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Posen

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Posen
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Posen (polnisch: Poznań) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Die Hauptstadt Großpolens gilt als eine der schönsten Städte Polens. Insbesondere die Altstadt und die Dominsel in der Warthe sind sehr sehenswert. Die Stadt zählt etwa 550.000 Einwohner.

Stadtteile[Bearbeiten]

Posen hat fünf Stadtteile:

  1. Grunwald
  2. Jeżyce
  3. Nowe Miasto
  4. Stare Miasto - die Altstadt
  5. Wilda

Hintergrund[Bearbeiten]

Posen war im Juni 2012 Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2012.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Posen

Posen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Westpolen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Flughafen Posen-Ławica Flughafen Posen-Ławica in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Posen-Ławica im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Posen-Ławica (Q1361639) in der Datenbank Wikidata „Henryk Wieniawski“ liegt etwa 7 km westlich vom Stadtzentrum. Man erreicht ihn täglich mit der Lufthansa von München und Frankfurt am Main. Die polnische Lot bietet täglich mehrere Verbundingen mit Warschau an, SAS fliegt täglich von/nach Kopenhagen. Ansonsten sind vor allem die Billiglinien Ryanair und Wizzair vertreten, die u. a. von/nach London (Luton oder Stansted) fliegen sowie saisonale Charterflüge zu Urlaubszielen rund um das Mittelmeer.

Die Direktbuslinie L des öffentlichen Verkehrs fährt etwa alle 45 min vom Flughafen zum Hauptbahnhof und zurück. Zusätzlich fahren auch die Buslinien 45 und 59 vom Flughafen in die Stadt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Berlin gibt es fünfmal pro Tag eine direkte Eurocity-Verbindung nach Posen. Die Fahrt von Berlin dauert 2:45 Std, von Frankfurt(Oder) 1:40 Std. Aus dem übrigen Deutschland, der Schweiz oder dem Westen Österreichs kommend, geht die Reise in aller Regel über Berlin. Aus Richtung Wien gelangt man hingegen mit Umstieg in Katowice nach Posen. Aus dem Südwesten Deutschlands ist auch der Euronight (Linie Paris–Moskau) eine Option, man kann in Karlsruhe oder Frankfurt a.M. (Süd) zusteigen, er fährt aber nur einmal pro Woche (Donnerstag hin, Mittwoch zurück).

Innerhalb Polens erreicht man Posen sechsmal pro Tag mit IC/EC/EIC aus Warschau (gut 3½ Stunden) sowie viermal mit dem etwas langsameren TLK (3:50 Std). Aus Stettin gelangt man ungefähr stündlich mit IC oder TLK in 2:15 bis 2½ Stunden nach Posen. Aus Breslau gibt es ebenfalls annähernd stündlich IC- oder TLK-Verbindungen (rund 2½ Stunden). Aus Danzig fährt zehmal pro Tag ein EC, IC oder TLK direkt nach Posen (3–3½ Std.), die Route führt über Bydgoszcz (rund 1½ Std). Aus Katowice gibt es täglich neuen IC- oder TLK-Verbindungen (4 bis über 5 Std). Von Krakau fährt sechsmal am Tag ein IC nach Posen (6–6½ Std), vier davon halten auch in Lodz (rund 3½ Std). Aus dem Südosten Polens (Przemyśl, Rzeszów, Tarnów, Krakau) gibt es auch eine Nachtzugverbindung. Viermal pro Tag fährt ein TLK von Olsztyn (3:45 Std.) über Toruń (1:40 Std.) nach Posen. (Stand: November 2018)

Der Hauptbahnhof 2 Poznań Główny Poznań Główny in der Enzyklopädie Wikipedia Poznań Główny im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPoznań Główny (Q53394) in der Datenbank Wikidata befindet sich etwas außerhalb der Innenstadt, etwa 2 km südwestlich des Alten Markts. Vor dem Bahnhof wie auch an seiner Rückseite halten zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien, mit denen man schnell in die Altstadt oder die übrigen Stadtteile gelangt.

