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Dresden

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Elbufer Brühlsche Terrassen
Dresden
Bundesland Sachsen
Einwohner
531.982 (2014)
Höhe
112 m
Tourist-Info +49 (0)351 501 501
www.dresden.de
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Lage
Lagekarte von Sachsen
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Dresden

Dresden ist die Landeshauptstadt Sachsens. Die viel besuchte Stadt liegt an der Elbe, die sich zuvor durch die Sächsische Schweiz ihren Weg gebahnt hat. Weltbekannt ist die Stadt für ihre wunderschöne Barockarchitektur mit der 2005 wiedererrichteten Frauenkirche, dem Zwinger, der Semperoper und der Brühlschen Terrasse, aber auch für das Elbtal. Oft wird die Stadt aufgrund ihrer Schönheit und des Einflusses italienischer Baumeister im Barock auch Elbflorenz genannt.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

Ein Wahrzeichen von Dresden: Die Frauenkirche

Dresden gliedert sich in 10 Ortsamtsbereiche:

  1. Altstadt: Innere Altstadt, Friedrichstadt, Johannstadt, Pirnaische Vorstadt, Seevorstadt und Wilsdruffer Vorstadt
  2. Neustadt: Albertstadt, Äußere Neustadt, Innere Neustadt, Leipziger Vorstadt und Radeberger Vorstadt
  3. Pieschen: Pieschen, Trachenberge, Mickten, Kaditz, Trachau und Übigau
  4. Klotzsche: Klotzsche, Hellerau, Rähnitz und Wilschdorf
  5. Loschwitz: Loschwitz, Weißer Hirsch, Rochwitz, Wachwitz, Niederpoyritz, Hosterwitz, Söbrigen, Oberpoyritz, Bühlau, Pillnitz und die Dresdner Heide
  6. Blasewitz: Blasewitz, Striesen, Tolkewitz, Gruna, Dobritz und Seidnitz
  7. Leuben: Leuben, Laubegast, Alttolkewitz, Kleinzschachwitz, Zschieren, Meußlitz, Großzschachwitz, Sporbitz und für Teile von Niedersedlitz und Dobritz
  8. Prohlis: Großluga, Kleinluga, Kauscha, Leubnitz-Neuostra, Lockwitz, Nickern, Niedersedlitz, Prohlis, Reick, Strehlen, Torna und Teile von Mockritz
  9. Plauen: Plauen, Südvorstadt, Coschütz, Gittersee, Kaitz, Kleinpestitz, Mockritz, Gostritz, Räcknitz und Zschertnitz
  10. Cotta: Briesnitz, Kemnitz, Stetzsch, Cotta, Omsewitz-Burgstädtel, Leutewitz, Gorbitz, Wölfnitz, Löbtau, Naußlitz, Roßthal-Neunimptsch, Dölzschen

Hintergrund[Bearbeiten]

Altarraum Frauenkirche

Dresden rangiert auf Platz vier der von Touristen meistbesuchten Städte in Deutschland mit ca. 10 Millionen Besuchern und ca. 4 Millionen Übernachtungen jährlich. Nach der deutschen Einheit sank die Einwohnerzahl der Stadt auf etwa 469.000 Bewohner im Jahr 1995. In der Folgezeit fand allerdings eine Trendwende statt und Dresden liegt heute mit ca. 531.000 Einwohnern auf Platz 11 der deutschen Städte. Den Titel der größten Stadt des Freistaates musste Dresden des öfteren an Leipzig abgeben.

Geschichte[Bearbeiten]

Dresden wurde als Stadt erstmals im Jahre 1206 in einer Urkunde Dietrich des Bedrängten erwähnt, in der es um einen Grenzstreit zwischen dem Burggrafen Heinrich II. von Dohna und dem Hochstift Meißen geht. Man kann jedoch annehmen, dass der Platz schon länger von Slawen besiedelt war, aus deren Sprache sich auch das Wort Drježdzany, nach dem altsorbischen ’’Dreždany’’ für Sumpf- oder Auwaldbewohner, ableitet.

Das Hochmittelalter war auch für die junge Stadt an der Elbe eine Zeit der Blüte und so wird Dresden im Jahre 1216 in einer Urkunde des Markgrafen von Meißen, zu dessen Besitzungen es damals gehörte, erstmals als civitas, also „Stadt“, bezeichnet.

Die große europäische Pest der Jahre 1349 und 1350 warf die Entwicklung aber genauso zurück, wie die Belagerung und teilweise Zerstörung durch die Hussiten. Einen wichtigen Wendepunkt markiert das Jahr 1485, in dem die Wettiner Dresden zu ihrem ständigen Hauptsitz machten, was auch bis 1918 so blieb. Unter der Ära von Kurfürst Johann Georg II. in den Jahren 1656-1679 entstanden prachtvolle barocke Bauten sowie der Große Garten und erste Manufakturen. 1694 trat Kurfürst Friedrich August I., vorwiegend unter dem Namen August der Starke bekannt, seine Herrschaft am Dresdner Hofe an. Damit begann die klassische Geschichtsperiode Dresdens, welche bis zum Beginn des Siebenjährigen Krieges andauerte. Keine andere Epoche war vom kurfürstlichen Hof so bestimmt wie die Regierungszeit August des Starken. Höchste kunsthandwerkliche und künstlerische Leistungen spiegelten sich in den prunkvollen Barockbauten wieder, welche in großer Anzahl zu dieser Zeit entstanden. Großzügige Hoffeste repräsentierten Kunstverständnis und gleichzeitig Machtverlangen. Mehrere Lustschlösser und -gärten entstanden. Mit dem Erwerb der polnischen Königskrone machte August der Starke Dresden zu einer Residenzstadt höchsten europäischen Ranges.

Innenraum Frauenkirche

Auch der technologische Fortschritt hielt bald Einzug, etwa in Form der ersten Ferneisenbahnverbindung in Deutschland zwischen Dresden und Leipzig. Bestimmend während der industriellen Revolution waren jedoch nie die schweren Industriezweige, sondern die Opto-, Elektro- und feinmechanische Industrie, was übrigens bis heute gilt.

Ein Großteil der klassischen und barocken Bebauung des Stadtkerns fiel den Bombenangriffen im Februar 1945 zum Opfer. In dem Feuersturm kamen zwischen 20.000 und 30.000 Menschen ums Leben (die Historikerkommission, die vom Dresdner Oberbürgermeister Roßberg einberufen wurde, kam 2010 zu einem Ergebnis von höchstens 25.000 Toten) und fast die gesamte Altstadt wurde zerstört. Während der Zeit des kalten Krieges legte die DDR-Führung wenig Wert auf die Wiederherstellung der historischen Bausubstanz. Stattdessen wurden schnell und möglichst preiswert Wohnungen und breite Straßen im bekannten sozialistischen Stil zwischen die Reste gebaut. Weil die Dresdner jedoch ihre Stadt lieben, konnten sie nach jahrelangem Druck die vollständige Restaurierung wichtiger Gebäude wie der Semperoper durchsetzen, die 1985 fertiggestellt wurde. 1989/ 1990 war Dresden ein Zentrum des gewaltlosen Umsturzes in der DDR. Das Jahr markiert auch den Startpunkt für ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm, das Dresden heute wieder zu einer der schönsten Großstädte Europas gemacht hat. Den architektonischen und auch emotionalen Höhepunkt des Aufbaus markiert sicher die mit Spendenmitteln (darunter auch vielen Beiträgen aus England) wieder aufgebaute Frauenkirche im Herzen der Stadt.

Der 13. Februar spielt noch heute als Jahrestag der Bombardierung in Dresden eine größere Rolle als vergleichbare Jahrestage in anderen Städten und ist in der Kommunalpolitik kontroverser als anderswo. Dies liegt nicht zuletzt auch an den Neonazi-Demonstrationen der letzten Jahre, die zeitweise der größte Nazi-Aufmarsch Europas waren. Am 13. Februar kommt es daher immer wieder zu (teils auch gewalttätigen) (Gegen-)Demonstrationen, die auch überregional Beachtung finden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Turmhaube des Kronentors am Zwinger

Der etwa 9 Kilometer nördlich der Stadt gelegene internationale Flughafen Dresden-Klotzsche fertigt derzeit etwa 1,8 Millionen Passagiere im Jahr ab, von denen viele jedoch auf Charterflieger in der Urlaubszeit entfallen. Aus dem deutschsprachigen Raum gibt es Direktflüge von Basel, Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, München, Stuttgart und Zürich. Eine Übersicht über alle angeflogenen Ziele (und weitere Verbindungen) und Flugzeiten findet sich hier.

Der Flughafen kann gut mit dem PKW, Bus oder der S-Bahn erreicht werden. Direkt unterhalb des Terminals befindet sich ein kleiner Bahnhof, von dem die S-Bahnlinie 2 alle 30 min ins Stadtzentrum (unter anderem via Bahnhof Neustadt und Hauptbahnhof und werktags weiter nach Pirna verkehrt. Der Fahrpreis in das Dresdner Zentrum entspricht einem normalen 1 h-Ticket und beträgt 2,30 € pro Person und für Kinder von 6-14 Jahren 1,60 € (Stand 07-2017). Am Flughafen halten ebenfalls die Buslinien 77 und 80, mit denen man die Straßenbahnlinie 7 (Umstieg bei Infineon Nord, wird im Bus angesagt) Richtung Zentrum erreicht.

Vom Flughafen Leipzig-Halle (Schkeuditz), der ein etwas umfangreicheres Angebot an Flugverbindungen hat, nimmt man die S-Bahn nach Leipzig Hbf (tief) und steigt dann über die Rolltreppen in den Zug nach Dresden um. Wenn man den InterCity benutzt, braucht man so 1:48 Std., mit dem Regionalexpress 2:08 Std. Aller zwei Stunden gibt es auch eine Verbindung mit IC und ICE (ebenfalls mit Umstieg in Leipzig), die nur 1:30 Std. braucht. Wenn man den RE nimmt, ist auf der gesamten Strecke das Sachsen-Ticket gültig (lohnt sich vor allem bei mehreren Personen). Seit April 2016 erkennt der Dresdner Stadtverkehr es auch an.

Von beiden Berliner Flughäfen (Tegel oder Schönefeld) kommt man im Zweistundentakt mit einem Mal Umsteigen nach Dresden. Von Tegel fährt man mit dem Flughafenbus TXL zum Berliner Hauptbahnhof, wo man aller zwei Stunden unmittelbar Anschluss an den EuroCity nach Dresden hat, insgesamt braucht man so knapp 2½ Stunden. Von Schönefeld fährt man zunächst mit der S-Bahn zum Südkreuz, wo man ebenfalls in den EC nach Dresden umsteigen kann. Diese ebenso im Zweistundentakt angebotene Verbindung dauert etwas mehr als 2½ Stunden. Darüber hinaus ist die Verbindung Dresden-Berlin eine der umkämpftesten im Fernbusgeschäft und viele Linien halten an einem oder beiden Flughafen.

Nach Prag gibt es ebenfalls mehr Flugverbindungen als nach Dresden und die Stadt ist im Zweistundentakt in ca. 2:15 Stunden (Hauptbahnhof nach Hauptbahnhof) per Eurocity zu erreichen. Zuvor muss man noch mit dem kostenlosen Airport Express 35 Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof fahren (alternativ Taxi, was aber nicht viel schneller und in Prag gerade auf dieser Strecke oft recht teuer ist).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hauptbahnhof Mittelhalle
  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Dresden Hauptbahnhof
    • Der Dresdner Hauptbahnhof ist als klassischer Kopfbahnhof konzipiert, der jedoch seitlich Durchgangsgleise in Richtung Prag und für die S-Bahn besitzt. Der Bahnhof wurde erst vor kurzem komplett saniert und mit einem Membrandach des Architekturen Sir Norman Foster versehen. Im Bahnhof befinden sich ein Supermarkt, Zeitschriftenläden, Bäcker, diverse Fastfood-Läden, und einige weitere kleine Läden. An den Wiener Platz fügt sich die bekannte Prager Straße an. Auf der Rückseite des Bahnhofs ist ebenfalls eine kleine Passage mit Supermarkt, Apotheke und Drogeriemarkt.
    • Direktverbindungen gibt es unter anderem von Budapest über Bratislava und Prag (von letzterem 2¼ Std. Fahrtzeit), von Wien (über Prag, 6 Std.), Hamburg (4¼ Std.), Frankfurt am Main (4:15 Std.) über Erfurt (2½ Std.), Berlin (2:15 Std.), Leipzig (1:15 Std. mit dem ICE), Hof – mit direktem bahnsteiggleichen Umstieg von Nürnberg – über Chemnitz (1:15 Std.) und Zwickau (1:45 Std.), Zittau (1½ Std.), Görlitz (1½ Std.) und teilweise weiter nach Zgorzelec bzw. Wroclaw.
    • Nach langen Jahren des Niedergangs der Nachtzüge gibt es inzwischen nur noch den ÖBB Nightjet von Berlin über Dresden weiter nach Prag und Wien. Tickets im Sitzwagen sind bei rechtzeitiger Buchung schon für 29€ zu haben.
  • Der Bahnhof Dresden-Neustadt ist der kleinere der beiden Fernbahnhöfe. Die meisten Züge, die aus den Richtungen Leipzig, Berlin oder Görlitz den Hauptbahnhof anfahren, halten auch hier, wobei es einige wenige Züge gibt, die nur im „Neustädter“ halten. Im Bahnhof befindet sich Burger King, ein Lidl und einige weitere kleine Läden. Beinahe alle Geschäfte in beiden Bahnhöfen haben sonntags geöffnet.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

siehe auch: Fernbusse in Deutschland

Entfernungen
Leipzig 120 km
Berlin 200 km
Magdeburg 230 km
München 465 km
Frankfurt am Main 458 km
Düsseldorf 583 km
Hamburg 500 km
Prag 150 km
Warschau 620 km

Die Regionalverkehr Dresden - RVD fährt zu/ von einer Vielzahl von Städten und Gemeinden rund um Dresden, bis hin zum Erzgebirge. Des weiteren werden Fernlinien von/ nach Prag, München über Hof und Nürnberg und an die Ostsee angeboten. Flixbus fährt von Dresden zu zahlreichen Städten. Der internationale Anbieter Eurolines bietet ebenfalls einige Routen über Dresden an.

