Erioll world 2.svg
Brauchbarer Artikel

Magdeburg

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Magdeburger-Dom-Nachts.jpg
Magdeburg
BundeslandSachsen-Anhalt
Einwohner
238.136 (2016)
Höhe
43 m, 55 m
Tourist-Info+49 391 63 60 14 02
www.magdeburg-tourist.de/
Lage
Lagekarte von Sachsen-Anhalt
Reddot.svg
Magdeburg

Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und hat etwa 230.000 Einwohner. Seit der Wiedervereinigung hat die Stadt einen Wandel von einer grauen Industrie- zu einer lebendigen grünen Stadt, die die Elbe ins Stadtbild einbezieht, vollzogen. Das herausragende historische Bauwerk ist der gotische Magdeburger Dom, während das Hundertwasserhaus das wichtigste Gebäude der Neuzeit darstellt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 805 n. Chr., erlebte Magdeburg eine kaum mit anderen Städten im mitteleuropäischen Raum vergleichbare historisch bewegte Vergangenheit. Otto I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wählte Magdeburg als Residenz. Bekannte Söhne der Stadt sind Otto von Guericke, der die Vakuumtechnik und die Elektrostatik mitbegründete und der Barock-Komponist Georg Philipp Telemann. Wegen der beiden historisch bedeutsamen Ottos ist Magdeburg auch als "Otto-Stadt" bekannt. Im Zweiten Weltkrieg sowie 1631 im Dreißigjährigen Krieg wurden große Teile der Altstadt zerstört, was sich bis heute im Stadtbild bemerkbar macht. Die Zerstörung im Jahre 1631 hatte mehr Opfer zur Folge als die Bombardierung durch die Alliierten und ging als "Magdeburger Hochzeit" in die Geschichte ein.

Die Stadt ist durch ihre Lage im Dreieck zwischen Leipzig, Berlin und Hannover Verkehrsknotenpunkt sowie Industrie- und Handelszentrum. Sie liegt an der Elbe und besitzt einen bedeutenden Binnenhafen am Schnittpunkt Elbe, Elbe-Havel- und Mittellandkanal.

In Magdeburg befindlich sind außerdem zahlreiche Freizeiteinrichtungen, Theater und Museen, darunter das Theater Magdeburg und das Kulturhistorische Museum Magdeburg. Außerdem ist Magdeburg Universitätsstadt und beherbergt ferner noch die Hochschule Magdeburg-Stendal und andere Forschungseinrichtungen wie ein Max-Planck-, ein Fraunhofer- und ein Leibniz-Institut.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der gotische Magdeburger Dom.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Versuch, einen eigenen Verkehrsflughafen für Magdeburg in Cochstedt zu etablieren, konnte sich nicht durchsetzen. Seit 2016 hat dieser keine Betriebsgenehmigung mehr.

Dafür gibt es nicht weit entfernt mehrere etablierte Flughäfen. Der nächstgelegene darunter ist der Flughafen Leipzig-Halle (IATA CodeLEJ), ca. 110 km südlich von Magdeburg. Vom dortigen Flughafenbahnhof kann man mit dem Intercity (Zweistundentakt) in etwas über einer Stunde direkt nach Magdeburg fahren (etwa ebensolang fährt man auch mit dem Auto).

Der Flughafen Hannover (IATA CodeHAJ) befindet sich 150 km westlich der Domstadt. Mit dem Auto ist die Strecke in etwa 1½ Std. zu bewältigen (wenn nicht gerade Stau auf der A2 ist), mit S-Bahn und IC via Hannover Hbf in 1:50 Std.

Ebenfalls in Betracht kommen die beiden Berliner Flughäfen Tegel (IATA CodeTXL) und Schönefeld (IATA CodeSXF), 150 bzw. 160 km östlich von Magdeburg. Hier ist die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch die ungünstigste: Während man mit dem Auto jeweils etwas über 1½ Std. braucht, ist man mit Bus und Bahn von Tegel (über Berlin-Charlottenburg) rund zwei Stunden, von Schönefeld (via Potsdam Hbf) sogar 2½ Stunden unterwegs.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Magdeburger Hauptbahnhof Magdeburger Hauptbahnhof in der Enzyklopädie Wikipedia Magdeburger Hauptbahnhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMagdeburger Hauptbahnhof (Q455960) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung liegt an der InterCity-Strecke LeipzigHannover und ist aus beiden Richtungen jede Stunde zu erreichen. Jeweils zweistündlich kommen IC-Züge aus Dresden, Bremen und Oldenburg sowie Köln und dem Ruhrgebiet. ICEs halten nur wenige Male pro Tag, und zwar aus den Richtungen Berlin, Köln und München.

Außerdem verkehrt jede Stunde ein RegionalExpress von und nach Berlin. Ferner bestehen Regionalverbindungen Richtung Halberstadt/Thale/Goslar, Bernburg, Aschersleben, Dessau, Erfurt, Braunschweig/Helmstedt, Uelzen, Wolfsburg/Haldensleben und Stendal/Wittenberge sowie eine S-Bahn nach Schönebeck.

Die jeweils schnellsten regulären Direktverbindungen brauchen von Leipzig 1:15 Std., von Hannover 1:20 Std., von Berlin Hbf 1:40 Std., von Bremen 2:50 Std., von Dortmund 3½ Std., von Köln 4:40 Std. (mit ICE und Umsteigen in Hannover hingegen nur 4:10). Von Erfurt fährt man über Halle in 1½ Std., von Hamburg über Uelzen in knapp drei Stunden.

Vom Hauptbahnhof benötigt man zu Fuß etwa 10 Minuten in die Innenstadt und zum Dom.

