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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Potsdam

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Schloss Sanssouci mit dem Marmorsaal. Davor die Weinbergterrassen und das Brunnenbecken mit der Großen Fontäne und Götterfiguren aus der römischen Mythologie.
Potsdam
BundeslandBrandenburg
Einwohner
171.810 (2016)
Höhe
35 m
Tourist-Info(0)331 2755 8899
http://www.potsdamtourismus.de/
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Lage
Lagekarte von Brandenburg
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Potsdam

Potsdam, die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg, grenzt mit seinen gut 171.000 Einwohnern unmittelbar an Berlin. Die weitläufigen Kulturlandschaften mit aufwändig und über mehrere Jahrhunderte angelegten Parks und Seen, Hügeln und Schlössern wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und -naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund[Bearbeiten]

Friedrich der Große im Alter von 68 Jahren, 1712-1786

Unter der Bezeichnung „Poztupimi“ wird Potsdam im Jahr 993 erstmals urkundlich erwähnt. Die slawische Siedlung wurde im Rahmen einer Schenkung von Kaiser Otto III. an das Stift in Quedlinburg übertragen. 1157 erobert Albrecht der Bär die Siedlung und ordnet sie der neuen Mark Brandenburg zu. 1317 wird in dem Außenposten am Havelübergang eine Burg errichtet, 1347 erhält Potsdam das Stadtrecht. 1415 wurde die Mark Brandenburg an das Haus Hohenzollern als Lehen übertragen, was es bis zum Ende des Ersten Weltkriegs bleiben sollte.

1653 wurde Potsdam neben Berlin zur zweiten Residenzstadt Brandenburg-Preußens ernannt. Der "Große Kurfürst" Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688) ließ von 1660-1682 das Schloss bauen, den Lustgarten anlegen, zog durch das Edikt von Potsdam vom 8. November 1685 französische Flüchtlinge heran und erhob Potsdam zur Residenz. Sein Enkel König Friedrich Wilhelm I. erklärte Potsdam zur Garnisonsstadt, führte die barocken Stadterweiterungen (1733-1742) durch, ließ die Stadtmauer errichten, den Stadtkanal anlegen und das Holländische Viertel erbauen. Ihren Glanz verdankt die Havelresidenz seinem Nachfolger Friedrich dem Großen. Unter ihm entstanden vor der Stadt der Park und das Schloss Sanssouci und das Neue Palais. Im Stadtgebiet verlieh Friedrich dem Stadtschloss seine barocke Gestalt und machte aus Potsdam durch hunderte prächtige Um- und Neubauten ein barockes Gesamtkunstwerk. Friedrich Wilhelm IV. erweiterte und veränderte den Park Sanssouci unter Leitung von Peter Joseph Lenné und ließ dort Schloss Charlottenhof und das Orangerieschloss errichten.

Vom 14. auf den 15. April 1945 fand in der sogenannten "Nacht von Potsdam" ein Luftangriff der britischen Royal Air Force statt, der große Teile der Potsdamer Innenstadt zerstörte. Nach dem Krieg wurde Potsdam während der SED-Herrschaft hauptsächlich mit modernen Gebäuden wiederaufgebaut. Nach der Wende 1989 wurde versucht, das historische Stadtbild in der Potsdamer Innenstadt durch die Rekonstruierung barocker Gebäude und des Stadtkanals wieder aufleben zu lassen.

Internationale Beachtung erfuhr die Stadt als Tagungsort der "Potsdamer Konferenz" im Jahre 1945 im Schloss Cecilienhof, auf welcher die drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkriegs über die Zukunft Deutschlands entschieden.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Halle143 km
Leipzig139 km
Magdeburg120 km
Dessau99 km
Brandenburg an der Havel38 km
Berlin36 km

Auf der Straße[Bearbeiten]

Potsdam liegt umgeben von den Autobahnen A 10 und A 115 mit den Anbindungen an A 9 oder A 2. Des Weiteren kann man sich an den Richtungswegweisern Berlins orientieren.

Folgende Bundesstraßen führen durch oder nach Potsdam:

Aufgrund des umfänglichen Pendelverkehrs kann es wochentags während der Berufsverkehrszeiten zu erheblichen Stauungen im Stadtbereich kommen. Insbesondere auf den großen Zubringerstraßen, also der B1 (westlich über Werder (Havel) zur A10 bzw. östlich über Wannsee zur A115), der B2 (südlich über Michendorf zur A10 bzw. nördlich über Groß Glienicke nach Berlin-Spandau), der B273 (nordwestlich über Marquardt zur A10) sowie der L40 (südöstlich über Babelsberg zur A115) ist dann mit Wartezeiten und stockendem Verkehr zu rechnen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Potsdams nächstgelegener Flugplatz ist der nur 30 Kilometer entfernte Flughafen Berlin-Tegel (TXL). Tegel ist der größte Flughafen Berlins und verfügt über ein entsprechendes Angebot an Flugverbindungen. Ob und wann die eigentlich geplante Schließung (nach Fertigstellung des BER) erfolgt, ist aktuell nicht absehbar. Mit dem Auto erreicht man Tegel über die A115 (AVUS), A100 (Stadtring) und A111. Der Flughafen ist von Potsdam gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von den mit der S-Bahn direkt an Potsdam angebundenen Berliner Knotenpunkten Zoologischer Garten fahren die Buslinien X9 bzw. 109 sowie vom Berliner Hauptbahnhof oder dem Alexanderplatz die Linie TXL zum Flughafen Tegel. Auch an den Ringbahnstationen Beusselstraße und Jungfernheide ist jeweils ein Übergang zu einer der Buslinien bzw. an der Station Westkreuz zur S-Bahn nach Potsdam möglich.

Der Berlin-Schönefeld (SXF) wird hauptsächlich von Charter- und Billigfluglinien bedient. EasyJet hat ihn vor wenigen Jahren bereits zu einem Luftdrehkreuz für seine Flugzeuge gemacht. Von Potsdam gelangt man mit dem Auto zu dem 40 Kilometer entfernten Flughafen über die Autobahn A10 (Berliner Ring). Von Potsdam aus ist Schönefeld ohne Umsteigen mit der Bahnlinie RB21/22 bzw. vom nahen Bahnhof Berlin-Wannsee mit der Bahnlinie RE7 erreichbar.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Potsdam verfügt über insgesamt neun Bahnhöfe, so dass die Anreise mit der Bahn im Grundsatz gut möglich ist.

Allerdings hält seit 2005 kein ICE mehr in Potsdam, die einzige Fernbahn-Linie der Deutschen Bahn die in Potsdam noch verkehrt ist der Intercity 56 (IC56). Er verbindet Potsdam mit Leipzig bzw. mit Magdeburg, Bremen und Emden, hält in der Stadt allerdings nur Montag bis Samstag morgens um 6 Uhr bzw. abends um 18 Uhr. Eine Anreise mit Fernzugverbindungen erfordert daher fast zwingend einen Umstieg am Berliner Hauptbahnhof. Ein wichtiger Umsteigebahnhof im Regionalverkehr bei der Fahrt von und nach Potsdam ist zudem Berlin-Wannsee, wo sich mehrere S-Bahn- und Regionalbahnlinien kreuzen. Generell wird für die Fahrt vom Berliner Zentrum nach Potsdam ein Berlin ABC-Ticket des VBB benötigt, das aktuell 3,40 € kostet.

Ein wesentliches Rückgrat für die Anbindung an Berlin bildet die Berliner S-Bahn Linie S7. Diese führt von Potsdam über die Ost-West-Trasse durch Berlin bis nach Ahrensfelde. Durch die nahezu durchgehende 10-Minuten-Taktung, ist sie - trotz geringfügig längerer Fahrtzeit als die parallel verkehrenden Regionalzüge - oftmals die schnellste Verbindung zwischen Potsdam und Berlin. Innerhalb der Stadt hält die S7 in Griebnitzsee, in Babelsberg und endet dann am Potsdamer Hauptbahnhof. Die S7 verkehrt wochentags etwa zwischen 3 Uhr morgens und 1 Uhr nachts zwischen Potsdam und Berlin, am Wochenende nahezu durchgehend mit nur etwa einer Stunde Pause morgens um 3 Uhr.

Potsdam ist über insgesamt sechs Regionalbahnverbindungen an das Umland angeschlossen. Die sicher wichtigste und von Pendlern sehr stark genutzte Linie ist der Regionalexpress 1 (RE1), der Potsdam mit Brandenburg an der Havel und Magdeburg bzw. mit Berlin und Franfurt/Oder verbindet. Mit gleich vier Halten im Stadtgebiet (Griebnitzsee, Hauptbahnhof, Charlottenhof und Park Sanssouci) ist die Linie durchaus auch für die innerstädtische Fortbewegung geeignet. Der RE1 verkehrt wochentags im Stundentakt etwa zwischen 5 Uhr morgens und 22 Uhr abends.

Für eine Anreise bedeutsam sind weiterhin die Regionalbahnlinien RB21 und RB22 mit denen Potsdam ebenfalls an Berlin (mit Halt in Griebnitzsee) beziehungsweise an den Flughafen Schönefeld angebunden ist.

Die weiteren im Stadtgebiet haltenden Regionalbahnlinien RB20 und RB23 verbinden Potsdam mit dem nahen Michendorf bzw. mit Oranienburg und sind vor allem für Pendler bzw. Auflüge ins Umland interessant. Mit den Bahnhöfen Pirschheide, Golm und Marquardt werden zudem Halte bedient, die für die innerstädtische Fortbewegung genutzt werden können. Allenfalls für eine Anreise aus Mitteldeutschland ist der Regionalexpress 7 (RE7) interessant, der den Potsdamer Süden (Bahnhöfe Rehbrücke und Medienstadt Babelsberg) aus Dessau kommend mit Berlin verbindet.

Für die Anreise ist generell zu beachten, dass zu üblichen Pendlerverkehrszeiten die Züge sehr voll werden können. Das gilt insbesondere für den RE1, aber auch für die S7 und den RB21.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Eine Anreise nach Potsdam per Schiff ist grundsätzlich über die Havel möglich. Einen regelrechten Linienverkehr zwischen Berlin (Spree) und Potsdam (Havel) gibt es allerdings nicht. Sowohl vom Berliner Wannsee als auch von Spandau fahren jedoch in den warmen Monaten Ausflugsdampfer regelmäßig ins Potsdamer Zentrum.

