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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Dessau

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Bauhaus.JPG
Dessau
Bundesland Sachsen-Anhalt
Einwohner
83.616 (2013)
Höhe
63 m
Tourist-Info +49 340 2203003
dessau-rosslau-tourismus.de
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Lage
Lagekarte von Sachsen-Anhalt
Reddot.svg
Dessau

Dessau ist der weitaus größere Stadtteil der 2007 durch Fusion entstandenen Stadt Dessau-Roßlau. Etwa sechs Siebtel der Bevölkerung der Doppelstadt leben im an der Mulde gelegenen Stadtteil Dessau, das bis zur Fusion kreisfreie Stadt und eines von drei Oberzentren in Sachsen-Anhalt war.

Touristische Schwerpunkte sind die beiden UNESCO-Welterbestätten Gartenreich Dessau-Wörlitz sowie die Bauhausbauten. Daneben liegt in der ausgedehnten Auenlandschaft der Elbe und der unteren Mulde das UNESCO-Biosphärenreservat Mittlere Elbe auf Dessauer Stadtgebiet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die einstige Residenzstadt des Herzogtums Anhalt liegt südlich des Zusammenflusses von Mulde und Elbe am Kreuzungspunkt mehrerer mittelalterlicher Handelsstraßen und war als Handelspunkt entstanden. Auch wenn einige Vororte älter sind, ist die früheste urkundliche Erwähnung Dessaus aus dem Jahr 1213.

Einen Aufschwung nahm Dessau, als es Residenz der Fürsten von Anhalt-Dessau wurde, die über 500 Jahre das Geschehen in der Stadt prägten. Hervorzuheben ist Fürst Leopold III. Friedrich Franz, der Dessau in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einem Zentrum der Aufklärung in Europa machte und die Gartenanlagen erschaffen ließ, die heute als Gartenreich Dessau-Wörlitz UNESCO-Weltkulturerbe sind. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm Dessau eine stürmische Entwicklung als Industriestadt, die mit dem Wirken von Hugo Junkers ihren Höhepunkt fand. In den 1920er Jahren gelang Dessau die Ansiedlung des Bauhauses, das mit dem Bauhausgebäude in Dessau ein Gebäude von Weltrang schuf, das ebenfalls Weltkulturerbe ist.

Auch wenn das Stadtbild Dessaus durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg gelitten hat, so hat die Stadt dem Besucher auch über die Weltkulturerbestätten hinaus zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächstgelegener Verkehrsflughafen ist der Flughafen Leipzig Halle (IATA CodeLEJ), 53 km südlich. Es besteht Bahnanbindung mit Umsteigen in Leipzig-Messe, Leipzig Hbf. oder Halle/S. Hbf. Die Fahrtzeit beträgt rund anderthalb Stunden, abhängig von der Umsteigedauer, mit dem PKW benötigt man knapp eine Stunde.

Weitere Verkehrsflughäfen sind die Berliner Flughäfen Tegel (IATA CodeTXL und Schönefeld (IATA CodeSXF), irgendwann in ferner Zukunft auch der BER (Bahnanbindung, ca. zweieinhalb Stunden).

Der 1 Flugplatz Dessau für Privatflieger befindet sich im Nordwesten der Stadt (ICAO-Kennung: EDAD). Er liegt zwischen den Stadtteilen Kleinkühnau, Alten und Siedlung. Eine Anreise mit Charterflugzeugen ist möglich. Die neue asphaltierte Landebahn hat eine Länge von 1000 m.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hauptbahnhof

Der 2 Hauptbahnhof Dessau ist ein Bahnknotenpunkt an den Strecken Leipzig–Magdeburg und Leipzig–Potsdam–Berlin. Darüber hinaus führen Strecken von Köthen und Wittenberg nach Dessau. Der Hauptbahnhof liegt etwa einen bis anderthalb Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums und hat Straßenbahnanbindung dorthin.

Freitags nachmittags verirren sich 2 (in Worten: zwei) Intercitys nach Dessau, einer aus Hannover und einer aus Oldenburg (Oldb), die bis Leipzig weiterfahren; am späten Sonntagabend noch einer aus Oberstorf; ansonsten wird die Stadt nur von Regionalzügen bedient. Es bestehen stündlich Verbindungen nach Magdeburg, nach Wittenberg und darüber hinaus nach Zahna, Annaburg oder Falkenberg (Elster), nach Leipzig bzw. Markkleeberg (Mitteldeutsche S-Bahn), nach Aschersleben über Köthen sowie nach Berlin und darüber hinaus nach Schönefeld Flughafen und Wünsdorf. Halle ist meist mit Umsteigen in Bitterfeld oder Köthen erreichbar; einzelne Züge sind bis Dessau und über Halle hinaus nach Erfurt bzw. Nordhausen und Leinefelde durchgebunden (Zugläufe bestehen wegen Bauarbeiten 2017 nicht). Die nächsten Bahnhöfe mit Fernverkehrshalten (ICE oder IC) sind Bitterfeld, Köthen, Wittenberg, Magdeburg und Leipzig bzw. Halle.

Stadt Entfernung
(km)
Flexpreis 2017
(Nahverkehr, umsteigefrei)
Fahrzeit 2017
(nur Nahverkehr)
Berlin 121 25,60 € 1:37
Magdeburg 60 13,30 € 0:47 (RE); 0:53-0:59 (RB)
Leipzig 59 13,10 € 0:41 (RE); 0:52 (S-Bahn)
Halle (Saale) 56 12,90 € 0:43

Von Oranienbaum und Wörlitz kann man Dessau gemütlich mit der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn (vgl. Abschnitt Möbilität) erreichen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
Potsdam 98 km
Brandenburg an der Havel 79 km
Leipzig 68 km
Magdeburg 60 km
Halle 48 km
Wittenberg 34 km
Köthen 22 km

Die 1938 erbaute Autobahn A9 (München-Berlin) streift das südöstliche Stadtgebiet. Die Abfahrten Symbol: AS 9, Vockerode, Symbol: AS 10, Dessau-Ost (aus Fahrtrichtung Norden) und Symbol: AS 11, Dessau-Süd (aus Süden) bedienen das Stadtgebiet von Dessau. Der Stadtteil Roßlau kann auch über die Abfahrt Symbol: AS 8, Coswig erreicht werden.

Die B184 durchquert Dessau in Nord-Süd-Richtung, die B185 in Ost-West-Richtung. Die B187 beginnt in Roßlau und führt nördlich der Elbe Richtung Osten.

Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fernbusse fahren rudelweise auf der A9 an Dessau vorbei. Es hält ein bis zweimal pro Tag ein Flixbus auf der Fahrt von Cottbus über Berlin nach Bernburg und zurück (Stand Aug. 2016). Haltepunkt ist am 3 Busbahnhof direkt vor dem Bahnhof.

Aus den umliegenden Orten wie Gräfenhainichen, Wörlitz, Köthen, Aken und Wolfen fahren Regionalbusse Dessau an. Zentraler Halt ist am Bahnhofsvorplatz mit Umsteigemöglichkeit in die Bahn und den Stadtverkehr.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Dessau ist über die Elbe an das Wasserstraßennetz angebunden. Flusskreuzfahrtschiffe und Ausflugsdampfer auf der Elbe machen am ehemaligen Kohlehafen 4 Anleger Flusskreuzfahrtschiffe an der Elbe nahe dem Kornhaus fest.

Sportboote können auch am 5 Leopoldshafen mit Ruderverleih und dem Start-Ziel-Turm des jährlich stattfindenden Internationalen Motorbootrennen oder am Hafen Dessau-Roßlau, Roßlauer Werft anlanden.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Jagdbrücke
  • Diverse Radfernwege streifen Dessau. Der Elberadweg und der Europaradweg R1 verlaufen nördlich des Stadtzentrums in Ost-West-Richtung parallel zur Elbe, teilweise auf dem Elbdeich.
  • Der Muldentalradweg verläuft Nord-Süd auf der Ostseite der Mulde und endet an der Jagdbrücke, wo er auf den Elberadweg trifft.
  • Der neue Flämingradweg führt durch den Naturpark Fläming von Dessau durch Roßlau nach Bad Belzig.

Zu Fuß[Bearbeiten]

  • Der Europäische Fernwanderweg E11 durchquert Dessau in nord-südlicher Richtung. Er kommt aus Wörlitz auf derselben Trasse wie der R1, zweigt ins Luisium ab und verläuft dann durch Waldersee und den Tiergarten östlich am Stadtzentrum vorbei. Auf der Tannhegerbrücke quert er die Mulde und läuft dann an den südlichen Vororten Törten und Haideburg vorbei zur Mosigkauer Heide, wo er das Stadtgebiet in südwestlicher Richtung Richtung Quellendorf und Petersberg verlässt.
  • Außerdem verläuft der Lutherweg Sachsen-Anhalt durch die Stadt.

