Didymoticho

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Didymoticho
Einwohner9.263 (2011)
Höhe31 m
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Didymoticho ist eine Stadt in Griechenland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt hat rund 9.000 Einwohner. Gegründet wurde der Ortes als Plotinoupolis im 7. Jahrhundert n. Chr. durch die Römer. Wegen seiner strategischen Lage wurde der Ort stark befestigt, besonders unter Oströmischer-Byzantinischer Zeit. Den Namen Didymoticho erhielt der Ort aufgrund der doppelten Stadtmauer (griechisch didymos tichos δίδυμος τείχος ‚Zwillingsmauer‘). Der Niedergang der Stadt begann mit den Kreuzzügen und den Zerstörungen unter anderem durch Kaiser Barbarossa und in der Folgezeit durch Zerstörungen von bulgarischen und byzantinischen Truppen bis sie schließlich 1361 in osmanische Hände fiel. Didymoticho gehörte danach zunächst bis 1912 ununterbrochen zum Osmanischen Reich, wechselte den Besitzer während der 2 Balkankriege und gelangte 1919 an Griechenland. Zwischen dem Bahnhof der Stadt und den Flüssen Erythropotamos und Evros erhebt sich die Agia Petra. Ausgrabungen ergaben, dass dieser Ort ein Teil der antiken Stadt Plotinoupolis ist. Die Ruinen der antiken Siedlung sind heute dort zu besichtigen.

Anreise[Bearbeiten]

Didymoticho Burghügel
Bayezid Mosche

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Alexandroupolis ist der nächstgelegene Flughafen

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt regelmäßige Busverbindungen vom KTEL Alexandroupolis aus.

1 Busstation

Mit der Bahn[Bearbeiten]

2 Bahnstation. Fahrpläne siehe: [hier].

Auf der Straße[Bearbeiten]

Vom Autobahnkreuz bei Adriani fährt man ca. 65 km in nördlicher Richtung auf der gut ausgebauten Landstrassse.

Mobilität[Bearbeiten]

Innerhalb des kleinen Ortes kann man gut zu Fuß gehen. Nur für die lohnenswerten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ist ein eigenes Fahrzeug notwendig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Karte von Didymoticho
Ourts Pasa Hamam
Der Dom in Didymoticho
  • 1 Burg Didymoticho (Κάστρο Διδυμότειχου). Burg Didymoticho in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Didymoticho im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Didymoticho (Q12874774) in der Datenbank Wikidata. Während der osmanischen Herrschaft wohnte die christlichen Bevölkerung, also die Griechen, Armenier und Bulgaren, „oben“ (= innerhalb der Burg), während die muslimischen Bewohner der Stadt „unten“, um die Moschee herum, lebten. Innerhalb der Stadtmauern befindet sich die Altstadt.
  • 2 Çelebi-Sultan-Mehmed-Moschee (Τέμενος Μεχμέτ Α΄). Çelebi-Sultan-Mehmed-Moschee in der Enzyklopädie Wikipedia Çelebi-Sultan-Mehmed-Moschee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÇelebi-Sultan-Mehmed-Moschee (Q272752) in der Datenbank Wikidata. Bei der Çelebi-Sultan-Mehmed-Moschee, deren Konstruktion unter Murad I. (1326–1389) begonnen und unter Bayezid I. (1347–1402) fertiggestellt wurde, handelt es sich um die älteste Moschee Europas.
  • 3 Hamam of Oruç Paşa (Χαμάμ του Ορούτς Πασά). Hamam of Oruç Paşa in der Enzyklopädie Wikipedia Hamam of Oruç Paşa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHamam of Oruç Paşa (Q12886017) in der Datenbank Wikidata. Das osmanisches Bad stammt aus den Jahren 1398-1399 und ist damit eines der frühesten osmanischen Bäder in Griechenland. Leider befindet es sich in schlechtem Zustand. Wie häufig in Griechenland werden die Gebäude aus der osmanischen Zeit wenig beachtet und verfallen.
  • 4 Plotinoupolis. ist eine antike Stadt, die vom römischen Kaiser Trajan im 6./7. Jahrhundert gegründet und nach seiner Frau Pompeia Plotina benannt wurde. Die kleine Ausgrabungsstelle war nie öffentlich zugänglich, obwohl interessante Funde gemacht wurden. Die Ausgrabungen dauern an, und die Funde werden im archäologischen Museum von Komotini ausgestellt.
  • 5 Prinzessin Turm. Schöner Aussichtspunkt für Fotos.
  • 6 Jungfrau Maria Eleftherotria Kirche. Hauptkirche des Ortes.
  • 7 Mausoleum des Oruç Pascha. Ruine in schlechtem Zustand, trotz seiner großen geschichtlichen Bedeutung.

Museen[Bearbeiten]

Alle Museen sind klein mit begrenzter Auswahl an Objekten. Gut für Regentage.

