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Krakau

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Krakau
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Krakau (polnisch: Kraków) wurde 2018 von ca. 13,5 Mill. Touristen besucht. Das Gros der ausländischen Besucher stellen junge Erwachsene von den britischen Inseln dar. Krakau ist die ehemalige Hauptstadt Polens und heutige Hauptstadt der historischen Region und Woiwodschaft Kleinpolen. Mit knapp 800.000 Einwohnern (1,4 Mill. in der Agglomeration Krakau) und 327 km² Fläche ist Krakau die zweitgrößte Stadt Polens.

Krakau ist ähnlich wie Warschau oder Breslau eine Studentenstadt. Knapp ein Drittel der Einwohner in Krakau sind Studenten. Die ehemalige Hauptstadt ist eine der ältesten und schönsten Städte Polens und ist neben Prag und Budapest das beliebteste Reiseziel in Mittelosteuropa. Deshalb wird Krakau als heimliche Kulturhauptstadt Polens gesehen. Anders als die meisten polnischen Städte wurde Krakau im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört und besitzt daher eine der vollständigsten Bausubstanzen von der Romanik bis zum Jugendstil Europas mit besonders vielen Baudenkmälern aus der Gotik und der Renaissance. Die Stadt ist im Krakauer Tor, einem Tal entlang der Weichsel zwischen den Gebirgszügen des Polnischen Jura und den Beskiden, dem nördlichen Teil der Karpaten, gelegen.

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtteile Krakaus
Wawel
Tuchhallen
Marienkirche
Marktplatz
Okół

Krakau ist seit 1990 in 18 Stadtteile eingeteilt, die mit römischen Nummern versehen sind. Das alte Krakau umfasste bis ins 19. Jahrhundert hinein nur den heutigen Stadtbezirk I Altstadt, der sich wiederum in mehrere historisch eigenständige Städte aufteilte, u.a. die eigentliche Altstadt (innerhalb des mittelalterlichen Mauerrings), Wawel, Kazimierz, Kleparz (auch Florenz genannt), Stradom, Piasek (auch Garbary genannt). Die anderen Stadtbezirke stellten bis zur vorletzten Jahrhundertwende selbständige Städte oder Dörfer mit eigenen Stadtkernen (Marktplätzen etc.) dar. Eine zweite große Eingemeindung erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg.

Bezirk Stare Miasto (I):

  • Wawel - der Hügel aus Kalkstein über den Sümpfen der Weichsel war die Keimzelle Krakaus, auf dem die Herrschenden seit mehr als Tausend Jahren zahlreiche Burgen, Schlösser, Kirchen und Kathedralen errichteten.
  • Altstadt - das mittelalterliche Krakau in den Grenzen der Stadtmauer, wie es nach dem Mongolensturm zwischen 1241 und 1257 neu angelegt worden ist. Hier befindet sich der Große und der Kleine Marktplatz, die Universität, zahlreiche Kirchen sowie im Süden der ehemals Stadt Okół, die älter als das neu angelegte Krakau, aber seit der Mitte des 13. Jahrhunderts in diesem aufgegangen ist.
  • Kazimierz - die von Kasimir dem Großen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts neugegründete Stadt auf einer Weichselinsel südlich des Wawel. Seit dem 15. Jahrhundert auch der Siedlungsort vieler Juden.
  • Kleparz - ebenfalls von Kasimir dem Großen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründete Stadt nördlich der Altstadt. Auf den Marktplätzen finden Märkte mit frischen regionalen Produkten statt.
  • Stradom - zwischen dem Wawel und Kazimierz am ehemaligen Nordarm der Weichsel gelegen, trug der Ort auch den Namen Ponte Regali, da sich hier eine gotische Brücke über die Weichsel befand. In der Barock Zeit entstanden hier viele Klöster und Kirchen.
  • Piasek - im Mittelalter Garbary genannt, befand sich hier ab dem 14. Jahrhundert das Gärberviertel vor den westlichen Toren der Altstadt, das eigene Stadtrechte und ein eigenes Rathaus hatte. In der Barockzeit entstanden hier zahlreiche Klöster und Kirchen.
  • Nowy Świat - die Neue Welt liegt westlich der Altstadt und nördlich der Weichsel auf ehemals sumpfigem Gebiet. Die Architektur aus dem 19. Jahrhundert ist von Historismus und Jugendstil geprägt.
  • Wesoła - ein altes Dorf östlich der Altstadt am Handelsweg nach Sandomierz. In der Barockzeit entstanden hier zahlreiche Klöster und Kirchen, im 18. Jahrhundert der Botanische Garten der Universität und ab dem 19. Jahrhundert die Polikliniken der Medizinischen Fakultät.
  • Warschauer Vorstadt - hier befindet sich der mehr als 200 Jahre alte Friedhof Rakowicki, die Begräbnisstätte zahlreicher bekannter Krakauer und bedeutender Grabkunst, sowie das österreichische Fort Luneta Warszawska, das um 1850 errichtet worden ist.
  • Neustadt - die Gegend um den Krakauer Hauptbahnhof nordöstlich der Altstadt wurde im 21. Jahrhundert mit modernen Einkaufszentren, Hotels und neuer Infrastruktur vollkommen neu gestaltet und erhielt daher kürzlich den Namen Neustadt. Hier befindet sich auch die Technische Universität Krakau.

Bezirk Westen:

  • Grzegórzki (II) - auf dem Gebiet des gleichnamigen mittelalterlichen Dorfes befinden sich Zeugnisse der Industrialisierung des Dorfes im 19. Jahrhunderts, die wenigen Krakauer Wolkenkratzer, die Gerichtsgebäude sowie andere moderne Architektur.
  • Prądnik Czerwony (III) - entstand aus der Eingemeindung zahlreicher Dörfer und wurde mit hohen Wohnhäusern bebaut. Einige barocke Kirchengebäude erinnern noch an die ehemals dörfliche Struktur.
  • Prądnik Biały (IV) - ist ebenfalls durch hohe Wohnbebauung geprägt. Das Palais der Krakauer Bischöfe mit dazugehörendem Park ist erhalten und beherbergt ein Kulturzentrum mit gutem Restaurant im Kellergewölbe unter dem Palais.
  • Krowodrza (V) - entstand im 19. Jahrhundert aus der Eingemeindung zahlreicher Dörfer und wurde mit Architektur der vorletzten Jahrhundertwende bebaut. Hier befindet sich ein Sommerpalast der polnischen Könige aus der Renaissance, das österreichische Fort Kleparz, mehrer Villen aus der Gründerzeit, zahlreiche Parkanlagen aus dem vorletzten Jahrhundert, das Fußballstadion von Wisła Kraków und die Studentenstadt.
  • Bronowice (VI) - war ein großes Dorf, das um die vorletzte Jahrhundertwende durch das Theaterstück Hochzeit von Stanisław Wyspiański polenweit Bekanntheit erlangte und seither mit der Epoche des Jungen Polens in Verbindung gebracht wird. Aus dieser Zeit sind mehrere Gutshöfe erhalten, ebenso wie Restr österreichischer Forts.
  • Zwierzyniec (VII) - zu deutsch „Tiergarten“ ist der grünste und exklusivste Stadtteil Krakaus. Hier befinden sich die Villenviertel, die teilweise bis in die Renaissance zurück reichen, und Schlösser am Stadtwald Las Wolski, die aufgeschütteten Aussichtshügel, österreichische Forts, mittelalterliche und barocke Kirchen und Klöster, Weinberge über der Weichsel, der Krakauer Tiergarten und die zentrale Stadtwiese Błonia.

Bezirk Süden:

  • Dębniki (VIII) - aus zahlreichen Dörfern entstanden, die nach und nach eingemeindet worden sind. Eine sehr grüne Karstgegend mit Kalkfeslsen, Höhlen und dem See Zakrzówek, die Teil eines großen Landschaftsschutzparks ist. Seit 1973 gehört auch Tyniec mit einem der ältesten und bedeutendsten Klöster Polens, der Benediktinerabtei Tyniec zum Stadtteil.
  • Łagiewniki-Borek Fałęcki (IX) - hier befindet sich die moderne monumentale Sakralarchitektur Krakaus. Das Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit und das Zentrum Johannes Pauls II sind von weithin sichtbar.
  • Swoszowice (X) - ein alter Kurort mit schönem Kurpark im äußersten Süden Krakaus am Fuße der Beskiden gelegen.
  • Podgórze Duchackie (XI) - bekannt vor allem als Shopping-Destination mit großen Einkaufszentren, wie der Bonarka City Center.
  • Bieżanów-Prokocim (XII) - hier sind noch einige alte Kirchen und Paläste erhalten, die aus der Zeit vor der Eingemeindung stammen.
  • Podgórze (XIII) - die alte Siedlung gegenüber dem Wawel und Kazimierz auf der südlichen Weichselseite erhielt im 18. Jahrhundert die Stadtrechte und wurde zu österreichischer Zeit nach Kaiser Josef II. in Josefstadt umbenannt. Die alte Bebauung um den Marktplatz ist erhalten, ebenso wie der Park um den Krak-Hügel und dem österreichischen Fort St. Benedikt, von dem sich ein schönes Panorama auf die Altstadt erschließt.

Bezirk Osten:

  • Czyżyny (XIV) - hier befindet sich die Mehrzwecksporthalle Kraków Arena.
  • Mistrzejowice (XV) - der Stadtteil ist aus eingemeindeten mittelalterlichen Dörfern entstanden. Heute ist er vor allem für den Aquapark Krakau bekannt.
  • Bieńczyce (XVI) - die eingemeindeten Dörfer waren zuerst Tiel von Nowa Hutta. Hier entstand nach einem erbitterten Kampf gegen das kommunistische Regime die Kirche Arche des Herrn, die erste Kirche in Nowa Hutta, das als religionsloser Stadtteil geplant war.
  • Wzgórza Krzesławickie (XVII) - auch die Dörfer dieses Stadtteile gehörten nach der Eingemeidung zunächst zu Nowa Huta. Hier steht noch der Gutshof von Jan Matejko, dem bedeutendsten polnischen Historienmaler des 19. Jahrhunderts.
  • Nowa Huta (XVIII) - wurde von den Kommunisten in den 1940er und 1950er Jahren um den Zantralplatz mit realsozialisitischer Architektur unweit des mittelalterlichen Dorfs und Zisterziensterkloster Mogiła aus dem Boden gestampft. Hier befindet sich auch der Wanda-Hügel aus der Zeit vor der Gründung Krakaus.

Für Touristen sind vor allem die Bezirke Stare Miasto, Zwierzyniec und Podgórze interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und eine geballte Konzentration von Ausgehmöglichkeiten befinden. Nowa Huta ist aufgrund seiner realsozialistischen Architektur interessant. In den anderen Bezirken finden sich auch Sehenswürdigkeiten, die vor allem bei längeren Aufenthalten besucht werden können.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Legende nach geht der Name auf den Fürsten Krak zurück, der im 6. Jahrhundert auf dem Wawelhügel wohnte. Zwei Hügelgräber aus dieser Zeit, das des Krak und seiner Tochter Wanda, sowie die Drachenhöhle unterhalb des Wawelschlosses, gehören zu den ältesten Zeugnissen der Frühgeschichte Krakaus und erinnern an diese legendäre Zeit.

Im Jahre 965 wurde Krakau zum ersten mal urkundlich erwähnt und war von 1038 bis 1609 Haupt- und Königsstadt von Polen. Nach der Zerstörung des alten Krakaus durch die Tataren unter den Nachfolgern Dschingis Khans wurde die Stadt ab 1241 großangelegt im gotischen Stil um den größten mittelalterlichen Marktplatz Europas wiederaufgebaut. Das Stadtrecht wurde dann bereits 1257 wieder verliehen. Etwa hundert Jahres später wurde 1364 die insbesondere für ihre mathematische und astronimische Fakultät berühmte Jagiellonen-Universität durch Kasimir den Großen gegründet, an der im 15. Jahrhundert unter anderem Nikolaus Kopernikus studierte. Die Goldene Zeit Krakaus fällt mit der Regierungszeit der Dynastie der Jagiellonen vom 14. bis 16. Jahrhundert zusammen, als diese von Krakau über den damals flächenmäßig größten Staat in Europa, die polnisch-litauische Adelsrepublik, herrschten. Zeitweise gehörte Krakau in dieser im 15. Jahrhundert zur Hanse, wo es im Kupferhandel dominierte.

Veit Stoß schnitzte in Krakau den größten und schönsten gotischen Altar weltweit. Neben ihm und seinem Sohn Stanislaus Stoß schufen in der Spätgotik zahlreiche Künstler aus dem süddeutschen Raum, u.a. Hans Dürer, Hans Süß, Peter Vischer, Hans Vischer, Hans Beheim der Ältere, Georg Pencz und Peter Flötner. Ende des 15. Jahrhunderts wirkten auch zahlreiche einheimische Künstler, wie Nicolaus Haberschrack, und Stanisław Samostrzelnik, die die Krakauer Schule der gotischen Malerei begründeten, und von denen Jan Polack in München zu Ruhm und Reichtum gelangte.

