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Dadia Nationalpark

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Dadia Nationalpark auch Dadia-Lefkimi-Souflion NP genannt, ist ein Nationalpark in Griechenland.

Dadia Park
Beobachtungsstation


Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet wurde 2003 zum Nationalpark erklärt und befindet sich im Stadium der vorläufigen Anerkennung als Weltkulturerbe der UNESCO. Er ist ein seltenes Beispiel für die ökologisch verträgliche Koexistenz von Mensch und Natur. Tausende von Jahren menschlicher Besiedlung in Kombination mit geringer Intensität der Nutzung natürlicher Ressourcen haben zur Entwicklung eines reichen Lebensraummosaiks beigetragen, das der Schlüsselfaktor für die hohe Biodiversität ist der Gegend, mit einzigartigen und seltenen Arten von Flora und Fauna.

Landschaft[Bearbeiten]

Der Nationalpark Dadia-Lefkimi-Soufli-Wald liegt am südöstlichen Ende der Rhodopen, an der Kreuzung von zwei Kontinenten und ist von außergewöhnlicher ökologischer Bedeutung auf europäischer Ebene. Er ist geprägt durch ein reiches Habitatmosaik in einem hügeligen Landschaftstyp und erstreckt sich über eine Fläche von 42 800 ha in der Präfektur Evros. Alte Wälder, felsige Erhebungen, im Wald verstreute Wiesen und Felder sowie viele Schluchten mit reichhaltiger Uferflora bieten eine Vielzahl von geeigneten Nist- und Nahrungshabitaten für viele verschiedene Arten. Geologisch wird der nördliche Teil des DNP von tertiären Ophiolith-Komplexen dominiert, während der Süden hauptsächlich aus paläogenen vulkanischen und sedimentären Gesteinen besteht.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Der Park liegt am äußersten östlichen Rand eines riesigen Waldgebietes, das sich entlang der Rhodopen in Richtung Westen und Norden erstreckt. Im Gebiet des Nationalparks dominieren Pinien, die ausgedehnte Nadelwälder von Pinus brutia bilden, wobei P. nigra in den tiefsten Lagen seiner bekannten Verbreitung zu finden ist, aber auch Mischwälder und Laubwälder kommen auch in großer Ausdehnung vor. Seine besondere geografische Lage trägt auch zur großen Biodiversität des Parks bei, da hier europäische und asiatische Flora und Fauna zusammentreffen, wo mehrere europäische Arten ihre südlichen Expansionsgrenzen erreichen, während sie gleichzeitig die westlichste Grenze mehrerer asiatischer Arten bilden. Etwa 360-400 Pflanzenarten (darunter 25 Orchideen), 104 Schmetterlingsarten, 12-13 Amphibienarten, 29 Reptilienarten, 60-65 Säugetierarten (davon 24 Fledermausarten) und mehr als 200 Vogelarten finden sich in der Bereich des Nationalparks.

Klima[Bearbeiten]

Der Park befindet sich in einer Übergangszone zwischen mediterranem und kontinentalen Klima

Anreise[Bearbeiten]

Man verläßt die Autobahn an der Abfahrt bei Adrinai und folgt der Beschilderung nach Soufli und folgt der Hauptstraße bis nach Likofos. Nach ca 2 km ist die Abfahrt zum Nationalpark beschildert.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der Park kann ohne Gebühren besucht werden

Mobilität[Bearbeiten]