Wer mit dem eigenen Boot anreist, findet mehrere kostenpflichtige Liegeplätze mit Übernachtungsmöglichkeit. Direkt an der Schiffbauergasse befindet sich die Marina am Tiefen See, auf der gegenüberliegenden Havelseite im Park Babelsberg hält der Potsdamer Seesportclub e.V. Gastliegeplätze bereit. Weiter havelabwärts befindet sich zunächst innenstadtnah der Yachthafen Neustädter Havelbucht sowie der Yachthafen Potsdam gegenüber der Halbinsel Hermannswerder gelegen. Zuletzt bietet das Bootscenter am Krampnitzsee, nahe des nördlichen Vororts Neu Fahrland etwas außerhalb gelegene Liegeplätze.

Tagesbesucher die mit dem eigenen Gefährt über das Wasser anreisen, finden öffentliche Sportbootliegestellen sehr zentral gelegen an der Alten Fahrt oder nahe der Glienicker Brücke in der mondänen Berliner Vorstadt. Diese dürfen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr kostenfrei genutzt werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Potsdam

Fußgängerverkehr[Bearbeiten]

Potsdam ist generell recht fußgängerfreundlich, praktisch alle Stadtgebiete können sicher zu Fuß erreicht und erkundet werden. In und um Potsdam gibt es zahlreiche (Stadt-)Wanderwege. Zudem kreuzen sich in Potsdam die Europäischen Fernwanderwege E10 und E11.

Vor allem die historische Innenstadt rund um die Brandenburger Straße und das Holländerviertel sollten zu Fuß erkundet werden. Viele Geschäfte laden zum Bummeln ein, rund um die Brandenburger Straße gibt es zudem den einen oder anderen ausgedehnten Hinterhof zu entdecken.

Die Havel und die vielen Seen bieten Raum für sehr schöne ausgedehnte Spaziergänge im Grünen. So kann man von der Langen Brücke (Startpunkt bei der Weißen Flotte) entlang der Havel fast ununterbrochen entlang des Wasser bis zum Bahnhof Pirschheide wandeln. Ebenfalls zu empfehlen ist die Halbinsel Hermannswerder, die zu einer beschaulichen Umrundung einlädt (am besten per Fähre vom Kiewitt zu erreichen).

Eine negative Ausnahme bildet leider der Griebnitzsee. Da sich dort ein gutes Dutzend Villenbewohner seit Jahren beharrlich gegen eine öffentliche Durchwegung ihrer nach der Wiedervereinigung zu Spottpreisen erworbenen Grundstücke wehrt, kann der See nur punktuell vom Villenviertel Babelsberg begangen werden.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Potsdam ist mit Bussen und Bahnen gut versorgt, jedoch kann man sich im Tarifdschungel leicht verirren. Generell sind Berlin, Potsdam und Teile Brandenburgs Teil des VBB, des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Mit den meisten Fahrkarten kann man somit bedenkenlos in andere Transportmittel umsteigen. Dazu wurden verschiedene Zonen mit verschiedenen Preisen eingerichtet. Es gilt allerdings zu beachten, dass Berlin und Potsdam bei den Tarifen jeweils ein eigenes, sich allerdings überlappendes 3-Zonen-Modell verfolgen.

Die Potsdamer Verkehrsbetriebe (ViP) unterteilt ihr Tarifgebiet in die Zonen A, B und C. Die Potsdamer Innenstadt liegt in Zone A, die äußeren Stadt-Bezirke in Zone B, das Brandenburger Umland (aber nicht Berlin!) in Zone C. Die Tarife betragen für das Einzelticket Potsdam AB 2,10 €, Potsdam ABC 2,60 €, für die Tageskarte Potsdam AB 4,20 €, Potsdam ABC 5,80 € bzw. die Kleingruppentageskarte Potsdam AB 10,50 €, Potsdam ABC 14,70 € (Stand: 1.1.2018).

Für Fahrten von und nach Berlin gilt die Berlin-Zoneneinteilung der BVG-Zone, wobei die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ebenfalls in A, B und C unterteilen. Der Bereich innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings ist Tarifbereich A, das restliche Berliner Stadtgebiet ist Tarifbereich B und das Brandenburger Umland (inklusive Potsdam!) ist Tarifgebiet C. Die Tarife betragen für das Einzelticket Berlin BC 3,10 €, Berlin ABC 3,40 €, für die Tageskarte Berlin BC 7,40 €, Berlin ABC 7,70 €, für das Kleingruppenticket Berlin BC 20,60 €, Berlin ABC 20,80 € (Stand 1.1.2018) .

In Potsdam können Fahrkarten direkt in den Bussen und Straßenbahnen an Automaten gezogen werden, welche jedoch leider keine wirkliche Hilfestellung bei der Wahl der richten Karte geben. Am besten informiert man sich am Potsdamer Hauptbahnhof über Details und genaue Fahrpreise, auf der Homepage des VBB oder des Potsdamer ÖPNV Betreibers Verkehrsbetrieb Potsdam. Bei Fahrten mit Bussen ins Brandenburger Umland kann direkt beim Fahrer bezahlt werden. Tickets für die S-Bahn bzw. die Regionalbahnen nach Berlin müssen am Bahnhof am Automaten oder Schalter gekauft werden, ein Erwerb im Zug ist nicht(!) möglich.

Weitere Fahrpläne unter www.regiobus-pm.de

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Auf www.mobil-potsdam.de findet man aktuelle Infos zum Straßenverkehr wie Verkehrswebcams und Baustellen. Insbesondere im Berufsverkehr sind aufgrund des hohen Pendleranteils Staus die Regel, weswegen für die Fortbewegung innerhalb der Stadt auf das Auto idealerweise ganz verzichtet werden sollte.

In und um die Stadt sind sechs Park&Ride-Parkplätze eingerichtet, bei denen bequem vom Auto in den ÖPNV umgestiegen werden kann. Diese befinden sich:

  • am Bahnhof Pirschheide, im Westen an der B1 nach Werder (Havel)
  • am Bahnhof Rehbrücke, im Süden am Halt des RE7
  • auf dem Johannes-Kepler-Platz, im bevölkerungreichen Vorort Am Stern im Südosten
  • am Bahnhof Griebnitzsee, an der S-Bahnstrecke im Osten
  • beim Park und Schloss Babelsberg in Babelsberg
  • am Buga-Park/Volkspark, im Norden an der B2 in Richtung Spandau

Das Zurückdrängen des Motorisierten Individualverkehrs ist erklärtes Ziel des Stadtentwicklungskonzepts Verkehr. Konsequenterweise wurde die Parkraumbewirtschaftung schrittweise ausgeweitet, so dass kostenfreie Parkplätze zumindest innenstadtnah praktisch nicht mehr zu finden sind. Die Parkraumbewirtschaftung erfolgt in drei Zonen, wobei in Zone 1 (Innenstadt rund um die Brandenburger Straße) 2,00 €, in Zone 2 (zentrumsnahe Stadtteile) 1,50 € und in Zone 3 (Innenstadtrand) 1,00 € pro Stunde zu entrichten sind. In den Zonen 1 und 2 ist sogenanntes Handy-Parken, also das Bezahlen der Parkgebühr per SMS, nahezu flächendeckend möglich.

Wer dennoch unbedingt in die Stadt mit dem eigenen Fahrzeug möchte, für den halten insgesamt 13 Parkhäusern etwa 2500 Stellplätze bereit. Nah an Zentrum und Sehenswürdigkeiten gelegen sind beispielsweise die Parkhäuser am Hauptbahnhof, die Tiefgarage der Wilhelm-Galerie, das Karstadt-Parkhaus auf dem Geländer Stadtverwaltung oder die Tiefgarage am Luisenplatz. Die Gebühren liegen je nach Parkhaus und Lage zwischen 1,50 € und 4,00 € pro Stunde.

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

In Potsdam gibt es nur eine einzige städtische Fährlinie (F1), die mit den regulären ÖPNV-Tickets genutzt werden kann. Sie verkehrt zwischen der Halbinsel Hermannswerder und dem Kiewitt in der Brandenburger Vorstadt und kann nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden.

Das Potsdamer Wassertaxi bietet ebenfalls fahrplanmäßigen Fährbetrieb für Fußgänger und Radfahrer. Das Wassertaxi verkehrt auf der Havel zwischen dem Park Sacrow im Norden und dem Strandbad Templin im Süden. Es steuert 13 Anleger, im wesentlichen nahe großer Hotels und touristischer Attraktionen, an und richtet sich auch preislich eher an Ausflugsgäste denn an Potsdamer. Die Tarife sind je nach Zahl der gefahrenen Stationen bzw. Tarifzonen (je 4 bzw. 5 Stationen bilden zusammen eine Zone) gestaffelt und beginnen bei 4,00 € für eine einzelne Station bzw. 6,00 €, 9,00 € oder 12,00 € für das Befahren von ein, zwei oder drei Zonen. Die erste Fahrt beginnt um 8:45 Uhr, die letzte Fahrt endet um 18:05 Uhr.

Daneben bietet die 1 Weiße Flotte Potsdam GmbH mit insgesamt acht eigenen Schiffen, vom Flagschiff Sanssouci mit 334 Plätzen bis zum Dampfschiff Gustav mit 55 Plätzen geführte Schiffsrundfahrten an. Der zentrale Anleger der Weissen Flotte befindet sich neben dem Hotel Mercure an der Langen Brücke. Die verschiedenen Fahrten bewegen sich im Dreieck Wannsee, Werder (Havel) und Sacrow-Paretzer-Kanal, in dessen Zentrum Potsdam liegt.

Zuletzt gibt es eine Vielzahl an Charter-Angeboten für Fahrten auf dem Wasser. Vom Salonschiff MS Marple, über stunden- oder tageweise mietbare Haus-, Segel- und Motorboote verschiedener Größe bis zum Stand-up-Paddeling und Tretbootverleih auf der Freundschaftsinsel.

Fahrradverkehr[Bearbeiten]

Seit den 2000er Jahren verfolgt die Stadt ein ambitioniertes Radverkehrskonzept (zuletzt 2017 fortgeschrieben), dass mittlerweile durch viele gut ausgebaute Radwege spürbar wird. Von einem lückenlosen Netz kann allerdings noch nicht gesprochen werden, so wechseln sich sehr gut ausgebaute Wege mit eher buckligen Streifen an. Für deutsche Verhältnisse bietet Potsdam aber insgesamt recht gute Bedingungen für den Radverkehr.

Eine negative Ausnahme hiervon bildet die historische Innenstadt (Barocke Stadterweiterung und Holländerviertel). Hier ist die Fortbewegung mit dem Rad sehr beschwerlich. Die sehr strenge Potsdamer Denkmalschutzbehörde verbietet dort leider die Nutzung moderner Straßenbelage. Auf dem historischen Kopfsteinpflaster kommt es, besonders bei Regen, regelmäßig zu Unfällen, Vorsicht ist geboten!

