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Berlin/Tiergarten und Hansaviertel

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Kurzdaten

Berlin-Tiergarten ist ein Stadtteil des Bezirks Berlin-Mitte und war mit den Ortsteilen Hansaviertel und Moabit bis 2001 ein eigenständiger Bezirk. Die größte Fläche nimmt die Parkanlage Großer Tiergarten ein. Im Nordwesten schließt sich das Hansaviertel an. Dies ist eine Hochhaussiedlung, die im Rahmen der internationalen Bauausstellung 1957 errichtet wurde. Sie gilt als Demonstrationsobjekt moderner Stadtplanung und Architektur jener Zeit. Das Hansaviertel ist ein Ortsteil wie Tiergarten im Bezirk Berlin-Mitte.

Anreise[Bearbeiten]

Bahn:

  • Der Berliner Hauptbahnhof ist in fußläufiger Entfernung zum Reichstag
  • Regionalbahn:
    • Potsdamer Platz
  • S-Bahn:
    • Bellevue, Tiergarten, Zoologischer Garten: S5, S7, S75
    • Potsdamer Platz, Brandenburger Tor: S1, S2, S25 (liegt in Mitte)
  • U-Bahn:
    • Linie U2: Potsdamer Platz und Mendelssohn-Bartholdy Park − im Südosten
    • Linie U9: Hansaplatz − im Nordwesten
    • Linie U2 u. U9: Zoologischer Garten − im Südwesten (liegt in Charlottenburg)
    • Linie U55: Bundestag, Brandenburger Tor: − Die Kanzlerlinie fährt zur Zeit nur vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor

Bus:

  • Linie 100 u. 200 vom Zoo zum Alexanderplatz

Ausflugsschiff:

  • Auf der Spree: Anlegestelle „Kanzleramt / Haus der Kulturen“
  • Auf dem Landwehrkanal: Anlegestelle „Corneliusbrücke“

Fahrpreis mit der Stern- und Kreisschifffahrt von „Jannowitzbrücke“ nach „Schloßbrücke Charlottenburg“ Einfach: 13,- €, Rundfahrt: 17,50 €

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Stadtteil Tiergarten erstreckt sich vom Brandenburger Tor im Osten entlang der Straße des 17. Juni bis zur S-Bahn-Station Tiergarten im Westen, im Norden bilden Hansa-Viertel und Spree die Grenze, im Süden trennt die Kurfürstenstraße den Stadtteil vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kongresshalle, heute: Haus der Kulturen der Welt

Parks[Bearbeiten]

  • Der Große Tiergarten, ein 3 km langer und 1 km breiter Park, der Anfang des 19. Jahrhunderts von Peter Joseph Lenné im englischen Stil gestaltet wurde. Er ist Kernstück des Stadtteils und grüne Lunge mit:
    • Spreebogenpark
    • Skulpturengarten
    • Schlosspark Bellevue
    • Englischer Garten mit dem Teehaus
    • Neuer See
    • Rosengarten
    • 1 Gaslaternen-Freilichtmuseum Gaslaternen-Freilichtmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Gaslaternen-Freilichtmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaslaternen-Freilichtmuseum (Q1495184) in der Datenbank Wikidata
Eingang Elefantentor
  • 2 Tilla-Durieux-Park. Tilla-Durieux-Park in der Enzyklopädie Wikipedia Tilla-Durieux-Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTilla-Durieux-Park (Q1682390) in der Datenbank Wikidata. südlich des Potsdamer Platz
  • 3 Zoologischer Garten (Eingang Löwentor am U-Bahn-Ausgang), Hardenbergplatz 8. Tel.: (0)30 254 010. Zoologischer Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Zoologischer Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZoologischer Garten (Q154828) in der Datenbank Wikidata. Er ist der älteste Zoo Deutschlands und der artenreichste Tiergarten der Welt. Trotz seiner 35 ha ist er wesentlich kleiner als der als Landschaftstiergarten angelegte Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde, bietet jedoch mehr Arten auf der kleineren Fläche.
  • Ihm angeschlossen sind auch noch das 4 Aquarium und ein Nachttierhaus.

