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Breslau

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Breslau - Wrocław
WoiwodschaftNiederschlesien
Einwohner
638.586 (2017)
Höhe
155 m
Tourist-Info Webwww.wroclaw.pl
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Polen
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Breslau

Breslau (polnisch: Wrocław) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Niederschlesien. Die ehemalige Hauptstadt Schlesiens gilt als eine der schönsten Städte Polens. Sie wurde nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mustergültig wieder aufgebaut.

Stadtteile[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Herkunft des Stadtnamens
Sowohl der deutsche Name Breslau als auch der polnische Name Wrocław gehen auf den Stadtgründer, den böhmischen Herzog Vratislav I. zurück. Daher steht der Anfangsbuchstabe „W“ auch von jeher im Wappen der Stadt. In lateinischen Urkunden heißt die Stadt Vratislavia, in älteren deutschen Urkunden und Dokumenten wird sie als Preßlau bezeichnet. Daher rührt auch der von deutschen Schlesiern häufig verwendete Name Prassel. Bei polnischen Schlesiern war der Name Wrocław das Pendant.

Schlesien wurde um 990 in den polnischen Staat von Mieszko I. eingegliedert. Kurz darauf wurde Breslau zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre 1000 erhob der Sohn Mieszkos Boleslaus der Tapfere Breslau zum Bistum und der Bau der Kathedrale auf der Dominsel begann. Breslau entwickelte sich als eine der bedeutendsten Städte im frühen Polen. Seit ca. 1138 war Breslau die Hauptstadt des polnischen Teilfürstentums Schlesien. Nach der Zerstörung Breslaus durch die Tataren 1241 siedelten die Breslauer Piasten verstärkt deutsche Einwanderer auf dem südlichen Oderufer an. Dort entstand bald eine gotische Bebauung um den Marktplatz (Rynek).

Breslau war jahrhundertelang eine multikulturelle Stadt, in der Polen, Deutsche und Juden friedlich zusammen lebten. Aus dieser Zeit stammen die Prachtbauten der Stadt mit ihren vielen gotischen Kirchen, einem der schönsten gotischen Rathäuser Europas und den vielen barocken Bürgerhäusern. Im 14. Jahrhundert ging Schlesien für Polen verloren und kam als Lehen zu Böhmen und später zu den Habsburgern. Breslau erhielt eine Universität und einen der schönsten botanischen Gärten Europas. Nach den schlesischen Kriegen im 18. Jahrhundert wurde Breslau preußisch und später deutsch. Im Zweiten Weltkrieg wurde es fast vollständig zerstört.

Nach der Vertreibung und Umsiedlung der Vorkriegsbevölkerung wurden teils polnische Umsiedler aus Lemberg (Lwów) angesiedelt. In den Jahrzehnten nach dem Krieg wurden viele historische Gebäude wieder aufgebaut. Heute ist Breslau mit rund 630.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Polens.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau (Port lotniczy Wrocław-Strachowice im. Mikołaja Kopernika, IATA: WRO), ul. Skarżyńskiego 36. Tel.: (071) 35-81-100. Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau in der Enzyklopädie Wikipedia Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau (Q1107152) in der Datenbank Wikidata. Aus dem deutschsprachigen Raum Verbindungen mit Frankfurt am Main, München (Lufthansa), Düsseldorf, Stuttgart (Eurowings), Basel, Dortmund (Wizz Air) und Zürich (Swiss).

Die Buslinie 106 der städtischen Verkehrsgesellschaft MPK fährt tagsüber im 20-Minuten-Takt vom Flughafen in die Innenstadt (pl. Orląt Lwowskich, Einkaufszentrum Renoma, Busbahnhof Dworcowa), von 20 bis 23 Uhr wird ein Halbstundentakt gefahren. Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt dauert etwa 35 Minuten.

Die Anbindung mit dem Auto ist ebenfalls relativ unkompliziert. Es gibt sieben Autovermietungsbüros im Terminal. Vom Flughafen sind es etwa 12 km in die Innenstadt, für die man rund eine halbe Stunde Fahrtzeit einplanen muss (je nach Verkehrslage).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Ab Berlin bieten sich Verbindungen mit dem EC und Umsteigen in Posen an; Fahrzeit 5:20 bis 6 Stunden, Flexpreis 59 bis 64 €. Am Wochenende fährt von Berlin aus jeweils der Kulturzug für 19 € je Fahrt 1x je Samstags und Sonntags früh hin und spät wieder zurück. Mit dem Fahrschein kann auch der städtische Nahverkehr in Breslau genutzt werden. An Bord des Zuges gibt es wechselndes Kulturprogramm, das durch Ensembles der durchfahrenden Gemeinden gestaltet wird.

Ab Dresden über Görlitz besteht eine durchgängige Verbindung mit Nahverkehrszügen als RE 1, RB 60 und weiter als D 10; Fahrzeit etwa 4 Stunden. Der Betreiber Trilex bietet ein Dresden-Wroclaw-Spezial: Das Ticket kostet für eine Person 33 € oder 69 € für eine Familie (2+3) für Hinfahrt und die Rückfahrt innerhalb von 14 Tagen. Details zum Ticket und Fahrpläne auf deren Website. Alternative: Eine Einzelfahrt ab Görlitz kann beim polnischen Schaffner für 27,10 ZLN erworben werden, zahlbar nur bar in Zloty.

Der Hauptbahnhof 2 Wroclaw Glowny liegt südlich des Stadtzentrums; zu Fuß gut 10 Minuten entfernt. Am Bahnhof befinden sich Haltestellen von Straßenbahn und Stadtbus, ebenso ist der Busbahnhof in der Nähe gelegen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Eine Fahrt täglich mit dem IC Bus von Berlin Richtung Krakau. Der 3 Busbahnhof ist hinter dem Bahnhof "Wroclaw Glowny (ul. Joannitów 13)"

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die deutsche Autobahn A 4 über Dresden und Görlitz führt ab der polnischen Staatsgrenze unter dem gleichen Namen sowie als E 40 bezeichnet weiter Richtung Osten. Sie führt südlich an Breslau vorbei weiter nach Krakau und Kattowitz. Die A 8 ab "Wrocław-Południe" beschreibt einen Bogen westlich um Breslau. Je nach Ziel in der Stadt bietet sich auch die DK 5 ab der nachfolgenden Abfahrt "Bielany Wrocławskie" an; Fahrzeit ab Dresden etwa 2:30.