Daneben gibt es noch Vorortbahnhöfe, unter Anderem:

  • 2 Magdeburg-Neustadt. nördlich der Innenstadt, für Regionalzüge Richtung Wolfsburg, Stendal, Berlin, Dessau Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Magdeburg-Buckau. südlich der Innenstadt; für Regionalzüge Richtung Halle Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 4 Magdeburg-Sudenburg. im Westen der Stadt für Regionalzüge Richtung Helmstedt Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 5 Magdeburg-Herrenkrug. in Ostelbien, Züge Richtung Dessau Typ ist Gruppenbezeichnung

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Entfernungen
Berlin155 km
Hannover150 km
Leipzig125 km
Braunschweig95 km
Halle85 km

Der 6 ZOB Magdeburg. Typ ist Gruppenbezeichnung befindet sich am Damaschkeplatz, direkt am Westausgang des Hauptbahnhof. Es gibt Verbindungen u.a. nach Berlin, Hannover, Hamburg, Dresden, Nürnberg und München. An internatinalen Zielen werden u.a. Amsterdam und Prag angefahren. Anbieter, die Magdeburg anfahren, sind Flixbus und Eurolines.

Auf der Straße[Bearbeiten]

In der gesamten Innenstadt gibt es keine kostenlosen Parkplätze. Relativ kostengünstige Parkplätze befinden sich am Schleinufer/Petriförder und an der Ecke Erzbergerstr./Virchowstr. Alternativ gibt es innenstadtnah mehrere Parkhäuser in Einkaufszentren (z.B. City Carré und Allee-Center).

Die Ost-West-Autobahn A 2 (Hannover - Berlin) führt nördlich von Magdeburg entlang. Im Westen berührt die A 14 (Leipzig - Halle - Magdeburg) die Stadt.

Von den Abfahrten Magdeburg-Zentrum (A 2) und Magdeburg-Sudenburg (A 14) gelangt man über den Magdeburger Ring (B 71), eine vierspurige Stadtautobahn, in und durch die Stadt. Dieser Weg empfiehlt sich, wenn man in die Innenstadt fahren möchte. Man kann vom Ring sowohl die Abfahren Albert-Vater-Str./Universität als auch Zentrum/Hauptbahnhof verwenden, um in die Innenstadt zu fahren.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

7 Schiffsanleger Petriförder. ist ein innenstadtnah gelegener Anlegeplatz für die Schiffe der Magdeburger Weißen Flotte, für das Theaterschiff und für Flusskreuzfahrtschiffe Typ ist Gruppenbezeichnung. Weitere Informationen zur (touristischen) Schifffahrt findet man hier.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Magdeburg liegt am Elbe-Radweg, der Teil der Nationalroute D 10 ist. Nächstgelegene Etappenziele sind Tangermünde und Dessau.

Mobilität[Bearbeiten]

Liniennetzplan Straßenbahn

Magdeburg verfügt über ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) unterhalten 9 Straßenbahnlinien und 13 Buslinien. Zu beachten ist, dass ab 21 Uhr bis 6 Uhr nur noch wenige Linien fahren, dafür aber alle halbe Stunde während der ganzen Nacht. Zentrale Sammelhaltestelle für alle Linien ist dann Damaschkeplatz/ZOB. Die Liniennetzpläne sind für Tag und Nacht online zu finden.

Die Fahrpreise betragen: 2,00 €, ermäßigt: 1,50 € (Kind 6-14 Jahre). Die Tageskarte kostet 4,60 € (ermäßigt 3,50 €). Eine Wochenkarte ist für 16,90 € zu erhalten. Weitere Tarifinformationen sind hier zu finden: Fahrpreise MVB 2013

Ferner durchquert die S-Bahn Magdeburg auf ihrer Strecke von Zielitz nach Schönebeck einmal Magdeburg in Nord-Süd-Richtung und bedient im Einstunden-Takt 10 Haltestellen im Stadtgebiet.

Seit 12. Dezember 2010 ist Magdeburg Teil des regionalen Verkehrsverbunds Marego, welcher ein Gebiet etwa 50 km rund um Magdeburg umfasst. Alle Verbundfahrscheine gelten in Regionalzügen, Straßenbahnen und Bussen der jeweiligen Tarifzone. Auch das Sachsen-Anhalt- (Sachsen-/Thüringen-)Ticket wird von allen öffentlichen Verkehrsmitteln im marego anerkannt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Der Magdeburger Dom
  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Magdeburger Dom (offiziell: Dom St. Mauritius und Katharina). Das Wahrzeichen der Stadt Magdeburg ist der mittelalterliche Dom, der in gotischem Stil (mit Resten romanischer Architektur) gebaut ist. Nachdem bei einem Brand der vorhergehende romanische Dom abgebrannt war, wurde der heutige Dom zwischen 1207 und 1520 errichtet. Er ist der erste gotische Sakralbau auf deutschem Boden und einer der größten Kirchenbauten in Deutschland. Er ist 120 Meter lang, die Türme 104 Meter hoch und die Gewölbe im Mittelschiff sind 34 Meter hoch. Im Dom befindet sich das Grab Kaiser Ottos I. Ferner kann man den Kreuzgang besichtigen.
Öffnungszeiten: je nach Jahreszeit Mo-Sa 10-18 Uhr, So 11.30-18 Uhr (10 Uhr Gottesdienst)
Eintrittspreis: kostenlos
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Kloster Unser Lieben Frauen. Es gehört zu den bedeutendsten romanischen Gebäuden Deutschlands und wurde im 11. Jahrhundert gegründet und gebaut. Das Kloster ist nicht mehr in Funktion und beherbergt heute unter anderem ein Kunstmuseum mit Skulpturen und Kunst der Gegenwart.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, Mo geschlossen
Eintrittspreis: Erwachsene 4 €, ermäßigt 2 €
Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Blick von der Johanniskirche als Panoramaansicht. Von links nach rechts sind der Rotehornpark, die Elbe, der Dom, das Allee-Center und der Alte Markt mit neuem und altem Rathaus gut zu sehen.
Blick von der Johanniskirche als Panoramaansicht. Von links nach rechts sind der Rotehornpark, die Elbe, der Dom, das Allee-Center und der Alte Markt mit neuem und altem Rathaus gut zu sehen.
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Johanniskirche. Die Kirche wird als Veranstaltungsort, u.a. von Konzerten verwendet. Auch ist ein Aufstieg auf den 52 m hohen Kirchturm möglich, von dem man einen herrlichen Blick über Magdeburg genießen kann.
Öffnungszeiten: je nach Jahreszeit Di-So 10-18 Uhr, Mo geschlossen
Eintrittspreis: kostenlos