Anfang des 16. Jahrhunderts verbanden sich die Jagiellonen mit den mailändischen Sforzas ehelich, und Bona Sforza sowie ihr Gemahl Sigismund der Alte holte damals die besten florentinischen Künstler nach Krakau, unter anderem Francesco Fiorentino, Bartolommeo Berrecci und Giovanni Maria Padovano, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Krakau zur schönsten Renaissance-Stadt außerhalb Italiens machten. Als ihr Meisterwerk gibt die Sigismundkapelle. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wirkten im Stil der Spätrenaissance, des Manierismus und des Frühbarocks Santi Gucci, Giovanni Maria Bernardoni und Martin Kober in Krakau. Gilt die Spätgotik und die Renaissance als Goldenes Zeitalter Krakaus, so war der Hochbarock sein Silbernes Zeitalter. Der Königshof zog zwar zur Jahrhundertwende nach Warschau, doch blieb der Adel und vor allem der Klerus als wichtiger Kunstmäzen der Stadt erhalten. Im 17. Jahrhunderts wirkten hier insbesondere Tessiner Architekten und Künstler, unter anderem Giovanni Trevano und Constantino Tencalla, aber auch Tylman van Gameren und Tommaso Dolabella.

Von ca. 1650 bis ca. 1750 erlebte Polen-Litauen eine Reihe von Nacheinander folgenden Kriegen, vom Kossakenaufstand des Chmielnicki, die schwedische Sintflut, den polnisch-türkischen Krieg, den Großen Nordischen Krieg bis zum Polnischen Thronfolgekrieg. Hierbei wurde Krakau oft von feindlichen Truppen besetzt und geplündert. Diese hatten beide einen wirtschaftlichen sowie baulichen Zerfall als Folge und die Stadt fiel im 18. Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst wieder ca. hundert Jahre später nach der Einverleibung durch die Habsburger 1846, ab 1867 in der K-und-K-Monarchie, wieder erwachte. Das Königreich Galizien und Lodomerien, zu dem Krakau nun gehörte, genoss eine weitreichende politische und kulturelle Autonomie, was die Entwicklung der Stadt förderte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Krakau die Industrialisierung ein, die ein sehr starkes Bevölkerungswachstum und die Eingemeindung von zahlreichen Vororten nach sich trug. Es entstanden zahlreiche neue Bauten im Stil des Historismus und der Wiener Sezession. Die Krakauer Künstlerszene um die vorletzte Jahrhundertwende war eine der interessantesten in Österreich-Ungarn. Hier wirkten Jan Matejko, Stanisław Wyspiański und Józef Mehoffer.

Im Ersten Weltkrieg konnte Russland die Festung Krakau nicht erobern, so dass die Stadt keine nennenswerten Kriegsschäden davontrug. Auch den Zweiten Weltkrieg überstand die Bausubstanz der Stadt weitgehend intakt, da die NS-Besatzer die geplante Zerstörung aus Zeitmangel nicht mehr durchführen konnten und Hals über Kopf fliehen mussten. Bis heute gilt Krakau als wichtigstes kulturelles Zentrum Polens neben Warschau. Die Ernennung zur "Kulturstadt Europas" im Jahr 2000 drückte auch die internationale Bedeutung der Stadt aus. Heute ist Krakau mit ein europäisches Kulturzentrum, hier leben berühmte Künstler wie der Komponist Krzysztof Penderecki. Ein rund vier Kilometer langer Grüngürtel anstelle des ehemaligen Mauerrings, die Planty, schirmt die weltberühmte Altstadt von Krakau vom Autoverkehr ab. Heute ist Krakau eine Stadt mit einer lockeren Bebauung, vielen Grünflächen und einer klaren räumlichen Trennung.

Anreise[Bearbeiten]

A4 bei Krakau
Ausflugsschiff

Krakau ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Südpolen. Hier kreuz(t)en sich die alten Handelswege von West nach Ost (Hohe Straße) und von Nord nach Süd (Bernsteinstraße).

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die größte Fluggesellschaft ist die Polskie Linie Lotnicze (LOT). Diese fliegt von Krakau aus Ziele in Deutschland und Österreich an. Auch deutsche und österreichische Flugzeuge landen in Krakau. Auch Ryanair, Germanwings und Easyjet fliegen nach Krakau. Der Johannes-Paul-II-Flughafen liegt in Balice an der Autobahn A4.

Zwei weitere Flughäfen in der Nähe von Krakau befinden sich Kattowitz und Rzeszów. Vom Flughafen Kattowitz besteht ein Bus-Shuttle-Service nach Krakau (Matuszek Transfer und Pyrzowice Express), die Fahrzeit beträgt 90 Minuten, die Fahrkarten können im Internet gekauft werden und kosten 10 € für eine Einzelfahrt.

Es gibt auch Billigflieger, die aus dem deutschsprachigen Raum Krakau oder den 100 km entfernten Flughafen von Kattowitz anfliegen, wie beispielsweise wizzair (fliegt Kattowitz von Dortmund (2x täglich), Flughafen Frankfurt-Hahn und Köln-Bonn aus an) und Germanwings (fliegt Kattowitz von Düsseldorf aus an). Lufthansa fliegt aus Kattowitz nach Frankfurt am Main (3x täglich).

Direkt vor dem Flughafenausgang warten die teuren "Airport Taxis", die für die Fahrt in die Altstadt 100 PLN verlangen. Wenige Meter weiter halten "normale" Taxis, die prinzipiell mit Taxameter fahren und je nach Route zur Altstadt (Landstraße oder Autobahn) 50-70 PLN kosten.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Das direkte Anreisen mit der Bahn ist von Deutschland (Hamburg, Berlin) und Österreich (über Wien) problemlos möglich. Direkte Auslandsverbindungen (teilweise mit Schlafwaggons) gibt es mit Berlin, Budapest, Bukarest/Varna, Hamburg, Kiew/Odessa, Lemberg, Prag, Wien und Zlina sowie mit allen größeren polnischen Städten. Alle Fernverkehrszüge halten am Krakauer Hauptbahnhof. Betrieben wird das Schienennetz von der Staatsbahn PKP. Bahnfahren in Polen ist sehr preisgünstig, entspricht aber leider nicht immer der deutschen Qualität. Man sollte es jedoch in Betracht ziehen. Vor allem bei längeren Reisen wird es empfohlen einen IC oder Ex (Expresszug) zu benutzen. Diese fahren meistens in einem Stundentakt. Die Reise nach Warschau dauert ca. 3:00h. Von Krakau ist auch Kattowitz mit der Bahn in gut einer Stunde erreichbar, wo jeden Tag weitere Züge nach Prag, Bratislava, Wien und Budapest abfahren.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Zahlreiche Busunternehmen bieten Anreise nach Krakau von Deutschland (Sindbad, Eurolines, Touring, Omnia, Agat, Awizo, Comfort Lines, Interglobus, Rumat) und der Schweiz (Agat, Bermuda, Orbis Transport) mit dem Omnibus an. Von Krakau aus dient trotz wachsendem Individualverkehr dem immer noch sehr bedeutsamen öffentlichen Verkehr ein ausgedehntes Überlandbusnetz. Neben den staatlichen Buslinien PKS gibt es zahlreiche Angebote privater Anbieter. Das Reisen mit dem Bus ist eine der preisgünstigsten Möglichkeiten Polen zu erkunden. Zahlreiche Busunternehmen bieten für Touristen zu günstigen Preisen Fahrten nach Wieliczka, Zakopane, Auschwitz oder in die Slowakei an. Besonders im Winter sind eintägige (bzw. übers Wochenende) Skiausflüge verbunden mit einem Abstecher zu den warmen Quellen in die Hohe Tatra beliebt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Straßennetz um Krakau ist sehr gut mit der A 4 (E40, E462) und Schnellstraßen ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen in Polen beträgt 140 km/h. Die Fahrt von der deutschen Grenze (Forst oder Ludwigsdorf) dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. vier Stunden.

Die A 4 (E40) verbindet Krakau mit Kattowitz, Gleiwitz, Oppeln, Breslau, Legnica und führt bis zur Grenze mit Deutschland, sowie Richtung Osten mit Tarnów, Rzeszów, Łańcut, Jarosław und Przemyśl im Osten und führt weiter in die Ukraine. Die Fahrt nach Rzeszów dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunden, nach Przemyśl ca. zwei Stunden. Für das Teilstück zwischen Krakau und Kattowitz (ca. 80 km) muss eine Mautgebühr von 13 PLN (Stand August 2007) bezahlt werden. Dieses Teilstück kann jedoch im Norden auf der S 94 umfahren werden.

Die S 7 (E77) verbindet Krakau mit Kielce, Radom, Warschau, Olsztyn, Elbląg und Danzig im Norden. Die Fahrt nach Warschau dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. drei Stunden.

Die S 7 verbindet Krakau mit Myślenice, Rabka, Nowy Targ und Zakopane im Süden und führt weiter in die Slowakei. Die Fahrt nach Nowy Targ dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Zakopane ca. eineinhalb Stunden.

Die DK 44 verbindet Krakau mit Zator, Auschwitz und Gliwice im Westen und trifft dort wieder auf die A4. Die Fahrt nach Auschwitz dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Gliwice ca. zwei Stunden. Auch auf dieser Strecke kann das mautpflichtige Teilstück der A4 umfahren werden.

Die S 52 verbindet Krakau mit Lanckorona, Kalwaria Zebrzydowska, Wadowice, Inwałd, Andrychów, Kęty, Bielsko-Biała und Cieszyn im Südwesten und führt weiter nach Tschechien. Die Fahrt nach Bielsko-Biała dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Cieszyn ca. zwei Stunden.

Die DK 79 verbindet Krakau mit Sandomierz und Lublin im Nordosten. Die Fahrt nach Sandomierz dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. zwei Stunden, nach Lublin ca. vier Stunden.

Die S 7 (Norden), die S 44, die DK 52 und die DK 79 sind allerdings nicht autobahnähnlich ausgebaut und nicht höhenfrei. Die S 7 in Richtung Süden ist nur bis Lubien autobahnähnlich ausgebaut

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Weichsel in Krakau ist eine schiffbare Wasserstraße. Ausflugsschiffe fahren in südlicher und nördlicher Richtung. Mehrere Anlegestellen bieten auch Kajak-, Pedalos oder Segelboote an. Im Stadtgebiet von Krakau oder mittelbar angrenzend gibt es auch mehrere Badeseen wie den Kryspinów, Zakrzówek oder Bagry. Insbesondere auf dem letztgenannten ist Segeln und anderer Sport möglich. Eine kleine Marina befindet sich an seinem Ufer. Zakrzówek ist dagegen vor allem bei Tauchern beliebt, die in den klaren Wassern des ehemaligen Kalksteinbruchs zahlreiche Relikte aus der Förderzeit entdecken können.

Fahrrad[Bearbeiten]

Krakau liegt am Weichselfernradweg.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Krakau

Zu Fuß und mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Die Altsstadt ist zum großen Teil eine Fussgängerzone. Teilweise dürfen nur Rettungsfahrzeuge und Fahrzeuge mit einer besonderen Genehmigung innerhalb des ehemaligen Stadtmauerrings, heute Planty-Park, hineinfahren. Die Altstadt erkundet man am besten zu Fuss oder mit dem Fahrrad bzw. E-Roller. An vielen Stellen kann man sie mieten.

Auto[Bearbeiten]

Selbst Stadtteile im Zentrum, die man mit dem Auto anfahren kann, sollte man lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aufsuchen. Es herrscht fast rund um die Uhr Parkplatzmangel. Wer dennoch mit dem Auto in die Innenstadt möchte, sollte das große Parkhaus am Hauptbahnhof nutzen. Die ersten paar Minuten sind gebührenfrei, danach muss man moderate Parkgebühren zahlen. Von diesem Parkhaus ist man fussläufig in fünf Minuten in der nördlichen Altstadt. Mietwagen polnischer und internationaler Anbieter kann man ebenso wie Fahrräder und E-Roller mieten, so zum Beispiel direkt am Flughafen oder im Zentrum.

Taxi[Bearbeiten]

Gängige Taxianbieter sind iCar, Barbakan, Wawel, Dwójki, Uber und Taxify. Taxifahren in Krakau ist vergleichsweise günstig.

Öffentliche[Bearbeiten]

Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs verfügt Krakau über ein gut ausgebautes Verkehrsnetz (Preise ÖPNV Krakau; Netzpläne ÖPNV Krakau, interaktive Karte mit allen Haltestellen).

Krakau hat eine Anbindung an das landesweite polnische Fernstraßen- und Autobahnnetz.

Bus, Straßenbahn und Bahn[Bearbeiten]

Krakau hat keine U-Bahn, aber die eine Schnellstraßenbahn die teilweise im Innenstadtbereich mehrere Haltestellen in einem langen Tunnel anfährt. Dreh- und Angelpunkt des öffentlichen Nahverkehrs ist der Bereich des Hauptbahnhofs. Für den Regional- bzw. Vorortverkehr gibt es Vorort- und Überlandbusse. Für den Fernverkehr gibt es einen modernen Hauptbahnhof, der sich ca. 300 m nordöstlich von der Altstadt befindet, und einen gleich daneben gelegenen großen Busbahnhof, der gerade neu umgebaut worden ist.

Über den internationalen Flughafen, den man mit dem Bus und der Bahn in etwa 20 Minuten vom Hauptbahnhof erreichen kann, kann man eine große Zahl von Zielen weltweit direkt anfliegen, vor allem Ziele in Europa, Afika, im Mittleren Osten und Nordamerika.

