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Berlin/Mitte

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Berlin-Mitte ist ein Ortsteil des Bezirks Mitte. Weitere Ortsteile des Bezirks Mitte sind: Tiergarten, Hansaviertel, Moabit, Wedding und Gesundbrunnen.

Mitte
Berlin Dom 0036.jpgBerliner Dom am Lustgarten
Kurzdaten
Bezirk:
Einwohner:
Lage
Berlin Mitte Mitte.svg

Hintergrund[Bearbeiten]

Im Berliner Sprachgebrauch bezeichnet man „Mitte“ weiterhin den heutigen Ortsteil Berlin-Mitte, der den größten Teil des historischen Zentrums der Stadt umfasst. Der Bezirk wurde 2001 um die Ortsteile Tiergarten, Hansaviertel, Moabit, Wedding und Gesundbrunnen vergrößert. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind auch in Tiergarten zu finden.

Im Stadtteil Mitte befinden sich das Brandenburger Tor mit dem Pariser Platz und Berlins Prachtstraße Unter den Linden, die Museumsinsel, der Gendarmenmarkt, der „Alex“ und der Verkehrsknotenpunkt Potsdamer Platz. Das Areal Potsdamer Platz mit dem Sony-Center liegt dagegen bereits im Ortsteil Tiergarten, ebenfalls der Reichstag. Das Regierungsviertel zieht sich über beide Ortsteile.

Geschichte · Auf der heutigen Spreeinsel, auf der das ehemalige Stadtschloss und der ehemalige Palast der Republik standen, im nördlichen Teil die Museumsinsel mit ihren weltberühmten Museen liegt, wurde 1237 Cölln gegründet und rechts der Spree 1244 Berlin. Von hier vergrößerte sich die Doppelstadt Berlin-Cölln. Erst 1710 wurden Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin zusammengeschlossen. Die neue Zoll- und Akzisemauer entstand zwischen 1734 bis 1737 und umschloss den Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor, dem Leipziger Platz mit dem Potsdamer Tor, das Hallesche, Kottbusser und Schlesische Tor (Ortsteil Kreuzberg), das Frankfurter Tor (Friedrichshain) und im Norden die Torstraße mit dem Rosenthaler Platz und dem Robert-Koch-Platz. Hinter dem Brandenburger Tor befand sich das Jagdrevier der Kurfürsten, woraus später der Tiergarten entstand. Doch auch vor diesen Toren entstanden aus den umliegenden Dörfern zum Ende des 19. Jahrhunderts rasch wachsende wohlhabende Städte wie Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg.

DDR-Zeit · Der alte Bezirk Mitte im Ostteil der Stadt war bis 1990 getrennt von West-Berlin. Hier lag auch das DDR-Regierungsviertel der DDR. 3/4 des Bezirks waren ab 1961 von der DDR errichteten Mauer umschlossen. Die S-Bahnen auf der Stadtbahn endeten auf dem Bahnhof Friedrichstraße, von Osten auf dem S-Bahnhof, von West-Berlin auf dem Fernbahnhof. Fernzüge hatten wegen der Grenzkontrolle im Zug längeren Aufenthalt. Westberliner konnten vom oberen Bahnhof in den unterirdischen S-Bahnhof der Nord-Süd-S-Bahn und in die U-Bahnlinie 6 umsteigen. Beide Bahnen fuhren an allen anderen Bahnsteigen in den abgedunkelten Bahnhöfen langsam ohne Halt unter Grenzsoldatenbewachung unter dem Bezirk durch. Auch die U-Bahnlinie 8 fuhr ohne Halt unter dem Alexanderplatz durch. Ein Umsteigen war nur zwischen der U-Bahnlinie 5 (Friedrichsfelde - Hönow) und der unterbrochenen Linie 2 (Mohrenstraße - Pankow) möglich. Der Alexanderplatz wurde von Straßenbahnen nicht angefahren.

Das Brandenburger Tor mit dem Pariser Platz und der Potsdamer Platz waren von beiden Seiten nicht zugänglich. Hier verlief der unüberwindbare Grenzstreifen mit der Mauer.

Heute · Der Alexanderplatz ist zwar immer noch der verkehrsreichste Platz und bietet viele Einkaufsmöglichkeiten, das Stadtleben hat sich aber nördlich des Hackeschen Markt, der Oranienburger Straße und Prenzlauer Berg verschoben. Edle Einkaufsstraße ist die Friedrichstraße geworden und die Prachtstraße ist immer noch Unter den Linden.

Stadtviertel im Mittellater[Bearbeiten]

Marienkirche, im Hintergrund: Dom

Alt Berlin lag zwischen der Spree und dem Stadtbahnviadukt. Es bestand aus den Stadtvierteln:

  • Nikolaiviertel (ab 1230) erste Siedlung mit der Nikolaikirche, die bis 1878 nur einen Turm besaß.
  • Klosterviertel (ab 1260) mit dem Molkenmarkt und der Ruine der Klosterkirche.
  • Marienviertel (ab 1270) mit der noch erhaltenen Marienkirche beim Fernsehturm.
  • Heilig-Geist-Viertel (ab 1270) mit dem Heilig-Geist-Spital und der noch erhaltenen Heilig-Geist-Kapelle.

Von der historischen, dicht bebauten Stadt Berlins sind nur ganz wenige Gebäude erhalten. Die Gebäude waren zwar stark zerstört, aber wieder aufbaufähig. Die DDR-Regierung wollte ein neues Berlin schaffen mit einer freien Achse vom Palast der Republik zum Alexanderplatz und dem 368 m hohen Fernsehturm. Dazu wurden 2/3 des historischen Zentrums planiert. Übrig geblieben ist die Marienkirche, die Heilig-Geist-Kapelle und die Ruine der Klosterkirche. Das Rote Rathaus von 1869 wurde nach schwerer Beschädigung bis 1956 wieder aufgebaut. Zur 700-Jahr-Feier Berlins im Jahre 1987 wurde das Nikolaiviertel teils in angepasster industrieller Plattenbauweise mit historisierenden Fassaden unter Einhaltung der Grundrisse neu aufgebaut. Die wenigen vorhandenen Gebäude wurden restauriert. In diesem Rahmen wurde die Nikolaikirche zwischen 1980-1987 wiederaufgebaut. Lediglich im Klosterviertel sind noch Teile des alten Berlins erhalten. Das Marienviertel und das Heilig-Geist-Viertel ist völlig verschwunden. Daraus entstanden teils Grünflächen mit dem Fernsehturm und nördlich der Karl-Liebknecht-Straße Hochhäuser und Hotelanlagen, wobei letztere nach 1990 nochmals neu errichtet wurden.

Cölln: Von den mittelalterlichen Gebäuden der Berliner Schwesterstadt ist nichts mehr übrig geblieben.
In der Mitte der Spreeinsel befand sich bis 1950 das Hohenzollern-Stadtschloss. Der sumpfige Norden der Spreeinsel war im Mittelalter nicht bebaut. Erst im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Museen und der Berliner Dom gebaut. Südlich des Schlosses liegt das historische Viertel Fischerinsel. Erst zwischen 1967 bis 1972 wurden die letzten erhalten Häuser abgerissen und durch sechs Hochhäuser ersetzt.

Friedrichswerder: Die erste Stadterweiterung entstand im Jahre 1662 im Westen der Doppelstadt Berlin-Cölln. Hier stehen die Friedrichswerdersche Kirche von 1830, das Zeughaus, das 1968 wiederaufgebaute Kronprinzenpalais und das 2003 wiederaufgebaute Kommandantenhaus.

Neu-Cölln: Erste Stadterweiterung im Jahre 1662 im Süden der Doppelstadt Berlin-Cölln. Am Rande Neu-Cöllns befinden sich der Spittelmarkt und seit Anfang des 20. Jahrhunderts das Märkische Museum. Westlich und südlich der Stadterweiterung wurde ein heute nicht mehr vorhandener wassergefüllter Festungsgraben gebaut.

Stadterweiterungen im Spätmittelalter[Bearbeiten]

Dorotheenstadt und Unter den Linden: Ab 1674 wuchs die Stadt nach Westen bis zum heutigen Brandenburger Tor. Aus dem Reitweg vom Schloss zum Jagdrevier Tiergarten wurde eine breite Allee mit 1000 Nuss- und 1000 Lindenbäumen. Nach und nach entstanden Prachtbauten von denen auf der Südseite das Kommandantenhaus, das Kronprinzenpalais, das Prinzessinnenpalais, die Staatsoper, die Alte Bibliothek und das Alte Palais entstanden.