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Landtag Sachsen-Anhalt. Das Gebäude des heutigen Landtags wurde 1728 erbaut. Das Gebäude ist im Barockstil gehalten. Führungen durch Teile des Gebäudes und der Besuch einer Plenarsitzung des Landtages sind auf Anfrage (0391/5600) möglich.
  • 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Palais am Fürstenwall. 1893 im Stil eines italienischen Palazzos erbaut. Das Palais ist Sitz des Ministerpräsidenten. Besichtigungen sind nicht möglich.

Bauwerke[Bearbeiten]

„Grüne Zitadelle“ von Friedensreich Hundertwasser
  • 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Grüne Zitadelle von Magdeburg. Das neueste touristisch relevante Bauwerk Magdeburgs ist der letzte konzipierte Bau von Friedensreich Hundertwasser. Das Gebäude, mit 6000 m² Grundfläche und 35 m Höhe das größte Einzelbauwerk des österreichischen Künstlers, wurde 2005, also 5 Jahre nach dem Tod seines Schöpfers fertiggestellt. Im Haus sind Wohnungen, Geschäfte, ein Hotel und ein Kindergarten.
Öffnungszeiten: Außenbereich und Innenhof jederzeit
Führungen: Mo-Fr 11, 15 und 17 Uhr. Sa/So 11-17 Uhr stündlich.
Kosten: 6 € Erwachsene, 5 € ermäßigt und 2,50 € Schüler.
Anmeldung: vor Ort oder telefonisch unter 0391/6208655.
Mittellandkanalbrücke über die Elbe
  • Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Seit der Fertigstellung der 918 m langen 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Brücke des Mittellandkanals über die Elbe im Jahr 2003 ist das Wasserstraßenkreuz vollständig und Schiffe können zwischen dem Mittellandkanal und der Elbe in beliebige Richtung ohne Umwege wechseln. Weitere Bauwerke sind das stillgelegte 8 Typ ist Gruppenbezeichnung Schiffshebewerk Rothensee, die 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Sparschleuse Rothensee und die 10 Typ ist Gruppenbezeichnung Schleuse Hohenwarthe. Alle Bauwerke befinden sich etwa 10 km nördlich der Innenstadt. Die Schleuse Rothensee und das Schiffshebewerk sind 2,4 km von der Kanalbrücke entfernt.
Öffnungszeiten: 24 h
Eintrittspreis: kostenlos
  • 11 Typ ist Gruppenbezeichnung Fürstenwall. Hier befindet sich eine kleine Promenade zwischen Dom und Elbe. Einige (teilweise zerstörte) Befestigungsanlagen sind noch zu sehen.
Öffnungszeiten: 24 h
Eintrittspreis: kostenlos
  • 12 Typ ist Gruppenbezeichnung Altes Rathaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das im frühen 18. Jahrhundert gebaute alte Rathaus originalgetreu wieder aufgebaut. Die Fassade ist sehenswert; auf der rechten Seite steht der 2005 errichtete Magdeburger Roland. Die bronzene Rathaustür stellt Szenen der Magdeburger Geschichte dar. Direkt vor dem Rathaus befindet sich das goldene Standbild des Magdeburger Reiters. Am alten Rathaus ist auch ein Glockenspiel montiert. Jeden Freitag um 10 Uhr wird es von einem Carilloneur gespielt.
nur von außen zugänglich, das Gebäude wird weiterhin von der Stadt als Rathaus verwendet.
  • Festung Magdeburg. Im 18. und 19. Jahrhundert zählte Magdeburg zu den am besten befestigten Städten Preußens. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Festungsanlagen wirkungslos geworden, weshalb die Festung aufgehoben wurde. In der Folgezeit zerfielen die Bauwerke der Festung. Heute existieren nur noch wenige gut erhaltene Bauwerke der Festung. Dazu zählen die 13 Typ ist Gruppenbezeichnung Kaserne Mark, das 14 Typ ist Gruppenbezeichnung Fort XII im Stadtpark, die Türme 15 Typ ist Gruppenbezeichnung Lukasklause (in dem heute das Otto-von-Guericke Museum untergebracht ist) und 16 Typ ist Gruppenbezeichnung Kiek in de Köken und die 17 Typ ist Gruppenbezeichnung Bastion Cleve. Die letzten beiden sind am Fürstenwall gelegen.

