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Görlitz

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Altstadtbrücke und Peterskirche in Görlitz.jpg
Görlitz
Bundesland Sachsen
Einwohner
56.073 (2016)
Höhe
201 m
Tourist-Info Web www.europastadt-goerlitz.de
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Sachsen
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Görlitz

Görlitz (polnisch Zgorzelec, sorbisch Zhorjelc) ist die östlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt an der Neiße liegt in der niederschlesischen Oberlausitz in Sachsen. Die Stadt gehört übrigens zu den deutschen Zipfelgemeinden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Görlitz blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erste Zeugnisse einer Besiedelung stammen aus der späten Jungsteinzeit. Aber auch aus der Römerzeit belegen Funde die Besiedlung der Region um das heutige Görlitz. Nachdem auch slawische Stämme hier im 7. und 8. Jahrhundert sesshaft waren wurde Görlitz erstmals 1071 urkundlich erwähnt. Kriegerische Auseinandersetzungen veränderten immer wieder das Stadtbild. Die ursprünglich vorhandene Burg Yzcorelik existiert nicht mehr, 1429 wurden im Hussiterkrieg einige Vorstädte gebranntschatzt. Im späten 15. Jahrhundert kam die Stadt zu Reichtum, was noch heute an den zahlreichen Bauten zu sehen ist. Aber auch der Dreißigjährige und später der Siebenjährige Krieg haben ihre Spuren in der Stadt hinterlassen.

Im 19. Jahrhundert begann auch in der Niederlausitz die Industrialisierung. Görlitz wurde mit einem Bahnanschluss nach Dresden und später auch mit Anschluss an die Strecke Berlin-Breslau versorgt. In der Zeit des Nationalsozialismus fielen dunkle Schatten auf die Stadt, da hier ein Außenlager des KZ Groß-Rosen beheimatet war. Die rund 400 Insassen waren hier zwangsweise im Eisenbahnwaggonbau tätig.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte der kleinere östliche Teil jenseits der Neiße zu Polen und bildet seit dem das eigenständige Zgorzelec.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Dresden 108 km
Cottbus 95 km
Bautzen 50 km
Breslau 163 km
Berlin 215 km

Die meisten Besucher kommen aus Richtung Dresden nach Görlitz. Dazu bietet sich neben der direkten Bahnverbindung vor allem die Fahrt über die Autobahn A4 an, die in den Königshainer Bergen durch einen der längsten Tunnel Deutschlands (3,5 km) führt. Aus Richtung Norden erreicht man die Stadt über die Bundesstraße B115. Es gibt auch einen kleinen Flugplatz, der jedoch nur für Privat- und Sportflieger genutzt wird.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Görlitz

Das Görlitzer Stadtzentrum und insbesondere die touristisch interessante Altstadt sind vergleichsweise klein und können gut zu Fuß erkundet werden. Um in andere Stadtgebiete zu gelangen, nutzt man am besten den öffentlichen Nahverkehr, der aus Bussen und Straßenbahnen besteht. Es ist durchaus auch möglich, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, Parkplätze sind ausreichend vorhanden und der Verkehr vergleichsweise ruhig. In der Altstadt muss man aber mit engen Straßen und Basaltkopfsteinpflaster rechnen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Görlitz ist besonders für Architekturfans von Interesse. Trotz ihrer wechselhaften Geschichte wurde die Stadt nie zerstört und überstand auch den Zweiten Weltkrieg einigermaßen unbeschadet. Deshalb gibt es heute hier die größte zusammenhängende denkmalgeschützte Bebauung Deutschlands. Insgesamt über 4000 Gebäude stehen unter Denkmalschutz, leider nicht immer zur Freude ihrer Besitzer. Die folgende Auswahl stellt genau das dar, eine Auswahl. Sehr viele historisch bedeutende und architektonische interessante Gebäude befinden sich in Privatbesitz und werden als ganz normale Wohnhäuser genutzt. Deshalb sind sie nicht ohne weiteres begehbar. Besuchern empfiehlt sich daher der Tag des offenen Denkmals an dem auch viele Privatleute ihre Häuser öffnen und Gebäude die noch restauriert werden, besucht werden können.