Von Berlin kommend fährt man über die A 13 und A 15 via Cottbus und in Polen weiter über die 18, bis man die A 4 erreicht. Ab der polnischen Grenze ist die Fahrbahn Richtung Osten über einen langen Abschnitt noch unsaniert und mit einem Geschwindigkeitslimit belegt.

Die Fernstraße 8 führt, teilweise als Schnellstraße (S 8) oder als Autobahn (A 8) ausgebaut, in nordöstlicher Richtung weiter nach Łódź und Warschau.

Ab Wien fährt man bis Brünn, danach kann man zwischen der landschaftlich schönen, direkten Landstraße über Svitavy sowie der streckenmäßig längeren Autobahn über Olmütz-Ostrau und Katowice wählen.

Ab Prag fährt man die Autobahn D 11 bis Hradec Kralové und dann weiter über Landstraßen (in Tschechien: 33, in Polen: 8) nach Breslau.

Ab Poznań führt die Landesstraße 5 direkt nach Breslau.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Breslau

Bus/Tram

In der Stadt gibt es ein sehr verzweigtes Bus- und Tram-Netz. Die Linien fahren bis weit aus dem Stadtzentrum heraus. Ein Standardticket, das 30 Minuten Ticket für Bus/Bahn, kostet 3,00 PLN (ca. 0,70 €). Studenten, Schüler und Behinderte mit einem gültigen internationalen Ausweis zahlen 1,50 PLN (ca. 0,35 €). Das 30 Minuten Ticket reicht aus, um sich von der Altstadt an die Stadtgrenze im Süden oder Norden zu bewegen. Breslau bietet auch günstige Varianten, wie z. B. Tages- und Wochentickets an.

Tickets kann man jeweils von den Ticketmaschinen an Haltestellen, sowie in den Stadtverkehrsfahrzeugen an einem Ticketautomaten erwerben. Im Gegensatz zu den Ticketmaschinen an den Haltestellen, die Bargeld als Zahlungsmittel akzeptieren, nehmen die Ticketautomaten in den Verkehrsfahrzeugen ausschließlich Kreditkarten an. Bei Kontrolle muss man bedenken, dass Kinder und Behinderte ohne einen gültigen Internationalen Ausweis keinen Anspruch auf Ermäßigung haben.

Senioren ab 70 Jahren haben freie Fahrt.

Durch die Altstadt kann man sich ohne Einschränkungen sehr gut bewegen. Vom Hauptbahnhof bis zum Rynek (Rathausplatz) sind es etwa 15-20 Minuten zu Fuß.