Mobilität[Bearbeiten]

Linienplan der Dessauer Straßenbahn

Die Stadt Dessau eignet sich mit seiner flachen Topographie, den vergleichsweise moderaten Entfernungen und dem ausgedehnten Radwegenetz ideal zum Erkunden mit dem Fahrrad. Das Fahrrad ermöglicht auch das Erkunden der reizvollen Umgebung und der Parkanlagen auf den sehr gut ausgebauten Radwegen, die eine Länge von ca. 146 km haben. Fahrräder kann man mitbringen (im Nahverkehr der Bahn innerhalb Sachsen-Anhalts kostenfrei) oder vor Ort ausleihen. Ein Fahrradverleih befindet sich in der Mobilitätszentrale auf dem Bahnhofsvorplatz.

Den öffentlichen Personennahverkehr bedienen 3 Straßenbahn- und 14 Buslinien der Dessauer Verkehrsgesellschaft mbH. Aufgrund geringer Taktfrequenz, zumal am Wochenende, und nicht auf die Bedürnisse von Besuchern eingerichtete Linienführung haben die öffentlichen Verkehrsmittel für Besucher allerdings nur eingeschränkte Bedeutung. Einzelfahrt Normaltarif für das Stadtgebiet Dessau und Roßlau ("Kernzone") 1,60 € (beim Fahrer 2 €), Tageskarten kosten 4,80 €. Ermäßigungen gelten für Kinder bis 16 Jahre sowie Schüler, Auszubildende und Studenten gegen Nachweis. Fahrkarten sind an der Mobilitätszentrale am Bahnhofsvorplatz (Schalter oder Automat), an Automaten in den Straßenbahnen und an ausgewählten Haltestellen, bzw. bei Verkaufsagenturen in der Stadt (meist Kioske o.ä.) oder beim Fahrer erhältlich.

Ein attraktives Angebot ist die Dessau-Card, die für 8 Euro 72 Stunden lang ab Entwertung unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, freien Eintritt in den städtischen Museen und Ermäßigungen bei weiteren Anbietern bietet [1].

Alle Straßenbahnlinien starten am Hauptbahnhof und streifen die Innenstadt mit den Haltestellen Post und Museumskreuzung. Straßenbahnen verkehren bis ca. 21 Uhr, ein Nachtverkehr erfolgt mit Bussen. Tagsüber liegt die Taktzeit bei 10 bis 15 Minuten.

Straßenbahnlinie 1 folgt dann dem Straßenzug Kavalier-, Franz- und Heidestraße nach Dessau-Süd. Für den Besucher besteht die Möglichkeit mit der Linie 1 die Bauhaussiedlung Törten zu erreichen.

Die Straßenbahnlinie 3 biegt an der Museumskreuzung Richtung Westen ab und folgt zunächst dem Straßenzug Askanische Straße. Sie erschließt u.a. das Berufsschulzentrum, das Krankenhaus, Neubausiedlungen und das Einkaufszentrum Junkerspark.

Bauhauslinie
Als neues Angebot für Besucher gibt es seit August 2016 die Bauhauslinie, die täglich sieben (etwa Stundentakt zwischen 10 und 17 Uhr) alle Bauhausbauten sowie die Jugendherberge und den Bahnhof anfährt. Es gilt ein Sondertarif. Auch die Bauhaus-Tageskarten gelten zur Beförderung.

Stadtbusse verkehren mit zwei Ausnahmen sternförmig vom Hauptbahnhof aus. Buslinien 10 und 11 queren die Bahn bis zum Sieben-Säulen-Kreisel und erschließen die westlich der Bahn gelegenen Stadtteile Siedlung, Kühnau und Ziebigk im Ringverkehr (Linie 10 im , Linie 11 gegen den Uhrzeigersinn). Bus 12 fährt über das Stadtzentrum nach Dessau-Süd (Törten und Haideburg). Busse der Linien 11 und 12 sind gelegentlich durchgebunden. Bus 13 fährt über Dessau-Nord, Zentrum, Wasserstadt nach Waldersee. Die 14 und 15 fahren in östlich gelegene Vororte (Mildensee, Sollnitz usw.). Linie 20 fährt über das Stadtzentrum nach Roßlau. Die Linien 16 und 18 berühren nicht den Hauptbahnhof, sondern fahren tangential im südwestlichen Stadtgebiet (Dessau-Süd, Kochstedt, Mosigkau, Alten/Junkerspark, Kühnau mit Anschlüssen an die Straßenbahn am Junkerspark (Linie 3) und Wasserwerkstraße (Linie 1). Weitere Busse fahren ab Bahnhof Roßlau in die nördlich der Elbe gelegenen Vororte wie Meinsdorf, Rodleben, Brambach.

Busse haben Taktzeiten von zumeist 60 Minuten, teilweise mit Verstärkern im Berufsverkehr. Abends und am Wochenende ausgedünnter Fahrplan oder Busse auf Anforderung (sog. Rufbus: Die Fahrt muss eine Stunde vor Beginn telefonisch vorbestellt werden unter 0800-899-2500). Fahrplanauskunft gibt der Betreiber. Auch in der Mobilitätszentrale kann man Fahrplanauskünfte; des Weiteren sehr übersichtliche Informationsblätter zur Erreichbarkeit der Sehenswürdigkeiten erhalten (Öffnungszeiten Mo-Fr 0630-1700 Uhr, Sa Mai-Sept 0900-1300 Uhr).

Nahverkehrszüge halten auf diversen Vorortbahnhöfen (Dessau-Süd aus Richtung Bitterfeld, Mosigkau und Alten aus Richtung Köthen, Roßlau(Elbe) aus Richtung Wittenberg und Berlin sowie Roßlau und Rodleben aus Richtung Magdeburg). Es besteht kein Tarifverbund mit dem Straßenbahn-/Busverkehr und, mit Ausnahme des Bahnhofs Roßlau, auch keine Verknüpfung der Linien.

Fahrplanauskünfte gibt es bei der Deutschen Bahn.

Für Besucher interessant ist die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn, eine Nebenbahn, auf der die doppelstöckigen Schienenbusse mit Panoramafenstern „Fürst Franz“ bzw. „Fürstin Louise“ fahren. Fahrzeiten sind nur während des Sommerhalbjahres (Mitte März bis 3. Oktober) sowie am Reformationstag, 1. Adventswochenende und Nikolaus. Sie fährt im Zweistundentakt von Dessau Hbf mit Bedarfshalten in Dessau-Waldersee und am Waldbad „Adria“, bevor er Dessau verlässt und über Oranienbaum nach Wörlitz und von dort wieder zurück fährt. Innerhalb von Dessau kostet die einfache Fahrt 2 € (ermäßigt 1,50 €), fährt man über das Stadtgebiet hinaus Richtung Wörlitz sind es 3,50 € (ermäßigt 2,50 €). Auch Familienkarten sowie Kombiangebote mit einer Stadtführung in Oranienbaum bzw. Parkführung in Wörlitz sind erhältlich. Da die Eisenbahn zur DVG gehört, ist ihre Nutzung innerhalb des Stadtgebiets für Inhaber der DessauCard inklusive.

Mit dem Auto lassen sich die wesentlichen touristisch interessanten Punkte problemlos erreichen, auch Parkplätze sind meist ausreichend verfügbar (in der Innenstadt ggf. kostenpflichtig). Viele landschaftlich attraktive Auenlandschaften in der Umgebung sind allerdings nicht mit dem Auto erreichbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Trotz des durch Kriegszerstörungen und Nachkriegsbebauung weitgehend veränderten Stadtbildes hat Dessau seinen Charakter als Stadt im Gartenreich bewahrt. Für den Besucher bietet die Stadt über die UNESCO-Welterbestätten hinaus zahlreiche historische Gebäude, auch wenn ein Gebäudeverbund verloren ging. Innerstädtisch verbindet der Kulturpfad die historischen Gebäude, die Kulturstätten und beschaulichen Plätze miteinander.