Fahrpreise:

  • 20 Minuten 2,80 PLN (ca. EUR 0,65)
  • 40 Minuten 3,80 PLN (ca. EUR 0,85)
  • 60 Minuten 5,00 PLN (ca. EUR 1,15)
  • 90 Minuten 6,00 PLN (ca. EUR 1,35)
  • 24 Stunden 15,00 PLN (ca. EUR 3,45)
  • 48 Stunden 24,00 PLN (ca. EUR 5,50)
  • 72 Stunden 36,00 PLN (ca. EUR 8,25)
  • 7 Tage 48,00 PLN (ca. EUR 11,00)
  • Freifahrt für Personen ab 70 Jahren

Schiff[Bearbeiten]

Auf der Weichsel verkehren Wassertrams und Ausfluddschiffe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Krakau hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Seine Altstadt gehört seit 1978 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt ist bei Besuchern aber auch auf Grund ihres südlichen Flairs sehr beliebt. Die Blütezeit Krakaus war der die Spätgotik, die Renaissance und der Frühbarock, also die Epoche, die mit der Regierungszeit der Jagiellonen zusammenfällt. Auch die Epoche des Historismus und Jugendstils, in der Krakau zur K.-und-K.-Monarchie Österreich-Ungarn zwischen 1846 und 1918 gehörte, hinterlies zahlreiche Baudenkäler. Die Baustubstanz Krakaus wurde weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg zerstört und die Baudenkmäler sind daher originalgetreu erhalten. Hierzu zählen über hundert historische Kirchen und Klöster, hunderte Bürgerhäuser und Palais, sieben Synagogen und zahlreiche Kunstwerke aus allen Epochen der Stadtgeschichte.

Die Altstadt steht seit 1978 als einzigartiges Architekturensemble auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Ihr Zentrum ist der 200 mal 200 Meter große Rynek Główny, einer der größten und schönsten Marktplätze Europas. Den Platz teilen die mächtigen Tuchhallen, im 13. Jahrhundert errichtet und 1550 im Stil der Renaissance umgebaut. Der ganze Marktplatz ist unterkellert. Die mittelalterlichen, miteinander verbundenen Keller, die von Häusern stammen, die vor der Lokation 1257 auf dem Marktplatz standen, wurden restauriert und sind teilweise für Touristen zugänglich. Ringsum laden enge Gässchen mit prachtvollen Kirchen und Bürgerhäusern zum Bummeln ein.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Wawel Schlosshof
  • 1 Königsschloss auf dem Wawel. Königsschloss auf dem Wawel in der Enzyklopädie Wikipedia Königsschloss auf dem Wawel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigsschloss auf dem Wawel (Q18820) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem frühen 16. Jahrhundert mit romanischen, gotischen und Barock-Elementen. Mehrfach umgebaut.
  • 2 Königsschloss Łobzów. Königsschloss Łobzów in der Enzyklopädie Wikipedia Königsschloss Łobzów im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigsschloss Łobzów (Q11814791) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert. Mehrfach umgebaut.
  • 3 Erasmus-Ciołek-Bischofspalast. Erasmus-Ciołek-Bischofspalast in der Enzyklopädie Wikipedia Erasmus-Ciołek-Bischofspalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErasmus-Ciołek-Bischofspalast (Q1348017) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem frühen 16. Jahrhundert.
  • 4 Florian-Mokrski-Bischofspalast. Florian-Mokrski-Bischofspalast in der Enzyklopädie Wikipedia Florian-Mokrski-Bischofspalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlorian-Mokrski-Bischofspalast (Q11814896) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 5 Bischofspalast. Bischofspalast in der Enzyklopädie Wikipedia Bischofspalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBischofspalast (Q616675) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 6 Samuel-Maciejowski-Bischofspalast. Samuel-Maciejowski-Bischofspalast in der Enzyklopädie Wikipedia Samuel-Maciejowski-Bischofspalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSamuel-Maciejowski-Bischofspalast (Q11814853) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 7 Górków-Palais Krakau. Górków-Palais Krakau in der Enzyklopädie Wikipedia Górków-Palais Krakau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGórków-Palais Krakau (Q11814766) in der Datenbank Wikidata. Manierismusbau aus dem späten 16. Jahrhundert.
  • 8 Gnesner Primaspalast Krakau. Gnesner Primaspalast Krakau in der Enzyklopädie Wikipedia Gnesner Primaspalast Krakau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGnesner Primaspalast Krakau (Q11814722) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 9 Schloss Wartenberg. Schloss Wartenberg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Wartenberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Wartenberg (Q15401686) in der Datenbank Wikidata. NS-Bau aus dem 20. Jahrhundert.

Kirchen[Bearbeiten]

Wawelkathedrale
Marienbasilika
  • 11 Marienbasilika, pl. Mariacki 5 (Ostseite des Großen Marktes). Marienbasilika in der Enzyklopädie Wikipedia Marienbasilika im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarienbasilika (Q1143171) in der Datenbank Wikidata. Backsteingotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Gotik, der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus und des Jugendstils. Hier befinden sich zahlreiche Kunstwerke, wie zum Beispiel der Marienaltar von Veit Stoß. Von der Türmerstube in 54 Metern Höhe bläst zu jeder vollen Stunde ein Feuerwehrmusiker das Trompetensignal Hejnał. Dieses bricht scheinbar mitten in der Melodie ab. Der Legende nach soll dies an den Mongolensturm von 1241 erinnern, bei dem der Türmer beim Blasen des Warnsignals mit einem Pfeil erschossen worden sei. Bei dieser Geschichte handelt es sich aber wohl um eine Erfindung des 20. Jahrhunderts.
Jesuiten- und Andreaskirche
  • 12 Jesuitenkirche (Peter-und-Paul-Kirche), ul. Grodzka 52a. Jesuitenkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Jesuitenkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJesuitenkirche (Q338657) in der Datenbank Wikidata. Frühbarocke Kirche aus dem 16. Jahrhundert, nach dem Vorbild der Kirche Il Gesù in Rom, gilt als die erste barocke Kirche Polen-Litauens.
  • 13 Franziskanerbasilika, pl. Wszystkich Świętych 5 (ul. Franciszkańska). Franziskanerbasilika in der Enzyklopädie Wikipedia Franziskanerbasilika im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFranziskanerbasilika (Q1328725) in der Datenbank Wikidata. Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik, Neugotik und des Jugendstils.
  • 14 Paulinerbasilika (St. Michael und Stanislaus bzw. Skałka), ul. Skałeczna 15. Paulinerbasilika in der Enzyklopädie Wikipedia Paulinerbasilika im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPaulinerbasilika (Q1420580) in der Datenbank Wikidata. Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik und des Barocks. In der Krypta befindet sich seit den 1880er-Jahren eine Art Pantheon verdienter Polen, hier liegen z. B. der spätmittelalterliche Diplomat und Chronist Jan Długosz, der Schriftsteller Józef Ignacy Kraszewski, die Künstler Stanisław Wyspiański und Karol Szymanowski sowie der Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz begraben.
  • 15 Andreaskirche, ul. Grodzka 54. Andreaskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Andreaskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAndreaskirche (Q1195738) in der Datenbank Wikidata. Kirche aus dem 11. Jahrhundert, ursprünglich romanisch, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Barock.
Fronleichnamsbasilika
  • 16 Fronleichnamsbasilika, ul. Bożego Ciała 26. Fronleichnamsbasilika in der Enzyklopädie Wikipedia Fronleichnamsbasilika im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFronleichnamsbasilika (Q2084317) in der Datenbank Wikidata. Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit Stilelementen der Backsteingotik und des Hochbarocks.
  • 17 Adalbertkirche, Rynek Główny 2. Adalbertkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Adalbertkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdalbertkirche (Q898260) in der Datenbank Wikidata. Ursprünglich romanisch aus dem 10. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Barock.
  • 18 Annakirche, ul. św. Anny 13. Annakirche in der Enzyklopädie Wikipedia Annakirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAnnakirche (Q1126134) in der Datenbank Wikidata. Ursprünglich gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Barock und des Rokoko.
  • 19 Augustinerkirche (St. Katherina von Alexandria und Margarethe), ul. Augustiańska 9. Augustinerkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Augustinerkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAugustinerkirche (Q11746976) in der Datenbank Wikidata. Kirche aus dem 14. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Backsteingotik und des Barock.
  • 20 Dominikanerbasilika (Dreifaltigkeitskirche), ul. Stolarska 12. Dominikanerbasilika in der Enzyklopädie Wikipedia Dominikanerbasilika im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDominikanerbasilika (Q1237964) in der Datenbank Wikidata. Backsteingotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen des Barocks, der Neugotik und des Jugendstils.
  • 21 Josefskirche in Podgórze, ul. Zamoyskiego 2. Josefskirche in Podgórze in der Enzyklopädie Wikipedia Josefskirche in Podgórze im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJosefskirche in Podgórze (Q11746947) in der Datenbank Wikidata. Neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen des Jugendstils.
  • Die Ägidiuskirche - romanisch-gotische Kirche aus dem 11. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Romanik und des Barock.
  • Die Agneskirche - gorisch-barocke Kirche aus dem 15. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Gotik und des Barock.
  • Die Auferstehungskapelle - klassizistische Friedhofskirche aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Barbarakirche - gotische-barocke Kirche aus dem 13. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Backsteingotik und des Barock.
  • Die Barmherzigkeitskirche - Renaissance-barocke Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit Stilelementen der Renaissance und des Frühbarock.
  • Die Bartholomäuskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Hoch- und Spätbarocks.
  • Die Benediktkirche - romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik und der Gotik.
  • Die Bednediktinerkirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik und des Barocks.
  • Die Bernhardinerkirche - gotisch-barocke Kirche aus dem 15. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Bronisławakapelle - neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Christi-Geburt-Kirche - gotisch-barocke Holzkirche aus dem 14. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik und des Barocks.
  • Die Dominikanerinnenkirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Dreifaltigkeitskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Floriansbasilika - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Hochbarocks.
  • Die Heilig-Kreuz-Kirche - gotisch-barocke Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, des Backsteingotik, der Renaissance und des Barocks.
  • Die Herz-Jesu-Basilika - neogotische Kirche aus dem 20. Jahrhundert mit Stilelementen der Backsteingotik und des Jugendstils.
  • Die Kleparzer Herz-Jesu-Kirche - Jugendstil-Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen der Neuromanik und des Klassizismus.
  • Die Neuwelter Herz-Jesu-Kirche - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen der Neugotik und des Jugendstils.
  • Die Herz-Mariä-Kirche - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen der Neugotik und des Jugendstils.
  • Die Altstädter Johanneskirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen des Hoch- und Spätbarocks.
  • Die Josef-Schutz-Kirche - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen des Jugendstils.
  • Die Josefskapelle - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen des Jugendstils.
  • Die Altstädter Josefskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Kamaldulenserkirche - frühbarocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Kapuzinerkirche - hochbarocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Karmelitenbasilika - gotisch-barocke Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Gotik und des Hochbarocks.
  • Die Altstädter Kasimirkirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Kreuzerhöhungskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Lazaristenkirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Loretokirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Lourdeskirche - neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Margarethen- und Judithkirche - barocke Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Warschauer-Vorstädter Mariä-Empfängnis-Kirche - neugotische Kirche aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Wesołaer Mariä-Empfängnis-Kirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Markuskirche - gotisch-barocke Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Backsteingotik und des Barocks.
  • Die Martinskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Nikolauskirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Gotik und des Barocks.
  • Die Norbertanerinnenkirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Gotik und des Barocks.
Piaristenkirche
  • Die Altstädter Piaristenkirche - Rokoko-Kirche aus dem 18. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Salvatorkirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 10. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Renaissance und des Barocks.
  • Die Theresienkirche - barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Thomaskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Vinzenzkirche - neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert.
Visitantinnen-Kirche
  • Die Visitantinnen-Kirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Zisterzienserkirche - gotisch-barocke Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik, der Renaissance und des Spätbarocks.

Synagogen[Bearbeiten]

Alte Synagoge

Die meisten Synagogen befinden sich im Stadtteil Kazimierz, der auch das jüdische Viertel genannt wird.

