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Riesengebirge

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Śnieżka von Karpacz

Das Riesengebirge (poln. Karkonosze, tsch. Krkonoše) ist ein Gebirgszug der Sudeten. Ein Teil der Kammlinie bildet die Grenze zwischen dem südwestlichen Polen (Niederschlesien) und Tschechien. Die Region ist Teil der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien und den tschechischen Bezirken Liberec (Reichenberg) und Hradec Kralové (Königgrätz).

Beiderseits der Grenze wird das Riesengebirge als Nationalpark geschützt. Der Artikel behandelt das Riesengebirge und die Nationalparks in beiden Ländern.

Regionen[Bearbeiten]

Riesengebirge

Orte[Bearbeiten]

Polnische Seite[Bearbeiten]

Tschechische Seite[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Panorama von Riesengebirge von polnischer Seite

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Riesengebirge ist ein sehr beliebtes Wander- und Wintersportgebiet. Auf polnischer Seite ist Jelenia Góra das Tor zum Riesengebirge. Die wichtigsten polnischen Wintersportorte sind Karpacz und Szklarska Poręba, sowie Kowary.

Landschaft[Bearbeiten]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Die Gegend hat ein typisches Gebirgsklima, die Winter können ähnlich rau wie im Hochgebirge sein, die Schneekoppe ist ein sehr windiger Ort.

Sprache[Bearbeiten]

Die jeweiligen Landessprachen sind Polnisch und Tschechisch. Die deutsche Sprache ist historisch bedingt zum Beispiel in noch bekannten deutschen Ortsbezeichnungen präsent. In den Touristenzentren ist es in der Regel möglich, sich auf Deutsch zu verständigen. Das beschränkt sich jedoch oft auf Dinge mit touristischem Bezug, also im Hotel oder Restaurant. Für die jüngeren Bürger in Tschechien und Polen ist Englisch als die zweite Sprache eher gebräuchlich als Deutsch, so das man sich möglicherweise besser in Englisch verständigen kann.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

In einigen Orten im Riesengebirge wie Szklarska Poręba und Harrachov gibt es Zugverbindungen. Aber die Strecken im Gebirge sind kurven- und steigungsreich und die Fahrzeiten entsprechend lang. Auch liegen die Haltestellen oft abseits der Orte. Auf Grund des Zeitfaktors ist die Bahnanreise also nur bedingt empfehlenswert. Aber ab Dresden gibt es einige Direktverbindungen über Zittau bis Liberec als Verlängerungen der RE 2, am Wochenende bis Tanvald im Isergebirge. Teile dieser Bahnstrecke sind als Zahnradbahn ausgeführt mit Steigungen bis 58 Promille. Heute erfolgt der Personenverkehr aber mit Triebwagen ohne Nutzung der Zahnstange.

Nach Karpacz kommt man am besten mit dem Zug bis Zgorzelec und dann mit dem Bus nach Karpacz. Andere Verbindungen gehen nach Jelenia Góra und Szklarska Poręba.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Für eine Fahrt ins Riesengebirge sind die Städte Görlitz oder Zittau geeignete Ausgangspunkte. Diese Grenzübergänge zu nutzen empfiehlt sich bei der direkten Anreise aus Deutschland. Für Ziele auf polnischer Seite, aber auch nach Harrachov ist die nördliche Route sinnvoll: Ab Grenzübergang Görlitz die Staatsstraße Nr. 30 erreichen und über Lauban dieser Straße bis Hirschberg folgen. Ab da (Kreisverkehr noch vor dem Stadtzentrum) auf der Straße Nr. 3 (Europastraße 65) südlich. Einige Kilometer nach Szklarska Poręba überquert man die Kammlinie sowie einen der wenigen Grenzübergänge im Riesengebirge.

Ab Zittau folgt man der 35 bis Liberec und ab da der 14. Diese Straße führt auf tschechischer Seite entlang des Riesengebirges. Um die Bundesstraßen vor Zittau zu vermeiden und die A 4 zu nutzen, besteht die Möglichkeit, nach dem deutsch- polnischen Grenzübergang über die Straßen 365 (polnisch) und 13 (tschechisch) Liberec und die Straße Nr. 14 zu erreichen.

Mobilität[Bearbeiten]

Fahrradbusse[Bearbeiten]

Seilbahnen[Bearbeiten]

  • Zur Schneekoppe (Snieżka) auf der polnische Seite: Seilbahn auf den Berg Kopa aus Karpacz dann zu Fuß zur Schlesischen Baude (Dom śląski) und von dort zwei verschieden Wege (der eine steiler und kürzer, der andere einfacher und länger) auf die Schneekoppe.
  • Zur Schneekuppe auf der tschechischen Seite: Seilbahn Sněžka − Neue Kabinenbahn (2014) aus Pec pod Sněžkou über die Zwischenstation auf dem Berg Růžová hora, dann auf den Gipfel des höchstens Bergs der Tschechischen Republik.
  • Zum Reifträger (Srenica) auf der polnische Seite: Seilbahn aus Szklarska Poręba auf den Gipfel des Reifträgers.

