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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Potsdam

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Schloss Sanssouci mit dem Marmorsaal. Davor die Weinbergterrassen und das Brunnenbecken mit der Großen Fontäne und Götterfiguren aus der römischen Mythologie.
Potsdam
BundeslandBrandenburg
Einwohner
167.505 (2015)
Höhe
35 m
Tourist-Info(0)331 2755 8899
http://www.potsdamtourismus.de/
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Lage
Lagekarte von Brandenburg
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Potsdam

Potsdam, die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg, grenzt mit seinen gut 161.000 Einwohnern unmittelbar an Berlin. Die weitläufigen Kulturlandschaften mit aufwändig und über mehrere Jahrhunderte angelegten Parks und Seen, Hügeln und Schlössern wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und -naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Friedrich der Große im Alter von 68 Jahren, 1712-1786

Die Stadt Potsdam entstand um 1300 aus einem von Wenden bewohnten Fischerdorf. Der "Große Kurfürst" Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688) ließ von 1660-1682 das Schloss bauen, den Lustgarten anlegen, zog durch das Edikt von Potsdam vom 8. November 1685 französische Flüchtlinge heran und erhob Potsdam zur Residenz. Sein Enkel König Friedrich Wilhelm I. erklärte Potsdam zur Garnisonsstadt, führte die barocken Stadterweiterungen (1733-1742) durch, ließ die Stadtmauer errichten, den Stadtkanal anlegen und das Holländische Viertel erbauen. Ihren Glanz verdankt die Havelresidenz seinem Nachfolger Friedrich dem Großen. Unter ihm entstanden vor der Stadt der Park und das Schloss Sanssouci und das Neue Palais. Im Stadtgebiet verlieh Friedrich dem Stadtschloss seine barocke Gestalt und machte aus Potsdam durch hunderte prächtige Um- und Neubauten ein barockes Gesamtkunstwerk. Friedrich Wilhelm IV. erweiterte und veränderte den Park Sanssouci unter Leitung von Peter Joseph Lenné und ließ dort Schloss Charlottenhof und das Orangerieschloss errichten.

Vom 14. auf den 15. April 1945 fand in der sogenannten "Nacht von Potsdam" ein Luftangriff der britischen Royal Air Force statt, der große Teile der Potsdamer Innenstadt zerstörte. Nach dem Krieg wurde Potsdam während der SED-Herrschaft hauptsächlich mit modernen Gebäuden wiederaufgebaut. Nach der Wende 1989 wurde versucht, das historische Stadtbild in der Potsdamer Innenstadt durch die Rekonstruierung barocker Gebäude und des Stadtkanals wieder aufleben zu lassen.

Internationale Beachtung erfuhr die Stadt als Tagungsort der "Potsdamer Konferenz" im Jahre 1945 im Schloss Cecilienhof, auf welcher die drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkriegs über die Zukunft Deutschlands entschieden.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Halle143 km
Leipzig139 km
Magdeburg120 km
Dessau99 km
Brandenburg an der Havel38 km
Berlin36 km

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem Auto ist so gut wie kein Problem. Potsdam liegt umgeben von den Autobahnen A 10 und A 115 mit den Anbindungen an A 9 oder A 2. Des Weiteren kann man sich an den Richtungswegweisern Berlins orientieren.

Folgende Bundesstraßen führen durch oder nach Potsdam:

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Potsdams nächstgelegener Flugplatz ist der nur 30 Kilometer entfernte Flughafen Berlin-Tegel (TXL), den man am besten über die Autobahnen A115 (AVUS), A100 (Stadtring) und A111, erreicht. Tegel ist der größte Flughafen Berlins und verfügt über ein entsprechendes Angebot an Flugverbindungen, allerdings soll er nach der Eröffnung des neuen Großflughafens BER geschlossen werden.

Der Berlin-Schönefeld (SXF) wird hauptsächlich von Charter- und Billigfluglinien bedient. EasyJet hat ihn vor wenigen Jahren bereits zu einem Luftdrehkreuz für seine Flugzeuge gemacht. Von Potsdam gelangt man zu dem 40 Kilometer entfernten Flughafen über die Autobahn A10 (Berliner Ring) oder bequem mit der Regionalbahn 22 der Deutschen Bahn.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Im Potsdamer Stadtgebiet gibt es acht Bahnhöfe, die wichtigsten davon sind 1 Potsdam Hauptbahnhof, 2 Babelsberg und 3 Potsdam-Rehbrücke. Die bedeutendste Rolle im Nahverkehr spielt der RegionalExpress 1 der Deutschen Bahn, der den Hauptbahnhof im Halbstundentakt mit Berlin, Brandenburg (Havel), Frankfurt (Oder), Fürstenwalde (Spree) und Werder (Havel) verbindet. Jede Stunde verkehren auch Züge von/ nach Magdeburg und Eisenhüttenstadt. Der RE 7 fährt über Rehbrücke nach Dessau, Belzig und (mit einem Umweg durch die Berliner Innenstadt) zum Flughafen Schönefeld. All diese Ziele (mit Ausnahme von Magdeburg) kann man beim Kauf des Brandenburg-Berlin-Tickets zum Preis von 29,- € mit bis zu 5 Personen bequem und kostengünstig ansteuern. Das Ticket gilt in beiden Bundesländern montags bis freitags ab 9 Uhr und am Wochenende ganztags bis 3 Uhr am Folgetag in allen Nahverkehrsmitteln. Nachtschwärmer zahlen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Folgetag nur 22,- €.

Mit den angegebenen Regionalzügen und auch mit der Berliner S-Bahn-Linie S1 (Umstieg in Berlin-Wannsee in die S7) gelangt man in wenigen Minuten in die Berliner Zentren Zoo, Friedrichstraße und Alexanderplatz und zum Hauptbahnhof Berlin, von wo aus eine breite Auswahl an Fern- und Regionalzügen nach ganz Deutschland und ins mitteleuropäische Ausland bereitsteht. Nur wenige ICs fahren Potsdam direkt an (z.B. aus Braunschweig).

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die 4 Weiße Flotte Potsdam GmbH führt verschiedene Ausflugsfahrten auf der Havel durch.

Mit dem Potsdamer Wassertaxi gelangt man von Sacrow an der Berliner Stadtgrenze havelabwärts und umgekehrt zu verschiedenen Anlegestellen in Potsdam.

Die Huckleberrys Floßstation Potsdam in der Schiffbauergasse ist ein idealer Startpunkt für einen Tagesausflug auf der Havel.