Regionalzüge halten z. T. auch an weiteren Stationen in der Stadt, etwa am Bahnhof 3 Poznań Garbary Poznań Garbary in der Enzyklopädie Wikipedia Poznań Garbary im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPoznań Garbary (Q11826137) in der Datenbank Wikidata, der näher an der Altstadt ist als der Hauptbahnhof (1 km nördlich des Alten Markts).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Mit Fernbussen ist die Anreise von Berlin, Prag sowie von zahlreichen polnischen Städten wie Warschau, Danzig und Breslau möglich. Von Berlin und Warschau fährt der DB-eigene IC Bus nach Posen. Auch Flixbus bietet die Verbindung Berlin–Posen an. Der Busbahnhof befindet sich direkt östlich des Hauptbahnhofes.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die deutsche Autobahn A12 (Berlin–Frankfurt (Oder)) setzt sich auf polnischer Seite als A2 (Europastraße E30) bis nach Posen fort. Für die 270 km von Berlin ist bei ungestörtem Verkehr mit etwas über drei Stunden Fahrtzeit zu rechnen. Auf dieser Strecke werden auch oft Mitfahrgelegenheiten (z. B. über Blablacar) angeboten. Aus Norddeutschland kommend, gibt es die alternative Möglichkeit auf der A20 und A11 bis Stettin zu fahren. Von dort führt die autobahnähnliche Schnellstraße S3 (E65) nach Jordanowo, wo wiederum Anschluss an die A2 nach Posen besteht.

In östlicher Richtung verbindet die Autobahn A2 Posen mit Lodz und Warschau. Gut ausgebaute Fernstraßen verbinden Posen zudem mit Breslau, Bydgoszcz, Danzig (5), Katowice und Koszalin (11).

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Warthe ist eine schiffbare Wasserstraße.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch Posen führen die europäischen Fernradwege EuroVelo 2 („Hauptstadt-Route“, Berlin–Posen–Warschau, Fortsetzung des Europaradwegs R1) und EuroVelo 9 („Baltisch-Adriatische Route“, Danzig–Posen–Breslau–Brünn–Wien, Route im Ausbau).

Zu Fuß[Bearbeiten]

Posen liegt am Europäischen Fernwanderweg E11 (Berlin–Frankfurt (Oder)–Posen–Olsztyn–Masuren) sowie an einem polnischen Zweig des Jakobswegs, der eine Verbindung mit Görlitz herstellt (über Głogów und Bolesławiec).

Mobilität[Bearbeiten]

In Posen gibt es 19 Straßenbahnlinien sowie eine Nachtlinie. Außerdem gibt es zahlreiche Bus- und Nachtbuslinien. Busse und Straßenbahnen werden von der Firma ZTM betrieben.

Tarife: Es gibt zwei Arten von Einzelfahrscheinen, die 10 bzw. 40 Minuten gültig sind und 3 bzw. 4,60 PLN kosten. Außerdem gibt es Karten für 24, 48 und 72 Stunden (13,60 PLN/21 PLN/27 PLN) sowie eine 7-Tage-Karte (47 PLN).

Speziell für Touristen gibt es die Poznań City Card, mit der man nicht nur den öffentlichen Nahverkehr benutzen kann, sondern auch freien Eintritt in die meisten Museen hat. Sie kostet je nach Gültigkeitsdauer 30 PLN (ein Tag), 40 PLN (zwei Tage) oder 45 PLN (3 Tage). Die Gültigkeit endet jeweils um Mitternacht.

Der historische Altstadtkern (innerhalb der einstigen Stadtmauer), in dem sich viele Sehenswürdigkeiten konzentrieren, hat nur einen Durchmesser von 700 Metern – hier ist alles fußläufig erreichbar. Auch die Dominsel (1 km nordöstlich der Altstadt) und das im 19. Jahrhundert entstandene Viertel rund um den Plac Wolności (ehemals Wilhelmsplatz) unmittelbar westlich der Altstadt sind noch bequem zu Fuß zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altstadt

Altstadtkern[Bearbeiten]

Alter Markt
Jesuitenkolleg

Posen hat eine sehr sehenswerte Altstadt mit zahlreichen wertvollen Baudenkmälern aus Renaissance, Barock, Klassizismus und Historismus, die meist ansprechend restauriert sind.

