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Nordfriesland

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Das Nordfriesische Festland ist neben Teilen der Nordfriesischen Inseln und Halligen Teil des Kreises Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Nordfriesland gehört überwiegend zur Großlandschaft Kontinentale Nordseeküste.

Leuchtturm Westerheversand auf der Halbinsel Eiderstedt

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

  • Südliches Nordfriesland
    • Friedrichstadt (obwohl administrativ im Kreis Nordfriesland zugehörig liegt Friedrichstadt außerhalb des nordfriesischen Siedlungsgebietes, vor 1970 gehörte es dem Kreis Schleswig an)
    • Landschaft Stapelholm (Drage/Erfde/Schwabstedt)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die nordfriesische Küste zwischen Eider und Wiedau (dänisch: Vidå) wurde um die Jahrtausendwende von Friesen besiedelt. Die Inseln waren bereits um 800 friesisch besiedelt worden. Das Hinterland (die Schleswigsche Geest) wurde ab 500 von Jüten bzw. Dänen besiedelt. Die friesischen Harden schlossen sich im Mittelalter in den Uthlanden zusammen und hatten ein eigenes friesisches Recht. Im späten Mittelalter kam Nordfriesland zum Herzogtum Schleswig, welches ein Lehen des dänischen Königreichs war. Einzelne Regionen wie Amrum oder Westerland-Föhr gehörten zudem unmittelbar zum Königeich. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 kam die Region zu Preußen, 1871 als Teil der Provinz Schleswig-Holstein zum Deutschen Reich.

Medien[Bearbeiten]

In Nordfriesland erscheinen verschiedene Tageszeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages. Hierzu zählen der Insel-Bote (Föhr und Amrum), das Nordfriesland Tageblatt (für das nördliche Festland um Niebüll), sowie die Husumer Nachrichten (für Eiderstedt und das südliche/mittlere Kreisgebiet) und die Sylter Rundschau (für Sylt). Hinzu kommt die dänischsprachige Flensborg Avis (vor allem im nördlichen Nordfriesland). Daneben gibt es wöchentlich erscheinende, kostenlosen Anzeigenblätter. Die Nordfriesland-Palette erscheint mittwochs, die WochenSchau Nordfriesland sonntags.

Die regionale, öffentliche Rundfunkgesellschaft ist der Norddeutsche Rundfunk mit seinen Landesprogrammen für Schleswig-Holstein.

Es sind auch die Programme von Danmarks Radio empfangbar.

Auf Sylt gibt es mit Syltfunk-Söl'ring Radio, Antenne Sylt und Sylt 1 auch insel-orientierte Radio- bzw. Fernsehprogramme. Hinzu kommt der Offene Kanal Westküste (Westküste FM), der teilweise in nordfriesischer Sprache (FriiskFunk) sendet.

Sprache[Bearbeiten]

Nordfriesland zeichnet sich durch eine große Sprachenvielfalt aus. Neben Hochdeutsch wird, vor allem in den Dörfern, noch vielfach Plattdeutsch gesprochen. In der Bökingharde und in der Wiedingharde sowie auf den Inseln Föhr, Amrum und Sylt hat sich ergänzend auch die nordfriesische Sprache erhalten. Heute sprechen noch etwa 10.000 Nordfriesen einen der nordfriesischen Dialekte. Daneben gibt es eine dänisch sprechende Minderheit. In Grenznähe wird zum Teil auch noch Sønderjysk (Plattdänisch) gesprochen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der regionale Flughafen Sylt weist ein innereuropäisches Flugangebot auf, dessen Intensität saisonal variiert. Durch seine Lage auf der Insel ist er primär nur für den Verkehr nach Sylt und (eingeschränkt) auch auf weitere der nördlich gelegenen Nordfriesische Inseln sinnvoll. Er ist auch für Selbstflieger geöffnet.

Flugreisende erreichen ansonsten zumeist über den Flughafen Hamburg und anschließender Weiterfahrt mit Bahn oder PKW das Kreisgebiet. Die Reisezeit mit der Bahn benötigt bis zu 3 Stunden.

Flughäfen im südlichen/mittleren Dänemark (Esbjerg, Billund) können ebenfalls eine Alternative sein, um Nordfriesland zu erreichen. Doch auch hierbei sind mehrstündige Anfahrtswege vom Zielflughafen in Kauf zu nehmen.

