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Samothraki

Gewählt zum Reiseziel des Monats August 2018 „abseits der Touristenpfade“
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Aus Wikivoyage
Samothraki
RegionOstmakedonien und Thrakien
Einwohnerzahl2.859 (2011)
Höhe1.611 m
Lagekarte von Griechenland
Lagekarte von Griechenland
Samothraki

Samothraki ist die nördlichste der Nordägäischen Inseln in Griechenland. Kultstätte der Grossen Götter, Beschützer der Seefahrer und Schiffbrüchigen, Fundstelle der Nike von Samothraki, noch sehr urig, wild, wasserreich, naturbewusst lebend und mit wenigen "Alternativ-Touristen" gesegnet.

Hintergrund

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Weltweit berühmt ist die Insel durch den Fund der antiken Skulptur der Nike von Samothrake. Auf Nachhaltigkeit im Tourismus und in der Landwirtschaft wird vermehrt Wert gelegt. Sie ist vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt.

Samothraki ist eine kleine Insel von ca. 180 km², die im Grunde nur aus der Spitze eines Berges besteht, der aus dem Meer aufsteigt. Die Südostküste, beim Kap Kipos, ist von steil aufragenden, schwer zugänglichen Klippen geprägt, während die übrige Küste überwiegend aus flachen Kieselstränden besteht. Samothraki verfügt über besondere Naturschönheit, mit steilen Bergen, reicher Flora und Fauna, ausgedehnten Wäldern, Bächen, Wasserfällen, kleinen Seen. Es gibt zwei Hauptorte: Kamariotissa und Chora, in denen man die meisten Einrichtungen findet, die eine kleine Stadt normalerweise hat. Die Insel ist bekannt als Fundort der Nike von Samothrake, einer berühmten Skulptur der griechischen Siegesgöttin. Die meisten Touristen, die nach Samothraki kommen, wollen keinen Massentourismus. Im Vergleich zu vielen anderen griechischen Inseln geht es hier sehr ruhig und unangestrengt zu.

Überraschend und erfreulich ist, dass die ältere Bevölkerung durchweg deutsch spricht. Ab den 60er Jahren kamen Samothraker vermehrt in den Raum Stuttgart um bei Bosch, Daimler etc. zu arbeiten.

In den letzten Jahren ist sie besonders beliebt bei griechischen Studenten, die dort campen und den Lebensstil der Hippie Kultur erleben wollen.

Karte
Karte von Samothraki
  • 1 Kamariotissa (Καμαριώτισσα Σαμοθράκης) . Die Hafenstadt Kamariotissa, wo die Fähren ankommen, befindet sich auf der Westseite der Insel, umgeben von Weideland. Dahinter der hohe kahle Berg Fengari (Mondberg 1611 m). Kamariotissa ist ziemlich grün und es gibt einige Restaurants, Kafenions, Banken, ein Postamt, Supermärkte, Bäckerei, Konditorei, Gemüsehändler, Apotheke und ein Ticketschalter für die Fähren. Am Hafen befindet sich der Busbahnhof. Direkt am Hafen kann man Mopeds, Mountain bikes und Autos mieten.
  • Top-Sehenswürdigkeit 2 Chora (Δήμος Σαμοθράκης, ​Samothraki-Stadt) . Der Hauptort der Insel ist Chora (Samothraki) und liegt ca. 5 km östlich von Kamariotissa. Sehenswert sind die kleinen und dicht gepackten Häuser. Chora befindet sich am Fuße eines Hügels und ist vom Meer fast unsichtbar. Es war versteckt gebaut, um sich im Mittelalter vor Piratenangriffen vom Meer zu schützen. Das Dorf mit seinen verwinkelten, engen Gassen und seiner Genueser Festung (die ursprünglich byzantinischen war) ist das schönste Dorf der Insel. Von dem großen, zentralen Platz mit einigen Tavernen, hat man einen schönen Blick über das Meer. Auch das Archäologische Museum lohnt einen Besuch.
  • Top-Sehenswürdigkeit 3 Therma (Θέρμα Σαμοθράκης) . Der Kurort Therma ist eine weitere Attraktion von Samothraki. Heiße Quellen laden zum Schwefelbad mit Meerblick ein, kommerziell mit Massagen usw. aber auch 1 Outdoor-Pools "for free" (am romantischsten Nachts bei sternenklarem Himmel). Man geht den Weg direkt rechts vor dem Badehaus etwa 300 m, um zum größeren Pool zu gelangen. Zu dem kleineren, romatischerem zweigt nach ca. 100 m rechts ein kleiner Weg bergab. Der Pool ist etwas versteckt, daher eventuell nachfragen. Links neben dem Badehaus ist ein kleiner Geysir, den man sich unbedingt anschauen sollte. Das Dorf Therma ist der beste Ort um Wandertouren zu unternehmen. Das kleine Dorf hat einige Geschäfte, Restaurants und Unterkünfte. Östlich des Dorfes gibt es auch zwei Campingplätze. Nahe bei liegt ein Kiesstrand mit klarem Wasser und einem kleinen Hafen, von wo aus man in der Hochsaison Ausflüge mit einem Schiff machen kann (sehr empfehlenswert). Schon während der Römerzeit war der Ort ein Thermalbad.
  • Therma ist auch einer der Ausgangspunkte für die Besteigung des Berges Fengari, der hauptsächlich aus Granit besteht. Der Weg auf den Gipfel und zurück dauert etwa sechs Stunden. In der Nähe des Gipfels des Fengari geht der Wanderweg in eine Art Felsklettern über, da es ohne sichtbaren Weg extrem felsig wird. Eine längerer, aber einfacherer Weg auf den Gipfel hinauf führt vom Dorf Profitis Ilias im Süden der Insel.
  • 4 Ano Meria. Streusiedlung in sehenswerter Landschaft mit Platanen- und Eichenwäldern. Eine Taverne, 1 km oberhalb von Ano Merida, lädt zum Verweilen mit gutem Rundblick in die Landschaft ein.
  • 5 Lakoma. und Profitis Ilias: einfache, schön gelegene Bergdörfer mit guten Tavernen, bei denen man mit Aussicht auf die Südküste besonders gute Ziegenfleisch-Gerichte genießen kann.

