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Frankfurt (Oder)

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Die Friedenskirche (vor 1929 St. Nikolai)
Die Friedenskirche (vor 1929 St. Nikolai)
Frankfurt (Oder)
Bundesland Brandenburg
Einwohner
58.018 (2013)
Höhe
40 m
Tourist-Info Web http://www.frankfurt-oder.de
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Lage
Lagekarte von Brandenburg
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Frankfurt

Die über 750 Jahre alte Stadt Frankfurt (Oder), auch Frankfurt an der Oder oder Frankfurt/Oder geschrieben, ist die viertgrößte Stadt des Landes Brandenburg mit ca. 60.000 Einwohnern; sie ist Grenzstadt im östlichen Landesteil zum Nachbarland Polen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Frankfurt war einst Hanse- und Messestadt an der mittleren Oder, die unterhalb Stettins (polnisch: Szczecin) hinter dem Oderhaff der Ostsee zufließt. Die Stadt wurde bereits 1226 besiedelt und erhielt 1253 das Stadtrecht verliehen. Zu den berühmtesten Personen von Frankfurt (Oder) zählt der am 18. Oktober 1777 geborene Heinrich von Kleist. Die brandenburgische Landesuniversität Viadrina in Frankfurt wurde im Jahre 1506 eröffnet. An ihr studierten u.a. Ulrich von Hutten, C. Ph. E. Bach, die Gebrüder Humboldt, Michael Prätorius, Heinrich v. Kleist u. v. a. mehr.

Aufgrund der Kampfhandlungen der Roten Armee und den zurückweichenden deutschen Armeeverbänden um den 22. April 1945 wurde Frankfurt (Oder) sehr stark zerstört (fast 93%). Nach dem Potsdamer Abkommen wurde Frankfurt Grenzstadt und die einstige Dammvorstadt zur polnischen Nachbarstadt Słubice. Die Oder (polnisch: Odra) war auf langen Strecken zum Grenzfluss geworden. Seit 1990 wachsen die beiden Städte am Strom, die durch eine Stadtbrücke miteinander verbunden sind, in vielerlei Hinsicht wieder zusammen. In der ehemaligen Bezirksstadt der DDR setzte ab den 1950er Jahren eine rege Wohnungsbautätigkeit ein, so dass heute Nachkriegs- und Neubauten das Stadtbild bestimmen. Aber es gibt noch historische Gebäude und Viertel. Durch Eingemeindungen umliegender Orte ist das Stadtterritorium weiter ausgedehnt worden. So gehört heute etwa das ca. 12 km entfernte Naherholungsgebiet mit Freizeit- und Campingpark am Helenesee, der "kleinen Ostsee", zu Frankfurt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Frankfurt (Oder) hat keinen Flughafen. Der internationale Flughafen Berlin-Schönefeld ist nur ca. eine knappe Fahrstunde entfernt. Zur Zeit ist der Berliner Flughafen Tegel noch bedeutender als Schönefeld. Erwägenswert ist auch die Anreise über Posen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnanschluss befindet sich im Einzugsbereich des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).

  • Rzepin, 8 km entfernt, ist besser an den innerpolnischen Nah- und Fernverkehr angeschlossen als Slubice.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt ein regionales Busnetz, welches die umliegenden Landkreise einschließt. Das Busnetz gehört zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Der Busbahnhof befindet sich in der Innenstadt direkt gegenüber dem Bahnhof auf dem Bahnhofsvorplatz. Straßenbahnlinien kreuzen den Platz.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Frankfurt ist über die Bundesautobahn A 12 (E30) zu erreichen. Diese Autobahn kommt aus Richtung Berlin und führt (teilweise als Autobahn) weiter nach Posen und Warschau.

Es gibt zwei Abfahrten: Frankfurt/Oder West (Symbol: AS 16 und Frankfurt (Oder) Süd (Symbol: AS 17).

Außerdem führen folgende Bundesstraßen in die Stadt:

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Oder ist bei Frankfurt schiffbar. Es gibt aber keine Fährverbindung.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Auf dem Bahnhofsvorplatz befindet sich der Busbahnhof und auch die Frankfurter Straßenbahn der Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) (SVF) hat hier eine Haltestelle. 5 Straßenbahnlinien, 9 Buslinien und 2 Nachtlinien erschließen das Stadtgebiet und die nahe Umgebung. Seit dem 1. Februar 2007 steht ein interessanter Service zur Verfügung: Eine für den Nahverkehr entwickelte Auskunftsplattform für Handys wird für den Bereich der SVF angeboten. Abfahrtszeiten, Haltestellen- Informationen und Linienfahrpläne aller Frankfurter Straßenbahn- und Buslinien können kostenlos (0162-2622626) abgerufen werden.[1]. Seit Dezember 2012 besteht eine direkte Busverbindung (Linie 983) ins benachbarte polnische Słubice.

