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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Krakau

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Rynek, der größte Platz der Stadt
Rynek, der größte Platz der Stadt
Kraków
Woiwodschaft Kleinpolen
Einwohner
761.900 (2014)
Höhe
219 m
Tourist-Info Web www.krakau.travel
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Lage
Lagekarte von Polen
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Krakau

Krakau (polnisch: Kraków) wird jährlich von ca. 9 Mill. Touristen besucht. Das Gros der ausländischen Besucher stellen junge Erwachsene von den britischen Inseln dar. Krakau ist die Hauptstadt der historischen Region und heutigen Woiwodschaft Kleinpolen. Mit knapp 800.000 Einwohnern (1,4 Mill. in der Agglomeration Krakau) und 327 km² Fläche ist Krakau die dritt- (bezüglich der Einwohnerzahl), bzw. zweitgrößte (bezüglich der Fläche) Stadt Polens. Die ehemalige Hauptstadt ist eine der ältesten und schönsten Städte Polens und ist neben Prag und Budapest das beliebteste Reiseziel in Mittelosteuropa. Anders als die meisten polnischen Städte wurde Krakau im II Weltkrieg nicht zerstört und besitzt daher eine der vollständigsten Bausubstanzen von der Romanik bis zum Jugendstil Europas mit besonders vielen Baudenkmälern aus der Gotik und der Renaissance. Die Stadt ist im Krakauer Tor, einem Tal entlang der Weichsel zwischen den Gebirgszügen des Polnischen Jura und den Karpaten, gelegen. (Lemberg und Wilna wurden auch nicht zerstört, gehören aber ab 1945 nicht mehr zu Polen).

Stadtteile[Bearbeiten]

Krakau ist seit 1990 in 18 Stadtteile eingeteilt, die mit römischen Nummern versehen sind. Das alte Krakau umfasste bis ins 19. Jh. hinein nur den heutigen Stadtbezirk I Altstadt, der sich wiederum in mehrere historisch eigenständige Städte aufteilte, u.a. die eigentliche Altstadt (innerhalb des mittelalterlichen Mauerrings), Wawel, Kazimierz, Kleparz (auch Florenz genannt), Stradom, Piasek (auch Garbary genannt). Die anderen Stadtbezirke stellten bis zur vorletzten Jahrhundertwende selbständige Städte oder Dörfer mit eigenen Stadtkernen (Marktplätzen etc.) dar. Eine zweite große Eingemeindung erfolgte nach dem II Weltkrieg.

Aufteilung der Stadtteile

Für Touristen sind vor allem die Bezirke Stare Miasto, Zwierzyniec und Podgórze interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und eine geballte Konzentration von Ausgehmöglichkeiten befinden. In den anderen Bezirken finden sich auch Sehenswürdigkeiten die vor allem bei längere Aufenthalten besucht werden können.

Hintergrund[Bearbeiten]

Blick auf Krakau

Der Legende nach geht der Name auf den Fürsten Krak zurück, der im 6. Jahrhundert auf dem Wawelhügel wohnte. Zwei Hügelgräber aus dieser Zeit, das des Krak und seiner Tochter Wanda, und die Drachenhöhle unterhalb des Wawelschlosses gehören zu den ältesten, erinnern an diese legendäre Zeit. Im Jahre 965 wurde Krakau zum ersten mal urkundlich erwähnt und war von 1038 bis 1609 Haupt- und Königsstadt von Polen. Nach der Zerstörung des alten Krakaus durch die Tataren unter Dschingis Khan wurde die Stadt ab 1257 großangelegt im gotischen Stil um den größten mittelalterlichen Marktplatz Europas wiederaufgebaut. Die Goldene Zeit Krakaus fällt mit der Regierungszeit der Dynastie der Jagiellonen vom 14. bis 16. Jh. zusammen, als diese von Krakau über den damals flächenmäßig größten Staat in Europa, die polnisch-litauische Adelsrepublik, herrschten. In dieser Zeit wurde die Jagiellonen-Universität in Krakau gegründet (1364), an der u.a. Nikolaus Kopernikus studierte. Veit Stoß schnitzte in Krakau den größten und schönsten gotischen Altar weltweit. Neben ihm schuf in der Spätgotik u.a. Hans Dürer, Peter Vischer, Jörg Hüber, Benedikt aus Sandomierz und Sebastian Tauber. Anfang des 16. Jh. verbanden sich die Jagiellonen mit den mailändischen Sforzas ehelich und Bona Sforza holte damals die besten mailändischen und florentinischen Künstler nach Krakau, u.a. Francesco Florentino, Bartolommeo Berrecci, Santi und Mateo Gucci, die die Krakau zur schönsten Renaissance-Stadt außerhalb Italiens machten. Bis heute gilt die Stadt als wichtigstes kulturelles Zentrum Polens neben Warschau. Die Ernennung zur "Kulturstadt Europas" im Jahr 2000 drückte auch die internationale Bedeutung der Stadt aus. Heute ist Krakau mit ein europäisches Kulturzentrum, hier leben berühmte Künstler wie der Oskarpreisträger Andrzej Wajda, der Komponist Krzysztof Penderecki oder die Nobelpreisträgerin für Literatur Wisława Szymborska. Ein rund vier Kilometer langer Grüngürtel anstelle des ehemaligen Mauerrings, die Planty, schirmt die weltberühmte Altstadt von Krakau vom Autoverkehr ab.