Im Yachthafen Potsdam am Templiner See kann man mit den Segel- und Motorbooten von Aufs-Wasser.com Bootsfahrten starten, aber auch Schnuppersegeln und Motorbootstunden nehmen.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Potsdam

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Potsdam ist mit Bussen und Bahnen gut versorgt, jedoch kann man sich im Tarifdschungel leicht verirren. Generell sind Berlin, Potsdam und Teile Brandenburgs Teil des VBB, des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Mit den meisten Fahrkarten kann man somit bedenkenlos in andere Transportmittel umsteigen. Dazu wurden verschiedene Zonen mit verschiedenen Preisen eingerichtet. Die Potsdamer Innenstadt liegt in Zone A (Tarif AB: 2,10 €, Tageskarte 4,20 €, Gruppentageskarte: 10,50 €), die äußeren Bezirke in Zone B, das Umland ohne Berlin in Zone C (Tarif ABC: 2,60 € / 5,80 € / 14,70 €).

Für Fahrten von und nach Berlin gilt die Berlin-Zoneneinteilung der BVG-Zone. Berlins Außenbezirke liegen in deren Zone B (Tarif BC: 3,10 €, Tageskarte 7,40 €) und die Berliner Innenstadt in Zone A (Tarif ABC: 3,40 €, Tageskarte: 7,70 €, Klein-Gruppentageskarte: 20,80 €). · Gruppentageskarten lohnen bei 3 - 5 Personen. · (Stand 1.1.2015)

Fahrkarten können direkt in Bussen und Bahnen an Automaten gezogen werden, welche jedoch leider keine wirkliche Hilfestellung bei der Wahl der richten Karte geben. Am besten informiert man sich am Potsdamer Hauptbahnhof über Details und genaue Fahrpreise, auf der Homepage des VBB oder des Potsdamer ÖPNV Betreibers Verkehrsbetrieb Potsdam.

Weitere Fahrpläne unter www.regiobus-pm.de

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Auf www.mobil-potsdam.de findet man aktuelle Infos zum Straßenverkehr wie Verkehrswebcams und Baustellen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Musikzimmer im Schloss Sanssouci

Die Schlösser von Potsdam, insbesondere Schloss Sanssouci mit Park und Nebengebäuden, Schloss und Park Babelsberg, der Neue Garten mit dem Marmorpalais und Schloss Cecilienhof, sind Teil des UNESCO-Welterbes

Schloss und Park Sanssouci[Bearbeiten]

Der Park Sanssouci zählt zu den schönsten Gärten Deutschlands und ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Er ist mit 290 ha Fläche und 70 km Wegelänge die größte Parkanlage von Potsdam und der Mark Brandenburg. Die Anlagen von Sanssouci, ursprünglich in französischem Geschmack, später von Lenné mit einem englischen Park (Charlottenhof) erweitert, haben reizende Prospekte und enthalten viele Marmorstatuen. Vor der Schlossterrasse befindet sich ein großes Bassin, aus welchem eine Fontäne bis zu 30 m Höhe emporsteigt.
Geöffnet: Der Park öffnet, sobald es hell wird und schließt mit Einbruch der Dunkelheit. · Der Eintritt ist frei.

  • 1 Schloss Sanssouci, Maulbeerallee. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Es wurde 1745 bis 1747 nach einer Skizze Friedrichs des Großen von G.W. von Knobelsdorff erbaut. Es steht auf dem Plateau der sogen. Terrasse von Sanssouci, einem 20 m hohen Hügel mit reizender Aussicht. Das Hauptgebäude, 97 m lang und 15 m tief, ist nur ein Stockwerk hoch und hat an den Flügeln eine kleine Rundung mit einer Nische, in der Mitte der nach dem Garten zugekehrten Front eine flachrunde Ausbiegung mit einer Kuppel, die von kolossalen Karyatiden getragen wird, und an der anderen, dem Ruinenberg zugekehrten Front, eine einen Halbkreis bildende Kolonnade von 88 korinthischen Säulen. Es werden Führungen und Besichtigungen mit Audioguide in mehreren Sprachen angeboten. Geöffnet: Apr bis Okt: Di − So 10–18 Uhr, Mo geschlossen, Nov bis Mrz: Di. − So., 10–17 Uhr, Mo geschlossen. Preis: 12 €, ermäßigt 8 €. / Gruppenpreis (max. 40) Erwachsene pauschal 350,- € / Gruppenpreis (max. 40) Schüler pauschal 245,- € · Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- € extra.
Neues Palais

Das prachtvolle 2 Neue Palais liegt am westlichen Ende des Gartens, 1763-69 erbaut, unter Friedrich dem Großen unmittelbar nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges. Es ist der triumphale Ausdruck der endgültigen Anbindung Schlesiens (die Perle aus der Krone der Habsburger) an Preußen. Kaiser Friedrich (III.) wurde im Neuen Palais geboren und ist dort nach nur 99 Tagen Regentschaft an Kehlkopfkrebs im Jahre 1888 ("Dreikaiserjahr") verstorben und daher wurde das Neue Palais kurzzeitig nach ihm "Friedrichskron " genannt. Am 31. Juli 1914 hat sein Sohn, Kaiser Wilhelm II., im Neuen Palais die Erklärung des Kriegszustandes des Deutschen Kaiserreiches unterschrieben - de facto der Beginn des Ersten Weltkrieges für Deutschland! Wie viele Orte in Potsdam "atmet" auch das Neue Palais quasi deutsche Geschichte und ist· Geöffnet: April bis Oktober: Do. − So. von 10-17 Uhr, Nov. bis März: Mi. − Mo. von 10-17 Uhr. · Eintritt mit Führung oder Audioguide: 8,- €, ermäßigt 6,- €, November bis März nur mit Führung: 8,- €, ermäßigt 5,- € / Gruppenpreis (max. 40) Erwachsene pauschal 200,- € / Gruppenpreis (max. 40) Schüler pauschal 140,- € · Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €

Das 3 Schloss Charlottenhof liegt südwestlich von Sanssouci. Es war Sommerresidenz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (1795-1861), der ab ab 1840 des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen war.

Chinesisches Haus

Weitere kleinere, aber interessante Baulichkeiten im Park sind das 4 Chinesische Haus, der 5 Freundschaftstempel mit der Statue der Markgräfin von Bayreuth, der Schwester Friedrichs d. Gr., das 6 Kaiser-Friedrich-Mausoleum mit Gräbern preußischer Herrscher, die 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Neptungrotte mit Muschel und andere mehr.