Stadtrundfahrt im Robur Garant

Infos, Stadtführungen & Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Die offizielle Touristeninformation der Stadt Görlitz ist die Görlitz-Information, Obermarkt 32, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-47570, Fax: +49 (0)3581-475727, E-Mail: .. Hier bekommen die Gäste Reiseinfos, Hotelbuchungen, Stadtführungen, Souvenirs, Pauschalangebote und Veranstaltungstickets (auch für das Theater Görlitz). Öffnungszeiten in der Wintersaison: Mo-Fr: 09.00 bis 18.00 Uhr, Sa.: 09.30 bis 16.00 Uhr, So./Feiertag: 09.30 bis 14.00 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten steht direkt gegenüber der Görlitz-Information ein elektronisches Info-Terminal zur Verfügung.

Ein weiterer Anbieter von Stadtführungen & Stadtrundfahrten ist das Touristbüro i-vent, Obermarkt 33, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-421362, Fax: +49 (0)3581-421365, E-Mail: . organisiert für Gruppen Stadtführungen, Stadtrundfahrten und Ausflüge in die Umgebung. Aber auch individuelle Gäste können hier für alle öffentlichen Stadtführungen und Stadtrundfahrten Karten kaufen. März- Oktober: (tgl.) 10.00/10.30/12.00/14.00/17.00 Uhr November - Februar: (tgl.) 10.30/14.00 Uhr Besonders empfehlenswert sind die Führungen des Nachtwächters (jeden letzten Freitag im Monat), die erst nach Sonnenuntergang stattfinden und die Sagenführung(am dritten Freitag im Monat), die sich speziell mit den teils gruseligen Sagen aus dem finsteren Mittelalter befasst und deren Spuren in der Altstadt verfolgt. Wer es sehr skurril und düster möchte kann am ersten Freitag im Monat um 20.00 Uhr beim Görlitzer Sagenspektaculum mit dem Schreyhals und dem Spielmann durch die historische Altstadt gehen.

Gebäude[Bearbeiten]

