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Kykladen

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Die Kykladen sind eine griechische Inselgruppe und liegen in der Ägäis. Die westlichen Inseln kann man als Fortsetzung der Halbinsel Attika betrachten, die östlichen sind dementsprechend die Verlängerung der Insel Euböa.

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Kykladeninseln

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Kykladen
Santorini

Das Archipel der Kykladen kann man in folgende Inselgruppen gliedern

Westkykladen[Bearbeiten]

  • 1 Kea (Κέα). Kea im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Kea in der Enzyklopädie Wikipedia Kea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKea (Q214109) in der Datenbank Wikidata.
  • 2 Kythnos (Κύθνος). Kythnos im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Kythnos in der Enzyklopädie Wikipedia Kythnos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKythnos (Q739779) in der Datenbank Wikidata.
  • 3 Serifos (Σέριφος). Serifos im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Serifos in der Enzyklopädie Wikipedia Serifos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSerifos (Q217214) in der Datenbank Wikidata.
  • 4 Sifnos Website dieser Einrichtung (Σίφνος). Sifnos in der Enzyklopädie Wikipedia Sifnos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSifnos (Q212029) in der Datenbank Wikidata.
  • 5 Kimolos (Κίμωλος). Kimolos im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Kimolos in der Enzyklopädie Wikipedia Kimolos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKimolos (Q919194) in der Datenbank Wikidata.
  • 6 Milos Website dieser Einrichtung (Μήλος). Milos in der Enzyklopädie Wikipedia Milos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMilos (Q203979) in der Datenbank Wikidata.

Ost- und Zentralkykladen[Bearbeiten]

Wichtiges Verkehrsmittel: Autofähre bei der Einfahrt in den Hafen von Parikia
  • 7 Andros Website dieser Einrichtung (Άνδρος). Andros in der Enzyklopädie Wikipedia Andros im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAndros (Q175741) in der Datenbank Wikidata. nördlichste und zweitgrößte Insel der Kykladen.
  • 8 Tinos Website dieser Einrichtung (Τήνος). Tinos in der Enzyklopädie Wikipedia Tinos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTinos (Q211285) in der Datenbank Wikidata. die kahle Insel der Pilgerer.
  • 9 Syros (Σύρος). Syros in der Enzyklopädie Wikipedia Syros im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSyros (Q211230) in der Datenbank Wikidata. Verwaltungszentrum der Kykladen.
  • 10 Mykonos Website dieser Einrichtung (Μύκονος). Mykonos in der Enzyklopädie Wikipedia Mykonos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMykonos (Q190210) in der Datenbank Wikidata. berühmtes Touristenziel.
  • 11 Delos (Δήλος). Delos in der Enzyklopädie Wikipedia Delos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDelos (Q173148) in der Datenbank Wikidata. heilige Insel in der griechischen Mythologie. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 12 Paros (Πάρος). Paros in der Enzyklopädie Wikipedia Paros im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsParos (Q201272) in der Datenbank Wikidata. beliebte Touristeninsel mit einem ausgewogenen Mix aus Stränden und Hügeln.
  • 13 Antiparos Website dieser Einrichtung (Αντίπαρος). Antiparos in der Enzyklopädie Wikipedia Antiparos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAntiparos (Q216985) in der Datenbank Wikidata. kleine, ruhige Schwesterinsel von Paros.
  • 14 Naxos Website dieser Einrichtung (Νάξος). Naxos in der Enzyklopädie Wikipedia Naxos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaxos (Q188527) in der Datenbank Wikidata. die größte und grünste Insel der Gruppe.=
  • 15 Amorgos Website dieser Einrichtung (Αμοργός). Amorgos in der Enzyklopädie Wikipedia Amorgos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmorgos (Q208587) in der Datenbank Wikidata. hier wurde der Film "Im Rausch der Tiefe" gedreht.

Südkykladen[Bearbeiten]

  • 16 Ios Website dieser Einrichtung (Ίος). Ios in der Enzyklopädie Wikipedia Ios im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIos (Q216993) in der Datenbank Wikidata. Partyinsel.
  • 17 Sikinos (Σίκινος). Sikinos im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Sikinos in der Enzyklopädie Wikipedia Sikinos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSikinos (Q747935) in der Datenbank Wikidata.
  • 18 Folegandros (Φολέγανδρος). Folegandros in der Enzyklopädie Wikipedia Folegandros im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFolegandros (Q213902) in der Datenbank Wikidata. hübsche kleine Insel westlich von Santorini.
  • 19 Anafi Website dieser Einrichtung (Ανάφη). Anafi in der Enzyklopädie Wikipedia Anafi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAnafi (Q217253) in der Datenbank Wikidata. eine kleine, schwach bebaute Insel östlich von Santorini.
  • 20 Santorini Website dieser Einrichtung (Σαντορίνη). Santorini in der Enzyklopädie Wikipedia Santorini im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSantorini (Q129296) in der Datenbank Wikidata. phantastische Vulkaninsel.

