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Dresden

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Elbufer Brühlsche Terrassen
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Dresden
BundeslandSachsen
Einwohner
547.172 (2016)
Höhe
112 m
Tourist-Info+49 (0)351 501 501
www.dresden.de
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Lage
Lagekarte von Sachsen
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Dresden

Dresden ist die Landeshauptstadt Sachsens. Die viel besuchte Stadt liegt an der Elbe, die sich zuvor durch die Sächsische Schweiz ihren Weg gebahnt hat. Weltbekannt ist die Stadt für ihre wunderschöne Barockarchitektur mit der 2005 wiedererrichteten Frauenkirche, dem Zwinger, der Semperoper und der Brühlschen Terrasse, aber auch für das Elbtal. Oft wird die Stadt aufgrund ihrer Schönheit und des Einflusses italienischer Baumeister im Barock auch Elbflorenz genannt.

Stadtteile[Bearbeiten]

Dresden gliedert sich in 10 Ortsamtsbereiche, die im Wesentlichen dem entsprechen, was in anderen Großstädten ‚Bezirke‘ heißt. Da sich die touristisch interessanten Punkte und Einrichtungen überwiegend in den Bereichen Altstadt und Neustadt ballen, während die übrigen vorwiegend Wohngebiete sind, ist für die Zwecke dieses Reiseführers folgende Einteilung sinnvoller:

Stadtteile von Dresden
Das historische Zentrum mit den barocken Prachtbauten des einstigen Fürsten- und Königshofs. Hier konzentrieren sich die berühmtesten Sehenswürdigkeiten: Frauenkirche, Residenzschloss, Zwinger und Semperoper. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt fast vollständig zerstört. Seither hat man die wichtigsten Gebäude aber nach und nach wieder aufgebaut. Hier gibt es auch zahlreiche Hotels sowie auf Touristen zugeschnittene Geschäfte und Restaurants. Über die Innere Altstadt hinaus gehören zu diesem Artikel auch die angrenzenden Stadtteile Seevorstadt (mit der Einkaufsmeile Prager Straße), Pirnaische Vorstadt, Wilsdruffer Vorstadt, Friedrichstadt und Johannstadt sowie der Große Garten.
Paradoxerweise ist in der Neustadt, dank geringerer Kriegszerstörung, mehr historische Bausubstanz erhalten als in der Altstadt. Zur Neustadt gehören zwei Stadtteile mit ganz unterschiedlichem Charakter: Die Innere Neustadt mit dem Barockviertel Königsstraße aus der Zeit Augusts des Starken und seinem Goldenen Reiter-Standbild; und die Äußere Neustadt, die als Dresdens alternatives Szeneviertel Studenten, Künstler und Kreative anlockt. Dies ist zugleich das Hauptausgehviertel der Dresdner mit unzähligen Cafés, Restaurants, Kneipen und Bars, aber auch unabhängigen Kultureinrichtungen und Läden mit ökologischem oder handwerklichen Angebot. Mit in diesem Artikel abgehandelt werden die nördlichen und nordwestlichen Stadtteile wie Albertstadt, Pieschen, Hellerau, Klotzsche und Langebrück.
Dies sind die drei bekanntesten und nobelsten Villenviertel der Stadt. Sie stehen stellvertretend für die östlichen Stadtteile, beiderseits der Elbe. Dazu gehören aber auch Striesen, Laubegast, Leuben, Pillnitz und Schönfeld-Weißig. In diesem Bereich lockt nicht nur die sehenswerte Architektur der Villen und Elbschlösser, sondern auch die schöne Natur der Elbwiesen, Elbhänge und Dresdner Heide sowie die Schwebe- und die Standseilbahn.
Diese drei stehen stellvertretend für die südwestlichen Stadtteile, zu denen aber auch die Südvorstadt (mit der Technischen Universität), Löbtau, Strehlen oder Gorbitz gehören. Abseits der Touristenpfade finden sich hier hauptsächlich Wohngebiete, vom Gründerzeitviertel über die beiden großen Plattenbausiedlungen Dresdens bis hin zu erst in neuerer Zeit eingemeindeten Vororten, die noch eine dörfliche oder suburbane Struktur haben.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ein Wahrzeichen von Dresden: Die Frauenkirche
Altarraum Frauenkirche

Dresden rangiert auf Platz vier der von Touristen meistbesuchten Städte in Deutschland mit ca. 10 Millionen Besuchern und ca. 4 Millionen Übernachtungen jährlich. Nach der deutschen Einheit sank die Einwohnerzahl der Stadt auf etwa 469.000 Bewohner im Jahr 1995. In der Folgezeit fand allerdings eine Trendwende statt und Dresden liegt heute mit ca. 531.000 Einwohnern auf Platz 11 der deutschen Städte. Den Titel der größten Stadt des Freistaates musste Dresden des öfteren an Leipzig abgeben.

Geschichte[Bearbeiten]

Dresden wurde als Stadt erstmals im Jahre 1206 in einer Urkunde Dietrich des Bedrängten erwähnt, in der es um einen Grenzstreit zwischen dem Burggrafen Heinrich II. von Dohna und dem Hochstift Meißen geht. Man kann jedoch annehmen, dass der Platz schon länger von Slawen besiedelt war, aus deren Sprache sich auch das Wort Drježdzany, nach dem altsorbischen Dreždany für Sumpf- oder Auwaldbewohner, ableitet.

Das Hochmittelalter war auch für die junge Stadt an der Elbe eine Zeit der Blüte und so wird Dresden im Jahre 1216 in einer Urkunde des Markgrafen von Meißen, zu dessen Besitzungen es damals gehörte, erstmals als civitas, also „Stadt“, bezeichnet.

Die große europäische Pest der Jahre 1349 und 1350 warf die Entwicklung aber genauso zurück, wie die Belagerung und teilweise Zerstörung durch die Hussiten. Einen wichtigen Wendepunkt markiert das Jahr 1485, in dem die Wettiner Dresden zu ihrem ständigen Hauptsitz machten, was auch bis 1918 so blieb. Unter der Ära von Kurfürst Johann Georg II. in den Jahren 1656-1679 entstanden prachtvolle barocke Bauten sowie der Große Garten und erste Manufakturen. 1694 trat Kurfürst Friedrich August I., vorwiegend unter dem Namen August der Starke bekannt, seine Herrschaft am Dresdner Hofe an. Damit begann die klassische Geschichtsperiode Dresdens, welche bis zum Beginn des Siebenjährigen Krieges andauerte. Keine andere Epoche war vom kurfürstlichen Hof so bestimmt wie die Regierungszeit August des Starken. Höchste kunsthandwerkliche und künstlerische Leistungen spiegelten sich in den prunkvollen Barockbauten wieder, welche in großer Anzahl zu dieser Zeit entstanden. Großzügige Hoffeste repräsentierten Kunstverständnis und gleichzeitig Machtverlangen. Mehrere Lustschlösser und -gärten entstanden. Mit dem Erwerb der polnischen Königskrone machte August der Starke Dresden zu einer Residenzstadt höchsten europäischen Ranges.

Innenraum Frauenkirche

Auch der technologische Fortschritt hielt bald Einzug, etwa in Form der ersten Ferneisenbahnverbindung in Deutschland zwischen Dresden und Leipzig. Bestimmend während der industriellen Revolution waren jedoch nie die schweren Industriezweige, sondern die Opto-, Elektro- und feinmechanische Industrie, was übrigens bis heute gilt.

Ein Großteil der klassischen und barocken Bebauung des Stadtkerns fiel den Bombenangriffen im Februar 1945 zum Opfer. In dem Feuersturm kamen zwischen 20.000 und 30.000 Menschen ums Leben (die Historikerkommission, die vom Dresdner Oberbürgermeister Roßberg einberufen wurde, kam 2010 zu einem Ergebnis von höchstens 25.000 Toten) und fast die gesamte Altstadt wurde zerstört. Während der Zeit des kalten Krieges legte die DDR-Führung wenig Wert auf die Wiederherstellung der historischen Bausubstanz. Stattdessen wurden schnell und möglichst preiswert Wohnungen und breite Straßen im bekannten sozialistischen Stil zwischen die Reste gebaut. Weil die Dresdner jedoch ihre Stadt lieben, konnten sie nach jahrelangem Druck die vollständige Restaurierung wichtiger Gebäude wie der Semperoper durchsetzen, die 1985 fertiggestellt wurde. 1989/ 1990 war Dresden ein Zentrum des gewaltlosen Umsturzes in der DDR. Das Jahr markiert auch den Startpunkt für ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm, das Dresden heute wieder zu einer der schönsten Großstädte Europas gemacht hat. Den architektonischen und auch emotionalen Höhepunkt des Aufbaus markiert sicher die mit Spendenmitteln (darunter auch vielen Beiträgen aus England) wieder aufgebaute Frauenkirche im Herzen der Stadt.

Der 13. Februar spielt noch heute als Jahrestag der Bombardierung in Dresden eine größere Rolle als vergleichbare Jahrestage in anderen Städten und ist in der Kommunalpolitik kontroverser als anderswo. Dies liegt nicht zuletzt auch an den Neonazi-Demonstrationen der letzten Jahre, die zeitweise der größte Nazi-Aufmarsch Europas waren. Am 13. Februar kommt es daher immer wieder zu (teils auch gewalttätigen) (Gegen-)Demonstrationen, die auch überregional Beachtung finden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Turmhaube des Kronentors am Zwinger

Der etwa 9 Kilometer nördlich der Stadt gelegene internationale 1 Flughafen Dresden-Klotzsche Website dieser Einrichtung Flughafen Dresden-Klotzsche in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Dresden-Klotzsche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Dresden-Klotzsche (Q657005) in der Datenbank Wikidata fertigt derzeit etwa 1,8 Millionen Passagiere im Jahr ab, von denen viele jedoch auf Charterflieger in der Urlaubszeit entfallen. Aus dem deutschsprachigen Raum gibt es Direktflüge von Basel, Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, München, Stuttgart und Zürich. Eine Übersicht über alle angeflogenen Ziele (und weitere Verbindungen) und Flugzeiten findet sich hier.

Der Flughafen kann gut mit dem PKW, Bus oder der S-Bahn erreicht werden. Direkt unterhalb des Terminals befindet sich ein kleiner Bahnhof, von dem die S-Bahnlinie 2 alle 30 min ins Stadtzentrum (unter anderem via Bahnhof Neustadt und Hauptbahnhof und werktags weiter nach Pirna verkehrt. Der Fahrpreis in das Dresdner Zentrum entspricht einem normalen 1 h-Ticket und beträgt 2,30 € pro Person und für Kinder von 6-14 Jahren 1,60 € (Stand 07-2017). Am Flughafen halten ebenfalls die Buslinien 77 und 80, mit denen man die Straßenbahnlinie 7 (Umstieg bei Infineon Nord, wird im Bus angesagt) Richtung Zentrum erreicht.

Vom Flughafen Leipzig-Halle (Schkeuditz), der ein etwas umfangreicheres Angebot an Flugverbindungen hat, nimmt man die S-Bahn nach Leipzig Hbf (tief) und steigt dann über die Rolltreppen in den Zug nach Dresden um. Wenn man den InterCity benutzt, braucht man so 1:48 Std., mit dem Regionalexpress 2:08 Std. Aller zwei Stunden gibt es auch eine Verbindung mit IC und ICE (ebenfalls mit Umstieg in Leipzig), die nur 1:30 Std. braucht. Wenn man den RE nimmt, ist auf der gesamten Strecke das Sachsen-Ticket gültig (lohnt sich vor allem bei mehreren Personen). Seit April 2016 erkennt der Dresdner Stadtverkehr es auch an.

Von beiden Berliner Flughäfen (Tegel oder Schönefeld) kommt man im Zweistundentakt mit einem Mal Umsteigen nach Dresden. Von Tegel fährt man mit dem Flughafenbus TXL zum Berliner Hauptbahnhof, wo man aller zwei Stunden unmittelbar Anschluss an den EuroCity nach Dresden hat, insgesamt braucht man so knapp 2½ Stunden. Von Schönefeld fährt man zunächst mit der S-Bahn zum Südkreuz, wo man ebenfalls in den EC nach Dresden umsteigen kann. Diese ebenso im Zweistundentakt angebotene Verbindung dauert etwas mehr als 2½ Stunden. Darüber hinaus ist die Verbindung Dresden-Berlin eine der umkämpftesten im Fernbusgeschäft und viele Linien halten an einem oder beiden Flughafen.

Nach Prag gibt es ebenfalls mehr Flugverbindungen als nach Dresden und die Stadt ist im Zweistundentakt in ca. 2:15 Stunden (Hauptbahnhof nach Hauptbahnhof) per Eurocity zu erreichen. Zuvor muss man noch mit dem kostenlosen Airport Express 35 Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof fahren (alternativ Taxi, was aber nicht viel schneller und in Prag gerade auf dieser Strecke oft recht teuer ist).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hauptbahnhof Mittelhalle

Dresden hat zwei Fernverkehrsbahnhöfe: den Neustädter und den Hauptbahnhof. Züge, die aus Richtung Norden (Berlin, Hamburg), Westen (Leipzig, Erfurt, Frankfurt) oder Osten (Görlitz, Zittau) kommen, halten zunächst in Neustadt, bevor sie weiter zum Hauptbahnhof fahren. Lediglich die Züge aus südlicher Richtung (Prag, Chemnitz, Hof) halten zunächst am Hauptbahnhof und enden zum Teil auch dort. Wenn man eine Unterkunft auf der rechten (d. h. nördlichen) Elbseite gebucht hat, ist auf jeden Fall der Ausstieg am Bahnhof Neustadt vorzugswürdig. Der Altstadtkern mit den Hauptsehenswürdigkeiten ist von beiden Bahnhöfen etwa gleich weit entfernt und von diesen mit der Straßenbahn erreichbar. Zudem kommt man mit der S-Bahn von beiden Bahnhöfen schnell zu den weiter außen gelegenen Stadtteilen.

Direktverbindungen nach Dresden bestehen u. a. jeweils zweistündlich mit dem ICE von Frankfurt am Main (Fahrtzeit 4:15 Std.), Erfurt (2 Std.), Leipzig (1:05 Std.), mit dem Eurocity von Berlin (1:50 Std.), Hamburg (4:15 Std.) und Prag (2:20 Std.), mit dem Intercity von Dortmund (gut 6 Std.), Hannover (4 Std.), Leipzig (genauso schnell wie ICE). Je einmal pro Tag gibt es Direktverbindungen mit Saarbrücken (knapp 7 Std.), Bratislava (6½ Std.) und Budapest (9 Std.)

Mit dem Regionalexpress erreicht man Dresden stündlich von Bautzen (45 min), Chemnitz (1 Std.), Görlitz (1:15 Std.), Leipzig und Zwickau (jeweils 1½ Std.), Hof (2:40 Std.); zweistündlich von Hoyerswerda (1:20 Std.), Zittau (1½ Std.) und Cottbus (1:45 Std.); dreimal am Tag von Breslau (3:40 Std).

Aus Richtung München und Nürnberg kommend, muss man in der Regel in Leipzig umsteigen (insgesamt 4:40 bzw. 3½ Std.); aus Nürnberg gibt es auch die Möglichkeit, zuschlagsfrei mit Regionalzügen über Hof zu fahren, was jedoch 4½ Std. dauert. Von Stuttgart geht die schnellste Verbindung über Leipzig und dauert 5:45 Std. Von Köln fährt man mit dem ICE über Frankfurt und Leipzig knapp 6 Stunden, die Direktverbindung mit dem IC dauert 1½ Stunden länger. Von Wien sind es über Prag (und ggf. Břeclav) etwa 6½–7½ Stunden. Fahrtzeiten jeweils bis Hbf.

Die bis 2016 bzw. 2017 bestehenden Nachtzugverbindungen mit Zürich, Wien und Budapest sind sämtlich eingestellt.

  • 2 Dresden Hauptbahnhof ist als klassischer Kopfbahnhof konzipiert, der jedoch seitlich Durchgangsgleise in Richtung Prag und für die S-Bahn besitzt. Der Bahnhof wurde in den 2000er-Jahren komplett saniert und mit einem Membrandach des Architekturen Sir Norman Foster versehen. Im Bahnhof befinden sich ein Supermarkt, Zeitschriftenläden, Bäcker, diverse Fastfood-Läden, und einige weitere kleine Läden. An den Wiener Platz fügt sich die bekannte Prager Straße an. Auf der Rückseite des Bahnhofs ist ebenfalls eine kleine Passage mit Supermarkt, Apotheke und Drogeriemarkt. Vom Hauptbahnhof sind es 1,2 km zum Altmarkt, 1,7 km zur Frauenkirche und Residenz. Mit den Straßenbahnlinien 7, 11 und 12 gelangt man in wenigen Minuten zum Postplatz inmitten der Altstadt.
  • Der 3 Bahnhof Dresden-Neustadt Bahnhof Dresden-Neustadt in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Dresden-Neustadt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Dresden-Neustadt (Q800686) in der Datenbank Wikidata ist der kleinere der beiden Fernbahnhöfe. Die meisten Züge, die aus den Richtungen Leipzig, Berlin oder Görlitz den Hauptbahnhof anfahren, halten zunächst hier, wobei es einige wenige Züge gibt, die nur im „Neustädter“ halten. Im Bahnhof befindet sich Burger King, ein Lidl und einige weitere kleine Läden. Beinahe alle Geschäfte in beiden Bahnhöfen haben sonntags geöffnet. Vom Neustädter Bahnhof sind es nur wenige hundert Meter in die Innere Neustadt bzw. rund 1 km in die Äußere Neustadt (ggf. 1–2 Haltestellen mit Straßenbahnlinie 6 oder 11). Residenz und Frauenkirche sind 1,8 km entfernt, mit der Straßenbahnlinie 11 kann man direkt zum Postplatz fahren, der mitten in der Altstadt liegt.
  • Der 4 Bahnhof Dresden Mitte Bahnhof Dresden Mitte in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Dresden Mitte im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Dresden Mitte (Q668015) in der Datenbank Wikidata liegt dem Altstadtkern am nächsten. Hier halten jedoch nur S-Bahnen und Regionalzüge (u. a. von Leipzig, Görlitz, Zittau, Cottbus, Hoyerswerda). Mit den Straßenbahnlinien 1 und 2 kann von hier zum Postplatz oder Altmarkt fahren.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

siehe auch: Fernbusse in Deutschland

Entfernungen
Chemnitz80 km
Leipzig120 km
Berlin195 km
Erfurt215 km
Magdeburg230 km
Nürnberg315 km
München460 km
Hamburg475 km
Prag150 km
Wien435 km

Die Regionalverkehr Dresden - RVD fährt zu/von einer Vielzahl von Städten und Gemeinden rund um Dresden, bis hin zum Erzgebirge.

Des weiteren werden Fernlinien, u. a. mehrmals täglich von/nach Prag (Fahrtzeit ca. 2 Std., ab 12 €); Berlin (2–2½ Std., ab 10 €); Erfurt oder Breslau (3½–4½ Std., ab 9 €); Nürnberg (gut 4 Std., ab 15 €); Hamburg (gut 6 Std., ab 19 €); München oder Wien (jeweils 6–7 Std., ab 19 €); Stuttgart (rund 7 Std.); Dortmund oder Frankfurt am Main (jeweils 7–8 Std.; ab 19 €) sowie der Ostsee (z. B. Rostock, 6 Std., ab 18 €), angeboten.

Wichtigster Anbieter ist Flixbus mit Verbindungen zu zahlreichen Städten. Der internationale Anbieter Eurolines bietet ebenfalls einige Routen über Dresden an. Für Verbindungen mit Tschechien oder Berlin gibt es zudem den Anbieter RegioJet, welcher oft billiger als Flixbus ist. Für Busse an die Ostsee gibt es den Ostsee-Express.

