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Berlin/Unter den Linden

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Unter den Linden ist die zentrale Prachtstraße Berlins, sie verläuft durch die Dorotheenstadt und den Friedrichswerder im Ortsteil Mitte. Sie führt vom Pariser Platz am Brandenburger Tor über 1,3 km in östlicher Richtung bis zur Schlossbrücke bei der Museumsinsel. Der Boulevard ist die zentrale Verkehrsachse im Zentrum Berlins und verbindet zahlreiche wichtige Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten miteinander.

Unter den Linden mit Humboldt-Universität, Neuer Wache, Zeughaus und Fernsehturm
Unter den Linden Ecke Friedrichstraße zwischen 1890 und 1900, rechts: Victoria Hotel

Hintergrund[Bearbeiten]

1573 wurde auf Geheiß des Kurfürsten Johann Georg ein Reitweg angelegt, um vom Berliner Stadtschloss zum Tiergarten zu gelangen, das 1527 als Reitrevier angelegt wurde.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • S- und U-Bahnhof „Brandenburger Tor“ - unterirdische Nord-Süd-S-Bahn (Linien S 1, S2, S 25) und „Kanzler U-Bahn“ U 55 (vorläufige Endstation). Ab 2019 U-Bahnhof „Unter den Linden“ (U6) anstelle des U-Bahnhofs „Französische Straße“.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • Bus 100 und 200 - Zoologischer Garten - Alexanderplatz (Stadttarif)

Auf der Straße[Bearbeiten]

Parkplätze sind in Berlin-Mitte Mangelware und teuer, Parkplatz auf dem Schlossplatz, Parkhaus am Bebelplatz. Es empfiehlt sich die Anfahrt mit dem öffentlichen Verkehr oder per Rad.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Straße kann aufgrund Ihrer Länge von etwa 1,3 km zu Fuß erlaufen werden. Der Bus 100 fährt fast die ganze Straße ab.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Südliche Seite:

  • Amerikanische Botschaft, am Pariser Platz 2. Amerikanische Botschaft in der Enzyklopädie Wikipedia Amerikanische Botschaft im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmerikanische Botschaft (Q875787) in der Datenbank Wikidata.
  • 1 Akademie der Künste, am Pariser Platz 4. Akademie der Künste in der Enzyklopädie Wikipedia Akademie der Künste im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAkademie der Künste (Q414078) in der Datenbank Wikidata.
  • 2 Hotel Adlon Hotel Adlon in der Enzyklopädie Wikipedia Hotel Adlon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHotel Adlon (Q698095) in der Datenbank Wikidata − Das nach alten Plänen neu errichtete, wichtigste Nobelhotel der Stadt (Eckbau zum Pariser Platz)
  • 1 Russische Botschaft Russische Botschaft in der Enzyklopädie Wikipedia Russische Botschaft im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRussische Botschaft (Q836838) in der Datenbank Wikidata
  • ehemalige KunstHalle bzw. 3 Deutsche Guggenheim Deutsche Guggenheim in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsche Guggenheim im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsche Guggenheim (Q574114) in der Datenbank Wikidata (13/15) − Kunsthalle, die vorwiegend Exponate des 20. und 21. Jahrhunderts zeigte. Tel.: 030 - 2020 93-0
  • 4 Altes Palais Altes Palais in der Enzyklopädie Wikipedia Altes Palais im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltes Palais (Q439297) in der Datenbank Wikidata − Stadtpalais von 1837 für den damaligen preußischen Prinzen und späteren deutschen Kaiser Wilhelm I.
  • 5 Königliche Bibliothek Königliche Bibliothek in der Enzyklopädie Wikipedia Königliche Bibliothek im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigliche Bibliothek (Q435399) in der Datenbank Wikidata, im Volksmund als Kommode bekannt − heute Juristische Fakultät der Humboldt-Universität, am Bebelplatz 1
  • Staatsoper Unter den Linden · Denkmalinfo − derzeit wegen Sanierung geschlossen, aufgrund von Bauverzögerungen gibt es noch keinen Wiedereröffnungstermin. Ausweichspielstätte seit 2010: Schillertheater in Charlottenburg.
  • 6 Bebelplatz Bebelplatz in der Enzyklopädie Wikipedia Bebelplatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBebelplatz (Q699504) in der Datenbank Wikidata mit der Alten Bibliothek, dem Hotel de Rome und der Hedwigskathedrale
  • 7 Prinzessinnenpalais Prinzessinnenpalais in der Enzyklopädie Wikipedia Prinzessinnenpalais im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPrinzessinnenpalais (Q2110747) in der Datenbank Wikidata − heute: Opernpalais
  • 8 Kronprinzenpalais Kronprinzenpalais in der Enzyklopädie Wikipedia Kronprinzenpalais im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKronprinzenpalais (Q530930) in der Datenbank Wikidata − 1663 erbaut, 1732 wurde es zu einem Barockpalais mit Auffahrtsrampe und Mittelrisalit für den Kronprinzen, den späteren König Friedrich II., umgebaut. Heute finden im Kronprinzenpalais Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.
  • 9 Alte Kommandantur Alte Kommandantur in der Enzyklopädie Wikipedia Alte Kommandantur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlte Kommandantur (Q323181) in der Datenbank Wikidata (1) − Das ehemalige 1795-96 gebaute Palais war ab 1799 Sitz des Kommandanten der Berliner Garnison. 1873-74 wurde das Gebäude klassizistisch verändert.
    Auf dem Gelände des im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Baus stand von 1967 bis 1995 das Hochhaus des Außenministeriums der DDR. Von 2001-03 wurde der historische Vorgängerbau außen originalgetreu rekonstruiert. Heute ist es Sitz der Bertelsmann Stiftung.
Neue Wache