Mittelalter
  • Das 1 Finstertor Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung, Finstertorstraße 8a, ist das einzige erhaltene Stadttor der ursprünglich dicht bevölkerten Nikolaivorstadt. Zwischen den Durchgängen konnte ein Fallgatter herabgelassen werden. Bereits 1455 wurde es als „Tor bei dem Totenwächter“ erwähnt. Das angrenzende Fachwerkhaus im fränkischen Stil diente spätestens seit 1571 als Wohnung des Scharfrichters. Dieser hatte sich wegen seines unehrenhaften Berufes vor den Toren der Stadt anzusiedeln. Die Jahreszahl 1666 und die Inschrift „L.S.B.“ verweisen auf den Görlitzer Scharfrichter Lorenz Straßburger. Das Erdgeschoss wurde in jüngerer Zeit massiv erneuert.
  • 2 Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die große Pastey am Reichenbacher Tore wurde ab 1490 von den Görlitzer Bürgern nach neuesten technischen Erkenntnissen zum Schutz des westlichen Stadteingangs erbaut. Seinen Namen erhielt das Gebäude 1641 als im Dreißigjährigen Krieg die Stadt von den Schweden besetzt den kaiserlichen und sächsischen Truppen trotzte.
  • 3 Waidhaus, Bei der Peterskirche 8. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Es war ursprünglich ein zur Burg des Landesherrn gehöriger Freihof böhmischer Dienstmannen. 1426 wurde hier Eberhards Turm niedergelegt. Im späten 14. Jahrhundert als Brauhof erwähnt, dann mehrere Jahrzehnte Schule, wurde das Gebäude auch als Wohnung für Bürgermeister und Richter genutzt. 1529 wurde es für den städtischen Waidstapel eingerichtet. Ambrosius Fritsch hatte hier 1565 die erste Druckerei von Görlitz untergebracht. Ab 1728 wurde das königliche Zinsgetreide eingelagert.
Renaissance
  • 4 Biblisches Haus, Neißstraße 29. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1570 für den aus Weimar stammenden Waidhändler Hans Heinze umgebaut. Der Bildhauer Hans Kramer d. J. gestaltete den plastischen Fassadenschmuck mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.
Die Treppe des alten Rathauses mit der Justizia
  • 5 Rathaus, Untermarkt 6–8. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1369 zum ersten Mal erwähnt, war es Ort der städtischen Verwaltung, Macht und Gerichtsbarkeit. Seine heutige Gestalt ist Ergebnis mehrerer Umbauphasen. An der 1537/38 durch Wendel Roskopf d. Ä. angebrachten Verkündkanzel befindet sich seit 1591 das Standbild der Justitia als Wahrzeichen der hohen Gerichtsbarkeit des Rates. Das Wappenrelief des Königs Matthias von Ungarn und Böhmen weist auf die Landeszugehörigkeit der Oberlausitz hin. Die Uhr am Rathausturm mit zwei Zifferblättern stammt aus dem Jahr 1524. Sie wurde von Bartholomäus Scultetus 1584 zu einer zwölfstündigen verändert sowie mit der darüber befindlichen Mondphasenuhr verbunden. Die prachtvolle Innenausstattung des Rathauses geht in die Renaissancezeit zurück. Der Erweiterungsbau nach Entwürfen des Architekten Jürgen Kröger im Stil der Neorenaissance wurde 1903 fertiggestellt und mit den Wappen der Sechsstädte geschmückt.
  • 6 Ratsapotheke, Untermarkt 24. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das auch im Innern reich ausgestattete Bürgerhaus am Ausgang des wichtigsten Platzes der Stadt zur Peterstraße wurde ab 1558 im Stil der Renaissance überformt. Aus dieser Zeit stammt die jetzige Fassadengestaltung. Auf der Peterstraße haben sich für Görlitz typische Renaissancegiebel erhalten. Die mehrfach veränderten beiden Sonnenuhren von Zacharias Scultetus waren vermutlich bereits 1550 angebracht worden.
Der Schönhof
  • 7 Schönhof, Brüderstraße 8. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der bis ins 20. Jahrhundert tätige Brauhof war eines der vornehmsten Gebäude der Stadt, in dem zahlreiche Landesherren übernachteten. Aus mehreren Hauseinheiten zusammengewachsen, wurde der Bau nach dem großen Stadtbrand 1525 durch den Stadtwerkmeister Wendel Roskopf unter Einbeziehung des Vorgängerbaus ab 1526 wieder errichtet. Er gilt als das älteste mit einer Jahreszahl versehene bürgerliche Renaissancehaus Deutschlands. Tiefgreifende Umbauten wurden 1617 durchgeführt. Seit 1991 erfolgen Sanierung und Umbau zum Schlesischen Museum.
Historismus
Neues Rathaus am Untermarkt in Görlitz
  • 8 Bahnhof, Bahnhofstraße 76. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1847 als einer der ersten in Deutschland gebaut und beeindruckt vor allem durch seine Empfangshalle.
  • 9 Jägerkaserne, Hugo-Keller-Straße 14. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Zwischen 1854 und 1858 wurde das Gebäude aus Granitsteinen der Königshainer Berge als Kaserne für die preußische Garnison (Jägerbataillon Nr. 5) erbaut.
  • 10 Landskronbrauerei, An der Landskronbrauerei 116. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Hier entsteht seit 1869 das östlichste Bier Deutschlands. Führungen können bei Voranmeldung organisiert werden und lohnen sich.
  • 11 Vogtshof, Bei der Peterskirche 6–7. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Q2530363 Bereits vor der Entstehung der Stadt befand sich hier die Burg des Landesherrn zum Schutz des Neißeüberganges an der via regia. Seit dem 13. Jahrhundert waren im „Foteshof“ die Wohnung des obersten landesherrlichen Beamten und der Sitz des Amtshauptmannes. Er ist das älteste politische Zentrum der Stadt.
Jugendstil
  • 12 Görlitzer Warenhaus, An der Frauenkirche 5–7. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der Bau des Warenhauses erfolgte 1912/13 als Skelettkonstruktion nach Entwürfen des Potsdamer Architekten Carl Schmanns. Die Fassade wurde nach dem Vorbild des Berliner Kaufhauses Wertheim am Leipziger Platz gestaltet. Es ist das letzte Haus dieses Typs in Deutschland, das noch als Kaufhaus genutzt wurde und seit 2009 geschlossen ist. Eine Wiedereröffnung wurde immer wieder verschoben, in der Zwischenzeit wurden hier aber Szenen für den Film Grand Budapest Hotel von Wes Anderson gedreht.
Türme

Zu den folgenden vier Türmen gibt es eine Führung. Anmeldung beim Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V., Untermarkt 23, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-7678350, E-Mail: .