Auch in den Welterbe-Parks ist die Bewegung mit dem Rad nur eingeschränkt möglich. Aus Gründen des Denkmalschutzes ist der Radverkehr auf bestimmte Wege beschränkt. Eine Durchquerung ist (zu den Öffnungszeiten der Parks) dadurch zwar möglich, die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten allerdings nur eingeschränkt. Auf städtischen Grünflächen und entlang der Havelufer sind Touren mit dem Rad hingegen kein Problem.

Das Radwegenetz in die Umlandgemeinden ist insgesamt noch ausbaufähig. Die Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam drängt zwar auf die Einrichtung sogenannter Radschnellwegeverbindungen, deren Bau scheitert aber oft an einer auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichteten Verkehrspolitik der Umlandgemeinden. Wer allerdings ohnehin eine eher gemütliche Radtour ins Umland machen möchte, für den sind die vorhandene Wald- und Radwege ausreichend.

Mit nextbike ist in Potsdam ein europaweit tätiger Bike-Sharing-Anbieter vertreten, bei dem Fahrräder stunden- oder auch tageweise gemietet werden können. Die Fahrräder sind von solider Qualität, ausreichend für den Stadtverkehr, für längere Radtouren aber nur bedingt zu empfehlen. Über das Stadtgebiet verteilt gibt es 30 Leihstationen, die allerdings ganz überwiegend in der Innenstadt, in Babelsberg und an den Universitätsstandorten liegen. Die Miete beträgt 1 € pro 30 Minuten bzw. 9 € für den ganzen Tag. Für die Nutzung ist eine Anmeldung zwingend erforderlich, die Leihe erfolgt per Smartphone-App oder telefonisch. Achtung: nextbike ist zwar auch in Berlin vertreten, aber für die Rückgabe eines Potsdamer Fahrrads in Berlin oder umgekehrt fallen happige Zusatzgebühren an!

Daneben gibt es eine ganze Reihe klassischer Fahrradverleiher. Die dort angebotenen Räder sind von guter Qualität und auch für längere Touren geeignet. Die Preise beginnen bei etwa 10 € für den Tag gehen bis etwa 65 € für eine ganze Woche. Direkt am Hauptbahnhof sind mehrere große Verleiher zu finden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten Potsdams gehören zweifelsohne die Schlösser, Gärten und Bauten des UNESCO-Welterbes. Daneben bietet die Stadt eine Vielzahl weiterer historischer Sehenswürdigkeiten, Kultureinrichtungen und Naturlandschaften die einen Besuch lohnen. Zur besseren Übersicht sind die Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen nach Stadtteilen sortiert.

Park Sanssouci[Bearbeiten]

  • Luftbild vom Park Sanssouci
     1 Park Sanssouci (Sanssouci), Park Sanssouci, Zur Historischen Mühle, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9496-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Park Sanssouci in der Enzyklopädie Wikipedia Park Sanssouci im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Sanssouci (Q449256) in der Datenbank Wikidata. Der Park Sanssouci zählt zu den schönsten Gärten Deutschlands und ist Teil des UNESCO-Welterbes. Er ist mit 290 ha Fläche und 70 km Wegelänge die größte Parkanlage von Potsdam und der Mark Brandenburg. Die Anlagen von Sanssouci, ursprünglich in französischem Geschmack, später von Lenné mit einem englischen Park (Charlottenhof) erweitert, haben reizende Prospekte und enthalten viele Marmorstatuen. Vor der Schlossterrasse befindet sich ein großes Bassin, aus welchem eine Fontäne bis zu 30 m Höhe emporsteigt. Im Park selbst sind eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, die ebenfalls Teil des Welterbes sind. Geöffnet: Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Preis: freier Eintritt, Spende möglich.

Schloss Sanssouci[Bearbeiten]

  • Musikzimmer im Schloss Sanssouci
     2 Schloss Sanssouci (Sanssouci), Schloss Sanssouci, Maulbeerallee, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Schloss Sanssouci in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Sanssouci im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Sanssouci (Q151330) in der Datenbank Wikidata. Das Schloss Sanssouci wurde 1745 bis 1747 nach einer Skizze Friedrichs des Großen von G.W. von Knobelsdorff erbaut. Es steht auf dem Plateau der sogenannten Terrasse von Sanssouci, einem 20 m hohen Hügel mit reizender Aussicht. Das Hauptgebäude, 97 m lang und 15 m tief, ist nur ein Stockwerk hoch und hat an den Flügeln eine kleine Rundung mit einer Nische, in der Mitte der nach dem Garten zugekehrten Front eine flachrunde Ausbiegung mit einer Kuppel, die von kolossalen Karyatiden getragen wird, und an der anderen, dem Ruinenberg zugekehrten Front, eine einen Halbkreis bildende Kolonnade von 88 korinthischen Säulen. Es werden Führungen und Besichtigungen mit Audioguide in mehreren Sprachen angeboten. Geöffnet: Di-So 10-17 (Nov-Dez 2017), Di-So 10-16:30 (Jan-Mrz 2018), Di-So 10-17:30 (Apr-Okt 2018). Preis: regulär: 12,- €, ermäßigt: 8,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

Neues Palais[Bearbeiten]

  • Neues Palais
     3 Neues Palais, Neues Palais, Am Neuen Palais, 14469 Potsdam (kürzester Fußweg vom Bahnhof Sanssouci). Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Neues Palais in der Enzyklopädie Wikipedia Neues Palais im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeues Palais (Q677383) in der Datenbank Wikidata. Das prachtvolle Neue Palais liegt am westlichen Ende des Parks Sanssouci, 1763-69 erbaut, unter Friedrich dem Großen unmittelbar nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges. Es ist der triumphale Ausdruck der endgültigen Anbindung Schlesiens (die Perle aus der Krone der Habsburger) an Preußen. Kaiser Friedrich (III.) wurde im Neuen Palais geboren und ist dort nach nur 99 Tagen Regentschaft an Kehlkopfkrebs im Jahre 1888 ("Dreikaiserjahr") verstorben und daher wurde das Neue Palais kurzzeitig nach ihm "Friedrichskron " genannt. Am 31. Juli 1914 hat sein Sohn, Kaiser Wilhelm II., im Neuen Palais die Erklärung des Kriegszustandes des Deutschen Kaiserreiches unterschrieben - de facto der Beginn des Ersten Weltkrieges für Deutschland! Wie viele Orte in Potsdam "atmet" auch das Neue Palais quasi deutsche Geschichte. Geöffnet: Mi-Mo 10-17 Uhr (Nov-Dez 2017), Mi-Mo 10-16:30 (Jan-Mrz 2018), Mi-Mo 10-17:30 (Apr-Okt 2018). Preis: regulär: 8,- €, ermäßigt: 6,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

Schloss Charlottenhof[Bearbeiten]

  • Schloss Charlottenhof
     4 Schloss Charlottenhof, Schloss Charlottenhof, Geschwister-Scholl-Straße 34a, 14471 Potsdam (nächster Zugang über Bahnhof oder Tramhaltestelle Charlottenhof). Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Schloss Charlottenhof in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Charlottenhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Charlottenhof (Q674963) in der Datenbank Wikidata. Das Schloss Charlottenhof liegt südwestlich von Sanssouci. Es war Sommerresidenz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (1795-1861), der ab ab 1840 des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen war. Geöffnet: Di-So 10-17:30 (Mai-Okt 2018). Preis: regulär: 6,- €, ermäßigt: 5,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

Orangerieschloss[Bearbeiten]

  • Orangerieschloss
     5 Orangerieschloss, Orangerieschloss, An der Orangerie 3-5, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Orangerieschloss in der Enzyklopädie Wikipedia Orangerieschloss im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOrangerieschloss (Q677478) in der Datenbank Wikidata. Das 298 m lange Orangerieschloss ist ein 1856 vollendeter Bau, dessen Mittelkörper ein reich gegliedertes Atrium mit Vestibulum bildet, auf dessen Dach sich zwei turmartig konstruierte Oberbauten erheben. In dem sehr reich dekorierten Saal dieses Hauptteils ist eine Raffaelgalerie aufgestellt, das heißt eine Sammlung sorgfältiger Kopien von 45 der berühmtesten Bilder des Meisters. Die langen Seitenbauten, mit 16 Marmorstatuen in Nischen geziert, sind bestimmt, die große Kollektion von Orangenbäumen zu überwintern, welche während des Sommers die Terrassen vor dem Schloss schmücken. Vor dem Säulenhof der Orangerie steht die Marmorstatue Friedrich Wilhelms IV. (von Bläser, 1873). Geöffnet: Sa-So 10-17:30 (Apr 2018), Di-So 10-17:30 (Mrz-Okt 2018). Preis: regulär: 6,- €, ermäßigt: 5,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

Chinesisches Haus[Bearbeiten]

  • Chinesisches Haus
     6 Chinesisches Haus, Chinesisches Haus im Park Sanssouci, Am Grünen Gitter, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, E-Mail: . Chinesisches Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Chinesisches Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChinesisches Haus (Q644667) in der Datenbank Wikidata. Das Chinesische Haus, auch als Chinesisches Teehaus bekannt, ist ein Gartenpavillon im Park Sanssouci in Potsdam. Friedrich der Große ließ das Gebäude zur Ausschmückung seines Zier- und Nutzgartens etwa siebenhundert Meter südwestlich des Sommerschlosses Sanssouci errichten. Mit der Planung wurde der Baumeister Johann Gottfried Büring beauftragt, der nach Skizzen des Königs in den Jahren 1755 bis 1764 einen Pavillon im Zeitgeschmack der Chinoiserie schuf, eine Mischung von ornamentalen Stilelementen des Rokokos und Teilen ostasiatischer Bauformen. Geöffnet: Di-So 10-17:30 (Mai-Okt 2018). Preis: regulär: 4,- €, ermäßigt: 3,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

Historische Mühle[Bearbeiten]

  • 7 Historische Mühle von Sanssouci (Historische Windmühle). Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Historische Mühle von Sanssouci in der Enzyklopädie Wikipedia Historische Mühle von Sanssouci im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHistorische Mühle von Sanssouci (Q1620893) in der Datenbank Wikidata. Westlich vom Schloss steht die durch Anekdoten bekannte 9 Windmühle, die während der Kampfhandlungen 1945 abbrannte, aber ab 1989 wieder aufgebaut wurde (Fertigstellung + Wiedereröffnung zur 1000-Jahrfeier Potsdams 1993). Geöffnet: Sa-So 10-16 (Jan-Mrz 2018), Mo-So 10-18 (Apr-Okt 2018). Preis: regulär: 4,- €, Schüler/Studenten/Azubis: 3,- €, Kinder 6-14 Jahre 2,-. €, Kinder 0-5 Jahre Eintritt frei, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

weitere Sehenswürdigkeiten im Park Sanssouci[Bearbeiten]

Weitere kleinere, aber interessante Baulichkeiten im Park sind unter anderem der 8 Freundschaftstempel mit der Statue der Markgräfin von Bayreuth, der Schwester Friedrichs des Großen, das 9 Kaiser-Friedrich-Mausoleum mit Gräbern preußischer Herrscher und die 10 Neptungrotte mit Muschel und andere mehr.