Anreise[Bearbeiten]

Krakau ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Südpolen. Hier kreuz(t)en sich die alten Handelswege von West nach Ost (Hohe Straße) und von Nord nach Süd (Bernsteinstraße).

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Flughafen Balice

Die größte Fluggesellschaft ist die Polskie Linie Lotnicze (LOT). Diese fliegt von Krakau aus Ziele in Deutschland, und Österreich an. Auch deutsche und österreichische Flugzeuge landen in Krakau. Auch Ryanair, Germanwings und Easyjet fliegen nach Krakau. Der Johannes-Paul-II-Flughafen liegt in Balice an der A4.

Zwei weitere Flughäfen in der Nähe von Krakau befinden sich Kattowitz und Rzeszów. Vom Flughafen Kattowitz besteht ein Bus-Shuttle-Service nach Krakau (Matuszek Transfer und Pyrzowice Express), die Fahrzeit beträgt 90 Minuten, die Fahrkarten können im Internet gekauft werden und kosten 10€ für eine Einzelfahrt.

Es gibt auch Billigflieger die aus dem deutschsprachigen Raum Krakau oder den 100 km entfernten Flughafen von Kattowitz anfliegen, wie beispielsweise wizzair (fliegt Kattowitz von Dortmund (2x täglich), Flughafen Frankfurt-Hahn und Köln-Bonn aus an) und Germanwings (fliegt Kattowitz von Düsseldorf aus an). Lufthansa fliegt aus Kattowitz nach Frankfurt am Main (3x täglich).

Direkt vor dem Flughafenausgang warten die teuren "Airport Taxis", die für die Fahrt in die Altstadt 100 PLN verlangen. Wenige Meter weiter halten "normale" Taxis, die prinzipiell mit Taxameter fahren und je nach Route zur Altstadt (Landstraße oder Autobahn) 50-70 PLN kosten.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Das direkte Anreisen mit der Bahn ist von Deutschland (Hamburg, Berlin) und Österreich (über Wien) problemlos möglich. Direkte Auslandsverbindungen (teilweise mit Schlafwaggons) gibt es mit Berlin, Budapest, Bukarest/Varna, Hamburg, Kiew/Odessa, Lemberg, Prag, Wien und Zlina sowie mit allen größeren polnischen Städten. Alle Fernverkehrszüge halten am Krakauer Hauptbahnhof. Betrieben wird das Schienennetz von der Staatsbahn PKP. Bahnfahren in Polen ist sehr preisgünstig, entspricht aber leider nicht immer der deutschen Qualität. Man sollte es jedoch in Betracht ziehen. Vor allem bei längeren Reisen wird es empfohlen einen IC oder Ex (Expresszug) zu benutzen. Diese fahren meistens in einem Stundentakt. Die Reise nach Warschau dauert ca. 3:00h. Von Krakau ist auch Kattowitz mit der Bahn in gut einer Stunde erreichbar, wo jeden Tag weitere Züge nach Prag, Bratislava, Wien und Budapest abfahren.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Stadtbus

Zahlreiche Busunternehmen bieten Anreise nach Krakau von Deutschland (Sindbad, Eurolines, Touring, Omnia, Agat, Awizo, Comfort Lines, Interglobus, Rumat) und der Schweiz (Agat, Bermuda, Orbis Transport) mit dem Omnibus an. Von Krakau aus dient trotz wachsendem Individualverkehr dem immer noch sehr bedeutsamen öffentlichen Verkehr ein ausgedehntes Überlandbusnetz. Neben den staatlichen Buslinien PKS gibt es ein zahlreiches Angebot an privaten Anbietern. Das Reisen mit dem Bus ist eine der preisgünstigsten Möglichkeiten Polen zu erkunden. Zahlreiche Busunternehmen bieten für Touristen zu günstigen Preisen Fahrten nach Wieliczka, Zakopane, Auschwitz oder in die Slowakei an. Besonders im Winter sind eintägige (bzw. übers Wochenende) Skiausflüge verbunden mit einem Abstecher zu den warmen Quellen ins polnisch-slowakische Bergland beliebt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Straßennetz um Krakau ist sehr gut mit der A4 (E40, E462) und Schnellstraßen ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen in Polen beträgt 140 km/h. Die Fahrt von der deutschen Grenze (Forst oder Ludwigsdorf) dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. vier Stunden. Die A4 verbindet Krakau mit Kattowitz, Breslau und führt bis nach der Grenze mit Deutschland, sowie Richtung Osten mit Rzeszów und Przemyśl im Osten und führt weiter in die Ukraine. Die Fahrt nach Rzeszów dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. zwei Stunden, nach Przemyśl ca. drei Stunden. Für das Teilstück zwischen Krakau und Kattowitz (ca. 80 km) muss eine Mautgebühr von 13 PLN (Stand August 2007) bezahlt werden. Dieses Teilstück kann jedoch im Norden auf der S94 umfahren werden.

Die S7 verbindet Krakau mit Warschau im Norden. Die Fahrt dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. drei Stunden.

Die S7 (E77) verbindet Krakau mit Nowy Targ und Zakopane im Süden und führt weiter in die Slowakei. Die Fahrt nach Nowy Targ dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Zakopane ca. eineinhalb Stunden.

