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Monemvasia

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Monemvasia
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Monemvasia (griechisch: Μονεμβασία) oder Monemvassia ist eine Kleinstadt auf einem etwa 300 m hohen Felsen an der Ostküste von Lakonien. Der Name leitet sich ab von moni emvasia, auf deutsch: einziger Zugang. Der Ort war iund ist nur erreichbar über einen Damm, einziger Unterschied: die frühere Zugbrücke wurde durch ein festes Bauwerk ersetzt, der Damm wurde befestigt und ist mit Kraftfahrzeugen befahrbar. Dennoch bleibt nur ein einziger Zugang: ein schmales Tor gewährt Durchgang zur Stadt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Kirchen in der Unterstadt von Monemvasia

Erste Besiedlungen von Monemvasia gehen auf mykenische Zeit zurück. Eine feste Stadt gab es seit 583 n. Chr., sie wurde von den Byzantinern zum Schutz vor einfallenden Slawen errichtet. Die Stadt auf dem Felsen konnte erst im Jahr 1249 nach mehrjähriger Belagerung von den Kreuzrittern eingenommen werden, 1263 wurde sie wieder an Byzanz zurückgegeben. Nach der Eroberung von Konstantinopel und dem Zerfall des byzantinischen Reiches konnte sich Monemvasia durch Schutzbündnisse noch einige Zeit halten, 1540 kam die Stadt jedoch unter türkische Herrschaft. Von 1690 bis 1715 gehörte sie wieder zu Venedig, danach wieder zum osmanischen Reich. Seit der Befreiung des "heiligen Felsen des byzantinischen Reiches" im Jahr 1821 gehört Monemvasia zu Griechenland.

Monemvasia hatte während seiner Blütezeit über 15.000 Einwohner, damals war es vor allem eine Handelsstadt. Unter anderem wurde der nach der Stadt benannte Malvasier gehandelt, ein wahrscheinlich aus Kleinasien stammender Wein, dessen Reben in verschiedenen Variationen in südlichen Ländern heute noch angebaut werden. Im 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts war Malvasia ein unbedeutender Ort mit nur wenigen Einwohnern. Inzwischen gilt es als schick, hier eine Wohnung zu besitzen, und so hat Monemvasia heute wieder über 5.000 Einwohner. Allerdings lebt nur der kleinere Teil auf dem alten Felsen in dem Ortsteil Kastro (Festungsstadt), das am Ufer liegende neue Städtchen Gefyra (Brücke) bietet mehr Wohnkomfort.

In der Gesamtgemeinde Monemvasia leben über 20.000 Menschen, sie erstreckz sich fast die gesamte östliche Halbinsel Lakoniens. Der Verwaltungssitz ist in Molaoi.

Anreise[Bearbeiten]

Ansichten von Monemvasia
Kirche in der Unterstadt

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Monemvasia erreicht man von Sparta aus nur über landschaftlich sehr reizvolle, jedoch oft sehr kurvige Straßen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Vom neuen Ort Gefyra zum alten Kastro führt eine ca. 1,5 km lange Straße über einen Damm und dann am Felsen entlang. Sie ist zwar gut ausgebaut, jedoch mit Vorsicht zu genießen: an ihrem Ende gibt es nur ein kleines Tor für Fußgänger, davor einige wenige Parkmöglichkeiten, auch das Wenden kann problematisch werden. In der Altstadt von Monemvasia geht man ohnehin zu Fuß.

, für Seitenstraßen ist eine gewisse Trittsicherheit erforderlich, Treppen haben unregelmäßige Stufen und wahrscheinlich noch nie ein Geländer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altstadt (Kastro)[Bearbeiten]

  • Man gelangt zuerst in die Unterstadt, einst Wohnbezirk der einfacheren Leute. Sie ist relativ gut erhalten, viele Gebäude wurde in den letzten Jahren aufwändig restauriert. Die schmale Hauptstraße ist eine Aneinanderreihung von Cafés, Restaurants, kleinen Hotels, Shops, Kirchen und exklusiven Wohnhäusern im alten Stil. Immer wieder öffnen sich malerische Blicke in schmale Seitenstraßen, oft nur zugänglich über schmale Treppen, die trotz ihrer unregelmäßigen Stufen wahrscheinlich nie ein Geländer besaßen. Erwähnenswert: ein kleines Museum am Tzami-Platz in der ehemaligen Moschee und die Stadtmauer entlang der Küste. Von den einst 40 Kirchen aus byzantinischer Zeit sind nur noch wenige erhalten, aber leider oft verschlossen.
  • die Oberstadt, einst Wohnsitz der Oberschicht. Man erreicht sie über steile Pfade und Treppen, auch sie war nur durch ein Tor zugänglich. Die meisten Gebäude sind jedoch zerfallen. Sehenswert ist noch die gut erhaltene byzantinische Kirche Agia Sofia, auch sie ist meist verschlossen. Dafür hat man eine grandiose Aussicht

Gefyra[Bearbeiten]

Der neue Ort bietet etliche Restaurants, Hotels und Shops, jedoch außer dem Blick zum Felsen nur wenig Sehenswertes.

Blick auf die Unterstadt von Monemvasia

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

In den Behausungen der Altstadt gibt es zahlreiche kleinere Hotels, meist liebevoll und stilecht renoviert. Was geblieben ist, ist oft der enge Zugang und die für heutige Mitteleuropäer geringe Raumhöhe.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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