Κουρούτα). Kourouta Beach (Q53632570) in der Datenbank Wikidata. sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand
  • 3 Zacharo Beach. Zacharo Beach in der Enzyklopädie WikipediaZacharo Beach (Q8063926) in der Datenbank Wikidata. sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.
  • 4 Romanos Beach. Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser.
  • 5 Voidokilia (Ochsenbauchbucht). Voidokilia (Ochsenbauchbucht) im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Voidokilia (Ochsenbauchbucht) in der Enzyklopädie Wikipedia Voidokilia (Ochsenbauchbucht) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVoidokilia (Ochsenbauchbucht) (Q890802) in der Datenbank Wikidata. kreisrunde Bucht mit feinen Sand.
  • 6 Golden Sand (Gialova Beach). langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.
  • 7 Kalamata Beach (Ανατολική Καλαμάτα 1/Ανάσταση). Kalamata Beach (Q53632885) in der Datenbank Wikidata. langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten
  • 8 Foneas Beach. Foneas Beach (Q25162387) in der Datenbank Wikidata. Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber.
  • 9 Skoutari Beach. Schöner strand. Parken. Taverne Klares Wasser Mit Kies oder Sand.
  • 10 Mavrovouni Beach. Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.
  • 11 Plytras Beach (Πλύτρα-Παχιάμμος). Plytras Beach (Q53633575) in der Datenbank Wikidata. Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern
  • 12 Elafonisos – Simos Beach. Elafonisos – Simos Beach im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Elafonisos – Simos Beach in der Enzyklopädie Wikipedia Elafonisos – Simos Beach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElafonisos – Simos Beach (Q96408) in der Datenbank Wikidata. es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.
  • 13 Karathona Beach (Καραθώνα). Karathona Beach (Q53632512) in der Datenbank Wikidata. Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars
  • 14 Tolo Beach (Τολό). Tolo Beach (Q53629189) in der Datenbank Wikidata. langgestreckter, beliebter Sandstrand

Auch zum Wandern finden sich viele interessante Pfade, z.B. in den oben erwähnten Schluchten, zu den Wasserfällen.

Küche[Bearbeiten]

Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu beginn einen Korb mit Brot gereicht.

Vorspeisen, die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten Hauptspeisen sind wahrscheinlich Giros, Moussaka (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und Souvlaki (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte Nachspeisen sind Baklava (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig.

Sicherheit[Bearbeiten]

Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen.

Klima[Bearbeiten]

Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge.

Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
max.Temperatur in (°C ) 14 15 17 20 25 29 32 32 28 24 19 15
min. Temperatur (°C) 6 6 8 10 15 20 22 21 19 14 11 8
Niederschlag (Tage) 8 8 7 5 5 2 1 2 3 5 7 9
Niederschlag (mm) 79 75 58 38 29 9 4 8 20 73 96 110
Sonnenschein (Std) 4 5 6 8 10 11 12 12 9 7 5 4
Wassertemperatur (°C ) 15 14 14 16 18 21 23 24 23 22 19 16

Ausflüge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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