Die 5 internationale Bushaltestelle in Dresden befindet sich derzeit noch an der Südseite des Hauptbahnhofes (Bayrische Straße) und bietet Platz für etwa zwei bis drei Busse gleichzeitig. Aufgrund des starken Wachstums der innerdeutschen Buslinien ist die Haltestelle inzwischen überlastet und es gibt Pläne einen „echten“ ZOB zu bauen. Bisher sind allerdings nur einige Parkplätze in weitere Bushaltemöglichkeiten umgewandelt worden. Die 6 Regionalbusse halten in der Regel direkt am Hauptausgang des Hauptbahnhofes (östlicher Ausgang). Man muß die Straßenbahngleise überqueren und befindet sich dann an der zuständigen Haltestelle. Ankommende Busse halten auf der anderen Seite der Straße. Beide Haltestellen sind per Zug, Stadtbus und Straßenbahn leicht über alle Haltestellen um den Hauptbahnhof zu erreichen.

Viele Fernbusse halten darüber hinaus auch in der Nähe des 7 Bahnhof Neustadt, die Haltestellensituation dort ist ähnlich unbefriedigend.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Dresden erreicht man aus Westen oder Süden kommend über die Autobahn A4. Aus Norden kommend mündet die A13 (Berlin/ Cottbus) am Dresdner Dreieck in die A4. Die Elbbrücke der Autobahn ist vollständig dreispurig ausgebaut, so dass dieses alte Nadelöhr heute kein Problem mehr darstellt. Die A17 nach Prag wurde im Dezember 2016 fertiggestellt und ist durchgehend befahrbar.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt derzeit keinen Linienverkehr auf dem Wasser. Die einzige Ausnahme bilden die Dampfer der Weißen Flotte, die Ziele im Umland anfahren. Mehr Informationen dazu im Bereich Schaufelraddampfer.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Dresden

Besonders das historische Stadtzentrum kann man bequem und am einfachsten zu Fuß erkunden. Für einen Spaziergang an den wichtigsten Gebäuden entlang muss man nicht viel mehr als eine oder zwei Stunden einplanen.

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Straßenbahnlinien in Dresden, Stand: 2017 (zum Vergrößern klicken)

Dresden verfügt über ein zuverlässiges Nahverkehrssystem, das von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) betrieben wird. Die Straßenbahnen und Busse verkehren werktags meist im 10-Minuten-Takt, am Wochenende und abends im Viertelstundentakt. Ein Teil der Linien fährt auch nachts (alle 30–60 Minuten). Am Postplatz und weiteren Anschlussplätzen treffen sich die Busse und Straßenbahnen, so dass man auch zu fortgeschrittener Stunde bequem umsteigen kann. Das DVB-Netz verbindet alle wichtigen und touristisch interessanten Punkte der Stadt.

Zusätzlich gibt es noch drei S-Bahn-Linien, die in die „Vororte“ von Dresden (wie Freital und Meißen), zum Flughafen in Klotzsche und in die Sächsische Schweiz über Bad Schandau hinaus fahren. Allerdings fährt jede S-Bahnlinie nur aller 30 Minuten, mitunter auch nur einmal in der Stunde. Auf der S-Bahn Dresden kommen Doppeldeckerzüge zum Einsatz, die meist auch über Toiletten verfügen. Dank des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) gelten Straßenbahn- und Busfahrscheine auch in der S-Bahn (und umgekehrt).

Fahrpreise: Der Einzelfahrschein kostet 2,30 € pro Person und für Kinder von 6 bis 14 Jahren 1,60 €. Empfehlenswert ist eine Tageskarte zu 6 € (ermäßigt: 5 €) oder Familienkarte zu 9 €, die auch auf den (gelben) Fähren etwa am Schloss Pillnitz akzeptiert wird (Stand Frühjahr 2018).

Nicht nur aus technikhistorischen Gründen einen Ausflug wert sind die beiden Dresdner Bergbahnen, die im Tagesticket inbegriffen sind und von der DVB betrieben werden. An der Bergstation der Standseilbahn gibt es ein Café, an der Bergstation der Schwebebahn eine Dauerausstellung über Schwebebahnen im allgemeinen und die Dresdner im Speziellen. Aufgrund ihres inzwischen stattlichen Alters sind sie allerdings saisonal wegen Inspektion geschlossen, zumeist im Frühling und Winter. Weitere Informationen findet man hier und hier

Ein weiteres besonderes Verkehrsmittel der DVB sind die Elbfähren, die den Fluss an drei Stellen im Stadtgebiet queren: 8 Johannstadt–Neustadt in Zentrumsnähe sowie 9 Niederpoyritz–Laubegast und 10 Kleinzschachwitz–Pillnitz im Bereich der ehemaligen Elbhangdörfer im Osten. Während die Fähre Johannstadt–Neustadt angesichts der nahegelegenen Brücken eher eine Vergnügungssache ist, sind die beiden anderen verkehrstechnisch wirklich erforderlich, da die nächste feste Elbquerung mehrere Kilometer entfernt wäre. Auch auf den Fähren gelten die ganz normalen DVB- bzw. VVO-Tickets.

Die Dresden City-Card (z.B. 2 Tage zu 15 €, für Familien 22,50 €) oder Dresden Regio Card (z.B. 3 Tage zu 40 €) lohnt nur, wenn man mindestens zwei Museen der Staatlichen Kunstsammlungen besuchen will. Diese sind im Preis enthalten, nicht jedoch das Historische Grüne Gewölbe.

Einen aktuellen Netzplan der Dresdner Bus- und Straßenbahnlinien sowie einen Innenstadtplan mit allen Linien (PDF) gibt es hier.

Dresden und die umliegenden Regionen bis zum Erzgebirge sind verkehrstechnisch im Verkehrsverbund Oberelbe organisiert und in mehrere Tarifzonen aufgeteilt. Wenn man Fahrten außerhalb der Tarifzone Dresden plant, sollte man sich gleich ein Ticket für alle anderen durchgefahrenen Tarifzonen besorgen, was aber ohne Problem an allen Ticketautomaten und Ticketschaltern möglich ist. Mehr Infos zu den genauen Preisen und Linien hier.

Eigenes Kraftfahrzeug[Bearbeiten]

Dresden ist eine Stadt mit gut einer halben Million Einwohnern. Auch wenn es keine echten Engpässe oder stundenlangen Staus mehr gibt, sollte man die City oder die Ausfallstraßen zur Hauptverkehrszeit meiden. Es gibt ein gut funktionierendes Parkleitsystem in der Innenstadt, auf dem die Anzahl der verfügbaren Parkplätze angegeben wird. Es ist generell kein großes Problem, einen Parkplatz zu finden, aber man wird immer dafür zahlen müssen. Die neue Stadtratsmehrheit hat angekündigt, künftig mehr Geld über Parker einnehmen zu wollen, so dass mit kurz- und mittelfristig steigenden Parkpreisen zu rechnen ist. Direkt in der City kostet eine Stunde Parken zwischen einem und zwei Euro. Parkengpässe können vor allem an Samstagen und insbesondere während des Striezelmarktes auftreten und für diese Zeit empfiehlt es sich, Bahn und Bus zu benutzen. In Dresden gibt es auch viele Park&Ride-Plätze. Die genaue Lage, Kapazität und Anbindung kann man hier sehen. Generell sind alle P&Rs kostenfrei und 24 Stunden geöffnet.

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Von mehreren Punkten im Stadtzentrum (z.B. Hauptbahnhof, Zwinger, Bahnhaltestelle Altmarkt) aus starten praktisch den ganzen Tag lang die üblichen Stadtrundfahrten. Einige bieten dabei eine HopOn-HopOff-Karte an, mit der man an allen Stationen der wie ein Linienbus verkehrenden Rundfahrt beliebig oft ein- und aussteigen kann. Es gibt mehrere Anbieter, zum Beispiel Stadtrundfahrt Dresden, die Hummelbahn und Kombitouren mit Rundfahrt und/ oder Rundgang der DVB (hier man kann auch nur einen Gästeführer mieten, wenn man möchte).

Die genannten Stadtrundfahrten mit dem Bus sind eine gute Möglichkeit viele auch etwas entfernter liegende Ansichten wie Pfundsmolkerei oder Blaues Wunder innerhalb kurzer Zeit zu besichtigen. Wer sich allerdings für die vielen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt interessiert, dem sei eine Fahrt im Fahrradtaxi empfohlen. Denn den Bussen ist es weder erlaubt, über den Neumarkt entlang der Frauenkirche zu fahren noch haben sie die Fahrt am berühmten Fürstenzug vorbei im Programm.

Schaufelraddampfer[Bearbeiten]

Schaufelraddampfer auf der Elbe

Dresden ist der Heimathafen der ältesten Schaufelraddampferflotte der Welt, der Weißen Flotte. Die Sächsische Dampfschiffahrt bietet Fahrten elbeabwärts nach Meißen oder durch das Elbtal aufwärts in die Sächsische Schweiz bis nach Děčín in Tschechien an. Angeboten werden aber auch viele Sonderfahrten, zum Beispiel zu Pfingsten oder während des Dixieland-Festivals. Wer nur eine kurze Fahrt bis zum „Blauen Wunder“ oder zum Schloss Pillnitz wünscht, kann dies ebenfalls tun (ausführliche Infos hierzu siehe Abschnitt Dresdner Elbtal) Die Dampferflotte ist direkt am Terrassenufer (Brühlsche Terrasse) am Schloss stationiert und man kann dort Tickets kaufen und sich näher informieren.

Am 1. Mai und 18. August finden jeweils Flottenparaden statt, bei denen alle Dampfer hintereinander die Elbe abwärts durch Dresden fahren. Zu dieser Zeit wird man viele Dresdner auf den Elbwiesen mit einem Picknickkorb finden um dieses Ereignis zu beobachten. In den Wintermonaten finden immer noch Fahrten statt, allerdings nur mit einem eingeschränkten Angebot.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Velotaxi vor der Frauenkirche

Der Drahtesel erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist gerade in der warmen Jahreszeit eine gute Alternative zu Bus und Bahn. Dresden ist allerdings weit weniger fahrradfreundlich als andere deutsche Großstädte. Kopfsteinpflaster ist noch weit verbreitet (selbst auf Hauptstraßen), vor allem in der Neustadt und der historischen Altstadt. Das ist nicht nur holprig, sondern kann bei Nässe auch rutschig sein. Separate Radwege sind Mangelware, oft muss man entweder den Gehweg mitbenutzen oder sich die Fahrbahn mit den Autos teilen. Hinzu kommen nennenswerte, teils steile Höhenunterschiede, sobald man die Elbniederung verlässt. Oft lohnt es sich, einen kleinen Umweg zu fahren, um Erhebungen oder längere Strecken mit Kopfsteinpflaster zu vermeiden.

Besonders empfehlenswert ist hingegen der Elberadweg, der nur nichtmotorisierten Besuchern offen steht, an Wochenenden mit schönem Wetter aber sehr stark befahren ist. Fahrräder kann man an zahlreichen Punkten mieten.

Fahrradvermietungs-System

Nextbike ist in Dresden unter dem Namen SZ-bike aktiv und bietet ein (in der Innestadt) dichtes Netz an Fahrradvermietungs-Stationen, die in den Randbezirken oft in der Nähe von ÖPNV-Stationen liegen. Die halbe Stunde kostet regulär einen Euro, allerdings werden Rabattabos von Nextbike auch aus anderen Städten anerkannt. In Zusammenarbeit mit der DVB werden besonders für Touristen vergünstigte Nextbike- und Straßenbahn-Tagestickets für 10 € angeboten.

Fahrradtaxis

Eine beliebte und entspannte Art die Innenstadt zu erkunden oder einfach nur von einem Ort zum anderen zu kommen, ist das Velotaxi oder auch Rikschataxi (Tel. +49 (0)160 92708603). Diese kultigen Dreiräder für einen Fahrer und zwei Gäste sind an bei Touristen beliebten Plätzen im Zentrum Dresdens zu finden und halten per Handzeichen. Der erste Kilometer kostet etwa 6 € und jeder weitere angefangene Kilometer 4 €. Der Preis für eine individuelle 30-minütige Velotour beträgt 22 €. Man kann auch per Telefon Fahrzeuge vorbestellen. Wenn mehr als vier Fahrzeuge vorbestellt werden, dann arbeiten die Firmen auch zusammen - solch eine Rikschaparade gibt im übrigen ein tolles Bild im Stadtzentrum ab. Die Velotaxen werden oft von einheimischen Studenten gesteuert, Fahrer bei der Firma Rikschataxi fahren meist hauptberuflich.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Abendstimmung an der Elbe. Von links Brühlsche Terrasse, Kunstakademie, Kuppel der Frauenkirche, Rathausturm, Kreuzkirche, Ständehaus, Residenzschloss mit Georgenbau und Hausmannsturm, Hofkirche, Augustusbrücke, ganz rechts Semperoper
Abendstimmung an der Elbe. Von links Brühlsche Terrasse, Kunstakademie, Kuppel der Frauenkirche, Rathausturm, Kreuzkirche, Ständehaus, Residenzschloss mit Georgenbau und Hausmannsturm, Hofkirche, Augustusbrücke, ganz rechts Semperoper

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schon Victor Klemperer und Erich Kästner haben immer wieder die Schönheit von Elbflorenz beschrieben. Da es in der Stadt praktisch nie eine Schwerindustrie gab, haben sich prächtige Bauten und großzügige Grünanlagen im Laufe der wechselhaften Geschichte zu einem einzigartigen Stadtbild vermischt. Dresden bietet heute viele Sehenswürdigkeiten, vor allem Geschichts- und Kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Alle Museen und Kunstsammlungen sind unter dem Dach der Staatlichen Kunstsammlungen zusammengefasst.

Für Touristen gibt es eine teure Dresden Card, die z. B. für 48 Stunden freie Fahrt mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowie Eintritt in die meisten Museen beinhaltet (ab 29,90 €). So gut wie alle Straßenbahnlinien führen durch das Stadtzentrum. Für Touristen ist es am einfachsten an den Haltestellen Zeichen 224.svg Prager Straße, Zeichen 224.svg Altmarkt, Zeichen 224.svg Postplatz oder Zeichen 224.svg Theaterplatz auszusteigen, um die Altstadt zu besichtigen.

Sakralbauten[Bearbeiten]

Die Frauenkirche[Bearbeiten]

Der Wiederaufbau der 1 Frauenkirche Frauenkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Frauenkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFrauenkirche (Q157229) in der Datenbank Wikidata war 2005 vollendet. Ganze 60 Jahre vergingen, ehe die Frauenkirche nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder in ihrer vollen barocken Schönheit die Tore für die Menschen öffnete. Über 11 Jahre hinweg wurde unter weitestgehender Verwendung historischer Materialien die Kirche aufgebaut, zu erkennen an den dunklen Steinen. · Der prachtvolle protestantische Sakralbau verfügt über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen. Die 1726 bis 1743 erbaute Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg während der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 durch den wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. · Das Ensemble wiederaufgebauter Gebäude vermittelt einen Eindruck, wie es früher in Dresden ausgesehen hat und nun auch teilweise wieder aussieht.

Besonders an den Wochenenden und in der Weihnachtszeit ist mit einem großen Besucheransturm zu rechnen. · Für Besucher ist die Kirche in der Regel Mo.-Fr. 10:00-12:00 und 13:00-18:00 Uhr geöffnet. Abweichungen sind durch Gottesdienste und Proben möglich. Zentrale Führungen gibt es im Anschluss an die Andachten, näheres auf der Webpräsenz der Frauenkirche. Besuchern steht gegen eine Gebühr von 2,50 € ein Audioguide zur Verfügung, man erhält ihn an der rechten Ausgangstür des Kirchenraums, hier findet man auch Informationsmaterial. Der linke Ausgang des Kirchenraums führt über eine Treppe in die Unterkirche, die als Raum der Besinnung genutzt wird.

Die Hofkirche[Bearbeiten]

Silbermann-Orgel in der Hofkirche
  • Die katholische 2 Hofkirche Hofkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Hofkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHofkirche (Q666935) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung wurde 1751 im spätbarocken Stil erbaut. Hintergrund ist, dass August der Starke 1697 zum Katholizismus konvertiert war, um König von Polen werden zu können, und in seiner Nachfolge die Mitglieder des sächsischen Herrscherhauses katholisch waren, obwohl sie über ein mehrheitlich evangelisches Land (Sachsen ist ein „Mutterland der Reformation“) regierten. Die Hofkirche ist heute die Kathedrale des katholischen Bistums Dresden-Meißen. In den 1990er-Jahren renoviert, beeindruckt sie wieder in alter Pracht. Sie steht direkt an der Augustusbrücke in unmittelbarer Nachbarschaft zu Semperoper und Schloß. An der Außenfassade und auf der Balustrade stehen insgesamt 78 Statuen des italienischen Bildhauers Mattielli. Bei der Restaurierung wurde der Hauptaltar aus Glas geschaffen, eine Seitenkapelle ist als Gedächtniskapelle mit Pieta im modernen Stil gestaltet, ansonsten ist die Kirche nach altem Vorbild originalgetreu gestaltet. Insbesondere die Silbermann-Orgel wurde auf den Originalzustand von 1755 gebracht, man sich mittwochs und samstags von 11:30-12 Uhr von ihrem Klang überzeugen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Gruft, sie diente mehreren Mitgliedern des sächsischen Königshauses als Grablege. Zu besichtigen ist diese Gruft jedoch nur während einer Kirchenführung, diese finden statt Mo.-Do. jeweils 14 Uhr, Fr-So jeweils 13 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. +49 (0)351 4844712 und beim Dompfarramt Dresden, Schloßstr. 24, 01067 Dresden.