Anreise

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Die tägliche FährverbindungAlexandropoulis-Samothraki ist die einzige Möglichkeit auf die Insel zu gelangen. Sie dauert 2,5 Std. Eine Hochgeschwindigkeits-Fähre verkürzt die Überfahrtsdauer. Es gibt keine direkte Flugverbindung. Nach Alexandroupolis gelangt man mit dem Fernbus von den Flughäfen von Thessaloniki oder Kavala und via Athen auch per Flugzeug. Segelboote sollten bei der Annäherung an die Insel von Westen mit sehr starken ablandigen Fallwinden vom Berg Fengari rechnen. Es gibt 2 Häfen (Kamariotissa und Therma) und einige schöne Buchten im Süden zum Ankern, z. B. Pachia Amos.

Mobilität

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Es gibt Busverbindungen zwischen den einzelnen Dörfern. Im Sommer fahren alle zwei Stunden Busse, die wichtige Orte wie den Hafen mit Chora, Therma und den Campingplätzen verbinden. Besonders für Alleinreisende ist das Trampen relativ einfach. Besonders zwischen dem Campingplatz und Therma.

Trotzdem es ist empfehlenswert, sich ein Auto (30 €/Tag) oder Motorrad/Roller (15 €/Tag) oder Mountainbike zu mieten, um ohne großen Zeitaufwand an die interessanten Stellen zu kommen. In direkter Nähe zur Anlegestelle der Fähre befinden sich 2 Vermieter. Die einzige Tankstelle befindet sich auf der Strasse nach Chora, etwa 2 km vom Hafen. Tanken sie genug, um sicher wieder nach Kamariotissa zurückzukommen! Die Roller sind sehr schwach motorisiert, bzw. stark gedrosselt und haben auf Bergstrecken grosse Schwierigkeiten. Wenn sie zu zweit fahren wollen, unbedingt den Vermieter darauf hinweisen, damit man ein taugliches Moped bekommt.