Orangerieschloss

Westlich vom Schloss steht die durch Anekdoten bekannte 8 Windmühle, die während der Kampfhandlungen 1945 abbrannte, aber ab 1989 wieder aufgebaut wurde (Fertigstellung + Wiedereröffnung zur 1000-Jahrfeier Potsdams 1993). Darauf folgen neue Anlagen, der Sizilianische und der Nordische Garten und das 298 m lange 9 Orangerieschloss, ein 1856 vollendeter Bau, dessen Mittelkörper ein reich gegliedertes Atrium mit Vestibulum bildet, auf dessen Dach sich zwei turmartig konstruierte Oberbauten erheben. In dem sehr reich dekorierten Saal dieses Hauptteils ist eine Raffaelgalerie aufgestellt, d.h. eine Sammlung sorgfältiger Kopien von 45 der berühmtesten Bilder des Meisters. Die langen Seitenbauten, mit 16 Marmorstatuen in Nischen geziert, sind bestimmt, die große Kollektion von Orangenbäumen zu überwintern, welche während des Sommers die Terrassen vor dem Schloss schmücken. Vor dem Säulenhof der Orangerie steht die Marmorstatue Friedrich Wilhelms IV. (von Bläser, 1873).

Neuer Garten mit Schloss Cecilienhof[Bearbeiten]

Schloss Cecilienhof

Das zweitbekannteste Schloss nach Sanssouci ist das 10, auf dem 1945 die Potsdamer Konferenz tagte. Dem Ereignis wurde eine Gedenkstätte gewidmet. Man kann auch die Gemächer des letzten deutschen bzw. preußischen Kronprinzenpaares, für welches das Schloss 1914 bis 1917 gebaut wurde, besichtigen. Das im englischen Landhausstil gehaltene Schloss liegt im Neuen Garten, zwischen Nauener Vorstadt und Jungfernsee. Öffnungszeiten: Es ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, von April bis Oktober bis 18 Uhr (Kassenschließzeit jeweils eine halbe Stunde vorher). Eintritt 6 € / ermäßigt 5 € | mit Audioguide oder Führung, Privaträume des Kronprinzenpaares: 4 € / ermäßigt 3 € | nur mit Führung, Kombiticket Cecilienhof / Marmorpalais, 8 € / ermäßigt 6 €, gültig von Mai bis Oktober. Fotoerlaubnis: 3 € Gültig für einen Tag in allen Schlössern Nur für private Nutzung. Nicht zur Veröffentlichung. Ohne Blitz, ohne Stativ.

Nauener Vorstadt[Bearbeiten]

Direkt angrenzend am Neuen Garten befindet sich auf halber Strecke zum Pfingstberg die Nauener Vorstadt. In der Leistikowstr. 1 befindet sich die 11 Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam. Das Gebäude wurde im August 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht besetzt und als Gefängnis der Spionageabwehr umgebaut. Heute soll es auf die bedrückende Realität gegenwärtiger Gewaltregimes hinweisen. Öffnungszeiten: Mai - Oktober jeweils Sa und So 11-17 h. Eintritt: frei.

Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg[Bearbeiten]

Westlich des Neuen Gartens liegt der 76 m hohe Pfingstberg. Man kann ihn zu Fuß vom Neuen Garten gut erreichen. Auf dem Pfingstberg steht das 12 Belvedere, ein Aussichtsschloss, das 1862/63 vollendet wurde. Initiator war Friedrich Wilhelm IV., der 1828 die architektonischen Anregungen von seiner Reise nach Rom mitbrachte. Der Bau konnte jedoch erst nach Friedrich Wilhelms Tod von seinem Bruder Wilhelm I. in verkleinerter Ausführung fertiggestellt werden. Bis vor dem Zweiten Weltkrieg war Belvedere ein beliebtes Ausflugsziel. Aufgrund der nahen Grenzlage wurde das Schloss in den 1950er Jahren allerdings gesperrt und verfiel. Erst nach der Wende von 1990 setzten Bemühungen ein, das Bauwerk zu erhalten. 2005 konnte die Sanierung des Bauwerks abgeschlossen werden. Von den Türmen des Belvedere hat man aus 103 m Höhe eine schöne Rundsicht. Über dem Grunewald ist bei guter Sicht die Silhouette der Stadt zu sehen. In den Sommermonaten finden vor der romantischen Kulisse des Belvedere vielfältige kulturelle Veranstaltungen statt. Öffnungszeiten: April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr / März und November nur Sa und So 10 bis 16 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene: 4,- €; Ermäßigt: 3,- €; Kinder (6-16 Jahre): 1,50 €; Kinder bis 6 Jahre: frei; Familienkarte: 9,- €; neu in 2015: Audioguide (Kinder und Erwachsene) 1,00 € Stand: 05-2015

Holländisches Viertel[Bearbeiten]

Das Holländische Viertel ist bekannt durch seine variantenreichen Dachformationen

Im Herzen Potsdams gelegenes 13 Stadtviertel, welches im 18. Jahrhundert unter Leitung des holländischen Baumeisters Johann Boumann erbaut wurde, um holländische Handwerker nach Potsdam zu locken. Es gilt als größtes zusammenstehendes Bauensemble und Kulturdenkmal holländischen Stils außerhalb der Niederlande in Europa.

Brandenburger Tor[Bearbeiten]

Brandenburger Tor in Potsdam

Am Luisenplatz in Potsdam steht das kleine 14 Brandenburger Tor, erbaut 1770 nach dem Siebenjährigen Krieg. Von hier zieht sich die Brandenburger Straße nach Osten bis zur Kirche Peter und Paul, in der näheren Umgebung des Tores findet man zahlreiche typische Altstadthäuser, es gibt Cafés und Restaurants, hier findet man auch eine Tourist-Information. Unter dem Luisenplatz befindet sich eine Tiefgarage, und auf der Nordseite des Platzes beginnen die Stadtrundfahrten der Busse.