  • Rathausturm. Geöffnet: 14. März bis 31. Dezember: Mi-So: 11:00-18:00, zur vollen Stunde. Preis: € 3,00 (Kinder bis 14 Jahre: € 1,00).
  • 13 Dicker Turm Görlitz. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Geöffnet: 14. März bis 31. Dezember: Mi-So: 11:00-18:00, zur vollen Stunde. Preis: € 2,50 (Kinder bis 14 Jahre: € 1,00).
  • 14 Dreiradenspeicher Zgorzelec. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Geöffnet: 14. März bis 31. Dezember: Mi-So. Preis: € 2,00 (Kinder bis 14 Jahre: € 1,00). - Für die Führung ist eine 7-tägige Voranmeldung notwendig
  • Wasserturm Zgorzelec. Geöffnet: 14. März bis 31. Dezember: Mi-So. Preis: € 2,00 (Kinder bis 14 Jahre: € 1,00). - Für die Führung ist eine 7-tägige Voranmeldung notwendig

Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

Heiliges Grab: Salbungskapelle
  • 15 Heiliges Grab, Heilige-Grab-Straße 79. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Vor den Toren der Stadt entstand um die Wende zum 16. Jahrhundert die Anlage des Heiligen Grabes mit drei Kapellen in einem Gelände, das an Orte der Passion Christi erinnert: Kidrontal, Jüngerwiese, Ölberg. Der dem Heiligen Kreuz geweihte zweigeschossige Bau wurde zwischen 1481 und 1505 errichtet. Er besteht aus Adams- und Golgathakapelle. Daneben liegt die Salbungskapelle mit einer Pieta von Hans Olmützer. Das Heilige Grab selbst ist dem damaligen Vorbild in Jerusalem nachempfunden. Seine Errichtung geht auf eine Pilgerfahrt zurück, die der spätere Bürgermeister Georg Emmerich unternommen hatte.
  • 16 Dreifaltigkeitskirche, Klosterplatz 21. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Nach der Niederlassung der Franziskaner vor den Toren der Stadt wurde die ehemalige Klosterkirche 1245 geweiht. Umfassende Baumaßnahmen im 14., 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts, die Teile des klösterlichen Kreuzganges einbezogen, ließen das heutige Bild entstehen. Nach der Reformation zunächst längere Zeit ungenutzt, erfuhr die Kirche 1715 nach einer Renovierung die Weihe zur Heiligen Dreifaltigkeit. Zum Gelände gehört auch das ehemalige Kloster, das heute als Gymnasium Augustum genutzt wird.
Orgel der Kirche St. Peter und Paul
  • 17 St. Peter und Paul, Bei der Peterskirche 9. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Einst gehörte die Kirche zur Burg des Landesherrn. Vom spätromanischen, wesentlich kleineren Vorgängerbau sind Bereiche der Westfassade erhalten. 1372 wurde die Kirche zu St. Peter und Paul Hauptkirche der Stadt. Ab 1423 begann der Umbau zur spätgotischen fünfschiffigen Hallenkirche, der 1497 fertiggestellt wurde. Dafür war die Errichtung einer Unterkirche im Osten notwendig. Diese weihte man dem heiligen Georg. Beim Stadtbrand 1691 wurde die prachtvolle mittelalterliche Ausstattung ein Raub der Flammen. Innerhalb weniger Jahre schmückten die Görlitzer Bürger ihre Kirche neu aus: u. a. 1695 Altar von George Heermann, 1703 Orgel von Eugenio Casparini mit einem Orgelprospekt von Conrad Büchau. Die neogotischen Türme aus Kunststein wurden 1891 aufgesetzt. Das Gewölbe der Kirche ist gerade mal 2 Meter niedriger als das des Kölner Doms.

Museen[Bearbeiten]