Die internationale Bushaltestelle in Dresden befindet sich derzeit noch an der Südseite des Hauptbahnhofes und bietet Platz für etwa zwei bis drei Busse gleichzeitig. Aufgrund des starken Wachstums der innerdeutschen Buslinien ist die Haltestelle inzwischen überlastet und es gibt Pläne einen „echten“ ZOB zu bauen. Bisher sind allerdings nur einige Parkplätze in weitere Bushaltemöglichkeiten umgewandelt worden. Die Regionalbusse halten in der Regel alle direkt am Hauptausgang des Hauptbahnhofes (östlicher Ausgang). Man muß die Straßenbahngleise überqueren und befindet sich dann an der zuständigen Haltestelle. Ankommende Busse halten auf der anderen Seite der Straße. Beide Haltestellen sind per Zug, Stadtbus und Straßenbahn leicht über alle Haltestellen um den Hauptbahnhof zu erreichen.

Viele Fernbusse halten darüber hinaus auch in der Nähe des Bahnhof Neustadt, die Haltestellensituation dort ist ähnlich unbefriedigend.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Dresden erreicht man aus Westen oder Süden kommend über die Autobahn A4. Aus Norden kommend mündet die A13 (Berlin/ Cottbus) am Dresdner Dreieck in die A4. Die Elbbrücke der Autobahn ist vollständig dreispurig ausgebaut, so dass dieses alte Nadelöhr heute kein Problem mehr darstellt. Die A17 nach Prag wurde im Dezember 2016 fertiggestellt und ist durchgehend befahrbar.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt derzeit keinen Linienverkehr auf dem Wasser. Die einzige Ausnahme bilden die Dampfer der Weißen Flotte, die Ziele im Umland anfahren. Mehr Informationen dazu im Bereich Schaufelraddampfer.

Mobilität[Bearbeiten]

Besonders das historische Stadtzentrum kann man bequem und am einfachsten zu Fuß erkunden. Für einen Spaziergang an den wichtigsten Gebäuden entlang muss man nicht viel mehr als eine oder zwei Stunden einplanen.

Bus und Straßenbahn[Bearbeiten]

Straßenbahnlinien in Dresden, Stand: 2017

Dresden verfügt über ein zuverlässiges Nahverkehrssystem, das von den Dresdner Verkehrsbetrieben - DVB betrieben wird. Die Straßenbahnen und Busse verkehren meist im 10-Minuten-Takt. Viele Linien fahren jede Nacht (alle 30 - 70 min). Am Postplatz und weiteren Anschlussplätzen treffen sich die Busse und Straßenbahnen, so dass man auch zu fortgeschrittener Stunde bequem umsteigen kann. Das DVB Netz verbindet alle wichtigen und touristisch interessanten Punkte der Stadt. Zusätzlich gibt es noch drei S-Bahn-Linien, die in die „Vororte“ von Dresden (wie Freital und Meißen), zum Flughafen in Klotzsche und in die Sächsische Schweiz über Bad Schandau hinaus fahren. Allerdings fährt jede S-Bahnlinie nur alle 30 Minuten, mitunter auch nur alle 60 min. Im Gegensatz zu S-Bahnen in vielen anderen Teilen Deutschlands kommen hier Doppeldeckerzüge die meist auch über Toiletten verfügen zum Einsatz.

Fahrpreise: Der Einzelfahrschein beträgt 2,30 € pro Person und für Kinder von 6-14 Jahren 1,60 €. · Empfehlenswert ist eine Tageskarte zu 6,- € (ermäßigt: 5€) oder Familienkarte zu 9,- €, die auch auf den (gelben) Fähren etwa am Schloss Pillnitz akzeptiert wird (Stand 11-2015).

Nicht nur aus technikhistorischen Gründen einen Ausflug wert sind die Dresdner Bergbahnen, die im Tagesticket inbegriffen sind und von der DVB betrieben werden. An der Bergstation gibt es ein Cafe (Standseilbahn) bzw. eine Dauerausstellung über Schwebebahnen im allgemeinen und die Dresdner im Speziellen (Schwebebahn). Aufgrund ihres inzwischen stattlichen Alters sind sie allerdings saisonal wegen Inspektion geschlossen, zumeist im Frühling und Winter. Weitere Informationen findet man hier und hier

Die Dresden City-Card (z.B. 2 Tage zu 15 €, für Familien 22,50 €) oder Dresden Regio Card (z.B. 3 Tage zu 40 €) lohnt nur, wenn man mindestens 2 Museen der Staatlichen Kunstsammlungen besuchen will. Außer dem Historischen Grünes Gewölbe sind diese im Preis enthalten.

Einen aktuellen Netzplan der Dresdner Bus- und Straßenbahnlinien sowie einen Innenstadtplan mit allen Linien (PDF) gibt es hier.

Dresden und die umliegenden Regionen bis zum Erzgebirge sind verkehrstechnisch im Verkehrsverbund Oberelbe organisiert und in mehrere Tarifzonen aufgeteilt. Wenn man Fahrten außerhalb der Tarifzone Dresden plant, sollte man sich gleich ein Ticket für alle anderen durchgefahrenen Tarifzonen besorgen, was aber ohne Problem an allen Ticketautomaten und Ticketschaltern möglich ist. Mehr Infos zu den genauen Preisen und Linien hier.

Eigenes Kraftfahrzeug[Bearbeiten]

Dresden ist eine Stadt mit gut einer halben Million Einwohnern. Auch wenn es keine echten Engpässe oder stundenlangen Staus mehr gibt, sollte man die City oder die Ausfallstraßen zur Hauptverkehrszeit meiden. Es gibt ein gut funktionierendes Parkleitsystem in der Innenstadt, auf dem die Anzahl der verfügbaren Parkplätze angegeben wird. Es ist generell kein großes Problem, einen Parkplatz zu finden, aber man wird immer dafür zahlen müssen. Die neue Stadtratsmehrheit hat angekündigt, künftig mehr Geld über (Falsch)Parker einnehmen zu wollen, so dass mit kurz- und mittelfristig steigenden Parkpreisen zu rechnen ist. Direkt in der City kostet eine Stunde Parken zwischen einem und zwei Euro. Parkengpässe können vor allem an Samstagen und insbesondere während des Striezelmarktes auftreten und für diese Zeit empfiehlt es sich, Bahn und Bus zu benutzen. In Dresden gibt es auch viele Park&Ride-Plätze. Die genaue Lage, Kapazität und Anbindung kann man hier sehen. Generell sind alle P&Rs kostenfrei und 24 Stunden geöffnet.

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Von mehreren Punkten im Stadtzentrum (z.B. Hauptbahnhof, Zwinger, Bahnhaltestelle Altmarkt) aus starten praktisch den ganzen Tag lang die üblichen Stadtrundfahrten. Einige bieten dabei eine HopOn-HopOff-Karte an, mit der man an allen Stationen der wie ein Linienbus verkehrenden Rundfahrt beliebig oft ein- und aussteigen kann. Es gibt mehrere Anbieter, zum Beispiel Stadtrundfahrt Dresden, die Hummelbahn und Kombitouren mit Rundfahrt und/ oder Rundgang der DVB (hier man kann auch nur einen Gästeführer mieten, wenn man möchte). Die genannten Stadtrundfahrten mit dem Bus sind eine gute Möglichkeit viele auch etwas entfernter liegende Ansichten wie Pfundsmolkerei oder Blaues Wunder innerhalb kurzer Zeit zu besichtigen. Wer sich allerdings für die vielen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt interessiert, dem sei eine Fahrt im Fahrradtaxi empfohlen. Denn den Bussen ist es weder erlaubt, über den Neumarkt entlang der Frauenkirche zu fahren noch haben sie die Fahrt am berühmten Fürstenzug vorbei im Programm.

Schaufelraddampfer[Bearbeiten]

Schaufelraddampfer auf der Elbe

Dresden ist der Heimathafen der ältesten Schaufelraddampferflotte der Welt, der Weißen Flotte. Die Sächsische Dampfschiffahrt bietet Fahrten elbeabwärts nach Meißen oder durch das Elbtal aufwärts in die Sächsische Schweiz bis nach Tetschen (Děčín) in Tschechien an. Angeboten werden aber auch viele Sonderfahrten, zum Beispiel zu Pfingsten oder während des Dixieland-Festivals. Wer nur eine kurze Fahrt bis zum „Blauen Wunder“ oder zum Schloss Pillnitz wünscht, kann dies ebenfalls tun (ausführliche Infos hierzu siehe Abschnitt Dresdner Elbtal) Die Dampferflotte ist direkt am Terrassenufer (Brühlsche Terrasse) am Schloss stationiert und man kann dort Tickets kaufen und sich näher informieren.

Am 1. Mai und 18. August finden jeweils Flottenparaden statt, bei denen alle Dampfer hintereinander die Elbe abwärts durch Dresden fahren. Zu dieser Zeit wird man viele Dresdner auf den Elbwiesen mit einem Picknickkorb finden um dieses Ereignis zu beobachten. In den Wintermonaten finden immer noch Fahrten statt, allerdings nur mit einem eingeschränkten Angebot.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Velotaxi vor der Frauenkirche

Der Drahtesel erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist gerade in der warmen Jahreszeit eine gute Alternative zu Bus und Bahn. Innerhalb der Stadt gibt es ein gut ausgebautes Netz an Radwegen. Doch gerade in der Innenstadt sollte man auf Passanten und Autos achtgeben. An einigen wenigen Stellen der Stadt (vor allem in der Neustadt und der historischen Altstadt) gibt es noch Kopfsteinpflaster, das rutschig sein kann, wenn es nass ist. Besonders empfehlenswert ist der Elberadweg, der nur nichtmotorisierten Besuchern offen steht. Fahrräder kann man an zahlreichen Punkten mieten.

Bikeshare System[Bearbeiten]

Nextbike ist in Dresden unter dem Namen SZ-bike aktiv und bietet ein (in der Innestadt) dichtes Netz an bikeshare-Stationen, die in den Randbezirken oft in der Nähe von ÖPNV Stationen liegen. Die halbe Stunde kostet regulär einen Euro, allerdings werden Rabattabos von nextbike auch aus anderen Städten anerkannt. In Zusammenarbeit mit der DVB werden besonders für Touristen vergünstigte nextbike und Straßenbahn Tagestickets für 10 € angeboten.

Fahrradtaxis[Bearbeiten]

Eine beliebte und entspannte Art die Innenstadt zu erkunden oder einfach nur von einem Ort zum anderen zu kommen, ist das Velotaxi oder auch Rikschataxi (Tel. +49 (0)160 92708603). Diese kultigen Dreiräder für einen Fahrer und zwei Gäste sind an bei Touristen beliebten Plätzen im Zentrum Dresdens zu finden und halten per Handzeichen. Der erste Kilometer kostet etwa 6 € und jeder weitere angefangene Kilometer 4 €. Der Preis für eine individuelle 30-minütige Velotour beträgt 22 €. Man kann auch per Telefon Fahrzeuge vorbestellen. Wenn mehr als vier Fahrzeuge vorbestellt werden, dann arbeiten die Firmen auch zusammen - solch eine Rikschaparade gibt im übrigen ein tolles Bild im Stadtzentrum ab. Die Velotaxen werden oft von einheimischen Studenten gesteuert, Fahrer bei der Firma Rikschataxi fahren meist hauptberuflich.

Abendstimmung an der Elbe. Von links Brühlsche Terrasse, Kunstakademie, Kuppel der Frauenkirche, Rathausturm, Kreuzkirche, Ständehaus, Residenzschloss mit Georgenbau und Hausmannsturm, Hofkirche, Augustusbrücke, ganz rechts Semperoper
Abendstimmung an der Elbe. Von links Brühlsche Terrasse, Kunstakademie, Kuppel der Frauenkirche, Rathausturm, Kreuzkirche, Ständehaus, Residenzschloss mit Georgenbau und Hausmannsturm, Hofkirche, Augustusbrücke, ganz rechts Semperoper

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schon Victor Klemperer und Erich Kästner haben immer wieder die Schönheit von Elbflorenz beschrieben. Da es in der Stadt praktisch nie eine Schwerindustrie gab, haben sich prächtige Bauten und großzügige Grünanlagen im Laufe der wechselhaften Geschichte zu einem einzigartigen Stadtbild vermischt. Dresden bietet heute viele Sehenswürdigkeiten, vor allem Geschichts- und Kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Alle Museen und Kunstsammlungen sind unter dem Dach der Staatlichen Kunstsammlungen zusammengefasst. Für Touristen gibt es eine teure Dresden Card, die z.B. für 48 Stunden freie Fahrt mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowie Eintritt in die meisten Museen beinhaltet (ab 29,90 €). So gut wie alle Straßenbahnlinien führen durch das Stadtzentrum. Für Touristen ist es am einfachsten an den Haltestellen Zeichen 224.svg Prager Straße, Zeichen 224.svg Altmarkt, Zeichen 224.svg Postplatz oder Zeichen 224.svg Theaterplatz auszusteigen, um die Altstadt zu besichtigen.