Sehenswürdigkeiten

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Sehesürdigkeiten
Kamariotissa

Archäologische Stätten

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  • 1 Palaiopoli (Αρχαιολογικός χώρος Παλαιοπόλεως) . Bei dem unterhalb von Chora gelegenen Dorf Palaiopoli gibt es Festungen, erhalten sind drei Türme aus dem 15. Jahrhundert. Die Genueser waren die Herren von Samothraki von 1355 (nach einer venezianischen Herrschaft seit 1204) bis 1457, als die Türken die Insel eroberten.
  • Top-Sehenswürdigkeit 2 Heiligtum der großen Götter (Ιερό των Μεγάλων Θεών) . Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Samothraki befinden sich auf der Nordseite der Insel. Ein großer Teil des Heiligtum der Großen Götter, bei Paleopoli, ist im Laufe der Zeit verfallen, aber die Lage in einer bewaldeten Schlucht ist spektakulär. Hier fanden Archäologen die berühmte Statue von Nike. Als die "Nike von Samothrake"steht sie heute im Louvre-Museum in Paris. Im Heimatmuseum gibt es eine Reproduktion. Die Statue, deren Kopf fehlt, ist aus weißem Marmor der Insel Paros gemacht und sieht aus wie ein "Engel", der am Bug eines Schiffes steht. Sie stellt die griechische Siegesgöttin Nike dar und stammt aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Das Heiligtum der großen Götter geht auf die vor-griechische Periode zurück (Bronzezeit), überlebte Erdbeben und Piratenangriffe, wurde mehrmals umgebaut und erst aufgegeben, nachdem die Römer das Christentum als die offizielle Religion einführten. Man kann Überreste aus allen Epochen sehen, einschließlich der hellenistischen und römischen. Es gibt auch Reste einer byzantinischen Festung, die mit den alten Steinen des Heiligtums errichtet wurde. Das runde Gebäude, das einst hier stand, das Arsinoeion, wurde 285 im Auftrag der Königin Arsinoe von Thrakien gebaut. Es war das größte runde Gebäude, das jemals in der griechischen Antike gebaut wurde und war ein Ort, an dem Opfer stattfanden. Das sogenannte Hieron ist die markanteste Ruine auf dem Gelände, wegen der Säulen, die im Jahr 1956 wieder errichtet wurden. Der Kult der großen Götter oder Kabiren existierte in der griechischen Antike als einer von mehreren Mysterienkulten neben der Verehrung der olympischen Gottheiten. Mysterienkulte sind Kulte oder eine Religion, deren religiöse Lehren und Riten vor Außenstehenden geheim gehalten werden. Die Aufnahme in eine solche Kultgemeinschaft erfolgte gewöhnlich durch spezielle Initiationsriten. Weil die Mysterienkulte ihre Geheimnisse weitgehend gewahrt haben, können ihre Mythen und Riten kaum rekonstruiert werden und so gibt es nur viele Mutmaßungen anhand antiker Schriften und archäologischer Funde. Das Heiligtum der großen Götter oder Kabiren, diente ausschließlich chthonischen Gottheiten. Das sind in der griechischen Mythologie sowohl alle die Unterwelt repräsentierenden, todbringenden Götter als auch jene, die Leben und Fruchtbarkeit spenden und damit der Erde zugehören. Als Hauptgottheit der Großen Götter kann die Große Mutter oder Kybele angesehen werden, die an verschiedenen Orten Griechenlands mit weiblichen Erdgottheiten wie Rhea, Gaia und Demeter identifiziert oder verschmolzen wurde. Bis heute sind viele Einzelheiten des Kultes geheim geblieben. Vermutlich erhoffte man sich Glück im Leben oder Erlösung in einer Welt nach dem Tode. Die meisten Einweihungen fanden bei einem Hauptfest im Sommer statt, waren aber auch das ganze Jahr über möglich. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass nicht nur freie griechische Männer, sondern auch Frauen, Kinder, Nichtgriechen und Sklaven zu den rituellen Handlungen zugelassen wurden. Die Einweihungszeremonien fanden nachts mit verschiedenen Altaropfern und rituellen Tänzen statt. So weit es bekannt ist, durften die Eingeweihten nicht über diese Einweihung und das entsprechende Wissen über die Mysterien der Großen Götter sprechen. Offen von 8.30-15.00.
  • 3 Fonias Turm. Nahe der Mündung des Fonia Flusses, steht der fotogene genuesische Turm aus dem 15. Jh. direkt am Meer.
  • 4 Mikro Vouni. Wie alle archäologischen Stätten in Samothraki ist auch diese im Winterhalbjahr geschlossen. Die Touristensaison beginnt in den Osterferien. Die archäologische Stätte von Mikro Vouni ist außergewöhnlich interessant, da sie vor 7000 Jahren die allererste Siedlung auf der Insel war, die an einer See-Handelsroute zwischen Kreta und dem Schwarzen Meer lag. Der Ort liegt etwa 2,5 km von Kamariotissa entfernt und ist über eine landwirtschaftliche Straße oder einfach zu Fuß erreichbar, indem man von Kamariotissa den Strand hinuntergeht.