  • 22 Alte Synagoge, ul. Szeroka 24. Alte Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Alte Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlte Synagoge (Q3502453) in der Datenbank Wikidata. Synagoge im Stil der Backsteingotik und Renaissance. Sie wurde im 15. Jahrhundert gegründet, ist damit die älteste erhaltene Synagoge in Krakau und war die Keimzelle der jüdischen Gemeinde in Kazimierz. Der heutige Bau stammt im Kern von 1550 und wurde vom italienischen Architekten Mateo Gucci entworfen. Die Vorhalle mit den beiden Frauen-Betsälen wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hinzugefügt.
  • 23 Tempel-Synagoge, ul. Miodowa 24. Tempel-Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Tempel-Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTempel-Synagoge (Q3354482) in der Datenbank Wikidata. 1860–62 erbaute reformierte Synagoge im maurischen Stil.
  • 24 Kupa-Synagoge, ul. Miodowa 27. Kupa-Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Kupa-Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKupa-Synagoge (Q3507991) in der Datenbank Wikidata. Barocke Synagoge, erbaut 1643 aus Spenden an die Kasse der jüdischen Gemeinde (Kahal). Der Name leitet sich von kupat ab, dem hebräischen Wort für Gemeindekasse.
  • 25 Remu-Synagoge, ul. Szeroka 40. Remu-Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Remu-Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRemu-Synagoge (Q3618) in der Datenbank Wikidata. Renaissance-Synagoge aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist nach Rabbi Moses Isserles benannt, der nach seinen hebräischen Initialen auch Rema oder Remu genannt wird.
  • 26 Hohe Synagoge, ul. Józefa 38. Hohe Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Hohe Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHohe Synagoge (Q598951) in der Datenbank Wikidata. Renaissance-Synagoge aus dem 16. Jahrhundert.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 27 Tuchhallen, Rynek Główny 3 (in der Mitte des Hauptmarkts). Tuchhallen in der Enzyklopädie Wikipedia Tuchhallen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTuchhallen (Q1072350) in der Datenbank Wikidata. Ursprünglich gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert, der Mitte des 16. Jahrhunderts im Stil der Renaissance umgebaut worden ist. Größter Renaissance-Bau seiner Art in Europa. Wie der Name sagt, dienten die Hallen dem Handel von Textilien. Einen weiteren Umbau erfuhren die Tuchhallen in den Jahren 1875–1878, wobei die neogotischen Arkaden entlang der Längsseiten entstanden. Die Säulenkapitelle entwarf seinerzeit Jan Matejko. Im Obergeschoss befinden sich Ausstellungsräume des Krakauer Nationalmuseums mit Malerei des 19. Jahrhunderts (u. a. Werke Matejkos). Im Durchgang im Untergeschoss werden heute Souvenirs verkauft.
  • 28 Florianstor mit Rest der Stadtmauer. Florianstor mit Rest der Stadtmauer in der Enzyklopädie Wikipedia Florianstor mit Rest der Stadtmauer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlorianstor mit Rest der Stadtmauer (Q1363724) in der Datenbank Wikidata. Das gotische Stadttor aus dem 14. Jahrhundert befindet sich auf der Nordseite der Altstadt. Für seine Verteidigung war einst die Pelzmacher-Gilde zuständig. Das Tor ist Teil des Krakauer Königswegs: Auf ihrer Krönungsprozession von der Florianskirche zum Wawel traten die polnischen Könige hier in die Stadt ein. Der barocke Turmhelm aus Bronze wurde 1660 aufgesetzt. Damit erreicht der Bau eine Höhe von 34,5 Metern. Die Südseite des Turms ist mit einem Basrelief des Heiligen Florians aus dem 18. Jahrhundert verziert. Als die mittelalterliche Stadtbefestigung im 19. Jahrhundert beseitigt wurde, blieb der Abschnitt mit dem Florianstor verschont, um die Altstadt vor starken Nordwinden zu schützen.
  • 29 Barbakan. Barbakan in der Enzyklopädie Wikipedia Barbakan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarbakan (Q807309) in der Datenbank Wikidata. Das dem Florianstor vorgelagerte, 1498/99 errichtete spätmittelalterliche Rondell aus Backstein ist die größte erhaltene Barbakane Europas. Sie sollte die damalige polnische Hauptstädte gegen Angriffe, vor allem von Seiten des Osmanischen Reichs und der Tataren, schützen. Da die Stadt im Süden natürlichen Schutz durch die Weichsel, im Westen und Osten durch Sumpfgebiete hatte, war die Nordseite am verwundbarsten und wurde besonders befestigt.
Słowacki-Theater
  • 30 Słowacki-Theater, pl. Świętego Ducha 1. Słowacki-Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Słowacki-Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSłowacki-Theater (Q3527492) in der Datenbank Wikidata. Prächtiger Theaterbau, 1891–93 errichtet im eklektischen Stil. Als architektonisches Vorbild diente die Opéra Garnier in Paris. Als lokale Besonderheit wurden jedoch am Dach Fratzengesichter hinzugefügt, die an diejenigen an den Tuchhallen auf dem Hauptmarkt erinnern. In der Zeit der polnischen Teilungen genoss die polnische Kultur im österreichisch beherrschten Teil etwas größere Freiheit als im preußischen und russischen. So spielte das Stadttheater der einstigen Hauptstadt Krakau eine besondere Rolle für die Erhaltung der Nationalkultur. Hier wurden Werke des jungpolnischen Dramatikers Stanisław Wyspiański uraufgeführt, darunter 1901 Wesele („Die Hochzeit“), mit dem er sein Volk zum Aufstand gegen die Fremdherrschaft aufrief. Seit 1909 trägt das Theater den Namen Juliusz Słowackis, eines der polnischen Nationaldichter.
  • 31 Altes Theater, ul. Jagiellońska 5 bzw. plac Szczepański 1. Altes Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Altes Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltes Theater (Q9344362) in der Datenbank Wikidata. Das Gebäude des Alten Nationaltheaters wurde 1841–1843 errichtet. Ab 1865 spielte hier die Schazspielerin Helena Modrzejewska, deren Namen das Theater heute trägt. Bei einer Renovierung in den Jahren 1903–1906 erhielt es seine Jugendstil-Ornamentik.
Collegium Maius
  • 32 Collegium Maius, ul. Jagiellońska 15. Collegium Maius in der Enzyklopädie Wikipedia Collegium Maius im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCollegium Maius (Q919596) in der Datenbank Wikidata. Der backsteingotische Bau stammt aus der Zeit um 1400 und ist das älteste erhaltene Gebäude der 1364 gegründeten Krakauer Universität. Ursprünglich waren im Erdgeschoss die Unterrichtsräume, im Obergeschoss die Bibliothek und Wohnräume der Professoren untergebracht. Hier studierte in der 1490er-Jahren Nikolaus Kopernikus Mathematik und Astronomie. Nach und nach bezog die Universität weitere Gebäude. Heute dient das Collegium Maius als Museum der Universität.
  • 33 Rathausturm, Rynek Główny. Rathausturm in der Enzyklopädie Wikipedia Rathausturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathausturm (Q1786361) in der Datenbank Wikidata. Gotischer Turm des Rathauses aus dem 13. Jahrhundert. Er besteht teils aus Backstein, teils aus Steinblöcken und ist 70 Meter hoch. Im 17. Jahrhundert bekam er einen barocken Turmhelm. Seit einem Sturm im Jahr 1703 ist der Turm leicht geneigt. Bei der Abtragung des baufälligen gotischen Rathauses im Jahr 1820 blieb nur der Turm erhalten. Er beherbergt heute das stadtgeschichtliche Museum, außerdem kann die Aussichtsplattform bestiegen werden. Im Keller ist das Ludow-Theater untergebracht.
Collegium Nowodworski
  • Das Collegium Broscianum - Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 16. Jahrhundert wurde von den Jesuiten in Auftrag gegeben.
  • Das Collegium Iuridicum - gotisch-Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 14. Jahrhundert. Neben dem Collegium Maius das älteste erhaltene Gebäude der Krakauer Universität.
  • Das Collegium Kołłątaj - klassizistischer Bau der Krakauer Universität aus 18. Jahrhundert.
  • Das Collegium Minus - gotisch-Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 15. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert ausgebaut.
  • Das Collegium Novum - neugotischer Bau der Krakauer Universität aus 19. Jahrhundert. Hier wurde in der NS-Zeit die Sonderaktion Krakau durchgeführt.
  • Das Collegium Nowodworski - Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 16. Jahrhundert. Hier studierte unter anderem König Johann III. Sobieski.
  • Das Collegium Śniadecki - Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 16. Jahrhundert, später im Barockstil ausgebaut.
  • Das Collegium Witkowski - neugotischer Bau der Krakauer Universität aus 19. Jahrhundert.
  • Das Collegium Wróblewski - spätbarocker Bau der Krakauer Universität aus 18. Jahrhundert.
  • Die Musikakademie - Neoklassizistischer-Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Philharmonie - neobarocker Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Polnische Nationalbank - neoklassizistischer Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Polnische Sparkasse - neoklassizistischer Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Das Rathaus von Kazimierz - gotisch-Renaisance Bau aus dem 14. Jahrhundert, steht auf dem Marktplatz der ehemals eigenständigen Stadt Kazmierz.
  • Das Neues Rathaus von Podgórze - Historismus Bau aus dem 19. Jahrhundert, steht auf dem Marktplatz der ehemals eigenständigen Stadt Podgórze.
  • Die Wirtschaftsakademie - Neobarocker Bau aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Woiwodschaftsamt - Eklektizismus-Bau aus dem 19. Jahrhundert.

Palais[Bearbeiten]

Villa Decius
Kunst-Palais
Mańkowski-Palais
Wielopolski-Palais
Zbaraski-Palais

Forts[Bearbeiten]

Festungsmauern am Wawel
Fort Benedikt

Zur Zeit der K.-und-K.-Monarchie errichteten die Österreicher zahlreiche Forts und Bastionen um Krakau, um die Stadt gegen einen erwarteten russischen Angriff zu verteidigen. In acht Ringen wurden fast hundert Bastionen und Forts errichtet, wobei hier nur ausgewählte erhaltene Anlagen aufgeführt sind. Als es dann im Ersten Weltkrieg zu dem russichen Angriff kam, konnte die Festung Krakau diesen abwehren.

  • Die Bastionen am Wawel sind die innersten Festungsanlagen des ersten Rings der Festung Krakau.
  • Die Bastion Kleparz - die zentrumsnahe Festungsanlage wurde in den 1850er Jahren gebaut.
  • Die Bastion Lubicz - die zentrumsnahe Festungsanlage wurde in den 1860er Jahren gebaut.
  • Das Fort Kościuszko - die Festungsanlage wurde in den 1850er Jahren am Kościuszko-Hügel gebaut.
  • Das Fort Bronowice - die Festungsanlage wurde in den 1850er Jahren gebaut.
  • Das Luneta Warszawska - die Festungsanlage wurde in den 1850er Jahren gebaut.
  • Das Fort Benedikt - die Festungsanlage wurde in den 1850er Jahren am Krak-Hügel gebaut.
  • Das Fort Olszanica - die Festungsanlage wurde in den 1880er Jahren im Stadtwald gebaut.
  • Das Fort Mydlniki - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren im Westen der Stadt gebaut.
  • Das Fort Batowice - die Festungsanlage wurde in den 1880er Jahren gebaut.
  • Das Fort Sudół - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Mistrzejowice - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Krzesławice - die Festungsanlage wurde in den 1880er Jahren gebaut.
  • Das Fort Grębałów - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Dłubnia - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Mogiła - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Prokocim - die Festungsanlage wurde in den 1880er Jahren gebaut.
  • Das Fort Rajsko - die Festungsanlage wurde in den 1880er Jahren gebaut.
  • Das Fort Barycz - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Lasówka - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Borek - die Festungsanlage wurde in den 1880er Jahren gebaut.
  • Das Fort Skotniki - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Łapianka - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.
  • Das Fort Winnica - die Festungsanlage wurde in den 1890er Jahren gebaut.

Moderne Architektur[Bearbeiten]

Tauron Arena
  • 34 Unity Tower (Szkieletor). Unity Tower in der Enzyklopädie Wikipedia Unity Tower im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUnity Tower (Q1650372) in der Datenbank Wikidata. Ein unfertiger Wolkenkratzer östlich der Altstadt. Mit dem Bau wurde 1975 begonnen, er wurde jedoch 1979 aufgrund finanzieller Probleme abgebrochen und blieb als Investitionsruine stehen. Seither gab es immer wieder Pläne, wie man das Gebäude fertigstellen und nutzen könnte, sie wurden aber nie realisiert. Seit März 2016 wird wieder weitergebaut.
  • Der K1 - ein Wolkenkratzer östlich der Altstadt, der in den 1970er Jahren gebaut wurde.
  • Der Salwator Tower - ein Wolkenkratzer westlich der Altstadt, der in den 2000er Jahren gebaut wurde.
  • Das Kongresszentrum - ein modernes Gebäude aus den 2010er Jahren.
  • Der Expo Kraków - ein modernes Gebäude aus den 2010er Jahren.
  • Der Tauron Arena - ein modernes Gebäude aus den 2010er Jahren.
  • Der Manggha - ein jappanischer Ausstellungspavillion aus den 1990er Jahren.

Denkmäler[Bearbeiten]

Adam-Mickiewicz-Denkmal
  • 35 Adam-Mickiewicz-Denkmal, Rynek Główny. Adam-Mickiewicz-Denkmal in der Enzyklopädie Wikipedia Adam-Mickiewicz-Denkmal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdam-Mickiewicz-Denkmal (Q348381) in der Datenbank Wikidata. Es erinnert an den polnischen Nationaldichter Adam Mickiewicz (1798–1855). Das Standbild wurde von Teodor Rygier geschaffen und 1898 anlässlich des 100. Geburtstags des Dichters eingeweiht. Während der Besatzung Polens durch deutsche Truppen wurde es 1940 zerstört, nach Kriegsende aber 1955 wiedererrichtet. Wenn sich Krakauer in der Innenstadt treffen wollen, verabreden sie sich oft am Adaś („Adamchen“).
Grunwalddenkmal
  • 36 Grunwalddenkmal. Grunwalddenkmal in der Enzyklopädie Wikipedia Grunwalddenkmal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGrunwalddenkmal (Q11823211) in der Datenbank Wikidata. Reiterstandbild des polnisch-litauischen Königs Władysław II. Jagiełło, der 1410 in der Schlacht bei Grunwald bzw. Tannenberg die Truppen des Deutschen Ordens besiegte. Das Denkmal wurde 1910 zum 500. Jahrestag der Schlacht errichtet und ist von Antoni Wiwulski entworfen.