Weitere Sakralbauten[Bearbeiten]

Kreuzkirche
  • Die 3 Kreuzkirche Kreuzkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Kreuzkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKreuzkirche (Q301607) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung ist die Heimstatt der Kruzianer, eines berühmten Knabenchors. Bis 1945 war die Kirche ein vielbesuchter Wallfahrtsort, da hier ein Holzsplitter ausgestellt wurde, der angeblich aus dem Kreuz Jesu Christi stammte. Im Dresdener Feuersturm brannte auch die Kreuzkirche völlig aus. Äußerlich wurde sie 1946–55 wiederaufgebaut, die Innenausstattung mit ihrer überladenen Jugendstilornamentik wurde jedoch nicht wiederhergestellt. Stattdessen versah man die Innenwände mit einem provisorischen Rauhputz, der den Räumen einen fast grottenartigen Eindruck verleiht. Da jedoch nichts so lange hält wie ein Provisorium, hat sich dieser Zustand bis heute erhalten und erinnert zugleich eindrucksvoll an die Konsequenzen des Krieges. Der Kreuzchor musiziert hier regelmäßig sonnabends um 17 Uhr zur Kreuzchorvesper sowie zu Feiertagen, besonderen Anlässen und Konzerten. Die Kirche liegt direkt am Altmarkt, im Herzen der Altstadt.
  • 4 Dreikönigskirche, Hauptstraße 23 (Straba 3, 7, 8 "Albertplatz"). Dreikönigskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Dreikönigskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDreikönigskirche (Q1257935) in der Datenbank Wikidata. Barockkirche in der Inneren Neustadt, erbaut 1732–39 nach einem Entwurf von Matthäus Daniel Pöppelmann. Der 87,5 Meter hohe Turm, der diesen Stadtteil überragt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts hinzugefügt. Bei den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt, nur die Außenmauern und der Turm blieben stehen. Ähnlich wie die Frauenkirche beließ man die Dreikönigskirche zunächst als mahnende Ruine, in den 1980er-Jahren wurde sie aber wieder aufgebaut. Während das Äußere wieder sein historisches Erscheinungsbild bekam, wurde der Innenraum völlig neu gestaltet. Der barocke Thomae-Altar hat wieder seinen Platz gefunden. Da er infolge des Feuersturms geborsten und versengt ist, gemahnt er eindrucksvoll an die Schrecken des Krieges. Gegenüber dem Altar, unter der Orgelempore, ist der Dresdner Totentanz zu sehen, ein Renaissance-Steinrelief des Künstlers Christoph Walther von 1534. Der Sächsische Landtag tagte 1990–93 in der Dreikönigskirche, bevor er sein eigenes Gebäude bekam.
  • 5 Annenkirche, Annenstraße (zwischen Altstadt und S-Bf. Freiberger Str.; Straba 7, 12 "Schwimmhalle Freiberger Platz"). Annenkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Annenkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAnnenkirche (Q566436) in der Datenbank Wikidata. Die älteste Dresdener Vorstadtkirche. Der heutige Bau wurde 1764–69 im Barockstil errichtet. Der Entwurf stammt von Johann George Schmidt, dem Neffen und Schüler von George Bähr (Architekt der Frauenkirche). Der Vorgängerbau von 1578, benannt nach der Stifterin Kurfürstin Anna, war zuvor im Siebenjährigen Krieg zerstört worden.
  • 6 Garnisonkirche St. Martin, Stauffenbergallee 9 (Bus 64 "Hans-Oster-Str."). Garnisonkirche St. Martin in der Enzyklopädie Wikipedia Garnisonkirche St. Martin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGarnisonkirche St. Martin (Q327868) in der Datenbank Wikidata. Die bombastische ehemalige Garnisonkirche wurde 1893–1900 im neoromanischen Stil errichtet. Sie gehört zur Albertstadt, einem Ende des 19. Jahrhunderts im Norden von Dresden für die Sächsische Armee angelegten Stadtteil mit weitläufigen Kasernenanlagen. St. Martin war als Simultankirche (evangelisch-lutherisch und römisch-katholisch) konzipiert, mit jeweils getrennten Kirchräumen für die beiden Konfessionen. Seit 1945 wird aber nur noch der katholische Teil von der St.-Franziskus-Xaverius-Gemeinde sakral genutzt.
Neue Synagoge
  • 7 Russisch-Orthodoxe Kirche, Fritz-Löffler-Straße 19 (Straba 3, 7, 8, 9 "Reichenbachstr."). Russisch-Orthodoxe Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Russisch-Orthodoxe Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRussisch-Orthodoxe Kirche (Q571593) in der Datenbank Wikidata. Ein ungewöhnlicher Anblick ist die Russische Kirche in der Südvorstadt, erbaut 1872–74, mit ihren typischen türkisblauen Zwiebeltürmchen.
  • Die 8 Neue Synagoge Neue Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Neue Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeue Synagoge (Q670209) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung am Hasenberg. Obwohl ihre Ästhetik die Gemüter spaltet, bekam das Architekturbüro Wandel, Hoefer und Lorch im Jahr 2001 den Preis für das beste europäische neue Bauwerk. Besichtigungen des Innenraums sind möglich und es gibt ein Café. Die Synagoge erreicht man mit den Straßenbahnlinien 3 und 7 bis Zeichen 224.svg Synagoge.

Schlösser[Bearbeiten]

Sachsen ist nie eine Großmacht wie etwa Österreich oder Preußen gewesen. Vielleicht gerade deshalb demonstrierten die Wettiner und ihre Nachfahren, die Dresden im Jahr 1485 zu ihrem Hauptsitz machten, Reichtum, Kultur und Macht durch die Anlage oder den Ausbau wunderschöner, noch heute erhaltener Schlösser und Parks. Dazu gehören:

Das Residenzschloss[Bearbeiten]

Hofkirche und Residenzschloss, Blick von der Semperoper

Das 9 Residenzschloss Residenzschloss in der Enzyklopädie Wikipedia Residenzschloss im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsResidenzschloss (Q167314) in der Datenbank Wikidata geht zurück auf das 15. Jahrhundert, es wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance erweitert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es im Stil der Neorenaissance umgebaut. Nach der Zerstörung 1945 wurde es als Residenz der Kunst und Wissenschaft wieder aufgebaut. Auch in den nächsten Jahren wird noch rekonstruiert, 286 Millionen Euro wurden bereits ausgegeben. Im Mai 2015 soll der Georgenbau fertig werden, dann sollen dort künftig Teile der Rüstkammer und das Münzkabinett aufgenommen werden. In dem Gebäude sind mehrere Museen der Staatlichen Kunstsammlung Dresden untergebracht. Alle Museen im Residenzschloss sind dienstags geschlossen.

  • 10 Historisches Grünes Gewölbe. Tel.: +49 (0)251 4914 2000, E-Mail: . Historisches Grünes Gewölbe in der Enzyklopädie Wikipedia Historisches Grünes Gewölbe im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHistorisches Grünes Gewölbe (Q707407) in der Datenbank Wikidata. Die barocke Schatzkammer befindet sich im Erdgeschoss des Schlosses. Der Name bezieht sich auf die ursprüngliche Ausmalung der im Westflügel gelegenen Räume. In den prunkvoll ausgestatteten Räumen sind die Kostbarkeiten offen auf Tischen und Konsolen ausgestellt. Besonderheiten für das Historische Grüne Gewölbe: Maximal 100 Besucher dürfen sich im Gewölbe aufhalten. Der Einlass erfolgt mit Zeittickets, die im Vorverkauf (Erwachsene: 12 € + 2 € Vorverkauf, Kinder bis 16 J. frei) erhältlich sind. Das Zeitfenster wird bei der Buchung bzw. beim Kauf festgelegt. Restkarten (Erwachsene: 12 €) gibt es ab 10 Uhr an der Tageskasse. Der Zugang erfolgt über eine Klimaschleuse, das Mitnehmen von Taschen und Fotoapparaten ist untersagt, im Nebenraum sind ausreichend Schließfächer (Pfandsystem). Audio-Guides sind im Vorraum erhältlich.
Schloßplatz mit Georgenbau und Hausmannsturm des Residenzschlosses
  • Neues Grünes Gewölbe: über dem Historischen Grünen Gewölbe ist das Museum für Schatzkunst, die Pretiosensammlung August des Starken und seiner Nachfolger. Die ausgestellten Schmuckstücke gehören zu den größten und wichtigsten Sammlungen barocker Kunst weltweit. Ein Kuriosum dort ist ein Kirschkern, in den Dutzende von Gesichtern eingraviert wurden, die man unter einer Lupe betrachten kann. Unbedingt anschauen!
  • Fürstengalerie, in einem Saal im 1. Obergeschoss sind auf einer Länge von 40 m sind Bildnisse der ehemaligen Kurfürsten und Könige Sachsens zu sehen.
  • Kunstbibliothek im ersten Obergeschoss, Zugang über den kleinen Schlosshof.
  • 11 Rüstkammer. Rüstkammer in der Enzyklopädie Wikipedia Rüstkammer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRüstkammer (Q571773) in der Datenbank Wikidata. Gezeigt werden prachtvolle Waffen, beeindruckende Renn- und Stechzeuge, Turnierbilder und Fürstenbildnisse des 16. bis 18. Jahrhunderts, insgesamt über 1.300 Objekte aus ganz Europa und dem Orient, so z.B. ein Schwert aus dem Schwert des Schwertfischs oder Kriegshämmer mit eingebauter Büchse.
    • Riesensaal
    • 12 Türckische Cammer. Türckische Cammer in der Enzyklopädie Wikipedia Türckische Cammer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTürckische Cammer (Q574088) in der Datenbank Wikidata. Die Sammlung osmanischer Kunst in der kurfürstlich-sächsischen Rüstkammer im Residenzschloss Dresden im zweiten Obergeschoss wurde 2010 eröffnet.
Fürstenzug, über 100 m langes Porzellanbild an der Nordwand des Stallhofs (Residenzschloss)
  • 13 Kupferstich-Kabinett. Kupferstich-Kabinett in der Enzyklopädie Wikipedia Kupferstich-Kabinett im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKupferstich-Kabinett (Q570620) in der Datenbank Wikidata. Kunstmuseen für Zeichnungen, druckgraphische Werke und Photographien. Über 500.000 Werke auf Papier aus acht Jahrhunderten von mehr als 11.000 Künstlern ist im dritten Obergeschoss.
  • 14 Münzkabinett. Münzkabinett in der Enzyklopädie Wikipedia Münzkabinett im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMünzkabinett (Q324263) in der Datenbank Wikidata. 300.000 Objekte von der Antike bis zur Gegenwart. Die neue Präsentation der Sammlung wird im Juni 2015 im Georgenbau eröffnet.
  • Hausmannsturm − mit Aussichtsplattform auf 68 m Höhe. Geöffnet Ende März bis Anfang November: Mi − Mo. von 10 − 18 Uhr.

Die Eingänge befinden sich in der Straße Taschenberg 2 und in der Schloßstraße (Löwentor). Die Nächste Straßenbahnhaltestelle ist „Theaterplatz“.
Der Eintrittspreis von 12,- € für Erwachsene berechtigt zum Besuch aller Museen des Residenzschlosses und des Hausmannturms ohne das Historische Grüne Gewölbe. Die Kombikarte kostet 21,- € Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Audioguides sind im Eintrittspreis enthalten. Nur Hausmannsturm: 5,- €.

Schlossführungen (ca. 90 min) inkl. Neues Grünes Gewölbe, Türckische Cammer, Fürstengalerie und Rüstkammer im Riesensaal finden Mo., Mi., Fr. um 11:00 und 16:00 Uhr, Sa. um 11:00 und 13:30 Uhr und Sonntag um 11:00 Uhr statt. Gebühr: 4,50 € zzgl. zum Eintritt.

Sonderausstellungen siehe hier.

  • 15 Fürstenzug Fürstenzug in der Enzyklopädie Wikipedia Fürstenzug im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFürstenzug (Q513214) in der Datenbank Wikidata – Der in der Augustusstraße zwischen Semperoper und Frauenkirche hängende Fürstenzug gehört mit zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das 102 m lange und 9,5 m hohe Fassadenbild besteht aus etwa 25.000 Meißner Porzellanfliesen. Es ist mit 957 m² Fläche wohl das größte Porzellanbild der Welt. Das Prunkbild zeigt einen Reiterzug unter anderem mit den „Prominenten“, die über die Jahrhunderte im Fürstenhaus Wettin geherrscht hatten. Das heutige Porzellanbild wurde zwischen 1904 und 1907 gekachelt, da die Vorgängermalereien, die die Wand ab 1539 schmückten nicht sehr witterungsbeständig waren.

Dresdner Zwinger[Bearbeiten]

Blick in den Zwinger
Zwinger: Semperbau und Glockenspielpavillon

16 Typ ist Gruppenbezeichnung Der Dresdner Zwinger ist ein echtes barockes Kleinod und in seiner Art weltweit einzigartig. Der Begriff Zwinger stammt ursprünglich aus dem Mittelalter und bezeichnete einen Teil einer Burg. In diesem Fall ist er ein Hinweis auf die Lage des Gebäudes, das sich ursprünglich außerhalb der Ringmauer um die Stadt befand. Doch schon zu Zeiten Augusts des Starken hatte der Zwinger keineswegs die Funktion einer Befestigungsanlage. Der Zwingerhof war Garten und Orangerie – eine Stätte für höfische Festivitäten, und seine Gebäude beherbergten schon damals die kurfürstlichen Kunstsammlungen und die Bibliothek. In ihm sind heute mehrere Sammlungen untergebracht:

  • 17 Gemäldegalerie Alte Meister. Gemäldegalerie Alte Meister in der Enzyklopädie Wikipedia Gemäldegalerie Alte Meister im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGemäldegalerie Alte Meister (Q4890) in der Datenbank Wikidata. International renommierte Sammlung von Gemälden des 15. bis 18. Jahrhunderts. Hier kann man auch Raphaels Sixtinische Madonna mit den beiden berühmten, etwas skeptisch drein blickenden Engeln sehen. Geöffnet: Di−So 10–18 Uhr. Preis: Zwingerticket einschl. Pozellanmuseum u. Mathematisch-Physikalischer Salon: 10 €, ermäßigt: 7,50 €, Kinder bis 16 J. frei, Audioguide: 3 €.
  • 18 Porzellansammlung. Porzellansammlung in der Enzyklopädie Wikipedia Porzellansammlung im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPorzellansammlung (Q473848) in der Datenbank Wikidata. Sie ist eines der drei größten Porzellanmuseen der Welt. Geöffnet: Di−So 10–18 Uhr. Preis: Eintritt 6 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder bis 16 J. frei.
  • 19 Mathematisch-Physikalischer Salon. Mathematisch-Physikalischer Salon in der Enzyklopädie Wikipedia Mathematisch-Physikalischer Salon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMathematisch-Physikalischer Salon (Q321088) in der Datenbank Wikidata. Ein Highlight ist ein Hohlspiegel, der Temperaturen von 1500 °C erzeugen und Metall schmelzen kann. Nach längerer Schließung und Neugestaltung wurde die Ausstellung im April 2013 wiedereröffnet.
  • Infos zu den Museen siehe www.skd-dresden.de

Weitere[Bearbeiten]

Schloss Albrechtsberg am Elbhang
  • Elbschlösser: Auf der Anhöhe am rechten Elbufer im Stadtteil Loschwitz unweit der Brücke Blaues Wunder ragen in den Weinbergterrassen das 21 Schloss Albrechtsberg Schloss Albrechtsberg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Albrechtsberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Albrechtsberg (Q882139) in der Datenbank Wikidata, das 22 Lingnerschloss Lingnerschloss in der Enzyklopädie Wikipedia Lingnerschloss im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLingnerschloss (Q1826549) in der Datenbank Wikidata (Villa Stockhausen) und das 23 Schloss Eckberg Schloss Eckberg in der Enzyklopädie WikipediaSchloss Eckberg (Q2240727) in der Datenbank Wikidata hervor. Nur bei Schloss Albrechtsberg handelt es sich um ein Schloss im strengen Sinne, nämlich die ehemalige Residenz eines Sprosses aus einem Herrscherhaus: Prinz Albrecht von Preußen ließ es sich 1850–54 errichten, nachdem er aufgrund seiner Scheidung und nicht standesgemäßen zweiten Ehe am preußischen Hof in Ungnade gefallen war. Mit seinem preußisch-klassizistischen Stil steht das Albrechtsschloss im Kontrast zur sonst in Dresden verbreiteten Barockarchitektur. Bei den beiden anderen handelte es sich hingegen eigentlich „nur“ um Villen reicher Unternehmer. Das Lingnerschloss gehörte dem Fabrikanten Karl August Lingner, dem Erfinder des Odol-Mundwassers. Die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg und vom Lingnerschloss sind tagsüber frei zugänglich. Auf den darunter gelegenen Elbterrassen wird Wein angebaut, den man auch vor Ort verkosten kann. Man erreicht die drei Schlösser mit der Straßenbahnlinie 11 Zeichen 224.svg Elbschlösser.
Schloss Pillnitz: Neues Palais und Lustgarten
  • 24 Schloss Pillnitz Typ ist Gruppenbezeichnung Im Südosten, etwas außerhalb der Stadt, liegt dieses Lustschloss direkt an der Elbe. Die Flutschäden sind mittlerweile beseitigt und so kündet nun nur noch eine Plakette an der Flussterrasse von der Katastrophe. Ein Ausflug lohnt besonders wegen des einzigartigen Gartens mit vielen seltenen Bäumen und dem Palmenhaus. Besonders viele Besucher kommen jedes Jahr im April zur Blüte der riesigen Kamelie, der ältesten Kamelie Europas.
    Die Anreise ist mit dem Auto, Dampfer, Straßenbahn und Fähre oder Bus möglich. Der Schlosspark kostet zwischen 9 und 18 Uhr 2 € Eintritt und ist täglich von 6 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Das Schlossmuseum und das Kunstgewerbemuseum ist von Mai bis Oktober Di-So 10–18 Uhr geöffnet. Im Winter werden an Wochenenden nur Führungen angeboten.
  • 25 Schloss Schönfeld, OT Schönfeld, Am Schloß 2 (13 km östlich des Stadtzentrums bzw. 4 km nördlich von Schloss Pillnitz; Bus 98B, 98C, 226, 228 "Schönfeld, Markt"). Schloss Schönfeld in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Schönfeld im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Schönfeld (Q2243463) in der Datenbank Wikidata. Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert, auf Grundlage einer mittelalterlichen Wasserburg. Es wurde für den kurfürstlichen Kammerrat und Kanzler Georg Cracow erbaut. Heute ist es das am besten erhaltene Renaissanceschloss in der Region Dresden. Unter dem Stichwort „Zauberschloss“ finden hier mehrmals im Monat Vorführungen von Zauberkünstlern statt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Semperoper am Theaterplatz

Obwohl die Altstadt vom Krieg und der DDR-Stadtplanung schwer mitgenommen wurde, sind heute doch die wichtigsten historischen Gebäude im alten Stil restauriert bzw. wieder aufgebaut. Zudem gibt es in der Neustadt und anderen Stadtteilen (z. B. Striesen) noch Gebiete mit nahezu flächendeckender historischer Bausubstanz aus der Vorkriegszeit.