Babelsberg und sein Villenviertel[Bearbeiten]

Babelsberg ist der größte Stadtteil von Potsdam und war bis 1938 eigenständige Stadt. Historisch interessant ist die Villenkolonie, die sich vom S-Bahnhof Griebnitzsee bis zum Schloss Babelsberg zieht, denn als 1945 die Präsidenten der Siegermächte, Truman, Stalin und Churchill in Potsdam tagten, residierten sie in drei der vielen Villen von Babelsberg. Die 15 Truman-Villa (beherbergt heute die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung) steht in der Karl-Marx-Str. 2, die Churchill-Villa (heutiger Besitzer ist Hasso Plattner, Vorstand und Gründer der SAP AG) steht in der Virchowstraße 23, Stalin-Villa in der Karl-Marx-Str. 27.

Auf dem Gelände der Filmstudios kann man im 1 Filmpark Babelsberg über 20 Attraktionen und 4 Shows anschauen (z. B. gibt es eine Stunt-Show) August-Bebel-Straße 26 - 53 14482 Potsdam, Tel.: 0331/ 72 12735
Öffnungszeiten 2012: 1. April bis 4. Nov. täglich 10.00 − 18.00 Uhr, im September montags geschlossen u. teilweise nur bis 17 Uhr geöffnet. · Eintritt: 21,- €, ermäßigt: 17,- €, Kinder: 14,- €, Familienkarte gültig für 2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern (4 -14 Jahre): 60,- €

Viele physikalische Experimente für Kinder zum Selbermachen kann man im Extavium (ehem. Exploratorium) Extavium entdecken. Am Kanal 57, 14467 Potsdam, Tel. 0331 60127959 Öffnungszeiten: Di-Fr 8.30-18 Uhr, Sa+So 10-18 Uhr (während der Schulferien Di-Fr erst ab 10 Uhr) Eintritt: 6,40 € / Kinder 4,80 € / Familienkarte für 2 Erwachsene und max. 3 Kinder 20 €

In der Wetzlarer Straße befindet sich die 16 Gläserne Fabrik des Süßwarenherstellers Katjes. Hier kann man von einer Empore die Produktionsprozesse bis hin zur Verpackung der Lakritze- und Fruchtgummierzeugnisse beobachten. Öffnungszeiten: Jan-Dez jeweils Mo-Fr 10:00-14:30 (Bonbonfabrik), Mo-Fr 10:00-18:00, Sa 10:00-16:00 (Werksverkauf), Eintritt: frei.

Schloss und Park Babelsberg[Bearbeiten]

Schloss Babelsberg im Babelsberger Park

Der Park Babelsberg bietet mit seinem 17 Schloss eine bauliche Besonderheit, das im Stil der englischen Gotik gehalten ist und 1835 bis 1849 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack erbaut wurde. Es liegt am Ufer des Tiefen Sees im gleichnamigen Park. Öffnungszeiten: · Das Schloss ist in der Regel vom 1. April bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr geöffnet (Kassenschließzeit 17.30 Uhr). · Preise mit Führung: 4,- € / ermäßigt 3,50 €; ohne Führung: 3,- € / ermäßigt 2,50 €.

Der Park Babelsberg ist ein 124 ha großer Landschaftspark auf dem Babelsberg am Ufer der Havel gegenüber der Stadt Potsdam.

Im Park Babelsberg steht zudem der 18 Flatowturm von 1853-56, ein Nachbau des Eschenheimer Torturms in Frankfurt am Main aus dem 15. Jahrhundert. Oben auf der Aussichtsplattform hat man eine sehr schöne Aussicht auf den Park Babelsberg und Potsdam. Im Turm befindet sich ein Museum der Stadt und des Turmes. · Öffnungszeiten: Mai bis Oktober Samstag, Sonntag und Feiertag, 10 – 18 Uhr, Besichtigung ohne Führung, letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließzeit. Preise ohne Führung: 2,- €, Kombiticket Babelsberg / Flatowturm: 4,- € / ermäßigt 3,- €

Fotoerlaubnis: 3,- €, Gültig für einen Tag in allen Schlössern, nur für private Nutzung. Nicht zur Veröffentlichung. Ohne Blitz, ohne Stativ.

Zwischen Schloss und Flatowturm steht Berlins 19 Gerichtslaube, die beim Bau des Roten Rathauses in Berlin-Mitte hier wieder aufgebaut wurde.

Jagdschloss Stern[Bearbeiten]

Im OT Babelsberg / Am Stern befindet sich das Jagdschloss Stern, welches von 1730–1732 unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. im Stile holländischer unverputzter Backsteinhäuser in seinem Jagdgebiet, der Parforceheide, erbaut wurde. Es war der einzige Schlossbau des Soldatenkönigs in Potsdam. Bei seinem Bau sammelte man bereits erste Erfahrungen für die spätere Errichtung des Holländischen Viertels.

Glienicker Brücke und Schloss Glienicke (Berlin)[Bearbeiten]

Die Glienicker Brücke verbindet Potsdam mit dem West-Berliner Stadtteil Wannsee

Die 20 Glienicker Brücke verbindet das Brandenburgische Potsdam mit dem Stadtstaat Berlin. Zu DDR-Zeiten war die Glienicker Brücke kein gewöhnlicher Grenzübergang. Hier wurden Spione und Agenten des Kalten Krieges ausgetauscht. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit wurde die Grenzübergangsstelle auf der Brücke an drei Tagen der Jahre 1962, 1985 und 1986 für spektakuläre Austauschaktionen internationaler Agenten aus Ost und West genutzt.

Wer mehr über Geschichte und Geschichten der Glienicker Brücke wissen will, kann dies im 21 Museum Villa Schöningen nachholen. Die Villa wurde von privater Hand (Matthias Döpfner, Vorstand der Axel Springer AG und einem Partner) zu einem Museum umgestaltet und zum 20. Jubiläum des Mauerfalls im Jahr 2009 eingeweiht. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr Eintritt: 9,- €, ermäßigt 7,- €, Kinder unter 18 J. frei.

Bereits auf der Berliner Seite befindet sich in unmittelbarer Näher zur Glienicker Brücke das 22 Schloss Glienicke. Es war das Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen. Öffnungszeiten Apr. − Okt.: Di - So 10 − 18 Uhr, Nov. − März nur mit Führung Sa. + So. 10 − 17 Uhr. Eintritt: 5,- €, ermäßigt: 4,- €.

Südlich zum Glienicker See liegt das Jagdschloss mit dem Jagdschlosspark. Der südöstlich angrenze Ortsteil Klein Glienicke gehört wiederum zu Potsdam.

