Kielce

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Kielce
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Kielce ist die eine Großstadt im südlichen Zentralpolen und Hauptstadt der Woiwodschaft Heiligkreuz. Die Universitätsstadt liegt an der Silnica, einem Nebenfluss der Nida, am Fuße des Heiligkreuzgebirges. Historisch gehört sie zu Kleinpolen (Woidodschaft Sandomir) und stand lange Zeit im Eigentum der Krakauer Bischöfe. In Polen ist sie insbesondere als Messestadt bekannt.

Stadtteile[Bearbeiten]

Rathausplatz
Platz der Künstler
Fussgängerzone
Ausläufer des Heiligkreuzgebirges
  • Altstadt
  • Baranówek
  • Barwinek
  • Białogon
  • Biesak
  • Bocianek
  • Bukówka
  • Cedro Mazur
  • Cegielnia
  • Centrum
  • Osiedle Chęcińskie
  • Czarnów
  • Dąbrowa
  • Dobromyśl
  • Domaszowice Wikaryjskie
  • Dyminy
  • Herby
  • Jagiellońskie
  • Karczówka
  • Łazy
  • Na Stoku
  • Nowy Folwark
  • Niewachlów
  • Jana Czarnockiego
  • Jana Kochanowskiego
  • Ostra Górka
  • Pakosz
  • Panorama
  • Piaski
  • Pietraszki
  • Pod Dalnią
  • Podhale
  • Podkarczówka
  • Pod Telegrafem
  • Posłowice
  • Sady
  • Sandomierskie
  • Sieje
  • Sitkówka
  • Skrzetle
  • Słoneczne Wzgórze
  • Słowik
  • Szydłówek
  • Ślichowice
  • Świętokrzyskie
  • Uroczysko
  • Wielkopole
  • Wietrznia
  • Zacisze
  • Zagórska
  • Zagórze
  • Zalesie
  • Związkowiec

Hintergrund[Bearbeiten]

Kielce 1863
Kielce 1914
Kielce 1920er Jahre
modernes Messegelände

Dem Entstehungsmythos nach wurde Kielce von Mieszko gegründet, nachdem dieser nach einer langen Jagd in den Wäldern des Heiligkreuzgebirges auf einer Auwiese an einer Quelle einschlief. Im Traum soll ihm der Heilige Adalbert erschienen sein, der ihn hieß, hier eine Kirche und Siedlung zu errichten. Der Name soll sich vom polnischen Wort für Blumenblühten, die sich zahlreich auf der Wiese befanden, herleiten.

Tatsächlich ist die ursprünglich romanische Adalbertskirche die älteste Kirche der Stadt, auch wenn sie heute in ihrer barockisierten Form erscheint. Im Jahr 1081 war die erste urkundliche Erwähnung von Kielce und bereits um 1100 kam der Ort an die Krakauer Bischöfe. 1171 wurde die Kollegiatskirche errichtet. 1227 erhielt Kielce das Stadtrecht. Im 13. Jahrhunderts litt die Stadt unter dem Einfall der Tataren in Polen. Allerdings erholte sie sich schnell wieder. 1364 wurde die Stadt nach dem Magdeburger Stadtrecht neugegründet. 1496 erhielt die Stadt ihr Wappen durch den Kardinal und Erzbischof von Gnesen Friedrich Jagiello. Die goldenen Buchstaben CK bedeuten Civitas Kielcensis, zu deutsch Bürgerschaft von Kielce. Durch die Entwicklung des Eisenerzbergbaus im Heiligkreuzgebirge wuchs Kielce im 16. und 17. Jahrhundert schnell. Der Zustrom von Italienern, Ungarn, Deutschen und Slowaken prägte die Stadt. Die Stadt erhielt während dieser Zeit ein den frühbarocken Bischofspalast, die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, ein Bernhardinerkloster und ein Krankenhaus. Der Polnisch-Schwedische Krieg und die nachfolgenden Wirren durch Plünderungen und Seuchen stoppten die positive Entwicklung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 1662 wurde die Stadt von den rebellierten polnischen Truppen besetzt, die sich gegen König Johann II. Kasimir erhoben. 1789 ging Kielce von den Krakauer Bischöfen an die Polnische Republik über. Durch die Dritte Teilung Polens fiel Kielce 1795 an die Habsburger und wurde an Galizien angegliedert. Im Jahr 1800 verwüstete ein verherender Brand die Innenstadt. 1805 wurde die Stadt Bischofssitz. 1809 kam Kielce zum napoleonischen Herzogtum Warschau und nach dem Wiener Kongress ab 1815 als zum russischen Kongresspolen. Kielce gewann im Jahr 1816 gegen Miechów, Pilica und Pińczów als Kandidat für die neue Hauptstadt der Woiwodschaft Krakau, nachdem die Republik Krakau mit Krakau ausgegliedert wurde. Im gleichen Jahr wurde die Bergbau-Universität Kielce gegründet. 1828 entstand das berüchtigte zaristische Gefängnis für politisch Verfolgte. 1837 wurde die evangelisch-augsburgische Gemeinde in Kielce aus Radom ausgegliedert. Der Aufschwung am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts machte sich in Kielce vor allem durch den Anschluss an das polnische Eisenbahnnetz 1885 bemerkbar. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Kielce im wieder entstandenen Polen Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft. Nach dem deutschen Überfall auf Polen kam Kielce an das Generalgovernement. Die SS richtet 1941 das jüdische Ghetto Kielce ein. Dessen Bewohner wurden in drei großen Transporten ins Vernichtungslager Treblinka deportiert. Das umliegende Heiligkreuzgebirge war ein wichtiges Zentrum des polnischen Widerstandes, so zum Beispiel der Hubalczycy. Im Verlauf der Weichsel-Oder-Operation wurde Kielce Anfang 1945 von der Roten Armee eingenommen und wurde nach dem Krieg erneut Hauptstadt der Woiwodschaft Kielce 1974 wurde die Technische Hochschule Kielce und 1993 die Hochschule für Wirtschaft und Handel Kielce gegründet. 2011 folgte die Jan Kochanowski Universität.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Kielce
Zentraler Omnibusbahnhof

