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Nestos

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Nestos (griechisch: Νέστος) ist ein Nationalpark in Nord-Griechenland.

Nestos (deutsch)
Νέστος (griechisch)
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Hintergrund[Bearbeiten]

Naturerlebnisse
Schlucht am Nestos

Etwas 30 km östlich von Kavala liegt das Naturschutzgebiet Nestos. Das Flussgebiet des Nestos unterteilt sich in die Nestos-Schlucht bei Toxotes und das Nestos-Delta bei Chrysoupolis. Beides sind Gebiete mit hohem Vogelbestand und einzigartiger Naturschönheit. Entlang des Flusses Nestos finden sich eine Reihe besonderer Ökosysteme. Das Flussdelta des Nestos ist ein Hydrobiotop mit Schwemmland, Süßwasserseen und Lagunen. Insbesondere aufgrund seiner reichen Vogelfauna wurde der Nationalpark geschaffen, der auch die östlich gelegenen Seen Vistonida und Ismarida umfasst. Das Gebiet ist ein Rastplatz für viele Vogelarten auf ihren Winterwanderungen. Von besonderer Bedeutung ist der Auenwald an den Ufern des Nestos. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sehr große Teile der ursprünglichen Fläche dieser Flusswälder abgeholzt, um landwirtschaftliche Flächen zu gewinnen. Das Nestos-Delta zusammen mit dem See Vistonida und See Ismarida gehören zum East Macedonia and Thrace National Park.

Neben den Naturschönheiten bietet die Umgebung auch eine Reihe archäologischer Stätten, wunderbare Strände für einen erholsamen Badeurlaub, Nachtleben in den benachbarten Städten Kavala und Xanthi und die Möglichkeit zur Insel Thasos in 45 min überzusetzen.

Landschaft[Bearbeiten]

Das Nestos-Delta ist eine typische flache Schwemmlandebene mit intensiver Landwirtschaft, wie Mais, Spargel, Kiwi, Reis, Getreide, netzartig durchzogen von Bewässerungskanälen und Gräben. Nur entlang des Nestos befinden sich die Reste des Auenwaldes, in dem eine reiche Vogelwelt zu Hause ist. Etwa 60 ha davon stehen eingezäunt unter Naturschutz. Das Nebeneinander von Wald und freien Wiesen schafft Lebensräume für eine Vielzahl von verschiedenen Vogelarten. Am westlichen Rand des Deltas befinden sich ausgedehnte Lagunen, Nehrungen und Dünen, die zur Zeit des Vogelzuges von vielen der Zugvögel als Rastplatz aufgesucht werden. Das Delta hat viele eng beisammen liegende verschiedene Ökosysteme, was sich positiv auf Fauna und Flora auswirkt. Die Gegend um die Nestos-Schlucht dagegen ist bergig mit dem typischen mediterranen Macciabewuchs.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Durch die Vielzahl der Ökosysteme findet man auf engem Raum eine ungewöhnlich vielfältige Fauna und Flora. In der Nestos-Schlucht wachsen direkt am Fluss naturbelassene Auenwälder mit Pappeln, Platanen, Weiden, Erlen, u.a. An den Hängen ändert sich die Zusammensetzung der krautigen Vegetation ja nach Exposition zur Sonne (nach Norden kühler, nach Süden wärmer). An den Lagunen, Küstendünen und weiter landeinwärts gelegenen Binnendünen kommen je nach Salzgehalt des Bodens und Wasserverfügbarkeit sehr unterschiedliche krautige bis buschige Vegetationsformen vor. Hier leben neben einer Vielzahl von Amphibien, Reptilien (z.B. Wechselkröte, maurische Landschildkröte, Pfeilnatter) und Insektenarten eine reiche Vogelwelt (Flamingos, Pelikane, uvm.). Entlang des Flusses findet sich die reichhaltigste Fauna und Flora. Am Fluss viel Hartholzwald, innerhalb der Hochwasserdämme Weichholzgaleriewälder (Schwarzerlen, Silberpappeln) und am Rand zu den Feldern hin oft Pappelforste. Der Unterbewuchs ist besonders in Flussnähe fast undurchdringlich. Im Auenwald leben u.a. Blassspötter, Eisvogel, Maskenwürger, Nachtigall, Schreiadler, Sperber und in den trockeneren Bereichen Bienenfresser, Blauracke, Pirol u.a. Auch viele Schmetterlings- und Libellenarten sieht man in Ufernähe und auf den Inseln im Fluss. Seit dem Bau des Nestosstaudammes bleiben die früher vorhandenen Winterhochwasser aus, und im Sommer führt der Fluss mehr Wasser. Dies hat zu einer starken Veränderung der Flusslandschaft geführt. Immer größere Vegetationsinseln entstehen im flachen Flussbett, so dass man die andere Flussseite meist nicht mehr sieht. Am Rande des Auenwaldes auf den Wiesen und auch in den Dörfern sind Störche häufig anzutreffen. Fast jedes Dorf hat Nistplätze.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima im Nestos-Gebiet ist im Sommer warm und trocken, im Winter mild und regnerisch.