  • Spielzeugmuseum, Rothenburger Str. 7, 02826 Görlitz. Tel.: +855 (0)3581-105870, Fax: +855 (0)3581-649895, E-Mail: . 4000 Spielzeuge aus der Zeit von 850 bis heute präsentiert das von einem Verein betriebene Spielzeugmuseum. Dazu gibt es Führungen, Bastelstunden, Schauvorführungen und Sonderschauen. Geöffnet: Mi-Fr: 10:00-12:00, 14:00-16:00; Sa-So: 14:00-17:00.
  • Fotomuseum, Löbauer Str. 7, 02826 Görlitz. Museum, Galerie und Medienstudio. Geöffnet: Di-So: 12:00-18:00.
  • 18 Schlesisches Museum zu Görlitz, Schönhof, Brüderstr. 8, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-8791100, Fax: +49 (0)3581-8791200, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Geöffnet: Di-So: 10:00-17:00. Preis: Eintritt: Erwachsene: € 5,00 - ermäßigt: € 2,50 - Gruppe ab 10 Personen: € 2,50 pro Person - Familienkarte: € 8,00 – Schulklassen aus Görlitz und Zgorzelec haben freien Eintritt. Führungen kosten zusätzlich zum Eintritt € 25,00. Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei.
Kulturhistorisches Museum: Innenhof des Barockhauses Neißstraße 30
  • Kulturhistorisches Museum Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-671355, Fax: +49 (0)3581-671704, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Zum Bestand des Museums gehören Wissenschaftsgeschichtliche, Archäologische und Kunstsammlungen sowie ein Graphisches Kabinett. Drei Standorte (siehe unten). Preis: Kombi-Karte für alle drei Standorte (Dauerausstellungen) 7 €, ermäßigt 5 €, Kinder bis 16 J. 4 €, , Familie 15 €.
    • 19 Barockhaus Neißstraße 30, Neißstraße 30 (Ecke Untermarkt). Tel.: +49 (0)3581-67-1410. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der repräsentative Handelshof von 1726–29 diente ab 1804 als Sitz der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Aus dieser Zeit sind originale Möbelstücke, Gemälde und wissenschaftlichen Sammlungen erhalten: Physikalisches Kabinett, in dem Adolf Traugott von Gersdorff im 18. Jahrhundert die Elektrizität erforschte, mit Scheibenelektrisiermaschine von 1792; Mineraliensammlung; historische Alpenmodelle; antike Objekte aus Griechenland, Italien und Ägypten; Gemälde der Aufklärungszeit und frühen Romantik, vorwiegend schlesischer und Oberlausitzer Künstler; Graphisches Kabinett mit Handzeichnungen und Druckgraphik vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart (insgesamt 60.000 Blätter); historischer Büchersaal der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften. Geöffnet: April–Dezember: Di-So 10–17, Fr bis 20 Uhr; Januar–März: Di-So 10–16 Uhr. Preis: Eintritt 5 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder 2,50 €, Familie 10 €.
    • 20 Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1. Tel.: +49 (0)3581-67-1420. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ausstellungen zur Geschichte von Görlitz und der niederschlesischen Oberlausitz. Archäologische Fundstücke aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit, Lausitzer Kultur, germanischer und slawischer Zeit; Darstellung der Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart; mittelalterliche Kunst (Skulpturen, spätgotische Tafelbilder und Textilien); Kunst der Moderne (Impressionismus bis Zeitgenössisches, Schwerpunkt auf Werken des Görlitzer Künstlers Johannes Wüsten). Geöffnet: April–Dezember: Di-So 10–17, Fr bis 20 Uhr; Januar–März: Di-So 10–16 Uhr. Preis: Eintritt 5 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder 2,50 €, Familie 10 €.
    • 21 Reichenbacher Turm. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Teil der westlichen Stadtbefestigung aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Aufstieg über 165 Stufen mit schöner Aussicht auf die Stadt. Exponate der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadtgeschichte: Stadtbefestigung und -verteidigung, Schützengesellschaft, Turmuhren und Türmer. Geöffnet: April–Oktober: Di-So 10–17, Fr bis 20 Uhr; November–März geschlossen. Preis: Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder 1,50 €.

Parks[Bearbeiten]

Meishan-Schwein im Tierpark
  • 23 Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V., Zittauer Str., 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-407400, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der Naturschutztierpark Görlitz wurde von der Zeitschrift „Geolino“ zu einem der zehn kinderfeundlichsten und vom „Stern“ zum zweitbesten kleineren Zoo gekürt. Der Ausflug zum Erlebnistierpark lohnt sich für die ganze Familie. Geöffnet: 1. April - 31. Oktober: 08:00-18:00; 1. November - 31. März: 08:00-Einbruch der Dunkelheit.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Auch wenn Görlitz sich eher in einer Randlage befindet, ist dennoch besonders im Sommer eine Menge los. Das bekannte Altstadtfest zieht jedes Jahr am letzten Augustwochenende einige tausend Menschen in die Stadt.