Einsteinturm und Telegrafenberg[Bearbeiten]

Der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg

Der Telegrafenberg ist eine 94 Meter hohe Erhebung im Südwesten Potsdams, die zum Saarmunder Endmoränenbogen gehört. Auf dem Berg wurden im 19. Jahrhundert mehrere Observatorien errichtet, heute befindet sich dort der 23 Wissenschaftspark Albert Einstein. Eine Außenbesichtigung des Turmes ist jederzeit möglich und sehr empfehlenswert. Öffnungszeiten: Mo-So 08:00-19:00 Uhr. Eintritt:frei. Gäste müssen sich am Eingang kurz anmelden.

Der Einsteinturm ist zwischen 1919 und 1922 erbautes Observatorium im „Wissenschaftspark Albert Einstein“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam, ein für seine Entstehungszeit revolutionäres Bauwerk des Architekten Erich Mendelsohn. Es wurde nach dem Nobelpreisträger für Physik des Jahres 1921 benannt. Hier sollte die Gültigkeit von Einsteins Relativitätstheorie experimentell bestätigt werden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der Turm steht auf dem Gelände des Astrophysikalischen Instituts Potsdam. Führungen mit Vortrag werden nur nach Anmeldung beim Verein Urania Potsdam durchgeführt und ist auf wenige Besucher pro Führung begrenzt.

Der 24 Typ ist Gruppenbezeichnung Große Refraktor (bekannt durch das TV-Intro der ZDF Wissenschaftssendung mit Harald Lesch) steht ebenfalls auf dem Telegrafenberg. Der 1899 eingeweihte Potsdamer Refraktor ist das viertgrößte Linsenteleskop der Welt und ein bedeutender Zeuge der feinmechanisch-optischen Fertigung der frühen astrophysikalischen Forschung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Russische Kolonie Alexandrowka[Bearbeiten]

Haus in der Russischen Kolonie

Die 25 Russische Kolonie ist von der UNESCO im Jahr 1999 als Teil des Weltkulturerbes erklärt worden. Sie besteht aus mehreren Holzhäusern, die in den Jahren 1826 und 1827 auf Wunsch des preußischen Königs, Friedrich Wilhelm III., im russischen Stil erbaut wurden. Die Anlage diente als Heim für die russischen Sänger des ersten preußischen Garderegiments. Nördlich der Kolonie schließt sich der Kapellenberg an, auf dem eigens für die Kolonisten die von Friedrich von Schinkel entworfene Alexander-Newski-Gedächtniskirche errichtet wurde. Als Grundlage für den Kirchenbau diente eine Vorlage der nicht mehr existierenden Desjatin-Kirche in Kiew. Das Museum zeigt die Geschichte der Siedlung. Eine 45 min Führung wird angeboten. Öffnungszeiten: Winter Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, Montags geschlossen Sommer Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Eintritt: Regulär 4,50 €, ermäßigt: 3,50 € Führung 6,50 €, ermäßigt 4,50€

Alter Markt und Nikolaikirche[Bearbeiten]

Der 26 Alter Markt ist einst das Zentrum der Stadt. Neben der baulichen Dominante, der Nikolaikirche, liegen hier auch das Alte Rathaus, das Knobelsdorffhaus und das 2002 wiedererrichtete Fortunaportal des im Krieg zerstörten Stadtschlosses.

St. Nikolaikirche und links im Vordergrund das Fortunaportal, ein Kopiebau des Stadtschlossportals

Wichtigster Sakralbau ist die 27 St. Nikolaikirche am alten Markt. 1837 beginnen unter der Leitung des Baumeisters Friedrich Ludwig Persius beginnen die Arbeiten an der Kirche. Erst 1843 wird nach den ursprünglichen Plänen Schinkels die Tambourkuppel aufgesetzt. Die Einweihung der Kirche in ihrer endgültigen, das Stadtbild prägenden Architektur findet am 24. März 1850 statt. Schon die Ausmaße des Bauwerks zeigen, dass die Nikolaikirche aus bautechnischer Sicht ein bemerkenswertes Baudenkmal darstellt. Die Gesamthöhe bis zum Kreuz beträgt 77 m. Das Hauptgesims des quadratischen Unterbaues liegt in 27 m Höhe. Darauf erhebt sich der von 28 Säulen umstellte Tambour mit einer Höhe von 22,5 m. Die Kuppel selbst hat bei einem Durchmesser von 24 m eine Höhe von 13 m und trägt wiederum eine Laterne mit Kreuz, die 14,5 m hoch ist.

Auf der Südseite des Platzes, auf einem Grundstück zur Havel hin, ist in den Jahren 2014 bis 2016 das Palais Barberini wieder erbaut worden, eine Bürgervilla mit klassizistischer Fassade. Im 2. Weltkrieg zerstört, war hier lange Zeit eine Brachfläche und der Wiederaufbau lange Zeit umstritten. Im wiederentstandenen Palais ist nunmehr das

  • 28 Museum Barberini, Alter Markt (Humboldtstr. 5–6), 14467 Potsdam. untergebracht, das Sonderausstellungen, aktuell "Klassiker der Moderne" und Kunst aus der DDR-Zeit aus der Sammlung des Software-Unternehmers Hasso Plattner zeigt. Geöffnet: Mi bis Mo 11-19, Do bis 21, Di geschlossen. Preis: 14 Euro, ermässigt 10.

Das 29 Potsdamer Filmmuseum ist das älteste Filmmuseum Deutschlands und befindet sich im historischen Marstall des ehemaligen Stadtschlosses. Es bietet mit seiner ständigen Ausstellung "Babelsberg - Gesichter einer Filmstadt" einen Einblick in die Geschichte der legendären Babelsberger Filmstudios. Über 700 originale Filmrequisiten der Ufa-, DEFA- und heutigen Studios können wiederentdeckt werden. Zusätzlich gibt es attraktive Sonder- und Familienausstellungen zur weiten Welt des Films, Kino mit den Glanzstücken der internationalen Filmkunst und Stummfilme, begleitet an der Welte-Kinoorgel. Die Sammlungen zu den Babelsberger Filmstudios beherbergen über eine Million Fotos, Filmtechnik, Kostüme und Nachlässe bekannter Stars. Diese Schätze können nach Anmeldung besichtigt werden. Öffnungszeiten: Museum: täglich 10 - 18 Uhr, Kino: Mo- Do, So 18, 20 Uhr, Fr, Sa 18, 20, 22 Uhr, Kinderkino: Mi, Sa, So 16 Uhr, ab Januar 2010 (Museum) / Februar 2010 (Kino), montags geschlossen, Eintritt: Museum: 3,50 bis 6,00 € / erm.: 2,50 bis 4,00 €, zzgl. 1 € mit Führung, Familienkarte: 10 bis 12 €, Kino: 5 €/ 4 € erm., Mo - Kinotag: 3 €, Kinderkino: 2,50 €

Groß Glieniecker See, Sacrower See und Schloss Sacrow[Bearbeiten]

Im Nordosten der Potsdamer Innenstadt liegen an der Grenze zum Ortsteil Kladow des Berliner Bezirks Spandau der fast 2 km lange Groß Glieniecker See und der 2,8 km lange Sacrower See.