  • 1 Alter Markt (Stary Rynek). Alter Markt in der Enzyklopädie Wikipedia Alter Markt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlter Markt (Q179523) in der Datenbank Wikidata. Zentraler Platz der Altstadt, er erstreckt sich ringförmig um das alte Rathaus, die Stadtwaage und die Krämerhäuser. Der Platz wurde Mitte des 13. Jahrhunderts angelegt. Mit einer Fläche von ca. zwei Hektar ist er der drittgrößte Marktplatz Polens (nach denen von Krakau und Breslau). Der Markt ist gesäumt von zahlreichen historischen Gebäuden aus verschiedenen Epochen (Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus). An den Ecken des Platzes befinden sich vier barocke Brunnen mit Figuren der griechisch-römischern Mythologie (Proserpina, Neptun, Apoll und Mars). Zudem gibt es den Pranger aus dem 16. Jahrhundert und einen Brunnen mit der Figur einer „Bambergerin“.
  • 2 Rathaus (Ratusz). Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathaus (Q53211) in der Datenbank Wikidata. Das mittelalterliche Rathaus wurde 1550–1567 vollkommen umgebaut und im Renaissancestil umgestaltet. Architekt war Giovanni Battista di Quadro aus dem Tessin. Es gehört zu den wertvollsten Baudenkmälern der Renaissance in Mitteleuropa. Das alte Rathaus beherbergt heute ein Museum zur Stadtgeschichte. Eine besondere Attraktion ist das Uhrwerk an der Fassade des Rathauses, wo jeden Tag um zwölf Uhr zwei Ziegenböcke erscheinen und einander im Takt des Stundenschlags stoßen.
  • 3 Stadtwaage (Waga miejska), Stary Rynek 2. Stadtwaage in der Enzyklopädie Wikipedia Stadtwaage im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStadtwaage (Q1668957) in der Datenbank Wikidata. Renaissance, erbaut 1534–1563, vom gleichen Architekten wie das Rathaus, dient heute als Standesamt.
  • 4 Wachhaus (Odwach), Stary Rynek 3. Wachhaus in der Enzyklopädie Wikipedia Wachhaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWachhaus (Q11796355) in der Datenbank Wikidata. Klassizistisch, 1783–87 erbaut nach einem Entwurf von Johann Christian Kamsetzer. Heute beherbergt es das Museum des Großpolnischen Aufstands 1918–1919.
  • 5 Pfarrkirche St. Maria Magdalena (Fara Poznańska, bazylika kolegiacka, Jesuitenkirche), ul. Klasztorna 11. Pfarrkirche St. Maria Magdalena in der Enzyklopädie Wikipedia Pfarrkirche St. Maria Magdalena im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPfarrkirche St. Maria Magdalena (Q11032351) in der Datenbank Wikidata. Prächtige Barockkirche, erbaut 1651 bis 1701. Orgel von Friedrich Ladegast.
  • 6 Jesuitenkolleg (Kolegium Jezuickie), plac Kolegiacki 17. Jesuitenkolleg in der Enzyklopädie Wikipedia Jesuitenkolleg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJesuitenkolleg (Q890176) in der Datenbank Wikidata. Die große Anlage im Barockstil wurde von Giovanni Catenazzi aus dem Tessin entworfen und 1701–33 erbaut. Sie berherbergte die renommierte Jesuitenschule, an der man Mathematik, Geometrie, Physik, Philosophie, Rechtswissenschaften, Zoologie und Sprachen studieren sowie den Magister- und Doktortitel erwerben konnte. Hier gab es schon damals biologische und physikalische Labore, eine eigene Sternwarte und ein Theater. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens diente das Gebäude zu Verwaltungs- und Repräsentationszwecken. Der russische Zar Alexander I. und der französische Kaiser Napoleon nahmen hier während ihrer Aufenthalte in Posen Quartier; später waren der Duke of Wellington und Frédéric Chopin zu Gast. In preußischer Zeit residierte hier der königliche Statthalter des Großherzogtums Posen bzw. die Regierung der Provinz Posen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist es Sitz der Stadtverwaltung. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Überreste der Stadtmauer

Dominsel[Bearbeiten]

Posener Dom

Der zweite historische Stadtteil ist die Dominsel (Ostrów Tumski), die von zwei Armen der Warthe umflossen wird. Hier befand sich bereits im 10. Jahrhundert eine Pfalz der Piasten.