Klimatabelle Kavala

Anreise[Bearbeiten]

Die meisten Besucher der Region kommen per Flug zum 1 Flughafen Kavala Flughafen Kavala in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Kavala im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Kavala (Q676516) in der Datenbank Wikidata, der nur 12 km vom Dorf 2 Chrysoupolis entfernt ist, dem Zentrum zur Erkundung des Nestos-Deltas. Von Kavala fahren regelmäßig Busse nach Chrysoupolis oder Richtung Xanthi mit Stopp bei 3 Toxotes, dem Dorf an der Nestos-Schlucht. Besucher, die von der Insel Thasos das Nestosgebiet erkunden wollen, können entweder die Fähre nach 4 Keramoti nehmen (nahe der Mündung des Nestos ins Meer) oder auch über Kavala anreisen. Von Keramoti verkehren regelmäßig Busse nach Chrysoupolis, von wo aus man Busse in Richtung Xanthi zur Nestos-Schlucht nehmen kann. Man erreicht den Fluss entweder von der makedonischen Westseite oder der thrakischen Ostseite. Die thrakische Seite, mit überwiegend muslimischer Bevölkerung, ist touristisch weniger erschlossen und so wählen die meisten Besucher die Westseite des Flusses für ihre Ausflüge. Eine Brücke über den Nestos existiert im Delta nicht, so dass man bis Toxotes fahren muss, wenn man auf die jeweils andere Seite des Flusses will. Am bequemsten erreicht man das Nestos-Gebiet per Auto. Von Thessaloniki kommend nimmt man die Autobahnabfahrt Chrysoupolis für die Westseite oder bei Evalo/Toxotes für die Ostseite oder die Schlucht.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Das Gebiet ist frei zugänglich und nirgends fallen Gebühren an.

Mobilität[Bearbeiten]

