Krakau-Tschenstochauer Jura

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Prądnik-Tal

Der Krakau-Tschenstochauer Jura ist ein Gebirgszug im südlichen Polen. Die Region ist Teil der Woiwodschaften Kleinpolen, Schlesien und Łódź. Der Jura grenzt im Norden an die polnische Tiefebene, im Osten an das Heiligkreuzgebirge, im Süden an das Weichseltal und im Westen an das oberschlesische Hochland und erstreckt sich von Wieluń über Tschenstochau bis nach Krakau. Der höchste Berg ist knapp 600 m hoch. Das Gebirge ist von Kalksteinen geprägt und hat zahlreiche Karsterscheinungen (Tropfsteinhöhlen, Steilwände etc.) sowie die einzige Wüste Mitteleuropas (Pustynia Błędowska). Die Juragipfel sind mit einer Reihe von Burgen und Schlössern bebaut, den so genannten Adlerhorsten, die seit dem 14. Jahrhundert eine schnelle Kommunikation mit Licht und Rauchzeichen von Krakau bis nach Tschenstochau ermöglichten. Der Jura wird teilweise durch den Nationalpark Ojców geschützt.

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Krakau-Tschenstochauer Jura
Weicheldurchbruch bei Tyniec
Blick Richtung Hohe Tatra
Bobolice
Olsztyn
Pieskowa Skała

Der Krakau-Tschenstochauer Jura ist ein 80 km langer Gebirgszug, der sich in folgende Regionen einteilen lässt:

  • Tschenstochauer Hochebene
  • Olkusz-Hochebene
  • Krzeszowice-Graben
  • Tenczyn-Rücken

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Olsztyn wikipedia commons wikidata
  • 2 Mirów wikipedia commons wikidata
  • 3 Bobolice internet wikipedia commons wikidata
  • 4 Ogrodzieniec internet wikipedia commons wikidata
  • 5 Pilica internet wikipedia commons wikidata
  • 6 Smoleń wikipedia commons wikidata
  • 7 Wolbrom internet wikipedia commons wikidata
  • 8 Sławków internet wikipedia commons wikidata
  • 9 Olkusz internet wikipedia commons wikidata
  • 10 Rabsztyn wikivoyage wikipedia commons wikidata
  • 11 Skała internet wikipedia commons wikidata
  • 12 Ojców internet wikipedia commons wikidata
  • 13 Korzkiew wikipedia commons wikidata
  • 14 Krzeszowice internet wikipedia commons wikidata
  • 15 Rudno wikipedia commons wikidata
  • 16 Babice wikipedia commons wikidata

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Natur[Bearbeiten]

Schauhöhlen[Bearbeiten]

Wüsten[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Imternationale Flughäfen befinden sich nördlich der Beskiden bei

Es gibt Billigflieger, die dem deutschsprachiger Raum nach Kattowitz fliegen, wie beispielsweise Wizzair (fliegt Kattowitz von Dortmund (2x täglich), Frankfurt-Hahn und Köln-Bonn aus an) und Germanwings (fliegt Kattowitz von Düsseldorf aus an). Lufthansa fliegt von Kattowitz nach Frankfurt am Main (3x täglich). Die Öffnungszeiten des Flughafens Kattowitz sind sieben Tage pro Woche von 4.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Der Flughafen Krakau kann aus Deutschland mit Ryanair aus Dortmund, mit Germanwings aus Stuttgart und mit Lufthansa aus Frankfurt am Main und München (je 3x täglich) erreicht werden. Eurowings fliegt zudem nach Hamburg und Zürich.

Vom Flughafen Kattowitz besteht ein Bus-Shuttle-Service nach Krakau (Matuszek Transfer und Pyrzowice Express), die Fahrzeit beträgt 90 Minuten.

Man kann auch ein Auto in Katowice Flughafen mieten. Die Liste der Vermieter finden Sie hier: Rent-a-car. Vom Flughafen auf die Autobahn S1 und dann die DK88 nach Olkusz nehmen.

Bahn und Bus[Bearbeiten]

Die Anreise mit der Bahn wird meistens über Krakau oder Kattowitz erfolgen. Kleinere Orte sind nur mit dem Bus erreichbar.

Straße[Bearbeiten]

Der Südrand der Jura wird von der Autobahn Autostrada A4 tangiert, die von der deutsch-polnischen Grenze durchgehend bis zum Jura führt. Die Anreise von Görlitz nimmt bei ruhiger Verkehrslaga ca. drei bis vier Stunden in Anspruch. Am Nordwestrand des Jura verläuft die Autobahn Autostrada A1 in Nord-Süd-Richtung. Durch den Jura verlaufen zahlreiche Landstraßen von Krakau nach Kattowitz bzw. Tschenstochau, viele kreuzen sich in Olkusz.

Mobilität[Bearbeiten]

Busse fahren die meisten Orte im Jura an. Am flexibelsten ist man jedoch mit einem eigenen fahrbaren Untersatz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Nationalpark Ojców liegt im nördlichen Teil Kleinpolens 16 km nördlich von Krakau, im Krakau-Tschenstochauer Jura. Der Park umfasst die Täler zweier kleiner Flüsse - Prądnik und Saspowka sowie anliegende Bereiche der Jura-Hochebene. Es ist der kleinste Nationalpark in Polen. Die geologische Basis des Parkgebiets besteht aus Jura-Kalkstein. Infolge der Einwirkung von Karstwasser in den Ojców-Tälern ist eine seltsame Landschaft entstanden, unterbrochen von steilwandigen Schluchten von bis zu 120 m Tiefe mit unterschiedlichen Felsformen und Restbergen. Im Parkgebiet befinden sich ca. 400 Höhlen und andere Karstformationen, wie Vauclusequellen, Kerbtäler, Karstflächen und -trichter. Die Anzahl der Tierarten wird auf 12.000 geschätzt. Zu den hier vorkommenden Säugetieren gehören der Dachs, die Haselmaus, das Hermelin, Biber und die Fledermäuse, von denen viele in den hiesigen Höhlen leben. Die ältesten Spuren der Anwesenheit des Menschen in diesem Gebiet stammen aus der Späteren Steinzeit und sind rund 120 000 Jahre alt. Im Parkgebiet befinden sich zahlreiche Architektur-Denkmäler. Dazu gehören u.a. das gut erhaltene Renaissance-Schloss in Pieskowa Skała und die Ruinen eines gotischen Schlosses in Ojców. Beide gehörten einst zu einem mittelalterlichen Verteidigungssystem, das die südwestliche Grenze Polens schützte. Angesichts der Nähe Krakaus wird der Park von zahlreichen Touristen besichtigt, die eine reiche Infrastruktur zu ihrer Verfügung haben (Museum, Wege, Unterkünfte, usw.).

Die höchsten Gipfel:

Aktivitäten[Bearbeiten]

Durch Krakau-Tschenstochauer Jura zieht sich der 183km lange Wanderweg der Adlerhorst-Burgen. Er verläuft von Krakau nach Tschenstochau.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern und Klettern ist im Frühjahr, Sommer und Herbst beliebt.

Küche[Bearbeiten]

Aufgrund der zahlreichen Wälder ist die regionale Küche auf frische Waldfrüchte, Wild und Fisch spezialisiert.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zu Polen.

Weblinks[Bearbeiten]

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