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Internationale Flughäfen gibt es in allen sechs angrenzenden Woiwodschaften. Kielce selbst hat keinen internationalen Flughafen. Der nächstgelegene befindet sich bei Krakau (Flughafen Krakau).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Kielce liegt an einer Regionalstecke von Warschau nach Krakau. Die Züge bedienen vor allem den lokalen Verkehr. Die meisten Verbindungen gibt es mit Krakau, Warschau und Tschenstochau. Einmal pro Tag gibt es auch direkte Verbindungen nach Hel über Danzig und Warschau.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Regionalbusse fahren nach Krakau, Warschau und Lublin sowie die umliegenden Ortschaften.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Schnellstraße S7 verbindet Kielce mit Krakau und Nowy Targ im Süden sowie Warschau und Danzig im Norden. Die Schnellstraße Schnellstraße S12 führt nördlich an Kielce vorbei und die Schnellstraße S74 verläuft von Sulejów im Nordwesten über Kielce nach Nisko im Südosten.

Fernstraße[Bearbeiten]

Die Landesstraße 73 führt von Kielce nach Jasło im Süden. Die Landesstraße 74 führt von Wieluń im Westen über Kielce nach Hrubieszów.

Straße Woiwodschaft[Bearbeiten]

Die Woiwodschaftsstraße DW761 verbindet Kielce mit Piekoszów, die Woiwodschaftsstraße DW762 mit Małogoszcz, die Woiwodschaftsstraße DW764 mit Tuszów Narodowy und die Woiwodschaftsstraße DW786 mit Tschenstochau.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Zentrum kann man recht gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. 56 Buslinien fahren auch während der Nacht die weiter entfernteren Stadtteile an.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bischofspalast
Kathedrale
Adalbertkirche
Schlossgarten
Marktplatz
Sienkiewicz Straße
Stadtpark
Naturreservat Kadzielnia

Paläste und Palais[Bearbeiten]

  • 1 Bischofspalast. Bischofspalast in der Enzyklopädie Wikipedia Bischofspalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBischofspalast (Q586771) in der Datenbank Wikidata. frühbarocker Palast, heute Nationalmuseum.
  • 2 Zieliński-Palast. Zieliński-Palast in der Enzyklopädie Wikipedia Zieliński-Palast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZieliński-Palast (Q198985) in der Datenbank Wikidata. Palast aus dem 19. Jahrhundert.
  • Laszczyk Herrenhaus. spätbarockes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert.
  • Karsch Palais. klassizistes Palais aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Kirchen[Bearbeiten]

