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Nordsee

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aktuelle und historische Karten
Karte der Nordsee

Die Nordsee ist ein gern besuchtes Schelfmeer (Wikipediaartikel) im nördlichen Europa. Sie wird begrenzt von Skandinavien im Osten, von Nord- und Mitteleuropa im Süden und Westeuropa mit der britischen Insel im Westen. Nach Norden geht die Nordsee in den Atlantischen Ozean über. Im Osten ist sie über den Skagerrak und Kattegat mit der Ostsee verbunden, im Südwesten befindet sich der vielbefahrene Ärmelkanal.

Regionen[Bearbeiten]

An der Nordsee - Blick entlang des Strandes von Amrum.
Die Bohrinseln (hier Mittelplate) sind meist weit entfernt vom Ufer und nicht wahrnehmbar
Sperrwerk in der Themse gegen Sturmfluten der Nordsee
Kliff in Dänemark, Lønstrup
Wattenmeer in Nordfriesland
Helgoland aus der Vogelperspektive
Norwegische Küste, hier Lysefjorden
Fischtrawler vor Schottland
Offshore Windpark vor der englischen Küste
Ölplattform in der stürmischen Nordsee

Küstenregionen[Bearbeiten]

Inseln[Bearbeiten]

Sowie die dänische Halbinsel Jütland.

Verbindungen[Bearbeiten]

  • Skagerrak, Kattegat zur Ostsee
  • Ärmelkanal

Große Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Glomma (Norwegen)
  • Skjern Å (Dänemark)
  • Elbe
  • Weser
  • IJsselmeer
  • Rhein/Maas
  • Schelde
  • Themse
  • Moray Firth (Schottland)
  • Firth of Tay (Schottland)

Anliegerstaaten und Städte[Bearbeiten]

Im Uhrzeigersinn mit den bedeutenden küstennahen Metropolen:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Nordsee ist ein relativ flaches Meer mit Sandbänken und einigen tieferen Rinnen. Die Gezeiten werden durch die Wassermassen des Atlantiks ausgelöst und laufen von Norden her in die Nordsee hinein. Der Tidenhub ist mit etwa 0,5 Meter an der norwegischen Küste bis fast 7 Meter im englischen Wash sehr unterschiedlich, er wird auch noch durch Wind und die Küstenform beeinflusst. So erhöht er sich bei den trichterförmigen Verengungen der großen Flüsse (Themse, Rhein, Elbe) und entsprechendem Sturm ganz erheblich. Umgekehrt drücken die Wassermengen der großen Flüsse gegen die anströmende Flut und können zu Rückstau oberhalb führen.

Der Küstenstreifen entlang der Nordsee gestaltet sich ebenfalls sehr unterschiedlich. An der norwegischen Küste gibt es tief eingeschnittene Fjorde mit teilweise schroffen Berghängen. Im Skagerrak und Kattegat befinden sich Schären, kleine, flache, der Küste vorgelagerte Inseln. Dänemark hat Kliffs, Sanddünen und bereits Inseln im Wattenmeer was sich an der deutschen und niederländischen Nordseeküste fortsetzt. Die Küste der Niederlande und Belgiens werden durch die großen Flussdeltas von Rhein/Maas und Schelde dominiert. In Frankreich und dem Süden von England finden sich wieder Kliffs, die bekannteste Formation sind wohl die weißen Kalkfelsen bei Dover. Weiter nördlich die Küste hinauf bis nach Schottland wurde die Küste, ähnlich wie in Skandinavien, auch durch Eiszeiten geformt, hier entstanden aber Fjärde. Das sind flache, breite Buchten, oftmals mit kleinen, vorgelagerten Inseln.

Landgewinnung wird vor allem an der holländischen Küste betrieben, hier wurde das IJsselmeer (die frühere Zuidersee) gegen die Nordsee angetrennt. Landschutz betreiben praktisch alle Anrainerstaaten, Beispiele dafür sind die Halligen in Deutschland und die Wehre in der Osterschelde oder Themse. Sturmfluten treten auf wenn die Flut mit entsprechenden Windrichtungen und -stärken zusammen trifft. Besonders gefährdet sind die Küsten der Niederlande, Belgiens, Deutschlands und Dänemarks. In früheren Jahrhunderten haben die Fluten die Küstenstreifen umgeformt, neuere Sturmfluten wie die Hollandsturmflut 1953 oder die Hamburger Sturmflut 1962 haben zu verstärkten Anstrengungen beim Deichbau und Küstenschutz geführt, was sich zum Beispiel 1990 bewährte. Im Februar diesen Jahres trafen innerhalb von drei Tagen eine Windflut, zwei Orkan- und zwei Sturmfluten auf die deutsche Nordseeküste und richteten nur Sachschaden an. Für Besucher der Küsten stellen sich die Sicherungsmaßnahmen oft auch als Sehenswürdigkeiten dar, technische Bauwerke können besichtigt werden, auf Deichen kann gewandert oder radgefahren werden, der Strandhafer, der die Dünen schützt, wiegt sich im Wind.

Die Nordsee ist durchzogen von wichtigen Handelsrouten, die schon seit Jahrhunderten betrieben werden. Bergen, London und Brügge waren wichtige Handelsstädte der Hanse, die sich ansonsten auf die Ostsee konzentrierte. Das flache, seetang- und nährstoffreiche Meer war und ist ein gutes Fangrevier für die Fischereiflotten. Dadurch entstanden an den Küsten große Hafen- und Handelsstädte. Der Bereich zwischen Hamburg und Brüssel ist stark industrialisiert, vor allem die Schwerindustrie hat sich angesiedelt und nutzt die preiswerten Transportmöglichkeiten der Hochseeschifffahrt. Auf dem Meer selbst gibt es inzwischen auch industrielle Nutzung, so werden vor der Küste Windparks angepflanzt und dort sowie inmitten der Nordsee gibt es eine Reihe von Bohrinseln, die Erdgas- und Ölvorkommen erschließen.