Fahrrad

Breslau liegt in einer ebenen Landschaft, wodurch sich die Nutzung des Fahrrades anbietet. Der Fahrradverleih Nextbike bietet ein dichtes Netz an Ausleihstationen im und außerhalb des Stadtzentrums.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Kirchen in Breslau
Breslauer Dom
auf der Sand- und Dominsel
  • 1 Breslauer Dom (Kathedrale St. Johannes der Täufer; Archikatedra św. Jana Chrzciciela). Breslauer Dom in der Enzyklopädie Wikipedia Breslauer Dom im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBreslauer Dom (Q910211) in der Datenbank Wikidata. Eines der Wahrzeichen von Breslau: Der Dom wurde 1244–1341 im Stile der Gotik errichtet. Seine weithin sichtbaren Doppeltürme sind mit 98 Metern die höchsten der Stadt (seit der Turm der Elisabethkirche „gekürzt“ wurde). An gleicher Stelle gab es bereits im 10. Jahrhundert eine Kirche aus Mauerwerk und zuvor vermutlich ein heidnisches Heiligtum. Breslau ist seit dem Jahr 1000 Bischofssitz. In den ersten drei Jahrhunderten wurde der Dom mehrmals um- bzw. wiederaufgebaut, sodass der heutige Bau der 4. Dom an dieser Stelle ist.
  • 2 Sandkirche (St. Maria auf dem Sande; Kościół Najświętszej Marii Panny na Piasku). Sandkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Sandkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSandkirche (Q2320729) in der Datenbank Wikidata.
  • 3 Kirche St. Kyrill und Method (bis 1945 St.-Anna-Kirche; Cerkiew Świętych Cyryla i Metodego). Kirche St. Kyrill und Method in der Enzyklopädie Wikipedia Kirche St. Kyrill und Method im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirche St. Kyrill und Method (Q9187469) in der Datenbank Wikidata. Ursprünglich katholische Ordenskirche der Augustinerinnen, 1686–90 im Barockstil erbaut. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie ab 1970 für die orthodoxe Gemeinde wiederaufgebaut und entsprechend umgestaltet.
  • 4 St.-Ägidien-Kirche (Kościół św. Idziego). St.-Ägidien-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia St.-Ägidien-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt.-Ägidien-Kirche (Q3581720) in der Datenbank Wikidata. Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
  • 5 St.-Martin-Kirche (Kościół św. Marcina). St.-Martin-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia St.-Martin-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt.-Martin-Kirche (Q11747128) in der Datenbank Wikidata.
  • 6 St.-Peter-und-Paul-Kirche (Kościół św. Piotra i św. Pawła). St.-Peter-und-Paul-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia St.-Peter-und-Paul-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt.-Peter-und-Paul-Kirche (Q11747381) in der Datenbank Wikidata.
  • 7 Doppelkirche zum Heiligen Kreuz und St. Bartholomäus (Kreuzkirche; Kolegiata Świętego Krzyża i św. Bartłomieja). Doppelkirche zum Heiligen Kreuz und St. Bartholomäus in der Enzyklopädie Wikipedia Doppelkirche zum Heiligen Kreuz und St. Bartholomäus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDoppelkirche zum Heiligen Kreuz und St. Bartholomäus (Q11741013) in der Datenbank Wikidata.
in der Altstadt – Stadtmitte um den Ring
Schwarze Madonna in der Elisabethkirche
  • 8 Städtische Pfarrkirche St. Elisabeth (Elisabethkirche, Garnisonkirche; Bazylika św. Elżbiety, Kościół Garnizonowy). Städtische Pfarrkirche St. Elisabeth in der Enzyklopädie Wikipedia Städtische Pfarrkirche St. Elisabeth im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStädtische Pfarrkirche St. Elisabeth (Q1330584) in der Datenbank Wikidata. Dreischiffige Basilika, Anfang des vierzehnten Jahrhunderts im Stil der Backsteingotik errichtet. An Gleicher Stelle gab es zuvor bereits eine romanische Kirche aus dem frühen 13. Jahrhundert (ihre Überreste wurden bei Ausgrabungen entdeckt). Der Mitte des 15. Jahrhunderts errichtete, 130 Meter hohe Kirchturm war einer der höchsten in Europa. Vom Einzug der Reformation (1525) bis 1946 war sie die evangelische Hauptkirche der Stadt. Nach der Angliederung an Polen wurde sie als Garnisonkirche des römisch-katholischen Militärordinariats umgenutzt. 1976 wurde die Kirche bei einem Brand stark beschädigt, anschließend aber – unter Verwendung moderner Baumaterialien wie Stahlbeton – wieder aufgebaut. Den Kirchturm baute man nicht wieder auf seine volle Höhe, sondern nur auf 91,5 Meter auf. Dennoch ist er ein prägendes Element der Stadtsilhouette. Zur Ausstattung gehören ein barocker Hochaltar, das 15 Meter hohe gotische Sakramentshäuschen aus Sandstein, eine Kanzel aus italienischem Marmor sowie die Fürstenempore, in der die preußischen Könige bei ihren Besuchen in Breslau saßen. Nach der Rekatholisierung 1946 wurde zudem ein Abbild der Schwarzen Madonna von Tschenstochau aufgestellt.
    • Aussichtsturm der Elisabethkirche. Der Turm nahe dem Marktplatz bietet einen hervorragenden Rundum-Blick über die Altstadt. Geöffnet: Mo – Fr 9.00 – 18.00 Uhr, Sa 11.00 – 18.00 Uhr, So 13.00 – 18.00 Uhr. Preis: Eintritt 5 PLN.
  • 9 Städtische Pfarrkirche St. Maria Magdalena (Magdalenenkirche; Katedra św. Marii Magdaleny). Städtische Pfarrkirche St. Maria Magdalena in der Enzyklopädie Wikipedia Städtische Pfarrkirche St. Maria Magdalena im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStädtische Pfarrkirche St. Maria Magdalena (Q1545815) in der Datenbank Wikidata.
  • 10 Kirche St. Dorothea, Wenzel und Stanislaus (Dorotheenkirche; Kościół św. Stanisława, św. Doroty i św. Wacława). Kirche St. Dorothea, Wenzel und Stanislaus in der Enzyklopädie Wikipedia Kirche St. Dorothea, Wenzel und Stanislaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirche St. Dorothea, Wenzel und Stanislaus (Q11747414) in der Datenbank Wikidata.
  • Ehemalige 11 Minoritenkirche St. Vinzenz (Katedra greckokatolicka pw. św. Wincentego i św. Jakuba). Minoritenkirche St. Vinzenz in der Enzyklopädie Wikipedia Minoritenkirche St. Vinzenz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinoritenkirche St. Vinzenz (Q381449) in der Datenbank Wikidata. Griechisch-katholisch.
  • 12 Christophorikirche (Kościół św. Krzysztofa). Christophorikirche in der Enzyklopädie Wikipedia Christophorikirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChristophorikirche (Q1087089) in der Datenbank Wikidata.
  • 13 St. Matthias (Kościół św. Macieja). St. Matthias in der Enzyklopädie Wikipedia St. Matthias im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Matthias (Q20653347) in der Datenbank Wikidata.
  • 14 Adalbertkirche (Kościół św. Wojciecha), Plac Dominikański. Adalbertkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Adalbertkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdalbertkirche (Q11747624) in der Datenbank Wikidata.
  • 15 Namen-Jesu-Kirche (Jesuitenkirche; Kościół Imienia Jezus). Namen-Jesu-Kirche im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Namen-Jesu-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Namen-Jesu-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNamen-Jesu-Kirche (Q597262) in der Datenbank Wikidata. Universitätskirche der Universität Breslau.
  • 16 Kathedrale der Geburt der seligen Jungfrau Maria (früher Barbarakirche; Sobór Narodzenia Przenajświętszej Bogurodzicy), ul. św. Mikołaja 40. Kathedrale der Geburt der seligen Jungfrau Maria in der Enzyklopädie Wikipedia Kathedrale der Geburt der seligen Jungfrau Maria im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKathedrale der Geburt der seligen Jungfrau Maria (Q9338987) in der Datenbank Wikidata.
  • 17 Hofkirche (Kirche der Göttlichen Vorsehung; Kościół Opatrzności Bożej, Kościół dworski). Hofkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Hofkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHofkirche (Q1623150) in der Datenbank Wikidata.

Schloss[Bearbeiten]

Stadtschloss
  • 18 Breslauer Stadtschloss (Pałac Królewski). Breslauer Stadtschloss in der Enzyklopädie Wikipedia Breslauer Stadtschloss im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBreslauer Stadtschloss (Q444070) in der Datenbank Wikidata. Residenz der Hohenzollernkönige bei ihren Aufenthalten in Schlesien. Der älteste Teil des Schlosses stammt bereits von 1719 und diente zunächst als Residenz des bischöflichen Hofkanzlers Heinrich Gottfried von Spätgen. Nachdem Schlesien 1742 an Preußen gefallen war, erwarb König Friedrich II. das Schloss und ließ es 1751–53 um den Südflügel erweitern. Im Breslauer Stadtschloss stiftete 1813 Friedrich Wilhelm III. das Eiserne Kreuz und veröffentlichte den Aufruf „An Mein Volk“, mit dem er seine Untertanen zum Kampf gegen Napoleon aufforderte.