Natur

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  • 2 Wasserfälle - Kria Vathra. Ca. 2 km von Therma entfernt befinden sind die natürlichen Wasserbecken und Wasserfälle des Baches Kria Vathra und des Tsumar 1 Mikres Vathres. Obwohl der Weg dorthin nicht schwierig ist, sollte man besser Sportschuhe, anstatt Sandalen tragen. Beide Pools sind nicht tief genug zum schwimmen, nur zum erfrischen. Die schöne Landschaft und Vegetation machen den Weg dorthin lohnenswert. Folgt man den Weg von Kria Vathra weiter nach oben, erreicht man noch 5 weitere Pools. Zum ersten kommt man in ca. 10 min leichtem Fussweg. Die nächsten 4 Pools sind auch gut erreichbar, der letzte schwieriger. Vom Parkplatz bis zum 6. Pool braucht man etwa 1 Stunde.
  • Top-Sehenswürdigkeit 3 Wasserfälle - Fonias. Östlich von Therma, befinden sich die kalten Pools und Wasserfälle des Flusses Fonias. Man gelangt zu Fuß vom Parkplatz nach der Brücke an der Hauptstrasse in ca. 45 Minuten (5 km) entlang der Fonias Schlucht, zum ersten und schönsten Pool mit einem 12m Wasserfall (Weg ist beschildert). Es gibt noch 2 weitere schöne Pools und Wasserfällen bergauf, umgeben von wunderbarer Landschaft. Der 2. Pool liegt ca. 1 Stunde, der 3. Pool ca. 2 Std. vom Parkplatz entfernt. Die Passagen, besonders zum dritten Pool haben einen hohen Schwierigkeitsgrad und sind nur teilweise durch rote Punkte auf Steinen oder Bäumen markiert. Vorsicht und gute Schuhe sind also geboten. Besonders auf dem Weg zum dritten Pool kommt es immer wieder zu Unfällen. Da dort kein Mobilfunkempfang besteht, ist man bei einem Unfall darauf angewiesen, dass eine andere Person Hilfe holt. Daher sollte man den Weg nie alleine gehen! Der Bach trägt nicht ohne Grund den Namen Mörderbach. Belohnt wird man jedoch von einer beinahe unberührten Naturlandschaft und man kann sich von der anstrengenden Wanderung in von Wasserfällen gespeisten, natürlichen Wasserbassins erfrischen. Hier zu baden ist ein eiskaltes und etwas unheimliches Vergnügen (FKK geeignet). Es gibt ortskundige Führer für Leute, die gerne alle Pools sehen wollen ohne die Gefahr sich zu verlaufen einzugehen.
  • 4 Wasserfall Xiropotamos. Kleinerer Wasserfall in der Xiropotamos Schlucht, der im Hochsommer allerdings trocken fällt. Die Route beginnt, nachdem man das Dorf Xiropotamos durchquert hat und ein Plateau erreicht, auf dem man sein Fahrzeug abstellen kann. Man bleibt eine Weile auf dem Schotterweg und biegen links auf den rot markierten Weg ab, der im Wesentlichen den Wasserversorgungsleitungen des Dorfes folgt. Nach ca. 20-25 Minuten erreicht man den Wasserfall.
  • 5 Wasserfall Grigorakis. Der schwierige Weg beginnt kurz nach dem Kloster Christi. Wenn man den ersten „Pool“ erreicht, lohnt es weiter zu klettern zu weiteren schönen Pools und Wasserfällen und nicht so überfüllt sind wie der erste Pool! Die letzten sehr schönen Pools sind ca. 1 Stunde zu Fuß von der Straße entfernt. Nach einer Weile wird es ziemlich schwierig, den letzten Wasserfall zu erreichen. Man kommt noch weiter, dann aber mit Seil.
  • Der Berg 6 Saos (Σάος) oder Fengari („Mond“) ist mit 1.611 m der höchste Berg Samothrakis und ein beliebtes Wandergebiet, insbesondere wegen seiner Wasserfälle und Seen, und gehört zu den Naturschutzgebieten Unberührte Berge Griechenlands. Der Aufstieg auf den Berg erfolgt entweder von Therma oder von Chora aus. Der Weg von Therma aus ist anstrengend, es sind über 1600 Höhenmeter zu überwinden. Man muss für diese Wanderung mit 8 Stunden rechnen. Der Weg von Chora aus ist einfacher, aber auch nicht leicht, denn es sind nur ca. 1.400 Höhenmeter zu überwinden, für die man gut und gerne 6 Stunden benötigt. Auf keinen Fall sollte man alleine gehen. Die Wege sind einsam und bei einem Unfall ist keine schnelle Hilfe zu erwarten. Geführte Touren sind zu empfehlen, wenn man weniger Bergerfahrung hat. Auf jeden Fall sollte man für diese anstrengenden Auf- und Abstiege körperlich fit und entsprechend gekleidet sein.