Ehrenhügel[Bearbeiten]

Kościuszko-Hügel

Krakau hat eine lange Tradition der Aufschüttung von Ehrenhügel, für verstorbene bedeutende Persönlichkeiten. Von den ursprünglich acht Ehrenhügel sind noch fünf erhalten.

  • 39 Krak-Hügel. Krak-Hügel in der Enzyklopädie Wikipedia Krak-Hügel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKrak-Hügel (Q722446) in der Datenbank Wikidata. Der Krak-Hügel wurde um 500 v.Chr. als Grabhügel einer unbekannten Person der Przeworsker Kultur auf dem Kalkfelsen Lasota südlich der Weichsel aufgeschüttet. Später wurde er mit dem legendären Gründer von Krakau, Krak, in Verbindung gebracht. Vom Gipfel ergibt sich ein weites Panorama der Stadt.
  • 40 Wanda-Hügel. Wanda-Hügel in der Enzyklopädie Wikipedia Wanda-Hügel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWanda-Hügel (Q421819) in der Datenbank Wikidata. Der Wanda-Hügel wurde um 500 v.Chr. als Grabhügel einer unbekannten Person der Przeworsker Kultur im heutigen Stadtteil Nowa Huta aufgeschüttet. Später wurde er mit der Tochter Wanda des legendären Gründer von Krakau, Krak, in Verbindung gebracht.
  • 41 Kościuszko-Hügel. Kościuszko-Hügel in der Enzyklopädie Wikipedia Kościuszko-Hügel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKościuszko-Hügel (Q641398) in der Datenbank Wikidata. Der Kościuszko-Hügel wurde 1820–1823 zu Ehren des polnischen Nationalhelden Tadeusz Kościuszko im Stadtwald aufgeschüttet. Vom Gipfel ergibt sich ein weites Panorama der Stadt und der Beskiden bis zur Tatra.
  • 42 Piłsudski-Hügel. Piłsudski-Hügel in der Enzyklopädie Wikipedia Piłsudski-Hügel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiłsudski-Hügel (Q1985405) in der Datenbank Wikidata. Der Piłsudski-Hügel wurde 1934–1937 zu Ehren des polnischen Marschalls Józef Piłsudski im Stadtwald aufgeschüttet. Vom Gipfel ergibt sich ein weites Panorama der Stadt und der Beskiden bis zur Tatra.
  • 43 Johannes-Paul-II.-Hügel. Johannes-Paul-II.-Hügel in der Enzyklopädie Wikipedia Johannes-Paul-II.-Hügel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJohannes-Paul-II.-Hügel (Q11743498) in der Datenbank Wikidata. Der Johannes-Paul-II.-Hügel wurde 1997 zu Ehren des Papstes Johannes Paul II. südlich der Weichsel im Stadtteil Dębniki aufgeschüttet.

Museen[Bearbeiten]

Königsschloss

Aufgeführt sind nur einige der bekanntesten der mehr als hundert Museen Krakaus.

  • Museen des Wawel
    • 44 Audienzgemächer des Wawelschlosses. Audienzgemächer des Wawelschlosses in der Enzyklopädie WikipediaAudienzgemächer des Wawelschlosses (Q9307388) in der Datenbank Wikidata. Die Thronräume der polnischen Könige mit Möbeln und Kunstwerken der Renaissance.
    • Private Königsgemächer des Wawelschlosses. Private Königsgemächer des Wawelschlosses in der Enzyklopädie WikipediaPrivate Königsgemächer des Wawelschlosses (Q11828163) in der Datenbank Wikidata. Die Wohnräume der polnischen Könige mit Möbeln und Kunstwerken der Renaissance.
    • Kronschatz des Wawelschlosses. Kronschatz des Wawelschlosses in der Enzyklopädie WikipediaKronschatz des Wawelschlosses (Q11828163) in der Datenbank Wikidata. Kunst der polnischen Königskrone.
    • Waffenkammer des Wawelschlosses. Waffenkammer des Wawelschlosses in der Enzyklopädie WikipediaWaffenkammer des Wawelschlosses (Q9388776) in der Datenbank Wikidata. Waffensammlung der polnischen Könige.
    • Kunst des Ostens auf dem Wawelschlosses. Kunst des Ostens auf dem Wawelschlosses in der Enzyklopädie WikipediaKunst des Ostens auf dem Wawelschlosses (Q9352304) in der Datenbank Wikidata. Kunstsammlung aus Gegenständen, die König Johann III. Sobieski 1683 bei der Entsatzung von Wien von den Osmanen erbeutete.
    • Versunkener Wawel. Versunkener Wawel in der Enzyklopädie Wikipedia Versunkener Wawel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVersunkener Wawel (Q9371575) in der Datenbank Wikidata. Ausstellung zu den nicht mehr erhaltenen Gebäuden auf dem Wawel.
    • 45 Drachenhöhle. Drachenhöhle in der Enzyklopädie Wikipedia Drachenhöhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDrachenhöhle (Q836876) in der Datenbank Wikidata. Karstschauhöhle unter dem Wawelschloss.
    • 46 Kathedralmuseum. Kathedralmuseum in der Enzyklopädie WikipediaKathedralmuseum (Q6944418) in der Datenbank Wikidata. Das Museum stellt den Kirchenschatz der Kathedrale, unter anderem die Kronjuwelien aus.
    • 47 Königsgräber und Sigismundglocke. Königsgräber und Sigismundglocke in der Enzyklopädie Wikipedia Königsgräber und Sigismundglocke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigsgräber und Sigismundglocke (Q9276407) in der Datenbank Wikidata. Königsgräber in den Krypten der Wawelkathedrale und die Sigismundglocke im Glockenturm.
    • 48 Königliche Schlossgärten. Königliche Schlossgärten in der Enzyklopädie Wikipedia Königliche Schlossgärten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigliche Schlossgärten (Q7080252) in der Datenbank Wikidata. Rekonstruierte Renaissancegärten der Königin Bona Sforza aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
    • Zum Wawel-Museum gehören auch das Schloss Pieskowa Skała und der Gutshof Stryszów, die sich außerhalb der Stadtgrenzen von Krakau befinden.
  • Nationalmuseum
Klösterchen des Czartoryski-Museum
    • 49 Hauptgebäude, Edificio principale (Gmach Głowny): Al. 3 Maja 1, 30-062. Hauptgebäude in der Enzyklopädie Wikipedia Hauptgebäude im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHauptgebäude (Q3719164) in der Datenbank Wikidata. In mehrere Sammlungen gegliedert mit über einer Million Kunstwerken.
    • 50 Czartoryski-Museum, Museo Czartoryski ul. Św. Jana 19, 31-017. Czartoryski-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Czartoryski-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCzartoryski-Museum (Q1450630) in der Datenbank Wikidata. Das älteste öffentliche Museum Polens geht auf das 18. Jahrhundert zurück mit Werken von Leonardo da Vinci, Rembrandt, Raffalo und vielen anderen namhaften Künstlern. Bekanntestes Ausstellungsstück ist da Vinci’s Polnische Mona Lisa. Das Museum befindet sich in der nördlichen Altstadt.
    • 51 Czartoryski-Bibliothek. Czartoryski-Bibliothek in der Enzyklopädie WikipediaCzartoryski-Bibliothek (Q11687968) in der Datenbank Wikidata. Das Bibliothekmuseum beherbert über 70.000 alte Drucke und 3.000 Manuskripte vom Mittelalter bis zur Neuzeit.
    • 52 Europeum. Europeum in der Enzyklopädie WikipediaEuropeum (Q11801618) in der Datenbank Wikidata. Europäische Kunst im gotischen Alten Speicher mit Kunstwerken von der Spätgotik bis zum Barock und der Klassik, unter anderem von Paolo Veneziano, Pieter Brueghel dem Jüngeren, Lucas Cranach dem Jüngeren, Lorenzo Lotto, Nicolaes Maes, Cornelis de Vos und Bertel Thorvaldsen.
    • 53 Galerie der Tuchhallen. Galerie der Tuchhallen in der Enzyklopädie Wikipedia Galerie der Tuchhallen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGalerie der Tuchhallen (Q1072350) in der Datenbank Wikidata. Polnische Malerei und Plastik aus dem 19. Jahrhundert. Das Museum befindet sich auf dem Krakauer Marktplatz.
    • 54 Erasmus-Ciołek-Bischofspalast. Erasmus-Ciołek-Bischofspalast in der Enzyklopädie Wikipedia Erasmus-Ciołek-Bischofspalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErasmus-Ciołek-Bischofspalast (Q1348017) in der Datenbank Wikidata. mittelalterliche, insbesondere gotische Kunst aus Krakau
    • 55 Jan-Matejko-Haus, ul. Floriańska 41 31-019. Jan-Matejko-Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Jan-Matejko-Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJan-Matejko-Haus (Q998674) in der Datenbank Wikidata. Das Museum am Königsweg der Altstadt ist dem Maler Jan Matejko gewidmet.
    • 56 Wyspiański-Museum, Museo Wyspianski ul. 11, Szczepańska. Wyspiański-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Wyspiański-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWyspiański-Museum (Q1321083) in der Datenbank Wikidata. Das Museum in der Altstadt ist dem Maler Stanisław Wyspiański gewidmet.
    • 57 Józef-Mehoffer-Haus, Casa Mehoffer ulicy Krupniczej 26. Józef-Mehoffer-Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Józef-Mehoffer-Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJózef-Mehoffer-Haus (Q1715072) in der Datenbank Wikidata. Das Museum in der Altstadt ist dem Maler Józef Mehoffer gewidmet.
    • 58 Emmerich-Hutten-Czapski-Museum. Emmerich-Hutten-Czapski-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Emmerich-Hutten-Czapski-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEmmerich-Hutten-Czapski-Museum (Q1338606) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist einer Münzsammlung gewidmet.
    • Zum Nationalmuseum gehört auch die Villa Atma in Zakopane, die sich außerhalb der Stadtgrenzen von Krakau befinden.
  • Stadtmuseum
Barbakane
Keller unter dem Markt
    • 59 Hauptgebäude. Hauptgebäude in der Enzyklopädie Wikipedia Hauptgebäude im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHauptgebäude (Q11749876) in der Datenbank Wikidata. Das Museum am Hauptmarkt im Palais Krzysztofory ist der Stadtgeschichte Krakaus gewidmet.
    • 60 Theatermuseum. Theatermuseum in der Enzyklopädie WikipediaTheatermuseum (Q5101542) in der Datenbank Wikidata. Das Museum im Haus unter dem Kreuz in der Altstadt ist der Geschichte des Theaters in Krakau gewidmet.
    • 61 Alte Synagoge, Szeroka 24. Alte Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Alte Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlte Synagoge (Q3502453) in der Datenbank Wikidata. Das Museum in der Alte Synagoge ist der jüdischen Gemeinde Krakaus vom Mittelalter zur Gegenwart gewidmet.
    • 62 Adlerapothekenmuseum. Adlerapothekenmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Adlerapothekenmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdlerapothekenmuseum (Q5101454) in der Datenbank Wikidata. Das Museum in der Adlerapotheke im ehemaligen jüdischen Ghetto ist dem jüdischen Ghetto gewidmet.
    • 63 Pommernstraßemuseum. Pommernstraßemuseum in der Enzyklopädie WikipediaPommernstraßemuseum (Q11795913) in der Datenbank Wikidata. Das Museum im Gestapo-Folterkeller ist der Geschichte Krakaus von 1939 bis 1956 während der NS-Besatzung und des Stalinismus gewidmet.
    • 64 Celestat. Celestat in der Enzyklopädie WikipediaCelestat (Q9185653) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist der mittelalterlichen Schützenvereinigung Krakaus gewidmet.
    • 65 Hipolitów-Haus. Hipolitów-Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Hipolitów-Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHipolitów-Haus (Q11734077) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion eines typischen Wohnhauses des Stadtbürgertums Krakaus aus dem 17. bis 18. Jahrhundert.
    • 66 Zwierzyniec-Haus. Zwierzyniec-Haus in der Enzyklopädie WikipediaZwierzyniec-Haus (Q5101529) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion eines typischen Wohnhauses des Randbereichs Krakaus aus dem 19 Jahrhundert.
    • 67 Rathausturm. Rathausturm in der Enzyklopädie Wikipedia Rathausturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathausturm (Q1786361) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion des mittelalterlichen Rathauses der Stadt. Von dem obersten Geschoss hat man einen schlönen Blick auf die Altstadt.
    • 68 Barbakan. Barbakan in der Enzyklopädie Wikipedia Barbakan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarbakan (Q807309) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion der mittelalterlichen Wehranlagen der Stadt.
    • Stadtmauer. Stadtmauer in der Enzyklopädie WikipediaStadtmauer (Q9361340) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist ein Rundgang über den erhaltenen Teil der Stadtmauer.
    • 69 Nowa Huta Museum. Nowa Huta Museum in der Enzyklopädie WikipediaNowa Huta Museum (Q9248389) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion einer typischen Arbeiterwohnung aus der Zeit des Kommunismus in Krakau.
    • Oskar Schindlers Emalienfabrik. Oskar Schindlers Emalienfabrik in der Enzyklopädie Wikipedia Oskar Schindlers Emalienfabrik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOskar Schindlers Emalienfabrik (Q286522) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion der Emalienfakrik, in der Oskar Schindler Zwangsarbeiter aus dem jüdischen Ghetto beschäftigt hat und einige von ihnen vor der Deportation nach Auschwitz retten konnte.
    • 70 Keller unter dem Hauptmarkt. Keller unter dem Hauptmarkt in der Enzyklopädie Wikipedia Keller unter dem Hauptmarkt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKeller unter dem Hauptmarkt (Q5420576) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion der Keller und Gewölbe unter dem Hauptmarkt.
    • Podgórze-Museum. Das Museum ist befasst sich mit der Geschichte der Stadt Podgórze.
    • KL Plaszow. Das Museum ist befasst sich mit der Geschichte des NS-Konzentrationslager Plaszow in Podgórze.
  • 71 Museum der Heimatarmee. Museum der Heimatarmee in der Enzyklopädie Wikipedia Museum der Heimatarmee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum der Heimatarmee (Q4793410) in der Datenbank Wikidata. Das Museum widmet sich der Geschichte der Heimatarmee während des Zweiten Weltkriegs.
  • 72 Museum der Volksrepublik, osiedle Centrum E1. Museum der Volksrepublik in der Enzyklopädie WikipediaMuseum der Volksrepublik (Q6940983) in der Datenbank Wikidata. Das Museum widmet sich der Geschichte der Volksrepublik Polen. Es befindet sich in Nowa Huta.
  • Luftfahrtmuseum (Muzeum Lotnictwa Polskiego), Al. Jana Pawła II 39. Tel.: +48 (0)12 6428700. Luftfahrtmuseum (Muzeum Lotnictwa Polskiego) in der Enzyklopädie Wikipedia Luftfahrtmuseum (Muzeum Lotnictwa Polskiego) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLuftfahrtmuseum (Muzeum Lotnictwa Polskiego) (Q377904) in der Datenbank Wikidata. Das sehr interessante Museum bietet eine große Sammlung an Fluggeräten und Flugtechnik. Dazu gibt es eine Ausstellung über den kalten Krieg. Interessant auch eine Sammlung alter deutscher Flugzeuge aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Das Museum befindet sich im Stadtteiil Czyżyny östlich der Innenstadt. Die Bahnlinie 12 endet in der Nähe des Museums, dann sind es noch 10 Minuten zu Fuß. Geöffnet: Di-So 09:00-19:00. Preis: Eintritt: PLN 10/5 (Erw./Kinder, Studenten); Dienstags Eintritt frei.
  • 73 Manggha-Haus, Konopnickiej 26, 30-302 Kraków. Manggha-Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Manggha-Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsManggha-Haus (Q572206) in der Datenbank Wikidata. Das Museum beherbergt Japanische Sammlungen. Er liegt auf der gegenüberliegenden Weichselseite vom Wawel.
  • 75 Museum der Buntglasfenster. Museum der Buntglasfenster in der Enzyklopädie WikipediaMuseum der Buntglasfenster (Q6944430) in der Datenbank Wikidata. Das Museum stellt Buntglasfenster vom Mittelalter bis zur Moderne mit Schwerpunkt auf dem Jugendstil aus.
  • 76 Kunstpalast. Kunstpalast in der Enzyklopädie Wikipedia Kunstpalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKunstpalast (Q11814864) in der Datenbank Wikidata. Das Museum im Jugendstil zeigt wechselnde Ausstellungen moderner Kunst.
  • Kunstbunker. Kunstbunker in der Enzyklopädie Wikipedia Kunstbunker im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKunstbunker (Q11699302) in der Datenbank Wikidata. Moderne Kunst in der Westlichen Altstadt mit wechselnden Austellungen.
Universitätsmuseum
  • 78 Universitätsmuseum. Universitätsmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Universitätsmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUniversitätsmuseum (Q11787234) in der Datenbank Wikidata. Museum der Jagiellonnen-Universität mit zahlreichen mittelalterlichen Ausstellungstücken, unter anderem einen der ersten Globen mit Amerika sowie den Instrumenten von Nicolaus Copernicus.
  • 79 Pharmazeutisches Museum. Pharmazeutisches Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Pharmazeutisches Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPharmazeutisches Museum (Q11786965) in der Datenbank Wikidata. Am Königsweg in der Altstadt gelegen ist es eines der Ältesten Medizinmuseen der Welt.
  • 80 Archäologisches Museum. Archäologisches Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Archäologisches Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArchäologisches Museum (Q3329434) in der Datenbank Wikidata. Mit den Dauerausstellungen: 1000 Jahre Krakau und Ägypten. Das Museum befindet sich in der südlichen Altstadt am Planty-Park. Von seinen Renaissance-Gärten bietet sich ein imposanter Blick auf den Wawel.
  • 81 Geologisches Museum. Geologisches Museum in der Enzyklopädie WikipediaGeologisches Museum (Q6944411) in der Datenbank Wikidata. Geologisches Museum der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  • Naturkundemusem. Naturkundemusem in der Enzyklopädie WikipediaNaturkundemusem (Q16580065) in der Datenbank Wikidata. Naturkundemusem der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  • Paläobotanisches Museum. Paläobotanisches Museum in der Enzyklopädie WikipediaPaläobotanisches Museum (Q11787113) in der Datenbank Wikidata. Paläobotanisches Museum der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  • 82 Ethnographisches Museum. Ethnographisches Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Ethnographisches Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEthnographisches Museum (Q194616) in der Datenbank Wikidata. Das Museum im Alten Rathaus von Kazimierz zeigt die Volskunst verschiedener Völker.
  • 83 Jüdisches Museum Galizien. Jüdisches Museum Galizien in der Enzyklopädie Wikipedia Jüdisches Museum Galizien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJüdisches Museum Galizien (Q326670) in der Datenbank Wikidata. Das Museum zeigt die jüdische Vergangenheit und Gegenwart Krakaus aus einem zeitgenössischen Blickwinkel.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Maria-Magdalena-Platz
Kleiner Marktplatz
  • Der Hauptmarkt - mittelalterlicher Marktplatz, im Jahr 1257 in der heutigen Form angelegt.
  • Der Kleiner Marktplatz - mittelalterlicher Marktplatz, im Jahr 1257 in der heutigen Form angelegt.
  • Der Marktplatz Dębniki - mittelalterlicher Marktplatz der ehemals selbständigen Stadt Dębniki.
  • Der Marktplatz Kazimierz - mittelalterlicher Marktplatz der ehemals selbständigen Stadt Kazimierz.
  • Der Marktplatz Kleparz - mittelalterlicher Marktplatz der ehemals selbständigen Stadt Kleparz.
  • Der Marktplatz Podgórze - mittelalterlicher Marktplatz der ehemals selbständigen Stadt Podgórze.
  • Der Allerheiligen-Platz - mittelalterlicher Platz auf dem die gotische Allerheiligenkirche stand.
  • Der Zentralplatz - realsozialistischer Platz, der im neuen Stadtteil Nowa Huta in den 1940er Jahren angelegt worden ist.
  • Der Platz der Helden des Ghettos - mittelalterlicher Platz in Podgórze, wo die Nationalsozialisten das jüdische Ghetto errichteten.
  • Der Heilig-Geist-Platz - mittelalterlicher Marktplatz, im Jahr 1257 in der heutigen Form angelegt.
  • Der Maria-Magdalena-Platz - mittelalterlicher Platz auf dem die gotische Maria-Magdalena-Kirche stand.
  • Der Jan-Matejko-Platz - Platz unmittelbar nördlich der Altstadt in Kleparz.
  • Der Neuer Platz - Platz im Zentrum des jüdischen Teils von Kazimierz.
  • Der Stefansplatz - mittelalterlicher Platz auf dem die gotische Stefanskirche stand.
  • Die Breite Straße - mittelalterlicher Platz im jüdischen Teil von Kazimierz.
  • Die Weichselboulevards - Boulevards entlang der Weichsel.

