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Lakonien

Artikelentwurf
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Lakonien
PräfekturLakonien
Einwohnerzahl
Höhe
Lagekarte von Griechenland
Lagekarte von Griechenland
Lakonien

Lakonien (Λακωνία/Lakonía) ist ein Regionalbezirk im Südosten des Peloponnes in Griechenland. Er grenzt im Norden an Arkadien. Im Westen bildet das Taygetos-Gebirge mit dem 2.407 m hohen Hagios Ilias die Grenze zu Messenien. Die Hauptstadt der Region ist Sparta.

Karte
Karte von Lakonien

Regionen[Bearbeiten]

Wrack an der Küste des Lakonischen Golfes bei Gythio

Nimmt man den Umriss des Peloponnes als Hand, so liegt der Lakonische Golf zwischen Zeigefinger und Mittelfinger.

Im östlichen Finger liegt das touristische Zentrum Monemvasia mit seiner reizvollen Altstadt. In der unmittelbaren Umgebung gibt es schöne Strände. Weiter südlich im Finger wird es immer menschenleerer. In Neápoli gibt es tägliche Fährverbindungen zur Insel Kythira. Unweit des kleinen Bergdorfes Kastania kann man eine noch fast unbekannte, jedoch sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle, die Kastania-Höhle (griech. Σπήλαιο Καστανιάς) besuchen. Die Neápoli vorgelagerte Insel Elafonisos erreicht man vom kleinen Hafenort Ágii Apóstoli mit Fähre oder gemietetem Boot. Den südöstlichsten Zipfel der Peloponnes bildet das raue Kap Malea.

Die trockene Gebirgslandschaft der Mani mit den wehrhaften Wohntürmen und menschenleeren Dörfen aus Stein bilden den mittleren Finger der Peloponnes. Die Fingerspitze bildet das Kap Tenaro, der südlichste Punkt der Peloponnes. Die Region Mani gliedert sich in drei Bereiche:

  • die äußere Mani nördlich von Areopoli bis nach Kalamata in der Region Messenien,
  • die innere Mani am Messenischen Golf auf der Westseite der Halbinsel mit Areopolis und Itilo
  • die östliche Mani am lakonischen Golf mit dem Ort Gythio.

Orte[Bearbeiten]

In der Ebene des Evrotas:

  • 1 Sparta oder auch Spárti, die heutige Stadt ist eine Neugründung aus dem Jahr 1834
  • 2 Mystras , Hauptstadt des Despotats Morea in byzantinischer Zeit, heute sehenswerte Ruinenstadt mit venezianischer Wehranlage, Teil von Sparta
  • 3 Evrotas, auf der Parnon-Halbinsel
  • 4 Monemvasia , mittelalterliche Altstadt
  • 5 Gythio , touristisches Zentrum im Lakonischen Golf
  • 6 Areopoli , traditioneller Hauptort der Mani

