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Zgorzelec

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Zgorzelec z dachu.jpg
Zgorzelec
WoiwodschaftNiederschlesien
Einwohner
31.359 (2015)
Höhe
209 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Polen
Reddot.svg
Zgorzelec

Zgorzelec ist eine Stadt im Westen Polens und Schwesterstadt von Görlitz.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt entstand 1945 durch die Abtrennung der Teile von Görlitz, die östlich der Neiße liegen. Heute hat die Stadt ca. 31.000 Einwohner.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Zgorzelec

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstegelegenen Verkehrsflughäfen sind Dresden (105 km), Wrocław (160 km) und Berlin-Schönefeld (210 km).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Dresden kann man dreimal am Tag (frühmorgens, mittags und abends) mit dem Trilex-Express Richtung Breslau direkt nach Zgorzelec fahren, die Fahrt dauert ca. 1:20 Std. Ansonsten gibt es im Zweistundentakt eine Umsteigeverbindung über Görlitz. Dort besteht Anschluss an Regionalzüge Richtung Jelenia Góra, die nach 4 Minuten den Bahnhof Zgorzelec erreichen. Insgesamt ist man so von Dresden rund 1½ Stunden unterwegs, von Bautzen 45 Minuten.

Von Cottbus gibt es ebenfalls im Zweistundentakt eine Verbindung mit der Ostdeutschen Eisenbahn via Görlitz, die 1:40 Std. dauert. Von Berlin ist man mit Umsteigen in Cottbus und Görlitz gut drei Stunden unterwegs.

Von polnischer Seite erreicht man Zgorzelec wiederum dreimal pro Tag direkt aus Breslau (Fahrtzeit 2:10 bis 2:25 Std.) über Legnica (1:25 Std). Weitere Verbindungen aus Breslau erfordern ein Umsteigen in Węgliniec oder Legnica, die Fahrtzeit ist jedoch dank abgestimmter Umsteigezeiten fast gleich.

Weitere innerpolnische Verbindungen gibt es zweistündlich mit Zügen der regionalen Koleje Dolnośląskie (KD) aus Jelenia Góra, die Fahrt dauert 1:40 Std. Dreimal am Tag fährt ein Regionalzug aus Zielona Góra (2:25 Std.), je einmal am Tag aus Zagan (2 Std).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Buslinie P der Verkehrsgesellschaft Görlitz fährt Mo-Fr stündlich (von 6.30 bis 17.30 Uhr), am Wochenende nur sechsmal pro Tag, vom Görlitzer Bahnhof und Demianiplatz in der Altstadt über die Grenze nach Zgorzelec, wo sie u. a. am Kulturhaus (Gedenkhalle), am Busbahnhof, in der ulica Langiewicza und am Bahnhof Zgorzelec Miasto hält. Endhaltestelle ist am Real-Markt. Die Fahrt vom Bahnhof Görlitz zum Kulturhaus Zgorzelec dauert 12 Minuten. Es gelten die Euro-Neiße-Tickets des ZVON. Fahrplan

Flixbus bietet direkte Fernbusverbindungen von Warschau (7½ Std.) und Breslau (2:45 Std., nur nachts) nach Zgorzelec an. Die Haltestelle befindet sich am Busbahnhof, ul. Dąbrowskiego 4 (Nähe Bonifatiuskirche). Will man von deutscher Seite mit dem Fernbus anreisen, muss man nach Görlitz (Haltestelle am Bahnhof) fahren und dann mit Stadtbus Linie P, Regionalbahn oder zu Fuß (gut 2 km) die Grenze überqueren.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Zgorzelec liegt an der polnischen Autobahn A4 (Breslau–Dresden), die eine Fortsetzung der deutschen A4 (Dresden–Görlitz) ist.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Zu Fuß[Bearbeiten]

Von der deutschen Schwesterstadt kann man einfach zu Fuß über eine der Neißebrücken nach Zgorzelec spazieren: Entweder über die 2003–04 wiederhergestellte Altstadtbücke, die nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist; oder einen Kilometer weiter südlich über die Brücke der Freundschaft zwischen Stadtpark/Stadthalle Görlitz und Park Andrzeja Błachańca/Kulturhaus Zgorzelec.

Wer weit wandern will, kann auf dem Ökumenischen Pilgerweg Mitteldeutschland entlang der mittelalterlichen Via Regia (Teil des Jakobswegs) von Bautzen, Leipzig oder gar Erfurt hierher gelangen.