Bauhausbauten[Bearbeiten]

Das Bauhausgebäude, rechts der Werkstattflügel mit der transparenten Ecke

Bauhausbauten - das „moderne Bauen“: Zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen das

Bauhaus
  • 1 Bauhaus Dessau, Gropiusallee 38, 5 Gehminuten vom Bahnhof, Bus 10 und 11, Haltestelle Bauhausplatz. Tel.: +49 340 6508251. Einzelne Räume (Aula, Direktorenzimmer) sind nur mit Führungen zugänglich. Führungen (5 €) täglich 11 und 14 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen in Mai-Oktober zusätzlich 12 und 16 Uhr. Im Obergeschoss wechselnde Sonderausstellungen (Eintritt s.o.). Tages- und Jahreskarten erhältlich, gültig für alle Eintritte und Führungen zu allen Bauhausbauten. Geöffnet: Geöffnet täglich von 10-18 Uhr, Einschränkungen zwischen Weihnachten und Neujahr. Preis: Eintritt (incl. Sonderausstellungen) 7,50€.
Das Bauhausgebäude (1926, Architekt Walter Gropius), mit modernen Materialien wie Beton, Glas und Stahl ausgeführt, zeigt beispielhaft die Formensprache einer Architekturrichtung, die als "Bauhausstil" richtungweisend für die Architektur weltweit wurde. Die äußere Form spiegelt die Nutzung, dies ist am Gebäude klar erkennbar.
Im Bauhausgebäude befinden sich heute Ausstellungsräume, Räume für den Lehrbetrieb des Bauhaus-Lab, die Verwaltung der Stiftung Bauhaus, die Aula, genutzt für Konzerte o.ä., eine Mensa, ein Cafe/Restaurant (Bauhaus-Keller, siehe Gastronomie) und ein Design- und Buchladen.
  • die 2 Meisterhäuser, Ebertallee 3-9 (10 Gehminuten vom Bahnhof, 5 Minuten vom Bauhaus. Bus 10 oder 11, Haltestelle Gropiusallee oder Kornhausstraße). Führungen täglich 12:30 Uhr ab Bauhausgebäude (12,50 €, incl. Eintrittskarte), zusätzliche Führungen am Wochenende und an Feiertagen. Geöffnet: Di-So, Einschränkungen zw. Weihnachten und Neujahr (März-Okt. 10-18 Uhr; Nov.-Feb. 10-17 Uhr. Preis: Eintritt 7,50 €.
Die Meisterhäuser
Das Ensemble bestand ursprünglich aus den Häusern
  • Doppelhaus Klee/Kandinsky
  • Doppelhaus Muche/Schlemmer
  • Doppelhaus Moholy-Nagy/Feininger (heute: Kurt Weill Zentrum)
  • Einzelhaus Gropius,
von denen die Doppelhaushälfte Moholy-Nagy und das Haus Gropius im 2. Weltkrieg zerstört waren sind und in vereinfachter Form wiederaufgebaut wurden.
Die Meisterhäuser (1926, Architekt Walter Gropis) zeigen die Vorstellungen für gehobenes Wohnen in der Farb- und Formensprache des Bauhauses. Heute werden sie als Ausstellungsräume, aber auch als Büros verschiedener Organisationen wie der Kurt-Weill-Gesellschaft, so dass nicht alle Räume besichtigt werden können. Da die drei Doppelhäuser baugleich sind, verpasst der Besucher aber nichts.

Weitere Bauhausbauten in Dessau sind:

Historisches Arbeitsamt
  • 3 Historisches Arbeitsamt, August-Bebel-Platz; 10 Gehminuten vom Bahnhof bzw. Stadtzentrum. Straßenbahn 3 und Bus 12, Haltestelle August-Bebel-Platz (nur Fahrtrichtung stadteinwärts) oder Museum bzw. Amalienstraße. Das Arbeitsamtsgebäude (Gropius, 1928/29) zeigt funktionale Büroarchitektur in Kombination mit konventionellen Baumaterialien (Ziegelmauerwerk). Die Aufschrift Amt für Arbeit ist noch erkennbar. Das Gebäude blieb weitgehend unbeschädigt und beherbergt heute das Ordnungs- und Straßenverkehrsamt der Stadt Dessau und die KfZ-Zulassung und kann während der Öffnungszeiten der Behörde frei besichtigt werden. Im Inneren einige Ausstellungstafeln zum Bau und Geschichte des Hauses. Geöffnet: Mo, Di, Do, Fr. 08:00 bis 12:00 (Fr. 11:00), Di auch 13:00 - 18:00, Do 13:00 - 16:00. Preis: Eintritt frei.
  • Siedlung Dessau-Törten mit Konsumgebäude und Stahlhaus, Laubenganghäuser sowie Haus Fieger (Straßenbahn Linie 1 Damaschkestraße).
  • Anlaufpunkt für Besucher ist das 4 Konsumgebäude, Am Dreieck 1. Das Konsumgebäude (Gropius 1928) ist im Stil eines Punkthochhaus optischer Anziehungspunkt für die Siedlung. Im ehemaligen Ladengeschäft befindet sich eine Ausstellung zur Siedlung mit Bilddokumenten, Proben der Baustoffe usw. Hier ist Startpunkt für Führungen durch die Siedlung und Laubenganghäuser (Führungen Di - So, 1530 Uhr, 5 Euro oder Tageskarte) Geöffnet: Di-So 11-15:30. Preis: Eintritt 2 €. .
Konsumgebäude
Die 5 Siedlung Törten. Die Siedlung Törten (Gropius 1926 bis 1928) ist in mehreren Bauabschnitten errichtet und besteht aus Häusern verschiedener Bautypen, Wohnungsgrößen und Baumaterialien, errichtet in rationeller Bauweise. Insgesamt gehören fast 250 Häuser zu der Siedlung (Damaschkestraße, Nordstraße, Am Dreieck, Doppelreihe, Kleinring, Mittelring, Großring, Querweg).
Die Siedlungshäuser waren im Eigentum der Bewohner, auch heute sind die allermeisten Häuser privat genutzt. Wiederhergestellte Häuser sind das 6 Siedlungshaus Kleinring 5. Tel.: +49 163-2593393. Geöffnet: Di - So 1000 - 1800, im Winter bis 1700. Preis: Eintritt 2,50 €, keine Tageskarten. und 7 Siedlungshaus Mittelring 38 (Mendelssohn-Zentrum). Geöffnet: März bis Oktober täglich 1000 - 1700, im Winter verkürzte Zeiten. Preis: Eintritt 2 €, keine Tageskarten. . Das einzige noch original erhaltene Haus, "Haus Anton" in der Doppelreihe, ist im Rahmen der Führungen durch die Siedlung zu besichtigen.
  • Die fünf 8 Laubenganghäuser, Peterholzstraße 40, 48, 56 und Mittelbreite 6, 14. sind bis heute Mietshäuser, entworfen am Bauhaus unter Hannes Meyer (1930). Eine Musterwohnung wird während der Führung durch die Siedlung gezeigt.
  • Das 9 Stahlhaus, Südstr. 5. (Architekten Georg Muche und Richard Paulick, 1928) ist ebenfalls im Rahmen der Führungen zu besichtigen.
  • Die vom Bauhausarchitekten Carl Fieger entworfenen Häuser 10 Haus Fieger, Südstr. 6, neben dem Stahlhaus. (Carl Fieger 1927) sowie 11 Kiefernweg 13 und 14. im Stadtteil Siedlung (nahe des Bauhausgebäudes) sind private Wohnhäuser und nicht zu besichtigen.
  • 12 Kornhaus. Das Kornhaus an der Elbe, erbaut 1930 von Carl Fieger, ist heute ein beliebtes Ausflugs-Restaurant (vgl. Küche).

Die Radroute "Bauhaustour" verbindet alle oben gelisteten Bauhausstandorte, mit Ausnahme Kiefernweg. Die Rundtour verläuft auf meist verkehrsfreien Radwegen oder auf nur gering bis mäßig befahrenen Erschließungsstraßen und ist beschildert. Routenverlauf in Openstreetmap

Parks und Schlösser[Bearbeiten]

Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich mit den Schlössern und Parks Mosigkau, Kühnauer Park, Georgium, Luisium im Stadtgebiet von Dessau sowie außerhalb Oranienbaum, Sieglitzer Berg, Leiner Berg, und Wörlitzer Park und zahlreichen Einzelmonumenten wie dem Drehberg ist aufgenommen in das Weltkulturerbe der UNESCO.