Linie Verlauf (Bahn) Linie Verlauf (Bus) Linie Verlauf (Bus)
1 Neuberesinchen ↔ Lebuser Vorstadt 980 Seefichten ↔ Rosengarten Bahnhof 985 Bahnhof ↔ Messering
2 Europa-Universität ↔ Messegelände 981 Kopernikusstr. ↔ Spitzkrug Nord ↔ Booßen Forstweg 986 Bahnhof ↔ Perleberger Str. ↔ Spitzkrug Nord
3 Markendorf Ort ↔ Europa-Universität 982 Bahnhof ↔ Markendorf Ort 987 Neuberesinchen ↔ Spitzkrug Nord
4 Markendorf Ort ↔ Stadion 983 Bahnhof ↔ Słubice, Plac Bohaterów 988 Schulkinder im Linienverkehr
5 Neuberesinchen ↔ Messegelände 984 Bahnhof ↔ Lossow Lindenstr. ↔ Helenesee N1/N2 Nachtlinien N1/N2 (Rundkurse)
Stand: 17. November 2013

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Über den Tourismusverein Frankfurt (Oder) werden Touren, Kulturreisen und Gruppenfahrten organisiert.

Kirchen[Bearbeiten]

Die Kirche St. Marien
Die berühmten Bleigläser der Marienkirche
  • Die St.-Marien-Kirche ist die ehemalige Hauptpfarrkirche Frankfurts. Ursprünglicher Bau im Stil der norddeutschen Backsteingotik aus dem Jahre 1253. 1945 im Rahmen der intensiven Kampfhandlungen sehr stark zerstört. Seit 1979 in Anfängen restauriert. Heute ist ein soziokulturelles Zentrum hier untergebracht. Das Gebäude wird für Veranstaltungen genutzt. Im Jahr 2002 gab Russland 111 mittelalterliche Bleiglasfensterfelder (1360 und 1370!) zurück, bisher die einzige geglückte Rückgabe sowjetischer Beutekunst. Die zurückgekehrten Glasmalereien bilden den bedeutendsten zusammenhängenden Bestand mittelalterlicher Glasmalereien im Land Brandenburg. Sie wurden kriegsbedingt 1941 gesichert und nach Potsdam geschafft, wo sie dann 1945 als Kriegsbeute nach Russland transportiert wurden. Die Rekonstruktion der Bleiglasfenster wurde 2007 vorläufig abgeschlossen. Weitere Fensterelemente werden demnächst aus Russland zurückgegeben. Der Förderverein St. Marienkirche
  • St.-Gertraud-Kirche - neogotische Backsteinkirche von 1874-1878, dreischiffige Basilika, zwei Glocken. Die geretteten Kunstschätze der 1945 völlig ausgebrannten St.-Marien-Kirche werden hier seit Kriegsende aufbewahrt. Eine besondere Kostbarkeit ist u.a. der geschnitzte und vergoldete mehrflügelige Marienaltar (Ende 15. Jh.).
  • Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters beherbergt heute die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“. Baubeginn der dreischiffigen Hallenkirche war um 1270. 1966 wurden Restaurierungsarbeiten und der Umbau zur Konzerthalle begonnen. Eine Sauer-Orgel mit 50 Registern sowie 3.890 Pfeifen wurde eingebaut. Die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ gehört heute zur Messe- und Veranstaltungs-GmbH. Sie ist Sitz des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt und der Singakademie Frankfurt (Oder).
  • Friedenskirche (ehemals St. Nikolai) - dreischiffige Hallenkirche, deren Bau ca. 1253 begonnen wurde. Sie ist die älteste Kirche der Stadt. 1891-1894 wurde mit dem Bau der beiden Doppeltürme begonnen. Sie wurde 1929 in „Friedenskirche“ umbenannt.
  • Kirche St. Georg von 1926, vier Glocken, Orgelneubau von 1990 durch die Firma Sauer, 27 Register. Vor der Kirche befindet sich die Skulptur des Drachentöters Georg.
  • Kirche Heilig Kreuz (Katholische Kirche) - dreijochiges Hallenlanghaus von 1897, Orgel von Wilhelm Sauer, 46 Register, vier Glocken.
  • Heilandskapelle - auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Gronenfelde wurde 1915/1916 von den damaligen 23.000 gefangenen Russen, Engländern, Franzosen und Italienern die Kapelle errichtet. Ihre Zweckbestimmung war die Nutzung als Andachtsraum, aber auch für Theateraufführungen und Lesungen. Sie ist ein Holzskelettbau in sibirischer Holzbauweise. Das Holz kam aus dem neutralen Schweden. Besonders die handgeschnitzten Kronleuchter mit ihren Drachenköpfen, der geschnitzte Altar und der gusseiserne Dampfkessel für die Innenraumbeheizung sind absolut sehenswert. Seit 2001 besteht ein Förderverein. Adresse: In der Heimkehrersiedlung 40/41, 15234 Frankfurt. Anfahrt aus dem Stadtzentrum: Kieler Straße-Am Klingetal-Klingetal- Platanenweg-Eichenweg.

