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Berlin/Wannsee

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Wannsee ist ein Ortsteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin und liegt im äußersten Südwesten der Stadt. Der zum größten Teil zwischen Seen gelegene Ortsteil ist ein beliebter Ausflugsort für viele Berliner und Touristen. Der Hauptbereich bildet eine große Insel und ist über fünf Brücken zu erreichen. Ein kleiner Teil dieser „Wannsee-Insel“, die Siedlung Klein-Glienicke, gehört zu Potsdam.

Wannsee
Schloss PfaueninselSchloss Pfaueninsel
Kurzdaten
Bezirk:
Einwohner:
Lage
Berlin Steglitz-Zehlendorf Wannsee.svg

Anreise[Bearbeiten]

  • Regionalbahnen (RE 1, RE 7, MR 33) halten in Berlin Wannsee.
  • S-Bahn-Halt: Wannsee (S1, S7).
  • Bus: 114, 118, 218, 316, 318, 620, Nachtbus N16
  • BVG-Fähre F10 − ganzjährig zur vollen Stunde vom S-Bahnhof Wannsee nach Alt-Kladow.

Hintergrund[Bearbeiten]

Großer Wannsee, eine Bucht der Havel. Rechts liegt eine Fähre an der Anlegestelle Wannsee.

Wannsee ist ein Ortsteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf und liegt im äußersten Südwesten der Stadt. Der zum größten Teil zwischen Seen gelegene Ortsteil ist ein beliebter Ausflugsort für viele Berliner und Touristen. Der Hauptbereich bildet eine künstliche Insel und ist über fünf Brücken zu erreichen. Ein kleiner Teil dieser „Wannsee-Insel“, die Siedlung Klein-Glienicke, gehört zu Potsdam. Der größte Teil des Ortsteils Wannsee ist bewaldet.

Der Große Wannsee ist eine große Bucht der Havelseekette.

Der Kleine Wannsee ist der nordöstlichste schmale See einer Seenkette, die vom Griebnitzsee am Ende des Teltowkanals über den kurzen Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal, den Stölpchensee, den Polesee und den Kleinen Wannsee zum Großen Wannsee reicht.

Im Norden liegt die Pfaueninsel in der Havel.

Im Westen liegt der Landschaftspark Volkspark Glienicke.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Haus der Wannseekonferenz[Bearbeiten]

Haus der Wannseekonerenz

Am 20. Januar 1942 fand die Wannseekonferenz im Gästehaus der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, Großer Wannsee 56–58, statt. 15 hochrangige Vertreter von nationalsozialistischen Reichsbehörden und Parteidienststellen unter Vorsitz von SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich besprachen die Durchführung des begonnenen Holocaust an den Juden und organisierten die Zusammenarbeit aller Instanzen. Heute ist in der Villa eine Gedenkstätte:

  • 1 Haus der Wannseekonferenz (Bus 114 (Richtung Heckeshorn) bis Haltestelle „Haus der Wannsee-Konferenz“). Geöffnet: tägl. 10:00-18:00 Uhr (geschlossen: 1. Jan., Karfreitag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. Okt., 24.-26. Dez., 31. Dez.); Bibliothek/Mediothek: Mo-Fr 10–18 Uhr. Preis: Eintritt: frei, kostenlose Führung Sa. + So. jeweils 16 und 17 Uhr.

Liebermann-Villa[Bearbeiten]

Liebermann-Villa

Liebermann-Villa − Das Sommerhaus und der Garten des bekanntesten deutschen Impressionisten Max Liebermann wurden 2006 nach den farbenfrohen Bildern des Künstlers rekonstruiert. Neun der berühmtesten Gemälde Max Liebermanns sind in der Villa zu besichtigen. · Colomierstr. 3 / Ecke Am Großen Wannsee · Bus 114 Haltestelle: „Liebermann-Villa“.