Schloss Georgium
  • 13 Schloss und Park Georgium, Puschkinallee 100, vom Bahnhof in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar (der Brücke über die Bahn folgen, dann auf der rechten Seite) oder Bus 10/11 Haltestelle Puschkinallee. Parkplätze in der Parkstraße oder Straße Am Georgengarten. Der Georgengarten, der sich bis zur Elbe erstreckt, ist eine 140 ha große Parkanlage aus dem Ende des 18. Jh. mit englischen und barocken Landschaftsparkelementen, im nördlichen Teil auch naturbelassener Bruchlandschaft ("Beckerbruch"). Im Park das Schloss Georgium, klassizistischer Bau von 1780 (Architekt: F.W. von Erdmannsdorf), Erweiterung der Seitenflügel Ende des 19. Jh., heute Sitz der Anhaltischen Gemäldegalerie (bis auf Weiteres geschlossen - siehe unter Museen). Geöffnet: Der Park ist frei zugänglich.
Der Park enthält diverse weitere Gebäude und Kleinarchitekturen, u.a.
* 14 Orangerie. wechselnde Ausstellungen der Gemäldegalerie und des Anhaltischen Kustvereins;
* 15 Fremdenhaus. ehemaliges Gästehaus zum Schloss Georgium, jetzt Kupferstichkabinett der Gemäldegalerie Geöffnet: nach Vereinbarung.
* 16 Blumengartenhaus, beim Schloss. ;
* 17 Ionischer Tempel, im Park, nahe Am Georgengarten. Ionischer Tempel (Monopteros), visuelles Zentrum des Parks mit Sichtachsenfächer in ehemals alle Richtungen, nicht alle davon sind erhalten Geöffnet: frei zugänglich.
* 18 Sieben Säulen, Puschkinallee/Ecke Kornhausstraße. Römische Ruinen, Nachbau des Portikus des Saturntempels in Rom; im Volksmund "Sieben Säulen" genannt, da aus den meisten Perspektiven eine der acht Säulen verdeckt ist Geöffnet: frei zugänglich.; frei zugänglich;
* 19 Wallwitzburg. Tel.: +49 179 8199909. Weit im Beckerbruch gelegen, doch direkt am R1 und R2, ausgeschildert. Romantische Ruine mit Aussichtspunkt Geöffnet: frei zugänglich; Führungen nach Vereinbarung.
Schloss Luisium
  • 20 Schloss und Park Luisium, 3 km nordöstlich des Stadtzentrums/Bahnhof Dessau. Buslinie 13, Haltestelle Vogelherd, von dort aus 5-10 Minuten Fußweg. Parkplätze am Rotdornweg. Das Luisium, angelegt ab 1774 von Fürst Franz für seine Gemahlin Luise von Brandenburg, ist ein etwa 15 Hektar großer Englischer Landschaftspark, der in die Auenlandschaft von Elbe und Mulde übergeht mit einem kleinen klassizistischen Schloss (1774, Architekt F.W. von Erdmannsdorf). Die Anlage umfasst diverse Nebengebäude wie ein Gestüt (Landwirtschaft) und Orangerie (heute Bewirtschaftung). Sichtachsen gehen Richtung Elbaue, Jonitzer Kirche und Mulde. Im Park befindet sich unter Anderem ein Teich und verschiedene Kleinarchitekturen wie eine Eremitenhöhle, Schlangenhaus Geöffnet: Der Park ist frei zugänglich. Die Besichtigung des Schloss ist im Rahmen von Führungen möglich, Öffnungszeiten Mai-September Di-So 10-18 Uhr, April, Oktober Sa,So, Feiertage 10-17 Uhr, letzte Führung ca. eine Stunde vor Schließen. Preis: Park frei, Schlossführung 5 Euro. .
  • 21 Schloss und Park Kühnau, Burgkühnauer Strasse, Bus 10 oder 11, Haltestelle Burgreinaer Straße. Englischer Landschaftspark mit See (Kühnauer See, Badegelegenheit) und Kleinarchitekturen, u.a. Weinbergshaus (heute Naturschutzstation, Besichtigung auf Anfrage Tel. 619512). Neugotische Kirche nahe beim Schloss. Geöffnet: Park frei zugänglich (Schloss nicht zu besichtigen).
  • 22 Schloss und Park Mosigkau, Bus 16, Haltestelle Kindergarten. Vom Bahnhaltepunkt Mosigkau ca. 20 Minuten Fußweg. Rokoko-Schloss und barocker Schlosspark der Prinzessin Anna Wilhelmine, Tochter des Alten Dessauers nach Plänen von Knobelsdorff aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Eine der wenigen erhaltenen Rokoko-Ensembles in Sachsen-Anhalt. Im Schloss historische Räumlichkeiten und eine ausgedehnte Gemäldesammlung aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Geöffnet: Öffnungszeiten Mai-September Di-So 10-18 Uhr, April und Oktober Sa, So, Feiertage 10-17 Uhr, letzte Führung ca. eine Stunde vor Schließen. Preis: Eintritt 5 Euro, Ermäßigungen möglich, in Dessau-Card enthalten.
  • 23 Johannbau, Schlossplatz, Bus 12, 13, 14, 15, 20 Haltestelle Rathaus. Westflügel von ca. 1530 des einst dreiflügeligen Stadtschlosses im Stil der Renaissance. Im Inneren Museum für Stadtgeschichten (siehe unter Museen) .
  • 24 Stadtpark, Stadtzentrum zwischen Kavalierstraße, Friedrichstraße, Askanische Straße, Willy-Lohmann-Straße, Straßenbahn oder Bus 12 Museum oder Hauptpost. Keimzelle waren Gärten einiger Prinzenpalais entlang der Kavalierstraße, Erweiterung in den 1920er und 1950er Jahren. Brunnen Stadtgespräch von 2002, div. Bronzestatuen, Denkmäler Wilhelm Müller, Friedrich Schneider und Moses Mendelsohn, Gedenktafeln u.a. an die erste weibliche Parlamentsabgeordnete Deutschlands, Sport und Freizeitmöglichkeiten, Gaststätte Teehäuschen. In der Nordostecke des Stadtparks soll in den kommenden Jahren bis 2019 das Museum Bauhaus-Archiv entstehen.

Kirchen[Bearbeiten]

Marienkirche und Fürst-Leopold-Denkmal
  • 25 Schloss- und Stadtkirche St. Marien, Schlossplatz (Stadtzentrum), Buslinien 13, 14, 15, 20, Haltestelle Rathaus. ehemalige evangelische Hauptkirche der Stadt, Bauzeit 1506 bis 1554, Grablege der askanischen Fürsten mit Fürstengruft unter dem Altar, im Zweiten Weltkrieg ausgebrannt, 1989 bis 1994 wieder als Veranstaltungsraum nutzbar gemacht. Gelegentliche Ausstellungen. Besichtigung und Turmbesteigung im Rahmen von Führungen möglich (unregelmäßig) .
  • 26 Johanniskirche, Johannisstraße, 5 Gehminuten vom Bahnhof bzw. Stadtzentrum, Straßenbahn, Buslinien 14, 15, 20 Hauptpost oder Bus 13, 14, 15 Nantegasse. 1702 geweihte Kirche der lutherischen Christen von Dessau. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis 1955 wieder aufgebaut. Sehenswert wegen dreier Cranach-Gemälde (ursprünglich in der Marienkirche: Christus am Ölberg, Abendmahlsgemälde, Kreuzigungsgemälde) Geöffnet: geöffnet Mai bis Oktober 11-12, 15-17. Preis: Spenden erbeten.
  • 27 Georgenkirche, Askanische Straße (Stadtzentrum). Barockkirche, Umbau in den 1950er Jahren.
  • 28 Kirche St. Bartholomäi (Jonitz), Coswiger Strasse (Waldersee). Tel.: +49 340 2160276. Kirche aus dem 18. Jahrhundert mit angebautem Turm aus dem frühen 19. Jahrhundert in Blickverbindung mit dem Schloss Luisium. Die Kirche beherbergt die Grablege des Fürsten Franz und seiner Gattin im Turm. Geöffnet: Besichtigung nach Voranmeldung über das Ev. Pfarramt Mildensee.
  • 29 Kirche Großkühnau, Ebenhanstrasse. frühes neoromanisches Gebäude in Ensemble mit dem Schloss Großkühnau .
  • 31 Kirche St. Peter, Möster Strasse 51, Dessau-Törten. älteste Kirche und damit ältestes noch erhaltene Gebäude Dessaus.

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

Die Wissenschaftliche Bibliothek im Palais Dietrich (Bild) beherbergt eines von derzeit weltweit etwa 300 Stücken des UNESCO-Weltdokumentenerbes

Historische Gebäude

  • 32 Palais Dietrich, Zerbster Strasse 35. Tel.: (0)340-204 2448. Barockes Stadtpalais um 1750 für Prinz Dietrich von Anhalt-Dessau (1702-1769), später Schule (Philatropinum), Sitz der Amal ienstiftung, heute Wissenschaftliche Bibliothek der Anhaltischen Landesbücherei. Umfangreiche Sammlung, u.a. der bibliophile Nachlass des Dessauer Reformationsfürsten Georg III mit umfangreichen Dokumenten Luthers. Eines der hier aufbewahrten Stücke, eine studentische Mitschrift der Römerbrief-Vorlesung Martin Luthers aus 1515/16 ist im Oktober 2015 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen worden. Geöffnet: Bibliothek geöffnet Mo, Di, Do, 10-18; freier Zugang zum Treppenhaus, sonst nicht allgemein zugängliche Bibliotheksräume. Preis: es wird kein Eintritt erhoben.
  • 33 Historischer Friedhof, Chaponstrasse. , 1787-1789 durch Erdmannsdorf geplant. Im Stil eines italienischen Campo Santo als einer der ersten kommunalen Friedhöfe in Deutschland angelegt. Klassizistisches Eingangsportal, Zahlreiche Gräber Dessauer Persönlichkeiten. Geöffnet: frei zugänglich.
  • 34 Palais Waldersee, Zerbster Strasse. Erbaut 1795 von Erdmannsdorf als Stadtpalais für Franz Graf Waldersee (1763-1823), heute Stadtbibliothek. Besichtigung innen nicht möglich Preis: frei für Büchereinutzer..
  • 35 Rathaus, Zerbster Strasse. mit 70 m hohem Turm, eines der Wahrzeichen der Stadt. Erbaut 1901 in Neorenaissancestil. Turmbesteigungen (an klaren Tagen Fernsicht bis zum Brocken) sind im Rahmen von Führungen möglich.
  • 36 Hauptpost, Friedrichstrasse. um 1900 im Neorenaissance-Stil erbaut. Nach Kriegsschäden in veränderter Form wiederaufgebaut. Aufwändige Fassaden- und Giebelgestaltung mit Adlern, Seepferdchen und Wieseln als Symbole für Luft-, See- und Landtransport
  • 37 Stadtschwimmhalle, Askanische Straße (Innenstadt). Jugendstilbau von 1906 im Hinterhof eines Wohnhauses, ebenfalls im Jugendstil. Als Gesundheitsbad noch in Betrieb, nur Benutzung möglich.
  • 38 Räucherturm, Elisabethstrasse. übriggeblieber Bauteil eines Lebensmittelbetriebes. Aussichtsplattform in knapp 20 m Höhe, ausreichend, um über die Dächer der Umgebung zu schauen und einen Rundumblick zu haben. Geöffnet: freier Zugang.
  • 39 Alte Landebahn (Dessau-Alten), denkmalgeschützte Betonpiste aus den 1920er-Jahren, als Werksflugplatz der Junkerswerke errichtet.
  • Anhaltisches Theater, Friedensplatz. erbaut 1936-1938 durch Friedrich Lipp, protziger Nazibau. Zur damaligen Zeit hatte das Theater die größte Drehbühne in ganz Europa. Noch heute eines der größten Theaterhäuser Deutschlands. Siehe Aktivitäten