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus
in der Altstadt
  • 19 (Altes) Rathaus (Stary Ratusz). (Altes) Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia (Altes) Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia Commons(Altes) Rathaus (Q910225) in der Datenbank Wikidata. Ende des 13. Jahrhunderts begonnen und im Laufe der Zeit immer wieder umgebaut und erweitert, ist es eines der schönsten Beispiele gotischer Profanarchitektur in Polen und Mitteleuropa. Besonders hervorzuheben ist die astronomische Uhr von 1580 an der Ostfassade, die Skulpturen an der Südfassade, die Szenen aus dem städtischen Leben des Mittelalters darstellen, und der 66 Meter hohe Rathausturm im Renaissancestil. Im Innenraum befinden sich mehrere repräsentative Säle aus dem Spätmittelalter: die Bürgerhalle, der Fürstensaal, der Gerichtssaal, die Rats- und die Ratsältestenstube sowie vor allem der Remter (Ritter- oder Festsaal), mit 650 m² einer der bedeutendsten und schönsten gotischen Räume in Europa. Das Rathaus beherbergt zudem die Abteilung für bürgerliche Kunst des Stadtmuseums sowie das Restaurant Schweidnitzer Keller.
Bürger- und Geschäftshäuser am Ring
  • Viele wertvolle Bürgerhäuser am Ring und in den Gassen ringsum
    • 20 Westseite des Rings (Rynek 1–11). Mit dem Renaissancegebäude „Unter den Greifen“ (2) sowie den barocken Häusern „Zur Goldenen Sonne“ (6) und „Zu den sieben Kurfürsten“ (8) sowie dem Neorenaissancebau „Zur Blauen Sonne“ (7) Typ ist Gruppenbezeichnung
    • 21 Naschmarktseite (Nordseite), Rynek 42–60. Hier stehen u. a. die barocken Häuser „Zum Goldenen Pelikan“ (43), „Zum Goldenen Hirschen“ (44) und „Zum goldenen Palmbaum“ (58). Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 22 Lokalredaktion der Gazeta Wyborcza (ehem. Mohrenapotheke), Plac Solny 2/3. Das von Adolf Rading entworfene und um 1930 erbaute Gebäude hebt sich mit seinem modernistischen Stil, der der Schule des „Neuen Bauens“ zuzuordnen ist, von seinen barocken und klassizistischen Nachbarn am Salzmarkt ab.
Aula Leopoldina im Hauptgebäude der Universität
  • 23 Hauptgebäude der Universität, pl. Uniwersytecki 1. Hauptgebäude der Universität in der Enzyklopädie Wikipedia Hauptgebäude der Universität im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHauptgebäude der Universität (Q9268883) in der Datenbank Wikidata. 1728–1739 erbaut. Mit der Aula Leopoldina, einem üppigst dekorierten barocken Festsaal, in dem die Immatrikulations- und Exmensfeiern, aber auch Konzerte stattfinden; sowie dem ebenfalls sehr prächtigen Konzertsaal Oratorium Marianum mit wertvollen, rekonstruierten barocken Deckengemälden.
  • 24 Ossolineum (ehem. Matthiasstift bzw. Matthias-Gymnasium), ul. Szewska 37. Ossolineum in der Enzyklopädie Wikipedia Ossolineum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOssolineum (Q2034617) in der Datenbank Wikidata. Das barocke Gebäude aus dem 17. Jahrhundert diente zunächst als Kloster der Kreuzherren mit dem Roten Stern, dann als katholisches Gymnasium. Seit 1947 beherbergt es das zuvor in Lemberg (Lwiw) ansässige Ossolineum (benannt nach Graf Ossoliński), das als Nationalbibliothek zur Polnischen Akademie der Wissenschaften gehört.
  • 25 Markthalle (Hala Targowa), ul. Piaskowa 17. Markthalle in der Enzyklopädie Wikipedia Markthalle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarkthalle (Q1093429) in der Datenbank Wikidata. Stahlbetongebäude mit historisierenden Fassaden, erbaut 1906–08. Typ ist Gruppenbezeichnung
Geschäftshaus an der Junkernstraße von Hans Poelzig
  • 26 Geschäftshaus an der Junkernstraße (ehem. Junkernstraße-Bau-GmbH), ul. Ofiar Oświęcimskich 38/40 bzw. ul. Łaciarska 2. Geschäftshaus an der Junkernstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGeschäftshaus an der Junkernstraße (Q30059432) in der Datenbank Wikidata. Vom Architekten Hans Poelzig entworfenes, 1911 erbautes repräsentatives Geschäftshaus. Auffälliges Merkmal ist die abgerundete Ecke. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 27 Kaufhaus Kameleon (ehem. Kaufhaus Petersdorff), ul. Szewska 6/7. Kaufhaus Kameleon in der Enzyklopädie Wikipedia Kaufhaus Kameleon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaufhaus Kameleon (Q1737015) in der Datenbank Wikidata. Das auffällige sechsgeschossige Eckgebäude wurde 1927–28 nach einem Entwurf des Berliner Architekten Erich Mendelsohn erbaut. Stilistisch ist es dem Expressionismus und der klassischen Moderne zuzuordnen. Das Stahlskelett ist mit Travertin verkleidet. Besondere Merkmale sind der Erkerturm an der Ecke und die durchlaufenden Fensterbänder auf der Seite zur Ulica Szewska. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 28 Oper Breslau (Opera Wrocławska). Oper Breslau in der Enzyklopädie Wikipedia Oper Breslau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOper Breslau (Q1336270) in der Datenbank Wikidata. Ehemaliges Stadttheater, prächtiger neoklassizistischer Bau von 1841. Typ ist Gruppenbezeichnung
außerhalb der Altstadt
Kaufhaus Renoma (ehem. Wertheim)
Sky Tower
  • 29 Bahnhof Wrocław Główny (Breslau Hauptbahnhof). Bahnhof Wrocław Główny in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Wrocław Główny im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Wrocław Główny (Q428443) in der Datenbank Wikidata. Der Hauptbahnhof ist nicht nur ein Ort zum Ankommen und Abreisen, sondern auch eine Sehenswürdigkeit. Er wurde 1857 eröffnet. Das Empfangsgebäude ist im neogotischen Stil (Tudor Revival) gehalten. Die Bahnsteighallen erhielten ihr Erscheinungsbild im Jugendstil während des Umbaus 1899–1904. Allerdings ist seither ein großer Teil der Jugendstilornamente zu Gunsten einer moderneren Ausstattung gewichen.
  • 30 Teatr Polski – Scena na Świebodzkim (ehemals Freiburger Bahnhof). Teatr Polski – Scena na Świebodzkim in der Enzyklopädie WikipediaTeatr Polski – Scena na Świebodzkim (Q9378108) in der Datenbank Wikidata. Das prächtige Bahnhofsgebäude wurde nach der Stilllegung 1991 zum kleinen Haus des Theaters umfunktioniert. Außerdem beherbergt er Geschäfte und Büros, einen Musikklub und einen Flohmarkt.
  • 31 Wasserturm (Wieża Ciśnień), ul. Sudecka 125a. Wasserturm in der Enzyklopädie Wikipedia Wasserturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWasserturm (Q1786037) in der Datenbank Wikidata. Markantes Bauwerk aus Ziegeln, 1904–1905 erbaut, in einem Stilmix aus Neoromanik und -gotik mit vom Jugendstil beeinflussten Ornamenten. Es erinnert entfernt an eine mittelalterliche Burg. Seit den 1980er-Jahren wird es nicht mehr als Wasserturm genutzt, dafür kann man nun die 42 Meter hohe Aussichtsplattform besteigen.
  • 32 Grunwaldbrücke (most Grunwaldzki; ehemals Kaiserbrücke). Grunwaldbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Grunwaldbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGrunwaldbrücke (Q745733) in der Datenbank Wikidata. 1908–10 errichtete Kettenbrücke über die Oder. Mit einer Spannweite von gut 126 Metern war sie in ihrer Entstehungszeit die längste Hängebrücke im damaligen Deutschen Reich.
  • 33 Kaufhaus Renoma (ehem. Warenhaus Wertheim), ul. Świdnicka 40/ul. Czysta 1. Kaufhaus Renoma in der Enzyklopädie Wikipedia Kaufhaus Renoma im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaufhaus Renoma (Q7313427) in der Datenbank Wikidata. Der Warentempel wurde 1928–30 im Stil der damaligen Moderne für den Wertheim-Konzern errichtet. Er war das erste Gebäude in Schlesien, das über Rolltreppen verfügte. Im Krieg wurde es zwar stark beschädigt, konnte bald darauf aber wiederaufgebaut werden. Seit 1977 steht es unter Denkmalschutz und wurde 2005–09 renoviert und erweitert.
  • 34 Postscheckamt Breslau. Postscheckamt Breslau in der Enzyklopädie Wikipedia Postscheckamt Breslau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPostscheckamt Breslau (Q9367276) in der Datenbank Wikidata. Elfgeschossiges Hochhaus im Stil des Backsteinexpressionismus, 1927–29 erbaut für die Deutsche Reichspost. Heute beherbergt es u. a. das polnische Post- und Telekommunikationsmuseum.
  • 35 Werkbundsiedlung Breslau (WUWA – Wohnungs- und Werkraumausstellung). Werkbundsiedlung Breslau in der Enzyklopädie Wikipedia Werkbundsiedlung Breslau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWerkbundsiedlung Breslau (Q875310) in der Datenbank Wikidata. 1929 erbaute Mustersiedlung moderner Architektur. Unter den beteiligten Architekten waren Hans Scharoun, Adolf Rading und Ludwig Moshamer. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 36 Woiwodschaftsamt (Dolnośląski Urząd Wojewódzki; Neues Regierungspräsidium), plac Powstańców Warszawy 1. Woiwodschaftsamt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWoiwodschaftsamt (Q56379956) in der Datenbank Wikidata. 1939–45 im typischen NS-Stil erbautes Amtsgebäude. Es war als Bestandteil einer von Werner March (Architekt des Berliner Olympiastadion) entworfenen, radikalen Neugestaltung Breslaus gedacht, der große Teile der Altstadt zum Opfer gefallen wären und die glücklicherweise nicht umgesetzt wurde. Heute dient es als Regierungssitz der Woiwodschaft Niederschlesien.
  • 37 Sky Tower, ul. Powstańców Śląskich 95 (Tram (mehrere Linien) "Wielka"). Sky Tower in der Enzyklopädie Wikipedia Sky Tower im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSky Tower (Q2740354) in der Datenbank Wikidata. Mit 212 Metern das höchste Gebäude in Breslau und eines der höchsten in Polen. Erbaut 2007–12. Auf der 49. Etage gibt es eine Aussichtsplattform.