  • 26 Semperoper. Der Bau wurde erstmals 1848-1851 unter der Leitung von Gottfried Semper errichtet. Nach einem Brand im Jahr 1869 wurde sie von 1871 bis 1878 wieder errichtet. Sie wurde 1945 ein Opfer der Bombardierung Dresdens. Von 1977 bis 1985 wurde sie wieder weitgehend originalgetreu errichtet, die Veränderungen betrafen in erster Linie die Bühnentechnik. Man kann an einer rund einstündigen Führung Semperoper eleben teilnehmen. Erwachsene 10 €, Ermäßigte 6 €, Familien 20 €, Fotolizenz 3 €. Die Öffnungszeiten variieren mit dem Spielplan, üblicherweise ist die Oper von 10–16.30 Uhr zugänglich. Führungen finden nach Bedarf statt. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann Karten zur Besichtigung auch über das Internet bzw. über Tel. +49 (0)351 796 6305 mit einem Aufpreis von 2 € erhalten. Karten für beliebte Vorstellungen muss man jedoch schon Monate im Voraus bestellen. Typ ist Gruppenbezeichnung
Lipsiusbau der Kunstakademie
  • Die 27 Kunstakademie Kunstakademie in der Enzyklopädie Wikipedia Kunstakademie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKunstakademie (Q14545380) in der Datenbank Wikidata, nach ihrem Architekten auch Lipsiusbau genannt, beherbergt heute die Hochschule für Bildende Künste. Sie steht zwischen der Brühlschen Terrasse und der Frauenkirche und wurde 1887–94 in einem historistischen Stilmix erbaut. Ihr auffälligstes Merkmal ist die geriffelte Glaskuppel, die weithin zu sehen ist und im Volksmund „Zitronenpresse“ genannt wird. Sie wird von einer goldenen Fama-Figur gekrönt. Der Kunstakademie seitlich angeschlossen ist die Kunsthalle im Lipsiusbau, in der wechselnde Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gezeigt werden.
  • 28 Das Albertinum am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse wurde aus dem ehemaligen Zeughaus der Festung Dresden im ausgehenden 19. Jahrhundert zum Museum umgebaut. Hier werden wertvolle Sammlungen aufbewahrt und ausgestellt. Nach einem weiteren Umbau beherbergt es seit 2010 wieder die Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Yenidze
  • 29 Yenidze, Weißeritzstraße 3 (Straba 1, 4, 6, 10, 11 "Kongresszentrum"). Yenidze in der Enzyklopädie Wikipedia Yenidze im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsYenidze (Q512953) in der Datenbank Wikidata. Viele Besucher wundern sich über dieses auffällige Gebäude, das auf den ersten Blick wie eine Moschee aussieht. Tatsächlich handelt es sich aber um eine ehemalige Zigarettenfabrik, die 1908–09 errichtet und entsprechend einer orientalischen Mode und dem Werbekonzept der Zigarettenfirma, die ihren Tabak aus dem Osmanischen Reich bezog, mit einer großen verglasten Kuppel versehen wurde. Der Schornstein wurde als Minarett getarnt. Damit kam man auch der Vorschrift nach, dass in der Nähe des Zentrums keine als solche erkennbare Fabrikgebäude errichtet werden durften. Der Architekt Martin Hammitzsch wurde aufgrund des gewagten und zunächst sehr umstrittenen Entwurfs aus der Architektenkammer ausgeschlossen (später heiratete er pikanterweise die Halbschwester Adolf Hitlers). In der Kuppel befindet sich heute ein Restaurant mit dem höchsten Biergarten Dresdens. Direkt unter der Kuppel finden Märchen- und Geschichtenabende sowie Bauchtanzvorführungen statt.
Staatsministerium der Finanzen
  • 30 Sächsische Staatskanzlei Sächsische Staatskanzlei in der Enzyklopädie Wikipedia Sächsische Staatskanzlei im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSächsische Staatskanzlei (Q882821) in der Datenbank Wikidata (ehemals Königliches Ministerium des Innern), Archivstraße 1 – Monumentaler Repräsentationsbau im Neorenaissancestil von 1900-04 im Regierungsviertel am Neustädter Ende der Carolabrücke. Direkt gegenüber steht das ungefähr gleich große und stilistisch ähnliche 31 Staatsministerium der Finanzen Staatsministerium der Finanzen in der Enzyklopädie Wikipedia Staatsministerium der Finanzen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStaatsministerium der Finanzen (Q1529930) in der Datenbank Wikidata (Carolaplatz 1), das bereits 1890–96 erbaut worden war. Auffällig ist hier das bunte Giebelbild aus Majolikaplatten, das die Allegoriefigur Saxonia zeigt. Beide Ministerien stehen am Elbufer, der Brühlschen Terrasse gegenüber, von der aus man einen schönen Blick auf die Prachtbauten hat (und umgekehrt). Zeichen 224.svg Carolaplatz
Königstraße
  • 32 Barockviertel Königstraße Barockviertel Königstraße in der Enzyklopädie Wikipedia Barockviertel Königstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarockviertel Königstraße (Q808571) in der Datenbank Wikidata – Das Viertel entlang der Königstraße und ihren Nebengassen (Rähnitzgasse, Obergraben) in der Inneren Neustadt (in dem Dreieck zwischen Palaisplatz, Goldenem Reiter und Albertplatz) entstand nach einem großen Brand Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts. Das weitgehend einheitliche Erscheinungsbild der Gebäude ist auf strenge Vorgaben Augusts des Starken zurückzuführen (gleiche Geschosshöhe und -anzahl, nur helle Farben, himmelsoffene Höfe), dennoch unterscheiden sich die einzelnen Häuser voneinander bei genauerem Hinsehen in ihren oft verspielten Ornamenten. Zu DDR-Zeiten ließen die Behörden die im Krieg überwiegend unbeschädigten historischen Bauten bewusst verfallen, um sie letztlich abreißen und durch ein neues Viertel nach „sozialistischem“ Muster (wie man es entlang der nahegelegenen Hauptstraße besichtigen kann) ersetzen zu können. Sie wurden jedoch durch das Engagement einzelner Bürger gerettet und nach der Wende in den 1990er-Jahren von Grund auf saniert. In dem Viertel findet man verschiedene Restaurants und individuelle, meist hochpreisige Läden (v. a. Mode, Einrichtung, Kunsthandwerk). Zeichen 224.svg Palaisplatz, Albertplatz oder Neustädter Markt
  • Ein weiteres, architektonisch interessantes Viertel ist die 33 Äußere Neustadt Äußere Neustadt in der Enzyklopädie Wikipedia Äußere Neustadt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÄußere Neustadt (Q8894) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung (Antonstadt). Sie ist von weitgehend intakten Straßenzügen mit gründerzeitlichen Mehrfamilienhäusern in Blockrandbebauung aus dem späten 19. Jahrhundert geprägt. Auch hier folgen die meisten Gebäude einem einheitlichen Stil und unterscheiden sich doch in ihren individuellen Details. Dies ist der Teil Dresdens, den Erich Kästner in seinem Buch Als ich ein kleiner Junge war beschreibt. Zu DDR-Zeiten waren viele der unsanierten Altbauten stark heruntergekommen. Zugleich war es einfach, eine leerstehende Wohnung zu finden (auch ohne staatliche Zuteilung), weshalb sich Studenten, Künstler, Kreative und Aussteiger ansiedelten. Die äußere Neustadt wurde so zum alternativen Szeneviertel. Anfang der 1990er-Jahren gab es sogar (nicht ganz ernste) Pläne, unter dem Namen Bunte Republik Neustadt einen autonomen Mikrostaat zu gründen – geblieben ist davon ein gleichnamiges alljährliches Stadtteilfest. Es gibt – vor allem entlang der Görlitzer, Alaun- und Louisenstraße – eine enorme Dichte von Restaurants, Cafés, Kneipen, Bars und kleinen Läden (oft mit handwerklichem, ökologischem oder fair gehandeltem Angebot) sowie (sub-)kulturellen Einrichtungen. Zeichen 224.svg Görlitzer Str./Nordbad, Louisenstraße oder Alaunplatz.
  • 1 Pfunds Molkerei, Bautzner Straße 79, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 808080. Pfunds Molkerei in der Enzyklopädie Wikipedia Pfunds Molkerei im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPfunds Molkerei (Q2084468) in der Datenbank Wikidata. Der Milchladen der Molkerei Pfunds wurde 1997 als Schönster Milchladen der Welt ins Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Er ist mit fast 250 Quadratmetern handbemalter Fliesen ausgestattet und zeigt eine Pracht wie man sie in heutigen Verkaufsräumen nicht mehr findet. Im Hinterhof der Molkerei befinden sich kostenpflichtige Parkplätze, oder mit der Straßenbahnlinie 11, Haltestelle Pulsnitzer Straße. Geöffnet: Mo.-Sa. 10:00-18:00, So./Feiertags 10:00-15.00.
Villa Wägnerstraße 18
  • Typisch für das Stadtbild von Dresden sind sogenannte 34 Typ ist Gruppenbezeichnung Kaffeemühlenhäuser aus der Zeit um 1900, die man in besonders großer Zahl im Stadtteil Striesen findet. Diese freistehenden Mehrfamilienhäuser im Gründerzeit- oder Jugendstil tragen ihren Namen, weil ihre Form mit der annähernd quadratischen Grundfläche, der Höhe, die ungefähr der Kantenlänge entspricht, und den Mansarddächern mit etwas Phantasie an die einer Kaffeemühle erinnert. Andere Beinamen für diesen Haustyp sind „Würfelhäuser“ oder „Zinsvillen“. Sie sind meist von einem Garten umgeben und haben oft sehr dekorative Fassaden, weshalb man sie für Villen halten kann, obwohl es sich um Mietshäuser handelt. In Striesen gibt es Gebiete von mehreren Quadratkilometern Fläche, in denen ganze Straßenzüge von Häusern dieses Typs gesäumt sind. Besonders viele schöne Beispiele findet man in dem Viertel um den Hermann-Seidel-Park, zwischen Bergmann-, Hübler-, Niederwald-, Altenberger und Wittenberger Straße. Besonders herausragend sind hier die 35 Villa Wägnerstraße 18 Villa Wägnerstraße 18 in der Enzyklopädie Wikipedia Villa Wägnerstraße 18 im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVilla Wägnerstraße 18 (Q1932274) in der Datenbank Wikidata und das sogenannte 36 Löwenkopfpalais Löwenkopfpalais in der Enzyklopädie Wikipedia Löwenkopfpalais im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLöwenkopfpalais (Q1932271) in der Datenbank Wikidata (Niederwaldstraße 37) Zeichen 224.svg Bergmannstr., Pohlandtplatz oder Gottleubaer Str. (Straba 4, 10) bzw. Dornblüthstr., Niederwaldstr. (Bus 61) sowie Wittenberger Str., Hüblerplatz, Jacobistr. (Bus 63)
  • 37 Augustusbrücke Augustusbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Augustusbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAugustusbrücke (Q450445) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung – Die zentralste Elbquerung der Stadt verbindet den Schloss- und Theaterplatz in der Altstadt (Hofkirche, Semperoper, Residenz) mit dem Neustädter Markt (Goldener Reiter). Eine Brücke an dieser Stelle gibt es bereits seit 1230. Von der Augustusbrücke spricht man aber erst seit 1727, als August der Starke die Steinbogenbrücke nach Plänen des Baumeisters Matthäus Daniel Pöppelmann im barocken Stil aufwändig umbauen ließ. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Brücke aus Beton vollkommen neu gebaut, um auch die Überfahrt von Straßenbahnen zu ermöglichen. Die Ansichtsflächen wurden aber mit Sandstein verblendet. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde ein Pfeiler und die angrenzenden Bögen von deutschen Truppen gesprengt, aber nach dem Krieg bald wieder aufgebaut. Zu DDR-Zeiten hieß die Brücke Georgij-Dimitroff-Brücke (nach einem bulgarischen Kommunisten; einer Anekdote zufolge aber, weil August der Starke bei Überfahrten immer zu seinem Kutscher „die mit droff“ gesagt habe, wenn er eine schöne Frau sah). Seit 2017 wird die Brücke umfassend saniert und ist in dieser Zeit für Autos und Straßenbahnen gesperrt (was langfristige Umleitungen auf mehreren Linien und eine schlechtere Erreichbarkeit des Theaterplatzes zur Folge hat), Fußgänger und Radfahrer können sie aber weiter benutzen.
  • 38 Carolabrücke Carolabrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Carolabrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCarolabrücke (Q1044279) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung – Die zweite wichtige Brücke zwischen Alt- und Neustadt befindet sich zwischen der Neuen Synagoge und dem Regierungsviertel mit der Staatskanzlei. Die erste Brücke wurde 1892–95 erbaut und nach der Gattin des sächsischen Königs Albert benannt. Bei Kriegsende 1945 wurde sie von der Waffen-SS gesprengt und war so stark zerstört, dass sie nicht ohne weiteres wiederaufgebaut werden konnte. Erst ab 1967 errichtete man an gleicher Stelle eine neue Brücke, die Spannbetonbrücke mit der größten Stützweite in der DDR. Am Altstädter Brückenkopf sieht man zwei monumentale Sandsteinskulpturen des Künstlers Friedrich Offermann, die allegorisch die „ruhige Elbe“ und die „bewegte Elbe“ darstellen.
  • 39 Albertbrücke Albertbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Albertbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlbertbrücke (Q1456957) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung Die östlichste der vier Innenstadtbrücken und die älteste, in ihrer ursprünglichen Form erhaltene. Sie wurde 1875–77 erbaut. Nach der Kriegszerstörung wurde sie schnell wiederaufgebaut. 2014–16 erfolgte eine dringend notwendige, umfassende Sanierung. Heute ist sie mit 9000 Radfahrern pro Tag die für den Radverkehr bedeutendste Brücke der Stadt. Am Mittelpfeiler ist auf der einen Seite ein Reliefporträt des sächsischen Königs Albert, auf der anderen Seite das Dresdner Stadtwappen aus Carrara-Marmor zu sehen.
  • 40 Waldschlößchenbrücke Waldschlößchenbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Waldschlößchenbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWaldschlößchenbrücke (Q643881) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung – Keine wirkliche Sehenswürdigkeit; das einzig interessante daran ist, dass Dresden ihr den Verlust des Weltkulturerbetitels zu „verdanken“ hat. Nachdem sich die Dresdner in einem Bürgerentscheid mit deutlicher Mehrheit für die neue Brücke entschieden hatten, setzte die UNESCO die erst zwei Jahre zuvor mit dem Welterbetitel ausgezeichnete Kulturlandschaft Dresdner Elbtal auf ihre „Rote Liste“ und entzog den Titel schließlich 2009 ganz, als das Projekt realisiert wurde. Auch die von Naturschützern und Brückengegnern ins Feld geführte Hufeisennasen-Fledermaus konnte den Bau nicht verhindern. Ob das banale Bauwerk die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal wirklich so sehr entwertet, kann jeder für sich entscheiden.
Brücke „Blaues Wunder“ mit Aussichtspunkt Luisenhof vom Raddampfer. Der Luisenhof ist das größere Gebäude oben rechts auf dem Berg.
  • 41 Blaues Wunder Blaues Wunder in der Enzyklopädie Wikipedia Blaues Wunder im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBlaues Wunder (Q567518) in der Datenbank Wikidata: Die Dresdner mögen ihre Brücken, weil sie die Elbe lieben. Eine hat es ihnen dabei besonders angetan, die Loschwitzer Brücke, besser bekannt als das Blaue Wunder. Die blau gestrichene, aus Stahl konstruierte Hängebrücke war bei ihrer Fertigstellung im Jahre 1893 einzigartig, daher auch ihr Name, weil sie nur von Nieten zusammengehalten wird. Zur Entstehungszeit hatte das Bauwerk aber auch viele Gegner, manche sprachen eher von einem Ungeheuer. Gerüchte halten sich immer noch, dass die Brücke grün angestrichen war und sich durch die Witterung verfärbt haben soll. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges sollte sie von deutschen Truppen gesprengt werden, aber zwei mutige Dresdner verhinderten dies heimlich und so steht die Brücke bis heute, auch wenn sie in den nächsten Jahren wahrscheinlich für den Autoverkehr geschlossen werden muss, da sie zu alt ist. Einen sehr schönen Panoramablick auf das Blaue Wunder und das Dresdner Elbtal hat man von der Bergstation der nahen Schwebebahn. Auf dem Dach der Bergstation gibt es eine Aussichtsplattform. Alternativ kann man die Brückensicht auch bei einem Kaffee auf dem Luisenhof, dem Balkon Dresdens, genießen. Allerdings ist der Blickwinkel zur Brücke etwas ungünstiger und die Entferung um 100 m größer, als von der Bergstation der Schwebebahn. Man erreicht den Luisenhof mit der Standseilbahn vom Körnerplatz aus. Anfahrt: Wer ein bisschen Zeit hat, fährt mit der Bahn bis Zeichen 224.svg Schillerplatz und läuft dann gemütlich über die Brücke zur Schwebebahn oder Standseilbahn.
Villa San Remo
  • Villen in Loschwitz und Weißer Hirsch – Die beiden (neben Blasewitz) bekanntesten und nobelsten Villenviertel der Stadt liegen auf der rechten Elbseite auf einer gut 100 Meter hohen, recht steilen Anhöhe mit herrlichem Blick über das Elbtal. Hier finden sich unzählige repräsentative und dekorative Wohnhäuser wohnlhabender Bürger, vorwiegend aus dem späten 19. Jahrhundert. Besonders hervorzuhebende Beispiele sind 42 Villa Orlando Villa Orlando in der Enzyklopädie WikipediaVilla Orlando (Q2525535) in der Datenbank Wikidata (Schillerstraße 4), 43 Villa Maria Villa Maria in der Enzyklopädie WikipediaVilla Maria (Q2525401) in der Datenbank Wikidata (Bergbahnstraße 1) und 44 Villa San Remo Villa San Remo in der Enzyklopädie WikipediaVilla San Remo (Q2525730) in der Datenbank Wikidata (Bergbahnstraße 12) in Oberloschwitz sowie 45 Villa Eschebach Villa Eschebach in der Enzyklopädie WikipediaVilla Eschebach (Q1760775) in der Datenbank Wikidata (Lahmannring 3) und 46 Villa Zietz Villa Zietz in der Enzyklopädie WikipediaVilla Zietz (Q1747754) in der Datenbank Wikidata (Am Hochwald 1) auf dem Weißen Hirsch.
  • In der 47 Gläsernen Manufaktur Gläsernen Manufaktur in der Enzyklopädie Wikipedia Gläsernen Manufaktur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGläsernen Manufaktur (Q516226) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung ließ Volkswagen von 2000 bis 2016 den Phaeton mit eher mäßigem Erfolg produzieren; inzwischen ist hier die E-Auto-Produktion von VW angesiedelt. Die etwa einstündige Führung kostet 5,- € (ermäßigt: 3,- €) und findet täglich von 09:00-17:00 Uhr (Do. bis 21:00 Uhr) zur vollen Stunde statt. Um an ihr teilzunehmen empfiehlt sich eine Voranmeldung über das Formular auf der Webseite. Die Manufaktur befindet sich direkt am Straßburger Platz. Für Teilnehmer der Führungen gibt es kostenlose Besucherparkplätze.
  • 48 Fernsehturm Dresden. Fernsehturm Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Fernsehturm Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFernsehturm Dresden (Q277572) in der Datenbank Wikidata. Das Bauwerk steht auf den Wachwitzer Elbhöhen im Dresdner Stadtteil Pappritz. Wer mit dem Dampfer Richtung Schloss Pillnitz fährt kommt am Turm vorbei. Bis 1991 gab es ein doppelstöckiges Turmcafé mit Aussichtsplattform, seither kann der Turm nicht mehr bestiegen werden. Bisher konnte kein wirtschaftlich tragfähiges Konzept zur Sanierung gefunden werden.

Denkmäler[Bearbeiten]

Der goldene Reiter
  • 49 Der Goldene Reiter Der Goldene Reiter in der Enzyklopädie Wikipedia Der Goldene Reiter im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDer Goldene Reiter (Q558537) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung - Auf der Neustädter Seite steht das berühmte Reiterstandbild Augusts des Starken. Am einfachsten erreicht man es bei einem Spaziergang über die Augustusbrücke, direkt von der Hofkirche und dem Platz vor der Semperoper aus. Kunst- und Kulturinteressierte finden gleich schräg gegenüber des Reiters das Japanische Palais in dem sich heute das Völkerkundemuseum befindet. Wer mit der Bahn fährt, steigt am besten an der Haltestelle Zeichen 224.svg Neustädter Markt aus.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Nachtblick von der Carolabrücke: Brühlsche Terrasse
  • 50 Brühlsche Terrasse Brühlsche Terrasse in der Enzyklopädie Wikipedia Brühlsche Terrasse im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBrühlsche Terrasse (Q25711) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung - Die nach dem sächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl (1700–1763) benannte und später als Balkon Europas bezeichnete Terrasse war einst ein Teil der Festungsanlage Dresden und hier die nördliche Begrenzung. Sie wurde zwischen 1545–55 errichtet. In den 1740er-Jahren ließ Graf Brühl auf dem ehemaligen Verteidigungswall einen Garten anlegen, die heutige berühmte Brühlsche Terrasse. Sie wird heute als touristische Flaniermeile genutzt und erstreckt sich ca. 20 Meter über der Elbe, ein paar hundert Meter entlang des Flusses. Sie führt an den wichtigsten historischen Gebäuden vorbei (Sächsisches Ständehaus, Sekundogenitur, Hochschule für Bildende Künste, Jungfernbastei Belvederehügel, Bärenzwinger, Hofgärtnerhaus und Albertinum). Auf der gegenüberliegenden Flussseite erblickt man die könliglich-sächsischen Repräsentativbauten des Regierungsviertels (Staatskanzlei und Ministerien).
  • 51 Neumarkt Neumarkt in der Enzyklopädie Wikipedia Neumarkt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeumarkt (Q514642) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung mit der Frauenkirche und dem Johanneum (Verkehrsmuseum). Neben dem wiederaufgebauten Dresdner Wahrzeichen sind hier auch einige neue Häuserzeilen im historischen Stil neu entstanden. Der Nachbau der Barockbauten ist umstritten, während sich die einen über ein Wiedererstehen das „alten“ Dresden freuen, sehen andere darin ein pseudo-historisches „Disneyland“.
  • 52 Schloßplatz Schloßplatz in der Enzyklopädie Wikipedia Schloßplatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloßplatz (Q471312) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung umrahmt vom Sächsischen Ständehaus (heute Sitz des Oberlandesgerichts), dem Residenzschloss mit dem Georgentor, der Hofkirche und der Augustusbrücke. Inmitten des Platzes steht ein Reiterstandbild von Friedrich August I., der – von Napoleons Gnaden – 1806 erster König von Sachsen wurde.
  • 53 Theaterplatz Theaterplatz in der Enzyklopädie Wikipedia Theaterplatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTheaterplatz (Q471314) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung mit Hofkirche, Semperoper und Zwinger. Hier geben sich die Besucher aus aller Welt die Klinke in die Hand. Ein Besuch des Platzes ist ein Muss bei einem Besuch in der Stadt.

