Krakau/Westen

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Zwierzyniec
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Der Westen von Krakau umfasst die im 19. Jahrhundert angelegten Stadtviertel entlang der Ringstraße rund um die Altstadt sowie die weiter außen gelegenen Bezirke Krowodrza, Prądnik Biały, Bronowice und Zwierzyniec. Der letztgenannte ist der grünste und exklusivste Stadtteil Krakaus, bekannt für seine Villenviertel. Hier befinden sich zahlreiche Villen, Schlösser und Klöster.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Westen

Zu den Vierteln der westlichen Innenstadt zählen (innerhalb der Ringstraße):

  • Kleparz – von Kasimir dem Großen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründete Stadt nördlich der Altstadt. Auf den Marktplätzen finden Märkte mit frischen regionalen Produkten statt.
  • Piasek – im Mittelalter Garbary genannt, befand sich hier ab dem 14. Jahrhundert das Gerberviertel vor den westlichen Toren der Altstadt, das eigene Stadtrechte und ein eigenes Rathaus hatte. In der Barockzeit entstanden hier zahlreiche Klöster und Kirchen.
  • Nowy Świat – die „Neue Welt“ liegt westlich der Altstadt und nördlich der Weichsel auf ehemals sumpfigem Gebiet. Die Architektur aus dem 19. Jahrhundert ist von Historismus und Jugendstil geprägt.

Weiter außen liegen die Bezirke:

  • Prądnik Biały (IV. Bezirk) – ist ebenfalls durch hohe Wohnbebauung geprägt. Das Palais der Krakauer Bischöfe mit dazugehörendem Park ist erhalten und beherbergt ein Kulturzentrum mit gutem Restaurant im Kellergewölbe unter dem Palais.
  • Krowodrza (V. Bezirk) – entstand im 19. Jahrhundert aus der Eingemeindung zahlreicher Dörfer und wurde mit Architektur der vorletzten Jahrhundertwende bebaut. Hier befindet sich ein Sommerpalast der polnischen Könige aus der Renaissance, das österreichische Fort Kleparz, mehrer Villen aus der Gründerzeit, zahlreiche Parkanlagen aus dem vorletzten Jahrhundert, das Fußballstadion von Wisła Kraków und die Studentenstadt.
  • Bronowice (VI. Bezirk) – war ein großes Dorf, das um die vorletzte Jahrhundertwende durch das Theaterstück „Hochzeit“ von Stanisław Wyspiański polenweit Bekanntheit erlangte und seither mit der Epoche des Jungen Polens in Verbindung gebracht wird. Aus dieser Zeit sind mehrere Gutshöfe erhalten, ebenso wie Restr österreichischer Forts.
  • Zwierzyniec (VII. Bezirk) – zu deutsch „Tiergarten“ – ist der grünste und exklusivste Stadtteil Krakaus. Hier befinden sich die Villenviertel, die teilweise bis in die Renaissance zurück reichen, und Schlösser am Stadtwald Las Wolski, die aufgeschütteten Aussichtshügel, österreichische Forts, mittelalterliche und barocke Kirchen und Klöster, Weinberge über der Weichsel, der Zoologische Garten und die zentrale Stadtwiese Błonia.

Anreise[Bearbeiten]

Der Stadteil liegt westlich der Innenstadt flussaufwärts von Wawel unmittelbar östlich des Flughafen Krakau und der Autobahn Autostrada A4. Anreisen kann man mit öffentlichen Verkehrmitteln, mit dem Auto, per Pedes oder mit dem Ausflugsschiff/Wassertram. Westlich der Autobahn liegen die Badeseen in Kryspinów und die gleichnamige Karsthöhle.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Westliche Innenstadt[Bearbeiten]