Bedeutende Bauten nach 1945

Umweltbundesamt
  • 40 Umweltbundesamt, Wörlitzer Platz. Tel.: (0)340 21030. ökologische Modellarchitektur mit Schwerpunkt auf Energieeinsparung Geöffnet: Mo-Fr. 6-22 Uhr, Sa 6-16, So/Feiert 8:30-16; Führungen Sa., 11 Uhr (Apr-Okt). Preis: freier Eintritt, Führungen 5 €.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 41 - Bronzestatue des Fürst Leopold I. (1676-1747), Feldmarschall in preussischen Diensten. Bildhauer August Kiß nach dem Vorbild einer Statue von Schadow im Berliner Lustgarten; aufgestellt 1860 vor der Marienkirche am Großen Markt; nach Kriegsauslagerung 1988 erneut aufgestellt.
Fürst-Franz-Denkmal vor der Johanniskirche
  • 42 - Bronzestatue des Fürsten Leopold III. (1740-1817), Fürst mit aufklärerischer Agenda; Bildhauer August Kiß; aufgestellt 1858 am Neumarkt; nach Kriegsauslagerung seit 1992 vor der Johanniskirche; bemerkenswerterweise hatte die DDR den Soldatenfürsten ins Stadtzentrum zurückgeholt, den Aufklärungs- und Friedensfürsten nicht (mehr).
  • 43 - Mahnmal OdF; zur Erinnerung an die Opfer des Faschismus, 1960er Jahre, Kavalierstraße am Rand des Stadtparks
  • 44 - Marmorbüste des Lyrikers Wilhem Müller (1794-1824), Autor von Am Brunnen vor dem Tore, Das Wandern ist des Müllers Lust oder des Gedichtszyklus Die Schöne Müllerin und der Griechenlieder; Geschenk des griechischen Volks, Bildhauer Hermann Schubert, ursprünglich Kavalierstraße, jetzt Stadtpark;
  • 45 - Marmorbüste des Komponisten und Theaterintendanten Friedrich Schneider (1786-1853), Bildhauer Hermann Schubert, ursprünglich Bahnhofsvorplatz, jetzt Stadtpark;
  • 46 - Bronzebüste von Moses Mendelsohn (1729 in Dessau-1786), Bildhauer Gerhard Geyer 1979;
  • 47 - Gedenkstele Alte Synagoge; Die "Alte Synagoge" ersetzte 1909 einen Vorgängerbau an gleicher Stelle; aufgrund eines Vermächtnis der Bankierserbin Julie von Cohn-Oppenheim war die Synagoge prächtig ausgefallen und mit einer stadtbildprägenden Kuppel versehen. In der Pogromnacht 1938 niedergebrannt. Gedenkstele von 1988.
  • 48 - Mahnmal Zyklon B; nahe ehem. Zuckerraffinerie, Hersteller von Zyklon B, stilisierte Dosen im Geländer der Brauereibrücke (Südseite), Askanische Straße
  • 49 - Bronzestatuen Bert Brecht und Kurt Weills und Allegorie auf Dreigroschenoper, 1997, auf dem Lidiceplatz an der Kreuzung Kurt-Weill- und Berthold-Brecht-Strasse.
  • 50 - Biberbrunnen zum Gedenken an das Hochwasser 1901 und den Bürgermeister Friedrich Funk; Bildhauer Emanuel Semper, Funkplatz

Museen[Bearbeiten]

Luisium
Schloss und Park Mosigkau
  • 51 Museum für Stadtgeschichte im Johannbau, Schloßplatz 3a. Tel.: +49 (0)340-800 3790, E-Mail: . Der Johannbau ist der älteste und einzig noch erhaltene Teil des Dessauer Residenzschlosses. Um 1530 unter dem Fürsten Johann IV. von Anhalt (daher der Name) im Stil der frühen sächsischen Renaissance errichtet. Johann und sein gemeinsam regierender Bruder Georg III. führten in Anhalt-Dessau 1532 die Reformation ein. Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg in den 1990er-Jahen von aussen denkmalgerecht saniert, beherbergt der Johannbau das Museum für Stadtgeschichte, von dem sich ein Teil der Ausstellung der Reformation widmet. Temporär sind auch die bedeutendsten Stücke aus der Anhaltischen Gemäldegalerie hier während der Bausanierung des Schloss Georgium untergebracht. Geöffnet: Mi-So 10-17. Preis: Eintritt 4,50 € (mit Dessau-Card frei).
  • 52 Anhaltische Gemäldegalerie, Puschkinallee 100. Tel.: +49 (0)340-613874. Im Schloss Georgium, klassizistischer Bau von Erdmannsdorff für Prinz Johann-Georg von Anhalt-Dessau befindet sich die bedeutendste Gemäldegalerie der Region. Zahlreiche Cranachs (u.a. der Fürstenaltar, einst in der Wittenberger Schlosskirche), niederländische Meister des 17. und 18. Jh, Tischbein mit Portraits der Fürstenfamilie. Die ständige Sammlung des Schlosses Georgium ist bis auf Weiteres (mit Stand Februar 2017 wird 2019 avisiert) wegen Sanierungs-​ und Bauarbeiten geschlossen. Greatest Hits sind interimsmässig im Museum für Stadtgeschichte im Johannbau ausgestellt. Geöffnet: vorübergehend geschlossen.
  • Museum Schloss Mosigkau, Knobelsdorffallee 2-3. Rokokoensemble mit historischen Räumen und dem „Oranierschatz“, Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert Geöffnet: April u. Okt. Di-So 10-17 Uhr, Mai-Sept. Di-So 10-18 Uhr.; siehe Schlösser
  • 53 Museum für Naturkunde und Vorgeschichte, Askanische Straße 30-32 (Straßenbahn, Bus Museum). Tel.: +49 (0)340 214824, E-Mail: . Geöffnet: Mi-So 10-17 Uhr.
  • 54 Technikmuseum Hugo Junkers, Kühnauer Straße 161a. Tel.: +49 (0)340 661 1194. umfangreiche Sammlung aus dem vielseitigen Wirken Hugo Junkers wie Motoren, Stahlbau, Flugzeuge, originale Ju-52 Geöffnet: tgl. 10-17 (letzter Einlass 16 Uhr). Preis: 6 €, Ermässigungen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Silhouette von Stadtschloss, Marienkirche und Rathausturm von der Muldeaue aus

Dessaus städtebauliches Bild hat sich seit 1944 stark verändert. Erwähnt sei der Große Markt (Schlossplatz), ehemals Dessaus meist fotografierter Platz.

Zwischen Johanniskirche und Fürst-Franz-Denkmal befindet sich der ursprünglich rechteckige Neumarkt, wo einst das Philantropinum von Basedow gegründet wurde.

Die einstige Prachtstraße aus dem 18. Jahrhundert ist die Kavalierstraße. Vom Denkmal Franz' bis zum „Rondel“, einem Platanenkreisverkehr, erstreckt sich die Straße. Auf dieser befand sich das Dessauer Theater, erbaut unter Fürst Franz, der die Straße dann als heutige „Franzstraße“ bis weit in den Süden verlängerte.

Dessaus „Gute Stube“, ist der Marktplatz und die Zerbster Straße. Mitte der 1990er Jahre wurde diese als Fußgängerzone ausgebaut. Bis auf die Bibliothek und das Pfeifferhaus sowie Rathaus gibt es hier nur 1950er Jahre Nachkriegsbebauung. Einige Cafés laden zum Verweilen ein, doch das richtige Flair fehlt.

  • Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe (von der UNESCO unter Schutz gestellt)
  • Tierpark im Mausoleumspark mit ehemaligem Grabmal der askanischen Fürsten, Queralee 8, täglich 9-18 Uhr. 1958 angelegter Tier- und Pflanzenlehrpark mit 11 ha, 120 Tierarten und etwa 500 Tieren. Bemerkenswerter Gehölzbestand: 125 Gehölzarten. Anfahrt: Ausgewiesene Parkmöglichkeiten in der Parkstraße, von dort aus nur wenige Schritte bis zum Park.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Stadtführungen

  • Führungen am Bauhaus (11 Uhr, 14 Uhr) und zu den Meisterhäusern (12:30 und 15:30) - in der Saison häufiger, Kartenverkauf im Bauhausgebäude, Start am Haupteingang Stiftung Bauhaus Dessau)
  • Stadtführung (Mai-Oktober Mo-Do 18 Uhr), Start an der Tourist-Information, Zerbster Str. 2c, Reisewerk)
  • Führung am Umweltbundesamt (sonnabends 11 Uhr am Umweltbundesamt, Infos: Reisewerk)
  • Öffentlicher Stadtrundgang (April-Okt., Sa 10 Uhr, an der Tourist-Information in der Zerbster Str., mit Rathausturmbesteigung, 2 h)

Feste und Festivals Überregionalen Anspruch hat das 10-tägige Kurt-Weill-Fest (Ende Februar bis Anfang März) mit einer Vielzahl von Konzerten und Aufführungen der Werke Kurt Weills (*1900 in Dessau - 1950) und seiner Zeitgenossen an verschiedenen Orten.

Lokale Bedeutung haben das Leopoldsfest (erstes Wochenende im Juli), das Elbebadefest (in vielen Städten entlang der Elbe, Juli), das Bauhausfest (erster Samstag im September), der Gartenreichtag (August) und ein Adventsmarkt (Dezember).

Freizeit- und Sportanlagen Dessau nennt sich Sportstadt und bemüht sich immer wieder erfolgreich um Austragung von Wettbewerben in vielen verschiedenen Sportarten. Dafür stehen folgende Arenen zur Verfügung:

  • Paul-Greifzu-Stadion (Ludwigshafener Str. 69) (20.000 Zuschauerplätze): Leichtathletik, Fußball
  • Anhalt Arena (Robert-Bosch-Str. 54)(3.500 Zuschauer): Hallensport, auch Konzerte
  • Kornhauskurs (Elbe): Motorbootrennen

Sport zum Mitmachen:

  • Ringer- und Freizeitzentrum (Hinsdorfer Str. 6a)
  • Tennisanlage (Eduartstr.)
  • Sportzentrum Kreuzberge (Kreuzbergstr.): Tennis, Minigolf
  • Kletterzentrum, (Alte Brauerei Elisabethstraße), grosse Indoor-Kletteranlage
  • Golfpark (Junkersstraße), 9 Loch, Driving-Range

Radsport & Wandern: Das zum UNESCO-Welterbe gezählte Dessau-Wörlitzer Gartenreich, das aus mehreren Landschaftsparks, Schlössern und Nebengebäuden rund um Dessau besteht, ist eine wunderschöne Kulturlandschaft, die sich ideal zum Spazieren und Radfahren eignet.

Die Radwanderwege Europaradweg R1, Elbe-Radweg, Muldentalradwanderweg verlaufen durch Dessau. Die Beschilderung der Wege selbst ist ausreichend, die Beschilderung von den Wegen Richtung Stadt bzw. aus der Stadt heraus zu den Fernradwegen ist unzureichend. Viele Deiche rund um Dessau können mit Fahrrädern befahren werden.

Als Wanderwege, ebenfalls mit dem Rad zu befahren, sind der Fürst-Franz-Weg und der Beckerbruch-Rundweg rund um Dessau angelegt.

Fahrradverleih gibt es an der Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof, Tel.: +49 (0)340 213366, im Fahrradcenter am Flugplatz, Hauptstr. 183a, Dessau-Kleinkühnau, Tel.: +49 (0)340 617129 und bei D. Becker & Sohn, Coswiger Str. 47, Dessau-Waldersee (an der Jonitzer Kirche), Tel.: +49 (0)340 2160113.

Badeseen & Schwimmhallen:

  • Stadtschwimmhalle - Kleines Jugendstilbad, vor allem zur Erholung.
  • Südschwimmhalle - Große Schwimmhalle mit 50-Meter-Bahn und Kinderbecken.
  • Strandbad Adria - Großes Strandbad mit Rutschen, Steg und Boots- und Katamaranverleih, Autobahnbaggersee.
  • Waldbad mit FKK-Zone, Katamaranverleih.
  • Naturbad Großkühnau - Idyllisches kleines Bad mit Bootsverleih.
  • Naturbad Mosigkau - Schlechte Wasserqualität.
  • Nudistenbad an der Mulde

Für Kinder Spielplätze für Kinder finden sich unter Anderem im westlichen Teil des Stadtparks, im Schillerpark und auf dem Gelände des Tierparks.

  • IgelMizzi (Köthener Straße): Indoor-Spielplatz

Einkaufen[Bearbeiten]

Der Einzelhandel konzentriert sich auf wenige Straßen in der Innenstadt, vor Allem aber auf Einkaufszentren sowohl in der Innenstadt als auch am Stadtrand. Es gibt nur wenige Läden, die sich im Angebot von anderen Städten unterscheiden.

  • Rathaus-Center zwischen Zerbster Straße und Kavalierstraße. Zweigeschossige Mall mit etwa 50 Geschäften und einem Karstadt-Warenhaus. Traditionelle ECE-Mischung mit Standard-Angebot.
  • Dessau-Center an der Museumskreuzung. Zweigeschossige Mall um einen Saturn herum, trotz Neubau unübersehbarer Leerstand
  • Zerbster Straße (Fußgängerzone): An sich sollte hier das Leben und der Handel brummen, es bleibt aber ruhig. Überwiegend kleine Läden mit gemischtem Angebot.
  • Kavalierstraße (im Abschnitt zwischen Post und Museum): Teilweise grossflächiger Einzelhandel in den Zweckbauten der 1970er-Jahre. Verkehrsreiche Straße, kaum Flair.
  • Johannisstraße einigermaßen zusammenhängendes Altbaugebiet mit verschiedenen kleineren Geschäften und interessantem Angebot.
  • Leipziger Tor (Heidestraße, Franzstraße), Stadtteilzentrum für den Süden Dessaus. Dem Publikum angepasst, überdurchschnittlich viele Restpostenmärkte und Pennyläden.
  • Junkerspark in Dessau-Alten: Gewerbegebiet mit grossflächigem Handel, Supermärkten, Möbel- und Autohäuser, Baumarkt.
  • Mildensee: Gewerbegebiet an der Autobahn, grossflächiger Einzelhandel, teilweise über zwei Etagen

Hier eine Auswahl an Geschäften, bei denen es sich lohnt, einen Besuch abzustatten.

  • Eine Welt Laden, Johannisstraße.
  • Buchladen im Bauhaus, Bauhausstraße. Gut sortierter Buchladen für Architektur und Design.
  • BauArt, Bauhausstraße. Bauhausmöbel und mehr.
  • Alter Schlachthof: Hier sind einige Boutiquen, das gesamte Haus ist für Frauen in der unternehmerischen Selbständigkeit gedacht
  • Passepartout, Johannisstraße: Gut sortierter Laden für Mal- und Zeichenbedarf.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Neben allseits vertretenen Imbissbuden, Döner-, Asia-Küchen sowie den Filialen amerikanischer Systemgastronomie gibt es gegen den schnellen Hunger in den Einkaufszentren während der Öffnungszeiten Food-Courts. Besonders zu erwähnen sind:

  • 1 Rostbratwurstgrill, Wolfgangstraße 24, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 25084620. Gegenüber des Polizeireviers. Oft lange Schlangen, bewaffnetes Vordrängeln ist allerdings nicht zu beobachten. Geöffnet: Mo-Sa bis 23 Uhr, So bis 20 Uhr.
  • 2 McDonald´s, Kavalierstraße 71, 06844 Dessau-Roßlau. Die Goldene Möwe hat sich in Dessau in einem Plattenbau niedergelassen, in dem vor der Wende Putzmittel verkauft wurden, im Haushelfer.
  • 3 Imbiss Dessauer Fleischzentrum, Karlstraße 31 a, 06844 Dessau-Roßlau. Fleischerimbiss am Alten Schlachthof, guter Mittagstisch, oft um 13 Uhr schon ausverkauft
  • 4 Fleischerei Sieger, Kornhausstraße 24, 06846 Dessau-Roßlau. Guter Fleischerimbiss in der Nähe von Bauhaus und Georgium Geöffnet: Mo-Fr 9-18, Sa -12.
  • 5 Amalie´s Genuss, Essener Straße 11, 06846 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 24047513, E-Mail: . Einfache, wohlschmeckende Gerichte. Regionale Produkte, Ausser-Haus-Servie Geöffnet: Mo-Fr. 6-18 Uhr, Sa/So 6-16 Uhr.
  • 6 Forsthaus Leiner Berg. Am Elberadweg gelegen, Zufahrt mit dem PKW über Birnbaumweg in Waldersee möglich. Schöner Biergarten und jederzeit ein Grund sich mal aufs Rad zu setzen; siehe auch Übernachtungen

Mittagstisch wird darüberhinaus in zahlreichen Kantinen angeboten, die auch öffentlich zugänglich sind.