Seilbahnen mit Fahrradmitnahme[Bearbeiten]

  • Seilbahn Špindlerův Mlýn - Medvědín − Ein Viersessellift. Die Talstation befindet sich in Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) in Höhe von 743 m und die Bergstation ist unter dem Gipfel des Bergs Medvědín. Von Dort Wanderungen zur Elbquelle. Mit dem Fahrrad muss man 1 km vor der Quelle absteigen. Höhenunterschied 490 m, Fahrzeiten: 8 − 18 Uhr, 1 Fahrt: 160 CZK, Auf+Abfahrt: 220 CZK.
  • Seilbahn von Svatý Petr bei Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) auf den Berg Přední Planina − Viersessellift. Von der Oberstation Pláně (1196m ü.M.) kann man Gebirgskammausflüge machen oder mit dem Fahrrad fahren. Von Juni − Sept. gibt es eine 2800 m lange MTB Abfahrtsstrecke mit einem Höhenunterschied von 450 m.
  • Seilbahn Harrachov, Länge 1300 m, Höhenmeter: 357 m - Die von Harrachov Seilbahn auf den Berg Čertova hora ermöglicht außer der schönen Aussicht den bequemen Anstieg für Fahrradausflüge, Spaziergänge in die nahe Umgebung und auch Gebirgstouren. Fahrzeiten im Sommer 9 − 17 Uhr von Mitte April bis Ende Oktober, Juli + Aug. bis 18 Uhr. Auffahrt: 140 CZK, Auf+Abfahrt: 180 CZK, Juli und August je 10 CZK mehr. Fahrräder und Kinderwagen werden kostenlos transportiert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche Wang. Bei Karpacz auf polnischer Seite. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Burg Kynast. (Chojnik) auf polnischer Seite. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Schneekoppe. Die Schneekoppe ist mit 1603 m der höchste Berg des Riesengebirges und der gesamten Sudeten. Er ist zugleich der höchste Berg Tschechiens. Über den Gipfel verläuft die polnisch-tschechische Grenze. Auf tschechischer Seite führt seit 2014 eine neue Kabinen-Seilbahn von Pec pod Sněžkou auf die Schneekoppe. Typ ist Gruppenbezeichnung
Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Landschaftlich attraktiv und schon ein bisschen alpin: die Gipfelregion des Riesengebirges, hier am Spindlerpass. Die Baumgrenze liegt im Gebirge bei etwa 1300 m, die Schneekoppe liegt mit 1603 m schon in der Krummholzzone.
Landschaftlich attraktiv und schon ein bisschen alpin: die Gipfelregion des Riesengebirges, hier am Spindlerpass. Die Baumgrenze liegt im Gebirge bei etwa 1300 m, die Schneekoppe liegt mit 1603 m schon in der Krummholzzone.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern[Bearbeiten]

Außerhalb der Wintersportsaison lohnen sich Wanderungen (Halb- oder Tagestouren) durch das Riesengebirge. Geeignete Schuhe und Kleidung vorausgesetzt werden keine zu großen Anforderungen an die Kondition gestellt. Aufgrund der strengen Naturschutzbedingungen dürfen die Wege nicht verlassen werden.

  • Die Schneekoppe (poln. Snieżka, tsch. Snezka) ist mit 1603 m der höchste Berg des Riesengebirges. Eine Seilbahn führt von Pec pod Sněžkou auf die Schneekoppe, von Karpacz ebenfalls ein Lift auf die Kopa direkt unterhalb der Schneekoppe. Von beiden Orten sind auch Aufstiege zu Fuß möglich: Durch den Riesengrund oder von der Kopa ist der abschließende Aufstieg über den "Zick-Zack-Weg" (ca. 30 - 45', steil, steinig) auf den Gipfel nötig.
  • Wanderung zur Elbquelle und Elbfall nahe der Elbfallbaude
  • Wiesenbaude nahe der Kammlinie

Fahrradfahren und Mountainbike[Bearbeiten]

Es gibt 100 km markierte Radwanderstrecken. Die Elbquelle ist nur zu Fuß erreichbar. Das Fahrrad muss man 1 km vorher stehen lassen. Die Fahrt außerhalb der markierten Radfahrwege ist im Nationalpark Riesengebirge streng untersagt!

Küche[Bearbeiten]

Eine Spezialität ist die "Kyselo", die Riesengebirgssuppe. Das ist eine Suppe mit Sauerteig als Grundlage, dazu Gewürze, Eierstich oder Rührei und getrocknete Pilze. Knödel mit Gulasch oder Schweinebraten bilden auf der tschechischen Seite oft das Hauptgericht, aber auch die "Bramboraky", Kartoffelpuffer mit Knoblauch gewürzt, sind oft als Beilage zu Fleischgerichten zu finden. "Rübezahls Feuer" wird ein recht pikant gewürztes Rindfleischgericht genannt. Und zum Dessert gibt es immer wieder gern Palatschinken mit Eis, mit Waldheidelbeeren oder sonstigen Füllungen, auf jeden Fall aber mit viel Schlagsahne.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Waldmann: Riesengebirge - Wandern, Skifahren, Radfahren, Übernachten,..., ISBN 978-1495961564

Weblinks[Bearbeiten]

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ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.