Der nördliche Groß Glienicker See ist fast völlig umbaut. Auf der Westseite gibt es auf dem ehemaligen Patrouillenweg der DDR-Grenztruppen einen durchgängigen Uferweg. Im Nordosten und Südosten befinden sind zwei Badestellen, ansonsten ist das Ost-Ufer nicht zugänglich. Die Ostseite wurde nach Kriegsende von Groß Glienicke abgetrennt und die Siedlung "Wochenend West" gehört seitdem zum Spandau.

Der Sacrower See liegt fast vollständig im Wald und kann ufernah umlaufen werden. Im Südosten liegt das kleine Dorf Sacrow das auf seiner anderen Seite an der Havel liegt. Im Süden des Ortes und Dorfes liegt das Schloss Sacrow mit seinem Schlosspark. In den Sommermonaten wird es gelegentlich als Ausstellungsort genutzt. Am Rand des Schlossparks Sacrow steht die Heilandskirche auf einer Landzunge direkt am Havelufer. Sie entstand 1844 im italienischen Stil mit freistehendem Campanile (Glockenturm).

Biosphäre Potsdam und Buga-Park[Bearbeiten]

Das Tropenhaus 30 Biosphäre Potsdam zeigt mehr als 20.000 Pflanzen aus 350 verschiedenen Arten. In der Halle gibt es ferner frei fliegende Vögel und Schmetterlinge. Georg-Hermann-Allee 89, 14469 Potsdam. Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9-18 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr); Sa, So und Feiertage: 10-19 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr). Eintritt: Normaltarif: 11,50 € ermäßigt: 9,80 € Kinder (5-13 Jahre): 7,80 €, Kleinkinder (3-4 Jahre): 4,50 €, Familienkarte (2 Erwachsene mit 3 Kindern): 33,50 €;

Der Volkspark Potsdam (auch Buga-Park genannt) ebenfalls im Norden Potsdams wurde im Rahmen der Bundesgartenschau im Jahr 2001 auf 65 ha erweitert und mit vielen Gartenbauattraktionen ausgebaut. So gibt es einen Kletterspielplatz und einen Disc-Golf-Parcours. 31 Haupteingang Georg-Hermann-Allee 101, 14469 Potsdam. Öffnungszeiten: täglich 5-23 Uhr ggf. veränderte Öffnungszeiten bei Sonderveranstaltungen. Eintritt: Der Buga-Park ist kostenpflichtig / Sommertarif vom 1. März − 30. November: 1,- € / ermäßigt: 50 Cent. Wintertarif vom 1. Dez. − 28. Febr. generell: 50 Cent.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Fußgängerzone Potsdam bietet in der historischen Innenstadt nette Cafés und Modeboutiquen. Das 1 Karstadt-Warenhaus verfügt über eine sehenswerte Buntglaskuppel. Brandenburger Straße 49-52, 14467 Potsdam.

  • 2 Stern-Center Potsdam, Nuthestraße, 14480 Potsdam. Tel.: +49 331 649520. Größtes und modernstes Einkaufszentrum der Stadt. Geöffnet: Mo - Do 10:00 - 20:00 Uhr, Freitag - 21:00 Uhr, Samstag 09:00 - 21:00 Uhr; real SB-Warenhaus Do - Sa bis 22:00 Uhr.
  • 3 Fischerhof, Große Fischerstr. 12, 14467 Potsdam. Tel.: +49 331 291848. Der Fischer ist täglich am Vormittag auf der Havel beim Fischen. Den frischen oder geräucherten Fisch kann man ab Mittag kaufen. Geöffnet: Di - Do 12:00 - 16:00, Fr 11:00 - 17:00, Sa 10:00 - 13:00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 SoupWorld, Lindenstraße 2, 14467 Potsdam-Innenstadt. Suppen, Eintöpfe, Currys, teilweise vegetarisch oder vegan. Glutenfreie Suppen ohne Zusatzstoffe aus aller Welt mit saisonalen, lokalen Produkten zubereitet. Geöffnet: Mo - Fr 11.30 - ca. 14.30 Uhr. Preis: 0,5 Liter Suppe ab 4 € mit Brot.
    • 2 SoupWorld Babelsberg, Garnstraße 23, 14482 Potsdam-Babelsberg. Geöffnet: Mo – Fr 11:30 – 14:30 Uhr.
    • 3 SoupWorld Am Stern, Patrizierweg 92, 14480 Potsdam. Geöffnet: Mo – Do 11:30 – 13:30 Uhr.
  • 4 11-line, Charlottenstraße 119, 14467 Potsdam. Tel.: +49 176 70241338. Facebook. Jeden letzten Montag im Monat Italienischkurs, Dienstag polyglotes Treffen, Mittwoch Tischtennis, Sonntag Brunch, regelmäßige Veranstaltungen und Ausstellungen. Geöffnet: täglich 11:00 - 1:00 Uhr. Preis: Pasta 5,90 €.