Sakralbauten[Bearbeiten]

Die Frauenkirche[Bearbeiten]

Der Wiederaufbau der Frauenkirche 1 Typ ist Gruppenbezeichnung war 2005 vollendet. Ganze 60 Jahre vergingen, ehe die Frauenkirche wieder in ihrer vollen barocken Schönheit die Tore für die Menschen öffnen konnte. Über 11 Jahre hinweg wurde unter weitestgehender Verwendung historischer Materialien die Kirche aufgebaut, zu erkennen an den dunklen Steinen. · Der prachtvolle protestantische Sakralbau verfügt über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen. Die 1726 bis 1743 erbaute Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg während der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 durch den wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. · Das Ensemble wiederaufgebauter Gebäude vermittelt einen Eindruck, wie es früher in Dresden ausgesehen hat und nun auch teilweise wieder aussieht.

Besonders an den Wochenenden und in der Weihnachtszeit ist mit einem großen Besucheransturm zu rechnen. · Für Besucher ist die Kirche in der Regel Mo.-Fr. 10:00-12:00 und 13:00-18:00 Uhr geöffnet. Abweichungen sind durch Gottesdienste und Proben möglich. Zentrale Führungen gibt es im Anschluss an die Andachten, näheres auf der Webpräsenz der Frauenkirche. Besuchern steht gegen eine Gebühr von 2,50 € ein Audioguide zur Verfügung, man erhält ihn an der rechten Ausgangstür des Kirchenraums, hier findet man auch Informationsmaterial. Der linke Ausgang des Kirchenraums führt über eine Treppe in die Unterkirche, die als Raum der Besinnung genutzt wird.

Die Hofkirche[Bearbeiten]

Silbermann-Orgel in der Hofkirche
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Die katholische Hofkirche, auch Kathedrale genannt, wurde 1751 im spätbarocken Stil erbaut. Frisch renoviert beeindruckt sie wieder in alter Pracht. Sie steht direkt an der Augustusbrücke in unmittelbarer Nachbarschaft zu Semperoper und Schloß. An der Außenfassade und auf der Balustrade stehen insgesamt 78 Statuen des italienischen Bildhauers Mattielli. Bei der Restaurierung wurde der Hauptaltar aus Glas geschaffen, eine Seitenkapelle ist als Gedächtniskapelle mit Pieta im modernen Stil gestaltet, ansonsten ist die Kirche nach altem Vorbild originalgetreu gestaltet. Insbesondere die Silbermann-Orgel wurde auf den Originalzustand von 1755 gebracht, man sich mittwochs und samstags von 11:30-12 Uhr von ihrem Klang überzeugen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Gruft, sie diente mehreren Mitgliedern des sächsischen Königshauses als Grablege. Zu besichtigen ist diese Gruft jedoch nur während einer Kirchenführung, diese finden statt Mo.-Do. jeweils 14 Uhr, Fr-So jeweils 13 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. +49 (0)351 4844712 und beim Dompfarramt Dresden, Schloßstr. 24, 01067 Dresden.

Weitere Sakralbauten[Bearbeiten]

  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Die Kreuzkirche, Heimstatt des Kreuzchors. Bis 1945 war die Kirche ein vielbesuchter Wallfahrtsort, da hier ein Holzsplitter ausgestellt wurde, der angeblich aus dem Kreuz Jesu Christi stammte. Heute ist die Kirche innen rauverputzt und vermittelt so einen fast höhlenartigen Eindruck. Die Kirche liegt direkt am Altmarkt, im Herzen der Stadt.
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Die Dresdner Synagoge am Hasenberg. Obwohl es viele nicht gerade als schön empfinden, bekam der Architekt im Jahr 2001 den Preis für das beste europäische neue Bauwerk. Besichtigungen des Innenraums sind möglich und es gibt ein Café. Die Synagoge erreicht man mit den Straßenbahnlinien 3 und 7 bis Zeichen 224.svg Synagoge.

Schlösser und Parks[Bearbeiten]

Sachsen ist nie eine Großmacht wie etwa Österreich oder Preußen gewesen. Vielleicht gerade deshalb demonstrierten die Wettiner und ihre Nachfahren, die Dresden im Jahr 1485 zu ihrem Hauptsitz machten, Reichtum, Kultur und Macht durch die Anlage oder den Ausbau wunderschöner, noch heute erhaltener Schlösser und Parks. Dazu gehören:

Das Residenzschloss[Bearbeiten]

Hofkirche und Residenzschloss, Blick von der Semperoper

5 Typ ist Gruppenbezeichnung Das Residenzschloss geht zurück auf das 15. Jahrhundert, es wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance erweitert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es im Stil der Neorenaissance umgebaut. Nach der Zerstörung 1945 wurde es als Residenz der Kunst und Wissenschaft wieder aufgebaut. Auch in den nächsten Jahren wird noch rekonstruiert, 286 Millionen Euro wurden bereits ausgegeben. Im Mai 2015 soll der Georgenbau fertig werden, dann sollen dort künftig Teile der Rüstkammer und das Münzkabinett aufgenommen werden. In dem Gebäude sind mehrere Museen der Staatlichen Kunstsammlung Dresden untergebracht. Alle Museen im Residenzschloss sind dienstags geschlossen.

  • Historisches Grünes Gewölbe: die barocke Schatzkammer befindet sich im Erdgeschoss des Schlosses. Der Name bezieht sich auf die ursprüngliche Ausmalung der im Westflügel gelegenen Räume. In den prunkvoll ausgestatteten Räumen sind die Kostbarkeiten offen auf Tischen und Konsolen ausgestellt.
    Besonderheiten für das Historische Grüne Gewölbe: Maximal 100 Besucher dürfen sich im Gewölbe aufhalten. Der Einlass erfolgt mit Zeittickets, die im Vorverkauf (Erwachsene: 12 € + 2 € Vorverkauf, Kinder bis 16 J. frei) erhältlich sind. Das Zeitfenster wird bei der Buchung bzw. beim Kauf festgelegt. Restkarten (Erwachsene: 12 €) gibt es ab 10:00 Uhr an der Tageskasse. Tel.: +49 (0)251 4914 2000 · e-mail: besucherservice@skd.museum · Online-Ticket-Buchung. Der Zugang erfolgt über eine Klimaschleuse, das Mitnehmen von Taschen und Fotoapparaten ist untersagt, im Nebenraum sind ausreichend Schließfächer (Pfandsystem). Audio-Guides sind im Vorraum erhältlich.
Schloßplatz mit Georgenbau und Hausmannsturm des Residenzschlosses
  • Neues Grünes Gewölbe: über dem Historischen Grünen Gewölbe ist das Museum für Schatzkunst, die Pretiosensammlung August des Starken und seiner Nachfolger. Die ausgestellten Schmuckstücke gehören zu den größten und wichtigsten Sammlungen barocker Kunst weltweit. Ein Kuriosum dort ist ein Kirschkern, in den Dutzende von Gesichtern eingraviert wurden, die man unter einer Lupe betrachten kann. Unbedingt anschauen!
  • Fürstengalerie, in einem Saal im 1. Obergeschoss sind auf einer Länge von 40 m sind Bildnisse der ehemaligen Kurfürsten und Könige Sachsens zu sehen.
  • Kunstbibliothek im ersten Obergeschoss, Zugang über den kleinen Schlosshof.
  • Rüstkammer − gezeigt werden prachtvolle Waffen, beeindruckende Renn- und Stechzeuge, Turnierbilder und Fürstenbildnisse des 16. bis 18. Jahrhunderts, insgesamt über 1.300 Objekte aus ganz Europa und dem Orient, so z.B. ein Schwert aus dem Schwert des Schwertfischs oder Kriegshämmer mit eingebauter Büchse.
    • Riesensaal
    • Türckische Cammer − Die Sammlung osmanischer Kunst in der kurfürstlich-sächsischen Rüstkammer im Residenzschloss Dresden im zweiten Obergeschoss wurde 2010 eröffnet.
Fürstenzug, über 100 m langes Porzellanbild an der Nordwand des Stallhofs (Residenzschloss)
  • Kupferstich-Kabinett − Kunstmuseen für Zeichnungen, druckgraphische Werke und Photographien. Über 500.000 Werke auf Papier aus acht Jahrhunderten von mehr als 11.000 Künstlern ist im dritten Obergeschoss.
  • Münzkabinett − 300.000 Objekte von der Antike bis zur Gegenwart. Die neue Präsentation der Sammlung wird im Juni 2015 im Georgenbau eröffnet.
  • Hausmannsturm − mit Aussichtsplattform auf 68 m Höhe. Geöffnet Ende März bis Anfang November: Mi − Mo. von 10 − 18 Uhr.

Die Eingänge befinden sich in der Straße Taschenberg 2 und in der Schloßstraße (Löwentor). Die Nächste Straßenbahnhaltestelle ist „Theaterplatz“.
Der Eintrittspreis von 12,- € für Erwachsene berechtigt zum Besuch aller Museen des Residenzschlosses und des Hausmannturms ohne das Historische Grüne Gewölbe. Die Kombikarte kostet 21,- € Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Audioguides sind im Eintrittspreis enthalten. Nur Hausmannsturm: 5,- €.

Schlossführungen (ca. 90 min) inkl. Neues Grünes Gewölbe, Türckische Cammer, Fürstengalerie und Rüstkammer im Riesensaal finden Mo., Mi., Fr. um 11:00 und 16:00 Uhr, Sa. um 11:00 und 13:30 Uhr und Sonntag um 11:00 Uhr statt. Gebühr: 4,50 € zzgl. zum Eintritt.

Sonderausstellungen siehe hier.

Japanisches Palais[Bearbeiten]

August der Starke wollte mit diesem spätbarocken-klassizistischen Bau sein „Porzellanschloss“ bauen. 1727-37 bekam es sein heutiges Aussehen. 1945 brannte es aus, 1954 zog das Landesmuseum für Vorgeschichte ein.
Heute ist in diesem Gebäude das Museum für Völkerkunde Dresden untergebracht.
Geöffnet: Di.-So. 10:00−18:00, Eintritt bis 30. Dez. 2014 frei. Danach ist das Museum kurzfristig geschlossen. − Tel.: +49 (0)351 8144840, Palaisplatz 11.

Der Große Garten[Bearbeiten]

6 Typ ist Gruppenbezeichnung Der Große Garten gehört zu den schönsten und größten Stadtparks in Deutschland. Radfahrer und Skater nutzen gern die mehrere Kilometer langen Wege, während Kinder sich über eine Fahrt mit der Parkeisenbahn (Spurweite 15 Zoll) oder einen Besuch des Zoos freuen. Im Zentrum der Anlage befindet sich das Palais im Großen Garten und der Palaisteich. An der Südseite ist der Carolasee, mit dem kleinen Carolaschlösschen, in dem man schön sitzen und einen Imbiß nehmen kann. Im Sommer kann man auf dem Teich auch Ruderboote ausleihen. An der Westseite, beim Eingang vom Stadion und Hygienemuseum aus, liegt die Torwirtschaft, ein weiterer Biergarten.

Die etwa 1,8 km² große Anlage ist etwa 950 m lang und 1900 m breit. Den Mittelpunkt der Anlage bildet das 1678 bis 1683 errichtete Palais, das als eines der Vorzeigestücke des sächsischen Barock gilt. Nach Plänen von Johann Georg Starcke erbaut, war das dreistöckige Gebäude eigentlich ein Veranstaltungsort für die Feste des sächsischen Hofes und später auch Museum. im Februar 1945 wurde es zerstört und strahlt erst seit wenigen Jahren wieder in altem Glanz. Leider ist der Innenausbau noch nicht abgeschlossen, so dass derzeit nur das Erdgeschoss als Ausstellungsfläche für barocke Plastiken und Veranstaltungen genutzt werden kann. Das Palais befindet sich am Kreuzungspunkt der beiden Hauptachsen des Parks und direkt östlich von ihm befindet sich der Palaisteich.

Den Großen Garten erreicht man in etwa 20 Fußminuten vom Schloss aus oder einfacher mit Bus und Straßenbahn bis zu den Haltestellen Zeichen 224.svg Straßburger Platz (hier ist auch die Gläserne Manufaktur), Zeichen 224.svg Großer Garten (das Hygienemuseum ist um die Ecke), Zeichen 224.svg Lennéplatz (Nähe Rudolf-Harbig-Stadium), Zeichen 224.svg Zoo, bzw. besser Zeichen 224.svg Querallee oder auch über die nördlichen Eingänge an den Haltestellen Zeichen 224.svg Comeniusplatz und Karcherallee.