Museen[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Museen in Magdeburg:

  • 18 Typ ist Gruppenbezeichnung Kulturhistorisches Museum Magdeburg. Besteht zum Teil aus dauerhaften Exponaten (z.B. über die Geschichte Magdeburgs und Kaiser Otto I., ein Highlight ist der Kaiser-Otto-Saal mit dem Original des Magdeburger Reiters) und aus wechselnden Sonderausstellungen. Beispielsweise war die vielbeachtete Ausstellung "Otto der Große und das Römische Reich" hier untergebracht.
Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, So 10-18 Uhr
Eintritt: abhängig von der gerade aktuellen Sonderausstellung
  • Museum für Naturkunde Magdeburg, im Gebäude des Kulturhistorischen Museums.
Der Jahrtausendturm
  • 19 Typ ist Gruppenbezeichnung Jahrtausendturm. Im Elbauenpark gelegener Turmbau, der ein außergewöhnliches Museum um die Entwicklung verschiedener Wissenschaften von der Antike bis zur Neuzeit beinhaltet. In sechs Ebenen werden die verschiedenen Epochen aufgearbeitet. Es gibt viele Experimente zum selbst ausprobieren, daher ist der Turm auch gut für Kinder geeignet. Der 60 m hohe Holzturm mit der charakteristischen Silhouette ist das höchste Holzgebäude Deutschlands.
Öffnungszeiten: 1.4.-31.10.: Di-So 10-18 Uhr; 1.11.-31.3.: geschlossen
Eintritt: im Eintritt für den Elbauenpark enthalten
  • 20 Typ ist Gruppenbezeichnung Technikmuseum Magdeburg. Zahlreiche Exponate und Sammlungen zu technischen Themen, z.B. eine stationäre Dreschanlage, ein Hallenkran und Funktionsweise einer Hubbrücke. Ein besonderer Fokus wird auf den Technikbezug der Stadt Magdeburg gelegt.
Öffnungszeiten: 01.04. bis 31.10.: Di-So 10-17 Uhr; 01.11. bis 31.03.: Di-So 10-16 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 3 €, ermäßigt: 1,50 €
  • Otto-von-Guericke-Museum. Ein Museum über den Erfinder und Magdeburger Otto von Guericke. Das Museum ist in einem alten Turm der Stadtbefestigung, der sogenannten 21 Typ ist Gruppenbezeichnung Lukasklause, untergebracht.
Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr
Eintritt: kostenlos
  • 22 Typ ist Gruppenbezeichnung Historische Schiffmühle am Petriförder. Nachbau einer historischen Schiffsmühle, welche eine lange Tradition an der Elbe hatten. Die Mühle ist voll funktionstüchtig.
Öffnungszeiten: 01.04. bis 31.10.: Di-So 10-17 Uhr
Eintritt: kostenlos

Etwas außerhalb von Magdeburg befindet sich noch ein kleines Freilichtmuseum:

  • 23 Typ ist Gruppenbezeichnung Steinzeitdorf Randau. Man kann hier mehrere originalgetreue Nachbauten von Häusern aus der Steinzeit besichtigen.
Öffnungszeiten: 01.05. bis 29.09.: Mo-Fr 9-15 Uhr, Sa/So 13-17 Uhr
Eintritt: 2,50 €

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Hasselbachplatz

Da Magdeburg im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, gibt es in der Altstadt rund um den Dom nur sehr wenige alte und erhaltene Gebäude. Die Kulturpolitik und die Baupolitik der DDR haben ihr übriges zum Stadtbild der Stadt beigetragen. Bis heute wird Magdeburg vor allem mit Plattenbauten in Verbindung gebracht und nicht mit schönen Stadtvierteln. Sehenswerte Stadtteile in Magdeburg sind rar, aber vorhanden. Zum Beispiel sind noch viele alte Gebäude aus der Gründerzeit rund um den 24 Typ ist Gruppenbezeichnung Hasselbachplatz erhalten. Hier spielt sich außerdem größtenteils das Magdeburger Nachtleben statt. Nicht weit entfernt ist die 25 Typ ist Gruppenbezeichnung Hegelstraße, die Magdeburger Prachtstraße, die vom Dom aus nach Süden führt. Die Besichtigung vom Hasselbachplatz und der Hegelstraße gehört zu einem Stadtspaziergang dazu.

Parks und Gärten[Bearbeiten]

Magdeburg ist nach Hannover die Stadt mit dem meisten Anteil von Grünflächen. Neben den drei großen Parks Elbauenpark, Stadtpark und Herrenkrugpark am östlichen Ufer der Elbe gibt es noch einige kleinere Parks in Magdeburg. Der Elbauenpark, der Stadtpark und der Klosterbergegarten gehören zum Netzwerk Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt.