Friedrichstadt − 1691 wurde die bis 1710 selbständige Vorstadt gegründet. Sie liegt südlich der Dorotheenstadt und reichte zunächst bis zur Zimmerstraße, später bis zum Mehringplatz im heutigen Stadtteil Kreuzberg. Die Stadt wurde in strenger Planmäßigkeit mit rechtwinklig kreuzenden breiten Straßen angelegt. Viele französische Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) ließen sich hier nieder. So wurde auf dem Gendarmenmarkt eine Deutsche und eine Französische Kirche gebaut, an denen 1785 jeweils ein großer Kuppelturm angebaut wurde.

Anreise[Bearbeiten]

Zur überregionalen Anreise siehe Berlin.

Mit Bahn und Bus[Bearbeiten]

  • Berlin Hauptbahnhof liegt in ca. 1 km Entfernung: Direktverbindung u.a. aus Amsterdam, Kopenhagen, Moskau, Prag, Wien, Basel.
  • Regionalbahnen halten außerdem am Potsdamer Platz, Friedrichstraße und Alexanderplatz
S-Bahnhof Hackescher Markt
  • S-Bahn:
    • Stadtbahn S5, S7, S75: Friedrichstraße, Hackescher Markt, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke.
    • Nord-Südbahn S1, S2, S25: Nordbahnhof, Oranienburger Straße, Friedrichstraße, Brandenburger Tor (früher: Unter den Linden), Potsdamer Platz.
  • U-Bahn: Linie U2 (Potsdamer Platz - Rosa-Luxemburg-Platz), U5 (Alex.), U55 (Brandenburger Tor), U6 (unter der Friedrichstraße) und U8 (Nord-Süd über Alexanderplatz). · Die U2 ist mit der U1 die älteste Strecke mit sehr schönen Bahnhöfen.

2019 wird der denkmalgeschützte U-Bahnhof „Französische Straße“ durch den zukünftigen Kreuzungs-U-Bahnhof „Unter den Linden“ ersetzt.

  • Bus: Mit den Touristenlinien 100 oder 200 ohne Aufpreis vom Bahnhof Zoo zum Alexanderplatz.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Brückenfahrt auf der Spree und dem Landwehrkanal:

  • Anlegestelle „Friedrichstraße - Ecke Reichstagsufer“, „Friedrichstraße - Am Weidendamm“, „Berliner Dom“, „Nikolaiviertel“ und „Jannowitzbrücke“.
    Fahrpreise mit der Stern- und Kreisschifffahrt von „Jannowitzbrücke“ zur „Schloßbrücke Charlottenburg“, Einfach: 15,- €, Rundfahrt Spree u. Landwehrkanal: 20,- €. · 1-stündige Stadtrundfahrt ab Nikolaiviertel oder Friedrichstraße: 12,50 € (2013).

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • Besonders schön ist die Anreise über die Radwege entlang der Spree.
  • Am Rande des Stadtteils Mitte verläuft im Norden, Westen und Osten der Mauerweg entlang der früheren Sektorengrenze zu den ehemaligen Westberliner Bezirken Wedding, Tiergarten und Kreuzberg. Stellenweise ist die Wegweisung verwirrend.

Mobilität[Bearbeiten]

Fahrrad- und Stehrad-Touren[Bearbeiten]

  • 1 Fat Tire Bike Tours, Panorama Straße 1a (am Fernsehturm). Tel.: (0)30 2404 7991. Bieten hauptsächlich Touren an, aber auch ein Fahrradverleih je nach Auslastung, da vorrangig für Tourenteilnehmer gedacht. Kostenlose Gepäckaufbewahrung während den Touren, Internet Café W-LAN. Geöffnet: Mo-So 09:30-18:00 (im Sommer bis 20:00). Preis: ab 12 €,.

Fahrrad-Verleih[Bearbeiten]

  • Fahrrad-Frank (Mitglied im VSF), Torstraße 220. Tel.: +49 (0)30 2859 9750, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 10:00-19:00, Sa 10:00-17:00. Preis: Fahrradmietpreis für 1 Tag: 15 € pro Rad, ab 2 Tage 10 €, Ausweis Vorlage und Mietkaution (100 €/Fahrrad) (Stand April 2014).
  • Fahrradservice, Friedrichstraße 129 (Eingang von der Claire-Waldoff-Straße 2). Tel.: +49 (0)30 447 6666, Mobil: +49 (0)179 9924 039. Geöffnet: Mo-So 09:00-20:00. Preis: Fahrradmietpreis für 1 Tag: 15 € pro Rad, ab 2 Tage Preisreduzierung (Stand April 2014).
  • Fahrradstation Mitte (Ortliebstation), August Straße 29 a. Tel.: +49 (0)30 2250 8070, (0)180 510 8000 (Reservierung), Fax: +49 (0)30 2250 8069. Auf Vorbestellung werden auch Tandem-, Elektro- und 7-sitzige Conference-Fahrräder angeboten. Bieten auch Fahrradtouren an. Preis: Fahrradmietpreis für 1 Tag: ab 15 €, ab 2 Tage Preisreduzierung, Fahrradanhänger 10 €, Fahrradhelm 5 € extra (Stand April 2014).
  • Fahrradstation HU Berlin (E-Bikestation am Bahnhof Friedrichstraße), Friedrich Straße 95 (Eingang von der Dorotheenstraße 30). Tel.: +49 (0)30 2838 4848, (0)180 510 8000 (Reservierung), Fax: +49 (0)30 28384877. Es werden auch Tandem-, Elektro- und 7-sitzige Conference-Fahrräder angeboten. Bieten auch Fahrradtouren an. Preis: Fahrradmietpreis für 1 Tag: ab 15 €, ab 2 Tage Preisreduzierung, Fahrradanhänger 10 €, Fahrradhelm 5 € extra (Stand April 2014).
  • Fahrradstation Trek Pro-Shop, Leipziger Straße 56 (Eingang von der Dorotheenstraße 30 aus). Tel.: +49 (0)30 6664 9180, (0)180 510 8000 (Reservierung), Fax: +49 (0)30 66649188. Auf Vorbestellung werden auch Tandem-, Elektro- und 7-sitzige Conference-Fahrräder angeboten. Bieten auch Fahrradtouren an. Preis: Fahrradmietpreis für 1 Tag: ab 15 €, ab 2 Tage Preisreduzierung, Fahrradanhänger 10 €, Fahrradhelm 5 e extra (Stand April 2014).
  • NextBike, Zimmerstraße 95-100. Mobil: +49 (0)152 2899 0264, E-Mail: . Geöffnet: Apr.-Okt. täglich 10:00-20:00, Nov.-Mär. unregelmäßig. Preis: Fahrradmietpreis für 1 Tag: ab 9,- € pro Rad, RadCard Mitgliedschaft halbiert den Preis auf 5 € und ermöglicht die Radbenutzung auch in anderen Städten in Deutschland und im Ausland im NextBike Verleihsystem (Stand April 2014).
  • Take a bike, Neustädtische Kirchstraße 8. Tel.: +49 (0)30 2065 4730, Fax: +49 (0)30 2065 4731, E-Mail: . Gegen Aufpreis (abhängig von der Entfernung zum Verleih) ist eine Lieferung zum Hotel/Privatverbleib bei Reservierung unter Angabe des Namens, Anschrift und Rufnummer möglich. Geöffnet: Mo-So 09:30-19:00. Preis: Fahrradmietpreis für 1 Tag: 3-Gänge 12,50 €, 7-Gänge 14,50 €, E-Fahrrad 29,-€. Preisrabatt bei Mehrtägiger Vermietung (Stand April 2014).

Fahrrad-Werkstatt[Bearbeiten]

  • 3 Fahrrad Selbsthilfewerkstatt des ADFC, Brunnenstraße 28, Berlin Mitte, DE 10119 (im Hinterhof rechts). Tel.: +49 (0)30 4484 724, E-Mail: . Hier kann man den Drahtesel preisgünstig reparieren. Der Klub bietet auch regelmäßige Kurse und Lichtbildvorträge von Fahrradreisenden (ab 10 € für Nichtmitglieder des ADFC) Geöffnet: für ADFC Mitglieder Di, Mi, Fr 16:00-20:00, für Nichtmitglieder Mi+Fr 17:00-20:00. Preis: Kosten: Material, Spenden willkommen (Stand April 2014).
  • HubSchrauber (für Studenten), Geschwister-Scholl-Straße 7 (in der ehem. Friedrich-Engels-Kaserne). Tel.: +49 (0)30 2093 4169. Hier kann man den Drahtesel preisgünstig reparieren. Werkstatt an der HU, offen für Studenten. Geöffnet: Mo+Do 16:00-18:00, Fr 18:30-20:00. Preis: Kosten: Material, Spenden willkommen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen und Synagogen[Bearbeiten]