Denkmäler[Bearbeiten]

Breslauer Zwerge in der ulica Świdnicka
  • Breslauer Zwerge (krasnale). Überall in Breslau stößt man auf kleine Bronzefiguren von Zwergen mit Bart und Zipfelmütze. Sie werden in unterschiedlichen Rollen und Tätigkeiten dargestellt und wurden von verschiedenen Künstlern gestaltet. Inzwischen sind über 300 davon im Stadtgebiet verteilt. Hintergrund ist, dass die Gruppe „Orange Alternative“ (Pomarańczowa Alternatywa) in den 1980er-Jahren Zwerge als Symbole der Opposition gegen das kommunistische Regime einsetzte, z. B. bei spontanen Demonstrationen oder provokanten Kunstaktionen. Beispiele sind die „Sisyphus-Zwerge“ von Tomasz Moczek in der ulica Świdnicka, die scheinbar versuchen, eine Steinkugel zu schieben, oder der Zwerge-Brunnen auf dem Theaterplatz. Typ ist Gruppenbezeichnung

Museen[Bearbeiten]

  • 38 Nationalmuseum. Nationalmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalmuseum (Q1329563) in der Datenbank Wikidata. Im ehemaligen Königlichen Regierungsgebäude (früher Sitz der Bezirksregierung), einem prächtigen Neorenaissancebau von 1883–86
  • 39 Architekturmuseum (Muzeum Architektury we Wrocławiu), Bernardyńska 5. Architekturmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Architekturmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArchitekturmuseum (Q6940763) in der Datenbank Wikidata. Polens einziges Architekturmuseum; in der profanierten ehemaligen Bernhardinerkirche.
  • 40 Panorama von Racławice (Panorama Racławicka), ul. Purkyniego 11 (im Słowacki-Park, zwischen National- und Architekturmuseum; Tram 2, 10 oder Bus A, N "Urząd Wojewódzki"). Panorama von Racławice in der Enzyklopädie Wikipedia Panorama von Racławice im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPanorama von Racławice (Q1753248) in der Datenbank Wikidata. In einem eigens dafür errichteten Rundbau wird ein 15 mal 114 Meter großes Panoramabild gezeigt, das den Sieg der polnischen Armee unter General Tadeusz Kościuszko über die russische Armee in der Schlacht bei Racławice 1794. Das Projekt wurde von Jan Styka und Wojciech Kossak initiiert und geleitet, mehrere weitere Maler wirkten daran mit. Das Bild wurde 1894 nach neunmonatiger Arbeit anlässlich einer Nationalausstellung in Lemberg (Lwów) veröffentlicht. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es zerlegt und nach Breslau gebracht. Hier wird es seit 1985 an seinem heutigen Ort ausgestellt. Geöffnet: April–Oktober: täglich 8–19.30 Uhr; November–März: Di-Fr 9–16.30 Uhr, Sa 9–18.30 Uhr, So 9–17.30 Uhr. Preis: Vollzahler 30 Zł, ermäßigt 23 Zł; Familien 23 Zł pro Person.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Luftbild des Großen Rings
  • 41 Großer Ring Großer Ring in der Enzyklopädie Wikipedia Großer Ring im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroßer Ring (Q1548947) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung (Rynek) – Die „gute Stube“ Breslaus bildet der im Mittelalter angelegte rechteckige Marktplatz mit einer Fläche von 205 mal 175 Metern. Da die Mitte des Platzes jedoch nicht freigelassen, sondern mit Häuserzeilen bebaut ist, dem sogenannten „Tritt“, ergibt sich ein Ring. Gesäumt ist er von zahlreichen historischen oder (nach der Kriegszerstörung) im historischen Stil wieder aufgebaten Gebäuden im Renaissance-, Barock-, klassizistischen und Jugendstil. In der Mitte befinden sich das Alte und das Neue Rathaus.