Blick über den Elbauenpark aus der Luft. Im Vordergrund rechts ist der große Cracauer Anger, im Hintergrund rechts der kleine Cracauer Anger zu sehen.
  • 26 Typ ist Gruppenbezeichnung Elbauenpark. Auf einem ehemaligen Kasernengelände entstand 1999 ein etwa 100 Hektar großer Park anlässlich der Bundesgartenschau. Der Park teilt sich in die Teile großer Anger und kleiner Anger, der durch die Herrenkrugstraße getrennt werden. Zwei Brücken verbinden die Teile. Der größte Teil des Parks besteht aus Wiesen und bepflanzten Beeten. Im Westen ist er von der Elbe begrenzt, im Südosten von einer zugeschütteten Mülldeponie, einer der höchsten Erhebungen im Stadtgebiet. Der Haupteingang befindet sich an der Messe Magdeburg bei der Herrenkrugstraße, zusätzlich dazu befindet sich im Sommer ein Nebeneingang am Schmetterlinghaus an der Breitscheidstr. Der Park ist besonders für Familien mit Kindern gut geeignet. Das Highlight des Parks ist das sehr anschauliche Technikgeschichtsmuseum Jahrtausendturm. Es existieren mehrere Spielplätze, ein Irrgarten, eine Sommerrodelbahn und ein Schmetterlingshaus. Diese Attraktionen sind im Eintrittspreis inbegriffen. Nicht im Eintritt enthalten sind der Kletterturm, ein Hochseilgarten und die Einschienen-Panoramabahn, die durch den Park fährt. Ferner befindet sich noch die Seebühne für größere Veranstaltungen im Park. Der Park wurde mehrfach unter die zehn schönsten Parks in Deutschland gewählt.
Öffnungszeiten: täglich, je nach Saison. November-März: 10-16 Uhr, April: 9-18 Uhr, Mai-September: 9-20 Uhr, Oktober: 9-18 Uhr.
Eintritt: November-Februar: Kostenlos, März: 1 €, restliche Monate: 3 € Erwachsene, 2 € ermäßigt.
  • 27 Typ ist Gruppenbezeichnung Herrenkrugpark. 1830 von Peter Joseph Lenné angelegte 64 Hektar große Parkanlage. Der Park verläuft längs der Elbe und ist größtenteils bewaldet. Im Park verteilt stehen mehrere kleine Skulpturen (u.a. Kugelsonnenuhr, Löwe). Das Herrenkrughotel mit angeschlossenem Biergarten befindet sich im Park. Östlich des Parks befindet sich eine Pferderennbahn.
Öffnungszeiten: 24 h.
Eintritt: kostenlos.
  • 28 Typ ist Gruppenbezeichnung Stadtpark/Rotehornpark. Erst im späten 19. Jahrhundert geplant und angelegt, ist er mit 200 Hektar Größe der größte Park in Magdeburg. Der Park liegt auf einer Elbinsel umrahmt von Stromelbe und alter Elbe. Er ist teilweise bewaldet. Eine Umrundung des Parks ist 5 km lang. Im Stadtpark befinden sich die Stadthalle, ein Aussichtsturm, das Museumsschiff Württemberg und das gut erhaltene Fort XII der Festung Magdeburg. Der Elbarm taube Elbe wurde zu einem See erweitert, auf dem man sich Tret- oder Ruderboote ausleihen kann. Neben der der Stadthalle gelegen ist für Kinder ein Spielplatz. Direkt bei der Sternbrücke befindet sich eine freigegebene Grillwiese.
Öffnungszeiten: 24 h.
Eintritt: kostenlos.
Klosterbergegarten
  • 29 Typ ist Gruppenbezeichnung Klosterbergegarten. Der Park wurde nach 1824 nach Plänen des Potsdamer Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné an Stelle des früheren Klosters Berge, das während der Napoleonischen Herrschaft 1813 zerstört wurde, angelegt und besitzt heute eine Größe von elf Hektar. Er liegt am westlichen Ufer der Elbe gegenüber dem Stadtpark. Angrenzend zum Park ist das 1828 fertiggestellte Gesellschaftshaus Magdeburg.
Öffnungszeiten: 24 h.
Eintritt: kostenlos.
  • 30 Typ ist Gruppenbezeichnung Gruson-Gewächshäuser. Sie beherbergen eine exotische Pflanzensammlung, es soll das Erbe des Magdeburger Industriellen und Pflanzensammlers bewahrt werden.
Öffnungszeiten: Di.-So./Feiertage 9-17 Uhr.
Eintritt: Erwachsene 3,50 €, Ermäßigt 2 €.
  • 31 Typ ist Gruppenbezeichnung Zoologischer Garten Magdeburg. Etwa 1000 Tiere sind im erst 1950 eröffneten Zoo zu Hause. Darunter auch viele größere Tiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner und Löwen. 1991 begannen umfangreiche Umbaumaßnahmen zur artgerechteren Haltung der Tiere. Seitdem weichen Stück für Stück natürlich gestaltete den betonlastigen Gehegen.
Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr.
Eintritt: Erwachsene 8 €, ermäßigt 6 €.
  • 32 Typ ist Gruppenbezeichnung Geschwister-Scholl-Park. Eine kleine Parkanlage an der Stelle einer ehemaligen Bastion der Festung Magdeburg. Das Bodenprofil der Festung ist erhalten geblieben, so gibt es einige für Magdeburg untypische steile Abhänge. Über Treppen kann man den Park erkunden.
Öffnungszeiten: 24 h.
Eintritt: kostenlos.
  • 33 Typ ist Gruppenbezeichnung Möllenvogteigarten. Dieser kleine Garten liegt zwischen Dom und Fürstenwall. Es sind noch viele historische Gebäude bzw. Bauten sichtbar. Hier ist eine der wenigen Stellen in Magdeburg, wo noch mittelalterliches Flair versprüht wird.
Öffnungszeiten: 24 h.
Eintritt: kostenlos.