weitere Bauwerke[Bearbeiten]

Das mittelalterliche Rathaus der ehem. Hansestadt
  • Das Rathaus, erbaut ab 1253, norddeutsche Backsteingotik, Prunkgiebel.
  • Das höchste Büro- und Geschäftsgebäude (25 Etagen) ist mit seinen 89 Metern der Oderturm. In der 24. Etage befindet sich das Restaurant Turm 24.

Denkmäler[Bearbeiten]

Das Heinrich-von-Kleist-Denkmal
  • Mahnmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges - befindet sich im Park „Der Anger“ südlich der Gertraudenkirche.
  • Friedensglocke - 1953 zum Abkommen über die Oder-Neiße-Friedensgrenze aufgestellt. Sie hängt in einem Glockenhaus (entworfen von Johannes Müller) in unmittelbarer Nähe zum Kleistmuseum. Die Inschrift lautet: „Friede und Freundschaft allen Völkern“.
  • Denkmal Heinrich von Kleists - befindet sich seit seiner Einweihung am 25. Oktober 1910 in der Grünanlage nördlich der Gertraudenkirche.
  • Stolpersteine - 113 Stolpersteine an 56 Verlegeorten

Museen[Bearbeiten]

1 Kleist-Museum (Wie stellt man Literatur aus?), Faberstraße 7. Tel.: (0)335-531155, Fax: (0)335-5004945, E-Mail: . Geöffnet: Di-So 11-17. Preis: 5 €, erm. 3 €.

2 Sportmuseum (Das Sportmuseum dokumentiert einen spannenden Abschnitt Frankfurter Sportgeschichte. Bilder, Trophäen und Erinnerungsstücke erzählen spannende Sternstunden des nationalen und internationalen Frankfurter Sports.), Slubicer Str. 7/8. Tel.: (0)335-6659663, Fax: (0)335-6659663, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 09:00 - 18:00 Uhr, Sa 12:00 - 16:00 Uhr. - Achtung, das "Sportmuseum" wurde 2016 geschlossen!

3 Museum junge Kunst (Gegenwartskunst in wechselnden Ausstellungen auch an anderen Orten, siehe Webseite), Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str. 11. Tel.: (0)335-40156010, Fax: (0)335-4015611, E-Mail: .

4 Museum Viadrina (kulturhistorisches Stadt-Museum für die Stadt und Region Frankfurt (Oder)), Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str. 11. Tel.: (0)335-40156-0, Fax: (0)335-40156-11, E-Mail: . Geöffnet: Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr.

5 Gedenk- und Dokumentationsstätte (Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft" 1930–1945 / 1945–1989), Collegienstraße 10. Tel.: (0)335-6802712, Fax: (0)335-40156-11. Geöffnet: Mo, Di, Do 09.30 bis 17.00 Uhr, Mi geschlossen, Fr. 09.00 bis 13.00 Uhr,Führungen mit Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Preis: kostenlos. .

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Von der Oderpromenade hat man einen weiten Blick über den Fluss.

Parks[Bearbeiten]

Das sowjetische Ehrenmal am Anger

Trotz vieler DDR-Bausünden, welche die fast völlig zerstörte (ehemals) Stadt zerschneiden, sind viele Grünanlagen erhalten oder neu geschaffen worden, so dass man durchaus von einer grünen Stadt reden kann.