Zwar kann man alle interessanten Stellen auch per Bus von Chrysoupolis, Keramoti oder Toxotes erreichen, muss aber dann von dort viel zu Fuß gehen. Am bequemsten erkundet man die Gegend im Mietwagen, den man direkt am Flughafen mieten kann. Wer von Thasos kommt, kann auch in Kavala (zwischen Hafen und Aquädukt sind mehrere Anbieter) ein Fahrzeug mieten oder besser in Thasos und die Auto-Fähre nach Keramoti wählen. Da die Gegend flach ist, kann man sie auch per Fahrrad erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Karte von Nestos
  • 1 Nestos-Delta. Das Nestos-Delta ist eine der wichtigsten Brutstätten für seltene Vogelarten und eine Zwischenstation für Zugvögel. Als Überwinterungsgebiet für eine Vielzahl von Wasser-, Sing- und Greifvögeln ist es bei Ornithologen beliebt. Im Delta des Nestos wurden über 250 Vogelarten beschrieben, darunter auch seltene und gefährdete Arten. Auch für Nicht-Ornithologen lohnt sich ein Besuch in den Auenwäldern des Deltas. Der beste Ausgangspunk ist das inzwischen geschlossene Nestos-Cafe bei Chysoupolis (in der Ortsmitte von Chrysoupolis der Beschilderung folgen). Vom Parkplatz aus kann man Wanderungen entlang des Damms oder auch im Fluss selber machen. Der Nestos ist im Deltabereich flach und kann an den meisten Stellen einfach durchwatet werden. Besonders im Sommer ist es ein Vergnügen im kühlen Wasser zu waten oder auch zu baden. Die Wasserqualität ist gut. Um in das interessante Mündungsgebiet zu kommen, braucht man nicht unbedingt einen Geländewagen, macht es aber einfacher. Da keine Beschilderung vorhanden ist, ist es ratsam, sich vorher auf Openstreetmap den Verlauf des Weges anzuschauen.
  • 2 Nestos Schlucht. Von besonderer Schönheit ist die Natur in der bei Toxotes (40 km östlich von Kavala). Es ist eine der „must-see“-Attraktionen bei Kavala. In Mäandern durchbricht hier der Fluss die Kalksteinberge und formt eine Landschaft von einzigartiger Schönheit. An der Schlucht führt ein über 10 km langer Pfad entlang hoch aufragender Steilwände und mit einer wunderbaren Aussicht auf den Fluss. Um zum Ausgangspunkt des Pfades zu gelangen, fährt man durch Toxotes durch und folgt der Beschilderung bis zum Endpunkt der Straße an einem Parkplatz. Hier befinden sich Schautafeln mit genauer Wegbeschreibung. Die meisten Besucher gehen den Weg aber nur 1–2 km entlang und kehren dann zurück an den Parkplatz. Dort ist auch eine Imbissbude mit Souvlaki und Kaltgetränken. Im Sommer lohnt ein Bad im eiskalten Wasser des Nestos. Das Wasser ist so kalt, dass es selbst in den heißen Julitagen einiger Überwindung bedarf unterzutauchen. Ein großer Sandstrand lädt zum Verweilen ein. Die Wasserqualität ist gut, die Strömung aber recht stark. Es werden auch Kanutouren durch die Schlucht angeboten, die sehr empfehlenswert sind. Von Galani, einer kleinen Siedlung zwischen Toxots und dem Parkplatz, führt eine kurvenreiche Straße zu einer Bergspitze mit wunderbarem Ausblick auf die Nestos-Schlucht. Die Straße ist beschildert als „Scenic road“. Der Ausflug ist unbedingt empfehlenswert.
  • 3 Lagunen. Am Westrand des Deltas liegen ausgedehnte Lagunen, Nehrungen und Dünen vom Dorf Eratino bis nach Keramoti, die einer reichen Vogelwelt Nahrung bieten. Beliebt sind auch die Strände entlang der Lagunen zum sommerlichen Baden. Sie werden hauptsächlich von Einheimischen besucht und sind nie voll und ohne Strandbars. Das Wasser ist flach und gut für Familien mit Kindern geeignet und für Leute, die am Strand mehr die Ruhe lieben, als den Trubel. Es gibt keinen Verleih von Strandliegen und Sonnenschirmen, da es ein Naturschutzgebiet ist.
  • 4 See Vistonida (Βιστωνίδα). See Vistonida in der Enzyklopädie Wikipedia See Vistonida im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSee Vistonida (Q1422238) in der Datenbank Wikidata. Der auch zum Nationalpark Ostmakedonien-Thrakien gehörende See ist der viertgrößte See in Griechenland und ist zusammen mit den angrenzenden Lagunen von hoher ökologischer Bedeutung. Der See zeichnet sich dadurch aus, dass der Nordteil durch die drei Frischwasserzuflüsse Süßwasser hat, während der südliche Teil wegen der Verbindung zur Lagune Porto Lagos stark brackig mit schwankendem Salzgehalt ist. Dementsprechend findet man viele verschiedenen Vogelarten, besonders zur Zeit des Vogelzuges.
  • 5 See Ismarida (Mitrikou). Er ist der einzige Süßwassersee in Thrakien und relativ klein und flach (max 1,5 m) und ist über einen 5 km langen Kanal mit dem Meer verbunden. Besonders zum Vogelzug lassen sich hier sehr viele Vogelarten beobachten.

Archäologische Stätten[Bearbeiten]