Parks und Gärten[Bearbeiten]

Großer Garten (Luftbild)
Palais im Großen Garten
  • 54 Der Große Garten Der Große Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Der Große Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDer Große Garten (Q446470) in der Datenbank Wikidata gehört zu den schönsten und größten Stadtparks in Deutschland. Radfahrer und Skater nutzen gern die mehrere Kilometer langen Wege, während Kinder sich über eine Fahrt mit der Parkeisenbahn (Spurweite 15 Zoll) oder einen Besuch des Zoos freuen. Im Zentrum der Anlage befindet sich das Palais im Großen Garten und der Palaisteich. An der Südseite ist der Carolasee, mit dem kleinen Carolaschlösschen, in dem man schön sitzen und einen Imbiß nehmen kann. Im Sommer kann man auf dem Teich auch Ruderboote ausleihen. An der Westseite, beim Eingang vom Stadion und Hygienemuseum aus, liegt die Torwirtschaft, ein weiterer Biergarten.
Die etwa 1,8 km² große Anlage ist etwa 950 m lang und 1900 m breit. Den Mittelpunkt der Anlage bildet das 1678 bis 1683 errichtete Palais, das als eines der Vorzeigestücke des sächsischen Barock gilt. Nach Plänen von Johann Georg Starcke erbaut, war das dreistöckige Gebäude eigentlich ein Veranstaltungsort für die Feste des sächsischen Hofes und später auch Museum. im Februar 1945 wurde es zerstört und strahlt erst seit wenigen Jahren wieder in altem Glanz. Leider ist der Innenausbau noch nicht abgeschlossen, so dass derzeit nur das Erdgeschoss als Ausstellungsfläche für barocke Plastiken und Veranstaltungen genutzt werden kann. Das Palais befindet sich am Kreuzungspunkt der beiden Hauptachsen des Parks und direkt östlich von ihm befindet sich der Palaisteich.
Den Großen Garten erreicht man in etwa 20 Fußminuten vom Schloss aus oder einfacher mit Bus und Straßenbahn bis zu den Haltestellen Zeichen 224.svg Straßburger Platz (hier ist auch die Gläserne Manufaktur), Zeichen 224.svg Georg-Arnhold-Bad (das Hygienemuseum ist um die Ecke), Zeichen 224.svg Lennéplatz (Nähe Rudolf-Harbig-Stadium), Zeichen 224.svg Zoo, bzw. besser Zeichen 224.svg Querallee oder auch über die nördlichen Eingänge an den Haltestellen Zeichen 224.svg Comeniusplatz und Karcherallee.
  • 55 Botanischer Garten (Straba 1, 2, 4, 10, 12, 13 "Straßburger Platz"). Botanischer Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Botanischer Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBotanischer Garten (Q321575) in der Datenbank Wikidata. Ein Botanischer Garten wurde in Dresden erstmals 1820 gegründet. Seit 1893 befindet er sich an seinem heutigen Standort am Großen Garten. Er wird von der Technischen Universität Dresden betreut und beheimatet etwa 10.000 Pflanzenarten. Geöffnet: April–September: Freiland 8–18 Uhr, Gewächshäuser 10–18 Uhr; März/Oktober: alles 10–17 Uhr; Februar/November: 10–16 Uhr; Dezember–Januar: 10–15.30 Uhr. Preis: Eintritt frei.
  • 56 Zoo Dresden (Straba 9, 10, 13, Bus 62, 75 "Zoo"). Zoo Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Zoo Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZoo Dresden (Q220024) in der Datenbank Wikidata. Tiergartenstraße 1
Blüherpark mit Skulpturen Herakles und Megara
  • 57 Blüherpark Blüherpark in der Enzyklopädie Wikipedia Blüherpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBlüherpark (Q887189) in der Datenbank Wikidata Ursprünglich im 17. Jahrhundert angelegter Landschaftsgarten in der Nähe des Großen Gartens (zwischen Hygienemuseum, Georg-Arnhold-Bad und Dynamo-Stadion). Im 18. Jahrhundert gehörte er dem Chevalier de Saxe (einem illegitimen Sohn Augusts des Starken), anschließend jeweils dem zweitgeborenen sächsischen Prinzen (daher auch Garten der Sekundogenitur genannt). Die Stadt Dresden erwarb das Gelände 1926 und stellte es dem Hygienemuseum zur Verfügung, der Park wurde nach dem damaligen Oberbürgermeister Bernhard Blüher benannt. Bei den Luftangriffe auf Dresden wurde die Anlage zerstört, nach dem Krieg wiederhergestellt, aber nicht originalgetreu. Erst in den 2000er-Jahren erfolgte die Umgestaltung wieder nach historischen Vorgaben samt barocken Sandsteinvasen und antikisierenden Statuen. Zeichen 224.svg Georg-Arnhold-Bad
  • Die 58 Bürgerwiese Bürgerwiese in der Enzyklopädie Wikipedia Bürgerwiese im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBürgerwiese (Q1021532) in der Datenbank Wikidata, ein weiterer, etwa 10 Hektar großer Landschaftsgarten schließt sich südlich und westlich an den Blüherpark an. Sie ist die älteste Grünanlage Dresdens. Auch hier findet man einige Großplastiken, darunter der vergoldete Mozartbrunnen von 1907 (nach Kriegsbeschädigung ab 1988 rekonstruiert und 1991 wiederaufgestellt), die Marmorgruppe Venus und Amor von 1886 sowie die „Badende“ von Bruno Fischer (1908). Zeichen 224.svg Hans-Dankner-Straße
  • 59 Prießnitzgrund (erreichbar von der Stauffenbergallee oder An der Prießnitz; Nähe Militärhistorisches Museum und Garnisonskirche St. Martin) – Nur einen Kilometer vom urbanen Zentrum der Neustadt und schon ist man im Wald. Bei einem Spaziergang entlang der plätschernden Prießnitz im innenstadtnächsten Teil des Landschaftsschutzgebiets Dresdner Heide glaubt man kaum, dass man eigentlich noch mitten in der Großstadt ist. Zeichen 224.svg Hans-Oster-Straße oder Stauffenbergallee

Museen[Bearbeiten]

Dresden hat eine vielfältige Museumslandschaft mit über 50 Einrichtungen, allen voran die berühmten Kunstausstellungen, aber auch Sammlungen zu Geschichte, Naturwissenschaften, Sozialem, Technik, Musik und Literatur sowie bedeutenden Persönlichkeiten.

Staatliche Kunstsammlungen[Bearbeiten]

Miniaturdarstellung Der Hofstaat zu Delhi am Geburtstag des Großmoguls Aureng-Zeb, mit hunderten Diamanten, Rubinen und Smaragden von Johann Melchior Dinglinger; Neues Grünes Gewölbe

Am bekanntesten sind sicherlich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Eine Tageskarte für alle Museen der SKD – mit Ausnahme des Historischen Grünen Gewölbes – kostet 19 €. Man kann aber auch für jedes der Museen eine einzelne Eintrittskarte kaufen. Für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren ist der Eintritt in alle SKD-Museen frei.

Ein Großteil befindet sich im Residenzschloss (siehe oben):

  • Historisches Grünes Gewölbe
  • Grünes Gewölbe
  • Kupferstich-Kabinett
  • Münzkabinett
  • Rüstkammer und Türckische Cammer
Die weltberühmten Engel aus Raffaels Sixtinischer Madonna in der Gemäldegalerie Alte Meister

Im Zwinger untergebracht sind:

  • Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau
  • Porzellansammlung
  • Mathematisch-Physikalischer Salon
Zwei Männer in Betrachtung des Mondes von Caspar David Friedrich in der Galerie Neue Meister

Im Albertinum an der Brühlschen Terrasse:

  • 60 Galerie Neue Meister, Tzschirnerplatz 2. Galerie Neue Meister in der Enzyklopädie Wikipedia Galerie Neue Meister im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGalerie Neue Meister (Q472706) in der Datenbank Wikidata. Sammlung von Gemälden des 19. und 20. Jahrhunderts (Romantik, bürgerlicher Realismus und Impressionismus). Hier findet man einige der wichtigsten Werke der Romantiker Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter, der Impressionisten Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt sowie des Expressionisten Otto Dix, aber auch der Gegenwartskünstler Gerhard Richter und Georg Baselitz.
  • 61 Skulpturensammlung im Albertinum. Skulpturensammlung im Albertinum in der Enzyklopädie Wikipedia Skulpturensammlung im Albertinum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSkulpturensammlung im Albertinum (Q869690) in der Datenbank Wikidata. Skulpturen aus der Zeit ab 1800. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr.

In beiden Museen werden Kunst der Moderne ab dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart in all ihren Gattungen präsentiert. Dabei stehen sie durch die Kunstwerke miteinander im Dialog, ergänzen und begegnen sich. Der Eintritt ins Albertinum (gültig für Gemäldegalerie und Skulpturensammlung) kostet für Vollzahler 10 €, ermäßigt 7,50 €, für Kinder unter 17 Jahren frei.

  • 62 Kunsthalle im Lipsiusbau, Georg-Treu-Platz 1 (zwischen Frauenkirche und Brühlscher Terrasse, gegenüber Albertinum). Kunsthalle im Lipsiusbau in der Enzyklopädie Wikipedia Kunsthalle im Lipsiusbau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKunsthalle im Lipsiusbau (Q828334) in der Datenbank Wikidata. Hier werden wechselnde Kunstausstellungen zeitgenössischer Maler seit 2005 ausgestellt. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr. Preis: Eintritt frei.

Weitere Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind:

  • 63 Museum für Völkerkunde Dresden, Palaisplatz 11 (im Japanischen Palais). Tel.: +49 (0)351 8144840. Museum für Völkerkunde Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Museum für Völkerkunde Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum für Völkerkunde Dresden (Q278978) in der Datenbank Wikidata. Sammlung von Kunst und Alltagsgegenständen (Skulpturen, Schmuck, Geschirr und Waffen) verschiedenster Kulturen in Ozeanien, Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa. Ein Höhepunkt ist das Dresdner Damaskuszimmer mit osmanischer Holzvertäfelung von 1810. Geöffnet: Sa-So 11–18 Uhr. Preis: Eintritt frei.
  • 64 Kunstgewerbemuseum, August-Böckstiegel-Straße 2 (im Berg- und Wasserpalais von Schloss Pillnitz). Kunstgewerbemuseum in der Enzyklopädie WikipediaKunstgewerbemuseum (Q1331753) in der Datenbank Wikidata. Dauerausstellung zur dekorativen und angewandten Kunst in Gestalt von Möbeln, Geschirr, Textilien, Glas und Alltagsgegenständen ab der Spätantike, vor allem aber vom Barock bis zur Gegenwart. Wechselausstellungen im Bereich Design. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr; Winterschließzeit von Anfang November bis Ende April. Preis: Vollzahler 8 €, ermäßigt 6 €, unter 17 J. frei.
  • 65 Museum für Sächsische Volkskunst, Jägerhof, Köpckestraße 1. Museum für Sächsische Volkskunst in der Enzyklopädie Wikipedia Museum für Sächsische Volkskunst im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum für Sächsische Volkskunst (Q1305061) in der Datenbank Wikidata. Heimatkundliches Museum von Sachsen mit Gegenständen der volkstümlichen Kunst aus den verschiedenen Regionen des Freistaats (u. a. Erzgebirge, Oberlausitz, Vogtland). Angegliedert ist auch eine der größten Puppentheatersammlungen der Welt. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr. Preis: Vollzahler 5 €, ermäßigt 4 €, unter 17 J. frei.

Museen der Stadt Dresden[Bearbeiten]

Altes Landhaus – Standort von Stadtmuseum und Städtischer Galerie

Die Stadt Dresden ist Trägerin einiger Museen. Im prächtigen barocken 66 Landhaus Landhaus in der Enzyklopädie Wikipedia Landhaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLandhaus (Q1630350) in der Datenbank Wikidata an der Wilsdruffer Straße 2 (Haltestelle Pirnaischer Platz), sind untergebracht:

  • 67 Stadtmuseum Dresden. Stadtmuseum Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Stadtmuseum Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStadtmuseum Dresden (Q2327655) in der Datenbank Wikidata. Ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte. Geöffnet: Di–So 10–18 Uhr, Fr bis 19 Uhr. Preis: Eintritt 4 €, Kinder bis 6 Jahre frei, Familien 12 €, freitags ab 12 Uhr freier Eintritt.
  • 68 Städtische Galerie. Städtische Galerie in der Enzyklopädie WikipediaStädtische Galerie (Q830042) in der Datenbank Wikidata. Schwerpunkt der Gemäldesammlung ist das 19. und 20. Jahrhundert. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr, Fr bis 19 Uhr. Preis: Vollzahler 5 €, ermäßigt 4 €, Kinder unter 7 J. frei; freitags ab 12 Uhr frei.

Weitere Museen sind:

Im Erlebnisland Mathematik der Technischen Sammlungen Dresden
  • 69 Carl-Maria-von-Weber-Museum, OT Hosterwitz, Dresdner Straße 44 (Bus 63 "Van-Gogh-Straße"). Carl-Maria-von-Weber-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Carl-Maria-von-Weber-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCarl-Maria-von-Weber-Museum (Q1036560) in der Datenbank Wikidata. Musikmuseum am ehemaligem Sommerwohnsitz des romantischen Komponisten Carl Maria von Weber. Geöffnet: Mi-So u. Feiertage 13–18 Uhr. Preis: Vollzahler 4 €, ermäßigt 3 €; freitags freier Eintritt.
  • 70 Kraszewski-Museum, Nordstraße 28 (Bus 74 "Arno-Holz-Allee"). Kraszewski-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Kraszewski-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKraszewski-Museum (Q835605) in der Datenbank Wikidata. Literaturmuseum, das dem polnischen Schriftsteller Józef Ignacy Kraszewski (1812–1887) gewidmet ist, der 1863 bis 1883 im Exil in Dresden lebte. Geöffnet: Mi-So u. Feiertage 13–18 Uhr. Preis: Vollzahler 4 €, ermäßigt 3 €; freitags freier Eintritt.
  • 71 Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik, Hauptstraße 13 (beim Neustädter Markt). Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik in der Enzyklopädie Wikipedia Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik (Q1746253) in der Datenbank Wikidata. Eines der historischen Barockhäuser der Inneren Neustadt, das einstige Wohnhaus des Gerhard von Kügelgen (1772–1820), ist der Epoche der Romantik gewidmet, die in Dresden eines ihrer Zentren hatte. Es wird auf Philosophie und Literatur, Malerei und Musik eingegangen.
  • 72 Schillerhäuschen, Schillerstraße 19. Schillerhäuschen in der Enzyklopädie Wikipedia Schillerhäuschen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchillerhäuschen (Q1746740) in der Datenbank Wikidata. Das kleinste Dresdner Museum befindet sich in dem Loschwitzer Häuschen, in dem Friedrich Schiller während seiner Aufenthalte in Dresden 1786 und 1787 wohnte. Es ist dem Leben und Wirken des Dichters in dieser Phase gewidmet. Geöffnet: Ostern bis Ende September: Sa+So 10–17 Uhr; im Winterhalbjahr geschlossen. Preis: Eintritt frei.
  • 73 Kunsthaus Dresden (Städtische Galerie für Gegenwartskunst), Rähnitzgasse 8. Kunsthaus Dresden in der Enzyklopädie WikipediaKunsthaus Dresden (Q1784938) in der Datenbank Wikidata.
  • 75 Palitzsch-Museum (Heimat- und Palitzsch-Museum Prohlis), Gamigstraße 24. Palitzsch-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Palitzsch-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalitzsch-Museum (Q1595524) in der Datenbank Wikidata.
  • 76 Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3 (im Ernemann-Werk im Stadtteil Striesen; Straba 4, 10 "Pohlandplatz"). Technische Sammlungen Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Technische Sammlungen Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTechnische Sammlungen Dresden (Q1409852) in der Datenbank Wikidata. Mit dem Erlebnisland Mathematik.

sonstige Museen[Bearbeiten]