Flensburger Löwe Berlin

Pfaueninsel[Bearbeiten]

Brunnen von Martin Friedrich Rabe

Die 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Pfaueninsel ist ein Landschaftspark im Berliner Bereich der Havel. Sie gehört zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und steht seit 1990 zusammen mit den Schlössern und Parks von Sanssouci in Potsdam und Glienicke in Berlin als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO. Die Pfaueninsel ist eng verbunden mit wichtigen Ereignissen und Personen der brandenburgisch-preußischen Geschichte. Die 67 Hektar große Pfaueninsel, die Friedrich Wilhelm II. 1793 erwarb, zeichnet sich durch landschaftsgärtnerische Gestaltung sowie einen uralten Baumbestand von etwa 400 malerischen Eichen aus. Eyserbeck, Lenné und Fintelmann brachten sie mit der Wegeführung und Gehölzgruppierung zur Geltung. Freilaufende Pfauen können bestaunt werden. Die Insel ist nur einer Fähre zugänglich.
Fährzeiten täglich März: 9-18 Uhr, April: 9-19 Uhr, Mai − August: 9–20 Uhr, September: 9–19 Uhr, Oktober: 9–18 Uhr, Nov. − Febr.: 10-16 Uhr. · Eintritt: und Fähre Hin- und Rückfahrt 3,- €, ermäßigt 2,50 €, Familienkarte: 8,- €.

Das Weiße Schloss auf der Pfaueninsel wurde 1794 erbaut und gehört mit seinen charakteristischen Türmen und der sie verbindenden Brücke zu einem Wahrzeichen der Stadt Berlin. Öffnungszeiten: Mai – September: täglich außer Montag, 10–18 Uhr Oktober: täglich außer Montag, 10–17 Uhr Besichtigung mit Führung Eintritt: 3,- €, ermäßigt 2,50 €.

Anfahrt: Bus 218 vom Bahnhof Wannsee über Pfaueninselchaussee bis Fähranlegestelle „Pfaueninsel“.

Schloss und Park Glienicke[Bearbeiten]

Schloss Glienicke
  • 3 Schloss Glienicke. Das Schloss Glienicke war das Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen. Die heutige klassizistische Form des ehemaligen Gutshauses aus dem Jahr 1753, mit dem Anspruch einer italienischen Villa, geht auf Umbauten und Erweiterungen zurück, die der Architekt Karl Friedrich Schinkel 1825 vornahm. Nach dem Tod Prinz Carls 1883 verwahrloste das Gebäude zusehends. Heute wird das Gebäude nach erneuten Renovierungsarbeiten als Schlossmuseum genutzt, in dem einige Räume mit Ausstattungsstücken aus dem Besitz des Prinzen Carl besichtigt werden können. Sie stammen zum Teil von verschiedenen Stiftungen und aus dem Vermächtnis des Prinzen Friedrich Leopold jun. an seinen Lebensgefährten Baron Cerrini, der in den 1970er-Jahren durch mehrere Schenkungen und eine letztwillige Verfügung dem Land Berlin Ausstattungsstücke und Dokumente überließ mit der Maßgabe, sie in Glienicke zu verwenden. Baron Cerrini starb am 12. September 1985. Neben der musealen Nutzung finden an den Wochenenden im Gartensaal außerdem Konzertveranstaltungen statt. Schloss und Park erreicht man vom S-Bahnhof Wannsee mit dem Bus 316 „Schloss Glienicke“. Geöffnet: Apr-Okt: Di-So 10:00−18:00, Di−Fr Besichtigung nur mit Führung, letzte Führung: 16:00 Uhr; Nov-Mär: Sa-So mit Führung 10:00-16:00 Uhr. Preis: 5,- €, ermäßigt: 4,- €, Fotoerlaubnis: 3,- €.

Der Park Klein Glienicke, irrtümlich auch Volkspark Glienicke genannt, ist ein großer englischer Landschaftspark zwischen Havel, Moorlake, der Königsstraße (B 1) und der Glienicker Brücke. Er ist frei zugänglich, aber im Südwesten eingemauert.