Der Spreebogen[Bearbeiten]

Der im Nordosten des Stadtviertels gelegene Spreebogen umfasst eine Reihe von wichtigen Bauwerken. Dort steht das Gebäude des Reichstags, ihm gegenüber das Bundeskanzleramt, weiterhin das Paul-Löbe-Haus des Bundestags. Am Spreebogenpark befindet sich die Schweizer Botschaft.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 5 Reichstag Reichstag in der Enzyklopädie Wikipedia Reichstag im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsReichstag (Q151897) in der Datenbank Wikidata − von 1894 bis 1933 tagte in diesem Hause der Reichstag. Im Februar 1933 wurde 4 Wochen nach Hiltlers Machtergreifung Feuer gelegt. 1973 war der Wiederaufbau abgeschlossen, doch der Deutsche Bundestag debattiert erst seit 1999 im nochmals umgebauten Plenarsaalgebäude.
  • 6 Paul-Löbe-Haus Paul-Löbe-Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Paul-Löbe-Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPaul-Löbe-Haus (Q318183) in der Datenbank Wikidata − Abgeordnetenhaus des Deutschen Bundestages
  • Das 7 Kanzleramt Kanzleramt in der Enzyklopädie Wikipedia Kanzleramt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKanzleramt (Q320459) in der Datenbank Wikidata − von den Berlinern als „Elefantenklo“ oder „Bundeswaschmaschine“ tituliert.
  • 8 Carillon Carillon in der Enzyklopädie Wikipedia Carillon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCarillon (Q896244) in der Datenbank Wikidata - Turm mit spielbarem Glockenspiel
  • Die 1 Kongresshalle Kongresshalle - Haus der Kulturen in der Enzyklopädie Wikipedia Kongresshalle - Haus der Kulturen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKongresshalle - Haus der Kulturen (Q895566) in der Datenbank Wikidata − heute Haus der Kulturen der Welt · Es wurde 1956/57 vom amerikanischen Architekten Hugh A. Stubbins entworfen und wegen seines kühn geschwungenen Daches despektierlich als „Schwangere Auster“ tituliert. 1980 stürzte das Dach ein und wurde 7 Jahre später erneuert.
  • 9 Schloss Bellevue Schloss Bellevue in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Bellevue im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Bellevue (Q317091) in der Datenbank Wikidata − frühklassizistische Dreiflügelanlage von 1785/86 · Seit 1957 2. Amtssitz des Bundespräsidenten, seit 1994 nun 1. Amtssitz.
Potsdamer Platz, Kuppel des Sony-Centers und Bahn-Hochhaus

Quartier Potsdamer Platz[Bearbeiten]

Das Quartier Potsdamer Platz besteht aus mehreren Häuserkomplexen westlich des Potsdamer Platzes bis zum Kulturforum.

  • 10 Sony-Center Sony-Center in der Enzyklopädie Wikipedia Sony-Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSony-Center (Q641108) in der Datenbank Wikidata mit Piazza unter dem zeltartigem ovalen Dach, Filmmuseum, CineStar- und IMAX-Kino, Restaurants, Alter Kaisersaal, Bahn-Tower und Alte Esplanade-Fassade hinter der Verglasung des Hotels.
  • Daimler City (Debis Areal) mit dem Kollhoff-Tower und seiner Aussichtsplattform "Panoramapunkt", den Potsdamer Platz Arkaden, Musicaltheater Theater am Potsdamer Platz, Spielbank und Grand Hyatt Hotel.
  • Beisheim-Areal mit dem Hotel Ritz-Carlton.