  • Der Lennépark (die "Anlagen"), ein von Gartengestalter Johann Peter Lenné im 19. Jahrhundert entworfener Bürgerpark (ca. 1834-1845), verläuft parallel zur zentralen Karl-Marx-Straße ("Magistrale") und zieht mit seinem reichen Baumbestand Erholungssuchende an. Er war einer der ersten Bürgerparkanlagen Deutschlands.
  • Der "Kleistpark" wurde 1953 auf dem Gelände des alten Stadtfriedhofs geschaffen.
  • Ziegenwerder - Insel auf der Oder. Direkter Naherholungspunkt. Der Name stammt von den Ziegen der Fischer, die von der Insel ihr Futter erhielten. Im 19./20. Jh. gab es hier Badeanstalten. 2003 Umgestaltung zum Europagarten. Der Westteil ist zu einem Park mit Promenade, ausgedehnten Blumenrabatten, den der Oder symbolisch nachempfundenen „Hanselinien“, einem Heckentheater mit Gastronomie, einem Panoramakino sowie großem Abenteuerspielplatz gestaltet. Im Sommer findet hier der „Inselsommer“ statt. Zahlreichen Veranstaltungen (u.a. Aufführungen der OperOderSpree) statt. Von der Nordspitze der Insel hat man einen weiten Blick zum polnischen Słubice.
  • Lienaupark - auch von J. P. Lenné geschaffener Park, welcher nördlich direkt an den Lennépark angrenzt. Der Park erhielt seinen Namen vom Frankfurter Stadtrat und Weingroßhändler Martin Michael Lienau, dessen Gartenhaus bis 1945 hier stand. Zu DDR-Zeiten gab es im Lienaupark eine Freilichtbühne.
  • Gertraudpark - der zwischen Gertraudkirche und dem ehemaligen Hospital „St. Spiritus“ – heute „Haus der Künste“ - gelegene heutige Park war der ehemalige Friedhof der Gubener Vorstadt. Noch heute findet man dort die Grabmale des Dichters Ewald von Kleist und das Heinrich-von-Kleist-Denkmal.
  • Anger - der ehemalige Exerzierplatz des Frankfurter Leibregiments wurde 1923 zur Parkanlage umgestaltet. Hier befindet sich auch das Ehrenmal der gefallenen sowjetischen Soldaten.
  • Stadtwald - am westlichen Stadtrand angrenzender Stadtwald mit über 700 ha. Mischwald aus Eichen, Buchen, Winterlinden, Eschen, Ulmen. Beliebtes Erholungsgebiet und Pilzreservoir der Frankfurter.
  • Wildpark - am östlichen Rand des Stadtwaldes liegt der Wildpark Rosengarten. Im Jahr 2000 eingeweihter Wildpark mit Wildschweinen, Rehen, Hirschen, Mufflons, Bergziegen usw. Die Tiere bewegen sich zum Teil frei im Gelände.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Besuch des Kleist Forums Frankfurt, Platz der Einheit 1, Tel.: 0335-4010-120, Fax: 0335-4010-145, E-Mail, [2]. Das Programm besteht aus Theater, Musical oder Operette. Außerdem gibt es jährliche Festivals, wie die Kleist-Festtage.
  • Besuch der Konzerthalle "Carl Philipp Emanuel Bach", Lebuser Mauerstraße 4, [3].

Die Veranstaltungstätigkeit im Kleist Forum, in der Konzerthalle und auf dem Messegelände wird von der Frankfurter Messe und Veranstaltungs GmbH getragen.

  • Theater Frankfurt, Ziegelstraße 28a/b. Tel.: (0)335-64957, Fax: (0)335-6840012, E-Mail: . Preis: 6,50 €, Ermäßigt 3,50 €. - Theater im Schuppen e.V. - Ein unkonventionelles freies Theater, welches ein Spielrepertoire vom Klassiker wie Shakespeare, Molière hat, ebenso performativ erzählte Geschichten von Kleist und Poe oder Eigenproduktionen.
  • Konzerthalle, Lebuser Mauerstraße 4, 15230 Frankfurt (Oder). Tel.: (0)335-663880, Fax: (0)335-6638877, E-Mail: . - Die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ - Eine ehemalige Franziskanerkirche aus dem 13. Jahrhundert, welche heute als Konzerthalle fungiert. Spielstätte des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt, der Singakademie Frankfurt (Oder) e.V. und des Orchesters der Frankfurter Musikfreunde e.V. sowie Auftrittsort des Deutsch-polnischen Jugendorchesters und junger Talente der Musikschule Frankfurt (Oder). Direkt an der Oder gelegen.