Elbschlösser[Bearbeiten]

Schloss Albrechtsberg am Elbhang

7 Typ ist Gruppenbezeichnung Auf der Anhöhe am rechten Elbufer im Stadtteil Loschwitz unweit der Brücke Blaues Wunder ragen in den Weinbergterrassen das Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss (Villa Stockhausen) und das Schloss Eckberg hervor. Die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg und vom Lingnerschloss sind tagsüber frei zugänglich.

Schloss und Park Pillnitz[Bearbeiten]

Schloss Pillnitz: Neues Palais und Lustgarten

8 Typ ist Gruppenbezeichnung Im Südosten, etwas außerhalb der Stadt, liegt dieses Lustschloss direkt an der Elbe. Die Flutschäden sind mittlerweile beseitigt und so kündet nun nur noch eine Plakette an der Flussterrasse von der Katastrophe. Ein Ausflug lohnt besonders wegen des einzigartigen Gartens mit vielen seltenen Bäumen und dem Palmenhaus. Besonders viele Besucher kommen jedes Jahr im April zur Blüte der riesigen Kamelie, der ältesten Kamelie Europas. Die Anreise ist mit dem Auto, Dampfer, Straßenbahn und Fähre oder Bus möglich. Der Schlosspark kostet zwischen 9 und 18 Uhr 2,- € Eintritt und ist täglich von 6 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Das Schlossmuseum und das Kunstgewerbemuseum ist von Mai bis Oktober Di. - So. von 10 - 18 Uhr geöffnet. Im Winter werden an Wochenenden nur Führungen angeboten.

Bauwerke[Bearbeiten]

Obwohl die Altstadt vom Krieg und der DDR Stadtplanung schwer mitgenommen wurde, sind heute doch die meisten historischen Gebäude im alten Stil restauriert bzw. wieder aufgebaut.

Semperoper[Bearbeiten]

Semperoper und Opernplatz

9 Typ ist Gruppenbezeichnung Semperoper. Der Bau wurde erstmals 1848-1851 unter der Leitung von Gottfried Semper errichtet. Nach einem Brand im Jahr 1869 wurde sie von 1871 bis 1878 wieder errichtet. Sie wurde 1945 ein Opfer der Bombardierung Dresdens. Von 1977 bis 1985 wurde sie wieder weitgehend originalgetreu errichtet, die Veränderungen betrafen in erster Linie die Bühnentechnik. Man kann an einer rund einstündigen Führung Semperoper eleben teilnehmen. Erwachsene 10,- €, Ermäßigte 6,- €, Familien 20,- €, Fotolizenz 3,- €. Die Öffnungszeiten variieren mit dem Spielplan, üblicherweise ist die Oper von 10:00-16:30 Uhr zugänglich. Führungen finden nach Bedarf statt. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann Karten zur Besichtigung auch über das Internet bzw. über Tel. +49 (0)351 796 6305 mit einem Aufpreis von 2 € erhalten. Karten für beliebte Vorstellungen muss man jedoch schon Monate im Voraus bestellen.

Dresdner Zwinger[Bearbeiten]

Blick in den Zwinger

10 Typ ist Gruppenbezeichnung Der Dresdner Zwinger ist ein echtes barockes Kleinod und in seiner Art weltweit einzigartig. Der Begriff Zwinger stammt ursprünglich aus dem Mittelalter und bezeichnete einen Teil einer Burg. In diesem Fall ist er ein Hinweis auf die Lage des Gebäudes, das sich ursprünglich außerhalb der Ringmauer um die Stadt befand. Doch schon zu Zeiten Augusts des Starken hatte der Zwinger keineswegs die Funktion einer Befestigungsanlage. Der Zwingerhof war Garten und Orangerie – eine Stätte für höfische Festivitäten, und seine Gebäude beherbergten schon damals die kurfürstlichen Kunstsammlungen und die Bibliothek. In ihm sind heute mehrere Sammlungen untergebracht:

  • Gemäldegalerie Alte Meister: hier kann man auch Raphaels Sixtinische Madonna mit den beiden berühmten, etwas skeptisch drein blickenden Engeln sehen. · Geöffnet: Di.−So. 10:00−18:00 Uhr, Zwingerticket einschl. Pozellanmuseum u. Mathematisch-Physikalischer Salon: 10,- €, ermäßigt: 7,50 €, Kinder bis 16 J. frei, Audioguide: 3,- €.
  • Porzellansammlung: Sie ist eines der drei größten Porzellanmuseen der Welt. · Geöffnet: Di.−So. 10:00−18:00 Uhr, Eintritt 6,- €, ermäßigt 3,50 €, Kinder bis 16 J. frei.
  • Die Rüstkammer befindet sich seit 2013 im Residenzschloss.
  • Mathematisch-Physikalischer Salon: Ein Highlight ist ein Hohlspiegel, der Temperaturen von 1500 °C erzeugen und Metall schmelzen kann. Nach längerer Schließung und Neugestaltung wurde die Ausstellung im April 2013 wiedereröffnet.
  • Infos zu den Museen siehe www.skd-dresden.de

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

Kunsthalle im Lipsiusbau
  • Die Kunstakademie beherbergt heute die Hochschule für Bildende Künste. Sie liegt an der Brühlschen Terrasse.
11 Typ ist Gruppenbezeichnung Ihr seitlich angeschlossen ist die Kunsthalle im Lipsiusbau, in der wechselnde Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gezeigt werden.
  • 12 Typ ist Gruppenbezeichnung Das Albertinum am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse wurde aus dem ehemaligen Zeughaus der Festung Dresden im ausgehenden 19. Jahrhundert zum Museum umgebaut. Hier werden wertvolle Sammlungen aufbewahrt und ausgestellt.
Nach einem weiteren Umbau beherbergt es seit 2010 wieder die Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Denkmäler[Bearbeiten]

Der goldene Reiter
  • 13 Typ ist Gruppenbezeichnung Der goldene Reiter - Auf der Neustädter Seite steht das berühmte Reiterstandbild Augusts des Starken. Am einfachsten erreicht man es bei einem Spaziergang über die Augustusbrücke, direkt von der Hofkirche und dem Platz vor der Semperoper aus. Kunst- und Kulturinteressierte finden gleich schräg gegenüber des Reiters das 14 Typ ist Gruppenbezeichnung Japanische Palais in dem sich heute das Völkerkundemuseum befindet. Wer mit der Bahn fährt, steigt am besten an der Haltestelle Zeichen 224.svg Albertplatz aus.
  • Fürstenzug - Der in der Augustusstraße zwischen Semperoper und Frauenkirche hängende Fürstenzug gehört mit zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das 102 m lange und 9,5 m hohe Fassadenbild besteht aus etwa 25.000 Meißner Porzellanfliesen. Es ist mit 957 m² Fläche wohl das größte Porzellanbild der Welt. Das Prunkbild zeigt einen Reiterzug unter anderem mit den „Prominenten“, die über die Jahrhunderte im Fürstenhaus Wettin geherrscht hatten. Das heutige Porzellanbild wurde zwischen 1904 und 1907 gekachelt, da die Vorgängermalereien, die die Wand ab 1539 schmückten nicht sehr witterungsbeständig waren.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Brühlsche Terrasse
Nachtblick von der Carolabrücke: Brühlsche Terrasse
  • 15 Typ ist Gruppenbezeichnung Brühlsche Terrasse - Die nach dem sächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl (1700-1763) benannte und später als Balkon Europas bezeichnete Terrasse war einst ein Teil der Festungsanlage Dresden und hier die nördliche Begrenzung. Sie wurde zwischen 1545 − 1555 errichtet. In den 1740er Jahren ließ Graf Brühl auf dem ehemaligen Verteidigungswall einen Garten anlegen, die heutige berühmte »Brühlsche Terrasse«.
Sie wird heute als touristische Flaniermeile genutzt und erstreckt sich ca. 20 m über der Elbe ein paar hundert Meter entlang des Flusses. Sie führt an den wichtigsten historischen Gebäuden vorbei (Sächsisches Ständehaus, Sekundogenitur, Hochschule für Bildende Künste, Jungfernbastei Belvederehügel, Bärenzwinger, Hofgärtnerhaus und Albertinum).
  • Neumarkt mit der Frauenkirche und dem Johanneum (Verkehrsmuseum). Neben dem wiederaufgebauten Dresdner Wahrzeichen sind hier auch einige neue Häuserzeilen im historischen Stil neu entstanden. Der Wiederaufbau der Häuser um den Platz ist noch lange nicht abgeschlossen. Auf mehreren Arealen werden noch Ausgrabungen vorgenommen (08-2014).
  • Schloßplatz umrahmt vom Sächsischen Ständehaus, dem Residenzschloss mit dem Georgentor, der Hofkirche und der Augustusbrücke.
  • Theaterplatz mit Hofkirche, Semperoper und Zwinger. Hier geben sich die Besucher aus aller Welt die Klinke in die Hand. Ein Besuch des Platzes ist ein Muss bei einem Besuch in der Stadt.

Museen[Bearbeiten]

Staatliche Kunstsammlungen[Bearbeiten]

Am bekanntesten sind sicherlich die Staatlichen Kunstsammlungen. Ein Großteil befindet sich im Residenzschloss:

  • Historisches Grünes Gewölbe
  • Grünes Gewölbe
  • Kupferstich-Kabinett
  • Münzkabinett
  • Rüstkammer und Türckische Cammer
Zwinger: Semperbau und Glockenspielpavillon

Im Zwinger untergebracht sind:

  • Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau
  • Porzellansammlung
  • Mathematisch-Physikalischer Salon

Im Albertinum an der Brühlschen Terrasse:

  • Galerie Neue Meister, nach Sanierungsarbeiten im Juni 2010 wieder eröffnet.
  • Die Skulpturensammlung im Albertinum, ebenfalls wieder eröffnet.

In beiden Museen werden Kunst der Moderne ab dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart in all ihren Gattungen präsentiert. Dabei stehen sie durch die Kunstwerke miteinander im Dialog, ergänzen und begegnen sich.

In der Kunsthalle im Lipsiusbau an der Brühlsche Terrasse werden wechselnde Kunstausstellungen zeitgenössischer Maler seit 2005 ausgestellt. Der Neorenaissance-Bau wurde zwischen 1887 und 1894 vom Architekten Constantin Lipsius gebaut.

Weitere Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind:

Kunstsammlungen der Stadt Dresden[Bearbeiten]

Die Stadt Dresden ist Trägerin einiger Museen. Im Landhaus an der Wilsdruffer Straße 2, sind untergebracht:

  • das Stadtmuseum Dresden − Ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte.
    Geöffnet: Di.–So. von 10:00–18:00 Uhr, Fr. bis 19:00 Uhr
    Eintritt: 4,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 6 Jahre frei, Familien: 12 €, freitags ab 12 Uhr freier Eintritt.
  • die Städtische Galerie − Schwerpunkt der Gemäldesammlung ist das 19. und 20. Jahrhundert.

Weitere Museen sind

sonstige Museen[Bearbeiten]

Verkehrsmuseum im Johanneum

In Radebeul: Karl-May-Museum, DDR Museum Zeitreise

Aussichtspunkte[Bearbeiten]

