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Alexandroupolis

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Alexandroupoli customs building.jpg
Alexandroupoli
RegionOstmakedonien und Thrakien
Einwohner
57.812 (2011,2011)
Höhe
11 m
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Lage
Lagekarte von Griechenland
Reddot.svg
Alexandroupolis

Alexandroupolis ist eine Stadt in Thrakien in Nordost- Griechenland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Hauptstadt der Präfektur ist eine moderne Hafenstadt und Universitätsstadt mit vielen touristischen Hotels, zahlreichen Restaurants, Cafés und ein wichtiges Versorgungszentrum für die ländliche Umgebung. Die Stadt ist nur 30 km von der griechisch-türkischen Grenze entfernt. Von touristischem Interesse ist sie wegen des Hafens mit der einzigen Fährverbindung nach Samothraki und auch der vielen schönen Strände, die besonders bei bulgarischen und türkischen Gästen beliebt sind.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Alexandroupolis
Leuchtturm am Hafen

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • 1 Flughafen Dimokritos. Er liegt nur wenige km östlich des Stadtzentrums und ist gut mit dem Bus erreichbar

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • 2 Bahnhof. Er liegt direkt am Hafen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • 3 Fernbus Station (KTEL). Fernbusse verbinden Alexandropolis mit allen Städten in Griechenland

Auf der Straße[Bearbeiten]

Alexandroupolis liegt an der Autobahn und hat 2 Abfahren, West und Mitte

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die wichtigste Verbindung ist die Fährverbindung nach Samothraki. Für Segelboote ist der Hafen auch gut geeignet. Die Zahl der Liegeplätze ist allerdings sehr begrenzt.

Mobilität[Bearbeiten]

Da die Stadt und besonders das Zentrum klein und flach ist, kann man bequem zu Fuß die Stadt erkunden: Für die Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt ist ein Fahrzeug unabdingbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ottoman Bad,Traianoupolis
Mesembria
Panagia Kosmosotira,Ferres

Die Stadt besitzt keine wirklich lohnenswerten Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet außer dem Leuchtturm als Wahrzeichen am Hafen. Durch die vielen jungen Leute, die sie als Universitätsstadt hat, ist es mehr das quirlige Stadtleben, das sie interessant macht. In der Umgebung jedoch gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten.