Kirchen

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  • Top-Sehenswürdigkeit 1 Panagia Krimniotisa. Oberhalb vom Strand Pachia Amos liegt die "must see" Kapelle Panagia Krimniotisa die man wegen der herrlichen Aussicht unbedingt besuchen sollte. Auch ein Essen in dem romantischen Restaurant unterhalb der Kapelle ist sehr empfehlenswert.
  • 2 Kloster Christi. Kleine Kapelle, die vor allem wegen der schönen Landschaft und der herrlichen Aussicht einen Besuch lohnt.
  • 3 Altar des Heiligen Paulus. Samothraki war eine Zwischenstation auf der Reise des Heiligen Paulus nach Kavala.

Lost Places

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  • 5 Alte Wassermühle. Ruinen einer ehemaligen Wassermühle, heute ein fotogener "Lost Place".
  • 6 Mühle Terzis. "Lost Place" - fotogene Ruinen einer ehemaligen großen Mühle.

Strände

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Strände
Pachia Amos Beach

Neben den unten genannten bekanntesten Stränden gibt noch viele weitere zu entdecken, einige davon auch bewirtschaftet mit Liegen. Der Uferstreifen der Insel besteht weitgehend aus 10 bis 40 cm z. T. auch größeren, schönen rundgeschliffenen Steinen, wenigen Kiesstränden und den Sandstränden Pachia Ammos (Παχιά Άμμος) und Vatos (Βάτος) an der Südküste. Da also die meisten Strände in Samothraki Grobkiesstrände sind, sollte man entweder an bewirtschaftete Strände gehen, oder sich Campingstühle mitnehmen. Nur mit Handtuch am Kiesstrand zu liegen ist unbequem.

  • Top-Sehenswürdigkeit 2 Pachia Ammos beach. ist beste Strand auf der Insel. Er liegt im Süden der Insel, etwa 15 km entfernt von Kamariotissa und ist mit dem Bus erreichbar. Pachia Ammos befindet sich zwischen zwei Felsen, und ist ein über 800 m langer grobkörniger Sandstrand. Während der Hochsaison gibt es eine Taverne und eine Strandbar Dort gibt es Liegen und Sonnenschirme zu mieten. Ostwärts schliessen sich drei weitere Strände an (u.a. Vatos, Kremasto). Die vor allem als FKK Strände genutzten, schöne einsame Buchten, sind aber schwer zu erreichen. Am Pachia Ammos Strand trifft man in der Saison meistens Fischer mit ihren Booten an. Auf Nachfrage kann man sich von ihnen per Boot an eine der abgelegenen Buchten bringen lassen. Wichtig ist sich die Handynummern der Fischer geben zu lassen, damit man wieder abgeholt wird. Campingzubehör, Lebensmittel, Wasser, Müllbeutel, usw. muss man mitnehmen, da es einsame Buchten sind. Besonders beliebt bei Nacktcampern ist der Trockenfluss Vatos Strand. Man kann ihn auch von oberhalb des Pachia Amos Beaches zu Fuss (1-2 Std) erreichen, entlang eines markierten Weges.
  • 3 Therma beach. Einer der beliebtesten Strände auf der Nordseite mit schöner Beach Bar, Sonnenliegen und Schirmen neben dem kleinen Fischerhafen von Therma.
  • Top-Sehenswürdigkeit 4 Kipos beach. Der schwarze Kiesstrand ganz im Osten der Insel, wo die Straße aufhört, ist etwa einen Kilometer lang und ein inoffizieller FKK-Strand. Kipos Beach ist auch mit dem Bus erreichbar.
  • 5 Katarti Beach. Sehr schöner, einsamer Starnd. Man kann entweder mit dem Boot dorthin fahren, von Pachia Ammos schwimmen (ca.1km) oder 1:30 Stunde über einen etwas gefährlichen Pfad über die Hügeln wandern.
  • 6 Vatos Beach. Sandstrand, nur per Boot oder sehr schwierig über Felsen zu Fuß erreichbar. Gerne für freies (FKK) Campen genutzt von jungen Leuten. Es gibt viel Schatten, Sandstrand, Trinkwasser aus einer kleinen Quelle in Strandnähe, eine Schlucht mit Wasserbecken 30 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt und viel saubere Natur und Ruhe.
  • 7 Agios Andreas Beach. einsamer Kiesstrand.
  • 8 Makrylies Beach. langer einsamer Kiesstrand. mit schönen Tavernen.

