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Nordfriesische Inseln

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Karte der Inseln

Die Nordfriesischen Inseln und Halligen liegen in der Nordsee im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein (einem Bundesland von Deutschland). Sie werden vom Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer umschlossen, gehören aber selbst nicht dazu.

Geografisch werden auch die Dänischen Wattenmeerinseln zur Nordfriesischen Inselkette gezählt, dieser Artikel handelt aber nur von den deutschen Nordfriesischen Inseln.

Inseln und Halligen[Bearbeiten]

Sylt
Inseln (von Nord nach Süd)
Halligen
Hallig Langeneß nahe des Fähranlegers.
  • Hallig Hooge - bekannteste Hallig; Ziel vieler Tagestouristen ab Schlüttsiel.
  • Langeneß - , größte, etwa 10 km lange Hallig. Erreichbar mit der Halligfähre von Schlüttsiel aus. Ferner gibt es eine nichtöffentliche Lorenbahnverbindung von Dagebüll über Oland nach Langeneß.
  • Oland - erreichbar per Schiff ab Schlüttsiel. Des Weiteren gibt es eine nichtöffentliche Lorenbahnverbindung zum Festland nach Dagebüll und nach Langeneß.
  • Hallig Gröde - kleine Hallig mit nur 17 Einwohnern, aber einigen Ferienwohnungen (Info)
  • Habel - Kleine, unbewohnte Hallig mit gerade einmal 6 Hektar, die nicht betreten werden darf. Die streng geschützte Vogelinsel wird lediglich von einen Vogelwart des Verein Jorgsand betreut, der das einzige, weithin sichtbar auf einer kleinen Warft stehende Gebäude bewohnt.
  • Hamburger Hallig - Damm mit Straßenverbindung zum Festland)
  • Nordstrandischmoor - erreichbar mit dem Schiff für Tagesgäste (tideabhängig). Feriengäste mit Übernachtung werden von den Vermietern über die nichtöffentliche Lorenbahnverbindung vom Festland zur Insel gefahren (Inselseite). Ferner kann die Insel über einen 3,5 km langen Wattwanderweg erreicht werden (Info geführte Wattwanderung).
  • Norderoog
  • Süderoog
  • Südfall - ist nur per geführter Wattwanderung oder per Pferdekutsche auf einer organisierten Tour zugänglich. Sonst darf die von zwei Insulanern bewohnte, aber geschützte Insel nicht betreten werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Blick über den Norden Amrums von der Aussichtsdüne "A Siatler"  (= die Setzerdüne) bei Norddorf. Die Düne ist mit 32 m der höchste natürliche Punkt Amrums. Über den Dünen ist Norddorf zu erkennen (mit der Nordpsitze von Amrum). Links mittig am Horizont sieht man Sylt mit Hörnum. Ganz rechts über dem Wald am Horizont ist teilweise die Insel Föhr zu erkennen.
Blick über den Norden Amrums von der Aussichtsdüne "A Siatler" (= die Setzerdüne) bei Norddorf. Die Düne ist mit 32 m der höchste natürliche Punkt Amrums. Über den Dünen ist Norddorf zu erkennen (mit der Nordpsitze von Amrum). Links mittig am Horizont sieht man Sylt mit Hörnum. Ganz rechts über dem Wald am Horizont ist teilweise die Insel Föhr zu erkennen.

Sprache[Bearbeiten]

Auf den deutschen Nordfriesischen Inseln wird in Regel ein regional gefärbtes Hochdeutsch gesprochen. Darüber hinaus sprechen viele Inselbewohner auch Plattdeutsch und besonders auf Amrum und Föhr vielerorts noch Nordfriesisch. Bedingt durch die geografisch isolierte Lage der Inseln und mangels eines fehlenden sprachlichen Zentrums haben sich mehrere nordfriesische Dialekte heraus gebildet wie das Halligfriesische, das Föhrer und Amrumer Friesisch (Fering und Öömrang) und das Sylter Friesisch (Sölring). Hinzu kommt das Dänische, so gibt es auf Föhr und Sylt entsprechend jeweils auch eine dänische Schule. Bis ins 17. und 18. Jahrhundert war das Nordfriesische auch auf Eiderstedt und der Insel Strand (heute durch Sturmfluten in Pellworm, Nordstrand und Nordstrandischmoor aufgeteilt) verbreitet, im Nordteil der Insel Sylt wurde früher auch Sønderjysk (Plattdänisch) gesprochen.