  • 7 Posener Dom (Bazylika archikatedralna Świętych Apostołów Piotra i Pawła) (auf der Dominsel). Posener Dom in der Enzyklopädie Wikipedia Posener Dom im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPosener Dom (Q2064095) in der Datenbank Wikidata.
  • 8 Marienkirche (Kościół Najświętszej Marii Panny). Marienkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Marienkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarienkirche (Q11745431) in der Datenbank Wikidata. Hervorgegangen aus der Burgkapelle der Piastenpfalz, stammt der heutige gotische Backsteinbau im wesentlichen aus dem 15. Jahrhundert.
  • 9 Brama Poznania ICHOT („Tor zu Posen – Interaktives Zentrum zur Geschichte der Dominsel“), ul. Gdańska 2. Brama Poznania ICHOT in der Enzyklopädie Wikipedia Brama Poznania ICHOT im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBrama Poznania ICHOT (Q11713349) in der Datenbank Wikidata. 2014 eingeweiht, führt es in die Geschichte der Dominsel ein. Es gibt eine Aussichtsplattform und eine moderne Fußgängerbrücke über die Cybina. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 10 Lubrański-Akademie (Akademia Lubrańskiego), ul. Jana Lubrańskiego 1. Lubrański-Akademie in der Enzyklopädie Wikipedia Lubrański-Akademie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLubrański-Akademie (Q863842) in der Datenbank Wikidata. Renaissance-Bau, 1518–30 errichtet für die gleichnamige humanistische und theologische Hochschule, gegründet vom Posener Bischof Jan Lubrański. Sie wurde 1773 mit dem Jesuitenkolleg zur Woiwodschaftsschule vereinigt. Heute beherbergt das Gebäude das Archiv und Museum der Erzdiözese Posen.

Kirchen[Bearbeiten]

  • 11 Erlöserkirche (Kościół Najświętszego Zbawiciela), ul. Fredry 11. Erlöserkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Erlöserkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErlöserkirche (Q404237) in der Datenbank Wikidata. 1866–1869 erbaut, neogotisch, entworfen vom Berliner Architekten Friedrich August Stüler (Architekt des Neuen Museums und der Alten Nationalgalerie in Berlin sowie der wiederaufgebauten Burg Hohenzollern). Ursprünglich evangelisch, seit 1945 katholisch.

Schlösser[Bearbeiten]