Antike Stätten
Abdera West gate
  • 6 Abdera (Άβδηρα). Abdera in der Enzyklopädie Wikipedia Abdera im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbdera (Q188615) in der Datenbank Wikidata. war eine bedeutende antike thrakische Hafenstadtadt und Heimat der Philosophen Demokrit und Protagoras. Sie büßte aber in der späten Römerzeit ihre Bedeutung ein. Grund für die Besiedlung dieser Gegend war zum einen die strategisch bedeutsame Lage an der Via Egnatia, der bis in die byzantinsiche Zeit wichtigsten Handelsroute von Rom nach Konstantinopel. Außerdem lag die Stadt an der bedeutenden Schiffsroute zum Schwarzen Meer: Das Römische Reich bezog einen Teil seines Getreides aus der heutigen Ukraine. Zum anderen trug das thrakische Hinterland zum Wohlstand der Kolonisten und der Stadt Abdera bei mit fruchtbarem Acker- und Weideland, reichem Waldbestand in den Tälern des Nestos und seiner Nebenflüsse, fischreichen Gewässern und Edelmetallvorkommen im Gebirge. Heute gibt es einige sehenswerte Ruinen und ein archäologisches Museum im modernen Dorf Avdira. Direkt neben der Ausgrabungstätte auf dem Hügel stehen die Ruinen einer byzantinischen Burg. Zudem gehören die nahegelegenen Strände zu den besten der Region. Geöffnet: 08:30-15.00.
  • 7 Topiros. Die heutige Gemeinde Topeiros verdankt ihren Namen einer Stadt, die während des römischen Zeitalters an der Via Egnatia existierte, in derselben Gegend, in der sich die Gemeinde heute befindet. Wenige Überreste der antiken Stadt Topeiros mit Ruinen aus byzantinischer Zeit liegen etwas versteckt und von der Vegetation ueberwuchert zwischen der Hauptstraße und dem Fluss Nestos. Topiros wurde im 1. Jh. nach Christus als Station auf der römischen Via Egnatias gegründet. Die Stadt hatte eigene Münzen, was vom Reichtum und Bedeutung zeugt. Mit der Teilung des Römischen Reiches in Ost und West gehörte Topeiros zum Ostreich und bildet dessen westliche Grenze. 549 n. Chr. wurde die Stadt von den Slawen erobert, die sie völlig zerstörten. 2 Jahre später baute Justinian I. sie wieder auf und umgab sie mit stärkeren Mauern. Endgültig zerstört wurde sie 812 durch den bulgarischen Zaren Croumo.
  • 8 Burg Petropigi. Eine befestigte Station an der Via Egnatia stammte aus der späten Byzantinischen Zeit (13.bis 14. Jahrhundert) mit einigen Änderungen aus der frühen Türkenzeit, in der sie als Karawanserei genutzt wurde bis etwa ins 16. Jh. Erhalten sind einige Festungsmauern. Das Innere der Burgruine ist völlig überwachsen mit Sträuchern.
  • 9 Pistyros. Pistyros in der Enzyklopädie WikipediaPistyros (Q1356251) in der Datenbank Wikidata. Pistyros war eine antike griechische Polis, die als eine Kolonie von Thasos gegründet wurde etwa 700 v. Chr., um an die Erze in Hinterland zu gelangen und eigene Waren (Metalle, Marmor, Wein) auf dem dort vorbeiführenden Handelsweg abzusetzen. Um ca. 200 v. Chr. wurde der Ort verlassen. Die Ausgrabungsarbeiten befinden sich noch in der Anfangsphase und nur wenige Mauerreste sind sichtbar. Da die beschilderte Ausgrabungsstätte direkt an der Bundesstraße bei Pondolivado liegt, lohnt ein kurzer Halt.
  • 10 Akontisma. Akontisma (Q67182773) in der Datenbank Wikidata. Gegründet im 6. Jh. v.Chr. auf dem Gelände des heutigen sehr sehenswerten Hoteldorfes als Kolonie von Thasos und Paros wegen deren Interesse an Edelmetallen aus dem Hinterland und als Vertriebszentrum für Waren von den Inseln, wie Honig, Oliven, Fisch, Wein, Käse, Töpferwaren, Holzprodukte. Später wurde es Miltiärstützpunkt für die makedonischen Könige und Römer. Durch die Lage an der Via Egnatia gewann Akondisma an Bedeutung als Handelszentrum. Mit dem Niedergang des Handels über dem Landweg zugunsten des Seehandels verlor auch Akondisma seine Bedeutung und bestand fortan als landwirtschaftliche Siedlung. Unter ottomanischer Zeit (ab 1350 n. Chr.) und Errichtung eines Rastplatzes für Händler von und nach Istanbul erholte sich der Ort wieder bis er schließlich im 1. Weltkrieg durch Bombadierung komplett zerstört wurde. Heute befindet sich unterhalb der ehemaligen Festungsmauern eine sehr sehenswerte Hotelanlage im Stil eines alten Dorfes. Da die Anlage direkt an der Bundesstraße liegt, lohnt eine kurze Besichtigungstour. Man geht durch die Hotelanlage bergauf an einer Kapelle vorbei und folgt dem Weg zum Hügel. Hier sind nur Reste einer Festungsmauer zu sehen, aber die Aussicht entschädigt für den kurzen Weg.
  • 11 Festung Halkero. Auf einem Hügel bei Halkero liegen die Ruinen einer sehr ausgedehnten Festung. Sie ist ein echter "lost place", da sie trotz ihrer Größe nicht in der Literatur beschrieben ist und so gut wie nichts über die Erbauer bekannt ist. Der etwas beschwerliche Aufstieg lohnt sich auch wegen der schönen Aussicht.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Vogelbeobachtung
Störche am Rand des Auenwaldes
  • Vogelbeobachtung. Startpunkt für Beobachtungen am Fluss ist hier auch meist die Gegend um das Nestos-Cafe am frühen Morgen oder flussaufwärts Richtung Mündung. Gute Kleidung und Schuhwerk sind Voraussetzung, da das Ufer meist kaum zugänglich und verwildert ist, so dass man durch Gestrüpp muss, um an gute Beobachtungsstellen zu gelangen. An den Lagunen bei Eratino, Agiasma, Keramoti hat man immer freie Sicht. Wirklich lohnenswert ist die Beobachtung aber dort nur während der Zeit des Vogelzuges.
  • Wandern. Der landschaftlich schönste Wanderweg führt entlang der Nestos-Schlucht. Er beginnt am Parkplatz zur Schlucht und geht bis Stavropolis. Die meisten wandern aber nur 1–2 km entlang des Pfades und gehen dann zurück, was völlig ausreicht, um die Landschaft zu sehen. Am Delta beginnt man eine Wanderung entlang des Dammes am besten am Nestos-Cafe. Vom Damm biegen immer wieder Wege zum Fluss hin ab. Hier ist das Revier der Vogelliebhaber und Kenner seltener Pflanzen, Insekten und Reptilien.
  • Rafting.
  • Reiten.
  • 4x4 Touren.
  • Kanufahren.
  • Baden. Gute Strände zum Baden bei 5 Eratino, 6 Agiasma, Keramoti und besonders bei 7 Mangana und weiter östich bei 8 Skala Avdiron. Am Fluss Nestos sind die besten Badeplätze am Parkplatz am Beginn der Schlucht und im Delta z. B. beim Nestos-Cafe oder überall wo der Fluss erreichbar ist.