Mittel[Bearbeiten]

  • 5 Alexandrowka Haus1 Russisches Restaurant und Teestube, Russische Kolonie 1, Potsdam. Tel.: +49 331 200 6478. Russische Küche, auch nach Rezepten aus der Zarenzeit, Moosbeerensaft, Birkensaft, russisches und ukrainisches Bier, verschiedene Sorten moldawischen, georgischen und Krim-Weins. Geöffnet: Di bis So ab 11:30, im Jan.-Feb. bis 18:00, März-April bis 20:00, Mai-Okt. bis 22:00, Nov.-Dez. bis 21:00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 9 € - 14 €.
  • 6 GARAGE DU PONT, Berliner Straße 88, 14467 Potsdam. Tel.: +49 331 87093272. Historische Tankstelle an der Glienicker Brücke mit französischer Küche und Oldtimer-Museum, Führung auf Anfrage vor Ort. Geöffnet: Di- So 12.00 - 23.00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 10 € - 27 €.
  • 7 Gaststätte zur historischen Mühle Sanssouci, Zur Historischen Mühle 2, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 281 493. Torten und Kuchen, schöner Biergarten, idealer Endpunkt eines Besuchs des Parks Sanssouci. Gäste können auf P1 parken, bei Abgabe des Parktickets ist die erste Stunde frei und die zweite und dritte Stunde sind um die Hälfte reduziert. Geöffnet: täglich 8.00 - 23.00. Preis: Hauptgerichte 12 € - 20 €.
  • 8 Kleines Schlösschen, Park Babelsberg 9, Potsdam. Tel.: +49 331 705156. Schweizerische Küche, idyllisch gelegen direkt im Babelsberger Park. Geöffnet: November + Dezember Betriebsurlaub.
  • 9 Zum Fliegenden Holländer, Benkertstraße 5, 14467 Potsdam. Brandenburgische Küche, im Holländischen Viertel gelegen Geöffnet: Mo bis Sa 11:00 - 23:00, Sonn-, Feiertage 11:00 - 22:00 Uhr. Preis: Gerichte 10 € - 22 €.
  • 10 Die Tenne, Am Rehweg 22, 14476 Potsdam OT Neu Fahrland. Tel.: +49 33208 22491. Rustikal eingerichtetes Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche. Geöffnet: täglich von 11.30 - 22.00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 10 € - 16 €.
  • 11 Zum Sacrower See, Weinmeisterweg 1, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 503855. Die Spezialität sind Wildgerichte, regelmäßige Ritteressen, Biergarten. Geöffnet: 12.00 - 22.00 Uhr, November bis einschließlich März ist Montag Ruhetag. Preis: Hauptgerichte 10 € - 16 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Gehoben[Bearbeiten]

Braukessel im Forsthaus Templin

Brauereien[Bearbeiten]

  • 13 Gasthausbrauerei Meierei im Neuen Garten, Am Neuen Garten 10, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 7043211. In einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert werden Biere gebraut und bodenständige Küche serviert, mit Biergarten direkt am Jungfernsee. Geöffnet: April bis Oktober Di - Fr 12:00 - 22:00, Sa + So 11:00 - 22:00; November bis März Di - Sa 12:00 - 22:00, So 12:00 - 20:00 Uhr. Preis: Gerichte 6 € - 13 €.

Nachtleben[Bearbeiten]

Potsdams Nachtleben wird vom nahen Berlin etwas erdrückt. Es geht beschaulich zu. Dennoch gibt es einige gute Clubs und Kneipen. Für das mittlere Alter ist abends sicher das Holländerviertel um die Mittelstraße interessant. Gut tanzen kann man im Lindenpark, im Waschhaus oder etwas mehr in der City im Stilbruch

  • 2 Spielbank Potsdam, Schloßstraße 14, 14467 Potsdam. Die Landeshauptstadt Potsdam betreibt eine Spielbank mit klassischem 37-Felder-Roulette, Black Jack, Texas Hold'em Poker und Automatenspiel. Für Herren Sakko-Pflicht. Geöffnet: Automatenspiel: täglich von 11.00 Uhr bis 03.00 Uhr, Klassisches Spiel: täglich von 17:30 Uhr bis 03:00 Uhr. Preis: Eintritt 5 €.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 3 Potsdam-Pension, Karl-Liebknecht-Straße 92 (Babelsberg). Preis: Preise: EZ ab 30 €.
  • 4 Pension Scheffler, Grenzstraße 11 (Babelsberg). Tel.: +49 331 705284. Preis: Preise: ab 15 €..
  • 6 Jugendgästehaus „Siebenschläfer“ Potsdam, Lotte-Pulewka-Straße 43 (Zentrum-Ost (Nähe Bahnhof)). Tel.: +49 331 741125, Fax: (0331) 748 16 28. Preis: Preise: ab 17 €.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Potsdam besitzt drei Hochschulen, die Universität Potsdam, die Fachhochschule Potsdam und die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (kurz HFF).

Nahe dem Griebnitzsee ist das Hasso-Plattner-Institut für Softwaretechnik in Potsdam-Babelsberg angesiedelt.

Seit 2010 hat Potsdam eine Business School, die auf dem Pfingstberg zu Hause ist.

Gesundheit[Bearbeiten]

Der ambulante ärztliche Notdienst (Haus- und Fachärzte) ist am Mittwoch ab 13 Uhr bis Donnerstag 7 Uhr, am Wochenende von Samstag 8 Uhr bis Montag 7 Uhr, und an Feiertagen ab 20 Uhr des Vortages bis 7 Uhr des folgenden Morgens, unter der Telefon-Nr. 01805 58 22 23 100 (12 Cent/ Minute) für Potsdam-Nordbereich (Eiche, Golm, Grube, Töplitz, Leest, Nattwerder, Fahrland, Nedlitz, Neu Fahrland, Krampnitz, Kartzow, Groß Glienicke, Sacrow, Marquardt, Satzkorn, Uetz, Paaren sowie die Stadtbezirke der PLZ 14467, 14469, 14471) und 01805 58 22 23 110 (12 Cent/ Minute) für Babelsberg-Nuthetal (Bergholz-Rehbrücke, Nudow, Philippsthal, Saarmund, Fahlhorst, Tremsdorf sowie die Stadtbezirke der PLZ 14473,14478, 14480, 14482) zu erreichen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 1 Potsdam Tourismus Service, Brandenburger Straße 3 (keine Postadresse; Postanschrift: Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam). Tel.: +49 (0)331 275580, Fax: +49 (0)331-2755829, E-Mail: . Geöffnet: April bis Oktober: Mo-Fr 9.30 bis 18.00 Uhr, Sa, So, feiertags 9.30 bis 16.00 Uhr; November bis März: Mo-Fr 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa, So, feiertags 9.30 bis 14.00 Uhr.
Tourist-Information im Hauptbahnhof: geöffnet Mo-Fr 9.30-20.00 Uhr, Sa 9.00-20.oo Uhr, So, feiertags 9.00-16.00 Uhr

Stadtrundfahrten und Stadtführungen[Bearbeiten]

  • Panorama-b bietet Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge in den Sprachen Deutsch und Englisch in Potsdam an.
  • Clio Berlin bietet Stadt- und Parkrundgänge durch den Historiker Florian Müller-Klug in Potsdam und Potsdam-Sanssouci.
  • Potsdam-Rundgang Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten Potsdam sowie Führungen durch Schloss u. Park Sanssouci in deutsch, englisch und russisch.