Denkmäler und Skulpturen[Bearbeiten]

  • 34 Typ ist Gruppenbezeichnung Magdeburger Reiter auf dem Alten Markt.
  • 35 Typ ist Gruppenbezeichnung Otto-von-Guericke-Denkmal neben dem neuen Rathaus. Nach einer alten Tradition versammeln sich nach einer erfolgreichen Promotion an der Otto-von-Guericke-Universität der Promovend samt Gefolgschaft hier, um zu feiern.
  • Magdeburger Halbkugeln. Zum Andenken an den Magdeburger Halbkugelversuch, in dem Otto von Guericke im 17. Jahrhundert die Wirkung des Luftdrucks anschaulich demonstrierte, sind verteilt in der ganzen Stadt Halbkugel-Skulpturen aufgestellt worden, die mit verschiedenen Motiven bemalt worden sind. Zusätzlich dazu steht auf dem 36 Typ ist Gruppenbezeichnung Ratswaageplatz eine Großplastik des Versuchs.
  • Otto.... Überall in der Stadt sind Stromkästen mit „Otto“-Sprüchen, bemalt, um die Verbindung von Otto und Magdeburg öffentlichkeitswirksam hervorzuheben. Dazu gehören beispielsweise Otto forscht, Otto ist olympisch, Otto macht Geschichte, Otto liest und Otto fährt Bahn.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kulturelle Ereignisse[Bearbeiten]

Sortiert nach Zeitpunkt:

  • Magdeburger Telemann-Festtage
Mitte März
  • Lange Nacht der Wissenschaft
Mitte Mai
Pfingsten
Eintritt: kostenlos
Pfingsten
Eintritt (Vorverkauf): 5,50 € pro Tag / 14 € für alle Tage. Abendkasse teurer.
  • MDR Musiksommer
Mitte Juli
  • BallonMagie im Elbauenpark
Mitte August
  • Kaiser Otto Fest - Mittelalterliches Stadtfest zu Ehren Kaiser Ottos mit Festumzügen, Ritterspielen und Mittelalter-Markt.
Ende August/Anfang September
Eintritt (Vorverkauf): 5 € pro Tag / 11 € für das ganze Wochenende. Abendkasse teurer.
  • Lange Nacht der Kultur
Mitte September
  • Weihnachtsmärkte in der Innenstadt, dem Moritzhof und in der Festung Mark
1. Advent-30.12.

Radfahren[Bearbeiten]

Magdeburg ist eine grüne und flache Stadt. Fahrrad fahren ist deshalb eine ausgezeichnete Freizeitaktivität. Die Radwege sind gut ausgebaut, führen allerdings meist am Rand von stark befahrenen Straßen. Es ist möglich, in Straßenbahnen, Bussen, auf Fähren und in der S-Bahn Fahrräder mitzunehmen, jedoch muss man einen Extrafahrschein für das Fahrrad erwerben.

Eine sehr gute Möglichkeit, die idyllische Natur in und um Magdeburg zu erkunden, ist der Elbe-Radweg. Dieser Radweg führt entlang der Elbe durch die gesamte Stadt und lädt geradezu ein, die einzigartigen Biosphären zu erkunden. Das Symbol für den Radweg ist ein weißes e auf blauem Hintergrund. Die Zeichen an dem Weg informieren über Richtungen und Entfernungen zu anderen Städten, Dörfern und Attraktionen. Am Fluss befinden sich viele Restaurants und Biergärten und Parkanlagen.

Folgende Biergärten direkt am Elberadweg sind besonders zu empfehlen:

  • 2 Mückenwirt, An der Elbe 14, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 5209337. Einer der beliebtesten Biergärten in Magdeburg. Geöffnet: Mo – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 18.00 Uhr.
  • 3 Alte Kirche, Alt Prester 86, 39114 Magdeburg. Tel.: (0)391 5353352. Neben einer alten Kirche gelegener Biergarten. Geöffnet: So 10.00 – 22.00 Uhr, Mo geschlossen, Di – Fr 16.00 – 23.00 Uhr, Sa 11.30 – 23.00 Uhr.

Ausflugsschiffe[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene Ausflugsschiffe auf der Elbe, die von der Weißen Flotte GmbH angeboten werden. Besonders beliebt sind die Fahrten über das Wasserstraßenkreuz (Erwachsene 19,90 €, Kinder 12 €). Die Fahrten beginnen entweder an der Anlegestelle Petriförder oder Rothensee. Fahrzeiten und Sonderpreise können direkt an den Anlegestellen oder an der Touristeninformation (Ernst-Reuter-Allee 12, Tel. +49 (0)391 19433) erfragt werden. Die Tickets können an Bord gekauft werden. Wenn man früh genug kommt, sind Reservierungen nicht notwendig. Wenn man eine Reservierung möchte, sollte man die Touristeninformation kontaktieren. Die Touristeninformation hat auch Informationen zu Tagestouren.

Aktivitäten im Stadtpark[Bearbeiten]

Der Stadtpark bietet neben ausgedehnten Spaziergängen zahlreiche Aktivitäten:

Öffnungszeiten: 5. April bis 31. Oktober: Di-Fr 11-17 Uhr, Sa/So 12-18 Uhr.
Eintritt: 2 €.
  • Ruder- oder Tretboot fahren auf dem Adolf-Mittag-See
Öffnungszeiten: Ostern bis Oktober: Di-So ab 11 Uhr
Kosten pro Boot: 4 € für 30 Min., 6 € für 60 Min.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 13-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr
Kosten: 15 € für 60 Min (Segway/4 Personen Rikscha).

Badeseen, Frei- und Hallenbäder[Bearbeiten]

  • Barleber See.
  • Neustädter See.
  • Salbker See.
  • Carl-Miller-Freibad, Carl-Miller-Straße, 39112 Magdeburg. Tel.: (0)391 6228211. Geöffnet: täglich 10.00 – 19.00 Uhr.
  • Elbeschwimmhalle.
  • Schwimmhalle, in der Diesdorfer Str..

Minigolf[Bearbeiten]

Sport anschauen[Bearbeiten]

  • Fußball: Der 1. FC Magdeburg spielt in der 3. Bundesliga. Die glorreichsten Zeiten sind zwar vorläufig vorbei. Der Club und die Fans sind aber reif für eine höhere Liga.
  • Handball: Der SC Magdeburg spielt in der 1. Bundesliga und war 2002 erster deutscher Champions-League-Sieger.