Hedwigskathedrale
  • 1 Berliner Dom, Am Lustgarten 1. Tel.: (0)30 202 69 111. · Der Berliner Dom ist ein zentraler Ort der evangelischen Kirche in Deutschland und liegt auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel, die Museumsinsel genannt wird. Der 78 m hohe Kuppelbau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Anlehnung an den Petersdom in Rom erbaut. Geöffnet: Mo. - Sa.: 9-19 Uhr, So. 12 -19 Uhr, April - Sept: bis 20 Uhr. Preis: Eintritt: 7,- € einschl. Kinder bis 18 J., ermäßigt: 4,- €, Audioguide: 3,- €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Die Sankt-Hedwigs-Kathedrale ist seit der Gründung des Bistums Berlin im Jahr 1930 die katholische Bischofskirche und gehört mit dem Titel einer Basilica minor (seit 1927) zu den wichtigsten katholischen Sakralbauten der Stadt. Als runder Zentralbau orientierte sich die Kirche am Pantheon in Rom. Die Bauzeit erstreckte sich von 1747 bis 1773 nach den Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Der zunächst nur vorläufig fertiggestellte Bau wurde erst im 19. Jahrhundert von Max Hasak in Anlehnung an die ursprünglichen Ideen zum Abschluss gebracht. Die Kirche brannte 1943 aus und wurde zwischen 1952 und 1963 wiederaufgebaut, unter Verzicht auf die „Laterne“ auf der großen Kuppel. Innen wurde sie völlig neu gestaltet und erhielt in der Mitte des Raumes einen Zugang zu der Unterkirche mit den neugeschaffenen acht Kapellen. Dieser Zugang wird nach der Entscheidung des Preisgerichts im Juni 2014 mit dem Umbau des Innenraums geschlossen. In der Mitte soll der neue Altar entstehen und die 550 Gläubigen werden im Kreis sitzen.
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Friedrichswerdersche Kirche am Werderscher Markt − In der im neogotischen Stil erbauten Kirche ist heute das Schinkel-Museum untergebracht. Die Kirche ist bis auf weiteres geschlossen. (Stand Sept. 2015)
Neue Synagoge
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Nikolaikirche − 13. Jahrh., 1945 bis auf die Umfassungsmauern zerstört, 1980-1987 wieder aufgebaut. Heute: Dauerausstellung des Stadtmuseums: „Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze - 800 Jahre Berliner Nikolaikirche“.
  • 5 Typ ist Gruppenbezeichnung St. Marienkirche um 1270 im Marienviertel von Altberlin am ehemaligen Neuen Markt. Nach einem Stadtbrand 1380 wurde sie wiederaufgebaut. Das heutige Erscheinungsbild stammt von 1893/94, als die Kirche im Zuge der Rückbesinnung zur Gotik umgebaut wurde. Sie ist heute mit dem Roten Rathaus das einzige historische Gebäude in der Umgebung.
  • 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Heilig-Geist-Kapelle um 1250 in der Spandauer Straße.
  • 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Parochialkirche − Im historischen Klosterviertel wurde 1703 Berlins erste bedeutende barocke Kirche für die reformierte Gemeinde eingeweiht. Bis 1944 prägte die markante obeliskartige Turmspitze das Stadtbild. Sie brannte aus und stürzte mit ihren 37 Glocken und dem Dach ein. 1961 fand letzte Gottesdienst in der Notkirche statt. Danach diente sie anfangs für Ausstellungen und Konzerte, ab 1970 dann als Möbellager. Nach der Wende erfolgte bis 2004 die Wiederherstellung der Kirche. Der geplante Wiederaufbau des Turms ist vorerst auf Eis gelegt. Heute wird der Kirchenraum neben seltenen Gottesdiensten als Ausstellungsraum für Kunstprojekte sowie für andere Veranstaltungen genutzt.
  • 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Neue Synagoge − Das jüdische Gotteshaus wurde von Knoblauch 1859-66 erbaut, 1938 teilweise zerstört und erst zwischen 1988 und 1995 wiederhergestellt. Deutschlands größte und prächtigste Synagoge stelle eine Meisterleistung der damaligen Ingenieurkunst dar. Die 50 m hohe Kuppel besitzt kleine Seitentürme ("Miniminarette"). Diese und die Fassade des Gebäude verleihen dem Bau ein maurisches Aussehen. Im Gebäude ist eine Ausstellung untergebracht. Die Kuppel kann von April − Sept. bestiegen werden. · Oranienburger Straße 30, Nord-Süd-S-Bahn S1, S2, S25 „Oranienburger Straße“, Tram M1, M5 u. 12. · Geöffnet: So. − Fr. von 10 − 18 Uhr, im Winter Fr. bis 15 Uhr. · Eintritt: 5,- €, erm.: 4,- €, Kuppel: 3,- € / 2,50 €.

Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Stadtschloss - Palast der Republik − Wiederaufbau des Stadtschlosses[Bearbeiten]

Mittelalterliche Burganlage

Mitten auf der Spreeinsel, wo Cölln in Nachbarschaft der Schwesterstadt Berlin entstanden ist, beschloss 1442 der selbstherrliche Kurfürst Friedrich II., genannt Eisenzahn, gegen den erbitterten Widerstand der Berliner und Cöllner ein Schloss zu bauen. 1448 kam es zu einem Aufstand, der als „Berliner Unwille“ in die Geschichte einging. Sie rissen die Mauern des Schlosses ein und setzten die Baugrube unter Wasser. Doch gegen die herbeigerufenen Truppen des Kurfürsten waren die Bürger unterlegen. 1451 wurde der erste Teil des Schlosses fertiggestellt.

Renaissanceschloss der Kurfürsten ab 1538

Barockschloss 1698 - 1716 − im Endausbau hatte es 1210 Räume.

1699 begann Andreas Schlüter mit einem Erneuerungsbau, fiel aber in Ungnade, weil 1706 der aufgestockte unfertige Münzturm einzustürzen drohte. 1716 war das nun doppelt so große Barockschloss 1716 vollendet. Die Kuppel wurde aber erst 1845 bis 1853 mit der Schlosskapelle auf der Westseite gebaut. Die Ostseite am Spreeufer blieb von älteren Gebäudeteilen geprägt.
Im Endausbau hatte das Schloss zwei große und zwei kleine Höfe und 1210 Räume.

Kriegsschäden, Sprengung und Abriss

Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt, doch längst nicht so stark wie das Schloss Charlottenburg im Westen der Stadt. Zwischen 1945 und 1948 fanden sogar Ausstellungen in den weniger beschädigten Teilen statt. Weil die neue DDR-Regierung in dem Schloss ein Symbol des verhassten preußischen Absolutismus sah, ließ sie zwischen September und Dezember 1950 das Schloss sprengen und abtragen. So konnte der entstandene Platz zum großen Aufmarschplatz mit Tribüne für die Staatsführung der DDR zum 1. Mai 1951 hergestellt werden.

Palast der Republik

Im östlichen Teil des Marx-Engels-Platzes wurde zwischen 1973 und 1976 der Palast der Republik gebaut, der im Volksmund „Palazzo prozzo“, „Ballast der Republik“ und „Erichs Lampenladen“ genannt wurde. Letzterer spielte auf die zahllosen Leuchten der Foyerdeckenbeleuchtung und den Staats- und Parteichef Erich Honecker an. Am 19. September 1990 wurde der Palast auf Anweisung der Volkskammer wegen Asbestverseuchung geschlossen. Der DDR-Palast wurde zwischen Februar 2006 bis Dezember 2008 abgerissen, sodass der Platz jahrelang verwaist und U-Bahn-Baustelle war.

begonnener Wiederaufbau Stadtschloss

Im Juli 2002 stimmte der Bundestag dem unmittelbaren Wiederaufbau des Schlosses mit seinen äußeren Formen zu, um das Humboldt-Forum entstehen zulassen. Am 28. November 2008 entschied sich die Jury für den weitgehend am historischen Vorbild orientierten Entwurf des italienischen Architekten Francesco Stella. Dem Italiener sei es gelungen, „einerseits das Historische wieder entstehen zu lassen und andererseits eine moderne Antwort“ zu finden. Drei Fassaden werden rekonstruiert. Die Flussseite wird dagegen modern gestaltet. Kritiker spötteln, die „Lochfassade werde den Charakter eines Parkhauses erhalten“. Selbst nach der Grundsteinlegung kommen immer wieder Forderungen auf dieser Seite ein anderes Gesicht zu geben oder diese Seite nach dem Vorbild des Louvre offen zu lassen.
Der Wiederaufbau wurde aus Geldmangel um einige Jahre verschoben. Im Juni 2012 begannen die Bauarbeiten für das Humboldt-Forum mit dem Entfernen der alten Holzpfähle. Die offizielle Grundsteinlegung fand am 12. Juni 2013 statt. Ende 2014 war das oberste Geschoss im Rohbau fertig, die offizielle Feier des Richtfestes wurde aber erst am 12. Juni 2015 gefeiert. Im Frühjahr 2015 wurde mit den Arbeiten an der historischen Fassade begonnen. Für die 3000 Steinelemente der dreiseitigen Fassade und des Schlüterhofes sind die Gipsmodelle bereits fertig. Nun werden diese in Sandstein gemeißelt. Die ersten Fassadenteile werden seit Frühjahr 2015 an den Betonbau angebracht. Die Eröffnung des Humboldt-Forums ist für 2019 vorgesehen.