Sport[Bearbeiten]

  • Sport in Frankfurt. -Die Sportstadt Frankfurt (Oder) ist eine Hochburg des Leistungs- und Breitensports und hat auch eine besondere Sportgeschichte. Durch das Bundesleistungszentrum, den Olympiastützpunkt, der Bundeswehrsportfördergruppe, der Sportschule, den 13 Landesleistungsstützpunkten sowie den 83 Sportvereinen mit rund 10.000 Mitgliedern hat Frankfurt (Oder) deutschlandweite Bekanntheit erlangt. Beispielsweise wurde die Oderstadt durch den Profiboxweltmeister und heutigen Ehrenbürger der Stadt, Henry Maske, und durch Axel Schulz weltbekannt. Die Frauen des Frankfurter Handball Club e.V. wurden 2004 Deutscher Meister.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • HEP − Einkaufszentrum, in Neuberesinchen
  • Oderturm in der Innenstadt
  • Lenné-Passagen in der Innenstadt
  • Spitzkrug-Multicenter im Norden
  • Südring-Center im Südosten

Küche[Bearbeiten]

  • Restaurant Kontor Frankfurt(Oder), Fischerstr.32,15230 Frankfurt(Oder). Tel.: (0)335-556220. Das Restaurant Kontor bietet Ambitionierte Küche aus regionalen Produkten. Es erwartet Sie beste Qualität und Service auf hohem Niveau umgeben von einem tollen Ambiente!
Der Büro-Oderturm
  • Bewirtung 1900, Leipziger Platz 1. Tel.: (0)335-538144. Preis: Günstig bis Normalpreis. - Urige und gemütliche Kneipe im Stil des angehenden 20. Jahrhunderts. Bodenständiges Essen. Sonntags Brunch!
  • Turm24, Logenstraße 8. Tel.: (0)335-504517. Preis: Normalpreis bis teuer. - Restaurant/Café/Bar in der 24. Etage des Oderturmes. Fantastische Aussicht! - Achtung, das Turmrestaurant ist seit Jahren geschlossen!
  • Rathauskeller
  • Café Diana am Rathaus
  • Brunnencafé - am Brunnenplatz beim Oderturm
  • Frankfurter Kartoffelhaus, Holzmarkt 7. Tel.: (0)335-530747, E-Mail: . Preis: Günstig bis Normalpreis. - Rustikales und gemütliches Restaurant mit guter Küche direkt an der Oder (Blick auf Slubice).
  • Griechisches Restaurant Olympia am Brunnenplatz

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Wer Geld sparen möchte, sollte in Erwägung ziehen, im benachbarten Słubice zu übernachten. Dort sind Hotels wesentlich günstiger als in Deutschland üblich, bei vergleichbarer Qualität. Der Fußweg zwischen den Innenstädten beträgt nur wenige Minuten.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel „Zur Alten Oder“ Frankfurt, Fischerstraße 32. Tel.: (0)335-55622-0, Fax: (0)335-55622-28, E-Mail: . Preis: Preise ab 52 € EZ. - Bebilderter Rundgang durch das familiär geführte Hotel am Europa-Radwanderweg. Die Innenstadt ist wenige Gehminuten entfernt. Die Oderpromenade ist direkt davor. Zugang auch zur Insel Ziegenwerder.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Die Mensa der Europa-Universität Viadrina direkt an der Oder
  • Europa-Universität Viadrina, Große Scharrnstraße 59. Tel.: (0)33601-5534-0. - Die Viadrina ist die östlichste Universitätsstadt Deutschlands mit über 5000 Studierenden aus über 75 Ländern. Mit dem Collegium Polonicum in der polnischen Schwesterstadt Słubice wird eine Bildungsbrücke zwischen Ost und West geschlagen. Fakultäten der Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Kulturwissenschaften. Eine Besonderheit ist die mehrsprachige (Deutsch/Polnisch/Englisch/Französisch) Ausrichtung der Bachelor- und Masterstudiengänge. Die beiden Mensen in Frankfurt (Oder) und Słubice (Mensa im Collegium Polonicum) stehen allen Studierenden gleichzeitig offen.

