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Eiderstedt

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Luftaufnahme des Eidersperrwerks. Im Hintergrund Eiderstedt

Die Halbinsel Eiderstedt (nordfriesisch: Ääderstää; dänisch: Ejdersted) ist eine Ferienregion in Nordfriesland an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein. Eiderstedt ist bekannt für seine Haubarge und den Leuchtturm in Westerhever.

Orte[Bearbeiten]

Der Leuchtturm Westerheversand ist ein Wahrzeichen der Halbinsel

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Eidersperrwerk

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Halbinsel Eiderstedt, im Mittelalter als Dreilande bezeichnet, entstand seit dem Jahr 1000 durch Landgewinnung aus den drei Inseln Utholm (um Tating), Evershop (um Garding) und Eiderstedt (um Tönning) und reichte vom heutigen Sankt Peter-Ording im Westen bis nach Koldenbüttel (vor Friedrichstadt) im Osten. Versammlungsort für die Vertreter dieser Landschaft Eiderstedt wurde das „Landschaftliche Haus“ in Tönning. Durch den 1967 begonnenen Bau des Eidersperrwerks entstand das Naturschutzgebiet Katinger Watt.

Zeitungen[Bearbeiten]

Die Husumer Nachrichten sind eine Tageszeitung. Die Nordfriesland-Palette erscheint mittwochs, die WochenSchau Nordfriesland sonntags kostenlos. Desweiteren erscheint der Eider-Kurier monatlich und wird kostenlos an alle Haushalte verteilt.

Anreise[Bearbeiten]

Bei Anreise mit der Bahn fährt vom Intercity-Bahnhof Husum an der Strecke Hamburg-Heide-Husum-Westerland stündlich eine Regionalbahn auf die Halbinsel Eiderstedt mit Stopps u.a. in Witzwort, Tönning, Garding, Tating und Sankt Peter-Ording.

Mit dem Auto von Süden kommend ab Hamburg über die Nordseeküstenautobahn A23 bis zu ihrem Ende bei Heide. Ab hier auf der B5 an der Abfahrt Tönning / Sankt Peter-Ording auf die B202 zu den Ortschaften auf der Eiderstedt-Halbinsel.

Mobilität[Bearbeiten]

Bahnstrecke Husum - Sankt Peter-Ording

Zwischen Sankt Peter-Ording im Westen und Tating, Garding, Tönning und Husum (mit Anschluss an das internationale Bahnnetz) verkehrt einmal stündlich in beiden Richtungen die Eisenbahn, ansonsten bleibt das Auto, das Fahrrad oder „Schusters Rappen“. Gesamtlänge der Halbinsel von West nach Ost zirka 25 km.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Roter Haubarg

In alphabetischer Ordnung:

  • Eidersperrwerk - trennt die Eider von der Nordsee ab und schützt sie vor Sturmfluten.
  • Haus Peters, Historischer Kaufmannsladen und Museum in Tetenbüll.
  • Hochdorfer Garten bei Tating.
  • Hoyerswort. 1594 fertiggestelltes Herrenhaus in einem Wäldchen bei Oldenswort. Museum, Café und Kachel-Manufaktur.
  • Leuchtturm Westerheversand - weithin sichtbares Wahrzeichen der Halbinsel.
  • Multimar Wattforum, das größte Informationszentrum für das schleswig-holsteinische Wattenmeer, fußläufig dazu der historischen Hafen von Tönning mit dem Packhaus aus dem Jahr 1783.
  • Naturküste bei Sankt Peter-Ording mit Sandbänken, Salzwiesen und Dünen. Die Sandbänke dienen als Badestrände. Beliebte Fotoobjekte sind die Pfahlhäuser auf der Sandbank.
  • Pastoratshaubarg Rastplatz im Weiler Poppenbüll - Der Haubarg ist ein Nachbau eines alten Heustadels auf der Halbinsel Eiderstedt. Je nach Füllgrad des Heulagers konnte das Dach des Lagers in der Höhe verstellt werden. Der Haubarg ist als Schutzhütte frei zugänglich. Er liegt in einer kleinen Parkanlage.
  • Roter Haubarg - Historischer Roter Haubarg bei Witzwort
  • St. Johanneskirche in Poppenbüll - erbaut um 1113
  • Windmühle Catharina an der Straße zwischen Witzwort und Oldenswort

Aktivitäten[Bearbeiten]

Für alle, bei denen Strand- und Sandurlaub im Mittelpunkt steht, ist Sankt Peter-Ording der richtige Standort. Ferien mit Kindern auf dem Land und einer Badestelle gleich hinterm Deich — da bietet sich Vollerwiek an. Für Radfahrer ist Tönning ein guter Stützpunkt, denn von der ehemaligen Kreisstadt aus ist sowohl der Großteil der Halbinsel Eiderstedt als auch Husum im Norden, Friedrichstadt im Westen und Dithmarschen im Süden in Tagestouren erreichbar. Auf Deutschlands bekanntesten Leuchtturm Westerheversand kann man heiraten, und wer sich für historische Kirchenbauten interessiert, findet in kaum einer anderen Regionen so viele in einem so kleinen Umkreis.

Küche[Bearbeiten]

Rezepte der friesischen Küche findet man im Koch-Wiki. Siehe auch die Empfehlungen bei den einzelnen Orten.

Nachtleben[Bearbeiten]

Eiderstedt ist keine Halbinsel für Nachtschwärmer – abgesehen von der Sylvesternacht, wenn am Strand von Sankt Peter Ording eines der beeindruckendsten Feuerwerke der schleswig-holsteinischen Westküste stattfindet.

Klima[Bearbeiten]

Die klimatischen Bedingungen an der deutschen Nordseeküste gelten als gesundheitsfördernd. Die günstigen Klimafaktoren von Luft, Temperatur, Wasser, Wind und Sonnenstrahlung aktivieren Abwehrkräfte und Kreislauf, stärken das Immunsystem und wirken heilend insbesondere auf Haut und Atemwege.

Ausflüge[Bearbeiten]

Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten auf Eiderstedt (s.o.), in die Kreisstädte Husum (Schloss, Museen, Theodor-Storm-Haus, Hafen, Shopping) und Heide (Klaus-Groth-Museum, Samstagsmarkt auf dem größten Marktplatz Deutschlands, Shopping), ab Büsum mit der Fähre nach Helgoland, ab Schlüttsiel mit der Fähre auf die Halligen.

Literatur[Bearbeiten]

  • KVplan Nordseehalbinsel Eiderstedt, Landkarte mit 8 Kirchenrouten. Kommunalverlag Tacken (2015), ISBN 978-3-89641-045-0
  • Dohnke, Kai: Nordfriesland und Eiderstedt, Ein Reisebegleiter. Boyens Buchverlag 1999, ISBN 978-3-8042-0837-7
  • Eiderstedt, Landschaften in Deutschland, Eine landeskundliche Bestandsaufnahme. Böhlau Verlag 2013, ISBN 978-3-412-09906-0

Weblinks[Bearbeiten]

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