Humboldt-Forum

Das neue Schloss wird zum Forum für Kultur, Kunst und Wissenschaft. Es soll als geistiges Erbe von Alexander und Wilhelm von Humboldt Bildung, Wissen und Kultur entfalten. Kulturelle wie künstlerische Aktivitäten will man mit Aspekten der Forschung und Wissenschaft gepaart werden. Museen, Bibliothek und Universität sollen hier an ihren Ursprungsort zurück kehren.
Neben der Forschungs- und Museumsbibliothek für außereuropäische Kunst und Kulturen wird es ein Humboldt-Labor mit 1000 m² Ausstellungsfläche geben. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin will auf 4.000 Quadratmetern eine „Welt der Sprachen“ einrichten. In den oberen beiden Etagen sollen neben dem Museum für Asiatische Kunst das Ethnologisches Museum mit den Abteilungen Asien, Afrika, Amerika und Südsee/Ozeanien einziehen. Diese Museen befinden sich bisher in Berlin-Dahlem.

Palais[Bearbeiten]

  • Auf der Straße Unter den Linden:
    • Kronprinzenpalais − 1663 erbaut, 1732 wurde es zu einem Barockpalais mit Auffahrtsrampe und Mittelrisalit für den Kronprinzen, den späteren König Friedrich II., umgebaut. Heute finden im Kronprinzenpalais Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.
    • Prinzessinnenpalais − heute: Opernpalais
    • Altes Palais − Stadtpalais von 1837 für den damaligen preußischen Prinzen und späteren Deutschen Kaiser Wilhelm I.
Brandenburger Tor

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Das 1 Brandenburger Tor Typ ist Gruppenbezeichnung in der Dorotheenstadt am Pariser Platz wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 auf Weisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. von Carl Gotthard Langhans errichtet. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und gleichzeitig ein nationales Symbol. Es hat symbolhafte Bedeutung als Triumphtor der einstigen Reichshauptstadt, nach dem 2. Weltkrieg als Sinnbild der Teilung Berlins und der Nation.
    Das Tor ist ein 26 Meter hoher, 65,5 Meter breiter und 11 Meter tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein. Es wird gekrönt von der Quadriga mit der Siegesgöttin Gottfried Schadows. · S1, S2, S25 u. U-55: „Brandenburger Tor“
  • Der 2 Reichstag Typ ist Gruppenbezeichnung im Tiergarten vor den Toren des Alten Berlins ist heute Sitz des Deutschen Bundestags und war Tagungsort der Reichstage und des Bundesrates des wilhelminischen Kaiserreiches und der Weimarer Republik. · U55 „Bundestag„ oder S1, S2, S25 u. U-55: „Brandenburger Tor“
Rotes Rathaus
  • 10 Russische Botschaft Typ ist Gruppenbezeichnung Russische Botschaft − Unter den Linden 63-65
  • 11 Staatsbibliothek Unter den Linden Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 12 Humboldt Universität Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 13 Berliner Fernsehturm Typ ist Gruppenbezeichnung − 368 m hoch mit verglaster Panoramaetage auf 203,7 m und Drehrestaurant auf ca. 207,5 m. Die Aufzüge benötigen für den Höhenunterschied ca. 40 Sekunden. Rollstuhlfahrer können den Turm aus Sicherheitsgründen nicht befahren.
  • 14 Rotes Rathaus Typ ist Gruppenbezeichnung (1861-69) − Aus roten Ziegeln errichteter Monumentalbau mit 74 m hohem Turm. Er ist Sitz des Regierenden Bürgermeisters.
  • 15 Gerichtslaube Typ ist Gruppenbezeichnung in barocker Erscheinung als verputzter Betonfertigteilbau mit Restaurant. Ursprünglich stand die Gerichtslaube aus Ziegelstein in gotischer Fassung am Eck des Roten Rathauses. Das Original befindet sich heute im Potsdamer Park Babelsberg.
Treppenhaus des Landgerichts in der Littenstraße
  • 16 Landgericht Berlin – Dienststelle Littenstraße Typ ist Gruppenbezeichnung, Littenstraße 12-17 (gegenüber der Ruine der Klosterkirche; 250 m von S+U Alexanderplatz), repräsentativer Justizpalast aus der Kaiserzeit, erbaut 1896–1905 in einem Mix aus Neobarock, -gotik und Jugendstil. Damals eines der flächengrößten Bauwerke der Stadt. Besonders beeindruckend ist das Treppenhaus.

Denkmäler und Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Reiterstandbild Friedrich der Große, der König Friedrich II. von Preußen, von den Berlinern wurde er der Alte Fritz genannt und steht auf dem Mittelstreifen des Boulevard Unter den Linden. 1950 wurde das vom 2. Weltkrieg verschonte Standbild abgetragen und in Potsdam gelagert. 1960 sollte das Symbols einer „reaktionären Politik“ eingeschmolzen werden, doch 1987 wurde es an fast gleicher Stelle wieder aufgebaut.
  • Schillerdenkmal auf dem Gendarmenmarkt
  • 17 Typ ist Gruppenbezeichnung Neue Wache − Die Neue Wache wurde zwischen 1816 und 1818 nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut. Sie diente zunächst als Wachhaus für die Wache des Königs und als Gedenkstätte für die Gefallenen der Napoleonischen Kriege. Im Jahre 1931 wurde das Gebäude zu einer Gedenkstätte für die Gefallenen des ersten Weltkrieges umgestaltet. Im inneren befand sich von nun an ein zwei Meter hoher Sockel aus schwarzem Granit mit einem Eichenkranz aus Silber mit Gold- und Platinauflagen. Die Wache wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und bis 1960 restauriert. Ab 1969 befand sich an Stelle des Granitsockels eine ewige Flamme in einem Glasprisma. Die Flamme spiegelte sich in diesem Glasblock, so dass es aussah, als würden darin viele kleine Flammen brennen. Seit 1993 dient die Neue Wache als Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Im Inneren befindet sich heute eine Kopie der Skulptur "Mutter mit totem Sohn" von Käthe Kollwitz. · Ort: Straße Unter den Linden 4, Bus 100, 200, TXL „Staatsoper“, Eintritt frei.
Holocaust-Mahnmal
  • 18 Typ ist Gruppenbezeichnung Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das zumeist verkürzt Holocaust-Mahnmal genannt wird, ist ein Denkmal für die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ermordeten Juden. Zwischen 2003 und Frühjahr 2005 wurde das Bauwerk als Entwurf von Peter Eisenman auf einer etwa 19.000 m² großen Fläche in der Nähe des Brandenburger Tores errichtet. An der Ebertstraße am Rande des Tiergartens und auf der Rückseite der Amerikanischen Botschaft an der Behrenstraße gelegen stehen die 2711 unterschiedlich hohen Betonstelen, die von allen vier umgebenden Straßen frei zugänglich sind. Der unter dem Platz gelegene Ort der Information beinhaltet u.a. einen Raum der Dimensionen, einen Raum der Namen, einen Raum der Familien und einen Raum der Orte:
  • Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, U+S „Brandenburger Tor“, Bus 200 „Behrenstr.“. Tel.: +49 30 - 26 39 43 36, Fax: +49 30 26 39 43 21, E-Mail: . Geöffnet: April - Sept.: Di - So, 10 - 20 Uhr; Okt. - März: Di - So, 10 - 19 Uhr. Das Stelenfeld ist täglich 24 h zugänglich. Preis: Eintritt frei.
  • Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz. − Das unter einer Glasplatte liegende Denkmal erinnert an authentischer Stelle an den 10. Mai 1933, als unter anderem Studenten des Nationalsozialistischen Studentenbundes und viele Professoren der Humboldt-Universität unter der musikalischen Begleitung von SA- und SS-Kapellen über 20.000 Bücher aus der Alten Bibliothek der Universität holten und in der Mitte des damaligen Kaiser-Franz-Josef-Platzes verbrannten.
  • 19 Typ ist Gruppenbezeichnung Topographie des Terrors, direkt an der Berliner Mauer in der Niederkirchnerstraße in Kreuzberg − Hier stand während des „Dritten Reichs” die Zentrale der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts.
  • 23 Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 111/119, (Tram M10 „Gedenkstätte Berliner Mauer“, Bus 245, 247, Berlin S1.svg/ Berlin S2.svg/ Berlin S25.svg „Nordbahnhof“, Berlin U8.svg „Bernauer Straße“.). Das 1,3 km lange Gedenkstättenareal auf dem ehemaligen Grenzstreifen des ehemaligen Ost-Bezirks Mitte mit dem Fenster des Gedenkens“ auf dem ehemaligen Sophien-Friedhof und der Kapelle der Versöhnung ist ganzjährig begehbar. Preis: Eintritt frei. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 24 Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer mit Turm und Aussichtsplattform Typ ist Gruppenbezeichnung liegt im ehemals westlichen Stadtteil Gesundbrunnen. Öffnungszeiten Besucherzentrum: Di. - So. 10 − 18 Uhr · Einstündige Führung: Jeden Sonntag um 15:00 Uhr, Treffpunkt Besucherzentrum, 3,- € Gebühr. Zwei Kurzfilme werden zu jeder halben und dreiviertel Stunde im Obergeschoss des Besucherzentrums gezeigt. Im Eingangsbereich des nahegelegenen S-Bahnhofs Nordbahnhof ist die Ausstellung „Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin“ zu sehen. Dargestellt wird die Absurdität der Teilung durch die drei U- und S-Bahnen-Linien vom westberliner Wedding zum westberliner Kreuzberg, die Ost-Berlin ohne Halt unterquerten, während die Bahnhöfe von DDR-Grenzsoldaten bewacht wurden.