Neuer Garten[Bearbeiten]

  • Der Neue Garten mit Blick auf den Heiliger See
     11 Neuer Garten Potsdam, Neuer Garten, Am Neuen Garten, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Neuer Garten Potsdam in der Enzyklopädie Wikipedia Neuer Garten Potsdam im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeuer Garten Potsdam (Q314807) in der Datenbank Wikidata. Der Neue Garten umfasst 102,5 Hektar und ist das drittgrößte Gartendenkmal in Potsdam. Er umschließt nahezu vollständig den Heiligen See und grenzt an den Jungfernsee. Friedrich Wilhelm II. ließ ab 1787 auf diesem Areal einen neuen Garten anlegen, der sich vom barocken Park Sanssouci abheben sollte. Im Neuen Garten befinden sich zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten die ebenfalls zum Welterbe gehören, allen voran das Schloss Cecilienhof. Im Gegensatz zu Sanssouci wird der Neue Garten von Potsdamern zur Naherholung genutzt. Neben einer Reihe von offiziellen und inoffiziellen Liegewiesen gibt es dort eine - zum Verdruß der Denkmalschützer - bei Potsdamern sehr beliebte (Nackt-)Badestelle, die bislang allen Verbotsversuche erfolgreich widerstanden hat. Geöffnet: ganzjährig 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. Preis: freier Eintritt, Spende möglich.

Schloss Cecilienhof[Bearbeiten]

  • Schloss Cecilienhof
     12 Cecilienhof, Schloss Cecilienhof, Im Neuen Garten 11, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Cecilienhof in der Enzyklopädie Wikipedia Cecilienhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCecilienhof (Q321783) in der Datenbank Wikidata. Das zweitbekannteste Schloss nach Sanssouci ist das Schloss Cecilienhof, auf dem 1945 die Potsdamer Konferenz tagte. Dem Ereignis wurde eine Gedenkstätte gewidmet. Man kann auch die Gemächer des letzten deutschen bzw. preußischen Kronprinzenpaares, für welches das Schloss 1914 bis 1917 gebaut wurde, besichtigen. Das Schloss ist im englischen Landhausstil gehalten. Geöffnet: Di-So 10-17 (Nov-Dez 2017), Di-So 10-16:30 (Jan-Mrz 2018), Di-So 10-17:30 (Apr-Okt 2018). Preis: Stätte der Potsdamer Konferenz regulär: 8,- €, ermäßigt: 6,- €, Privaträume des Kronprinzenpaares regulär: 6,- €, ermäßigt 5,- €, Kombiticket Cecilienhof & Marmorpalais regulär: 10,- €, ermäßigt: 7,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

Marmorpalais[Bearbeiten]

  • Marmorpalais
     13 Marmorpalais, Marmorpalais, Im Neuen Garten 10, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Marmorpalais in der Enzyklopädie Wikipedia Marmorpalais im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarmorpalais (Q573662) in der Datenbank Wikidata Marmorpalais auf Twitter. Dicht am Ufer des Heiligen Sees, liegt das von Friedrich Wilhelm II. in den Jahren 1787–1793 errichtete Marmorpalais. Die Architekten Carl von Gontard und ab 1790 der Erbauer des Brandenburger Tors in Berlin, Carl Gotthard Langhans, schufen ein Schlossgebäude im Stil des Frühklassizismus. Geöffnet: Sa-So 10-16 (Jan-Mrz 2018), Sa-So 10-17:30 (April), Di-So 10-17:30 (Mai-Okt 2018). Preis: regulär: 6,- €, ermäßigt: 5,- €, Kombiticket Cecilienhof & Marmorpalais regulär: 10,- €, ermäßigt: 7,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

weitere Sehenswürdigkeiten im Neuen Garten[Bearbeiten]

Muschelgrotte im Neuen Garten

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten im Neuen Garten zählt unter anderem die 14 Gotische Bibliothek, die König Friedrich Wilhelm II. als persönliche Bibliothek nutzte und am südliche des Heiliger See. Das Gebäude kann nicht betreten werden, das Untergeschoss ist aber durch die Fensterfronten einsehbar. Hinter Schloss Cecilienhof nahe am Jungfernsee liegt die sogenannte 15 Muschelgrotte. Sie wurde ebenfalls von Friedrich Wilhelm II. in Auftrag gegeben und diente als Aufenthaltsort für Teegesellschaften. Heute kümmert sich der Verein Förderkreis der Muschelgrotte im Neuen Garten um die Pflege und den Erhalt des Bauwerks, bei dem nach Voranmeldungen Besichtigungen vereinbart werden können (E-Mail: info@muschelgrotte.de).

Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg[Bearbeiten]

Westlich des Neuen Gartens liegt der 76 m hohe 16 Pfingstberg mit dem Schloss Belvedere. Man kann ihn zu Fuß gut vom Neuen Garten oder von der Alexandrowka aus erreichen. Während der DDR-Zeit war der Pfingstberg Sperrgebiet, im angrenzenden Villenviertel an den Ufern des Jungfernsees lebten Angehörige der Roten Armee. Für viele alteingesessene Potsdamer ist die Zugänglichkeit des Pfingstberg daher bis heute ein Symbol der neu gewonnenen Freiheiten. So ist die öffentliche Empörung zu verstehen, als Mathias Döpfner, Top-Manager im Axel Springer Verlag, die von ihm auf dem Pfingstberg erworbene 17 Villa Henckel per Zaun für die Öffentlichkeit absperrte. Erst nach längeren Verhandlungen mit der Stadtverwaltung konnte ein Kompromiss gefunden werden, der zumindest eine Teilzugänglichkeit des zur Villa gehörenden Parks vorsieht.

  • 18 Belvedere auf dem Pfingstberg, Belvedere Pfingstberg, Pfingstberg, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Belvedere auf dem Pfingstberg in der Enzyklopädie Wikipedia Belvedere auf dem Pfingstberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBelvedere auf dem Pfingstberg (Q454078) in der Datenbank Wikidata. Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist ein Aussichtsschloss, das 1862/63 vollendet wurde. Initiator war Friedrich Wilhelm IV., der 1828 die architektonischen Anregungen von seiner Reise nach Rom mitbrachte. Der Bau konnte jedoch erst nach Friedrich Wilhelms Tod von seinem Bruder Wilhelm I. in verkleinerter Ausführung fertiggestellt werden. Bis vor dem Zweiten Weltkrieg war Belvedere ein beliebtes Ausflugsziel. Aufgrund der nahen Grenzlage wurde das Schloss in den 1950er Jahren allerdings gesperrt und verfiel. Erst nach der Wende von 1990 setzten Bemühungen ein, das Bauwerk zu erhalten. 2005 konnte die Sanierung des Bauwerks abgeschlossen werden. Von den Türmen des Belvedere hat man aus 103 m Höhe eine schöne Rundsicht. Über dem Grunewald ist bei guter Sicht die Silhouette der Stadt zu sehen. In den Sommermonaten finden vor der romantischen Kulisse des Belvedere vielfältige kulturelle Veranstaltungen statt. Geöffnet: Sa-So 10-16 (Nov 2017), Sa-So 10-16 (Mrz 2018), täglich 10-18 (Apr-Okt 2018). Preis: regulär: 4,50 €, ermäßigt: 3,50 €, Kinder 6-16 Jahre: 2,- €, Kinder 0-5 Jahre: Eintritt frei, Familienkarte (2 Erwachsene + 3 Kinder bis 17 Jahre): 12,- €, Kombiticket Schloss Cecilienhof regulär: 10,- €, ermäßgt: 7,- €, Kombiticket Museum Alexandrowka regulär: 6,- €, ermäßigt 5,- €, Inhaber des Kombitickets Sanssouci+ erhalten den ermäßgten Preis. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

Russische Kolonie Alexandrowka[Bearbeiten]

Russisches Teehaus in der Kolonie Alexandrowka

Die 19 Russische Kolonie Alexandrowka besteht aus mehreren Holzhäusern mit umgebenden Wirtschaftsgärten, die in den Jahren 1826 und 1827 auf Wunsch des preußischen Königs, Friedrich Wilhelm III., im russischen Stil erbaut wurden. Die Anlage wurde in Gedenken an den verstorbenen russischen Zar Alexander I. errichtet und diente als Heim der russischen Sänger des ersten preußischen Garderegiments. Die weitläufigen Wirtschaftsgärten mit Obstplantagen um jedes Haus wurden von Peter Joseph Lenné entworfen und dienten sowohl zur Versorgung der Siedler als auch zur Bewerbung der neuen Landwirtschaftspolitik. Im Jahr 1999 nahm die UNESCO die Alexandrowka in das Welterbe auf, das heute im Eigentum der Stadtverwaltung ist. Die meisten der 13 Koloniehäuser sind heute ganz normal bewohnt. In der Hausnummer 2 befindet sich das Museum Alexandrowka, im Haus in der Mitte des Kreuzwegs (Nr. 1) befindet sich eine Gastronomie, das 1 Russische Teehaus. Etwas nördlich der Kolonie schließt sich der Kapellenberg an, auf dem eigens für die Kolonisten die von Friedrich von Schinkel entworfene 20 Alexander-Newski-Gedächtniskirche errichtet wurde. Als Grundlage für den Kirchenbau diente eine Vorlage der nicht mehr existierenden Desjatin-Kirche in Kiew. Man erreicht die Alexandrowka sehr gut mit den Tram-Linien 92 oder 96, Haltestelle Puschkinallee.

  • Museum Alexandrowka
     21 Museum Alexandrowka, Museum Alexandrowka, Russische Kolonie 2, 14469 Potsdam (etwa in der Mitte des nordwestlichen Kreuzweg durch die Kolonie). Tel.: +49 331 8170203, E-Mail: . Museum Alexandrowka in der Enzyklopädie WikipediaMuseum Alexandrowka (Q1749649) in der Datenbank Wikidata. Das Museum Alexandrowka wurde 2005 eröffnet und befindet sich in einem der historischen Siedlungshäuser. Das Gebäude aus dem 1826 wurde 2001 liebevoll restauriert. Das Museum zeigt in sechs Räumen eine Dauerausstellung zur Geschichte der Russischen Kolonie. Neben historischen Exponaten können zwei etwa 30minütige Filme angeschaut werden. Im nach historischen Vorbild wieder hergestellten Garten befindet sich ein kleines Café mit 40 Sitzplätzen. Preis: regulär: 3,50 €, ermäßigt: 3,- €, Kinder unter 14 Jahre in Begleitung der Eltern haben freien Eintritt; Gruppen werden um Voranmeldung gebeten.