Park Szczytnicki[Bearbeiten]

Jahrhunderthalle

Der Park Szczytnicki (deutsch Scheitinger Park) auf der Großinsel zwischen den Oderkanälen östlich der Altstadt ist mit über 100 Hektar Gesamtfläche die größte innenstädtische Parkanlage Breslaus.

  • 42 Jahrhunderthalle (Hala Stulecia, ehemals Hala Ludowa), ul. Wystawowa 1 (Tram 1, 2, 4, 10 oder Bus 145, 146, 253, 255 "Hala Stulecia"). Tel.: 71 347 51 51. Jahrhunderthalle im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Jahrhunderthalle in der Enzyklopädie Wikipedia Jahrhunderthalle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJahrhunderthalle (Q155743) in der Datenbank Wikidata. Riesige Veranstaltungshalle aus Stahlbeton, Mittelpunkt des Messegeländes im Szczytnicki-Park. Sie wurde 1911–13 nach einem Entwurf des Architekten und Breslauer Stadtbaurates Max Berg errichtet, um das 100. Jubiläum der Befreiung Preußens und Europas von der napoleonischen Herrschaft zu feiern. Mit 65 Metern Durchmesser hatte sie seinerzeit die größte Kuppel der Welt. Ihre Form ist dem Pantheon in Rom nachempfunden. Auch die von Wilhelm Sauer gebaute Orgel war zur Zeit ihrer Einweihung die größte der Welt. Die Halle wird heute für Messen, Sport- und Kulturveranstaltungen genutzt. Seit 2006 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unesco-Welterbe Typ ist Gruppenbezeichnung
Im Japanischen Garten
  • 43 Japanischer Garten (Ogród Japoński), ul. Adama Mickiewicza (Bus 115 "Park Szczytnicki"). Tel.: +48 71 3286611. Japanischer Garten im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Japanischer Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Japanischer Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJapanischer Garten (Q11796752) in der Datenbank Wikidata. 1913 angelegter Wandelgarten im japanischen Stil.
  • 44 Zoologischer Garten (Zoo Wrocław), ul. Wróblewskiego 1–5 (Tram 1, 2, 4, 10 "Zoo"). Tel.: +48 71 340 71 19. Zoologischer Garten im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Zoologischer Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Zoologischer Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZoologischer Garten (Q220237) in der Datenbank Wikidata. Der Zoo Breslau wurde 1865 unter dem ersten Direktor Franz Schlegel, im Zweiten Weltkrieg wurde er zerstört, bereits 1948 aber wiedereröffnet. Hauptattraktion ist heute das Afrykarium, einem Aquarium (mit Unterwassertunnel) und Halle für wasserliebende Tiere wie Flusspferde und Krokodile. Geöffnet: täglich 9–19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr. Preis: Eintritt 45 PLN, Schüler und Rentner 35 PLN, Familienkarte (2 Erw. + max. 3 Kinder) 150 PLN.
  • 45 Ludkoland Kraina Miniatur, Wróblewskiego 9 (Tram 1, 2, 4, 10 oder Bus 145, 146, 253, 255 "Tramwajowa"). Miniaturpark mit maßstabsgetreuen Nachbauten von Sehenswürdigkeiten in Niederschlesien und anderen Teilen Polens.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Oder in Breslau ist eine schiffbare Wasserstraße. Ausflugsschiffe fahren auf den weit verzweigten Oderarmen in südlicher und nördlicher Richtung. Breslau ist nach Venedig, St. Petersburg, Amsterdam, Hamburg, Berlin und Augsburg die Stadt mit den meisten Brücken in Europa.

  • Anlegestellen 4 Marina Topacz, 5 Kardynalska, 6 Zatoka Gondoli, 7 Przystań Zwierzyniecka, 8 Zoo

Einkaufen[Bearbeiten]

In der Markthalle

In der Hauptstadt Niederschlesiens gibt es sehr viele Einkaufsmöglichkeiten wie z.B. der Magnolia Park (Legnicka-Straße), Pasaż Grundwaldzki (Nahe dem Ronald-Reagan-Rondo), sowie die Renoma und das Arkady Einkaufszentrum in der Stadtmitte. Sie alle bieten nahezu alles an - Cafés, Restaurants sowie Kleidungsgeschäfte. Wenn man jedoch auf der Suche nach etwas ausgefallenem, wie Prada o. anderen Weltmarken ist, empfiehlt es sich das Einkaufszentrum im Hochhauskomplex Skytower aufzusuchen. Der Wolkenkratzer in Breslau bietet die besten aber auch teuersten Marken aus aller Welt, neben dem Warschauer Goldene Terrassen Einkaufszentrum in Warschau. In der Stadt verteilt, gibt es sehr viele Einkaufsmöglichkeiten. Man wird auch außerhalb der Stadtmitte zahlreiche Geschäfte finden. In den meisten Geschäften akzeptiert man Kreditkarten. Auch die meisten Restaurants und Cafés akzeptieren selbstverständlich Karten als Zahlungsmittel, ebenso kleine Läden und Eisverkaufsstände.

  • 1 Markthalle (Hala Targowa), Ulica Piaskowa. Das sehenswerte Gebäude wurde 1905 - 1908 errichtet. Die Grundstruktur ist eine parabolische Stahlbetonkonstruktion mit einer gemauerten neogotischen Fassade. Viele Stände bieten Obst und Gemüse an, ebenso Blumen oder ausgewählte Lebensmittel. Auch einige Cafés gibt es. Geöffnet: Mo - Fr 8:00 - 18:30; Sa nur bis 15:00. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Magnolia Park (Einkaufszentrum, polnisch Galeria Handlowa), ul. Legnicka 58; 54-204 Wrocław (Tram Haltestelle Niedźwiedzia). Großes Einkaufscenter im Westen der Stadt. Geöffnet: Mo - So 9:00 - 21:00. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Pasaż Grunwaldzki, plac Grunwaldzki 22, 50-363 Wrocław. Ein weiteres großes, neu erbautes Einkaufscenter zum Shoppen, ins Kino gehen und so weiter für die Einwohner Breslaus und dem Umland. Eventuell zweckmäßig für ein schnelles und eher günstiges Essen. Geöffnet: Mo - Sa 9:00 - 21:00, So 10:00 - 20:00. Typ ist Gruppenbezeichnung

Küche[Bearbeiten]

In der Altstadt finden sich zahllose Restaurants. Je näher am Marktplatz sie liegen, desto touristischer und auch entsprechend teurer sind sie. In den Seitenstraßen gibt es genug Restaurants, die genauso gut, aber nur halb so teuer sind. Eine gute Mahlzeit bekommt man problemlos für 20 bis 25 PLN. Nach einheimischer Küche muss man evtl. etwas länger suchen. Wie in Deutschland herrschen internationale Restaurants vor - Pizza, Kebab und Pommes Frites findet man am häufigsten.