Museen[Bearbeiten]

Bode-Museum auf der Spitze der Museumsinsel mit der Monbijoubrücke
  • Museumsinsel, u.a. mit dem 25 Typ ist Gruppenbezeichnung Pergamonmuseum (in dem man vor allem an Reisewochenenden mit Warteschlangen rechnen muss), der Alten Nationalgalerie, dem 26 Typ ist Gruppenbezeichnung Bodemuseum, dem 27 Typ ist Gruppenbezeichnung Alten Museum, dem Neuen Museum, sowie dem Berliner Dom. Den Altar von Pergamon kann man seit Herbst 2014 bis voraussichtlich 2020 nicht mehr besichtigten, da Nord- und Ostflügel des Museums saniert werden..
Ausstellungsanbau des Deutschen Historischen Museums

Geschichtsmuseen[Bearbeiten]

  • 28 Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2 (Bus: 100, 200 und TXL „Staatsoper“ oder „Lustgarten“. Mit Fußweg: S-Bahn: „Hackescher Markt“ und „Friedrichstraße“, U-Bahn U6: „Französische Straße“ Südausgang), U2: „Hausvogteiplatz“.). Tel.: +49 30 - 2030 4444. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ständige Ausstellung im Zeughaus: „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“. Geöffnet: Tägl. von 10 - 18 Uhr. Preis: Eintritt: 8,- €, Kinder unter 18 Jahren frei. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 29 Typ ist Gruppenbezeichnung Ausstellung des Deutschen Bundestages: Wege - Irrwege - Umwege im Deutschen Dom auf dem Gendarmenmarkt.
  • 30 DDR Museum, Karl-Liebknecht-Straße 1, gegenüber Berliner Dom. Tel.: +49 30 - 8471 2373-0, E-Mail: . Facebook. Das Museum zeigt den Alltag der DDR, von der Jugendweihe und dem Bildungssystem, über Vollbeschäftigung und Mangelwirtschaft bis zur Stasi-Überwachung. Geöffnet: So. - Fr. 10 - 20, Sa. 10 - 22 Uhr. Preis: Eintritt: 7 €, ermäßigt: 4 €.
  • 31 Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5 (Berlin U2.svg „Märkisches Museum“). Tel.: (0)30 24 002-162. Ein um die Jahrhundertwende errichteter Gebäudekomplex. Die Stadt- und Kulturgeschichte Berlins und der Mark Brandenburg wird mit Dokumenten und Modellen, sowie Kunst, Kunsthandwerk und Kunstgewerbe dargestellt. Geöffnet: Di - So 10-18 Uhr. Preis: Eintritt: 5,00 €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 32 Typ ist Gruppenbezeichnung Nikolaikirche − Dauerausstellung des Stadtmuseums: „Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze - 800 Jahre Berliner Nikolaikirche“.
  • 33 Typ ist Gruppenbezeichnung Forum Willy Brandt − mit der Dauerausstellung „Willy Brandt – Politikerleben“ zu seinem Wirken und den politischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Eintritt frei. Unter den Linden 62-68

Andere Museen und Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 34 Typ ist Gruppenbezeichnung Ehemalige Deutsche Guggenheim, Unter den Linden 13/15 − Seit 2013 KunstHalle der Deutschen Bank.
  • 36 Typ ist Gruppenbezeichnung Akademie der Künste, Pariser Platz 4 und Hanseatenweg 10 im Hansaviertel.
  • 37 Typ ist Gruppenbezeichnung Max Liebermann Haus − Ausstellungshaus und Sitz der Stiftung Brandenburger Tor, Pariser Platz 7
  • 38 Schinkel-Museum, Werderscher Markt in der Friedrichswerderschen Kirche (Berlin U2.svg „Hausvogteiplatz“). Tel.: (0)30 2081323, E-Mail: . Die Kirche ist seit 2012 wegen U-Bahnbauschäden bis auf weiteres geschlossen (Stand Sept. 2015) Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 39 Knoblauchhaus, Poststr. 23 im Nikolaiviertel. Tel.: (0)30 - 2400 20 171. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. In einem der wenigen erhaltenen Berliner Bürgerhaus des 18. Jahrhunderts wird in den originalgetreu rekonstruierten Wohnräumen Einblick in das Leben der Bürgerfamilie Knoblauch gegeben. Ebenfalls Wissenswertes über Architektur, Wirtschaft, Kultur und soziales Leben der Biedermeierzeit. Geöffnet: Di. − So. 10 − 18 Uhr. Preis: Einritt frei.
  • 40 Ephraim-Palais, Poststraße 16, Berlin. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Im 1762 bis 1766 gebauten prächtigen Rokoko-Palais finden Sonderausstellungen zu Themen der Geschichte und Kultur Berlins statt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 41 Zille Museum, Propststraße 11 im Nikolaiviertel. Tel.: (0)30 - 246 32 500, E-Mail: . Leben und Werk des spöttischen und sozialkritischen Zeichners und Grafikers „Pinselheinrich“ mit originalen Zeichnungen, Lithografien und Fotografien des Künstlers. Zille zeichnete sein Milljöh mit Szenen aus den Hinterhöfen, Seitengassen und Wirtshäusern. Geöffnet: Mo. − Sa. 11:00 Uhr − 18:00 Uhr, So. 13:00 Uhr − 18:00 Uhr. Preis: Eintritt: 6,- €, ermäßigt 5,- €. Typ ist Gruppenbezeichnung


  • 42 Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43 (U-Bahn Berlin U6.svg, Bus 245 „U-Bhf. Naturkundemuseum“, sowie Tram M5, M8, M10 und Busse 120, 147, 240 „Invalidenpark“ und 123, 240 „Robert-Koch-Platz“). Tel.: +49 (0)30 - 2093 8591, Fax: +49 30-20938814, E-Mail: . Deutschlands zweitgrößtes Naturkundemuseum zeigt in seinen Dauerausstellungen „Saurierwelt“, „Evolution in Aktion“, „System Erde“, „Kosmos und Sonnensystem“, sowie Mineralien, Fossilien und Einheimische Tiere. Auch die Alkohol-Forschungssammlungen mit Fischen, Spinnen, Krebsen, Amphibien und Säugetieren können seit 2010 besichtigt werden. Im Humboldt-Exploratorium − „Die Natur erforschen und dabei Neues entdecken“ − wird Kindern und Jugendlichen naturkundliches Wissen, Ökologie und Umweltschutz praktisch vermittelt. Ferner werden Highlights der Präparationskunst gezeigt. Beeindruckend sind die Skelette der Saurier im Lichthof, wobei der Brachiosaurus brancai mit 13,27 m Höhe das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt ist. Das interessante und bekannte Museum zur Naturgeschichte feierte 2010 sein 200-jähriges Bestehen. Geöffnet: Di. - Fr. 9:30 - 18:00 Uhr, Sa./So.: 10:00 - 18:00 Uhr. Preis: 6,- €, Schüler ab 6 Jahre, Studenten, Rentner u. Arbeitslose: 3,50 €, Familienkarte: 11,- €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Anatomische Ausstellung, Sammlung zur Medizin (Bücher, Instrumente usw.) · Geöffnet: Di., Do., Fr., So. 10 - 17 Uhr, Mi. u. Sa. 10 - 19 Uhr. Eintritt: 7,- €, ermäßigt: 3,50 €.