Aktivitäten

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  • Baden in den Wasserfällen und Pools des Flusses Phonias. Vorsicht bei Regenwarnung!! Es gibt mehrere Pools stromaufwärts, schwierig, mit Kletterpartieen.
  • Besuch der heißen Quellen/Bäder in Loutra/Therma.
  • Schwimmen im Meer. Es gibt zwei ausgezeichnete Strände, ganz im Süden (Pachia Ammos) und am südöstlichen Ende der Insel (Kipos Strand) Vulkanstein.
  • Aufenthalt im „Heiligtum der großen Götter“ und der antiken Stadt.
  • Wanderungen am Fonias Fluß, entlang der Küste und zum Gipfel.

Einkaufen

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Die besten Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Kamariotissa. Banken, ein Postamt und einen Supermarkt alle in der Nähe vom Hafen, ein Ticketschalter für die Fähren und eine Apotheke. In den Straßen hinter der Uferpromenade gibt es eine Bäckerei und ein Gemüsehändler (Nahe der Kirche). Die einzige Tankstelle befindet sich auf dem Weg von Kamariotissa nach Chora. Honig der Insel ist eine Delikatesse. In Therma gibt es ebenfalls kleinere Geschäfte, wo man sich mit dem nötigsten versorgen kann, zumindest in der Saison.

Essen

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Bier aus Samothraki

Ziegenfleisch ist in Samothraki besonders gut und wird in vielen Restaurants angeboten. Eine Vielzahl kleiner Restaurants stehetin allen Orten zur Verfügung. In Kamariotissa, Chora und Therma ist die Auswahl am Größten.

  • 1 Tavern 1900. gutes traditionelles Essen in Chora, nettes Personal, ehrliche Preise, schöne Aussicht.
  • 2 The Alley. Gutes Essen und Preise in Chora mit besonderem traditionellen Ambiente.
  • 3 Phournélo. Gute Pizzeria in Kamariotissa direkt am Meer.
  • 4 Samothraki Microbrewery (Μικροζυθοποιία Σαμοθράκης). Mikrobrauerei in Kamariotissa, Fonia Beer.
  • 5 O Psaras Fish Tavern. Taverne nach Paleopolis an der Hauptstrasse im Schatten unter großen Bäumen.
  • 6 Cafe Therma (Καφενείον Τα Θέρμα). Einfaches Kafeneio, sehr schöne Lage, einfache Speisen (Aufläufe)
  • 7 The Garden Of Sky (Ο Κήπος του Ουρανού). Traditionelle griechische Taverne in Therma mit gutem Essen.
  • 8 Taverna Karydies (ΤΑΒΕΡΝΑ ΚΑΡΥΔΙΕΣ). Das bekannteste Restaurant der Insel mit hervorragenden Ziegen- und Lammgerichten bei Apo Merida. Schöne Umgebung in den Bergen. In der Hochsaison sehr voll.
  • 9 O Wrachos (O BPAXOS). Mobil: +306974920472. Sehr bekannte Taverne in Profitis Ilias mit gutem Essen, besonders Ziege. Schattige Plätze unter Platanen. In der Hochsaison sehr voll.
  • 10 Akrogiali Taverna. Gutes Fischrestaurant mit Meeresblick am Strand von Lakoma.
  • 11 Pachia Ammos Restaurant. Sehr schön gelegenes Restaurant mit Blick auf den Pachia Ammos Strand.
  • 12 Krimniotissa Restaurant. Einfaches aber sehr schön gelegenes Restaurant hoch am Berg neben der gleichnamigen Kapelle mit Blick auf die Pachia Ammos Bucht.
  • 13 To Meltemi. Cafe mit schöner Aussicht auf den Ort Chora und das Meer.