Günstig[Bearbeiten]

Eine gute Möglichkeit, die polnische Küche günstig kennenzulernen, sind die Milchbars. Milchbars sind Kantinen, die in Zeiten des Kommunismus die Bevölkerung günstig mit Essen versorgt haben. Einige von ihnen haben den Kommunismus überlebt und sind bis heute Treffpunkt für Polen aus allen Schichten. Eine beliebte Milchbar ist Jacek i Agatka am Platz Novy Targ. Dort bekommt man eine komplette Mahlzeit schon ab 8 PLN. Milchbars haben im Normalfall Montag bis Sonnabend auf. Eine Übersicht über ein paar Milchbars in Wroclaw, die Namen der wichtigsten Gerichte und das Bestellsystem findet sich hier.

Während der Semesterferien dürfen, außer Studenten, auch alle anderen die ausgezeichnete Bazylia-Mensa der Uni Breslau besuchen. Diese liegt gegenüber des barocken Universitäts-Hauptgebäudes. Dort kann man aus einem großen Buffet in bester Mensa-Manier wählen und bezahlt 2,59 PLN (ca. 0,7 €) pro 100g. Ebenfalls für 2,59 PLN pro 100 g isst man ähnlich gut in der Kuznicza-Straße, nur 100 m vom Markt entfernt. Ein Bier (0,5 l) kostet hier 4 PLN (1 €).

  • 1 Przedwojenna, Świętego Mikołaja 81, 11-400 Wrocław. Tel.: +48 783 518 680. Przedwojenna auf Facebook. Es stehen etwa 8 Speisen und einige Getränke zur Auswahl, die Speisekarte ist an die Wand gemalt. Es gibt Sitzplätze im Freien. Spezialität ist der frische Tatar. Geöffnet: täglich 22 Stunden. Preis: Getränke kosten etwa 4 zł und alle Speisen 8 zł, nur Bargeld.
  • 4 Stara Pączkarnia (Alte Berlinerei), Świdnicka 24, 50-070 Wrocław. Tel.: +48 508 577 886. Stara Pączkarnia auf Facebook. Das kleinen Geschäft mit Fensterverkauf ist bekannt für frisch gebackene gefüllte Teigkugeln. Berliner, Pfannkuchen, Krapfen, Donuts, oder wie sie auch immer genannt werden (poln. Pączkarni). Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Füllungen. Oft gibt es lange Warteschlangen, man muss Zeit mitbringen. Geöffnet: Mo - Fr 07:30–20:00, Sa, So.

Mittel[Bearbeiten]

  • 2 Okrasa, Igielna 8, 50-117 Wrocław. Tel.: +48 71 344 40 40. Restaurant in einer ruhigen Seitengasse mit Sitzplätzen auf dem Gehsteig. Polnischer Küche, z. B. Schlesische Klöße , große Auswahl, gute Qualität. Speisekarte auf deutsch, Personal spricht englisch. Geöffnet: täglich 12:00–22:00 Uhr. Preis: Hauptgerichte ab 25 zł. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Charlotte, Świętego Antoniego 2/4, 50-073 Wrocław. Tel.: +48 608 646 966. Bistro in einem schönen Innenhof. Geeignet für Frühstück, Nachmittagskaffee und abendliches Ausgehen. Es wird mehrmals täglich Sauerteig-Brot gebacken. Brot und Marmeladen kann man auch für zu Hause kaufen. Geöffnet: Mo - Fr 7:00 - 0:00, Sa, So 8:00 - 0:00 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 4 Piwnica Świdnicka - Schweidnitzer Keller, Ratusz 1, 11-400 Wrocław. Tel.: +48 71 369 95 10. Piwnica Świdnicka - Schweidnitzer Keller in der Enzyklopädie Wikipedia Piwnica Świdnicka - Schweidnitzer Keller im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiwnica Świdnicka - Schweidnitzer Keller (Q2255495) in der Datenbank Wikidata. Auf der Homepage des historischen Restaurants im Keller des Breslauer Alten Rathauses steht: "das älteste Restaurant in Europa". Die Gaststätte wird seit etwa 1273 fast ohne Unterbrechung bewirtschaftet, also schon sehr sehr lange. Das Restaurant ist sehr beliebt bei den Touristen, mit allen Folgen. Es werden immer wieder Stimmen laut, die von Abzocke und schlechtem Service sprechen. Der Keller ist derzeit geschlossen, ein Eröffnungstermin ist noch nicht bekannt. Geöffnet: täglich 11:00 - 23:00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 40 zł - 70 zł, es wird nur Bargeld genommen.
  • 5 Spiż, Ratusz 2, 50-106 Wrocław. Tel.: +48 71 344 72 25. Polnische Küche, eigene Biere nach Jahreszeit gebraut. Bei Touristen sehr beliebt. Geöffnet: täglich 10:00 Uhr bis nach Mitternacht. Preis: Hauptgerichte 30 zł - 100 zł.
  • 6 STÓŁ na Szwedzkiej - studio kulinarne, Szwedzka 17A, 54-401 Wrocław. Tel.: +48 791 240 484. Ein ungewöhnliches Konzept. Die Gäste werden nach ihren Vorlieben gefragt und dann die Speisen frisch zubereitet. Man bestellt nicht sein eigenes Gericht, alles kommt auf den Tisch und wird von allen gemeinsam verspeist. Es gibt keine Speisekarte und kein Bier. Geöffnet: Di bis Fr 14:00 - 21:00, Sa, So 12:00 - 22:00 Uhr, Mo Ruhetag.
  • 7 Lwia Brama², Katedralna 9, 50-328 Wrocław. Tel.: +48 793 893 909. Lwia Brama² auf Facebook. Gute Adresse auf der Dominsel. Das Restaurant befindet sich im Keller, hat Sitzplätze auf der Straße und Garten mit Blick über die Oder. Das Essen wird frisch zubereitet, man muss etwa länger Warten. Hervorragende Qualität, kunstvoll angerichtet, mit Elementen der Molekularküche. Geöffnet: täglich 12:00–22:00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

In der Altstadt gibt es viele gemütliche Kneipen, Cafés und einige Clubs. Auch hier gilt: am Marktplatz sind die Touristenkneipen, diese sind auch entsprechend teuer. Während die Getränkepreise dort so hoch wie in Deutschland sind, ist es leicht Kneipen zu finden, in denen man für ein großes Bier nicht mehr als 5-7 PLN zahlt (ca. 1,50 Euro).