Deutsches Hygiene-Museum
  • 77 Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1 (Straba 10, 13 "Georg-Arnhold-Bad" oder 1, 2, 4, 12 "Deutsches Hygiene-Museum"). Deutsches Hygiene-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsches Hygiene-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsches Hygiene-Museum (Q874373) in der Datenbank Wikidata. Ein weiteres großes Museum von überregionaler Bedeutung. Sein Name führt ein wenig in die Irre und wirkt etwas aus der Zeit gefallen. Als das Hygienemuseum 1912 gegründet wurde, war es tatsächlich zur Aufklärung, Belehrung und Erziehung der Bevölkerung zur Hygiene konzipiert. Initiator war der Fabrikant Karl August Lingner (siehe auch Lingnerschloss an der Elbe), der das Mundwasser Odol vertrieb. Heute hat sich das Museum aber recht weit davon entfernt und gestaltet ganz unterschiedliche Ausstellungen zu verschiedenen Aspekten des menschlichen Lebens, sowohl aus kultur- als auch naturwissenschaftlicher Perspektive. Untergebracht ist es in einem großräumigen Gebäude von 1928–1930 (nach der Kriegszerstörung wiederaufgebaut), das sich stilistisch zwischen Neoklassizismus und Bauhaus bewegt. Bekannteste Attraktion ist der Gläserner Mensch, zwei lebensgroße anatomische Modelle des Menschen (Mann und Frau) aus durchsichtigem Kunststoff, in deren Inneren man Skelett, innere Organe, Blutgefäße und Nervenbahnen sieht. Geöffnet: Di-So u. Feiertage 10–18 Uhr. Preis: Vollzahler 9 €, ermäßigt 4 €, Familie 14 €, Kinder bis 16 J. frei. Eine Eintrittskarte ist an zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen gültig.
Militärhistorisches Museum
  • 78 Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2 (Straba 7, 8 "Stauffenbergallee"). Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in der Enzyklopädie Wikipedia Militärhistorisches Museum der Bundeswehr im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMilitärhistorisches Museum der Bundeswehr (Q459416) in der Datenbank Wikidata. Deutschlands größtes und bedeutendstes Museum für Militärgeschichte. Untergebracht ist es im ehemaligen Arsenal in der Albertstadt, einem Stadtteil, der im 19. Jahrhundert für die Sächsische Armee angelegt wurde und weitläufige Kasernengelände, Garnisonkirche, ehemalige Heeresbäckerei, Zeugmeisterei, Militärgericht usw. umfasst. Das ehemalige Armeemuseum der DDR wurde unter der Ägide der Bundeswehr völlig umgestaltet und nach Plänen des Architekten Daniel Libeskind umgebaut. Auffälligstes Element ist der dekonstruktivistische, keilförmige Einbau an der Fassade, der u. a. als Anspielung auf die Bombenangriffe auf Dresden 1945, aber auch als Symbol für das neue Ausstellungskonzept verstanden werden kann. Soldatentum und Kriegstechnik will das Museum weder verherrlichen, noch ideologisch verdammen, sondern in einen geschichtswissenschaftlichen Kontext stellen. Die Ausstellung ist weitgehend chronologisch aufgebaut, im Neubau werden hingegen in Themenparcours epochenübergreifende Themen und Fragestellungen behandelt. Eine Außenstelle des MHM ist auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz. Geöffnet: Mo 10–21 Uhr, Di u. Do-So 10–18 Uhr, Mi geschlossen. Preis: Dauerausstellung 5 €, ermäßigt 3 €, Familie 7 €; Dauer- u. Wechselausstellung 7/4/10 €.
  • 79 Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden, Japanisches Palais, Palaisplatz 11. Tel.: (0)351-81085304. Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSenckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden (Q2269939) in der Datenbank Wikidata. Die Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen, bestehend aus dem Museum für Tierkunde, dem Museum für Mineralogie und Geologie und der Naturhistorischen Zentralbibliothek, gehören seit 2009 zur überregionalen Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, was sich auch im neuen Namen widerspiegelt. Für die umfangreichen Sammlungen, die in Dresden-Klotzsche gelagert werden, gibt es zur Zeit keine adäquaten Dauer-Ausstellungsräume. Im Japanischen Palais zeigt das Senckenberg wechselnde Sonderausstellungen zu naturkundlichen Themen. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr. Preis: Vollzahler 4 €, ermäßigt 2 €.
Verkehrsmuseum im Johanneum
  • 82 Erich-Kästner-Museum (Literaturhaus Villa Augustin), Antonstraße 1 (am Albertplatz). Tel.: (0)351-8045086, E-Mail: . Erich-Kästner-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Erich-Kästner-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErich-Kästner-Museum (Q1352684) in der Datenbank Wikidata. Das Literaturmuseum ist einem der berühmtesten Söhne der Stadt gewidmet, der vor allem für seine Kinderbücher (Emil und die Detektive, Pünktchen und Anton, Das doppelte Lottchen usw.) bekannt ist, aber auch für Erwachsene geschrieben hat. Kästner wuchs in der nahegelegenen Königsbrücker Straße auf. In der Villa Augustin lebte sein Onkel, ein reicher Pferdehändler, bei dem der junge Kästner oft zu Besuch war, wie er in seinem autobiographischen Buch „Als ich ein kleiner Junge war“ beschreibt. Das Museum ist als interaktives „Micromuseum“ konzipiert, mit Originalexponaten, Videos, Büchern sowie 13 beweglichen Modulen, die verschiedene Aspekte zum Leben und Werk des Schriftstellers erschließen. Das ganze ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Mit dem Museum verbunden ist das Projekt „Erich-Kästner-Viertel“: Mit dem Smartphone kann man sich durch die Neustadt bewegen und Orte entdecken, die einen Bezug zu Kästner haben. Geöffnet: So-Mi u. Fr 10–18 Uhr, Do nur Schulklassen, Sa geschlossen. Preis: Vollzahler 5 €, ermäßigt 3 €.
  • 83 Die Welt der DDR, im Hochhaus am Albertplatz, Antonstraße 2a. Das Museum auf vier Etagen ist dem Alltagsleben in der DDR gewidmet. Unzählige originale Gebrauchsgegenstände und originalgetreu nachgebildete Räume von Einrichtungen und Organisationen (Kindergarten, Schule, Arbeit, Wohnen, Einkaufen, Urlaub, Sport und Freizeit) sollen eine „Zeitreise“ in diese Epoche ermöglichen. Hinzu kommen zahlreiche DDR-Fahrzeuge, die aus dem ehemaligen Automobilmuseum Dresden übernommen wurden. Geöffnet: täglich 9.30–18 Uhr. Preis: Vollzahler 9 €, ermäßigt 7 €, Familie 20 €, Kinder bis 6 J. frei; Di ist Studenten-, Mi Seniorentag (jeweils 4 €); Kombiticket mit Gedenkstätte Bautzner Straße 12 €.
Detail des Maya-Codex im Buchmuseum der SLUB
  • 84 Buchmuseum der SLUB, Sächsische Landesbibliothek, Zellescher Weg 18 (Bus 61, 63 "Staats- und Universitätsbibliothek"). Tel.: (0)351-4677-580. Buchmuseum der SLUB in der Enzyklopädie Wikipedia Buchmuseum der SLUB im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBuchmuseum der SLUB (Q998667) in der Datenbank Wikidata. Sammlung und Ausstellung seltener und wertvoller historischer Bücher. Es ist aus dem Zimelienzimmer der Königlich Sächsischen Bibliothek hervorgegangen. Höhepunkt der Schatzkammer des Buchmuseums ist der Codex Dresdensis, eine Maya-Handschrift aus dem 13. Jahrhundert. Außerdem können ein sumerischer Tonkegel mit Keilschrift, Teile der Bibliotheca Corviniana (Weltdokumentenerbe der UNESCO), ein Exemplar des Mainzer Psalters von 1457, mehrere Gutenberg-Drucke, ein Skizzenbuch von Albrecht Dürer, Vorlesungsmanuskripte Martin Luthers, astronomische Globen Johann Gabriel Doppelmayrs sowie Autographen der Komponisten Vivaldi, Bach, Schumann und Wagner bestaunt werden. Geöffnet: täglich 10–18 Uhr; öffentliche Führung durch die Schatzkammer Sa 14 Uhr.
Panometer Dresden Barock
  • Ein Erlebnis der besonderen Art ist das 85 Panometer Panometer in der Enzyklopädie Wikipedia Panometer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPanometer (Q1679651) in der Datenbank Wikidata in einer alten Gasanstalt. In dem großen, runden Gebäude kann man in der Mitte auf einen Turm hinaufgehen und ein riesiges 360°-Bild bewundern, dass Dresden so zeigt, wie es im Jahr 1756 aussah. Man steht dabei simuliert auf dem Turm der Hofkirche und hat einen sehr schönen Blick auf die damals noch relativ kleine Alt- und Neustadt (der Große Garten lag schon außerhalb), sowie auf die Parks und Elbwiesen außerhalb der Stadt und das weitere Umland. Hunderte verschiedener Bürger beleben das Bild, bei dem man manchmal schon ein Feldstecher braucht, um alle Details zu erkennen. Gerade für alle die, die das heutige Dresden etwas kennengelernt haben, ist es ein faszinierender Einblick in die Geschichte der Stadt, die vor 250 Jahren vielleicht sogar noch schöner war als heute.
  • 86 Gedenkstätte Münchner Platz, Münchner Platz 3. Gedenkstätte Münchner Platz in der Enzyklopädie Wikipedia Gedenkstätte Münchner Platz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGedenkstätte Münchner Platz (Q1497544) in der Datenbank Wikidata. Hier befand sich von 1907 bis 1956 das Landgericht Dresden. Sowohl während der Zeit des Nationalsozialismus als auch während der sowjetischen Besatzung und der stalinistischen Phase der DDR wurden politische Gegener verurteilt und hingerichtet; u. a. starben hier 1944/45 die antifaschistischen Widerstandskämpfer Kurt Schlosser, Georg Schumann, Alfred Frank und Margarete Blank, nach Kriegsende dann der „Euthanasie“-Arzt Paul Nitsche, die Aufständischen vom 17. Juni 1953 Erna Dorn und Ernst Jennrich sowie 1955 Elli Barczatis und Karl Laurenz, die in der DDR für den Westen spioniert hatten. Geöffnet: Mo-Fr 10–16 Uhr, Sa+So u. Feiertage 10–18 Uhr; öffentliche Führung (kostenfrei) Sa+So u. Feiertage 14 Uhr.
Zellentrakt der Stasi-Haftanstalt Bautzner Straße
  • 87 Gedenkstätte Bautzner Straße, Bautzner Str. 112a (Straba 11, Bus 74 "Angelikastr."). Gedenkstätte Bautzner Straße in der Enzyklopädie Wikipedia Gedenkstätte Bautzner Straße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGedenkstätte Bautzner Straße (Q1497520) in der Datenbank Wikidata. Ehemalige Untersuchungshaftanstalt des MfS („Stasi“). Geöffnet: täglich 10–18 Uhr. Preis: Vollzahler 6 €, ermäßigt 3 €; Kombiticket mit Museum „Die Welt der DDR“ erhältlich für 12 €.
  • 88 KraftWerk – Dresdner Energiemuseum, Kraftwerk Mitte 26 (S-Bahnhof Mitte). Tel.: (0)351-8604180, E-Mail: . KraftWerk – Dresdner Energiemuseum in der Enzyklopädie Wikipedia KraftWerk – Dresdner Energiemuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKraftWerk – Dresdner Energiemuseum (Q1360068) in der Datenbank Wikidata. Museum der Dresdner Stadtwerke DREWAG im ehemaligen Heizkraftwerks Mitte zu den Themen Gas-, Strom-, Wasserversorgung und Fernwärme. Geöffnet: Mi 10–17 Uhr (ganzjährig), Oktober–Juni zusätzlich Sa 13–17 Uhr. Preis: Eintritt frei.
  • 89 Museum Hofmühle, Altplauen 19 (am S-Bahnhof Dresden-Plauen). Museum Hofmühle in der Enzyklopädie Wikipedia Museum Hofmühle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum Hofmühle (Q1635322) in der Datenbank Wikidata. Mühlentechnik- und Heimatmuseum in der Bienertmühle Dresden-Plauen. Ausstellungen zur Mühlentechnik und Plauener Ortsgeschichte, zur Dresdner Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca (die mit dem Sohn des Mühlenbesitzers verheiratet war) und zu alten Schokoladenformen und dekorativen Blechdosen der Firma Anton Reiche. Geöffnet: Di+Do 16–18 Uhr, So 14–18 Uhr; Sommerpause von Anfang Juni bis Mitte September. Preis: Vollzahler 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder bis 12 J. 1 €.
  • 90 Schulmuseum, Seminarstraße 11 (S-Bahnhof Mitte). Tel.: (0)351-2130156. Schulmuseum in der Enzyklopädie WikipediaSchulmuseum (Q1369362) in der Datenbank Wikidata. Museum zum Schulwesen in vergangenen Zeiten mit je einem nachgestellten Klassenzimmer aus der Kaiserzeit, Reformschule der 1920er, Dritten Reich und DDR. Geöffnet: Do 14–18 Uhr. Preis: Vollzahler 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder 1 €.
  • 91 Straßenbahnmuseum Dresden, Trachenberger Straße 38 (64, 70, 76 "Betriebshof Trachenberge" oder Straba 3 "Trachenberger Platz"). Straßenbahnmuseum Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Straßenbahnmuseum Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStraßenbahnmuseum Dresden (Q2354751) in der Datenbank Wikidata. Sammlung von historischen Straßenbahn-Fahrzeugen. Die Besichtigung der Museumshallen, des Werkstattbereiches und der historischen Wagen ist einmal pro Monat möglich (erster Samstag im Monat); einmal im Halbjahr (Frühjahr und Herbst) gibt es zudem ein Wochenende, an dem Rundfahrten mit historischen Bahnen aus dem Museumsbestand angeboten werden. Geöffnet: nur 1. Sa im Monat 10–16 Uhr. Preis: 5 €.
  • 92 Eisenbahnmuseum (ehemaliges Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt), Ringlokschuppen an der Nossener Brücke, Zwickauer Straße 86 (Bus 61 "Zwickauer Str."). Eisenbahnmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Eisenbahnmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEisenbahnmuseum (Q800287) in der Datenbank Wikidata. Sammlung historischer Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere Dampflokomotiven aus Zeiten der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen und der Deutschen Reichsbahn Geöffnet: von April bis Oktober an vielen Samstagen, Termine siehe Website. Preis: Museumstag 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder bis 14 J. frei; Sonderveranstaltungen teurer.

Im 7 km außerhalb von Dresden gelegenen Vorort Radebeul gibt es zudem das Karl-May-Museum in der „Villa Shatterhand“ (erreichbar mit der S-Bahn in 15–20 min).

Aussichtspunkte[Bearbeiten]

  • 93 Aussichtsturm Bismarcksäule Aussichtsturm Bismarcksäule in der Enzyklopädie Wikipedia Aussichtsturm Bismarcksäule im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAussichtsturm Bismarcksäule (Q866512) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung - Der 24 Meter hohe Turm bietet einen hervorragenden Blick von der Südhöhe über die Dresdner Altstadt. Bei gutem Wetter sieht man wunderbar bis in die Sächsische Schweitz und über Radebeul hinweg. In Südrichtung kann man noch die Babisnauer Pappel sehen. Öffnungszeiten 2014 bis zum 07.01.2015: Do. − So. u. Feiertage 10–18 Uhr.
  • 94 Rathausturm. Rathausturm in der Enzyklopädie Wikipedia Rathausturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathausturm (Q1980363) in der Datenbank Wikidata. Der 100,3 Meter hohe Turm ist durch einen Trick zum höchsten Bauwerk der Altstadt geworden. König Friedrich August III. hatte bestimmt, dass das Bauwerk nicht höher als der 100 m hohe Schlossturm (Hausmannsturm) werden durfte. Durch die Ergänzung des Turms um eine 5,05 m hohe goldene Figur wurde der Turm aber trotzdem zum höchsten Gebäude der Altstadt. Die Aussichtsplattform befindet sich in 68 m Höhe und ist über einen zweigeteilten Aufzug zugänglich. Geöffnet: 20. März–31. Oktober: täglich 10–18 Uhr, die letzte Auffahrt erfolgt um 17.30 Uhr. Preis: Eintritt 3 €, ermäßigt: 1,70 €, Familienkarte: 7 €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 95 Hausmannsturm des Residenzschlosses. Hausmannsturm des Residenzschlosses in der Enzyklopädie Wikipedia Hausmannsturm des Residenzschlosses im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHausmannsturm des Residenzschlosses (Q1288508) in der Datenbank Wikidata. Der 100 m hohe Turm kann bestiegen werden. Der Zugang erfolgt über den Eingang zum Residenzschloss (Sophienstraße/Ecke Taschenberg) Geöffnet: Ende März–Anfang November: Mi-Mo 10–18 Uhr, Di geschlossen. Preis: Eintritt 5 €, ermäßigt 4 €, Kinder bis 16 Jahre frei. Der Hausmannsturm ist im Ticket Residenzschloss (12 €) enthalten. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Kuppelaufstieg Frauenkirche − Die Kuppel des Dresdner Wahrzeichens kann erklommen werden.
    Geöffnet Mo. - Sa.: 10:00 - 18:00 Uhr, So 12:30 - 18:00 Uhr; Nov.-Febr: 10:00-16:00 Uhr, So 12:30-16:00 Uhr; · Eintritt: 8 €; ermäßigt: 5 €; Familienkarte: 20 €; Wartezeiten müssen evtl. eingeplant werden. Aufwärts geht es mit einem Lift 24 m hoch bis zum Beginn der Kuppel, dann muss man zu Fuß zunächst über eine schmale Treppe und dann auf einer Wendelrampe aufwärts steigen. Das letzte Stück bilden die Sprossen einer eisernen Leiter auf die 67 m hoch gelegenen Aussichtsplattform. Abwärts benutzt man das Treppenhaus anstelle des Lifts.
  • Turm der Kreuzkirche − Der Turm ist 92 m hoch, die Aussichtsplattform ist 54 m hoch. 256 Stufen sind zu bewältigen.
    Geöffnet Mai − Oktober: Mo.-Sa. 10 - 17.30 Uhr, So. 12 - 17.30 Uhr, im April bis 16: 30 Uhr, sonst nur bis 15:30 Uhr. Turmaufstieg: 3,- €, Schüler/Studenten: 2,- €, Kinder bis 14 J.: 1,- €, Familien: 5,- €.
  • Turm der Dreikönigskirche − in der Dresdner Neustadt. Vom rechtselbigen Aussichtspunkt in der Dresdener Neustadt hat man einen schönen Blick auf die Barocke Altstadt mit Elbufer. Der 87,5 Meter hohe Turm wurde zwischen 1853 bis 1857 an das Kirchenschiff angebaut. Die Aussichtsplattform ist über eine Treppe zugänglich. · Öffnungszeiten:
März bis Oktober: Montag: Ruhetag, Di. 11:30-16:00 Uhr, Mi.-Sa. 11:00-17:00 Uhr, Sonn- und Feiertag: 11:30-17:00 Uhr
November bis Februar: Mo.-Di. Ruhetag, Mi. 12:00-16:00 Uhr, Do. und Fr. 10:00-16:00 Uhr, So./Feiertag 12:30-16:30 Uhr
Eintritt: 1,50 €, Ermäßigt: 1 €, Kinder bis 10 Jahre sind frei
bis Mitte Dezember 2014 ist keine Turmbesteigung möglich!
  • 96 Luisenhof Luisenhof in der Enzyklopädie Wikipedia Luisenhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLuisenhof (Q1876706) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung und Bergstation Schwebebahn in Dresden-Loschwitz: Schöne Blicke auf die Elbe sowie zum Blauen Wunder; weiteres siehe Abschnitt Für Eisenbahnfreunde.

Datenstand alle Türme: 08-2014

Für Eisenbahnfreunde[Bearbeiten]

Jährliches Dampfloktreffen um das ehemalige Bw Dresden-Altstadt an der Zwickauer Straße, 2013 vom 5. bis 7. April · Mehrere Sonderzüge mit interessanten Gastlokomotiven treffen in Dresden ein, viele historische Eisenbahnfahrzeuge können in Altstadt besichtigt werden.

Dresdner Bergbahnen in Dresden-Loschwitz[Bearbeiten]

Blick von oben auf die Schwebebahn. Standpunkt: Aussichtskanzel mit den drei Bänken links der Bergstation.
  • 97 Schwebebahn Dresden Schwebebahn Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Schwebebahn Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchwebebahn Dresden (Q263040) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung - Mit der ältesten Bergschwebebahn der Welt in 3 Minuten zum schönen Aussichtspunkt in Dresden-Loschwitz. Die am 6. Mai 1901 in Dienst gestellte 274 m lange Hängebahn ist ähnlich ausgeführt wie die Wuppertaler Schwebebahn. Allerdings wird sie über ein Seil angetrieben. Auf dem Maschinenhaus gibt es eine Aussichtsplattform, die man wahlweise über einen Außenaufzug oder über Treppen im Gebäude erreichen kann. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf das Dresdner Elbtal und zur Brücke „Blaues Wunder“. Am besten fährt man mit dem Außenaufzug hoch und steigt über die Treppen im Gebäude ab. Dabei kann man sich die anschauliche Ausstellung über die Geschichte der Schwebebahn anschauen. Zu sehen sind u. a. Modelle der alten Wagen und ein Film über die Bahngeschichte. Die Ausstellung sowie die Aussichtsplattform mit Aufzug sind kostenlos zugänglich.
- Das Maschinenhaus kann nach Voranmeldung auch besichtigt werden (Tel.: +49 (0)351 8572410, bzw. Fax +49 (0)351 8572413, Mail).
- Gut zu wissen: Toiletten findet man gleich rechts neben der Bergstation. Die Nutzungsgebühr beträgt 50 Cent (benötigt man passend als 50 Cent-Stück).
  • 98 Standseilbahn Dresden Standseilbahn Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Standseilbahn Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStandseilbahn Dresden (Q314571) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung – in 5 Minuten zum Villenvorort Weißer Hirsch in Dresden-Loschwitz, 547 m bergauf bei 96 m Höhenunterschied.