Es bietet

Unterhaltung: Bluemaxx-Theater, Theater am Potsdamer Platz, Spielbank, Kinos, Filmmuseum .
Einkaufen: Potsdamer Platz Arkaden
Restaurants und Hotels
Sony-Center, Bahn-Hochhaus, Panorama-Punkt
Philharmonie
Kammermusiksaal mit Philharmonie und SonyCenter im Hintergrund

Kulturforum[Bearbeiten]

  • 2 Philharmonie Philharmonie in der Enzyklopädie Wikipedia Philharmonie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhilharmonie (Q32653910) in der Datenbank Wikidata („Zirkus Karajani“) − Der erste Neubau am Kemperplatz ist seit 1963 mit 2250 Sitzplätzen die Heimstätte der Berliner Philharmoniker. Das asymmetrische und zeltartige Äußere wird durch die Gestaltung des Inneren mit dem pentagonalen (fünfeckigen) großen Konzertsaal bestimmt. Der Architekt Hans Scharoun rücke das Orchester in den Mittelpunkt des Raumes, der aus ineinander verdrehten Fünfecken konstruiert ist. Die Verkleidung aus gelb eloxierten Aluminiumplatten wurde erst 1978-81 angebracht,
  • Der 3 Kammermusiksaal Kammermusiksaal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKammermusiksaal (Q23767066) in der Datenbank Wikidata wurde von Sharoun mitgeplant. Baustart war aber erst 1984 und die Eröffnung des kleinen Saals mit 1136 Sitzplätzen fand 1987 zur 750-Jahresfeier Berlins statt. Beide Gebäude sind miteinander verbunden. Im Gegensatz zur 24 Jahre älteren Philharmonie ist das Podium ganz mittig im streng symmetrischen Hexagon (Sechseck) positioniert. Seine Fassade ist der Philharmonie und der gegenüberliegenden Staatsbibliothek sehr ähnlich, leuchtet aber kräftiger.
  • 1 Staatsbibliothek Staatsbibliothek in der Enzyklopädie Wikipedia Staatsbibliothek im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStaatsbibliothek (Q170109) in der Datenbank Wikidata von Hans Scharoun in der Potsdamer Straße
  • Das Ibero-Amerikanische Institut
  • Das Wissenschaftszentrum Berlin
  • 11 St. Matthäus-Kirche
  • Museen im Kulturforum im Tiergarten

Diplomatenviertel[Bearbeiten]

Seit dem Umzug der Hauptstadt von Bonn nach Berlin hat sich westlich des Potsdamer Platzes wieder das Diplomatenviertel etabliert - durchaus sehenswert aufgrund der teilweise sehr interessanten Architektur.

  • 17 Bauhaus-Archiv - Museum für Gestaltung (bis 2022 wegen Bauarbeiten geschlossen), Klingelhöferstr. 14. Tel.: +49 30 - 254 002-0. Bauhaus-Archiv - Museum für Gestaltung in der Enzyklopädie Wikipedia Bauhaus-Archiv - Museum für Gestaltung im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBauhaus-Archiv - Museum für Gestaltung (Q811389) in der Datenbank Wikidata. Ausstellung zur Geschichte des berühmten Architekturstils, weltweit größte Sammlung zum Thema Bauhaus.
Siegessäule auf dem Großen Stern