  • 7 Kantine des Umweltbundesamt, Wörlitzer Platz, 06844 Dessau-Roßlau. Kantine mit Anspruch, Vollwertkost, mindestens ein vegetarisches Gericht. Geöffnet: Mo-Fr 8-15 Uhr, Mittagstisch 11:30-14 Uhr. Preis: um 5 €.
  • 8 Bauhaus-Mensa, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau. Mensa im Bauhaus-Gebäude und in Bauhaus-Ambiente, Original-Möblierung. Geöffnet: Mo-Fr 8-14 Uhr. Preis: 3 bis 5 €.

Einfache Gerichte bekommt man:

  • 9 Kellerklause, Carl-Maria-von-Weber-Straße 15, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2200123. - kleiner Biergarten. Hier treffen sich Frittenfettfetischisten.
  • 10 Alibaba, Zerbster Straße 26, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 (0)340 52091351, E-Mail: . türkische Küche mit Lieferservice. Geöffnet: tägl. 11-21 Uhr. Preis: 3 bis 5 €.
  • 11 Bauhaus-Klub, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 6508444, Fax: +49 340 6508445, E-Mail: . Im Keller des Bauhaus-Gebäude und in Bauhaus-Ambiente, Original-Möblierung, einige Tische draußen. Solide Küche mit mediterranem Einschlag. Bunte Mischung von Bauhaus-Mitarbeitern, Besuchern und Einheimischen Geöffnet: Mo-Sa 8-24, So 8-18 Uhr.
  • 12 Teehäuschen, Friedrichstraße 15, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 214996, Fax: +49 340 214996. Ruhige Lage im Stadtpark. Anspruchslose Küche mit den vier Standardgewürzen der DDR Preis: Gericht um 8 €.
  • 13 Waldschänke, Georgenallee 10, 06846 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 617203, Fax: +49 340 617203, E-Mail: . unter hohen Bäumen am Rand des Georgium, schlichte Küche
  • 14 Bauernstube Stillinge, Walderseestraße 1, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2211900, E-Mail: . Typische Gaststätte einer Gartensparte. Küche geradeheraus, solide Hausmannskost, no frills
  • 15 Chaplin´s Star Diner, Wolfgangstraße 14, 06844 Dessau-Roßlau (im UCI-Kinocenter). Tel.: +49 340 2200444. American-Diner-Küche. Cocktails
  • 16 Essbar, Johannisstraße 18, 06844 Dessau-Roßlau (im Schwabehaus). Tel.: +49 340 5324174. Bistro meets Bio. Alle Gerichte werden in der offenen Küche frisch zubereitet. Mittags etwas mehr Zeit einplanen, wenn sich die Außer-Haus-Bestellungen stapeln. Geöffnet: Mo-Fr 9 bis 16 Uhr. Preis: 5 bis 8 €.

Mittel[Bearbeiten]

Innenstadt

  • 17 Schlemmer House, Zerbster Straße 11, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2405252. in der Fußgängerzone, Tische draußen, deutsche Küche, Pfannkuchengerichte Preis: um 10 €.
  • 18 Castello, Fritz-Hesse-Str. 3, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 214334. Italienische Küche, Filiale in der Franzstraße Preis: um 10 €.
  • 19 Erstes Dessauer Kartoffelhaus, Zerbster Straße 17, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2203929, E-Mail: . in der Fußgängerzone, Tische draußen. Nach Betreiberwechsel nicht mehr im Kartoffelhaus-Stil, zum Nachteil der Qualität Preis: 10-15 €.
  • 20 Brauhaus "Zum Alten Dessauer", Lange Gasse 16, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2205909, Fax: +49 340 8507238, E-Mail: . Um einen Brauereikessel gebaut, Biergarten. Eigenes Bier, traditionelle, deftige lokale Küche Preis: 10-15 €.
  • 21 Ratskeller, Zerbster Straße 4a (im Rathaus), 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2215283, Fax: +49 340 2215284, E-Mail: . Historische Räume, eben Ratskeller. Traditionelle Küche
  • 22 Heilmanns, Johannisstraße 14, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 26163330, E-Mail: . Kreative Küche mit regionalen Produkten. Bester Flammkuchen nördlich von Straßburg Preis: um 10 €.
  • 23 Bella Italia, Kavalierstraße 13, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2200999. Italienische Küche Preis: um 10 €.
  • 24 Bistro Merci, Am Lustgarten 6-8, 06844 Dessau. Tel.: +49 340 2211175, Fax: +49 340 8507330, E-Mail: . etwas versteckt in einem innenstadtnahen Plattenbaugebiet, hat sich von Plattenbauküche deutlich emanzipiert; Sommerterrasse Geöffnet: Mo-Do 11-22, Fr,Sa 11-24.
  • 25 Altes Theater, Kavalierstraße 53, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 (0)340-52091376. Geöffnet: Di-Sa ab 14 Uhr, So. ab 10. Der Standort verheizt Betreiber schneller als Wikivoyage seine Eingabeformate ändert. Derzeit mal wieder zu.

Nord

  • 26 Goa, Albrechtstraße 26, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2167892, Fax: +49 340 2167569. Indische Küche Geöffnet: Mo–Fr: 11–15, 17–23; Sa, So, Feiertag: 11–23.
  • 27 Mendoza, Albrechtstraße 21, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2303755. Biergarten, Steakhaus-Angebot. Der Versuch, Steakhaus mit Billigpreisen zu kombinieren, drückt die Qualität in die Nähe eines Lotteriespiels mit vielen Nieten und wenig Gewinnen. Preis: um 10 €.
  • 28 Taj Mahal, Eduardstraße 20, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 53299533. Indische Küche Geöffnet: Mo-Sa 11-15, 17-22 (Sa., So. durchgängig).
  • 29 Landhaus, Landhaus 1, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2106461. Schöner Biergarten am Elberadweg nahe der Jagdbrücke.

Ziebigk, Siedlung

Das Kornhaus an der Elbe
  • 30 Athos, Kornhausstraße 1, 06846 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 613650. Griechische Küche, Wintergarten, Sommerterrasse. Oft gut besucht, für grössere Gruppen Reservierung empfohlen. Geöffnet: ab 17 Uhr, Sa, So ab 11 Uhr, Mo Ruhetag.
  • 31 Tafelspitz, Kornhausstraße 13, 06846 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 5169320, Fax: +49 340 5169320, E-Mail: . Gutbürgerliche Küche, Biergarten
  • 32 Restaurant & Cafe Am Georgengarten, Heinz-Röttger-Straße 16, 06846 Dessau-Roßlau. Tel.: +49340 6611330. Gutbürgerliche Küche; mit Biergarten, nahe Orangerie und Schloss Georgium.

Süd

Vororte

Gehoben[Bearbeiten]

  • 38 Kornhaus, Kornhausstr. 146, 06846 Dessau. Tel.: +49 340 65019963, E-Mail: . Terrasse, Panoramablick über die Elbe - Bauhausgebäude von 1930, Gebäude von Carl Fieger. Am Rande des Gartenreichs und des Biosphärenreservats vereint der Standort die drei Welterbe der Stadt. Einfach genial, wie Fieger dieses Haus auf den Elbdeich setzte. Für Besucher ein Muss, zumal die Sorgenkindzeiten nach einem Betreiberwechsel 2013 vorbei sind. Junger Koch, der noch etwas vorhat und keine Angst vor frischen Zutaten hat. Seinen Preis wert.

Nachtleben[Bearbeiten]

Anhaltisches Theater

Theater und Kino:

  • 1 Anhaltisches Theater, Friedensplatz 1a, 06844 Dessau. Tel.: +49 340 25110, Fax: +49 340 25110. Dieses Theater bedient in den Sparten Schauspiel, Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Ballett, Konzerte sowie Puppentheater. Es ist eine der grössten Bühnen Deutschlands mit jahrhundertealter Tradition und ist weit über die Grenzen Deutschlands bekannt, 2015 begann die 221. Spielzeit.
2 Altes Theater, Lily-Herking-Platz 1, 06844 Dessau. Kleinere Aufführungen und Puppentheater finden im Alten Theater in einem kleinen Saal am historischen Standort des Theaters statt
  • 3 UCI Kinowelt, Wolfgangstrasse 14 b, 06844 Dessau. Tel.: +49 340 25530. klassisches Multiplexkino mit 7 Sälen, XXL-Popcorn und Dolby-Surround
  • 4 Kiez-Kino, Berthold-Brecht-Strasse 29 a, 06844 Dessau. Tel.: +49 340 8596451. Eines der kleinsten Kinos in Deutschland mit künstlerisch anspruchsvollen Filmen.

Kneipen und Cocktail-Bars

  • 1 1930, Zerbster Str. 32, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 5168110. Hier spülen eche Menschen bis tief in die Nacht eche Sorgen herunter.
  • 2 Antik Pub, Albrechtstraße 10, 06844 Dessau. Tel.: +49 340 2201592. Beeindruckende Liste an Bieren und Malt Whiskys in gemütlichem Trödelmarktambiente. Sehenswert ist der strikt nach den Vorschriften des Nichtraucherschutzgesetzes eingerichtete Nichtraucherbereich. Geöffnet: ab 19.
  • 3 Point 1.
  • 4 CuBar, Zerbster Straße 11, 06844 Dessau-Roßlau. Geöffnet: Mo-Do ab 18, Fr-So ab 16.
  • 5 You52, An der Fine 2, 06842 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 (0)340 2202478. Absturzschuppen Geöffnet: ab 18.