Die S44 verbindet Krakau mit Auschwitz und Gliwice im Westen und trifft dort wieder auf die A4. Die Fahrt nach Auschwitz dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Gliwice ca. zwei Stunden. Auch auf dieser Strecke kann das mautpflichtige Teilstück der A4 umfahren werden.

Die DK 52 verbindet Krakau mit Bielsko-Biała und Cieszyn im Südwesten und führt weiter nach Tschechien. Die Fahrt nach Bielsko-Biała dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Cieszyn ca. zwei Stunden.

Die S79 verbindet Krakau mit Sandomierz und Lublin im Nord-Osten. Die Fahrt nach Sandomierz dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. zwei Stunden, nach Lublin ca. vier Stunden.

Die S 7 (Norden), die S 44, die DK 52 und die S 79 sind allerdings nicht autobahnähnlich ausgebaut und nicht höhenfrei. Die S 7 in Richtung Süden ist nur bis Lubien autobahnähnlich ausgebaut

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Weichsel in Krakau ist eine schiffbare Wasserstraße. Ausflugsschiffe fahren in südlicher und nördlicher Richtung auf der Weichsel. Mehrere Anlegestellen bieten auch Kajak-, Pedalos oder Segelboote an.

Mobilität[Bearbeiten]

Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs verfügt Krakau über ein gut ausgebautes Verkehrsnetz (Preise ÖPNV Krakau; Netzpläne ÖPNV Krakau, interaktive Karte mit allen Haltestellen). Für den Regional- bzw. Vorortverkehr gibt es Vorort- und Überlandbusse. Für den Fernverkehr gibt es einen modernen Zentralbahnhof ca. 300 m nordöstlich von der Altstadt und einen gleich daneben gelegenen großen Busbahnhof (gerade neu umgebaut). Über den internationalen Flughafen (mit dem Bus und der Bahn erreichbar) kann man eine große Zahl von Zielen weltweit direkt erreichen (v.a. in Europa und Nordamerika). Krakau hat eine Anbindung an das landesweite polnische Fernstraßen- und Autobahnnetz.

Fahrpreise:

20 Minuten 2.80 PLN

40 Minuten 3.80 PLN

60 Minuten 5.00 PLN

90 Minuten 6.00 PLN

24 Stunden 15.00 PLN

48 Stunden 24.00 PLN

72 Stunden 36.00 PLN

7 Tage 48.00 PLN

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Floriantor

Krakau ist das Ziel vieler Touristen. Seine Altstadt gehört seit 1978 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt ist bei Besuchern aber auch auf Grund ihres südlichen Flairs sehr beliebt. Krakau hat:

  • über 100 Kirchen und Klöster
  • 28 Museen mit bedeutenden Ausstellungsstücken
  • das jüdische Viertel Kazimierz
  • über 200 Kellerkneipen.
  • Königlicher Weg: Der königliche Weg beginnt nördlich der Altstadt am Denkmal der Grunwaldschlacht auf dem Platz vor der Floriankirche. Man überquert die innere Ringstraße mit dem Planty-Garten um die Altstadt, die der alten Stadtmauer folgt, und steht vor der Barbakane, die als größter gotischer Wehrturmbau Europas gilt. Weiter kommt man zu den Resten der Stadtmauer mit dem Krakauer Florianstor. Durch dieses letzte erhaltene Stadttor betritt man die Altstadt. Im Verlauf der Floriansstraße kommt man am Apothekenmuseum vorbei und erreicht den größten europäischen Marktplatz des Mittelalters. Am und um den Hauptmarkt liegen mehrere Sehenswürdigkeiten, dazu gehören die Marienkirche mit dem berühmten Hochaltar von Veit Stoß, die Barbarakirche, die Tuchhallen mit einer Gemäldegalerie und Souvenirläden, der Rathausturm, die Adalbertkirche und weitere Denkmäler und Bürgerhäuser. Etwas abseits des Marktplatzes liegt der alte Teil der Jagiellonen-Universität. Entlang der Grodzka-Straße kommt man an weiteren Kirchen vorbei. Dazu gehören die Franziskanerkirche, die Dominikanerkirche, die Peter-und-Paul-Kirche, die evangelische Kirche. Am Ende des Weges sieht man das überwältigende Wawel-Schloss auf dem Wawelhügel am Ufer der Weichsel mit dem feuerspeienden Denkmal des Wawel-Drachen. Nach einem Brand erhielt die Anlage Anfang des 16. Jahrhunderts nach italienischem Vorbild einen dreistöckigen Arkadenhof. In der Krypta der Kathedrale haben zahlreiche Könige und andere berühmte polnische Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden. In Kraków entstand 1364 eine der ersten europäischen Universitäten. Das gotische Collegium Maius mit seinem sehenswerten Arkadenhof ist der älteste erhaltene Teil und beherbergt neben der prachtvollen Aula auch ein Universitätsmuseum.
  • Universitätsweg: In Krakau entstand 1364 eine der ersten europäischen Universitäten. Das gotische Collegium Maius mit seinem sehenswerten Arkadenhof gehört zum ältesten erhaltenen Teil und beherbergt neben der prachtvollen Aula auch ein Universitätsmuseum. Der Universitätsweg beginnt ebenfalls auf dem Matejko-Platz am Gebäude der Akademie der schönen Künste im Neo-Renaissance-Stil aus dem 19. Jahrhundert. Der Universitätsweg führt am Florianstor vorbei in die Altstadt zum Renaissance-Gebäude der Polnischen Akademie der Wissenschaft und zum Planty Garten. Dort trifft er im Universitätsviertel auf die pompöse barocke Universitätskirche St. Anna. Gegenüber der Kirche liegt das Collegium Medicum, ein Renaissancepalais mit wunderschönem Arkadenhof. Auf der rechten Seite befindet sich das bereits erwähnte Collegium Maius. Am Ende der Jagiellonen-Straße wurde das Collegium Novum im neogotischen Stil errichtet. Hier befindet sich das Rektorat der Jagiellonen-Universität. Stadteinwärts kommt man dann zum Collegium Iuris mit einem der schönsten Renaissancearkadenhöfe Krakaus. In diesem ursprünglich gotischen Gebäude fanden im 14. Jh. die ersten Vorlesungen statt, als das Universitätsviertel noch nicht errichtet war. Der Universitätsweg endet unterhalb des Wawels bei der Theologischen Fakultät.
  • Weg Johannes Pauls II.: Karol Wojtyła, Papst Johannes Paul II, war sehr eng mit Krakau verbunden. Daher umfasst sein Weg auch 25 Stationen, die sich nicht nur auf den Altstadtbezirk beschränken. Hierzu zählen sowohl der barocke Bischofspalast mit dem weltberühmten Papstfenster, als auch neun Kirchen mit denen der ehemalige Papst besonders eng verbunden war, das Grabmal seiner Eltern und seines Bruders, Gebäude in denen er gelebt, studiert und gelehrt hat, sowie der Steinbruch in dem er während des letzten Weltkrieges zur Zwangsarbeit angehalten wurde. Der Weg endet auf den Błonia, einer Grünfläche im Zentrum Krakaus, auf der der ehemalige und jetzige Papst Massenmessen vor teilweise mehreren Millionen Menschen veranstaltet haben.
  • Weg der jüdischen Baudenkmäler: Der Stadtteil Kazimierz war einst eine selbstständige Stadt. Im östlichen Kazimierz gab es früher einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil. Das ehemalige jüdische Viertel ist heute überwiegend saniert und zu einem Anziehungspunkt für Besucher geworden. Der Regisseur Steven Spielberg drehte seinen Film "Schindlers Liste" an Originalschauplätzen. Die Alte Synagoge in der ul. Szeroka 24 beherbergt ein Museum für jüdische Geschichte und Kultur. Aufwändig saniert wurde in jüngster Zeit die herrlich ausgemalte Tempelsynagoge. In dem Viertel gibt es mehrere jüdische Restaurants, in denen abends Klezmer-Gruppen auftreten. In der ul. Meisela 17 öffnete ein Zentrum für jüdische Kultur, das auch Führungen und Seminare organisiert. Es gibt sieben Synagogen und viele weiter jüdische rituelle Gebäude sowie zwei jüdische Friedhöfe, wobei auf einem noch viele Grabsteine aus dem 16. Jahrhundert erhalten sind. Der Weg der jüdischen Baudenkmäler beginnt am Neuen Jüdischen Friedhof und führt auf die Breite Straße, einen mittelalterlichen Platz, um dem herum sich das jüdische Leben in Krakau formierte. Hier befindet sich u.a. die Alte Synagoge, die Poper-Synagoge und die Remuh-Synagoge, alle drei aus der Renaissance, sowie der jüdische Remuh-Friedhof mit dem Grabmal des viel verehrten Rabbi Moses Iserlech aus dem 16. Jahrhundert. Von diesem Platz führt der Weg zur Spätrenaissance Hohen Synagoge von 1590 und den Barocksynagogen Kupa und Isaak. Die letzte Synagoge Tempel auf dem Weg ist aus der Mitte des 19 Jahrhunderts. Am Ende des Weges kommt man an das Zentrum für Jüdische Kultur.
  • Weg des Heiligen Stanislaus.
  • Weg der Heiligen von Krakau.
  • Podgórze-Weg.
  • Nowa-Huta-Weg.
  • Weg der Festung Krakau.
  • Weg des Generals Bem.
  • Weg der Technik.
Sukiennice
  • Jüdisches Viertel: Der Stadtteil Kazimierz war einst eine selbstständige Stadt. In Kasimir gab es früher einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil. Das ehemalige jüdische Viertel ist heute überwiegend saniert und zu einem Anziehungspunkt für Besucher geworden. Der Regisseur Steven Spielberg drehte seinen Film "Schindlers Liste" an Originalschauplätzen. Die Alte Synagoge in der ul. Szeroka 24 beherbergt ein Museum für jüdische Geschichte und Kultur. Aufwändig saniert wurde in jüngster Zeit die herrlich ausgemalte Tempel-Synagoge. In dem Viertel gibt es mehrere jüdische Restaurants, in denen abends Klezmer-Gruppen auftreten. In der ul. Meisela 17 öffnete ein Zentrum für jüdische Kultur, das auch Führungen und Seminare organisiert.

Es gibt sieben Synagogen und viele weiter jüdische rituelle Gebäude sowie zwei jüdische Friedhöfe, wobei auf einem noch viele Grabsteine aus dem 16. Jahrhundert erhalten sind.