Residenzschloss
  • 12 Residenzschloss (Zamek Cesarski, Kaiserschloss), ul. Św. Marcin 80/82 (Tram 2, 5, 13, 15 "Zamek"). Tel.: +49 61 64 65 288. Residenzschloss in der Enzyklopädie Wikipedia Residenzschloss im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsResidenzschloss (Q322605) in der Datenbank Wikidata. 1905–13 erbaut im neoromanischen Stil – einer mittelalterlichen Königspfalz nachempfunden – für Wilhelm II. (in seiner Funktion als König von Preußen, weshalb die landläufige Bezeichnung als "Kaiserschloss" historisch ungenau ist). Es ist damit einer der letzten großen Schlossbauten Europas. Tatsächlich hielt sich der Kaiser hier nur zweimal auf. In der Zwischenkriegszeit fungierte es als eine (Neben-)Residenz der polnischen Staatspräsidenten. Nach der Annexion durch Nazideutschland ließ Hitler das Schloss zu einer "Führerresidenz" ausbauen. Die ehemaligen Privatkapelle des Kaisers wurde z. B. zum Arbeitszimmer Hitlers umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm zerstört (und anschließend nur um 20 Meter verkürzt wiederaufgebaut), das Schloss an sich konnte aber repariert werden. Anschließend wurde es von der Universität und der Stadtverwaltung genutzt. Seit den 1960er-Jahren beherbergt es ein Kulturzentrum (Kino, Musik-, Tanz- und Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Lesungen). Außerhalb von Veranstaltungen des Kulturzentrums können die Räumlichkeiten des Schlosses nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden (öffentliche Führung einmal im Monat oder für Gruppen auf Bestellung). Geöffnet: Öffentliche Führung am 3. Sonntag im Monat (genaue Termine siehe Website). Preis: Öffentliche Führung kostenlos; private Führung 150 zł pro Gruppe.
  • 13 Posener Königsschloss (Zamek Królewski), ul. Góra Przemysła 1. Posener Königsschloss in der Enzyklopädie Wikipedia Posener Königsschloss im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPosener Königsschloss (Q52961) in der Datenbank Wikidata. Nachbau des mittelalterlichen Schlosses der Herzöge von Großpolen bzw. Könige von Polen. Es wurde im 13. Jahrhundert für Herzog Przemysł I. erbaut und unter dessen Sohn Przemysł II., der 1295 König von ganz Polen wurde, wesentlich erweitert. Es diente während der folgenden Jahrhunderte als eine der wichtigsten Residenzen der polnischen Könige, wurde immer wieder umgebaut bzw. nach einem Brand wiederaufgebaut. Im 18. Jahrhundert verfiel es, unter preußischer Herrschaft wurden die Überreste unter erneuten Umbauten als Verwaltungs-, Gerichts- und Archivgebäude genutzt. In der Schlacht um Posen 1945 wurde es dann gänzlich zerstört. 2010 begann ein teilweiser Wiederaufbau. Das Schloss beherbergt heute das Museum für angewandte Kunst.

Museen[Bearbeiten]

  • 14 Nationalmuseum (Muzeum Narodowe w Poznaniu), Aleje Marcinkowskiego 9 (Tram 2, 5, 9, 13, 16 "Marcinkowskiego"). Nationalmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalmuseum (Q194533) in der Datenbank Wikidata. Kunstmuseum. Die Sammlung reicht von antiker Kunst über Kunst des Mittelalters, polnische Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts und des 18. bis 20. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Werken, Postern und Designobjekten sowie einer Münzsammlung. Zu den wertvollsten Werken gehört das Triptychon „Allegorie der Welt und der Danziger Gesellschaft“, „Allegorie des Reichtums“ und „Allegorie des Hochmuts“ des Daziger Malers Anton Möller von 1600. Das Museum befindet sich in einem 1904 erbauten historistischen Gebäude, dem ehemaligen Kaiser-Friedrich-Museum. Geöffnet: Di-Do 9–15 Uhr (Mitte Juni–Mitte September abweichend 11–17 Uhr), Fr 12–21 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr; montags geschlossen. Preis: Vollzahler 12 zł, ermäßigt 8 zł, Schüler und Studenten bis 26 J. 1 zł, samstags freier Eintritt.
  • 15 Museum im Fort VII (Konzentrationslager Posen). Museum im Fort VII in der Enzyklopädie Wikipedia Museum im Fort VII im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum im Fort VII (Q165076) in der Datenbank Wikidata.
  • 16 Museum des Aufstandes von 1956 (Muzeum Powstania Poznańskiego - Czerwiec 1956), Ulica Sw. Marcin 80/82. Museum des Aufstandes von 1956 in der Enzyklopädie Wikipedia Museum des Aufstandes von 1956 im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum des Aufstandes von 1956 (Q11787147) in der Datenbank Wikidata. Das Museum befindet sich in einem imposanten Gebäude aus den Zeiten Wilhelms II. und erinnert an den ersten bewaffneten Aufstand gegen das kommunistische Regime in Polen. Geöffnet: täglich außer Montag. Preis: 6 PLN, ermäßigt 3 PLN, an Samstagen frei.
  • 17 Rogalowe Muzeum Poznania, Stary Rynek 41/2 (Eingang ul. Klasztornej 23). Rogalowe Muzeum Poznania in der Enzyklopädie WikipediaRogalowe Muzeum Poznania (Q16596910) in der Datenbank Wikidata. Museum der Posener Martinshörnchen

