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Thrakien (Griechenland)

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Lage der Region Thrakien in Griechenland
Kamariotissa, Samothraki
Karte von Thrakien (Griechenland)

Die geographische Region Thrakien im Nordosten von Griechenland ist der westliche Teil der historischen Landschaft Thrakiens.

Xanthi, Altstadt
Altstadt Komotini
Alexandroupolis Hafen
Anastasiopolis
Nestos Schlucht
Porto Lagos

Regionen[Bearbeiten]

Das griechische Thrakien besteht aus den drei Verwaltungsgebieten Xanthi, Rodopi und Evros. Im Osten bildet der Fluss Evros (auf bulgarisch: Mariza) die Grenze zum türkischen Teil Thrakiens, im Norden liegt die Grenze zu Bulgarien im Rhodopen-Gebirge, im Westen ist die Region Makedonien

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Alexandroupolis, Hauptstadt der Region und des Bezirks Evros
  • 2 Samothraki (Chora), Hauptort der Insel Samothraki
  • 3 Komotini, Hauptort des Bezirks Rodopi
  • 4 Xanthi, Hauptort des gleichnamigen Bezirks

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Region Thrakien kam erst im Zuge der Balkankriege (1912-13) zu Griechenland, in diesem Gebiet leben neben den meist orthodoxen Griechen auch muslimische Minderheiten. Thrakien ist noch recht wenig touristisch erschlossen, obwohl es zahlreiche historische Stätten gibt und schöne, nicht überlaufenen Strände.

Sprache[Bearbeiten]

Neben Griechisch ist Türkisch sehr weit verbreitet. In allen touristischen Orten kommt man mit Englisch und zum Teil auch Deutsch bestens zurecht

Anreise[Bearbeiten]

Die Autobahn A2 führt von Thessaloniki in Richtung Osten über Alexandropouli in die Türkei.

Mobilität[Bearbeiten]

Zwischen den Hauptorten verkehren Bahn und Überlandbusse. Die bekanntesten Strände von Alexandroupolis erreicht man recht gut per Bus, die von Komotini und Xanthi zum Teil auch. Wer die Sehenswürdigkeiten in den Bergen oder weiter außerhalb der Städte besichtigen will, sollte das besser mit einem eigenen Fahrzeug machen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Natur: Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit, Flora und Fauna sind:

  • 1 Dadia Nationalpark,Bekannt für Greifvögel.
  • 2 Evros Delta, Naturschutzgebiet mit grosser Vielfalt von Vögeln, besonders während des Vogelzuges
  • 3 Rhodopen, Wilde einsame Berglandschaft mit vielen alten Kultstätten der Thraker
  • 4 Nestos, Flußlandschaft von einmaliger Schönheit und Vogelreichtum

Archäologische und religiöse Stätten: In Thrakien gibt es im Flachland sehr viele antike bis osmanische Sehenswürdigkeiten, während es in den Rhodopen sehr interessante alte thrakische Kultstätten gibt.

  • 5 Traianoupolis, 6 Mesimvria siehe Alexandroupolis
  • 7 Maroneia, Interessante Ausgrabungsstätte und geologisch beeindruckende Steinformationen.
  • 8 Anastasopolis, Ruinen einer byzantinischen Stadt
  • 9 Porto Lagos Kloster, 10 Abdera, siehe Xanthi

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Strände: Thrakien ist bekannt für seine schönen nicht überfüllten Strände. Besonders schön sind sie bei 1 Mangana, 2 Skala Avdiron weiter östlich dann mehrere Buchten bei 3 Lefkippos und 4 Mandra beach. Von 5 Fanari bis nach Alexandroupolis reiht sich eine endlose Kette von schönen, nicht überfüllten Stränden, nur unterbrochen durch die Berge des Ismarou bei Maroneia.
  • Wandern: Im Rhodopen Gebirge und Dadia Nationalpark gibt es endlose, aber meist auch einsame Wanderwege in spektakulärer Landschaft

Küche[Bearbeiten]

Entlang der Strände findet man die für ganz Griechenland typischen leckeren Gerichte. Wegen dem hohen Anteil an muslimischer Bevölkerung sind Schweinefleischgerichte in der Unterzahl, bzw. gar nicht mehr auf der Karte, wenn man in die Bergdörfer geht. In den Städten gibt es eine reiche Auswahl von Fast Food bis Spezialitäten.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben konzentriert sich auf die 3 größeren Städte. An den Stränden findet es in Restaurants, Bars und Strandbars statt

Sicherheit[Bearbeiten]

Kriminalität ist so gut wie nicht vorhanden. Im Rhodopengebirge geht die Gefahr von der Natur selbst aus und der Einsamkeit der Landschaft. Wer hier abseits der Ortschaften unterwegs ist, sollte immer jemanden informieren über Weg und Ziel.

Klima[Bearbeiten]

Beste Reisezeit ist Juni bis Ende September

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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