Denkmäler und Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Die 18 Siegessäule Siegessäule in der Enzyklopädie Wikipedia Siegessäule im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSiegessäule (Q154987) in der Datenbank Wikidata steht seit 1939 auf der Mitte des Großen Sterns. Die 8,3 m hohe vergoldete Siegesgöttin Viktoria mit Lorbeerkranz in der rechten Hand und dem Feldzeichen mit Eisernem Kreuz in der anderen thront auf der achteckigen Aussichtsplattformen. Sie wird auch als Goldelse bezeichnet. Ursprünglich hatte sie ihren Platz auf dem Königsplatz (heute Platz der Republik) zwischen Krolloper und Reichstag. Sie stand der geplanten Aufmarschfläche bei der Umgestaltung von Berlin zur Welthauptstadt Germania im Wege. Bei der Versetzung wurde der Sockel verbreitert und der Schaft um eine vierte Säulentrommel erhöht. Das Denkmal wuchs somit von 50,7 m auf 66,9 m. Man kann die Siegessäule über 285 Stufen bis zur Aussichtsplattform in 51 m Höhe ersteigen · Bis 2011 wurde sie aufwändig saniert. Eintritt 3,- €.
  • Auch das Bismarck-Denkmal, das Roon-Denkmal und das Moltke-Denkmal wurden an den Großen Stern versetzt.
  • 19 Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal in der Enzyklopädie Wikipedia Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBeethoven-Haydn-Mozart-Denkmal (Q814127) in der Datenbank Wikidata (Komponistendenkmal „Musikerofen“) − 1996 abgetragen, restauriert und wiederaufgebaut. Das Denkmal steht zwischen Straße des 17. Juni und Kemperplatz,
  • andere Skulpturen im Tiergarten zeigen Goethe, Lessing, Fontane, Richard Wagner und Lortzing.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Straße des 17. Juni
  • Die Straße des 17. Juni geht vom Brandenburger Tor durch den Tiergarten bis zum Großen Stern. Sie Straße setzt sich über den S-Bahnhof Tiergarten hinaus fort bis zum Ernst-Reuter-Platz im Bezirk Charlottenburg.
  • 21 Großer Stern Großer Stern in der Enzyklopädie Wikipedia Großer Stern im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroßer Stern (Q564929) in der Datenbank Wikidata mit der Siegessäule
  • 22 Platz der Republik Platz der Republik in der Enzyklopädie Wikipedia Platz der Republik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlatz der Republik (Q131995) in der Datenbank Wikidata vor dem Reichstag
  • 23 Potsdamer Platz Website dieser Einrichtung Potsdamer Platz in der Enzyklopädie Wikipedia Potsdamer Platz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPotsdamer Platz (Q152252) in der Datenbank Wikidata − Der ehemals verkehrsreichste Platz mit der ersten Ampel auf dem Kontinent ist heute eine Straßenkreuzung mit dem angrenzenden Quartier Potsdamer Platz an der Stadtteilgrenze von Tiergarten und Mitte. Die drei Vorort- und Fernbahnhöfe sind seit dem 2. Weltkrieg verschwunden, U-Bahn, S-Bahn und der neue Regionalbahnhof liegen unter der Erde. Darüber liegen Berlins höchste Hochhäuser, lediglich Teile des ehemaligen Weinhaus Huth und Hotels Esplanade sind geblieben.
    • 24 Boulevard der Stars Boulevard der Stars in der Enzyklopädie Wikipedia Boulevard der Stars im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBoulevard der Stars (Q895079) in der Datenbank Wikidata beginnt am Potsdamer Platz und endet in der Potsdamer Straße. Hier werden wie auf dem Walk of Fame in Los Angeles Prominente aus Film und Fernsehen mit einem in der Straße eingelassenen Stern geehrt. Mithilfe der installierten Pepper’s Ghost Cameras (und etwas Geschick) kann man sich mit einem Hologramm seines Stars fotografieren lassen.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Das Quartier Zoo - das westliche Zentrum Berlins - befindet sich bereits in Charlottenburg.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Siehe auch Artikel Potsdamer Platz

Varieté[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Str. 7.

Küche[Bearbeiten]

Weitere Informationen zum Thema Essen und Trinken in Berlin.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 808 BERLIN (Club für R´n´B, Hip Hop und Electro der 1990er und 2000er Jahre), Budapesterstr. 38-40. 808 BERLIN auf Facebook808 BERLIN auf Instagram.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Jugendgästehaus Berlin International, Kluckstr. 3, Bus M29 „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ Berlin U1.svg „Kurfürstenstraße“ mit Fußweg. Tel.: +49 30-747 687 910, Fax: (0)30-747687911, E-Mail: . Schulklassen und Gruppenorientiert. Preis: Mehrbettzimmer ab 17,50 € mit Frühstück, von März - Okt.: 23,50 €, Kinder ab 7 Jahre zahlen den vollen Preis, Einzelgäste über 27 Jahre zahlen 4 € Aufschlag.
  • 2 Amstel House, Waldenserstr. 31 (U-Bahn: Turmstraße, Bus). Tel.: +49 30 395 4072, Fax: (0)30 396 50 92, E-Mail: .Amstel House auf FacebookAmstel House auf Instagram. Check-in: ab 14:00. Check-out: bis 10:00. Preis: Doppel ab 34 €, Mehrbett ab 10 €.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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