Bauwerke[Bearbeiten]

Teatr Wielki (Stadttheater)
  • Überreste der 18 Festung Posen (Twierdza Poznań). Festung Posen in der Enzyklopädie Wikipedia Festung Posen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFestung Posen (Q50127) in der Datenbank Wikidata.
    • 19 Fort Winiary (Zitadelle oder Burg Posen). Fort Winiary in der Enzyklopädie Wikipedia Fort Winiary im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFort Winiary (Q53208) in der Datenbank Wikidata.
  • 20 Arkadia. Arkadia in der Enzyklopädie Wikipedia Arkadia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArkadia (Q9159665) in der Datenbank Wikidata.
  • 21 Raczyński-Bibliothek (Biblioteka Raczyńskich). Raczyński-Bibliothek in der Enzyklopädie Wikipedia Raczyński-Bibliothek im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRaczyński-Bibliothek (Q52976) in der Datenbank Wikidata.
  • 22 Hotel Bazar. Hotel Bazar in der Enzyklopädie Wikipedia Hotel Bazar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHotel Bazar (Q4075175) in der Datenbank Wikidata.
  • 23 Teatr Polski. Teatr Polski in der Enzyklopädie Wikipedia Teatr Polski im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTeatr Polski (Q2654407) in der Datenbank Wikidata.
  • 24 Stary Browar (Alte Brauerei). Stary Browar in der Enzyklopädie Wikipedia Stary Browar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStary Browar (Q386489) in der Datenbank Wikidata.
  • 26 Collegium Maius. Collegium Maius in der Enzyklopädie Wikipedia Collegium Maius im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCollegium Maius (Q11691321) in der Datenbank Wikidata.
  • Internationale Messe Poznań (Międzynarodowe Targi Poznańskie, MTP). Internationale Messe Poznań in der Enzyklopädie Wikipedia Internationale Messe Poznań im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsInternationale Messe Poznań (Q52955) in der Datenbank Wikidata.
  • 27 Okrąglak. Okrąglak in der Enzyklopädie Wikipedia Okrąglak im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOkrąglak (Q11797121) in der Datenbank Wikidata.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Plac Wolności, im Hintergrund Nationalmuseum und Hotel Bazar
  • 28 Plac Wolności (Plajta, ehem. Wilhelmsplatz). Plac Wolności in der Enzyklopädie WikipediaPlac Wolności (Q11819195) in der Datenbank Wikidata. Großer Platz westlich der Altstadt, der Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt wurde. Auf dem Platz befindet sich ein Brunnen der Hygieia. Gesäumt wird er vom klassizistischen Gebäude Arkadia, der Raczyński-Bibliothek, dem Hotel Bazar, dem Nationalmuseum, dem Jugendstil-Kaufhaus Brandt, Bank- und Handelshäusern. Der Platz ist das Zentrum eines vornehmen Viertels aus dem 19. Jahrhundert.

Parks[Bearbeiten]

Park Cytadela

Die Stadt weist eine Vielzahl von Grünflächen auf. Insbesondere gibt es einen Ring von Parks rund um die Innenstadt, der sich am ehemaligen Verlauf der Festung orientiert; erkennbar an der meist dreieckigen Form der Parks, die auf die Form der früheren Bastionen zurückzuführen ist. Vielerorts sind auch noch Überreste der Festungsanlagen zu sehen. Hierzu gehören insbesondere der große Zitadellenpark im Norden sowie der 29 Park Karola Marcinkowskiego Park Karola Marcinkowskiego im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Karola Marcinkowskiego (Q11811359) in der Datenbank Wikidata (früher Schillerpark) und der 30 Park Izabeli i Jarogniewa Drwęskich Park Izabeli i Jarogniewa Drwęskich im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Izabeli i Jarogniewa Drwęskich (Q11811344) in der Datenbank Wikidata an der Südwestecke der einstigen Festung. Aber auch in den äußeren Stadtteilen gibt es meist mindestens einen Park.