Auf den Dänischen Wattenmeerinseln wird entsprechend Dänisch, zum Teil als Reichsdänisch (Standdarddänisch) und zum Teil noch als regionale jütländische Dialekte (Sønderjysk und Vestjysk) gesprochen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Sylt hat einen eigenen Verkehrsflughafen (IATA CodeGWT), der – vorwiegend während der Sommersaison – von verschiedenen Flughäfen in Deutschland und der Schweiz aus angeflogen wird.

Daneben haben Föhr und Pellworm Flugplätze für kleinere Maschinen oder Helikopter, aber ohne Linienverbindungen.

Der nächste größere Flughafen mit zahlreichen inländischen und internationalen Verbindungen ist der Flughafen Hamburg, von dort sind es noch gut 200 km bis Föhr oder Amrum (die Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist jedoch sehr langwierig).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Sylt ist als einzige Insel direkt mit der Bahn erreichbar, über den Hindenburgdamm. Dorthin fahren stündlich Regionalexpress-Züge von Hamburg-Altona über Itzehoe, Husum und Niebüll. Mehrmals täglich gibt es auch Intercity-Verbindungen, die teils aus Berlin, teils aus dem Ruhrgebiet und Frankfurt a. M. kommen.

Um nach Amrum oder Föhr zu gelangen, muss man in Niebüll in die Regionalbahn (neg) nach Dagebüll und dort wiederum auf die Fähre umsteigen. Nächstgelegener Bahnhof für Nordstrand ist Husum, für Hallig Hooge oder Langeneß Bredstedt.

Aus Dänemark fährt ein- bis zweistündlich eine Regionalbahn von Esbjerg über Tønder nach Niebüll, wo man wiederum – wie eben beschrieben – in Richtung der Inseln umsteigen kann.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Man nähert sich der Region aus Richtung Hamburg entweder über die Autobahn A7 (E45) Richtung Flensburg, die man je nach konkretem Ziel zwischen Schleswig/Schuby und Flensburg/Harrislee verlässt, oder über die A23 bis Heide und dann weiter auf der Bundesstraße B5 Richtung Husum/Niebüll.

Auf den Hauptinseln und größeren Halligen (Langeneß, Hooge) ist motorisierter Individualverkehr zugelassen, man erreicht sie teils über Autofähren (Amrum, Föhr, Pellworm, Langeneß, Hooge), teils per Autoverladung auf die Eisenbahn (Sylt) oder nur bei Ebbe (Hamburger Hallig). Auf den Halligen gibt es jedoch nur wenige, sehr schmale Straßen, weshalb Gästen nachdrücklich empfohlen wird, die Autos auf dem Festland zu parken.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die meisten Inseln haben Häfen bzw. Fähranleger.

Mobilität[Bearbeiten]

Einige Inseln und Halligen sind über Fähr- bzw. Schnellbootlinien verbunden. Selbst zu Fuß (Wattwanderung) kommt man weiter, z. B. von Föhr nach Amrum. Eine Wattwanderung sollte nur in Begleitung Einheimischer oder professioneller Wattführer durchgeführt werden. - weitere Infos siehe auch Seite des Fachverbands der Wattführerinnen und Wattführer im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer e.V.).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

  • Wassertemperaturen für die Deutsche Bucht - Seite des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (die Orte kann man in der Auswahl rechts neben der Karte auswählen, alternativ kann man auch direkt auf die Karte klicken).

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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