Museen[Bearbeiten]

  • Czartoryski-Museum. Leonardo da Vinci, Rembrandt)
  • Nationalmuseum. In mehrere Sammlungen gegliedert mit über 1 Mill. Kunstwerken.
  • „Bunkier Sztuki“ (Moderne Kunst)
  • Galerie der Tuchhallen Sukiennice (Malerei 19. Jhdt)
  • 50.0771319.98981 Luftfahrtmuseum (Muzeum Lotnictwa Polskiego), Al. Jana Pawła II 39. Tel.: +48 (0)12 6428700. Das sehr interessante Museum bietet eine große Sammlung an Fluggeräten und Flugtechnik. Dazu gibt es eine Ausstellung über den kalten Krieg. Interessant auch eine Sammlung alter deutscher Flugzeuge aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Das Museum befindet sich im Stadtteiil Czyżyny östlich der Innenstadt. Die Bahnlinie 12 endet in der Nähe des Museums, dann sind es noch 10 Minuten zu Fuß. Geöffnet: Di-So 09:00-19:00. Preis: Eintritt: PLN 10/5 (Erw./Kinder, Studenten); Dienstags Eintritt frei.
  • Jan-Matejko-Haus
  • Das Manggha-Haus (japanische Sammlungen)
  • Archäologisches Museum mit den Dauerausstellungen: 1000 Jahre Krakau und Ägypten
  • Pharmazeutisches Museum
  • Trakl-Museum (Sterbezimmer, im Militärhospital)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Altstadt steht seit 1978 als einzigartiges Architekturensemble auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Ihr Zentrum ist der 200 mal 200 Meter große Rynek Główny, einer der größten und schönsten Marktplätze Europas. Den Platz teilen die mächtigen Tuchhallen, im 13. Jahrhundert errichtet und 1550 im Stil der Renaissance umgebaut. Der ganze Marktplatz ist unterkellert. Die mittelalterlichen, miteinander verbundenen Keller, die von Häusern stammen, die vor der Lokation 1257 auf dem Marktplatz standen, wurden restauriert und sind teilweise für Touristen zugänglich. Ringsum laden enge Gässchen mit prachtvollen Kirchen und Bürgerhäusern zum Bummeln ein. Das Nachtleben findet zum großen Teil unter dem historischen Pflaster statt. In viele alte Backsteingewölbe zogen Cafés und Restaurants, Jazzclubs und Diskotheken ein. Hier pulsiert abends das Leben.

  • Die bekanntesten Theater
    • das Alte Theater (Teatr Stary)
    • das Juliusz-Słowacki-Theater (Teatr im. Juliusza Słowackiego)
    • die Oper
    • die Operette
    • Theater „Bagatela“
  • Kabarett - Krakau ist bekannt für seine alte Tradition des literarischen Kabaretts, die bis heute gepflegt wird. Bekannteste Kabarett-Theater sind "Piwnica pod Baranami" und "Jama Michalika". Ein neues, junges Kabarett ist "Loch Camelot". Im "Piwnica pod Baranami" hatte die legendäre Chansonsängerin Polens Ewa Demarczyk ihre ersten Auftritte. Sie ist dem Kabarettkeller bis heute eng verbunden.
  • Die wichtigsten Veranstaltungen
    • Stündliches Trompetensignal vom Turm der Marienkirche (von einem Trompeter gespielt)
    • Internationales Festival der Seemannslieder (Shanties) - (Februar)
    • Internationales Festival des Alternativ- und Experimentaltheaters - Krakowskie Reminiscencje Teatralne - (März)
    • Tage der Orgelmusik - (April)
    • Internationales Festival der Kurzfilme - (Mai)
    • Juvenalia - Studentenfestival - (Mai)
    • Festival der Jüdischen Kultur - (Juni) - eine der Höhepunkte des Krakauer Kulturjahres
    • Jazzfestival im „Pod Baranami“ - (Juli)
    • Festival „Klassische Musik an historischen Orten“ - (August)
    • Festival der Jazztrompeter - Miles Davis Memorial Night - (September)
    • Festival „Genius Loci“ in Kazimierz - (Oktober)
    • Wettbewerb der Krakauer Weihnachtskrippen - (Dezember)

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Landeswährung ist Złoty (PLN). Ein Euro entspricht in etwa 4,1 PLN (Stand: 28.02.2014) (oftmals sogar noch weniger), ein CHF in ca. 3,5 PLN. Es gibt viele Wechselstuben in Krakau, die man auch nutzen sollte, da der Wechselkurs in der Regel besser ist als am Flughafen Balice oder am Bahnhof. Die Geschäfte in Krakau sind auch für polnische Verhältnisse nicht teuer und sehr günstig im Vergleich mit westeuropäischen. Auf Märkten und in kleineren Geschäften kann man immer ein paar Schnäppchen ergattern. Benzin, Tabakwaren, Alkohol und Lebensmittel sind bedeutend günstiger als in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Polen gibt es keine Ladenöffnungszeiteinbeschränkungen. Viele Geschäfte haben durchgehend 24 Stunden am Tag und 7 mal die Woche offen.

Küche[Bearbeiten]

Die polnische Küche hat viele Spezialitäten, wie Bigos, Barszcz, Uszka, Gołąbki, Flaki etc. zu bieten. Polnische Fleischprodukte genießen weltweit hohes Ansehen. Zu den bekanntesten Warschauer Brauereien zählt Okocim, Warka, Żywiec. Der Wodka wird entweder klar, z.B. Wyborowa, oder mit Aromen, z.B. Grasowka, Żołądkówka angeboten. Trinkhonig ist eine altpolnische Spezialität. Lebensmittel und Restaurantbesuche sind in Krakau preiswert.