Anfahrt: Park und Schloss erreicht man vom S- und Regionalbahnhof Berlin-Wannsee mit dem Bus 316 bis Schloss Glienicke. Von Potsdam Hbf fährt die Tram 93 bis Glienicker Brücke, dann Bus 316 oder 15 Min. Fußweg.

Jagdschloss Glienicke[Bearbeiten]

Das Jagdschloss Glienicke wird seit 2003 von dem Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg genutzt.

Der Jagdschlosspark zwischen dem Glienicker See im Südwesten und der Potsdamer Enklave Klein Glienicke im Osten ist größtenteils frei zugänglich.

Glienicker Brücke[Bearbeiten]

  • 4 Glienicker Brücke. Die Brücke überspannt die Havel und verbindet die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam mit dem Stadtstaat Berlin. Zu DDR-Zeiten war die Glienicker Brücke nicht nur Grenzübergangsstelle für west-alliierte Militärmissionen und von der DDR akkreditierte Diplomaten, sondern ein Ort, an dem Spione und Agenten ausgetauscht wurden. Gewöhnliche Bürger kamen hier nicht durch. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit wurde die Grenzübergangsstelle auf der Brücke an drei Tagen der Jahre 1962, 1985 und 1986 für spektakuläre Austauschaktionen internationaler Agenten aus Ost und West genutzt. Wer mehr über Geschichte und Geschichten der Glienicker Brücke wissen will, kann dies im Museum Villa Schöningen nachholen. Die Villa wurde von privater Hand zu einem Museum umgestaltet und zum 20. Jubiläum des Mauerfalls im Jahr 2009 eingeweiht. Geöffnet: Do-Fr 11:00-18:00 Uhr, Sa-So 10:00-18:00 Uhr. Preis: 9,- €, ermäßigt 7,- €, Kinder unter 18 Jahren frei.

Blockhaus Nikolskoe und St. Peter und Paul[Bearbeiten]

Vom Blockhaus Nikolskoe auf dem hohen Havelufer hat man eine fantastische Aussicht auf die Pfaueninsel und die Havellandschaft nach Sacrow. Ein Kapitän wurde von Friedrich Wilhelm III. beauftragt, in nur sechs Wochen nach den in St. Petersburg entworfenen Plänen das Blockhaus im Stil eines russischen Bauernhauses zu errichten, um seine Tochter, Prinzessin Charlotte, und ihren russischen Gemahl, den Großfürsten und späteren Zaren Nikolaus, beherbergen zu können. Heute lädt eine Gaststätte Blockhaus Nikolskoe zum Verweilen ein. Nikolskoer Weg 15.

Und weil es der Tochter, Prinzessin Charlotte von Preußen, hier auch so gut gefallen hat, ließ Friedrich Wilhelm III. neben dem Blockhaus die 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Kirche St. Peter und Paul errichten. Das Kirchengebäude soll mit seinem Zwiebelturm an russisch-orthodoxe Kirchen erinnern, sie ist im Übrigen aber typisch protestantisch und hat nicht die Struktur orthodoxer Kirchenbauten wie etwa der Alexander-Newski-Gedächtniskirche im benachbarten Potsdam. In der Kirche befindet sich die Gruft eines Sohns Friedrich Wilhelm III., Prinzen Carl von Preußen. · Öffnungszeiten: Mo-So 11-16 Uhr, Eintritt: frei.

Anfahrt: Bus 218 „Pfaueninsel“ + 7 min. Fußweg, Bus 316 „Nikolskoer Weg“ + 20 min. Fußweg oder Bus 316 „Glienicker Lake“ + 30 min. Fußweg entlang der Havel über Krughorn, Moorlake u. Appelhorn.


Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Strandbad Wannsee, Wannseebadweg 25, 14129 Berlin-Nikolassee (S-Bahnhof (S1, S7) „Nikolassee“ + 12 Min. Fußweg, Bus 218 „Wannseebadweg“ + 10 min. Fußweg.). Tel.: +49 (0)30-8035 450, E-Mail: . Facebook. Größtes Binnenseebad Europas. Ausstattung: 1,2 km langer und 80 m breiter Sandstrand, FKK-Bereich, Strandkörbe, Rutschenanlage im Tiefwasser, Beachvolleyball, Fußball, Park, Uferpromenade, Bootsverleih, Kinderspielplatz, Imbisse. Geöffnet: Mitte April − Mitte Sept.. Preis: 5,50 €, ermäßigt 3,50 €, Familie 11,50 €.
    Geöffnet: .
    Anfahrt:
  • 2 Badestelle Alter Hof (Unterhavel), Uferpromenade, 14109 Berlin.

Wandern[Bearbeiten]

Vom Bahnhof Wannsee umsteigen in die Busse 114 „Haus der Wannseekonferenz“, 218 „Pfaueninsel“, 316 „Glienicker Brücke“, 118 oder 318 und von dort die Wanderung am Wasser oder im Wald beginnen.

Radfahren[Bearbeiten]

Der zwischen Wannsee und Glienicker Brücke gibt es wunderbare Radwege mit vielen Lichtblicken zum Wasser. Idealer Ausgangspunkt ist der S-Bahnhof Griebnitzsee (Tarifgebiet C). Will man in Wannsee aussteigen, muss man entweder 2 km neben der Bundesstraße fahren, um dann in die für Kraftfahrzeuge gesperrte Pfaueninselchaussee abzubiegen, oder man steigt auf der Südseite des Bahnhofs Wannsee aus und fährt parallel der Bahn in den Stahnsdorfer Damm ein, um dann auf den Mauerweg und zum Griebnitzsee zu gelangen.

Schiffsfahrten[Bearbeiten]

  • Ab Bahnhof Wannsee: BVG-Fähre nach Kladow und zahlreiche Ausflugsdampfer.
  • Ab Volkspark Glienicke - Landzunge Krughorn − mit dem Wassertaxi nach Sacrow Heilandskirche, Cecilienhof Meierei und Glienicker Brücke (Fahrzeit 30 min, Fahrpreis: 5,- €, bis Potsdam Hbf: 60 min, 7,- €). Fußweg zur Fähranlegestelle Pfaueninsel und Busendhaltestelle 218: 20 min., zur Glienicker Brücke (Bus 316): auch 20 min.
  • Ab Glienicker Brücke:

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Weitere Informationen zum Thema Essen und Trinken in Berlin.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Loretta am Wannsee, Kronprinzessinnenweg 260 (unweit vom S-Bahnhof Wannsee). Tel.: +49 30-8010 5333, Fax: +49 30-8010 5334, E-Mail: . Restaurant und Biergarten bietet deutsche Küche (u.a. schwäbisch). Geöffnet: täglich ab 11:00 (warme Küche bis 22:00, So bis 21:00). Preis: Hauptgerichte ab 10,00 €.
  • 2 Blockhaus Nikolskoë, Nikolskoer Weg 15, 14109 Berlin. Tel.: +49 30 8052914. Ausflugslokal an der Havel, Restaurant im Blockhaus von 1819 Geöffnet: Täglich 10.30 - 18.00 Uhr, im Winter Ruhetage. Preis: Hauptgerichte ab 12,00 €.
  • 3 Wirtshaus Moorlake, Moorlakeweg 6, 14109 Berlin-Wannsee. Tel.: +49 30 8055809. Ausflugslokal im Schwarzwaldstil, Moorlakeweg an der Havel in Klein Glienicke Geöffnet: Täglich ab 11.00 Uhr, durchgehend warme Küche, im Winter Ruhetage. Preis: Hauptgericht ab 10,00 €.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Zum Schloss und Park Babelsberg[Bearbeiten]

Zum Neuen Garten und Schloss Cecilienhof[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.