Parks und Gärten[Bearbeiten]

Planty
Museumsgärten
  • mittelalterliche Gärten sind noch bei den Klöstern der Zisterzienser, Bernhardinier und Pauliner erhalten, barocke bei den Klöstern der Missionare und der Kapuziner.
  • Die Błonia - sind eine große Grünfläche westlich der Altstadt, die König Kazimierz der Große um die Mitte des 14. Jahrhunderts den Krakauer Bürgern zur Viehhaltung schenkte. Seitdem durfte die Fläche nicht bebaut werden und dies blieb so bis heute.
  • Die Gärten des Königsschlosses auf dem Wawel - sind ein Anfang des 16. Jahrhunderts angelegter Renaissance-Garten am Ostflügel des Königsschlosses.
  • Der Decius-Park - ist eine Parkanlage am Stadtwald Las Wolki, die in im Stil der Renaissance 1535 angelegt worden ist.
  • Die Gärten des Archäologischen Museums in Krakau - sind ein Anfang des 16. Jahrhunderts angelegter Renaissance-Garten in der Altstadt, der ursprünglich von den Unbeschuhte Karmeliten angelegt worden ist.
  • Der Botanische Garten - ist ein im Jahr 1783 östlich der Altstadt angelegter botanischer Garten der Universität Krakau.
  • Die Planty - sind ein ca. vier km langer Park um die mittelalterliche Altstadt, der nach der Abtragung der mittelalterlichen Stadtmauer und Aufschüttung des Wehrgrabens Anfang des 19. Jahrhunderts an seiner Stelle angelegt worden ist.
  • Der Schützenpark - ist eine Parkanlage östliche der Altstadt, die 1831 von der Schützenvereinigung angelegt worden ist.
  • Der Krakauer Park - ist eine Parkanlage östliche der Altstadt, die 1885 nach Wiener Vorbild am Ort eines ehemals von den Österreichern militärisch genutzen Geländes angelegt worden ist.
  • Der Jordan-Park - ist eine Parkanlage östliche der Altstadt, die 1889 auf Initiative von Henryk Jordan am Ort einer ehemaligen Landesgartenschau angelegt worden ist.
  • Der Mehoffer-Garten - ist eine Parkanlage westlich der Altstadt, die 1907 von dem Künstler Józef Mehoffer auf seinem Privatgrundstück angelegt worden ist.
  • Der Stadtwald - der Stadtwald erstreckt sich nördlich der Weichsel über einen Großteil des hügeligen Westens Krakaus, der bereits Teil des Krakau-Tschenstochauer Juras ist. Hier befinden sich zahlreiche Karstformationen, der Krakauer Zoo, Klöster und Burgen sowie Weinberge.

Friedhöfe[Bearbeiten]

Rakowicki-Friedhof
  • Der Rakowicki-Friedhof - aus dem Jahr 1801 mit zahlreichen historischen Grabmälern, einer der größten kommunalen Friedhöfe in Polen. 1920 um einen Soldatenfriedhof erweitert.
  • Der Remuh-Friedhof - jüdischer Friedhof aus dem Jahr 1551 mit zahlreichen Grabmälern aus der Renaissance und dem Barock, ältester erhaltener jüdischer Friedhof Krakaus.
  • Der Neuer Jüdischer Friedhof - jüdischer Friedhof aus dem Jahr 1800 mit zahlreichen Grabmälern aus dem 19. Jahrhundert, größter jüdischer Friedhof Krakaus.
  • Der Mogiła-Friedhof - aus dem Jahr 1347, ofiziell als kommunaler Friedhof eröffnet 1836 mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Mogiła.
  • Der Alter Podgórze-Friedhof - aus dem Jahr 1784 mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Podgórze.
  • Der Podgórze-Friedhof - aus dem Jahr 1900 mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Podgórze am Fuße des Krak-Hügels.
  • Der Evangelischer Friedhof - in der Zeit vor 1626 angelegt, mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Łuczanowice.
  • zahlreiche Soldatenfriedhöfe aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, als bei dem Einfall der russischen Armee in Galizien in der Schlacht bei Krakau in den ersten Monaten des Weltkriegs zahlreiche Soldaten auf beiden Seiten den Tod fanden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Altes Theater
Słowicki-Theater

Aufgeführt sind nur einige der bekanntesten der mehr als 30 Theater Krakaus.

  • 1 Teatr Stary. Das Alte Theater in der Altstadt geht auf das 18. Jahrhundert zurück und gilt als traditionsreichste Bühne Krakaus. Es ist nach der Schauspielerin Helena Modrzejewska benannt, die hier 1865 erstmals auftrat.
  • 2 Teatr im. Juliusza Słowackiego (Teatr im. Juliusza Słowackiego w Krakowie). Teatr im. Juliusza Słowackiego in der Enzyklopädie Wikipedia Teatr im. Juliusza Słowackiego im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTeatr im. Juliusza Słowackiego (Q3527492) in der Datenbank Wikidata. Das Słowacki-Theater ist ein großer Prunkbau aus dem 19. Jahrhundert in der nördlichen Altstadt. Es ist nach dem Dichter Juliusz Słowacki benannt.
  • 3 Opera. Die Oper wurde 1954 gegründet, der Moderne Neubau von 2008 befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs.
  • 4 Operetka. Die Operette befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Oper.
  • 5 Teatr Bagatela. Das Theater Bagatela von 1918 befindet sich am Planty-Park unmittalbar nordöstlich der Altstadt. Es ist nach Dichter Tadeusz Boy-Żeleński benannt.
  • 6 Teatr STU. Das Theater STU von 1966 befindet sich an den Dichteralleen.
  • 7 Teatr Groteska. Das Theater Groteska von 1945 befindet sich an den Dichteralleen und entstand zunächst als Puppentheater für Kinder.
  • 8 Teatr KTO. Das Theater KTO von 1977 entstand zunächst als Studententheater, das auf öffentlichen Plätzen auftrat.
  • 9 Teatr Ludowy. Das Volkstheater von 1955 entstand im neuen stalinistischen Stadtteil Nowa Huta.
  • 10 Teatr Łaźnia Nowa. Das Theater Neues Bad von 2005 entstand ebanfalls im Stadtteil Nowa Huta, allerdings als junges neues Theater.
  • 11 Teatr Barakah. Das Theater Barakah von 2004 entstand ebanfalls als junges neues Theater im ehemals jüdischen Stadtteil Kazimierz.
  • 12 Teatr El-Jot. Das Theater El-Jot Krakauer Kammeropera von 1991 entstand ebanfalls im ehemals jüdischen Stadtteil Kazimierz.
  • 13 Teatr Nowy. Das Neue Theater von 2006 entstand ebanfalls im ehemals jüdischen Stadtteil Kazimierz.