Live-Musik

  • 6 Beat-Club, Roßlauer Allee 3, 06844 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 2660226.

Diskotheken

  • 7 Flowerpower, Weststr. 6-7, 06847 Desau. Tel.: +49 340 530570.
  • 8 Alte Brauerei, Brauereistraße 1, 06846 Dessau. Tel.: +49 177 2850795. im Keller des Industriekomplexes der ehemaligen Schultheiss-Brauerei

Unterkunft[Bearbeiten]

Ferienwohnungen im Gartenreich
Als Ferienhaus zu mieten: Das Schlangenhaus im Luisium
Wer mal nicht o8/15 nächtigen will, die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz bietet exclusive Ferienwohnungen/-häuser im Gartenreich an. Die Objekte haben hochwertige Ausstattung, teilweise mit antiquarischem Mobiliar und befinden sich in einmaliger Lage mitten im UNESCO-Weltkulturerbegebiet. Allerdings hat dies seinen Preis, um die 40 Euro pPpN muss man rechnen. Aufgrund der Lage in historischen und denkmalgeschützten Gebäuden gibt es Einschränkungen bei der Barrierefreiheit.

Dessau bietet zahlreiche Unterkünfte in verschiedenen Komfortkategorien und Preisklassen vom einfachen Pensionen bis zum Mittelklassehotel. Erfasst sind nur Quartiere, die mindestens 10 Betten anbieten. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von Privatpensionen und privaten Zimmervermietungen. Zentrale Buchungsnummer der Zimmervermittlung an der Touristinformation ist +49 (0)340-2203003.

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Wohnmobilstellplatz „Hugo Junkers“, Alte Landebahn 27. Tel.: +49 8991350. Stellplätze für 8 Wohnmobile Geöffnet: Mo–Fr 8.00–20.00 Uhr, Sa,So 9.00–19.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Preis: 9 €.
  • 2 Wohnmobilstellplatz „Leopoldshafen“, Leopoldshafen 4. Tel.: +49 (0)340 617235, (0)177 4000539. 10 Stellplätze. Ruhige Lage direkt an der Elbe Geöffnet: Anreise nach Vereinbarung. Preis: 12 €.

Campingplätze, Bungalows

  • 3 Campingplatz Adria, An der Adria 1, 06842 Dessau-Rosslau (OT Mildensee). Tel.: +49 (0)340 2304810, (0)171 7007117. Nahe Autobahnabfahrt Desau-Ost und Waldbad "Adria" Geöffnet: Apr–Sept 8.00–20.00 Uhr, Okt 13.00–17.00 Uhr, Mittagsruhe 12.00 – 15.00 Uhr.
  • 4 Am Waldbad, Am Schenkenbusch 1a, 06849 Dessau-Roßlau. Tel.: +49 340 87056907, Fax: +49 340 87056908, E-Mail: . mehrere Ferienwohnungen und Bungalows auf dem Gelände des Waldbades im äussersten Süden Dessaus

Hostels, Herbergen

Pensionen

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Die Hochschule Anhalt hat in Dessau einen ihrer drei Standorte. In Dessau befinden sich die Fachbereiche Architektur, Facility Management und Geoinformation (FB3) sowie Design (FB4). Die Fachhochschule hat 47 Professoren für rund 1.400 Studierende.

Das Bauhaus-Kolleg (jetzt Bauhaus-Lab genannt) ist ein viermonatiges Programm von August bis November mit wechsenden Themenschwerpunkten. Es richtet sich an internationale Hochschulabsolventen mit Abschluss in Architektur oder verwandten Fächern, die sich intensiv mit unterschiedlichen Methoden mit dem Themenschwerpunkt auseinandersetzen. Info zum Bauhaus-Lab

Bibliotheken und Archive

  • Hauptbibliothek, Zerbster Str. 10; Mo-Di u. Do-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr.
  • Wissenschaftliche Bibliothek und Sondersammlungen, Zerbster Str. 35, Mo-Di u. Do-Fr 10-18 Uhr.
  • UBA-Bibliothek, Wörlitzer Platz (im Umweltbundesamt), Mo-Mi 9-15.30 Uhr, Do 9-17 Uhr, Fr 9-15 Uhr. Der gesamte Bestand ist auch für die Öffentlichkeit nutzbar
  • Stadtarchiv, Lange Gasse 22; Di, Do 08-18 Uhr, Mi 08-16 Uhr, Fr 08-14 Uhr.
  • Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Standort Dessau, Heidestr. 21, im sehenswerten alten Wasserturm untergebracht.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Polizeirevier (Wolfgangstr. 25, Tel.: +49 (0)340/ 25030)
  • Polizeidirektion (Kühnauer Str. 161, Tel.: +49 (0)340/ 60000)

Gesundheit[Bearbeiten]

1 Städisches Klinikum, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau (Straßenbahnlinie 3, Haltestelle Klinikum). Tel.: +49 (0)340 5010. Das Städische Klinikum bietet medizinische Vollversorgung und eine rund um die Uhr besetzte Notaufnahme.

Auskünfte zum medizinischen und zahnmedizinischen Notdienst erteilt die Berufsfeuerwehr, Tel. 0340-8505040. Apotheken finden sich überall im Stadtgebiet. Seit der Fusion mit Rosslau kann die Notdienstapotheke allerdings auch jenseits der Elbe sein.

Neben dem städtischen Klinikum gibt es weitere Krankenhäuser wie beispielsweise das Krankenhaus der Anhaltischen Diakonie, 2 Diakonissenkrankenhaus. in der Gropiusallee.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postleitzahl 06842, 06844, 06846, 06847, 06849, 06861, 06862
Vorwahl 0340, 034901, 034906, 034907

Medien

In Dessau erscheint in der Tageszeitung die Lokalausgabe „Anhalt Kurier“ der Mitteldeutschen Zeitung Halle (Saale).

Eine monatlich herausgegebene kostenlose Veranstaltungszeitung LEO mit Veranstaltungshinweisen für Dessau und die Umgebung liegt in vielen zentralen Orten und Gaststätten aus.

Ausflüge[Bearbeiten]

Wasserburg Roßlau
Schloss Oranienbaum, Parkseite
  • Besichtigung des ehemaligen Braunkohlekraftwerks Vockerode - Das monumentale Industriedenkmal ist etwa 10 km östlich von Dessau an der Elbe zu finden. Im Rahmen von zweistüdigen Führungen kann das Kraftwerk besichtigt werden (Info). Wer Lust hat kann eine Kraftwerksbesichtigung mit einer Draisinenfahrt Richtung Oranienbaum (mit sehenswertem Schloss) verbinden. Die 4-stündigen Fahrten auf der über 5,5 km langen Strecke sind nach Anmeldung mit Fahrraddraisinen möglich (Info).
  • Roßlau (6 km nördlich, B 184) - auf der anderen Elbseite gelegen; seit dem 1. Juli 2007 mit der großen Nachbarstadt Dessau administrativ zu „Dessau-Roßlau“ fusioniert. Wasserburg und neogotische Sankt-Marien-Kirche.
  • Oranienbaum (14 km östlich, B 185/ B 107) - Schloss mit Park im Stil des holländischen Barock.
  • Aken (15 km westlich) - Stadtbefestigung und „Steinerne Kemenate“.
  • Wörlitz (18 km östlich) - der Wörlitzer Park ist das i-Tüpfelchen des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches
  • Coswig (22 km östlich, B 185 bis zur Anschlussstelle Dessau-Ost, dann A 9 bis Abfahrt Coswig und dann B 187 oder 19 Minuten mit dem Zug) - elbaufwärts zwischen Dessau und Wittenberg gelegen; evangelische Kirche „St. Nicolai“.
  • Wittenberg (34 km östlich, B 185, A 9 u. B 187 über Coswig oder 35 Minuten mit dem Zug) - die Stadt der Reformation mit Schloss- und Universitätskirche, an deren Türen Luther seine Thesen anschlug; westlich der Stadt der Alaris Schmetterlingspark.
  • Halle (Saale) (58 km südlich, A 9 u. B 100 ab Brehna) - größte Stadt Sachsen-Anhalts; Geburtsort Georg Friedrich Händels.
  • Leipzig (76 km südlich, A 9 u. A 14 oder 45–52 Minuten mit dem Zug) - die große Schwester von Halle liegt in Sachsen und ist Universitäts- und Messestadt.
  • Magdeburg (60 km nordwestlich, B 184 oder 47–55 Minuten mit dem Zug) - Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt; Magdeburger Dom.

Weiter entfernte Ziele sind außerdem Hoher Fläming mit Burgenland, SteinTherme und viel Landschaft in Brandenburg (50 km) sowie Harz und Altmark.

Weblinks[Bearbeiten]


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