Die meisten Bars und einige Clubs findet man rund um die Pasaz Niepolda an der Uliza Ruska. Dazu gehören unter anderem Gluchy Telefon, eine Bar, wo man vom jeweiligen Tisch andere Tische anrufen kann und das Bezsenność (auch Insomnia genannt). Zu den Bars zahlt man keinen Eintritt. Für die Clubs werden zwischen 10 und 40 PLN (2,50 bis 10 Euro) verlangt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Hotel HP Park Plaza, ul. Drobnera 11-13. Tel.: +48 71-3208400, Fax: (0)71-3208459, E-Mail: . Das gut ausgestattete Mittelklasse-Hotel liegt direkt an der Oder gegenüber der Altstadt mit Blick auf den Fluss. Einen extra Pluspunkt gibt es für das große und gute Frühstücksbuffet Preis: PLN 215/340/540 (Standard/Superior/Appartement) inkl. Frühstück. Akzeptierte Kreditkarten: Visa/MC.
  • 2 Hotel Europeum, Kazimierza Wielkiego 27A, 50-077 Wrocław. Tel.: +48 71 371 44 00. Hotel Europeum auf Facebook Hotel Europeum auf Google Plus. Zimmer mit Walk-In Dusche oder Badewanne, Klimaanlage, Wi-Fi, Minibar, Fernsehgerät. Konferenzzentrum und Restaurant Brasserie 27, etwa 300 m vom Marktplatz.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Das Hauptgebäude der Universität Breslau am Ufer der Oder

Breslau ist eine ausgesprochene Studentenstadt. An den 30 Universitäten und Hochschulen der Stadt sind rund 135.000 Studenten eingeschrieben, d. h. mehr als jeder fünfte Einwohner ist Student. Die größten und zugleich renommiertesten sind:

Breslauer Universitäten pflegen Austauschprogramme, z.B. Erasmus, mit Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Polnischkurse für Ausländer werden von verschiedenen Veranstaltern (auch Universitäten) in Breslau angeboten.

Arbeiten[Bearbeiten]

Arbeiten in Breslau für EU-Ausländer ist grundsätzlich problemlos möglich, soweit dies auf Gegenseitigkeit beruht. Deutsche Muttersprachler werden gerne als Sprachlehrer angestellt und haben auf diesem Markt recht gute Chancen. Das Musizieren oder Vorführen von Kunststücken auf den Plätzen der Altstadt erregt reges Interesse und man kann so mit gewissem Talent den einen oder anderen Złoty dazu verdienen. Daneben ist es nicht einfach Gelegenheitsjobs zu bekommen, wenn man nicht Polnisch spricht.

Sicherheit[Bearbeiten]

Breslau gilt als sichere Stadt. Man sollte jedoch in großen Menschenmengen - wie überall auf der Welt - die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die ärztliche Versorgung ist sehr gut. Die meisten Krankenkassen aus dem EU-Ausland übernehmen die Kosten einer Behandlung in Polen. Eventuell sollte bei der eigenen Kasse nachgefragt werden. Einige Kassen bezahlen auch Kuren in Polen. Es gibt einen ärztlichen Notdienst. In Breslau haben immer einige Apotheken Nachtdienst.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Touristeninformationen befinden sich am Bahnhof und am Ring (Marktplatz).

Viele Einheimische sprechen weder englisch noch deutsch. Dennoch ist die Verbreitung beider Sprachen insbesondere bei jungen Leuten in den vergangenen Jahren wesentlich besser geworden. An nahezu allen wichtigen touristischen Orten gibt es Menüs in Englisch oder Informationen und Schautafeln, die meist sogar dreisprachig sind (Polnisch, Englisch, Deutsch).

Dennoch kann es hilfreich sein, ein paar Worte Polnisch zu lernen. Polen sind ein offenes Volk, die einem gerne dabei helfen, aber auch kein Problem damit haben, wenn man sich mit Händen und Füßen zu verständigen versucht. Neben der Polnischen Sprache wird in Breslau auch Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch gesprochen. Auch Spanisch und Italienisch sind unter jungen Leuten populär.

Telofonieren und Internet: Polen ist mit Festnetzanschlüssen gut abgedeckt und auch das Mobilfunknetz ist gut ausgebaut, was vor allem für die großen Städte wie Breslau gilt. In Städten ist UMTS(3G) verfügbar. In Breslau befinden sich zahlreiche Internetcafés mit günstigen Preisen. Kostenlosen Internetzugang für 20 Minuten bietet die Tourist-Info am Ring (Rynek 14). Es gibt eine Reihe kostenloser öffentlicher W-LAN Hotspots, mit Miejski Internet bezeichnet. Die Hinweise sind an den städtischen Masten mit Wegweisern zu finden, die durch ein W gekennzeichnet sind. Man muss auf der Startseite die Nutzungs-Bedingungen annehmen und ein Captcha ausfüllen. Die Polnische Post ist an mehreren Stellen in Breslau vertreten. Briefmarken gibt es nur dort, nicht in Läden. Briefe und Postkarten kommen in der Regel zügig an. Pakete brauchen in der Regel etwas länger. Pakete werden auch von privaten Anbietern befördert. Die Versandkosten sind niedriger als in Westeuropa.

Was Telefonzellen betrifft, werden diese fast kaum auffindbar sein, da das Volk eher das Mobilfunknetz nutzt. Man sollte sich also bei Einreise eine Pre-Paid-SIM-Karte von einem Anbieter erwerben. Im Vergleich zu vielen Ländern kann man diese in Polen ohne Ausweis in einem Kiosk, an einer Tankstelle oder in einem Geschäft problemlos erwerben. Der Preis für eine SIM-Karte startet bei 9 PLN (ca. 2,40 €). In den Einkaufszentren finden sich die meisten Anbieter. Man kann dort bequem auf Englisch bzw. Deutsch kommunizieren und somit Hilfe erhalten. Guthabenkarten kann man auch bequem in Geschäften, Kiosks, an den Tankstellen, sowie in den Hotels erwerben. Die Preise für Auslandsgespräche sind aufgrund der EU Direktive gleich und somit unterscheiden sie sich nicht von den deutschen Preisen bei Auslandsgesprächen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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