Park Babelsberg[Bearbeiten]

  • Park Babelsberg
     22 Park Babelsberg, Park Babelsberg, Schlosspark Babelsberg, 14482 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Park Babelsberg in der Enzyklopädie Wikipedia Park Babelsberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Babelsberg (Q315105) in der Datenbank Wikidata. Angrenzend an den Tiefen See der Havel, liegt der 124 Hektar große Park Babelsberg. Er wurde im Auftrag des Prinzen Wilhelm, später Kaiser Wilhelm I. und seiner Gemahlin Augusta vom Gartenkünstler Peter Joseph Lenné und nach ihm Fürst Hermann von Pückler-Muskau gestaltet. Er ist geprägt durch eine hügelige Parklandschaft die zum See (bzw. eigentlich der seeartig verbreiterten Havel) abfällt. Im Park Babelsberg befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, die ebenfalls zum Welterbe gehören. Darüber hinaus ist der Park ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Babelsberger. Neben dem preisgünstigen und sehr sauberen Strandbad Babelsberg befinden sich mehrere "wilde" Liege- und Badeflächen, die sich trotz hartnäckiger Eindämmungsversuche durch die Parkwächter Sommer für Sommer halten. Geöffnet: ganzjährig von 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. Preis: freier Eintritt.

Schloss Babelsberg[Bearbeiten]

  • Schloss Babelsberg
     23 Schloss Babelsberg, Schloss Babelsberg, Park Babelsberg 10, 14482 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Schloss Babelsberg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Babelsberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Babelsberg (Q702477) in der Datenbank Wikidata. Das Schloss ist im Stil der englischen Gotik gehalten und wurde 1835 bis 1849 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack erbaut. Geöffnet: bis Oktober 2018 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, Öffnung nur bei Sonderveranstaltungen.

Flatowturm[Bearbeiten]

  • Flatowturm
     Flatowturm, Flatowturm im Park Babelsberg, Park Babelsberg 12, 14482 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Im Park Babelsberg steht zudem der 1853-56 errichtete Flatowturm, ein Nachbau des Eschenheimer Torturms in Frankfurt am Main aus dem 15. Jahrhundert. Oben auf der Aussichtsplattform hat man eine sehr schöne Aussicht auf den Park Babelsberg und Potsdam. Im Turm befindet sich ein Museum der Stadt und des Turmes. Geöffnet: Sa-So 10-17:30 (Mai-Okt 2018). Preis: regulär: 4,- €, ermäßigt: 3,- €, Sanssouci+ (alle Schlösser an einem Tag) regulär: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Fotoerlaubnis Tageskarte (gültig für alle Schlösser): 3,- €. Akzeptierte Kreditkarten: Master, Visa.

weitere Sehenswürdigkeiten im Park Babelsberg[Bearbeiten]

Zwischen Schloss und Flatowturm steht Berlins 24 Berliner Gerichtslaube, die beim Bau des Roten Rathauses in Berlin-Mitte hier wieder aufgebaut wurde. Im ehemaligen 25 Kleinen Schloss befindet sich heute ein Café.

Park und Schloss Sacrow[Bearbeiten]

Der 26 Park Sacrow ist der kleinste und und etwas verwunschen wirkende Welterbepark in Potsdam. Seine Lage am Nordufer des Jungfernsee macht ihn von Potsdam aus über Land umständlich zu erreichen, entsprechend zieht er mit Abstand die wenigsten Besucher an. Diese außerordentlich reizvolle Lage war auch der Grund, warum König Friedrich Wilhelm IV. Sacrow 1840 gleich nach seiner Thronbesteigung erwarb. Dem Gartenkünstler Peter Joseph Lenné erteilte er den Auftrag, das Areal landschaftlich zu gestalten. Der Park ist ganzjährig von 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Am einfachsten (und schönsten) ist der mit dem Potsdamer Wassertaxi zu erreichen.

Der König ließ 1844 nach Plänen von Ludwig Persius die weithin übers Wasser sichtbare 27 Heilandskirche auf der in den Jungfernsee ragenden Landspitze im italienischen Stil mit freistehendem Campanile (Glockenturm) errichten.

  • Schloss Sacrow
     28 Schloss Sacrow, Schloss Sacrow, Krampnitzer Straße 33, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Schloss Sacrow in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Sacrow im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Sacrow (Q320968) in der Datenbank Wikidata. Das Schloss Sacrow wurde wurde 1773 von dem schwedischen Generalleutnant Johann Ludwig von Hordt erbaut und in den später geschaffenen königlichen Garten Sacrow integriert. Das streng im Barockstil errichtete Gebäude weist als Besonderheit ein Gewächshaus am Südgiebel auf. Das Anwesen wechselte mwehrfach den Besitzer, unter anderem verbrachte der Dichter Friedrich de la Motte Fouqué hier einige Jugendjahre und wurde zu seiner Undine inspiriert. Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte hier wahrscheinlich Teile seines Streichquartetts in a-moll. Nach Errichtung der Heilandskirche wurde im Schloss zusätzlich die Amtswohnung des Pfarrers eingerichtet. Geöffnet: nur im Rahmen von Sonderausstellungen geöffnet.

Jagdschloss Stern[Bearbeiten]

  • 29 Jagdschloss Stern, Jagdschloss Stern, Jagdhausstraße 32, 14480 Potsdam (Tram 96 bis H Gaußstraße, von dort 5min Fußweg). Tel.: +49 331 9694-200, Fax: +49 331 9694-107, E-Mail: . Jagdschloss Stern in der Enzyklopädie Wikipedia Jagdschloss Stern im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJagdschloss Stern (Q1678380) in der Datenbank Wikidata. Das Jagdschloss Stern wurde von 1730 bis 1732 unter Friedrich Wilhelm I. im Stil eines schlichten holländischen Bürgerhauses errichtet. Es war zwar der einzige Schlossbau des Soldatenkönigs in Potsdam, diente aber als Vorbild für die spätere Errichtung des Holländerviertels. Das Gebäude ist nahezu vollständig im Original erhalten, inklusive Holztäfelung und Innenausstattung. Zum Schlossgelände gehören weitere Nebengebäude, wie Kastellanhaus oder der Pferdestall. Das nur für Jagdaufenthalte konzipierte Gebäude stand bei seiner Erbauung im Mittelpunkt eines weitläufigen Geländes, das seit 1726 mit der Anlage eines sternförmigen Schneisensystems für Parforcejagden erschlossen wurde. Heute steht es am Rand des bevölkerungsreichsten und von DDR-Plattenbauarchitektur beherrschten Stadtteils Am Stern, die A115 verläuft nur wenige Meter hinter dem Welterbe. Geöffnet: nur im Rahmen von Sonderveranstaltungen geöffnet.

Das Alte Potsdam[Bearbeiten]

Altstadt[Bearbeiten]

Der 30 Alter Markt ist einst das Zentrum der Stadt. Neben der baulichen Dominante, der Nikolaikirche, liegen hier auch das Alte Rathaus, das Knobelsdorffhaus und das 2002 wiedererrichtete Fortunaportal des im Krieg zerstörten Stadtschlosses.

St. Nikolaikirche und links im Vordergrund das Fortunaportal, ein Kopiebau des Stadtschlossportals

Wichtigster Sakralbau ist die 31 St. Nikolaikirche am alten Markt. 1837 beginnen unter der Leitung des Baumeisters Friedrich Ludwig Persius beginnen die Arbeiten an der Kirche. Erst 1843 wird nach den ursprünglichen Plänen Schinkels die Tambourkuppel aufgesetzt. Die Einweihung der Kirche in ihrer endgültigen, das Stadtbild prägenden Architektur findet am 24. März 1850 statt. Schon die Ausmaße des Bauwerks zeigen, dass die Nikolaikirche aus bautechnischer Sicht ein bemerkenswertes Baudenkmal darstellt. Die Gesamthöhe bis zum Kreuz beträgt 77 m. Das Hauptgesims des quadratischen Unterbaues liegt in 27 m Höhe. Darauf erhebt sich der von 28 Säulen umstellte Tambour mit einer Höhe von 22,5 m. Die Kuppel selbst hat bei einem Durchmesser von 24 m eine Höhe von 13 m und trägt wiederum eine Laterne mit Kreuz, die 14,5 m hoch ist.

Auf der Südseite des Platzes, auf einem Grundstück zur Havel hin, ist in den Jahren 2014 bis 2016 das Palais Barberini wieder erbaut worden, eine Bürgervilla mit klassizistischer Fassade. Im 2. Weltkrieg zerstört, war hier lange Zeit eine Brachfläche und der Wiederaufbau lange Zeit umstritten. Im wiederentstandenen Palais ist nunmehr das

  • 32 Museum Barberini, Alter Markt (Humboldtstr. 5–6), 14467 Potsdam. untergebracht, das Sonderausstellungen, aktuell "Klassiker der Moderne" und Kunst aus der DDR-Zeit aus der Sammlung des Software-Unternehmers Hasso Plattner zeigt. Geöffnet: Mi bis Mo 11-19, Do bis 21, Di geschlossen. Preis: 14 Euro, ermässigt 10.

