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Kykladen

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Die Kykladen sind eine griechische Inselgruppe und liegen in der Ägäis. Die westlichen Inseln kann man als Fortsetzung der Halbinsel Attika betrachten, die östlichen sind dementsprechend die Verlängerung der Insel Euböa.

SantoriniAnafiFolegandrosSikinosIosMilosKimolosAntimilosPoliaigosAmorgosIrakliaSchinoussaKoufonisiKerosDonoussaNaxosSifnosSerifosParosAntiparosSyrosMykonosDelosTinosAndrosGyarosKythnosKeaIkariaAstipalaiaChiosPatmosSamosEgeEuböaAttikaKykladenKykladenÄgäis
Kykladeninseln

Regionen[Bearbeiten]

Santorini

Das Archipel der Kykladen kann man in folgende Inselgruppen gliedern

Westkykladen[Bearbeiten]

Ost- und Zentralkykladen[Bearbeiten]

  • Andros - nördlichste und zweitgrößte Insel der Kykladen.
  • Tinos - die kahle Insel der Pilgerer.
  • Syros - Verwaltungszentrum der Kykladen.
  • Delos - heilige Insel in der griechischen Mythologie.
  • Mykonos - berühmtes Touristenziel.
  • Paros - beliebte Touristeninsel mit einem ausgewogenen Mix aus Stränden und Hügeln.
  • Antiparos - kleine, ruhige Schwesterinsel von Paros.
  • Naxos - die größte und grünste Insel der Gruppe.
  • Amorgos - hier wurde der Film "Im Rausch der Tiefe" gedreht.
Wichtiges Verkehrsmittel: Autofähre bei der Einfahrt in den Hafen von Parikia

Südkykladen[Bearbeiten]

  • Ios - Partyinsel.
  • Sikinos
  • Folegandros - hübsche kleine Insel westlich von Santorini.
  • Anafi - eine kleine, schwach bebaute Insel östlich von Santorini.
  • Santorini - phantastische Vulkaninsel.

kleine Kykladen[Bearbeiten]

Diese Inseln liegen zwischen den Inseln Naxos und Amorgos

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Begriff Kykladen wurde bereits 1000 v.Chr. von den Ioniern benutzt, ihre heilige Insel war Delos, sie liegt in der Mitte der sie kreisförmig (kyklos = κύκλος) umgebenden Inseln. So ganz kreisförmig ist das aus heutiger Sicht wohl nicht, bei den Ioniern zählten aber die südlichen Kykladen noch nicht zu dieser Inselgruppe.

Die Kykladen bilden zusammen mit der Inselgruppe Dodekanes die Region Südliche Ägäis, Verwaltungssitz ist die Stadt Ermoupoli auf der Kykladeninsel Syros

Sprache[Bearbeiten]

Auf den Kykladen wird neugriechisch gesprochen. Einige immer wieder auftretende Begriffe sind

  • χώρα - Chóra, es bedeutet Stadt oder auch Land, meist ist der Hauptort einer Insel gemeint
  • γιαλός - Gialós oder Yalós, der Strand, manchmal auch der Hafen (siehe Ios).
  • όρμος - Órmos, die Bucht, der Ankerplatz oder der Hafen

Auf touristisch gut erschlossenen Inseln wird Englisch überall verstanden, oft auch etwas Deutsch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Flughäfen gibt es auf den Inseln Milos, Mykonos, Naxos, Paros, Santorini und Syros. Alle anderen Inseln sind nur per Fähre erreichbar. Linienflüge (meistens täglich) gibt es von Athen, sie werden von Olympic Airways und Aegean Airlines betrieben. Es gibt auch Flugverbindungen über die kretischen Flughäfen Iráklion und Chaniá. In den Sommermonaten fliegen etliche Charterunternehmen von mitteleuropäischen Flughäfen auf die Kykladen, manchmal sind es Direktflüge, häufig jedoch mit Zwischenstopp.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Fast alle Inseln der Kykladen lassen sich im Sommer nahezu täglich von Piräus mit dem Schiff erreichen, die größten davon mehrmals täglich. Auch von den attischen Häfen Rafina und Lavrio gibt es Fährverbindungen. ebenso von und nach Kreta und zu den Inseln des Dodekanes. Über Opensaes kann man die Fährverbindungen abrufen, Tickets sind online erhältlich bei Danae.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit der Bahn ist eine Anreise von Deutschland nach Athen und von dort per Flug oder Fähre auf die Inseln möglich. Dafür eignet sich ein Interrail Pass. Die schnellsten Verbindungen liegen mit Wartezeiten bei ca. 38 Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Auf beinahe allen Inseln kann man Mietautos leihen. Kleinwagen sind beliebt, die meisten Straßen sind nur schmal. Beliebte Verkehrsmittel sind jedoch Motorroller und Quads, für die Fahrt zum nächsten Strand reichen sie in der Regel auch völlig aus. Auf den wenigen Überlandstraßen sind sie jedoch meist ein Verkehrshindernis. Man sollte daran denken, dass viele Einheimische nur die Straßen ihrer kleinen Inseln kennen und einen entsprechenden Fahrstil entwickelt haben. Fahrräder sind auf den meisten Inseln weniger empfehlenswert.

