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Anastasiopolis

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Anastasiopolis
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Anastasiopolis, oder Peritheorion (Griechisch: Αναστασιούπολις - Περιθεώριον) ist eine antike Stadt in Nordost-Griechenland.

Eingang zur Ruinenstadt
Weg zwischen den Ruinen
Reste der Stadtmauer
Die Natur erobert die Stadt

Hintergrund[Bearbeiten]

1 Anastasiopolis war eine der wichtigen Stationen an der Via Egnatia und erhielt seinen Namen wahrscheinlich von Kaiser Anastasius (491-518) der die vorher hier bestehende römische Station Stabulo Diomedis erweiterte und umbaute. Sie befand sich am Nordufer des Vistonis-Sees (zwischen Xanthi und Komotini) mit einem bedeutenden Hafen mit Zugang über den See zum Meer. Der Vorteil des Hafens plus der Lage an der Via Egnatia brachte dem Ort Wohlstand und Bedeutung, wie man an den gewaltigen Mauerresten erkennen kann. Wegen der Versandung durch den nahe gelegenen Fluss liegt die Ruinenstadt heute in einiger Entfernung zum See. Dies führte zu einem großen Bedeutungsverlust und wirtschaftlichem Niedergang. Die Stadt wurde im frühen 13. Jahrhundert zerstört, aber später unter Andronikos III (1328-1341) wieder aufgebaut. Die meisten erhaltenen Überreste stammen aus dieser Phase, obwohl auch frühere Phasen relativ leicht zu erkennen sind. Die Via Egnatia hatte zu diesem Zeitpunkt als Handelsweg deutlich an Bedeutung verloren zugunsten des Seehandels (besonders durch die oberitalienischen Städte, wie Venedig). Damit war vielen Orten entlang der Via Egnatia die wirtschaftliche Grundlage entzogen und der Niedergang unaufhaltsam. Da keine archäologischen Grabungen durchgeführt wurden, befindet sich die Stadt in völlig verwildertem Zustand, was aber einen besonderen Reiz hat, so dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, wenn man in der Gegend unterwegs ist.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Strecke Xanthi-Komotini biegt im Dorf Amaxades an der Unterführung der Autobahn ab und folgt dem asphaltierten Feldweg. Es ist vorteilhaft sich den Verlauf vorher auf Google Earth anzuschauen, da der Weg nicht beschildert ist. Erst kurz vor dem Ziel hört der geteerte Feldweg auf. Die restlichen 2 km Feldweg sind auch ohne 4WD gut zu fahren. Das Eingangstor befindet sich auf der Nordseite. Da es gewöhnlich verschlossen ist, betritt man die Ruinenstätte durch das lose Gitter im Tor.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Vom Eingangstor folgt man dem Feldweg, der als Rundweg entlang der meisten Ruinen führt. Es gibt keine Tafeln, die die jeweiligen mit Efeu überwucherten Ruinen erklären. Gerade diese Kombination von interessanten Ruinen und der wilden Natur machen den Besuch lohnenswert.
  • Die Reste des ehemaligen 2 Aquädukts sind noch nördlich der Stadt am Berghang zu erkennen. Dieses bildete das Ende einer ca. 2,5 km langen Doppelmauer, die von den Festungsmauern bis zu den Hügeln nördlich lief und den freien Durchgang der Egnatia abgeriegelte und unter die Kontrolle der Stadt brachte. Innerhalb der Doppelmauer lief eine Leitung zur Versorgung der Stadt mit Trinkwasser. Man kann den Verlauf heute noch gut in Goggle Earth erkennen.

Küche[Bearbeiten]

In den Dörfern der Umgebung findet man sowohl Restaurants als auch Fast Food. Empfehlenswert wegen der schöneren Umgebung ist es bis an die Küstenorte Fanari oder Porto Lagos zu fahren.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Unterkünfte sind in Porto Lagos, Xanthi oder Komotini.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Wegen der völlig naturbelassenen, urwaldartigen Vegetation sollte man mit geeigneten hohen Schuhen und dichter Kleidung das Gelände erforschen.
  • Ausreichender Schutz gegen Stechmücken ist erforderlich.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 1 Brücke von Polyanthos. Die sehenswerte Brücke über den Fluß Kompsatos ist eine historische mittelalterliche steinerne Bogenbrücke. Die beiden großen Brückenbögen haben eine Weite von 21,8 und von 17 m. Die Höhe des Bogens beträgt 12 m. Der westliche der ursprünglich drei Bögen ist eingestürzt.
  • 1 Porto Lagos (Λάγος Ξάνθης). Porto Lagos in der Enzyklopädie Wikipedia Porto Lagos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPorto Lagos (Q1014212) in der Datenbank Wikidata. schöner touristischer Badeort mit Fischerhafen und Marina
  • 2 Fanari (Φανάρι Ροδόπης). Fanari in der Enzyklopädie Wikipedia Fanari im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFanari (Q12885725) in der Datenbank Wikidata. schöner touristischer Badeort mit Fischerhafen und Marina
  • 2 Maroneia. Interessante Ausgrabungsstätte und geologisch beeindruckende Steinformationen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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