  • 1 History Museum of Alexandroupolis (Ιστορικό Μουσείο Αλεξανδρούπολης).
  • 2 Natural History Museum (Mουσείο Φυσικής Ιστορίας Αλεξανδρούπολης).
  • 3 Ethnological Museum of Thrace (Εθνολογικό Μουσείο Θράκης).
  • 4 Stadtpark. Schöner Park zum Kaffeetrinken und schlendern unter hohen schattigen Bäumen, besonders auch mit Kindern.
  • 5 Höhle von Makris. Eine der vielen Höhlen, von denen behaupten wird, es sei die "echte Zyklopenhöhle" – nichts wirklich beeindruckendes aber wert sie zu besuchen. Bevor man den Hafen von Makris erreicht liegt ein deutlich gekennzeichneter Parkplatz, auf der rechten Seite der Straße. Von dort folgt man dem Gehweg. Der Weg vom Parkplatz zur Höhle ist sehr schön, die Höhle selbst ist recht klein aber die Aussicht von dort ist herrlich. Einen Besuch des kleinen Hafens sollte man nicht auslassen, wenn man dort ist.
  • 6 Burgen von Avanta & Potamos (Boz-Tepe). Der Aufstieg zur Avanta Burg von der Westseite des Hügels dauert etwa 20 Minuten. Ein beeindruckendes Tor ist erhalten, mit zwei hohen Türmen auf beiden Seiten und den Stadtmauern der Burg. Der Blick auf die gesamte Ebene erklärt warum an dieser Stelle die Burg Avanta errichtet wurde. Die Ruinen, die der Besucher heute sieht, stammen aus dem 13. Jahrhundert, obwohl auch Funde aus der mykenischen Zeit stammen. Die Potamos Burg liegt auch an der Provinzstraße, die Alexandroupolis mit Avanta verbindet. Von weitem sieht man die drei beeindruckenden mittelalterlichen Türme des Flusses Potos. Sie sind quadratisch und von einer Doppelmauer umgeben. Es wird vermutet, dass es im 13. Jahrhundert von den den genuesischen Eroberern der Region, an einem Ort errichtet wurde, der aus prähistorischen, antiken griechischen und byzantinischen Epochen stammt.
  • 7 Agios Theodoros Kirche (Εκκλησία Άγιοι Θεόδωροι). Die Felsen-Kirche St. Theodor mit Fresken aus dem 10. Jahrhundert liegt in einer einzigartiger Lage, nach den byzantinischen Burgen von Potamos und Avanta. Nicht nur die Felsenkirche selbst, auch der Weg dorthin lohnt den Ausflug.
  • 8 Traianoupolis (Λουτρά Τραϊανουπόλεως). Traianoupolis in der Enzyklopädie Wikipedia Traianoupolis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTraianoupolis (Q2284484) in der Datenbank Wikidata. Die Stadt wurde vom römischen Kaiser Trajan (reg. 98–117) gegründet und war in der römischen Zeit für ihre Bäder berühmt. Im 4. Jahrhundert wurde sie die Hauptstadt und Metropole der thrakischen römischen Provinz Rhodope. Die Stadt blieb trotz wechselvoller Geschichte die Metropole der kirchlichen Provinz Rhodope bis zu ihrem Niedergang im 14. Jahrhundert. Das Gebiet wurde 1322 durch bulgarische Überfälle und 1329/30 durch türkische Truppen zerstört. Zu sehen sind Ruinen ehemaliger Badeanlagen und Teile der Stadtmauer. Man sollte eine Besichtigung unbedingt mit einem Besuch des modernen Bades verbinden, denn auch heute noch ist der Ort ein Kurort.
  • 9 Mesimvria. Mesimvria war eine Kolonie von den Bewohnern der Insel Samothraki, erbaut am Ende des 7. Jh. v. Chr. Die Stadt blühte im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. auf, begann jedoch während der Zeit der mazedonischen und später römischen Herrschaft an Bedeutung zu verliehren, da der Bau von Straßen im Hinterland die Bedeutung der Küstenstadt herabsetzte. Auf dem Ausgrabungsgelände wurden die Reste der Festungsmauer mit den Türmen, Privathäuser, ein Straßennetz, öffentlichen Gebäude, ein Heiligtum von Demeter und einem Apollotempel gefunden. Die wichtigsten Denkmäler der Ausgrabungsstätte sind: Das Heiligtum von Demeter. Im Inneren des Gebäudes wurden Silber-, Gold-, versilberte und vergoldete Tafeln mit Reliefdarstellungen gefunden, die allesamt mit dem Demeter-Kult verbunden waren. Datiert bis ins 4. Jahrhundert vor Christus. Der archaische Tempel des Apollo. Es war Teil eines größeren Gebäudekomplexes (35 x 45 m) mit einem zentralen gepflasterten Hof, umgeben von einer Stoa. Viele Keramikfragmente mit eingeritzten Inschriften wurden im Inneren des Tempels aus dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. gefunden.
  • 10 Panagia Kosmosoteira (Ιερά Μονή Παναγία η Κοσμοσώτειρα Φερών). Das sehenswerte ehemalige Kloster Panagia Kosmosotira wurde 1151 vom byzantinischen Kaiser Isaas I. Komnenos nach den Plänen der Hagia Sophia gebaut und überlebte Kriege und Wirren 900 Jahre in sehr gutem Zustand.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Delta Evros
  • Strände. Im Westen der Stadt reihen sich fast ununterbrochen schöne Sandstrände bis Panorama mit vielen Strandbars und Restaurants aber auch Bereichen ohne Bewirtschaftung, wo deutlich weniger Betrieb herrscht.
  • Vogelbeobachtung am Evros Delta. Ein landschaftlich sehr interessante Lagunenlandschaft die ideal zur Vogelbeobachtung ist, besonders zur Zeit der jährlichen Vogelzüge. Süßwasser und Meerwasser vermischen sich hier zu einem reichhaltigen Feuchtgebiet, das einen bedeutenden Ruheplatz für Wasservögel darstellt. Von den 400 Vogelarten Griechenlands fliegen 300 durch dieses Gebiet. Im Fluss leben 46 Fischarten, 7 Amphibien-, 21 Reptil- und über 40 Säugetierarten.

Einkaufen[Bearbeiten]

In Stadtzentrum und an den Ausfallstraßen haben alle großen griechischen Supermarktketten Filialen, die auch zur Versorgung des ländlichen Umlands dienen. Viele Spezialgeschäfte und Läden für den täglichen Bedarf liegen zwischen der Promenade und der Leof.Dimokratias Straße.

Küche[Bearbeiten]

Entlang der Promenade beim Hafen und in dem Viertel zwischen Promenade und Leof.Dimokratias Straße befinden sich eine große Vielzahl von Restaurants und Fast Food.

Nachtleben[Bearbeiten]

Durch die Universität und die vielen jungen Leute ist das Nachtleben für die Größe der Stadt recht gut.Die meisten Cafes, Bars befinden sie im Viertel an und oberhalb der Promenade und im Stadtpark.