  • 31 Park Cytadela. Park Cytadela in der Enzyklopädie Wikipedia Park Cytadela im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Cytadela (Q53207) in der Datenbank Wikidata.
  • 32 Park Wilsona. Park Wilsona in der Enzyklopädie WikipediaPark Wilsona (Q11811535) in der Datenbank Wikidata.
  • 33 Park Sołacki. Park Sołacki in der Enzyklopädie WikipediaPark Sołacki (Q11811502) in der Datenbank Wikidata.
  • Park am 34 Jezioro Maltańskie (Maltasee oder Maltesersee). Jezioro Maltańskie in der Enzyklopädie Wikipedia Jezioro Maltańskie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJezioro Maltańskie (Q2311941) in der Datenbank Wikidata.
  • 35 Neuer Zoo (Nowe Zoo). Neuer Zoo in der Enzyklopädie Wikipedia Neuer Zoo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeuer Zoo (Q11793657) in der Datenbank Wikidata.
  • 36 Alter Zoo (Stare Zoo). Alter Zoo in der Enzyklopädie Wikipedia Alter Zoo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlter Zoo (Q9344120) in der Datenbank Wikidata.
  • 37 Botanischer Garten (Ogród Botaniczny Uniwersytetu). Botanischer Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Botanischer Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBotanischer Garten (Q9010943) in der Datenbank Wikidata.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Łazarz. Łazarz in der Enzyklopädie WikipediaŁazarz (Q9394130) in der Datenbank Wikidata. Interessantes Viertel im Südwesten der Stadt mit viel erhaltener Bausubstanz aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das Viertel steht insgesamt unter Denkmalschutz. Zentrum des Stadtteils ist der Rynek Łazarski. Hervorzuheben sind außerdem der Straßenzug der ulica Głogowska (ehemals Glogauer Straße), das Johow-Gelände, die neoromanische Sieben-Schmerzen-Kirche, der Wilson-Park, der Palmengarten sowie die Hala Arena aus den 1970er-Jahren. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Śródka. Śródka in der Enzyklopädie Wikipedia Śródka im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsŚródka (Q733107) in der Datenbank Wikidata. Einst eigenständiges Städtchen am rechten Ufer der Warthe, das 1800 mit Posen vereinigt wurde. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Lech Posen. Lech Posen in der Enzyklopädie Wikipedia Lech Posen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLech Posen (Q52942) in der Datenbank Wikidata. Eines der erfolgreichsten Fußballteams in der polnischen Ekstraklasa. Heimspielort ist das Stadion Poznań mit gut 42.000 Plätzen.
  • Orgelkonzerte in der Pfarrkirche
  • Wandern

Einkaufen[Bearbeiten]

Stary Browar

In Posen gibt es sehr viele Supermärkte und Discounter. Das größte Einkaufszentrum heißt 1 Stary Browar Stary Browar in der Enzyklopädie Wikipedia Stary Browar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStary Browar (Q386489) in der Datenbank Wikidata (deutsch: Alte Brauerei). Hier befinden sich über 200 Geschäfte.

  • 2 Galeria MM. Galeria MM in der Enzyklopädie Wikipedia Galeria MM im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaleria MM (Q16548812) in der Datenbank Wikidata.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Hostel Subtella, ul. Głogowska 58, 60-737 Poznań (Tram "Park Wilsona"). Empfehlenswertes Hostel im historischen Stadtteil Łazarz, 150 Meter vom Wilson-Park, 900 Meter vom Hauptbahnhof, 3 km von der Altstadt. Straßenbahn hält direkt vor der Tür (10 Minuten in die Innenstadt). Wohnliche Einrichtung, sauberes Gemeinschaftsbad, Gemeinschaftslounge mit Küchenecke und Kühlschrank zur Benutzung für Gäste. Sehr freundliches Personal. Preis: DZ ab 170 zł.