  • Aussichtsturm Bismarcksäule - Der 24 m hohe Turm bietet einen hervorragenden Blick von der Südhöhe über die Dresdner Altstadt. Bei gutem Wetter sieht man wunderbar bis in die Sächsische Schweitz und über Radebeul hinweg. In Südrichtung kann man noch die Babisnauer Pappel sehen. Öffnungszeiten 2014 bis zum 07.01.2015: Do. − So. u. Feiertage von 10:00 − 18:00 Uhr.
  • Rathausturm - Der 100,30 m hohe Turm ist durch einen Trick zum höchsten Bauwerk der Altstadt geworden. König Friedrich August III. hatte bestimmt, dass das Bauwerk nicht höher als der 100 m hohe Schlossturm (Hausmannsturm) werden durfte. Durch die Ergänzung des Turms um eine 5,05 m hohe goldene Figur wurde der Turm aber trotzdem zum höchsten Gebäude der Altstadt.
Die Aussichtsplattform befindet sich in 68 m Höhe und ist über einen zweigeteilten Aufzug zugänglich.
Im Jahr 2014 bleibt der Turm geschlossen! · Faltblatt Rathausturm
  • Hausmannsturm des Residenzschlosses − Der 100 m hohe Turm kann bestiegen werden. Der Zugang erfolgt über den Eingang zum Residenzschloss (Sophienstraße/Ecke Taschenberg) · Öffnungszeiten: Ende März - Anfang November: Mi. - Mo. von 10 - 18 Uhr, Di. geschlossen. · Eintritt: 5,- €; ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 16 Jahre frei. Der Hausmannsturm ist im Ticket Residenzschloss (12 €) enthalten.
  • Kuppelaufstieg Frauenkirche − Die Kuppel des Dresdner Wahrzeichens kann erklommen werden.
    Geöffnet Mo. - Sa.: 10:00 - 18:00 Uhr, So 12:30 - 18:00 Uhr; Nov.-Febr: 10:00-16:00 Uhr, So 12:30-16:00 Uhr; · Eintritt: 8 €; ermäßigt: 5 €; Familienkarte: 20 €; Wartezeiten müssen evtl. eingeplant werden. Aufwärts geht es mit einem Lift 24 m hoch bis zum Beginn der Kuppel, dann muss man zu Fuß zunächst über eine schmale Treppe und dann auf einer Wendelrampe aufwärts steigen. Das letzte Stück bilden die Sprossen einer eisernen Leiter auf die 67 m hoch gelegenen Aussichtsplattform. Abwärts benutzt man das Treppenhaus anstelle des Lifts.
  • Turm der Kreuzkirche − Der Turm ist 92 m hoch, die Aussichtsplattform ist 54 m hoch. 256 Stufen sind zu bewältigen.
    Geöffnet Mai − Oktober: Mo.-Sa. 10 - 17.30 Uhr, So. 12 - 17.30 Uhr, im April bis 16: 30 Uhr, sonst nur bis 15:30 Uhr. Turmaufstieg: 3,- €, Schüler/Studenten: 2,- €, Kinder bis 14 J.: 1,- €, Familien: 5,- €.
  • Turm der Dreikönigskirche − in der Dresdener Neustadt. Vom rechtselbigen Aussichtspunkt in der Dresdener Neustadt hat man einen schönen Blick auf die Barocke Altstadt mit Elbufer. Der 87,5 Meter hohe Turm wurde zwischen 1853 bis 1857 an das Kirchenschiff angebaut. Die Aussichtsplattform ist über eine Treppe zugänglich. · Öffnungszeiten:
März bis Oktober: Montag: Ruhetag, Di. 11:30-16:00 Uhr, Mi.-Sa. 11:00-17:00 Uhr, Sonn- und Feiertag: 11:30-17:00 Uhr
November bis Februar: Mo.-Di. Ruhetag, Mi. 12:00-16:00 Uhr, Do. und Fr. 10:00-16:00 Uhr, So./Feiertag 12:30-16:30 Uhr
Eintritt: 1,50 €, Ermäßigt: 1 €, Kinder bis 10 Jahre sind frei
bis Mitte Dezember 2014 ist keine Turmbesteigung möglich!
  • Luisenhof und Bergstation Schwebebahn in Dresden-Loschwitz: Schöne Blicke auf die Elbe sowie zum Blauen Wunder; weiteres siehe Abschnitt Für Eisenbahnfreunde.
  • Fernsehturm Dresdenkann seit 1991 nicht mehr bestiegen werden. Bis 1991 gab es ein doppelstöckiges Turmcafé mit Aussichtsplattform. Bisher konnte kein wirtschaftlich tragfähiges Konzept zur Sanierung gefunden werden. Das Bauwerk steht auf den Wachwitzer Elbhöhen im Dresdner Stadtteil Pappritz. Wer mit dem Dampfer Richtung Schloss Pillnitz fährt kommt am Turm vorbei. Weitere Infos zum Turm siehe auch Artikel in der Wikipedia.

Datenstand alle Türme: 08-2014

Für Eisenbahnfreunde[Bearbeiten]

Jährliches Dampfloktreffen um das ehemalige Bw Dresden-Altstadt an der Zwickauer Straße, 2013 vom 5. bis 7. April · Mehrere Sonderzüge mit interessanten Gastlokomotiven treffen in Dresden ein, viele historische Eisenbahnfahrzeuge können in Altstadt besichtigt werden.

Dresdner Bergbahnen in Dresden-Loschwitz[Bearbeiten]

Blick von oben auf die Schwebebahn. Standpunkt: Aussichtskanzel mit den drei Bänken links der Bergstation.
  • Schwebebahn Dresden - Mit der ältesten Bergschwebebahn der Welt in 3 Minuten zum schönen Aussichtspunkt in Dresden-Loschwitz. Die am 6. Mai 1901 in Dienst gestellte 274 m lange Hängebahn ist ähnlich ausgeführt wie die Wuppertaler Schwebebahn. Allerdings wird sie über ein Seil angetrieben. Auf dem Maschinenhaus gibt es eine Aussichtsplattform, die man wahlweise über einen Außenaufzug oder über Treppen im Gebäude erreichen kann. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf das Dresdner Elbtal und zur Brücke „Blaues Wunder“. Am besten fährt man mit dem Außenaufzug hoch und steigt über die Treppen im Gebäude ab. Dabei kann man sich die anschauliche Ausstellung über die Geschichte der Schwebebahn anschauen. Zu sehen sind u. a. Modelle der alten Wagen und ein Film über die Bahngeschichte. Die Ausstellung sowie die Aussichtsplattform mit Aufzug sind kostenlos zugänglich.
- Das Maschinenhaus kann nach Voranmeldung auch besichtigt werden (Tel.: +49 (0)351 8572410, bzw. Fax +49 (0)351 8572413, Mail).
- Gut zu wissen: Toiletten findet man gleich rechts neben der Bergstation. Die Nutzungsgebühr beträgt 50 Cent (benötigt man passend als 50 Cent-Stück).
  • Standseilbahn Dresden - in 5 Minuten zum Villenvorort Weißer Hirsch in Dresden-Loschwitz, 547 m bergauf bei 96 m Höhenunterschied.

Betriebszeiten und Fahrpläne
Fahrpreise für die Standseilbahn oder die Schwebebahn (beide haben den gleichen Tarif):

- Erwachsene: Berg- oder Talfahrt: 3,- €, Berg- und Talfahrt: 4,- €
- Ermäßigt (Kinder 6-14 Jahre, Hund, Fahrrad): Berg- oder Talfahrt: 2,50 €, Berg- und Talfahrt: 3,- €
- Familienkarte für Berg- und Talfahrt: 10,- € (2 Erwachsene und 4 Kinder von 6-14 Jahren).
- Nahverkehrsfahrkarten gelten nicht. Aber: Wer ein gültiges Ticket des Verkehrsverbund Oberelbe oder der Dresdner Verkehrsbetriebe besitzt, darf für die Bergbahnen eine ermäßigte Karte lösen.

Die Talstationen beider Bergbahnen liegen dicht bei einander unweit der Loschwitzer Brücker „Blaues Wunder“. · Talstation: Bus 61, 63 „Körnerplatz“ oder mit der Straßenbahn 6 oder 12 bis „Schillerplatz“ und dann über das Blauer Wunder laufen (10 min.). · Lage von Loschwitz: 51° 3′ 15″ N 13° 48′ 52″ O

Während die Talstationen nur ca. zwei Minuten Fußweg voneinander entfernt liegen, sind die Bergstationenstationen durch ein Tal voneinander getrennt, so dass der Fußweg zwischen den beiden Bergstationen fast eine Stunde dauert.

Parkeisenbahn im Großen Garten[Bearbeiten]

Die Parkeisenbahn wurde 1950 als Kindereisenbahn eröffnet. Mit einer Spurweite von 381 mm zählt sie zu den Liliputbahnen. Die beiden Dampfloks wurden 1925, je eine Elektro-Akkulok 1962 und 1982 gebaut. Das Streckennetz umfasst seit dem Jahr 2000 eine Länge von 5,6 Km mit 5 Bahnhöfen.

Fahrpreise für eine Rundfahrt:
Erwachsene: 4 €
Ermäßigte: 2 €
Gesamte Preistabelle auf der Webseite der Parkeisenbahn Dresden.

Bahnen in der Umgebung von Dresden[Bearbeiten]

  • Dampf-Schmalspurbahn Weißeritztalbahn von Freital-Hainsberg - Kurort Kipsdorf - Anreise: S-Bahn S3, S30, Regionalbahn RB30: Richtung Tharandt - Freiberg bis Bahnhof „Freital-Hainsberg“, Bus 345, 348, 376, 400

Verschiedenes[Bearbeiten]

Dresdner Elbtal[Bearbeiten]

Das Dresdner Elbtal gehörte mit seinen drei in die Weinhänge integrierten Schlösser seit 24.06.2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit. Durch den Bau der umstrittenen Waldschlösschenbrücke wurde der Status am 25. Juni 2009 aber wieder aberkannt.

Karl August Lingner hatte sich zielsicher das Mittlere der Elbschlösser als Residenz ausgesucht. Er, den die geniale Vermarktung des Mundwassers Odol Anfang des 20. Jahrhunderts zum Millionär gemacht hatte, war gleichzeitig enthusiastischer Aufklärer der Bevölkerung in gesundheitlichen Belangen, wovon auch das Hygienemuseum in der Stadt zeugt.

Dampferfahrten: Das Dresdener Elbtal lernt man am besten bei einer Fahrt mit dem Schaufelraddampfer kennen. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann auch per Fahrrad den gut ausgebauten Elbe-Radweg nutzen. Ausflugsziele per Raddampfer ab Dresden-Terrassenufer in der Stadtmitte:

  • Blaues Wunder und Bergbahnen in Dresden-Loschwitz - Ein schönes Ausflugsziel im Elbtal ist der Stadtteil Loschwitz mit der Brücke „Blaues Wunder“ und den beiden Bergbahnen. Von der Stadtmitte liegen diese Sehenswürdigkeiten etwa 5,5 km elbaufwärts.
Dampferstation Blasewitz, · Fahrpreise mit Linienschiff in 2012 ab Dresden Terrassenufer (=Stadtmitte):
Erwachsene: einfache Fahrt: 5,50 €, Hin- und Rückfahrt: 10,50 €; (Kinder zwischen 3 und 14 Jahren zahlen die Hälfte, Kinder unter 3 Jahren sind frei)
Fahrzeiten ab Terrassenufer: 40 Minuten
  • Schloss und Park Pillnitz - 12,5 km Stromaufwärts von der Stadtmitte ist das Schloss Pillnitz mit seinem schönen Schlosspark zu finden.
Dampferstation Pillnitz, · Fahrpreise mit Linienschiff in 2012 ab Dresden-Terrassenufer (=Stadtmitte):
Einfache Fahrt: 10,50 €, Hin- und Rückfahrt: 16,50 €.
Fahrzeiten ab Terrassenufer: 90 Minuten stromaufwärts, 60 Minuten stromabwärts
  • Weitere Infos:
- Fahrpreise und
- Fahrpläne der Sächsischen Dampfschifffahrt.
- www.saechsische-dampfschiffahrt.de

Gläserne Manufaktur[Bearbeiten]

Zwischen November 2000 und 2016 ließ Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur den Phaeton mit eher mäßigem Erfolg produzieren. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch dieser Fabrik. Die etwa einstündige Führung kostet 5,- € (ermäßigt: 3,- €) und findet täglich von 09:00-17:00 Uhr (Do. bis 21:00 Uhr) zur vollen Stunde statt. Um an ihr teilzunehmen empfiehlt sich eine Voranmeldung über das Formular auf der Webseite. Die Manufaktur befindet sich direkt am Straßburger Platz. Für Teilnehmer der Führungen gibt es kostenlose Besucherparkplätze.

Blaues Wunder[Bearbeiten]

Brücke „Blaues Wunder“ mit Aussichtspunkt Luisenhof vom Raddampfer. Der Luisenhof ist das größere Gebäude oben rechts auf dem Berg.

Die Dresdner mögen ihre Brücken, weil sie die Elbe lieben. Eine hat es ihnen dabei besonders angetan, die Loschwitzer Brücke, bekannt als das Blaue Wunder. Die blau gestrichene, aus Stahl konstruierte Hängebrücke war bei ihrer Fertigstellung im Jahre 1893 einzigartig, daher auch ihr Name, weil sie nur von Nieten zusammengehalten wird. Gerüchte halten sich immer noch, dass die Brücke grün angestrichen war und sich durch die Witterung verfärbt haben soll. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges sollte sie von deutschen Truppen gesprengt werden, aber zwei mutige Dresdner verhinderten dies heimlich und so steht die Brücke bis heute, auch wenn sie in den nächsten Jahren wahrscheinlich für den Autoverkehr geschlossen werden muss, da sie zu alt ist.

Einen sehr schönen Panoramablick auf das Blaue Wunder und das Dresdner Elbtal hat man von der Bergstation der nahen Schwebebahn. Auf dem Dach der Bergstation gibt es eine Aussichtsplattform.

Alternativ kann man die Brückensicht auch bei einem Kaffee auf dem Luisenhof, dem Balkon Dresdens, genießen. Allerdings ist der Blickwinkel zur Brücke etwas ungünstiger und die Entferung um 100 m größer, als von der Bergstation der Schwebebahn. Man erreicht den Luisenhof mit der Standseilbahn vom Körnerplatz aus.

Anfahrt: Wer ein bisschen Zeit hat, fährt mit der Bahn bis Zeichen 224.svg Schillerplatz und läuft dann gemütlich über die Brücke zur Schwebebahn oder Standseilbahn.

Panometer[Bearbeiten]

Ein Erlebnis der besonderen Art ist das Panometer in einer alten Gasanstalt. In dem großen, runden Gebäude kann man in der Mitte auf einen Turm hinaufgehen und ein riesiges 360°-Bild bewundern, dass Dresden so zeigt, wie es im Jahr 1756 aussah. Man steht dabei simuliert auf dem Turm der Hofkirche und hat einen sehr schönen Blick auf die damals noch relativ kleine Alt- und Neustadt (der Große Garten lag schon außerhalb), sowie auf die Parks und Elbwiesen außerhalb der Stadt und das weitere Umland. Hunderte verschiedener Bürger beleben das Bild, bei dem man manchmal schon ein Feldstecher braucht, um alle Details zu erkennen. Gerade für alle die, die das heutige Dresden etwas kennengelernt haben, ist es ein faszinierender Einblick in die Geschichte der Stadt, die vor 250 Jahren vielleicht sogar noch schöner war als heute.