Das 33 Potsdamer Filmmuseum ist das älteste Filmmuseum Deutschlands und befindet sich im historischen Marstall des ehemaligen Stadtschlosses. Es bietet mit seiner ständigen Ausstellung "Babelsberg - Gesichter einer Filmstadt" einen Einblick in die Geschichte der legendären Babelsberger Filmstudios. Über 700 originale Filmrequisiten der Ufa-, DEFA- und heutigen Studios können wiederentdeckt werden. Zusätzlich gibt es attraktive Sonder- und Familienausstellungen zur weiten Welt des Films, Kino mit den Glanzstücken der internationalen Filmkunst und Stummfilme, begleitet an der Welte-Kinoorgel. Die Sammlungen zu den Babelsberger Filmstudios beherbergen über eine Million Fotos, Filmtechnik, Kostüme und Nachlässe bekannter Stars. Diese Schätze können nach Anmeldung besichtigt werden. Öffnungszeiten: Museum: täglich 10 - 18 Uhr, Kino: Mo- Do, So 18, 20 Uhr, Fr, Sa 18, 20, 22 Uhr, Kinderkino: Mi, Sa, So 16 Uhr, ab Januar 2010 (Museum) / Februar 2010 (Kino), montags geschlossen, Eintritt: Museum: 3,50 bis 6,00 € / erm.: 2,50 bis 4,00 €, zzgl. 1 € mit Führung, Familienkarte: 10 bis 12 €, Kino: 5 €/ 4 € erm., Mo - Kinotag: 3 €, Kinderkino: 2,50 €

Ebenfalls fußläufig vom Alten Maerkt erreichbar ist das Extavium. Dort können Kinder viele physikalische Experimente selbst ausprobieren (ehem. Exploratorium) Extavium. Am Kanal 57, 14467 Potsdam, Tel. 0331 60127959 Öffnungszeiten: Di-Fr 8.30-18 Uhr, Sa+So 10-18 Uhr (während der Schulferien Di-Fr erst ab 10 Uhr) Eintritt: 6,40 € / Kinder 4,80 € / Familienkarte für 2 Erwachsene und max. 3 Kinder 20 €

Barocke Stadterweiterung[Bearbeiten]

Brandenburger Tor in Potsdam

Am Luisenplatz in Potsdam steht das kleine 34 Brandenburger Tor, erbaut 1770 nach dem Siebenjährigen Krieg. Von hier zieht sich die Brandenburger Straße nach Osten bis zur Kirche Peter und Paul, in der näheren Umgebung des Tores findet man zahlreiche typische Altstadthäuser, es gibt Cafés und Restaurants, hier findet man auch eine Tourist-Information. Unter dem Luisenplatz befindet sich eine Tiefgarage, und auf der Nordseite des Platzes beginnen die Stadtrundfahrten der Busse.

Holländisches Viertel[Bearbeiten]

Das Holländische Viertel ist bekannt durch seine variantenreichen Dachformationen

Im Herzen Potsdams liegt das 35 Holländische Viertel, welches im 18. Jahrhundert unter Leitung des holländischen Baumeisters Johann Boumann erbaut wurde, um holländische Handwerker nach Potsdam zu locken. Es gilt als größtes zusammenstehendes Bauensemble und Kulturdenkmal holländischen Stils außerhalb der Niederlande in Europa.

Nauener Vorstadt[Bearbeiten]

Direkt angrenzend am Neuen Garten befindet sich auf halber Strecke zum Pfingstberg die Nauener Vorstadt. In der Leistikowstr. 1 befindet sich die 36 Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam. Das Gebäude wurde im August 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht besetzt und als Gefängnis der Spionageabwehr umgebaut. Heute soll es auf die bedrückende Realität gegenwärtiger Gewaltregimes hinweisen. Öffnungszeiten: Mai - Oktober jeweils Sa und So 11-17 h. Eintritt: frei.

Babelsberg[Bearbeiten]

Babelsberg ist der größte Stadtteil von Potsdam und wurde erst 1939 eingemeindet. Der Stadtteil verfügt über mehrere historische Kerne und ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Neuendorf, Nowawes und des Villenviertels Neu-Babelsberg.

Bereits 1907 hatten sich Nowawes und Neuendorf zur Gemeinde Nowawes vereinigt, die 1924 zur Stadt wurde. 1938 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Villenviertel Neu-Babelsberg, zunächst unter Beibehaltung des slawischen Namens Nowawes. Nur kurz darauf erfolgte 1939 schließlich die Eingemeindung nach Potsdam und Eindeutschung des Namens durch Umbenennung in Babelsberg. Der ursprüngliche Name Nowawes findet sich heute allerdings wieder häufiger, beispielsweise als Straßenname und Tram-Haltestelle ("Alt Nowawes"), als Bezeichnung einer Kneipe oder des 2006 gegründeten Fußballvereins Concordia Nowawes. Seine Verwendung wird heute vielfach als Ausweis für Weltoffenheit, Toleranz und Diversität gesehen, der damit für das Babelsberger Lebensgefühl steht.

Das Zentrum von Babelsberg bildet die Kreuzung Rudolf-Breitscheid-Straße/Karl-Liebknecht-Straße, an dem auch das historische Rathaus Babelsberg liegt, das heute als Kultur- und Nachbarschaftszentrum dient. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch der S-Bahnhof Babelsberg, die Tram und mehrere Buslinien halten vorm alten Rathaus. Gut zu erreichen, ist das Rathaus der ideale Ausgangspunkt für Spaziergänge in Richtung Neuendorfer Anger, Weberviertel und Babelsberger Park.

Neuendorfer Anger[Bearbeiten]

Südlich des Lutherplatzes ist bis heute der Neuendorfer Anger mit der Alten Neuendorfer Kirche, als Kern des historischen Örtchens Neuendorf gut zu erkennen. Der Ort wurde 1375 erstmals erwähnt und ist damit die älteste Siedlung im Stadtteil. Die Einwohnerschaft lag allerdings bis ins 19. Jahrhunderte stets nur bei einigen Dutzend bis knapp über hundert Personen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Neuendorf zusammen mit dem benachbarten Nowawes ein rasantes Wachstum, dass schließlich nach einigen Wirrungen und Lokalfehden zur widerwilligen Eingemeindung in den erst 150 Jahre alte Nachbarort führte.

  • 37 Neuendorfer Kirche, Neuendorfer Anger 1, 14482 Potsdam. Tel.: +49 176 40438823, E-Mail: . Neuendorfer Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeuendorfer Kirche (Q41959834) in der Datenbank Wikidata. Die Neuendorfer Kirche wurde 1853 nach Entwürfen von Hofbaurat Ludwig Ferdinand Hesse vom Schinkel-Schüler Christian Heinrich Ziller und August Stüler fertiggestellt. Die Kirche ersetze eine ältere Fachwerkkirche, die nach Vollendung des Neubaus abgerissen wurde. Heute ist die Kirche entwidmet, es werden dort allerdings noch Trauungen vorgenommen und gelegentlich finden Konzerte in dem eigenwilligen Bau statt. Geöffnet: Di/Sa 16-17 Uhr. Preis: kostenfrei. Typ ist Gruppenbezeichnung

Nowawes und Weberviertel[Bearbeiten]

Nördlich der heutigen Rudolf-Breitscheid-Straße liegt das sogenannte Weberviertel. Zwischen 1751 und 1767 entstand dort die Colonie Nowawes (aus dem tschechischen Nová Ves, zu deutsch Neues Dorf), in der evangelische Weberfamilien aus Böhmen angesiedelt wurden. Neben der Hilfe für verfolgte Glaubensgenossen diente die Maßnahme ebenso des gezielten Aufbaus der preußischen Industrie, indem wertvolle Fachkräfte angezogen wurden. So wurden zugleich Maulbeerbäume gepflanzt, die für die Seidenspinnerei gebraucht wurden. Von den seinerzeit errichteten sogenannten Weberhäuschen sind heute noch etwa zwei Drittel vorhanden und stehen als Gesamtensemble unter Denkmalschutz. Der Weberplatz mit der Friedrichskirche im Herzen des alten Nowawes bietet sich als Ausgangspunkt für Streifzüge durch das Viertel an.

Medienstadt Babelsberg[Bearbeiten]

Im Zuge der Industrialisierung erlebte Nowawes ein starkes Bevölkerungswachstum. Neben einer modernen Textilindustrie siedelte sich dort unter anderem die Lokomotivfabrik Orenstein&Koppel an. Mit dem Aufkommen moderner Medien kam zunächst die Schallplatten-Firma "Electrola" hinzu. Im Jahr 1917 siedelte sich die UFA in Babelsberg an, das in der Folge zum Zentrum der entstehenden deutschen Filmindustrie wurde. Während der deutschen Teilung produzierte die DEFA in den Studios Babelsberg. Aufgrund der günstigen Produktions- und Förderbedingungen wurde die Filmstadt Babelsberg auch für Produktionen aus Hollywood in den letzten Jahren immer beliebter.

Auf dem historischen Gelände der Filmstudios entstand nach der Wende der 1 Filmpark Babelsberg mit über 20 Attraktionen und 4 Shows (z. B. gibt es eine Stunt-Show) August-Bebel-Straße 26 - 53 14482 Potsdam, Tel.: 0331/ 72 12735
Öffnungszeiten 2012: 1. April bis 4. Nov. täglich 10.00 − 18.00 Uhr, im September montags geschlossen u. teilweise nur bis 17 Uhr geöffnet. · Eintritt: 21,- €, ermäßigt: 17,- €, Kinder: 14,- €, Familienkarte gültig für 2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern (4 -14 Jahre): 60,- €

Gleich neben der Bahnstation Medienstadt Babelsberg (an der die Regionalbahnen zwischen Berlin und Potsdam-Rehbrücke halten) liegt die "Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf". Sie ist die älteste Filmhochschule Deutschlands und die einzige mit Universitätsrang (seit 2014).

Einige Meter weiter an der Wetzlarer Straße befindet sich die 38 Gläserne Fabrik des Süßwarenherstellers Katjes. Hier kann man von einer Empore die Produktionsprozesse bis hin zur Verpackung der Lakritze- und Fruchtgummierzeugnisse beobachten. Öffnungszeiten: Jan-Dez jeweils Mo-Fr 10:00-14:30 (Bonbonfabrik), Mo-Fr 10:00-18:00, Sa 10:00-16:00 (Werksverkauf), Eintritt: frei.

Villenviertel[Bearbeiten]

Nördlich der S-Bahnlinie zwischen Bahnhof Griebnitzsee und Schloss Babelsberg, nicht weit entfernt von der Filmstadt, entstand in den 1920er Jahren das Villenviertel Neu-Babelsberg. Dort ließen sich viele Produzenten und Stars des frühen deutschen Films nieder, denen Babelsberg bis heute den Ruf als mondäner Ort der Reichen und Schönen verdankt. Als 1945 die Präsidenten der Siegermächte, Truman, Stalin und Churchill in Potsdam tagten, residierten sie in drei der vielen Villen von Babelsberg. Die 39 Truman-Villa (beherbergt heute die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung) steht in der Karl-Marx-Str. 2, die Churchill-Villa (heutiger Besitzer ist Hasso Plattner, Vorstand und Gründer der SAP AG) steht in der Virchowstraße 23, die Stalin-Villa in der Karl-Marx-Str. 27.

Groß Glieniecker See[Bearbeiten]

Im Nordosten der Potsdamer Innenstadt liegen an der Grenze zum Ortsteil Kladow des Berliner Bezirks Spandau der fast 2 km lange Groß Glieniecker See und der 2,8 km lange Sacrower See.