kleine Kykladen[Bearbeiten]

Diese Inseln liegen zwischen den Inseln Naxos und Amorgos

  • 21 Iraklia (Ηρακλειά). Iraklia im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Iraklia in der Enzyklopädie Wikipedia Iraklia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIraklia (Q1007550) in der Datenbank Wikidata.
  • 22 Schinoussa Website dieser Einrichtung (Σχοινούσα). Schinoussa in der Enzyklopädie Wikipedia Schinoussa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchinoussa (Q776776) in der Datenbank Wikidata.
  • 23 Epano Koufonissi (Άνω Κουφονήσι Κυκλάδων). Epano Koufonissi im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Epano Koufonissi in der Enzyklopädie Wikipedia Epano Koufonissi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEpano Koufonissi (Q1247000) in der Datenbank Wikidata.
  • 24 Donoussa (Δονούσα). Donoussa im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Donoussa in der Enzyklopädie Wikipedia Donoussa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDonoussa (Q991283) in der Datenbank Wikidata.

Orte[Bearbeiten]

  • Thira - auf Santorini
  • Oia - auf Santorini

Weitere Ziele[Bearbeiten]

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Hintergrund[Bearbeiten]

Der Begriff Kykladen wurde bereits 1000 v.Chr. von den Ioniern benutzt, ihre heilige Insel war Delos, sie liegt in der Mitte der sie kreisförmig (kyklos = κύκλος) umgebenden Inseln. So ganz kreisförmig ist das aus heutiger Sicht wohl nicht, bei den Ioniern zählten aber die südlichen Kykladen noch nicht zu dieser Inselgruppe.

Die Kykladen bilden zusammen mit der Inselgruppe Dodekanes die Region Südliche Ägäis, Verwaltungssitz ist die Stadt Ermoupoli auf der Kykladeninsel Syros

Sprache[Bearbeiten]

Auf den Kykladen wird neugriechisch gesprochen. Einige immer wieder auftretende Begriffe sind

  • χώρα - Chóra, es bedeutet Stadt oder auch Land, meist ist der Hauptort einer Insel gemeint
  • γιαλός - Gialós oder Yalós, der Strand, manchmal auch der Hafen (siehe Ios).
  • όρμος - Órmos, die Bucht, der Ankerplatz oder der Hafen

Auf touristisch gut erschlossenen Inseln wird Englisch überall verstanden, oft auch etwas Deutsch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Flughäfen gibt es auf den Inseln Milos, Mykonos, Naxos, Paros, Santorini und Syros. Alle anderen Inseln sind nur per Fähre erreichbar. Linienflüge (meistens täglich) gibt es von Athen, sie werden von Olympic Airways und Aegean Airlines betrieben. Es gibt auch Flugverbindungen über die kretischen Flughäfen Iráklion und Chaniá. In den Sommermonaten fliegen etliche Charterunternehmen von mitteleuropäischen Flughäfen auf die Kykladen, manchmal sind es Direktflüge, häufig jedoch mit Zwischenstopp.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Fast alle Inseln der Kykladen lassen sich im Sommer nahezu täglich von Piräus mit dem Schiff erreichen, die größten davon mehrmals täglich. Auch von den attischen Häfen Rafina und Lavrio gibt es Fährverbindungen. ebenso von und nach Kreta und zu den Inseln des Dodekanes. Über Opensaes kann man die Fährverbindungen abrufen, Tickets sind online erhältlich bei Danae.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit der Bahn ist eine Anreise von Deutschland nach Athen und von dort per Flug oder Fähre auf die Inseln möglich. Dafür eignet sich ein Interrail Pass. Die schnellsten Verbindungen liegen mit Wartezeiten bei ca. 38 Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Auf beinahe allen Inseln kann man Mietautos leihen. Kleinwagen sind beliebt, die meisten Straßen sind nur schmal. Beliebte Verkehrsmittel sind jedoch Motorroller und Quads, für die Fahrt zum nächsten Strand reichen sie in der Regel auch völlig aus. Auf den wenigen Überlandstraßen sind sie jedoch meist ein Verkehrshindernis. Man sollte daran denken, dass viele Einheimische nur die Straßen ihrer kleinen Inseln kennen und einen entsprechenden Fahrstil entwickelt haben. Fahrräder sind auf den meisten Inseln weniger empfehlenswert.