Betriebszeiten und Fahrpläne
Fahrpreise für die Standseilbahn oder die Schwebebahn (beide haben den gleichen Tarif):

- Erwachsene: Berg- oder Talfahrt: 3,- €, Berg- und Talfahrt: 4,- €
- Ermäßigt (Kinder 6-14 Jahre, Hund, Fahrrad): Berg- oder Talfahrt: 2,50 €, Berg- und Talfahrt: 3,- €
- Familienkarte für Berg- und Talfahrt: 10,- € (2 Erwachsene und 4 Kinder von 6-14 Jahren).
- Nahverkehrsfahrkarten gelten nicht. Aber: Wer ein gültiges Ticket des Verkehrsverbund Oberelbe oder der Dresdner Verkehrsbetriebe besitzt, darf für die Bergbahnen eine ermäßigte Karte lösen.

Die Talstationen beider Bergbahnen liegen dicht bei einander unweit der Loschwitzer Brücker „Blaues Wunder“. · Talstation: Bus 61, 63 „Körnerplatz“ oder mit der Straßenbahn 6 oder 12 bis „Schillerplatz“ und dann über das Blauer Wunder laufen (10 min.). · Lage von Loschwitz: 51° 3′ 15″ N 13° 48′ 52″ O

Während die Talstationen nur ca. zwei Minuten Fußweg voneinander entfernt liegen, sind die Bergstationenstationen durch ein Tal voneinander getrennt, so dass der Fußweg zwischen den beiden Bergstationen fast eine Stunde dauert.

Parkeisenbahn im Großen Garten[Bearbeiten]

Die 99 Parkeisenbahn Parkeisenbahn in der Enzyklopädie Wikipedia Parkeisenbahn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsParkeisenbahn (Q267008) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung wurde 1950 als Kindereisenbahn eröffnet. Mit einer Spurweite von 381 mm zählt sie zu den Liliputbahnen. Die beiden Dampfloks wurden 1925, je eine Elektro-Akkulok 1962 und 1982 gebaut. Das Streckennetz umfasst seit dem Jahr 2000 eine Länge von 5,6 Km mit 5 Bahnhöfen.

Fahrpreise für eine Rundfahrt:
Erwachsene: 4 €
Ermäßigte: 2 €
Gesamte Preistabelle auf der Webseite der Parkeisenbahn Dresden.

Bahnen in der Umgebung von Dresden[Bearbeiten]

  • Dampf-Schmalspurbahn Weißeritztalbahn von Freital-Hainsberg - Kurort Kipsdorf - Anreise: S-Bahn S3, S30, Regionalbahn RB30: Richtung Tharandt - Freiberg bis Bahnhof „Freital-Hainsberg“, Bus 345, 348, 376, 400

Verschiedenes[Bearbeiten]

Das Dresdner Elbtal gehörte mit seinen drei in die Weinhänge integrierten Schlösser seit 24.06.2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit. Durch den Bau der umstrittenen Waldschlösschenbrücke wurde der Status am 25. Juni 2009 aber wieder aberkannt.

Karl August Lingner hatte sich zielsicher das Mittlere der Elbschlösser als Residenz ausgesucht. Er, den die geniale Vermarktung des Mundwassers Odol Anfang des 20. Jahrhunderts zum Millionär gemacht hatte, war gleichzeitig enthusiastischer Aufklärer der Bevölkerung in gesundheitlichen Belangen, wovon auch das Hygienemuseum in der Stadt zeugt.

Dampferfahrten: Das Dresdener Elbtal lernt man am besten bei einer Fahrt mit dem Schaufelraddampfer kennen. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann auch per Fahrrad den gut ausgebauten Elbe-Radweg nutzen. Ausflugsziele per Raddampfer ab Dresden-Terrassenufer in der Stadtmitte:

  • Blaues Wunder und Bergbahnen in Dresden-Loschwitz - Ein schönes Ausflugsziel im Elbtal ist der Stadtteil Loschwitz mit der Brücke „Blaues Wunder“ und den beiden Bergbahnen. Von der Stadtmitte liegen diese Sehenswürdigkeiten etwa 5,5 km elbaufwärts.
Dampferstation Blasewitz, · Fahrpreise mit Linienschiff in 2012 ab Dresden Terrassenufer (=Stadtmitte):
Erwachsene: einfache Fahrt: 5,50 €, Hin- und Rückfahrt: 10,50 €; (Kinder zwischen 3 und 14 Jahren zahlen die Hälfte, Kinder unter 3 Jahren sind frei)
Fahrzeiten ab Terrassenufer: 40 Minuten
  • Schloss und Park Pillnitz - 12,5 km Stromaufwärts von der Stadtmitte ist das Schloss Pillnitz mit seinem schönen Schlosspark zu finden.
Dampferstation Pillnitz, · Fahrpreise mit Linienschiff in 2012 ab Dresden-Terrassenufer (=Stadtmitte):
Einfache Fahrt: 10,50 €, Hin- und Rückfahrt: 16,50 €.
Fahrzeiten ab Terrassenufer: 90 Minuten stromaufwärts, 60 Minuten stromabwärts
  • Weitere Infos:
- Fahrpreise und
- Fahrpläne der Sächsischen Dampfschifffahrt.
- www.saechsische-dampfschiffahrt.de

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Foyer der Semperoper: Marmorsäulen aus Gips

Führungen und Touren[Bearbeiten]

Kultur und Unterhaltung[Bearbeiten]

Opernsaal mit Loge
Decke des Opernsaals

Theater[Bearbeiten]

Dresden hat eine vielfältige und überregional ausstrahlende Theaterlandschaft. Bekanntester Leuchtturm ist die Staatsoper (Semperoper) – eines der renommiertesten Opernhäuser Europas. Die Möglichkeit, mehrere Theater an einem Abend kennen zu lernen, hat man in der Langen Nacht der Dresdner Theater im April jedes Jahres.

  • 1 Sächsische Staatsoper Dresden (Semperoper), Theaterplatz 2. Sächsische Staatsoper Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Sächsische Staatsoper Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSächsische Staatsoper Dresden (Q127097) in der Datenbank Wikidata. Klassisches Musiktheater von internationalem Rang im opulenten Saal des wieder hergestellten Königlichen Hoftheaters. Die Staatsoper hat auch eine Tanzsparte: das Semperoper Ballett. Mit der Semperoper verbunden ist die Staatskapelle Dresden, die nicht nur die Aufführung von Oper und Ballett begleitet, sondern auch Sinfoniekonzerte spielt.
Staatsschauspiel (Großes Haus)
  • 2 Staatsschauspiel Dresden, Theaterstraße 2. Tel.: (0)3 51-4913-555. Staatsschauspiel Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Staatsschauspiel Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStaatsschauspiel Dresden (Q870330) in der Datenbank Wikidata. Größtes professionelles Sprechtheater der Stadt.
    • 3 Staatsschauspiel Kleines Haus, Glacisstraße 28.
Das Kulturkraftwerk Mitte beherbergt die Spielstätten von Staatsoperette und TjG
  • 5 Theater Junge Generation (Staatsoperette), Kraftwerk Mitte 1. Tel.: (0)351-32042777, E-Mail: . Theater Junge Generation in der Enzyklopädie Wikipedia Theater Junge Generation im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTheater Junge Generation (Q1806342) in der Datenbank Wikidata. Kinder- und Jugendtheater, die Stücke können aber auch für Erwachsene interessant sein. Es gibt Puppentheater und klassisches Schauspiel mit einem professionellen Ensemble, z. T. aber auch unter Mitwirkung von Jugendlichen aus dem Theaterklub. Preis: Vollzahler 12 €, ermäßigt 6 €, Kinder bis 14 J. 5,50 €.
  • 6 Theaterkahn Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke. Tel.: (0)351-4969450. Theaterkahn Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Theaterkahn Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTheaterkahn Dresden (Q25872592) in der Datenbank Wikidata. Ein ehemaliger Schleppkahn, der unterhalb der Augustusbrücke unweit des Schlossplatzes und der Semperoper festgemacht hat, dient seit 1994 als Spielstätte des Theaters Dresdner Brettl.
  • 7 Societaetstheater, An der Dreikönigskirche 1a. Tel.: (0)351-8036810. Societaetstheater in der Enzyklopädie Wikipedia Societaetstheater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSocietaetstheater (Q1716531) in der Datenbank Wikidata. Das älteste, durch bürgerschaftliches Engagement (und nicht vom Fürstenhof) getragene Theater der Stadt wurde 1776 gegründet und tritt in einem barocken Gartenhaus in der Inneren Neustadt. Über 150 Jahre war es aufgelöst, 1999 wurde es wiederbelebt.
  • 9 Theaterhaus Rudi, Fechnerstraße 2a (Stadtteil Trachau/Kaditz; Straba 4, Bus 70, 80 "Rankestr."). Tel.: (0)351 849 19 25. Theaterhaus Rudi in der Enzyklopädie Wikipedia Theaterhaus Rudi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTheaterhaus Rudi (Q20754448) in der Datenbank Wikidata. Amateurtheaterstätte: Im ehemaligen Jugendclubhaus „Rudi Arndt“ treten verschiedene Laientheatergruppen auf.
Kabarett und Kleinkunst
  • 10 Herkuleskeule, Kulturpalast, Schloßstraße 2. Herkuleskeule in der Enzyklopädie Wikipedia Herkuleskeule im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHerkuleskeule (Q1610092) in der Datenbank Wikidata. Das Nonplusultra des Ostkabaretts (Der Spiegel) und steht für bestes politisches Kabarett (SZ)

Musik[Bearbeiten]

Dresdner Philharmoniker im Kulturpalast

Dresden ist eine wichtige Musikmetropole. Der Dresdner Kreuzchor – einer der wichtigsten deutschen Knabenchor besteht schon seit dem 14. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert war die sächsische Hofkapelle unter Leitung von Heinrich Schütz eines der renommiertesten Orchester Europas. Später lebten und wirkten hier die Komponisten Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Sergei Rachmaninow. In neuerer Zeit verbindet man mit Dresden Bands wie Electra, Lift, Letzte Instanz oder Polarkreis 18.

  • Sächsische Staatskapelle Dresden, Semperoper, Theaterplatz 2. Sächsische Staatskapelle Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia Sächsische Staatskapelle Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSächsische Staatskapelle Dresden (Q584017) in der Datenbank Wikidata. Eines der größten und bekanntesten klassischen Orchester Deutschlands, seit 2012 unter der Leitung von Christian Thielemann. Die Staatskapelle begleitet die Opern- und Ballettvorführungen, spielt aber auch Symphoniekonzerte in der Semperoper. Zudem musizieren Instrumentalisten der Staatskapelle auch im Rahmen von Kammerkonzerten. Gelegentlich ist die Staatskapelle auch „ohne Frack“ in den Bars der Dresdner Neustadt unterwegs.
  • 14 Dresdner Philharmonie, Kulturpalast, Schloßstraße 2 (am Altmarkt). Dresdner Philharmonie in der Enzyklopädie WikipediaDresdner Philharmonie (Q699486) in der Datenbank Wikidata. Das zweite große und professionelle klassische Orchester der Stadt. Seine Stamm-Spielstätte ist der modernisierte Kulturpalast. Einzelne Konzerte finden aber auch im Hygienemuseum, der Frauenkirche und auf Schloss Albrechtsberg statt. Mit dem Orchester verbunden ist der Philharmonische Chor. Zudem werden Orgelkonzerte mit der großen Eule-Konzertorgel des Kulturpalasts angeboten.
Sänger des Dresdner Kreuzchors
  • Dresdner Kreuzchor, Kreuzkirche. Tel.: (0)351-4393939. Dresdner Kreuzchor in der Enzyklopädie Wikipedia Dresdner Kreuzchor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDresdner Kreuzchor (Q564918) in der Datenbank Wikidata. Einer der ältesten und bekanntesten Knabenchöre Deutschlands. An Samstagsnachmittagen musiziert er regelmäßig im Rahmen der Kreuzchorvesper in der Kreuzkirche (Eintritt frei, man muss aber ein Programm für 3 € kaufen). Zudem gibt es Konzerte zu Feiertagen und besonderen Anlässen. Besonders beliebt sind die Konzerte im Advent, zu Weihnachten (Christvesper), Ostern oder Pfingsten; dann kommt es zu langen Schlangen an den Eingängen der Kreuzkirche.
  • Sächsisches Vocalensemble. Sächsisches Vocalensemble in der Enzyklopädie WikipediaSächsisches Vocalensemble (Q2378827) in der Datenbank Wikidata. Renommierter Kammerchor, konzertiert regelmäßig in der Frauenkirche. Zu seinem Repertoire gehören u. a. Werke von Bach, Händel, Mendelssohn und Schumann
  • Dresdner Sinfoniker. Dresdner Sinfoniker in der Enzyklopädie WikipediaDresdner Sinfoniker (Q1258582) in der Datenbank Wikidata. Sinfonieorchester für zeitgenössische Musik. Aufgeführt (z. T. auch uraufgeführt) werden z. B. Werke von Frank Zappa, John McLaughlin oder John Adams. Auf dem Programm steht zudem Musik aus Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika sowie musikstil- und gattungsübergreifende Crossovers.
  • 15 Alter Schlachthof, Gothaer Straße 11 (Straba 4, 9 "Alter Schlachthof"). Alter Schlachthof in der Enzyklopädie Wikipedia Alter Schlachthof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlter Schlachthof (Q438163) in der Datenbank Wikidata. Dresdens wichtigster Veranstaltungsort für Pop- und Rockkonzerte, auf dem Gelände eines Industriedenkmals aus dem 19. Jahrhundert. Wenn national oder international bekannte „Headliner“ nach Dresden kommen, treten sie meist im Schlachthof auf. Auch Comedians, Kabarettisten oder Zauberkünstler nutzen den Alten Schlachthof für ihre Auftritte.
  • 16 Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“, Wettiner Platz 13. Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in der Enzyklopädie Wikipedia Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ (Q468181) in der Datenbank Wikidata. Dresden hat eine renommierte Musikhochschule, zahlreiche Spitzenmusiker haben hier studiert. Mehrmals pro Woche gibt es öffentliche Vorspiele der fortgeschrittenen Studenten sowie Konzerte der Hochschul-Klangkörper (Orchester, Chor), sodass man hier kostenlos oder für einen geringen Obulus klasische (oder neue) Musik auf hohem Niveau hören kann. Siehe Veranstaltungskalender auf der Website oder Aushänge im Schaukasten am Haupteingang.

Kino[Bearbeiten]

Kristallpalast

Dresden ist inzwischen bekannt für seine umfangreiche Kino-Szene, die vor allem durch eine Vielzahl größerer und kleinerer Programmkinos mit Arthouse-Programm geprägt ist. Infos zu den Filmnächten am Elbufer stehen weiter oben.

Es gibt vier Großkinos:

  • 17 Ufa-Kristallpalast, St. Petersburger Straße 24a (Straba "Walpurgisstr."). Ufa-Kristallpalast in der Enzyklopädie Wikipedia Ufa-Kristallpalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUfa-Kristallpalast (Q475708) in der Datenbank Wikidata. Der Kristallpalast war bei seiner Eröffnung 1998 eines der umstrittensten neu erbauten Gebäude in der Innenstadt. Die Architektur aus nacktem Beton und schrägen Glasflächen fasziniert auch heute immer wieder Besucher. Das Kino selbst ist ein eher normales Multiplex-Haus. Wegen der Nähe zur Universität werden oft Filme in ihrer Originalversion gezeigt.
Rundkino
  • 18 Cineplex im Rundkino, Prager Straße 6 (direkt neben dem UfA Kristallpalast). Cineplex im Rundkino in der Enzyklopädie Wikipedia Cineplex im Rundkino im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCineplex im Rundkino (Q2176263) in der Datenbank Wikidata. Der markante zylinderförmige Bau aus dem Jahr 1972 beherbergt die größte Kinoleinwand in Sachsen und bietet ein vielfältiges Programmangebot.
  • 19 Cinemaxx, Schillergalerie, Hüblerstraße 8 (am Schillerplatz). Bietet normalen Kinospaß ohne große Besonderheiten. Es liegt nur etwa drei Minuten vom Blauen Wunder entfernt.
  • 20 UCI-Kinowelt, Elbepark, Lommatzscher Straße 82. Klassisches Multiplexkino in einem Einkaufszentrum am westlichen Stadtrand, spielt aktuelle Blockbuster.
Filmnächte am Elbufer

Neben den Großkinos gibt es auch eine Reihe sehr erfolgreicher Programmkinos:

  • 21 Schauburg. Schauburg in der Enzyklopädie Wikipedia Schauburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchauburg (Q1747472) in der Datenbank Wikidata. Die Schauburg in der Neustadt ist eines der ältesten Kinos der Stadt und auch eines der bekanntesten. Um sich gegen die modernen Paläste behaupten zu können, finden sich hier im Programm aktuelle Filme und weniger bekannte. Etwas ganz besonderes ist der Sonntagsbrunch bei dem im Preis von 9,90 € ein reichhaltiges Frühstück mit anschließendem Film geboten wird.
  • 22 Programmkino Ost, Schandauer Straße 73 (Ecke Altenberger Str.; Straba 4, 10, Bus 65, 85, 87 "Altenberger Str."). Liegt im Dresdner Osten und zeigt aktuelle Filme aus dem klassischen Arthouse-Programm. Es verfügt über einen großen Saal und veranstaltet regelmäßig Filmkunst-Reihen und -wochen wie die Französischen Filmtage oder Cinema Italia. Außerdem gibt es Frühstyxkino am Wochenende und einmal monatlich Schnullerkino für Eltern mit Baby.
  • 23 Kino im Dach, Schandauer Straße 64 (Straba 4, 10 "Gottleubaer Str."). Befindet sich ebenfalls im Dresdner Osten, unter dem Dach des Kulturzentrum Pentacon. Auch hier läuft Programmkino.
  • 24 Thalia, Görlitzer Straße 6 (Straba 13 "Görlitzer Str./Nordbad"). Kleines Kino mit einem Saal mitten im Szeneviertel Neustadt, an der Stelle des nicht mehr erhaltenen, früheren Thalia-Kinos, zeigt Filmkunst und spielt vergleichsweise aktuelle Arthouse-Filme nach.
  • 25 Casablanca, Friedensstraße 23 (Straba 13 "Friedensstr."). Kleines gemütliches Nachspielkino, zeigt Filmkunst, oft mit engagiert politischem Anspruch.
  • 26 Kino im Kasten, August-Bebel-Straße 20 (Bus 66 "Weberplatz" oder Straba 9, 10, 13 "Wasaplatz"). Das Programmkino der TU-Dresden und bietet dementsprechend auch besondere Filme. Das Programm wechselt häufig, ein Besuch auf der Website ist deshalb immer lohnend.
  • 27 KiF – Kino in der Fabrik, Tharandter Straße 33 (Bus 63 "Clara-Viebig-Str."). Einziges Kino im Dresdener Westen in einer ehemaligen Fabrik, am Ort des dort vorher spielenden Theater in der Fabrik (TIF).

Neben dem klassischen Kinobetrieb gibt es vor allem im Sommer eine Vielzahl von Open-Air-Spielorten. Der bekannteste und mit Abstand größte sind die Filmnächte am Elbufer. Sie finden jedes Jahr zwischen Juni und August am nördlichen Elbufer zwischen Carolabrücke und Augustusbrücke statt, direkt gegenüber der historischen Altstadt. Das Open-Air-Kino fasst rund 5000 Gäste. Bei den Filmnächten am Elbufer sind dann während des ganzen Sommers aktuelle und ältere Filme zu sehen. Daneben treten auf der Bühne Bands wie 'Die Ärzte', REM oder Alanis Morissette auf. Karten gibt es auf der Website im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Für Konzerte sollte man jedoch rechtzeitig buchen.