Kabarett[Bearbeiten]

Krakau ist bekannt für seine alte Tradition des literarischen Kabaretts, die bis heute gepflegt wird.

  • 14 Piwnica pod Baranami. Eines der bekannteste Kabarett-Theater. Im "Piwnica pod Baranami" hatte die legendäre Chansonsängerin Polens Ewa Demarczyk ihre ersten Auftritte. Sie ist dem Kabarettkeller bis heute eng verbunden.
  • 15 Jama Michalika. Eines der bekannteste Kabarett-Theater.
  • 16 Loch Camelot. Ein neues, junges Kabarett.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Ballettnacht 2019
Pierogen Festival
  • Stündliches Trompetensignal vom Turm der Marienkirche (von einem Trompeter gespielt)
  • Internationales Festival der Seemannslieder (Shanties) - (Februar)
  • Internationales Festival des Alternativ- und Experimentaltheaters - Krakowskie Reminiscencje Teatralne - (März)
  • Tage der Orgelmusik - (April)
  • Off Camera - (April) - internationales Festival des unabhängigen Kinos
  • Krakowskie Noce - Krakauer Nächte - (von Mai bis September) - freier Eintritt zu fünf Nachtevents:
    • Nacht der Museen
    • Nacht der Theater
    • Nacht des Jazz
    • Cracovia Sacra Night (Kirchenmusik)
    • Nacht der Poesie
  • Photomonth - (Mai) - Photofestival
  • Internationales Festival der Kurzfilme - (Mai)
  • Juvenalia - Studentenfestival - (Mai)
  • ArtBoom Festival - (Juni)
  • Wianki - (Juni) - Fest des Sommeranfangs
  • Festival der jüdischen Kultur - (Juni) - eine der Höhepunkte des Krakauer Kulturjahres
  • Bajit Chadasz - jüdisches Kulturfestival
  • Jazzfestival im „Pod Baranami“ - (Juli)
  • Pierogi Festival auf dem Kleinen Markt
  • Festival „Klassische Musik an historischen Orten“ - (August)
  • Festival „Live Music Festival“ - (August)
  • Festival der Jazztrompeter - „Miles Davis Memorial Night“ - (September)
  • Festival „Sacrum Profanum“ - (September) - Moderne Musik in alterwürdigen Kirchengebäuden
  • Festival „Genius Loci“ in Kazimierz - (Oktober)
  • Festival „Unsound“ - (Oktober) - Festival der experimentellen Musik
  • Etiuda&Anima - (November) - internationales Filmfestival
  • Weihnachtsmarkt am Hauptmarkt - (November/Dezember)
  • Wettbewerb der Krakauer Weihnachtskrippen - (Dezember)

Einkaufen[Bearbeiten]

Galeria Krakowska

Die Landeswährung ist Złoty (PLN). Ein Euro entspricht etwa 4,35 PLN (Stand: 03.09.2019), ein CHF ca. 4,00 PLN. Es gibt viele Wechselstuben in Krakau, die man auch nutzen sollte, da der Wechselkurs in der Regel besser ist als am Flughafen Krakau oder am Hauptbahnhof. Die Geschäfte in Krakau sind auch für polnische Verhältnisse nicht teuer und sehr günstig im Vergleich mit westeuropäischen. Auf Märkten und in kleineren Geschäften kann man immer ein paar Schnäppchen ergattern. Auf Märkten darf und soll man feilschen. Benzin, Tabakwaren, Alkohol und Lebensmittel sind bedeutend günstiger als in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Polen gibt es keine Ladenöffnungszeitbeschränkungen für kleinere Gschäfte. Viele Geschäfte haben durchgehend 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche offen. Große Supermärkte müssen an manchen Sonntagen schließen.

In Krakau gibt es zahlreiche große Einkaufszentren, aber auch noch viele kleine Tante-Emma-Läden, in denen man nach dem besonderen Mitbringsel stöbern kann

  • 1 Galeria Krakowska. Galeria Krakowska in der Enzyklopädie Wikipedia Galeria Krakowska im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaleria Krakowska (Q5518441) in der Datenbank Wikidata. eine der größten Shoppingmalls in Polen, zentral gelegen am Hauptbahnhof.
  • 2 Bonarka City Center. Bonarka City Center in der Enzyklopädie Wikipedia Bonarka City Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBonarka City Center (Q11688594) in der Datenbank Wikidata. große Shoppingmall südlich der Weichsel.
  • 3 Galeria Bronowice. Galeria Bronowice in der Enzyklopädie Wikipedia Galeria Bronowice im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaleria Bronowice (Q19400627) in der Datenbank Wikidata. große Shoppingmall im Nordwesten Krakaus.
  • 4 Galeria Kazimierz. Galeria Kazimierz in der Enzyklopädie Wikipedia Galeria Kazimierz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaleria Kazimierz (Q5518445) in der Datenbank Wikidata. große Shoppingmall östlich des Stadtteils Kazimierz.
  • 5 Centrum Handlowe Serenada. Centrum Handlowe Serenada in der Enzyklopädie WikipediaCentrum Handlowe Serenada (Q48850157) in der Datenbank Wikidata. große Shoppingmall im Norden Krakaus.
  • 6 Tuchhallen. Tuchhallen in der Enzyklopädie Wikipedia Tuchhallen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTuchhallen (Q1072350) in der Datenbank Wikidata. mittelalterliche Shoppingmall im Zentrum des Hauptsmarkts mit zahlreichen Souvenirläden.

Küche[Bearbeiten]

Wierzynek, gilt als ältestes Restaurant Polens mit Traditionen, die bis Mitte des 14. Jahrhunderts zurück reichen.
Blick vom Restaurant im Schloss Wartenberg auf die Weichsel im Westen Krakaus.

Die polnische Küche hat viele Spezialitäten, wie Żurek, Bigos, Piroggen, Borschtsch, Uszka, Gołąbki, Flaki etc. zu bieten. Polnische Fleischprodukte genießen weltweit hohes Ansehen, so zum Beispiel die aus der Stadt stammende Krakauer. Weitere lokale Spezialitäten sind der Obwarzanek sowie der Bagel, der es vor allen in den USA zu enormer Beliebtheit gebracht hat. Zu den bekanntesten lokalen Brauereien zählt Okocim und Żywiec. Der Wodka, dessen Ursprung auf die unweit gelegene Stadt Sandomierz zurück geht, wird entweder klar, z.B. Wyborowa, mit Aromen, z.B. Grasovka oder Żołądkówka, angeboten. Der lokale Wodkaproduzent heißt Krakus. Auf den Stadtgebiet gibt es an den Südhängen des Silberberges oberhalb der Weichsel mehrer Weinberge, die sich um das Kloster Bielany gruppieren. In der nähren Umgebung gibt es weiter Weinberge. Auch Trinkhonig und Nalewkas altpolnische Spezialitäten mit Wurzeln in der Krakauer Gegend. Lebensmittel und Restaurantbesuche sind in Krakau preiswert. Siehe auch den entsprechenden Abschnitt zur polnischen Küche im Artikel zu Polen.

Günstig[Bearbeiten]

Am günstigsten speist man in den zentrumsnahen oder im Studentenviertel gelegenen Universitätsmensen und den Milchbars, die als Bar Mleczny ausgeschildert sind.

  • 1 U Babci Maliny, Ulica Sławkowska 17 (Altstadt). Uriges Interieur, gute traditionell polnische Küche im Milchbarstil zu günstigen Preisen, etwas versteckt im Keller eines Universitätsgebäudes.

Schlichtes Bistro mit hausgemachten Pierogi, Suppen und Smoothies. Vielleicht die besten Pierogi in Krakau, günstige Preise, nur Barzahlung.

  • 2 Bar Smak, Karmelicka 10. Tel.: +48 (0)12 431 21 49. Kleines Lokal mit nur wenigen Plätzen, rasch überfüllt, aber sehr gute polnische Hausmannskost zu günstigen Preisen mit großen Portionen. Geöffnet: täglich 11-22 Uhr. Preis: Hauptspeisen ab 8 Zł., nur Barzahlung.

Mittel[Bearbeiten]

  • 4 Podkolva, Plac Wolnica 10 (Stadtteil Kazimierz). Tel.: +48 (0)12-3414966. Gute polnische Küche in einem liebevollen Ambiente. Sehr schön ist der etwas verspielt gestaltete Innenhof mit seinen Frischluftplätzen. Geöffnet: 9.00 – 0.00 Uhr.
  • Restauracja Zdybanka, ul. Szczepańska 3/1 (zwischen Hauptplatz und Straßenbahnhaltestelle Teatr Bagatela). Tel.: +48 (0)12 426 4072, E-Mail: . In einem ebenerdigen Tonnengewölbe gelegen bietet dieses Restaurant vor allem gute Grillgerichte, auch vegetarische, die vom jungen Team mit frischen Ideen und einer dezent polnischen Note kreiert werden. Die Portionen sind reichlich, die Preise angesichts der guten Qualität günstig, der Service ist gut. Geöffnet: tägl. 11:00 - 23:00 Uhr.
  • 5 Restauracje Sioux, Rynek Główny 22 (direkt am Hauptplatz). Tel.: +48 (0)12 421 3462, E-Mail: . Das Sioux ist Teil einer Kette mit zur Zeit (März 2014) 8 Restaurants in polnischen Großstädten. Der Schwerpunkt liegt auf Steaks, die Qualität ist gut, der Preis zumal für die zentrale Lage in Ordnung, die Portionen reichlich, und das Restaurant ist liebevoll im Wildwest-Stil dekoriert.
  • 6 Szynk, ul. Podbrzezie 2 (an der Tempel-Synagoge). Tel.: +48 694 029 530. Feine polnische Küche, vor allem Fleischgerichte (z. B. Ente oder Kaninchen), aber auch Fisch; aufmerksame Bedienung. Geöffnet: täglich 12–22 Uhr. Preis: Hauptgerichte 25–48 zł, Fassbier 0,5 l 9 zł.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 7 Restauracja Wierzynek, Rynek Główny 16, 31-008 Kraków (direkt am Hauptplatz). Tel.: +48 (0)12-424-9600, E-Mail: . Das Wierzynek sieht sich als eines der ältesten Restaurants Europas, sich auf das Wierzynek-Fest während des Kongresses von Krakau 1364 zurückführend. Es gibt hervorragendes Essen, das Haute Cuisine mit traditioneller polnischer Küche verbindet, in mittelalterlich-modernisiertem Ambiente mit exzellentem Service. Geöffnet: täglich 13.00 – 23.00 Uhr.
  • 8 Trzy Gęsi ("Drei Gänse"), ul. Kupa 7. Tel.: +48 602 690 494. Schickes Restaurant mit modern-europäischer Küche und saisonal wechselnder Karte. Die schmackhaften Kreationen werden auch optisch sehr schön hergerichtet. Die Portionen sind nicht klein, aber so, dass man auch mehrere Gänge schafft. Rechnung sollte man genau prüfen. Geöffnet: täglich 13–23 Uhr. Preis: Hauptgerichte 26–69 zł.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben findet zum großen Teil unter dem historischen Pflaster statt. In viele alte Backsteingewölbe zogen Cafés und Restaurants, Jazzclubs und Diskotheken ein. Hier pulsiert abends das Leben.

Unterkunft[Bearbeiten]

Blick vom Hotel & Palace Grand auf die Marienkirche am Marktplatz

Alle, die eine günstige und saubere Unterkunft suchen, sollten am besten in einem Studentenwohnheim übernachten (siehe Żaczek: Hotel Studencki). Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und auf Wunsch bekommt man auch ein Zimmer mit integriertem Bad (nur geringer Aufpreis). Es gibt auch Einbettzimmer. Die Ausstattung ist sehr modern und die Zimmer sind größtenteils frisch renoviert (Radio/Wasserkocher gibt es meistens auch). Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und die Studenten sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Hotel ist sehr gut gelegen am Rande des Zentrums. Supermärkte und Bahnhaltestellen befinden sich auch direkt in der Nachbarschaft.