Parkeisenbahn
  • 1 Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn e.V., An der Landskronbrauerei 118, 02628 Görlitz (mit der Straßenbahnlinie 3 bis zur Haltestelle „Goethestraße“, die letzten 400m sind ausgeschildert). Tel.: +49 (0)3581-407090, Fax: +49 (0)3581-407090, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die Idee, Görlitz eine Parkeisenbahn zu bauen stammt aus den 70er Jahren. Am 1 Juni 1976 wurde die Eisenbahn eröffnet. Seit 1993 betreibt der am 18. Juni 1991 gegründete Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn e.V. die gesamte Anlage. Als Triebfahrzeuge dienen die „001 Adler“ (Bj 1976) aus dem Waggonbau Görlitz und die „002 UNIO“ (Bj 1980), eine rumänische Grubenlokomotive. Geöffnet: April, Mai, Juni, September, Oktober: Sa: 13:30-17:00, So: 10:00-17:00; Juli, August: Sa: 13:30-18:00, So: 10:00-18:00. Typ ist Gruppenbezeichnung

Sport und Spaß[Bearbeiten]

  • Neiße-Bad, Pomologische Gartenstr. 20, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-406687, Fax: +49 (0)3581-878982, E-Mail: . Viel Spaß und Sport bietet das Neiße-Bad. Es gibt ein Sportschwimmbecken sechs 25-Meter-Bahnen sowie 1- und 3-Meter-Sprungbrett. Ergänzt wird es durch ein Lehrschwimmbecken, ein Verweilbecken sowie einen Eltern-Kind-Bereich. Geöffnet: Mo, Di, Fr: 08:00-22:00, Mi: 10:00-22:00, Do: 08:00-18:00, Sa: 18:00-22:00, So: 10:00-20:00 - Frühschwimmer (kein Wellness): Mo-Mi, Fr: 06:00-08:00, Sa: 08:00-10:00. Preis: Eintritt (Normal/4-16 Jahre/Ermäßigt): 1,5 Stunden: 2,50/2,50/3,00 - 3 Stunden: 5,00/3,00/4,00 - Tageskarte: 6,50/4,00/5,50.

Einkaufen[Bearbeiten]

Görlitz ist keine Einkaufsmetropole und will das auch gar nicht sein. Dennoch finden sich natürlich in der Innenstadt reichlich Gelegenheiten, Geld loszuwerden. Für Touristen sind natürlich Souvenirläden interessant, wie etwa die Schatztruhe auf der Brüderstraße, die sich auf schlesisches Kunsthandwerk spezialisiert hat. Ebenfalls auf der Brüderstraße befindet sich Schön & gut – hier findet man alles rund um „schreiben – spielen – schenken“.

Küche[Bearbeiten]

Görlitz ist schon sehr lange kein großes Handelszentrum mehr und so ist auch die Küche eher lokal und bodenständig. Die Kneipen und Restaurants in der Altstadt bieten aber dennoch sehr gute Qualität zu moderaten Preisen. Wer abends oder zur Mittagszeit einfach durch die Altstadt spaziert, findet garantiert immer etwas. Es lohnt sich gerade abends und am Wochenende, einfach mal durch die Altstadt zu schlendern und ganz spontan in einer der urigen Kneipen zu landen. Die folgende Auswahl ist natürlich wieder alles andere als vollständig.

Altstadt von Görlitz

Regionale Küche und Hausmannskost:

  • 1 Schwibbogen, Obermarkt 34, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-401069, Fax: +49 (0)3581-667527, E-Mail: . Geöffnet: Mo-So: 10:30-23:30. - Gemütliches Restaurant mit 55 Plätzen und wirklich guter regionaler Küche am Tor zur Altstadt. Im Sommer stehen zusätzliche Plätze draußen am Rand des Obermarktes zur Verfügung.
  • 2 Dreibeiniger Hund, Büttnerstr. 13, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-423980, Fax: +49 (0)3581-423979, E-Mail: . Geöffnet: täglich ab 11:00 Uhr. - Der Name des Hauses im Zentrum der historischen Altstadt leitet sich von einer der zahlreichen Sagen ab, die überall in der Stadt ihr Spuren hinterlassen haben. Die vier Gasträume liegen im Gewölbekeller des Hauses. Auf dem Speiseplan stehen Gerichte der Region. Es gibt auch Spezialitäten wie Biber- und Ziegenbraten. Im Sommer steht zusätzlich ein Biergarten zur Verfügung.
  • 3 Zum Flyns, Langenstraße 1, 02826 Görlitz (direkt hinter dem Rathaus). Tel.: +49 (0)3581-400697. - Auch für Rollstuhlfahrer geeignetes Restaurant in der historischen Altstadt. Es gibt zünftige Hausmannskost und 50 ausgesuchte deutsche Weine.
  • 5 acanthus, Neißstraße 20, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-661810, Fax: +49 (0)3581-661811. Geöffnet: Mo-Fr: ab 18:00; S-So: ab 12:00. - Restaurant in historischem Gewölbe, Mosaikzimmer und ein Raum für Feierlichkeiten aller Art für 60 Personen sowie eine sehr gute Steakkarte. Der besondere Tipp: das Labyrinth.
  • 6 Zum gebratenen Storch, Zittauer Straße 43, 02826 Görlitz (direkt neben dem Tierpark). Tel.: +49 (0)3581-879170, Fax: +49 (0)3581-879171, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Sa: ab 11:00, So: 11:00-20:00. Gemütliches Restaurant mit 70 Plätzen und einer Sommerterrasse.

Internationale Küche:

  • 7 Athen, James-von-Moltke-Str. 48, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-411359. Geöffnet: Mo-Fr: 11:30-14:00 und 17:00-22:00, Mo-Fr: 11:30-14:00 und 17:00-24:00. - Ältestes griechisches Restaurant der Stadt mit idyllischer Gartenterrasse.
  • 8 Capri, Obermarkt 3, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-642484, Fax: +49 (0)3581-642484, E-Mail: . Geöffnet: Mo – Sa: 11.00 – 14.00 Uhr + 17.00 – 22.00 Uhr, So: 17.00 – 22.00 Uhr. – Ristorante und Pizzeria am historischen Obermarkt.
  • 9 Mama Africa, Lutherstr. 13, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-411238, Fax: +49 (0)3581-411237. Geöffnet: Di-So: ab 17:00. – Hier gibt es südafrikanische Kost vom Strauß, Krokodil, Antilope und Zebra in originellem Ambiente.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Vierradenmühle, Hotherstr. 20, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-406661, Mobil: +49 (0)171-2733701, E-Mail: . Geöffnet: täglich ab 10:00. - Dies ist die östlichste Gastronomie Deutschlands mit Blick auf die Altstadtbrücke zur Schwesterstadt Zgorzelec. Die Einrichtung bietet auch eine Sonnenterrasse sowie Kellerräume mit Live-Musik.
  • 2 Salü, Schwarze Str. 7, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-412410. Geöffnet: täglich ab 18:00. - Die exzellente Bar liegt etwas verborgen auf der Schwarzen Straße Nr. 7 gleich neben dem Glasmacher. Neben alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken gibt es dort auch gutes Essen. Es ist besonders beliebt bei den Studenten der örtlichen Hochschule.
  • 3 Café Oriental, Niklolaistr. 14, 02826 Görlitz (gegenüber dem Hotel Tuchmacher). Tel.: +49 (0)3581-428076. Geöffnet: Di-So: 15:00-22:00. - Das Café bietet orientalische Düfte, Speisen, und Getränke sowie alte Gedichtsammlungen. Das Interieur wird geprägt durch gepolsterte Bänke sowie indische und syrische Dekorationen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Brunnen am Obermarkt
  • 2 Jugendhaus Wartburg, Johannes-Wüsten-Str. 21, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-316150, Fax: +49 (0)3581-306885, E-Mail: . Preis: €18,00 pro Person. Das Übernachtungsheim der Wartburg bietet 3 Doppel- und 2 Vierbettzimmer für Görlitzbesucher, Radfahrer und Pilger, wahlweise mit oder ohne Frühstück
  • 6 Zum Grünen Tor - ganzheitliche Pension, Schulstraße 8A - im Innenhof, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-76 40 30, Mobil: +49 (0)178 - 835 79 54, Fax: +49 (0)3581 - 792 0 349, E-Mail: . Preis: € 40 (EZ)/ 50 (DZ), inklusiv leckerem Frühstück. - Fünf Doppelzimmer, ganzheitliche Sichtweise, ZEN-Meditation, ökologische Architektur, Sauna, Gepäcktransfer, Tee- und Weinkarte, individuelle Stadtführungen durch den Hausherrn, kostenloser Fahrradverleih, reichhaltige Literatur, Zeit und Ruhe.