  • In Nordfriesland gibt es daneben verschiedene Verkehrslandeplätze für Selbstflieger, so z. B.:

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Husum, Niebüll und Westerland an der Marschbahn sind die nordfriesischen IC-Haltepunkte. Einzelne Intercity-Verbindungen werden dabei in Hamburg Richtung Westerland durchgebunden und fahren nicht den regulären Zielbahnhof Hamburg-Altona an. Weitere Haltepunkte im Kreisgebiet werden vom Regional-Express aus Hamburg-Altona im Stundentakt bedient. Husum verfügt ergänzend auch über eine Direktverbindung mittels Regional-Express von Kiel über Rendsburg und Schleswig.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Urlauber ins westliche Eiderstedt (St. Peter-Ording/Tating/Garding) fahren am Besten über A23 (AS Heide/West)/B203 (Wöhrden)/Eidersperrwerk

Urlauber ins östliche Eiderstedt (Tönning/Tetenbüll) fahren über die A23 (AS Heide/West)/B5 (Tönning)/B202

In den Raum Friedrichstadt gelangen Reisende entweder über die A23/B5/B202 (Heide West–Tönning–Friedrichstadt) oder alternativ A7 (AK Rendsburg)/A210 (Kanaltunnel Rendsburg)/B 202 (Richtung Friedrichstadt über Erfde)

Reisende erreichen Nordfrieslands Kreisstadt Husum über die Verkehrsachsen A23 (AS Heide West)/B5, A7 (AS Schleswig/Schuby)/B200

Reisende ins nördliche Kreisgebiet fahren zumeist über A7 (AS Harrislee)/B199 (Leck, Niebüll)

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die meisten Häfen der Region sind gezeitenabhängig und bieten keine überregionalen Anreisemöglichkeiten. Sie bieten Verbindungen von und zu den Inseln und Halligen der Region wie auch zur Hochseeinsel Helgoland.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Husum mit Altstadt und seinen Museen
  • Auf dem Stollberg nördlich von Bredstedt, einem der höchsten Gipfel (44 müNN) des Festlandteils von Nordfriesland, befindet sich ein Fernmeldeturm. Von einer dort angebrachten Aussichtsplattform hat der Besucher bei guten Sichtverhältnissen einen hervorragenden Blick auf die vorgelagerte Marsch und das davor befindliche Wattenmeer mit seinen Halligen und Inseln.
Hamburger Hallig
  • Die Hamburger Hallig ist ein Überbleibsel der historischen Insel Strand. Sie ist heute bei mittlerem Tidegang der Nordsee (Gezeiten) über einen befestigte Weg (Spurplatten) im Vorland beim Sönke-Nissen-Koog erreichbar. Das Vorland ist Bestandteil des geschützten Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wattwandern[Bearbeiten]

Bei Touristen und Einheimischen besonders beliebt ist das Laufen auf dem Meeresgrund — das Wattwandern. Wattwanderungen sind ein besonderes Erlebnis, ob im Sommer oder im Winter. Neulinge sollten sich jedoch nicht allein ins Watt begeben. Es werden so viele verschiedene geführte Wanderungen angeboten, die sich zwischen kurzen Ausflügen ins Wattenmeer und mehrere Stunden dauernde Routen bewegen, dass für jedes Alter und für jede Kondition eigentlich etwas zu finden ist.

Für Winterwanderungen sind hohe Stiefel nötig, Kinder müssen dann oft durch Priele getragen werden.

Das nordfriesische Wattenmeer ist Teil des deutsch-niederländischen Wattenmeeres, das seit 2009 von der UNESCO als Weltnaturerbestätte anerkannt wurde.»Weltnaturerbe Wattenmeer« Damit ist es bis heute der einzige Naturraum in Deutschland, der mit dem Grand Canyon oder dem Great Barrier Reef auf einer Stufe steht.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Typisch nordfriesische Gerichte sind (unter anderem) Grünkohl mit Schweinefleisch, Fische und Lammfleisch, Räucherspeck mit Birnen und Bohnen, Mehlbüddel, Buttermilchsuppe (plattdeutsch Boddermelksupp un Klümp) und Holundersuppe (Fliederbeersupp).

Typische Getränke sind der Pharisäer (Kaffee mit Rum und Sahne), Tote Tante (heiße Schokolade mit Rum und Sahne) und Eiergrog.

Eine große Rolle spielt der Tee, der mit Kluntje (einem Stück Kandis), einem Teelöffel süße Sahne und nach Geschmack einem Schuss Rum getrunken wird.

Zum Kaffee oder Tee gehört traditionell ein Stück Friesentorte, eine Blätterteigtorte mit Sahne und Pflaumenmus.

Rezepte der friesischen Küche findet man im Koch-Wiki.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Die Winter sind vergleichsweise mild und die Sommer nicht so heiß.

Monatswerte:

Januar: 2°C

Februar: 2°C

März: 3°C

April: 7°C

Mai: 12°C

Juni: 15°C

Juli: 18°C

August: 18°C

September: 13°C

Oktober: 8°C

November: 5°C

Dezember: 3°C

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Geschichte Nordfrieslands, 6 Bände im Schuber, Verlag Nordfriisk Instituut (2010), ISBN 978-3-88007-358-6

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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