Hostel[Bearbeiten]

  • 1 Hostel «Good Bye Lenin», ul. Berka Joselewicza 23, Krakau I. Kazimierz, PL 30-031. Tel.: +48 (0)12 4212030, E-Mail: . Herberge mit 14 Zimmer für insgesamt 72 Gäste; davon 8 mit gemeinsamem Badezimmer (5 x DZ, 1 x 4er MZ, 2 x 6er MZ) und 6 mit privatem Badezimmer, (4 x 6er MZ, 1 x 8er MZ, 1x 10er MZ). 3 Parkplatz-Stellplätze, (daher bei Bedarf voranmelden). Inmitten eines Werkstättengeländes auf der Hinterseite des Restauracja Pub Miodowa 44 ist die Herberge im angesagten Viertel Kazimierz plaziert. Vorteilhaft ist, dass das Gebäude nicht direkt an der Straße und somit lärmgeschützt liegt. Die Altstadt ist ca. 20 Min. und der Hauptbahnhof ca. 30 - 40 Min. zu Fuß entfernt. Geöffnet: Frühstück 08:15-11:30. Check-in: 14:00-24:00. Check-out: 11:00. Preis: DZ 120/140 PLN pZpN, 4Bett MZ 50/55 PLN pPpN, 6Bett MZ 45/50 PLN pPpN, 8Bett MZ 45/50 PLN pPpN, 10Bett MZ 29/40 PLN pPpN. Preise inklusive BB. Preis Zweitangaben nach dem Schrägstrich beziehen sich auf die Hochsaison vom 1. Mai bis 31. Oktober. Akzeptierte Zahlungsarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher (auf Kaution), Haartrockner, Fahrradvermietung (45 PLN/Tag), Fernseher mit SAT-Empfang. Gepäckaufbewahrung, Internetzugang (teilweise auch W-LAN), Küche (zur Benutzung) mit Kühlschrank, Reisebücher zum Ausleihen, Schließfächer (für Rucksäcke), Stadtpläne, Waschmöglichkeit / Waschmaschine.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestelle Zeichen 224.svg Miodova, ist mit den Straßenbahn-Linien № 3, 9, 19, 24, 50 oder mit der Nachtlinie № 69 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof Krakau zur Untergrund-Straßenbahn-Haltestelle "Dworzec Główny Tunel" laufen und dort in die Straßenbahn № 50 Richtung Kurdwanów einsteigen. An der 3. Haltestelle Miodowa auf der Starowiślna-Str. aussteigen. In entgegengesetzter Fahrtrichtung zurücklaufen bis zur Kreuzung Berka Joselewicza Str. Dort rechts in diese einbiegen und nach ca. 30 m auf der rechten Seite, gleich nach dem Metropolitan Boutique Hotel, durch das Eisentor der Einfahrt auf das Werkstättengelände bis zum Herbergsgebäude.
  • 2 Hostel «Bursa Jagiellońska», ul. Śliska 14, Krakau XIII. Podgórze, PL 30-516. Tel.: +48 (0)12 3973113, Mobil: +48 (0)501 721949, Fax: +48 (0)12 3973118, E-Mail: . Herberge in einem polnischen Alt-Neubau und Wohngebiet. Bettwäsche und Tücher sind im Preis inbegriffen. Tücher sind auf Wunsch an der Rezeption zu erhalten. Geöffnet: Frühstück 07:30-11:00. Check-in: 11:00. Check-out: 11:00. Preis: EZ 65 PLN pZpN, DZ 110 PLN pZpN, 3Bett MZ 132 PLN pZpN, 4Bett MZ 164 PLN pZpN, 5Bett MZ 200 PLN pZpN, 6Bett MZ 240 PLN pZpN, 10% Ermäßigungen für Studenten, Lehrer und Pilger. Preise sind ohne Frühstück berechnet. BB kostet 12 PLN pPpN extra. Akzeptierte Zahlungsarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher (auf Kaution), Gepäckaufbewahrung, Internetzugang LAN (kein W-LAN), Raum für Fahrräder, Stadtpläne, Waschmöglichkeit / Waschmaschine.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestelle Zeichen 224.svg Smolki, ist mit den Straßenbahn-Linien № 8, 10, 19, 23 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof Krakau zur Straßenbahn Haltestelle "Dworzec Główny" südl. des alten Bahnhofsgebäudes laufen. Dort in die № 10 Richtung Łagiewniki einsteigen. An der 7. Haltestelle "Smolki" aussteigen (es ist die zweite Haltestelle nach der Weichsel). Dann etwa 150 m in Fahrtrichtung die Kalwaryjska-Straße entlang, und rechts in die Śliska-Straße abbiegen.
  • 3 Hostel «Kadetus», Zwierzyniecka 25, PL 31-105. Tel.: +48 (0)12 422 36 17, E-Mail: . Herberge in einem polnischen Alt-Neubau und Wohngebiet. Bettwäsche und Handtücher sind im Preis inbegriffen. Handtücher sind auf Wunsch an der Rezeption zu erhalten. Geöffnet: Frühstück 08:00 - 10:30 Uhr.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Kostenloser Internet-Zugang (W-LAN), kostenloser Gepäckspeicher, 24stündige Rezeption, Flughafenempfang, bewachter Parkplatz, Fahrradverleih, Wäscherei.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestellen Zeichen 224.svg Filharmonia und Jubilat, sind mit den Straßenbahn-Linien № 1, 2, 6, 8, 13, 18 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof (Kraków Główny) fährt man entweder mit der Straßenbahnlinie 2 zu den oben genannten Haltestellen, oder läuft die zwei Kilometer zu Fuß quer durch die Altstadt.
  • 4 4UHostel, Dietla 31/7, Kraków (Nahe der Tram-Haltestelle, südlich der Burg). Kleines Hostel in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses Check-in: 14:00 - 23:00 Uhr. Check-out: bis 11:00 Uhr.
  • 5 Green Hostel, ul. Krakowska 1, Kraków (die Kreuzung der Dietla und Krakowska Straßen). Unterkunft im Zentrum von Krakau Check-in: 14:00 - 23:00 Uhr. Check-out: bis 11:00 Uhr.

Die Gesellschaft Hostel Service bietet weitere Unterkünfte in vier im Stadtzentrum liegenden Hostels.

Hotel[Bearbeiten]

  • 6 Amadeus Hotel ****, Mikołajska 20. Tel.: +48 12 429 60 70. Das Hotel entstand in dem altertümlichen Gebäude in einer wunderschönen Umgebung, in der Nähe von der Altstadt und an Grünanlagen, die Krakau umgeben. In der Nähe gibt es das Gebäude der Musikakademie und das Słowacki-Theater, welches das größte Theater von dem Habsburger Galizien war. Das Theater ist heutzutage als Opernbühne und Operettenbühne der königlichen Stadt Krakau berühmt.
  • 7 Hotel Gródek, Na Gródku 4, 31-028 Krakow (Am östlichen Rand der Altstadt (Stare Miasto), fünf Gehminuten vom Hauptmarkt (Rynek Główny) entfernt). Tel.: +48 (0)12 4214865, E-Mail: . Sehr zentral gelegenes Boutiquehotel. Personal englischsprachig. Organisiert Ausflüge. Preis: DZ 95 €.
  • 8 Hotel «Metropolitan» (****), ul. Berka Joselewicza 19, Krakau I. Kazimierz, PL 30-031. Tel.: +48 (0)12 4427500, Mobil: +48 (0)696 737708, Fax: +48 (0)12 4427501, E-Mail: . Boutique-Hotel mit insgesamt 59 Zimmern (27 klassische Zimmer, 24 Superior-Zimmer mit Zustellbett und 8 Suiten), in einem ehem. Wohnhaus mit seinem Seitenflügel und Hinterhaus aus dem 19. Jh. das mit zwei zusätzlichen Etagen aufgestockt wurde. Die Altstadt ist ca. 20 Min. und der Hauptbahnhof ca. 30 - 40 Min. zu Fuß entfernt. Akzeptierte Zahlungsarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher, Haartrockner, Fernseher mit SAT-Empfang. Gepäckaufbewahrung, Internetzugang über W-LAN, Schließfach am Empfang.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestelle Zeichen 224.svg Miodova, ist mit den Straßenbahn-Linien № 3, 9, 19, 24, 50 oder mit der Nachtlinie № 69 erreichbar.
    Vom Hauptbanhof Krakau zur Untergrund-Straßenbahn-Haltestelle "Dworzec Główny Tunel" laufen und dort in die Straßenbahn № 50 Richtung Kurdwanów einsteigen. An der 3. Haltestelle Miodova auf der Starowiślna-Str. aussteigen. In entgegengesetzter Fahrtrichtung zurücklaufen bis zur Kreuzung Berka Joselewicza Str. Dort rechts in diese einbiegen und dann nach ca. 20 m auf der rechten Seite.

Lernen[Bearbeiten]

Collegium Novum, Uni-Hauptgebäude der Jagiellonen Universität

Krakauer Universitäten pflegen Austauschprogramme, z.B. Erasmus, mit Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Polnischkurse für Ausländer werden von verschiedenen Veranstaltern (auch Universitäten) in Krakau angeboten.

Zu den bekanntesten gehören:

Arbeiten[Bearbeiten]

Arbeiten in Krakau für EU-Ausländer ist grundsätzlich problemlos möglich, soweit dies auf Gegenseitigkeit beruht. Deutsche Muttersprachler werden gerne als Sprachlehrer angestellt und haben auf diesem Markt recht gute Chancen. Das Musizieren oder Vorführen von Kunststücken auf den Plätzen der Altstadt erregt reges Interesse, und mit etwas Talent kann man den einen oder anderen Złoty dazu verdienen. Daneben ist es nicht einfach Gelegenheitsjobs zu bekommen, wenn man nicht polnisch spricht.

Sicherheit[Bearbeiten]

Krakau gilt als sichere Stadt. Man sollte jedoch in großen Menschenmengen - wie überall auf der Welt - die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen. Der Stadtteil Nowa Huta galt lange als Problemviertel, die Lage hat sich jedoch weitgehend beruhigt.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die ärztliche Versorgung ist sehr gut. Die meisten Krankenkassen aus dem EU-Ausland übernehmen die Kosten einer Behandlung in Polen. Eventuell sollte bei der eigenen Kasse nachgefragt werden. Einige Kassen bezahlen auch Kuren in Polen. Es gibt einen ärztlichen Notdienst. In Krakau haben immer einige Apotheken Nachtdienst. Siehe auch den entsprechenden Abschnitt im Artikel zu Polen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Wyspiański-Pavilion, Haupttouristeninformation

Touristeninformationen befinden sich an mehreren Orten in Krakau:

Polen ist mit Festnetzanschlüssen gut abgedeckt und auch das Mobilfunknetz ist gut ausgebaut, was vor allem für die großen Städte wie Krakau gilt. Telefonautomaten waren zahlreich, werden aber immer mehr abgebaut, und funktionieren mit Karten, Jetons oder Münzen. In Krakau befinden sich zahlreiche Internetcafés mit günstigen Preisen. W-LAN Hotspots gibt es auch, der erste in Europa war auf dem Krakauer Marktplatz. Die polnische Post ist an mehreren Orten in Krakau vertreten. Briefe und Postkarten kommen in der Regel zügig an. Pakete brauchen in der Regel etwas länger. Pakete werden auch von privaten Anbietern befördert. Die Versendungskosten sind niedriger als in Westeuropa.

Sprache[Bearbeiten]

In Krakau spricht man Polnisch mit kleinpolnischem Dialekt, konkret die Krakauer Mundart, die sich aufgrund der langen Zugehörigkeit zu Galizien und Lodomerien zum Beispiel durch zahlreiche Lehnwörter aus dem österreichischen Sprachraum kennzeichnet. Neben der polnischen Sprache werden in Krakau von vielen Menschen auch Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch gesprochen. Spanisch und Italienisch sind auch sehr populär unter jungen Leuten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Bergsee Meerauge, Hohe Tatra, ca. 80 km südlich von Krakau

Krakau liegt im Talkessel der Weichsel und ist im Norden (Jura, Heiligkreuzgebirge) sowie Süden (Beskiden, Gorce, Pieninen, Hohe Tatra) von Bergen umgeben. Die polnische Wintersporthauptstadt Zakopane im Podhale ist nur ca. 70 km Luftlinie entfernt. Ans Podhale grenzen die historischen Regionen Zips und Arwa an, die das Tatravorland bilden. Auch an Burgen, zum Beispiel die Alderhorste im Jura oder die Dunajec-Burgen, sowie Schlössern, zum Beispiel in Niepołomice, Sucha Beskidzka, Żywiec oder Chęciny, mangelt es nicht in der näheren Umgebung. Eigentlich ein Muss ist das Salzbergwerk von Wieliczka, das vor der Haustür Krakaus liegt und seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ein weiteres mittelalterliches Salzbergwerk befindet sich in Bochnia. Es gibt auch die Möglichkeit, das Museum des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zu besuchen, das ca. 70 km westlich von Krakau liegt. Die Gedänkstätte gehört zum UNESCO-Welterbe genauso wie das Kloster und der Kalvarienberg in Kalwaria Zebrzydowska oder die kleinpolnischen Holzkirchen der Beskiden. Der Geburtsort des Papstes Johannes Paul II. Wadowice ist vor allem für katholische Pilger interessant. Sehenswert sind auch die alten Handelsstädte am mittelalterlichen Handelsweg von Krakau nach Buda und Pest, Stary Sącz und Nowy Sącz. Unweit von diesen in den Sandezer Beskiden befindet sich das kleinpolnische Bäderdreieck Krynica-Zdrój, Muszyna-Zdrój und Piwniczna-Zdrój. Weitere Kuorte in der Nähe sind Rabka-Zdrój, Szczawnica und Krościenko nad Dunajcem.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
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