Günstig[Bearbeiten]

  • 50.064419.938281 U Babci Maliny, Ulica Sławkowska 17 (Altstadt). Uriges Interieur, gute traditionell polnische Küche im Milchbarstil zu günstigen Preisen, etwas versteckt im Keller eines Universitätsgebäudes.
  • 50.0639919.93222 Bar Smak, Karmelicka 10. Tel.: +48 (0)12 431 21 49. Kleines Lokal mit nur wenigen Plätzen, rasch überfüllt, aber sehr gute polnische Hausmannskost zu günstigen Preisen mit großen Portionen. Geöffnet: täglich 11-22 Uhr. Preis: Hauptspeisen ab 8 Zł., nur Barzahlung.

Mittel[Bearbeiten]

  • 50.0487919.944763 Podkolva, Plac Wolnica 10 (Stadtteil Kazimierz). Tel.: +48 (0)12-3414966. Gute polnische Küche in einem liebevollen Ambiente. Sehr schön ist der etwas verspielt gestaltete Innenhof mit seinen Frischluftplätzen. Geöffnet: Öffnungszeiten: 9.00 – 0.00 Uhr.
  • Restauracja Zdybanka, ul. Szczepańska 3/1 (zwischen Hauptplatz und Straßenbahnhaltestelle Teatr Bagatela). Tel.: +48 (0)12 426 4072, E-Mail: . In einem ebenerdigen Tonnengewölbe gelegen bietet dieses Restaurant vor allem gute Grillgerichte, auch vegetarische, die vom jungen Team mit frischen Ideen und einer dezent polnischen Note kreiert werden. Die Portionen sind reichlich, die Preise angesichts der guten Qualität günstig, der Service ist gut. Geöffnet: tägl. 11:00 - 23:00 Uhr.
  • Restauracje Sioux, Rynek Główny 22 (direkt am Hauptplatz). Tel.: +48 12 421 3462, E-Mail: . Das Sioux ist Teil einer Kette mit zur Zeit (März 2014) 8 Restaurants in polnischen Großstädten. Der Schwerpunkt liegt auf Steaks, die Qualität ist gut, der Preis zumal für die zentrale Lage in Ordnung, die Portionen reichlich, und das Restaurant ist liebevoll im Wildwest-Stil dekoriert.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 50.060419.937214 Restauracja Wierzynek, Rynek Główny 16, 31-008 Kraków (direkt am Hauptplatz). Tel.: +48 (0)12-424-9600, E-Mail: . Das Wierzynek sieht sich als eines der ältesten Restaurants Europas, sich auf das Wierzynek-Fest während des Kongresses von Krakau 1364 zurückführend. Es gibt hervorragendes Essen, das Haute Cuisine mit traditioneller polnischer Küche verbindet, in mittelalterlich-modernisiertem Ambiente mit exzellentem Service. Geöffnet: Öffnungszeiten: täglich 13.00 – 23.00 Uhr.

Unterkunft[Bearbeiten]

Alle, die eine günstige und saubere Unterkunft suchen, sollten am besten in einem Studentenwohnheim übernachten (siehe Żaczek: Hotel Studencki). Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und auf Wunsch bekommt man auch ein Zimmer mit integriertem Bad (nur geringer Aufpreis). Es gibt auch Einbettzimmer. Die Ausstattung ist sehr modern und die Zimmer sind größtenteils frisch renoviert (Radio/Wasserkocher gibt es meistens auch). Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und die Studenten sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Hotel ist sehr gut gelegen am Rande des Zentrums. Supermärkte und Bahnhaltestellen befinden sich auch direkt in der Nachbarschaft.

Hostel[Bearbeiten]

  • 50.0545619.948451 Hostel «Good Bye Lenin», ul. Berka Joselewicza 23, Krakau I. Kazimierz, PL 30-031. Tel.: +48 12 4212030, E-Mail: . Herberge mit 14 Zimmer für insgesamt 72 Gäste; davon 8 mit gemeinsamen Badezimmer (5 x DZ, 1 x 4rer MZ, 2 x 6er MZ) und 6 mit privatem Badezimmer, (4 x 6er MZ, 1 x 8er MZ, 1x 10er MZ). 3 Parkplatz Stellplätze, (daher bei Bedarf Voranmelden). Inmitten eines Werkstätten Geländes auf der Hinterseite des Restauracja Pub Miodowa 44 ist die Herberge im angesagten Viertel Kazimierz plaziert. Vorteilhaft ist daß das Gebäude nicht direkt an der Straße und somit Lärm beruhigt liegt. Die Altstadt ist ca. 20 Min. und der Hauptbahnhof ca. 30 - 40 Min. zu Fuß entfernt. Geöffnet: Frühstück 08:15-11:30. Check-in: 14:00-24:00. Check-out: 11:00. Preis: DZ 120/140 PLN pZpN, 4Bett MZ 50/55 PLN pPpN, 6Bett MZ 45/50 PLN pPpN, 8Bett MZ 45/50 PLN pPpN, 10Bett MZ 29/40 PLN pPpN. Preise inklusive BB. Preis Zweitangaben nach dem Schrägstrich beziehen sich auf die Hochsaison vom 1. Mai bis 31. Oktober. Akzeptierte Kreditkarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher (auf Kaution), Haartrockner, Fahrradvermietung (45 PLN/Tag), Fernseher mit SAT Empfang. Gepäckaufbewahrung, Internetzugang (teilweise auch Wi-Fi), Küche (zur Benutzung) mit Kühlschrank, Reisebücher zum Ausleihen, Schließfächer (für Rucksäcke), Stadtpläne, Waschmöglichkeit / Waschmaschine.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestelle Zeichen 224.svg Miodova, ist mit den Straßenbahn Linien № 3, 9, 19, 24, 50, oder mit der Nachtlinie № 69 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof Krakau zur Untergrund-Straßenbahn-Haltestelle "Dworzec Główny Tunel" Laufen und dort in die Straßenbahn № 50 Richtung Kurdwanów Einsteigen. An der 3. Haltestelle Miodowa auf der Starowiślna Str Aussteigen. In entgegengesetzter Fahrtrichtung zurück laufen bis zur Kreuzung Berka Joselewicza Str. Dort rechts in diese Einbiegen und nach ca. 30 m auf der rechten Seite, gleich nach dem Metropolitan Boutique Hotel, durch das Eisentor der Einfahrt auf das Werkstätten Gelände bis zum Herbergsgebäude.


