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Parikia

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Parikia
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Parikia, (griech:Παροικιά), ist Hauptstadt und wichtigster Hafen von Paros. Sie liegt in einer weiten Bucht im Nordwesten der Insel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Steine aus antiken Tempeln in mittelalterlichen Mauern

Ein Wahrzeichen der Stadt ist eine schlichte Windmühle an der Uferpromenade. Von hier gelangt man mit wenigen Schritten auf die östlich davon liegende Plaka, dahinter beginnen die engen verwinkelten Gassen der Altstadt. Auf einem kleinen Hügel ist das Kastro-Viertel, hier liegt das alte fränkische Fort, es wurde zu Zeiten des Herzogtums Naxos von den Venezianern bewohnt. Sie hatten es sich mit der Beschaffung der Baustoffe einfach gemacht, ein Apollo-Tempel diente als Steinbruch.

Nach den Venezianern herrschten hier die Osmanen. Sie wurden im 19. Jahrhundert vertrieben. Bei dem Freiheitskrieg der Griechen war auch eine Frau an vorderster Front: Manto Mavrogenous steckte ihr gesamtes Vermögen in den Kampf. Danach geriet sie in Vergessenheit, sie starb 1848 völlig verarmt auf Paros. Ein Denkmal auf der Platia erinnert an sie.

Anreise[Bearbeiten]

In den Gassen von Parikia
Eine antike Säule dient als Tisch

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Paros verfügt nur über einen kleinen Flughafen (IATA CodePAS, ICAO CodeLGPA), er liegt ca. 15 km südlich bei der Ortschaft Alyki und ist touristisch nur von geringer Bedeutung.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der zentrale Busbahnhof ist direkt neben dem Fähranleger von Parikia, es gibt ein kleines Büro sowie Ticketautomaten sowie hilfsbereites Personal. Zu den Buslinien siehe Artikel Paros.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Straßennetz und um Parikia ist gut ausgebaut, es gibt Straßen nach Naoussa, ins Inselinnere nach Lefkes und nach Süden zum Flughafen bei Alyki.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Paros ist ein zentraler Fährhafen in der südlichen Ägäis, hier legen Fähren an aus Piräus, Rafina, Heraklion und von den Nachbarinseln. Der Anleger für Fähren ist direkt gegenüber der Windmühle. Direkt daneben legen die Badeboote ab.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Parikia

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Panagia Ekatontapiliani
Klosterhof und Eingang zur Kirche

Kastro-Viertel[Bearbeiten]

Vom südlichen Teil der Platia gelangt man in den ältesten Teil der Stadt, hier stand in der Antike ein Apollo-Tempel. Auf seinen heute noch sichtbaren Fundamenten steht die Kirche Agios Konstantinos. Dahinter erhebt sich ein etwa 10 m hoher Turm, erbaut aus Steinen, die offensichtlich einst zum Tempel gehörten. Dieser Turm ist Teil eines Bauwerks, das als "Frankish Castle" bezeichnet wird. Der Name der 1260 errichteten Befestigungsanlage erinnert an die französischen Ritter des 4. Kreuzzugs, benutzt wurde die Burg von den Venezianern.

Häuser der Altstadt[Bearbeiten]

Die Häuser hinter der Platia sind zum Großteil im typisch kykladischen Stil erbaut, ihre Fassaden erstrahlen in glänzendem Weiß. Davon abweichend sind einige in venezianischer Zeit erbauten Häuser, sie haben Balkone, ihre Fassaden sind in den Farben rosa, hellblau oder gelb gehalten.

Museen[Bearbeiten]

  • Archäologischens Museum. Es ist etwas abseits hinter der Kirche der 100 Türen gelegen, neben seinem Eingang stehen einige sehr gut erhaltene Sarkophage. Im Innenhof sind Marmorsäulen und Teile von Mosaiken, in den die angrenzenden Räume sind antike Funde von Paros, dem benachbarten Antiparos sowie von der kleinen dazwischen liegenden Insel Saliagos. Geöffnet: Di – So 8.30 – 15.00 Uhr. Preis: Eintritt Erw. 2 €.
  • Byzantinisches Museum. Es ist im Klosterhof der Kirche der 100 Türen, gezeigt werden insbesondere Ikonen und liturgische Gewänder. Im Inneren ist Fotografierverbot. Geöffnet: 9.00 – 13.00 Uhr + 17.00 – 20.00 Uhr.
Hauptraum der Kirche