Einkaufen[Bearbeiten]

Die besten Einkaufsmöglichkeiten hat man in Chrysoupolis. Mehrere große Supermärkte befinden sich an der Umgehungsstraße, u.a. Lidl, und im Stadtzentrum eine reiche Auswahl an Fachgeschäften. Kleinere Supermärkte und andere Geschäft des täglichen Bedarfs gibt es auch in Keramoti. Nahezu alle kleineren Dörfer haben Bäckereien und Minimärkte.

Küche[Bearbeiten]

Beim Nestos-Delta:

  • 1 Nestos Cafe. das einzige Cafe-Restaurant direkt am Flussufer in wunderbarer Lage. Ein Muss für jeden Besucher des Deltas und Ausgangspunkt für Wanderungen. Leider wurde es vorübergehend (?) geschlossen, so dass man z. Z. auf Restaurants in Chrysoupolis ausweichen muss.
  • Alternativ gibt es sowohl in Chrysoupoli viele Restaurants und Fastfood und auch in Keramoti

An der Nestos-Schlucht

  • 2 ΤΕΜΠΗ ΝΕΣΤΟΥ (Tempi Nestou). gute Portionen, lecker, reelle Preise
  • 3 Μεζεδοποιήματα (Mezedopiimata). in Zentrum von Toxotes, gutes Essen, reelle Preise
  • 4 Αναψυκτήριο Νέστου (Kantine Nestos). Kantine mit einfachem Essen und Fassbier unter schattigen Bäumen, direkt am Parkplatz zur Nestos-Schlucht

An den Lagunen

  • In Agiasma gibt es einen Imbiss direkt an der Ampel in der Dorfmitte. Ansonsten kann man auch in jedem Dorf in ein Kafeneio gehen und kleine Beilagen zum Getränk bekommen (Mese=Tapas).

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

Wer mobil ist und nicht direkt in Chrysoupolis oder Toxotes bleiben möchte, findet in Keramoti eine reiche Auswahl von Strandhotels, die deutlich besser sind.

  • 1 Hotel Filoxenia. In Toxotes
  • 2 Hotel Irini. In Chrysoupolis
  • 3 Akontisma. sehr romantische Hotelanlage im Stil eines alten Dorfes bei Nea Karvali

Camping[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Kriminalität ist so gut wie nicht vorhanden.
  • Im Nestos-Delta sollte man ausreichend Mückenschutz mitbringen und geeignetes Schuhwerk, wenn man abseits der Wege unterwegs sein will
  • In der Nestos-Schlucht ist gutes Schuhwerk Voraussetzung, wenn man den Weg entlang der Schlucht gehen will. Hier sind auch öfter Schlangen anzutreffen. Der Fluss ist hier beliebt zum Baden. Zwar ist er nicht tief, aber die Strömung ist ziemlich stark und das Wasser sehr kalt. Besonders auf Kinder muss man Acht geben.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Reiseführer Natur - Griechenland (Festland und Küste). J.Kautytkz, 1999
  • Griechenland. Naturreiseführer. Flora, Fauna, Strände, Reiserouten, Naturschutz, Nationalparks. M. Liebscher, 2003

Weblinks[Bearbeiten]

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