  • 50.0394719.940982 Hostel «Bursa Jagiellońska», ul. Śliska 14, Krakau XIII. Podgórze, PL 30-516. Tel.: +48 12 3973113, Mobil: +48 501 721949, Fax: +48 12 3973118, E-Mail: . Herberge in einem Polnischen Alt-Neubau und Wohngebiet. Bettwäsche und Tücher sind im Preis inbegriffen. Tücher sind auf Wunsch an der Rezeption zu erhalten. Geöffnet: Frühstück 07:30-11:00. Check-in: 11:00. Check-out: 11:00. Preis: EZ 65 PLN pZpN, DZ 110 PLN pZpN, 3Bett MZ 132 PLN pZpN, 4Bett MZ 164 PLN pZpN, 5Bett MZ 200 PLN pZpN, 6Bett MZ 240 PLN pZpN, 10% Ermäßigungen für Studenten, Lehrer und Pilger. Preise sind ohne Frühstück berechnet. BB kostet 12 PLN pPpN extra. Akzeptierte Kreditkarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher (auf Kaution), Gepäckaufbewahrung, Internetzugang LAN (kein Wi-Fi), Raum für Fahrräder, Stadtpläne, Waschmöglichkeit / Waschmaschine.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV Haltestelle Zeichen 224.svg Smolki, ist mit den Straßenbahn Linien № 8, 10, 19, 23 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof Krakau zur Straßenbahn Haltestelle "Dworzec Główny" südl. des alten Bhf. Gebäudes Laufen. Dort in die № 10 Richtung Łagiewniki Einsteigen. An der 7. Haltestelle "Smolki" Aussteigen (es ist die zweite Haltestelle nach der Weichsel). Dann etwa 150 m in Fahrtrichtung die Kalwaryjska Straße entlang, und rechts in die Śliska Straße abbiegen.


  • 50.0572319.930013 Hostel «Kadetus», Zwierzyniecka 25, PL 31-105. Tel.: +48 12 422 36 17, E-Mail: . Herberge in einem Polnischen Alt-Neubau und Wohngebiet. Bettwäsche und Handtücher sind im Preis inbegriffen. Handtücher sind auf Wunsch an der Rezeption zu erhalten. Geöffnet: Frühstück 08:00 - 10:30 Uhr.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Kostenloser Internet-Zugang (W-LAN), kostenloser Gepäckspeicher, 24stündige Rezeption, Flughafenempfang, bewachter Parkplatz, Fahrradverleih, Wäscherei.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV Haltestellen Zeichen 224.svg Filharmonia und Jubilat, sind mit den Straßenbahn Linien № 1, 2, 6, 8, 13, 18 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof (Kraków Główny) fährt man entweder mit der Straßenbahnlinie 2 zu den oben genannten Haltestellen, oder läuft die zwei Kilometer zu Fuß quer durch die Altstadt.
  • 50.0506919.94074 4UHostel, Dietla 31/7, Kraków (Nahe der Tram-Haltestelle, südlich der Burg). Kleines Hostel in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses Check-in: 14:00 - 23:00 Uhr. Check-out: bis 11:00 Uhr.

Die Gesellschaft Hostel Service bietet weitere Unterkünfte in vier im Stadtzentrum liegenden Hostels.

Hotel[Bearbeiten]