Forschung[Bearbeiten]

  • Institut für Halbleiterphysik (IHP)

Arbeiten[Bearbeiten]

  • Frankfurter Brauhaus GmbH
  • Klinikum Frankfurt (Oder), gehört zur Rhön-Klinikum AG
  • diverse größere Callcenter

Sicherheit[Bearbeiten]

Den Medienberichten, denen zufolge Frankfurt (Oder) aufgrund seiner Nähe zum polnischen Nachbarland unsicher sei, kann man nur entgegen halten: Frankfurt (Oder) ist so sicher und unsicher wie jede andere Großstadt.

  • Auf der Internetwache gibt es auch die virtuelle Polizeiwache des Landes Brandenburg.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Lutherstift, Heinrich-Hildebrand-Straße 22. Tel.: (0)335-5542-301, Fax: (0)335-5542-302, E-Mail: . - Evangelisches Krankenhauses Lutherstift Frankfurt (Oder) - Seelow
  • Klinikum, Müllroser Chaussee 7. Tel.: (0)335-548-0, Fax: (0)335-548-2003. - Das Klinikum Frankfurt (Oder) ist als Krankenhaus mit 889 Planbetten eines der größten Gesundheitshäuser des Landes Brandenburg.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Tourist Information Frankfurt (Oder), Karl-Marx-Str. 189 (Magistrale), Tel.: 0335-325216, Fax: 0335-22565, E-Mail.
  • Alles, was in und um Frankfurt (Oder) so los oder nicht los ist, steht in den Magazinen Sun Magazin und Freizeit. Auch in analoger Form erhältlich.
  • Die regionale Zeitung heißt hier Märkische Oderzeitung.
  • Die Vorwahl ist 0335.
  • Die Postleitzahlen sind 15201–15236.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Die Seelower Höhen - Hier fand die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden statt. 100.000 russische, polnische und deutsche Soldaten verloren hier ihr Leben. Im Gedenken daran wurde das überlebensgroße Denkmal eines sowjetischen Soldaten errichtet. Angeschlossen ist eine Gedenkstätte, die in bewegender und beeindruckender Weise mit Ton-, Bild- und Filmdokumenten das Geschehen beschreibt.
  • Güldendorf - Typisches Angerdorf mit einem schönen großen Dorfsee. Die erste Erwähnung Güldendorfes findet sich unter dem Ortsnamen Cessonowo 1230 in den Urkunden. Damit ist der älteste Ortsteil der Stadt gemeint, der erst am 29.10.1937 in Güldendorf umbenannt wurde.
  • Eisenhüttenstadt - Die als Wohnstadt des Eisenhüttenkombinates (heute Arcelor-Mittal) errichtete Stadt ist das größte Flächendenkmal Deutschlands. Sehenswert ist das Feuerwehrmuseum, das Museum der DDR-Gegenwartskultur und als technisches Denkmal die Zwillingsschachtschleuse.
  • Zisterzienserkloster Neuzelle - Das ehemalige Zisterzienserkloster Neuzelle mit seiner prachtvollen Barockkirche, dem Klostergarten und der Orangerie liegt fünf Autominuten entfernt von Eisenhüttenstadt. In der Klosteranlage oder der Kirche finden im Sommer häufig und regelmäßig Konzerte und Opernaufführungen statt. Besichtigung der Klosteranlage und der davor gelegenen Klosterbrauerei (Klosterbräu; kein Bier!) ganzjährig.
  • Naturpark Schlaubetal - Naturschutzgebiet mit ausgedehnten Waldgebieten und z. T. seltener Fauna und Flora. Ca. 15 km entfernt von Frankfurt (Oder).
  • Helenesee, Helene-See 2, 15236 Helene-See (Frankfurter Freizeit & Campingpark Helene-See AG). Tel.: (0)335-556660, Fax: (0)335-5566678, E-Mail: . - Richtung Eisenhüttenstadt liegt der sauberste See Brandenburgs, der Helenesee. Er hat eine Fläche von ca. 250 ha und bietet den größten Campingplatz Europas!

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Literatur / Film[Bearbeiten]

  • Die Kinder von Golzow - einmalige Film-Dokumentation. Die Kinder aus Golzow aus dem Oderbruch (Jahrgang 1953-1955) wurden seit 1961 bis heute im regelmäßigen Abstand gefilmt und stellen ein Stück Geschichte der DDR bzw. dann in den Übergang zur BRD dar (auch als DVD erhältlich; ASIN: B000F4M9XW).
  • Lebensläufe - Die Kinder von Golzow - Das Buch zur Dokumentation (ISBN 3894723572); auch unter [4] zu finden.
  • Halbe Treppe - Ein deutscher Film (2002) von Andreas Dresen

Weblinks[Bearbeiten]


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