Mittel[Bearbeiten]

  • 2 Pensjonat Feniks, ul. Czeremchowa 26. Tel.: +48 61-832 60 75. Für polnische Verhältnisse teuer, aus deutscher Sicht vertretbarer Preis, befindet sich in einem Wohngebiet, 6 km südlich der Altstadt. Eine Bushaltestelle ist 350 m entfernt. PKW können in der Tiefgarage abgestellt werden (10 PLN pro Tag), größere Fahrzeuge im Außengelände. Preis: DZ ab 200 PLN. Typ ist Gruppenbezeichnung

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 1 Szpital przy ul. Grunwaldzkiej. Szpital przy ul. Grunwaldzkiej in der Enzyklopädie WikipediaSzpital przy ul. Grunwaldzkiej (Q9128228) in der Datenbank Wikidata.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Im Wielkopolski-Nationalpark
Schloss und Garten Rogalin
  • 38 Wielkopolski-Nationalpark (Wielkopolski Park Narodowy), bei Puszczykowo und Mosina (ca. 15 km südlich von Posen, an der DW 430; Regionalbahn bis Puszczykowo oder Puszczykówko). Wielkopolski-Nationalpark im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Wielkopolski-Nationalpark in der Enzyklopädie Wikipedia Wielkopolski-Nationalpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWielkopolski-Nationalpark (Q101635) in der Datenbank Wikidata. In der Eiszeit entstandene Seenlandschaft. Zahlreiche Findlinge, Tier- und Pflanzenarten.
  • 39 Schloss Rogalin (Pałac w Rogalinie), Rogalin, ul. Arciszewskiego 2 (23 km südlich von Posen, an der DW 431 Richtung Kórnik). Schloss Rogalin in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Rogalin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Rogalin (Q16587087) in der Datenbank Wikidata. Barock-klassizistisches Schloss der Magnatenfamilie Raczyński, erbaut 1770. Das Schloss ist heute eine Außenstelle des Posener Nationalmuseums, zu sehen sind 300 Gemälde aus der Sammlung der Raczyńskis. Zum Schloss gehört auch ein barocker Park. Preis: Nur Schlossbesichtigung oder Gemäldegalerie je 15 zł (ermäßigt 10 zł), Londoner Kabinett oder Wagenremise (Kutschen) je 5 zł (3 zł), Kombiticket für alles 35 zł (25 zł); für Schüler und Studenten bis 26 J. alles 1 zł; Eintritt zum Garten und Park frei.
  • Gniezno (Gnesen; 50 km nordöstlich, halbe Stunde mit der Bahn) – Sitz des Erzbischofs von Gniezno, der traditionell Primas Poloniae, d. h. der höchstrangige unter den Bischöfen Polens, ist. Sehenswerte Altstadt, vor allem die beeindruckende Erzkathedrale.
  • 40 Schloss Śmiełów (Pałac w Śmiełowie, Adam-Mickiewicz-Museum), Żerków, Śmiełów 1 (70 km südöstlich von Posen). Schloss Śmiełów in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Śmiełów im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Śmiełów (Q11815070) in der Datenbank Wikidata. Klassizistisches Schloss der Adelsfamilie Gorzeński, erbaut um 1797. Dazu gehört ein Landschaftspark im englischen Stil. Der polnische Nationaldichter Adam Mickiewicz hielt sich hier während einiger Wochen im Jahr 1831 auf. Ihm ist im Schloss ein Museum mit zahlreichen Erinnerungsstücken gewidmet.
  • Leszno (75 km südlich, 1 Std. mit der Bahn)
  • Piła (Schneidemühl; 95 km nördlich, 1:45 Std. mit der Bahn) – ehemaliger Regierungssitz der Grenzmark Posen-Westpreußen
  • Świebodzin (110 km östlich, 55 Minuten mit der Bahn)
  • Schloss Gołuchów bei Kalisz (105 km südöstlich von Posen)
  • Kalisz (125 km südöstlich) – eine der ältesten Städte Polens
  • Inowrocław (Hohensalza; 125 km nordöstlich, 1 Std. mit der Bahn) – Solekurort mit Kurpark

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

www.poznan.pl/ – Offizielle Webseite von Posen

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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