Der nördliche Groß Glienicker See ist fast völlig umbaut. Auf der Westseite gibt es auf dem ehemaligen Patrouillenweg der DDR-Grenztruppen einen durchgängigen Uferweg. Im Nordosten und Südosten befinden sind zwei Badestellen, ansonsten ist das Ost-Ufer nicht zugänglich. Die Ostseite wurde nach Kriegsende von Groß Glienicke abgetrennt und die Siedlung "Wochenend West" gehört seitdem zum Spandau.

Glienicker Brücke und Schloss Glienicke (Berlin)[Bearbeiten]

Die Glienicker Brücke verbindet Potsdam mit dem West-Berliner Stadtteil Wannsee

Die 40 Glienicker Brücke verbindet das Brandenburgische Potsdam mit dem Stadtstaat Berlin. Zu DDR-Zeiten war die Glienicker Brücke kein gewöhnlicher Grenzübergang. Hier wurden Spione und Agenten des Kalten Krieges ausgetauscht. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit wurde die Grenzübergangsstelle auf der Brücke an drei Tagen der Jahre 1962, 1985 und 1986 für spektakuläre Austauschaktionen internationaler Agenten aus Ost und West genutzt.

Wer mehr über Geschichte und Geschichten der Glienicker Brücke wissen will, kann dies im 41 Museum Villa Schöningen nachholen. Die Villa wurde von privater Hand (Matthias Döpfner, Vorstand der Axel Springer AG und einem Partner) zu einem Museum umgestaltet und zum 20. Jubiläum des Mauerfalls im Jahr 2009 eingeweiht. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr Eintritt: 9,- €, ermäßigt 7,- €, Kinder unter 18 J. frei.

Bereits auf der Berliner Seite befindet sich in unmittelbarer Näher zur Glienicker Brücke das 42 Schloss Glienicke. Es war das Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen. Öffnungszeiten Apr. − Okt.: Di - So 10 − 18 Uhr, Nov. − März nur mit Führung Sa. + So. 10 − 17 Uhr. Eintritt: 5,- €, ermäßigt: 4,- €.

Südlich zum Glienicker See liegt das Jagdschloss mit dem Jagdschlosspark. Der südöstlich angrenze Ortsteil Klein Glienicke gehört wiederum zu Potsdam.

Einsteinturm und Telegrafenberg[Bearbeiten]

Der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg

Der Telegrafenberg ist eine 94 Meter hohe Erhebung im Südwesten Potsdams, die zum Saarmunder Endmoränenbogen gehört. Auf dem Berg wurden im 19. Jahrhundert mehrere Observatorien errichtet, heute befindet sich dort der 43 Wissenschaftspark Albert Einstein. Eine Außenbesichtigung des Turmes ist jederzeit möglich und sehr empfehlenswert. Öffnungszeiten: Mo-So 08:00-19:00 Uhr. Eintritt:frei. Gäste müssen sich am Eingang kurz anmelden.

Der Einsteinturm ist zwischen 1919 und 1922 erbautes Observatorium im „Wissenschaftspark Albert Einstein“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam, ein für seine Entstehungszeit revolutionäres Bauwerk des Architekten Erich Mendelsohn. Es wurde nach dem Nobelpreisträger für Physik des Jahres 1921 benannt. Hier sollte die Gültigkeit von Einsteins Relativitätstheorie experimentell bestätigt werden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der Turm steht auf dem Gelände des Astrophysikalischen Instituts Potsdam. Führungen mit Vortrag werden nur nach Anmeldung beim Verein Urania Potsdam durchgeführt und ist auf wenige Besucher pro Führung begrenzt.

Der 44 Große Refraktor (bekannt durch das TV-Intro der ZDF Wissenschaftssendung mit Harald Lesch) steht ebenfalls auf dem Telegrafenberg. Der 1899 eingeweihte Potsdamer Refraktor ist das viertgrößte Linsenteleskop der Welt und ein bedeutender Zeuge der feinmechanisch-optischen Fertigung der frühen astrophysikalischen Forschung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Biosphäre Potsdam und Buga-Park[Bearbeiten]

Das Tropenhaus 45 Biosphäre Potsdam zeigt mehr als 20.000 Pflanzen aus 350 verschiedenen Arten. In der Halle gibt es ferner frei fliegende Vögel und Schmetterlinge. Georg-Hermann-Allee 89, 14469 Potsdam. Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9-18 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr); Sa, So und Feiertage: 10-19 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr). Eintritt: Normaltarif: 11,50 € ermäßigt: 9,80 € Kinder (5-13 Jahre): 7,80 €, Kleinkinder (3-4 Jahre): 4,50 €, Familienkarte (2 Erwachsene mit 3 Kindern): 33,50 €;

Der Volkspark Potsdam (auch Buga-Park genannt) ebenfalls im Norden Potsdams wurde im Rahmen der Bundesgartenschau im Jahr 2001 auf 65 ha erweitert und mit vielen Gartenbauattraktionen ausgebaut. So gibt es einen Kletterspielplatz und einen Disc-Golf-Parcours. 46 Haupteingang Georg-Hermann-Allee 101, 14469 Potsdam. Öffnungszeiten: täglich 5-23 Uhr ggf. veränderte Öffnungszeiten bei Sonderveranstaltungen. Eintritt: Der Buga-Park ist kostenpflichtig / Sommertarif vom 1. März − 30. November: 1,- € / ermäßigt: 50 Cent. Wintertarif vom 1. Dez. − 28. Febr. generell: 50 Cent.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Fußgängerzone Potsdam bietet in der historischen Innenstadt nette Cafés und Modeboutiquen. Das 1 Karstadt-Warenhaus verfügt über eine sehenswerte Buntglaskuppel. Brandenburger Straße 49-52, 14467 Potsdam.

  • 2 Stern-Center Potsdam, Nuthestraße, 14480 Potsdam. Tel.: +49 331 649520. Größtes und modernstes Einkaufszentrum der Stadt. Geöffnet: Mo - Do 10:00 - 20:00 Uhr, Freitag - 21:00 Uhr, Samstag 09:00 - 21:00 Uhr; real SB-Warenhaus Do - Sa bis 22:00 Uhr.
  • 3 Fischerhof, Große Fischerstr. 12, 14467 Potsdam. Tel.: +49 331 291848. Der Fischer ist täglich am Vormittag auf der Havel beim Fischen. Den frischen oder geräucherten Fisch kann man ab Mittag kaufen. Geöffnet: Di - Do 12:00 - 16:00, Fr 11:00 - 17:00, Sa 10:00 - 13:00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 2 SoupWorld, Lindenstraße 2, 14467 Potsdam-Innenstadt. Suppen, Eintöpfe, Currys, teilweise vegetarisch oder vegan. Glutenfreie Suppen ohne Zusatzstoffe aus aller Welt mit saisonalen, lokalen Produkten zubereitet. Geöffnet: Mo - Fr 11.30 - ca. 14.30 Uhr. Preis: 0,5 Liter Suppe ab 4 € mit Brot.
    • 3 SoupWorld Babelsberg, Garnstraße 23, 14482 Potsdam-Babelsberg. Geöffnet: Mo – Fr 11:30 – 14:30 Uhr.
    • 4 SoupWorld Am Stern, Patrizierweg 92, 14480 Potsdam. Geöffnet: Mo – Do 11:30 – 13:30 Uhr.
  • 5 11-line, Charlottenstraße 119, 14467 Potsdam. Tel.: +49 176 70241338. 11-line auf Facebook. Jeden letzten Montag im Monat Italienischkurs, Dienstag polyglotes Treffen, Mittwoch Tischtennis, Sonntag Brunch, regelmäßige Veranstaltungen und Ausstellungen. Geöffnet: täglich 11:00 - 1:00 Uhr. Preis: Pasta 5,90 €.

Mittel[Bearbeiten]

  • 6 Alexandrowka Haus1 Russisches Restaurant und Teestube, Russische Kolonie 1, Potsdam. Tel.: +49 331 200 6478. Russische Küche, auch nach Rezepten aus der Zarenzeit, Moosbeerensaft, Birkensaft, russisches und ukrainisches Bier, verschiedene Sorten moldawischen, georgischen und Krim-Weins. Geöffnet: Di bis So ab 11:30, im Jan.-Feb. bis 18:00, März-April bis 20:00, Mai-Okt. bis 22:00, Nov.-Dez. bis 21:00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 9 € - 14 €.
  • 7 GARAGE DU PONT, Berliner Straße 88, 14467 Potsdam. Tel.: +49 331 87093272. Historische Tankstelle an der Glienicker Brücke mit französischer Küche und Oldtimer-Museum, Führung auf Anfrage vor Ort. Geöffnet: Di- So 12.00 - 23.00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 10 € - 27 €.
  • 8 Gaststätte zur historischen Mühle Sanssouci, Zur Historischen Mühle 2, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 281 493. Torten und Kuchen, schöner Biergarten, idealer Endpunkt eines Besuchs des Parks Sanssouci. Gäste können auf P1 parken, bei Abgabe des Parktickets ist die erste Stunde frei und die zweite und dritte Stunde sind um die Hälfte reduziert. Geöffnet: täglich 8.00 - 23.00. Preis: Hauptgerichte 12 € - 20 €.
  • 9 Kleines Schlösschen, Park Babelsberg 9, Potsdam. Tel.: +49 331 705156. Schweizerische Küche, idyllisch gelegen direkt im Babelsberger Park. Geöffnet: November + Dezember Betriebsurlaub.
  • 10 Zum Fliegenden Holländer, Benkertstraße 5, 14467 Potsdam. Brandenburgische Küche, im Holländischen Viertel gelegen Geöffnet: Mo bis Sa 11:00 - 23:00, Sonn-, Feiertage 11:00 - 22:00 Uhr. Preis: Gerichte 10 € - 22 €.
  • 11 Die Tenne, Am Rehweg 22, 14476 Potsdam OT Neu Fahrland. Tel.: +49 33208 22491. Rustikal eingerichtetes Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche. Geöffnet: täglich von 11.30 - 22.00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 10 € - 16 €.
  • 12 Zum Sacrower See, Weinmeisterweg 1, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 503855. Die Spezialität sind Wildgerichte, regelmäßige Ritteressen, Biergarten. Geöffnet: 12.00 - 22.00 Uhr, November bis einschließlich März ist Montag Ruhetag. Preis: Hauptgerichte 10 € - 16 €.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Il Teatro, Schiffbauergasse 12, 14467 Potsdam. Tel.: +49 331 200 97291. Italienische Spezialitätenrestaurant direkt am Wasser mit herrlichem Blick auf den Tiefen See in der historischen Zichorienmühle. Geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 11.30 - 24.00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 12 € - 30 €.
Braukessel im Forsthaus Templin

Brauereien[Bearbeiten]

  • 14 Gasthausbrauerei Meierei im Neuen Garten, Am Neuen Garten 10, 14469 Potsdam. Tel.: +49 331 7043211. In einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert werden Biere gebraut und bodenständige Küche serviert, mit Biergarten direkt am Jungfernsee. Geöffnet: April bis Oktober Di - Fr 12:00 - 22:00, Sa + So 11:00 - 22:00; November bis März Di - Sa 12:00 - 22:00, So 12:00 - 20:00 Uhr. Preis: Gerichte 6 € - 13 €.