Pfunds Milchladen[Bearbeiten]

Der Milchladen der Molkerei Pfunds wurde 1997 als Schönster Milchladen der Welt ins Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Er ist mit fast 250 Quadratmetern handbemalter Fliesen ausgestattet und zeigt eine Pracht wie man sie in heutigen Verkaufsräumen nicht mehr findet.

  • Milchladen, Bautzner Straße 79, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 808080. Geöffnet: Mo.-Sa. 10:00-18:00, So./Feiertags 10:00-15.00.

Im Hinterhof der Molkerei befinden sich kostenpflichtige Parkplätze, oder mit der Straßenbahnlinie 11, Haltestelle Pulsnitzer Straße.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Führungen und Touren[Bearbeiten]

Jährliche Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Das Dampflok-Treffen, am zweiten April-Wochenende, am Eisenbahnmuseum und Bahnbetriebswerk um das BW Dresden-Altstadt.
7. Dampflok-Treffen · 17. April − 19. April 2015
  • Die Bunte Republik Neustadt (BRN), am dritten Juni-Wochenende, ist ein Nachbarschafts-, Kunst- & Kulturfest im Stadtteil der Äußeren Neustadt.
24. Neustädter Stadtteilfest BRN · 13. Juni bis 15. Juni 2014
  • Das Elbhangfest, am vierten Juni-Wochenende, ist ein Bürger-, Heimat-, Kunst- und Kulturfest der fünf ehemaligen rechtselbischen Elbhang- und Winzerdörfer; Pillnitz, Niederpoyritz, Wachwitz, Rockau und Loschwitz, längs des Elbhanges, das die Landschaft zwischen Loschwitz und Pillnitz in ein einziges großes Festgelände verwandelt.
24. Elbhangfest · 27. Juni bis 29. Juni 2014
  • Die Lange Nacht der Wissenschaft, am ersten Juli-Wochenende. Hier kann man bei zahllosen Veranstaltungen in Labore und zu Vorträgen reinschauen, Experten fragen und Experimenten beiwohnen und dabei neue Aspekte der Wissenschaft und Forschung erkunden.
12. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaft · 4. Juli 2012 18:00-01:00 Uhr
  • Die Schlösser Nacht, am dritten Juli-Wochenende, in der sich für eine Nacht die wunderschönen Parkanlagen öffnen; von Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss, Schloss Eckberg und der Saloppe. Und auf romantisch illuminierten Wandelwegen zum Flanieren und Genießen Einladen. Neben einer musikalischen Veranstaltungen mit Jazz, Rock Pop über Tango und Swing und Klassik treten auch zahlreiche Künstler und Akteure auf, und bieten somit ein Ensemble von Kunst und Kultur für viele Geschmäcker.
6. Dresdner Schlösser Nacht · 19. Juli 2014, Einlass ab 17:00 Uhr, Beginn 18:00 Uhr
  • Die Filmnächte am Elbufer, von Juni bis August, auf der Elbwiese gegenüber der Brühlschen Terrasse sind das größte Freiluftkinoereignis Deutschlands und sicherlich das schönste Open Air-Kino der Welt. Dort werden auf einer großen Leinwand Filme gezeigt (bis zu 4000 Sitzplätze) und es finden Konzerte internationaler Künstler statt.
Filmnächte am Elbufer · 26. Juni bis 24. August 2014
  • Das Dresdner Stadtfest, am dritten August-Wochenende, auf 13 Areale und 7 Bühnen in der Innenstadt.
16. Dresdner Stadtfest · 15. August bis 17. August 2014
  • Der Dresdner Striezelmarkt, am Ende November, nach dem Totensonntag, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands auf dem Altmarkt inmitten der Stadt.
  • Eine ruhigere Alternative ist der Romantische Weihnachtsmarkt. Dieser befindet sich südlich des Dresdner Residenzschlosses auf der so genannten Piazza an der Ecke des Taschenbergpalais.
  • Der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt im historischen Stallhof am Dresdner Residenzschloss, auf der Rückseite des Fürstenzugs, ist der besondere Tipp zur Weihnachtszeit; da ihn viele Dresdner dem kommerziellen Striezelmarkt aufgrund der weihnachtlicheren Atmosphäre vorziehen. An Werktagen ist der Eintritt frei, am Wochenende zahlt man 3,- € pro Person.

Weitere Veranstaltungen findet man auf dem Veranstaltungskalender der Stadt.

Zweijährliche Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Die Ostrale ist eine 2007 gestartete und seit 2017 alle zwei Jahre stattfindende deutschlandweit und international anerkannte große Schau zeitgenössischer Kunst, die aus der freien Szene entwikelt wurde.

Kabarett und Kleinkunst[Bearbeiten]

  • Die Herkuleskeule ist das Nonplusultra des Ostkabaretts (Der Spiegel) und steht für bestes politisches Kabarett (SZ). Schloßstraße 2, 01067 Dresden.
  • Franks KleinKunstKeller ist seit Sept. 2012 in der neuen Spielstätte im Steiger am Landhaus (ehem. Szeged), Wilsdruffer Str. 4-6, 01067 Dresden.

Konzerte und Kino[Bearbeiten]

Dresden ist inzwischen bekannt für seine umfangreiche Kino-Szene, die vor allem durch eine Vielzahl größerer und kleinerer Programmkinos mit Arthouse-Programm geprägt ist. Infos zu den Filmnächten am Elbufer stehen weiter oben.

Es gibt vier Großkinos:

  • Der Kristallpalast war bei seiner Eröffnung eines der umstrittensten neu erbauten Gebäude in der Innenstadt. Die Architektur aus nacktem Beton und schrägen Glasflächen fasziniert auch heute immer wieder Besucher. Das Kino selbst ist ein eher normales Multiplex-Haus. Wegen der Nähe zur Universität werden oft Filme in ihrer Originalversion gezeigt.
  • Das Cineplex im Rundkino Dresden bietet direkt neben dem UfA Kristallpalast unter anderem die größte Kinoleinwand in Sachsen sowie ein vielfältiges Programmangebot.
  • Das Cinemaxx am Schillerplatz bietet normalen Kinospaß ohne große Besonderheiten. Es liegt nur etwa drei Minuten vom Blauen Wunder entfernt.
  • UCI-Kinowelt Klassisches Multiplexkino im Elbepark am Dresdner Stadtrand, spielt aktuelle Blockbuster.
  • Metropolis war früher mal ein klassisches Muliplex-Kino, das dann von einem der größten lokalen Filmtheaterbetreiber übernommen wurde und eine Mischung aus großen Blockbustern und Programmkino zeigte. Mittlerweile wurde es geschlossen. Das Metropolis war auch der Veranstaltungsort für das Filmfest Dresden, welches jetzt in die Schauburg umgezogen ist.

Neben den Großkinos gibt es auch eine Reihe sehr erfolgreicher Programmkinos:

  • Die Schauburg in der Neustadt ist eines der ältesten Kinos der Stadt und auch eines der bekanntesten. Um sich gegen die modernen Paläste behaupten zu können, finden sich hier im Programm aktuelle Filme und weniger bekannte. Etwas ganz besonderes ist der Sonntagsbrunch bei dem im Preis von 9,90 € ein reichhaltiges Frühstück mit anschließendem Film geboten wird.
  • Programmkino Ost liegt im Dresdner Osten und zeigt aktuelle Filme aus dem klassischen Arthouse-Programm. Es verfügt über einen großen Saal und veranstaltet regelmäßig Filmkunst-Reihen und -wochen wie die Französischen Filmtage oder Cinema Italia. Außerdem gibt es Frühstyxkino am Wochenende und einmal monatlich Schnullerkino für Eltern mit Baby.
  • Kino im Dach befindet sich ebenfalls im Dresdner Osten, unter dem Dach des Kulturzentrum Pentacon. Auch hier läuft Programmkino.
  • Thalia Kleines Kino mit einem Saal mitten im Szeneviertel Neustadt, an der Stelle des nicht mehr erhaltenen, früheren Thalia-Kinos, zeigt Filmkunst und spielt vergleichsweise aktuelle Arthouse-Filme nach.
  • Casablanca Kleines gemütliches Nachspielkino, zeigt Filmkunst, oft mit engagiert politischem Anspruch.
  • Das Kino im Kasten ist das Programmkino der TU-Dresden und bietet dementsprechend auch besondere Filme. Das Programm wechselt häufig, ein Besuch auf der Website ist deshalb immer lohnend.
  • Kino in der Fabrik einziges Kino im Dresdener Westen in einer ehemaligen Fabrik, am Ort des dort vorher spielenden Theater in der Fabrik (TIF).

Neben dem klassischen Kinobetrieb gibt es vor allem im Sommer eine Vielzahl von Open-Air-Spielorten. Der bekannteste und mit Abstand größte sind die Filmnächte am Elbufer. Sie finden jedes Jahr zwischen Juni und August am nördlichen Elbufer zwischen Carolabrücke und Augustusbrücke statt, direkt gegenüber der historischen Altstadt. Das Open-Air-Kino fasst rund 5000 Gäste. Bei den Filmnächten am Elbufer sind dann während des ganzen Sommers aktuelle und ältere Filme zu sehen. Daneben treten auf der Bühne Bands wie 'Die Ärzte', REM oder Alanis Morissette auf. Karten gibt es auf der Website im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Für Konzerte sollte man jedoch rechtzeitig buchen.

Sächsische Dampfschifffahrt[Bearbeiten]

Blick zur Anlegestelle der Raddampfer an der Brühlschen Terrasse

Dresden ist die Heimat der ältesten und größten Dampfschiff Flotte der Welt. Besonders Tagestouristen nehmen gern das Angebot einer etwa zweistündigen Rundfahrt durch das Dresdner Elbtal wahr. Die Tour startet direkt im Stadtzentrum an der Brühlschen Terrasse. Daneben gibt es aber auch einen regulären Linienbetrieb, der von Dresden nach Meißen Elbe-abwärts, bzw. bis nach Böhmen hinein Elbe-aufwärts fährt. Näheres siehe Abschnitte Mobilität und Dresdner Elbtal.

Am 1. Mai wird die jährliche Flottenparade mit historischen Raddampfern und Salon-Schiffen abgehalten. Eine weitere Paradefahrt gibt es, mit Jazz Kapellen an Bord, zum Dixieland Festival, mit historischen Dampfschiffe durch das Blaue Wunder. Nähere Einzelheiten und weitere Termine auf www.saechsische-dampfschiffahrt.de.

Einkaufen[Bearbeiten]

Wie in jeder größeren Stadt finden sich auch in Dresden zahlreiche Möglichkeiten, Geld auszugeben. Die größte Einkaufsmeile befindet sich im Stadtzentrum und reicht vom Dresdner Hauptbahnhof über die Prager Straße bis hin zur Altmarktgalerie direkt hinter dem Altmarkt. Hier findet man neben Karstadt, C&A auch Sport-Scheck, Saturn, H&M und die anderen üblichen Verdächtigen. Exklusive Geschäfte teurer Marken befinden sich rund um die Frauenkirche.

Direkt an der Autobahnabfahrt Neustadt liegt unübersehbar der Elbepark, wo sich neben den üblichen Einkaufsmöglichkeiten (Höffner, MediaMarkt etc.) auch eine IKEA-Filiale befindet. Ein besonderer Tipp ist die Dresdner Neustadt nördlich des barocken Stadtkerns. Man erreicht die Gegend mit dem öffentlichen Nahverkehr, indem man an der Haltestelle Albertplatz aussteigt und die Alaunstraße hinaufschlendert. In dem sehr alternativ angehauchten Viertel findet sich eine hippe Mischung aus Punks und Yuppies, Studenten und älteren gesetzten Herren. Die teils sehr kleinen Klamottenläden sind dort eine Mischung aus den allerneuesten Trends und dem allerletzten Zeug von vorgestern, eben etwas anders.

Märkte[Bearbeiten]

  • Freitags-Markt auf der Lingnerallee: Der legendäre Freitagsmarkt zwischen Lennestraße und Hygienemuseum lässt vor allem die Herzen der älteren Generation höher schlagen. Viele Produkte aus alten Zeiten findet man nur noch hier. Neben Lebensmitteln aus dem Dresdner Umland kann man hier auch Waren des täglichen Bedarfs erwerben. Am besten zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 10 und 13 bis zur Haltestelle Zeichen 224.svg Großer Garten.
  • Jeden Samstagvormittag findet zu Füßen des Blauen Wunders der Markt am Schillerplatz statt, der von vielen Bürgern dem Lingnermarkt vorgezogen wird. Er ist zwar sehr klein, allerdings kommen hier (fast) alle Waren frisch aus der Region und sind von sehr guter Qualität! Wer etwas nicht gekriegt hat, kann gleich noch in den Bioladen (Vorwerk Podemus) oder den großen Konsum um die Ecke gehen. Zu erreichen mit den Straßenbahn- und Buslinien 6, 12. 61, 63, 65, 84 und dem Regionalbus 309 bis zur Haltestelle Zeichen 224.svg Schillerplatz oder Blasewitz (die Haltestelle ist die selbe).
  • Flohmarkt an der Albertbrücke: Jeden Samstag findet unter der Albertbrücke am Ufer der Elbe ein gut besuchter Flohmarkt statt. Am einfachsten kommt man mit den Straßenbahnlinien 6 und 13 bis zur Zeichen 224.svg Sachsenallee dahin oder alternativ läuft man etwa 15 Minuten vom Schloss immer flussaufwärts an der Elbe entlang. An der Bahnhaltestelle befindet sich übrigens auch das Landgericht Dresden.