Magdeburg für Kinder[Bearbeiten]

  • Elbauenpark. Mit Jahrtausendturm.
  • Stadtpark. Mit Aktivitäten und Abenteuer-Spielplatz.

Einkaufen[Bearbeiten]

Innenstadt[Bearbeiten]

  • City-Carrée.
  • Allee-Center.
  • Karstadt.

Am Stadtrand[Bearbeiten]

  • Flora-Park.
  • Bördepark.
  • Am Pfahlberg.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Curry 54, Otto-von-Guericke-Straße 54, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 4021963. Hier kann man Currywurst mit verschieden scharfen Soßen und weitere Schnellgerichte bestellen. Geöffnet: täglich 11.00 – 2.00 Uhr.

Mittel[Bearbeiten]

  • 2 Qilin, Otto-von-Guericke-Straße 86c, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 2439944. Exzellente asiatische Gerichte. Geöffnet: Mo – Sa 11.30 – 15.00 Uhr + 17.00 – 22.30 Uhr, So 12.00 – 21.00 Uhr.
  • 3 Tokiohaus, Johannes-Göderitz-Straße 27, 39130 Magdeburg. Tel.: (0)391 5069493. Das beste Sushi-Restaurant in Magdeburg. Geöffnet: Sa – Mo 12.00 – 14.00 Uhr + 17.30 – 21.30 Uhr, Di ist Ruhetag, Mi – Fr 17.30 – 21.30 Uhr.
  • 4 Wenzel Prager Bierstuben, Leiterstraße 3, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 5446616. Deftige Speisen zum günstigen Preis. Geöffnet: So – Do 11.30 – 22.00 Uhr, Fr + Sa 11.30 – 23.00 Uhr.
  • 1 Gehrke am Uniplatz, Breiter Weg 39, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 5618143. Reichhaltiges Frühstücksbuffet. Geöffnet: Mo – Fr 6.00 – 18.30 Uhr, Sa 7.00 – 12.00 Uhr, So 8.00 – 16.30 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Landhaus Hadrys, An der Halberstädter Chaussee 1, 39116 Magdeburg. Tel.: (0)391 6626680. Geöffnet: Di – Do 14.30 – 0.00 Uhr, Fr + Sa 12.00 – 0.00 Uhr, So + Mo geschlossen.
  • 7 La Bodega, Domplatz 10-11, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 5432959. Spanische Spezialitäten, Tapas & Steakhouse Biergarten vorhanden. Geöffnet: täglich 11.00 – 0.00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Kinos[Bearbeiten]

  • 1 Cinemaxx, City Carré Magdeburg, Kantstraße 6, 39104 Magdeburg.
  • 2 Cinestar, Am Pfahlberg 5, 39128 Magdeburg.
  • In einer Augustwoche findet jedes Jahr abends im Stadtpark das kostenlose Sommerkino statt.

Kneipen[Bearbeiten]

Die meisten Kneipen findet man um den Hasselbachplatz (siehe Straßen und Plätze), z.B.

  • 4 The Hyde, Sternstraße 29, 39104 Magdeburg. Geöffnet: täglich 18.00 – 3.00 Uhr.
  • 5 Espresso-Kartell, Breiter Weg 232A, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 58239362. Geöffnet: So – Do 17.00 – 23.00 Uhr, Fr + Sa 17.00 – 3.00 Uhr.
  • 6 KUCAf, Otto-von-Guericke-Straße 54, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 55999514. Geöffnet: Mo – Fr 18.00 – 23.00 Uhr, So 14.00 – 21.00 Uhr.
  • 7 Sternbar, Sternstraße 9, 39104 Magdeburg. Geöffnet: Mo – Do 19.00 – 2.00 Uhr, Fr – Sa 19.00 – 4.00 Uhr, So 20.00 – 2.00 Uhr.
  • 8 Riff, Sternstraße 29, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 5315640. Geöffnet: täglich 18.00 – 1.00 Uhr.
  • 9 Jakelwood, Otto-von-Guericke-Straße 48, 39104 Magdeburg. Geöffnet: täglich 18.00 – 1.00 Uhr.
  • 10 Kunstkneipe Nachdenker, Olvenstedter Str. 43, 39108 Magdeburg. Tel.: (0)391 50558406. Geöffnet: Di – Do 20.00 – 0.00 Uhr, Fr + Sa 20.00 – 2.00 Uhr, So 20.00 – 0.00 Uhr, Mo geschlossen.

Biergärten[Bearbeiten]

  • 12 Mückenwirt, An der Elbe 14, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 5209337. Geöffnet: Mo – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 18.00 Uhr.
  • 13 Alte Kirche, Alt Prester 86, 39114 Magdeburg. Tel.: (0)391 5353352. Geöffnet: So 10.00 – 22.00 Uhr, Mo geschlossen, Di – Fr 16.00 – 23.00 Uhr, Sa 11.30 – 23.00 Uhr.
  • Schweizer Milchkuranstalt Fürstenwall, Schleinufer 8, 39104 Magdeburg. Geöffnet: Mo – Fr 14.00 – 1.00 Uhr, Sa + So 12.00 – 1.00 Uhr.

Diskotheken[Bearbeiten]

  • 14 First, Alter Markt 13-14, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 5975027. Geöffnet: Fr + Sa 22.00 – 5.00 Uhr.
  • 17 Club epic, Breiter Weg 227, 39104 Magdeburg. Geöffnet: Fr + Sa 23.00 – 5.00 Uhr.