Grunwalddenkmal
  • 1 August-Witkowski-Lyzeum (V Liceum Ogólnokształcące im. Augusta Witkowskiego), ul. Studencka 12. August-Witkowski-Lyzeum in der Enzyklopädie Wikipedia August-Witkowski-Lyzeum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAugust-Witkowski-Lyzeum (Q9368039) in der Datenbank Wikidata. Das prächtige Schulgebäude im Neorenaissance-Stil wurde 1893–95 für die unter Kaiser Franz Joseph gegründete Oberrealschule erbaut. Seit 1921 trägt sie den Namen des Physikers August Witkowski. Zahlreiche prominente Krakauer gingen hier zur Schule, z. B. der Außenminister Józef Beck, die Regisseurin Małgorzata Szumowska und die Schauspielerin Alicja Bachleda-Curuś.
  • 2 Kossakówka, pl. Juliusza Kossaka 4 (Stadtteil Nowy Świat, etwas abseits der aleja Zygmunta Krasińskiego). Kossakówka in der Enzyklopädie Wikipedia Kossakówka im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKossakówka (Q6433412) in der Datenbank Wikidata. Ehemaliger Adelssitz der Familie Kossaków, 1851 erbaut im neogotischen Stil. In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war hier ein Treffpunkt der Krakauer Intellektuellen und Künstler.
  • 3 Grunwalddenkmal. Grunwalddenkmal in der Enzyklopädie Wikipedia Grunwalddenkmal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGrunwalddenkmal (Q11823211) in der Datenbank Wikidata. Reiterstandbild des polnisch-litauischen Königs Władysław II. Jagiełło, der 1410 in der Schlacht bei Grunwald bzw. Tannenberg die Truppen des Deutschen Ordens besiegte. Das Denkmal wurde 1910 zum 500. Jahrestag der Schlacht errichtet und ist von Antoni Wiwulski entworfen.
  • 4 Jan-Matejko-Platz (Plac Jana Matejki). Jan-Matejko-Platz in der Enzyklopädie Wikipedia Jan-Matejko-Platz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJan-Matejko-Platz (Q11819069) in der Datenbank Wikidata. Platz unmittelbar nördlich der Altstadt (hinter der Barbakane) in Kleparz. Er ist nach dem Maler Jan Matejko benannt. Der Platz war bis ins 19. Jahrhundert ein Teil des Marktes von Kleparz, dann wurde dieser durch den Bau der Kunstakademie und der Eisenbahndirektion in zwei Teile geteilt. An dem Platz befindet sich die Florianskirche, an der die traditionelle Krönungsprozession der polnischen Könige begann. Auf dem Platz steht das Grunwalddenkmal.
  • 5 Marktplatz Kleparz (Rynek Kleparski). Marktplatz Kleparz in der Enzyklopädie Wikipedia Marktplatz Kleparz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarktplatz Kleparz (Q9324454) in der Datenbank Wikidata. mittelalterlicher Marktplatz der ehemals selbständigen Stadt Kleparz. Von deren Gründung im 14. Jahrhundert bis zum Bau der Kunstakademie und der Eisenbahndirektion im 19. Jahrhundert war er weitaus größer als heute, fast so groß wie der Hauptmarkt des benachbarten Krakau. Der noch erhaltene Teil des Marktes hat eine längliche Form und ist mit zahlreichen festen Marktständen bebaut.
  • 6 Europeum. Europeum in der Enzyklopädie Wikipedia Europeum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEuropeum (Q11801618) in der Datenbank Wikidata. Europäische Kunst im gotischen Alten Speicher mit Kunstwerken von der Spätgotik bis zum Barock und der Klassik, unter anderem von Paolo Veneziano, Pieter Brueghel dem Jüngeren, Lucas Cranach dem Jüngeren, Lorenzo Lotto, Nicolaes Maes, Cornelis de Vos und Bertel Thorvaldsen.
  • 7 Józef-Mehoffer-Haus, Casa Mehoffer ulicy Krupniczej 26. Józef-Mehoffer-Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Józef-Mehoffer-Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJózef-Mehoffer-Haus (Q1715072) in der Datenbank Wikidata. Das Museum in der Altstadt ist dem Maler Józef Mehoffer gewidmet.
  • 9 Museum der Buntglasfenster, al. Krasińskiego 23, 31-111 Kraków. E-Mail: . Museum der Buntglasfenster in der Enzyklopädie Wikipedia Museum der Buntglasfenster im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum der Buntglasfenster (Q6944430) in der Datenbank Wikidata. Das Museum stellt Buntglasfenster vom Mittelalter bis zur Moderne mit Schwerpunkt auf dem Jugendstil aus.