Panagia Ekatontapiliani[Bearbeiten]

Der Name der Hauptsehenswürdigkeit von Parikia bedeutet übersetzt Kirche der 100 Türen. Sie steht etwa 400 m vom Hafen entfernt, an ihrer Frontseite ist ein Platz mit großen Bäumen. Die ältesten Teile dieses imponierenden Gotteshauses stammen aus dem 4. Jh., die eigentliche Kirche wurde nach der Überlieferung im 6. Jahrhundert während der Regierungszeit des Kaisers Justinian von einem Architekten Isidoros erbaut, der auch die Hagia Sofia in Konstantinopel erbaute. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut. Bereits in venezianischer Zeit wurde sie von einer schlichten weißen Mauer umgeben, um sie vor Piraten zu schützen. Später wurden links und rechts Klosterzellen angebaut, sie dienen heute teilweise als Museum.

Drei Arkaden bilden den Eingang zum Narthex. Er zieht sich als schmaler Vorraum entlang der gesamten Eingangsseite. Wer nicht mit angemessener Kleidung kommt, findet dafür geeignete Kleidungsstücke auf einem Ständer. Auf der rechten Seite gelangt man zu einer Treppe, sie führt nach oben zur Empore. Dort bietet sich ein guter Überblick über den gesamten Innenraum

Vom Narthex gelangt man in den Hauptraum. Die Ikonostase an seiner Frontseite besteht aus durchscheinendem parischen Marmor, in der Mitte führt eine geschnitzte Tür in das Allerheiligste. Dort steht der Altar, er ist mit einem steinernen Baldachin überdacht, die Seitenwände sind großteils mit Fresken bemalt, und in der Apsis ist eine Sitzbank aus Marmor (Synthronon).

Auf der linken Seite des Altars ist die Niklolaus-Kapelle, es ist der älteste Teil der Kirche. Sie wurde angeblich errichtet, um ein Gelübde der Hl. Helena, Mutter des Kaisers Konstantin, zu erfüllen. Eine weitere Kapelle ist dem Hl. Anargyris geweiht. Auf der rechten Seite sind weitere Kapellen, einer davon ist dem Hl. Philipp geweiht.

Das Baptisterium steht auf der rechten Seite der Kirche, der Taufstein ist aus Marmor und hat die Form eines Kreuzes.

Der Name Ekatontapiliani hat sich im Laufe der Zeit eingebürgert, obwohl die Kirche keine 100 Türen hat, angeblich seien es "nur 99". Er kommt wahrscheinlich von der Bezeichnung "katapoliani", damit wäre gemeint eine "Kirche unterhalb der Stadt". Aber mit dem jetzigen Namen verbindet sich die Sage, dass Konstantinopel wieder zu Griechenland gehören würde, wenn man eines Tages die hundertste Tür der Kirche entdeckt.

Das Gotteshaus ist geöffnet tagsüber von 8 - 20 Uhr. Es wird regelmäßig zu Gottesdiensten benutzt und ist dann nicht öffentlich zugänglich.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Antiker Friedhof. Etwa 400 m von der Windmühle im Hafen entfernt liegt in der Nähe des Fischereihafens ein antiker Friedhof. Er ist umzäunt, die Sarkophage und andere Gegenstände sind gut sichtbar.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Strände[Bearbeiten]

Direkt bei Parikia gibt es zwei Strände:

  • Livadia, nördlich des Hafens. Der Strand ist relativ schmal, in unmittelbarer Nähe sind mehrere Hotels.
  • Kato Gialos. Ein kleiner Strand, er liegt südlich des Hafens in einer kleinen Bucht.

Zu den Stränden von Agios Fokas und Krios fahren Badeboote, sie liegen nördlich von Parikia. Weitere Strände siehe Artikel Paros.

Einkaufen[Bearbeiten]

Händler in den Gassen der Altstadt

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Oasis Hotel (**). Tel.: +30 2284 0 21227.. Das Hotel Oasis befindet sich direkt gegenüber von dem Hafen von Parikia in Paros. Es bietet eine bequeme Unterkunft, Ihre Zimmer haben Blick aufs Meer und sind neben der Kirche der Hundert Tore.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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