Unterkunft[Bearbeiten]

Allgemein: über die offizielle Tourismusseite steht eine Auswahl von Hotels zur Onlinebuchung bereit.

Günstig[Bearbeiten]

Die günstigen Hotels sind am Stadtrand oder sogar hinter dem Stadtrand gelegen.

  • 2 NH Magdeburg Hotel, Olvenstedter Str. 2A, 39179 Barleben. Tel.: (0)39203 700. Ebenfalls in Barleben, 10 km nördlich des Zentrums gelegen.

Im Zentrum gelegen:

Mittel[Bearbeiten]

  • 6 Ratswaage, Ratswaageplatz 1-4, 39104 Magdeburg. Tel.: (0)391 59260. Hotel im Zentrum gelegen.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Magdeburg ist Universitätsstadt. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg besitzt neun Fakultäten mit fast 14.000 Studierenden. Zu nennen ist auch die Hochschule Magdeburg-Stendal mit vielfältigen Angeboten.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Magdeburg ist, bis auf Ausnahmen, eine sichere Stadt. Natürlich sollte man die bekannten Regeln wie überall beachten: keine Wertsachen im Auto lassen, Fahrrad immer anschließen (Magdeburg hat eine der höchsten Fahrraddiebstahlraten in Deutschland); Taschen bzw. Wertsachen diebstahlsicher fest am Körper tragen; in der Dunkelheit erhöht aufmerksam sein und dunkle, unbekannte Ecken besonders alleine möglichst meiden; in dunklen, einsamen Gegenden bzw. Problemzonen unbekannten Leuten bzw. Menschengruppen aus dem Weg gehen.

Als „soziale Brennpunkte“ gelten die Stadtteile Olvenstedt und neue Neustadt. Dies sind Bereiche, die für Besucher nicht relevant sind und abseits der Sehenswürdigkeiten liegen. Um diese Stadtteile kann man als Besucher problemlos einen Bogen machen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die wichtigsten Krankenhäuser der Stadt sind:

  • Kassenärztlicher Notdienst. Tel.: (0)391 62 79 600. Auch Kinderarzt, Augenarzt, HNO-Arzt.
  • 3 Medico-Center, Leipziger Str. 16, 39112 Magdeburg. Geöffnet: Mo, Di, Do 18.00 – 0.00 Uhr, Mi, Fr 14.00 – 0.00 Uhr, Sa, So, Feiertage 7.00 – 0.00 Uhr.

Apotheken[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Touristinformation, Ernst-Reuter-Allee 12, 39104 Magdeburg. Tel.: +49 (0)391 19433, Fax: (0)391 8380-430, E-Mail: . Geöffnet: November bis März: Mo-Fr 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa 10.00 bis 15.00 Uhr; April bis Oktober: Mo-Fr 10.00 bis 18.30 Uhr, Sa 10.00 bis 16.00 Uhr..

Magdeburg ist größtenteils barrierefrei. In die Hauptsehenswürdigkeiten wie Dom und Hundertwasserhaus erhält man einen barrierefreien Zugang.

Die Vorwahl für Magdeburg lautet 0391. Aus dem Ausland wählt man 0049391 als Vorwahl.

Die Postleitzahlen für Magdeburg sind 39104 bis 39130.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Schönebeck, 15 km südöstlich. Mit seiner frühgotischen Basilika; der Ortsteil Bad Salzelmen ist ein Kurort, vor allem bekannt für sein Sole-Gradierwerk.
  • Besteigung des „Kalimandscharo“, bei Zielitz (25 km nördlich von Magdeburg gelegen). Die 120 m hohe Kalihalde des K+S Werkes Zielitz kann zwischen Mai und September immer samstags um 15 Uhr bestiegen werden. Bei der zwei bis drei stündigen Führung werden etwa 5 km Wegstrecke mit bis zu 16 % Steigung zurückgelegt. Als Belohnung für diese Anstrengung eröffnet sich einem von der Halde ein weiter Rundblick. Zu sehen sind zum Beispiel das Wasserstraßenkreuz Magdeburg und die Wälder der Colbitz-Letzlinger Heide. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Brocken im Harz. Preis: Führungsgebühren in 2015: Erwachsene: 3 €, Rentner und Kinder: 2 €.
  • Barockschloss Hundisburg, bei Haldensleben (30 km nordwestlich). Mit französischem Garten und weitläufigem Landschaftspark.
  • Zerbst/Anhalt, 40 km südöstlich. Mit erhaltener Stadtbefestigung und dem zerstörten Residenzschloss der Fürsten von Anhalt-Zerbst.
  • Wernigerode, 80 km südwestlich. Am Fuße des Harzes gelegen, sind sehr gut erhaltene Fachwerkstädte, ersteres wurde als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet.
  • Bernburg (Saale), 50 km südlich. Hübsche Residenzstadt an der Saale, mit dem Bernburger Schloss.
  • Wörlitzer Park, 80 km südöstlich. Teil des UNESCO-Welterbes Dessau-Wörlitzer Gartenreiches. Hier kann man eine einzigartige Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert bewundern.

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Gunzel: Geschichte der Stadt Magdeburg. Wartberg, 2004. ISBN 3-8313-1333-4
  • Erich Keyser (Hsg.): Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte Band II Mitteldeutschland – Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, , Stuttgart, 1941
  • Matthias Puhle (Hsg.): Magdeburg 1200. Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt. Die Geschichte der Stadt von 805 bis 2005. (Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Magdeburg 8. Mai bis 4. September 2005) ISBN 3-8062-1933-8

Weblinks[Bearbeiten]

Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.


Erioll world 2.svg