Appartements/Ferienwohnungen[Bearbeiten]

Hotels[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 9 Dreibeiniger Hund, Büttnerstr. 13, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-423980, Fax: +49 (0)3581-423979, E-Mail: . Preis: € 55,00/69,00-75,00/85,00 (EZ/DZ/3Z). - Das Hotel mit individuell eingerichteten Zimmern befindet sich in einem barocken Handwerkerhaus in der Altstadt von Görlitz.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 10 Mercure Parkhotel Görlitz, Uferstr. 17f, 02826 Görlitz. Tel.: +49 (0)3581-6620, Fax: +49 (0)3581-662662, E-Mail: . Preis: € 80-138/95-168/125-178 (EZ/DZ/Suite). Das 4-Sternehotel mit 186 Zimmern (behindertengerecht sowie zwei Behindertenzimmer) liegt am Stadtpark und besitzt einen Wellnessbereich mit Sauna, Fitness, Solarium und Massage.

Lernen[Bearbeiten]

Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften: Historischer Bibliothekssaal
  • 1 Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften, Handwerk 2. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Öffentliche wissenschaftliche Bibliothek mit einem Bestand von 140.000 Bänden. Dazu gehören vorwiegend historische Werke, einschließlich einiger Raritäten und Kostbarkeiten, z. B. Inkunabeln, Flugschriften aus dem 16. Jahrhundert, Handschriften und ca. 3.000 historische Karten und Atlanten. Der klassizistische Bibliothekssaal ist auch innenarchitektonisch bemerkenswert: er ist wie in Theaterkulissen gegliedert, allerdings ohne jeglichen prunkvollen Schmuck. Geöffnet: Lesesaal: Di+Do 10–17 Uhr, Fr 10–13 Uhr; Besichtigung des historischen Büchersaales: Di-So 10–17, Fr 10–20 Uhr.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Görlitz bietet sich als idealer Zwischenstop an, wenn die Reise weiter nach Polen insbesondere Breslau oder Krakau gehen soll. Daneben gibt es aber auch in der Umgebung einige Ziele, die sich durchaus lohnen.

  • Die Landeskrone, der Hausberg von Görlitz, liegt südwestlich der Stadt und ist bequem mit der Straßenbahn (Linie 2) zu erreichen. Fußgänger erreichen den Gipfel in 45 Minuten und werden mit herrlichen Ausblicken belohnt. Auf dem Gipfel ist ein Hotel mit Restaurant.
  • Dorfmuseum Markersdorf, Kirchstraße 2, 02829 Markersdorf. Geöffnet: Di-Fr: 10:00-16:00, Sa-So: 10:00-17:00. - In diesem Museum einige Kilometer westlich kann der Besucher sozusagen am originalen Schauplatz erleben, wie es sich vor rund 250 Jahren auf dem Land gelebt hat.
  • Die Kulturinsel in Zentendorf, etwa 25 min nördlich von Görlitz ist schon lange kein Geheimtipp mehr, aber gerade deswegen unbedingt einen Ausflug wert. Besonders Kinder haben hier ihren Spass auf dem riesigen Holzspielplatz und bei verschiedenen Aktivitäten.

Wer seine Zelte etwas außerhalb der Stadt aufschlagen möchte findet in der Umgebung der Stadt folgende Orte zum Verweilen:

  • Auf deutscher Seite: Südlich von Görlitz findet man Hagenwerder mit dem in Flutung befindlichen Berzdorfer See sowie etwas weiter den Ort Ostritz. Markersdorf befindet sich einige Kilometer westlich der Stadt. Im Nordwesten liegt das Örtchen Schöpstal.
  • Auf Polnischer Seite: Natürlich Zgorzelec, die Schwesterstadt von Görlitz. Bereits einige Kilometer nördlich trifft man auf den Ort Pieńsk.
  • Löbau (30 km westlich, B 6) – König-Friedrich-August-Turm.

Literatur[Bearbeiten]

Literatur, Landkarten, Stadtpläne und alles was man für einen Aufenthalt in Görlitz, Niederschlesien und der Lausitz benötigt können sie im Onlineshop der privaten Touristinformation i-vent bestellen.

Weblinks[Bearbeiten]



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