Küche[Bearbeiten]

Semperoper am Theaterplatz
Im Foyer: Marmorsäulen aus Gips

Dresden ist besonders berühmt für seinen Stollen, der in zur Weihnachtszeit in alle Welt geliefert wird und jedes Jahr neue Diskussionen entfacht, welche Bäckerei denn nun den besten Stollen bäckt. Eine weitere Spezialität ist die Dresdner Eierschecke, eine käsekuchenartige, leichte Torte.

Günstig Ausgehen und Essen kann man im jugendlichen Szeneviertel im Bereich der Alaunstraße in Dresden-Neustadt.

Im Bereich der Altstadt findet man viele Restaurants mit etwas gehobenen Preisniveau in der Münzgasse unweit der Frauenkirche. Auch im Kneipenviertel zwischen Neumarkt und Rathaus gibt es diverse Einkehrmöglichkeiten.

Günstig[Bearbeiten]

Wie überall sonst auch gibt es die übliche Auswahl an schnellen und preiswerten Gerichten. In der Innenstadt ist es kein Problem, eine Bratwurst oder Asiamenü zu finden.

  • Die besten Döner der Stadt findet man in der Dresdner Neustadt. Bei Babos auf der Alaunstraße, einem vollwertigen Restaurant, wird jeder Gast freundlich begrüßt und man zahlt etwa 3,50 € bis 4,50 € für einen wirklich sehr guten Döner oder Dürüm.
  • Auch das Ararat, das ebenfalls in der Alaunstraße seinen Sitz hat, ist empfehlenswert.
  • Wer einmal etwas neues probieren möchte, dem sei ein vegetarischer Kumpir (lecker gefüllte Kartoffel) bei Keké sehr ans Herz gelegt (4,60 €).
  • Wer es lieber Asiatisch mag, ist im Restaurant Asiatische Spezialitäten - Li Linh gut aufgehoben. Empfehlenswert ist hier besonders das Büffet, das Donnerstag und Sonntag Abend angeboten wird. Für 6,90 € (Datenstand 05-2008) darf man so viel essen, wie man möchte. Das Li Linh liegt ebenfalls in der Alaunstraße (unweit des südlichen Straßenendes am Albertplatz).
  • 1 Die Pastamanufaktur, An der Dreikönigskirche 3, 01097 Dresden. Tel.: +49 (0)351 3237799, Fax: +49 (0)351 3237798, E-Mail: . Geöffnet: Mo.-Sa. 10:00-22:00 Uhr.. Täglich frisch wird hier Pasta selbst gemacht und stetig wechseln die günstigen, angebotenen Speisen. Hier ist immer Betrieb!

Mittel[Bearbeiten]

Opernsaal mit Loge
Decke des Opernsaals

In der mittleren Preislage ist die Anzahl der Restaurants kaum überschaubar. Für Touristen besonders interessant sind:

  • Sophienkeller. Das Gewölberestaurant wurde nach der schweren Flut 2002 komplett saniert und präsentiert sich heute in neuer Pracht. Hier kann bei deftiger Küche ganz im Stil von August dem Starken geschmaust werden, wobei dieser sich gern mal unter das Volk mischte. Direkt gegenüber des Zwingers. Preis: Für ein Hauptgericht zahlt man etwa 12-15 €. (Kenner verlangen nach dem Trichtertrinken.). Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Pulverturm, Von der Frauenkirche aus rechts Richtung Bärenzwinger (50 m). Mit einem ähnlichen Konzept und dergleichen Betreibergesellschaft ist auch der Pulverturm ein Publikumsmagnet. Preis: Ein Hauptgericht kostet etwa 12-15 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

In der Nachbarschaft von Kreuzkirche und Rathaus liegt die weiße Gasse mit dem Gänsediebbrunnen. Hier liegen etliche Restaurants und Biergärten in einer Reihe. Gleich das erste heißt - wie könnte es anders sein - Gänsedieb.

Eine Besonderheit bietet die ehemalige Zigarettenfabrik Yenidze, die Anfang des 19. Jahrhunderts im Stil einer Moschee erbaut wurde. In ihrer Kuppel ist ein Restaurant:

  • 3 Yenidze (Kuppelrestaurant in der Yenidze), Weißeritzstraße 3, 01067 Dresden. Tel.: (0)351 4905990, E-Mail: . Geöffnet: täglich ab 11:00 Uhr geöffnet.. Zu dem Restaurant gehört ein Biergarten auf der Dachterrasse mit einem herrlichen Blick auf die barocke Altstadt. Das Gebäude ist in der Nähe des Kongresszentrums und der Marienbrücke, zum Restaurant kommt man über einen Lift von der Rückseite des Gebäudes.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Kempinski im Taschenbergpalais: Das beste Hotel am Platze betreibt auch das teuerste und möglicherweise beste Restaurant der Stadt. Im Michelin-Führer wird es jedoch lediglich in Verbindung mit dem im Michelin-Hotelführer aufgeführten Hotel erwähnt, einen Michelin-Stern hat es bislang nicht erhalten.
Café & Restaurant Coselpalais
  • Die Gläserne Manufaktur. Wer will, kann in einer Autofabrik essen. Das Restaurant Lesage wird vom Kempinski betrieben. Lennéstraße 1, mit den Linien 1, 2, 4, 10, 13 bis Straßburger Platz ). Obwohl von derselben Agentur eingetragen, ist das Lesage tatsächlich im Michelin als Restaurant mit gutem Komfort geführt.
  • Sternerestaurant Caroussel (im Relais & Châteaux Hotel Bülow Palais (5*s).). Sternekoch Dirk Schröer, seit 2006 mit 1 Michelin-Stern, 18 Punkte im Gault Millau

Nachtleben[Bearbeiten]

Blick von der Frauenkirche auf Albertinum und Hochschule der bildenden Künste („Zitronenpresse“)

In der Dresdner Neustadt gibt es eine Vielzahl von Kneipen und Bars. Das Angebot reicht von regelrechten Diskotheken mit Themenbereichen bis hin zu Hinterhofspelunken. Manchmal ist auch etwas Mut gefordert, weil nicht alles von außen schick aussieht. Die folgende Liste bietet eine kleine Auswahl und ist alles andere als vollständig:

  • Fiasko, Görlitzer Str. 22, 01099 Dresden.
  • Flietenstübchen, Louisenstr. 28, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8015420.
  • Groove Station, Katharinenstr. 11-13, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8029594. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Habibi Shisha, Restaurant, Café, Louisenstr./ Martin-Luther-Str.37, 01099 Dresden. Orientalisches Teehaus mit passendem Getränke- und Snackangebot; die Wasserpfeifen sind die besten in der Neustadt. Habibi ist das erste und das beste Shisha-Café in Sachsen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Heavy Duty, Louisenstr. 28, 01099 Dresden.
  • Hebeda, Rothenburger Str. 30, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8951010. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Leonardo, Rudolf-Leonhard-Str. 24, 01097 Dresden. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Leos Bierstube, Rothenburger Str. 26, 01099 Dresden.
  • Mc Louis, Louisenstr. 64, 01099 Dresden.
  • Mondfisch, Louisenstr. 37, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8044183. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • NEW TOWN, Helgolandstr. 9b, 01097 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8014339. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • nubeatzz Club, Erfurter Str. 12, 01127 Dresden. Empfehlenswert ist der Studententag jeden Montag mit günstigen Preisen.
  • Oosteinde, Prießnitzstr. 18, 01099 Dresden.
  • Oscar die Filmkneipe, Böhmische Str. 30, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8029440. In der Themenkneipe finden regelmäßig Filmvorführungen statt.
  • Rosi's Amüsierlokal, Eschenstr. 11, 01097 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8049814. Das ehemalige Flowerpower bleibt seinen musikalischen Wurzeln treu. Hier ist der Name Programm und so wird in Flokati gekuschelt und The Doors gehört.
  • SAITE – Café u. Restaurant, Seitenstr. 4b, 01097 Dresden.
  • Speed, Hoyerswerdaer Str. 25, 01099 Dresden.
  • TirNaNog, Bischofsweg 34, 01099 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8103639. In dem sehr guten Irisch Pub gibts Guiness vom Fass und jedes Wochenende Live-Musik.
  • Watzkes Ball- und Brauhaus, Kötzschenbroder Str. 1 / Ecke Leipziger Str., 01139 Dresden. Tel.: +49 (0)351 852920, Fax: +49 (0)351 8529222. Im Stadtteil Pieschen befindet sich das historische und superfein wiederhergerichtete Ball- und Brauhaus. Eigenes Bier und prima Themenabende wie z.B. Ballveranstaltungem mit Musik der 1920`er und 1930`er Jahre. Haltepunkt Altpieschen/ Elbcenter Straßenbahnlinie 4, 9, 13; Haltepunkt Wurzener Straße Buslinie 91.

Studentenclubs[Bearbeiten]

Eine Sonderstellung unter den Kneipen nehmen die Dresdner Studentenclubs ein, die teilweise schon auf eine beträchtliche Tradition zurückblicken können. Die meisten Clubs sind eingetragene Vereine. Das Angebot an Getränken und Cocktails ist dementsprechend preiswert und von oft überraschend guter Qualität. Die Clubs befinden sich alle auf der altstädter Elbseite – die meisten konzentrieren sich in Hochschul- und Wohnheimhähe in der Südvorstadt.

  • Bärenzwinger. Einer der ältesten und kulturell aktivsten Studentenklubs der Stadt. In den Gewölben der Festungsmauer finden auch regelmäßig Konzerte oder Theateraufführungen statt.
  • Club Aquarium. Das Aquarium, das übrigens während der Flut 2002 auch zu 100% unter Wasser stand, hat seinen Namen eben nicht von diesem Ereignis, sondern von der Tatsache, dass es früher vor allem von Studenten der Wasserwirtschaft bewohnt war. Besonders empfehlenswert ist die enorm umfangreiche und preiswerte Cocktailkarte. Geöffnet: Biergarten: Mo – Fr 19.00 – 22.00 Uhr, Club: Mo – Fr 21.00 – 1.00 Uhr.
  • Count Down. Im Keller des Wohnheims Güntzstraße 22, Wohnheimclub. Das Vereinsziel ist die Förderung der Kultur in der Johannstadt. Es gibt keine regelmäßigen Abendveranstaltungen, umso mehr lohnt sich jedoch ein Blick auf die Webseite des Vereins, wo alle Veranstaltungen angekündigt werden.
  • Gutzkowclub. Im Studentenwohnheim Gutzkowstraße 29–33 befindet sich der älteste der Dresdner Studentenclubs. Geöffnet: Mo – Do ab 20.00 Uhr.
  • Novitatis, Im Keller des Wohnheims Fritz-Löffler-Straße 12 am Dresdner Hauptbahnhof. Regelmäßig Live-Konzerte mit mehreren Bands statt – vor allem aus den Genres Rock, Punk und Metal. Geöffnet: Im Semester immer Mi + am ersten Mo des Monats ab 20.00 Uhr Barbetrieb.

Mittel[Bearbeiten]

  • 5 Waldschlösschen, Am Brauhaus 8b, 01099 Dresden (vom Postplatz im Dresdner Zentrum mit der Linie 11 bis zur Haltestelle Waldschlösschen. Etwas außerhalb gelegen bietet das Brauhaus neben Gerstensaft auch eine gute Küche. Empfehlenswert ist der Montag, an dem man eine gebratene Schweinshaxe, Sauerkraut und Klöße und einen halben Liter Selbstgebrautes für 7,77 € bekommt. Tischreservierungen sind dabei allerdings unumgänglich. Typ ist Gruppenbezeichnung

Unterkunft[Bearbeiten]

Seit Juli 2015 gilt in Dresden eine „Bettensteuer“. Hotels müssen die eigentlich Beherbergungssteuer genannte Zahlung an die Stadt von ihren Gästen einziehen. Das geschieht oftmals in bar. Buchungsportale weisen die Preise häufig ohne solche lokalen Aufschläge aus, die kommen also meist on top. Ausgenommen von der Zahlungspflicht sind zum Beispiel Kinder oder Übernachtungen auf Grund einer Dienstreise. Die Steuer beginnt bei 1 € für Übernachtungskosten (ohne zum Beispiel Frühstück) bis 30 €, 3 € Steuer bis 60 €, 5 € bis 90 €, 7 € bis 120 € und in Dreißiger-Schritten höherer Übernachtungskosten je 2 € mehr. Zu beachten ist, dass die Berechnung für den Aufenthalt und nicht pro Nacht erfolgt.

Günstig[Bearbeiten]

In Dresden gibt es mehrere Jugendherbergen und Hostels, die besonders für den schmalen Geldbeutel geeignet sind. Hier kann man ab etwa 12 € pro Nacht und Person unterkommen. Außerdem gibt es komplett eingerichtete Ferienwohnungen, in denen man preiswert übernachten kann.