Krowodrza[Bearbeiten]

Jordan-Park
  • 10 Königsschloss Łobzów. Königsschloss Łobzów in der Enzyklopädie Wikipedia Königsschloss Łobzów im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigsschloss Łobzów (Q11814791) in der Datenbank Wikidata. Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert. Mehrfach umgebaut.
  • 11 Bastion Kleparz (Bastion III „Kleparz“). Bastion Kleparz in der Enzyklopädie Wikipedia Bastion Kleparz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBastion Kleparz (Q4868350) in der Datenbank Wikidata. Bestandteil der österreichischen Festung Krakau aus den 1850er-Jahren.
  • 12 Nationalmuseum – Hauptgebäude, Edificio principale (Gmach Głowny): Al. 3 Maja 1, 30-062. Nationalmuseum – Hauptgebäude in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalmuseum – Hauptgebäude im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalmuseum – Hauptgebäude (Q3719164) in der Datenbank Wikidata. In mehrere Sammlungen gegliedert mit über einer Million Kunstwerken.
  • 13 Pommernstraßemuseum. Pommernstraßemuseum in der Enzyklopädie WikipediaPommernstraßemuseum (Q11795913) in der Datenbank Wikidata. Das Museum im Gestapo-Folterkeller ist der Geschichte Krakaus von 1939 bis 1956 während der NS-Besatzung und des Stalinismus gewidmet.
  • 14 Jordan-Park, zwischen aleja 3 Maja und ul. Reymonta. Jordan-Park in der Enzyklopädie Wikipedia Jordan-Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJordan-Park (Q11811579) in der Datenbank Wikidata. Die westlich der Altstadt gelegene Parkanlage schließt sich nördlich an die Błonia an. Sie wurde 1889 auf Initiative von Henryk Jordan am Ort einer ehemaligen Landesgartenschau angelegt. Es gibt einen Teich mit Tretbooten, Ausflugscafés sowie zahlreiche Büsten, die an bedeutende polnische Persönlichkeiten erinnern.

Zwierzyniec[Bearbeiten]

Der Stadtteil ist sehr grün. Besonders sehenswert sind:

  • 19 Zwierzyniec-Haus. Zwierzyniec-Haus in der Enzyklopädie WikipediaZwierzyniec-Haus (Q5101529) in der Datenbank Wikidata. Das Museum ist die Rekonstuktion eines typischen Wohnhauses des Randbereichs Krakaus aus dem 19 Jahrhundert.
  • 20 Błonia. Błonia in der Enzyklopädie Wikipedia Błonia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBłonia (Q2358590) in der Datenbank Wikidata. Eine große Grünfläche westlich der Altstadt, die König Kazimierz der Große um die Mitte des 14. Jahrhunderts den Krakauer Bürgern zur Viehhaltung schenkte. Seitdem durfte die Fläche nicht bebaut werden und dies blieb so bis heute.
  • Villenviertel Wola Justowska mir Renaissance-Villa Villa Decius
  • romanisch-gotisches Norbertanerinnenkloster
  • mittelalterliches Dorf Salvator mit gleichnamiger romanischer Kirche
  • auf dem wunderschön am Osthang des Wolski-Walds gelegenen kleinen Salvator-Friedhof sind zahlreiche berühmte Persönlichkeiten Krakaus begraben, unter anderem Andrzej Wajda und Stanisław Lem
  • der Landschaftsschutzpark Tyniec-Bielany
  • historische Häuser und Villen
  • Stadtwälder

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern und Fahrradfahren sind beliebt.

  • 1 Teatr Bagatela. Das Theater Bagatela von 1918 befindet sich am Planty-Park unmittalbar nordöstlich der Altstadt. Es ist nach Dichter Tadeusz Boy-Żeleński benannt.
  • 2 Teatr STU. Das Theater STU von 1966 befindet sich an den Dichteralleen.
  • 3 Teatr Groteska. Das Theater Groteska von 1945 befindet sich an den Dichteralleen und entstand zunächst als Puppentheater für Kinder.
  • 4 Teatr KTO. Das Theater KTO von 1977 entstand zunächst als Studententheater, das auf öffentlichen Plätzen auftrat.
  • 5 Teatr Ludowy. Das Volkstheater von 1955 entstand im neuen stalinistischen Stadtteil Nowa Huta.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Galeria Bronowice. Galeria Bronowice in der Enzyklopädie Wikipedia Galeria Bronowice im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaleria Bronowice (Q19400627) in der Datenbank Wikidata. Große Shoppingmall im Nordwesten Krakaus.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Bar Smak, Karmelicka 10. Tel.: +48 (0)12 431 21 49. Kleines Lokal mit nur wenigen Plätzen, rasch überfüllt, aber sehr gute polnische Hausmannskost zu günstigen Preisen mit großen Portionen. Geöffnet: täglich 11-22 Uhr. Preis: Hauptspeisen ab 8 Zł., nur Barzahlung.

Unterkunft[Bearbeiten]

Siehe den entsprechenden Abschnitt im Stadtartikel Krakau.


Weblinks[Bearbeiten]

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