Nachtleben

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Samothraki ist eine ruhige Insel und ein wirkliches Nachtleben gibt es nicht. Einzig in Kamariotissa und Chora gibt in den Restaurants und Kafeneios ein Hauch von Nachtleben. In der Hochsaison, wenn viel junge Leute die Insel besuchen, wird Therma das Zentrum des Nachtlebens, besonders die Beach Bar Saoki neben dem kleinen Hafen und der Platz in Therma, an dem sich viele Menschen versammeln, um abzuhängen und Musik zu spielen.

Unterkunft

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Die meisten Unterkünfte sind in den bekannten Internet-Buchungsportalen gelistet mit Preisen und Bewertungen. Wegen der Abfahrtzeiten der Fähren kann es vorteilhaft sein, direkt in Kamariotissa Quartier zu nehmen. Ausserdem gibt es hier die meisten Restaurants, um Abends auszugehen. Beliebt ist auch der Ort Therma, wegen seiner schönen Lage. Die Gegend um Therma ist auch ein beliebter Treffpunkt junger Leute, die in den Wäldern oder Campingplätzen zelten und einer Art später Hippikultur frönen. Es gibt 2 Campingplätze, die beide von der Gemeinde betrieben werden. In der Nähe von Therma befindet sich der größte Campingplatz, der kostenlos ist und über öffentliche Waschräume und Duschen sowie ein kleines Café verfügt. Freies Zelten außerhalb der ausgewiesener Gebiete, wie in der Nähe des Flusses, ist üblich, aber illegal. Die örtliche Polizei führt ab und zu Razzien durch.

Man findet in Samothraki viele kleine Pensionen aber kaum größere Hotelanlagen. Die größten sind:

Camping

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Besonders viele junge Leute machen Camping um den Ort Therma und an den einsamen Buchten um den Vatos beach herum.

  • 3 Camping Natural Living. Sehr schöner Ort, wenn man bedenkt, dass es sich um einen kostenlosen Campingplatz am Meer handelt. Lokale städtische Dienste reinigen den Müll alle 1 bis 2 Tage. Die Badezimmer sind in einem weniger gutem Zustand. Es gibt auch ein kleines Café, oft mit Livemusik und Tanz.
  • 4 Varades Municipal Campingcamp. einfacher aber günstiger Platz ohne großen Komfort.

Gesundheit

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Ein modernes Krankenhaus gibt es auf der Insel nicht, wohl aber eine ständig besetzt Krankenstation in Hora und Kamariotissa (nur werktags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet). Bei Notfällen werden Patienten per Hubschrauber oder Schnellboot nach Alexandropolis gebracht.

Praktische Hinweise

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Fahrzeugvermietungen gibt es nur in Kamariotissa direkt gegenüber der Anlegestelle der Fähre. Die Fahrzeuge werden mit fast leerem Tank vermietet. Man fährt zur nächsten Tankstelle in 2 km Entfernung und gibt das Fahrzeug später leer gefahren wieder ab. Dies ist die einzige Tankstelle auf der Insel!!! Die Autos und Mopeds sind nur haftpflichtversichert. Schauen Sie sich daher das Fahrzeug vorher genau an, ob eventuell Schäden vorhanden sind. Diese dann schriftlich im Mietvertrag festhalten, zumindest bei den Autos. Die Mopeds werden meist ohne Vertrag abgegeben.

In dem kleinen Park am Wasser befindet sich der Busbahnhof, von wo aus Busse in die Hauptstadt Chora abfahren, zu Paleopoli (Heiligtum der Großen Götter) und Thermi/Loutra im Norden und Profitis Ilias im Süden von Samothraki.

Ausflüge

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Wegen der Entfernung vom Festland sind Ausflüge von Samothraki, ohne großen Aufwand, kaum möglich. Fährverbindungen zu Nachbarinseln existieren nicht. Verbindungen zur türkischen Nachbarinsel Imbros (Gökçeada) fehlen ebenfalls.

Literatur

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  • "Reisen durch Thassos, Samothraki und durch den Norden Griechenlands" von Margret Leinen
  • "Thassos & Samothraki" von Gunther und Antje Schwab
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  • Infos für Seglelboote: [1], [2]
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