  • Amadeus Hotel **** entstand in dem altertümlichen Gebäude in einer wunderschönen Umgebung, in der Nähe von der Altstadt und an Grünanlagen, die Krakau umgeben. In der Nähe gibt es das Gebäude der Musikakademie und das Słowacki-Theater, welches das größte Theater von dem Habsburger Galizien war. Das Theater ist heutzutage als Opernbühne und Operettenbühne der königlichen Stadt Krakau berühmt.
  • Hotel Gródek, Na Gródku 4, 31-028 Krakow (Am östlichen Rand der Altstadt (Stare Miasto), fünf Gehminuten vom Hauptmarkt (Rynek Główny) entfernt). Tel.: +48 12 4214865, E-Mail: . Sehr zentral gelegenes Boutiquehotel. Personal englischsprachig. Organisiert Ausflüge. Preis: DZ 95 €.
  • 50.0550219.947855 Hotel «Metropolitan» (****), ul. Berka Joselewicza 19, Krakau I. Kazimierz, PL 30-031. Tel.: +48 12 4427500, Mobil: +48 696 737708, Fax: +48 12 4427501, E-Mail: . Boutique Hotel mit insgesamt 59 Zimmer (27 klassische Zimmer, 24 Superior Zimmer mit Zustellbett und 8 Suiten), in einem ehem. Wohnhaus mit seinem Seitenflügel und Hinterhaus aus dem 19. Jh. das mit zwei zusätzlichen Etagen ausgestockt wurde. Die Altstadt ist ca. 20 Min. und der Hauptbahnhof ca. 30 - 40 Min. zu Fuß entfernt. Akzeptierte Kreditkarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher, Haartrockner, Fernseher mit SAT Empfang. Gepäckaufbewahrung, Internetzugang über Wi-Fi.svg, Schließfach am Empfang.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV Haltestelle Zeichen 224.svg Miodova, ist mit den Straßenbahn Linien № 3, 9, 19, 24, 50, oder mit der Nachtlinie № 69 erreichbar.
    Vom Hauptbanhof Krakau zur Untergrund-Straßenbahn-Haltestelle "Dworzec Główny Tunel" Laufen und dort in die Straßenbahn № 50 Richtung Kurdwanów Einsteigen. An der 3. Haltestelle Miodova auf der Starowiślna Str. Aussteigen. In entgegengesetzter Fahrtrichtung zurücklaufen bis zur Kreuzung Berka Joselewicza Str. Dort rechts in diese Einbiegen und dann noch ca. 20 m auf der rechten Seite.

Lernen[Bearbeiten]

Krakauer Universitäten pflegen Austauschprogramme, z.B. Erasmus, mit Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Polnischkurse für Ausländer werden von verschiedenen Veranstaltern (auch Universitäten) in Krakau angeboten.

Zu den bekanntesten gehören:

Arbeiten[Bearbeiten]

Arbeiten in Krakau für EU-Ausländer ist grundsätzlich problemlos möglich, soweit dies auf Gegenseitigkeit beruht. Deutsche Muttersprachler werden gerne als Sprachlehrer angestellt und haben auf diesem Markt recht gute Chancen. Das Musizieren oder Vorführen von Kunststücken auf den Plätzen der Altstadt erregt reges Interesse und mit etwas Talent kann man den einen oder anderen Złoty dazu verdienen. Daneben ist es nicht einfach Gelegenheitsjobs zu bekommen, wenn man nicht polnisch spricht.

Sicherheit[Bearbeiten]

Krakau gilt als sichere Stadt. Man sollte jedoch in großen Menschenmengen - wie überall auf der Welt - die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen. Den Arbeiterstadtteil Nowa Huta sollte man in den Abendstunden meiden.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die ärztliche Versorgung ist sehr gut. Die meisten Krankenkassen aus dem EU-Ausland übernehmen die Kosten einer Behandlung in Polen. Eventuell sollte bei der eigenen Kasse nachgefragt werden. Einige Kassen bezahlen auch Kuren in Polen. Es gibt einen ärztlichen Notdienst. In Krakau haben immer einige Apotheken Nachtdienst.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Touristeninformationen befinden sich an mehreren Orten in Krakau:

  • Rathausturm am Marktplatz (Rynek Główny 1 - Tel. 012 433 73 10)
  • Wyspiański-Pavilion (plac Wszyskich Swiętych 2 - Tel. 012 616 18 86)
  • Flughaften in Balice (Tel. 012 285 53 41)
  • ul. Szpitalna 25 (Tel. 012 432 01 10)
  • ul. św. Jana 2 (Tel. 012 421 77 87)
  • ul. Józefa 7 (Tel. 012 422 04 71)
  • os. Słoneczne 16 (Tel. 012 643 03 03)

Polen ist mit Festnetzanschlüssen gut abgedeckt und auch das Mobilfunknetz ist gut ausgebaut, was vor allem für die großen Städte wie Krakau gilt. Telefonautomaten sind zahlreich und funktionieren mit Karten, Jetons oder Münzen. In Krakau befinden sich zahlreiche Internetcafés mit günstigen Preisen. Wi-Fi.svg Hotspots gibt es auch, der erste in Europa war auf dem Krakauer Marktplatz. Die polnische Post ist an mehreren Orten in Krakau vertreten. Briefe und Postkarten kommen in der Regel zügig an. Pakete brauchen in der Regel etwas länger. Pakete werden auch von privaten Anbietern befördert. Die Versendungskosten sind niedriger als in Westeuropa.

Neben der polnischen Sprache werden in Krakau von vielen Menschen auch Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch gesprochen. Spanisch und Italienisch sind auch sehr populär unter jungen Leuten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Krakau liegt im Talkessel der Weichsel und ist im Norden (Jura, Heiligkreuzgebirge) sowie Süden (Beskiden, Pieninen, Hohe Tatra) von Bergen umgeben. Auch an Burgen (z.B. die Alderhorste im Jura) und Schlössern mangelt es nicht in der näheren Umgebung. Eigentlich ein Muss ist das Salzbergwerk von Wieliczka, das vor der Haustür Krakaus liegt und seit 1978 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Ein weiteres mittelalterliches Salzbergwerk befindet sich in Bochnia. Es gibt auch die Möglichkeit das Museum des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zu besuchen, das ca. 70 km westlich von Krakau liegt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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