Nördliche Seite:

  • Raum der Stille und Touristinformation im nördlichen Torhaus des Brandenburger Tors
  • Haus Liebermann, ehemaliges Wohnhaus des Malers Max Liebermann am Pariser Platz 7
  • 2 Ungarische Botschaft Ungarische Botschaft in der Enzyklopädie Wikipedia Ungarische Botschaft im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUngarische Botschaft (Q2493389) in der Datenbank Wikidata (76)
  • Madame Tussauds - Wachsfigurenkabinett (74) - Geöffnet täglich 10 - 19 Uhr. Eintritt 22,50 €, Kinder 18,- €.
  • 1 Café Einstein Café Einstein in der Enzyklopädie WikipediaCafé Einstein (Q1025595) in der Datenbank Wikidata (42)
  • 10 Kaiserhöfe Kaiserhöfe in der Enzyklopädie Wikipedia Kaiserhöfe im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaiserhöfe (Q1721647) in der Datenbank Wikidata (26-30)
  • Staatsbibliothek zu Berlin - Haus Unter den Linden
  • 3 Humboldt-Universität Humboldt-Universität in der Enzyklopädie Wikipedia Humboldt-Universität im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHumboldt-Universität (Q152087) in der Datenbank Wikidata (6) − ehemaliges Palais des Prinzen Heinrich, errichtet zwischen 1748-66. Seit 1810 als Berliner Universität genutzt. Nur wenige Gebäudeteile wie ein Treppenhaus im östlichen Kopfbau sind original erhalten.
Zeughaus - Historisches Museum
  • 11 Neue Wache Neue Wache in der Enzyklopädie Wikipedia Neue Wache im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeue Wache (Q152341) in der Datenbank Wikidata (4) − Schinkels tempelartiger Bau von 1818 war erst königliche Wache, 1931 dann Gefallenendenkmal, zu DDR-Zeiten Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus und seit 1993 Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft.
  • 12 Zeughaus Zeughaus in der Enzyklopädie Wikipedia Zeughaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZeughaus (Q196970) in der Datenbank Wikidata (2), ehemaliges Waffenarsenal − heute: Deutsches Historisches Museum, größtes Barockpalais Berlins.
  • Die 13 Schlossbrücke Schlossbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Schlossbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchlossbrücke (Q459161) in der Datenbank Wikidata

Museen[Bearbeiten]

  • 14 Deutsches Historisches Museum (DHM), Unter den Linden 2. Tel.: (0)30 - 20 30 40. Deutsches Historisches Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsches Historisches Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsches Historisches Museum (Q688335) in der Datenbank WikidataDeutsches Historisches Museum auf Facebook. Museum für deutsche Geschichte und Ort der Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern. Umfangreiche Sammlungen , nahe dem Berliner Dom und der Museumsinsel. Geöffnet: Geöffnet: Mo - So von 10-18 Uhr. Preis: Eintritt: 8,- €, ermäßigt 4 €, Kinder bis 18 Jahre frei, Führungen zzgl. 4 €.
Hedwigskathedrale am Bebelplatz
  • 15 Deutsche Guggenheim, Deutsche Guggenheim, Unter den Linden 13/15. Deutsche Guggenheim in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsche Guggenheim im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsche Guggenheim (Q574114) in der Datenbank Wikidata. Von 1997 bis 2012 präsentierte das Deutsche Guggenheim 61 hochkarätige Ausstellungen mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ab April 2013 wurde die Ausstellungshalle der Deutschen Bank bis 2018 als „KunstHalle“ weitergeführt.
  • Forum Willy Brandt, Unter den Linden 62-68. Ausstellung über den ehemaligen Regierenden Bürgermeister West-Berlins, Außenminister und Bundeskanzler. Preis: Eintritt frei.

Sonstige Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

nördlich Unter den Linden:

  • 1 Maxim Gorki Theater Maxim Gorki Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Maxim Gorki Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMaxim Gorki Theater (Q460259) in der Datenbank Wikidata − Es ist mit 440 Plätzen das kleinste der Berliner Staatstheater.

südlich Unter den Linden:

Umgebung[Bearbeiten]

  • Schlossbrücke über dem Kupfergraben (der südliche Arm der Spree).
  • Spreeinsel:
    • Schlossplatz - derzeit Baustelle[1] des zukünftigen U-Bahnhofs Museumsinsel und seit 2014 Baustelle des Humboldt-Forums mit drei rekonstruierten Fassaden des ehemaligen Stadtschlosses. Das Schlossportal ist im ehemaligen Staatsratsgebäude eingebaut, in dem derzeit die European School of Management and Technology (ESMT) am Schlossplatz 1 residiert.
      • Zur Baustelle des Humboldt-Forums gegenüber dem Lustgarten auf dem Gelände, das bis nach dem Zweiten Weltkrieg das Stadtschloss, zu DDR-Zeiten dann den Palast der Republik beherbergte.
    • Lustgarten
    • Berliner Dom
    • Museumsinsel
  • Friedrichstraße
  • Gendarmenmarkt
  • Brandenburger Tor
  • Reichstag

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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  1. Bahnhof Museumsinsel. Abgerufen am 15. April 2019 (html, deutsch).