Die größeren Inseln verfügen über ein passables Netz von Buslinien, betrieben von KTEL. Die Fahrpläne können sich auf den Inseln fast wöchentlich ändern.

Zu entfernter gelegenen Stränden kommt man auch mit Badebooten, oft sind es kleinere Fischerboote (Kaikis), die eine bestimmte Route abfahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kykladische Architektur
In Naoussa

Architektur der Kykladen[Bearbeiten]

Die typischen Dörfer der Kykladen stellt man sich oft vor als eine Anhäufung von kleinen quaderförmigen Häusern mit blauen Türen und Fensterrahmen, sie werden überragt von einfachen Kirchen mit ihren blauen Kuppeln und ihren Glockentürmen, liebevoll umrahmt mit Blüten in tiefroter Farbe. Das ist jedoch nur teilweise richtig, es gibt keinen einheitlichen Stil, es wird jedoch versucht, neue Gebäude der Umgebung anzupassen, auch wenn entsprechende Vorschriften mancherorts schon recht spät gekommen sind.

Die Kykladen sind arm an Baumaterialien wie Holz, dafür aber reich an Steinen, sei es Kalkgestein wie Marmor oder vulkanischen Ursprungs wie Gneis oder Granit. Die Außenwände der alten Häuser sind oft mehr als 50 cm stark, sie wurden verputzt und mit der einzigen Farbe gestrichen, die leicht verfügbar war: Kalk. Dieser wurde zum Leidwesen mancher Archäologen aus dem Marmor von antiken Tempeln gewonnen. Die Dächer wurden als Flachdach gestaltet, sie dienten dem Sammeln von Regenwasser in Zisternen. Auch die blaue Farbe war recht leicht verfügbar.

Um diesem Stil gerecht zu werden, dürfen Neubauten nur in Ausnahmefällen höher als 8 m werden, und in den Ortskernen ist die weiße Farbe der Fassaden verbindliche Vorschrift, außerhalb darf auch Naturmauerwerk als gestaltendes Element benutzt werden.

Weitere Abweichungen von dem strengen Stil sind in der Geschichte der Inseln begründet: während der Herrschaft der Venezianer wurden auch rote und gelbe Farbtöne benutzt, man findet sie in einigen Gassen der alten Dörfer, aber auch bei Neubauten. Und die Anordnung der Einfluglöcher der venezianischen Taubentürme findet man als dekoratives Element.

Die üppigen typisch kykladischen Blütensträucher wie z.B. die Bougainvillen sind jedoch absolut nicht authentisch: sie stammen ursprünglich von anderen Kontinenten und wurden meist erst im 20. Jahrhundert angepflanzt.

Mosaik auf Delos

Antike Stätten[Bearbeiten]

  • Akrotiri: Die Ausgrabungen auf der Vulkaninsel Santorini gelten als das "Pompeii Griechenlands"
  • Delos: Das antike Zentrum der Kykladen präsentiert sich ais gigantisches Open-Air-Museum

Religiöse Stätten[Bearbeiten]

  • Tinos: Wallfahrtskirche Panagia Evangelistra, das Lourdes der Ägäis
  • Paros: Kirche Panagia Ekatontapiliani in Parikia

Landschaft und Natur[Bearbeiten]

  • Kraterrand und Vulkan von Santorini
  • Tropfsteinhöhle auf Antiparos
  • Schmetterlingstal Petaloudes auf Paros

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Strände: ungezählte Badebuchten, feiner Sand bis grober Kies, reines weiß bis tiefes schwarz,
  • schnorcheln, surfen, kiten, tauchen, ...
  • wandern

Küche[Bearbeiten]

Kapernblüte

Die Küche der Kykladen ist geprägt vom Meer, von mediterranen Zutaten und Gewürzen

Nachtleben[Bearbeiten]

  • ruhige verschlafene Inseln
  • Party pur

Sicherheit[Bearbeiten]

Zum Trocknen aufgehängte Oktopusse

Klima[Bearbeiten]

Auf den Kykladen regnet es im Sommer nicht. Daher wird im Winter häufig das wenige Regenwasser für Vieh und Land in Zisternen gesammelt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eberhard Fohrer: Kykladen. Michael Müller Verlag, 2012 (9. Auflage), ISBN 9783899536959, S. 708. 24,90 € sehr ausführlich

Weblinks[Bearbeiten]

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