  • 8 Folkloremuseum
  • 9 Byzantinisches Museum. Das neu erbaute und im Jahr 2014 eingeweihte Museum dokumentiert in zahlreichen Funden der Gegend die Rolle Didymotichos während des Byzantinischen Reiches, als die Stadt dreimal als Residenz der Kaiser diente.
  • 10 Militär Museum
  • 11 Kust aus Seide Museum
  • 12 Seidenmuseum

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im sehr ländlichen Umkreis werden keine besonderen Aktivitäten angeboten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Alles Notwendige zum täglichen Leben bekommt man im Ort. Für besondere Dinge fährt man besser nach Edirne oder Alexandroupolis.

Küche[Bearbeiten]

Obwohl der Ort klein ist, verfügt er über mehr als 20 Restaurants, die sich überwiegend an der Hauptstrasse befinden.

Einige Spezialitäten sind:

  • Kavurma: gebratene und sautierte Büffelfleischrolle. In Didymoticho und seiner Peripherie wird diese Spezialität von Metzgern angeboten und ist auch in vielen Supermärkten zu finden. Zubereitet wird der Kavourma häufig in Omelette mit Eiern oder in roher Form als Mezze, wo meist Ouzo dazu serviert wird.
  • Trachana: vergorene und getrocknete Mischung aus Mehl und Gemüse zur Zubereitung von Suppe, welche meist zum Herbst und Winter hin zubereitet wird und als typische Hausmannskost gilt.
  • Babo: Gericht, welches als Wurst im Schweinedarm aus Schweinefleisch, Reis, geschnitzelter Schweineleber, Lauch und verschiedenen Gewürzen besteht.
  • Lalangita: Pfannkuchen der zum Frühstück serviert wird, entweder süß mit Zucker, Zimt und Nüsse oder mit geriebenem Käse.
  • Mikikia: Hefeteig-Ring in heissem Öl frittiert und mit Zucker oder Honig belegt oder auch in Kombination mit Fetakäse.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben ist eher ruhig und spielt sich in den Restaurants oder Cafes/Pubs ab. Wer mehr sucht, muss nach Alexandroupolis.

Unterkunft[Bearbeiten]

Neben 2 größeren Hotels gibt es noch einige Privatunterkünfte im Ort.

  • 1 Hotel Ermis
  • 2 Hotel Plotini

Gesundheit[Bearbeiten]

Der Ort verfügt über ein Krankenhaus und einige niedergelassene Ärzte.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Da der Besuch von Edirne ein "must see" ist, muss man sicherstellen, alle notwendigen Dokumente mitzunehmen, um in das Nicht-EU-Land Türkei einreisen zu können.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 1 Edirne Website dieser Einrichtung Edirne in der Enzyklopädie Wikipedia Edirne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEdirne (Q43387) in der Datenbank Wikidata- sehr sehenswerter Ort in der Türkei - ein "must see"..
  • 2 Soufli Soufli in der Enzyklopädie Wikipedia Soufli im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSoufli (Q1014206) in der Datenbank Wikidata - Die Gegend um Soufli war in vergangener Zeit ein Zentrum der Seidenproduktion in Griechenland. Heute kann man sich die Geschichte und Technik der Seidenherstellung und Verarbeitung in Museen anschauen: Seiden Museum, Gnafala Folklore Museum, Art of Silk Museum.
  • 13 Dadia Nationalpark Website dieser Einrichtung Dadia Nationalpark in der Enzyklopädie Wikipedia Dadia Nationalpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDadia Nationalpark (Q24953272) in der Datenbank Wikidata - bekannt für das vorkommen seltener Greifvögel
  • Tropfstein-Höhle von Vouva - In den südlichen Hügeln der Stadt erstreckt sich der Wald Tsingla, der als Naherholungsgebiet für Ausflüge und Feierlichkeiten von den Einheimischen genutzt wird. Im Ort Koufovouno gibt es eine Tropfsteinhöhle mit dem Namen „Vouvas“, die von Höhlenforschern im Jahr 1962 entdeckt und erforscht wurde. Besichtigen kann man in der 30 Meter hohen Höhle Stalagmiten und Stalaktiten.
  • 14 Burg Pythion (Empythion). Die Burg von Pythio, eines der wichtigsten und am besten erhaltenen Beispiele militärischer Architektur in Griechenland, wurde in byzantinischer Zeit auch Empythion genannt und war für seine uneinnehmbaren Mauern berühmt. Es liegt auf einem niedrigen Hügel am nordöstlichen Rand des Dorfes Pythio, nahe dem Fluss Evros, sehr nahe an der türkischen Grenze. Erbaut zwischen 1330 und 1340 war es nur von kurzem Nutzen für die Byzantiner. Es war eine der ersten Festungen, die die Türken bei ihrem Einmarsch in Europa eroberten. Später entstand um die Burg herum ein Dorf.
  • 15 Grabstätte Mikra Doxipara (Ταφικός Τύμβος Μικρής Δοξιπάρας). Grabstätte aus dem 2.Jh AD mit einigen Objekten aus dieser Zeit.
  • 16 Grabstätte von Elafochori. Ein kleiner alter Grabhügel. im verwilderten Zustand. Ein "lost place".

Weblinks[Bearbeiten]

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