Im 19. Jahrhundert wurde der Erholungs- und Freizeitwert der See entdeckt und glamouröse Badeorte bzw. Kurorte entstanden. Während zunächst nur gut betuchte Leute sich einen Badeurlaub leisten konnten existiert inzwischen ein breites Angebot für alle Preisklassen, vom einfachen Campingurlaub in den Dünen über Pensionen und Ferienhäuser bis hin zu den mit modernen Serviceeinrichtungen ausgerüsteten historischen Badehotels. Auch einige Kurorte nutzen das Klima an der Nordsee sowie Meerwasser, Schlick, Algen und Meersalz als Heilmittel.

Etwa 80 Millionen Menschen leben entlang der Küstenstreifen rund um die Nordsee. Besonders in Belgien, den Niederlanden und Norddeutschland ist die Küste dicht besiedelt mit großen Städten oder Ansammlung von Städten wie zum Beispiel der Randstad.

Sprache[Bearbeiten]

Die genaue Sprachverteilung findet sich in den jeweiligen Landesartikel. An den Küsten der Nordsee sind die norwegische, dänische, plattdeutsche, deutsche, friesische, niederländische, flämische, französische, englische und gälische Sprache heimisch.

Anreise[Bearbeiten]

siehe bei den Anrainerstaaten und -städten.

Mobilität[Bearbeiten]

Zwischen den großen Städten wie Aberdeen, Edinburgh, London, Brüssel, Den Haag, Bremen, Hamburg, Oslo, Bergen, usw. gibt es regelmäßige Flugverbindungen. Viele Städte sind auch in das europäische Eisenbahnnetz eingebunden, durch den Kanaltunnel inzwischen auch London.

Fährverbindungen gibt es von Frankreich, Belgien und den Niederlanden nach Großbritannien:

Der Eurotunnel zwischen Frankreich und England wird von Zügen befahren, die auch Kraftfahrzeuge transportieren.

Fähren zu den Inseln:

  • Aberdeen nach Kirkwall auf Orkney (mehrmals die Woche, 6 h)
  • Aberdeen nach Lerwick auf den Shetlands (täglich, 15 h)
  • Scrabster nach Stromness auf Orkney (2*täglich, 2 h)
  • Kirkwall auf Orkney nach Lerwick auf den Shetlands (mehrmals die Woche, 8 h)
  • die Shetland-Inseln sind untereinander durch mehrere Fähren verbunden
  • zu den Westfriesischen und Ostfriesischen Inseln siehe dort
  • Helgoland wird angefahren von Bremerhaven, Büsum, Cuxhaven, Hamburg, Wedel und Wilhelmshaven. Die Frequenz ist von der Jahreszeit abhängig, die Fahrzeit beträgt zwischen 1,5 h (Schnellfähre von Cuxhaven) und 4 h (von Hamburg).
  • zu den Nordfriesischen Inseln siehe dort

Skandinavien:

  • eine Querverbindung von Esbjerg (Dänemark) nach Harwich (Großbritannien) (mehrmals die Woche, 18 h)
  • Hirtshals - Kristiansand (2*täglich, 3 h)
  • Hirtshals - Langesund (täglich, 5-6 h)
  • Hirtshals - Stavanger (je nach Saison 3 bis 7 * die Woche, 12 h)
  • Hirtshals - Bergen (je nach Saison 3 bis 7 * die Woche, 16 h)
  • Oslo wird angefahren von Frederikshavn, Kiel und Kopenhagen
  • Göteborg wird angefahren von Frederikshavn und Kiel
  • zwischen Strömstad (Schweden) und Sandefjord (Norwegen) gibt es eine Querverbindung (mehrmals täglich, 2,5 h)
  • Stavanger - Haugesund (mehrmals täglich, 1,5 h)
  • Stavanger - Bergen (1 bis 2 * täglich, 5 h)
  • die Hurtigruten fahren ab Bergen die norwegische Küstenlinie nach Norden ab

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Küstenformationen wie Fjorde, Fjärde, Schäreninseln, Kliffs, Wattenmeer, usw.
  • Alte Seefahrer- und Fischerorte, Badeorte, Hansestädte
  • Technische Bauwerke zur Küstensicherung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Die Küstenregionen sind natürlicherweise stark von Fischgerichten geprägt.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Quallen[Bearbeiten]

Qualle

Meist sind die Quallen die man beim Schwimmen trifft harmlos. Die Begegnung mit einer Feuerqualle kann jedoch sehr unangenehm sein. Ihre zum Teil mehrere Meter langen fast unsichtbaren Tentakeln lösen mit ihrem Gift auf der menschliche Haut Hautrötungen und Brennen aus. Feuerquallen sind orange, bis zu 1 m groß, mit flachem Schirm und langen Tentakeln und kommen in der Nordsee und Ostsee vor. Am Besten ist es, wenn man beim Schwimmen den Quallen aus dem Weg geht.

Nach einem Kontakt mit einer Feuerqualle sollte man die betroffenen Stellen mit Essig oder Rasierschaum behandeln. Etwaige Fäden und Tentakeln vorsichtig abschaben, zum Beispiel mit einer Plastikkarte oder mit Sand oder Salzwasser abwischen. Auf keinen Fall mit Süßwasser oder Alkohol abwaschen. Danach eventuell Brandsalbe oder antiallergische Salbe auftragen und bei Unwohlsein oder allergischen Reaktionen zum Arzt gehen.

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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