Mobilität[Bearbeiten]

Mit der Schwesterstadt Görlitz ist Zgorzelec unter anderem durch eine Fußgängerbrücke verbunden, die 2004 eröffnet wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wohnhaus von Jakob Böhme
  • 1 Jakob-Böhme-Haus, Ulica Daszynskiego 12. Ehemaliges Wohnhaus des Philosophen Jakob Böhme (1575–1624).
Oberlausitzer Gedenkhalle – Kulturhaus der Stadt
  • 1 Oberlausitzer Gedenkhalle (Miejski Dom Kultury w Zgorzelcu, Ruhmeshalle), ul. Parkowa 1, 59-900 Zgorzelec. Tel.: +48 75 77 52 415, Fax: +48 75 77 56 059, E-Mail: . Oberlausitzer Gedenkhalle in der Enzyklopädie Wikipedia Oberlausitzer Gedenkhalle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOberlausitzer Gedenkhalle (Q2010087) in der Datenbank Wikidata. Die Oberlausitzer Gedenkhalle wurde 1898–1902 zu Ehren der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. erbaut und beherbergte bis 1945 das Kaiser-Friedrich-Museum mit Gemäldegalerie und Abteilung für Heimatkunde. Heute ist sie das Kulturhaus der Stadt Zgorzelec. Mit ihrem Säulenportal und Kuppel erinnert die Halle etwas an eine verkleinerte Ausgabe des Berliner Reichstagsgebäudes.
  • Kursächsische Postmeilensäule. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Dreiradenspeicher Zgorzelec. Dreiradenspeicher Zgorzelec in der Enzyklopädie Wikipedia Dreiradenspeicher Zgorzelec im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDreiradenspeicher Zgorzelec (Q1258049) in der Datenbank Wikidata. Geöffnet: 14. März bis 31. Dezember: Mi-So. Preis: € 2,00 (Kinder bis 14 Jahre: € 1,00). - Für die Führung ist eine 7-tägige Voranmeldung notwendig
  • Wasserturm Zgorzelec. Geöffnet: 14. März bis 31. Dezember: Mi-So. Preis: € 2,00 (Kinder bis 14 Jahre: € 1,00). - Für die Führung ist eine 7-tägige Voranmeldung notwendig
  • 4 Stellmacherhaus (Dom Kołodzieja bzw. Zagroda Kołodzieja). Stellmacherhaus in der Enzyklopädie Wikipedia Stellmacherhaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStellmacherhaus (Q2342275) in der Datenbank Wikidata. Oberlausitzer Umgebindehaus aus dem Jahr 1822, das ursprünglich in Wigancice Żytawskie (Weigsdorf) in der Nähe von Bogatynia stand. Im Zuge der Aufgabe dieses Dorfes für den Braunkohletagebau wurde das Stellmacherhaus 2005 nach Zgorzelec umgesetzt.
  • 5 Bonifatiuskirche (Kościół św. Bonifacego w Zgorzelcu, Kościół św. Bonifacego), ulica Emili Plater 9. Bonifatiuskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Bonifatiuskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBonifatiuskirche (Q27188911) in der Datenbank Wikidata. Katholische Kirche, erbaut 1929–30
Teich im Park Andrzeja Błachańca
  • 6 Park Andrzeja Błachańca (ehemals Georg-Snay-Park). Park Andrzeja Błachańca in der Enzyklopädie Wikipedia Park Andrzeja Błachańca im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Andrzeja Błachańca (Q1394533) in der Datenbank Wikidata. Öffentliche Grünanlage, angelegt um 1900 in der damaligen Görlitzer Oststadt, während der 1920er-Jahre nochmal erweitert und umgestaltet. In dem Park befindet sich ein Ententeich und die ehemalige "Ruhmeshalle" mit Freilichttheater. Den südlichen Teil des Parks nimmt eine Kleingartensparte ein.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Neiße bei Görlitz

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • Przy Jakubie, Ul. Daszynskiego 11/1 (an der Neiße ca. 50m südlich der Altstadtbrücke). Tel.: +48 (0)75-7717983. Nettes Restaurant mit gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre (1. Stock). Geöffnet: 12:00-22:00.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Vorwahl075
Postleitzahl59900 - 59903

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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