Potsdamer Parkordnungen[Bearbeiten]

Seit Mitte 2007 wird die umfangreiche Stiftungsanlagenverordnung und damit die Parkordnung der Potsdamer Gärten rigoros durchgesetzt. Verboten sind das Betreten der Grünflächen und damit das Picknicken, Ballspielen, Sonnen, Grillen usw.). Hunde müssen an die Leine genommen werden. Bis auf wenige Ausnahmen ist das Fahrradfahren in den Gärten verboten. Achtung: In den Parks ist sogar das Mitführen (Schieben) eines Fahrrads 'nicht gestattet. Bei Nichtbeachtung drohen Verwarnungsgelder zwischen 5 und 35 € sowie Bußgelder bis zu 10.000 €. Die Parkordnungen und die Parkpläne mit den erlaubten Radstrecken können hier eingesehen werden.

Auch unwissenden Besuchern gegenüber verhielten sich die Parkwächter in der Vergangenheit teilweise wohl nicht gerade freundlich und kulant. Statt den unwissenden Besucher erst einmal freundlich über sein Fehlverhalten aufzuklären und ihm die Chance zum korrekten Verhalten zu geben, wurde gleich abkassiert (wie zum Beispiel in diesem Fall, in dem es sogar ein Sonderangebot von "nur" 10 € Strafe gab.).

Insbesondere im Park Babelsberg ist der Streit um die neue Parkordnung Mitte 2007 heftig entbrannt. Es gründete sich eine Bürgeriniative (hier ein Presseartikel zu den Streitpunkten). Es gab als Protest u. a. eine Fahrraddemonstration. Diese und andere Proteste zeigten Wirkung: Ende 2007 wurden einige wichtige Verbindungen wieder für das Radfahren frei gegeben. Die Parkordnungen allgemein bleiben in Potsdam aber ein umstrittenes Thema.

Dazu auch ein Artikel vom 17.12.2010 zur "Knips-Gebühr" für Preußen-Schlösser.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Berlin mit allen seinen Attraktionen ist von Potsdam aus schnell mit der S-Bahn und Regionalbahn sowie mit dem Fahrrad und den Auto als auch mit Bus zu erreichen. Aber auch das Umland von Potsdam ist reizvoll.
  • Caputh mit dem Einsteinhaus und dem Schloss Caputh grenzt unmittelbar an Potsdam an und ist mit dem Fahrrad und Bus zu erreichen.
  • Paretz – Schloss und Schlossgarten sind leicht erreichbar; die Sommerresidenz von Friedrich Wilhelm III. und seiner Gemahlin Luise sind seit 2001 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Tagesausflüge kann man ins Havelland (z. B. in die Insel- und Obststadt Werder (Havel) oder in das Zisterzienserkloster Lehnin) oder in den Fläming mit seinen Burgen machen. Beide Regionen sind mit dem Auto in weniger als einer Stunde zu erreichen.

Nachbargemeinden sind Stahnsdorf, Bergholz-Rehbrücke, Michendorf, Caputh, Werder, Ketzin, Wustermark, Dallgow-Döberitz und Berlin.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter-Michael Hahn: Geschichte Potsdams. Beck Verlag, 2003, ISBN 3406503519
  • Elke Fein (u.a.): Von Potsdam nach Workuta – Das NKGB/ MGB/ KGB-Gefängnis Potsdam-Neuer-Garten im Spiegel der Erinnerung deutscher und russischer Häftlinge. Potsdam 2002, ISBN 3-932-50219-1
  • Bernhard R. Kroener (Hrsg.): Potsdam – Staat, Armee, Residenz in der preußisch-deutschen Militärgeschichte, (im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Bernhard R. Kroener unter Mitarbeit von Heiger Ostertag), Propyläen, Frankfurt am Main/ Berlin 1993, ISBN 3-549-05328-2
  • Rogg, Matthias; Lang, Arnim (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 1. – Orte des 20. Jahrhunderts. be.bra-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-861-24589-2
  • Thomsen, Nele; Winkel, Carmen (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 2. – Eine Stadt und ihr Militär. be.bra-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-861-24590-6
  • Morgenstern, Daniela; Theilig, Stephan; Thomsen, Nele (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 3. – Gärten und Parklandschaften. be.bra-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86124-598-1
  • Morgenstern, Daniela; Theilig, Stephan; Kunow, Tobias: Potsdamer Ge(h)schichte 5. - Das friderizianische Potsdam. bebra-verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-86124-607-7
  • Bauch, Martin; Baumert, Agnes; Büloff, Tobias (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 6. - Gottes Häuser. be.bra-Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-8612460-8-2
  • Joachim Nölte: Potsdam. Der illustrierte Stadtführer. Edition Terra, Berlin/ Potsdam 2008, 6. Auflage, ISBN 978-3942917261
  • Claas Fischer: Potsdam. Begegnungen mit Bäumen. Edition Terra, Berlin/ Potsdam 2007, ISBN 978-3-9810147-9-2
  • Horst Drescher/Renate Kroll: Potsdam – Ansichten aus drei Jahrhunderten. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1981
  • Otto Zieler: Potsdam – ein Stadtbild des 18. Jahrhunderts. Verlag Weise & Co., Berlin 1913

Weblinks[Bearbeiten]

  • Potsdam Tourismus Service - Offizielles Portal des Potsdam Tourismus Service der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH als Dienstleister der Landeshauptstadt Potsdam
  • Seite der Stadt Potsdam mit dem offiziellen Touristischen Informationen
  • Besucherservice Potsdam Ansprechpartner für Potsdam-Besucher. Umfassende Fotosammlung von Potsdam und seinen Sehenswürdigkeiten ist hinterlegt. Programme für Stadtrundgänge, Stadtrundfahrten und Führungen durch die Schlösser und Gärten werden mit Dauer und Preisen in verschiedenen Sprachen angeboten. Onlineanfragen von Hotels sind möglich. Wahlweise lässt sich smartphonegerecht eine mobile Ansicht abrufen.
  • Infos, Sehenswürdigkeiten, Besichtigungen Informationen zu Sehenswürdigkeiten mit Fotos, Veranstaltungen und Führungen in Potsdam und Sanssouci
  • Potsdam und Sanssouci besichtigen Führungen und Rundgänge in Potsdam und Sanssouci in mehreren Sprachen
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