Unterkunft[Bearbeiten]

Wie überall in Griechenland sind die vielen Hotels, Pensionen und Zimmer in den gängigen Internet Buchungsportalen gelistet und bewertet. Große und sehr komfortable Hotelkomplexe an der Küste sind:

Gesundheit[Bearbeiten]

Die Universität in Alexandroupolis hat eine medizinische Fakultät und das Krankenhaus gehört zu den besten in Nordgriechenland.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • WIFI-WLan. gibt es kostenlos in fast allen Cafes auf Nachfrage und auch in vielen Restaurants Typ ist Gruppenbezeichnung

Ausflüge[Bearbeiten]

Samothraki
Didymoticho Burghügel.jpg
Didymoticho Castle Hill
Burgruine Pythion
  • Samothraki: schöne gebirgige Insel die touristisch nicht überlaufen ist
  • Rhodopen: einzigartige Gebirgs-Natur-Landschaft mit großer Zahl an Sehenswürdigkeiten
  • Dadia Nationalpark: bekannt für das Vorkommen vieler Greifvogelarten
  • Maroneia: Aechäologische Stätte in schöner Landschaft
  • 1 Didimoticho (Διδυμότειχο Έβρου, Didiymoteicho). Didimoticho im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Didimoticho in der Enzyklopädie Wikipedia Didimoticho im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDidimoticho (Q932648) in der Datenbank Wikidata. Gegründet wurde der Ortes als Plotinoupolis im 7. Jahrhundert n. Chr. durch die Römer. Wegen seiner strategischen Lage wurde der Ort stark befestigt, besonders unter Oströmischer-Byzantinischer Zeit. Den Namen Didymoticho erhielt der Ort aufgrund der doppelten Stadtmauer (griechisch didymos tichos δίδυμος τείχος ‚Zwillingsmauer‘). Der Niedergang der Stadt begann mit den Kreuzzügen und den Zerstörungen unter anderem durch Kaiser Barbarossa und in der Folgezeit durch Zerstörungen von bulgarischen und byzantinischen Truppen bis sie schließlich 1361 in osmanische Hände fiel. Didymoticho gehörte danach zunächst bis 1912 ununterbrochen zum Osmanischen Reich, wechselte den Besitzer während der 2 Balkankriege und gelangte 1919 an Griechenland. Zwischen dem Bahnhof der Stadt und den Flüssen Erythropotamos und Evros erhebt sich die Agia Petra. Ausgrabungen ergaben, dass dieser Ort ein Teil der antiken Stadt Plotinoupolis ist. Die Ruinen der antiken Siedlung sind heute dort zu besichtigen. Die Ausgrabungen dauern an, und die Funde werden im archäologischen Museum von Komotini ausgestellt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen die Burg und die Befestigungsanlagen des mittelalterlichen Didymoticho mit dem Prinzessineturm. Während der osmanischen Herrschaft wohnte die christlichen Bevölkerung, also die Griechen, Armenier und Bulgaren, „oben“ (= innerhalb der Burg), während die muslimischen Bewohner der Stadt „unten“, um die Moschee herum, lebten. Innerhalb der Stadtmauern befindet sich die Altstadt. Hier stehen die byzantinische Kirche der Heiligen Ekaterini sowie die historische Kirche des Heiligen Georgios Palaeokastritis. Bei der Çelebi-Sultan-Mehmed-Moschee, deren Konstruktion unter Murad I. (1326–1389) begonnen und unter Bayezid I. (1347–1402) fertiggestellt wurde, handelt es sich um die älteste Moschee Europas. Besichtigen kann man außerdem den Komplex des türkischen Hamam aus dem 15. Jh. und das Mausoleum des Oruç Paşa (Ορούτς Πασά), welches sich direkt hinter dem heutigen Rathaus der Stadt befindet. Außerdem lohnen byzantinische Museum, das Volkskundemuseum und das Militärmuseum einen Besuch. In Ortsnähe liegt die Tropfstein-Höhle von Vouva, am Anfang der Route von Didymoteicho zum Berg Koufovouno mit einzigartigen Fledermauskolonien.
  • 11 Burg Pythion (Empythion). Die Burg von Pythio, eines der wichtigsten und am besten erhaltenen Beispiele militärischer Architektur in Griechenland, wurde in byzantinischer Zeit auch Empythion genannt und war für seine uneinnehmbaren Mauern berühmt. Es liegt auf einem niedrigen Hügel am nordöstlichen Rand des Dorfes Pythio, nahe dem Fluss Evros, sehr nahe an der türkischen Grenze. Erbaut zwischen 1330 und 1340 war es nur von kurzem Nutzen für die Byzantiner. Es war eine der ersten Festungen, die die Türken bei ihrem Einmarsch in Europa eroberten. Später entstand um die Burg herum ein Dorf.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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