  • 44 Hanf Museum Berlin, Mühlendamm 5, (Bus M48: "Nikolaiviertel", U-Bahn „Klosterstraße“ U2 u. U+S-Bahn „Alexanderplatz“ U5, U8, S5, S7, S75). Tel.: +49 30 - 2424 827, E-Mail: . Anbau, Ernte, Vorverarbeitung und Nutzungsmöglichkeiten der Kulturpflanze werden gezeigt. Geöffnet: Di. − Fr. 10 − 20 Uhr, Sa und So: 12 − 20 Uhr. Preis: 4,50 €, erm.: 3,- €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 45 Dalí – Ausstellung, Eingang ist am Leipziger Platz 7. Tel.: (0)700 - 325 423 7546 (Infohotline). Geöffnet: Mo. − Sa. 12 – 20 Uhr, So. und Feiertage 10 – 20 Uhr. Preis: Eintritt 12,50 €, erm.: 9,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei. Typ ist Gruppenbezeichnung
Museum für Kommunikation im ehemaligen Reichspostamt
  • 46 Museum für Post und Kommunikation (ehemaliges Reichspostamt), Leipziger Straße 16, Ecke Mauerstraße (U-Bahn: U2 „Mohrenstraße“, U2/U6 „Stadtmitte“). Tel.: +49 (0)30 202 94 0, E-Mail: . Das Museum befindet sich im ehemaligen Kaiserlichen Generalpostamt (Reichspostamt) und wurde zwischen 1893 und 1898 erbaut. Geöffnet: Di.: 9 - 20 Uhr, Mi. - Fr.: 9 - 17 Uhr. Sa., So. und Feiertage: 10 - 18 Uhr. Preis: Normal Eintritt: 4 €, unter 18 Jahre frei. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 47 Typ ist Gruppenbezeichnung Der Martin-Gropius-Bau – ein Ausstellungshaus, das große temporäre Ausstellungen beherbergt – befindet sich in der Niederkirchnerstraße, unmittelbar an der Grenze zwischen den Stadtteilen Mitte und Kreuzberg (siehe dort).

In Nachbarschaft des Quartieres Postdamer Platz liegt das Kulturforum im Tiergarten mit mehreren Museen, wir Musikinstrumente-Museum, Kunstgewerbemuseum, Kupferstichkabinett und Kunstbibliothek, Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie .

Das wiederaufgebaute Historische Viertel[Bearbeiten]

  • Das Scheunenviertel in der Spandauer Vorstadt mit dem Hackeschen Markt und den Hackeschen Höfen.
  • Das Nikolaiviertel in Alt-Berlin am östlichen Ufer der Spree. − Wiederaufbau und Neubau auf altem Grundriss.
Unter den Linden mit der Humboldt-Universität und Fernsehturm

.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Die Jungfernbrücke in Berlin
Biergärten auf dem Hackeschen Markt
Außenfront der Hackeschen Höfe
  • 48 Typ ist Gruppenbezeichnung Gendarmenmarkt in der Friedrichstadt, Deutscher Dom, Französischer Dom, Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus".
  • Unter den Linden in der Dorotheenstadt, u.a. mit der Humboldt-Universität, der Hedwigskathedrale, dem Bebelplatz, der Neuen Wache, dem Zeughaus und abschließend der Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor.
  • Pariser Platz mit Ostseite des Brandenburger Tores, der Akademie der Künste und dem Hotel Adlon im Südosten.
  • Platz des 18. März − der Vorplatz mit der Westseite des Brandenburger Tores, dort wo die ehemalige Mauer stand.
  • Friedrichstraße mit dem Checkpoint Charlie der Galeries Lafayette und dem Friedrichstadtpalast
  • Lustgarten − der große Platz zwischen dem Alten Museum, dem Berliner Dom und dem Stadtschloss.
  • Jungfernbrücke − Die Jungfernbrücke ist die älteste noch erhaltene Brücke Berlins. Sie verbindet die Straßen Friedrichsgracht und Unterwasserstraße. Sie überspannt den Spreearm Kupfergraben. Die Brücke wurde im Jahre 1701 durch den Architekten Martin Grünberg als Spreegassenbrücke erbaut. Sie war ursprünglich eine Klappbrücke, der Klappmechanismus wurde aber zwischen 1937 und 1939 außer Betrieb gesetzt. Der Name Jungfernbrücke geht auf verschiedene Legenden zurück. Die wahrscheinlichste besagt, dass sich in der Nähe der Brücke zwei Handarbeitsläden befanden, die von jungen Frauen betrieben wurden. Diese wurden von den Berlinern "Jungfern" genannt. Man ging also zu den Jungfern an der Brücke, um Accessoires einzukaufen.
  • Alexanderplatz in der Königsstadt − Ostberlins Zentrum zu DDR-Zeiten mit der Weltzeituhr.
  • 49 Typ ist Gruppenbezeichnung Oranienburger Straße − Ausgehmeile mit dem Kunsthaus Tacheles, der Neuen Synagoge und vielen Restaurants.
  • 50 Typ ist Gruppenbezeichnung Hackescher Markt − eines der beliebtesten und schönsten Platze mit Markt und Biergärten.
  • 51 Typ ist Gruppenbezeichnung Hackesche Höfe − Acht Höfe gegenüber dem Hackeschen Markt zwischen der Rosenthaler- und der Sophienstraße bieten heute Raum für Gewerbe, kleine Geschäfte, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Wohnungen. Besonders schön ist im Jugendstil der 1. Hof gestaltet. Hier befindet sich auch das Varieté-Theater Chamäleon, die Diskothek Sophienclub und ein Kino.
  • Leipziger Platz − achteckiger Platz mit eher langweiliger moderner Hochhausbebauung, einst Berlins wichtigste Geschäftsadresse mit dem Wertheim-Kaufhaus.
  • 52 Typ ist Gruppenbezeichnung Potsdamer Platz − Der ehemals verkehrsreichste Platz mit der ersten Ampel auf dem Kontinent ist heute eine Straßenkreuzung mit dem angrenzenden Quartier Potsdamer Platz an der Stadtteilgrenze von Tiergarten und Mitte. Die drei Vorort- und Fernbahnhöfe sind seit dem 2. Weltkrieg verschwunden, U-Bahn, S-Bahn und der neue Regionalbahnhof liegen unter der Erde. Darüber liegen Berlins höchste Hochhäuser, lediglich Teile des ehemaligen Weinhaus Huth und Hotels Esplanade sind geblieben.
    • Boulevard der Stars beginnt am Potsdamer Platz und endet in der Potsdamer Straße. Hier werden wie auf dem Walk of Fame in Los Angeles Prominente aus Film und Fernsehen mit einem in der Straße eingelassenen Stern geehrt. Mit Hilfe der installierten Pepper’s Ghost Cameras (und etwas Geschick) kann man sich mit einem Hologramm seines Stars fotografieren lassen.

Brunnen[Bearbeiten]

  • Neptunbrunnen von 1891 - vom Platz vor dem Berliner Schloss demontiert und 1969 restauriert auf der Grünanlage vor dem roten Rathaus wieder aufgestellt.

Parks[Bearbeiten]

Eine größere Grünanlage gibt es nur zwischen Fernsehturm und Schloßplatz im ehemaligen dichtbebautem Heilig-Geist-Viertel. In der Mitte steht die Grün- und Denkmalanlage „Marx-Engels-Forum“ auf der zwischen 1986 und September 2010 die überlebensgroßen Bronzefiguren von Karl Marx (sitzend) und Friedrich Engels standen. Wegen des Baus der Verlängerung der U5 / U55 mussten sie vorübergehend versetzt werden.

Ansonsten gibt es im Ortsteil Mitte nur kleinere Parks, den Monbijou-Park am Hackeschen Markt, den neuen Park am Nordbahnhof und den Invaliden-Park an der Invalidenstraße.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 53 Typ ist Gruppenbezeichnung Max Liebermann Haus − Ausstellunghaus und Sitz der Stiftung Brandenburger Tor, Pariser Platz 7
  • 54 Typ ist Gruppenbezeichnung Raum der Stille − Pariser Platz 8

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Stadtfahrt mit der Buslinie 100 oder 200 vom Bahnhof Zoo zum Alexanderplatz
  • 1 AquaDom & Sea Life Berlin, Spandauer Straße 3. Tel.: (0)30 992800. Geöffnet: Täglich 10:00 -19:00 Uhr. Preis: 17,50 € Frühbucher 11,35 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Theater[Bearbeiten]