Hostels[Bearbeiten]

  • 6 Hostel Mondpalast, Louisenstrasse 77, 01099 Dresden (vom Bahnhof Dresden Neustadt mit der Straßenbahn № 11 Richtung Bühlau > an der dritten Haltestelle «Pulsnitzer Straße» aussteigen und die Pulsnitzer Straße entlang laufen bis zur Louisenstraße.). Tel.: +49 (0)351 5634 050, Fax: +49 (0)351 5634055, E-Mail: . Check-out: 12:00. Preis: EZ 31 – 46 €; DZ 20,50 – 30 €/Person; MZ 15 – 21,50 €; BB 6,50 €. Akzeptierte Kreditkarten: Mastercard, Visa. Typ ist Gruppenbezeichnung

Hotels[Bearbeiten]

Das Angebot an Hotels und Pensionen ist für eine Großstadt typisch reichhaltig. Echte Stoßzeiten, wie man es etwa aus Frankfurt zur IAA kennt, sind selten.

Eine Liste mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten findet man bei der Dresden Werbung und Tourismus GmbH oder beim Dresden Hotels eV der Dresdner Hotellerie.

Gehobene Hotels[Bearbeiten]

Ferienwohnungen[Bearbeiten]

18 Dresden365 (Relaxing boutique apartments in Dresden.), Johann-Meyer-Straße 13, 01097 Dresden. Tel.: +49 (0)176 47749588, E-Mail: . Sie suchen ein gepflegtes Appartement in Dresden? Dann sind Sie bei unseren Ferienwohnungen genau richtig. Check-in: 17:00. Check-out: 11:00. Preis: ab 50 €. Akzeptierte Kreditkarten: Paypal, Bitcoin, bar, Überweisung.

19 Ferienwohnung Schloss Pillnitz (nur wenige Schritte von Schloss Pillnitz und der Elbe entfernt.), Meixstraße 5, 01326 Dresden. Tel.: +49 (0)351 2610280, Fax: +49 (0)351 2610270, E-Mail: . Preis: ab 40 €.

20 Ferienwohnung Töpfer (gelegen im ruhigen und grünen Kaitz, im Süden der Stadt.), Bannewitzer Straße 27, 01217 Dresden. Tel.: +49 (0)351 2730990, Fax: +49 (0)351 4723812, E-Mail: . Preis: Erste Person 40 € und jede weitere Person 10 € extra.

21 dresden-central Gästewohnungen im Barockviertel Dresden (2-Zimmer Ferienwohnungen im Stadtzentrum, familienfreundlich für Selbstversorger eingerichtet inkl. Wi-Fi, Waschmaschine und Fahrräder.), Rähnitzgasse 7, 01097 Dresden. Tel.: +49 (0)351 3209460, Fax: +49 (0)351 3209461, E-Mail: . Preis: Zwei Personen ab 71 € pro Nacht und jede weitere Person 10-19 € extra, je nach Alter.

22 Wasserwerk Trachau (gelegen im historischen Wasserwerk Trachau im gleichnamigen Stadtteil von Dresden. Schlafbereich, Kochnische und Bad mit Dusche/WC, 37 qm groß, bis zu 3 Erwachsene oder eine Familie mit 2 Kindern geeignet.), Aachener Straße 31, 01129 Dresden. Tel.: +49 (0)351 8475445, Fax: +49 (0)32121 407984, E-Mail: . Preis: 45 € für eine Person, 55 € für zwei Personen, Aufbettung: 10 € für einen Erwachsenen, 5 € für ein Kind. Kinder unter 5 Jahren sind frei.

23 dresden-ferienwohnungen.net (aktuell mit einer Auswahl von rund 50 Ferienwohnungen und Zimmer im Dresdner Stadtzentrum, die Unterkünfte snd 1-3 Zimmer FEWOs für 1 - 6 Personen, ausgestattet mit Küche, Bad, Terrasse oder Balkon, Wi-Fi, TV und teilweise mit Fahrrädern und PKW-Stellplatz), Rähnitzgasse 7, 01097 Dresden. Tel.: +49 (0)351 32308390, E-Mail: . Preis: Je nach Größe und Ausstattung des Apartments für 2 Personen 49-89 EURO pro Nacht, jede weitere Person extra je nach Alter zwischen 0-19 EURO pro Nacht.

Blick von der Frauenkirche auf die Innenstadt. Von links Rathausturm, Kreuzkirche, die moderne Kulturhalle, Johanneum, Residenzschloss, Hofkirche und Augustusbrücke.
Blick von der Frauenkirche auf die Innenstadt. Von links Rathausturm, Kreuzkirche, die moderne Kulturhalle, Johanneum, Residenzschloss, Hofkirche und Augustusbrücke.

Lernen[Bearbeiten]

Die Volkshochschule Dresden bietet zweimal pro Jahr ein umfangreiches Kursprogramm an.

Ein Studium ist an der TU Dresden in vielen Wissenschaftszweigen möglich. Weitere Studienmöglichkeiten bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH). Eine Besonderheit ist die nach der berühmten Dresdner Ausdruckstänzerin benannten Hochschule für Tanz Gret Palucca Schule Dresden.

Bibliotheken[Bearbeiten]

  • 1 Sächsische Staats- und Universitätsbibliothek (Mit der Busline 61 bis zur Haltestelle Staats- und Universitätsbibliothek). Der Neubau der Bibliothek ist nicht nur, aber auch etwas für Architekturfans. Der unterirdische, zentrale Lesesaal ist das Herzstück des Baus. Das Buchmuseum ist als ständige Ausstellung Mo.-Sa. 09:00-16:00 Uhr geöffnet. Führungen finden Mi. um 16:00 Uhr und Samstag um 14:00 Uhr statt. Sowohl Eintritt als auch Führung sind kostenlos.

Weiterhin gibt es noch ein Netz an Städtischen Bibliotheken. Eine Jugendbibliothek befand sich direkt am Dr.-Külz-Ring zwischen Altmarkt und Prager Straße und die Hauptbibliothek am World Trade Center an der Freiberger Straße.

Arbeiten[Bearbeiten]

Dresden gehört heute zu den führenden Städten im Osten und braucht den Vergleich mit vielen anderen Städten in Deutschland nicht zu scheuen. Durch massive Subventionen und eine kluge Standortpolitik gelang die Ansiedlung vor allem von High-Tech-Unternehmen wie AMD und Infineon, die die historisch gut ausgeprägte Variation an Unternehmen der Feinmechanik oder auch Optik erweitern.

Sicherheit[Bearbeiten]

Dresden gehört im Bundesvergleich zu den sichersten Städten Deutschlands und nimmt bei schweren Verbrechen den drittbesten Platz in der Statistik ein. Dennoch sollte man gerade in großen Menschenmengen in touristischen Gegenden auf seine Wertgegenstände achten und besonders nachts dunkle Ecken meiden. Sorgen machen braucht man sich aber eigentlich nicht.

Die allgemein gute Sicherheitslage gilt allerdings etwas eingeschränkt während der diversen politischen Demonstrationen bzw. Gegendemonstrationen, von denen hier der Nazi-Aufmarsch am 13. Februar (bzw. teilweise in den Tagen davor oder danach) sowie die „Montagsspaziergänge“ von Pegida erwähnt seien. Durch eine hohe Polizeipräsenz ist zwar auch hier die Sicherheit meist gewährleistet, doch kam und kommt es am Rande der Demonstrationen immer wieder zu Gewalt und Verhaftungen sowie erheblichen Einschränkungen im Straßenbahn- Bus- und Autoverkehr.

Dynamo Dresden hat einen gewissen Ruf, was Vorfälle im Rahmen von Fußballspielen angeht, und so sollte die hohe Polizeipräsenz in voller Montur während der Spieltage nicht verwundern. Generell kommt es aber auch hier selten zu ernsten Vorkommnissen.

Gesundheit[Bearbeiten]

In Dresden gibt es kaum Probleme mit Smog und die vielen Bäume in der Stadt sorgen für eine ertragbare Luft. Es ist auch nichts über eine Häufung bestimmter Krankheiten im Stadtgebiet bekannt. Falls man doch einmal krank werden sollte, gibt es eine hohe Dichte an Ärzten und noch mehr Apotheken.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Presse[Bearbeiten]

Es gibt zwei Tageszeitungen in Dresden: die Dresdner Neuesten Nachrichten und die auflagenstärkere Sächsische Zeitung. Mehrere monatlich erscheinende Stadtmagazine enthalten Termine für Veranstaltungen in und um Dresden. Davon ist die SAX das Einzige nicht kostenlose. Kostenlos zur Verfügung stehen Fritz und Dresdner, Blitz und Prinz, wobei die letzten beiden deutschlandweit mit Regionalausgaben erscheinen.

Sprache[Bearbeiten]

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung gibt es nicht das Sächsische, das von Plauen bis Görlitz gleich klingt. Tatsächlich wird weder in Plauen noch in Görlitz nach sächsischer Mundart parliert, weil beide zu anderen Dialektbereichen gehören, aber das ist eine andere Geschichte.

Touristen von außerhalb werden sich vielleicht wundern, wenn sie einen Dresdner über den „furchdboren Dialegd in Leipzsch“ klagen hören. Und tatsächlich gibt es da enorme regionale Unterschiede, zumindest für die Dresdner. Ein richtig breites Sächsisch wird aber in Dresden tatsächlich nicht gesprochen, besonders wenn man es mit den Varianten in Chemnitz und Leipzig vergleicht.

Der Dialekt kennt generell keine harten Konsonanten, K klingt also wie G, T wie D. Im Gegensatz zum Bayerischen, Schwäbischen oder diversen Platt-Mundarten ist das Sondervokabular jedoch eher klein, was kaum Raum für Verständigungsschwierigkeiten lässt (nachdem man sich an die Aussprache gewöhnt hat). Man sollte sich jedoch nicht verwirren lassen, wenn ein Dresdner eine Frage mit Nu oder No (jeweils mit kurzem ‚u‘ bzw. ‚o‘) bejaht, was aber auch als sich-vergewissernden Nachfrage am Ende einer Aussage eingesetzt werden kann (so wie das „ne?“ oder „gell?“ in anderen Dialekten). Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann die Eigenheiten aber auch noch einmal in einem Wörterbuch Sächisch–Deutsch nachlesen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Dresden ist nicht nur als Ziel selbst lohnend, sondern bietet sich auch als Ausgangspunkt für Erkundungen im Umland an.

  • Meißen - berühmt geworden durch das Porzellan mit den Gekreuzten Schwertern. Meißen ist eine kleine Stadt etwa 30 km nordwestlich von Dresden und war bis zur Reformation Sachsens Machtzentrum. Die 929 gegründete Burg war Herzogsresidenz und Bischofssitz. Bis 1423 existierte die Markgrafschaft Meißen. · Von besonderem touristischen Interesse sind hier vor allem die weltbekannte Porzellan-Manufaktur mit dem Porzellanmuseum und die Albrechtsburg mit dem Meißner Dom, sowie die Altstadt mit dem spätgotischem Rathaus und Bürgerhäusern aus der Zeit der Gotik, Renaissance und des Barock.
  • Schloss Moritzburg - Nordöstlich von Dresden liegt das ehemalige Jagdschloss von Herzog Moritz von Sachsen. Neben lohnenswerten Ausstellungen kann man auch den Schlossgarten besuchen.
  • Radebeul - Karl-May-Museum (Villa Shatterhand u. Villa Bärenfett), DDR Museum Zeitreise (Erlebnisgastronomie & Ostalgie) und Schloss Wackerbarth (Erlebnisweingut und älteste Sektkellerei Sachsens)
Schloss Pillnitz - Wasserpalais
Blick auf die Basteibrücke, im Hintergrund der Lilienstein
  • Schloss und Park Pillnitz - Die Sommerresidenz liegt ca. 10 km elbeaufwärts. Es bietet sich eine Dampferfahrt zum Schloss ab Dresden/Terrassenufer an. Alternativ kann man auch die Straßenbahnlinie 2 bis zur Endhaltestelle Kleinschachwitz nutzen und dann mit der Fähre übersetzen (kurzer Fußmarsch zur Fähre). Die Fähre kann mit den Fahrscheinen des ÖPNV benutzt werden, kostet ansonsten 2 € für Hin+zurück.
  • Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist eine einzigartige Felslandschaft aus bizarren Felsnadeln, tiefen Schluchten und Tafelbergen. Ein bekanntes Ausflugsziel ist hier die berühmte Bastei bei Rathen. Die Sächsische Schweiz ist ab Dresden bequem mit der S-Bahn Linie S 1 zu erreichen.
  • Festung Königstein - Eine der größten Festungsanlagen in Europa kann ganzjährig besucht werden. Von Dresden aus kann man entweder mit dem Auto oder der S-Bahn direkt bis Königstein fahren. Die kurze Wanderung zur Festung hinauf ist lohnender, als sich fahren zu lassen. Wer möchte kann vom Dresdner Stadtzentrum (von Dresden-Terrassenufer) aus mit dem Schaufelraddampfer der Weißen Flotte nach Königstein fahren. Die Fahrzeit beträgt stromaufwärts allerdings 4 1/2 bis 5 1/2 Stunden. Stromabwärts Richtung Dresden ist man 3 bis 3 1/2 Stunden unterwegs.

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Drehmann: Dresden mit Meißen, Moritzburg, Sächsischer Schweiz und Erzgebirge, ISBN 978-1497447318

Weblinks[Bearbeiten]

Webcams[Bearbeiten]

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