Nachtleben[Bearbeiten]

Potsdams Nachtleben wird vom nahen Berlin etwas erdrückt. Es geht beschaulich zu. Dennoch gibt es einige gute Clubs und Kneipen. Für das mittlere Alter ist abends sicher das Holländerviertel um die Mittelstraße interessant. Gut tanzen kann man im Lindenparkoder im Waschhaus.

  • 2 Spielbank Potsdam, Schloßstraße 14, 14467 Potsdam. Die Landeshauptstadt Potsdam betreibt eine Spielbank mit klassischem 37-Felder-Roulette, Black Jack, Texas Hold'em Poker und Automatenspiel. Für Herren Sakko-Pflicht. Geöffnet: Automatenspiel: täglich von 11.00 Uhr bis 03.00 Uhr, Klassisches Spiel: täglich von 17:30 Uhr bis 03:00 Uhr. Preis: Eintritt 5 €.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 3 Potsdam-Pension, Karl-Liebknecht-Straße 92 (Babelsberg). Preis: Preise: EZ ab 30 €.
  • 4 Pension Scheffler, Grenzstraße 11 (Babelsberg). Tel.: +49 331 705284. Preis: Preise: ab 15 €..
  • 6 Jugendgästehaus „Siebenschläfer“ Potsdam, Lotte-Pulewka-Straße 43 (Zentrum-Ost (Nähe Bahnhof)). Tel.: +49 331 741125, Fax: (0331) 748 16 28. Preis: Preise: ab 17 €.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Potsdam besitzt drei Hochschulen, die Universität Potsdam, die Fachhochschule Potsdam und die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (kurz HFF).

Nahe dem Griebnitzsee ist das Hasso-Plattner-Institut für Softwaretechnik in Potsdam-Babelsberg angesiedelt.

Seit 2010 hat Potsdam eine Business School, die auf dem Pfingstberg zu Hause ist.

Gesundheit[Bearbeiten]

Der ambulante ärztliche Notdienst (Haus- und Fachärzte) ist am Mittwoch ab 13 Uhr bis Donnerstag 7 Uhr, am Wochenende von Samstag 8 Uhr bis Montag 7 Uhr, und an Feiertagen ab 20 Uhr des Vortages bis 7 Uhr des folgenden Morgens, unter der Telefon-Nr. 01805 58 22 23 100 (12 Cent/ Minute) für Potsdam-Nordbereich (Eiche, Golm, Grube, Töplitz, Leest, Nattwerder, Fahrland, Nedlitz, Neu Fahrland, Krampnitz, Kartzow, Groß Glienicke, Sacrow, Marquardt, Satzkorn, Uetz, Paaren sowie die Stadtbezirke der PLZ 14467, 14469, 14471) und 01805 58 22 23 110 (12 Cent/ Minute) für Babelsberg-Nuthetal (Bergholz-Rehbrücke, Nudow, Philippsthal, Saarmund, Fahlhorst, Tremsdorf sowie die Stadtbezirke der PLZ 14473,14478, 14480, 14482) zu erreichen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 1 Potsdam Tourismus Service, Brandenburger Straße 3 (keine Postadresse; Postanschrift: Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam). Tel.: +49 (0)331 275580, Fax: +49 (0)331-2755829, E-Mail: . Geöffnet: April bis Oktober: Mo-Fr 9.30 bis 18.00 Uhr, Sa, So, feiertags 9.30 bis 16.00 Uhr; November bis März: Mo-Fr 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa, So, feiertags 9.30 bis 14.00 Uhr.
Tourist-Information im Hauptbahnhof: geöffnet Mo-Fr 9.30-20.00 Uhr, Sa 9.00-20.oo Uhr, So, feiertags 9.00-16.00 Uhr

Stadtrundfahrten und Stadtführungen[Bearbeiten]

  • Panorama-b bietet Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge in den Sprachen Deutsch und Englisch in Potsdam an.
  • Clio Berlin bietet Stadt- und Parkrundgänge durch den Historiker Florian Müller-Klug in Potsdam und Potsdam-Sanssouci.
  • Potsdam-Rundgang Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten Potsdam sowie Führungen durch Schloss u. Park Sanssouci in deutsch, englisch und russisch.

Potsdamer Parkordnungen[Bearbeiten]

Seit Mitte 2007 wird die umfangreiche Stiftungsanlagenverordnung und damit die Parkordnung der Potsdamer Gärten rigoros durchgesetzt. Verboten sind das Betreten der Grünflächen und damit das Picknicken, Ballspielen, Sonnen, Grillen usw.). Hunde müssen an die Leine genommen werden. Bis auf wenige Ausnahmen ist das Fahrradfahren in den Gärten verboten. Achtung: In den Parks ist sogar das Mitführen (Schieben) eines Fahrrads 'nicht gestattet. Bei Nichtbeachtung drohen Verwarnungsgelder zwischen 5 und 35 € sowie Bußgelder bis zu 10.000 €. Die Parkordnungen und die Parkpläne mit den erlaubten Radstrecken können hier eingesehen werden.

Auch unwissenden Besuchern gegenüber verhielten sich die Parkwächter in der Vergangenheit teilweise wohl nicht gerade freundlich und kulant. Statt den unwissenden Besucher erst einmal freundlich über sein Fehlverhalten aufzuklären und ihm die Chance zum korrekten Verhalten zu geben, wurde gleich abkassiert (wie zum Beispiel in diesem Fall, in dem es sogar ein Sonderangebot von "nur" 10 € Strafe gab.).

Insbesondere im Park Babelsberg ist der Streit um die neue Parkordnung Mitte 2007 heftig entbrannt. Es gründete sich eine Bürgeriniative (hier ein Presseartikel zu den Streitpunkten). Es gab als Protest u. a. eine Fahrraddemonstration. Diese und andere Proteste zeigten Wirkung: Ende 2007 wurden einige wichtige Verbindungen wieder für das Radfahren frei gegeben. Die Parkordnungen allgemein bleiben in Potsdam aber ein umstrittenes Thema.

Dazu auch ein Artikel vom 17.12.2010 zur "Knips-Gebühr" für Preußen-Schlösser.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Berlin mit allen seinen Attraktionen ist von Potsdam aus schnell mit der S-Bahn und Regionalbahn sowie mit dem Fahrrad und den Auto als auch mit Bus zu erreichen. Aber auch das Umland von Potsdam ist reizvoll.
  • Caputh mit dem Einsteinhaus und dem Schloss Caputh grenzt unmittelbar an Potsdam an und ist mit dem Fahrrad und Bus zu erreichen.
  • Paretz – Schloss und Schlossgarten sind leicht erreichbar; die Sommerresidenz von Friedrich Wilhelm III. und seiner Gemahlin Luise sind seit 2001 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Brandenburg an der Havel mit seiner weitgehend restaurierten historischen Innenstadt und dem sehr beschaulichen Havelverlauf durch die Stadt ist für einen Tagesausflug sehr gut mir der Regionalbahn in ca. 30 Minuten zu erreichen.
  • Tagesausflüge kann man ins Havelland (z. B. in die Insel- und Obststadt Werder (Havel) oder in das Zisterzienserkloster Lehnin) oder in den Fläming mit seinen Burgen machen. Beide Regionen sind mit dem Auto in weniger als einer Stunde zu erreichen.

Nachbargemeinden sind Stahnsdorf, Bergholz-Rehbrücke, Michendorf, Caputh, Werder (Havel), Ketzin, Wustermark, Dallgow-Döberitz und Berlin.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter-Michael Hahn: Geschichte Potsdams. Beck Verlag, 2003, ISBN 3406503519
  • Elke Fein (u.a.): Von Potsdam nach Workuta – Das NKGB/ MGB/ KGB-Gefängnis Potsdam-Neuer-Garten im Spiegel der Erinnerung deutscher und russischer Häftlinge. Potsdam 2002, ISBN 3-932-50219-1
  • Rogg, Matthias; Lang, Arnim (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 1. – Orte des 20. Jahrhunderts. be.bra-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-861-24589-2
  • Thomsen, Nele; Winkel, Carmen (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 2. – Eine Stadt und ihr Militär. be.bra-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-861-24590-6
  • Morgenstern, Daniela; Theilig, Stephan; Thomsen, Nele (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 3. – Gärten und Parklandschaften. be.bra-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86124-598-1
  • Morgenstern, Daniela; Theilig, Stephan; Kunow, Tobias: Potsdamer Ge(h)schichte 5. - Das friderizianische Potsdam. bebra-verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-86124-607-7
  • Bauch, Martin; Baumert, Agnes; Büloff, Tobias (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 6. - Gottes Häuser. be.bra-Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-8612460-8-2
  • Joachim Nölte: Potsdam. Der illustrierte Stadtführer. Edition Terra, Berlin/ Potsdam 2008, 6. Auflage, ISBN 978-3942917261
  • Claas Fischer: Potsdam. Begegnungen mit Bäumen. Edition Terra, Berlin/ Potsdam 2007, ISBN 978-3-9810147-9-2

Weblinks[Bearbeiten]

  • Potsdam Tourismus Service - Offizielles Portal des Potsdam Tourismus Service der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH als Dienstleister der Landeshauptstadt Potsdam
  • Seite der Stadt Potsdam mit dem offiziellen Touristischen Informationen
  • Besucherservice Potsdam Ansprechpartner für Potsdam-Besucher. Umfassende Fotosammlung von Potsdam und seinen Sehenswürdigkeiten ist hinterlegt. Programme für Stadtrundgänge, Stadtrundfahrten und Führungen durch die Schlösser und Gärten werden mit Dauer und Preisen in verschiedenen Sprachen angeboten. Onlineanfragen von Hotels sind möglich. Wahlweise lässt sich smartphonegerecht eine mobile Ansicht abrufen.
  • Infos, Sehenswürdigkeiten, Besichtigungen Informationen zu Sehenswürdigkeiten mit Fotos, Veranstaltungen und Führungen in Potsdam und Sanssouci
  • Potsdam und Sanssouci besichtigen Führungen und Rundgänge in Potsdam und Sanssouci in mehreren Sprachen
  • neu-fahrland.net - Informationen zum Ortsteil Neu Fahrland
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