  • 3 Marienkathedrale. Marienkathedrale in der Enzyklopädie Wikipedia Marienkathedrale im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarienkathedrale (Q9167763) in der Datenbank Wikidata. romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert, gotisiert und barockisiert.
  • 4 Adalbertkirche. Adalbertkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Adalbertkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdalbertkirche (Q11747611) in der Datenbank Wikidata. romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert, barockisiert.
  • Dreifaltigkeitskirche. barocke Kirche aus dem frühen 17. Jahrhundert.
  • Karlskirche. barocke Kirche aus dem frühen 17. Jahrhundert.
  • evangelische Dreifaltigkeitskirche. klassizistische Kirche aus dem frühen 19. Jahrhundert.
  • orthodoxe Marienkirche. byzantnischeKirche aus dem frühen 20. Jahrhundert.
  • Marienkapelle. klassizistische Kirche aus dem frühen 19. Jahrhundert.
  • Heiligkreuzkirche. neugotische Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Klöster[Bearbeiten]

  • Bernhardinerkloster, auf dem Karczowka-Hügel. frühbarockes Kloster aus dem 17. Jahrhundert.

Synagogen[Bearbeiten]

  • Große Synagoge. Synagoge aus dem frühen 20. Jahrhundert.
  • Herszl Zagajski Synagogeue

Friedhöfe[Bearbeiten]

  • Alter Friedhof. aus dem späten 18. Jahrhundert.
  • Jüdischer Friedhof. aus dem 19. Jahrhundert.

Parkanlagen[Bearbeiten]

  • Italienischer Garten. frühbarocker Schlossgarten des Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert.
  • Staszic Park. Parkanlage aus dem frühen 19. Jahrhundert, benannt nach Stanisław Staszic.

Naturreservate[Bearbeiten]

  • Naturreservat Kadzielnia. Naturreservat im Steinbruch.
  • Naturreservat Biesak-Białogon
  • Naturreservat Karczówka
  • Naturreservat Ślichowice, bekannt nach Jan Czarnocki
  • Naturreservat Wietrznia, benannt nach Zbigniew Rubinowski

Denk- und Mahnmäler[Bearbeiten]

  • 5 Ehemaliges Gefängnis. Ehemaliges Gefängnis in der Enzyklopädie Wikipedia Ehemaliges Gefängnis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEhemaliges Gefängnis (Q1272603) in der Datenbank Wikidata. Gefängnis von 1828 bis 1956 diente dem Zarenreich, den Nationalsozialisten und den Stalinisten zur Verfolgung politischer Gefangener.
  • Liebesdenkmal
  • Nepomukdenmal
  • Staszic-Büste

Plätze[Bearbeiten]

  • Marktplatz. Markt aus dem Mittelalter.
  • Künstlerplatz. Platz aus dem 19. Jahrhundert.
  • Freiheitsplatz
  • Marienplatz

Straßen[Bearbeiten]

  • Sienkiewicz Straße. um 1820 angelegt, Bebauung aus dem 19. Jahrhundert, heute Flaniermeile.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Das nahegelegenen Heiligkreuzgebirge lädt zum Wandern und Wintersport ein.

Museen[Bearbeiten]

  • Nationalmuseum im Bischofspalast
  • Spielzeugmuseum
  • Diözesanmuseum
  • Stadtmuseum
  • Żeromski-Museum
  • Geologisches Museum
  • Zentrum der Geologie
  • Freilichtmuseum
  • Gefängnismuseum
  • Kathedralmuseum

Theater[Bearbeiten]

  • 1 Żeromski Theater Żeromski Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Żeromski Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsŻeromski Theater (Q9356204) in der Datenbank Wikidata
Żeromski Theater

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Chochla Bar
  • Pizza Pod Trójką
  • Pizza Pacman
  • Pizza Fast
  • Saray Kebab

Mittel[Bearbeiten]

  • GREEN Mała Restauracja
  • Lemon Tree
  • Calimero Café
  • Pieprz i Bazylia
  • Solna 12
  • Monte-Carlo
  • Cukiernia Dorotka

Gehoben[Bearbeiten]

  • YAMI YAMI SUSHI
  • Green Diet Buffet
  • Grande Cozze

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Hotel Sill
  • Apartamenty Lustrzany i Niebiański
  • Hostel-Art

Mittel[Bearbeiten]

  • ibis Kielce Centrum
  • Apartamenty Złota 15
  • Hotel "TARA"
  • Podomek

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hotel Bristol
  • Hotel Versal
  • Grand Hotel Kielce
  • Binkowski Hotel
  • Qubus Hotel Kielce

Sicherheit[Bearbeiten]

Es ist recht sicher.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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