Maxim Gorki Theater − Singakademie
  • 5 Maxim Gorki Theater (Singakademie), Am Festungsgraben 2 (Tram „Am Kupfergraben“, Bus 100, 200, TXL „Staatsoper“). Tel.: +49 (0)30 - 20221-115, E-Mail: . Mit 440 Plätzen ist es das kleinste der Berliner Staatstheater. Der Spielplan umfasst die ganze Breite des gegenwärtigen Theaters, von literarischen Uraufführungen wie Olga Grjasnowas. Das Theater residiert in dem von der Chorvereinigung der Sing-Akademie zu Berlin errichteten und in deren Eigentum stehenden Gebäude in der Nähe des Boulevard Unter den Linden, hinter der Neuen Wache. Es ist benannt nach dem russisch-sowjetischen Schriftsteller Maxim Gorki. Aufgrund seiner Geschichte als Stammhaus des Chores wird das Gebäude oft als Singakademie bezeichnet.
  • Chamäleon in den Hackeschen Höfen. Tel.: 030 - 4000 590
  • Sophiensaele im ehemaligen Handwerkervereinshaus. Kartenreservierung: 030 - 283 52 66 .
Friedrichstadt-Palast in der Nacht

Kabarett und Varieté[Bearbeiten]

  • 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Friedrichstadt-Palast − Revuetheater 1984 erbaut in der Friedrichstraße. Berlins größte Show mit über 100 Künstler auf der größten Theaterbühne der Welt. Jährlich über 700.000 Besucher. 1.899 Plätze im Saal.
  • 8 Admiralspalast und Kabarett Distel, Friedrichstraße 101 beim Bahnhof Friedrichstraße (S+U-Bhf Friedrichstraße). Tel.: +49 (0)30 - 4799 7499, +49 (0)30 - 2250 7000 (Karten). Das geschichtsträchtige Haus entstand 1910. Ab 1955 hieß es dann Metropoltheater, im August 2006 wurde es nach gründlicher Renovierung wiedereröffnet. Heute befindet sich hier der historische Theatersaal mit 2 Rängen, das Studio in der 4. Etage und das F101 im 3. Stock. Gespielt werden Musicals, Shows und Konzerte. Geöffnet: Kassenöffnung: Mo - Fr: 11-18 Uhr, Sa, So + Feiertage: 11-17 Uhr, Abendkasse: jew. 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn. Typ ist Gruppenbezeichnung

Musik und Oper[Bearbeiten]

Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Einkaufen[Bearbeiten]

Parallel zur U-Bahn in der Friedrichstraße verläuft unter mehreren Häuserblöcken eine Passage vom Feinsten, die auch unter zwei Querstraßen geht.

  • 4 Galeries Lafayette Berlin, Friedrichstraße 76-78 (Berlin U6.svg Französische Straße). Sehenswert ist die (Innen-)Architektur mit dem gläsernen Trichter im Zentrum und die exclusive französische Lebensmittelabteilung im Untergeschoss. Geöffnet: Mo.-Fr. 10-20 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Am Alexanderplatz konzentrieren sich mehrere Kaufhäuser und das Einkaufszentrum Alexa. Letzteres ist mit 180 Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomiebetrieben auf 3 Etagen das zweitgrößte Shopping Center in Berlin. Unter anderem locken darin ein großer Media Markt und die Miniaturwelt Loxx.
  • Im Februar 2014 sollte mit 270 Geschäften Berlins 64. Einkaufszentrum, das Leipziger Platz Quartier eröffnet werden. Vor Ende September 2014 wird daraus nichts. Es ist nicht so pompös wie das vor dem 2. Weltkrieg bestandene Kaufhaus Wertheim, dafür reicht es von den U-Bahnausgängen Potsdamer Platz bis Mohrenstraße. Von der Passage zwischen Voßstraße und Leipziger Straße blickt man auf das Preußische Herrenhaus, wo heute der Bundesrat residiert.
  • 5 KulturKaufhaus Dussmann, Friedrichstr. 90 (S + U-Bahnhof Friedrichstraße). Tel.: (030) 20 25 11 11. Die viergeschossige Zentralniederlassung einer großen Buch- und Medienhandelskette. Kinderbuchabteilung mit Spielbereich. Kleines Café. Öffentliche Toiletten im 3. Stock. Räumlich etwas abgesondert liegen die Abteilungen English Book und Noten & Musikbuch, die auf die Gebiete Klassik, Jazz, Rock und Pop spezialisiert ist. Geöffnet: Mo. - Fr. 10-24 Uhr, Sa. bis 23:30 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung

Im Scheuenvietel und auch im westlichen Teil der Spandauer Vorstadt mit den Hackeschen Höfen sind viele Boutiquen, die einen Schaufensterbummel lohnend machen.

  • 7 Trippen, Rosenthaler Straße 40-41 Hackesche Höfe, Hof 4 & 6 (Berlin S5.svg Berlin S7.svg Berlin S75.svg Hackescher Markt). Tel.: +49 30 283 913 37. Designer Holz- und Lederschuhe von bester Qualität. Geöffnet: Mo - Fr 11:00 - 20:00 Uhr, Sa 10:00 - 20:00 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 8 Nix Design, Oranienburger Straße 32 in den Heckmannhöfen, II. Innenhof (Berlin S1.svg Berlin S2.svg Berlin S25.svg Oranienburger Straße). Tel.: (0)30 28 18 044. Mode vom Allerfeinsten der Designerin Barbara Gebhardt wird hier verkauft. Geöffnet: Mo. - Sa. 11-20 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 9 Whisky & Cigars, Sophienstraße 8-9 (Berlin U8.svg Weinmeisterstraße). Tel.: (0)30 2820376, E-Mail: . Whisky, Rum und Zigarren in einer beeindruckenden Vielfalt, sowie eine feine Auswahl von Cognac und Sherry. Geöffnet: Mo. - Fr. 11-19 Uhr, Sa. 11-18 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung

Küche[Bearbeiten]

Die meisten Cafés und Restaurants zu günstigen Preisen befinden sich im Bereich Oranienburger Straße/ Hackescher Markt mit Übergang zum Prenzlauer Berg. Der Alexanderplatz hingegen ist für mäßigen Fast Food bekannt. Das Nikolaiviertel wird von Touristen beherrscht und der Gendarmenmarkt ist mit teuren Restaurants umstellt. Ein Geheimtipp ist das Klosterviertel. Weitere Informationen zum Thema Essen und Trinken in Berlin.

Günstig[Bearbeiten]

In Oranienburger Straße und in den benachbarten Straßen der Spandauer Vorstadt sind viele günstige Restaurants. Besonders empfehlenswert ist der Mexikaner Que Pasa in der Oranienburger Straße 27.

Mittel[Bearbeiten]

Gendarmenmarkt und Friedrichstraße[Bearbeiten]

In der Umgebung des Gendarmenmarktes und der Friedrichstraße liegen die teuren Restaurants.

  • 1 Brasserie am Gendarmenmarkt, Taubenstraße 30 (Berlin U2.svg Hausvogteiplatz). Tel.: (0)30 20453501, Fax: (0)30 204535 02, E-Mail: . Unmittelbar am Gendarmenmarkt gelegen, hervorragende Küche. Schönes Interieur, aufmerksamer und freundlicher Service, stilvoll, aber nicht "schnöselig". Preis: Hauptgerichte von 9,90 - 36,- €, Mittagsmemü bis 16:00 Uhr: 9,- bis 24,- €.
  • 2 boccondivino, Albrechtstr. 18 (Berlin S5.svg Berlin S7.svg Berlin S75.svg Friedrichstraße). Tel.: +49 (0)30 2849 3898. Hervorragende Küche. Reservierung ist unbedingt zu empfehlen, da immer ausgebucht. Geöffnet: Mo-Fr 12:00-24:00 Sa-So 16:00-24:00. Preis: Vorspeisen 9,- bis 12,- €, Hauptgerichte 18,- bis 22,- € (alle Preise 10/2008).
  • 4 Nolle, Georgenstraße, S-Bahnbogen 203 (S+U-Bahnhof Friedrichstraße). Tel.: (0)30 208 2645. Marmor, Spiegel, Leder und Art-Deco Malerei in historischer Atmosphäre unter einer sechs Meter hohen Decke, wo die S-Bahn und der West-Ost-Bahnverkehr drüber rattert. Preis: 10,- bis 20,- €.