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • 1 Elafonisos (Ελαφόνησος Λακωνίας) . Elafonisos ist bekannt für seine schönen Strände, allen voran Simos Beach, aber auch die malerische Atmosphäre und die Möglichkeit, die antike Stadt Pavlopetri zu erkunden, machen die Insel zu einem attraktiven Reiseziel.
  • 2 Kastania-Höhle (Peloponnes) (Σπήλαιο της Καστανιάς, ​Auch bekannt als Höhle des Heiligen Andreas), Agios Andreas, KastaniaMunicipality of Monemvasia, 23053 (Neapoli – Lachi (Kalenia) – Paradeisi – Kastania – Höhle: 30min). E-Mail: . Die Kastania-Höhle befindet sich im südlichsten Zipfel der Peloponnes auf dem Gebiet der Gemeinde Monemvasia, unweit der Bergdörfer Apo Kastania und Kato Kastania. Die etwa 1500 Meter lange Tropfsteinhöhle kann auf einem 500 Meter langen Weg auf zwei Ebenen bei einer Führung besichtigt werden. Eine bedeutende Besonderheit ist ihre natürliche Farbenvielfalt. Wasserfälle, Vorhänge, riesige Tropfsteine und bizarre Formationen bestehen aus Calciumcarbonat in kristalliner Form und sind mit Metalloxiden des umgebenden Gesteins angereichert. So entstehen rote (Eisenoxid), braune (Manganoxid), grüne (Kupferoxid), gelbe (Schwefeloxid) und mehrfarbige Steingebilde. Die Kastania-Höhle ist eine Karsthöhle und hat eine konstante Temperatur von 18 °C. Ihre Entwicklung fand vor drei Millionen Jahren innerhalb der Kalkformationen des Jura statt. Der Tropfenfluss und die Bildung von Sedimenten ist bis heute aktiv. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom griechischen Schäfer Costas Stivaktas entdeckt, als er Bienen auf der Suche nach Wasser beobachtete. Diese flogen immer wieder in einen Spalt in der Erde. Als er diesen Spalt erweiterte und hineinstieg, fand er die Höhle. Seitdem betraten er und seine Nachkommen die Höhle, um Wasser zu schöpfen. Bis heute kann man Stellen finden, an denen sie Feuer machten, um die Höhle zu beleuchten. Als im Jahre 1958 in der Nähe eine Schauhöhle eröffnet wurde, erkannte die Familie die Bedeutung ihres Fundes und machten diesen öffentlich. Mit etwas Glück kann man die einzigen tierischen Bewohner der Höhle beobachten, die farblosen, blinden und tauben Langfühlerschrecken Dolichopoda. Merkmal: nicht rollstuhlzugänglich. Geöffnet: Saisonal unterschiedlich, in der Regel Di-So, Erster Einlass 10.30, letzter Einlass 15:30. Preis: Erw. 7.- erm. 5.- Kinder 3.-EUR. Akzeptierte Zahlungsarten: Visa, Mastercard, American Express, Diners Club and Union Pay.
  • 3 Mani (Μάνη) . Bekannt für ihre faszinierende Landschaft mit steilen Küsten, traditionellen Steintürmen und malerischen Dörfern, bietet die Mani touristische Attraktionen wie historische Stätten, schöne Strände, authentische lokale Küche und die Möglichkeit, das einzigartige kulturelle und architektonische Erbe der Region zu entdecken.

Hintergrund[Bearbeiten]

Olivenbaum, ca. 500 Jahre alt, bei Sikea (Monemvasia)

Die fruchtbare Ebene im Tal des Evrotas mit dem Mittelpunkt Sparta ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum von Lakonien. Olivenplantagen und Orangenhaine sind hier dominierend. Um Sparta herum gibt es kleinere Industriegebiete.

Bedingt durch die geographische Abgeschiedenheit konnten sich in der Mani einige Riten und Gebräuche länger halten und anders entwickeln als im übrigen Land. Auffällig in der Architektur sind Wehrtürme, mehrstöckige Häuser mit kleinen Fenstern, ausgelegt zur Verteidigung seiner Bewohner. Es gab noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Blutrache und uralte Totengesänge, die Miroloi. Die Manioten sehen sich als Nachfolger der legendären Spartaner.

In der Mani gibt es ebenfalls Oliven, häufig sind es wilde Bäume, das Öl ihrer Früchte ist jedoch geschätzt. In der freien Landschaft herrscht Macchienvegetation vor, typische Vertreter sind neben Lorbeer, Pistazien und Steineichen der Erdbeerbaum und der Judasbaum.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Lakonien ist touristisch bislang noch wenig erschlossen. Neben Monemvasia mit seinen mittelalterlichen Gassen, ist die kleine der Küste vorgelagerte Insel Elafonisos ein Geheimtipp für Liebhaber feiner Dünenstrände mit türkisblauem Wasser.

Simos Strand auf Elafonisos

Von den ärchäologischen Stätten ist ohne Zweifel die Ruinenstadt Mystras das Highlight Lakoniens. Von der antiken Metropole Sparta ist hingegen recht wenig übrig geblieben.

Monemvasia

Auf eine sehr reizvolle Landschaft mit Wohntürmen und typischen Steindörfern findet man besonders im Süden der Mani.

Vathia - Typisches Dorf mit Wohntürmen

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Im Delta des Evrotas sind in den letzten Jahren immer wieder Fälle von Malaria aufgetreten. Dieses betraf zwar hauptsächlich Personen, die in der Landwirtschaft tätig waren, dennoch besteht ein gewisses Risiko. Da im Zuge der Wirtschaftskrise vermehrt Personen ohne Krankenversicherung sind, ist eine Ausbreitung der Malaria möglich. Es wird empfohlen, die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten.

Klima[Bearbeiten]

Beispielhaft für das Klima an der Küste Lakoniens sind hier die Durchschnittswerte an der Station Astros (Messzeitraum 1974-1997)

Astros Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 14 14 16 20 26 31 34 33 29 24 19 15 Ø 22.9
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 6 6 8 11 15 20 22 22 19 15 11 8 Ø 13.6

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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