Die größeren Inseln verfügen über ein passables Netz von Buslinien, betrieben von KTEL. Die Fahrpläne können sich auf den Inseln fast wöchentlich ändern.

Zu entfernter gelegenen Stränden kommt man auch mit Badebooten, oft sind es kleinere Fischerboote (Kaikis), die eine bestimmte Route abfahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kykladische Architektur
In Naoussa

Architektur der Kykladen[Bearbeiten]

Die typischen Dörfer der Kykladen stellt man sich oft vor als eine Anhäufung von kleinen quaderförmigen Häusern mit blauen Türen und Fensterrahmen, sie werden überragt von einfachen Kirchen mit ihren blauen Kuppeln und ihren Glockentürmen, liebevoll umrahmt mit Blüten in tiefroter Farbe. Das ist jedoch nur teilweise richtig, es gibt keinen einheitlichen Stil, es wird jedoch versucht, neue Gebäude der Umgebung anzupassen, auch wenn entsprechende Vorschriften mancherorts schon recht spät gekommen sind.

Die Kykladen sind arm an Baumaterialien wie Holz, dafür aber reich an Steinen, sei es Kalkgestein wie Marmor oder vulkanischen Ursprungs wie Gneis oder Granit. Die Außenwände der alten Häuser sind oft mehr als 50 cm stark, sie wurden verputzt und mit der einzigen Farbe gestrichen, die leicht verfügbar war: Kalk. Dieser wurde zum Leidwesen mancher Archäologen aus dem Marmor von antiken Tempeln gewonnen. Die Dächer wurden als Flachdach gestaltet, sie dienten dem Sammeln von Regenwasser in Zisternen. Auch die blaue Farbe war recht leicht verfügbar.

Um diesem Stil gerecht zu werden, dürfen Neubauten nur in Ausnahmefällen höher als 8 m werden, und in den Ortskernen ist die weiße Farbe der Fassaden verbindliche Vorschrift, außerhalb darf auch Naturmauerwerk als gestaltendes Element benutzt werden.

Weitere Abweichungen von dem strengen Stil sind in der Geschichte der Inseln begründet: während der Herrschaft der Venezianer wurden auch rote und gelbe Farbtöne benutzt, man findet sie in einigen Gassen der alten Dörfer, aber auch bei Neubauten. Und die Anordnung der Einfluglöcher der venezianischen Taubentürme findet man als dekoratives Element.

Die üppigen typisch kykladischen Blütensträucher wie z.B. die Bougainvillen sind jedoch absolut nicht authentisch: sie stammen ursprünglich von anderen Kontinenten und wurden meist erst im 20. Jahrhundert angepflanzt.

Mosaik auf Delos

Antike Stätten[Bearbeiten]

  • Akrotiri: Die Ausgrabungen auf der Vulkaninsel Santorini gelten als das "Pompeii Griechenlands"
  • Delos: Das antike Zentrum der Kykladen präsentiert sich ais gigantisches Open-Air-Museum

Religiöse Stätten[Bearbeiten]

  • Tinos: Wallfahrtskirche Panagia Evangelistra, das Lourdes der Ägäis
  • Paros: Kirche Panagia Ekatontapiliani in Parikia

Landschaft und Natur[Bearbeiten]

  • Kraterrand und Vulkan von Santorini
  • Tropfsteinhöhle auf Antiparos
  • Schmetterlingstal Petaloudes auf Paros

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Strände: ungezählte Badebuchten, feiner Sand bis grober Kies, reines weiß bis tiefes schwarz,
  • schnorcheln, surfen, kiten, tauchen, ...
  • wandern

Küche[Bearbeiten]

Kapernblüte

Die Küche der Kykladen ist geprägt vom Meer, von mediterranen Zutaten und Gewürzen

Nachtleben[Bearbeiten]

  • ruhige verschlafene Inseln
  • Party pur

Sicherheit[Bearbeiten]

Zum Trocknen aufgehängte Oktopusse

Klima[Bearbeiten]

Auf den Kykladen regnet es im Sommer nicht. Daher wird im Winter häufig das wenige Regenwasser für Vieh und Land in Zisternen gesammelt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eberhard Fohrer: Kykladen. Michael Müller Verlag, 2012 (9. Auflage), ISBN 9783899536959, S. 708. 24,90 € sehr ausführlich

Weblinks[Bearbeiten]

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