Sport und Bewegung[Bearbeiten]

  • 28 Georg-Arnhold-Bad, Helmut-Schön-Allee 2 (zwischen Hygienemuseum, Großem Garten und Dynamo-Stadion; Straba 10, 13 "Georg-Arnhold-Bad"). Georg-Arnhold-Bad in der Enzyklopädie Wikipedia Georg-Arnhold-Bad im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGeorg-Arnhold-Bad (Q14548379) in der Datenbank Wikidata. Öffentliches Hallenbad mit 25-Meter-Bahnen, Erlebnisbecken, Whirlpool, Planschbecken und 93 Meter langer Röhrenrutsche. Dazu gehört auch ein ganzjährig nutzbares, solarbeheiztes Freibad mit Strömungskanal und Liegewiese. Auch eine große Saunalandschaft ist mit dem Bad verbunden.
Sport zum Zuschauen
  • 29 SG Dynamo Dresden, DDV-Stadion, Lennéstraße 12 (zwischen Bürgerwiese und Großem Garten/Zoo; Straba 10, 13 "Georg-Arnhold-Bad" oder 9, 11 "Lennéplatz"). SG Dynamo Dresden in der Enzyklopädie Wikipedia SG Dynamo Dresden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSG Dynamo Dresden (Q141931) in der Datenbank Wikidata. Einer der traditions- und erfolgreichsten Fußballvereine der neuen Länder, seit 2016 in der 2. Bundesliga. Bekannt für eine besondere Stadionatmosphäre, aber auch eine starke Ultra-Szene mit gelegentlichen Verstößen gegen des Pyrotechnik-Verbot und Gewaltvorfälle. Fans nennen das 32.000 Zuschauer fassende DDV-Stadion übrigens noch bei seinen alten Namen: Rudolf-Harbig- oder Dynamo-Stadion. Das Stadion beherbergt auch das Dresdner Fußballmuseum.
  • 30 Dresdner SC, Margon Arena, Bodenbacher Straße 154 (Straba 1, 2 "Prof.-Ricker-Straße"). Dresdner SC in der Enzyklopädie Wikipedia Dresdner SC im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDresdner SC (Q299777) in der Datenbank Wikidata. Die Frauen-Volleyballmannschaft spielt in der 1. Bundesliga und hat schon in mehreren Saisons am Europapokal teilgenommen.
  • 31 Dresdner Eislöwen, EnergieVerbund Arena, Magdeburger Str. 10 (im Sportpark Ostra; Straba 10 "Alberthafen"). Dresdner Eislöwen in der Enzyklopädie Wikipedia Dresdner Eislöwen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDresdner Eislöwen (Q315463) in der Datenbank Wikidata. Eishockeymannschaft in der DEL2.
  • 32 HC Elbflorenz, Ballsport-Arena, Weißeritzstraße 4 (im Sportpark Ostra; Straba 6, 11 "Kongresszentrum" oder 10 "Weißeritzstraße"). HC Elbflorenz in der Enzyklopädie WikipediaHC Elbflorenz (Q15818897) in der Datenbank Wikidata. Die erste Männermannschaft des Handballclubs spielt seit 2017 in der 2. Handball-Bundesliga.
  • 33 Dresden Monarchs, Heinz-Steyer-Stadion, Pieschener Allee 1a (im Sportpark Ostra; Bus 75 "Heinz-Steyer-Stadion" oder Straba 6, 11 "Kongresszentrum"). Dresden Monarchs in der Enzyklopädie WikipediaDresden Monarchs (Q883826) in der Datenbank Wikidata. Eines der ältesten und erfolgreichsten Football-Teams in den neuen Bundesländern, spielt in der German Football League.

Sächsische Dampfschifffahrt[Bearbeiten]

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Blick zur Anlegestelle der Raddampfer an der Brühlschen Terrasse
Blick zur Anlegestelle der Raddampfer an der Brühlschen Terrasse

Dresden ist die Heimat der ältesten und größten Dampfschiff Flotte der Welt. Besonders Tagestouristen nehmen gern das Angebot einer etwa zweistündigen Rundfahrt durch das Dresdner Elbtal wahr. Die Tour startet direkt im Stadtzentrum an der Brühlschen Terrasse. Daneben gibt es aber auch einen regulären Linienbetrieb, der von Dresden nach Meißen Elbe-abwärts, bzw. bis nach Böhmen hinein Elbe-aufwärts fährt. Näheres siehe Abschnitte Mobilität und Dresdner Elbtal.

Am 1. Mai wird die jährliche Flottenparade mit historischen Raddampfern und Salon-Schiffen abgehalten. Eine weitere Paradefahrt gibt es, mit Jazz Kapellen an Bord, zum Dixieland Festival, mit historischen Dampfschiffe durch das Blaue Wunder. Nähere Einzelheiten und weitere Termine auf www.saechsische-dampfschiffahrt.de.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Semper-Openairball auf dem Theaterplatz
jährlich
  • Dresdner Opernball (Semperopernball) Ende Januar oder Anfang Februar – Karten kosten von 325 Euro aufwärts. Man kann aber auch draußen auf dem Theaterplatz mittanzen, wo die Show auf Leinwänden übertragen wird (Semper-Openairball).
  • Das Dampflok-Treffen, am zweiten April-Wochenende, am Eisenbahnmuseum und Bahnbetriebswerk um das BW Dresden-Altstadt.
  • Dresdner Musikfestspiele Mitte Mai bis Anfang Juni: Festival für klassische Musik mit prominenten Gastkünstlern aus aller Welt.
Bunte Republik Neustadt
  • Das Elbhangfest, am vierten Juni-Wochenende, ist ein Bürger-, Heimat-, Kunst- und Kulturfest der fünf ehemaligen rechtselbischen Elbhang- und Winzerdörfer; Pillnitz, Niederpoyritz, Wachwitz, Rockau und Loschwitz, längs des Elbhanges, das die Landschaft zwischen Loschwitz und Pillnitz in ein einziges großes Festgelände verwandelt.
  • Die Lange Nacht der Wissenschaft, am ersten Juli-Wochenende. Hier kann man bei zahllosen Veranstaltungen in Labore und zu Vorträgen reinschauen, Experten fragen und Experimenten beiwohnen und dabei neue Aspekte der Wissenschaft und Forschung erkunden.
  • Die Schlösser Nacht, am dritten Juli-Wochenende, in der sich für eine Nacht die wunderschönen Parkanlagen öffnen; von Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss, Schloss Eckberg und der Saloppe. Und auf romantisch illuminierten Wandelwegen zum Flanieren und Genießen Einladen. Neben einer musikalischen Veranstaltungen mit Jazz, Rock Pop über Tango und Swing und Klassik treten auch zahlreiche Künstler und Akteure auf, und bieten somit ein Ensemble von Kunst und Kultur für viele Geschmäcker.
  • Die Filmnächte am Elbufer, von Juni bis August, auf der Elbwiese gegenüber der Brühlschen Terrasse sind das größte Freiluftkinoereignis Deutschlands und sicherlich das schönste Open Air-Kino der Welt. Dort werden auf einer großen Leinwand Filme gezeigt (bis zu 4000 Sitzplätze) und es finden Konzerte internationaler Künstler statt.
  • Das Dresdner Stadtfest, am dritten August-Wochenende, auf 13 Areale und 7 Bühnen in der Innenstadt.
Striezelmarkt
  • Der Dresdner Striezelmarkt, am Ende November, nach dem Totensonntag, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands auf dem Altmarkt inmitten der Stadt.
  • Eine ruhigere Alternative ist der Romantische Weihnachtsmarkt. Dieser befindet sich südlich des Dresdner Residenzschlosses auf der so genannten Piazza an der Ecke des Taschenbergpalais.
  • Der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt im historischen Stallhof am Dresdner Residenzschloss, auf der Rückseite des Fürstenzugs, ist der besondere Tipp zur Weihnachtszeit; da ihn viele Dresdner dem kommerziellen Striezelmarkt aufgrund der weihnachtlicheren Atmosphäre vorziehen. An Werktagen ist der Eintritt frei, am Wochenende zahlt man 3 € pro Person.

Weitere Veranstaltungen findet man auf dem Veranstaltungskalender der Stadt.

zweijährlich
  • Die Ostrale ist eine 2007 gestartete und seit 2017 alle zwei Jahre stattfindende deutschlandweit und international anerkannte große Schau zeitgenössischer Kunst, die aus der freien Szene entwikelt wurde.

Einkaufen[Bearbeiten]

Prager Straße – Dresdens Haupt-Einkaufsmeile

Wie in jeder größeren Stadt finden sich auch in Dresden zahlreiche Möglichkeiten, Geld auszugeben. Die größte Einkaufsmeile befindet sich im Stadtzentrum und reicht vom Hauptbahnhof über die 2 Prager Straße Prager Straße in der Enzyklopädie Wikipedia Prager Straße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPrager Straße (Q321489) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung bis hin zur 3 Altmarkt-Galerie Altmarkt-Galerie in der Enzyklopädie Wikipedia Altmarkt-Galerie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltmarkt-Galerie (Q442719) in der Datenbank Wikidata direkt hinter dem Altmarkt. Hier findet man – im architektonischen Flair eines „sozialistischen“ Stadtzentrums der 1970er-Jahre – neben Karstadt, C&A auch Sport-Scheck, Saturn, H&M und die anderen üblichen Verdächtigen. Exklusive Geschäfte teurer Marken befinden sich rund um die Frauenkirche.

Direkt an der Autobahnabfahrt Neustadt liegt unübersehbar der 4 Elbepark Elbepark in der Enzyklopädie Wikipedia Elbepark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElbepark (Q1325215) in der Datenbank Wikidata, wo sich neben den üblichen Einkaufsmöglichkeiten (Höffner, MediaMarkt etc.) auch eine IKEA-Filiale befindet.

Kunsthofpassage in der Neustadt

Ein besonderer Tipp ist die Äußere Neustadt nördlich des barocken Stadtkerns. Man erreicht die Gegend mit dem öffentlichen Nahverkehr, indem man an der Haltestelle Albertplatz aussteigt und die Alaunstraße hinaufschlendert. In dem alternativ angehauchten Viertel findet sich eine hippe Mischung aus Punks, Studenten, jungen Familien und Yuppies (wobei letztere durch Graffiti-Botschaften zum Verschwinden aufgefordert werden). Die teils sehr kleinen Klamottenläden sind dort eine Mischung aus den allerneuesten Trends und dem allerletzten Zeug von vorgestern, eben etwas anders.

Märkte[Bearbeiten]

Flohmarkt auf der Elbwiese
  • 5 Freitags-Markt auf der Lingnerallee: Der legendäre „Sachsenmarkt“ zwischen Lennestraße und Hygienemuseum lässt vor allem die Herzen der älteren Generation höher schlagen. Viele Produkte aus alten Zeiten findet man nur noch hier. Neben Lebensmitteln aus dem Dresdner Umland kann man hier auch Waren des täglichen Bedarfs erwerben. Am besten zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 10 und 13 bis zur Haltestelle Zeichen 224.svg Georg-Arnhold-Bad.
  • Jeden Samstagvormittag findet zu Füßen des Blauen Wunders der Markt am 6 Schillerplatz Schillerplatz in der Enzyklopädie Wikipedia Schillerplatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchillerplatz (Q2235760) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung statt, der von vielen Bürgern dem Lingnermarkt vorgezogen wird. Er ist zwar sehr klein, allerdings kommen hier (fast) alle Waren frisch aus der Region und sind von sehr guter Qualität! Wer etwas nicht gekriegt hat, kann gleich noch in den Bioladen (Vorwerk Podemus) oder den großen Konsum um die Ecke gehen. Zu erreichen mit den Straßenbahn- und Buslinien 6, 12. 61, 63, 65, 84 und dem Regionalbus 309 bis zur Haltestelle Zeichen 224.svg Schillerplatz oder Blasewitz (die Haltestelle ist die selbe).
  • 7 Elbeflohmarkt Typ ist Gruppenbezeichnung an der Albertbrücke: Jeden Samstag findet unter der Albertbrücke am Ufer der Elbe ein gut besuchter Flohmarkt statt. Am einfachsten kommt man mit den Straßenbahnlinien 6 und 13 bis zur Zeichen 224.svg Sachsenallee dahin oder alternativ läuft man etwa 15 Minuten vom Schloss immer flussaufwärts an der Elbe entlang. An der Bahnhaltestelle befindet sich übrigens auch das Landgericht Dresden.

Küche[Bearbeiten]

Dresdner Eierschecke

Dresden ist besonders berühmt für seinen Stollen (Weihnachtsgebäck aus Hefeteig mit Rosinen, Butter und Mandeln), der zur Weihnachtszeit in alle Welt geliefert wird und jedes Jahr neue Diskussionen entfacht, welche Bäckerei denn nun den besten Stollen bäckt. Eine weitere Spezialität ist die Dresdner Eierschecke, eine dreistufige Torte mit einem dünnen Boden aus Hefeteig, einer Quark-Pudding-Schicht in der Mitte, und oben einer breiten Schicht lockerer Eigelbcreme.

Günstig ausgehen und essen kann man im jugendlichen Szeneviertel im Bereich der Alaunstraße in Dresden-Neustadt.

Im Bereich der Altstadt findet man viele Restaurants mit etwas gehobenen Preisniveau in der Münzgasse unweit der Frauenkirche. Auch im Kneipenviertel zwischen Neumarkt und Rathaus gibt es diverse Einkehrmöglichkeiten.

Günstig[Bearbeiten]

Wie überall sonst auch gibt es die übliche Auswahl an schnellen und preiswerten Gerichten. In der Innenstadt ist es kein Problem, eine Bratwurst oder Asiamenü zu finden.

  • Die besten Döner der Stadt findet man in der Dresdner Neustadt. Bei 1 Babos Dönerpoint auf der Alaunstraße/Ecke Katharinenstraße, einem vollwertigen Restaurant, wird jeder Gast freundlich begrüßt und man zahlt etwa 3,50 € bis 4,50 € für einen wirklich sehr guten Döner oder Dürüm.
  • Auch das 2 Ararat, das ebenfalls in der Alaunstraße (dem Babos gegenüber) ihren Sitz hat, ist empfehlenswert.
  • Wer einmal etwas neues probieren möchte, dem sei ein vegetarischer Kumpir (lecker gefüllte Kartoffel) bei 3 Keké, Louisenstraße 21, sehr ans Herz gelegt (4,60 €).
  • Wer es lieber asiatisch mag, ist im Restaurant 4 Asiatische Spezialitäten – Li Linh in der Friedrichstadt, Wachsbleichstraße 27, gut aufgehoben. Empfehlenswert ist hier besonders das Büffet, das Donnerstag und Sonntag Abend angeboten wird. Für 6,90 € (Datenstand 05-2008) darf man so viel essen, wie man möchte.
  • 5 Die Pastamanufaktur, An der Dreikönigskirche 3, 01097 Dresden. Tel.: +49 351 3237799, Fax: +49 351 3237798, E-Mail: . Täglich frisch wird hier Pasta selbst gemacht und stetig wechseln die günstigen, angebotenen Speisen. Hier ist immer Betrieb! Geöffnet: Mo.-Sa. 10:00-22:00 Uhr.
  • 6 Hot Shüzzle: Rothenburger Straße 9, Ein Thai food Restaurant, welches klassische thailändische Streefoodgerichte anbietet. Zubereitet von einem Thailänder, den es inzwischen nach Dresden verschlagen hat.
  • 7 Kantine No.2 bietet die wohl besten Burger im Herzen der Neustadt. Burger mitnehmen und am Eck das Treiben beobachten.
  • 8 Pizzastube bereitet Pizza im gemütlichen Ambiente. Vermutlich die beste Pizza in town!

Mittel[Bearbeiten]

In der mittleren Preislage ist die Anzahl der Restaurants kaum überschaubar. Für Touristen besonders interessant sind:

  • 9 Sophienkeller im Taschenbergpalais, Taschenberg 3 (direkt gegenüber des Zwingers). Das Gewölberestaurant wurde nach der schweren Flut 2002 komplett saniert und präsentiert sich heute in neuer Pracht. Hier kann bei deftiger Küche ganz im Stil von August dem Starken geschmaust werden, wobei dieser sich gern mal unter das Volk mischte. Kenner verlangen nach dem Trichtertrinken Preis: Für ein Hauptgericht zahlt man etwa 12–20 €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 10 Pulverturm, An der Frauenkirche 12 (von der Frauenkirche aus rechts Richtung Bärenzwinger (50 m)). Mit einem ähnlichen Konzept und der gleichen Betreibergesellschaft ist auch der Pulverturm ein Publikumsmagnet. Preis: Ein Hauptgericht kostet etwa 12-15 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

In der Nachbarschaft von Kreuzkirche und Rathaus liegt die Weiße Gasse mit dem Gänsediebbrunnen. Hier liegen etliche Restaurants und Biergärten in einer Reihe. Gleich das erste heißt – wie könnte es anders sein – Gänsedieb.

Eine Besonderheit bietet die ehemalige Zigarettenfabrik Yenidze, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil einer Moschee erbaut wurde. In ihrer Kuppel ist ein Restaurant:

  • 12 Yenidze (Kuppelrestaurant in der Yenidze), Weißeritzstraße 3, 01067 Dresden. Tel.: (0)351 4905990, E-Mail: . Zu dem Restaurant gehört ein Biergarten auf der Dachterrasse mit einem herrlichen Blick auf die barocke Altstadt. Das Gebäude ist in der Nähe des Kongresszentrums und der Marienbrücke, zum Restaurant kommt man über einen Lift von der Rückseite des Gebäudes. Geöffnet: täglich ab 11:00 Uhr geöffnet.
  • 13 Waldschlösschen, Am Brauhaus 8b, 01099 Dresden (vom Postplatz im Dresdner Zentrum mit der Linie 11 bis zur Haltestelle Waldschlösschen. Etwas außerhalb gelegen bietet das Brauhaus neben Gerstensaft auch eine gute Küche. Empfehlenswert ist der Montag, an dem man eine gebratene Schweinshaxe, Sauerkraut und Klöße und einen halben Liter Selbstgebrautes für 7,77 € bekommt. Tischreservierungen sind dabei allerdings unumgänglich. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 14 Cafe & Restaurant Saite, Seitenstr. 4b. Bio-Restaurant im Hechtviertel. Geöffnet: Mo-Fr 18–24 Uhr, So 10–15 Uhr, Sa geschlossen.

Gehoben[Bearbeiten]

Café & Restaurant Coselpalais
  • 16 bean&beluga, Bautzner Landstraße 32 (Weißer Hirsch). Gourmetrestaurant des Kochs Stefan Hermann; ein Michelin-Stern.
  • 17 Caroussel, Bülow Palais, Königstraße 14. Edles französisches Gourmetlokal; Sternekoch Dirk Schröer, seit 2006 mit 1 Michelin-Stern, 18 Punkte im Gault Millau.
  • 19 Restaurant Intermezzo, Hotel Kempinski im Taschenbergpalais, Taschenberg 3. Das beste Hotel am Platze betreibt auch das teuerste und möglicherweise beste Restaurant der Stadt. Im Michelin-Führer wird es jedoch lediglich in Verbindung mit dem im Michelin-Hotelführer aufgeführten Hotel erwähnt, einen Michelin-Stern hat es bislang nicht erhalten.
  • 20 e-Vitrum (Restaurant in der Gläsernen Manufaktur), Lennéstraße 1. Wer will, kann in einer Autofabrik essen. Gourmetküche von Mario Pattis.

Nachtleben[Bearbeiten]

Blick von der Frauenkirche auf Albertinum und Hochschule der bildenden Künste („Zitronenpresse“)

Bars und Kneipen[Bearbeiten]

In der Dresdner Neustadt gibt es eine große Vielzahl von Kneipen und Bars. Das Angebot reicht von regelrechten Diskotheken mit Themenbereichen bis hin zu Hinterhofspelunken. Manchmal ist auch etwas Mut gefordert, weil nicht alles von außen schick aussieht. Vor allem entlang der