Spandauer Vorstadt[Bearbeiten]

  • 5 Hackescher Hof, Rosenthaler Str. 40/41 (Berlin S5.svg Berlin S7.svg Berlin S75.svg Hackescher Markt). Tel.: +49 30 2835293, E-Mail: . Gutes Restaurant mit einer großen Auswahl an Weinen. Freundliches Personal, empfehlenswert für das sonntägliche Frühstück. Geöffnet: Mo-Fr ab 08:00, Sa-So ab 09:00. Preis: 15,- bis 25,- EUR pP.
  • Kaffee Confiserie Reichelt, Koppenplatz 13-14, Berlin, 10115. Tel.: +49 (0)30 2818834. Die Confiserie ist ein wahres Schlaraffenland für Tortenliebhaber. Geöffnet: Mo-Fr 06:00-19:00, Sa-So 07:00-19:00. Typ ist Gruppenbezeichnung

Klosterviertel[Bearbeiten]

  • 7 Zur letzten Instanz, Waisenstraße 14-16 an der Berliner Stadtmauer. Tel.: +49 30 2425528, E-Mail: . Eine der ältesten Gaststätten Berlins, 1621 als Branntweinstube eröffnet. Heute Restaurant und Gaststube, mit Berliner Küche a la Carte mit ausschließlich regionalen Produkten. Geöffnet: Mo 18:00– 01:00, Dienstag bis Samstag 12:00 – 01:00, warme Küche 12:00 – 15:00 und 18:00 – 23:00 Uhr.
Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt

Gehoben[Bearbeiten]

  • 8 Restaurant VAU, Jägerstraße 54-55 (Berlin U2.svg Hausvogteiplatz). Tel.: +49 (0)30 202 973-0. Sternekoch Kolja Kleeberg kocht hier. Geöffnet: Mo-Sa 12:00-14:30 / 19:00-22:30, So Ruhetag.
  • 10 Habel − Weinkultur, Luisenstraße 19 (im und unter dem Stadtbahnviadukt, etwa 80 m von der Omnibus TXL Haltestelle Karlplatz; bzw. etwa 500 m zu Fuß ab S-Bahn Friedrichstraße Berlin S1.svg Berlin S2.svg Berlin S5.svg Berlin S7.svg Berlin S75.svg Berlin U6.svg). Tel.: +49 (0)30 2809 8484, E-Mail: . Restaurant und Weinlokal seit 1779. Vorwiegend Berliner Gerichte, Mittagstisch 2-Gänge: 10,90 €, 3-Gange: 15,- € inkl. ein Kaffee Geöffnet: Mo-Sa 07:00 - 00:00, So 07:00 - 11:00 Uhr.
  • 11 unsicht-Bar, Gormannstraße 14, 10119 Berlin. Tel.: +49 30 24342500. Dunkelrestaurant, die Speisen sind im Uhrzeiten auf dem Teller, Löffel liegen auf 12 Uhr, die blinden Kellner erklären den Gästen die Platzierung, damit diese sich zurecht finden. Preis: Menü 40 € bis 60 €.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal sind die Hackeschen Höfe in der Spandauer Vorstadt. Hier findet sich eine interessante Mischnutzung durch Kunst, Kultur, Wohnen, Gewerbe und Gastronomie. Nebenan liegen die Rosenhöfe und dazwischen quetscht sich der nicht sanierte Hof mit dem Haus Schwarzenberg, dem Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und dem Anne-Frank-Zentrum.
  • Weiter westlich zwischen Oranienburger Straße und Auguststraße befinden sich die Heckmannhöfe mit dem Galli Theater mittendrinn.
  • Und noch eine Geheimtipp: Zwischen der Sophienstraße und der Gipsstraße liegen die Sophie-Gips-Höfe. Nebenan befinden sich im Hof die Sophiensaele.
  • 2 Quatsch Comedy Club, Friedrichstraße 107 (Berlin U6.svg Oranienburger Tor Berlin S1.svg Berlin S2.svg Berlin S25.svg Oranienburger Straße). Tel.: (0)30 27879030. Stand-up-Comedy Preis: ab 18 €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 4 Weinbar Rutz, Chausseestraße 8 (Berlin U6.svg Oranienburger Tor). Tel.: (0)30 2462-8760. Geöffnet: Dienstag bis Samstag Weinbar ab 16.00 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 5 Ständige Vertretung, Schiffbauerdamm 8 (Berlin U6.svg Berlin S5.svg Berlin S7.svg Berlin S75.svg Friedrichstraße). Tel.: +49 30 2823965, Fax: +49 30 28598735. Geöffnet: Tägl. durchgehend ab 11 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 6 Strandbar Mitte, Monbijoustraße 3 (Berlin S5.svg Berlin S7.svg Berlin S75.svg Hackescher Markt). Tel.: (0)30 2838558-8. Geöffnet: tägl. ab 10 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 8 Clärchens Ballhaus, Auguststraße 24 (Berlin U8.svg Weinmeisterstraße). Tel.: +49 30 282 92 95. Geöffnet: Mo ab 22 Uhr, Di - Do ab 21 Uhr, Fr und Sa Schwoof ab 20 Uhr 5 € Eintritt, So ab 15 Uhr Tanztee. Typ ist Gruppenbezeichnung

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Citystay Hostel, Rosenstraße 16 (Berlin S5.svg Berlin S7.svg Berlin S75.svg Hackescher Markt). Tel.: (0)30 2362 4031, Fax: (0)30 2790 7170, E-Mail: . Zentral am Alex im ehemaligen Kaufhaus Leipzig, ca. 200 Betten. Preis: Doppel ab 50 €, Mehrbett ab 17 €.
  • 2 Baxpax Downtown Hostel Hotel, Ziegelstr. 28 (Berlin S1.svg Berlin S2.svg Berlin S25.svg Oranienburger Straße). Tel.: +49 30 2787488-0, Fax: (0)30 278 748 899, E-Mail: . Angenehme hotelnahe Einrichtung und Attitüde, Dachterrasse, Club im Keller, Riesenbett im Hof, ca. 250 Betten. Preis: Doppel ab 59 €, Mehrbett ab 13 €.
  • 4 Helter Skelter Hostel, Kalkscheunenstr. 4-5, (U-Bahn: Oranienburger Tor, S-Bahn: Friedrichstraße. Tel.: (0)30 280 44 997, Fax: (0)30 290 44 717, E-Mail: . Backpacker-Atmosphäre, Gästeküche, Achtung am Wochenende sehr laut, ca. 100 Betten, Apartments Preis: Doppel ab 50 €, Mehrbettzimmer ab 14 €.
  • 5 Ballhaus Berlin Hostel, Chausseestr. 102, Berlin U6.svg Naturkundemuseum. Tel.: +49 30 28484471, E-Mail: . schön dekorierte Zimmer im vermutlich ersten Hostel Berlins, jetzt auch mit Aufzug, ca. 140 Betten. Geöffnet: 24 Stunden. Preis: Doppel ab 59 €, Mehrbettzimmer ab 21 €.
  • 8 The Circus Hostel, Weinbergsweg 1a Berlin U8.svg Rosenthaler Platz. Tel.: (0)30 2839 1433, Fax: (0)30 2839 1484, E-Mail: . schönes sehr hotel-ähnliches Haus mit gleichem Serviceanspruch, Apartments mit schönem Blick Preis: Doppel ab 28 €, Mehrbettzimmer ab 19 €.
  • 10 Hotel Novalis, Novalisstraße 5 Berlin U6.svgOranienburger Tor. Tel.: (0)30 30874089. Preis: Doppel ab 52 €, Mehrbettzimmer ab 10 €.

Mittel[Bearbeiten]

  • 14 Hotel Aquino, Hannoversche Straße 5b Berlin U6.svgOranienburger Tor. Tel.: (0)30 28486 - 0, Fax: (0)30 28486 - 10, E-Mail: . Einfahrt zur Tiefgarage befindet sich von der Friedrichsstraße kommend einige Meter vorher auf der rechten Seite. Gutes Hotel in günstiger Lage. WLAN gratis Preis: EZ €89,00, Garagenplatz €7,50 pro Nacht.
Hotel Adlon
  • 15 Motel One, Dircksenstraße 36 U+S „Alexanderplatz“ U2, U5, U8, S5, S7, S75. Tel.: +49 30 200 54 08-0, E-Mail: . Tiefgarage mit wenigen Plätzen vorhanden. Zentral sehr gut gelegenes einfaches 2-Sterne-Motel mit Jugendherbergs-Charme. Sehr sauber, gepflegt und modern (kühles Ambiente) eingerichtet. Auf den Zimmern LCD-TV mit DVD! Leider sehr gut besucht und damit beim Frühstücksplatz ergattern sehr nachteilig. Lounge und Frühstücksraum in einem. Die vielen "Laptop"-Verrückten nerven deshalb ein wenig, da sie wertvollen Frühstücksplatz wegnehmen. Ansonsten sehr zu empfehlen! Preis: ab 59 €/ EZ und 71 €/ DZ. Frühstücksbuffet 6,50 €.

Gehoben[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Gottesdienste[Bearbeiten]

  • Katholische Kirche Herz Jesu, Fehrbellinerstraße 98 (Mitte, U2 Rosa-Luxemburg-Platz). So: 10:30 Uhr; Mo, Mi-Fr: 19:00 Uhr; Di: 09:00 Uhr
  • Katholische Kirche St. Adalbert, Torstr. 168 (Mitte, U8 Rosenthaler Platz). So: 09:00 Uhr; Di: 18:00 Uhr; Mi: 09:00 Uhr

Literatur[Bearbeiten]

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