Das Gebiet kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum oder nur mit größtem Zeitaufwand erkundet werden, so daß ein Fahrzeug die einzige sinnvolle Option ist. Die Strecken im Nationalpark sind für Motorrad- oder Mountainbikefahrer besonders reizvoll.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Dadia-Lefkimi-Soufli Forest National Park Information Center. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Seiden Museum. in Soufli Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Gnafala Folklore Museum. in Soufli Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Art of Silk Museum. in Soufli Typ ist Gruppenbezeichnung
Didymoteicho
Burgruine Pythion
  • 1 Didimoticho (Διδυμότειχο Έβρου). Didimoticho im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Didimoticho in der Enzyklopädie Wikipedia Didimoticho im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDidimoticho (Q932648) in der Datenbank Wikidata. Gegründet wurde der Ortes als Plotinoupolis im 7. Jahrhundert n. Chr. durch die Römer. Wegen seiner strategischen Lage wurde der Ort stark befestigt, besonders unter Oströmischer-Byzantinischer Zeit. Den Namen Didymoticho erhielt der Ort aufgrund der doppelten Stadtmauer (griechisch didymos tichos δίδυμος τείχος ‚Zwillingsmauer‘). Der Niedergang der Stadt begann mit den Kreuzzügen und den Zerstörungen unter anderem durch Kaiser Barbarossa und in der Folgezeit durch Zerstörungen von bulgarischen und byzantinischen Truppen bis sie schließlich 1361 in osmanische Hände fiel. Didymoticho gehörte danach zunächst bis 1912 ununterbrochen zum Osmanischen Reich, wechselte den Besitzer während der 2 Balkankriege und gelangte 1919 an Griechenland. Zwischen dem Bahnhof der Stadt und den Flüssen Erythropotamos und Evros erhebt sich die Agia Petra. Ausgrabungen ergaben, dass dieser Ort ein Teil der antiken Stadt Plotinoupolis ist. Die Ruinen der antiken Siedlung sind heute dort zu besichtigen. Die Ausgrabungen dauern an, und die Funde werden im archäologischen Museum von Komotini ausgestellt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen die Burg und die Befestigungsanlagen des mittelalterlichen Didymoticho mit dem Prinzessineturm. Während der osmanischen Herrschaft wohnte die christlichen Bevölkerung, also die Griechen, Armenier und Bulgaren, „oben“ (= innerhalb der Burg), während die muslimischen Bewohner der Stadt „unten“, um die Moschee herum, lebten. Innerhalb der Stadtmauern befindet sich die Altstadt. Hier stehen die byzantinische Kirche der Heiligen Ekaterini sowie die historische Kirche des Heiligen Georgios Palaeokastritis. Bei der Çelebi-Sultan-Mehmed-Moschee, deren Konstruktion unter Murad I. (1326–1389) begonnen und unter Bayezid I. (1347–1402) fertiggestellt wurde, handelt es sich um die älteste Moschee Europas. Besichtigen kann man außerdem den Komplex des türkischen Hamam aus dem 15. Jh. und das Mausoleum des Oruç Paşa (Ορούτς Πασά), welches sich direkt hinter dem heutigen Rathaus der Stadt befindet. Außerdem lohnen byzantinische Museum, das Volkskundemuseum und das Militärmuseum einen Besuch. In Ortsnähe liegt die Tropfstein-Höhle von Vouva, am Anfang der Route von Didymoteicho zum Berg Koufovouno mit einzigartigen Fledermauskolonien.
  • 2 Burg Pythion (Empythion). Die Burg von Pythio, eines der wichtigsten und am besten erhaltenen Beispiele militärischer Architektur in Griechenland, wurde in byzantinischer Zeit auch Empythion genannt und war für seine uneinnehmbaren Mauern berühmt. Es liegt auf einem niedrigen Hügel am nordöstlichen Rand des Dorfes Pythio, nahe dem Fluss Evros, sehr nahe an der türkischen Grenze. Erbaut zwischen 1330 und 1340 war es nur von kurzem Nutzen für die Byzantiner. Es war eine der ersten Festungen, die die Türken bei ihrem Einmarsch in Europa eroberten. Später entstand um die Burg herum ein Dorf.
  • 3 Grabstätte Mikra Doxipara (Ταφικός Τύμβος Μικρής Δοξιπάρας). Grabstätte aus dem 2.Jh AD mit einigen Objekten aus dieser Zeit

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Vogelbeobachtung. Typ ist Gruppenbezeichnung

Einkaufen[Bearbeiten]

Wer über Alexandroupolis anreist, findet dort die besten Einkaufsmöglichkeiten der Umgebung. Kleinigkeiten kann man in einem Minimarkt im Ort kaufen oder auch im nahegelegenen Ort Soufli. Es lohnt sich zum Einkaufen ins 80 km entfernte Edirne in die Türkei zu fahren, da es dort im Bazar und in den Geschäften ein überragendes Angebot gibt.

Küche[Bearbeiten]

Im Dorf Dadia gibt es 2 Tavernen:

  • 1 Simos Taverna. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Folia tou Pelargo (Η ΦΩΛΙΑ ΤΟΥ ΠΕΛΑΡΓΟΥ - ΜΠΑΜΠΑΚΑ ΕΥΑΓΓΕΛΙΑ). Typ ist Gruppenbezeichnung

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

  • 1 Forest Inn Ecotourism Hotel. Hotel im Nationalpark beim Touristen Info Center Preis: ca.70 Euro/Nacht. Typ ist Gruppenbezeichnung

Camping[Bearbeiten]

  • 2 Camping Alexandropolis. großer Campingplatz in Alexandropolis am Meer Typ ist Gruppenbezeichnung

Sicherheit[Bearbeiten]

Kriminalität gibt es in dem dörflichen Umfeld von Dadia so gut wie nicht. Achtgeben sollte man bei Spaziergängen abseits der Hauptwege auf Schlangen, besonders auf felsigen Untergrund lebt die sehr giftige Hornviper.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Edirne: große Stadt in der Türkei mit berühmter Moschee
  • Evros-Delta: sehenswertes Flussdelta mit sehr vielen Vogelarten
  • Samothraki- Insel: touristisch nicht überlaufen und von großer landschaftlicher Schönheit

Literatur[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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